Auftrag Inklusion. Perspektiven für eine neue Offenheit in der Kinder- und Jugendarbeit

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Auftrag Inklusion. Perspektiven für eine neue Offenheit in der Kinder- und Jugendarbeit"

Transkript

1 Auftrag Inklusion. Perspektiven für eine neue Offenheit in der Kinder- und Jugendarbeit Christine Lohn Diakonie Deutschland Evangelischer Bundesverband

2 Inklusion Versuch einer Definition Inklusion beinhaltet die Vision einer Gesellschaft, in der alle Mitglieder in allen Bereichen selbstverständlich teilnehmen können und die Bedürfnisse aller Mitglieder ebenso selbstverständlich berücksichtigt werden. Inklusion bedeutet davon auszugehen, dass alle Menschen unterschiedlich sind und dass jede Person mitgestalten und mitbestimmen darf. Es soll nicht darum gehen, bestimmte Gruppen an die Gesellschaft anzupassen. Inklusion meint Offenheit für alle: Jeder und Jede gehört dazu, ist willkommen, darf mitgestalten. Diesem Menschenrecht kann sich auch die Kinder- und Jugendarbeit als gesellschaftlicher Ort für junge Menschen nicht entziehen. Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 2

3 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 3

4 Grundaussagen der Behindertenrechtskonvention Zweck dieses Übereinkommens ist es, den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern. (Art. 1 Abs. 1 BRK) Empowermentansatz: Sozialrechte in der BRK dienen gleichzeitig dem Diskriminierungsschutz Verpflichtung zur sozialen Inklusion mit der Forderung nach grundsätzlicher Neuausrichtung des Bildungssystems als Grundlage für Bewusstseinswandel Bewusstsein eigener Würde durch Erfahrung sozialer Achtung im Kontext von Gemeinschaft Zielsetzung: Autonomie der/des Einzelnen, Abkehr vom Fürsorgegedanken Vision einer Gesellschaft, in der Vielfalt als Ressource, Andersartigkeit als Normalität anerkannt und wertgeschätzt wird Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 4

5 Der Begriff der Behinderung in der BRK Menschenrechtlicher Behinderungsbegriff: Abkehr vom (medizinischen) Defizitansatz Menschen mit Beeinträchtigungen als Bürgerrechtssubjekte, nicht als Objekte von Sozialpolitik Unterscheidung von Beeinträchtigung und Behinderung: Behinderung wird identifiziert als gesellschaftliches Konstrukt, basierend auf Zuschreibungen der Gesellschaft aufgrund von individuellen Beeinträchtigungen Überwindung des gesellschaftlichen Fürsorgeansatzes Anerkennung und Wertschätzung menschlicher Vielfalt keine abschließende Definition des Begriffs aufgrund der Veränderlichkeit von Gesellschaft Behinderung nicht als individuelles, sondern als gesellschaftliches Problem Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 5

6 Was wir alles längst tun, aber nicht auf Inklusion beziehen: Menschenrechtsbildung als impliziter Bestandteil des Bildungsauftrages von Jugendarbeit: Vermittlung, Kommunikation und Diskussion von Möglichkeiten und Grenzen individueller Teilhaberechte Befähigung zur Wahrnehmung von Rechten Entwicklung und Ausbau ethischer Bewertungsgrundsätze Vermeidung von Homogenisierungstendenzen Bekämpfung diskriminierender Einstellungen und Werte Achtung vor und Förderung von Vielfalt Größtmögliche individuelle Autonomie als Ziel und Grundlage von Solidarität und sozialer Inklusion Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 6

7 Auftrag Inklusion: Standortbestimmung Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 7

8 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 8

9 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 9

10 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 10

11 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 11

12 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 12

13 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 13

14 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 14

15 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 15

16 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 16

17 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 17

18 Herzlichen Dank! Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an Christine Lohn Tageseinrichtungen für Kinder, Familienzentren und Jugendhilfe in Schule Zentrum Familie, Bildung und Engagement Telefon Materialien: Download unter Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Seite 18

Inklusion von Kindern mit Behinderungen - Ein Menschenrecht. Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK Herr Bannasch

Inklusion von Kindern mit Behinderungen - Ein Menschenrecht. Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK Herr Bannasch Inklusion von Kindern mit Behinderungen - Ein Menschenrecht Seite 1 Die Konvention Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) Verabschiedet

Mehr

Deutsches Institut für Menschenrechte

Deutsches Institut für Menschenrechte Deutsches Institut für Menschenrechte Zum Begriff der Inklusion: eine menschenrechtliche Perspektive Dr. Sandra Reitz, Leiterin der Abteilung Menschenrechtsbildung Zum Begriff der Inklusion: eine menschenrechtliche

Mehr

Gesundheit von Menschen mit Behinderung Die Menschenrechtsperspektive. Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 1

Gesundheit von Menschen mit Behinderung Die Menschenrechtsperspektive. Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 1 Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 1 Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 2 Prof. Dr. med. Susanne Schwalen Geschäftsführende Ärztin der Ärztekammer

Mehr

Was ist Inklusion? Referat im Rahmen der Fortbildung zum Projekt PFIFF am Prof. em. Helmut Schwalb 1

Was ist Inklusion? Referat im Rahmen der Fortbildung zum Projekt PFIFF am Prof. em. Helmut Schwalb 1 Was ist Inklusion? Referat im Rahmen der Fortbildung zum Projekt PFIFF am 10.11.2014 10.11.2014 Prof. em. Helmut Schwalb 1 Gliederung Was meint Inklusion? Wie können wir Inklusion in unserer gesellschaftlichen

Mehr

Inklusion von (behinderten) jungen Menschen in einer nicht inklusiven Gesellschaft. Prof. Dr. Albrecht Rohrmann

Inklusion von (behinderten) jungen Menschen in einer nicht inklusiven Gesellschaft. Prof. Dr. Albrecht Rohrmann Inklusion von (behinderten) jungen Menschen in einer nicht inklusiven Gesellschaft Prof. Dr. Albrecht Rohrmann Inklusion oder Exklusion? Inklusion oder Exklusion? Hyper-Inklusion Hyper-Inklusion Gliederung

Mehr

Inklusion bedeutet Vielfalt!

Inklusion bedeutet Vielfalt! Inklusion bedeutet Vielfalt! Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Inklusion bedeutet Vielfalt! Behindertenhilfe trifft Sport 4. März 2015, Hannover Gliederung - Einführung

Mehr

Vielfalt gestalten - Behindert uns unsere Vorstellung von Behinderung?

Vielfalt gestalten - Behindert uns unsere Vorstellung von Behinderung? Harms, 06.05.2013 Vielfalt gestalten - Behindert uns unsere Vorstellung von Behinderung? A. Schwager/22.04.2016 Behinderung Wer oder Was behindert? Gliederung: Zum Menschenbild behinderter Menschen in

Mehr

Jugendhilfe als Bürge für Inklusion in der Schule

Jugendhilfe als Bürge für Inklusion in der Schule Jugendhilfe als Bürge für Inklusion in der Schule - Thesen zur Diskussion - Das Jugendamt Bürge für alles und jeden? DIJuF-ZweiJahrestagung Bonn, 9. Dezember 2014 Lydia Schönecker Deutsches Institut für

Mehr

THEMA. Auf dem Weg zur inklusiven Schule

THEMA. Auf dem Weg zur inklusiven Schule THEMA Auf dem Weg zur inklusiven Schule DEFINITION INKLUSION Inklusion (lat. Inclusio, Einschließung) beinhaltet die Überwindung der sozialen Ungleichheit, indem alle Menschen in ihrer Vielfalt und Differenz,

Mehr

Forum 3: Barrierefrei Wohnen mit inklusionsorientierten Unterstützungsdiensten (Art. 19, 25 UN-BRK) (Assistenz, Pflege, Gesundheit)

Forum 3: Barrierefrei Wohnen mit inklusionsorientierten Unterstützungsdiensten (Art. 19, 25 UN-BRK) (Assistenz, Pflege, Gesundheit) Forum 3: Barrierefrei Wohnen mit inklusionsorientierten Unterstützungsdiensten (Art. 19, 25 UN-BRK) (Assistenz, Pflege, Gesundheit) 3.9..2015 in Eutin Prozess zur Erarbeitung eines Aktionsplans Inklusion

Mehr

Der Lüner Dialog. Auf dem Weg zur Inklusion in Lünen. - Inpulsreferat Roland Borosch, MAIS NRW -

Der Lüner Dialog. Auf dem Weg zur Inklusion in Lünen. - Inpulsreferat Roland Borosch, MAIS NRW - Der Lüner Dialog Auf dem Weg zur Inklusion in - Inpulsreferat Roland Borosch, MAIS NRW - Thema Inklusion im heutigen Kontext Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zentrales Thema gleichberechtigte

Mehr

Inklusion als Menschenrecht aus der Sicht betroffener Eltern

Inklusion als Menschenrecht aus der Sicht betroffener Eltern Inklusion als Menschenrecht aus der Sicht betroffener Eltern Kerrin Stumpf Leben mit Behinderung Hamburg Elternverein e.v. Wissenschaftliche Tagung des ASBH-Beirats Fulda, 22.11.2014 Wir Eltern möchten

Mehr

Die UN Behindertenrechtskonvention 29. Januar 2010, Stuttgart

Die UN Behindertenrechtskonvention 29. Januar 2010, Stuttgart Die UN Behindertenrechtskonvention 29. Januar 2010, Stuttgart Theresia Degener Professorin für f r Recht und Disability Studies Ev. Fachhochschule RWL (Bochum) & University of the Western Cape (Kapstadt)

Mehr

Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention und Konsequenzen für das Wohnrecht

Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention und Konsequenzen für das Wohnrecht ÖAR Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention und Konsequenzen für das Wohnrecht Workshop Wohnbau barrierefrei 10. Oktober 2013, Wien Volker Frey,

Mehr

Der Vielfalt gerecht werden Methodensammlung

Der Vielfalt gerecht werden Methodensammlung Vision Inklusion Die Teilnehmer_innen nähern sich an den Begriff Inklusion an, indem sie darüber spekulieren und diskutieren, was er bedeutet, und lernen die Vision hinter dem Begriff kennen. Ziele Die

Mehr

Die UN-Konvention und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein Inklusion MSGWG

Die UN-Konvention und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein Inklusion MSGWG Die UN-Konvention und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein Inklusion MSGWG 5.12.2014 Inklusion Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ca. 1 Mrd. Menschen sind behindert; dies entspricht etwa 15

Mehr

Empowermentkonzepte und - strategien

Empowermentkonzepte und - strategien Empowermentkonzepte und - strategien (Foto: Rosemarie König) Werkstatt 3 auf dem Kongress Wissenschaft trifft Praxis: Personenzentrierung - Inklusion - Enabling community 25. Februar 2016 Katholische Akademie

Mehr

Ein neuer kommunaler Planungsoptimismus und seine Chancen für die Behindertenpolitik

Ein neuer kommunaler Planungsoptimismus und seine Chancen für die Behindertenpolitik Ein neuer kommunaler Planungsoptimismus und seine Chancen für die Behindertenpolitik Ottmar Miles-Paul Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen Folie 1 MOTOREN FÜR DIE KOMMUNALE TEILHABEPLANUNG

Mehr

Inklusion von Kindern mit (drohender) Behinderung in die Kinder- und Jugendhilfe

Inklusion von Kindern mit (drohender) Behinderung in die Kinder- und Jugendhilfe Inklusion von Kindern mit (drohender) Behinderung in die Kinder- und Jugendhilfe 07.09.2009 Gisela Dittrich, DJI 1 Berichtsauftrag: Kinder und Jugendliche mit Behinderung einbeziehen Im Sinne des SGB IX

Mehr

Teilhabe, Inklusion und menschengerechte Gestaltung der Arbeit: Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)

Teilhabe, Inklusion und menschengerechte Gestaltung der Arbeit: Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) Teilhabe, Inklusion und menschengerechte Gestaltung der Arbeit: Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) Warum überhaupt ein Übereinkommen der VN? Menschen mit Behinderungen leben in vielen

Mehr

Eine Pädagogik der Inklusion

Eine Pädagogik der Inklusion Dr. Gabriele Knapp Eine Pädagogik der Inklusion die Prämisse der Vielfalt als pädagogischer Ansatz in der Jugendsozialarbeit Impulsreferat in FORUM 4 auf der Fachtagung Thüringen braucht dich 20 Jahre

Mehr

Diskriminierung aufgrund von Behinderung

Diskriminierung aufgrund von Behinderung Diskriminierung aufgrund von Behinderung Dr. Shivaun Quinlivan Direktorin des LL.M.-Programms Internationales und vergleichendes Behindertenrecht und Behindertenpolitik Vortrag Der Begriff Behinderung

Mehr

Bayerische Staatskanzlei

Bayerische Staatskanzlei Bayerische Staatskanzlei Pressemitteilung «Empfängerhinweis» Nr: 70 München, 18. März 2014 Bericht aus der Kabinettssitzung: 1. Positionspapier der Bioethik-Kommission Leben mit Behinderungen: Inklusion

Mehr

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention Positionen www.institut-fuer-menschenrechte.de Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention 3 2010 Das Deutsche institut für Menschenrechte Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die unabhängige

Mehr

Kulturspezifische Behinderungsbilder - ein Überblick. Wiltrud Wystrychowski, Diplom-Psychologin

Kulturspezifische Behinderungsbilder - ein Überblick. Wiltrud Wystrychowski, Diplom-Psychologin Kulturspezifische Behinderungsbilder - ein Überblick Wiltrud Wystrychowski, Diplom-Psychologin Weltweit leben 650 Mill. Menschen mit einer Behinderung UN-Konvention 2006 fordert Inklusion gleichberechtigte

Mehr

Claudia Kittel Leiterin der Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention am Deutschen Institut für Menschenrechte

Claudia Kittel Leiterin der Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention am Deutschen Institut für Menschenrechte DCV-Fachforum Inklusion: Mehr Inklusion durch Partizipation! Kolping-Hotel Fulda, 08.03.2016 13:30 Uhr Statement: Partizipation und gesellschaftlicher Teilhabe Input (20 Minuten) Claudia Kittel Leiterin

Mehr

Behinderung neu denken!

Behinderung neu denken! Behinderung neu denken! Zur Bedeutung der Behindertenrechtskonvention (Foto: Rosemarie König) Impulsreferat auf der 2. Fachtagung Gemeinsam zu einem Bayerischen Aktionsplan München, 21. Mai 2012 von Dr.

Mehr

Das Recht auf Kommunikation ist ein Menschenrecht! Chancen und Möglichkeiten der Inklusion durch assistierende Technologien am Beispiel Life Tool

Das Recht auf Kommunikation ist ein Menschenrecht! Chancen und Möglichkeiten der Inklusion durch assistierende Technologien am Beispiel Life Tool Das Recht auf Kommunikation ist ein Menschenrecht! Chancen und Möglichkeiten der Inklusion durch assistierende Technologien am Beispiel Life Tool Diakonie ist Kommunikation des Evangeliums (Ernst Lange)

Mehr

Dr. Katja Robinson, Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke

Dr. Katja Robinson, Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke Inklusion durch ICF Dr. Katja Robinson, Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke Teilhabe und Inklusion Teilhabe nach dem SGB IX Zentrales Ziel des SGB IX ist in Anlehnung an das Partizipationsmodell

Mehr

Fachstelle Migration und Behinderung. gefördert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Berlin

Fachstelle Migration und Behinderung. gefördert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Berlin Fachstelle Migration und Behinderung gefördert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Berlin Fachstelle Migration und Behinderung Die Fachstelle arbeitet fach- und trägerübergreifend.

Mehr

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Vision einer inklusiven Gesellschaft

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Vision einer inklusiven Gesellschaft UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Vision einer inklusiven Gesellschaft Version 1.0 Inhaltsverzeichnis Der Wissensbaustein UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Mehr

Menschen mit Behinderungen werden in unserer Gesellschaft immer noch häufig ausgegrenzt und ihre Rechte müssen im Vergleich zu nichtbehinderten

Menschen mit Behinderungen werden in unserer Gesellschaft immer noch häufig ausgegrenzt und ihre Rechte müssen im Vergleich zu nichtbehinderten POSITIONEN Monitoring-Stelle www.institut-fuer-menschenrechte.de zur UN-Behindertenrechtskonvention Nr. 8 Das Deutsche Institut für Menschenrechte Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die unabhängige

Mehr

INKLUSION und Elementarpädagogik

INKLUSION und Elementarpädagogik INKLUSION und Elementarpädagogik Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. Albert Schweitzer Inklusion Lebenshilfe in Niedersachsen Die Lebenshilfe Niedersachsen ist ein großer Eltern- und Betroffenenverband.

Mehr

Behinderung neu denken! Die Behindertenrechtskonvention und ihre Handhabung in der Praxis. 13 Fragen und Antworten

Behinderung neu denken! Die Behindertenrechtskonvention und ihre Handhabung in der Praxis. 13 Fragen und Antworten Behinderung neu denken! Die Behindertenrechtskonvention und ihre Handhabung in der Praxis 13 Fragen und Antworten Das Übereinkommen der Vereinten Nationen (UN) über die Rechte von Menschen mit Behinderungen,

Mehr

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention. Wer behindert wird, kann an Staat und Gesellschaft nur eingeschränkt

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention. Wer behindert wird, kann an Staat und Gesellschaft nur eingeschränkt POSITIONEN www.institut-fuer-menschenrechte.de Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention Nr. 4 Das Deutsche Institut für Menschenrechte Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die unabhängige

Mehr

Diversität und Individualität

Diversität und Individualität Diversität und Individualität Tina Friederich, Deutsches Jugendinstitut Inklusion in der Kindertagespflege Berlin, 17.4.20154 Aufbau des Vortrags 1. Inklusion neues Konzept oder neues Wort? 2. Inklusive

Mehr

Inklusive Bildung in Schleswig-Holstein

Inklusive Bildung in Schleswig-Holstein in Schleswig-Holstein Christine Pluhar Inklusionsbeauftragte der Ministerin für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein Fulda, 27.11.2012 Begriffsbestimmung : qualitativ hochwertige Bildung

Mehr

UNESCO Inklusive Bildung. Katja Römer Deutsche UNESCO-Kommission

UNESCO Inklusive Bildung. Katja Römer Deutsche UNESCO-Kommission UNESCO Inklusive Bildung Katja Römer Deutsche UNESCO-Kommission 25. November 2010 Struktur 1. UNESCO / Deutsche UNESCO-Kommission 2. Kontext inklusiver Bildung 3. Inklusion im Bildungswesen 4. Inklusion

Mehr

Ethik in der Behindertenpädagogik

Ethik in der Behindertenpädagogik Ethik in der Behindertenpädagogik Menschenrechte, Menschenwürde, Behinderung Bearbeitet von Prof. Dr. Detlef Horster, Prof. Dr. Vera Moser 1. Auflage 2011. Taschenbuch. 212 S. Paperback ISBN 978 3 17 021298

Mehr

Gemeinsam von Anfang an Inklusion in Kindertagesstätten für Kinder im Alter unter 3 Jahren

Gemeinsam von Anfang an Inklusion in Kindertagesstätten für Kinder im Alter unter 3 Jahren Niedersächsisches Kultusministerium Gemeinsam von Anfang an Inklusion in Kindertagesstätten für Kinder im Alter unter 3 Jahren Fachtagung am 13.11.2010 in Lüneburg Konzeptionelle Konsequenzen inklusiver

Mehr

Sehen Urteilen Handeln

Sehen Urteilen Handeln SEhen - Urteilen - Handeln Die Methode des ethischen Dreischritts: Sehen Urteilen Handeln. Als Methode wurde «Sehen Urteilen Handeln» im Rahmen der christlich-sozialen Arbeiterbewegung entwickelt. In den

Mehr

Beschluss. 1. Die Positionsbestimmung wird beschlossen.

Beschluss. 1. Die Positionsbestimmung wird beschlossen. Beschluss Sitzung: 39. Vollversammlung am: 28.11.2015 zu TOP 8 Thema: Inklusion ist der Weg Beschluss: 1. Die Positionsbestimmung wird beschlossen. 2. Der Vorstand wird beauftragt, die Positionsbestimmung

Mehr

Arbeit mit Menschen mit Assistenzbedarf

Arbeit mit Menschen mit Assistenzbedarf Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik www.fsp2.hamburg.de PIZ Praxisszentrum Arbeit mit Menschen mit Assistenzbedarf 1. Vorstellung des Arbeitsfelds 2. Der Auftrag der Inklusion von Menschen mit Assistenzbedarf

Mehr

Der 1. Aktionsplan der Landeshauptstadt München zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Der 1. Aktionsplan der Landeshauptstadt München zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Der 1. Aktionsplan der Landeshauptstadt München zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Seite 1 Die Konvention Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 11. Vera Moser & Detlef Horster. Bibliografische Informationen digitalisiert durch

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 11. Vera Moser & Detlef Horster. Bibliografische Informationen  digitalisiert durch Inhaltsverzeichnis Vorwort 11 Vera Moser & Detlef Horster 1 Einleitung: Ethische Argumentationen der Behindertenpädagogik - eine Bestandsaufnahme 13 1.1 Die Thematisierung ethischer Problemlagen in der

Mehr

Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes vom

Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes vom Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes vom 20.04.2016 zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts GKV-Spitzenverband Reinhardtstraße 28, 10117 Berlin Telefon 030

Mehr

Selbstorganisation und Empowerment im Alter

Selbstorganisation und Empowerment im Alter Selbstorganisation und Empowerment im Alter Roger Keller und Esther Kirchhoff, PH Zürich Martina Rissler und Jessica Schnelle, MGB Netzwerk-Tagung vom 15. Oktober 2013, Zürich Ein typischer Satz zum Selbstverständnis

Mehr

Fachtagung 29.11.2011

Fachtagung 29.11.2011 Fachtagung 29.11.2011 Christine Lohn Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e.v. Die soziale Arbeit der evangelischen Kirche www.diakonie-mitteldeutschland.de Arbeitsfeld Jugendsozialarbeit

Mehr

6 Jahre UN- Behindertenrechtskonvention (BRK) (Foto: Rosemarie König) ISL e.v.

6 Jahre UN- Behindertenrechtskonvention (BRK) (Foto: Rosemarie König) ISL e.v. 6 Jahre UN- Behindertenrechtskonvention (BRK) (Foto: Rosemarie König) Vortrag bei der Veranstaltung 6 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention. Wie weit ist Mannheim? Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit Mannheim,

Mehr

UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Marianne Schulze * Die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat den Zweck, die volle und gleichberechtigte Ausübung aller

Mehr

Entwicklungslinien in der Jugendhilfe Kinderrechte, Kinderschutz, Inklusion. Vlotho, den 22.01.13

Entwicklungslinien in der Jugendhilfe Kinderrechte, Kinderschutz, Inklusion. Vlotho, den 22.01.13 Entwicklungslinien in der Jugendhilfe Kinderrechte, Kinderschutz, Inklusion Vlotho, den 22.01.13 Entwicklungsstrang Kinderrechte Die UN - Kinderrechtskonvention Grundwerte im Umgang mit Kindern, ihrem

Mehr

Die UN-Behindertenrechtskonvention

Die UN-Behindertenrechtskonvention Kongress Die UN-Behindertenrechtskonvention zwischen gesellschaftlicher Vision und Alltag 10. September 2015 Referat Workshop: Vielfalt an Wohnformen und De- Institutionalisierung Katrin Thuli Juanita

Mehr

von Horst Krause-Willenberg

von Horst Krause-Willenberg Menschenrechtsbildung und Persönlichkeitsstärkung als vorbeugende Präventionsmaßnahmen zu Gewalt und Ausgrenzung für Schule und außerschulische Bildungsarbeit Bericht über zwei Workshops in der Gedenkstätte

Mehr

Das Recht auf Bildung nach der Behindertenrechtskonvention. I. Entstehung der BRK

Das Recht auf Bildung nach der Behindertenrechtskonvention. I. Entstehung der BRK der BRK 80er und 90er Jahre: zwei UN-Resolutionen zur Menschenrechtlage von Menschen mit Behinderungen 2001 UN-Studie : Mangelnder Menschenrechtsschutz von Menschen mit Behinderungen Ad-hoc-Ausschusses

Mehr

Integration - Inklusion Diversity

Integration - Inklusion Diversity Integration - Inklusion Diversity Was bedeutet das für die soziale Praxis? Vielfalt (an-)erkennen Fachtagung 26. März 2015 Hamburg Dr. Hubertus Schröer - Institut IQM 1 Es gibt nichts Praktischeres als

Mehr

7. Fachtag Autismus des Kompetenznetzes Bodensee-Oberschwaben am Rechtsanwältin Ines Theda, Freiburg

7. Fachtag Autismus des Kompetenznetzes Bodensee-Oberschwaben am Rechtsanwältin Ines Theda, Freiburg 7. Fachtag Autismus des Kompetenznetzes Bodensee-Oberschwaben am 26. 01. 2013 Rechtsanwältin Ines Theda, Freiburg Behindertenrecht- Gemengelage Kinder- und Jugendhilfe; Sozialhilfe; Pflegevers.; Rentenvers.;

Mehr

Einstiege. Worin unterscheiden sich Menschen? Vier Dimensionen von Vielfalt. Inklusion von unten als Chance und Herausforderung.

Einstiege. Worin unterscheiden sich Menschen? Vier Dimensionen von Vielfalt. Inklusion von unten als Chance und Herausforderung. 17.6.2011, Folie 1 Inklusion von unten als Chance und Herausforderung. für KiTas, Schulen und Kommunen inbetweener GbR, Bonn Einstiege Erleben alle Besucherinnen und Besucher den ersten Kontakt mit Ihrer

Mehr

UN-BRK: Entwicklungsnotwendigkeiten und möglichkeiten für Dienste und Einrichtungen

UN-BRK: Entwicklungsnotwendigkeiten und möglichkeiten für Dienste und Einrichtungen UN-BRK: Entwicklungsnotwendigkeiten und möglichkeiten für Dienste und Einrichtungen Tagung Läutet die UN-BRK das Ende der Institutionen ein? 07.11.2014 Dr. Katrin Grüber Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft

Mehr

Caritas im Bistum Augsburg

Caritas im Bistum Augsburg Caritas im Bistum Augsburg Workshop 2 Wir DAHEIM in Graben! - Projekteinblicke Datum: 04.12.2014 Caritas im Bistum Augsburg Wir DAHEIM in Graben! Inklusions- und Sozialraumprojekt des Caritasverbandes

Mehr

Inklusion: Impulse für die berufliche Bildung - aus Sicht der Benachteiligtenförderung

Inklusion: Impulse für die berufliche Bildung - aus Sicht der Benachteiligtenförderung Inklusion: Impulse für die berufliche Bildung - aus Sicht der Benachteiligtenförderung Petra Lippegaus-Grünau Bundesinstitut für Berufsbildung Good Practice Center 27. Juni 2011 St. Andreasberg Folie 1

Mehr

Entwicklungslogische Didaktik Nach Georg Feuser

Entwicklungslogische Didaktik Nach Georg Feuser Entwicklungslogische Didaktik Nach Georg Feuser Von: Yasmina Yilmaz und Frederike Deyda Universität Koblenz, Bildungswissenschaften, Heterogenität 2.4, Frau Dr. Jutta Lütjen Der Mensch wird zu dem ich,

Mehr

Leitbild der Jugendarbeit Bödeli

Leitbild der Jugendarbeit Bödeli Leitbild der Jugendarbeit Bödeli Inhaltsverzeichnis Leitbild der Jugendarbeit Bödeli... 3 Gesundheitsförderung... 3 Integration... 3 Jugendkultur... 3 Partizipation... 3 Sozialisation... 4 Jugendgerechte

Mehr

Vom Kind aus denken?!

Vom Kind aus denken?! Vom Kind aus denken?! Was die Kinderrechte ändern (könnten) Luise Pfütze, Sprecherin National Coalition Deutschland Vortrag zum Fachtag Vom Kind aus denken?! Inklusives SGB VIII Frankfurt am Main, 14.

Mehr

Positionspapier Inklusion in Bildungseinrichtungen des Fachbereichs Bildungseinrichtungen

Positionspapier Inklusion in Bildungseinrichtungen des Fachbereichs Bildungseinrichtungen 1. Präambel Der Fachbereich Bildungseinrichtungen ist das federführende Fachgremium der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), das sich mit der Förderung von Sicherheit und Gesundheit in den

Mehr

UN Behindertenrechtskonvention & Organisationsentwicklung

UN Behindertenrechtskonvention & Organisationsentwicklung UN Behindertenrechtskonvention & Organisationsentwicklung Thomas Schweinschwaller Die UN Behindertenrechtskonvention ist richtungsweisend, mutig und visionär. Nicht nur für die Gesellschaft. Nicht nur

Mehr

Integration - ein hehres Ziel

Integration - ein hehres Ziel Geisteswissenschaft Anonym Integration - ein hehres Ziel Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 2 2. Grundlagen zur Thematisierung und Behandlung von Menschen mit Behinderung... 3 2.1 Definition

Mehr

Forum. azilon. Asyl und Menschenrecht MENSCHEN AUF DER FLUCHT BRAUCHEN. Aktiv für Geflüchtete in Konstanz.

Forum. azilon. Asyl und Menschenrecht MENSCHEN AUF DER FLUCHT BRAUCHEN. Aktiv für Geflüchtete in Konstanz. Forum azilon Asyl und Menschenrecht MENSCHEN AUF DER FLUCHT BRAUCHEN Aktiv für Geflüchtete in Konstanz. offene Türen, unser Verständnis und unsere Unterstützung. Sie fliehen vor Krieg und Verfolgung, vor

Mehr

Gerechte Teilhabe an Arbeit

Gerechte Teilhabe an Arbeit Gerechte Teilhabe an Arbeit Arbeitsmarktpolitik mit Perspektiven für Langzeitarbeitslose Diakonie Deutschland Evangelischer Bundesverband Fachtag 2.12.2015 Lübeck Öffentlich geförderte Beschäftigung Eine

Mehr

Leitbild des Zweckverbandes. Kinderzentrum Ludwigshafen. Vorwort

Leitbild des Zweckverbandes. Kinderzentrum Ludwigshafen. Vorwort Leitbild des Zweckverbandes Kinderzentrum Ludwigshafen Vorwort In diesem Leitbild stehen die Ziele und Ideen für unsere Arbeit im Kinderzentrum. Das Leitbild zeigt, was uns wichtig ist und wie wir uns

Mehr

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen! Workshop anlässlich der Fachtagung Inklusion gemeinsam gestalten! Inklusion im Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung Am Donnertag, den 8. März 2012 13:30 15:30 Uhr Fachhochschule

Mehr

Stationär bis ambulant

Stationär bis ambulant Stationär bis ambulant Gliederung (1) Aktuelle Wohnalternativen für Menschen mit Behinderung (2) Wünschenswerte Änderungen im Bereich des Wohnens für Menschen mit Behinderung (3) Modellprojekt Inklusives

Mehr

Die BRK und die rechtlichen und politischen Folgen für f Deutschland

Die BRK und die rechtlichen und politischen Folgen für f Deutschland Die BRK und die rechtlichen und politischen Folgen für f Deutschland Prof. Dr. Theresia Degener,, LL.M. Professorin für f r Recht und Disability Studies Evang.. Fachhochschule Bochum & University of the

Mehr

Inklusion in Freiburg Fachtag Lebenswirklichkeiten 28.Oktober 2013 Stadt Freiburg Amt für Kinder, Jugend und Familie

Inklusion in Freiburg Fachtag Lebenswirklichkeiten 28.Oktober 2013 Stadt Freiburg Amt für Kinder, Jugend und Familie Inklusion in Freiburg Fachtag Lebenswirklichkeiten 28.Oktober 2013 Stadt Freiburg Amt für Kinder, Jugend und Familie Geschichte der Behindertenrechtskonvention Der Begriff der Inklusion leitet sich aus

Mehr

Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)

Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) Hessisches Ministerium für Soziales und Integration ESF 2014-2020 So geht das! Praxiswissen erfolgreich anwenden 24. Juni 2015 Haus der Begegnung Königstein Workshop 3 Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung

Mehr

Werte Ideale Zukunft sozialer Demokratie. Visionen und Ergebnisse des Inselseminars in Göhren auf Rügen 12. bis 14. Juni 2015

Werte Ideale Zukunft sozialer Demokratie. Visionen und Ergebnisse des Inselseminars in Göhren auf Rügen 12. bis 14. Juni 2015 Werte Ideale Zukunft sozialer Demokratie Visionen und Ergebnisse des Inselseminars in Göhren auf Rügen 12. bis 14. Juni 2015 Inselmanifest 2015 2 EINFÜHRUNG Die Sozialdemokratie ist die älteste und traditionsreichste

Mehr

Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention BRK)

Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention BRK) Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention BRK) Eine erste Stellungnahme der DVfR Kontakt: Deutsche Vereinigung für Rehabilitation

Mehr

Bildung für Nachhaltige Entwicklung Herausforderungen erkennen Zukunft gestalten

Bildung für Nachhaltige Entwicklung Herausforderungen erkennen Zukunft gestalten Bildung für Nachhaltige Entwicklung Herausforderungen erkennen Zukunft gestalten Startworkshop der PILGRIM-Schulen 04.10.2012 Nachhaltigkeit - Begriffsklärung Carl von Carlowitz (Sylivicultura Oeconomica,

Mehr

Lokale Teilhabeplanung und Strategische Sozialplanung

Lokale Teilhabeplanung und Strategische Sozialplanung Workshop beim Fachtag Inklusion in der Herzogsägmühle am 9.11.2011 Der Inhalt der Folien ergibt sich erst durch das gesprochene Wort im Gesamtkontext des Vortrags 1 1. Grundverständnis und Zielperspektiven

Mehr

Jeder ist anders verschieden. Pädagogik der Diversität

Jeder ist anders verschieden. Pädagogik der Diversität Jeder ist anders verschieden Pädagogik der Diversität Konrad Adenauer (1876 1967) 1. Bundeskanzler von Deutschland Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt s nicht Diversitätsbewusste Pädagogik

Mehr

Nichts über uns ohne uns! ISL e.v.

Nichts über uns ohne uns! ISL e.v. Nichts über uns ohne uns! Impuls bei dem Akademiegespräch Inklusion, Barrierefreiheit, Partizipation Der Beitrag der Bundesbehörden Bundesakademie für öffentliche Verwaltung Berlin, 25. April 2016 von

Mehr

SELBSTBESTIMMUNG IM ALTER

SELBSTBESTIMMUNG IM ALTER SELBSTBESTIMMUNG IM ALTER AUS RECHTLICHER PERSPEKTIVE DR. MARTIN GREIFENEDER 19. Diakonie-Dialoge 2013 2 UN-Behindertenrechtskovention Grundsätze 13. Dezember 2006: Generalversammlung der Vereinten Nationen

Mehr

Neue Impulse in der Psychiatrischen Rehabilitation

Neue Impulse in der Psychiatrischen Rehabilitation Neue Impulse in der Psychiatrischen Rehabilitation Fachtagung der Ochsenzoll RPK Hamburg BAG RPK 29. September 2011 1 Ein herzliches Dankeschön an den Freundeskreis Ochsenzoll! Insbesondere an Maike Langer,

Mehr

Inklusion Beitrag von Bildungseinrichtungen zur gesellschaftlichen Implementierung von kultursensiblen Elementen

Inklusion Beitrag von Bildungseinrichtungen zur gesellschaftlichen Implementierung von kultursensiblen Elementen Inklusion Beitrag von Bildungseinrichtungen zur gesellschaftlichen Implementierung von kultursensiblen Elementen 1 2 Integration und Inklusion Menschen mit besonderen Bedürfnissen können mit spezieller

Mehr

Bildung für Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen

Bildung für Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen Bildung für Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen am Erfolgsmodell: Studium Oecologicum Eine Präsentation von Carla Herth Konferenz N: Hochschule weiter denken 03.-05.12.2016 Berlin Nachhaltigkeit durch

Mehr

Segel Setzen 2014 Die Rolle der SpDis im Sozialraum 20./ Hannover

Segel Setzen 2014 Die Rolle der SpDis im Sozialraum 20./ Hannover Segel Setzen 2014 Die Rolle der SpDis im Sozialraum 20./21.03.14 Hannover Forum: Der Sozialraum ist überfordert Gemeinwesenarbeit und Regionale Versorgungsverpflichtung Dr. Klaus Obert Ute Müller-Ridinger

Mehr

Wege zu einem inklusiven Gemeinwesen. Dr. Johannes Schädler Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen (D)

Wege zu einem inklusiven Gemeinwesen. Dr. Johannes Schädler Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen (D) Wege zu einem inklusiven Gemeinwesen Dr. Johannes Schädler Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen (D) Inklusion und Lebenslauf Als gesellschaftliche Wesen leben

Mehr

KOOPERATION. Was ist das denn?

KOOPERATION. Was ist das denn? Von der Kooperation zur Inklusion -historischer Abriss der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit dem Förderbedarf im Bereich Wahrnehmung und Entwicklung und Grundschulkindern in der Philipp-Reis-Straße-

Mehr

Unternehmensphilosophie = Leistungsversprechen

Unternehmensphilosophie = Leistungsversprechen Unternehmensphilosophie = Leistungsversprechen Unser Leistungsversprechen Unsere Patientinnen und Patienten kommen mit hohen Erwartungen und Anforderungen zu uns diesen stellen wir uns. Wir haben ein Leitbild

Mehr

Leitbild. der Lebenshilfe Freising

Leitbild. der Lebenshilfe Freising Leitbild der Lebenshilfe Freising 1. Vorwort 1. Menschenbild und Werte 2. Ziele und Visionen 3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 4. Wirkung nach außen 5. Eltern- und Selbsthilfevereinigung 4 6 8 11 12

Mehr

Die Erstellung von Aktions-Plänen Der Weg ist das Ziel. Dr. Katrin Grüber Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft

Die Erstellung von Aktions-Plänen Der Weg ist das Ziel. Dr. Katrin Grüber Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft Die Erstellung von Aktions-Plänen Der Weg ist das Ziel Dr. Katrin Grüber Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft 28.10.2014 Empfehlungen an den Inhalt Dinge im Aktion-Plan Bekannt machen Mitbestimmen

Mehr

Gliederung. Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft. Inklusion gemeinsam Leben!

Gliederung. Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft. Inklusion gemeinsam Leben! Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft Inklusion gemeinsam Leben! Marian Indlekofer, Soziologe M.A. Referent für die Belange von Menschen mit Behinderung Sozialverband VdK Bayern Mittwoch, 26.

Mehr

Artikel 25, HILFE, MEIN THERAPEUT VERSTEHT NUR NICHT-BEHINDERTE! BEHINDERT IST MAN NICHT, BEHINDERT WIRD MAN AKTION MENSCH

Artikel 25, HILFE, MEIN THERAPEUT VERSTEHT NUR NICHT-BEHINDERTE! BEHINDERT IST MAN NICHT, BEHINDERT WIRD MAN AKTION MENSCH HILFE, MEIN THERAPEUT VERSTEHT NUR NICHT-BEHINDERTE! ÜBER DEN MÜHSAMEN UND MANCHMAL UNÜBERSICHTLICHEN WEG IN UND DURCH DIE PSYCHOTHERAPIE Dr. Jan Glasenapp (2014) BEHINDERT IST MAN NICHT, BEHINDERT WIRD

Mehr

VI. Moderne wertorientierte Volkspartei

VI. Moderne wertorientierte Volkspartei VI. Moderne wertorientierte Volkspartei 177 VI. Moderne wertorientierte Volkspartei 179 Die CSU ist die moderne wertorientierte Volkspartei Die CSU sieht sich in der Verantwortung für alle Menschen und

Mehr

Durchlässigkeit BTHG-Referentenentwurf Politische und rechtliche Betrachtung der Situation von Menschen mit hohem Hilfebedarf

Durchlässigkeit BTHG-Referentenentwurf Politische und rechtliche Betrachtung der Situation von Menschen mit hohem Hilfebedarf Politische und rechtliche Betrachtung der Situation von Menschen mit hohem Hilfebedarf Erste Konturen eines Bundesteilhabegesetz Horst Frehe Staatsrat für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen in Bremen

Mehr

Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Der Nationale Aktionsplan der Bundesregierung Dr. Markus Schäfers Bundesvereinigung Lebenshilfe Leiter des Referats Konzepte Übersicht 1. Menschenrechte schützen

Mehr

Alle Kinder braucht das Land! Zukunftschancen armer Kinder, Fachtagung, AWO Niedersachsen,

Alle Kinder braucht das Land! Zukunftschancen armer Kinder, Fachtagung, AWO Niedersachsen, Alle Kinder braucht das Land! Zukunftschancen armer Kinder, Fachtagung, AWO Niedersachsen, 18.4.2007 Das Menschenrecht auf Bildung - ein zentrales Kinderrecht Dr. Claudia Lohrenscheit Deutsches Institut

Mehr

Systematik des SGB VIII

Systematik des SGB VIII Skriptergänzung1 SoSe 2009 Prof. Dr. Benner Systematik des SGB VIII Allgemeine Regelungen 1 10 Aufgaben d. Jugendhilfe 11 60 Datenschutz 61 68 Träger Zus.arbeit Gesamtverantwortung 69 81 Zentrale Aufgaben

Mehr

Leitbild REHAB Basel. Jeder Mensch ist immer und überall wertvoll.

Leitbild REHAB Basel. Jeder Mensch ist immer und überall wertvoll. Leitbild REHAB Basel Jeder Mensch ist immer und überall wertvoll. Vision Jeder Mensch ist immer und überall wertvoll. Motto Immer wieder leben lernen. Grundsatz Respekt, Kommunikationsbereitschaft und

Mehr

Forum D. Partizipation ein Querschnittsanliegen der UN-Behindertenrechtskonvention

Forum D. Partizipation ein Querschnittsanliegen der UN-Behindertenrechtskonvention Forum D Entwicklungen und Reformvorschläge Diskussionsbeitrag Nr. 9/2011 Partizipation ein Querschnittsanliegen der 17.10.2011 von Dr. Marianne Hirschberg, Deutsches Institut für Menschenrechte Die UN-Konvention

Mehr

Die Bundesrepublik Deutschland im internationalen Kontext der Politk für Menschen mit Behinderungen

Die Bundesrepublik Deutschland im internationalen Kontext der Politk für Menschen mit Behinderungen Die Bundesrepublik Deutschland im internationalen Kontext der Politk für Menschen mit Behinderungen Erfurt, 24.06.2010 Thüringer Fachforum zur UN-Behindertenrechtskonvention Dr. Valentin Aichele, LL.M.

Mehr