Studiengang zum/zur Sparkassenkaufmann/-frau - Einführungslehrgang -

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1 - Einführungslehrgang - des Vollzeitlehrgangs Kirchfeldstraße Düsseldorf Telefon Telefax Fassung vom 28. Oktober 2002

2 Inhaltsverzeichnis des s Einführungslehrgang Unterrichtsfach Stunden Seite Kontoführung und eigene Anlageformen auf Konten im Privatkundengeschäft 32 3 Anlage in Wertpapieren und anderen Finanzprodukten im Privatkundengeschäft 40 6 Standardisierte Privatkredite und Baufinanzierungen im Privatkundengeschäft Nationaler und internationaler Zahlungsverkehr als Dienstleistung im Privatkundengeschäft Rechtliche Grundlagen in der Beratung von Privatkunden Rechnungswesen und Steuerung Grundlagen der Wirtschaftslehre und Aufbau der Sparkassen-Finanzgruppe Kunden- und marktgerechtes Verhalten Arbeits- und Sozialrecht Verfügungsstunden 4 Gesamtstundenzahl 278 EL 2

3 Kontoführung und eigene Anlageformen auf Konten im Privatkundengeschäft 32 Std. I. Lernziele Die Teilnehmerin/der Teilnehmer kann am Ende des Lehrgangs - Privatkunden über Anlagemöglichkeiten auf Konten beraten, - Privatkunden bei der Wahl der Kontoart beraten, - Konten für Privatkunden eröffnen, führen und abschließen, - Privatkunden über rechtliche Bestimmungen und vertragliche Vereinbarungen informieren, - Privatkunden über Verfügungsberechtigungen und Vollmachten beraten. II. Lerninhalte 1. Girokonto 8 Rechtliche Grundlagen - Kontokorrentabrede, Girovertrag Prüfungshandlungen bei der Eröffnung und Führung der Konten - Anerkennung AGB - Legitimation - Schufa, Bankgeheimnis, Datenschutzgesetz, Geldwäschegesetz, Auskünfte an Dritte - Verfügungsberechtigung - Gläubiger - gesetzliche Vertreter - Bevollmächtigte - Betreuungskonten Konditionengestaltung - Preisaushang Kontoführung bei Tod des Kontoinhabers - Erbfallmeldung Kontoauflösung Cross-Selling-Funktion des Kontos 2. Termingeldkonto 1 Kündigungsgeld Festgeld Konditionengestaltung EL 3

4 3. Spareinlagenkonto 10 RechKredV Sonderbedingungen für den Sparverkehr Konditionengestaltung - Zinsrechnung, Vorschusszins, Vorfälligkeitsentgelt Sondersparformen - regelmäßiges Sparen mit/ohne Bonifizierung - Einmalanlage Gläubiger - Gemeinschaftskonten - Verträge zu Gunsten Dritter Mündelgeldkonten Rechtsnatur des Sparkassenbuchs Maßnahmen bei Verlust des Sparkassenbuchs 4. Sparkasseneigene Schuldverschreibungen, Sparkassenbriefe 2 5. Bausparverträge 3 Prinzip des Bausparens Tarifwahl Zuteilungsreife, Bewertungszahl Staatliche Förderung des Wohnungsbaus/Wohnungsbauprämie 6. Überblick über die staatliche Förderung der Vermögensbildung 3 Begünstigter Personenkreis Anlagekatalog - Bausparvertrag - Wertpapiersparvertrag - VL-Sparvertrag Arbeitnehmersparzulage - Einkommenshöhe - Einkommensgrenzen - Bindungsfristen - unschädliche Verfügung Strategie zum Erhalt der maximalen staatlichen Förderung EL 4

5 7. Besonderheiten bei der Übernahme von Geschäftsverbindungen 2 Girokonto Sparkonto Sonderformen 8. Klausur/Klausurbesprechung 2+1 EL 5

6 Anlage in Wertpapieren und anderen Finanzprodukten 40 im Privatkundengeschäft I. Lernziele Die Teilnehmerin/der Teilnehmer kann am Ende des Lehrgangs - dem Kunden die Risiken und Chancen der Geldanlage in festverzinslichen Wertpapieren, Aktien und Investmentanteilen aufzeigen, - dem Kunden festverzinsliche Wertpapiere und Investmentfonds der deutschen Sparkassenorganisation verkaufen, - Verkaufsansätze für Aktien erkennen, - dem Kunden die Abwicklung einer Wertpapier-Order erklären, - Verkaufsansätze für Lebensversicherungen aufzeigen, - Privatkunden über Erträge aus Kapitalvermögen und Kursgewinnen und über deren steuerliche Auswirkungen informieren (AO). II. Lerninhalte 1. Wertpapiergeschäfte aus Sicht der Sparkasse und der Kunden 1 Die Sparkasse als Wertpapierdienstleistungsunternehmen Motive des Kunden beim Kauf von Wertpapieren - Sicherheit - Verfügbarkeit - Rentabilität 2. Rechtliche Grundlagen 3 Einteilung der Wertpapiere - nach der Art des verbrieften Rechts und - nach der Art der Übertragung Rechtliche Bestimmungen für das Wertpapiergeschäft und Grundsätze der Anlageberatung - Einteilung der Berater in Kompetenzklassen - Einteilung der Wertpapiere in Risikoklassen - anlegergerechte Beratung/objektgerechte Beratung EL 6

7 3. Anlagemöglichkeiten in Schuldverschreibungen fremder Emittenten 6 Produkte der WestLB AG für den privaten Anleger Produkte des Bundes für den privaten Anleger Verzinsung - Nominalzinssatz - laufende Verzinsung - Effektivverzinsung Chancen und Risiken der Geldanlage in festverzinslichen Wertpapieren Verknüpfung von Kunden- und Sparkasseninteressen - welche Schuldverschreibungen für welche Kunden (Auswahlbeispiele) 4. Verkaufsansätze bei Aktien 2 Chancen und Risiken der Geldanlage in Aktien Wichtige Einflussfaktoren auf die Kursentwicklung des deutschen Aktienmarktes (Überblick) 5. Preisfeststellungen und Kursnotierungen an der Börse 4 Preisfeststellung im Börsenhandel - Präsenzhandel - Xetra Kursnotierung - Einheitsmarkt - variable Notierung - Kurszusätze: B, G, bb, bg, exd, exbr Emissionsverfahren - freihändiger Verkauf - Bookbuilding 6. Abwicklung einer Wertpapierorder 2 Auftragserteilung Aufbau einer Wertpapierabrechnung 7. Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren 1 Offenes Depot Bundesschuldenverwaltung Schließfach/Safe EL 7

8 8. Anlageformen in Investmentfonds 9 Prinzip des Investmentsparens Chancen und Risiken der Geldanlage in Investmentfonds Preisermittlung eines Investmentfondsanteils - Fonds mit und ohne Ausgabeaufschlag Erträge einer Investmentanlage - ausschüttende und thesaurierende Fonds Überblick über die Anlageschwerpunkte ausgewählter Fonds - Geldmarktfonds - Rentenfonds - Aktienfonds - offene Immobilienfonds - Dachfonds Strukturierte Geldanlage in Investmentfonds - Beispiele für ertrags-, wachstums-, chancenorientierte Anlagestrategien VL-Anlage in Investmentfonds Vergleich der Verwahrmöglichkeiten - Sparkassendepot - DekaBankDepot - Eigenverwahrung 9. Geldanlage und Risikovorsorge durch Abschluss von Lebensversicherungen 2 Kundenmotive und ziele für den Abschluss von Lebensversicherungen - Tarife - Voraussetzungen für Steuerfreiheit Grundformen der Lebensversicherungen - Risikolebensversicherungen - Kapitallebensversicherungen - Rentenversicherungen Beteiligte Personen bei der Lebensversicherung - Versicherungsnehmer - versicherte Person, begünstigte Person EL 8

9 10. Besteuerung von Erträgen aus Kapitalvermögen und von Kursgewinnen 7 Einkunftsart Halbeinkünfteverfahren Zuflussprinzip Freibeträge ZAST Freistellungsauftrag Nichtveranlagungsbescheinigung 11. Klausur/Klausurbesprechung 2+1 EL 9

10 Standardisierte Privatkredite und Baufinanzierungen im Privatkundengeschäft 34 I. Lernziele Die Teilnehmerin/der Teilnehmer kann am Ende des Lehrgangs - Kreditarten und deren Verwendungsmöglichkeiten unterscheiden, - rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen für eine Kreditaufnahme prüfen, - Sicherheiten unterscheiden und beurteilen, - einfache Beispiele aus der privaten Wohnungsbaufinanzierung bearbeiten, - die Finanzierung aus einer Hand als sinnvolle Möglichkeit der Baufinanzierung beschreiben, - Kreditentscheidungen unter Berücksichtigung der Risiken vorbereiten, - Kreditengagements bearbeiten. II. Lerninhalte 1. Kreditarten und deren Verwendungsmöglichkeiten und 1 Ausstattungsmerkmale Dispositionskredite Laufzeitdarlehen Wohnungsbaudarlehen Sonderformen 2. Rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen 2 Kreditfähigkeit Kreditwürdigkeit - persönliche - materielle Scoring 3. Unterscheidung und Beurteilung von Sicherheiten 7 Vertragliches Pfandrecht Forderungsabtretung - Lohn- und Gehaltsansprüche - Lebensversicherungsansprüche - Guthaben bei anderen KI Sicherungsübereignung - PKW Bürgschaft Restkreditversicherung EL 10

11 4. Erstellen der Beschlussvorlage 3 5. Bearbeiten von Kreditengagements 3 Vertragsabschluss - Kreditvertrag - Sicherungsvertrag Schufa-Meldung Kreditüberwachung - Eingang noch einzureichender Unterlagen - Bearbeitung der Überziehungslisten Maßnahmen bei gefährdeten Krediten 6. Bearbeiten von Wohnungsbaudarlehen 9 Inhalt und Form Verwendung, z. B. Renovierung oder Erbauseinandersetzung Erforderliche Unterlagen - persönliche Unterlagen - Objektunterlagen Ermittlung der Gesamtkosten Aufstellung eines Finanzierungsplans - Zinsvereinbarung - Tilgungsvereinbarung Ermittlung der monatlichen Belastung Finanzierung unter Berücksichtigung von Bausparverträgen Prüfung der Kreditwürdigkeit 7. Bedeutung des Beleihungswertes und der Beleihungsgrenzen 2 Sachwert Ertragswert Verkehrswert Beleihungsgrenzen 8. Kreditvertragsabschluss 1 Kreditbewilligung Wesentliche Bestandteile des Kreditvertrags EL 11

12 9. Grundschuld 3 Entstehung und Erwerb durch die Sparkasse Löschung - Löschungsbewilligung - löschungsfähige Quittung - gesetzlicher Löschungsanspruch 10. Klausur/Klausurbesprechung 2+1 EL 12

13 Nationaler und internationaler Zahlungsverkehr als Dienstleistung im 32 Privatkundengeschäft I. Lernziele Die Teilnehmerin/der Teilnehmer kann am Ende des Lehrgangs - die Bearbeitung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs von der Annahme des Auftrags bis zur Verrechnung erklären, - die kartengestützten Zahlungssysteme der Privatkundschaft unterscheiden und den Kunden in der Anwendung beraten, - den Privatkunden bei der Auswahl der für seine Reise günstigsten Reisezahlungsmittel beraten, - die Möglichkeiten nicht dokumentärer und dokumentärer Auslandszahlungen skizzieren, - die Organisation des internationalen Zahlungsverkehrs in der Sparkassenorganisation beschreiben, - den Unterschied zwischen Sorten- und Devisenkursen erläutern. II. Lerninhalte 1. Allgemeines 1 Zahlungsmittel Zahlungsformen 2. Grundlagen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs 1 Zahlungsinstrumente - Überweisung - Lastschrift - Scheck Auftragserteilung - beleggebunden - beleglos - Bankleitzahl, Kontonummer, Textschlüssel Zahlungsabwicklung über DBB und GZ 3. Überweisung 2 Arten Bearbeitung durch die Girostelle 1, die Girostelle 2 und die Girozentralen Wertmäßige Verrechnung Elektronischer Zahlungsverkehr für Überweisungen (EZÜ) EL 13

14 4. Lastschrift 2 Arten Vertragliche Grundlagen Bearbeitung Wertmäßige Verrechnung Widerruf, Widerspruch Nichteinlösung Elektronischer Zahlungsverkehr für Lastschriften (EZL) 5. Scheck 2 Wesen und Arten Rechtliche Grundlagen Bearbeitung Wertmäßige Verrechnung Belegloser Scheckeinzug (BSE) Großbetrags-Scheckeinzug (GSE) Nichteinlösung von Schecks 6. Elektronischer Zahlungsverkehr 3 Erteilung von beleglosen Kundenaufträgen (DTA/DFÜ) Homebanking - Onlinebanking - Telefonbanking 7. Kartengesteuerte Zahlungssysteme 6 Geldautomatensystem Point of Sale-System GeldKarten-System Kreditkarten-System Karten als Zahlungsmittel in der Sparkassenorganisation - S-Card - Kreditkarten, z. B. Mastercard, Visacard Einsatzmöglichkeiten im In- und Ausland Zahlungsabwicklung/Abrechung der Umsätze Maßnahmen im Verlustfall EL 14

15 8. Weitere Reisezahlungsmittel 2 Sorten - Ein- und Ausfuhrbeschränkungen - An- und Verkaufskurse - Gebühren/Preise - Kursrisiko - Verlustrisiko - Falsifikate Reiseschecks - - oder Fremdwährungsreiseschecks - Erwerb, Einsatzmöglichkeiten und Rücknahme von Reiseschecks - Maßnahmen im Verlustfall/Quick-Refund 9. Organisation des internationalen Zahlungsverkehrs 2 A- und B-Korrespondenzbanken Zusammenarbeit Sparkassen/Landesbanken SWIFT/Target-System und S-Interpay-System 10. Abwicklung von nicht dokumentären Auslandszahlungen 2 Meldepflichtige/nicht meldepflichtige Zahlungsvorgänge Abwicklung von Auslandsüberweisungen Abwicklung von Zahlungen mit Bankenorderscheck 11. Dokumentäre Auslandszahlungen (Überblick) 4 Dokumenteninkasso Dokumentenakkreditiv 12. Sorten- und Devisenhandel 2 Kursnotierungen Kurssicherungsgeschäfte (Grundlagen) 13. Klausur/Klausurbesprechung 2+1 EL 15

16 Rechtliche Grundlagen in der Beratung von Privatkunden 20 I. Lernziele Die Teilnehmerin/der Teilnehmer kann am Ende des Lehrgangs - die Rechtsbeziehungen zwischen der Sparkasse und ihren Kunden erläutern, - die Begriffe Rechtsfähigkeit und Geschäftsfähigkeit erklären und auf natürliche und juristische Personen anwenden, - die Bedeutung der Erbfolge für die Geschäftsbeziehung zur Sparkasse erklären, - ausgewählte handelsrechtliche Gesellschaftsformen im Hinblick auf Haftung und Vertretung unterscheiden. II. Lerninhalte 1. Rechtsfähigkeit/Geschäftsfähigkeit natürlicher Personen 3 Rechtsfähigkeit Geschäftsfähigkeit Vormundschaft Betreuung 2. Vertretung natürlicher Personen 2 Gesetzliche Stellvertretung Vertragliche Vertretung 3. Rechtsgeschäfte 4 Vertrag als Grundlage der Kundenbeziehung - Zustandekommen - Bedeutung der AGB Nichtigkeit/Anfechtbarkeit Formmangel Verjährung 4. Grundfragen des ehelichen Güterrechts 2 Zugewinngemeinschaft Gütertrennung EL 16

17 5. Grundfragen des Erbrechts 3 Gesetzliche Erbfolge Ehegattenerbrecht Gewillkürte Erbfolge Erbenlegitimation Pflichtteilsansprüche Grundlagen der Erbschaftssteuer (Erbordnungen) 6. Überblick über das Recht der Kaufleute 3 Kaufmannseigenschaft Handelsregister Prokura/Handlungsvollmacht Gesellschaften, z. B. ohg, KG, GmbH 7. Klausur/Klausurbesprechung 2+1 EL 17

18 Rechnungswesen und Steuerung 26 I. Lernziele Die Teilnehmerin/der Teilnehmer kann am Ende des Lehrgangs - Grundlagen der Buchführung und die Bedeutung für die Geschäftspolitik der Sparkasse erklären, - exemplarische Buchungen zu verschiedenen Geschäftssparten vornehmen, - Geschäftsvorfälle und Jahresabschluss erläutern, - die Bedeutung der Kosten- und Erlösrechnung für die Geschäftspolitik und die einzelnen Unternehmensbereiche erklären. II. Lerninhalte 1. Rechtsgrundlagen der Buchführung 4 Grundbegriffe Grundregeln der Buchführung Bilanzveränderungen Kontenrahmen, Kontenplan 2. Einfache Buchungen in verschiedenen Geschäftsbereichen 5 Zahlungsverkehr Geldanlagen Kredite an Privatkunden 3. Jahresabschlüsse und ihre Bestandteile 8 Bewertung von Forderungen Bewertung von Wertpapieren Erfolgsabgrenzung Risikovorsorge Bestandteile des Jahresabschlusses 4. Kosten- und Erlösrechnung 6 Aufgaben Grundbegriffe Einfache Beispiele - Produktkalkulation/Kontokalkulation 5. Klausur/Klausurbesprechung 2+1 EL 18

19 Grundlagen der Wirtschaftslehre und Aufbau der Sparkassen-Finanzgruppe 30 I. Lernziele Die Teilnehmerin/der Teilnehmer kann am Ende des Lehrgangs - die Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft erläutern und mögliche Probleme aufzeigen, - die Ziele der Wirtschaftspolitik gem. 1 StabG beschreiben, - Träger und Instrumente der Wirtschaftspolitik erläutern, - die rechtlichen Rahmenbedingungen des KWG für die Tätigkeit der Kreditinstitute herausstellen, - die Bedeutung der Sparkassenorganisation im Wirtschaftssystem der Bundesrepublik Deutschland erläutern. II. Lerninhalte 1. Grundlagen der Wirtschaftslehre 4 Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft - Elemente und Funktionsweise der sozialen Marktwirtschaft Probleme der sozialen Marktwirtschaft Steuerungsmaßnahmen im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft Aufbau und Aufgaben der Kreditwirtschaft im Wirtschaftskreislauf - Aufgaben der Kreditinstitute Ballungsfunktion Vertrauensfunktion Fristenverlängerungsfunktion - Bankgeschäfte nach KWG - Rechtsformen und Geschäftstätigkeit der Kreditinstitute EL 19

20 2. Ziele der Wirtschaftspolitik nach 1 StabG 8 Preisniveaustabilität - Maßgröße - Inflationsursachen - Auswirkungen einer Inflation - Deflation Hoher Beschäftigungsstand - Maßgröße - Ursachen einer Unterbeschäftigung - Auswirkungen einer Unterbeschäftigung Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum - Maßgröße - Auswirkungen eines unangemessenen Wachstums Außenwirtschaftliches Gleichgewicht - Maßgröße - Ursachen und Folgen eines außenwirtschaftlichen Ungleichgewichts 3. Träger und Instrumente der Wirtschaftspolitik 10 Geldpolitik - Formen des Geldes - Funktionen des Geldes - Geldproduzenten - theoretisches Konzept der Geldpolitik - Träger der Geldpolitik (ESZB) - währungspolitisches Instrumentarium des ESZB Fiskalpolitik - Träger der Fiskalpolitik - Konzept der Fiskalpolitik - Probleme der Fiskalpolitik EL 20

21 4. Die Sparkassenorganisation als Teil der Wirtschaft 5 Sparkassen - Rechtsform - Organe - Aufgaben/Geschäftstätigkeit - Gemeinnützigkeit - Regionalprinzip Sparkassenverbände - Aufgaben - Struktur Übersicht der Sparkassen-Finanzgruppe - Subsidiaritätsprinzip 5. Klausur/Klausurbesprechung 2+1 EL 21

22 Kunden- und marktgerechtes Verhalten 50 I. Lernziele Die Teilnehmerin/der Teilnehmer kann am Ende des Lehrgangs - die Bedeutung dienstleistungs- und qualitätsorienterten Handelns für den Unternehmenserfolg erläutern, - Grundregeln der Kommunikation erläutern und in verschiedenen Situationen anwenden, - Grundregeln für markt- und kundenorientiertes Verhalten im Umgang mit Kunden anwenden, - durch systematischen Gesprächsaufbau in verschiedenen Situationen erfolgreich beraten und verkaufen, - Anlässe für die aktive Kundenansprache erkennen und die Durchführung organisieren. II. Lerninhalte 1. Bedeutung dienstleistungs- und qualitätsorientierten Handelns 4 Wettbewerbssituation Allfinanzgedanke Kundenerwartungen und Qualitätsstandards Berücksichtigung geschäftspolitischer Ziele 2. Grundlagen der Kommunikation 2 Kommunikationsmodelle 3. Grundregeln für kunden- und marktorientiertes Verhalten 6 Verhalten im Servicebereich Überleitung von Kunden Schwierige Kunden/schwierige Situationen Verhalten am Telefon 4. Systematischer Gesprächsaufbau 6 Kontaktphase Informationsphase Verkaufsphase EL 22

23 5. Aktive Kundenansprache 4 Anlässe Organisation bei persönlicher/telefonischer Ansprache 6. Vorbereitung und Durchführung ausgewählter Gespräche 28 Kundenerwartungen und wünsche Nationaler und internationaler Zahlungsverkehr Kontoführung und Anlage auf Konten Anlage in Wertpapieren und in Verbundprodukten Kreditgeschäft EL 23

24 Arbeits- und Sozialrecht 10 I. Lernziele Die Teilnehmerin/der Teilnehmer kann am Ende des Lehrgangs - für das Arbeitsverhältnis wichtige arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen anhand praktischer Beispiele erläutern, - über wesentliche tarifrechtliche Regelungen, Betriebs- und Dienstvereinbarungen berichten, - Beteiligungsrechte des Personalrats erklären. II. Lerninhalte 1. Tarifautonomie 2 Tarifverhandlungen Tarifverträge Betriebsvereinbarungen 2. Bestimmungen des TVöD 2 Geltungsbereich Arbeitsvertrag Arbeitszeit, Urlaub Beschäftigungszeit Eingruppierung, Vergütung Nebenleistungen Beendigung des Arbeitsverhältnisses Sparkassensonderzahlung 3. Jugendarbeitsschutzgesetz, Kündigungsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz 1 Jugendarbeitsschutzgesetz - Arbeitszeit - Pausenregelung - gesundheitliche Betreuung Kündigungsschutzgesetz - allgemeiner Kündigungsschutz - sonstige Kündigungsbeschränkungen Mutterschutzgesetz - Beschäftigungsverbote - Kündigungsverbote EL 24

25 4. Soziale Sicherung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 3 Rentenversicherung der Angestellten und Arbeiter Krankenversicherung Pflegeversicherung Arbeitslosenversicherung Gesetzliche Unfallversicherung Versicherungspflicht/Versicherungsfreiheit 5. Mitwirkung und Mitbestimmung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 1 Personalvertretungsrecht Personalrat - Zusammensetzung - Aufgaben - Befugnisse 6. Durchsetzung von arbeits- und privatrechtlichen Ansprüchen 1 Schiedsstelle/Einigungsstelle Rechtsbeistand Gerichtsentscheidung EL 25

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