Fakten für Ihre Zukunft. Der Markt der Finanzanlagen. Daten, Fakten, Trends.

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1 Fakten für Ihre Zukunft. Der Markt der Finanzanlagen Daten, Fakten, Trends

2 Inhalt Vermögenssituation und -planung S 1 Bankenlandschaft S 6 Bezahlsysteme S 13 Wertpapiere S 16 Versicherungen S 29 Konsumenten-/ Unternehmenskredite S 34 Werbemarkt S 41 Kommunikation S 44 Anhang S 49 Deutsche sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation Vermögen der Deutschen wächst Sparen fürs Alter Vermögensplaner weniger sicherheitsorientiert Finanzkrise und Abgeltungsteuer verunsichern Anleger Hauptsache Riester Finanzbranche in der Krise Konsolidierung schreitet fort Konsolidierung in der deutschen Bankenlandschaft Filiale häufig Beratung selten Wahl und Wechsel der Bank Bei Depots führen die Privaten GeldKarte etabliert sich Kartennutzung legt zu Marktführer setzen auf Debit Bundesbürger sind offen für neue Anlageformen Abgeltungsteuer behindert Aktienanlage Fondsgesellschaften bereiten sich auf Run vor Diverse Anlageschwerpunkte Geldmarktfonds profitieren von der Krise Mischfonds gelten als Steuersparmodell Dachfonds: Erfolgsgeschichte der deutschen Fondsbranche Hedgefonds verlieren in der Krise Auswahl bei ETFs wird größer Fonds für die Altersvorsorge Zertifikate etablieren sich bei privaten Anlegern Derivate: Trendbranche gerät unter Druck Sicherheitsorientierte Zertifikate überwiegen Finanzinnovationen profitieren von Abgeltungsteuer Hebel gewinnen bei schwankenden Märkten Entwicklung Ausblick 2008 Konzentration im Versicherungsmarkt Lebensversicherung ist weit verbreitet Kapitalversicherungen führen Trend zu Rentenversicherun gen Pensionsfonds wachsen Kreditvolumen in Deutschland steigt wieder mehr Wirtschaftskredite Kreditgebende Institute erhalten Konkurrenz Konsumentenkredite sind ein Wachstumsmarkt Neue Vertriebswege Hausfinanzierung ist Vertrauenssache Folgen der Kreditkrise für den Mittelstand Partner des Mittelstands Werbespendings im Finanzmarkt steigen Internet für Finanzdienstleistungen immer wichtiger Wirtschaftsmagazine wichtigste Zeitschriftengruppe Aufgeschlossenheit für Werbung variiert Top-Potenziale im Finanzmarkt setzen auf FOCUS Web-Typologie identifiziert Top-Potenziale im Finanzmarkt FOCUS-Studie Communication Networks Übersicht CN 11.1 Trend (2008): Finanzanlagen Verbände und Institutionen der Branche Quickfinder Download sowie aktuelle Werbeinvestitionen unter

3 Vorwort Finanzanlagen hielt die Immobilienkrise die Finanzmärkte in Atem. Viele Banken hatten sich mit den riskanten Papie ren über amerikanische Hypothekenkredite verspekuliert. Die Börsen stürzten ab, Anleger verloren das Vertrauen. Nur wenige Bundesbürger wollten in dieser Situation auf Aktien setzen. Sie investierten stattdessen auch abseits der Börse. Zudem gewinnen spezielle Zertifikate, die bei unsicherem Kursverlauf sichere Rendite versprechen. Der zweite wichtige Impuls im Markt ging von der geplanten Abgeltungsteuer aus, die zum 1. Januar 2009 in Kraft treten soll. Auch hier gibt es Gewinner und Verlierer: Viele Anlageformen werden steuerlich schlechter gestellt, eini ge aber auch besser. Bis zum Jahresende 2008 läuft der Countdown, um der Abgeltungsteuer durch kluge lang fristige Investments zu entgehen. Versicherungen zur Altersvorsorge könnten langfristig profitieren, denn sie sind von der neuen Steuer nicht betroffen. Die FOCUS-Analyse beleuchtet diese und andere aktuelle Entwicklungen bei Banken, unterschiedlichen Anlageformen, Versicherungen und Krediten. Werbungtreibende aus der Branche finden hier neben den wichtigsten Daten und Fakten zum Markt auch Zahlen zu den Werbespendings, Kommunikationswegen und Ziel gruppen. Die Analyse bietet Marketingprofis damit Basisinformationen für ihre täglichen Markt- und Mediaentscheidungen. Juni 2008

4 Vermögenssituation und -planung Deutsche sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation Einschätzung der eigenen finanziellen Situation (in %) Gegenwärtig Sehr gut/gut Es geht (Eher) schlechter Der überwiegende Teil der Bundesbürger 87 Prozent schätzten ihre finanzielle Situation als gut oder zumindest zufriedenstellend ein. Das bedeutet im Vergleich zu den Vorjahren ei nen starken Zuwachs. Zwischen dem Osten und Westen Deutsch lands bestehen allerdings noch deutliche Unterschiede. Ebenfalls gestiegen ist der Optimismus. In Zukunft erwarten 76 Prozent der Deutschen, dass es ihnen besser oder zumindest nicht schlechter gehen wird. Lediglich 21 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung ihrer Situation elf Prozentpunkte weniger als noch in den Vorjahren. Bei den unter 30-Jährigen ist die Zahl der Optimisten mit 47 Prozent recht hoch, bei den Älteren deutlich niedriger: Von den 40- bis 49-Jäh rigen rechnen nur 21 Prozent mit einer besse ren Finanzlage, von den Senioren lediglich sechs Prozent. Vermögen der Deutschen wächst Deutsche Privatpersonen verfügen über immer mehr Geld. Das Vermögen wuchs auf über 4,5 Billionen Euro. Laut der Unternehmensberatung BBE wird das private Geldvermögen bis 2010 auf 5,3 Billionen Euro anwachsen. Einen wichtigen Einfluss auf das Geldvermögen hat die Entwicklung der verfügbaren Einkommen, d.h. al ler Einkommen, die den Haushalten zufließen abzüglich der Sozialbeiträge, Steuern und geleisteter Transferzahlungen z.b. für freiwillige Versicherungen. In der Vergangenheit stiegen die verfügbaren Einkommen kontinuierlich. Auch 2008 dürfte ein gutes Jahr werden, denn in vielen Branchen lagen die Tarifabschlüsse im zweiten Halbjahr bei rund drei Prozent. Angesichts der Unsicherheit des modernen Lebens legen immer mehr Menschen immer mehr Geld zurück. Die Spar quote liegt mittlerweile wieder bei über zehn Prozent. Anfang der 90er-Jahre lag sie allerdings bei fast 13 Prozent. Im Gesamtjahr legte jeder Einwohner damit rund Euro für Vermö gensauf bau und Altersvorsorge zur Seite. Zukünftig Basis: = 2.105, = 2.000, = befragte Bundesbürger ab 14 Jahren Quelle: icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung/Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband (Vermögensbarometer ) 3.069, ,5 1. Qu Qu Entwicklung des Geldvermögens (in Mrd. EUR) 3.646, , , , , ,0 1. Qu Qu Qu Qu Basis: Private Haushalte (inkl. Org.) Quelle: Deutsche Bundesbank (Stand: ) 1.010,1 130, Besser Gleich Schlechter Qu Qu ,2 1. Qu , , ,3 fi_01 1. Qu. 1. Qu. 3. Qu. Entwicklung des verfügbaren Einkommens* (in Mrd. EUR) 12,9 12,7 12,1 11, ,1 137, ,8 135, ,6 132, ,9 131,7 Verfügbares Einkommen 1.220,2 128, ,2 125,5 11,0 10,5 10,1 10,1 9,5 9,2 Sparen Hj. 2. Hj. 1. Hj. 06** 06** 07** * Einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck, einschließlich betrieblicher Versorgungsansprüche ** Saisonbereinigt Quelle: Statistisches Bundesamt 1.265,0 127, ,7 122, ,4 123, ,5 130,9 9, ,8 139,3 9, ,8 147,2 Sparquote (in %) 1.459,3 151,8 10,4 10, ,6 156, ,9 158,4 10,5 10,5 10,5 10,4 753,3 78,8 762,7 79,6 fi_02 10,9 767,5 83,6 fi_03 1

5 Vermögenssituation und -planung Sparen fürs Alter Sparziele (in %) Laut einer Befragung von TNS Infratest im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen im Herbst spart jeder zweite Bundesbürger für einen bestimmten Zweck. Im Jahresdurchschnitt seit 2001 lässt sich ein kontinuierlicher leichter Rückgang der Sparbereitschaft feststellen. Zukünftig wollen 70 Prozent der Befragten ihr Sparverhalten beibehalten, rund acht Prozent wollen noch mehr Geld zurücklegen. Der wichtigste Grund zu sparen ist die Altersvorsorge. Zwei Drit tel der Befragten wollen sich für das Alter absichern. Damit liegt dieses Sparziel im Herbst relativ hoch im Kurs. Mittlerweile ist weiten Teilen der Be völkerung bewusst, dass jeder selbst etwas für seinen Ruhestand tun muss. Und dies wird auch akzeptiert: Nach den Ergebnissen des Vermögensbarometers von der Finanz gruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband hal ten 62 Prozent der Bundesbürger es für richtig, dass jeder die Absicherung für seine Zukunft ei genver antwortlich übernehmen muss. Das be deu tet ei ne steigende Akzeptanz im Vergleich zu den Vor jahren. Die Altersvorsorge ist nicht das einzige Sparziel: Ebenfalls beliebt ist das Sparen für den Konsum, zur Verbesserung der Wohnsituation und allgemein zur Kapitalanlage. Vor allem der Konsum, z.b. eine Urlaubsreise oder ein neues Au to, ist in den letzten Jahren wichtiger geworden. Das Bewusstsein für die Altersvorsorge unterscheidet sich stark nach Lebensabschnitt und Alter. Ab 20 Jahren beschäftigt man sich langsam mit dem Thema. Ab 30 Jahren legen dann auch überdurchschnittlich viele Menschen Geld für Al tersvorsorge und Vermögensaufbau an. Zu Beginn dieser Zeit sind sie allerdings vielfach noch unsicher: Die Menschen wis sen nicht, wie sie wei termachen sollen, befürchten, dass ihnen ihre Ei gen leis tun gen wieder genommen werden könnten oder es fehlt das Geld für die Vorsorge. Dies legt sich ab 50 Jahren wieder: Viele haben bis dahin ihre Vorsorge geregelt und Vermögen aufgebaut. Altersvorsorge Konsum/Anschaffungen (Autokauf o.ä.) Erwerb/Renovierung von Wohneigentum Kapitalanlage Ausbildung der Kinder Notgroschen/Reserve Sonstiges 5,9 3,1 3,5 4,5 4,1 4,0 5,7 6,2 5,0 Stand: Jeweils Herbst des Jahres; Mehrfachnennungen möglich Quelle: Verband der Privaten Bausparkassen e.v./tns Infratest 44,3 44,4 Einstellungen zur privaten Vorsorge nach Altersgruppen (in %) Quelle: Communication Networks 11.1 Trend 51,0 66,5 62,0 59,1 57, Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Potenziale in Mio. Bevölkerung, 14 bis 69 Jahre 55, Private Vorsorge nicht notwendig (z.b, weil Vermögen vorhanden/erwartet) Ich beschäftige mich ständig damit, bin ratlos, wie es weitergehen soll Ist für mich kein aktuelles/akutes Thema Habe meine finanzielle Vorsorge noch nicht endgültig geregelt, beschäftige mich aber im Augenblick damit Habe meine finanzielle Vorsorge geregelt Ich würde gerne mehr machen, aber mir fehlen die Mittel für eine private Vorsorge Ich beschäftige mich laufend mit Fragen zur privaten Altersvorsorge Ich werde mich nun zur Riester-Rente informieren Ich lege regelmäßig Geld zur Altersvorsorge bzw. zum Vermögensaufbau an Ich wäre bereit, mehr selbst für meine Alterssicherung zu tun, wenn ich sicher sein könnte, dass mir meine Eigenleistungen nicht wieder weggenommen würden 3,24 3,00 10,34 7,50 16,26 12,71 2,36 1,29 5,39 4,82 54,9 53,2 49,6 55, , fi_ fi_05 2

6 Vermögenssituation und -planung Die meisten sparen zwischen 50 und 100 Euro pro Monat Monatliches Sparen für die Altersvorsorge (in %) Auch nach dem Vermögensbarometer zeigt sich, dass zwar viele Menschen die Wichtigkeit des Sparens erkannt haben, allerdings längst nicht alle. So erklärten 40 Prozent der Befragten und damit ein erschreckend hoher Anteil, dass sie nichts für die Altersvorsorge zurücklegen. lag der Anteil lediglich bei 36 Prozent, bei 38 Prozent. Andererseits sinkt auch die Höhe der Sparbeträge. und hatte noch knapp ein Drittel der Befragten zwischen 50 und 250 Euro zurückgelegt, heute ist es nur noch ein Viertel. Sparbereitschaft und Spar höhe hängen natürlich stark vom Einkommen ab. Befragte mit niedrigem Einkommen (unter Euro Netto) ha ben wenig Möglichkeiten, Reserven zu bilden. Hier sparen 61 Prozent nichts. Diese Korrelation zeigt sich ebenfalls bei der Bildung: Je niedriger der Bildungsgrad, desto seltener wird gespart. Auch das Alter zwischen 30 und 50 Jahren spa ren vergleichsweise viele Menschen, Senioren müssen dagegen nichts mehr zurücklegen hat Einfluss auf das Sparverhalten. Vermögensplaner weniger sicherheitsorientiert Nichts 40 Basis: befragte Bundesbürger ab 14 Jahren Quelle: icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung/Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband (Vermögensbarometer ) Kriterien bei der Vermögensplanung (in %) Sehr wichtig/wichtig: Sicherheit Verfügbarkeit Lebens-/Familienplanung Flexibilität Hinterbliebenenschutz 4 Mehr als 500 EUR EUR 3 Bis 25 EUR EUR EUR EUR fi_06 97 Heute gibt es viel mehr Möglichkeiten zur Geldanlage als früher. Andererseits muss der Spa rer auch schwierigere Entscheidungen dazu treffen: Die Auswahl ist groß, alle Produkte bieten Vorteile und Nachteile. Einige Kriterien sind den meisten Sparern allerdings wichtig. An erster Stelle steht dabei die Sicherheit des Geldes, ob wohl hier der Anteil über die Jahre leicht gesunken ist. Die Bundesbürger sind offener geworden gegenüber alternativen Anlagemöglichkeiten, die statt hoher Sicherheit vielleicht eine bessere Ren dite oder Flexibilität bieten. Jedoch werden diese Kriterien auch nicht als wesentlich wichtiger beurteilt: Verfügbarkeit und die Vereinbarkeit mit der eigenen Lebensplanung bleiben zentrale Ansprüche, die Rendite ist weniger Sparern besonders wichtig. Erfahrung mit dem Produkt Hohe Rendite Vererbbarkeit Steuerliche Aspekte Öffentliche Förderung Verrentungsmöglichkeit Basis: = 2.013, = befragte Bundesbürger ab 14 Jahren Quelle: icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung/Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband (Vermögensbarometer ) fi_07 3

7 Vermögenssituation und -planung Anlageorte verändern sich Die neue Offenheit gegenüber anderen Anlageformen zeigt sich im Anlageverhalten der privaten Anleger. Banken und Versicherungen bieten derzeit attraktive Alternativen an, Aktien und Zerti fikate versprechen hohe Chancen. Die durchschnittliche Geldverteilung ist heute weiter gestreut als noch vor zehn Jahren. So nahm der Anteil der bei Banken angelegten Gelder im Zeitverlauf beständig ab, allerdings bei gleichzeitig steigenden Beträgen. Versicherungen haben seit der Jahrtausendwende einen stabilen Anteil von etwa einem Viertel des Vermögens. Aktien muss ten zu Beginn des Jahrtausends einen Dämpfer hinnehmen, Zertifikate haben dagegen mit rund zwölf Prozent einen festen Platz im Anlagemix. Relativ stabil blieben Pensionen, Kapitalmarktpapiere und die sonstigen Anlageformen. Finanzkrise und Abgeltungsteuer verunsichern Anleger Wesentlichen Einfluss auf die Anlageentscheidungen der Bundesbürger haben die Entwicklung der Finanzmärkte und gesetzliche Regelungen. Von diesen beiden Seiten wirkten in der jüngeren Vergangenheit starke Kräfte auf das Spar- und Anlageverhalten der Bundesbürger ein: Einerseits gab es einige gesetzliche Neuregelungen Riester und Rürup sowie in Zukunft ab 2009 die neue Abgeltungsteuer andererseits führte die amerikanische Subprime-Krise zu einer der größten Finanzkrisen der letzten Jahrzehnte. Für Anleger stellt sich die Herausforderung, in diesen schwierigen Zeiten die optimalen Anlageformen für ihre Bedürfnisse auszuwählen. Die Unternehmen der Branche und Medien wie die Wirtschaftsmagazine helfen ihnen dabei mit umfassenden Informationen und speziell zugeschnittenen Produkten. Vielfach bedeutet dies jedoch für die Sparer und Anleger eine komplette Neuorientierung. Anlageorte des Geldvermögens* / Anteile (in %) ,1 5,7 8,0 10,3 8,3 21,8 40, ,7 5,6 7,2 10,9 10,1 23,0 38, ,5 5,8 5,9 9,2 11,7 25,2 36, ,2 6,0 7,7 5,3 12,4 25,2 37, ,3 5,7 8,0 7,4 12,3 24,8 35,5 * Jeweils drittes Quartal ** Geldmarktpapiere, Sonstige Anteilsrechte, Sonstige Forderungen Basis: Private Haushalte (inkl. Org.) Quelle: Deutsche Bundesbank (Stand: ) ,6 5,7 7,6 8,9 12,2 25,3 34,8 Die Finanzkrise Geldvermögen insgesamt (Mrd. EUR) Sonstiges** Pensionen Kapitalmarktpapiere Aktien Zertifikate Versicherungen Banken Es begann als eine Krise des amerikanischen Immobilien marktes. Die Immobilienpreise waren jahrelang gestiegen, die Objekte teilweise um bis zu 20 Prozent überbewertet, die Kredit zinsen niedrig. Viele Amerikaner mit geringer Bonität erfüllten sich den Traum vom Eigenheim. Doch das Zinsniveau stieg (in den USA sind Darlehenszinsen immer nur kurzfristig festgeschrieben), die Immobilienblase platzte und die Preise sanken. Millionen Menschen konnten sich ihr Haus nicht mehr leisten. Die amerikanischen Immobilienfinanzierer gerieten in die Krise. Da sie ihre Kredite gebündelt und an Großbanken und Hedgefonds verkauft hatten (so genannte Subprimes), zog die Krise zuerst weite Kreise in der amerikanischen Finanzbranche, dann weltweit. Teilweise hatten Banken die riskanten Papiere sogar mit Fremdkapitel finanziert. Jetzt müssen sie dafür hohe Verluste hinnehmen (mehr dazu im Kapitel Bankenlandschaft). Die Aktienmärkte brachen ein und führten zu Problemen bei Aktienund Fondsbesitzern. Sparer zogen ihre Investments in diesen Bereichen zurück (genaueres hierzu im Kapitel Wertpapiere). Experten gehen davon aus, dass das Ende der Krise noch nicht erreicht ist. Die Abgeltungsteuer kommt Für Anleger barg die Gesetzgebung in diesem Jahr eine besondere Neuerung: Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne werden ab 1. Januar 2009 pauschal mit 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer besteuert. Dadurch verschieben sich zentrale Pfeiler der Anlagestrategie: Manche Finanzprodukte haben nun Vorteile, andere dagegen werden in Zukunft weniger lohnend sein. Aktionärsschützer sehen rot und warnen gar vor einem schweren Schaden für die Aktienkultur in Deutschland. Quelle: FOCUS online GmbH (10.12.) fi_08 4

8 Vermögenssituation und -planung Vorsorger sind zurückhaltend bei Neuanlagen Realisierte/geplante Maßnahmen zur Altersvorsorge (in %) Bereits realisiert Bereits geplant Nach eigenen Angaben verfügt bereits mehr als die Hälfte der Bundesbürger über eine Lebensoder Rentenversicherung, Rücklagen auf einem Sparbuch oder einen Bausparvertrag zur Sicherung und Verbesserung der Altersfinanzen. Von diesen verzeichnete aber nur die Rentenversicherung einen Zuwachs im Vergleich zu den letzten beiden Jahren. Ebenfalls kräftig von 14 Prozent auf jetzt 27 Prozent gestiegen ist der Anteil derjenigen, die einen Riester-Vertrag nutzen, sowie die Bedeutung der festverzinslichen Wertpapiere. Stabil blieben die Anteile bei Aktien und Investmentfonds. Besonders interessant sind al lerdings die Aussagen zu den künftig fest geplan ten Maßnahmen. Hier zeigt sich, welche Spar- und Anlagemöglichkeiten die Menschen unter den heutigen Bedingungen für besonders lohnenswert halten. Vor allem das Vertrauen in die Börse ging verloren: Aktien wollen nur noch vier Prozent der Sparer kaufen, gegenüber neun Prozent in. Die Anschaffungsabsicht von Investmentfonds fiel in diesem Zeitraum von zehn auf fünf Prozent. Bei allen Maßnahmen zeigte sich ein Rück gang, lediglich Lebens- und Rentenversicherungen blieben stabil. Einen wichtigen Platz im Vorsorge mix der Zukunft könnte die Riester-Rente erhalten: Hier wollen zukünftig neun Prozent ihr Geld an le gen ein Prozentpunkt mehr als, aber deut lich weniger als. Lebensversicherung Rentenversicherung Rücklagen auf Sparbuch Bausparvertrag Selbst genutzte Immobilie Riester-Rente Investmentfonds Festverzinsliche Wertpapiere Aktien Betriebliche Altersvorsorge Fremd genutzte Immobilie Immobilienfonds Festgeld Termingeld Rürup-Rente Basis: befragte Bundesbürger ab 14 Jahren Quelle: icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung/Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband (Vermögensbarometer ) Entwicklung der Riester-Rente Anzahl der Verträge* (in Tsd.) fi_09 Hauptsache Riester Investmentfondsverträge Banksparverträge Versicherungsverträge Nachdem die Riester-Rente mit gewissen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte, entwickelt sie sich nun zum Erfolgsprodukt. Zum Stand Ende waren bereits 10,8 Mio. Verträge unterschrieben. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Ausgestaltung als Versicherungs-, Investmentfonds- und Banksparvertrag. Den größten Anteil haben Versicherungen, aber auch Investmentfonds konnten in den letzten Jahren stark zulegen Quartal Quartal Quartal 2004 * Storni bis einschl berücksichtigt Stand: Jeweils Ende des Jahres Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BVI) Quartal Quartal Quartal fi_10 5

9 Bankenlandschaft Finanzbranche in der Krise Konsolidierung schreitet fort Entwicklung der Finanzbranche Gewinne der weltweit größten Banken* (in Mrd. US-D) 786,3 In der Vergangenheit hatten die großen Banken der Welt von dem Wachstum der Weltwirtschaft profitiert. Die Gewinne waren auf Rekordkurs: betrugen die aggregierten Gewinne der Top Banken rund 786 Mrd. US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies ein Wachstum von 22 Prozent. Die positive Stimmung endete mit der Hypothekenkrise. Viele Banken mussten Verluste hinnehmen (siehe Verlauf der Subprime-Krise). 174, , , * Aggregierter Gewinn vor Steuern Quelle: The Banker (die bank 10/) 222, , , , ,1 fi_11 Unter den großen Banken der Welt geht die Konsolidierung weiter: Am Kernkapital der Top Banken hatten die Top 25 also 2,5 Prozent davon zusammen einen Anteil von 41 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,2 Prozent. Im er-ranking setzte sich die Bank of America mit der Übernahme der MBNA Bank an die Spitze. Die deutschen Banken sind im internationalen Wettbewerb nur einmal in der Spitzengruppe vertreten: Die Deutsche Bank belegt Rang 23. Auf den weiteren Plätzen folgen die Commerzbank auf Rang 34 (sechs Plätze besser als im Vorjahr), die Dresdner Bank auf dem 44. Platz und die Landesbank Baden-Württemberg auf Platz Die größten Banken weltweit nach Kernkapital (in Mrd. US-D) Bank of America Corp. (USA) Citigroup (USA) HSBC Holdings (GB) Crédit Agricole Groupe (F) JP Morgan Chase & Co (USA) Mitsubishi UFJ Financial Group (JAP) Industrial and Commercial Bank of China (CHN) Royal Bank of Scotland (GB) Bank of China (CHN) Santander Central Hispano (E) Quelle: The Banker (die bank 10/)... Deutsche Bank (D) 32,3 46,8 59,2 59,0 52,5 68,5 91,1 90,9 87,8 84,9 81,1 fi_12 Verlauf der Subprime-Krise: bis März/April 2008 Ende : Der jahrelange Boom am amerikanischen Immobilienmarkt ist vo rüber. Die in astronomische Höhen hochgeschnellten Hauspreise brechen ein. Der Trend soll sich frühestens im Laufe des Jahres 2008 stabilisieren. Gleichzeitig gerät das Geschäft mit riskanten US-Hypothekenkrediten in Schieflage. Von niedrigen Zinsen und großzügiger Vergabe angelockt, können einkommensschwache Hauskäufer Raten nicht mehr zahlen. 8. Februar : Die HSBC, Europas größte Bank, gibt wegen überraschend hoher Risikovorsorge im Hypothekengeschäft die erste Gewinnwarnung ihrer Geschichte heraus. Sieben Monate später schließt die Bank ihre US-Hypothekentochter. Der Finanzkonzern muss 880 Millionen Dollar abschreiben. 3. April : Der US-Hypothekenfinanzierer New Century Financial beantragt Insolvenz der bis dato größte Kollaps in der Branche im Zuge der US-Immobilienkrise, weitere werden folgen. 22. Juni : Zwei Hedgefonds der Investmentbank Bear Sterns, die am US-Hypothekenmarkt finanziert waren, brechen zusammen. Drei Monate später meldet das Institut, dass der Gewinn um mehr als 60 Prozent eingebrochen sei. Unter amerikanischen Hausbesitzern wächst der Unmut. 30. Juli : Die US-Immobilienkrise erreicht die deutschen Banken. Die Bonität der Mittelstandsbank IKB ist in Gefahr, sie hatte sich am Markt für US- Hypothekenkredite verspekuliert. Sie senkt ihre Ergebnisprognose. Die staatliche Förderbank KfW greift dem Institut mit einer 8,1-Milliarden-Euro-Bürgschaft unter die Arme. Dafür muss IKB-Chef Stefan Ortseifen gehen, die KfW setzt eigene Manager an die IKB-Spitze. 6

10 Bankenlandschaft 1. August : Die US-Hypothekenbank American Home Mortage Investment kann ihre Gläubiger nicht bedienen. Die Aktien des Unternehmens fallen um 90 Prozent auf 1,04 Dollar, rund 90 Prozent der mehr als Mitarbeiter verlieren ihren Job. Rund 50 US-Finanzierer sind inzwischen bankrott oder ha ben sich selbst verkauft. Besonders hart sind diejenigen betroffen, die sich auf zweitklassige Baufinanzierungen ein gelassen hatten. Mit American Home trifft es erstmals einen Finanzierer, dessen Kreditnehmer bessere Bonität aufweisen. 9. August : Während die IKB sich von ihrem Finanzvorstand trennt, friert die französische Großbank BNP Paribas vorübergehend drei Fonds im Wert von 1,5 Milliarden Euro ein. Die Angst vor weiteren Verlusten legt den Markt lahm, auf dem sich Banken gegenseitig Geld leihen. Die EZB stellt 94,8 Milliarden Euro bereit, in den folgenden Tagen pumpen die Notenbanken weltweit mehr als 300 Milliarden Euro in den Geldkreislauf. 10. August : Erste Gerüchte um Verluste bringen die SachsenLB in Verbindung mit der Krise. Zeitgleich ziehen Anleger massenhaft Geld aus dem deutschen Aktienmarkt. Zwei Wochen, nachdem der Dax Mitte Juli eine Rekordhöhe von Punkten erreicht hat, rauscht das Börsenbarometer um acht Prozent nach unten. Die WestLB teilt mit, dass sie mit 1,2 Milliarden Euro am US-Hypothekenmarkt investiert ist. Ende August : Der Chef der angeschlagenen SachsenLB, Herbert Süß, tritt zurück, mit ihm gehen zwei weitere Vorstandsmitglieder. Das Eigenkapital der Bank von 1,3 Milliarden Euro reicht nicht mehr, um mögliche Kreditausfälle ihrer drei irischen Zweckgesellschaften abzudecken. Nur eine Kreditlinie von 17,3 Milliarden Euro der Sparkassen rettet die Bank vor dem Ruin. Unterdessen leiht sich die britische Großbank Barclays bei der Bank of England wegen kurzfristiger Liquiditätsengpässe insgesamt knapp zwei Milliarden Pfund. 13. September : Wegen eines akuten Liquiditätsengpasses gerät der britische Baufinanzierer Northern Rock unter Druck. Zahlreiche Sparer stehen Schlange an den Filialen der Hypothekenbank, um ihre Gelder abzuheben: rund drei Milliarden Euro innerhalb von drei Tagen. Die Bank of England springt mit einem Notfallkredit ein. Die Aktie bricht um mehr als ein Drittel ein. 20. September : Die Quartalszahlen der amerikanischen Investmentbanken geben einen Vorgeschmack auf das wahre Ausmaß: Während Goldman Sachs trotz Abschreibungen in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar noch eines der besten Quartale der Geschichte hinlegt und Lehman Brothers ebenfalls positiv überrascht, muss Bear Stearns einen 61-prozentigen Gewinnrückgang hinnehmen. Morgan Stanley schreibt fast eine Milliarde Dollar ab und vermeldet einen Gewinnrückgang um sieben Prozent. Für das vierte Quartal kündigt das Institut weitere Wertberichtigungen von mindestens 3,7 Milliarden Dollar an. 1. Oktober : Die Citigroup kündigt einen Gewinneinbruch um etwa 60 Prozent im dritten Quartal an. Zwei Wochen später beziffert Amerikas größte Bank den Abschreibungsbedarf auf 6,5 Milliarden Dollar. Wiederum drei Wochen später muss sie im Zusammenhang mit dem Subprime-Engagement weitere elf Milliarden Dollar in den Büchern berichtigen. Citigroup-Chef Charles Prince nimmt seinen Hut. 3. Oktober : Die Finanzkrise kostet die Deutsche Bank im dritten Quartal im Investmentbanking insgesamt 2,2 Milliarden Euro der erste Verlust in der Sparte seit fünf Jahren. Dennoch steigert das größte deutsche Geldhaus den Nettogewinn im Quartal um 31 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. 5. Oktober : Merrill Lynch stellt wegen Abschreibungen über 4,5 Milliarden Dollar den ersten Quartalsverlust seit sechs Jahren in Aussicht. Knapp drei Wochen später beziffert die Investmentbank die gesamten Wertberichtigungen auf mehr als acht Milliarden Dollar. Kurz danach muss Konzernchef Stan O Neal gehen. Zwei Monate später nimmt auch der Finanzvorstand Jeffrey Edwards seinen Hut. 18. Oktober : Die Zahlen der Bank of America zeigen, wie schwer die zweitgrößte US-Bank getroffen ist. Sie verdient im Investmentbanking fast kein Geld mehr. Der Konzerngewinn bricht um ein Drittel auf 3,7 Milliarden Dollar ein. Die US-Bank JP Morgan Chase muss 1,6 Milliarden Dollar abschreiben. 8. November : Deutschlands größte Filialbank war im Geschäft mit verbrieften US-Hypotheken ebenfalls aktiv: Die Postbank muss 61 Millionen Euro abschreiben. Auch die Dresdner Bank spürt die Auswirkungen in Amerika. Die Allianz-Tochter schreibt einen Quartalsverlust von 52 Millionen Euro. Die Gesamtbelastungen belaufen sich auf 575 Millionen Euro. 5. Dezember : Der US-Hypothekenriese Fannie Mae braucht Kapital in Milliardenhöhe und legt neue Aktien auf. Unterdessen legt die US-Regierung zu sammen mit großen Kreditinstituten einen Rettungsplan vor, der in den kommenden zwei Jahren mehr als eine Mil lion Hauskäufer vor der Zwangsvollstreckung retten soll. Die variablen Zinssätze für Kreditnehmer mit geringer Bonität werden für fünf Jahre eingefroren. 10. Dezember : Die Schweizer Bank UBS und weltgrößter Vermögensverwalter teilt mit, dass er wegen fauler US-Hypothekenkredite erstmals in die roten Zahlen rutschen könnte und weitere zehn Milliarden Dollar abschreiben müsse. Unterdessen erreichen die Folgen der Kreditkrise die amerikanische Private-Equity-Branche. Besonders betroffen davon ist der Markt für milliardenschwere Firmenübernahmen. Banken halten sich mit Finanzierungen solcher Deals zurück. 12. Dezember : Die Notenbanken entschließen sich, weitere Milliarden in den Finanzkreislauf zu pumpen, diesmal als gemeinsame Aktion. Mit dabei: die US-Notenbank Federal Reserve, die Eu ropäische Zentralbank, die Schweizer Nationalbank SNB, die Bank of Eng land und die Bank of Canada. Zuvor hatte die englische Zentralbank überraschend die Zinsen gesenkt. 14. Dezember : Lösung für die angeschlagene SachsenLB: Zum Jahresende übernimmt die Landesbank Baden-Württemberg das Institut für 328 Millionen Euro Bedingung: Das Land Sachsen bürgt mit 2,75 Milliarden Euro für Verluste aus der Kreditkrise. Die sächsische Landesbank hatte sich eben so wie die IKB am US-Hypothekenmarkt verzockt. 18. Dezember : Auch in Großbritannien wächst die Angst vor der Kre dit krise. Die Bank of England pumpt Milliarden in die Finanzmärkte. Experten sehen die USA in eine Rezession schlittern, die 7

11 Bankenlandschaft weltweit zu spüren sein werde. Mittlerweile sind Fonds und Geldgeber in Spanien, Asien und Australien betroffen. Das wahre Ausmaß zeigt sich erst im Frühjahr 2008, wenn die Bilanzen für vorliegen. Januar 2008: Neue Milliarden-Abschreibungen der US-Banken belasten die Märk te. Für das vierte Quartal, so berichtet der US-Sender CNBC, muss allein die Citigroup 24 Milliarden Dollar verloren geben. Es wird ein Rekordverlust von vier Milliarden Dollar befürchtet. Merrill Lynch, so berichtet die angesehene New York Times, soll 15 Milliarden Dollar abschreiben müssen. 13. Februar 2008: Die Mittelstandsbank IKB droht im Strudel der US-Immobilienkrise zu versinken das Institut hatte sich in großem Umfang bei amerikanischen Ramschhypotheken engagiert. Die staatliche Großaktionärin KfW und die gesamte Kreditwirtschaft schießen mehr als acht Milliarden Euro zu und verhindern damit einen Zusammenbruch. Mitte Februar 2008: Die problematischen Kredite summieren sich allein bei den deutschen Landesbanken auf folgende Beträge: SachsenLB: Der Freistaat Sachsen und andere Landesbanken übernehmen Risiken von insgesamt 17,5 Milliar den Euro. Die WestLB erhält Finanzspritzen und Garantien im Gesamtvolumen von fünf Milliarden Euro. BayernLB: Wertberichtigungen allein für rund 1,9 Milliarden Euro. LBBW: Die Landesbank Baden-Württemberg hatte Ende November die Höhe der Wertberichtigungen für auf rund 800 Millionen Euro beziffert. Medienberichten zufolge summieren sich diese mittlerweile auf mehr als eine Milliarde Euro. HSH Nordbank: Die Krise schlägt mit rund 1,1 Milliarden Euro zu Buche. NordLB: Wertberichtigungen in Höhe von 210 Millionen Euro. Mitte Februar 2008: Deutsche Privatbanken sind ebenfalls massiv von der US-Hypothekenkrise betroffen: Deutsche Bank: Abschreibungen von gut 2,3 Milliarden Euro für. Commerzbank: Wertberichtigungen, vor allem für die Tochter Eurohypo, von fast einer Milliarde Euro. DZ Bank: Das genossenschaftliche Spitzeninstitut musste rund 1,4 Milliarden Euro wertberichtigen. Dresdner Bank: Die Allianz-Tochter muss Abschreibungen von 1,6 Milliarden Euro verkraften. Weitere Belas tungen von bis zu 400 Millionen Euro scheinen möglich. Hypo Real Estate: Der Immobilienfinanzierer schreibt knapp 400 Millionen Euro ab. Postbank: Abschreibungen von 112 Millionen Euro für. Münchener Rück: Wertberichtigun gen für von rund 166 Millionen Euro. HVB: Die Belastungen des Gesamtkonzerns Unicredit belaufen sich per Ende September auf mehr als 400 Millionen Euro. 27. Februar 2008: Ein Kurseinbruch an der chinesischen Börse und Warnun gen vor einer Rezession in den USA verunsichern Anleger weltweit. Am wich tigsten chinesischen Börsenplatz Schang hai stürzen die Aktien um fast neun Prozent ab in Prozent gerechnet der größte Kursrückgang seit zehn Jahren. In der Fol ge gehen auch die amerikanischen Aktienmärkte in die Knie: Der Dow- Jones-Index verliert rund vier Prozent, der Nasdaq-Composite fällt um 4,08 Prozent auf Punkte. In Europa setzte sich die Talfahrt an den großen Börsen nahtlos fort. 14. März 2008: Massive Liquiditätsprobleme bei der Investmentbank Bear Stearns lassen die nordamerikanischen Börsen einbrechen. Die Aktie der fünftgröß ten US-Investmentbank selbst schließt mit einem Verlust von 45,9 Prozent. JP Morgan und die US-Notenbank Fed unterstützen Bear Stearns mit einer dramatischen Nothilfe, nachdem sich die Geldprobleme der Bank massiv verschärft hatten. JP Morgan teilte mit, die Bank stelle zusammen mit der Fed New York kurzfristig Geld zur Verfügung, um einen finanziellen Engpass bei Bear Stearns zu verhindern. 17. März 2008: Die Aktie der US-Investmentbank Bear Stearns bricht vorbörslich um 87 Prozent ein. Zuvor hatte JP Morgan Chase die Übernahme von Bear Stearns für einen Spottpreis angekündigt: Das Unternehmen legt für den Riva len 236 Millionen Dollar oder zwei Dollar je Aktie auf den Tisch das sind 93 Prozent weniger als der Schlusskurs der fünftgrößten Investmentbank vom Vor tag. Der Notverkauf ist das unrühmliche Ende der 85-jährigen Bear-Stearns- Geschichte, in der die Bank die Weltwirtschaftskrise, den Zweiten Weltkrieg, Rezessionen und mehrere Börsen crashs überstanden hat. Die in Manhattan ansässige Bank hat Beschäftigte. 1. April 2008: Die Deutsche Bank und das Schweizer Geldhaus UBS überraschen die Märkte mit milliardenschweren Verlusten. Der deutsche Branchenprimus musste von Januar bis März 2,5 Milliarden Euro abschreiben. Die eidgenössi sche Großbank ist noch deutlich schwerer von der Finanzkrise betroffen als bislang angenommen. Im ersten Quar tal erwartet die UBS Abschreibungen von mehr als 19 Milliarden Dollar (12 Milliarden Euro). 2. April 2008: Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab die drittgrößte deutsche Landesbank WestLB hat einen deutlich höheren Verlust verbucht als erwartet: Der Fehlbetrag des Düsseldorfer Bankkonzerns belief sich auf 1,6 Milliarden Euro. Im Januar hatte der Vor stand noch einen Verlust von etwa einer Milliarde Euro angekündigt. 3. April 2008: Die Kreditkrise trifft die bayerische Landesbank noch härter als erwartet. Die BayernLB muss statt der bisher bekannten 1,9 Milliarden 4,3 Milliarden Euro abschreiben. Rund 2,3 Milliarden Euro an Marktwertminderun gen in den Wertpapierbeständen sind laut dem Management bis Jahresende angefallen, die übrigen zwei Milliarden Euro im ersten Quartal Ähn lich wie die WestLB plant die BayernLB, dieses Portfolio in eine Zweckgesellschaft auszugliedern und gegen Ausfallrisiken von bis zu sechs Milliarden Euro abzuschirmen. Quelle: FOCUS-MONEY online 8

12 Bankenlandschaft Konsolidierung in der deutschen Bankenlandschaft Die Zersplitterung im deutschen Markt wird allgemein auf das starre System der privaten, genossenschaftlichen und öffentlich-rechtlichen Banken zurückgeführt. An den öffentlich-rechtlichen Sparkassen und Landesbanken haben Länder, Städte oder Kommunen die Mehrheit. Sie sind vor Übernahmen aus anderen Sektoren geschützt. Stattdessen läuft eine Konsolidierung innerhalb der Segmente. Zum Beispiel innerhalb des öffentlich-rechtlichen Sektors: Der Sparkassenverband übernahm die Landesbank Berlin, die SachsenLB wurde an die LBBW verkauft. Im privaten Sektor gibt aktuell vor allem eine mögliche Übernahme der Postbank Anlass zu Spekulationen. Dies könnte eine der größten Bankenfusionen in Deutschland werden. Die Postbank ist ein attraktiver Kandidat: Im Ran king nach Bilanzsumme stand sie auf dem Platz 13, bei der Zahl der Privatkunden ge hört sie mit rund 14 Mio. Kunden zu den führenden Instituten in Deutschland. Zur Debatte stehen mehrere Szenarien, denn sowohl die Deutsche Bank wie auch die Dresdner Bank, hinter der die Allianz steht, und die Commerzbank haben Interesse. Eine Dreierfusion aus Postbank, Dresdner Bank und Commerzbank ist ebenfalls denk bar. Bis Ende 2008 soll der Verkauf abgeschlossen werden, heißt es in der Branche. Struktur nach Bankengruppen * Großbanken** Regionalbanken, sonstige Kreditbanken Zweigstellen ausländischer Banken Landesbanken Sparkassen Genossenschaftliche Zentralbanken Kreditgenossenschaften Realkreditinstitute (Hypothekenbanken) Bausparkassen Banken mit Sonderaufgaben*** Anzahl der berichtenden Institute Bilanzsumme (in Mrd. EUR) 1.403,9 690,5 163, , ,9 263,1 631,8 839,8 189,5 811,6 Einlagen und aufgenommene Kredite von Nichtbanken (in Mrd. EUR) 530,8 363,9 28,8 366,9 680,8 38,3 440,9 191,6 129,0 111,2 * Stand: Dezember ** Deutsche Bank AG, Dresdner Bank AG, Commerzbank AG, Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, Deutsche Postbank AG; *** z.b. Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Deutsche Ausgleichsbank (DtA) Quelle: Deutsche Bundesbank (Monatsbericht März 2008) fi_13 Top 15 Kreditinstitute in Deutschland Bilanzsumme (in Mrd. EUR) Deutsche Bank AG Commerzbank AG* Dresdner Bank AG DZ Bank AG Landesbank Baden-Württemberg KfW Bankengruppe HVB Group** BayernLB WestLB AG*** Eurohypo AG Norddeutsche Landesbank Girozentrale HSH Nordbank AG Postbank AG**** Helaba Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale Hypo Real Estate Holding AG privat privat privat genossensch. öffentl.-rechtl. öffentl.-rechtl. privat öffentl.-rechtl. öffentl.-rechtl. privat öffentl.-rechtl. öffentl.-rechtl. privat öffentl.-rechtl. privat * Anpassung nach Änderung in Risikovorsorge; **Nach Umstrukturierung; *** Erstmalig Bilanzierung nach IFRS; ****Übernahme von BHW und 850 Postfilialen Quelle: die bank 08/ Bilanzsumme (in Mrd. EUR) Veränd. z. Vj. (in %) 13,51 36,75 7,98 9,3 5,76 5,4-27,4 3,63-3,11-4,22 2,67 2,33 31,8 1,98 6,07 fi_14 Top 10 Trusted Brands : Banken/Sparkassen (in %) Vertrauen für Sparkassen Sparkasse Raiffeisen-Volksbank Postbank 7 Bei aller Kritik an dem geteilten Bankensektor der Bundesrepublik: die Kunden bringen dem System ein hohes Vertrauen entgegen. Die Sparkasse ist im Bankensegment die Most Trusted Brand, knapp dahinter die genossenschaftlichen Volksund Raiffeisenbanken. Genauso sind aber auch die deutschen Großbanken vertreten, ebenso Institute ausländischer Herkunft wie die ING-DiBa, die darüber hinaus als reine Direktbank auftritt. Sparda 5 Deutsche Bank 5 ING-DiBa 4 LBS 4 Dresdner Bank 3 BHW 3 Commerzbank 2 Basis: Stimmen; Deutschland gesamt Quelle: Reader s Digest Trusted Brands fi_15 9

13 Bankenlandschaft Banken locken mit Sonderkonditionen Private, genossenschaftliche und öffentlich-rechtliche Banken konkurrieren um die Privatkunden in Deutschland. Neu hinzugekommen sind zudem die Direktbanken, die mehr und mehr das komplette Produktportfolio einer Vollbank anbieten. Heute haben Bankkunden die Wahl: Viele Banken werben mit kostenlosen Girokonten, teilweise inklusive EC- und Kreditkarten, attraktiven Zinsen für Tagesgeldkonten oder günstigen Depots. Vor allen Dingen Neukunden profitieren von Sonderkonditionen. Trotz dieser größeren Auswahl bleiben die Ansprüche der Kunden an ihre Bank re lativ stabil. Am wichtigsten ist Fairness, die Bankkunden wollen ihrer Bank vertrauen können heute mehr als noch vor ein paar Jahren. An zweiter Stelle folgen güns tige Konditionen: Drei Viertel der Bundesbürger legen hierauf Wert. Einen Ansprechpartner wünschen sich zwei Drittel der Befragten, jeder Zweite möchte eine Filiale in der Nähe haben. Gleichzeitig ist es wichtiger geworden, seine gesamten Geldgeschäfte mit nur einem Partner abwickeln zu können. Konkurrenz der Direktbanken und Vollbanken Die Online-Banken entwickelten sich ursprünglich aus Online- Brokern. Bis zum Börsencrash der Jahrtausendwende funktionierte das Geschäft mit den handelnden Privatanlegern auch gut. Doch danach wurden die Anleger vorsichtiger und agierten weniger. Die Broker suchten neue Geschäftsfelder und wand ten sich den Bankdienstleistungen über einen reinen Internet- oder Telefonvertrieb zu. Internetzugang ist mittlerweile in allen Haushalten verbreitet, und mit kostenlosen Girokonten sowie attraktiven Konditionen bei Zinsen überzeugten die Direktban ken schnell neue Kunden. Allerdings reagierten die Filialbanken: Das kostenlose Girokonto gibt es inzwischen bei vielen von ihnen auch, beispielsweise bei der Postbank und Commerzbank. Um die Abwanderung der kostensensiblen Kunden zu stoppen, offe rierte die Sparkasse Münsterland-Ost als eine der ersten Sparkassen ein kostenloses Direktkonto. Auch über Tochterunternehmen sind die Banken aktiv: Beispiele hierfür sind easycredit von der Teambank, einer Tochter der genossenschaftlichen DZ-Bank, oder die Angebote der Deutsche-Bank-Tochter Norisbank. Darauf reagieren nun wiederum die Direktbanken und nehmen Beratungsleistungen, z.b. zu Altersvorsorge und Vermögensaufbau, in ihr Angebot auf. So hat Cortal Consors ehemals ein klassischer Broker mittlerweile 160 mobile Berater und eröffnete unlängst mit der Finance Lounge in Nürnberg seine erste Filiale; Comdirect Private Finance, die Vermögensberatung der Comdirekt, hat Zweigstellen in 27 Städten. Andere Banken, wie die ING-DiBa, setzen auf verbesserte Beratungssoftware im Internet, z.b. zur Depotanalyse, um ihren Wettbewerbsvorteil geringe Kosten dank überschaubarem Angebot nicht zu verlieren. Filiale häufig Beratung selten Gründe für die Wahl eines Finanzdienstleisters (in %) Trotz starken Wachstums beim Online-Banking ist eine physische Anlaufstelle offenbar immer noch wichtig. Die Ergebnisse der CN 11.1 werden unterstützt von einer Ipos-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken. Demnach legen 88 Prozent der Bundesbürger Wert auf die Erreichbarkeit und 84 Prozent auf die persönliche Beratung. Allerdings schätzen auch drei Viertel derjenigen, die ein Online-Konto besitzen, die Nähe und persönliche Beratung der Filiale. Viele Deutsche gehen außerdem relativ häufig zu ihrer Bank: 40 Prozent einmal pro Woche und 41 Prozent mindestens einmal im Monat. Hierzu zählt allerdings auch die Benutzung des Kontoauszugdruckers oder Geldautomaten. Be suche des Be raters finden deutlich seltener statt. Äußerst, sehr wichtig: Dass der Anbieter mich vor Abschluss eines Vertrages fair berät Dass ich bei dem Anbieter günstige Konditionen bekomme/niedrige Beiträge bezahle Dass ich einen Ansprechpartner habe, der mich in Finanzangelegenheiten gut betreut Dass der Anbieter mir ein auf meine individuellen Bedürfnisse ausgerichtetes Leistungsprogramm anbieten kann Dass ich die Möglichkeit habe, möglichst viele meiner Geldgeschäfte mit nur einem Unternehmen abwickeln zu können Dass eine Filiale in meiner Nähe ist Dass das Unternehmen groß und ertragsstark ist Dass der Anbieter ein bekannter Finanzdienstleister ist Dass Verwandte, Freunde oder Bekannte bereits Kunde bei diesem sind Basis: Bevölkerung, 14 bis 69 Jahre Quelle: Communication Networks (CN) n.a CN 11.1 Trend (2008): 55,13 Mio. CN 4.0 (2000): 55,06 Mio. fi_16 10

14 Bankenlandschaft Sparkassen führen bei Kunden Der Sparkassenverbund überzeugt viele Menschen in Deutschland. Rund 50 Mio. Kunden hatten die verschiedenen Sparkassen zusammen. Rund 16 Mio. Menschen sind Mitglieder in den genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanken. Führende Privatbanken bei den Kunden sind Postbank und Deutsche Bank. Sie sind mit 14,5 bzw. 13,8 Mio. Kunden deutlich größer als jede Sparkasse allein. Zu den weiteren großen Filialbanken gehören außerdem Dresdner Bank und Commerzbank. Sollte es zu einer Fusion zwi schen der Postbank und einer oder mehreren anderen Banken kommen, würde somit hinter der neuen Bank eine beträchtliche Kundenzahl stehen. Zu den großen Banken schließen nun auch die Direktbanken auf. So hat die ING-DiBa in Deutsch land mittlerweile rund 6,5 Mio. Kunden. Die Tochter der niederländischen ING Group wurde innerhalb kurzer Zeit zur größten Direktbank: Zwischen 2004 und stieg die Zahl der Kunden um mehr als 50 Prozent. Die comdirect wächst ähnlich schnell (2004/ plus 61 Prozent) und knack te die Grenze von einer Mio. Kunden. Cortal Consors zählte zum Jahresende rund Kunden im Vergleich zu 2004 lediglich ein Plus von 34 Prozent. Wahl und Wechsel der Bank Zahl der Privatkunden nach ausgewählten Banken (in Mio.) Sparkassengruppe* Volksbanken/Raiffeisenbanken** Postbank Deutsche Bank ING-DiBa Dresdner Bank Commerzbank * Stand ** Mitglieder Quelle: Eigene Recherchen/Unternehmensangaben Bevölkerung, 14 bis 69 Jahre Sparkasse* Volks-/Raiffeisenbank** Postbank Deutsche Bank Commerzbank Citibank Dresdner Bank*** HypoVereinsbank ING-DiBa comdirect bank 6,5 6,4 5,5 13,8 16,1 14,5 Bankkunden nach Altersgruppen (in %) Potenziale in Mio. 55,13 28,19 12,52 4,67 3,26 1,75 1,54 1,36 0,94 0,90 0, Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre * Auch Stadtsparkasse/Kreissparkasse/Bezirkssparkasse ** Inkl. Genossenschaftsbank, Sparda Bank/Spar- und Darlehenskasse *** Inkl. Dresdner Bank/Bremer Bank/Advance Bank Quelle: Communication Network 11.1 Trend ~50, fi_17 fi_18 Die Kunden der Online-Banken finden sich beson ders zwischen 30 und 50 Jahren. Die großen pri vaten Filialbanken werden ebenfalls von den mitt leren Jahrgängen auf gesucht. Hier steigt das Vermögen langsam an und Beratung zur Altersvorsorge wird wichtiger. Nicht nur die Altersstruktur, auch die Wechselbereitschaft unterscheidet sich zwischen den Kunden unterschiedlicher Banken. Zumindest die Kunden der Online-Ban ken dürf ten schon min destens einen Kontoumzug hin ter sich haben. Dadurch ist die Hemmschwelle für einen Wechsel niedriger. Aber auch die Filialkun den sehen Alternativen zu ihrer derzei ti gen Bank. Neun Pro zent von ihnen wollen wechseln. Wechselbereitschaft bei Bankkunden (in %) Werde zu einer anderen Bank wechseln : Bankkunden gesamt (52,99 Mio.) Filialbanken* (14,48 Mio.) Sparkassen (28,19 Mio.) Genossenschaftsbanken (12,53 Mio.) Direktbanken (2,15 Mio.) Sehr/eher wahrscheinlich Sehr unwahrscheinlich Eher unwahrscheinlich Weiß nicht/keine Angabe 6,3 36,5 53,3 4,1 9,5 38,1 46,9 5,5 5,5 36,8 53,7 3,9 4,4 34,7 58,6 2,4 11,6 45,1 39,4 4,0 * Citibank, Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank, HVB, Postbank, SEB, sonstige Filialbank Quelle: Communication Networks 11.1 Trend fi_19 11

15 Bankenlandschaft Ein Girokonto für jeden Für jeden Bürger praktisch unverzichtbar ist das Girokonto die Bundesregierung fordert die Banken sogar zu einer verbindlichen Selbstverpfichtung für das Girokonto für Jedermann auf. Derzeit gibt es in Deutschland nach Schätzungen der Deutschen Bundesbank rund 91 Mio. Girokonten. Besonders stark zugenommen hat dabei die Zahl der Online-Konten. wurden 45 Prozent dieser Konten von Kreditbanken betrieben, ein Drit tel von Landesbanken und Sparkassen. Bei Girokonten stehen an erster Stelle wieder die Sparkassen, gefolgt von den genossenschaftlichen Instituten und dann erst den Großbanken. Direktbanken fas sen ebenfalls Fuß, haben allerdings zu den etab lierten Großbanken noch einen deutlichen Abstand. Zum Vergleich: bei den Sparkassen gab es insgesamt rund 41 Mio. Girokonten, bei der privaten Postbank fast 4,9 Mio. Dagegen hatte die Direktbank mit den meis ten Kunden ins gesamt, die ING-DiBa, zum Jahresende lediglich Girokonten. Seit die Bank Ende die Möglichkeit eingeführt hat, mit der Visa- Direkt-Card im Euroraum kosten los Geld abzuhe ben, stellte sich ein verstärktes Wachstum ein. Die comdirect, die als Commerzbank-Tochter über den Cash-Group-Verbund das kostenlose Geldabheben an zahlreichen Automaten schon lange ermöglicht, kam Ende auf rund Girokonten. Cortal Con sors wird das kostenlose Girokonto 2008 anbieten. Bei Depots führen die Privaten Anzahl der Girokonten in Deutschland* (in Mio.) Davon Online-Konten 87,9 29, ,4 0,5 3,1 83,9 30, * Teilweise geschätzt, jeweils zum Jahresende Quelle: Deutsche Bundesbank (Stand: Januar 2008) HypoVereinsbank Dresdner Bank Commerzbank Citibank Sparda-Banken 3 3 Deutsche Bank 5 Postbank Quelle: Verbraucheranalyse 8 84,5 33, Wertpapierkundendepots nach Bankengruppen (in Mio.) 30,1 0,5 3,0 85,5 33,3 Marktanteile bei Girokonten (in %) 22 Volksbanken/ Raiffeisenbanken Andere ,9 35,3 Sparkassen fi_20 fi_21 Wertpapierdepots unterhalten die deutschen Anleger vor allem bei den privaten Banken, hier nahm die Zahl der Depots auch zu. Auf einen ähn lichen Anteil kommen die Kapitalanlagegesellschaften selbst. Öffentlich-rechtliche und ge nos sen schaftliche Institute sind dagegen nicht die häufigste Wahl. Nach eigenen Angaben ist die DAB die größte Direktbank im Wertpapiergeschäft mit über einer Mio. verwalteten Depots, die ein Vermögen von knapp 33 Mrd. Euro enthalten. 8,3 9,7 8,8 * Einschließlich Kreditinstitute, die nicht als Banken gelten, aber das Depotgeschäft betreiben, wie z.b. Wertpapierhandelsbanken Quelle: Deutsche Bundesbank (die bank 04/2008) 8,0 9,3 9,4 Bundesbank und Finanzagentur Kreditgenossenschaften und gen. Zentralbanken Sparkassen und Landesbanken Kapitalanlagegesellschaften* Kreditbanken, Realkreditinstitute, Banken mit Sonderaufgaben fi_22 12

16 Bezahlsysteme EC-Karte ist Standard Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger haben eine EC-Karte. Diese bietet ihnen den einfachen bargeldlosen Zahlungsverkehr. Darüber hinaus besitzen aber auch viele eine Kreditkarte. In Deutschland nach den Ergebnissen der CN 11.1 am beliebtesten ist dabei die Eurocard oder Mastercard, gefolgt von Visa. Heute sind mehr als 90 Mio. EC- bzw. Bankkunden-Karten im Umlauf. Die Teilhabe am bargeldlosen Zahlungsverkehr und Geldabheben ist also für die meisten Menschen gesichert. Auch der Handel schätzt die im Vergleich zur Kreditkarte günstigere EC-Karte. Der Zentrale Kreditausschuss arbeitet derzeit an der Umsetzung von SEPA, dem einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum. In diesem Rah men wurde die EC-Karte in Girocard umbenannt und erhielt ein einheitliches Logo. Damit soll ihre Akzeptanz im europäischen Ausland erhöht werden. Nach und nach mit ihrem Ablauf werden die alten EC-Karten nun durch neue Girocards ersetzt. 39,3 Eurocheque/ EC-Karte Eurocard/ Mastercard Entwicklung der EC-/Bankkunden-Karten* Anzahl (in Mio.) 40,8 Visa American Express Diners Club Mitgliederkarten Andere Kreditkarten Keine davon Persönlicher Kartenbesitz (in %) 43,1 0,4 2,2 1,7 1,9 45,4 49,2 14,3 19,0 19,4 Quelle: Communication Networks 11.1 Trend / Basis: Bevölkerung, 14 bis 69 Jahre (55,13 Mio.) 52,4 76,1 82,6 89,0 90,1 90,4 68,8 91,9 fi_23 GeldKarte etabliert sich Zum Jahresbeginn 2008 waren rund 68 Mio. Karten mit einer E-Geldfunktion im Umlauf. Dies ent spricht etwa drei Vierteln aller EC- und Bankkundenkarten. Die Zahl der Karten nimmt langsam zu. Sie profitieren vom Jugendschutzgesetz: Seit Anfang müssen sich Zigarettenkäufer am Automaten als über 16 Jahre ausweisen. Dies ge schieht nun mit Hilfe der GeldKarte. Darüber hinaus kommt die Karte aber auch immer häufiger als Kleingeldersatz an Automaten zum Einsatz. gab es einen deutlichen Zuwachs bei der Zahl der Transaktionen. Fast 53 Mio. Mal kam die Karte zum Einsatz. Dabei wurden 148 Mio. Euro um gesetzt, durchschnittlich 2,80 Euro pro Zahlvorgang. Diese vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten Legitimation, digitale Signatur beim Ein kauf im Internet, elektronischer Fahrschein oder Verwaltung von Bonuspunkten dürften die Verbreitung weiter ankurbeln * Per Ende Juli des Berichtsjahres. Bis zum Jahr 2001 wurden ec-karten (ohne Bankkunden-Karten) erfragt. Ab 2002 werden ec-karten und die sie ersetzenden Bankkunden-Karten mit Zahlungsfunktion erhoben. Kreditkarten werden nicht erfasst. Quelle: Deutsche Bundesbank/Bundesverband deutscher Banken fi_ Lade- und Bezahlbeträge mit der GeldKarte (in Mio. EUR) Quelle: ZKA/EURO Kartensysteme GmbH Ladebeträge Bezahlbeträge fi_25 13

17 Bezahlsysteme Kartennutzung legt zu Bei der Verbreitung ihrer Karten haben die Kartenanbieter derzeit eine weitgehende Sättigung erreicht. Viel entscheidender sind allerdings die verbuchten Umsätze und Transaktionen mit den Kar ten. Hier lässt sich immer noch ein deutliches Wachstum feststellen: So stiegen die Beträge, die mit Kredit- oder Debit karten bezahlt wurden, von 2002 bis um rund 23 Prozent auf 163 Mrd. Euro. Höher war das Wachstum mit 31 Prozent auf 39 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum bei den reinen Kreditkarten. Auch gemessen an der Zahl der Transaktionen stieg die Akzeptanz von Plastikgeld : Im Vergleich zum Jahr 2002 wurden Kartenzahlungen um fast ein Drittel häufiger vorgenommen. Insgesamt wurde knapp Mio. Mal eine Zahlungskarte gezückt, mehr als vier Fünftel davon waren Kreditkartenzahlungen. Die Hemmschwelle bei der Benutzung sinkt, sie werden für immer kleinere Beträge genutzt: 2002 lag der durch schnittliche Wert einer Transaktion bei rund 71 Euro, bei 67 Euro. 93,66 Entwicklung der Kredit- und Debitkarten Anzahl* (in Mio.) 90,02 Debitkarten 88,50 Debit- und Kreditkarten Organisationen wie Visa und Mastercard geben sowohl Kreditals auch Debitkarten aus. Bei den gängigen Kreditkarten werden die aufgelaufenen Beträge auf einem Kartenkonto gesammelt und einmal pro Monat vom Girokonto abgebucht. Der Kreditkartenbesitzer profitiert also von einem zinslosen Zahlungsaufschub bis zu einem Monat. Eine Debitkarte belastet dagegen das Girokonto des Kunden direkt. Viele klassische Kreditkarten gibt es auch als Debitvariante. Weitere Debitsysteme sind z.b. Maestro (von Mastercard) und V Pay (von Visa). Einige französische und deutsche Institute planen eine eigene Debitkarte un ter dem Projektnamen Monnet. Darüber hinaus betreibt der ZKA das electronic-cash-system (EC-Karte, zu künf tig Girocard) als deutsches Debitsystem. Um den Einsatz auch im außereuro pä ischen Ausland zu ermöglichen, erhalten EC-Karten häufig zu sätzlich das Maestro-Logo. Seit Mitte bestehen auch Vereinbarungen zwischen dem ZKA und Visa für ein Co-Branding aus EC und V Pay. Andererseits erwägen viele Banken derzeit, die eigentlich konkurrierenden Systeme zu trennen und auf güns tigere reine EC-Karten oder teurere Karten mit Maestro zu setzen. 88,48 89,71 Kreditkarten Neue Zahlungswege bei Kleinbeträgen 17,78 17,92 17,99 18,35 18,26 Bei Einkäufen ab 50 Euro ist die EC-Karte das meist genutzte Zahlungsmittel. Die Bedeutung der Kredit karte steigt ebenfalls bei höheren Be trägen. Unter 50 Euro zahlt die Mehrheit in bar. Eine neue Technolo gie könnte Kartenzahlungen auch für Kleinbeträge attraktiv machen: Mit Paypass von Mastercard und Paywave von Visa werden Beträge unter 25 Euro durch einfaches Vorbeiführen der Karte (auch Uhren oder Handys eignen sich dafür) an einem Lesegerät bezahlt die Karte muss dazu nicht einmal aus Tasche oder Portemonnaie genommen werden. In Asien ist dieser Bezahlweg bereits etabliert. In Deutschland läuft derzeit die Einführung: Die ersten Händler an internationalen Flughäfen setzen die Lesegeräte ein. Zudem hat Lufthansa als erster Mastercard- Partner seine Miles-and-More-Kreditkarten mit dem System ausstatten lassen * Teilweise geschätzt Quelle: Deutsche Bundesbank (Stand: Januar 2008) EUR Verwendung von Zahlungsmitteln nach Beitragshöhe (in %) EUR Quelle: EURO Kartensysteme, GfK 2008, Deutsche Postbank AG EUR Mehr als 200 EUR fi_26 GeldKarte Kreditkarte EC-Karte Bargeld fi_87 14

18 Bezahlsysteme Visa und Mastercard streiten um Nr. 1 Weltweit dominieren Visa und Mastercard den Kreditkartenmarkt. Visa allein vereint fast 60 Prozent aller gebuchten Umsätze auf sich, Mastercard nochmals knapp unter 30 Prozent. Andere Kreditkartenanbieter haben deutlich kleinere Anteile am Markt. Die beiden Marktführer wachsen unaufhörlich und auch in Zukunft sind die Aussichten für das Geschäftsmodell nach Expertenmeinung gut. Ein Indikator hierfür ist der Börsenkurs: Mastercard ist seit Mai an der Börse und der Kurs nahm fast kontinuierlich zu. Visa legte im März 2008 einen der größten Börsengänge der Geschichte hin. Nach Schätzungen des Source Informationsdienstes waren Ende in Deutschland rund 11 Mio. Kreditkarten von Mastercard im Umlauf und 10 Mio. von Visa. American-Express-Kreditkarten gab es 1,5 Mio. Mal. Diners Club setzt eher auf eine exklusive Klientel und gab Kreditkarten aus. Marktführer setzen auf Debit Die beiden größten Kreditkartenorganisationen Visa und Mastercard konkurrieren um Marktanteile. Visa entwickelte dafür neue Produkte, z.b. V Pay. Diese Debitkarte wurde speziell für den europäischen Markt und SEPA entwickelt und spricht vor allem Konsumenten in Ländern an, die bislang stark auf ein einzelnes Debitsystem gesetzt haben wie Deutschland mit electronic cash. Nach Angaben von Visa werden bereits 11,4 Prozent aller Konsumentenausgaben in Europa mit einer Visa-Karte getätigt. Es sind nach Firmenangaben in Europa rund 350 Mio. Visa- Karten im Umlauf. Mastercard hatte in Europa 178 Mio. Kredit- und Debitkarten unter dem Label MasterCard ausgegeben. Mit Maestro gehört Mastercard außerdem das erste Debitsystem am Point-of-Sale. Weltweit waren Ende rund 675 Mio. Karten mit Maestro gebrandet. Gerade bei Debitkarten erwarten Experten ein Wachstum in den Schwellenländern. Mastercard Gute Karten trotz Kreditkrise Die Kreditkrise betrifft auch Kartenanbieter wie Citigroup und American Express. Sie mussten Milliarden-Rückstellungen we gen geplatzter Kredite bilden. Laut der US-Notenbank Fed stieg die Summe der ausstehenden Kreditkartenschulden in den USA seit 2003 um ein Viertel auf 950 Milliarden Dollar. Mancher Experte fürchtet, dass sich die Krise im Kreditkartensektor fortsetzen wird. Die Marktführer Visa und Mastercard betrifft dies allerdings nicht, denn beide sind genau genommen gar keine Kartenkonzerne. So schreibt Visa beispielsweise im Börsenprospekt: Wir geben keine Kreditkarten heraus und bestimmen keine Gebühren oder Zinssätze, mit denen Kartennutzer belastet werden. Im Gegensatz zu American Express, Capital One oder Banken wie der Citigroup verleihen weder Visa noch Mastercard Geld. Das Kreditrisiko tragen andere, bei Visa beispielsweise die knapp angeschlossenen Banken und andere Kartenherausgeber. Visa und Mastercard verdienen an der Abwicklung der Kartenkäufe. Für jede Transaktion kassieren sie eine geringe Gebühr. Anteil der Kartenanbieter am umgesetzten Volumen (in %) American Express 28,08 11,33 Quelle: Nilson Report (FOCUS-MONEY 18/2008) JCB Diners Club 1,04 1,29 Streit um Visa 58,26 Die Direktbanken haben mit der Visa-Karte eine Möglichkeit gefunden, eine kostenlose Bargeldabhebung flächendeckend zu bieten. ING-DiBa, comdirect, DKB, Audi und Volkswagen Bank fordern ihre Kunden dazu auf, an allen bundesweiten Geld au to ma ten mit ihrer Visa-Card Geld abzuheben. Bislang konnten die Inhaber eines Online-Kontos meist nur wenige Automaten kos tenlos nutzen. Mit den neuen Bedingungen wollen die Direktban ken ihre Girokonten als Erstkonten attraktiver machen. Laut Gebührenstruktur von Visa müssen die visa-ausgebenden Institute das kostenlose Geldabheben ermöglichen. Im Endeffekt bleiben also die Institute mit den meisten Geldautomaten auf den Kosten sitzen. Der Sparkassenverbund steht nun in Verhandlungen mit Visa. Visa fi_88 15

19 Wertpapiere Anleger müssen noch mutiger werden Die Bundesbürger sind bei ihrer Vermögensanlage häufig noch vorsichtig. Der Großteil von ihnen beschreibt sich selbst als sicherheitsbewusster oder sogar vorsichtiger Anleger. Allerdings ändert sich das Anlageverhalten in Deutschland: Unter den 20- bis 39 sowie 40- bis 54-Jährigen ist die Risikobereitschaft bereits etwas höher. Auch ein Blick auf die derzeitige Verteilung des privaten Vermögens zeigt, dass schon viele Anlageformen genutzt werden. Aktien haben beispielsweise ei nen hohen Anteil am Vermögen, ebenso Zertifikate. Allerdings könnten die aktuellen Geschehnisse an den Börsen und politische Entscheidungen das Anlageverhalten drastisch ändern. Bundesbürger sind offen für neue Anlageformen Anleger gesamt (11,98 Mio.) Kapitalmarktpapiere Risikoverhalten von Anlegern nach Altersklassen (in %) Quelle: Communication Networks 11.1 Trend 7 54 Verteilung der Anlagen* im dritten Quartal (in %) 7, bis 39 Jahre (3,58 Mio.) Pensionen 5, Sonstiges* 5, bis 54 Jahre (4,75 Mio.) Geldvermögen insgesamt: 4.547,3 Mrd. EUR bis 69 Jahre (3,48 Mio.) 34,8 Risikofreudiger Anleger (spekulative Anlagen) Abwägender, sicherheitsbewusster Anleger (begrenztes Risiko) Vorsichtiger Anleger (sichere, beständige Anlagen) Banken fi_27 Spekulative, spezielle Anlageformen und Finanzprodukte sind für Anleger interessant. Aktienfonds und Gemischte Fonds stehen dabei ganz oben auch in der zukünftigen Kaufplanung. Mehr als 3,7 Mio. Menschen in Deutschland besitzen bereits Aktienfonds, 2,7 Mio. planen demnächst den Kauf. Ebenso viele wollen sich Gemischte Fonds zulegen. In Aktien, inklu si ve Belegschaftsaktien, investieren 2,5 Mio. An leger. Stark zugelegt haben nach den Ergeb nis sen der CN 11.1 Trend Zertifikate. Bislang weniger be kannt und nachgefragt sind dagegen Optionen und Anleihen. Aktien 8,9 Zertifikate 12,2 25,3 * Geldmarktpapiere, Sonstige Anteilsrechte, Sonstige Forderungen Basis: Private Haushalte (inkl. Org.) Quelle: Deutsche Bundesbank (Stand: ) Versicherungen Spekulative Formen der Geldanlage Besitz und Präferenz von Anlegern (in %) Aktienfonds 31,1 9,6 fi_28 Investieren mit Ethik Gemischte Fonds Aktien* Zertifikate, Derivate 4,2 5,6 18,5 13,4 20,6 4,9 Neben Rendite und Sicherheit wird das Gewissen ein Faktor bei der Vermögensverteilung. Bei Wertpapieren gibt es nachhaltige (oder ethische, grü ne, ökologische) Fonds. waren 34 Mrd. Euro in 181 dieser Fonds investiert. wa ren es erst rund 18 Mrd. Euro. Die Performance ist dabei unterschiedlich: Sie lag zwischen minus 13 und plus 62 Prozent. Belegschaftsaktien Optionsscheine Inhaberschuldverschreibung Aktienanleihen Hedgefonds Wandelanleihen 6,1 2,8 2,6 1,9 1,0 2,2 1,1 1,6 0,5 1,7 0,1 0,8 * Ohne Belegschaftsaktien Basis: Anleger mit Wertpapierdepots Quelle: Communication Networks 11.1 Trend / Potenzial: 11,98 Mio. Persönlicher Besitz Käme in Frage fi_29 16

20 Wertpapiere Rückgänge beim Aktienbesitz Im Zuge der Börsen-Euphorie Ende der 90er- Jahre stieg die Zahl der Aktien- und Fondsbesitzer rasant an. Die meisten direkten Aktionäre gab es mit 6,2 Mio im Jahr Die Zahl der Fondsbesitzer legte bis 2001 deutlich zu. Es folgte die Krise der Dotcoms. Seitdem nahm die Zahl der Aktionäre und Fondsbesitzer tendenziell ab bzw. pendelte sich bei etwa 10,5 Mio. ein. Vor der Jahrtausendwende überwog noch die Zahl der reinen Aktionäre, in den Folgejahren liegt der Anteil der Fondsbesitzer deutlich höher. Im zweiten Halbjahr verschärfte sich dieses Ungleichgewicht noch: Die Zahl der Aktionäre ging weiter zurück auf 3,8 Mio., davon besitzen nur Belegschaftsaktien. Die Zahl der Fondsbesitzer nahm dagegen weiter zu. Experten führen dies zurück auf die aktuelle Lage an der Börse und die kommende Abgeltungsteuer. Die aufziehen de Immobilienkrise hatte zu einer Zurückhaltung der Anleger beim Aktienkauf geführt. Andererseits waren die Kurse teilweise noch hoch; zwischenzeitlich lag der DAX bei Punkten. Viele Anleger verkauften ihre Aktien, investierten aber nicht neu. Allerdings sind gerade die privaten Anleger für das Dax-Jahr 2008 verhalten optimistisch gestimmt, wie eine Umfrage von Sentix und dem Handelsblatt unter privaten und institutionellen Anlegern Anfang April 2008 zeigt. Abgeltungsteuer behindert Aktienanlage 5,6 3,3 0,6 1, ,8 3,6 0,9 2, Zahl der Aktionäre und Fondsbesitzer in Deutschland (in Mio.) 8,2 3,5 1,5 3, Quelle: Deutsches Aktieninstitut (DAI) Quelle: Deutsches Aktieninstitut (DAI) Anteil der Befragten in % 20 11,8 3,5 2,7 5, Zahl der direkten Aktionäre in Deutschland (in Tsd.) ,9 3,1 2,6 7, ,6 2,9 2,1 6, ,1 3,0 2,1 6, ,5 2,7 1,9 5, ,8 2,7 2,0 6,1 Nur andere Aktien Nur Belegschafts- und andere Aktien Nur Belegschaftsaktien ,3 2,4 1,9 6, Dax-Jahresprognose 2008 Private Anleger Institutionelle Nur Aktien Aktien und Fonds Nur Fonds 10,5 2,5 1,8 6,2 1. Hj Hj. 10,1 2,2 1,6 6,4 2. Hj fi_30 2. Hj. fi_31 Die zweite große Veränderung in der Finanzlandschaft Deutschland, die einen direkten Einfluss auf das Anlageverhalten gehabt haben dürfte oder noch erhalten wird, ist die Abgeltungsteuer. Sie entfällt in Höhe von 25 Prozent ab dem 1. Januar 2009 pauschal auf alle Zinserträge, Dividenden, aber auch Veräußerungsgewinne. Bislang unterlagen diese dem Halbeinkünfteverfahren, bei langfristiger Anlage über einem Jahr waren sie sogar steuerfrei. Berechnungen des DAI ergaben, dass die steuer liche Bemessungsgrundlage für Aktien % und niedriger -12,5% -10% -7,5% -5% Basis: 191 institutionelle und 385 private Anleger Quelle: Sentix/Handelsblatt v ,5%/ +2,5% +5% +7,5% +10% +12,5% +15% und höher fi_32 17

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