klausurenkurse.de Klausurenfernkurs Steuerberaterprüfung 2014 Klausuraufgabe StB KVT E2 6 Stunden 100 Punkte

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1 Klausurenfernkurs Steuerberaterprüfung 2014 Klausuraufgabe StB KVT E2 6 Stunden 100 Punkte Hilfsmittel: Steuergesetze Steuerrichtlinien und Hinweise Steuererlasse Wirtschaftsgesetze Auszug DBA Niederlande BRD Umfang 12 Seiten Bearbeitungshinweise: Bitte heften Sie das Vorblatt Dozent vor Ihre handschriftliche Lösung. Dieses steht als gesonderte Datei auf dem Server. Halten Sie auf jeder Seite Ihrer Bearbeitung links einen Korrekturrand von ca. 6 cm frei. Schreiben Sie bitte deutlich und nicht mit Farbstift. Urheberrecht: Es ist den Klausurteilnehmern oder Dritten nicht gestattet, das Lehrmaterial zu vervielfältigen, zu veräußern oder in sonstiger Weise weiterzugeben.

2 GFS StB ErtragSt Seite 1 KVT E2 Aufgabe Teil I ESt Aufgabe Nr. 1 Dirk Jarolin 1. Persönliche Verhältnisse Dirk Jarolin (DJ), geb am , lebt seit Jahren in München. Er ist geschieden. Aus der Ehe sind zwei Kinder hervorgegangen: a) Björn, geb am Er arbeitet seit 3 Jahren als Werkzeugmacher im Betrieb seines Stiefvaters. DJ erhält kein Kindergeld. b) Britta, geb am Nachdem Britta das Abitur bestanden hat, begann sie im Sommer 2012 ein Studium in den USA. Dort studiert sie Kommunikations- und Theaterwissenschaften. DJ erhält kein Kindergeld. DJ zahlt für die Studienkosten und ihren Lebensunterhalt monatlich Britta hat kein eigenes Vermögen und erzielt in den USA auch keine eigenen Einkünfte oder Bezüge. Die geschiedene Ehefrau des DJ, die in Heidelberg lebt, trägt zum Unterhalt der Tochter nichts bei. DJ bezahlt an seine geschiedene Ehefrau keinen Unterhalt. 2. Jarolin, Weber & Bosse OHG, München 2.1 Kapitalkonten Die OHG produziert und vertreibt Damenoberbekleidung der gehobenen Preisklasse. Die Gesellschafter Jarolin, Weber und Bosse sind nach dem Gesellschaftsvertrag mit je 1/3 am Gewinn und Verlust (einschließlich Veräußerung und Liquidation) beteiligt. Eine Kapitalverzinsung ist abweichend von 121 (1) HGB ausdrücklich ausgeschlossen. Die Firma versteuert ihre Umsätze nach den allgemeinen Vorschriften des UStG. Die OHG hat It der am erstellten Handelsbilanz für das Wj bis einen laufenden Jahresüberschuss von ermittelt. In den letzten zwei Jahren musste die Gesellschaft erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Ergänzungs- und Sonderbilanzen sind bisher nicht erstellt worden.

3 GFS StB ErtragSt Seite 2 KVT E2 Aufgabe Die Kapitalkontenentwicklung It Handelsbilanz 2013 zeigt folgendes Bild: OHG Jarolin Weber Bosse Stand Kapitalkonto Entnahme 2013./ / / / / Gewinn Stand Kapitalkonto Jarolins Geschäftsführergehalt Der Gesellschafter Jarolin erhält für seine Geschäftsführertätigkeit ein monatliches Bruttogehalt von Das Gehalt wurde 2013 unter Abzug von monatlichen Lohnsteuer und 172 Kirchensteuer überwiesen und als betrieblicher Aufwand gebucht. Die Lohnsteuer und Kirchensteuer für Dezember 2013 wurde im Januar 2014 an das FA abgeführt. Die Umsatzsteuer wurde zutreffend behandelt. 2.3 Flurstück Nr und Nr Bosse und Weber haben im Januar 2012 die beiden neben dem Firmengelände gelegenen unbebauten Grundstücke zu besonders günstigen Preisen erworben. Bosse, Flurstück Nr. 4711, 400 m 2 zu Anschaffungskosten ihv Der Kaufpreis wurde von Bosse bar bezahlt. Weber, Flurstück Nr. 4712, 500 m 2 zu Anschaffungskosten ihv Die Anschaffungskosten wurden von Weber durch einen Privatkredit ihv finanziert. Bosse stellte sein Grundstück der OHG seit dem Kauf ohne Entgelt zur betrieblichen Nutzung zur Verfügung.

4 GFS StB ErtragSt Seite 3 KVT E2 Aufgabe Weber musste erst dem Pächter, eine Bausanierungsfirma, die das Grundstück als Lagerplatz nutzte, kündigen. Seit dem hat er das Grundstück an die OHG für monatlich zur betrieblichen Nutzung vermietet. Die OHG behandelte die insgesamt bezahlten als Aufwand. Auf die Umsatzsteuerbefreiung des 4 Nr. 12 S. 1 Bu. a UStG hat Weber nicht verzichtet. Die Grundsteuer für 2013 ihv 800 hat Weber aus privaten Mitteln bezahlt. Die erste Tilgungsrate für das Privatdarlehen ihv und die Zinsen 2013 ihv wurden am von der OHG bezahlt und dem Privatkonto des Weber belastet. Bosse und Weber rechnen die Grundstücke zu ihrem Privatvermögen. Das FA hat die Grundstücke jedoch zum als Betriebsgrundstücke bewertet. Es wurden folgende Einheitswerte festgestellt: Flurstück Nr ihv Flurstück Nr ihv Die Verkehrswerte der Grundstücke entsprechen dem Teilwert. Sie betragen seit Dezember 2012 unverändert für Flurstück Nr und für Flurstück Nr Kapitalgesellschaft in den Niederlanden Jarolin und Weber haben 2010 in den Niederlanden eine Kapitalgesellschaft (B.V.) gegründet, an der sie zu gleichen Teilen beteiligt sind. Jeder übernahm Anteile für , die bisher als Privatvermögen behandelt wurden. Diese Gesellschaft vertreibt in den Niederlanden die von der OHG hergestellte Damenmode. Das Wirtschaftsjahr der niederländischen Firma entspricht dem Kalenderjahr. Die Anteile der niederländischen Gesellschaft haben seit 2012 einen Wert von 250 % der ursprünglichen Anschaffungskosten. Bisher wurden keine Gewinne ausgeschüttet. Erstmals im Jahre 2014 (Beschluss der Gesellschafterversammlung vom ) schüttete die Gesellschaft für 2013 eine Dividende von 10 % auf das Grundkapital aus, die am nach Abzug von 15 % niederländischer Quellensteuer überwiesen wurde.

5 GFS StB ErtragSt Seite 4 KVT E2 Aufgabe 2.5 Grundstück Wiesenstraße 4 Durch notariellen Vertrag vom (Übergang Nutzen und Lasten ) hat die OHG das von ihr Mitte 2008 erworbene unbebaute Grundstück Wiesenstraße 4, das für betriebliche Zwecke nicht mehr benötigt wird, zu gleichen Anteilen an ihre Gesellschafter verkauft, die es privat nutzen (Fremdvermietung ab ). Der Kaufpreis entspricht dem Verkehrswert und beträgt insgesamt Der Buchhalter der Firma buchte diesen Vorgang in der Steuerbilanz wie folgt: Kapitalkonten Gesellschafter an Grundstück (Buchwert) Rücklage 6b EStG Die handelsrechtliche Behandlung erfolgte korrekt. Der Einheitswert des Grundstücks beträgt seit dem Erwerb unverändert Die Bewertung war zum als Betriebsgrundstück erfolgt. 2.6 Bosse heiratet Der Gesellschafter Bosse heiratete am in erster Ehe Sylvia Müller. Am Tag der Eheschließung vereinbarten Bosse und seine Ehefrau Gütergemeinschaft. Im notariellen Vertrag wurde das gesamte Vermögen, das Sylvia mit in die Ehe brachte, zum Vorbehaltsgut für Sylvia Bosse erklärt, während der Anteil an der OHG Vorbehaltsgut des Bosse ist. Das Flurstück Nr (vgl oben Tz 2.3) gehört zum Gesamtgut der Eheleute; 1416 BGB. Nach 1416 (3) BGB erforderliche Grundbuchberichtigungen wurden noch 2013 vollzogen. 3. Beteiligung an der Albrecht Adler KG DJ ist außerdem Kommanditist an der Albrecht Adler KG, die eine Nähmaschinenfabrikation in Ingolstadt betreibt. Der auf DJ entfallende Gewinnanteil It Handelsbilanz und Steuerbilanz beträgt unstreitig für das Jahr Ein Teil des Betriebs der KG ist seit Jahren im gemieteten Grundstück, Neuer Markt 7, untergebracht. Der angemessene Mietzins beträgt monatlich umsatzsteuerfrei Die Nutzfläche des Gebäudes (Bauantrag Juli 1994) beträgt 215 qm.

6 GFS StB ErtragSt Seite 5 KVT E2 Aufgabe Das Grundstück hatte Henriette Herford (HH), eine Großtante des DJ, gehört, die es vor Jahren für inkl. NK ( für das Gebäude, für Grund und Boden) privat gekauft hatte. HH, die nicht an der KG beteiligt war, verstarb überraschend am im Alter von 97 Jahren. Ihr Alleinerbe wurde DJ. Zum Todeszeitpunkt beträgt der Verkehrswert des Grundstücks ; davon entfallen auf das überholungsbedürftige Gebäude, dessen Restnutzungsdauer 40 Jahre beträgt. DJ setzt den Mietvertrag mit der KG unverändert fort, ließ 2013 die jahrelang unterlassenen Reparaturarbeiten für durchführen und bezahlte davon in aus Privatmitteln. Der Restbetrag wurde 2014 bezahlt. Den Betrag ihv sowie weitere laufende Kosten (bezahlt im Dezember 2013) will DJ als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen. Den Mietzins, der seit Juli 2013 ausstand, vereinnahmte er im Dezember 2013 in einem Betrag. Die AfA möchte DJ mit 3/12 des bisherigen Jahresbetrags (2 % von ) bei sich abziehen und zu 9/12 in der Einkommensteuererklärung der Großtante, so dass sich deren Gesamt-AfA seit dem Erwerb auf belaufen würde. Ohne Wissen seiner Mitgesellschafter hatte DJ seine uneheliche Tochter Heike an seinem Kommanditanteil im Jahre 2012 unterbeteiligt. Die Unterbeteiligung wurde durch eine Schenkung des Vaters ihv begründet. Alle zivilrechtlichen Voraussetzungen wurden beachtet. Es handelt sich unstreitig um eine typische Unterbeteiligung. Laut Unterbeteiligungsvertrag ist Heike am Gewinnanteil des Vaters It Handelsbilanz der KG mit 10 % beteiligt. Eine Beteiligung am Verlust ist ausgeschlossen. Im Fall der Kündigung steht Heike ein Anteil an den stillen Reserven zu. DJ hatte bei Vertragsabschluss nach dem Ergebnis der letzten fünf Jahre und nach der Entwicklung des Unternehmens in der Zukunft einen durchschnittlichen maßgeblichen Gewinnanteil von zu erwarten. Heike erhielt ihren Gewinnanteil im Februar 2014 vom Vater ausbezahlt. Die Tochter Heike wurde am geboren und stammt aus einem Seitensprung des DJ mit einer Urlaubsbekanntschaft, der mittellosen Monika Lawinsky. Heike wohnt bei ihrer Mutter in München, ist aber mit Nebenwohnsitz bei DJ das ganze Jahr über gemeldet.

7 GFS StB ErtragSt Seite 6 KVT E2 Aufgabe Aufgabe: 1. Ermitteln Sie das zu versteuernde Einkommen 2013 des DJ. Gehen Sie auch auf Steuerpflicht, Veranlagung und Tarif ein. 2. Sonderbilanzen sind nicht zu erstellen, ermitteln Sie das steuerliche Ergebnis der Jarolin, Weber & und Bosse OHG Sofern die Gesellschafter bei der Bilanzierung Fehler gemacht haben, ist darauf hinzuweisen. 3. Ermitteln Sie eventuelle Sonderbilanzwerte dieser OHG. 4. Sofern sich Auswirkungen auf 2014 ergeben, sind diese kurz aufzuführen. Bearbeitungshinweise: Eine Gesamthandelsbilanz der OHG ist nicht zu erstellen. Auf die Steuerermäßigung nach 35 EStG und auf die Gewerbesteuer ist nicht einzugehen. Auch ist der Solidaritätszuschlag hier zu vernachlässigen. Die abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen betragen unstrittig 5.250, die übrigen Sonderausgaben insgesamt (inkl. Kirchensteuer). Außergewöhnliche Belastungen liegen nicht vor, soweit sich aus dem Sachverhalt nichts anderes ergibt. Gehen Sie davon aus, dass die steuerliche Wirkung der Kinderfreibeträge günstiger als das Kindergeld ist. Alle eventuell erforderlichen Anträge gelten als gestellt, alle Zustimmungen als erteilt. Halten Sie bitte folgende Reihenfolge ein: 1. Steuerpflicht 2. Veranlagungsart 3. Tarif 4. Kinder 5. OHG 6. KG

8 GFS StB ErtragSt Seite 7 KVT E2 Aufgabe Aufgabe Nr. 2 Hermann Haats und Frauke Fischer Hermann Haats (H), geboren am , und seine Ehefrau Frauke Fischer (F) (geb. am ), wohnhaft in Bremen, sind seit 1987 miteinander verheiratet. Sie leben nicht dauernd getrennt und wollen zusammen veranlagt werden. Folgende steuerliche Verhältnisse der Ehegatten sind zu beurteilen: 1. H betreibt in der Rechtsform eines Einzelunternehmens ein Gewerbe (Herstellung und Verkauf von Küchen in Bremen; Wirtschaftsjahr = Kalenderjahr). Im Betriebsvermögen seines Einzelunternehmen hält er seit Januar 2009 eine 100 %-ige Beteiligung an der H-GmbH (Betriebszweck: Herstellung von hochwertigen Einbauküchen; Sitz Düsseldorf) als notwendiges Betriebsvermögen. Diese Beteiligung veräußert er zum für Veräußerungskosten fallen ihv 595 an, die H trägt. Im Veräußerungszeitpunkt steht die Beteiligung mit zutreffend zu Buche. Das Wirtschaftsjahr der GmbH entspricht dem Kalenderjahr. Der lfd Gewinn des Einzelunternehmen (ohne Veräußerung der Beteiligung an der H-GmbH) beträgt F veräußerte zum eine im Privatvermögen gehaltene Beteiligung ihv 60 % des Stammkapitals der EE-GmbH, deren Anschaffungskosten vor 10 Jahren betragen haben, gegen eine Leibrente von monatlich an einen fremden Dritten. F wünscht die Zuflussbesteuerung. 3. Als eine weitere Geldanlagen hat sich H bei der Gründung der Z-GmbH (Wirtschaftsjahr = Kalenderjahr) an deren Stammkapital ihv mit 20 % beteiligt. H ist formgültig als alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des 181 BGB befreiter Geschäftsführer bestellt und erzielt in 2013 (unstreitig) einen Bruttoarbeitslohn ihv (angemessen). LSt und SolZ werden einbehalten. Da das Stammkapital zur Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs nicht ausreichte und die GmbH auch gegen Besicherung ihres Warenlagers kein Bankdarlehen erlangen konnte, gewährte u. a. H ihr im Zeitpunkt der Gründung ( ) ein Darlehen ihv H vereinbarte im schriftlich geschlossenen Darlehensvertrag vom mit der Z-GmbH, dass das Darlehen auf eine Laufzeit von 10 Jahren gewährt wird und er auf ein Kündigungsrecht während dieser Zeit verzichtet. Lediglich für den Fall, dass er vor Ablauf der 10 Jahre aus der GmbH ausscheide, sieht der Vertrag eine Kündigungsmöglichkeit vor.

9 GFS StB ErtragSt Seite 8 KVT E2 Aufgabe Um der GmbH in der Anlaufphase größtmögliche Unterstützung zu gewähren, ist vertraglich vereinbart, dass während der ersten vier Jahre der Laufzeit sowohl die Tilgung als auch die Verzinsung ausgesetzt wird. Erst ab ist eine Annuitätentilgung vorgesehen, wobei der Zinssatz 6 % (angemessen) beträgt. Außerdem übernahm er, wie schon bei der Gründung vorgesehen, am eine Bürgschaft für einen von der Deutschen Bank gewährten Kontokorrentkredit ihv Im Jahr 2010 hat die GmbH einen Verlust erlitten. Zum beträgt der Verlustvortrag In den Wirtschaftsjahren 2011 und 2012 wurden lediglich ausgeglichene Ergebnisse erzielt. Einlagen seitens der Gesellschafter wurden nicht erbracht verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage der Z-GmbH dramatisch. Am lehnt das Amtsgericht die Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels kostendeckender Masse ab. H fällt mit seinem Darlehen aus. Außerdem zahlt er in 2013 in Erfüllung seiner Verpflichtung aus der ursprünglich übernommenen Bürgschaft an die Deutsche Bank. Ausschüttungen oder sonstige Vorteile wurden durch die GmbH seit ihrer Gründung nicht gewährt. 4. H war seit dem mit einer Einlage von an dem Hotelbetrieb der Freundin seiner Ehefrau (Einzelunternehmen) in Koblenz beteiligt. Sein Gewinnanteil betrug 10 %; an einem etwaigen Verlust nahm er nicht teil. H hatte das Recht zur Einsichtnahme in die Bücher des Hotelbetriebs, außerdem erhielt er regelmäßig eine Abschrift der Bilanz. Die Beteiligung war zunächst auf 10 Jahre befristet. Für jedes weitere Jahr war eine Erhöhung des Auseinandersetzungsguthabens um vereinbart. Zum kündigte H zulässigerweise das Vertragsverhältnis. Sein Gewinnanteil für das Kalenderjahr 2012 wurde 2013 bei der Bilanzerstellung des Hotelunternehmens auf 0 ermittelt. Die Rückzahlung des Auseinandersetzungsguthabens ihv erfolgte am Aufgabe Ermitteln Sie den niedrigst möglichen Gesamtbetrag der Einkünfte für das Jahr 2013 und die sonstigen sich aus der Aufgabe ergebenden Besteuerungsmerkmale bzw Abzugsbeträge für die Eheleute. Begründen Sie Ihre Entscheidungen unter Angabe der einschlägigen Bestimmungen. Schriftstücke, Erklärungen und sonstige Belege, die Ihrer Ansicht nach für eine Steuerermäßigung erforderlich sind, können als vorliegend betrachtet werden; entsprechende Anträge gelten als gestellt. Weder für H noch für F wurde ein Freibetrag nach 16 (4) EStG beansprucht, noch wurde jemals 34 (3) EStG in Anspruch genommen. Gehen Sie davon aus, dass H und F einen Rechtsstreit vermeiden wollen, die Auffassung der Finanzverwaltung also befolgen wollen.

10 GFS StB ErtragSt Seite 9 KVT E2 Aufgabe Teil II KSt Aufgabe Nr. 3 Omega GmbH Die in 2010 gegründete Omega GmbH, deren alleiniger Gesellschafter- Geschäftsführer Herr Otto Meier-Gallwitz ist, teilt Altbaugrundstücke auf und veräußert sie anschließend. Sie finden folgenden Entwurf der Bilanz zum vor: Aktiva Bilanz ( ) Passiva div Anlagevermögen Stammkapital Finanzanlagen Rücklagen Beteiligung Internet GmbH Jahresüberschuss Beteiligung Login GmbH GewSt-RSt Umlaufvermögen Mietausfallrisiken sonst Rückstellungen Verbindlichkeiten LuL Verb aus USt Aus Auskünften und Unterlagen ergibt sich ferner: 1. Eine Wohneinheit im Dachgeschoss des Objekts Pücklerstraße war am weder fertig gestellt noch veräußert noch bilanziert. Der selbst vorgenommene Ausbau hatte bis dahin gekostet. 2. Die Gesellschaft übernimmt stets vertraglich das Mietausfallrisiko der Erwerber. Für die Laufzeit bildet sie Rückstellungen. Bei diesem Posten entfallen zum insgesamt auf noch nicht veräußerte Eigentumswohnungen. 3. Die Omega GmbH verwaltet den privaten Grundbesitz des Herrn Meier-Gallwitz ohne hierfür ein Entgelt zu fordern. Einem anderen Hauseigentümer hätte sie hierfür 2013 insgesamt (inkl USt) in Rechnung gestellt. An Verwaltungskosten entstanden der GmbH hierfür 2.105, Eine Restkaufpreisforderung ihv wurde 2013 Gewinn mindernd ausgebucht. Herr Meier-Gallwitz hat glaubhaft versichert, dieser Betrag sei als Provision an einen anderen inländischen Geschäftspartner weitergeleitet worden. Den Namen des Geschäftspartners wollte er jedoch nicht verraten.

11 GFS StB ErtragSt Seite 10 KVT E2 Aufgabe 5. Die Omega GmbH hält in ihrem Betriebsvermögen zwei Beteiligungen an anderen Kapitalgesellschaften (siehe Bilanz): 5.1 Beteiligung an der inländischen Internet GmbH mit 40 % am Stammkapital. Die Internet GmbH beschloss am eine Ausschüttung für 2012 ihv Für diese Ausschüttung wurde ausschließlich Eigenkapital isd 27 (1) KStG verwendet. Eine entsprechende Bescheinigung ( 27 (3) KStG) der Internet GmbH liegt vor. Die Omega GmbH buchte ihren Anteil von als Ertrag. 5.2 Beteiligung an der in Düsseldorf ansässigen Login GmbH. Diese Beteiligung hatte die Omega GmbH im Jahr 2006 von der Amexpress AG (Sitz in Philadelphia/USA) zu Anschaffungskosten von (nominal entspricht 15 % des gesamten Stammkapitals) erworben und seither mit den Anschaffungskosten zutreffend in ihrer Bilanz ausgewiesen. Aufgrund eines Gewinnverteilungsbeschlusses vom schüttete die Login GmbH ihre gesamten Rücklagen einschließlich des Jahresüberschusses 2012 aus, wodurch sich der Teilwert dieser Beteiligung um verringerte. In ihrem Jahresabschluss wies die Omega GmbH die Beteiligung nur noch mit aus. Die GmbH erfasste den Überweisungsbetrag von als Ertrag. 6. Die geleisteten Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2013 betrugen , die Vorauszahlungen auf den SolZ Aufgabe 1. Ermitteln Sie a) den Jahresüberschuss 2013 sowie b) das Einkommen 2013 und die KSt Auf das Erstellen der endgültigen geänderten Schlussbilanz wird verzichtet. 3. Bei der Ermittlung des Jahresüberschusses bzw des zu versteuernden Einkommens ist auf die Gewerbesteuer sowie deren Auswirkung nicht einzugehen. 4. Der Solidaritätszuschlag ist zu berücksichtigen. 5. Die GmbH wünscht einen möglichst geringen Jahresüberschuss und Gewinn.

12 GFS StB ErtragSt Seite 11 KVT E2 Aufgabe Teil III GewSt Aufgabe Nr. 4 NordSüd Grundbesitzverwaltung GmbH & Co KG Die am gegründete NordSüd Grundbesitzverwaltung GmbH & Co KG (kurz: KG) verfolgt als Zweck den Erwerb und die Verwaltung von Grundbesitz. Komplementärin der KG ist seit Beginn die OstWest GmbH (kurz: GmbH), die weder am Gewinn und Verlust noch am Vermögen der KG beteiligt ist. Als Kommanditisten fungieren Frau Bayer mit einer Beteiligung von 60 % und Herr Friese mit 40 %. Die Quote bezieht sich auf die Beteiligung an Gewinn, Verlust und Vermögen der KG. Bayer und Friese sind auch die Gesellschafter der GmbH mit den jeweils gleichen Beteiligungsverhältnissen wie an der KG. Die GmbH ist zur alleinigen Geschäftsführung der KG berufen, die sie durch ihre Geschäftsführerin Bayer ausübt. Hierfür ist Bayer von der GmbH eine Jahresvergütung von zugesagt. Dies entspricht auch der zwischen der KG und der GmbH vereinbarten Geschäftsführervergütung und wurde von der KG im Jahre 2013 direkt an Bayer überwiesen. In 2012 kaufte die KG ein mit einem Hotel bebautes Grundstück in Deutschlands Mitte (Nähe Bad Hersfeld). Von den Anschaffungskosten entfielen auf den Grund und Boden sowie auf das Gebäude. Der Einheitswert betrug nach den Wertverhältnissen auf den Die Aufbringung der Kaufsumme erfolgte teilweise über die Gesellschaftereinlagen, teilweise über (steuerlich anzuerkennende) Gesellschafterdarlehen. Die 2013 aus diesen Darlehensverträgen stammenden Darlehenszinsen an Frau Bayer betrugen und an Herrn Friese Das Grundstück wird seit der Anschaffung durch die KG an die Europa GmbH vermietet, die darin eine Hotelunternehmung betreibt. An der Europa GmbH sind fremde Dritte als Gesellschafter beteiligt. Die monatliche Miete zum 1. des jeweiligen Monats beträgt , die bislang immer zuverlässig bezahlt wurde.

13 GFS StB ErtragSt Seite 12 KVT E2 Aufgabe Die KG hat für das Jahr 2013 nachstehende vorläufige Berechnung (mit korrekten steuerlichen Werten) angestellt: Einnahmen: Miete Festgeldzinsen Ausgaben: Kostenersatz für Geschäftsführung an GmbH./ Darlehenszinsen an Gesellschafter./ Absetzung für Abnutzung Gebäude./ Sonstige Grundbesitzaufwendungen./ Ergebnis: Aufgabe: Beurteilen Sie die Gewerbesteuerpflicht der KG und ermitteln Sie den Gewerbesteuermessbetrag für Hinweise: - Die vereinnahmten Zinsen aus der Festgeldanlage ergeben sich aus der Investition von Mietüberschüssen bei der Inter-Bank. Der bei obiger Berechnung angesetzte Betrag von versteht sich brutto (vor Abzug von KapESt und 110 SolZ). - Bei Lösungsalternativen ist der für 2013 günstigste Ansatz zu wählen. - In Betracht kommende Hinzurechnungen und Kürzungen nach 8 und 9 GewSt sind zumindest kurz zu erläutern. - Notwendige Anträge gelten als gestellt. - Centbeträge sind auf volle Euro zu runden.

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