Geld: Funktionen und Formen

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1 3. Geld SI A3-1 Geld: Funktionen und Formen Geld... Bargeld Buchgeld etc.... ist unter anderem: 1. Zahlungsmittel (z. B. beim Einkaufen) 2. Wertmesser (z. B. Wert eines Hauses) 3. Aufbewahrungsmittel (z. B. für spätere Anschaffungen) 4. Spekulationsmittel (z. B. an der Börse) 5. Machtmittel (z. B. um Einfluss auf Andere zu gewinnen)

2 3. Geld SI A3-2 Kapital Eigenkapital wird selbst eingebracht Geldkapital Bargeld Sparbücher Wertpapiere... woher? in welcher Form? KAPITAL in welcher Form? woher? Fremdkapital wird von anderen zur Verfügung gestellt (Kredite, Anzahlung) Sachkapital Grundstücke Gebäude Materialvorräte Maschinen... Unter Kapital versteht man die finanziellen Mittel (Geldkapital) und die Sachmittel (Sachkapital), die einem Unternehmen zur Verfügung stehen. Das Kapital kann als Eigen- oder Fremdkapital eingebracht werden.

3 3. Geld SI A3-3 Zahlungsformen Barzahlung Käufer Bargeld Verkäufer Scheck oder Kreditkarte Käufer Scheck oder Kreditkartenbeleg GELDINSTITUT Kreditkartenbeleg oder Scheck Bargeld Verkäufer Überweisung (Dauerauftrag) Käufer Überweisung vom Konto oder Bargeld GELDINSTITUT Überweisung auf Konto oder Bargeld Verkäufer Früher gab es fast nur Barzahlungen. Durch umfangreiche Dienstleistungen der Geldinstitute (Zahlschein, Kreditkarte, Scheck, Überweisung, Dauerauftrag, Einzugsauftrag...) gewinnen halbbare und unbare Zahlungen mehr Bedeutung.

4 A3-4 Geschäfte der Geldinstitute Aktivgeschäft Kreditgeschäft z. B. Privatkredit Hypothekarkredit Wechselkredit Beratung Dienstleistungsgeschäft z. B. Zahlungsverkehr Handel und Verwaltung von Wertpapieren Eigengeschäft z. B. Wertpapierhandel Beteiligungen Passivgeschäft Einlagegeschäft z. B. Spareinlagen Giroeinlagen Termineinlagen Geldinstitute haben im Geschäftsleben eine wichtige Mittlerrolle. Im Aktivgeschäft gewähren sie Kredite, ohne die viele Investitionen unmöglich wären. Im Passivgeschäft nehmen sie Einlagen entgegen.

5 3. Geld SI A3-5 Geldinstitute und ihre Dienste Kontoführung Geldanlage Zahlungsverkehr Gewährung von Krediten Weitere Dienstleistungen Buchführung über Ein- und Ausgänge, Erstellung von Kontoauszügen... Prämiensparen, Bausparen, Kapitalsparen, Wertpapiere, Fonds... Zahlschein, Kreditkarte, Überweisung, Dauerauftrag, Scheck... Privatkredite, Kredite an Unternehmen, Kredite an die öffentliche Hand... An- und Verkauf von Gold- und Silbermünzen sowie Valuten, Serviceleistungen für Schulen... Dienstleistungen von Geldinstituten sind aus unserem Alltag heute kaum mehr wegzudenken. Um Kosten zu sparen, verlagern Geldinstitute immer mehr Dienstleistungen in den Selbstbedienungsbereich.

6 3. Geld SI A3-6 Einlagen Kredite Zinsen Einlagen Geldinstitut Kredite Land- und Forstwirtschaft Land- und Forstwirtschaft Gewerbe und Industrie Gewerbe und Industrie Dienstleistungen Private Haushalte, Freie Berufe Öffentliche Hand Zinsen, die die Einleger erhalten Bank Zinsen, die die Kreditnehmer bezahlen Dienstleistungen Private Haushalte, Freie Berufe Öffentliche Hand Ausland Ausland Geldinstitute spielen im Wirtschaftsleben eine bedeutende Rolle. Die Spareinlagen ermöglichen die Gewährung von Krediten, mit denen Investitionen finanziert werden.

7 1 EUR = ATS ABHEUNG AM AUTOMAT NR AM UM UHR ZS RINGTURM EC KARTE MIT TAGESLIMIT 1 1 EUR = ATS Alter Kontostand Summe Ausgänge Summe Eingänge Neuer Kontostand ATS Neuer Kontostand EUR / Alter Kontostand / Geld SI A3-7 Girokonto z. B. Miete z. B. Telefon Überweisung bargeldlose Abbuchung mittels Zahlschein Dauerauftrag regelmäßige Abbuchungen in gleicher Höhe Einzugsauftrag regelmäßige Abbuchungen in unterschiedlicher Höhe z. B. Bargeld Überweisung Einzahlung Bank Bargeldbehebung mit Bankomatkarte und Code z. B. Bankomat z. B. Lohn z. B. Automechanikerrechnung bargeldlose Bezahlung mit Bankomatkarte und Code oder mit Kreditkarte und Unterschrift z. B. Einkauf ABHEUNG AM AUTOMAT NR AM UM UHR ZS RINGTURM EC KARTE MIT TAGESLIMIT 1 Brigitte Österreicher Modulkonto NEUE DVR NUMMER: Telebanking Brigitte Österreicher Modulkonto NEUE DVR NUMMER: oder Kontoauszug Kontoauszug Summe Ausgänge Summe Eingänge Neuer Kontostand ATS Neuer Kontostand EUR Kontoauszug Fast jede/r Arbeitnehmer/in hat ein Girokonto, auf das der Lohn überwiesen wird und mit dem Zahlungen schnell und sicher durchgeführt werden können. Das Geldinstitut führt auf dem Konto über alle Ein- und Auszahlungen Buch.

8 3. Geld SI A3-8 Geldinstitute und Internet früher alle Geschäftsfälle Bank heute und künftig Telebanking Geschäftsfälle mit Beratung: Vorsorge, Kredite... Standardgeschäftsfälle: Überweisungen, Kontostandabfragen... Veränderungen für Kunden: + Zeitersparnis + aktuelle Informationen unpersönlich kaum Unterstützung bei alltäglichen Geschäftsfällen Bank Veränderungen für Geldinstitute: + Kostenersparnis + mehr Zeit für höherwertige Aufgaben (Beratung...) Investitionen in den Datenschutz Das Telebanking nimmt in seiner Bedeutung ständig zu. Vermehrt müssen Kund/inn/en Standarddienstleistungen selbst durchführen. Mitarbeiter/innen der Geldinstitute können sich stärker der anspruchsvollen Beratung widmen.

9 A3-9 Bankgeheimnis Kapitalertragssteuer (KESt) 25 % des jährlichen Zinsertrags Bank kennt den Sparbuchinhaber namentlich Bank Bankgeheimnis regelt das Rechtsverhältnis zwischen Geldinstituten und Dritten Das Bankgeheimnis verbietet Geldinstituten Auskünfte über bankgeschäftliche Fakten von Kund/inn/en (Vermögenslage, Sparguthaben...) an Dritte weiterzugeben. Ausnahmen bestehen bei gerichtlichen Strafverfahren, Finanzstrafverfahren und ausdrücklicher Zustimmung der/des Betroffenen.

10 A3-10 Börse und Wertpapiere Wertpapierbörse Forderungspapiere (Gläubigerpapiere) mit festen Zinsen Anleihen Pfandbriefe Kommunalbriefe Wertpapiere (Effekten) Investmentzertifikate (Investmentfonds) Anleihenfonds (Rentenfonds) Aktienfonds Mischfonds Anteilspapiere (Teilhaberpapiere) mit veränderlichem Ertrag Aktien Optionsscheine Genussscheine Amtlicher Handel oder Geregelter Freiverkehr Ankauf, Verkauf Kunde gibt Bestensorder oder limitierte Order Außerbörslicher Telefonhandel oder E-Banking- Handel zu Börsekursen Makler Die Börse ist ein streng geregelter, regelmäßig stattfindender Markt für Wertpapiere (Wertpapierbörse) und/oder Waren (Warenbörse), die im Handel nach Gewicht oder Maß bestimmt sind (Getreide, Erdöl, Gold, Baumwolle...).

11 A3-11 Aktien Aufsichtsrat Kontrolle Eigenkapital wird durch viele kleine Aktionäre aufgebracht Aktionäre Aktie Aktiengesellschaft (AG) Geschäftsführung Vorstand Dividende (anteilsmäßiger Betrag am ausgeschütteten Gewinn pro Aktie) Haftung mit Grundkapital gegenüber Geschäftspartnern Vorteile: Risiko eines Aktionärs ist auf den Kaufpreis einer Aktie beschränkt Aktie kann jederzeit verkauft werden Zusatzchancen durch Kursgewinne Nachteile: auch Kursverluste möglich lediglich indirekte Kontrolle der AG Eine Aktie ist ein Wertpapier, das den/die Aktionär/in als Teilhaber/in einer AG ausweist. Damit wird er/sie Miteigentümer/in am Unternehmen. Der Preis einer Aktie (Kurs) wird an der Börse durch Angebot und Nachfrage fixiert.

12 A3-12 Investmentfonds Anteilsinhaber Investmentfonds (IF) Wertpapiere A breite Risikostreuung Wertpapiere B... Wertpapiere C Dachfonds noch breitere Risikostreuung IF IF IF... Geldmarktfonds Rentenfonds Geldmarktpapier Wertpapiere mit festem Zinssatz und kurzer Laufzeit Mischfonds Anleihe Aktienfonds Anleihe Aktie Aktie Fondsanteile Investmentzertifikate Ertragschancen Risiko Investmentfonds investieren das Geld der Anleger in Wertpapiere. Die Schwerpunkte beim Kauf der Wertpapiere sind festgelegt und ermöglichen den Kund/inn/en eine Einschätzung der Ertragschancen und des Risikos. In der privaten Pensionsvorsorge werden Investmentfonds immer bedeutender.

13 A3-13 Arbeitnehmer/in und Miteigentümer/in Druck auf kostengünstige Produktion Aktie Investmentfonds Automatisierung, Rationalisierung, Entlassung Wissen und Arbeitskraft Fondsanteile Erwartung von Kurssteigerungen Anleger/innen erwarten eine günstige Wertentwicklung ihrer Geldanlage. Basis dafür sind Kostensenkungen in den Unternehmen, wovon Arbeitnehmer/innen betroffen sind. Oft ist eine Person Eigentümer/in von Aktien des Unternehmens, in dem sie auch arbeitet dies führt zu Interessenskollisionen.

14 A3-14 Geld Währung Geld a) Gesetzliches Zahlungsmittel in einem Staat in Form von Bargeld (Banknoten und Münzen) b) Buchgeld (auf Bankkonten verbucht) Währung a) Ordnung des Geldwesens in einem Staat b) Währungseinheit in einem Staat, Name des verwendeten Geldes, z. B. Bargeld in Österreich und in der übrigen Eurozone: 1 Euro = 100 (Euro-)Cent Schon seit Jahrhunderten ist Geld eine Grundlage für das Wirtschaften. Bis zur Einführung des Euro wurde das Geldwesen innerhalb einzelner Staaten geregelt. In den Euroländern werden Entscheidungen gemeinsam getroffen.

15 3. Geld SI A3-15 Devisen Valuten Devisen ausländisches Buchgeld Valuten ausländisches Bargeld 1 Forint australian Dollar SwissBank YorkBank onethousand US-Dollar USD check 1000 Lilo Muster Rubel australian Dollar Die Wechselkurse von Devisen und Valuten erfährt man in Geldinstituten. Auch im Wirtschaftsteil guter Tageszeitungen, im Internet, im Teletext... sind die Preise ausländischer Währungen zu finden.

16 A3-16 Wechselkurs Außenwert der Währung z. B. z. B. Eurozone: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien Frei konvertierbare Währung (gegenüber bedeutenden Industriestaaten) Währung im Freiverkehr (gegenüber Entwicklungsländern...) Der Wechselkurs gibt das Austauschverhältnis zwischen zwei Währungen und somit deren Außenwert an. Allgemein gilt: je geringer Wechselkursschwankungen sind, desto geringer ist das Risiko für die Exportwirtschaft.

17 3. Geld SI A3-17 Währungen in Österreich Von der Vergangenheit in die Gegenwart / 2002 U R U R U Gulden/ Kreuzer Kronen/ Heller Schilling/ Groschen Reichsmark/ Pfennig Schilling/ Groschen Neuer Schilling/ Groschen Euro/Cent Buchgeld Euro/Cent Bargeld seit 1845 in Österreich Währungsänderung in der Monarchie Wirtschaftskrise, Geldentwertung so genannter Anschluss an das Deutsche Reich Wiedererrichtung der Republik Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit Dritte Stufe der Wirtschaftsund Währungsunion U Währungsumstellung R Währungsreform Bei einer Währungsumstellung ändert sich nur der Name und die Recheneinheit der Währung, die Kaufkraft aber bleibt erhalten wie bei der Umstellung von Schilling auf Euro.

18 3. Geld SI A3-18 Der Euro: Münzen Obwohl Euro- und Cent-Münzen auf einer Seite vom jeweils ausgebenden Staat gestaltet sind, gelten sie in allen Euro-Ländern. Heute ist die Bezahlung mit Bankomat- und Kreditkarte wichtiger als früher.

19 3. Geld SI A3-19 Der Euro: Banknoten Fenster, Tore und Brücken auf Banknoten zeigen die Offenheit und Verbundenheit der EU-Staaten. Das Farb- und Prägerelief macht wichtige Elemente der Banknoten auch für Blinde und Sehschwache gut unterscheidbar.

20 3. Geld SI A3-20 Sicherheitsmerkmale der 20 Euro-Banknote Tiefdruck Spezialfolienstreifen Durchsichtsornament Wasserzeichen Sicherheitsfaden Iriodinstreifen Die sieben Euro-Banknoten haben unterschiedliche Farben und Größen, wodurch sie unverwechselbar sind. Sie weisen Sicherheitsmerkmale auf, die gesehen oder gefühlt werden können bzw. beim Kippen sichtbar werden.

21 3. Geld SI A3-21 Sicherheitsmerkmale der 50 Euro-Banknote Tiefdruck Spezialfolienelement Durchsichtsornament Wasserzeichen Sicherheitsfaden optisch variable Farbe Die Euro-Banknoten weisen viele Sicherheitsmerkmale auf, um sie gegen Fälschungen sicher zu machen, z. B. spezielles Material, Wasserzeichen, Sicherheitsfaden, Tiefdruck, Spezialfolien, optisch variable Farben...

22 A3-22 Die Stabilität des Euro Strafen, Fallfristen und Ausnahmen im Stabilitätspakt Bei Überschreitung der Neuverschuldungsgrenze (3 %) muss eine Einlage von 0,2 % des BIP plus 0,1% des BIP pro Prozentpunkt der Defizitüberschreitung (Grenzwert 3 % Neuverschuldung) unverzinst bei der EU hinterlegt werden (max. 0,5 % des BIP). Drückt ein Land seine Neuverschuldung nicht innerhalb von zwei Jahren unter den Referenzwert, wird diese Einlage in eine echte Geldstrafe umgewandelt, die dem EU-Budget zugute kommt. Ausnahmen sind nur dann möglich, wenn außergewöhnliche Umstände (z. B. Naturkatastrophen oder Konjunktureinbrüche) eintreten, die ein Land zur übermäßigen Neuverschuldung zwingen. Der Stabilitätspakt sollte das Einhalten der fiskalpolitischen Konvergenzkriterien der Mitgliedsstaaten der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) sicherstellen, um die Stabilität des Euro von dieser Seite aus nicht zu gefährden.

23 A3-23 Konvergenzkriterien Kriterien für die Aufnahme in die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) Preisstabilität: Neuverschuldung: Öffentliche Verschuldung: Zinsen: Wechselkurs: Inflationsrate nicht mehr als 1,5 % über dem Durchschnitt der drei preisstabilsten Länder Öffentlicher Finanzierungssaldo nicht größer als 3 % des BIP Öffentliche Verschuldung des Staates nicht mehr als 60 % oder in Richtung 60 % des BIP Langfristiger Zinssatz nicht mehr als zwei Prozentpunkte über dem Durchschnitt der drei preisstabilsten Länder Mindestens zwei Jahre erfolgreiche Teilnahme am Wechselkursmechanismus (WKM II oder EWS II) mit vorgeschriebenem, engem Wechselkurskorridor (+/- 2,25 % gegenüber dem Euro) Die wirtschaftliche Stabilität der an der WWU teilnehmenden Staaten ist Voraussetzung für eine stabile gemeinsame Währung. Auf Grund der Konvergenzkriterien wird beurteilt, ob einzelne Länder fit für die WWU sind.

24 A3-24 Oesterreichische Nationalbank... Europäische Zentralbank Bank Bank Aufgaben der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) Erstellung von Studien als Entscheidungshilfe im Rat der EZB Umsetzung der Geldpolitik durch Liquiditätsversorgung der Banken Verwaltung der Währungsreserven Produktion und Ausgabe von Noten und Münzen Betrieb des Zahlungsverkehrssystems TARGET/ARTIS Sicherung der Stabilität der Finanzmärkte durch Mithilfe bei der Bankenaufsicht Kommunikation der Geldpolitik Im Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) spielt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Geldpolitik in Österreich.

25 A3-25 Europäisches System der Zentralbanken Europäische Zentralbank Aufgaben der Europäischen Zentralbank (EZB) Festlegung der einheitlichen Geldpolitik im EZB-Rat ESZB Genehmigung der Ausgabe von Noten und Münzen Verwaltung der übertragenen Währungsreserven... Betrieb des Zahlungsverkehrssystems TARGET Banque Nationale de France Deutsche Bundesbank Oesterreichische Nationalbank Konsultationen mit nationalen und internationalen Institutionen Die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Notenbanken der EU- Staaten arbeiten im Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) zusammen, wobei ein übergeordnetes Ziel die Gewährleistung der Geldwertstabilität ist.

26 A3-26 Grundsätze der Europäischen Zentralbank Aufrechterhaltung der Preisstabilität Unabhängigkeit von allen staatlichen und gemeinschaftlichen Instanzen Verbot der Staatsfinanzierung Inflation. Die Gewährleistung der Preisstabilität gilt als vorrangiges Ziel in der Eurozone. Die genaue Ausgestaltung der Vorgaben ist dem Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) vorbehalten.

27 A3-27 Geldpolitik in der Währungsunion Geldpolitische Instrumente Tender Wöchentliche und dreimonatige Auktionen von Zentralbankgeld Festlegung des Mindestbietungszinssatzes für Banken im Hinblick auf die Preisstabilität Ständige Fazilitäten Banken können bei den nationalen Zentralbanken kurzfristig Liquidität beschaffen = Spitzenrefinanzierungsfazilität Banken können bei den nationalen Zentralbanken kurzfristig Liquidität anlegen = Einlagefazilität Mindestreserve Banken müssen niedrige Einlagen bei den nationalen Zentralbanken halten Der Rat der Europäischen Zentralbank legt die einheitliche Geldpolitik fest, welche die nationalen Notenbanken umsetzen. Der Refinanzierungszinssatz (Mindestbietungszinssatz, Leitzinssatz) bei den Tenderverfahren wird nach der Entwicklung der Inflation (Preisstabilität) im Eurosystem bestimmt.

28 A3-28 Auswirkungen des Euro FM DM FF Der Euro ersetzt die nationalen Währungen Preise Das Preisniveau wird gedämpft ATS DEM Kosten Die Kosten des Geldwechselns fallen weg Konjunkturelle Abhängigkeit von anderen Euro-Ländern steigt A I Der Preisvergleich ist einfacher $ Der Euro ist Welthandelswährung neben US-$ und Yen Damit der Binnenhandel voll funktioniert, bedarf es einer einheitlichen Währung. Sie nützt Produzent/inn/en und Konsument/inn/en. Eine gemeinsame Währung festigt die Position Europas im Welthandel und sichert unseren Wohlstand.

29 3. Geld SI A3-29 Ziele der Wirtschafts- und Währungsunion Vollendung des Binnenmarkts Stabilität und Wohlstand Wegfall des Wechselkursrisikos im Binnenmarkt BIP Beschäftigung Anregung von Wirtschaftswachstum und Beschäftigung Bedeutungssteigerung in der Weltwirtschaft Harmonisierung von Preisen und Steuern Der Binnenmarkt wird durch die Währungsunion vollendet. Ein gemeinsamer Markt braucht zu seiner Stabilisierung und seiner vollen Entfaltung eine gemeinsame Währung, die auch in der Weltwirtschaft große Bedeutung hat.

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