1. Bedeutung der menschlichen Arbeitsleistung

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1 Hr.Weigl WISO 1. Bedeutung der menschlichen Arbeitsleistung 1.1. Berufsbildung Grundlage ist die staatliche Ausbildungsordnung. Staatlich Anerkannte Berufe Handwerksordnung (HWO) und Berufsbildungsgesetz (BBiG) ( 25) regelt die Mindestanforderung: - Genaue Bezeichnung des Ausbildungsberufes - Ausbildungsdauer - Ausbildungsberufsbild Fähigkeiten und Fertigkeiten und Kenntnisse die beigebracht werden - Ausbildungsrahmenplan Gliedert Sachlich und Zeitlich wie die Kenntnisse vermittelt werden sollen - Prüfungsanforderungen Berufsfelder: Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik, Holztechnik, Textiltechnik- und Bekleidung, Chemie Physik und Biologie, Drucktechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Gesundheit, Körperpflege, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) - Verzeichnis der anerkannten Berufe Duales System: Theoretische Fachliche Ausbildung = Berufsschule Praktische Fachliche Ausbildung = Ausbildungsbetrieb Abschluss: Bestande Schulabschlussprüfung (Abschlusszeugnis) und Kammerprüfung (Gesellenbrief). Berufsausbildungsvertrag Muss schriftlich abgeschlossen werden. Bei minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters notwendig. Die Vertragsfreiheit ist stark eingeschränkt. Gesetze zum Ausbildungsvertrag sind in Handwerksordnung (HWO) und Berufsbildungsgesetz (BBiG) und Jugendarbeitsschutz geregelt. Wird bei der Kammer eingereicht und geprüft: - Persönliche Eignung des Auszubildenden - Fachliche Eignung des Auszubildenden - Fachliche Eignung des Ausbildenden (berufliche Qualifikation, Bsp.Meister) - Eignung der Ausbildungsstätte 4 BBiG regelt die Mindestanforderung des Vertrages: 1. Art, sachliche und zeitliche Gliederung, so wie Ziel der Berufsausbildung 2. Beginn und Dauer der Berufsausbildung mind.2 in der Regel 3 Jahre 3. Ausbildungsmaßnamen außerhalb der Ausbildungsstätte 4. Dauer der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit 5. Dauer der Probezeit ( min. 1 Monat, max. 3 Monate) 6. Zahlungstermine und Ausbildungsvergütung. 7. Dauer des Urlaubs. 8. Kündigungsvoraussetzungen. Sind alle Voraussetzungen erfüllt wird der vorliegende Vertrag in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen (Lehrlingsrolle). Damit ist ein ordentliches Berufsausbildungsverhältnis gewährleistet.

2 Rechte und Pflichten des Auszubildenden Lernpflicht - Der Auszubildende sollte bemüht sein sich die nötigen Fertigkeiten und Kenntnisse anzueignen. Sorgfaltspflicht - Die ihm übertragenen Aufgaben muss er sorgfältig ausführen Gehorsamspflicht - Den Weisungen des Ausbilders folgen. - Pflicht zum Besuch der Berufsschule - Pflicht zur Führung des Berichtheftes - Pflicht zur Einhaltung der Betriebsordnung - Schweigepflicht - Einhaltung des Wettbewerbsverbots des Ausbildenden Ausbildungspflicht - Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln - Bereitstellung von Arbeitsmitteln - Freistellung zum Besuch der Berufsschule - Zahlung der Ausbildungsvergütung Fürsorgepflicht - Zahlung der Beiträge zur ges.sozialvericherung - Einhaltung des Jugendarbeitschutzgesetzes - Achtung der Unfallschutzbestimmungen - Der Ausbilder darf nur Arbeiten anordnen die zum Ausbildungsberuf gehören. - Pflicht zur Ausstellung des Ausbildungszeugnis Beendigung des Berufsausbildungsvertrages Während der Probezeit können beide ohne Einhaltung einer Frist und Begründung können. Nach der Probezeit kann der Ausbildende nur aus wichtigem Grund kündigen (Diebstahl, Beleidigung), und zwar fristlos. Der Auszubildende kann bei Berufswechsel oder aufgabe mit Frist von 4 Wochen kündigen. Außerdem aus wichtigen Grund fristlos kündigen (bei Tätlichkeit oder Beleidigung) Die Kündigung bedürfen in jedem Fall der Schriftform. Berufliche Ausbildung, Fortbildung und Umschulung Ausbildung ist die Erst- und Grundausbildung. Da sich die Arbeitswelt laufend weiterentwickelt und sich der Wissensstand aller 5-10 Jahre verdoppelt muss man den neuesten Stand von Wissenschaft und Technik ausbilden. Fortbildung setzt auf eine abgeschlossene Ausbildung auf und vermittelt spezielles Wissen. Bsp. Ingenieurschule, Meisterschule (Meisterbrief), Technikerschule (staatl.geprüfter Techniker) Fachschule für Hauswirtschaft, Landwirtschaft, kaufmännischer Bereich, Datenverarbeitung/Org.. Akademie des Handwerks (staatl.geprüfter technischer Betriebswirt) Umschulung um in anderen Beruf zu wechseln. Einen neuen Beruf erlernen. Gründe: Gesundheitlich, Langzeitarbeitslos, Wegfall eines alten Berufsbildes Förderungsmaßnahmen wenn der Antragsteller nicht in der Lage ist die Ausbildung selbst zu bezahlen Arbeitsförderungsgesetz (AfG) - Förderung: Bildungsmaßnahmen die berufliche Kenntnisse erweitern, höhere Qualifikation - Berufsausbildungsbeihilfen: Fahrtkosten, Unterhalt, Lehrmittel, Arbeitsbekleidung Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG) Förderung der schulischen Ausbildung - nur bei nachgewiesener Bedürftigkeit, 50% auf Darlehensbasis 1.2. Einflüsse auf menschliche Arbeitsleistung Das Ergebnis menschlicher Arbeit, also die Arbeitsleistung, hängt von den verschiedenen Arbeitsbedingungen ab. Innere Arbeitsbedingungen sind Voraussetzungen die der Arbeitnehmer mitbringt. Einstellung zur Arbeit, Leistungsfähigkeit (Bsp.Gesundheit), Leistungsschwankung, Leisungsbereitschaft (Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit), Notwendige Begabung, Äußere Arbeitsbedingungen werden von dem Betrieb geschaffen. Arbeitszeit (8Std.), Urlaub (mind.24 Werktage Mo-Sa), vorgesehene Ruhepausen, Betriebsklima, gute und leistungsgerechte Bezahlung, soziale Leistungen (Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Prämien), Mitbestimmung, zweckmäßige Ausstattung der Arbeitsplätze

3 1.3. Arbeit als Produktionsfaktor Entwicklung der Arbeitsteilung Am Anfang stand die Selbstversorgung - Alle Erzeugnisse wurden selbst hergestellt und verbraucht. Berufsbildung: Entstehung von Grundberufen wie Bäcker, Jäger, Bauer, Schmied Berufsspaltung: Schmied Hufschmied Waffenschmied Goldschmied usw. Arbeitsschritte teilen Spezialisierung und Rationalisierung Vorteil: schnellere Produktion Nachteil: eintönige Arbeit Vorteil der Spezialisierung darf nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers gehen. Arten der Arbeit eingeteilt nach Beanspruchung: geistige und körperliche Arbeit Arbeitsaufgabe: Leitende oder ausführende Arbeit Vorbildern/Vorbildung: ungelernte, angelernte und gelernte Arbeit 1.4. Arbeitsschutz Berufskrankheiten entstehen oftmals durch Nichteinhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen, z.b. Lärmschwerhörigkeit, Hautkrankheiten, Sehnenscheiderkrankung, Staublunge, chronische Bronchitis. 11% Wegeunfälle (von Wohn- zum Arbeitsort) zu 89% Arbeitsunfälle Menschliches Versagen ist für 80% der Arbeitsunfälle die Ursache (z.b.fehlende Information). Technischer Arbeitsschutz Wird durch zahlreiche Vorschriften und Verordnungen genutzt um Gefahren am Arbeitsplatz oder an den betrieblichen Einrichtungen zu bekämpfen. Gewerbeordnung: Arbeitsrechtliche Regelungen und Bestimmungen zur Unfallverhütung Bsp. Schutzvorrichtungen an Maschinen, Umkleideräume, Sicherheit am Arbeitsplatz Arbeitsstättenverordnung (1975), hat Arbeitsschutz wesentlich erweitert Lärmschutz, Beleuchtung, Schutz vor Staub und schädlichen Dämpfen Mindestanforderungen an Toiletten und Umkleideräume, Kennzeichnung der Notausgänge Abeitssicherheitsgesetz Betriebsärzte, Sicherheitskräfte und weitere Fachkräfte der Arbeitssicherheit Gerätesicherheitsgesetz Technische Arbeitsmittel nur dann in Verkehr bringen, wenn sie den EG-Richtlinien entsprechen. Bsp. VDE-Richtlinien, TÜV Unfallverhütungsvorschriften Dafür sind Berufsgenossenschaften der einzelnen Wirtschaftszweige verantwortlich. Bei Verstoß Ordnungsstrafen, Kontrolle durch Gewerbeaufsichtsamt. Sozialer Arbeitsschutz Soll die Belastung der Menschen begrenzen. Arbeitszeitschutz (1994) Tägliche Arbeitszeit 8 Std., kann auf 10 Std. ausgedehnt werden wenn in den folgenden 6 Monaten eine durchschnittliche Arbeitszeit von 8 Stunden erreicht wird. Sonntag- und Feiertagsarbeit verboten. In bestimmten Bereichen ist Sonntag- und Feiertagsarbeit erlaubt: Bäckereien, Konditoreien, Gastgewerbe, Verkehrsbetriebe, Krankenhäuser, Bereiche wo es technisch notwendig ist. In Bereichen wo Sonntagsarbeit gestattet ist, muss diese innerhalb von 2 Wochen durch Freizeit ausgeglichen werden, erlaubte Feiertagsarbeit innerhalb 1 Woche. Jeder Arbeitnehmer hat 15 freie Sonntage zu beanspruchen. Ruhezeit zwischen 2 Arbeitstagen muss wenigstens 11 Stunden betragen. Bei 6 bis 9 Stunden Arbeitszeit betragen die Pausen mind. 30 min, über 9 Stunden mind. 45 min Pause. Mehrarbeit muss bezahlt werden. Bundesurlaubsgesetz Jährlicher Anspruch von 24 Werktagen, den Zeitpunkt bestimmt der Arbeitgeber. Anspruch auf vollen Urlaub erst nach Beschäftigungsdauer von 6 Monaten. Ladenschlussgesetz Sonn- und Feiertage geschlossen, Mo-Fr. 7:00-18:30 Uhr, Do. bis 20:30 Uhr, 7:00-14:00 Uhr Gewerbeaufsichtsamt kann in begründeten Fällen Ausnahmegenehmigungen erteilen.

4 Kündigungsschutz Alle Arbeitnehmer die länger als 6 Monate beschäftigt sind gegen sozial ungerechtfertigte Kündigungen geschützt. Frauenarbeitsschutz Unter Tage arbeiten verboten, gleichberechtigte in Entlohnung Mutterschutz Besonderer Schutz der arbeitenden Mutter, 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung besteht ein Beschäftigungsverbot. In dieser Zeit erfolgt die Lohnfortzahlung durch Arbeitgeber und Krankenkasse. Schwere Arbeiten, Akkord- und Fließbandarbeit sind verboten. Während der Schwangerschaft und bis zu 4 Monaten nach der Entbindung besteht ein Kündigungsverbot für den Arbeitgeber. Wird Erziehungsurlaub in Anspruch genommen, so kann frühestens nach dessen Ablauf gekündigt werden. Erziehungsurlaub bis 36 Monate. Während der ersten 24 Monate kann Erziehungsgeld gezahlt werden. Schwerbehindertengesetz Personen deren Erwerbsfähigkeit auf Dauer mindestens 50% eingeschränkt stehen unter dem besonderen Schutz. Zusätzlicher Jahresurlaub, nicht verpflichtet Mehrarbeit zu leisten, besonderer Kündigungsschutz. Weniger als 6% der Arbeitsplätze Schwerbehinderten zur Verfügung stellen, müssen für jeden nicht besetzten Platz eine monatliche Ausgleichsabgabe zahlen. Jugendarbeitsschutzgesetz Jugendlicher im Sinne dieses Gesetzes ist, wer 15, aber noch nicht 18 Jahre alt ist. Ruhepausen: 30 Minuten bei mehr als 4,5 bis zu 6 Stunden Arbeitszeit 60 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden. Ruhepause mindestens 15 Minuten. Arbeitszeit: 8,5 Stunden, 40 Stunden in der Woche, 5 Tage in der Woche Im Schichtbetrieb höchstens 10 Stunden Jugendliche dürfen nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden. Bäckerei, Landwirtschaft ab 5 Uhr - Gaststätten bis 22 Uhr, Mehrschicht bis 23 Uhr. Arbeitsfreie Zeit mindestens 12 Stunden. Urlaub: unter 16 Jahren 30 Tage, unter 17 Jahren 27 Tage, unter 18 Jahren 25 Tage Berufschulzeit: Jugendlicher muss freigestellt werden Mehr als 5 Unterrichtsstunden entsprechen einem Arbeitstag. Verbotene Arbeiten: welche die Leistungsfähigkeit eines Jugendlichen übersteigen, Akkordarbeit, Fließbandarbeiten, gefährliche Arbeiten. Ärztliche Untersuchungen: Erstuntersuchungspflicht, Nachuntersuchung in den letzten 3 Monaten des ersten Arbeitsjahres. Überwachung der Arbeitsschutzvorschriften Arbeitnehmer hat selbst im eigenen Interesse auf Arbeitschutz zu achten. Betriebsverfassungsgesetz: der Betriebsrat besondere Bedeutung bei Einhaltung des Arbeitsschutzes Arbeitsschutzregelungen bedürfen immer der Zustimmung des Betriebsrats. Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten müssen Sicherheitsbeauftragte vorhanden sein. Unterstützt den Arbeitgeber bei der Durchführung des Arbeitsschutzes. Außerbetriebliche Organe des Arbeitsschutzes Berufsgenossenschaften als Träger der Unfallversicherung, kontrollieren durch eigene Aufsichtsbeamte die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften. Staatliche Gewerbeaufsichtsämter dürfen zu Kontrollen jeder Zeit die Arbeitsräume betreten, Anordnungen können durch polizeiliche Maßnahmen erzwungen werden. Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Fragen zur Prüfung 2. Vertragsrecht und Verbraucherschutz 2.1. rechtliche Grundlagen

5 Das Grundgesetz ist das wichtigstes Gesetz in Deutschland. Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sind die wichtigsten Grundlagen für das Zusammenleben der Bürger und deren Rechtsverhältnisse geregelt. Das BGB besteht aus 5 Teilen: Teile 1-3 Bestimmungen für privaten Bereich, Teil 4 und 5 regelt besondere Bereiche im Privatrecht. 1. Allgemeiner Teil 2. Schuldrecht 3. Sachenrecht 4. Familienrecht 5. Erbrecht Weitere Gesetze: Handelsgesetzbuch (HGB) und Strafgesetzbuch (StGB) 2.2. Rechtsfähigkeit Jeder Mensch ist rechtsfähig und kann Träger von Rechten und Pflichten sein. Beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Natürliche Personen sind lebende Menschen. Juristische Personen sind Vermögensmassen oder Personenvereinigungen, denen eigene Rechtsfähigkeit zuerkannt wird. Privaten Recht AG, GmbH, e.v. (im Register eingetragen) öffentliches Recht BRD, Bundesländer, Gemeinden, Handwerkskammer (vom Staat festgelegt) 2.3. Geschäftsfähigkeit Die Rechtsfähigkeit und die Geschäftsfähigkeit sind die Grundlagen und Vorraussetzung für den Abschluss von Rechtsgeschäften. Die Geschäftsfähigkeit teilt man in 3 Stufen. Geschäftsunfähigkeit: Kinder unter 7 Jahren, so wie Personen die dauernd geistesgestört sind. Beschränkte Geschäftsfähigkeit: Minderjährige zwischen 7. und 18. Lebensjahr. - Können Rechtsgeschäfte abschließen, gültig sind sie nur mit Zustimmung der GV. - Ausnahme Bargeschäft mit Taschengeld, Geschäfte zum eigenen Vorteil (Geldgeschenk). - Geschäfte die ein vom GV erlaubtes Arbeitsverhältnis betreffen. Volle Geschäftsfähigkeit: Personen über 18 Jahre - Können selbst alle Rechtsgeschäfte abschließen und sind voll verantwortlich Rechtsgeschäfte entstehen durch die Abgabe von Willenserklärung (Bsp. Kündigung, JA-Wort auf dem Standesamt). Sie kann mündlich oder schriftlich erfolgen: ausdrückliche Erklärung, schlüssige Handlung, Schweigen Unter Privatpersonen gilt Schweigen als Ablehnung, bei Kaufleuten u.u. als Zustimmung. Arten von Rechtsgeschäften Einseitige Rechtsgeschäfte Entstehen dann, wenn nur eine Partei eine Willenserklärung abgibt. - Kündigung und Anfechtung sind empfangsbedürftige Willenserklärungen - Testament sind nichtempfangsbedürftige Willenserklärung Zweiseitige Rechtsgeschäfte Entstehen durch übereinstimmende Willenserklärung von mindestens zwei Beteiligten. - Verträge (Bsp. Kaufvertrag, Arbeitsvertrag - zweiseitige Verpflichtung) - Schenkungsvertrag einseitige Verpflichtung) Formen von Rechtsgeschäften Nach dem Grundsatz sind Rechtsgeschäfte formfrei, mündlich oder schriftlich. Ein Kaufvertrag als späteres Beweismittel oder ein Ausbildungsvertrag bedarf der Schriftform. Bei wichtigen Rechtsgeschäften schreibt das Gesetz oftmals einen Formzwang vor. Wird diese Form nicht eingehalten ist dieser Vertrag ungültig. Schriftformen von Rechtsgeschäften Einfache Schriftform Eigenhändige Unterschrift der Beteiligten und eventuelle Mindestanforderungen. - Berufsausbildungsvertrag, Ratenkaufvertrag, Bürgschaft, Erklärung von Nichtkaufleuten - Mietverträge die länger als ein Jahr gelten sollen

6 Öffentliche Beglaubigung Umfasst ein Schriftstück, bei dem die eigenhändige Unterschrift von einem Notar oder von einer Behörde beglaubigt wurde. - Antrag auf Eintrag ins Grundbuch, Handelsregister, Vereinsregister Öffentliche Beurkundung wenn ein Notar die Willenserklärung schriftlich festhält und das mit seiner Unterschrift bestätigt. - Grundstückskauf, Ehevertrag, Schenkungsvertrag Wirksamkeit von Rechtsgeschäften Nichtig sind Geschäfte: - die gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen ( Rauschgifthandel, illegaler Zigarettenhandel ) - die mit geschäftsunfähigen abgeschlossen werden ( 6-jähriger verkauft seinen Roller ) - die gegen die guten Sitten verstoßen ( Kreditvertrag zu 50% Zinsen ) - die im Scherz abgeschlossen sind ( man bestellt 1000 Maß Bier ) - die zum Schein abgeschlossen werden ( Geldwäsche, Immobilienverkauf weit unter Preis ) - wenn die gesetzliche Form nicht eingehalten wird ( mündl.lehrvertrag ) Anfechtbar sind Geschäfte: (kann rückwirkend ungültig gemacht werden) - die durch widerrechtliche Drohung zustandegekommen sind (unter Bedrohung) - die durch arglistige Täuschung zustandegekommen sind (aufgebautes Auto als unfallfrei verkaufen) - denen ein Irrtum oder eine falsche Übermittlung zugrunde liegt (kurzsichtiger Juwelier verkauft Perlenkette als Modeschmuck, wer anfechtet bezahlt) 2.5. Kaufvertrag Zustandekommen und Verpflichtung Der Kaufvertrag entsteht durch beiderseitige Willenserklärung (Antrag und Annahme). Antrag und Annahme kann durch den Käufer als auch durch Verkäufer erfolgen. Antrag Verkäufer macht dem Käufer ein Angebot - dieser bestellt gleichzeitig - Kaufvertrag abgeschlossen. Freizeichnungsklausel (solange Vorrat reicht, Angebot freibleibend) der Antrag wird auch ungültig wenn er zu spät angenommen wird bei schriftlichen Angebot muss nach ca. 1 Woche die Annahme vorliegen. Ein Angebot ist immer nur an eine bestimmte Person gerichtet. Schaufensterauslagen sind ein Antrag, Verkäufer ist nicht verpflichtet zu diesem Preis zu verkaufen. Käufer bestellt ohne vorheriges Angebot Annahme Käfer nimmt das Angebot des Verkäufers an. Abgabe und Annahme von Angebot erfolgt freiwillig. Rechte und Pflichten Pflichten des Verkäufers Lieferung und Übereignung der Ware mängelfrei und rechtzeitig an Lieferort Annahme des Kaufpreises Pflichten des Käufers Annahme der Ware, Zahlung des Kaufpreises Ein Kaufvertrag besteht aus zwei Teilen: Verpflichtungsgeschäft: Verkäufer verpflichtet sich zu verkaufen, Käufer verpflichtet sich zu kaufen. Wenn jeder seinen Pflichten nachgekommen ist gibt es ein sogenanntes Erfüllungsgeschäft.

7 Gesetzliche Regelungen über Vertragsinhalt - Art und Güte der Ware - Lieferzeit, Lieferort - Verpackungs- und Beförderungskosten Warenkosten sind Holschulden, und gehen ab Lieferort zu Lasten des Käufers. - Zahlungsbedingungen (Bringschuld, zu erbringen am Erfüllungsort) Erfüllungsort ist der Ort an dem der Schuldner seine Seite des Vetrags erfüllt. Wenn nicht anders vereinbart ist der gesetzliche Gerichtsstand der Erfüllungsort des jeweiligen Schuldners. - Preisnachlässe Rabatte und Skonten dürfen nur dann erfolgen wenn vorher vereinbart. Grundstücks- und Immobilienverkauf Besonders strenge Formvorschriften. Vertrag muss Notariell beurkundet sein. Alles andere ist nichtig Eigentumsübertragung durch Auflassung und Eintrag ins Grundbuch. Auflassung ist die Einigung zwischen Käufer und Verkäufer, dass das Eigentum übergehen soll. Erwerber wird als neuer Eigentümer ins Grundbuch eintragen. Kauf auf Abzahlung (Ratenverkauf) Muss mindestens zwei fällige Raten beinhalten (sonst Teilzahlung). Zur Sicherheit liefert der Verkäufer unter Eigentumsvorbehalt. Der Käufer wird Eigentümer der Ware wenn die Ware restlos bezahlt ist. Muss schriftlich abgeschlossen werden, eine Kopie erhält der Käufer, muss folgende Bestandteile enthalten: - Barzahlungspreis und Teilzahlungspreis - Anzahl, Höhe, Fälligkeit der Raten - den Effektiven Jahreszins eine deutliche Belehrung (zweite Unterschrift), dass der Vertrag innerhalb einer Woche widerrufen werden kann Haustürgeschäft Haustürgeschäft ist eine mündliche Vereinbarung, ohne dass man den Verkäufer ausdrücklich bestellt hat (Kaffeefahrten, am Arbeitsplatz, an der Haustüre, Ansprechen im öffentlichen Verkehrsmittel). Eine zweite Unterschrift der Belehrung über Widerrufsrecht auf dem Vertrag ist nötig. Widerrufsrecht 7 Tage ab Vertragsdatum, schriftlich per Einschreiben. Bagatellschaden bis 50,- Kein Widerrufsrecht bei notariell beurkundeten Vertrag oder Versicherung mit Sofortdeckung oder Versicherung mit einem Jahr Laufzeit. Leistungsstörungen Mangelhafte Lieferung (falsche Ware, zu viel, zu wenig, andere Qualität, Beschaffenheit) Prüfungs- und Rügefristen für Vollkaufleute sind im HGB geregelt: Mängel sind sofort nach Erhalt der Ware zu - versteckte Mängel sofort nach Entdecken oder spätestens bis 6 Monate nach Lieferung Für Privatpersonen und Kleingewerbe gilt eine Frist von 6 Monaten nach Erhalt der Ware. Möglichkeiten des Käufers Wandlung = Rücktritt vom Vertrag Minderung = Herabsetzung des Kaufpreises Ersatzlieferung = Umtausch Schadenersatz = der Ware fehlt eine ausdrücklich zugesicherte Eigenschaft, bei arglistiger Täuschung Lieferungsverzug: Der Käufer kann auf die Lieferung der Ware bindend bestehen, kann auf Nachlieferung bestehen und Schadenersatz geltend machen, kann eine Nachfrist setzen Möglichkeiten des Verkäufers Bei Annahmeverzug: nicht rechtzeitige Annahme der Ware Verwahrung und Klage auf Abnahme Bei Zahlungsverzug: Verkäufer kann auf Erfüllung des Vertrags bestehen, kann angemessene Nachfrist setzen, Rücknahme der Ware und Schadenersatz Algemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Sind vorformulierte Vertragsklauseln. Gesetz zur Regelung der Algemeinen Geschäftsbedingungen: AGB s werden erst Bestandteil des Vertrages, wenn der Käufer darauf hingewiesen wurde Muss mühelos lesbar und verständlich sein Keine überraschenden Klauseln, also versteckt Unangemessene Lieferfristen unzulässig (frühestens nach 4 Monaten kann sich der Preis ändern) Gesetzliche Gewährleistungsfristen dürfen nicht verkürzt werden Bei mangelhafter Lieferung gilt das BGB Mahn- und Klageverfahren

8 Der Verkäufer muss den Eingang seiner Forderungen regelmäßig kontrollieren. Zahlungsverzögerung von Kunden: Zahlungsunfähigkeit, Zahlungsunwilligkeit, vergessen Außergerichtliches Mahnverfahren: 1. Mahnung, 2. Mahnung Immer schriftlich und sollten als Einschreiben verschickt werden Gerichtliches Mahnverfahren beim zuständigen Amtsgericht Gericht erstellt Mahnbescheid und stellt diesen dem Schuldner zu. (Zahlung, Einspruch 14 Tage, keine Reaktion Vollstreckungsbescheid innerhalb einer Frist von 6 Monate) Vollstreckungsbescheid ist die Vollstreckbarkeitserklärung die auf den Mahnbescheid aufgesetzt wird. (Zahlung, Einspruch 14 Tage, keine Reaktion 14 Tage Frist Zwangsvollstreckung durch Gerichtsvollzieher) Zivilprozess Durch - Klage - Einspruch des Schuldners gegen Mahnbescheid - Von Amts wegen gegen Einspruch eines Vollstreckungsbescheid Sofern kein vertraglicher Gerichtsstand vereinbart ist Ort des Beklagten. Zuständig bis ,-DM ist das Amtsgericht, über ,-DM das Landgericht. Verfahrensablauf 1. Beginnt beim Einreichen der Klage beim zuständigen Gericht. 2. Das Gericht stellt dem Beklagten die Klageschrift zu und teilt ihm den Termin mit. 3. In der mündlichen Verhandlung wird der Tatbestand aufgeklärt. Hierzu werden beide Parteien gehört. Beweismittel sind Zeugen und Urkunden (Kaufvertrag). Möglicher Ausgang: Einigung im Vergleich, Urteil, Zurücknahme der Klage, Versäumnisurteil (bei Nichterscheinen) Berufung ist möglich in der nächsten Instanz Landgericht bzw. Oberlandesgericht neues Verfahren Letzte Berufungs-Instanz ist die Revision beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Verjährung Nach Ablauf einer bestimmten Zeit kann der Schuldner die Leistung verweigern. Der Anspruch bleibt zwar bestehen kann aber gerichtlich nicht mehr durchgesetzt werden Frist 30 Jahre: Ansprüche zwischen Privatpersonen Ansprüche auf Darlehensforderungen Rechtskräftiges Urteil Aus Vollstreckungsbefehl Verjährung 30 Jahre nachdem der Anspruch entstanden ist. 4 Jahre Gewerbetreibende untereinander Aus Miete, Pacht und Zinsen Verjährung am Ende des Jahres nach dem der Anspruch entstand. 3 Jahre Ansprüche aus unerlaubten Handlungen (Körperverletzung) Verjährung 3 Jahre nachdem der Anspruch entstanden ist. 2 Jahre Gewerbetreibende an Privatleute (Bsp.Lohn) Architekten und Ärzte Verjährung am Ende des Jahres nach dem der Anspruch entstand. 6 Monate Mangelhafte Lieferung aus Kaufvertrag beginnt mit Übernahme der Ware Unterbrechung der Verjährung: durch gerichtlichen Mahnbescheid durch Teilzahlung des Schuldners durch Klageerhebung bei Schuldanerkenntnis Fristablauf beginnt vom Tag der Unterbrechung an. Hemmung der Verjährung: durch höhere Gewalt (Krankheit) Fristablauf wird um diesen Zeitraum verlängert Verbraucherschutz Verbraucherberatungen haben zur Aufgabe den Schutz der Käufer. Verbraucherzentrale hat in allen 16 Bundesländern Außenstellen. Bietet neutrale, unabhängige und kostenlose Beratung. Sie werden staatlich finanziert.

9 Informationen zu: Beschaffenheit und Handhabung eines bestimmten Produktes. Nutzungsmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit eines Produktes. Qualität und Preisen - Rechtsberatung zum Verbraucherschutz und Vermietung. - Geräteberatung Budgetberatung Ernährungsberatung Energieberatung Beratungsgespräche, Informationsschriften, Telefongespräche, Ansagedienst , Zeitung, TV Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher (gemeinnütziger Verein) AGV, mehr als 30 Verbände z.b. Deutscher Mieterbund, Verbraucherzentrale, Finanzierung durch den Verbund. Aufgabe: Verbraucher unterrichten über Produkte, Preise, Interessen Stiftung Warentest, von der Bundesregierung als Stiftung des privaten Rechts gegründet, gemeinnützig, unabhängig, Testzeitschrift mit Verbrauchertipps. Bei Tests werden die Güter gekauft und werden in speziellen Instituten getestet. Warenkennzeichnung Güte-, Qualitäts- oder Prüfsiegel bewerten in erster Linie Materialien, Inhalte, Eigenschaften und die Herstellung eines bestimmten Produktes. Warenkennzeichnungen sollten eindeutig, verständlich, leicht zugänglich sowie objektiv sein. Gesetzliche Warenkennzeichnung Lebensmittelkennzeichnungsverordnung - Verkehrsbezeichnung - Anschrift des Herstellers oder Verpackers - Verzeichnis der Zutaten (Inhaltsstoffe) - Mindesthaltbarkeisdatum - Menge in deutschen Maßeinheiten bzw. Gewichtseinheiten Eichgesetz Mengenkennzeichnung auf Fertigpackungen nach Gewicht, Volumen oder Stückzahl. Preis je Kg oder Liter, Fertigpackungen dürfen kein größeres Volumen vortäuschen Preisangabenverordnung Muss auf einfache Art Preisvergleiche ermöglichen Angegebene Preise müssen Endpreise (incl.mwst.) sein Preis was abzuwiegen ist wird in 100g oder 1000g angegeben. Kraftstoffpreise deutlich sichtbar. Preise für Dienstleistungen sind im Schaukasten auszuweisen (Bsp.Friseur). Kreditinstitute und Darlehenkassen haben den effektiven Jahreszins für alle Darlehen auszuhängen. Textilkennzeichnungsgesetz Verkauf nur unter Angabe des textilen Rohstoffgehaltes, Kennzeichnung auf Ware oder Verpackung. Qualitätsklassen Alle wichtigen Obst- und Gemüsesorten nach nationaler oder europäischer Herkunft und nach Qualitätsklassen (Handelsklassen) gehandelt und angeboten, auch Milchprodukte. Extra = hervorragend, I = gute Qualität, II = markfähige Qualität, III = stärkere Mängel Markenbutter oder Molkereibutter Freiwillige Warenkennzeichnung (von Gütegemeinschaften) Gütezeichen Wollsiegel = reine Schurwolle, CE, BIO Prüfzeichen DIN (Deutsches Institut für Normung e.v.), eng verbunden mit ISO VDE (Verband Deutsche Elektrotechniker), GS (Geprüfte Sicherheit), TÜV Umweltsiegel Blauer Engel wird von RAL (Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen) verliehen Produktinformation: informative zusätzliche Warenkennzeichnung (seit 1978) - Bsp. Hersteller..., Modell..., Fassungsvermögen..., Wasserverbrauch..., Energieverbrauch...

10 Verbraucherschutzgesetze Wettbewerbliche Regelungen zum Verbraucherschutz sollen den Verbraucher schützen. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) - Irreführende Angaben zum Verkauf von angebotener Ware - Irreführende Werbung miss- oder unverständlich, mehrdeutig - Sittenwidrige Werbung Telefonische Angebote, verleumderische Werbung - Missbrauch fremder Geschäfts, Waren- und Firmenbezeichnungen - Lockvogelangebote, Verkauf zu Schleuderpreisen, Nichteinhaltung von gemachten Versprechen - Lieferung nicht bestellter Ware Zugabeverordnung - Geringfügige Werbegeschenke, Warenproben, Firmenzeitschriften als Zugabe. Gesetz über Preisnachlässe (Rabattgesetz) - Erlaubt 3% Rabatt zum Endverbraucher. Gesetze zum Schutz von Verbraucherrechten BGB Bürgerliches Gesetzbuch Produkthaftungsgesetz: Fehler in Ware Ersatzleistung vom Hersteller (bis ,-DM) - Gilt nicht für Lebensmittel, Arzneimittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse Verbraucherkreditgesetz: Kreditverträge immer Schriftform, innerhalb 1 Woche widerrufbar Ohne Grund, Inhalt: Effektiver Zins, Ratenpreis, Barzahlungsbreis Gesetz über den Widerruf von Haustürgeschäften Gesetz zur Regelung von AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) 2.7. Weitere wichtige Verträge Die meisten Rechtsgeschäfte werden mittels Verträge abgeschlossen. Verschiedene Vertragsarten. Mietvertrag: Der Vermieter verpflichtet sich dem Mieter den Gebrauch einer Sache zu gestatten. Mietzins, endet durch Kündigung mit Rückgabe der selben Sache Vermieter: Muss Sache zum Gebrauch überlassen, in benutzbaren Zustand erhalten. Mieter: Muss den Mietzins zahlen und bei Vertragsende die Sache zurückgeben. Pachtvertrag: Der Verpächter übergibt eine Sache zum Gerbrauch und den Ertrag davon. endet durch Kündigung mit Rückgabe der selben Sache, Pächter zahlt Pachtzins Leasingvertrag: Leasinggeber übergibt Sachen zum Gebrauch, Rückgabe der selben Sache Leasingkosten richten sich nach der Vertragsdauer und beinhalten Abschreibung, Verwaltungskosten. Autos, Maschinen, Flugzeuge, Gebäude, industrielle Fertigungsanlagen Bewegliche Wirtschaftsgüter mind.3 Jahre (Leasingrate ca.3% v.anschaffungspreis) Gebäude 30 Jahre Leihvertrag: Verleiher überlässt eine Sache unentgeltlich zum Gebrauch. Entleiher ist für Schäden sachlich verantwortlich, Rückgabe der selben Sache. Darlehensvertrag: Darlehensgeber verpflichtet sich entgeltlich oder unentgeltlich Sachen zum Verbrauch zu überlassen. Bsp. Privatkredit, von Privatleuten oder Banken Darlehensnehmer verpflichtet dich zur Rückgabe gleichartiger Sachen zzgl. Zinsen. Werkvertrag: Unternehmer verpflichtet sich zur Erstellung eines Werkes. Pflicht: Rechtzeitige und mängelfreie Auslieferung, erfolgsbestimmt Besteller liefert den Gegenstand oder das Material, zahlt eine Vergütung. Pflicht: Muss das vertragsgemäß abholen und bezahlen Bsp. Reparatur eines Autos, Friseur (Serviceleistungen) Werklieferungsvertrag: ist eine besondere Form des Werkvertrages Liegt vor, wenn nicht der Auftraggeber das Material liefert sondern der Unternehmer. Besteller hat die Pflicht der Abnahme und Vergütung. Bsp. Maßanzug beim Schneider Dienstvertrag: Dabei wird eine Person zur Leistung von Diensten gegen Entgeld verpflichtet. Ist erfüllt, wenn der eine Partner während der Zeit tätig war, auch wenn seine Dienstleistung nicht erfolgreich war (zeitbestimmt). Bsp. Arbeitsvertrag (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) Mietvertrag Pachtvertrag Leihvertrag Darlehensvertrag Gebrauch von Sachen Gegen Entgelt Gebrauch von Sachen Und Ertrag Gebrauch von Sachen unentgeltlich Verbrauch von Sachen Ent- und unentgeltlich Rückgabe der selben Sache R. gleichartiger Sachen Werkvertrag Werklieferungsvertrag Dienstvertrag Herstellung aus Material des Herstellung aus Material des Dienstleistungen gegen Entgelt Kunden gegen Entgelt Unternehmers gegen Entgelt erfolgsbestimmt zeitbestimmt 3. Markt und Preisbildung

11 Wesen des Marktes Der Markt bezeichnet den Ort, an dem Angebot und Nachfrage zusammentreffen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um einen realen Ort handeln. Anbieter und Nachfrager haben grundsätzlich mit unterschiedlichen Interessen. Anbieter will viel Ware zu hohen Preis loswerden Nachfrager will viele Güter zu niedrigen Preisen. Marktpreis = Kompromiss zwischen Preisvorstellung des Anbieters zur Vorstellung des Nachfragers. Arten des Marktes (Aufbau) Konsumgütermärkte - Waren und Dienstleistungen Investitionsgütermarkt - Maschinen Geldmarkt - Kredite Kapitalmarkt - langfristige Kredite Arbeitsmarkt - menschliche Arbeitskraft Immobilienmarkt - Häuser und Grundstücke Devisenmarkt - ausländische Währungen Sonstige Märkte - Kunstgegenstände, Gebrauchtwagen Untergliederung nach: Sachlichkeit (Produkte) Räumlichkeit (Territorium) Funktion (Beschaffung oder Absatz) Bsp.PKW, LKW, Sportwagen Bsp.Welt, EG, Land Bsp.Import, Export Marktformen (Inhalt) Anbieter Nachfrager Polypol viele viele vollständige Konkurrenz AngebotsOligopol wenige viele Automarkt, Zigarettenmarkt, Benzin NachfrageOligopol viele wenige viele Landwirte wenigen Molkereien AngebotsMonopol einen Wasserwerk, Dt.Post Briefmarken NachfrageMonopol einen Bahn möchte Wagons Preisbildung Polypol großes Angebot geringe Nachfrage Preise sinken Gleichgewichtspreis Nachfrage befriedigt, Anbieter bekommen ihre Ware los, höchster Umsatz geringes Angebot große Nachfrage Preise steigen AngebotsOligopol -Anbieterstrategien Ruinöse Konkurrenz Preise von Mitbewerbern unterbieten, Versuch Konkurrenz zu verdrängen Es werden noch weniger Anbieter Preisabsprache zum Nachteil des Nachfragers, verboten durch Verbraucherschutzgesetz Preisführung Ein Anbieter übernimmt die Preisführung Angebotsmonopol Besitzt ein Anbieter die Monopolstellung kann er den Angebotspreis bestimmen, allerdings nur soweit die Nachfrage nicht nachlässt und der Unterschied zwischen Einnahmen und Kosten am größten ist. 4. Betrieblicher Leistungsprozess Der betriebliche Leistungsprozess vollzieht sich als Kombinationsprozess der Produktionsfaktoren. Betrieb = Produktionsstätte, Stätte der Leistungserstellung, stellt Sachgüter und Dienstleistung bereit Betrieb ist eine organisatorische Einheit, innerhalb derer der Arbeitgeber allein oder zusammen mit seinen Arbeitnehmers bestimmte arbeitstechnische Zwecke fortgesetzt verfolgt, die sich nicht in der Befriedigung von Eigenbedarf erschöpfen. Unternehmen = Betrieb mit Rechtsform und Kapital Unternehmung - rechtlich selbständige Einheiten zur Produktion und zum Angebot von Gütern 4.1. Betriebsarten Nach Größe Kleinstbetriebe weniger als 20 Beschäftigte

12 Kleinbetriebe 20 bis 100 Beschäftigte Mittelbetriebe 100 bis 1000 Beschäftigte Großbetriebe über 1000 Beschäftigte Weltgrößte: GM Ford EXXON Toyota Hitachi BRD: DaimlerBenz Siemens VW RWE Höchst Nach Leistungserstellung Produktionsbetriebe: erzeugen oder gewinnen Sachgüter die lagerfähig sind und meist auch transportiert werden können. Urproduktionsbetriebe: gewinnen ihre Produkte aus der Natur (Bergbau, Fischerei, Landwirtschaft, Wasserkraftwerke, Forstwirtschaft) Verarbeitungsbetriebe: verarbeiten die Rohstoffe die aus der Natur kommen weiter. (Mühle, Bäcker, Sägewerk usw.) Handwerksbetriebe, Industriebetriebe Betriebe der Grundstofferzeugung (Stahlwerk...) Investitionsgüterbetriebe (Maschinen- und Anlagen...) Konsumgüterbetriebe (Kleidung, Nahrung, Haushaltsgeräte...) Dienstleitungsbetriebe Besonderheit der Leistungserstellung, nicht lagerfähig und nicht transportierbar. (Banken, Versicherung, Verkehrsbetriebe, Makler, Arzt, Rechtsanwalt, Friseur) Die Leistung wird zum Zeitpunkt der Erstellung verbraucht. Handelsbetriebe Die erzeugten Güter werden von Handelsbetrieben an andere Betriebe und Endverbraucher verteilt. Großhandelsbetriebe und Einzelhändler Handwerks- und Industriebetriebe Als einer der wichtigsten Teile unserer Wirtschaft sind viele Handwerks- und Industriebetriebe tätig. Handwerksbetriebe vorwiegend Kleinst- und Kleinbetriebe - Produktionsbetriebe mit speziellen Kundenaufträgen, arbeiten meist in der Einzelfertigung - daneben sind Handwerksbetriebe auch Dienstleistungsbetriebe Industriebetriebe hauptsächlich Mittel- und Großbetriebe - arbeiten mit hohen Kapitaleinsatz, häufigste Rechtsform Kapitalgesellschaft - vorwiegende Fertigung ist die Massen- oder Serienfertigung - setzen moderne Technologien ein, hohen Maß an Arbeitszerlegung Standortwahl Ist von entscheidender Bedeutung und beeinflusst die Umsatzhöhe, die erzielbare Preise, ebenso die Kosten und den Gewinn. Unterscheidung in natürliche und freie Standorte. Natürlicher Standort: An den Ort des Vorkommens gebunden (Forstbetrieb, Fischzucht, Erdöl) Freier Standort: Alle anderen Betriebe, die nicht an einen natürlichen Standort gebunden sind können grundsätzlich selbst den Standort wählen, unter Berücksichtigung wo Kosten am günstigsten und erwartete Nutzen am höchsten ist. Material- oder Rohstofforientierter Standort: in der Nähe der Rohstoffe (Sägewerk) Absatzorientierter Standort: Güter des täglichen Bedarfs, nahe am Verbraucher Arbeitsortorientierter Standort: wo genügend Arbeitsplätze vorhanden, wo Löhne niedrig sind Verkehrsorientierter Standort: an Hafen, Wasserstraßen... Örtliche Faktoren: steuerliche Überlegung, Grundstückspreise, Umweltschutzbedingungen

13 Finanzierung Eigenkapital das vom Inhaber bzw. den Gesellschaftern eines Unternehmens durch Einlagen oder nicht abgehobene Gewinne im Unternehmen eingesetzte Kapital. Bei Kapitalgesellschaften das Grundkapital (AG) oder Stammkapital (GmbH) zuzüglich Rücklagen. Fremdkapital das einem Unternehmen von Dritten für begrenzte Zeit mit der Verpflichtung zur Rückzahlung zur Verfügung gestellte Geld. Kommt von außerhalb der Firma und ist meist mit Zins und Tilgung belegt. Erfolgt eine Finanzierung mit Fremdkapital nennt man das Fremdfinanzierung. Aktiva Aktiven die laut Bilanz einem Geschäftsbetrieb zur Verfügung stehenden Vermögenswerte, zu denen Anlagevermögen und Umlaufvermögen gehören. Wofür ist das Geld? Passiva Eigenkapital und Verbindlichkeiten (Fremdkapital) werden auf der rechten Bilanzseite dargestellt. Woher kommt das Geld? Anlagevermögen Gegenstände die dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen (Bsp.Grundstücke, Maschinen, Anlagen) Umlaufvermögen Gegenstände die nicht dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen (Bsp.Vorräte, Material) Außenfinanzierung Das Kapital fließt von außen in die Unternehmung ein. Einsatz von Fremdkapital. Innenfinanzierung Das Kapital wird innerhalb einer Unternehmung geschaffen. Anlage-bzw Umlaufvermögen verkaufen Der betriebliche Kreislauf Betriebe sind die kleinste technisch-organisatorische Wirtschaftseinheit. Aufgaben des Betriebes: Der Betrieb liegt zwischen Beschaffungsmarkt und Absatzmarkt. Vom Beschaffungsmarkt besorgt sich der Betrieb Arbeitskräfte, Maschinen, Anlagen, Rohstoffe und Kredite und bezahlt diese mit Geld. Abteilungen Beschaffung, Produktion, Absatz. Beschaffungsmarkt bezahlt mit Geld Betrieb bezahlt mit Geld Absatzmarkt Arbeitskräfte Abteilung Sachgüter Maschinen Beschaffung Dienstleistung Anlagen Produktion Rohstoffe Absatz Kredite Produktionsfaktoren Der Grund und Boden dient als Standort, Anbau- bzw. Abbaugebiet. Das Kapital alle Gelder die mit der Produktion verbunden sind (Maschinen, Anlagen, Werkzeuge...). Die Arbeit jede Art von geistiger und körperlicher Tätigkeit. Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren Betriebsmittel sind in erster Linie Maschinen, Werkzeuge und sonstige Anlagen, so wie Produktions-, Lager- und Verwaltungsgebäude. Sind also Einrichtungen oder Hilfsmittel, die langfristig ung mehrfach genutzt werden können. Werkstoffe sind Stoffe die durch den Herstellungsvorgang in dem neuen Produkt aufgehen. Sie können nur einmal verwendet weden, weil sie bei der Produktion verbraucht werden (Eisen zu Stahl). Dazu gehören Rohstoffe und Hilfsstoffe. Rohstoffe sind die Hauptbestandteile der Erzeugnisse (Mehl- Brot, Holz-Möbel). Hilfsstoffe sind Nebenbestandteile bei der Herstellung. Sie gehen auch in das Produkt mit ein sind jedoch von geringerer Bedeutung (Gewürze, Härter). Betriebsstoffe sind nicht Teil des Erzeugnisses. Man benötigt sie jedoch um die Fertigungsanlagen zu betreiben (Strom, Heizöl, Gas...). Bezogene Fertigteile sind vorgefertigte Teile, die in das Produkt eingebaut werden (Autoreifen). Die Arbeit ist jeglich Art von geistiger und körperlicher Tätigkeit die darauf abzielt Sachgüter oder Dienstleistungen zu erzeugen. Weitere Unterscheidung in gelernt und ungelernt. Dies sind Originäre bzw. ursprüngliche Produktionsfaktoren. Nur die sinnvolle Organisation ergibt die wirtschaftlichste Lösung. Sie kann nur gelingen, wenn die Leitung (Management) bestens funktioniert (Dispositiver Faktor). Substitution (Umverteilen, Erneuerung) Die Kosten der einzelnen Produktionsfaktoren ändern sich ständig (Maschinenpreise oder Löhne). Die Anteile der einzelnen Produktionsfaktoren bei der Leistungserstellung müssen verändert werden.

14 Bsp. Anschaffung einer EDV-Abteilung spart Schreibkräfte. Struktur des Unternehmens Wichtige Führungsaufgabe ist die planvolle Gestaltung der Abläufe und Strukturen im Unternehmen. Aufgabenbereich der einzelnen Mitarbeiter oder Abteilungen festlegen und ihre Beziehung untereinander regeln. Aufbau-, Ablauf- und Informationsorganisation Aufbauorganisation Gestaltung der betriebsinternen Strukturen. - Aufgaben analysieren und in einzelne Schritte, Teilaufgaben zerlegen. - Festlegung der Personen oder Maschinen für diese Teilaufgabe. - Leitungssystem schaffen Linien-, Mehrlinien-, Stab- und Matrixsystem Liniensystem: Betriebsorganisation, jeder Mitarbeiter hat nur einen Vorgesetzten. Stabliniensystem: wie Liniensystem, jedoch Vorgesetzte haben Stabstellen zu ihrer Entlastung Mehrlinien-, Funktionalsystem: jeder Mitarbeiter, dessen Aufgabenbereich mehrere Betriebsfunktionen berührt, hat für jede Funktion einen Vorgesetzten. Matrixsystem: Meherere Personen oder Aufgaben sind gleichgestellt. Sie besitzen gleichzeitig überund untergeordnete Aufgaben und Personen. Ablauforganisation Gestaltung betrieblicher Abläufe. Wie, wo, wann, womit welche Aufgaben zu erledigen sind Alle Arbeitsgänge lückenlos aufeinander abgestimmen. Arbeitsschritte in zeitliche Folge bringen. (Nacheinander, Nebeneinander). Informationsorganisation Gestaltung des betrieblichen Informationsgefüges. Je umfangreicher die Beziehungen zwischen den Abteilungen einer Unternehmung sind, desto wichtiger wird die Organisation der Information Die Bedeutung der Kosten Damit eine Unternehmung Leistungen erstellen kann, muss sie andere Güter und Leistungen einsetzen, die bezahlt werden müssen (Maschinen, Rohstoffe, Arbeitskräfte). Dieser in Geld ausgedrückte Werteverzehr wird als Kosten bezeichnet. Da ein Unternehmen erstrebt ist hohe Gewinne zu erzielen, wird es versuchen die betrieblichen Leistungen mit möglichst geringen Kosten zu erzielen. Fixe Kosten Feste Kosten: unabhängig von der Produktionsmenge, in gleicher Höhe. Fallen selbst dann an, wenn nicht produziert wird. (Miete, Versicheung, Steuern, Kreditkosten, Personalkosten, Abschreibung) Variable Kosten Veränderliche Kosten, verändern sich gleichmäßig mit der hergestellten Menge. (Rohstoffverbrauch, Fertigungslöhne, Verpackungs- und Versandkosten) Gesamtkosten Fixe Kosten plus variable Kosten Betriebliche Ziele und Erfolgsmaßstäbe erwerbswirtschaftliche Betriebe - auf Erziehlung von Überschüssen (Gewinn) ausgerichtet, mit geringsten Mitteln maximalen Ertrag genossenschaftliche Betriebe - fördern den Erwerb oder Wirtschaft ihrer Mitglieder öffentliche Betriebe - Kostendeckungsprinzip, keine Gewinne, sollen den Verbraucher so billig wie möglich versorgen. Die Tätigkeit sollte durch den Preis der Leistung gedeckt werden. (Müllbeseitigung, Theater, Schwimmbad, Gaswerk, Energieversorger) Wirtschaftliche Kennziffern Produktivität: Verhältnis von erzeugter Menge zu Material- bzw. Arbeitseinsatz Rentabilität: Verzinsung des eingesetzten Kapitals - Unternehmerrentabilität: Gewinn * 100 / Eigenkapital - Unternehmensrentabilität: (Gewinn + Fremdkapitalszinsen) * 100 / Gesamtkapital Wirtschaftlichkeit: Verhältnis zwischen Leistung und Kosten 5. Unternehmensformen und Unternehmenszusammenschlüsse 5.1. Unternehmensformen Wichtiges Merkmal einer Unternehmung ist die Rechtform oder auch Unternehmensform.

15 Einzelunternehmung Einer Person alleiniger Eigentümer einer Unternehmung finanziell (Kl.Handwerksbetriebe, Landwirtschaft, Einzelhandel) Vorteil: alleinige Verfügung über Gewinn, flexibel, kann schnell entscheiden, Meinungsunabhängig Nachteil: haftet unbeschränkt mit Geschäfts- und Privatvermögen, Problem der Nachfolge Gesellschaftsunternehmung Mehrere Personen sind finanziell oder persönlich mit Unternehmen verbunden. Es gibt Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Personengesellschaften Gesellschaftsunternehmung, mehr persönliche Beteiligung. Zwei oder mehrere Personen schließen sich als Unternehmung zusammen. Mindestens eine Person haftet unbeschränkt mit ihren gesamten Geschäfts- und Privatvermögen. OHG offene Handelsgesellschaft Zusammenschluss von mind. zwei Gesellschafterm, die ein Unternehmen betreiben. Im Firmennamen müssen beide Gesellschafter oder der Name eines G. mit Verweis auf weiteren G. (z.b.: Beckert OHG, Beckert & Müller, Beckert & Co.). Gesellschaftervertrag notwendig. Alle Gesellschafter haften uneingeschränkt mit ihren gesamten Geschäfts- und Privatvermögen. Vorteil: Verteilung von Risiko + Haftung + Arbeitsbelastung, hohe Kreditwürdigkeit Unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten können genutzt werden Nachteile: uneingeschränkte Haftung, Kapitalaufnahme beschränkt KG - Kommanditgesellschaft Komplementär (Vollhafter), 4% vom Gewinn Kommanditisten (Teilhafter), besitzen kein Mitsprache- nur Widerspruchsrecht, 4% vom Gewinn Gesellschaftervertrag regelt restliche Gewinnverteilung Im Firmennamen der Name Vollhafter Besondere Form: GmbH & Co.KG ist eine KG deren Komplementär (Vollhafter) eine GmbH ist. Kapitalgesellschaften Gesellschaftsunternehmung, mehr kapitalmäßige Beteiligung Besondere Unternehmensform: Genossenschaften (Gemeinschaftliche Selbsthilfeorganisation) AG Aktiengesellschaft Ist eine juristische Person und die wirtschaftlich bedeutendste Kapitalgesellschaft. Gesellschafter (Aktionäre) sind mit Anteilen (Aktien) am Grundkapital der Gesellschaft beteiligt und haften nur mit ihrer Aktie. Die AG kann von einer oder mehrereren Personen gegründet werden. Dazu notariell beurkundete Satzung notwendig. Das Mindestkapital beträgt ,-. Für die Einlagen erhalten die Gesellschafter Aktien, meistens in einem Depot (Wertpapierkonto) bei der Bank verwaltet. Diese werden von großen AG s an der Börse zum Kurswert gehandelt. Der Nennwert ist der aufgedruckte Wert. Eine volle Stimme pro Aktie. Dividende ist ein Teil des Gewinns einer Aktiengesellschaft der an die Aktionäre ausbezahlt wird. Organe sind Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung. Vorstand mehrere Personen, Wahl aller 5 Jahre Aufsichtsrat mind.3 Personen, Wahl aller 4 Jahre von Aktionären und Arbeitnehmern der AG Hauptversammlung das beschlussfassende Organ der AG und tritt 1x jährlich zusammen GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung Juristische Person Mindestkapital ist ein Stammkapital ,- / Mindesteinlage 250,- pro Gesellschafter Gewinnverteilung entsprechend der Einlage Haftet nur mit Gesellschaftsvermögen Im Firmennahmen muss GmbH enthalten sein. Organ: Geschäftsführung wird von Gesellschaftversammlung bestellt, ist an deren Weisung gebunden Gesellschaftsversammlung kontrolliert die Geschäftsleitung und entscheidet über Jahresgewinn. Bei mehr als 500 Beschäftigten ist Aufsichtsrat zu bilden. e.g. - Eingetragene Genossenschaft Ziel ist es, durch gemeinsamen Geschäftsbetrieb, Vorteile für ihre Mitglieder zu schaffen. Kredit-, Bau-, Konsum-, Einkaufs-, Liefer-, Agrar-, Absatz-, Molkereigenossenschaften - sind juristische Personen, Eintrag in Genossenschaftsregister, mind.7 Personen (Genossen), Satzung (Statut) mit Festlegung der Haftung der Genossen, Kapitaleinlage = Geschäftsanteil, Organe: Vorstand mind.2 Mitglieder von Generalversammlung gewählt und führt die Geschäfte. Aufsichtsrat mind.3 Mitglieder von Generalversammlung gewählt ist überwachendes Organ.

16 Prüft Jahresabschlus und überwacht den Vorstand. Beschlüsse in der Generalversammlung werden durch Abstimmung gefasst, nicht durch Kapitaleinlage sondern durch Köpfe Formen der Unternehmenszusammenarbeit Grundgesetz Artikel 9 Vereinigungsfreiheit Gibt Bürgen das Recht sich zu Verbänden zusammenzuschliessen um die eigenen Interessen gemeinsam mit anderen zu vertreten. In loser Form Verband Arbeitsgemeinschaft Interessengemeinschaft in enger Form Konzern Trust Kartell Zusammenschluss in loser Form Wirtschaftsverbände: freiwillige lose Zusammenschlüsse von Unternehmungen die gemeinsam ihre wirtsch. Intereessen wahren und Einfluss auf die Wirtschaftspolitik nehmen wollen, derzeit 35 Arbeitgeberverbände: vertreten die Arbeitgeber gegenüber der Arbeitnehmer bei Tarifverhandlungen - Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, derzeit 47 Arbeitsgemeinschaften: sind zeitweilige Zusammenschlüsse von Unternehmen für Großprojekte Die Mitglieder sind selbsständige Unternehmungen die sich vertraglich zu Leistungen verpflichten. - Bau von Autobahnen, Krankenhäusern Interessengemeinschaft: Zusammenschluss von Unternehmen der gleichen Branche. Beteiligte bleiben rechtlich selbstständig, geben aber ihre wirtschaftliche Selbstständige Arbeit in einem bestimmten Teilgebiet auf. Eine besondere Form der IG ist der Erzeugerring, erhalten staaliche Zuschüsse nach Marktstrukturgesetz (z.b. Erzeugering Fleisch). - Verwaltungsgemeinschaft, gemeinsame Forschung, Zusammenschluss in enger Form Zusammenschluss von Unternehmungen um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen Unterscheidung nach Art und Weise der Zusammenschlüsse. Horizontaler Zusammenschluss von Betrieben die sich auf gleicher Produktionsstufe befinden. Vertikaler Zusammenschluss von Betrieben mit vorgelagerter und nachgelagerter Produktionsstufen. Anorganischer Zusammenschluss von Betrieben aus völlig verschiedenen Wirtschaftszweigen. Kartell Entstehen durch vertragliche Abmachungen der gleichen Branche, um auf diese Weise Wettbewerb untereinander auszuschließen bzw. einzuschränken. Werden vom Bundeskartellamt überwacht. Verboten: - Preiskartelle also Preisabsprachen, Quotenkartell, Kalkulationskartell, Gebietskartell Anmeldpflichtig: - Rationalisierungskartell - Festlegung Normen und Typen, - Konditionenkartell einheitliche Liefer-, Zahlungs- und Geschäftsbedingung - Rabattkartell einheitliche Rabattgewährung Genehmigungspflichtig: - Krisenkartell zu Kapazitäten, Einfuhrkartell, Ausfuhrkartell zu Bedingung und Preisen - Syndikat, besondere Form des Kartells Konzern Sind eine wesentlich engere Form des Zusammenschlusses als das Kartell. Rechtlich selbständige Unternehmungen unter einer einheitliche Leitung wirtschaftlich zusammengefasst. Eine Unternehmung besitzt die Aktienmehrheit einer Anderen und kann damit Einfluss nehmen. Schwestergesellschaft: Kapitalflüsse untereinander gleich verteilt, beide nehmen aufeinander Einfluss. Muttergesellschaft: Unternehmen die Andere beherrschen. Tochtergesellschaft: Unternehmen die von Anderen beherrscht werden. Häufig an der Spitze des Konzerns ein Dachgesellschaft, eine sogenannt Holding. Holding beherrscht Kapitalmäßig alle Konzernunternehmungen Sie produziert nicht und ist eine reine Finanzierungs- und Verwaltungsgesellschaft. Es gibt Horizontale, Vertikale oder anorganische Konzerne (siehe Kartell). Konzerne die in mehreren Ländern Tochtergesellschaften besitzen sind multinationale Konzerne (Multis) bezeichnet. Trust Die Form des Zusammenschlusses ist vorwiegend in der USA vorhanden. Fusion von Unternehmen zu einem Neuen. Beteiligte Unternehmen verlieren ihre rechtliche und wirtschaftliche Selbständigkeit. Vorteil: Preissenkungen, wenn Kostenersparnis weitergegeben wird

17 - größere Kapitalkraft ermöglicht umfangreichere Forschuns- und Entwicklungsarbeiten - durch größere Marktmacht bessere internationale Behauptung - durch Normung und Typisierung Einsatz von kostensenkender Massenproduktion möglich Nachteile: - überhöhte Preise, wenn kein ausreichender Wettbewerb stattfindet - unwirtschaftliche Produktionsweisen werden beibehalten und führen zu überhöhten Preisen - Konzern- und Trustbildung kann marktbeherrschende Unternehmen oder Monopole entstehen lassen was den Wettbewerb ausschaltet - Fehlentscheidungen können die gesamte Wirtschaft stören 5.3. Organisationen des Berufsstandes (siehe 5 Kopiene Seiten ) 6. Geld, Währung, Zahlungsverkehr 6.1. Bedeutung des Geldes - Zahlungs- und Tauschmittel (Bezahlen) - Wertmaßstab und Recheneinheit (Kalkulieren) - Wertübertragungsmittel (Erben) - Wertaufbewahrungsmittel (Sparen) Geld ist gesetzliches Zahlungsmittel: Euro, Cent = Bargeld und Buchgeld = Girogeld auf Konten Der innere Wert des Geldes - Kaufkraft (was und wieviel bekomme ich für Bsp. 50 Euroschein) = Binnenwert des Geldes Preisindex wird über den Warenkorb festgestellt. Geldwertstabilität: Gütermengeangebot und Geld in Nachfrage sind ausgeglichen Inflation: Geldmenge in Nachfrage größer als die Gütermenge im Angebot Deflation: Gütermenge größer als Geldmenge Der äußere Wert des Geldes Was ich im Ausland für mein Geld als Gegenwert erhalten kann. Kauf des Geldes = Wechselkurs = Preis für eine bestimmte Währung Entsteht durch Urlaubsreisen, gegenseitigen Güteraustausch (Import/Export), Kapitalanlagen. Fester Wechselkurs: Festlegung von Paritäten und Bandbreiten der Notenbanken Freier Wechselkurs: Bildung frei nach Angebot und Nachfrage an den Devisenbörsen Zahlungsverkehr Barzahlung: Übergabe von Banknoten und Münzen an Empfänger, Beleg: Quittung, Kassenbon Halbbare Zahlung: über Bareinzahlung und Kontogutschrift, Barscheck, Reisescheck, Nachname Unbare Zahlung: Überweisung, Lastschrift, Kreditkarte, Abbuchung

18 7. Wirtschaftsordnungen 7.1. Wirtschaftsmodelle Jeder Staat besitzt unterschiedliche Regelung seiner wirtschaftlichen Vorgänge und somit verschiedene Wirtschaftsordnungen. Es gibt zwei Hauptwirtschaftsmodelle: 1. Der Staat nimmt keinen Einfluss = freie Marktwirtschaft oder 2. Der Staat reglementiert Zentralverwaltungswirtschaft. Freie Marktwirtschaft 18. und 19. Jh, Staat nimmt keinen Einfluß auf Wirtschaftm, Regelung der Produktion durch Angebot und Nachfrage, absolute Vertrags- und Gewerbefreiheit, Privateigentum an Produktionsmitteln, Vorteil: freie Beruf- und Arbeitsplatzwahl, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Höchstleistungen durch freien Wettbewerb und Gewinnanreiz, freie Verfügung über das Privateigentum auch bei Produktionsmitteln Nachteil: Ausbeutung wirtschaftlich Schwacher, Konjunkturschwankungen, Arbeitslosigkeit kann Verelendung und Kinderarbeit hervorbringen, Monopole und Kartelle, keine soziale und arbeitsrechtliche Absicherung Marktwirtschaft (Verkehrswirtschaft) eine Wirtschaftsordnung, in der die individuellen, am Eigeninteresse ausgerichteten wirtschaftlichen Handlungen durch den Markt in Form von Preisbewegungen aufeinander abgestimmt und mit den Bedürfnissen in Einklang gebracht werden. Soziale Marktwirtschaft Marktwirtschaft, die dem Staat das das Recht einräumt, eine sozial ausgestaltete Wettbewerbsordnung zu schaffen und über ihr Funktionieren zu wachen. Maßnahmen: Sozial-, Wettbewerbs-, Einkommens-, Vermögens-, Struktur-, Kojunkturpolitik. Der Staat greift bei sozialen und wirtschaftlichen Missständen in den Wirtschaftsablauf ein und schafft ggf. selbst öffentliche Unternehmungen. Zentralverwaltungswirtschaft die Wirtschaftsvorgänge werden durch eine oberste Wirtschaftsbehörde zentral geplant (Planwirtschaft) und gelenkt. Diese allein entscheidet, was, wie viel, wo und wie produziert wird und wie die Verteilung des Sozialprodukts erfolgt. Produktionsmittel sind verstaatlicht und zentrale Planung und Steuerung durch den Staat. Vorteil: Staat verhindert die Ausbeutung der wirtschaftlich Schwachen, keine Arbeitslosigkeit, keine Konjunkturschwankungen, Güter des Grundbedarfs können verbilligt werden Nachteil: aufwendiger Verwaltungsapparat, keine freie Wahl von Berufs- und Arbeitsplatz, kein Privateigentum an Produktionsmitteln, mangelnder Leistungsanreiz, geringe Auswahl an Konsumgütern Versorgungslücken, Planung schwer überschaubar 7.2. Probleme des europäischen Wirtschaftsmarktes Europäischer Binnenhandel und europäische Währungs- und Wirtschaftsunion EWWU, Europäisches Handelsrecht, unerschiedliche Arbeitslosenzahlen, 8. Ziele staatlicher Wirtschaftspolitik 8.1. Das Sozialprodukt Sozialprodukt als wirtschaftliche Messgröße die in Währungseinheiten ausgedrückten wirtschaftlichen Leistungen einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum, die nicht in derselben Periode wieder in den Produktionsprozess eingehen. Das Sozialprodukt wird in der Regel auf dem Weg über das Inlandsprodukt, d. h. den Gesamtwert der im Inland erbrachten wirtschaftlichen Leistungen, berechnet. Addition aller Leistungen > Messgröße. Wert aller erbrachten Güter und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft innerhalb eines Jahres. Nominales Sozialprodukt: Sozialprodukt zu den bestehenden Preisen (Nennwert) Reales Sozialprodukt: Nominales S. vermindert um Preissteigerungen Entstehungsrechnung: - wo ist das S. entstanden (Landwirtschaft, Industrie, Handel) Verwendungsrechnung: - wofür wird das S. verwendet (Privat-, Staatsverbrauch, Investitionen, Außenbeitrag) Verteilungsrechnung: - wie vertreilt sich das S. (Löhne, Gewinne und Zinsen) Bruttosozialprodukt: inclusive Abschreibungen und indirekte Steuern

19 8.2. Ziele und Maßnahmen der staatlichen Wirtschaftspolitik Stabilität: Preis (Preissteigerung höchstens 2%), Vollbeschäftigung (AL quoute höchstens 2%), Wirtschaftswachstum 4%, Export 50% zu Import 50%, weiterhin Umweltschutz u. gerechte Einkommensverteilung Konjunktur und -schwankungen Rezession: Wirtschaftsabschwung, Nachlassen der Wachstumsrate der Volkswirtschaft - Arbeitslosigkeit steigt, Nachlassen der Produktion Depression: Tiefststand -Löhne und Preise sinken Expansion: Aufschwung - Abnehmen der Arbeitslosigkeit Boom: Hochkonjunktur - Aktienkurse steigen, Wertstabilität, Preise und Löhne halten die Waage Rezession Boom Depression Ein Konjunkturzyklus dauert theoretisch ca. 5 Jahre an. Konjunkturbelebende Maßnahmen: Staatsaufträge (ABM), Verringerung der Sparförderung, Verbesserung der Abschreibemöglichkeit, Senkung der Steuern, gezielte Wirtschaftshilfen. 9. Sozial- und Individualversicherungen 9.1. Die gesetzlichen Sozialversicherungen Krankenversicherung 1883 erste Krankenversicherung durch Orts-, Innungs-, Betriebskrankenkasse, Ersatz-, Seekasse, Landwirtschaftliche KK, Knappschaftskasse Leistungen: Krankenpflege, Krankenhauspflege, Krankengeld, Mutterschafts- und Familienhilfe Es besteht Versicherungspflicht, beginnt mit ersten Arbeitstag Beiträge 50% Arbeitgeber und 50% Arbeitnehmer Rentenversicherung Träger: BfA Bundesversicherung für Angestellte, LVA Landesversucherungsanstalt Leistungen: - Rehabilitation - Rente, Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits-, Witwen-, Waisen-, Altersrente Beiträge 50% Arbeitgeber und 50% Arbeitnehmer Es besteht Versicherungspflicht für Arbeitnehmer, Möglichkeit der freiwilligen Versicherung Unfallversicherung Träger: jeweilige Berufsgenossenschaft Leistungen: Unfallverhütung, Heilbehandlung, Berufshilfe, Verletztengeld, Unfallrente, Sterbegeld Alle Leistungen treten in Kraft bei Wegeunfall, Arbeitsunfall oder Berufskrankheit. Beiträge: 100% Arbeitgeber Es besteht Versicherungspflicht für Arbeitnehmer, Schüler, Studenten, Arbeitgeber, Praktikanten und hilfeleistende bei Unglücksfällen. Arbeitslosenversicherung Träger: Bundesanstalt für Arbeit unter Mitwirkung der Landesarbeitsämter und Arbeitsämter vor Ort Leistungen: Arbeitsförderung, Arbeitssicherung, Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe Beiträge 50% Arbeitgeber und 50% Arbeitnehmer Es besteht Versicherungspflicht für Arbeiter, Angestellte und Auszubildende Pflegeversicherung Ab 1995 Finanzielle Absicherung bei Pflegebedürftigkeit Träger: Pflegekassen bei Krankenkassen Leistungen: Kostenzuschuss bei häuslicher Pflege, Kostenzuschuss bei stationärer Pflege Beiträge 50% Arbeitgeber und 50% Arbeitnehmer, in Sachsen 100% Arbeitnehmer Aufgaben und Arten der Individualversicherungen Freiwillige Privatversicherung private Vorsorge Sachversicherungen: Glas-, Einbruch-, Hausratversicherung

20 Personenversicherung: Lebensversicherungen, private Kranken- und Unfallversicherung Vermögensversicherung: Haftpflichtversicherung (Privat, KFZ, Gebäude, Berufs, Tier), Rechtsschutz Beiträge zu 100% Versicherungsnehmer Vertragsabschluss mit Antrag und Annahme Police = rechtsgültiger Vertrag Ausnahmebeispiel: KFZ-Haftpflicht = Pflicht, Kasko = Freiwillig 10. Arbeitsrecht Einzelarbeitsvertrag Wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer abgeschlossen. Er kommt durch übereinstimmende Willenserklärungen schriftlich oder mündlich zustande. Seit 1995 Nachweisgesetz sollen alle Arbeitgeber Arbeitsvertrag schriftlich abschließen, spätestens ein Monat nach Arbeitsbeginn schriftlich aushändigen Mindestinhalte: Höhe des Verdienstes, vereinbarte Arbeitszeit, Arbeitsort, Urlaubsanspruch, Art der Arbeit, Probezeit, Kündigungsfristen, evtl.soziale Leistungen, Beginn u. Ende des Arveitsverhältnisses Dienstvertrag Pflicht der Arbeitgeber: termingerecht und volle Lohnzahlung, Fürsorge (Beiträge zur Sozialversicherung, Unfallschutz), Jugendarbeitsschutzgesetz, Zeugnis bei Ende des Arbeitsvertrags Pflicht der Arbeitnehmer: vertragliche Arbeitsleistung erbringen, Arbeitsanweisungen befolgen, Sorgfaltspflicht (nach besten Wissen und Können), Treuepflicht (Schweigepflicht Wettbewerbsverbot) Zeitablauf: bei befristeten Arbeitsvertrag Aufhebungsvertrag: im gegenseitigen Einvernehmen Kündigung: ordentliche = gesetzliche (4 Wochen auf der 15. eines Monats bzw. Monatsende) außerordentliche = fristlose aus wichtigem Grund (wiederholte Arbeitspflichtverletzung) Fristverlängerung zur gesetzlichen Kündigung z.b. ab 15 Jahren auf 6 Monate Frist zum Monatsende Tarifvertragsarten Tarifpartner: Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften als Arbeitnehmervertreter Sozialpartner handeln einen Vertrag für ganze Berufsgruppen aus. Tarifautonimie: Sie sind unabhängig vom Staat und haben das Recht selbstständig Tarifverträge auszuhandeln und abzuschließen. Arten: - Lohn- und Gehaltstarifvertrag (Höhe der Lohn- und Gehaltsgrupppen) - Mantel- oder Rahmentarifvertrag (Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung, Arbeitsbedingungen, Mehrarbeit, Abschluss langfristig für 3-5 Jahre) - Lohn- und Gehaltsrahmentarifvertrag (regeln Bereiche, die längere Zeit unverändert bleiben) Betriebliche Mitbestimmung Betriebsvereinbarungen werden zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat ausgehandelt. Der Betriebsrat ist die Interessenvertretung der Arbeitnehmer im einzelnen Betrieb. Er wird auf 4 Jahre, von der Betriebsversammlung in Betrieben mit mind. 5 Arbeitnehmern gewählt. Aufgaben: Beschwerden der Arbeitnehmer entgegennehmen, Betriebsvereinbarungen aushandeln Mitbestimmungsrecht: bei sozialen und personellen Angelegenheiten Eingeschränktes Mitbestimmungsrecht: aus dringenden Gründen (Bsp. betriebsbedingte Kündigung) Mitwirkungsrecht: bei wirtschaftlichen Angelegenheiten (Bsp. bei Verlegung vom Standort) Jugend- und Auszubildendenvertretung im Betrieb mit mind. 5 jugendlichen Arbeitnehmern. Arbeitsgerichtbarkeit Arbeits, Landesarbeits- und Bundesarbeitsgericht (Schutz des Arbeitnehmers)

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