Eine ernstzunehmende Bedrohung auch für Ihr Kind... Eltern Informationsbroschüre Pneumokokken Fragen Sie Ihren Arzt!

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Eine ernstzunehmende Bedrohung auch für Ihr Kind... Eltern Informationsbroschüre Pneumokokken Fragen Sie Ihren Arzt!"

Transkript

1 Pneumokokken Eine ernstzunehmende Bedrohung auch für Ihr Kind... Eltern Informationsbroschüre Fragen Sie Ihren Arzt!

2 Einleitung Weltweit verursachen Pneumokokken bei Kinder unter 5 Jahren über eine Million Todesfälle pro Jahr. Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) sind häufige Erreger für Erkrankungen wie Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Lungenentzündung, Blutvergiftung oder Gehirnhautentzündung. Diese Erkrankungen können schwer verlaufen und neben Spätschäden auch Todesfälle verursachen. Pneumokokken werden leicht über die Luft übertragen (Tröpfcheninfektion), häufig von Kind zu Kind, unabhängig davon, ob der Überträger selbst erkrankt ist. Bis vor wenigen Jahren standen zur Bekämpfung einer Pneumokokkeninfektion bei Säuglingen und Kindern unter 2 Jahren nur Antibiotika zur Verfügung. Durch den weitverbreiteten Gebrauch von Antibiotika kam es auch in einigen Ländern Europas zu einem vermehrten Auftreten von antibiotika-resistenten Keimen. Da die Resistenzsituation auch in der unmittelbaren Nachbarschaft Österreichs bedrohliche Ausmaße angenommen hat, bietet die rechtzeitige Impfung den verläßlichsten Schutz vor einer schwerwiegenden Erkrankung und deren Folgen. 1

3 Pneumonie (Lungenentzündung) Pneumokokken sind die häufigste bakterielle Ursache für eine Lungenentzündung bei Kindern. Schwere Verlaufsformen der Lungenentzündung gehen mit einer Ausbreitung der Erreger über das Blut oder dem Befall von benachbarten Organen einher. Die Pneumonie ist eine Entzündung des Lungengewebes (siehe Abbildung 1). Von einer Bronchopneumonie spricht man, wenn neben dem Lungengewebe auch die kleinen Bronchien von der Entzündung betroffen sind. Allgemeine Symptome einer Lungenentzündung sind: Husten, Auswurf, Fieber über 39 C, Schüttelfrost, allgemeine Schwäche und Atemnot mit Nasenflügeln während des Einatmens. Weiters zeigen sich oft atemabhängige Schmerzen im Brustbereich, Einwölbung der Haut im Bereich zwischen den Rippen während des Einatmens und eine bläulich violette Verfärbung der Haut. Eitrige Absonderungen Eitrige Absonderungen Trachea (Luftröhre) Bronchiolen (feine Verzweigungen) Bronchien (Äste der Luftröhre) Alveolen (Lungenbläschen) Abbildung 1. Infektionsherde Pneumonie Bronchopneumonie 2

4 Otitis media (Mittelohrentzündung) Pneumokokken sind der häufigste bakterielle Erreger der Mittelohrentzündung bei Kindern. Die Otitis media ist eine durch Bakterien oder Viren ausgelöste Entzündung des Mittelohres (der Paukenhöhle), welche mit einer Ansammlung von Eiter und Flüssigkeit einhergeht (siehe Abb. 2). Krankheitssymptome: Im allgemeinen geht die Mittelohrentzündung bei kleinen Kindern mit starken Ohrenschmerzen und gelegentlich mit Fieber und allgemeiner Abgeschlagenheit einher. Wenn eine Mittelohrentzündung nicht rasch und wirksam behandelt wird, kann es zum schmerzhaften Einreißen des Trommelfelles und dem Austritt von Eiter über den äußeren Gehörgang kommen. Eine Mittelohrentzündung kann auch durch lokale Ausbreitung auf benachbarte Nerven, die Hirnhäute oder gar das Gehirn übergreifen. Wiederholte Mittelohrentzündungen sind oft der Grund für Schwerhörigkeit und die damit verbundenen schwerwiegenden sozialen Folgen. Korrigierende operative Maßnahmen sind belastend und teuer. Riß im Trommelfell Gesundes Trommelfell Trommelfell Äußerer Gehörgang 3 Abbildung 2 Infektion des Mittelohres mit eitriger Absonderung Paukenhöhle

5 Meningitis (Gehirnhautentzündung) Die Infektion der Hirnhäute verläuft oft dramatisch. Die Erkrankung kann innerhalb von Stunden lebensbedrohlich werden. Die Meningitis ist eine Entzündung der Gehirnhäute (Abbildung 3). Die Erkrankung geht mit Fieber, Bewußtseinstrübung, Lichtscheu, allgemeiner Schwäche, Erbrechen, Krämpfen, etc. einher. Schwere Gehirnhautentzündungen können den Tod oder sehr häufig bleibende Schäden verursachen. Lebenslange Beeinträchtigungen durch Lähmungen, Taubheit, Epilepsie und andere schwerwiegende Behinderungen können die Folge sein. Pneumokokken sind heute bei Kleinkindern die häufigsten bakteriellen Erreger der Meningitis. Hirnhäute (Meningen) Gehirn-Rückenmarks- Flüssigkeit (Liquor) Gehirn (Cerebrum) Rückenmark (Medulla) Abbildung 3 Strukturen, welche von einer Gehirnhautentzündung betroffen werden 4

6 Sepsis (Blutvergiftung) Eine Blutvergiftung (Sepsis) durch bakterielle Erreger wie Pneumokokken erfordert eine sofortige Behandlung, da die Erkrankung rasch lebensbedrohlich werden kann. Unter Sepsis versteht man eine rasche Vermehrung und Ausbreitung von Krankheitserregern im Blut (Abbildung 4). Wenn das Immunsystem die Erreger nicht vernichten kann, so werden lebenswichtige Organe wie Nieren, Herz oder Gehirn angegriffen. Ohne sofortige wirksame Behandlung kommt es zu einem septischen Schock, der mit dem Versagen lebenswichtiger Systeme, wie Herz- Kreislauf, Blutgerinnung, Immunabwehr etc. einhergeht. Die Sterblichkeit bei manifestem (eindeutig erkennbarem) Schock ist trotz intensiver Therapie sehr hoch. Abbildung 4 Ausbreitung der Bakterien über das Blut Lunge Herz Nieren Weiße Blutkörperchen greifen Bakterien an Rotes Blutkörperchen Weißes Blutkörperchen Bakterien 5

7 Therapie Bis vor kurzem standen zur Bekämpfung von Pneumokokken-Infektionen nur Antibiotika zur Verfügung. Deren Einsatzmöglichkeit ist jedoch aus folgenden Gründen beschränkt: Weltweit steigt die Zahl der Pneumokokkenstämme, welche gegen Antibiotika resistent sind. Die Gabe von Antibiotika kann nicht immer rechtzeitig erfolgen, um schwerste Erkrankungsfälle zu verhindern. Schwere Erkrankungsverläufe können nur im Spital behandelt werden, für Säuglinge und Kleinkinder stellt der Spitalsaufenthalt eine große Belastung dar. Selten aber doch kann die Gabe von Antibiotika zu Unverträglichkeitserscheinungen oder allergischen Reaktionen führen. 6

8 Vorsorgen ist besser als heilen! Viele Kinder sind Träger von Pneumokokken und können diese leicht übertragen ohne selbst zu erkranken. Aus diesem Grund ist es unmöglich Kinder vor dem Kontakt mit Pneumokokken zu schützen. Den bestmöglichen Schutz bietet ein frühzeitiges Training des kindlichen Immunsystems. Wenn dem Immunsystem, die zu bekämpfenden Erreger bereits, bekannt sind, kann es deren Vermehrung im Körper viel rascher unterbinden. Über die Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen des neuen Pneumokokkenimpfstoffes wird Sie Ihr Arzt gerne informieren. Impfen zum frühestmöglichen Zeitpunkt schützt Ihr Kind! 7

9 Der neue konjugierte Pneumokokkenimpfstoff Seit kurzem gibt es einen neuen Impfstoff, der auch Kinder unter 2 Jahren wirksam vor schweren Pneumokokkeninfektionen schützen kann. Kinder unter 2 Jahren haben ein noch unreifes Immunsystem. Dieses kann Pneumokokken (Abbildung 5) oder deren Kapselbestandteile nur dann erkennen und bekämpfen, wenn diese durch eine spezielles Verfahren, die Konjugation, sichtbar gemacht werden. Die im neuen Impfstoff enthaltenen konjugierten Kapselbestandteile rufen eine hochwertige Immunantwort hervor. Da auch sogenannte Gedächtniszellen stimuliert werden, ist eine jahrelange Immunität gewährleistet. Der neue Impfstoff wurde speziell für Kleinkindern entwickelt und ist im Hinblick auf die Qualität und die Dauer des Impfschutzes dem konventionellen Erwachsenenimpfstoff überlegen. Aufgrund der breiteren Abdeckung des Keimspektrums wird der konventionelle Erwachsenenimpfstoff jedoch weiterhin für Risikopersonen über 2 Jahren empfohlen. Die Wirksamkeit und Sicherheit des neuen Impfstoffes wurde mit großen klinischen Studien belegt. Der neue Impfstoff ist seit Beginn des Jahres 2000 Teil des Routineimpfprogrammes für Kinder in den USA und hat im Rahmen dessen das Auftreten schwerer Pneumokokkeninfektionen bereits um mehr als 80% reduziert. Abbildung 5 Krankheitserreger Pneumokokken 8

10 Zusammenfassung Es ist sinnvoll schweren Pneumokokkeninfektionen durch eine möglichst frühzeitige Impfung vorzubeugen. Pneumokokken sind die häufigsten bakteriellen Krankheitserreger bei Kindern. Sie verursachen Erkrankungen wie Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Blutvergiftung und Gehirnhautentzündung. Pro Jahr sterben weltweit mehr als eine Million Kinder an den Folgen einer schweren Pneumokokkeninfektion. Das Überleben schwerer Erkrankungen geht oft mit bleibender Invalidität einher. Der zunehmenden Ausbreitung von gegen Antibiotika resitenten Keimen kann durch eine breite Anwendung der Impfung Einhalt geboten werden. Die Ausbildung eines immunologischen Gedächtnisses bei geimpften Kindern verleiht Schutz über viele Jahre. 9

11 Impfschema* Alter zum Zeitpunkt der ersten Impfung 2 6 Monate 7 11 Monate Monate Anzahl der Verabreichungen Hinweise zum Dosierungsintervall Mindestens 1 Monat zwischen Dosis 1, 2 u. 3, Dosis 4 im 2. Lebensjahr Mindestens 1 Monat zwischen Dosis 1 und 2, Dosis 3 im 2. Lebensjahr 2 Gaben im Abstand von mindestens 2 Monaten Die Impfung ist gut verträglich. Die zeitgleiche Verabreichung mit anderen Impfungen, wie Diphtherie, Tetanus, Pertussis, H. influenzae, Hepatitis B, Polio, Varizellen und Masern-Mumps-Röteln (MMR) ist möglich. * Laut Fachinformation und österreichischem Impfplan. Weitergehende Informationen erhalten Sie von: Wyeth-Lederle Pharma GmbH, Storchengasse 1, A-1150 Wien, Austria. Tel , Fax , 10

12 Jetzt ist es möglich auch Kinder unter 2 Jahren vor schweren Pneumokokken- Infektionen zu schützen... Fragen Sie Ihren Arzt! Arztstempel

EURE KINDER HABEN WIR AM LIEB- STEN.

EURE KINDER HABEN WIR AM LIEB- STEN. EURE KINDER HABEN WIR AM LIEB- STEN. MASERN SIND KEIN KINDER- SPIEL. Warum Sie sich und Ihre Kinder schützen sollen. MIT DER MMR- GRATIS- IMPFUNG Foto: Corbis MASERN SIND KEIN KINDERSPIEL! Masern sind

Mehr

Impfmedizin in der Praxis

Impfmedizin in der Praxis Impfmedizin in der Praxis Allgemeine Empfehlungen Allgemeiner Impfkalender für Erwachsene Diphtherie und Tetanus unbedingt aber auch zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes, sollen die Impfungen gegen Poliomyelitis

Mehr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr Quicklebendiger Start Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr mit der neuen Empfehlung zur Rotavirus-Impfung Deutsches Grünes Kreuz e.v. Warum so früh impfen? Mamis Nestschutz hält nur kurz an, manchmal gibt

Mehr

Impfungen für Personen über 60/65 Jahre... Grippe, Pneumokokken, Diphtherie und Tetanus

Impfungen für Personen über 60/65 Jahre... Grippe, Pneumokokken, Diphtherie und Tetanus Impfungen für Personen über 60/65 Jahre... Grippe, Pneumokokken, Diphtherie und Tetanus Impfungen ermöglichen unserem Körper, seine Abwehrkräfte zu organisieren. Das Immunsystem kann somit später schneller

Mehr

Je eher desto besser: Impfschutz gegen >> Pneumokokken

Je eher desto besser: Impfschutz gegen >> Pneumokokken Je eher desto besser: Impfschutz gegen >> Pneumokokken Herausgeber: Deutsches Grünes Kreuz e. V., Schuhmarkt 4, 35037 Marburg Autorinnen: Dr. Ute Arndt und Dr. Sigrid Ley-Köllstadt, DGK, Marburg Lektorat:

Mehr

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Wichtige Impfungen für Senioren Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Bedeutung von Impfungen Impfen ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahme Impfen schützt jeden Einzelnen vor

Mehr

Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn

Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn 20.01.2016 Spezialthema: Aktuelle Impfempfehlungen für Helfer, allgemeine Hygienemaßnahmen Referentin: Frau Dr. Hainz Nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts vom November

Mehr

ab 60 Impf 2 Gegen Lungenentzündung * und gegen Grippe Lesen Sie diese Information und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

ab 60 Impf 2 Gegen Lungenentzündung * und gegen Grippe Lesen Sie diese Information und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt Impf 2 ab 60 Gegen Lungenentzündung * und gegen Grippe Lesen Sie diese Information und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt Ab 60 Jahre steigt das Risiko an einer Lungen- entzündung* zu erkranken handeln

Mehr

Impf 2. Gegen Lungenentzündung ** und gegen Grippe

Impf 2. Gegen Lungenentzündung ** und gegen Grippe Sie sind 60 Jahre oder älter? Sie haben Diabetes*? Sie haben eine chronische Herzerkrankung*? Sie haben Asthma* oder COPD*? Dann sollten Sie sich schützen: Impf 2 Gegen Lungenentzündung ** und gegen Grippe

Mehr

BAGSO empfiehlt Impfen lassen

BAGSO empfiehlt Impfen lassen Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.v. (BAGSO) Bonngasse 10 53111 Bonn Telefon: 02 28 / 24 99 93 0 Fax: 02 28 / 24 99 93 20 E-Mail: kontakt@bagso.de Internet: www.bagso.de

Mehr

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun Impfen Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007 Dr. med. R. Christen; Thun Themata Fast historische Infektionskrankheiten warum Impfen Neue und zukünftige Impfungen Aktueller Impfplan Poliomyelitis

Mehr

Kanton St.Gallen Amt für Gesundheitsvorsorge Präventivmedizin. Basisimpfung für Kinder und Jugendliche. Gesundheitsdepartement

Kanton St.Gallen Amt für Gesundheitsvorsorge Präventivmedizin. Basisimpfung für Kinder und Jugendliche. Gesundheitsdepartement Kanton St.Gallen Amt für Gesundheitsvorsorge Präventivmedizin Basisimpfung für Kinder und Jugendliche Gesundheitsdepartement Erreger: Masern Virus Krankheit: Masern Masern, Mumps, Röteln Masern sind eine

Mehr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr Quicklebendiger Start Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr Deutsches Grünes Kreuz e.v. Warum so früh impfen? Mamis Nestschutz hält nur kurz an, manchmal gibt es gar keinen (z. B. bei Keuchhusten). Stillen

Mehr

Chronische Bronchitis

Chronische Bronchitis Chronische Bronchitis Die Hauptursache der chronischen Bronchitis ist das Rauchen! 90 Prozent aller Menschen mit chronischer Bronchitis sind Raucher oder Ex-Raucher. Jeder zweite Raucher über 40 Jahre

Mehr

Die Entzündung des Mittelohres was ist bei der Behandlung zu beachten?

Die Entzündung des Mittelohres was ist bei der Behandlung zu beachten? Die Entzündung des Mittelohres was ist bei der Behandlung zu beachten? Dr. med. M. Berger Dezember 2016 Die Entzündung des Mittelohres ist eine der häufigsten Erkrankungen bei (kleinen) Kindern. Sie wird

Mehr

Lungenentzündung noch immer tödlich? Dr. Christian Pox. WAZ-Nachtforum Wenn die Luft wegbleibt...

Lungenentzündung noch immer tödlich? Dr. Christian Pox. WAZ-Nachtforum Wenn die Luft wegbleibt... WAZ-Nachtforum Wenn die Luft wegbleibt... Lungenentzündung noch immer tödlich? Dr. Christian Pox Medizinische Universitätsklinik Knappschaftskrankenhaus Bochum Lungenentzündung Bedeutung In Deutschland:

Mehr

WINDPOCKEN / GÜRTELROSE

WINDPOCKEN / GÜRTELROSE WINDPOCKEN / GÜRTELROSE Informationen über Krankheitserreger beim Menschen Impfen schützt! Was sind Windpocken bzw. Gürtelrose? Windpocken sind hoch ansteckend. Sie werden durch Varizella-Zoster-Viren

Mehr

Information. Niedersächsisches Landesgesundheitsamt. Besser mit... Öffentlich empfohlene Impfungen im Erwachsenenalter

Information. Niedersächsisches Landesgesundheitsamt. Besser mit... Öffentlich empfohlene Impfungen im Erwachsenenalter Information Niedersächsisches Landesgesundheitsamt Besser mit... Öffentlich empfohlene en im Erwachsenenalter Öffentlich empfohlene en im Erwachsenenalter Herausgeber: Niedersächsisches Landesgesundheitsamt

Mehr

Was sind die Folgen von Resistenzen?

Was sind die Folgen von Resistenzen? Was sind die Folgen von Resistenzen? Infektionen werden schwieriger zu behandeln und können lebensbedrohlich verlaufen Die Heilung von Infektionen verzögert sich Für manche Infektionen stehen kaum noch

Mehr

Wozu impfen? Was Eltern über

Wozu impfen? Was Eltern über Wozu impfen? Was Eltern über Impfungen wissen sollten Warum Impfen aus Sicht der Einzelperson? Impfungen schützen vor Infektion und Erkrankung Für die Einzelperson gilt: Nur wer geimpft ist, ist auch geschützt

Mehr

Informationen für Menschen ab 60. Grippeimpfung. Schützen Sie sich. Jährliche Impfung ab 60.

Informationen für Menschen ab 60. Grippeimpfung. Schützen Sie sich. Jährliche Impfung ab 60. Informationen für Menschen ab 60 Grippeimpfung Schützen Sie sich. Jährliche Impfung ab 60. Eine Grippe ist keine Erkältung Was ist eigentlich eine saisonale Grippe und was ist eine Erkältung? Auch wenn

Mehr

Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln. Säuglings- und Kindesalter

Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln. Säuglings- und Kindesalter Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln Säuglings- und Kindesalter Wussten Sie schon? Akute Atemwegsinfektionen sind für ca. 50% aller Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte von Kindern

Mehr

... nicht nur für Kleinkinder. LAGO e. V. www.lago-brandenburg.de

... nicht nur für Kleinkinder. LAGO e. V. www.lago-brandenburg.de ... nicht nur für Kleinkinder LAGO e. V. www.lago-brandenburg.de Einleitung Immunsystem Übertragungswege Wirkungen und Nebenwirkungen von Impfungen Nutzen und Bedeutung von Impfungen Erkrankungen, denen

Mehr

Daneben werden von der STIKO folgende Impfungen in Deutschland für bestimmten Risikogruppen empfohlen:

Daneben werden von der STIKO folgende Impfungen in Deutschland für bestimmten Risikogruppen empfohlen: Impfen Die von uns empfohlenen und durchgeführten Impfungen entsprechen stets den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut Berlin (STIKO). Jeder sollte einen ausreichenden

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern Schutz von Anfang an Kinder: Wenn sie das Licht der Welt erblicken,

Mehr

Kindergarten - eine Zeit für Infekte? Deutsches Grünes Kreuz e. V.

Kindergarten - eine Zeit für Infekte? Deutsches Grünes Kreuz e. V. Kindergarten - eine Zeit für Infekte? Welche Infektionen sind häufig? Keuchhusten: nimmt wieder zu Ringelröteln Scharlach Dreitagefieber Mittelohrentzündungen Durchfall und Erbrechen durch Rotavirus RSV

Mehr

Die nächste Grippewelle kommt bestimmt sind Sie geschützt?

Die nächste Grippewelle kommt bestimmt sind Sie geschützt? Deutscher Senioren Ring e.v. : : G E S U N D H E I T I M A LT E R : : Die nächste Grippewelle kommt bestimmt sind Sie geschützt? Zum Mitnehmen Impfschutz Grippe Für Senioren besonders gefährlich: die Grippe

Mehr

Fakten zum Thema Pneumokokken Wie gefährlich sind sie wirklich?"

Fakten zum Thema Pneumokokken Wie gefährlich sind sie wirklich? Pressemitteilung: Journalistenworkshop der Österreichischen Apothekerkammer und der Österreichischen Ärztekammer in Kooperation mit dem Österreichischen Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH). Fakten zum

Mehr

Vorgänge beim Impfen Postenblätter

Vorgänge beim Impfen Postenblätter Lehrerinformation 1/12 Arbeitsauftrag Ziel Die Sch bearbeiten in Gruppen eine Werkstatt mit den folgenden Posten: Posten 1: Wer hat das Impfen erfunden? Posten 2: Was passiert im Körper beim Impfen? Posten

Mehr

Impfschutz für Frettchen

Impfschutz für Frettchen Impfschutz für Frettchen Wichtige Informationen für Frettchenfreunde Staupe Staupe ist eine virale Infektionserkrankung, die bei verschiedenen Fleisch fressern auftritt. Frettchen sind besonders empfänglich

Mehr

Hepatitis B. Also vor allem durch ungeschützten Geschlechtverkehr mit Virusträgern.

Hepatitis B. Also vor allem durch ungeschützten Geschlechtverkehr mit Virusträgern. Hepatitis B Was ist Hepatitis? Hepatitis ist eine Entzündung der Leber. Dabei werden die Leberzellen geschädigt, die Leistungsfähigkeit des Organs sinkt und schliesslich versagt es ganz. Der Krankheitsverlauf

Mehr

Pneumokokkenpolysaccharid-Konjugatimpfstoff (13-valent, adsorbiert)

Pneumokokkenpolysaccharid-Konjugatimpfstoff (13-valent, adsorbiert) EMA/90006/2015 EMEA/H/C/001104 Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit Pneumokokkenpolysaccharid-Konjugatimpfstoff (13-valent, adsorbiert) Dies ist eine Zusammenfassung des Europäischen Öffentlichen

Mehr

MENINGOKOKKEN- MENINGITIS:

MENINGOKOKKEN- MENINGITIS: MENINGOKOKKEN- MENINGITIS: Wie Sie Ihr Kind schützen können Was Sie über die Meningokokokken-Erkrankung und die verschiedenen Schutzimpfungen wissen sollten Die Produktion dieses Materials wurde durch

Mehr

Wer sind die Drahtzieher?

Wer sind die Drahtzieher? Die richtigen Entscheidungen treffen Wer sind die Drahtzieher? Liebe Leserin, lieber Leser 9 Wie ist das Impfen geregelt? 14 1 Die Macht der ständigen Impfkommission (STIKO) 14 2 Es fehlt an Transparenz

Mehr

L-Lysin. Informationen für den Katzenhalter. Katzenschnupfen und Felines Herpesvirus (FHV-1) bei der Katze

L-Lysin. Informationen für den Katzenhalter. Katzenschnupfen und Felines Herpesvirus (FHV-1) bei der Katze L-Lysin Informationen für den Katzenhalter Katzenschnupfen und Felines Herpesvirus (FHV-1) bei der Katze Katzenschnupfenkomplex Katzenschnupfenkomplex Katzenschnupfen ist eine Sammelbezeichnung für einen

Mehr

zum Schutz Ihres Kindes!

zum Schutz Ihres Kindes! Impfungen... zum Schutz Ihres Kindes! Der DKF - ein Dienst des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Auch im Internet: www.dglive.be Was ist eine Impfung? Eine Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme

Mehr

Impfen nützt - Impfen schützt

Impfen nützt - Impfen schützt Impfen nützt - Impfen schützt Viele Infektionskrankheiten gelten in Deutschland als augerottet. Dennoch bleibt Impfen eine wichtige Vorsorgemaßnahme. Erreger können zum Beispiel aus anderen Ländern eingeschleust

Mehr

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt!

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippe die unterschätzte Gefahr. Jedes Jahr suchen viele Personen wegen einer Influenza oder einer grippeähnlichen Erkrankung eine Arztpraxis

Mehr

BAGSO empfiehlt Impfen lassen

BAGSO empfiehlt Impfen lassen Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.v. (BAGSO) Bonngasse 10 53111 Bonn Telefon: 02 28 / 24 99 93 0 Fax: 02 28 / 24 99 93 20 E-Mail: kontakt@bagso.de Internet: www.bagso.de

Mehr

Herwig Kollaritsch Gerhard Wiedermann (Hrsg.) Leitfaden für Schutzimpfungen. SpringerWienNewYork

Herwig Kollaritsch Gerhard Wiedermann (Hrsg.) Leitfaden für Schutzimpfungen. SpringerWienNewYork Herwig Kollaritsch Gerhard Wiedermann (Hrsg.) Leitfaden für Schutzimpfungen SpringerWienNewYork Autorenverzeichnis XVII I. Allgemeine Vakzinologie Kurze Einführung in die Immunologie bei Impfungen (O.

Mehr

Information. Niedersächsisches Landesgesundheitsamt. Öffentlich empfohlene Impfungen für Seniorinnen und Senioren ab dem 60.

Information. Niedersächsisches Landesgesundheitsamt. Öffentlich empfohlene Impfungen für Seniorinnen und Senioren ab dem 60. Information Niedersächsisches Landesgesundheitsamt Öffentlich empfohlene Impfungen für Seniorinnen und Senioren ab dem 60. Lebensjahr Öffentlich empfohlene Impfungen für Seniorinnen und Senioren ab dem

Mehr

Meine Impfung Dein Schutz. gegen Masern und Keuchhusten

Meine Impfung Dein Schutz. gegen Masern und Keuchhusten Meine Impfung Dein Schutz gegen Masern und Keuchhusten Masern Zum Schutz ihrer Säuglinge empfehlen sowohl das Bundesamt für Gesundheit (BAG) als auch die Ärzteschaft den Eltern die Impfung gegen Masern.

Mehr

Schützen auch Sie sich vor der Grippe. Grippe? Wir sind geimpft.

Schützen auch Sie sich vor der Grippe. Grippe? Wir sind geimpft. Schützen auch Sie sich vor der Grippe Grippe? Wir sind geimpft. Kenne ich die Grippe? Die Grippe (Influenza) ist eine Viruserkrankung, die unter bestimmten Bedingungen einen schweren, zum Teil sogar lebensbedrohenden

Mehr

Impfung gegen Humane Papillomaviren

Impfung gegen Humane Papillomaviren Impfung gegen Humane Papillomaviren Für alle Jugendlichen! Präsentation für Jugendliche und Eltern Humane Papillomaviren (HPV) können verschiedene Formen von Krebs und Genitalwarzen auslösen. Sie sind

Mehr

Inhalt. Wie uns das Immunsystem vor Krankheiten schützt 6. Tägliches Übungsprogramm zur systematischen Steigerung der Abwehrkräfte 15

Inhalt. Wie uns das Immunsystem vor Krankheiten schützt 6. Tägliches Übungsprogramm zur systematischen Steigerung der Abwehrkräfte 15 Inhalt Wie uns das Immunsystem vor Krankheiten schützt 6 Wie Sie mit Yoga Ihr Immunsystem stärken 11 Tägliches Übungsprogramm zur systematischen Steigerung der Abwehrkräfte 15 Atemübungen und Meditationen

Mehr

Masern- Eliminationskampagne des Bundes

Masern- Eliminationskampagne des Bundes Masern- Eliminationskampagne des Bundes Schulmedizinische Fortbildung vom 22.08.2013 lic.phil. Manuela Meneghini, Gesundheitsamt Masern in den Schlagzeilen Was sind Masern? Hochansteckende Viruserkrankung

Mehr

EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG

EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG Nimenrix - Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung in einer Fertigspritze Meningokokken-Gruppen A, C, W-135 und Y-Konjugatimpfstoff BITTE

Mehr

Impfungen - wirksame und wichtige Schutzmaßnahme der Medizin

Impfungen - wirksame und wichtige Schutzmaßnahme der Medizin Impfungen - wirksame und wichtige Schutzmaßnahme der Medizin Dr. med. M. Katharina Hüppe Fachbereich Gesundheit Team Hygiene Copyright: DGK Impfschutz Vollständiger Impfschutz gegen leicht übertragbare,

Mehr

Tuberkulose Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern

Tuberkulose Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Patienteninformation Tuberkulose Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Wer das Wort Tuberkulose hört, dem fällt vielleicht der Roman

Mehr

Bleiben Sie auch in der kalten Jahreszeit fit und aktiv und treffen Sie jetzt die richtigen Vorsorgemaßnahmen. Impf 2

Bleiben Sie auch in der kalten Jahreszeit fit und aktiv und treffen Sie jetzt die richtigen Vorsorgemaßnahmen. Impf 2 Bleiben Sie auch in der kalten Jahreszeit fit und aktiv und treffen Sie jetzt die richtigen Vorsorgemaßnahmen. Gegen Lungenentzündung * und gegen Grippe Erfahren Sie, wie Impfungen einem Infektionsrisiko

Mehr

Impfen tut kurz weh und schützt ein Leben lang!

Impfen tut kurz weh und schützt ein Leben lang! Impfen tut kurz weh und schützt ein Leben lang! 8. Januar 2016 Impfung Diphtherie, Hepatitis B, Impfen, Impfentscheidung, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Säuglingssterblichkeit, Windpocken, Wundstarrkrampf

Mehr

Worum handelt es sich bei der H1N1-Grippe 2009?

Worum handelt es sich bei der H1N1-Grippe 2009? 1/ Saisonale Grippe und H1N1-Grippe 2009: Ein Leitfaden fûr Eltern 2/ Grippeinformation Was ist die Grippe? Die Grippe ist eine Infektion von Nase, Hals und Lungen, die von Grippeviren hervorgerufen wird.

Mehr

Sind Masern gefährlich? Was sind Masern?

Sind Masern gefährlich? Was sind Masern? Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Sie kann auch bei Jugendlichen und Erwachsenen auftreten. Bei etwa jedem zehnten Betroffenen treten Komplikationen auf. Überprüfen Sie daher lhren lmpfstatusl

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Impfschutz 13

Labortests für Ihre Gesundheit. Impfschutz 13 Labortests für Ihre Gesundheit Impfschutz 13 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Impfschutz Ausreichende Krankheitsabwehr auf Reisen und zu Hause Mikroorganismen, Bakterien oder Viren, sind häufige Krankheitserreger.

Mehr

Infektionserkrankungen

Infektionserkrankungen Infektionserkrankungen Zusammengestellt aus verschiedenen Quellen von Dörthe Peters. Die Angaben sind ohne Gewähr. Staupe Krankheit Erreger Symptome Impfung Hartballenkrankheit Parovirose Hepatitis contagiosa

Mehr

Deutsches Grünes Kreuz e.v.

Deutsches Grünes Kreuz e.v. Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft Deutsches Grünes Kreuz e.v. 60 Jahre Öffentlichkeitsarbeit für Gesundheit Eine ganz besondere Zeit der Vorfreude Verantwortung Sorge Die werdenden Eltern

Mehr

Wenn man in ein afrikanisches Land, wie z.b. Uganda reist, sollte man wissen, welche Krankheiten einem

Wenn man in ein afrikanisches Land, wie z.b. Uganda reist, sollte man wissen, welche Krankheiten einem Impfungen Wenn man in ein afrikanisches Land, wie z.b. Uganda reist, sollte man wissen, welche Krankheiten einem begegnen können und wie man sich impfen oder schützen kann. Auf dieser Seite sind die wichtigsten

Mehr

Wurdest du schon einmal geimpft?

Wurdest du schon einmal geimpft? Wurdest du schon einmal geimpft? Unsere Immunabwehr ist ein ausgeklügeltes System, das sich darauf versteht, verschiedenste Arten von Erregern zu eliminieren. Wenn gefährliche Bakterien oder Viren unseren

Mehr

HUMANMEDIZIN MENINGOKOKKEN

HUMANMEDIZIN MENINGOKOKKEN HUMANMEDIZIN MENINGOKOKKEN Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH informiert: MENINGOKOKKEN-INFEKTION Meningokokken sind Bakterien, die ausschließlich beim Menschen vorkommen.

Mehr

NICHT-CHOLERA-VIBRIONEN. AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

NICHT-CHOLERA-VIBRIONEN. AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH NICHT-CHOLERA-VIBRIONEN AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit WAS SIND NICHT-CHOLERA-VIBRIONEN? Vibrionen sind kommaförmige Bakterien, die natürlich im Salz- oder Süßwasser vorkommen können. Nur

Mehr

Ihr Wegweiser zur Therapie mit YERVOY (Ipilimumab)

Ihr Wegweiser zur Therapie mit YERVOY (Ipilimumab) Behördlich genehmigtes Schulungsmaterial Ihr Wegweiser zur Therapie mit YERVOY (Ipilimumab) Informationsbroschüre für Patienten Diese Patientenbroschüre zur Anwendung von Ipilimumab wurde als Teil der

Mehr

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer www.msd-tiergesundheit.de Impfen Ist das wirklich notwendig? Die Antwort ist ein klares JA. Noch immer sterben Katzen an vermeidbaren Infektionskrankheiten

Mehr

Impfungen. Die HPV-Impfung: Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

Impfungen. Die HPV-Impfung: Schutz vor Gebärmutterhalskrebs Impfungen Die HPV-Impfung Weitere Schutzimpfungen Die HPV-Impfung: Schutz vor Gebärmutterhalskrebs Durch die Krebsvorsorge ist es gelungen, die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs deutlich zu verringern.

Mehr

Traditionelle und innovative Impfstoffentwicklung

Traditionelle und innovative Impfstoffentwicklung Traditionelle und innovative Impfstoffentwicklung Reingard.grabherr@boku.ac.at Traditionelle Impfstoffentwicklung Traditionelle Impfstoffentwicklung Louis Pasteur in his laboratory, painting by A. Edelfeldt

Mehr

Mia und der (fast) geplatzte Fahrradausflug

Mia und der (fast) geplatzte Fahrradausflug Mia und der (fast) geplatzte Fahrradausflug Dieses Buch gehört: Mia und der (fast) geplatzte Fahrradausflug Mia ist ganz aufgeregt. Morgen kommen Mama und ihr kleiner Baby-Bruder Ben endlich aus dem Krankenhaus

Mehr

Tuberkulose: Krankheit und Behandlung

Tuberkulose: Krankheit und Behandlung Tuberkulose: Krankheit und Behandlung Dr. Siegfried Throm, vfa Die Infektionskrankheit Tuberkulose (TB) Erreger: Übertragung: Mykobakterien (Mycobacterium tuberculosis) durch Tröpfcheninfektion, Einatmen

Mehr

Leukose ist tödlich die Impfung schützt. Informationen zur Feline Leukämie

Leukose ist tödlich die Impfung schützt. Informationen zur Feline Leukämie Leukose ist tödlich die Impfung schützt. Informationen zur Feline Leukämie Jede wiederkehrende oder nicht heilende Erkrankung ist leukoseverdächtig. Liebe Tierhalterinnen, lieber Tierhalter Die Feline

Mehr

Gehirnhautentzündung, Meningitis

Gehirnhautentzündung, Meningitis arztpraxis limmatplatz Definition... 1 Allgemeines... 1 Anatomie... 1 Erreger... 2 Ursache... 2 Häufigkeit... 3 Symptome... 3 Diagnose... 3 Komplikationen... 4 Therapie... 4 Vorbeugung:... 4 Impfung gegen

Mehr

Erkältung. Erkältung. Schon wieder erkältet? Wenn es Sie erwischt hat Thema 1. Wie funktioniert unsere Atmung? Thema 2

Erkältung. Erkältung. Schon wieder erkältet? Wenn es Sie erwischt hat Thema 1. Wie funktioniert unsere Atmung? Thema 2 Erkältung Erkältung Schon wieder erkältet? Wenn es Sie erwischt hat Thema 1 Wie funktioniert unsere Atmung? Thema 2 Wie werden unsere Atemwege freigehalten? Thema 3 Was passiert bei einer Erkrankung? Thema

Mehr

Eine alte Erkrankung neu entdeckt: Pertussis Carl Heinz Wirsing von König

Eine alte Erkrankung neu entdeckt: Pertussis Carl Heinz Wirsing von König HELIOS Klinikum Krefeld Eine alte Erkrankung neu entdeckt: Pertussis Carl Heinz Wirsing von König HELIOS Kliniken Gruppe Pertussis in NRW: Entwicklung ~1960 Impfung mit Ganzzellimpfstoff, Meldepflicht

Mehr

Aus heiterem Himmel Meningokokken- Erkrankungen können einschlagen wie ein Blitz!

Aus heiterem Himmel Meningokokken- Erkrankungen können einschlagen wie ein Blitz! www.dgk.de Aus heiterem Himmel Meningokokken- Erkrankungen können einschlagen wie ein Blitz! Schulhof, große Pause Hast du schon gehört? Der Jan ist total krank. Philipp: Wieso das denn? Wir war n gestern

Mehr

Pressekonferenz der AGI 2008

Pressekonferenz der AGI 2008 Krankheitsverlauf einer schweren Influenza: Welche Komplikationen können auftreten und wie kann ich sie verhindern? Prof. Dr. Tom Schaberg Zentrum für Pneumologie Diakoniekrankenhaus Rotenburg (wissenschaftlicher

Mehr

TGD MERKBLATT. zur equinen Herpesinfektion. Der Tierseuchenkasse

TGD MERKBLATT.  zur equinen Herpesinfektion. Der Tierseuchenkasse MERKBLATT des PferdeGesundheitsdienstes www.tsk-bw-tgd.de Seite 1 Was ist unter der Herpesvirusinfektion des Pferdes zu verstehen? Im Wesentlichen werden beim Pferd vier verschiedene Herpesviren im Zusammenhang

Mehr

Reisezeit - Impfzeit. Informationen für Patienten, die eine Therapie mit TNF-α-Blockern erhalten

Reisezeit - Impfzeit. Informationen für Patienten, die eine Therapie mit TNF-α-Blockern erhalten Reisezeit - Impfzeit Informationen für Patienten, die eine Therapie mit TNF-α-Blockern erhalten Autoimmunerkrankungen und deren Therapie Sehr geehrte/r LeserIn, in dieser Broschüre wird versucht, die derzeit

Mehr

Impfungen - Fluch oder Segen?

Impfungen - Fluch oder Segen? Impfungen - Fluch oder Segen? Dr. med. Heinz Gärber Facharzt für Allgemeinmedizin Homöopathie Inhalt des Vortrags Die Impf-Kontroverse Geschichte der Impfungen Grundsätzliches zu Impfungen Aktueller Impfkalender

Mehr

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern Schutzimpfungen Im Folgenden finden Sie Informationen zu den wichtigsten Krankheiten, den Risikogebieten und den entsprechenden Impfmaßnahmen. Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Kinderlähmung Gelbfieber

Mehr

Herpes simplex Virus A C H T U N G S C H L Ä F E R! M. Janiec

Herpes simplex Virus A C H T U N G S C H L Ä F E R! M. Janiec Herpes simplex Virus A C H T U N G S C H L Ä F E R! M. Janiec Beschreibung Auch als Lippenherpes bekannt Viruserkrankung durch Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV Typ1) kleine nässende Bläschen, empfindlich,

Mehr

Influenza A+B EINFACH SCHNELL PRAKTISCH. Sind Sie an einer Grippe erkrankt? Fragen Sie Ihren Arzt nach dem Influenza Schnelltest

Influenza A+B EINFACH SCHNELL PRAKTISCH. Sind Sie an einer Grippe erkrankt? Fragen Sie Ihren Arzt nach dem Influenza Schnelltest Welche Vorteile bietet bionexia Influenza A+B? bionexia Influenza A+B Test ist ein Schnelltest, der Ihrem Arzt eine rasche Diagnose auf Influenza ermöglicht. Typ A und Typ B werden mit nur einem Test diagnostiziert

Mehr

Kinderinfektiologie, Kinderkrankheiten

Kinderinfektiologie, Kinderkrankheiten Kinderinfektiologie, Kinderkrankheiten und Impfungen Neuhaus, Donas, Imahorn: 2012 Bush A, Pulm Pharmacol Therapeut 2002; 15 Häufigkeit von Infekten der oberen Atemwege beim Kind 10 8 Anzahl 6 4 2 0

Mehr

TB , 1865, 1943 TB

TB , 1865, 1943 TB TB 1 Ordnen Sie die Jahreszahlen den Entdeckungen zu: 1882, 1865, 1943 TB ist ansteckend Entdeckung von Drogen, die den TB Erreger töten Entdeckung des TB Erregers TB 2 Welche(r) dieser Organismen verursacht

Mehr

BAGSO empfiehlt Impfen lassen

BAGSO empfiehlt Impfen lassen BAGSO empfiehlt Impfen lassen Wichtige Informationen für Ihre Vorsorge. Ihr Ratgeber für umfassenden Impfschutz +++ BAGSO empfiehlt +++ + Vorwort Mit dem nasskalten Wetter beginnt jedes Jahr auf s Neue

Mehr

ANTIBIOTIKA WIRKEN NICHT GEGEN VIREN! Keine Antibiotika gegen Viren

ANTIBIOTIKA WIRKEN NICHT GEGEN VIREN! Keine Antibiotika gegen Viren ANTIBIOTIKA GEGEN VIREN! Keine Antibiotika gegen Viren ANTIBIOTIKA- KEINE WIRKUNG GEGEN VIREN! Eine ansteckende Krankheit (Infektionskrankheit) kann durch einen VIRUS, ein BAKTERIUM oder andere Mikroorganismen

Mehr

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Impfungen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Impfungen Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Übertragbare Krankheiten Stand: 30.10.2009 / letzte Aktualisierung: 30.10.2009 Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Impfungen

Mehr

HPV IMPFUNG AB 9 JAHREN FRÜHZEITIG HPV-BEDINGTEN ERKRANKUNGEN

HPV IMPFUNG AB 9 JAHREN FRÜHZEITIG HPV-BEDINGTEN ERKRANKUNGEN HUMANE PAPILLOMVIREN (HPV) IMPFSCHUTZ FÜR MÄDCHEN* UND FRAUEN HPV IMPFUNG AB 9 JAHREN FRÜHZEITIG HPV-BEDINGTEN ERKRANKUNGEN IM ANAL- UND GENITALBEREICH# VORBEUGEN # * ab 9 Jahren HPV-bedingte Krebserkrankungen

Mehr

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer www.intervet.de Impfen Ist das wirklich notwendig? Die Antwort ist ein klares JA. Noch immer sterben Katzen an vermeidbaren Infektionskrankheiten

Mehr

Grippe eine harmlose Erkrankung. Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten / Herdecke

Grippe eine harmlose Erkrankung. Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten / Herdecke Grippe eine harmlose Erkrankung Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten / Herdecke Streuung von Tröpfchen nach Niesen Die meisten der 20.000 Partikel kommen aus dem

Mehr

PATIENTENINFORMATION. MSD Immunologie REISEZEIT IMPFZEIT. Informationen für Patienten, die eine Therapie mit TNF-α-Blockern erhalten

PATIENTENINFORMATION. MSD Immunologie REISEZEIT IMPFZEIT. Informationen für Patienten, die eine Therapie mit TNF-α-Blockern erhalten MSD Immunologie PATIENTENINFORMATION REISEZEIT IMPFZEIT Informationen für Patienten, die eine Therapie mit TNF-α-Blockern erhalten SEHR GEEHRTE/R LESERIN, die vorliegende Broschüre soll Ihnen einen Überblick

Mehr

Ihr Wegweiser zu. Information für Patienten

Ihr Wegweiser zu. Information für Patienten Ihr Wegweiser zu Information für Patienten Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können

Mehr

Ansteckende Krankheiten vermeiden

Ansteckende Krankheiten vermeiden Ansteckende Krankheiten vermeiden Ansteckende Krankheiten vermeiden durch Impfungen Vorhandene Impfstoffe sind das wirksamste Mittel gegen ansteckende Krankheiten. Sobald ein Impfstoff oder eine Reihe

Mehr

PATIENTENAUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG zur Therapie mit Cyclophosphamid

PATIENTENAUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG zur Therapie mit Cyclophosphamid PATIENTENAUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG zur Therapie mit Cyclophosphamid Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Sie leiden unter einer schwerwiegenden entzündlichen Erkrankung des rheumatischen

Mehr

aktive / passive Immunisierung

aktive / passive Immunisierung FS 2010 aktive / passive Immunisierung DTP-Impfstoff Michelle, Andrea 3Ma Überblick Wo befinden wir uns eigentlich? 10 000 Mia. Zellen Nerven-, Muskel-, Bindegewebsoder Blutzellen weißes BK (Leukozyt)

Mehr

Pferdeimpfung im Fokus

Pferdeimpfung im Fokus Pferdeimpfung im Fokus Ist Impfen beim Pferd wirklich nötig? Die Antwort ist ein klares Ja! Impfen ist nach wie vor das effizienteste Mittel um Infektionskrankheiten, deren Erreger überall lauern, vorzubeugen.

Mehr

Was passiert beim Impfen? IMPFEN SPANNEND WIE EIN KRIMI

Was passiert beim Impfen? IMPFEN SPANNEND WIE EIN KRIMI Was passiert beim Impfen? IMPFEN SPANNEND WIE EIN KRIMI PAGE 0 Was passiert beim Impfen? IMPFEN SPANNEND WIE EIN KRIMI» Wie klein sind Mikroben?» Mikroben, die heimlichen Herrscher der Erde» Viele Mikroben

Mehr

Lesen Sie diese Information und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

Lesen Sie diese Information und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt Lesen Sie diese Information und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt Nachlassen der Abwehrkräfte: Ab 60 geht s los Zum Älterwerden gehört auch das allmähliche Nachlassen des Immunsystems (Immunseneszenz):

Mehr

Krankheiten gibt es überall

Krankheiten gibt es überall Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Kaninchenbesitzer www.impfung-kaninchen.de Myxomatose und Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD) sind zwei lebensbedrohliche Erkrankungen für jedes Kaninchen.

Mehr

Impfen zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs Die wichtigsten Fragen und Antworten

Impfen zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs Die wichtigsten Fragen und Antworten Impfen zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs Die wichtigsten Fragen und Antworten Im November 2006 wurde in der Schweiz ein neuer Impfstoff zugelassen, der Frauen vor Gebärmutterhalskrebs schützen kann.

Mehr

Kleiner Impfberater für Hundehalter

Kleiner Impfberater für Hundehalter Kleiner Impfberater für Hundehalter Für die meisten Tierbesitzer ist der jährliche Impftermin ein regelmäßiger Vorgang. Aber sind alle verabreichten Impfungen immer notwendig und sinnvoll? Die folgenden

Mehr

Das Immunsystem. I. Abwehr Infektionskrankheiten (Daniel R.) II. Ebola,, Aids (Christoph L.)

Das Immunsystem. I. Abwehr Infektionskrankheiten (Daniel R.) II. Ebola,, Aids (Christoph L.) Das Immunsystem I. Abwehr Infektionskrankheiten (Daniel R.) II. Ebola,, Aids (Christoph L.) III. Fehler im Abwehrsystem (Tobias) IV. Allergien (Daniel V.) V. Impfung (Holger) VI. Rhesusfaktor (Jens H.,

Mehr

Meningokokken-Gruppen A, C, W-135 und Y-Konjugatimpfstoff

Meningokokken-Gruppen A, C, W-135 und Y-Konjugatimpfstoff Gebrauchsinformation: Information für Patienten und Anwender Nimenrix - Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung in einer Fertigspritze Meningokokken-Gruppen A, C, W-135 und Y-Konjugatimpfstoff

Mehr

Impfen/Entwurmen. Impfschema für Katzen Art der Impfung

Impfen/Entwurmen. Impfschema für Katzen Art der Impfung Impfen/Entwurmen Impfschema für Katzen Art der Impfung 8 10 Wochen 1.Impfung Katzenseuche/-schnupfen evtl. Blutentnahme für Leukose- Test und evtl. Leukose-Impfung 12 14 Wochen 2.Impfung Katzenseuche/-schnupfen

Mehr