Energiehandelsmärkte Vorteile für das Energiemanagement von Großverbrauchern?

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1 STRATEGIEGESPRÄCH ENERGIEHANDEL Energiehandelsmärkte Vorteile für das Energiemanagement von Großverbrauchern? Mit der Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes begann auch der Stromhandel in Deutschland. In wenigen Jahren ist er beachtlich gewachsen: An der Energiebörse EEX handeln heute mehr als 200 Unternehmen aus rund 20 Ländern. Die strukturierte Strombeschaffung und das stärkere Engagement von Großverbrauchern an der Börse schaffen neue Möglichkeiten und Herausforderungen. Wie schätzen maßgebliche Akteure die aktuelle Lage auf den Energiehandelsmärkten ein? et sprach mit dem größten Aluminiumproduzenten Deutschlands, dem Energiemanager eines großen Chemieunternehmens, dem größten Energiehändler Europas und einem renommierten Wissenschaftler. Dabei wurde auch intensiv über die Merit Order und den Emissionshandel diskutiert. Neue Mechanismen nutzen et : Der liberalisierte Energiemarkt und dessen Motor, der Energiehandel, bieten Chancen und Risiken für Kunden und Energieversorger. Inwiefern nutzen Sie die Möglichkeiten dieses Kernelementes des Wettbewerbs? Schlüter: Für unser Geschäftsmodell sind Märkte, an denen wir die Zukunft absichern können, überlebenswichtig. Wir stellen Aluminium her und sichern unseren Werkstoff an der London Metal Exchange. Diese LME gibt es schon seit über 150 Jahren. Die Strombörse hat diese Tradition noch nicht. Gleichwohl sind die Mechanismen sehr ähnlich und bieten uns ein weiteres Feld, um Risiken zu vermeiden. Wir nutzen also die Börse nicht zur Spekulation, sondern zur Risikominimierung. Bauer: Wir organisieren seit über fünf Jahren unsere Stromversorgung der deutschen Produktionsstandorte über ein aktives Portfoliound Bilanzkreismanagement. Das beinhaltet die Optimierung aller Einzelkomponenten der Stromkosten, also nicht nur der Commodity, sondern auch des Einsatzes von EEG-Strom, der Stromsteuer und der Konzessionsabgabe sowie der aktiven Teilnahme am Markt für Minutenreserve. Wir sind nicht nur in Deutschland aktiv, sondern auch an Produktionsstandorten in der EU sowie weltweit. Wir glauben, einen relativ guten Überblick zu haben und können bis jetzt subsummierend sagen: Portfoliomanagement und die aktive Teilnahme am Großhandelsmarkt sind sicher kein Wert an sich, sondern letztlich vor dem Hintergrund der Frage zu beurteilen, ob und inwiefern es zur Kostenund Risikominimierung beiträgt und insofern die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Wettbewerbsmotor Energiehandel: Diskussion der Chancen und Risiken für die Großindustrie in Düsseldorf Fotos: A. Laaks gieversorger und Kunden. Jeder hat dabei eine spezielle Rolle zu spielen. Für die Kunden steht im Mittelpunkt, wie und wann sie Energie einkaufen, also insgesamt, wie sie ihr Energieportfolio aufbauen. Die Energieversorger sind nicht mehr allein bloße Beschaffer von Strom und Gas sondern vielmehr Energiemanager und Dienstleister für ihre Kunden. Damit ist das Energiethema über die klassische, physische Bereitstellung hinaus zu einer Frage der Beratungs- und Beschaffungsstrategie geworden. Und dieses Management braucht den Großhandel und Energiebörsen wie die EEX als transparente Märkte für Primärenergien und Absicherungsmöglichkeiten. et : Zweifellos haben sich Strom- und Gashandel in den letzten Jahren an der EEX gemausert. Kommt jetzt durch die Finanzmarktkrise der Dämpfer für den Energiehandel? Terium: Wir befinden wir uns zwar in einer kritischen Phase. Es hat sich aber gezeigt, Terium: Wir sehen, und das wird auch hier deutlich, dass Energiebeschaffung in den Unternehmen immer mehr nach ähnlichen Methoden behandelt wird wie das Management von Währungs- und Zinspositionen. Es gibt im Markt Herausforderungen für Enerdass gerade im schwierigen Umfeld der Finanzmarktkrise eine recht junge Börse wie die EEX sich behaupten kann. Was die Stromhandelsvolumen für 2008 angeht, bewegen sie sich durchaus auf Vorjahresniveau, es hat also keinen Einbruch gegeben. Es fand jedoch eine Verschiebung in dem Sinne statt, dass Finanzteilnehmer sich stärker zurückgehalten haben als andere. Energieversorger und market maker wie RWE sind jedoch in die Bresche gesprungen. Das hat den Handel stabilisiert. Erdmann: Heute ist der Energiehandelsmarkt das Vehikel, um von verschiedenen Lieferanten Energie zu beziehen. Damit ist der Energiehandelmarkt Treiber für den Wettbewerb, der die Energieversorger zwingt, effizienter als vor der Liberalisierung zu agieren. Heute wird z. B. in der Stadt Berlin die gleiche Energiemenge mit dem halben Personal wie vor der Liberalisierung bereitgestellt. Liberalisierung hat also einen Kosten senkenden Einmal-Effekt. 28 ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN 59. Jg. (2009) Heft 1/2

2 Ein langfristig weiter sinkendes Energiepreisniveau ist allerdings nicht möglich. Das hat mehrere Gründe. Zum einen werden die Energiepreise durch weltwirtschaftliche Faktoren geprägt, wie beispielsweise die Steinkohle, Erdgas- und CO 2 -Preise. Zum anderen hat die Energieerproduktion eine konvexe Kostenstruktur. Dies gilt für die Stromerzeugung, aber auch für die Förderung fossiler Energieträger. Was bedeutet das? Überall auf der Welt kann man z. B. einen bestimmten Automobil-Typ zu mehr oder weniger gleichen Kosten herstellen. Bei Energieträgern ist das anders: Mit steigender Nachfrage müssen zunehmend Produktionsstätten und Kraftwerke eingesetzt werden, deren Produktionskosten ein Vielfaches der billigen Kapazitäten betragen. Wenn Kapazitäten knapp werden, kann der Energiepreis auf ein sehr hohes Niveau steigen und umgekehrt. Webfehler in der deutschen Energiemarktliberalisierung? et : Ein Blick zurück: Wie ist denn die Herausbildung von Energiehandelsmärkten und damit die Liberalisierung aus Ihrer Sicht verlaufen? Schlüter: Die Deregulierung hat die energieintensive Industrie von Anfang an deutlich schlechter gestellt, verglichen mit dem Status des Sondertarifkunden vor der Marktöffnung. Am Tag der Deregulierung sind wir zwar auf das niedrigste Niveau aller Industriekunden gekommen. Dieses lag jedoch mehr als 50 % über unserem bis dahin gewohnten Niveau. Aus heutiger Sicht war das System vor 1998 für uns das bessere. Die aktuelle Misere bei den Energiepreisen hat drei Ursachen: Zum einen haben wir das politische Ungleichgewicht in der EU. In Spanien, Frankreich und Italien wird auf die energieintensive Industrie deutlich Rücksicht genommen, in Deutschland nicht. Die zweite Komponente ist eine marktwirtschaftliche. Die Energiebörse funktioniert aus unserer Sicht heute noch nicht optimal, weil dort im Wesentlichen die Mengen der vier großen Erzeuger in Deutschland verkauft werden. Die dritte Ursache ist die Merit Order. Hierzu nur soviel: Es gibt keine Industrie, deren Produkte nach Kostengesichtspunkten bezahlt werden. Wenn man sich die Märkte für Kupfer, Nickel, Aluminium, Eisenerz und Metall ansieht, wird man feststellen, dass dort das Preisniveau mittlerweile so tief gesunken ist, dass diese Rohstoffe deutlich unter Herstellungskosten gehandelt werden. Beim Strom müssen angeblich mindestens die Kosten des letzten Kraftwerks in der Merit Order verdient werden. Das ist im freien Rohstoffmarkt nicht der Fall. Terium: Es sind ja nicht nur die vier großen deutschen Erzeuger, die an der EEX anbieten. Sie müssen einmal überlegen, wie viel Windkraft eingespeist wird und wie viel Wasserkraft aus der Schweiz hinzukommt. Wenn die Preise zu niedrig oder zu hoch sind, dann wird das Ventil Ausland mit hinein gebracht. Die Preise in Deutschland sind keine Inselpreise, sondern durch die Verbindung mit Frankreich, Benelux und zu Skandinavien europäisch, und dementsprechend stellt sich auch die Merit Order dar. Das gibt es übrigens auch beim Öl: Ob Öl aus Sand in Kanada oder in Sibirien gewonnen wird oder an der Nordseeküste, das erfolgt zu deutlich unterschiedlichen Kosten. Es gibt aber weltweit nur einen Ölpreis, wenn auch an Spezifikation und Lieferpunkt gebunden. Das ist das Phänomen Commodity in funktionierenden Märkten. Schlüter: Vor diesem Hintergrund ist einmal mehr erklärungsbedürftig, warum Öl derzeit unter 50 Dollar liegt, der Kohlepreis ebenfalls dramatisch gefallen ist, der Strompreis sich aber marginal nach oben entwickelt. Für unser Geschäftsmodell sind Märkte, an denen wir die Zukunft absichern können, überlebenswichtig. Wir stellen Aluminium her und sichern unseren Werkstoff an der London Metal Exchange. Diese LME gibt es schon seit über 150 Jahren. Die Strombörse hat diese Tradition noch nicht. Gleichwohl sind die Mechanismen sehr ähnlich und bieten uns ein weiteres Feld, um Risiken zu vermeiden. Wir nutzen also die Börse nicht zur Spekulation, sondern zur Risikominimierung. Heinz-Peter Schlüter, Vorsitzender des Vorstandes der TRIMET ALUMINIUM AG Terium: Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist der Strompreis nicht wie der Ölpreis um das Doppelte gestiegen. Zum anderen gibt es neben dem Ölpreis weitere Einflussparameter auf den Strompreis. Zum Beispiel die verfügbare Kapazität an Kraftwerken. Und: Können Stromerzeuger bei den Unsicherheiten, die in den vergangenen Jahren auf sie abgewälzt wurden Stichworte sind Kernenergie-Ausstieg und Klimaschutzpolitik, und bei Kapitalrückflusszeiten, die weit über das hinausgehen, was als halbwegs abschätzbare Sicherheit gilt, überhaupt noch langfristig investieren? Die Auswirkungen dieser Unsicherheiten spiegeln sich auch im aktuellen Strompreis. Erdmann: Wie schon von Herrn Bauer angedeutet besteht ein Problem der Industrie darin, dass praktisch alle den gleichen Großhandelspreis bezahlen müssen. Einige der Kraftwerke haben aber wegen der konvexen Kostenstruktur eventuell deutlich günstigere Produktionskosten. Meistens sind sowohl billige Kraftwerke als auch sehr teure im Einsatz, die teuren aber setzen den Preis. In diesem System kann der Wettbewerb keine dauerhaft tiefen Preise garantieren. Bei tiefen Preisen unterbleiben nämlich Investitionen und führen tendenziell zu sinkenden Kapazitäten. Dies wiederum treibt das Preisniveau nach oben. Wollte man das verhindern, müsste man dafür sorgen, dass Überkapazitäten entstehen also das, was unter anderem durch die Liberalisierung verhindert werden sollte. Bauer: Im System der deutschen Energiemarktliberalisierung gibt es drei kardinale Webfehler. Zum Einen hat die energieintensive Industrie in der Vergangenheit, als die Energieversorger in Deutschland genau die Kraftwerke gebaut haben, die jetzt zwar noch in Betrieb aber bereits abgeschrieben sind, im Rahmen dieser an sich sinnvollen Arbeitsteilung darauf verzichtet, selbst Anlagen zu errichten, weil sie im Gegenzug Preise auf der Basis von Durchschnittskosten erwarten konnte. Das rächt sich jetzt. ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN 59. Jg. (2009) Heft 1/2 29

3 STRATEGIEGESPRÄCH ENERGIEHANDEL Der zweite Webfehler ist die Entlassung der Angebotsseite aus der staatlichen Preiskontrolle in ein dereguliertes System mit extrem hoher Konzentration auf dieser Seite, d. h., es besteht das grundsätzliche Risiko, dass die Merit Order im Sinne der Angebotsseite beeinflusst wird. Der dritte Webfehler ist die für den Strombereich untaugliche Ausgestaltung des Emissionshandels, der einerseits zu den viel beschriebenen Windfall Profits zu Lasten der Verbraucher geführt hat und die Investitionen in neue Kohlekraftwerke wirtschaftlich negativ beeinträchtigt. Strukturelle Defizite und verfehlte Klimapolitik et : Es wurde vorhin viel Enttäuschung über die deutsche Strommarktliberalisierung dargelegt. Sind tatsächlich strukturelle Defizite auszumachen und wie spielt die Klimapolitik in den Energiehandelsmarkt hinein? Schlüter: Die energieintensive Industrie ist als ganzjähriger stabiler Stromabnehmer vor mehr als 30 Jahren in der räumlichen Nähe zu großen Grundlastkraftwerken Braunkohle, bzw. Kernenergie angesiedelt worden. Wenn die Logik dieser Symbiose nun durch Mechanismen, die im Gefolge der Deregulierung geschaffen wurden, im Prinzip aufgehoben wird, und uns heute der Preis eines Spitzenlastkraftwerkes durch die Merit-Order-Systematik aufdrückt wird, dann passt das nicht mehr mit dem ursprünglichen Konsens zusammen. Ganz zu schweigen davon, dass wir sehr oft negative Strompreise durch Ausregelung unseres Bezuges, immerhin 5 Terawatt, verhindern. Der Wert, den die energieintensive Industrie für das Preisgefüge insgesamt bildet, kommt heute gar nicht mehr zum Tragen. Terium: Dass es zu dem von Herrn Schlüter geschilderten Zustand gekommen ist, ist ein sehr deutliches Beispiel für die Folgen politischer Entscheidungen. Diese müssen wir von ökonomischen Fragestellungen trennen. Es ist leider in den vergangenen Jahren so gewesen, dass offensichtlich das Thema Klimaschutz für die deutsche Politik wichtiger war als das Thema Arbeitsplätze oder das Wohlergehen der heimischen Industrie. Das ist in manch anderem EU-Land genau umgekehrt. Die deutsche Politik sollte sich auf europäischer Ebene unbedingt dafür einsetzen, dass die Wettbewerbsbedingungen fair sind. Dazu müssen gegebenenfalls auch Spielregeln geändert werden. Schlüter: Wir machen einen großen Fehler, wenn wir den Irrtum mittragen, mit dem Aufbau und der Pflege von Arbeitsplätzen arbeite man gegen die Umwelt. Ich bin davon überzeugt, dass es kaum ein Land auf dieser Erde gibt, das in den meisten Prozessen so vorbildlich und mit so weitem Abstand führend ist, wie Deutschland. Fakt ist: Die deutsche Industrie führt beim Umweltschutz mit großem Abstand und das gilt für die gesamte Industrie. Wir haben in der deutschen Aluminiumindustrie bereits im Jahr 1997 der damaligen Umweltministerin Angela Merkel eine freiwillige Selbstverpflichtung übergeben. Wir haben darin zugesagt, unseren CO 2 -Ausstoß bis zum Jahr 2005 um mindestens 50 % zu reduzieren. Im Jahr 2002 hatten wir dies bereits erreicht. Heute sind wir bei 80 % Minderung. Es ist also besser für Umwelt und Klima, wenn wir ehrlich sagen, was wir wirklich tun können und das auch umsetzen, statt Versprechungen zu machen und nach Instrumenten zu greifen, die am Ende unseren Wirtschaftsstandort gefährden. Das ist das eigentliche politische Problem. Bauer: Und wir sollten in diesem Zusammenhang auch deutlich machen, dass, wer für weitere strengere Emissionsreduktionen in Europa ist, deswegen noch lange nicht pro Klima handelt, sondern nur glaubt, dass eine bestimmte Strategie zum Erfolg führt. Diese Strategie basiert auf der Hypothese Wenn wir Deutschen und Europäer uns genügend im Klimaschutz exponieren, dann werden uns die anderen Staaten schon folgen. Das hat im Zeitraum des Kyoto Protokolls offensichtlich nicht funktioniert. Statt dass man sich nun darauf besinnt und die Strategie Die Energieversorger sind nicht mehr allein bloße Beschaffer von Strom und Gas sondern vielmehr Energiemanager und Dienstleister für ihre Kunden. Damit ist das Energiethema über die klassische, physische Bereitstellung hinaus zu einer Frage der Beratungs- und Beschaffungsstrategie geworden. Und dieses Management braucht den Großhandel und Energiebörsen wie die EEX als transparente Märkte für Primärenergien und Absicherungsmöglichkeiten. Peter Terium, Vorsitzender der Geschäftsführung, RWE Supply & Trading GmbH überdenkt, wird hierzulande noch eine Schippe draufgelegt. Eine erfolgversprechende globale Klimaschutzstrategie sollte aus meiner Sicht von mehr Realismus geprägt sein auch und gerade im Sinne der jungen Generation. Terium: Gerade der CO 2 -Handel ist ein sehr geeignetes Instrument, um Klimaschutz ökonomisch vernünftig und vertretbar umzusetzen. Nehmen wir nur das Beispiel Joint Implementation (JI) oder Clean Development Mechanism (CDM). Dank dieser flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls kann man vorweg gehen, in dem man dort Klimaschutz betreibt, wo es ökonomisch am sinnvollsten ist, also die größte Emissionsvermeidung mit dem geringsten Aufwand bekommt. Leider blockiert die Politik diese Möglichkeit zur Zeit beträchtlich. Denn es ist überhaupt nicht klar, wie langfristig und in welchem Umfang wir diese Instrumente nutzen können, um unsere Verpflichtungen zur Senkung der CO 2 -Emissionen erfüllen zu können. Auch bei der Genehmigung von solchen Projekten gibt es noch viele bürokratische Barrieren. Das heißt: Klimaschutz wird teurer als er eigentlich sein müsste. Das diskreditiert ein doch wichtiges Anliegen für die Zukunft. Wichtig erscheint mir, dass die Politik Rahmenbedingungen definiert, die handelsfreundlich sind. Erdmann: Ich bin nicht der Ansicht, dass der CO 2 -Handel ein so gutes Instrument ist. Und zwar ganz einfach deswegen, weil Industrie und Verbraucher über den Zertifikatehandel auch für Emissionen bezahlen, die gar nicht reduziert werden müssen. Die Treibhausgas-Emissionen sollen nämlich nicht auf Null gesenkt werden, sondern bis 30 ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN 59. Jg. (2009) Heft 1/2

4 2020 nur um 40 %. Damit sind die von den Energiekunden zu bezahlenden Summen zweieinhalb Mal so hoch wie die eigentlichen Vermeidungskosten. Wenn die Stromkunden nur die Vermeidungskosten bezahlen müssten, würden die Belastungen durch den Klimaschutz per Saldo sehr viel geringer sein. Das ist ein Problem, das heute noch nicht richtig verstanden wird. Zu viele Markteingriffe et : Mit der Neuregelung des Kartellrechts kann das Kartellamt stärker in das Preisgefüge eingreifen und tut dies auch. Welche Rolle das Instrument der Preismissbrauchsverfügung in einem durch Energiehandel geprägten Wettbewerbsmarkt hat, erschließt sich nicht gleich jedem. Greift die Politik zu sehr in den Markt ein? Erdmann: Die Energiewirtschaft überhaupt, das gilt für Öl, Gas und andere Rohstoffe ebenso, hat wegen der Merit Order-Kurve ein hohes Gewinnpotenzial. Bei einer sehr langfristigen Betrachtung der Stromwirtschaft könnte man einen Ablauf verschiedener Phasen erwarten. Wir haben die Phase der Privatisierung, Deregulierung und Liberalisierung erlebt. Mittlerweile hat der Staat Appetit auf die Liberalisierungsgewinne bekommen. Das bedeutet Abschöpfung der Gewinne, Regulierung oder Schaffung von Staatseigentum. Das wird natürlich negative Folgen auf die Effizienz der Stromerzeugung haben. Irgendwann wird dann eine andere Generation hingehen und diese negativen Folgen durch Privatisierung wieder eliminieren. Dann geht das Spiel wieder von neuem los. Bauer: Zu diesem Sachverhalt gehört auch, dass der Staat den Appetit überhaupt erst generiert hat. Bereits in der Planungsphase des Emissionshandels gab es nicht nur auf der Seite der industriellen Verbraucher, sondern auch auf Seiten der Energieversorger viele, die gesagt haben, dass die Zertifikatepreise mehr oder weniger zwangsläufig Eingang in den Strompreis finden werden. Und so kam es auch. Bei der Diskussion um die Ausgestaltung des Emissionshandels für die zweite Handelsperiode gab es zwei Fraktionen. Die eine war der Meinung, dass ein System gefunden werden muss, das den Anreiz zur Einpreisung wegnimmt, Stichwort: Zuteilung von Benchmarks mit ex post- Kontrolle. Die andere Seite, darunter die Energieversorger, wollte aus naheliegenden Gründen am liebsten, dass alles so bleibt wie vorher. Es gab aber niemanden, der gesagt hat, das Instrument wäre unwirksam. Nun, in der zweiten Handelsperiode, hat die Politik entschieden, einen Anteil der Windfall Profits in den Staatshaushalt umzuleiten, und es ist nun ja auch offiziell, dass es in der dritten Handelsperiode, ab 2013, keine kostenlosen Zertifikate für die europäischen Stromerzeuger mehr gibt, d. h., die Windfall Profits zu Lasten der Verbraucher landen nicht mehr bei den Stromerzeugern, sondern vollständig in den Staatskassen; also ein echter Rohrkrepierer im Sinne der internationalen Wettbewerbsfähigkeit unserer energieintensiven Industrie. Terium: Der Ruf nach dem Staat ist hier verfehlt. Will man das abgeschöpfte Geld wieder dem Markt zuführen, beispielsweise in den Bau neuer Erzeugungsanlagen stecken? Da müssten wir eine Grundsatzfrage diskutieren: Soll die Politik entscheiden, welche Kraftwerke wo mit welcher Technologie errichtet werden? Meines Erachtens kann das der Markt besser entscheiden. Es sind neue Märkte entstanden, wie der Minutenreservemarkt, bei dem gezielt auch Verbrauchern Anreize gegeben werden, zu bestimmten Zeiten quasi auf Zuruf ihren Energiebezug zu reduzieren. Ein Wermutstropfen dabei ist, dass es ausgerechnet der regulierte Netzbereich ist, der dies behindert. Die energieintensive Industrie könnte viel mehr zu einer effizienteren Netzauslastung beitragen, wenn es nicht aufgrund der Tarifstruktur so wäre, dass das, was man auf der Bezugsseite gutmacht, einem sofort in Form höherer Netznutzungsentgelte auf die Füße fällt. Dr. Christof Bauer, Leiter Chemical Energy Management, Evonik Degussa GmbH Schlüter: In der Zeit vor der Liberalisierung des Energiemarktes hatten wir keine Planwirtschaft, sondern ein gut funktionierendes System. Es hat wesentlich mit dazu beigetragen, Arbeitsplätze in diesem Land aufzubauen und für Wohlstand zu sorgen. Jetzt haben wir ein neues System, das aus vielerlei Gründen definitiv nicht funktioniert. Das deutsche Liberalisierungsexperiment ist völlig daneben gegangen, weil der politische Eingriff so stark ist, dass eine Teilnahme an der EEX nicht davor schützt, unternehmerisch nicht über die Runden zu kommen. Angesichts dessen müsste man heute eher umgekehrt fragen: Ist (bezahlbare) Energie nicht der Schlüssel für den Wohlstand eines Landes? Jeder weiß, dass die Antwort Ja lautet, aber die Diskussion wird außen vor gelassen. Wir sollten aber darüber diskutieren, statt isoliert über Klimaschutz hier und nicht funktionierende Börse dort. Terium: Trotzdem: Es sind nicht die Energiekonzerne, die CO 2 -Kosten einpreisen, sondern der Markt. Dieser macht über Marktpreise transparent, was von der Politik gewollt wird. Insbesondere, dass über hohe Strompreise der niedrigere Energieverbrauch stimuliert werden soll. Damit dies funktioniert, müssen CO 2 -Kosten in den Investitions-Entscheidungen der Energieunternehmen berücksichtigt werden. Das ist auch der Fall, besonders natürlich bei Investitionen in neue Kraftwerkstechnologien wie CCS ( Carbon Capture and Storage ). Es gibt seit der Einpreisung von CO 2 -Kosten viele Projekte, die früher nie diskutiert wurden, weil sie sich nicht rechnen würden. Das zeigt doch: Der Markt funktioniert exakt so, wie die Politik es wünscht. Bauer: Bei diesem Thema bin ich völlig bei Ihnen, Herr Terium, es ist betriebswirtschaftlich rational, Zertifikate in den Strompreis reinzurechnen, unabhängig davon, ob diese ersteigert werden mussten oder nicht. Am Ende ist es jedoch das Individuum, das dies bewerkstelligt und nicht der Markt. Man sollte nicht so tun, als wären die Märkte etwas Undurchdringliches. Es sind immer Menschen, die agieren und in deren Motivlage man sich häufig relativ gut hineinversetzen kann. Schlüter: Beim letzten Energiegipfel, auf dem die vier großen Energieerzeuger dabei waren, hat die Politik klar gesagt, dass sie mit der Einspreisung der Zertifikate einen Fehler ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN 59. Jg. (2009) Heft 1/2 31

5 STRATEGIEGESPRÄCH ENERGIEHANDEL gemacht hat. Ihr waren die Folgen nicht klar. Sie dachte nämlich, wenn die Zertifikate kostenlos weiter gereicht würden, könnte man verhindern, dass die Energiepreise steigen. Aus dieser politisch falschen Konstruktion heraus sind die Opportunitätskosten entstanden. Damals hat die Kanzlerin die Energiewirtschaft darum gebeten, diesen Zustand zu ändern. Das aber ist nicht passiert. Die Einpreisung der CO 2 -Zertifikatkosten bezahlen wir heute alle teuer und dies wird leider auch in Zukunft so bleiben. Netz behindert aktivere Rolle der Großverbraucher et : Ist denn das Resultat der Energiemarktliberalisierung hierzulande tatsächlich so negativ, wie die Großverbraucher hier am Tisch festgestellt haben? Und: Hand auf s Herz: Nutzen Sie die Möglichkeiten, die es heute für die Kundenseite gibt, genügend, um über Flexibilität und aktives Verhalten Energiekosten zu reduzieren? Bauer: Von der signifikanten Umverteilung einmal abgesehen es sind viele Milliarden Euro Wertschöpfung von der Verbraucherzur Erzeugerseite gewandert hatte die Liberalisierung sicher positive Seiten. Es besteht heute insbesondere für Großverbraucher ein viel größerer Anreiz, sich über die Optimierung des Energieverbrauchs- und -bezugs Gedanken zu machen. Es sind zudem neue Märkte entstanden, wie der hier schon kurz angesprochene Minutenreservemarkt, bei dem gezielt auch Verbrauchern Anreize gegeben werden, zu bestimmten Zeiten quasi auf Zuruf ihren Energiebezug zu reduzieren. Ein Wermutstropfen dabei Mit der Liberalisierung und der Schaffung von Energiehandelsmärkten wurde ein aus wissenschaftlicher Sicht spektakuläres Experiment gewagt. Ich glaube, dass die Wissenschaft von der Liberalisierung sehr stark profitiert hat, z. B. beim Verständnis, was Strom in ökonomischer Hinsicht bedeutet und wie man ihn auf den Märkten handeln kann. Politisch muss man akzeptieren, dass dieses Großexperiment seine Zeit braucht. Auch wird man mit der Liberalisierung nur dann weitermachen können, wenn die Gesellschaft bereit ist, das Experiment auszuhalten. Prof. Dr. Georg Erdmann, TU Berlin, Fachgebiet Energiesysteme ist, dass es ausgerechnet der regulierte Netzbereich ist, der dies behindert. Die energieintensive Industrie könnte viel mehr zu einer effizienteren Netzauslastung beitragen, wenn es nicht aufgrund der Tarifstruktur so wäre, dass das, was man auf der Bezugsseite gutmacht, einem sofort in Form höherer Netznutzungsentgelte auf die Füße fällt. et : Können Sie das an einem konkreten Beispiel deutlich machen? Bauer: Gerne. Wir alle wissen, dass es ein großes Problem ist, wenn zuviel Windstrom auf einmal ins Netz drückt. Diesem Zustand könnte man abhelfen, wenn man einen Anreiz schafft, dass möglichst viele Verbraucher in diesen Situationen ihren Bezug erhöhen. Aber in dem Augenblick, in dem diese die individuelle maximale Last erhöhen, gehen ihre Netzentgelte nach oben. Wir sind über den VIK mit der Bundesnetzagentur seit drei Jahren im Gespräch und bitten darum, dass ein Anreiz geschaffen wird, der netzökonomisch absolut sinnvoll ist. Wir haben es jedoch bisher nicht geschafft, dort in dieser Richtung etwas zu erreichen. Die andere Seite der Medaille ist die Notwendigkeit, in besonders laststarken Zeiten im Netz Anreize für kurzfristige Verbrauchsreduzierungen zu schaffen, z. B. über vergünstigte Netzentgelte. Auch dies läuft bisher (trotz Anlage eines entsprechenden Mechanismus in der Verordnung) aufgrund untauglicher Detailvorgaben durch den Regulierer ins Leere. Da ist aus meiner Sicht beim Strom noch viel zu tun, ganz zu schweigen vom Gasnetz, bei dem derartige Anreize noch nicht einmal im Ansatz vorgesehen sind. Schlüter: Wir sind mit großen Erwartungen und viel Elan an die Deregulierung heran gegangen und waren ganz sicher, dass Märkte der beste Weg für die Optimierung des Energiesystems sind. Wir haben viele Chancen gesehen, die wir jedoch heute alle als Träumereien abtun müssen. Das wirtschaftliche Ergebnis der Liberalisierung ist desaströs. Nehmen wir also das Positive: Ohne Zweifel hat die Deregulierung dazu geführt, dass man technologisch mit Energie ganz anders umgeht, dass das Bewusstsein für Energiekosten stark bis dramatisch gewachsen ist und heute auch von uns Möglichkeiten genutzt werden, an die wir vor zehn Jahren gar nicht geglaubt haben. Leider besteht die vorhin erwähnte Trägheit im Netz. Die Regel ist in der Tat, dass die höchste Netzbelastungsstunde für die Jahresgebühr den Ausschlag gibt. Angesichts dessen müssen wir uns bei lukrativen Mehrbezugs-Angeboten zurückhalten, weil sie die Netzkapazität beeinflussen. Das gilt für das Abschalten gleichermaßen. Wenn wir dies wollten, müssten wir es im Dezember tun, denn unterjährig holt das Netz uns wieder ein und der positive Effekt der Abschaltung wird durch die stabile, nicht variable Struktur der Netzgebühren egalisiert. Terium: Ein Markt kann seine Aufgabe nur so gut erfüllen, wie seine politisch definierten Randbedingungen es zulassen. Zu einem funktionierenden Energiehandel gehört eine Börsenaufsicht, die ist gegeben. Ebenso Transparenz, die in Deutschland permanent verbessert wird. Die großen Erzeuger gehen dabei mit gutem Beispiel voran. Es sollte aber nicht vergessen werden, dass auch die Großindustrie, Stadtwerke und ausländische Unternehmen die Energiebörse nutzen. Die Transparenzregeln sollten auch von diesen und am besten europaweit umgesetzt werden. Denn die Revisionspläne französischer Kernkraftwerke wirken sich unmittelbar auf den Strompreis in Deutschland aus. Daran zu arbeiten bringt viel mehr, als das Kind mit dem Bade auszuschütten, indem eine vermeintliche Transparenz über riesige, dem Regulierer zur Verfügung gestellte Datenmengen geschaffen wird. Viel effizienter ist es, wirklich wichtige Grunddaten im Markt nachvollziehbar und transparent zu machen. Das sind im Wesentlichen: tatsächliche Stromerzeugung, Netzlast, Kraftwerksausfälle und geplante Revisionen. Diese Daten müssen europaweit vereinheitlicht werden. Dann haben wir ein vollständigeres Bild von Angebot und Nachfrage und 32 ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN 59. Jg. (2009) Heft 1/2

6 davon werden auch die Stromverbraucher profitieren. Erdmann: Mit der Liberalisierung und der Schaffung von Energiehandelsmärkten wurde ein aus wissenschaftlicher Sicht spektakuläres Experiment gewagt. Wir können daran studieren, wie Energiemärkte funktionieren. Wir Wissenschaftler beobachten das natürlich aus einer neutralen Warte, denn wir sind weder Erzeuger noch Großverbraucher. Ich glaube, dass die Wissenschaft von der Liberalisierung sehr stark profitiert hat, z. B. beim Verständnis, was Strom in ökonomischer Hinsicht bedeutet und wie man ihn auf den Märkten handeln kann. Wir denken natürlich weiterhin darüber nach, was in diesen Märkten möglich ist und wie man die Funktionsfähigkeit verbessern kann. Politisch muss man akzeptieren, dass dieses Großexperiment seine Zeit braucht. Auch wird man mit der Liberalisierung nur dann weitermachen können, wenn die Gesellschaft bereit ist, das Experiment auszuhalten. Martin Czakainski/Franz Lamprecht ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN 59. Jg. (2009) Heft 1/2 33

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