Energiemanagement 8/22/2013. Dominik Flick

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1 Dominik Flick Energiemanagement Bedeutung, Aufbau & Implementierung 1988 Geboren und aufgewachsen auf dem landwirtschaftl. Familienbetrieb im Westerwald 2007 Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife und Beginn eines Dualen Studiums bei einem Sonderanlagenbauer in Stuttgart 2009 Auslandseinsatz in Brasilien, u.a. z.t. Global Sourcing 2010 Auslandseinsatz in England, u.a. z.t. Renewable Energy 2010 Abschluss B.Eng, Wirtschaftsingenieurwesen 2011 Vertriebsingenieur im Sonderanlagenbau, u.a. mit Schwerpunkt Energieeffizienz 2012 Beginn eines Masterstudiums, Energietechnik & -management in Mannheim 2013 Abschlussarbeit bei einem OEM z.t. Konzeptionierung & Implementierung eines ganzheitlichen Energiemanagementsystems 2 1

2 Inhalt Inhalt I. Die Bedeutung von Energie & warum wir drüber reden müssen I. Die Bedeutung von Energie & warum wir drüber reden müssen II. Politisches Anreizsystem & was dahinter steckt III. Energiemanagement-Systeme & wie sie funktionieren IV. Energiemanagement-Systeme in der Unternehmens DNA & wie man sie darein bekommt 3 4 2

3 Warum müssen wir über Energie reden? 5 Dynamische globale Veränderungen: Steigender Wettbewerbsdruck Energiesystem Bevölkerungswachstum Wirtschaftswachstum Ressourcenverknappung Umwelteinflüsse 6 8/22/ Dynamische globale Veränderungen Zunehmende Komplexität Gesellschaftliche Verantwortung

4 Steigender Wettbewerbsdruck: Gesellschaftliche Verantwortung: * Quelle: PwC,

5 Politische Reaktionen: Politische Reaktion: Global: Kyoto-Protokoll Energiemanagement als Mittel zur Erreichung der Effizienzziele EU: 2020-Ziele (-20% Treibhausgasreduktion bis 2020)* BRD: Energiekonzept der Bundesregierung : Durchschnittlich ca % Energieeinsparpotential je Unternehmen:* CO2-Emissionen: Ausstoßbeschränkung: 21 % 40 % 52 % Erneuerbare Energie: Brutto-Endenergieverbrauch: Energieproduktivität: Jährlich Effizienzrate: 12 % 18 % 66 % 1,1 % 2,1 % 52 % 2020-Target 2012-Ist Zielerreichung Ca. 5-10% : Ca. 5-10% : Wirtschaftliches / technisches Einsparpotential (Einsatz Effizienztechnologien, Beschaffungsoptimierung..) Einsparpotential durch organisatorische und personelle Maßnahmen (Information, Motivation, Bewusstsein, Verhalten, Abläufe..) * Basisjahr: * BMWi, Sept

6 Inhalt Das Anreizsystem: EEG Härtefallregelung Gesetzliche Grundlage: 40 ff. EEG Drei Fälle der Härtefallregelung: II. Politisches Anreizsystem & was dahinter steckt 1 GWh< Verbrauch < 10 GWh + 14 % < Stromkosten/BWS < 20 % 10 GWh< Verbrauch < 100 GWh + 14 % < Stromkosten/BWS < 20 % Verbrauch > 100 GWh + Stromkosten/BWS > 20 % Anreiz: Begrenzung der EEG-Umlage auf 10% Bedingung: keine Anreiz: Begrenzung der EEG-Umlage auf 1% Bedingung: Zertifizierung eines EnMS Anreiz: Begrenzung der EEG-Umlage auf 0,05 ct/kwh Bedingung: Zertifizierung eines EnMS 11 EnMS = Energiemanagement-System BWS = Bruttowertschöpfung 12 6

7 Das Anreizsystem: Der Spitzenausgleich Das Anreizsystem: Der Ökosteuer-Spitzenausgleich Stromsteuer-Gesetz Rückerstattung nach 9 a, b und ist der sogenannte Spitzenausgleich und zertifizierungsrelevant. Energiesteuer-Gesetz Rückerstattung nach 54 und ist der sogenannte Spitzenausgleich und zertifizierungsrelevant. d.h. 10 Stromsteuer-Gesetz bzw. 55 Energiesteuer-Gesetz motivieren uns, für unser Energiemanagement auch eine Zertifizierung gemäß DIN EN ISO zu prüfen. Achtung: Da die Managementsysteme analog aufgebaut sind, profitieren Sie von Ihrem Knowhow, dass Sie bei der Zertifizierung ISO 9001/14001 erworben haben! Glockenregelung: Gewährung des Spitzenausgleichs wird an Energieeinsparung der deutschen Wirtschaft um jährlich 1,3% gekoppelt Unternehmen > 250 Mitarbeiter > 50 Mio. Euro Umsatz Anreiz: Rückerstattungen von bis zu 90% der steuerlichen Mehrbelastungen möglich Bedingung: Zertifizierung eines EnMS KMU < 250 Mitarbeiter < 50 Mio. Euro Umsatz Anreiz: Rückerstattungen von bis zu 90% der steuerlichen Mehrbelastungen möglich Bedingung: Durchführung eines Energieaudit

8 Wer braucht welches System? Steuerliche Relevanz? Ein System für alle Anforderungen Umweltmanagement EMAS EEG Härtefallr. Spitzenausgleich Umweltmanagement EMAS Managementsystemanforderungen EEG Härtefallr. Spitzenausgleich Energiemanagement Umweltmanagement ISO Organisation Unternehmen ISO Energiemanagement Umweltmanagement ISO Organisation Unternehmen ISO Kein spezieller Energieschwerpunkt Keine steuerliche Relevanz Energieaudits DIN EN Maßnahmenorientiert Energieaudits DIN EN Spitzenausgleich KMU

9 Das Verhältnis der Anreize eine 10 Jahres Perspektive Inhalt 15 % Steuern Energieeffizienz III. Energiemanagement-Systeme & wie sie funktionieren 85 %

10 Energiemanagement Das Ziel...ist die vorausschauende und systematisierte Koordinierung der Beschaffung Umwandlung Verteilung und Nutzung von Energie innerhalb eines Unternehmens. Ziel ist die ganzheitliche und nachhaltige Reduktion des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Kosten, bei maximaler Versorgungssicherheit, unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten. Energiemanagement Was ist das? Aufbau und Optimierung eines energiebezogenen Informationswesens Systematische Verminderung der (Energie-) Kosten durch Erstellung eines Maßnahmenkataloges Rationeller Energieeinsatz in Produktion und Verwaltung durch Auswahl und Bewertung der eingeführten Maßnahmen Erfolgskontrolle Verminderung energiebedingter Umweltbelastungen Sensibilisierung der Mitarbeiter für einen rationellen Energieeinsatz und Informationen zur Energieeffizienz Einführung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Sicherstellung einer unterbrechungsfreien Energieversorgung

11 Energiemanagement Die Parameter Energiemanagement Die Handlungsfelder Techn. Energiemanagement Nutzungsoptimierung Energie-Effizienz-Technologien Energie- Kosten ( ) = Planungsoptimierung Anschlusswert (kw) x Benutzungsstunden (h) Verbrauch (kwh) X Preis ( /kwh) Instandhaltungsoptimierung Versorgungskonzepte Nutzungsoptimierung Steueroptimierung Beschaffungsoptimierung Anforderungsmanagement Energiedatenmanagement Energieversorgungsmanagement Energiebedarfsmanagement Betriebswirtschaftl. Energiemanagement Ziel: ganzheitliche und nachhaltige Energiekostenreduktion bei maximaler Versorgungssicherheit

12 Energiemanagement Der Aufbau Inhalt Ressourcen mgmt Steuerprozess EnM- Strategie System- Design Information mgmt Wissensmgmt Bewertungs mgmt Energiebedarfsmgmt Anforderungsmgmt Energiedatenmgmt Energieversorgungsmgmt A P D Rechts-Prozess Erfassungs-Prozess Beschaffungs-Prozess Verbrauchs-Prozess C Fiskal-Prozess Analyse-Prozess Erzeugungs-Prozess Lastgang-Prozess Bestandsaudit Förderungs-Prozess Anforderungs-Prozess Controlling-Prozess Bewertungs-Prozess Speicher-Prozess Vermarktungs-Prozess Verteilungs-Prozess Shutdown-Prozess Prognose-Prozess Effizienz-Prozess Effizienz-Prozess Core Processes SupportingProcesses Umwelt IT Planung & Entwicklung Mitarbeiterbeteiligung Beschaffung Instandhaltung Vertrieb & Service IV. Energiemanagement-Systeme in der Unternehmens DNA & wie man sie darein bekommt

13 Implementierung in 4 Schritten: (1) Bestandsaudit Ziel: Aufnahme der Ist-Situation als Handlungsgrundlage und Ermittlung der Unternehmensspezifischen Energieaspekte (2) Aufbau der Strategieprozesse Ziel: Ressourcenbereitstellung und kontinuierliche Verbesserung (3) Aufbau der Kernprozesse Ziel: ganzheitliches managen der unternehmensspezifischen Energiesituation (4) Aufbau der Unterstützungsprozesse Ziel: nachhaltige und ganzheitliche Betrachtung sicherstellen Bestandsaudit: (1) Allgemeine Unternehmensanalyse Ziel: allgemeines Unternehmensverständnis aufbauen und Betrachtungsrahmen definieren (2) Organisatorische Analyse Ziel: Erfassung der Aufbauorganisation und der Unternehmensprozesse (3) Kaufmännische Analyse Ziel: Energiekostenstruktur verstehen und Investkriterien beleuchten (4) Technischen Analyse Ziel: Energiefluss und einsätze nachvollziehen und bewerten (5) Juristische Analyse Ziel: rechtliche Anforderungen aus Gesetzen und Verträgen aufnehmen (6) Stakeholder Analyse Ziel: sonstige unternehmensspezifische Interessen z.t. Energie identifizieren

14 Steuerprozess EnM-Strategie System-Design Wissensmgmt Steuerprozess EnM-Strategie System-Design Wissensmgmt Ressourcenmgmt Informationsmgmt Bewertungsmgmt Ressourcenmgmt Informationsmgmt Bewertungsmgmt Verbesserung der energetischen Leistung Reduzierung der MWh/car um 20% bis 2020 Aufbau von Effizienzprozessen Leitlinien & Politik Strategische Ziele Energie-Managementprogramm Strategieplanung Senkung des spez. Energieverbrauchs VM um 6% bis Austausch Beleuchtung Operative Ziele Aktionspläne A P C D Strategie- Umsetzung Installation FU Management-Bewertung

15 Steuerprozess EnM-Strategie System-Design Wissensmgmt Steuerprozess EnM-Strategie System-Design Wissensmgmt Ressourcenmgmt Informationsmgmt Bewertungsmgmt Ressourcenmgmt Informationsmgmt Bewertungsmgmt Verbesserung der energetischen Leistung um 20% bis 2020 Auswertung des Bestandsaudits ergibt ein mögliches Einsparpotential von 20% bis 2020 A EnPI P C D Strategisches Ziel A Energieleitlinien EnPI P C D Strategisches Ziel A EnPI P Strategisches Ziel Bestandsaudit C D A EnPI P C D Strategisches Ziel CO2-Reduktion Förderung Erneuerbarer Energien Etc. (1) Technologische Ressourcen Messtechnik, IT-Systeme, etc. (2) Personelle Ressourcen Energiemanagementbeauftragter, Energieteam etc. (3) Finanzielle Ressourcen Budget zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen (4) externe Ressourcen Fachkompetenz zur Aufdeckung von Einsparpotentialen, Fachplaner etc

16 Steuerprozess EnM-Strategie System-Design Wissensmgmt Ressourcenmgmt Informationsmgmt Bewertungsmgmt Steuerprozess EnM-Strategie System-Design Wissensmgmt Ressourcenmgmt Informationsmgmt Bewertungsmgmt Zielgruppe: Zeitraum: Inhalt: Medium: EnMS ISO Energiedaten Energieeffizienz Einsparpotential Planung Instandhaltung Rechtliche Fragen Politik Ziele Managementprogramme Dokumentation Rückblick/Bewertung Kommunikation Training/Schulung Einkauf Design Notfallpläne Umweltreport Umweltbelastungen EMAS UMS ISO Führungsteam 2. EnMS relevante MA aus: Strategieprozess Kernprozess Unterstützungspr. Einmalig Kontinuierlich Einmalig Kontinuierlich -Anforderungen aus der ISO Bewertung des EnMS -Entwicklung der energiebezogenen Leistung -Bewertung des EnMS -Anforderungen aus der ISO Individuell je Zielgruppe - Individuell je Zielgruppe Staff-Meeting Mgmt. Review Regelmeetings Mgmt. Review Schulung individuell Kundenanforderungen, Rechtliche Fragen, Verträge, Rückverfolgbarkeit QMS ISO alle MA Einmalig Kontinuierlich -Einführung der ISO individuelle Einflussmöglichkeit -individuelle Beteiligungsmöglichkeit -Beteiligung -Sensibilisierung / Informationen Firmenzeitung Gruppengespräche Energiesparwettbewerb Betriebl. Vorschlagswesen Kampagnen

17 Steuerprozess EnM-Strategie System-Design Wissensmgmt Steuerprozess EnM-Strategie System-Design Wissensmgmt Ressourcenmgmt Informationsmgmt Bewertungsmgmt Ressourcenmgmt Informationsmgmt Bewertungsmgmt (1) Informationsressourcen identifizieren Verbände, Energieberater, Betriebliches Vorschlagswesen etc. (2) Kontinuierliche Verbesserungsprozesse implementieren: Austausch der verschiedenen Organisationseinheiten Lesson s learned Beste Practice (3) Schulungsbedarf identifizieren und abdecken (1) Wirtschaftliche Bewertungskriterien Return On Investment (ROI) Interne Verzinsung etc. (2) Energetische Bewertungskriterien: Energieleistungskennzahlen (EnPIs) Benchmarks BVT, DIN-Normen etc. (3) Rechtliche Bewertungskriterien Rechtskonformität (4) Energiemanagement-System Bewertungskriterien: Interne Audits Externe Audits Management-Reviews

18 Anforderungsmanagement Energiedatenmanagement Energieversorgungsmgmt Energiebedarfsmgmt Anforderungsmanagement Energiedatenmanagement Energieversorgungsmgmt Energiebedarfsmgmt (1) Ziel: Identifikation der sich ergebenden Anforderungen an das Unternehmen durch das Energiemanagementsystem (2) Rechtsprozess: Ermittlung der unternehmensspezifischen Rechtsanforderungen (Rechtskataster) Implementierung eines kontinuierlichen Überwachungsprozesses (3) Fiskalprozess: Ermittlung sich aus der Rechtsprechung ableitenden Steuergrundlagen Implementierung eines kontinuierlichen Überwachungs- und Optimierungsprozesses (4) sonstige Anforderungen: Ermittlung der sonstigen Anforderungen (z.b. Behörden-Genehmigungen, Abfragen..) Strom Gas (1) Ziel: Ermittlung des Energieflusses und der Energieeinätze zur energetischen Bewertung Beleuchtung Kühlprozesse Produktionsprozesse Druckluft

19 Anforderungsmanagement Energiedatenmanagement Energieversorgungsmgmt Energiebedarfsmgmt SupportingProcesses Umwelt IT Planung & Entwicklung Beschaffung Mitarbeiterbeteiligung Instandhaltung Vertrieb & Service Ziel: Identifikation, Bewertung, Durchführung und Bewertung von Optimierungsmaßnahmen: Energieverwendung Energiebereitstellung Energieverteilung (1) Umwelt: Integration mit Umweltmanagementsystemen und Weiterentwicklung zur ganzheitlichen Ressourcenoptimierung (2) Mitarbeiterbeteiligung: aktive Förderung der Mitarbeiter über betriebliches Vorschlagswesen Energiesparwettbewerbe etc. (3) IT: Unterstützung des Energiemanagementsystems durch IT-Lösungen; Energiedatenmanagementsysteme und -Software

20 SupportingProcesses Umwelt IT Planung & Entwicklung Beschaffung Vertrieb & Service SupportingProcesses Umwelt IT Planung & Entwicklung Beschaffung Mitarbeiterbeteiligung Instandhaltung Mitarbeiterbeteiligung Instandhaltung Vertrieb & Service (1) Grundsatz: Eine energieeffiziente Planung reduziert nachhaltig Energie und Kosten (2) Neu-, Veränderungs-, Renovierungsplanung: Berücksichtigung von energieeffizienten Alternativen, Niedrigenergiestandards und alternativen Energiequellen in der Planung bei wesentlichen Energieeinsatzbereichen Analyse des Energiebedarfs des Planungsprojekts Energetische Bewertung entlang der relevanten Entwicklungsschritte des Planungsprojekts Ergebnisse der Bewertung fließen in die Auslegung, Spezifikation und Beschaffung mit ein Kontrolle der energetischen Bewertung in der Umsetzungsphase (z.b. bei Abnahme oder Inbetriebnahme) (3) Implementierung im Planungsprozess: Genaue Festlegung, wann eine energetische Bewertung durchgeführt wird Festlegung der Zuständigkeiten für die Durchführung der Bewertung, einschließlich Überprüfung und Freigabe Sicherstellung der Untersuchung von Alternativen nach wirtschaftlichen und energieeffizienten Gesichtspunkten Festlegung der Verantwortung für die Entscheidung, welche Option die sinnvollste ist

21 SupportingProcesses Umwelt IT Planung & Entwicklung Beschaffung Mitarbeiterbeteiligung Instandhaltung Vertrieb & Service SupportingProcesses Umwelt IT Planung & Entwicklung Beschaffung Mitarbeiterbeteiligung Instandhaltung Vertrieb & Service (1) Grundsatz: Eine energieeffiziente Beschaffung reduziert nachhaltig Energie und Kosten (2) Beschaffungsleitlinien: Energieeffizienz wird für die Produkte der relevanten Energieeinsatzbereiche im Rahmen des Beschaffungsprozesses als Einkaufskriterium berücksichtig (Life-Cycle- Costs) (3) Implementierung im Beschaffungsprozess: Genaue Festlegung, wann eine energetische Bewertung durchgeführt wird Festlegung der Zuständigkeiten für die Durchführung der Bewertung, einschließlich Überprüfung und Freigabe Sicherstellung der Untersuchung von Alternativen nach wirtschaftlichen und energieeffizienten Gesichtspunkten Festlegung der Verantwortung für die Entscheidung, welche Option die sinnvollste ist (1) Grundsatz: Eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung von Maschinen, Einrichtungen und Anlagen kann zu Energieeinsparungen führen, da die Geräte in ihrem Betriebsoptimum laufen und Fehlfunktionen schneller wahrgenommen werden. (2) Implementierung im Instandhaltungsprozess: Energieeffizienzkriterien für den wirksamen Betrieb und eine Instandhaltung der wesentlichen Energieeinsatzbereiche sind definiert Betriebs- und Instandhaltungspläne für Maschinen, Einrichtungen und Anlagen liegen vor und berücksichtigen die Energieeffizienzkriterien Wartungsintervalle für einschlägige Einrichtungen sind beschrieben (inkl. Art der Wartung) Die energetische Auswirkung bei Nichteinhaltung der Wartung ist für die wesentlichen Energieeinsatzbereiche bekannt

22 SupportingProcesses Umwelt IT Planung & Entwicklung Beschaffung Mitarbeiterbeteiligung Instandhaltung Vertrieb & Service Energiemanagement Lesson s learned (1) Grundsatz: Einführung und Erfolge des Energiemanagements erhöhen die positive Außendarstellung des Unternehmens (2) Aktive Vermarktung über: Corporate Carbon Footprint, Product Carbon Footprint Ökoeffizienz Regenerative Versorgungskonzepte Nachhaltigkeitsreport 1) Energiemanagement als Antwort auf aktuelle und kommende Ressourcen und Klimafragen 2) Einführung notwendig zur Nutzung gesetzlicher Steuererleichterungen 3) Energiemanagement verringert ganzheitlich und nachhaltig den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten 4) Energiemanagement hilft somit die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern; eingesparte Kosten = direkter Gewinn

23 Faire Zukunft Mehr Intelligenz, weniger Energie Wenn 7 Milliarden Menschen auf unserem Planeten so leben würden, wie wir Europäer, dann bräuchten wir fast 3 Erden! (Der Ökologische Fußabdruck) SEMPACT AG Kelvinstraße 3 D Landsberg/Lech Tel.: +49 (0) Dominik Flick (B. Eng.) 46 23

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