Wettergefahren 2014 Anne Lilli Waltraud Maria

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1 Wettergefahren 2014 Anne Unerwartet kräftige Gewitter, im Ruhrgebiet mit Unwetterpotential. Begleiterscheinungen waren Graupelschauer und schwere Sturmböen. Lilli Am Sonntag Abend zog eine markante Okklusion in den Westen. In den Mittelgebirgen kam es dort oberhalb 600 m anfangs zu kräftigen Schneefällen mit bis zu 5 cm Neuschnee. In der gesamten Westhälfte fiel kurzzeitig gefrierender Regen (außer im Ruhrgebiet). Als die Niederschläge die Mitte erreichten, kam es oberhalb 400 m verbreitet zu markanten Starkschneefällen und zu mäßigen Schneeverwehungen. Innerhalb 12 h fielen bis zu 20 cm Schnee. Unterhalb 400 m schneite es nur kurzzeitig. Schon kurz nach Mitternacht ging der Schnee dort in Schneeregen über. Einige Schneemengen (12 h): Taufstein HE -> 19 cm Wasserkuppe HE -> 16 cm Eisenberg HE -> 16 cm Brocken ST -> 15 cm Meinigen TH -> 15 cm Magdeburg ST -> 8 cm Hannover NI -> 4 cm Hamburg HH -> 2 cm Waltraud In der Westhälfte traten kräftige Regen- und Graupelschauer auf. Im Ruhrgebiet, an den Grenzen Hessen/Rheinland- Pfalz/Nordrhein-Westfalen, im Vogelsbergkreis, in Berlin und in der Uckermark, in der Eifel und im zentralen Niedersachsen kam es zu kräftigen Gewittern mit heftigem Graupel und stürmischen Böen bis 70 km/h. Maria Am späten Montag Abend (gegen 22:00) zogen kräftige Gewitter in das westliche Nordrhein-Westfalen. Es kam zu Platzregen (ca. 20 l/m² in 60 min) und Sturmböen (ca. 80 km/h). In der Nacht zum Dienstag bildeten sich auch im Südwesten Gewitter. Diese waren ebenfalls kräftig und wurden von kleinem Hagel (< 0,5 cm), Platzregen (< 25 l/m² in 60 min) und von Sturmböen (< 85 km/h) begleitet.

2 Pepica In der Nordosthälfte kam es verbreitet zu Schauern und Gewittern. Diese fielen örtlich kräftig aus und wurden von heftigem Graupel (< 0,5 cm), kleinem Hagel (< 0,5 cm), Platzregen (< 20 l/m² in 60 min) und Sturmböen (< 85 km/h) begleitet. Quendolin In der Südosthälfte kam es zu kräftigen Gewittern mit heftigem Graupel (< 0,5 cm), Platzregen (< 20 l/m²) und stürmischen Böen (< 70 km/h). Radar : Radar: Rain-Alarm Quendolin Am zogen von Südosten her kräftige Gewitter mit kleinem Hagel (< 0,5 cm) und Platzregen ( < 20 l/m² in 60 min) auf. Am kam es besonders in der Nordwesthälfte zu kräftigen Gewittern mit Hagel (um 1,0 cm) und Platzregen (< 20 l/m² in 60 min). Am wurden 9337 Blitze registriert.

3 Radar Radar: Rain-Alarm Radar Radar: Rain-Alarm

4 Blitze

5 Quendolin Tief Quendolin blieb weiterhin über Deutschland und sorgte am besonders im Norden für kräftige Gewitter. Südwestlich von Schwerin kam es sogar zu einem Unwetter mit hoher Blitzrate, Hagel (< 2,0 cm), Platzregen (ca. 25 l/m² in 60 min) und stürmischen Böen (bis 70 km/h). Radar Radar: Rain-Alarm

6 Blitze

7 Am lagen mehrere kleine Tiefs über Mitteleuropa. Sie sorgten besonders in der Westhälfte Deutschlands für kräftige Gewitter mit kleinem Hagel (< 1,0 cm), Platzregen (um 20 l/m² in 60 min) und stürmischen Böen (bis 70 km/h). Radar Radar: Rain-Alarm

8 Blitze

9 Sabine Am entwickelten sich besonders über Ostund Nordhessen, Westthüringen und Nordbayern kräftige, teils auch unwetterartige Gewitter mit Hagel (um 2,5 cm), sintflutartigem Platzregen (< 35 l/m² in 60 min) und Sturmböen (< 85 km/h). Am entstanden über Ostthüringen und Westsachsen kräftige Gewitter, welche nach NW zogen. Radar Radar: Rain-Alarm

10 Blitze

11 Blitze

12 Xena In der Nacht zum kam es mit der Kaltfront zu Starkregenfällen mit Regenmengen zwischen 15 und 25 l/m² in 12 h und zu schweren Sturmböen bis 100 km/h. Am entwickelten sich in der Südhälfte kräftige Schauer und Gewitter mit kleinem Hagel (< 1,0 cm), Platzregen (< 20 l/m² in 60 min) und Sturmböen (< 85 km/h).

13 Blitze

14 Annetraut Ela Am kam es im Norden zu teils kräftigen Gewittern mit kleinem Hagel und Platzregen. Am kam es zu einzelnen Luftmassengewittern. Am Nachmittag zog ein schweres Unwetter in den Südwesten Niedersachsens. Es kam zu großem Hagel (< 4,0 cm), sintflutartigem Platzregen (< 40 l/m² in 60 min) und orkanartigen Böen (< 110 km/h). Am Abend zog gegen 19:45 ein Gewittercluster in den Westen von Nordrhein-Westfalen und zog über das Ruhrgebiet in Richtung Nordosten. Es war das schwerste Unwetter seit Jahren und erreichte sogar Warnstufe LILA! Der Schwerpunkt des Unwetters lag über dem Ruhrgebiet. Dort kam es zu großem Hagel (< 5,0 cm), sintflutartigem Platzregen (< 45 l/m² in 60 min), schweren Orkanböen (< 150 km/h) und Tornados der Kategorien F0 und F1. 6 Menschen kamen ums Leben. Die Deutsche Bahn, sowie der Flughafen in Düsseldorf, stellten den Betrieb für mehrere Stunden komplett ein. In der Nacht zum kam es in der Osthälfte Hessens zu unwetterartigen Gewittern. Spitzenböen am : 142 km/h - Düsseldorf-Flughafen (NW) 133 km/h - Neuss (NW) 125 km/h - Essen (NW) 124 km/h - Castrop-Rauxel (NW) 119 km/h - Düsseldorf (NW) 115 km/h - Schleiden-Schöneseiffen (NW) 113 km/h - Eschweiler, Gelsenkirchen (jeweils NW) 107 km/h - Grevenbroich, Kemnader See (NW) Am entwickelten sich im Laufe des Nachmittags erneut Luftmassengewitter. Am Abend zog ein schweres Unwetter der Warnstufe DUNKELROT über Nordhessen und den Süden Niedersachsens. Dabei kam es zu großem Hagel (< 4,0 cm), sintflutartigem Platzregen (< 40 l/m² in 60 min) und schweren Sturmböen (um 100 km/h). Am entstanden deutlich weniger Gewitter. Im äußersten Osten Deutschlands reichte es noch einmal für ein Unwetter.

15 Radar Radar: Rain-Alarm

16 Blitze

17 Blitze

18 Schweres Unwetter am Nachmittag des in Niedersachsen Radar: Rain-Alarm Animation extremes Unwetter am in NRW Radar: Rain-Alarm

19 Blitze

20 Kristina Lucia Am Freitag (04.07.) wurden verbreitet Temperaturen über 25 C gemessen; lokal um oder knapp über 30 C. Am Nachmittag zogen unwetterartige Gewitter in die Westhälfte Deutschlands. Dabei kam es zu Hagel (< 1,5 cm), Platzregen (< 25 l/m² in 60 min) und schweren Sturmböen (< 100 km/h). Am Samstag (05.07.) kam es im Norden zu teils kräftigen Gewittern mit lokaler Unwettergefahr. Am Sonntag (06.07) kam es zum Höhepunkt der Unwetterlage. Die Kaltfront eines Randtiefs von Tief LUCIA überquerte Deutschland von WSW nach ONO. Dabei kam es in der Westhälfte zu Unwettern, vielerorts auch zu schweren Unwettern mit hohen Blitzraten, Hagel (< 2,0 cm), sintflutartigem Platzregen (< 35 l/m² in 60 min) und Orkanböen (< 130 km/h). In der Kaltfront entstanden punktuell Downbursts mit Böen um 140 km/h!

21 Blitze

22 Blitze

23 Blitze

24 Michaela Am Montag (07.07.) zog ein kleines Tief (Michaela) über Frankreich nach Deutschland. Seine Kaltfront erreichte Deutschland am Nachmittag. Dabei entstanden im Südwesten schwere Unwetter mit hohen Blitzraten, Hagel (< 2,0 cm), sintflutartigem Platzregen (< 35 l/m² in 60 min) und Orkanböen (< 130 km/h). Die Gewitter breiteten sich in der Nacht zum Dienstag NNO-wärts aus. Am Dienstag kam es dann im Osten zu schweren Unwettern, während sich von Südosten unwetterartiger Starkregen mit Regenmengen bis 55 l/m² in 12 h ausbreitete.

25 Blitze und Nacht zum

26 Radar Bow-Echo Baden-Württemberg Radar: Rain-Alarm Radaranimation Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern Radar: Rain-Alarm Paula

27 Blitze

28 Blitze

29 Quintia Am Sonntag (27.07.) lokale Hitzegewitter. Am Montag von Südwesten Aufzug einer Kaltfront mit unwetterartigen Gewittern. Dabei hohe Blitzraten, großer Hagel (< 2,5 cm), sintflutartiger Platzregen (< 35 l/m² in 60 min) und stürmische Böen (< 70 km/h); am Abend im südöstlichen Baden-Württemberg Orkanböen (< 120 km/h); vom späten Nachmittag bis in die Nacht zum Dienstag im Münsterland immer wieder heftige Platzregenschauer. Dabei wurde eine Gesamtniederschlagsmenge von ca. 150 l/m² erreicht! Am Dienstag entwickelten sich erneut Unwetter mit denselben Begleiterscheinungen.

30 Blitze

31 Blitze

32 Blitze

33 Warnkarte :00 MESZ

34 ex-bertha Am Sonntag (10.08.) zog ex-hurrikan Bertha über die Britischen Inseln und sorgte dort verbreitet für schwere Sturmböen. Die Kaltfront des Tiefs sollte aufgrund der großen Temperaturkontraste heftige Gewitter auslösen. Stattdessen zündete die davorliegende Konvergenz (Schauerlinie), sodass der Gewitterschwerpunkt weiter östlich lag, als berechnet. Wegen der dichten Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks) und der heftigen Gewitter kam es lokal zu Böen bis zur Orkanstärke. Schwere Unwetter der Warnstufe DUNKELROT tobten an der Grenze Rheinland- Pfalz / Hessen, Taunusstein / Bad Schwalbach und am Bodensee. Im äußersten Süden Hessens gab es dabei Orkanböen bis 130 km/h und am Bodensee bis 120 km/h. In Bad Schwalbach richtete ein F2-Tornado schwere Schäden an. Bei Wölfersheim (FB) gab es ebenfalls ein Tornado. Allerdings nur der Stärke F0.

35 Blitze

36 Ex-Gonzalo Billie Am Freitag (12. Dezember) zog Orkantief Billie, ein Randtief von Alexandra, über den Norden Deutschlands. Dabei kam es zu Sturmböen bis 75 Km/h bis ins Flachland. In den Gebirgen ab 400 m gab es schwere Sturmböen bis 100 km/h, in Gipfellagen ab 700 m orkanartige Böen oder sogar Orkanböen zwischen 110 und 130 km/h. Spitzenböen: Brocken -> 159 km/h Zugspitze -> 122 km/h Wasserkuppe -> 108 km/h

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