Nutzung von Ökobilanzdaten zur Messung der Umweltauswirkungen unseres Konsums im In- und Ausland

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1 Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Nutzung von Ökobilanzdaten zur Messung der Umweltauswirkungen unseres Konsums im In- und Ausland EMPA Dübendorf, 19. November 2014 Nicolas Merky, Sektion Ökonomie, BAFU

2 Grüne Wirtschaft Aktionsplan Grüne Wirtschaft (März 2013) Darin Massnahme «Festlegung von Zielen und Berichterstattung» Volksinitiative «Grüne Wirtschaft» verlangt unter anderem ökologischer Fussabdruck 1 bis 2050 Bundesrat: Gegenvorschlag (Februar 2014): Beinhaltet u.a. Ziele, Messung und Berichterstattungszyklus Gute wissenschaftliche Grundlagen zur Messung der Umweltbelastung im In- und Ausland notwendig Mehr Infos: 2

3 Grundlagenarbeiten: Messung der Gesamt-Umweltbelastung BAFU betritt Neuland Welche Umweltbelastung wird durch Konsum und Produktion in der Schweiz weltweit verursacht? Datengundlage: Ökobilanzen, Umweltdaten, Input- Output-Tabellen und Handelsdaten Jungbluth et al. (2011) Frischknecht et al. (2014) 3

4 Gesamtumweltbelastung Berechnungsschema: mit/ohne IOT 4

5 Footprint-Indikatoren Gesamtumweltbelastung (UBP, ökologische Knappheit) Wassernutzung (Pfister et al.) Landnutzung (de Baan et al.) Treibhausgase (GWP, IPCC mit/ohne ODP) Luftverschmutzung (prim. & sek. Partikel) (Goedkoop et al. 2009). Eutrophierungspotenzial (Goedkoop et al. 2009). Primärenergie: Frischknecht et al. (2007). 5

6 Gesamtumweltbelastung UBP: Resultate gesamte Schweiz 6

7 Gesamtumweltbelastung UBP 7

8 Herausforderungen Vorbehalte gegen Ökobilanzen für amtliche Statistiken. Wichtigste Kritikpunkte: Transparenz, Verfügbarkeit und Zugang zu Ökobilanzdaten Internationale Vergleichbarkeit (Arbeiten BAFU bisher nicht international repliziert und nur bedingt replizierbar) Gewichtungen zu Umweltindikatoren 8

9 Internationale Arbeiten: Ähnlicher Ansatz: Arbeiten JRC: Life Cycle Resources Indicators Kombination Handelsdaten & LCA Quelle: JRC, Life cycle indicators for resources, products and waste 9

10 Bottom-up Ansatz, Beispiel PEF Product Environmental Footprint (EU) Fokus auf einzelne Gütergruppen und Umweltaspekte Derzeit Pilotphase ( ) CH Aktives Mitglied bei den Arbeiten Steering committee und technical secretariat für 4 Gütergruppen Mehr Infos: 10

11 IOT-basierte Modelle Ökonomisches Modell der Input-Output-Tabellen mit Umweltinformationen erweitern Beispiel CREEA exiobase Tukker et al. (2014) Mehr Infos: 11

12 IOT-basierte Modelle CREEA - exiobase 12

13 IOT-basierte Modelle Beispiel: Treibhausgase bei Eurostat «Carbon dioxide emissions from final consumption» Domestic Technology Assumption (DTA) Produkte werden im Ausland gleich hergestellt wie im Inland emissions avoided by trade 9t CO 2 p. cap. (EU) mehr Informationen: arbon_dioxide_emissions_from_final_consumption_in_detail 13

14 Methodenvergleich Top-down, primär IOT-basierte Modelle Simple, transparente Modelle möglich Internationale Analysen und Vergleiche Gleichzeitig Analyse von Wirtschaftssektoren Bottom-up ökobilanzbasierte Modelle Genaue Resultate, aber Fokus auf einzelne Gütergruppen / Umweltaspekte notwendig Datengrundlage? Hybride Ansätze (z.b. Arbeiten BAFU und JRC) Erlaubt Analyse von grösserer Anzahl an Umweltaspekten als reine IOT-basierte Modelle Datengrundlage? 14

15 Schlussfolgerungen Umweltpolitik nimmt vermehrt Fussabdruck- Perspektive ein (Konsumperspektive). Aktuelles Beispiel: Grüne Wirtschaft, EU Schweiz nimmt derzeit mit Berechnung von Fussabdruck-Indikatoren Pionierrolle ein Ökobilanzen erlauben im schweizerischen Kontext genauere Aussagen über die Wirkungen des schweizerischen Konsums als rein IOT-basierte Modelle Diskussionen zu Fussabdruck-Indikatoren für amtliche Statistiken sind im Gang 15

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