Was kann die Deutsche Rentenversicherung für Krebserkrankte tun? Irassi Neumann Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland

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1 Was kann die Deutsche Rentenversicherung für Krebserkrankte tun? Irassi Neumann Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland

2 Gesetzliche Grundlagen 15 SGB VI für Versicherte, die im Erwerbsleben stehen und nicht erwerbsunfähig sind 31 SGB VI i.v. m. Gemeinsame Richtlinien für Kinder, erwerbsunfähige Versicherte, Altersrentner

3 Zuständigkeit bei Leistungen nach 15 SGB VI ist der Rentenversicherungsträger zuständig bei Leistungen nach 31 SGB VI kann sowohl die Rentenversicherung als auch die Krankenversicherung zuständig sein. Hier gilt: Der zuerst angegangene Leistungsträger ist zuständig.

4 Grundsatz Grundsatz Nach- und Festigungskuren wegen Geschwulsterkrankungen werden bis zum Ablauf eines Jahres nach einer beendeten Primärbehandlung gewährt. Darüber hinaus können spätestens bis zum Ablauf von 2 Jahren im Einzelfall, Leistungen gewährt werden, wenn erhebliche Funktionsstörungen vorliegen.

5 Persönliche Voraussetzungen Diagnose muss geklärt sein Operative und Strahlentherapie muss abgeschlossen sein Zytostatische Behandlung muss nicht abgeschlossen sein ausreichende Belastbarkeit muss vorliegen

6 Versicherungsrechtliche Voraussetzungen sechs Kalendermonate mit Pflichtbeiträgen in den letzten 2 Jahren oder innerhalb von 2 Jahren nach Beendigung einer Ausbildung Beschäftigung aufgenommen oder nach dieser arbeitsunfähig bis zur Antragstellung oder bei Antragstellung allgemeine Wartezeit erfüllt

7 Ausschluss von Leistungen beamtenrechtliche oder entsprechende Anwartschaften auf Versorgung versicherungsfreie Bezieher einer Versorgung bis zum Erreichen der Altersgrenze Untersuchungshaft oder im Vollzug einer Freiheitsstrafe

8 Umfang gezielte diagnostische und therapeutische Maßnahmen zur Stabilisierung oder Besserung des Gesundheitszustandes und um Funktionsstörungen zu beseitigen oder auszugleichen auch als Anschlussrehabilitation möglich Unterbringung einer medizinisch notwendigen Begleitperson

9 Dauer mindestens für drei Wochen können auch verlängert werden

10 Ergänzende Leistungen Übergangsgeld (finanzielle Absicherung) Reisekosten Haushaltshilfe Rehabilitationssport

11 Ziele einer onkologischen Rehabilitation das körperliche, seelische und soziale Befinden zu bessern oder zu stabilisieren Funktionsstörungen zu beseitigen oder auszugleichen Unterstützung zur Bewältigung des Lebens in Familie, Gesellschaft, Beruf auch mit der Krankheit

12 Inhalte der Rehabilitation dem Gesundheitszustand entsprechende Therapien Strategien für den Umgang mit der Erkrankung Vielfältige Freizeitangebote Erholungsmöglichkeiten Vorbereitung auf das weitere Arbeitsleben

13 Wer gehört zum Reha-Team? Ärzte der einschlägigen Fachrichtungen, ggf. mit Zusatzqualifikationen (z. B. Sozialmedizin) Pflegekräfte Psychologen Physiotherapeuten Sport- und Ergotherapeuten Ernährungsberater Köche Sozialarbeiter...

14 Leistungsbestandteile Reha allgemein 26 Abs. 2 SGB IX - Behandlung durch Ärzte usw. - Arznei- und Verbandmittel - Früherkennung, Frühförderung - Psychotherapie - Hilfsmittel (z. B. Körperersatzstücke...) - medizinisch-physikalische Maßnahmen (z. B. Massagen) - Heilmittel (Krankengymnastik, Bewegungs- und Sprachtherapie) - Belastungserprobung, Arbeitstherapie - Gesundheitsschulungen

15 Was passiert nach der Rückkehr in den Alltag? Umsetzung und Fortführung des Gelernten Der Erfolg der Rehabilitation kann nur so gut sein wie die Mitwirkung des Rehabilitanden; d. h. die Rehabilitation zeigt den Weg, gehen muss er ihn selbst. Stufenweise Wiedereingliederung berufliche Rehabilitation Selbsthilfegruppen

16 Regelmäßig durch die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland belegte onkologische Kliniken Klinikname Ort Bundesland Rehabilitationsklinik Seebad Ahlbeck Ahlbeck Mecklenburg- Vorpommern Vogtland -Klinik Bad Elster Sachsen Bavaria Klinik Kreischa Sachsen Christiaan-Barnard-Klinik Dahlen-Schmannewitz Sachsen Teufelsbad Fachklinik Blankenburg Sachsen-Anhalt MEDIAN Klinik Kalbe Kalbe Sachsen-Anhalt Paracelsus-Harz-Klinik Bad Suderode Sachsen-Anhalt Reha-Klinik Bad Salzelmen Schönebeck-Bad Salzelmen Sachsen-Anhalt Rehabilitationsklinik Bad Colberg GmbH Bad Colberg Thüringen MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka Thüringen Inselsbergklinik Tabarz Tabarz Thüringen Masserberger Klinik Masserberg Thüringen

17 Ergebnis der Prognose der medizinischen Rehabilitation Insgesamt leichter Zuwachs von 2,9 % (5,8 %), überwiegend demografisch bedingt Rückgang bei stationären Leistungen von 0,7 % (+1,3 %) Anstieg bei ambulanten Leistungen von 25,9 % (39 %) Anstieg bei Anschlussrehabilitationen von 13,3 % (20 %) Stagnation in der Orthopädie von 2,5 % und Kardiologie von 4,2 % Anstieg bei onkologischen Leistungen von 6,0 % (14%) Anstieg bei psychosomatischen Leistungen von 10,1 % (8 %) Anstieg bei Entwöhnungsbehandlungen von 2,8 % Stagnation in der Kinder- und Jugendlichenrehabilitation von 3,3 % Rückgang in der Gastroenterologie von 5,2 % Anstieg in der Neurologie von 7,5 % 17

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. 18

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