KYOTO - ARBEITSGRUPPE

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1 KYOTO - ARBEITSGRUPPE Besprechung am Abteilung 15 Umwelt

2 Tagesordnung 1. Bericht der letzten Kyoto-Sitzung in Wien 2. Berichtswesen (Themenbericht, BLI- Berichte, Klimaschutzgesetz) 3. Erstellung des 3. Zwischenberichtes 4. Vorstellung Kärntner Institut für Klimaschutz 5. Anpassung an den Klimawandel - Istzustand 6. Allfälliges Rosemarie Malicha Markus Kottek 2

3 Bericht Kyoto-Sitzung vom Internationale Entwicklung: UN-Klimakonferenz Bali Ergebnis: Kyoto-Nachfolgevertrag (Ende 2009) Keine konkreten Höchstwerte für Emissionen UN-Klimaschutzfond Verkauf von Regenwaldgebieten an Industrienationen Technologietransfer in Entwicklungsländer Rosemarie Malicha Markus Kottek 3

4 Bericht Kyoto-Sitzung vom Klimaanpassungsstrategie: Projekte mit Austroclim erarbeitet betroffene Sektoren: Land-Forstwirtschaft, Wasser, Energie und Tourismus Klimafolgenforschung: 1,9 Mio 3-jähriges Programm, Konzept Ende Juni KLI:EN: 4 Mio Rosemarie Malicha Markus Kottek 4

5 Bericht Kyoto-Sitzung vom Aktuelle EU-Entwicklung: RL zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen: Verpflichtungsperiode mit Basisjahr 2005 bis 2020: - 20% Gesamtziel 6 Gase Korb unverändert kontinuierliche Emissionsabnahme von 2012 bis 2020 (-2% jährlich) Österreich: - 16% Rosemarie Malicha Markus Kottek 5

6 Bericht Kyoto-Sitzung vom Aktuelle EU-Entwicklung: RL zur Änderung der EmissionshandelsRL: Verpflichtungsperiode bis 2020 Reduktion der Zertifikate um 21% (Basisjahr 2005) Wegfall der NAPs Versteigerung eines Teils der Zertifikate (Energiesektor) Gratiszuteilungen im Industriebereich Weitere Vorgangsweise: Ende 2008 Lesung im Parlament Rosemarie Malicha Markus Kottek 6

7 Bericht Kyoto-Sitzung vom Art.15a - Vereinbarung Ende Mai neuer Entwurf 6. Klimaschutzgesetz Länder fordern eine grundlegende Änderung Rosemarie Malicha Markus Kottek 7

8 Berichtspflichten 1. BLI Berichte 2. Berichtspflicht im Klimaschutzgesetz 3. Themenberichte Abt.15 (Umweltzustandsbericht) Zwischenbericht Kärntens Rosemarie Malicha Markus Kottek 8

9 Kärntner Institut für Klimaschutz KIKS Verein Kärntner Institut für Klimaschutz Beschluss: 75. Sitzung der Kärntner Landesregierung, Vereinsgründer Amt der Kärntner Landesregierung Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Naturwissenschaftlicher Verein Kärnten Vereinsvorstand LR Ing. Reinhart Rohr Dr. Franz Stockinger Dr. Helmut Zwander Geschäftsführung Mag. Dr. Markus Kottek Vorsitzender 1. Stellvertr. Vorsitzender 2. Stellvertr. Vorsitzender Rosemarie Malicha Markus Kottek 9

10 KIKS Personelles Markus Kottek Wissenschaftlicher Werdegang 10/ /2002: Diplom Meteorologie, Uni Wien 12/ /2007: Doktorat Meteorologie, Uni Wien Beruflicher Werdegang 09/ /2003: Österreichische Akademie der Wissenschaften 01/ /2007: FP6 EU-Projekt, Veterinärmedizinische Universität Wien 04/ /2008: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Fachabteilung Theoretische und Angewandte Klimatologie Seit 05/2008: Kärntner Institut für Klimaschutz Flatschacher Straße 70, EG Zi 064 Tel: bzw Rosemarie Malicha Markus Kottek 10

11 KIKS Aufgabengebiet Klimaschutz: Umsetzung der Österreichischen Klimastrategie in Kärnten, Prüfung von Gesetzen und Verordnungen auf Klimatauglichkeit Anpassung an den Klimawandel: Anpassungsstrategie Österreichs, Klimafolgenforschung Externe Dienstleistungen: Aufbereitung meteorologischer/klimatologischer Fragestellungen, nationale/internationale Projekte, Öffentlichkeitsarbeit Rosemarie Malicha Markus Kottek 11

12 KIKS Schwerpunkte 2008/ Zwischenbericht der Umsetzung der Österreichischen Klimastrategie in Kärnten Umweltzustandsbericht, Themenbereich Klima Mitarbeit an Österreichischer Anpassungsstrategie an den Klimawandel Bundesklimaschutzgesetz Klimaatlas Kärnten Rosemarie Malicha Markus Kottek 12

13 Anpassung an den Klimawandel Rosemarie Malicha Markus Kottek 13

14 Diskussionen über den Klimawandel Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig, wie dies nun aufgrund der Beobachtungen des Anstiegs der mittleren globalen Luft- und Meerestemperaturen, des ausgedehnten Abschmelzens von Schnee und Eis und des Anstiegs des mittleren globalen Meeresspiegels offensichtlich ist (IPCC 2007). IPCC, 2007: Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA, 996 pp Rosemarie Malicha Markus Kottek 14

15 Diskussionen über den Klimawandel Die Analyse langer meteorologischer Reihen zeigt neben stets auftretenden Schwankungen deutliche Änderungen in den letzten Jahrzehnten: a) Die Temperaturzunahme im letzten Jahrhundert ist die stärkste in 1000 Jahren, die letzte Dekade ist die Wärmste des Jahrhunderts. b) Der Meeresspiegel ist im letzten Jahrhundert um 10 bis 20 cm gestiegen, und der Anstieg scheint sich zu beschleunigen. c) Mit wenigen Ausnahmen gehen Schneebedeckung, Gletscher und Vereisung zurück Rosemarie Malicha Markus Kottek 15

16 Diskussionen über den Klimawandel Das Verständnis der erwärmenden und kühlenden anthropogenen Einflüsse auf das Klima hat sich stark verbessert und zu einem sehr hohen Vertrauen geführt, dass der globale durchschnittliche Netto-Effekt der menschlichen Aktivitäten seit 1750 eine Erwärmung war Rosemarie Malicha Markus Kottek 16

17 Diskussionen über den Klimawandel Die Anzeichen für eine durch den Menschen (mit)verursachte globale Erwärmung mehren sich, dennoch bezweifeln Gruppierungen die Existenz eines anthropogen verursachten Klimawandels. Auffallend viele Klimaskeptiker sind keine Klimatologen, sondern sind zumeist eindeutig wirtschaftlich oder politisch motiviert. Es gibt aber auch einige echte hochqualifizierte Klimaforscher, die Kritik am IPCC äußern. Das IPCC gesteht zwar ein, dass die bisherigen Modelle und Prognosen noch verbesserungsfähig sind, trotz aller bestehenden Unsicherheiten sehen sie jedoch eindeutige Tendenzen hin zu einer Erwärmung und einer potentiellen Bedrohung für Mensch und Natur Rosemarie Malicha Markus Kottek 17

18 Diskussionen über den Klimawandel Die Tatsache, dass derzeit eine Klimaänderung stattfindet, wird von der Wissenschaft nicht mehr in Frage gestellt. Die Frage, an der sich die Diskussion entzündet, ist worauf diese Änderung zurückzuführen ist: ob sie eine Folge natürlicher Prozesse ist, oder ob sie von Aktivitäten der Menschen ausgelöst wird. Für die Wissenschaft ist die Frage der Ursache entscheidend, will man verstehen, wie die Entwicklung weiter gehen wird. Aus politischer Sicht ist die Frage wichtig, weil im Falle anthropogen verursachter Änderungen Maßnahmen mit vielfältigen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Auswirkungen zu setzen sind, um diese Eingriffe zu minimieren Rosemarie Malicha Markus Kottek 18

19 War es schon einmal so warm? Die Antwort der Bäume auf die Frage, ob es in den letzten 1300 Jahren schon einmal so warm war, ist nicht eindeutig! die Holzdichte von 180 Bäumen: sagt ja (im 10.Jhdt) die Ringbreite von 1527 Bäumen: sagt nein Rosemarie Malicha Markus Kottek 19

20 Zusammenhang Temperatur CO 2? Rosemarie Malicha Markus Kottek 20

21 Klimazukunft Rosemarie Malicha Markus Kottek 21

22 Klimazukunft Rosemarie Malicha Markus Kottek 22

23 Klimazukunft Rosemarie Malicha Markus Kottek 23

24 Klimazukunft Rosemarie Malicha Markus Kottek 24

25 Klimazukunft Bereits sichtbare Klimaänderung: Es wird heißer! 45 Zahl der Tage mit Lufttemperaturen über 30 C in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 25

26 Klimazukunft Bereits sichtbare Klimaänderung: Es wird weniger kalt! 70 Zahl der Tage mit einem Maximum der Lufttemperatur unter 0 C in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 26

27 Klimazukunft Bereits sichtbare Klimaänderung: Der Schnee wird weniger! 140 Zahl der Tage mit Schneedecke in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 27

28 Klimazukunft Bereits sichtbare Klimaänderung: Gletscher gehen zurück! Rosemarie Malicha Markus Kottek 28

29 Extremereignisse Änderung in Mittelwert und Varianz: Rosemarie Malicha Markus Kottek 29

30 Extremereignisse Änderung in Mittelwert und Varianz: die Fakten für z.b. Wien Frequency Verteilung der Maximumtemperatur im Sommer in Wien (blau) und (rot) Rosemarie Malicha Markus Kottek 30 C

31 Extremereignisse Der Blick der Versicherungswirtschaft! Rosemarie Malicha Markus Kottek 31

32 Extremereignisse Der Blick der Versicherungswirtschaft! Rosemarie Malicha Markus Kottek 32

33 Extremereignisse Der Blick der Versicherungswirtschaft! Weltkarte der Naturkatastrophen 2006, Münchener Rück Rosemarie Malicha Markus Kottek 33

34 Extremereignisse Gründe für die Zunahme der Versicherungsschäden durch Naturereignisse: Bevölkerungswachstum Steigender Lebensstandard Konzentration von Bevölkerung und Werten in Ballungsräumen Besiedlung und Industrialisierung von exponierten Gebieten Steigende Versicherungsdichte Änderung der Umweltbedingungen in regionaler Skala Rosemarie Malicha Markus Kottek 34

35 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Wirbelstürme 8 Hurricanes Intensität 3-5, USA Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 35

36 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Starkniederschläge 10 Zahl der Tage mit mehr als 30 mm Niederschlag in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 36

37 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Starkniederschläge 10 Zahl der Tage mit mehr als 30 mm Niederschlag in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 37

38 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Stürme 6 Zahl der Tage mit stürmischem Wind in Klagenfurt 5 4 Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 38

39 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Gewitter 1600 Zahl der Tage mit Gewitterbeobachtungen in Österreich Summe der Meldungen von 44 Stationen Tage Jahr Rosemarie Malicha Markus Kottek 39

40 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Hagel Zahl der Hagelfälle in Österreich Summe der Meldungen von 44 Stationen Zahl der Hagelfälle Jahr Rosemarie Malicha Markus Kottek 40

41 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Trockenperioden C days Wien Trockenperiode: zumindest 10- tägig; Heiße Nacht: Morgenminimum > 20 C days within dry spells mean temperature number of tropical nights 30yrs smoothed mean temperature Rosemarie Malicha Markus Kottek 41

42 Fazit Klimaszenarien für Österreich ( ) Anstieg Lufttemperatur (2-3 C), Schwerpunkt im Winter Weniger Kältestress, mehr Hitzestress in Niederungen Mehr schwüle Tage in Niederungen, längere Perioden Mehr thermisch komfortable Tage Mehr Sonnentage in höheren Lagen Mehr Tage mit extremen Niederschlägen Mehr Tage mit wenig oder keinem Niederschlag Weniger Nebeltage Rückgang der Gletscher, Tage mit Schneefall und -decke Verringerte Bodenfeuchte im Sommer Anstieg der Permafrostgrenze, Freigabe unverfestigter Böden Abnahme Heizenergiebedarf, Zunahme der Kühlgradtage Rosemarie Malicha Markus Kottek 42

43 Anpassung an den Klimawandel Zusammenfassung 1. Anpassungsworkshop, Anpassungsworkshop, des Lebensministeriums Rosemarie Malicha Markus Kottek 43

44 Warum Anpassung? Bestimmtes Maß an Klimaänderung nicht mehr aufzuhalten (Erkenntnisse IPCC, aktuellste Klimaprognosen). Wirtschaftliche Kosten des Nichthandelns (5-20 % des globalen BIP) überwiegen bei weitem die Kosten heutiger Emissionsminderung / Anpassungsaktivität (1 % des globalen BIP)*. Frühzeitiges Intervenieren bringt deutliche wirtschaftliche Vorteile (Minimierung potentieller Schäden/Gefahren, neue Beschäftigungsmöglichkeiten, neue Märkte). * STERN Report zu den wirtschaftlichen Aspekten des Klimawandels Rosemarie Malicha Markus Kottek 44

45 Was ist Anpassung? Bewältigung der Folgen eines sich wandelnden Klimas. Risiken und Schäden gegenwärtiger und künftiger negativer Auswirkungen kostenwirksam verringern. Potenzielle Vorteile nutzen. Unvermeidbare und unerlässliche Ergänzung zum Klimaschutz. Herausforderung: kein negativer Effekt auf Klimaschutz (z.b. Schneekanonen, Klimaanlagen) Rosemarie Malicha Markus Kottek 45

46 Österreichische Anpassungsstrategie Entwicklung einer Nationalen Anpassungsstrategie als Prozess, nicht als Werk mit Fertigstellungstermin! Wunsch nach konkreten Zielen und messbaren Kriterien. Fahrplan: Ist-Zustandserhebung bis März 2008: gemeinsame Wissensbasis, welche Grundlagendaten vorhanden, wo Forschungsbedarf sektoral als auch regional. Zwischenbericht bis Ende 2008: Wie soll/kann die Strategie aussehen. Fragen: Förderinstrumente, Integration in Entscheidungsprozesse, Wechselwirkung zu Mitigation, Kostenabschätzung und Kosten-Nutzen-Abwägung, Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit Rosemarie Malicha Markus Kottek 46

47 Ist-Zustands Erhebung Rosemarie Malicha Markus Kottek 47

48 Wasserwirtschaft Inhalt: Schutzwasserwirtschaft, Sicherung der Wasserversorgung, Hydrologie Betroffenheit: Zunahme von Starkniederschlägen und Trockenperioden Schwerpunkte Forschung: Schutzwasserwirtschaft (FloodRisk) Sicherung der Wasserversorgung für Private und Landwirtschaft Hochwasserforschung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Hochwasserschutz (bauliche Maßnahmen, Prognose, Warnsysteme) Sicherstellung der Trinkwasserversorgung Rosemarie Malicha Markus Kottek 48

49 Schutz vor Naturgefahren inkl. Raumordnung Inhalt: Aktivitäten zum Schutz vor Naturgefahren (Extremwetterereignisse, Massenbewegungen), Raumordnung, Versicherungen Betroffenheit: Zunahme von Extremwetterereignissen und Massenbewegungen (insbes. im alpinen Raum) Schwerpunkte Forschung: Prognosen/Monitoring Sicherungsmöglichkeiten, Risikomanagement Raumplanung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Schutzbauten Katastrophenmanagement, Versicherungen Raumordnungsgesetze Rosemarie Malicha Markus Kottek 49

50 Landwirtschaft inkl. Fischerei Inhalt: Landwirtschaftliche Produktion und Fischerei Betroffenheit: Extremwetterereignisse Missernten, Trockenheit, Schädlinge, Bodenerosion, Wassermangel Schwerpunkte Forschung: Auswirkungen von Klimaänderungen auf pflanzliche Produktion (Hitze, Trockenheit, Schädlinge) Sortenzüchtung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Sortenzulassung Schädlingsmanagement Futtermittelmanagement Rosemarie Malicha Markus Kottek 50

51 Forstwirtschaft Inhalt: Forstwirtschaftliche Produktion, Schutzwälder Betroffenheit: lange Umtriebszeiten erfordern vorausblickendes Handeln Schwerpunkte Forschung: Waldumbau Waldbehandlung Baumartenmix, (genetische) Vielfalt Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Wiederaufforstung: Trend zu Mischwaldpflanzungen Schädlings- und Wildmanagement Rosemarie Malicha Markus Kottek 51

52 Bauen und Wohnen Inhalt: Aktivitäten zur Anpassung an und in Gebäuden Betroffenheit: Erwärmung, Extremwetterereignisse. Schwerpunkt Emissionsvermeidung, Energieeffizienz Schwerpunkte Forschung: Alternative Kühltechniken: Lüftung, solare Kühlung, Latenzspeicher,... Dachbegrünung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Sommertauglichkeit (energiesparend vs. hoher Energiebedarf) Schutz vor Naturgefahren Rosemarie Malicha Markus Kottek 52

53 Querschnittsprojekte Inhalt: Aktivitäten, die mehr als drei Felder in gleichem Maße betreffen Betroffenheit: insbesondere Politik und Wirtschaft Schwerpunkte Forschung: Inter- und transdisziplinäre Projekte zur Regionalentwicklung Wirtschaftswissenschaftliche Projekte über Auswirkungen des Klimawandels und Risikomanagement Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Monitoring (Weiter)Bildung Rosemarie Malicha Markus Kottek 53

54 Tourismus Inhalt: Anpassung des Tourismus an Klimawandel (Betriebe, Entscheidungsträger,...) Betroffenheit: alpiner Tourismus Schwerpunkte Forschung: Inter- und transdisziplinäre Forschung in Tourismusregionen Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Weiterbildung Modellregionen Schneesicherung Lawinensicherung Rosemarie Malicha Markus Kottek 54

55 Energiewirtschaft Inhalt: Aufbringung von und Versorgung mit technischer Energie Betroffenheit: v.a. Wasserkraft, Versorgungsnetze, Biomasse Schwerpunkte Forschung: Schutz von Wasserkraftanlagen Einsatz von Fernwärme zur Gebäudekühlung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Schutz von Wasserkraftanlagen, Kraftwerkskühlung Einsatz von Fernwärme zur Gebäudekühlung Krisenmanagement Rosemarie Malicha Markus Kottek 55

56 Gesundheit Inhalt: Sicherung der Gesundheit (Gesundheitswesen, Verhalten, Aufklärung über veränderte Umweltbedingungen) Betroffenheit: Temperatur, Extremwetterereignisse, Ausbreitung von Krankheitserregern Schwerpunkte Forschung: Auswirkungen des Klimawandels auf die Mortalität und die Ausbreitung von Krankheiten Klimaanpassung im Gesundheitswesen Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Gesundheitsmanagement Informationssysteme Rosemarie Malicha Markus Kottek 56

57 Naturschutz und Biodiversität Inhalt: Naturschutz und Erhalt der Biodiversität Betroffenheit: Wandel und Verlust von Lebensräumen Schwerpunkte Forschung: Auswirkungen des Klimawandels auf Lebensräume und Artenvielfalt Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Politische Maßnahmen und Strategien im Naturschutz Rosemarie Malicha Markus Kottek 57

58 Infrastruktur und Verkehr Inhalt: Anpassung an baulicher Infrastruktur und im Verkehrswesen (inkl. Raumordnung) Betroffenheit: Gefährdung baulicher Anlagen durch Hitze und Extremwetterereignisse Schwerpunkte Forschung: Emissionsvermeidung, kaum Klimawandelanpassung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Warn- und Informationssysteme Ausstattung von Fahrzeugen Diversifizierung von Transportsystemen Raumordnung Rosemarie Malicha Markus Kottek 58

59 Industrie Inhalt: gewerbliche und industrielle Produktion (exkl. Bauen, Tourismus) Betroffenheit: Gefährdung baulicher Anlagen durch Hitze und Extremwetterereignisse, Veränderungen in der Produktnachfrage Schwerpunkte Forschung: Emissionsminderung, keine Klimawandelanpassung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Reaktionen großer Produktionsstätten auf Klimaänderungen (Hitze, Extremereignisse) Rosemarie Malicha Markus Kottek 59

60 Abfallwirtschaft Inhalt: Abfallwirtschaft (Deponien, Zwischenlager, Logistik) Betroffenheit: Hitze, Extremereignisse Schwerpunkte Forschung: Emissionsminderung, keine Klimawandelanpassung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Standortauflagen für Deponien Rosemarie Malicha Markus Kottek 60

61 Analyse der Ergebnisse Österreich setzt zahlreiche Aktivitäten in der Klimawandelanpassung in Forschung und Praxis um Individuell statt vernetzt Re-aktiv statt pro-aktiv Adaption und Mitigation nicht hinreichend kombiniert Nationale Klimaanpassungsstrategie erforderlich! Rosemarie Malicha Markus Kottek 61

62 Inhalte einer nationalen Anpassungsstrategie Einleitung, klimapolitischer Hintergrund Anpassung im internationalen Kontext, Aktivitäten der EU Klimawandel in Österreich, klimatische Faktoren, wissenschaftliche Abschätzung, Entwicklung mehrerer Szenarien Kurzfassung Auswirkungen, aufgegliedert nach Sektoren Vulnerabilitätsabschätzung für einzelne Sektoren Handlungsempfehlungen für ausgewählte Sektoren, Prioritäten setzen! Mögliche Zielkonflikte (Anpassung versus Klimaschutz bzw. Naturschutz) Rosemarie Malicha Markus Kottek 62

63 Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit! Ing. Rosemarie Malicha A15 Umweltkontrolle Tel.: Mag. Dr. Markus Kottek Kärntner Institut für Klimaschutz Tel.: Rosemarie Malicha Markus Kottek 63

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