KYOTO - ARBEITSGRUPPE

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "KYOTO - ARBEITSGRUPPE"

Transkript

1 KYOTO - ARBEITSGRUPPE Besprechung am Abteilung 15 Umwelt

2 Tagesordnung 1. Bericht der letzten Kyoto-Sitzung in Wien 2. Berichtswesen (Themenbericht, BLI- Berichte, Klimaschutzgesetz) 3. Erstellung des 3. Zwischenberichtes 4. Vorstellung Kärntner Institut für Klimaschutz 5. Anpassung an den Klimawandel - Istzustand 6. Allfälliges Rosemarie Malicha Markus Kottek 2

3 Bericht Kyoto-Sitzung vom Internationale Entwicklung: UN-Klimakonferenz Bali Ergebnis: Kyoto-Nachfolgevertrag (Ende 2009) Keine konkreten Höchstwerte für Emissionen UN-Klimaschutzfond Verkauf von Regenwaldgebieten an Industrienationen Technologietransfer in Entwicklungsländer Rosemarie Malicha Markus Kottek 3

4 Bericht Kyoto-Sitzung vom Klimaanpassungsstrategie: Projekte mit Austroclim erarbeitet betroffene Sektoren: Land-Forstwirtschaft, Wasser, Energie und Tourismus Klimafolgenforschung: 1,9 Mio 3-jähriges Programm, Konzept Ende Juni KLI:EN: 4 Mio Rosemarie Malicha Markus Kottek 4

5 Bericht Kyoto-Sitzung vom Aktuelle EU-Entwicklung: RL zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen: Verpflichtungsperiode mit Basisjahr 2005 bis 2020: - 20% Gesamtziel 6 Gase Korb unverändert kontinuierliche Emissionsabnahme von 2012 bis 2020 (-2% jährlich) Österreich: - 16% Rosemarie Malicha Markus Kottek 5

6 Bericht Kyoto-Sitzung vom Aktuelle EU-Entwicklung: RL zur Änderung der EmissionshandelsRL: Verpflichtungsperiode bis 2020 Reduktion der Zertifikate um 21% (Basisjahr 2005) Wegfall der NAPs Versteigerung eines Teils der Zertifikate (Energiesektor) Gratiszuteilungen im Industriebereich Weitere Vorgangsweise: Ende 2008 Lesung im Parlament Rosemarie Malicha Markus Kottek 6

7 Bericht Kyoto-Sitzung vom Art.15a - Vereinbarung Ende Mai neuer Entwurf 6. Klimaschutzgesetz Länder fordern eine grundlegende Änderung Rosemarie Malicha Markus Kottek 7

8 Berichtspflichten 1. BLI Berichte 2. Berichtspflicht im Klimaschutzgesetz 3. Themenberichte Abt.15 (Umweltzustandsbericht) Zwischenbericht Kärntens Rosemarie Malicha Markus Kottek 8

9 Kärntner Institut für Klimaschutz KIKS Verein Kärntner Institut für Klimaschutz Beschluss: 75. Sitzung der Kärntner Landesregierung, Vereinsgründer Amt der Kärntner Landesregierung Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Naturwissenschaftlicher Verein Kärnten Vereinsvorstand LR Ing. Reinhart Rohr Dr. Franz Stockinger Dr. Helmut Zwander Geschäftsführung Mag. Dr. Markus Kottek Vorsitzender 1. Stellvertr. Vorsitzender 2. Stellvertr. Vorsitzender Rosemarie Malicha Markus Kottek 9

10 KIKS Personelles Markus Kottek Wissenschaftlicher Werdegang 10/ /2002: Diplom Meteorologie, Uni Wien 12/ /2007: Doktorat Meteorologie, Uni Wien Beruflicher Werdegang 09/ /2003: Österreichische Akademie der Wissenschaften 01/ /2007: FP6 EU-Projekt, Veterinärmedizinische Universität Wien 04/ /2008: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Fachabteilung Theoretische und Angewandte Klimatologie Seit 05/2008: Kärntner Institut für Klimaschutz Flatschacher Straße 70, EG Zi 064 Tel: bzw Rosemarie Malicha Markus Kottek 10

11 KIKS Aufgabengebiet Klimaschutz: Umsetzung der Österreichischen Klimastrategie in Kärnten, Prüfung von Gesetzen und Verordnungen auf Klimatauglichkeit Anpassung an den Klimawandel: Anpassungsstrategie Österreichs, Klimafolgenforschung Externe Dienstleistungen: Aufbereitung meteorologischer/klimatologischer Fragestellungen, nationale/internationale Projekte, Öffentlichkeitsarbeit Rosemarie Malicha Markus Kottek 11

12 KIKS Schwerpunkte 2008/ Zwischenbericht der Umsetzung der Österreichischen Klimastrategie in Kärnten Umweltzustandsbericht, Themenbereich Klima Mitarbeit an Österreichischer Anpassungsstrategie an den Klimawandel Bundesklimaschutzgesetz Klimaatlas Kärnten Rosemarie Malicha Markus Kottek 12

13 Anpassung an den Klimawandel Rosemarie Malicha Markus Kottek 13

14 Diskussionen über den Klimawandel Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig, wie dies nun aufgrund der Beobachtungen des Anstiegs der mittleren globalen Luft- und Meerestemperaturen, des ausgedehnten Abschmelzens von Schnee und Eis und des Anstiegs des mittleren globalen Meeresspiegels offensichtlich ist (IPCC 2007). IPCC, 2007: Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA, 996 pp Rosemarie Malicha Markus Kottek 14

15 Diskussionen über den Klimawandel Die Analyse langer meteorologischer Reihen zeigt neben stets auftretenden Schwankungen deutliche Änderungen in den letzten Jahrzehnten: a) Die Temperaturzunahme im letzten Jahrhundert ist die stärkste in 1000 Jahren, die letzte Dekade ist die Wärmste des Jahrhunderts. b) Der Meeresspiegel ist im letzten Jahrhundert um 10 bis 20 cm gestiegen, und der Anstieg scheint sich zu beschleunigen. c) Mit wenigen Ausnahmen gehen Schneebedeckung, Gletscher und Vereisung zurück Rosemarie Malicha Markus Kottek 15

16 Diskussionen über den Klimawandel Das Verständnis der erwärmenden und kühlenden anthropogenen Einflüsse auf das Klima hat sich stark verbessert und zu einem sehr hohen Vertrauen geführt, dass der globale durchschnittliche Netto-Effekt der menschlichen Aktivitäten seit 1750 eine Erwärmung war Rosemarie Malicha Markus Kottek 16

17 Diskussionen über den Klimawandel Die Anzeichen für eine durch den Menschen (mit)verursachte globale Erwärmung mehren sich, dennoch bezweifeln Gruppierungen die Existenz eines anthropogen verursachten Klimawandels. Auffallend viele Klimaskeptiker sind keine Klimatologen, sondern sind zumeist eindeutig wirtschaftlich oder politisch motiviert. Es gibt aber auch einige echte hochqualifizierte Klimaforscher, die Kritik am IPCC äußern. Das IPCC gesteht zwar ein, dass die bisherigen Modelle und Prognosen noch verbesserungsfähig sind, trotz aller bestehenden Unsicherheiten sehen sie jedoch eindeutige Tendenzen hin zu einer Erwärmung und einer potentiellen Bedrohung für Mensch und Natur Rosemarie Malicha Markus Kottek 17

18 Diskussionen über den Klimawandel Die Tatsache, dass derzeit eine Klimaänderung stattfindet, wird von der Wissenschaft nicht mehr in Frage gestellt. Die Frage, an der sich die Diskussion entzündet, ist worauf diese Änderung zurückzuführen ist: ob sie eine Folge natürlicher Prozesse ist, oder ob sie von Aktivitäten der Menschen ausgelöst wird. Für die Wissenschaft ist die Frage der Ursache entscheidend, will man verstehen, wie die Entwicklung weiter gehen wird. Aus politischer Sicht ist die Frage wichtig, weil im Falle anthropogen verursachter Änderungen Maßnahmen mit vielfältigen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Auswirkungen zu setzen sind, um diese Eingriffe zu minimieren Rosemarie Malicha Markus Kottek 18

19 War es schon einmal so warm? Die Antwort der Bäume auf die Frage, ob es in den letzten 1300 Jahren schon einmal so warm war, ist nicht eindeutig! die Holzdichte von 180 Bäumen: sagt ja (im 10.Jhdt) die Ringbreite von 1527 Bäumen: sagt nein Rosemarie Malicha Markus Kottek 19

20 Zusammenhang Temperatur CO 2? Rosemarie Malicha Markus Kottek 20

21 Klimazukunft Rosemarie Malicha Markus Kottek 21

22 Klimazukunft Rosemarie Malicha Markus Kottek 22

23 Klimazukunft Rosemarie Malicha Markus Kottek 23

24 Klimazukunft Rosemarie Malicha Markus Kottek 24

25 Klimazukunft Bereits sichtbare Klimaänderung: Es wird heißer! 45 Zahl der Tage mit Lufttemperaturen über 30 C in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 25

26 Klimazukunft Bereits sichtbare Klimaänderung: Es wird weniger kalt! 70 Zahl der Tage mit einem Maximum der Lufttemperatur unter 0 C in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 26

27 Klimazukunft Bereits sichtbare Klimaänderung: Der Schnee wird weniger! 140 Zahl der Tage mit Schneedecke in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 27

28 Klimazukunft Bereits sichtbare Klimaänderung: Gletscher gehen zurück! Rosemarie Malicha Markus Kottek 28

29 Extremereignisse Änderung in Mittelwert und Varianz: Rosemarie Malicha Markus Kottek 29

30 Extremereignisse Änderung in Mittelwert und Varianz: die Fakten für z.b. Wien Frequency Verteilung der Maximumtemperatur im Sommer in Wien (blau) und (rot) Rosemarie Malicha Markus Kottek 30 C

31 Extremereignisse Der Blick der Versicherungswirtschaft! Rosemarie Malicha Markus Kottek 31

32 Extremereignisse Der Blick der Versicherungswirtschaft! Rosemarie Malicha Markus Kottek 32

33 Extremereignisse Der Blick der Versicherungswirtschaft! Weltkarte der Naturkatastrophen 2006, Münchener Rück Rosemarie Malicha Markus Kottek 33

34 Extremereignisse Gründe für die Zunahme der Versicherungsschäden durch Naturereignisse: Bevölkerungswachstum Steigender Lebensstandard Konzentration von Bevölkerung und Werten in Ballungsräumen Besiedlung und Industrialisierung von exponierten Gebieten Steigende Versicherungsdichte Änderung der Umweltbedingungen in regionaler Skala Rosemarie Malicha Markus Kottek 34

35 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Wirbelstürme 8 Hurricanes Intensität 3-5, USA Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 35

36 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Starkniederschläge 10 Zahl der Tage mit mehr als 30 mm Niederschlag in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 36

37 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Starkniederschläge 10 Zahl der Tage mit mehr als 30 mm Niederschlag in Klagenfurt Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 37

38 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Stürme 6 Zahl der Tage mit stürmischem Wind in Klagenfurt 5 4 Tage Jahr Quelle: ZAMG Rosemarie Malicha Markus Kottek 38

39 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Gewitter 1600 Zahl der Tage mit Gewitterbeobachtungen in Österreich Summe der Meldungen von 44 Stationen Tage Jahr Rosemarie Malicha Markus Kottek 39

40 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Hagel Zahl der Hagelfälle in Österreich Summe der Meldungen von 44 Stationen Zahl der Hagelfälle Jahr Rosemarie Malicha Markus Kottek 40

41 Extremereignisse Die Fakten aus der Meteorologie: Trockenperioden C days Wien Trockenperiode: zumindest 10- tägig; Heiße Nacht: Morgenminimum > 20 C days within dry spells mean temperature number of tropical nights 30yrs smoothed mean temperature Rosemarie Malicha Markus Kottek 41

42 Fazit Klimaszenarien für Österreich ( ) Anstieg Lufttemperatur (2-3 C), Schwerpunkt im Winter Weniger Kältestress, mehr Hitzestress in Niederungen Mehr schwüle Tage in Niederungen, längere Perioden Mehr thermisch komfortable Tage Mehr Sonnentage in höheren Lagen Mehr Tage mit extremen Niederschlägen Mehr Tage mit wenig oder keinem Niederschlag Weniger Nebeltage Rückgang der Gletscher, Tage mit Schneefall und -decke Verringerte Bodenfeuchte im Sommer Anstieg der Permafrostgrenze, Freigabe unverfestigter Böden Abnahme Heizenergiebedarf, Zunahme der Kühlgradtage Rosemarie Malicha Markus Kottek 42

43 Anpassung an den Klimawandel Zusammenfassung 1. Anpassungsworkshop, Anpassungsworkshop, des Lebensministeriums Rosemarie Malicha Markus Kottek 43

44 Warum Anpassung? Bestimmtes Maß an Klimaänderung nicht mehr aufzuhalten (Erkenntnisse IPCC, aktuellste Klimaprognosen). Wirtschaftliche Kosten des Nichthandelns (5-20 % des globalen BIP) überwiegen bei weitem die Kosten heutiger Emissionsminderung / Anpassungsaktivität (1 % des globalen BIP)*. Frühzeitiges Intervenieren bringt deutliche wirtschaftliche Vorteile (Minimierung potentieller Schäden/Gefahren, neue Beschäftigungsmöglichkeiten, neue Märkte). * STERN Report zu den wirtschaftlichen Aspekten des Klimawandels Rosemarie Malicha Markus Kottek 44

45 Was ist Anpassung? Bewältigung der Folgen eines sich wandelnden Klimas. Risiken und Schäden gegenwärtiger und künftiger negativer Auswirkungen kostenwirksam verringern. Potenzielle Vorteile nutzen. Unvermeidbare und unerlässliche Ergänzung zum Klimaschutz. Herausforderung: kein negativer Effekt auf Klimaschutz (z.b. Schneekanonen, Klimaanlagen) Rosemarie Malicha Markus Kottek 45

46 Österreichische Anpassungsstrategie Entwicklung einer Nationalen Anpassungsstrategie als Prozess, nicht als Werk mit Fertigstellungstermin! Wunsch nach konkreten Zielen und messbaren Kriterien. Fahrplan: Ist-Zustandserhebung bis März 2008: gemeinsame Wissensbasis, welche Grundlagendaten vorhanden, wo Forschungsbedarf sektoral als auch regional. Zwischenbericht bis Ende 2008: Wie soll/kann die Strategie aussehen. Fragen: Förderinstrumente, Integration in Entscheidungsprozesse, Wechselwirkung zu Mitigation, Kostenabschätzung und Kosten-Nutzen-Abwägung, Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit Rosemarie Malicha Markus Kottek 46

47 Ist-Zustands Erhebung Rosemarie Malicha Markus Kottek 47

48 Wasserwirtschaft Inhalt: Schutzwasserwirtschaft, Sicherung der Wasserversorgung, Hydrologie Betroffenheit: Zunahme von Starkniederschlägen und Trockenperioden Schwerpunkte Forschung: Schutzwasserwirtschaft (FloodRisk) Sicherung der Wasserversorgung für Private und Landwirtschaft Hochwasserforschung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Hochwasserschutz (bauliche Maßnahmen, Prognose, Warnsysteme) Sicherstellung der Trinkwasserversorgung Rosemarie Malicha Markus Kottek 48

49 Schutz vor Naturgefahren inkl. Raumordnung Inhalt: Aktivitäten zum Schutz vor Naturgefahren (Extremwetterereignisse, Massenbewegungen), Raumordnung, Versicherungen Betroffenheit: Zunahme von Extremwetterereignissen und Massenbewegungen (insbes. im alpinen Raum) Schwerpunkte Forschung: Prognosen/Monitoring Sicherungsmöglichkeiten, Risikomanagement Raumplanung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Schutzbauten Katastrophenmanagement, Versicherungen Raumordnungsgesetze Rosemarie Malicha Markus Kottek 49

50 Landwirtschaft inkl. Fischerei Inhalt: Landwirtschaftliche Produktion und Fischerei Betroffenheit: Extremwetterereignisse Missernten, Trockenheit, Schädlinge, Bodenerosion, Wassermangel Schwerpunkte Forschung: Auswirkungen von Klimaänderungen auf pflanzliche Produktion (Hitze, Trockenheit, Schädlinge) Sortenzüchtung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Sortenzulassung Schädlingsmanagement Futtermittelmanagement Rosemarie Malicha Markus Kottek 50

51 Forstwirtschaft Inhalt: Forstwirtschaftliche Produktion, Schutzwälder Betroffenheit: lange Umtriebszeiten erfordern vorausblickendes Handeln Schwerpunkte Forschung: Waldumbau Waldbehandlung Baumartenmix, (genetische) Vielfalt Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Wiederaufforstung: Trend zu Mischwaldpflanzungen Schädlings- und Wildmanagement Rosemarie Malicha Markus Kottek 51

52 Bauen und Wohnen Inhalt: Aktivitäten zur Anpassung an und in Gebäuden Betroffenheit: Erwärmung, Extremwetterereignisse. Schwerpunkt Emissionsvermeidung, Energieeffizienz Schwerpunkte Forschung: Alternative Kühltechniken: Lüftung, solare Kühlung, Latenzspeicher,... Dachbegrünung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Sommertauglichkeit (energiesparend vs. hoher Energiebedarf) Schutz vor Naturgefahren Rosemarie Malicha Markus Kottek 52

53 Querschnittsprojekte Inhalt: Aktivitäten, die mehr als drei Felder in gleichem Maße betreffen Betroffenheit: insbesondere Politik und Wirtschaft Schwerpunkte Forschung: Inter- und transdisziplinäre Projekte zur Regionalentwicklung Wirtschaftswissenschaftliche Projekte über Auswirkungen des Klimawandels und Risikomanagement Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Monitoring (Weiter)Bildung Rosemarie Malicha Markus Kottek 53

54 Tourismus Inhalt: Anpassung des Tourismus an Klimawandel (Betriebe, Entscheidungsträger,...) Betroffenheit: alpiner Tourismus Schwerpunkte Forschung: Inter- und transdisziplinäre Forschung in Tourismusregionen Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Weiterbildung Modellregionen Schneesicherung Lawinensicherung Rosemarie Malicha Markus Kottek 54

55 Energiewirtschaft Inhalt: Aufbringung von und Versorgung mit technischer Energie Betroffenheit: v.a. Wasserkraft, Versorgungsnetze, Biomasse Schwerpunkte Forschung: Schutz von Wasserkraftanlagen Einsatz von Fernwärme zur Gebäudekühlung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Schutz von Wasserkraftanlagen, Kraftwerkskühlung Einsatz von Fernwärme zur Gebäudekühlung Krisenmanagement Rosemarie Malicha Markus Kottek 55

56 Gesundheit Inhalt: Sicherung der Gesundheit (Gesundheitswesen, Verhalten, Aufklärung über veränderte Umweltbedingungen) Betroffenheit: Temperatur, Extremwetterereignisse, Ausbreitung von Krankheitserregern Schwerpunkte Forschung: Auswirkungen des Klimawandels auf die Mortalität und die Ausbreitung von Krankheiten Klimaanpassung im Gesundheitswesen Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Gesundheitsmanagement Informationssysteme Rosemarie Malicha Markus Kottek 56

57 Naturschutz und Biodiversität Inhalt: Naturschutz und Erhalt der Biodiversität Betroffenheit: Wandel und Verlust von Lebensräumen Schwerpunkte Forschung: Auswirkungen des Klimawandels auf Lebensräume und Artenvielfalt Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Politische Maßnahmen und Strategien im Naturschutz Rosemarie Malicha Markus Kottek 57

58 Infrastruktur und Verkehr Inhalt: Anpassung an baulicher Infrastruktur und im Verkehrswesen (inkl. Raumordnung) Betroffenheit: Gefährdung baulicher Anlagen durch Hitze und Extremwetterereignisse Schwerpunkte Forschung: Emissionsvermeidung, kaum Klimawandelanpassung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Warn- und Informationssysteme Ausstattung von Fahrzeugen Diversifizierung von Transportsystemen Raumordnung Rosemarie Malicha Markus Kottek 58

59 Industrie Inhalt: gewerbliche und industrielle Produktion (exkl. Bauen, Tourismus) Betroffenheit: Gefährdung baulicher Anlagen durch Hitze und Extremwetterereignisse, Veränderungen in der Produktnachfrage Schwerpunkte Forschung: Emissionsminderung, keine Klimawandelanpassung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Reaktionen großer Produktionsstätten auf Klimaänderungen (Hitze, Extremereignisse) Rosemarie Malicha Markus Kottek 59

60 Abfallwirtschaft Inhalt: Abfallwirtschaft (Deponien, Zwischenlager, Logistik) Betroffenheit: Hitze, Extremereignisse Schwerpunkte Forschung: Emissionsminderung, keine Klimawandelanpassung Schwerpunkte praktische Maßnahmen: Standortauflagen für Deponien Rosemarie Malicha Markus Kottek 60

61 Analyse der Ergebnisse Österreich setzt zahlreiche Aktivitäten in der Klimawandelanpassung in Forschung und Praxis um Individuell statt vernetzt Re-aktiv statt pro-aktiv Adaption und Mitigation nicht hinreichend kombiniert Nationale Klimaanpassungsstrategie erforderlich! Rosemarie Malicha Markus Kottek 61

62 Inhalte einer nationalen Anpassungsstrategie Einleitung, klimapolitischer Hintergrund Anpassung im internationalen Kontext, Aktivitäten der EU Klimawandel in Österreich, klimatische Faktoren, wissenschaftliche Abschätzung, Entwicklung mehrerer Szenarien Kurzfassung Auswirkungen, aufgegliedert nach Sektoren Vulnerabilitätsabschätzung für einzelne Sektoren Handlungsempfehlungen für ausgewählte Sektoren, Prioritäten setzen! Mögliche Zielkonflikte (Anpassung versus Klimaschutz bzw. Naturschutz) Rosemarie Malicha Markus Kottek 62

63 Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit! Ing. Rosemarie Malicha A15 Umweltkontrolle Tel.: Mag. Dr. Markus Kottek Kärntner Institut für Klimaschutz Tel.: Rosemarie Malicha Markus Kottek 63

EU 20 20 20 ist das zu schaffen?

EU 20 20 20 ist das zu schaffen? EU 20 20 20 ist das zu schaffen? 10. 12. November Innsbruck Jürgen Gmelch,, Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich Agenda Klimawandel bereits sichtbar Rechtliches Artikel 1491 AEUV Politischer

Mehr

Einfluss des globalen Klimawandels auf den Wasserkreislauf. Inhalt

Einfluss des globalen Klimawandels auf den Wasserkreislauf. Inhalt Auswirkungen des Sommers 2003 in Europa Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Swiss Federal Institute of Technology 1 Einfluss des globalen Klimawandels auf den Wasserkreislauf Reto Stöckli (ETH

Mehr

Ist der Klimawandel menschengemacht?

Ist der Klimawandel menschengemacht? 1 Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Swiss Federal Institute of Technology Ist der Klimawandel menschengemacht? Christoph Schär Institut für Atmosphäre und Klima, ETH Zürich http://www.iac.ethz.ch/people/schaer

Mehr

Klima- und Naturgefahren. Dr. Andreas Kyas Risk Management Center Firmenkunden Nichtleben

Klima- und Naturgefahren. Dr. Andreas Kyas Risk Management Center Firmenkunden Nichtleben Klima- und Naturgefahren Dr. Andreas Kyas Risk Management Center Firmenkunden Nichtleben Broker-Tagung vom 22.05.2007 / KYA 22. Mai 2007 1 Inhalte Klima - was ist los? Naturgewalten Wie weiter? Broker-Tagung

Mehr

Klimaänderung in der Schweiz im Jahr 2050

Klimaänderung in der Schweiz im Jahr 2050 Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Klimaänderung in der Schweiz im Jahr 2050 6. November 2008 Jahreskonferenz AIPCR Schweiz Inhalt

Mehr

Extreme Variabilität Klimaänderung

Extreme Variabilität Klimaänderung 1 Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Swiss Federal Institute of Technology Extreme Variabilität Klimaänderung Christoph Schär Atmospheric and Climate Science, ETH Zürich http://www.iac.ethz.ch/people/schaer

Mehr

Energiewende im Werra-Meißner-Kreis

Energiewende im Werra-Meißner-Kreis Energiewende im Werra-Meißner-Kreis (Hessen, Deutschland) Prof. Dr. Rainer Wallmann Dorset Symposium 20.06.2014 in Aalten (NL) Inhalt Nebenwirkungen Elemente der Energiewende Klimaschutzkonzept WMK Einleitung

Mehr

Klima und Wirtschaft Prolog

Klima und Wirtschaft Prolog Prolog Dass der Mensch an der Klimaschraube dreht, ist heute naturwissenschaftlich hinreichend belegt Welche sozio-ökonomische Folgen der durch uns verursachte Klimawandel zeigen wird, ist unsicher und

Mehr

Klimabericht Urschweiz Im Auftrag der Kantone Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden

Klimabericht Urschweiz Im Auftrag der Kantone Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Klimabericht Urschweiz Im Auftrag der Kantone Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden Thomas Schlegel S. Bader,

Mehr

Klimawandel: eine globale Herausforderung Europa geht voran

Klimawandel: eine globale Herausforderung Europa geht voran Klimawandel: eine globale Herausforderung Europa geht voran Klimaschutz Trotz oder wegen der Finanz- und Wirschaftskrise?! Mönchengladbach, 23. Juni 2009 Stefan Agne, Team Leader Europäische Kommission,

Mehr

Wettergetriebene Naturgefahren heute und morgen Ansätze des. Risikomanagements in der deutschen Versicherungswirtschaft

Wettergetriebene Naturgefahren heute und morgen Ansätze des. Risikomanagements in der deutschen Versicherungswirtschaft Wettergetriebene Naturgefahren heute und morgen Ansätze des Risikomanagements in der deutschen Versicherungswirtschaft Arthur Kubik, Dr. Olaf Burghoff, Dr. Ulrich Bröcker & Oliver Hauner Gesamtverband

Mehr

Inhalt Methode Medien/ Materialien

Inhalt Methode Medien/ Materialien Erik Müller Klima- und Energiepolitik im globalen System/D & E, Heft 61, 2011 Methodisch- didaktischer Kommentar Der Klimawandel lässt sich klassisch in den Kategorien PROBLEM- LÖSUNG darstellen. 1. Doppelstunde:

Mehr

Klimawandel und Wetterschadentrends aus der Perspektive eines Rückversicherers

Klimawandel und Wetterschadentrends aus der Perspektive eines Rückversicherers Klimawandel und Wetterschadentrends aus der Perspektive eines Rückversicherers Dr. Eberhard Faust, Münchener Rück Kongress Klimawandel in Sachsen, Dresden, 1.Dezember 2007 Schadentrends weltweit 1950-2006

Mehr

das Zusammenspiel zwischen gesellschaftlicher Konstruktion des Problems und den Institutionen

das Zusammenspiel zwischen gesellschaftlicher Konstruktion des Problems und den Institutionen Anpassung der russischen Landwirtschaft an den Klimawandel das Zusammenspiel zwischen gesellschaftlicher Konstruktion des Problems und den Institutionen Inhalt I. Klimawandel in der Region Tjumen II. Auswirkungen

Mehr

Klima-Vorhersagbarkeit und Regionale Klimaprojektionen

Klima-Vorhersagbarkeit und Regionale Klimaprojektionen Klima-Vorhersagbarkeit und Regionale Klimaprojektionen Christoph Schär Lead Author Chapter 11 Institut für Atmosphäre und Klima, ETH Zürich Yann Arthus-Bertrand / Altitude Bern, 30. September 2013 Klima-Zukunft

Mehr

Bauten, Infrastrukturen Autorinnen und Autoren

Bauten, Infrastrukturen Autorinnen und Autoren Autorinnen und Autoren Dörte Aller Aller Risk Management Thomas Frank Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA Beat Gasser Ingenieurbüro Basler & Hofmann Willi Gujer Professur für Siedlungswasserwirtschaft,

Mehr

Klima-Vortragsreihe 2009 2010. Der Klimawandel und die Weltklimapolitik

Klima-Vortragsreihe 2009 2010. Der Klimawandel und die Weltklimapolitik Klima-Vortragsreihe 2009 2010 Der Klimawandel und die Weltklimapolitik Dokumentation zum Vortrag Referent: Prof. Dr. Hartmut Graßl Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg Vortrag an der Heinrich-Hertz-Schule

Mehr

Hochwasser, Stürme, Hagel - was wird künftig noch versichert?

Hochwasser, Stürme, Hagel - was wird künftig noch versichert? SEITE 1 Hochwasser, Stürme, Hagel - was wird künftig noch versichert? Horizonte 2008 24./25. November 2008 in Berlin SEITE 2 Hypoport-Konzern: Vereinigte Kraft aus Plattformen und Finanzvertrieb Unternehmensbereiche

Mehr

Steigende Hitzebelastung in den Städten was macht der Bund?

Steigende Hitzebelastung in den Städten was macht der Bund? Steigende Hitzebelastung in den Städten was macht der Bund? 17. Zürcher Forum Prävention und Gesundheitsförderung, 2.12.2013 R. Hohmann, P. Köllner-Heck, Thomas Probst, Martina Zoller (BAFU) R. P. T. Probst,

Mehr

Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Klima. Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung

Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Klima. Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Klima Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung geoprotecta Anpassung

Mehr

Anpassung an den Klimawandel durch Gemeinden. Mit einem Beispiel aus der Stadt Zürich*

Anpassung an den Klimawandel durch Gemeinden. Mit einem Beispiel aus der Stadt Zürich* Klimawandel und Anpassung in Kommunen Offenbach, 24. Juni 2014 Anpassung an den Klimawandel durch Gemeinden Mit einem Beispiel aus der Stadt Zürich* Jakob Rhyner UNU Institut für Umwelt und menschliche

Mehr

Grüne Investments Das Prinzip des doppelten Gewinns

Grüne Investments Das Prinzip des doppelten Gewinns Martin Gerth Die Geldverbesserer Grüne Investments Das Prinzip des doppelten Gewinns FinanzBuch Verlag 7 1 Wie sich Klimawandel und Ressourcenknappheit auswirken 1.1 Einleitung Geld ist nicht klimaschädlich,

Mehr

Boden und Klimawandel. Boden und Klimawandel - Referat Bodenkunde/Bodenschutz, Dr. Stefan Brune

Boden und Klimawandel. Boden und Klimawandel - Referat Bodenkunde/Bodenschutz, Dr. Stefan Brune Boden und Klimawandel Quelle: Google.com Fragen: Welche Rolle spielt der Boden im Klimageschehen? Welche Eigenschaften und Funktionen der Böden sind unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten voraussichtlich

Mehr

Podiumsdiskussion Publikumsdiskussion Klimawandel Anpassung: Wissen Entscheiden Handeln

Podiumsdiskussion Publikumsdiskussion Klimawandel Anpassung: Wissen Entscheiden Handeln Symposium Anpassung, 27.8.2014 Podiumsdiskussion Publikumsdiskussion Klimawandel Anpassung: Wissen Entscheiden Handeln Moderation: P. Thalmann (EPF Lausanne) Teilnehmer: D. Gerten (PIK, D); D. Bresch (Swiss

Mehr

Potentielle Auswirkungen und Anpassungsmöglichkeiten der Landwirtschaft an den Klimawandel im Marchfeld

Potentielle Auswirkungen und Anpassungsmöglichkeiten der Landwirtschaft an den Klimawandel im Marchfeld Universität für Bodenkultur Wien Department Wasser-Atmosphäre-Umwelt Institut für Meteorologie (BOKU-Met) Arbeitsgruppe Agrarmeteorologie Potentielle Auswirkungen und Anpassungsmöglichkeiten der Landwirtschaft

Mehr

Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach,

Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach, Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach, Mitglied des Vorstands, B.A.U.M. e.v. B.A.U.M. e.v. erste

Mehr

Minderung von Ruß-Emissionen Eine Chance für Gesundheit und Klima? Alfred Wiedensohler

Minderung von Ruß-Emissionen Eine Chance für Gesundheit und Klima? Alfred Wiedensohler Minderung von Ruß-Emissionen Eine Chance für Gesundheit und Klima? 08. Dezember 2014 Alfred Wiedensohler Leibniz-Institut für Troposphärenforschung Quellen von Rußpartikeln Ruß-Partikel entstehen durch

Mehr

reclip:century regionalisierte Klimaszenarien für Österreich

reclip:century regionalisierte Klimaszenarien für Österreich reclip:century regionalisierte Klimaszenarien für Österreich Wolfgang Loibl, AIT Herbert Formayer, BOKU-Met Wien, 6. Juli 2011 Inhalt: Projektziel Klimamodellierung: Prinzip und eingesetzte Modelle Simulationen

Mehr

Klimaschutz und Energieffizienz - Eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive

Klimaschutz und Energieffizienz - Eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive Klimaschutz und Energieffizienz - Eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive Seite 1 01.04.2009 Ziele für 2020 20% Reduktion der Treibhausgase (THG) gegenüber 1990 (unabhängige Selbstverpflichtung der EU)

Mehr

Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz CH2011

Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz CH2011 5 Zusammenfassung Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz CH211 C2SM Center for Climate Systems Modeling OcCC Organe consultatif sur les changements climatiques Beratendes Organ für Fragen der Klimaänderung

Mehr

IBS Ingenieurbüro Stappenbeck Ihr Partner für Versorgungs-, Energie- und Umwelttechnik

IBS Ingenieurbüro Stappenbeck Ihr Partner für Versorgungs-, Energie- und Umwelttechnik IBS Ingenieurbüro Stappenbeck Ihr Partner für Versorgungs-, Energie- und Umwelttechnik Projektleitung: Friedhelm Stappenbeck, Dipl. Ing. Versorgungstechnik Projektbearbeitung: Frank Nennstiel, Energieberater

Mehr

Volkswirtschaftliche Auswirkungen des Klimawandels

Volkswirtschaftliche Auswirkungen des Klimawandels Volkswirtschaftliche Auswirkungen des Klimawandels Perspektiven für die Versicherungswirtschaft Stefan P. Schleicher Universität Graz In Die Versicherungsrundschau, 6/2002. Stefan P. Schleicher Economics

Mehr

Warum weniger Fleisch essen besser ist für... Klima und Umwelt. Vortrag Christine Weißenberg

Warum weniger Fleisch essen besser ist für... Klima und Umwelt. Vortrag Christine Weißenberg Warum weniger Fleisch essen besser ist für... Klima und Umwelt Vortrag Christine Weißenberg Überblick Fleisch in Massen Dimensionen des Fleischkonsums Beitrag Ernährung zum Klimawandel Auswirkungen von

Mehr

Rede von Dr. Paul Becker Mitglied des Vorstands und Leiter des Geschäftsbereichs Klima und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes

Rede von Dr. Paul Becker Mitglied des Vorstands und Leiter des Geschäftsbereichs Klima und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes Klima-Pressekonferenz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am 27. April 2010 in Berlin Deutscher Wetterdienst bietet umfassende Klimaberatung aus einer Hand an Klimawandel verändert die Landwirtschaft -

Mehr

WETTEREXTREME, KLIMAWANDEL,

WETTEREXTREME, KLIMAWANDEL, WETTEREXTREME, KLIMAWANDEL, CANCUN 2010 Stand: 22.11.2010 Inhalte 1. Meteorologischer Kenntnisstand 2. Extremwetterereignisse 3. Politischer Handlungsbedarf 4. Lösungsansätze der Versicherungswirtschaft

Mehr

Ländliche Entwicklung EK-Vorschläge, aktueller Stand und Bezug zu Tourismus

Ländliche Entwicklung EK-Vorschläge, aktueller Stand und Bezug zu Tourismus Ländliche Entwicklung EK-Vorschläge, aktueller Stand und Bezug zu Tourismus BMWFJ-Fachveranstaltutung Tourismus 2014+ Wien, 11. Oktober 2012 Markus Hopfner Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,

Mehr

Energieeinsparung in Industrie und Gewerbe

Energieeinsparung in Industrie und Gewerbe Energieeinsparung in Industrie und Gewerbe Praktische Möglichkeiten des rationellen Energieeinsatzes in Betrieben Prof. Dr.-Ing. Martin Dehli Mit 156 Bildern, 16 Tabellen und 163 Literaturstellen Kontakt

Mehr

Bundesamt für Umwelt BAFU Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz

Bundesamt für Umwelt BAFU Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz 3. Naturschutz-Kafi SL&K, 15. Februar 2013 Strategie

Mehr

Mensch und Klima Arbeitsblatt

Mensch und Klima Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Ziel Welchen Einfluss hat der Mensch auf das Klima? Die SuS erarbeiten die Bedeutung der einzelnen Einflussfaktoren anhand von Texten. Sie überlegen sich, welchen Einfluss

Mehr

Die Fieberkurve des Planeten Erde

Die Fieberkurve des Planeten Erde 10. St. Galler Infekttag, 21. April 2005 1 Die Fieberkurve des Planeten Erde Prof. Christoph Schär Institut für Atmosphäre und Klima, ETH Zürich schaer@env.ethz.ch Eidgenössische Technische Hochschule

Mehr

MANDATSVORSCHLAG DER AD HOC ARBEITSGRUPPE FUR DIE VORBEREITUNG DES

MANDATSVORSCHLAG DER AD HOC ARBEITSGRUPPE FUR DIE VORBEREITUNG DES MANDATSVORSCHLAG DER AD HOC ARBEITSGRUPPE FUR DIE VORBEREITUNG DES 6. Alpenzustandsberichts 2016 zum Thema Greening the Economy in the Alpine Region für den Zeitraum 2015-2016 1. Einsetzung der Arbeitsgruppe/Plattform

Mehr

Wasserwirtschaft in Deutschland. Wasserversorgung Abwasserbeseitigung

Wasserwirtschaft in Deutschland. Wasserversorgung Abwasserbeseitigung Wasserwirtschaft in Deutschland Wasserversorgung Abwasserbeseitigung Öffentliche Abwasserbeseitigung in Zahlen (211) Abwasserbehandlungsanlagen: knapp 1. Behandelte Abwassermenge: 1,1 Mrd. m 3 (5,2 Mrd.

Mehr

Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Ostfildern

Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Ostfildern Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Ostfildern Kurzzusammenfassung des Abschlussberichts Das Integrierte Klimaschutzkonzept für Ostfildern umfasst Ergebnisse in fünf aufeinander aufbauenden Abschnitten:

Mehr

Klimaschutz geht uns alle an!

Klimaschutz geht uns alle an! Bayerisches Staatsministerium für Klimaschutz geht uns alle an! Bildquelle: NASA; zusammengesetztes Satellitenbild aus ca. 800 km Höhe Die Lichtpunkte zeigen dicht besiedelte Flächen. Im Klartext heißt

Mehr

Megastädte - Megarisiken. Medienkonferenz der Münchener Rück 11. Januar 2005

Megastädte - Megarisiken. Medienkonferenz der Münchener Rück 11. Januar 2005 Medienkonferenz der Münchener Rück 11. Januar 2005 Agenda Das Klima in Megastädten 3 Prof. Peter Höppe? 10 Dr. Anselm Smolka 2 Das Klima in Megastädten Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung sowie

Mehr

Kältetechnologien in Deutschland Energetische, ökologische Analysen

Kältetechnologien in Deutschland Energetische, ökologische Analysen Kältetechnologien in Deutschland Energetische, ökologische Analysen Berliner Energietage 2013 Berlin, 15. Mai 2013 1 Gliederung Ziele des Projekts Anwendungen der Kältetechnik Kälteerzeugung und Emissionen

Mehr

Niedersachsen verlassen sich nicht auf Vater Staat.

Niedersachsen verlassen sich nicht auf Vater Staat. Niedersachsen verlassen sich nicht auf Vater Staat. Sie versichern sich gegen Mutter Natur. Klimarisiko sehen elementar versichern. Die Launen der Natur werden durch den Klimawandel immer spürbarer. Starkregen

Mehr

Entwicklung einer Bewertungsmethodik zur Integration von Wetter- und Klimabedingungen

Entwicklung einer Bewertungsmethodik zur Integration von Wetter- und Klimabedingungen Entwicklung einer Bewertungsmethodik zur Integration von Wetter- und Klimabedingungen im Tourismus Andreas Matzarakis Meteorologisches Institut, Universität Freiburg Zusammenfassung Existierende Methoden

Mehr

Klimawandel: Fehlvorstellungen, Tippingpoints und wie wir das Klima schützen können

Klimawandel: Fehlvorstellungen, Tippingpoints und wie wir das Klima schützen können Klimawandel: Fehlvorstellungen, Tippingpoints und wie wir das Klima schützen können Klimatagung am pädagogischen Landesinstitut in Speyer Mittwoch, 21. März 2012 Tamina Christ, 1. Energie-Ansprechpartnerin

Mehr

LEIBNIZ-INSTITUT FÜR TROPOSPHÄRENFORSCHUNG

LEIBNIZ-INSTITUT FÜR TROPOSPHÄRENFORSCHUNG Regionalforum Klimaabhängige Produktionsbedingungen Prof. D. Trimis, Prof. M. Thum, Prof. E. Günther Förderer FKZ: 01 LR 0802 LEIBNIZ-INSTITUT FÜR TROPOSPHÄRENFORSCHUNG Gliederung Klimaabhängige Produktionsbedingungen

Mehr

Evaluation der Leader Maßnahme in Österreich

Evaluation der Leader Maßnahme in Österreich Seminar: Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Halbzeitevaluierung Akademie der Wissenschaften, Sonnenfelsgasse 19, A 1010 Wien 20. Mai 2011 Evaluation der Leader Maßnahme in Österreich Thomas Dax

Mehr

Die Entwicklung der Anpassungsstrategie Schweiz

Die Entwicklung der Anpassungsstrategie Schweiz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Klima Die Entwicklung der Anpassungsstrategie Schweiz Vierter Informeller Workshop des

Mehr

Die Klimaforscher sind sich längst nicht sicher. Hans Mathias Kepplinger Senja Post

Die Klimaforscher sind sich längst nicht sicher. Hans Mathias Kepplinger Senja Post 1 Die Klimaforscher sind sich längst nicht sicher Hans Mathias Kepplinger Senja Post In: Die Welt, 25. September 2007 - Dokumentation der verwandten Daten - 2 Tabelle 1: Gefährlichkeit des Klimawandels

Mehr

Interreg Italien-Österreich 2014-2020: Konsultation des Fachpublikums

Interreg Italien-Österreich 2014-2020: Konsultation des Fachpublikums Seite 1 Interreg Italien-Österreich 2014-2020: Konsultation des Fachpublikums Im Hinblick auf den Programmierungszeitraum 2014-2020 hat das Programm Interreg Italien-Österreich begonnen, eine Strategie

Mehr

Alpentourismus ohne Gletscher?

Alpentourismus ohne Gletscher? Alpentourismus ohne Gletscher? Prof. Dr. Dominik Siegrist Präsident CIPRA International Gletschertagung Salzburg 28. September 2011 Gliederung des Vortrags Ausgangslage Position der CIPRA Positive Beispiele

Mehr

Kosten vs CO 2? Duisburg, 05. März 2009. Innovative Logistics Consultancy Solutions for Your Success

Kosten vs CO 2? Duisburg, 05. März 2009. Innovative Logistics Consultancy Solutions for Your Success Zielkonflikte in der Netzwerkoptimierung Kosten vs CO 2? Duisburg, 05. März 2009 Innovative Logistics Consultancy Solutions for Your Success CO 2 -Emissionen und der Klimawandel Seit 10 Jahren ist keine

Mehr

Klimaschutzmanagement Deutsche Telekom AG

Klimaschutzmanagement Deutsche Telekom AG CSR Forum 2010 Stuttgart, 14.04.2010 Klimaschutzmanagement Deutsche Telekom AG Dr. Heinz-Gerd Peters, Deutsche Telekom AG Corporate Responsibility; Leiter Nachhaltige Entwicklung und Umwelt Deutsche Telekom

Mehr

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Unter dem Begriff Klima verstehen wir die Gesamtheit der typischen Witterungsabläufe an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Region über

Mehr

Netzwerke und Öffentlichkeitsarbeit

Netzwerke und Öffentlichkeitsarbeit Netzwerke und Öffentlichkeitsarbeit Ausführungen von J. Trümpler, Kantonsoberförster St.Gallen Schnittstellen und Sektorübergreifende Partnerschaften im Hinblick auf ein nachhaltiges Schutzwaldmanagement

Mehr

Par tner der Feuerwehr

Par tner der Feuerwehr Par tner der Feuerwehr Rundum-Schutz mit Elementar für Feuerwehrdienstleistende Info für Gebäudeeigentümer und Mieter. Besonders günstig: 20 % Nachlass Das Klima verändert sich wir passen Ihren Versicherungsschutz

Mehr

Verkehr und Klimaschutz in Schwellenländern

Verkehr und Klimaschutz in Schwellenländern Verkehr und Klimaschutz in Schwellenländern Was wird uns erwarten und was können wir tun? Daniel Bongardt Petra-Kelly-Stiftung / 19. April 2007 / München Mobil sein - ohne das Klima zu ruinieren Zum Zusammenhang

Mehr

Klimawandel und Kommunen Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Städtetages 2014

Klimawandel und Kommunen Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Städtetages 2014 Klimawandel und Kommunen Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Städtetages 2014 08.10.2014 Weser-Ems Halle Oldenburg KEAN Ruth Drügemöller 08.10.2014 1 Klimaschutz und Energieagentur Niedersachsen

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur mit Landesrat Rudi Anschober und Dr. David Pfarrhofer (market-institut) am 16. Dezember 2008 zum Thema "Aktuelle market-meinungsumfrage Die große OÖ Klimaumfrage: Oberösterreicherinnen

Mehr

GrECo JLT Risk Consulting GmbH

GrECo JLT Risk Consulting GmbH www.greco.eu GrECo JLT Risk Consulting GmbH Ihr unabhängiger Partner für Operatives Risikomanagement Januar 2013 Über GrECo JLT Risk Consulting GrECo JLT Risk Consulting ist eine eigenständige Gesellschaft

Mehr

Gebäudeautomation: Turbo für die Energiestrategie und Kostenbremse ihr Energiebudget?

Gebäudeautomation: Turbo für die Energiestrategie und Kostenbremse ihr Energiebudget? energie-cluster, Gebäudeautomation: Turbo für die Energiestrategie und Kostenbremse ihr Energiebudget? siemens.ch/energieeffizienz 3/4 der Schweizer Endenergie muss langfristig ersetzt werden Heute 14%

Mehr

Neue Methoden für ein interdisziplinäres und effizientes Naturgefahren-Risikomanagement in Kärnten

Neue Methoden für ein interdisziplinäres und effizientes Naturgefahren-Risikomanagement in Kärnten 842 Neue Methoden für ein interdisziplinäres und effizientes Naturgefahren-Risikomanagement in Kärnten Gernot PAULUS, Stephan SCHOBER, Norbert SEREINIG, Thomas PIECHL, Marina RAUTER, Christof SEYMANN,

Mehr

Schrank, Thermometer Haar-Föhn, Uhr / Stoppuhr 1 Glas oder Becher mit einem Eiswürfel Lösungsblätter

Schrank, Thermometer Haar-Föhn, Uhr / Stoppuhr 1 Glas oder Becher mit einem Eiswürfel Lösungsblätter Lehrerkommentar MST Ziele Arbeitsauftrag Material Sozialform Zeit Lehrplan: Aus den verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen grundlegende Begriffe kennen (Atmosphäre, Treibhaus-Effekt, Kohlendioxid,

Mehr

Runenburg hostet grün im datadock

Runenburg hostet grün im datadock Runenburg hostet grün im datadock var lsjquery = jquery; lsjquery(document).ready(function() { if(typeof lsjquery.fn.layerslider == "undefined") { lsshownotice('layerslider_1','jquery'); } else { lsjquery("#layerslider_1").layerslider({navprevnext:

Mehr

Wirtschaftssektoren und Verwundbarkeit in Regionen

Wirtschaftssektoren und Verwundbarkeit in Regionen Wirtschaftssektoren und Verwundbarkeit in Regionen Sven Schulze Email: s-schulze@hwwi.org CSC/UFZ Workshopreihe Ökonomische Aspekte der Anpassung an den Klimawandel Berlin, 19. Januar 2012 Agenda Vorüberlegungen

Mehr

Produktiv u. ressourceneffizient mit Agrarumweltmaßnahmen?

Produktiv u. ressourceneffizient mit Agrarumweltmaßnahmen? Referat für Agrarumweltmaßnahmen, Ökolandbau und Klimaschutz Niedersächsisches Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Produktiv u. ressourceneffizient mit Agrarumweltmaßnahmen?

Mehr

Natürliche Miesmuschelbestände im Schleswig Holsteinischen Wattenmeer: Historische Daten und aktuelle Trends

Natürliche Miesmuschelbestände im Schleswig Holsteinischen Wattenmeer: Historische Daten und aktuelle Trends Natürliche Miesmuschelbestände im Schleswig Holsteinischen Wattenmeer: Historische Daten und aktuelle Trends Miesmuschelbänke: Zentren der Biodiversität. Habitatbildner: für verschiedene epibenthische

Mehr

Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung: Rolle des Waldes und der Waldwirtschaft

Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung: Rolle des Waldes und der Waldwirtschaft Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung: Rolle des Waldes und der Waldwirtschaft

Mehr

Elementar-Versicherung. Alles bestens. Die NV leistet schnelle Hilfe im Schadenfall! nv Elementar

Elementar-Versicherung. Alles bestens. Die NV leistet schnelle Hilfe im Schadenfall! nv Elementar Elementar-Versicherung Alles bestens. Die NV leistet schnelle Hilfe im Schadenfall! nv Elementar Das Klima ändert sich, Unwetter nehmen zu. Sturm Kyrill oder Sommerhochwasser an der Elbe: In den vergangenen

Mehr

BIODIVERSITÄTSSTRATEGIE ÖSTERREICH 2020+

BIODIVERSITÄTSSTRATEGIE ÖSTERREICH 2020+ BIODIVERSITÄTSSTRATEGIE ÖSTERREICH 2020+ VON DER THEORIE IN DIE PRAXIS GABRIELE OBERMAYR --- 1 --- bmlfuw.gv.at WARUM NEUE NATIONALE STRATEGIE? Ö ist Land der Vielfalt! Vielfalt ist Lebensversicherung

Mehr

Klimawandel-Anpassung

Klimawandel-Anpassung Klimawandel-Anpassung Ein Fallbeispiel Andreas Zahner Klima in der Krise Last Exit Copenhagen 11. November 2009 Community Based Adaptation Ausgangspunkte CARE Arbeitsprinzipien: Selbsthilfe stärken (Empowerment),

Mehr

Unterwegs zur Low Carbon City Wuppertal 2050: Ziele und Wege in der Praxis. Unterwegs zur Low Carbon City Wuppertal 2050: Ziele und Wege in der Praxis

Unterwegs zur Low Carbon City Wuppertal 2050: Ziele und Wege in der Praxis. Unterwegs zur Low Carbon City Wuppertal 2050: Ziele und Wege in der Praxis Folie 1 Koordinierungsstelle Klimaschutz, Rolf Kinder 08.07.2014 1 Bauassessor Dipl.-Ing. Rolf Kinder Seniormanager Klimaschutzprojekte Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Wuppertal Folie 2 Koordinierungsstelle

Mehr

Swantje Eigner-Thiel. Mobilisierungs- und Kommunikationsstrategien. potenziellen Bioenergiedörfern

Swantje Eigner-Thiel. Mobilisierungs- und Kommunikationsstrategien. potenziellen Bioenergiedörfern Swantje Eigner-Thiel Mobilisierungs- und Kommunikationsstrategien für Bewohner von potenziellen Bioenergiedörfern Schriftenreihe Fortschritt neu denken Heft 3, Göttingen 2011 Inhalt 1. Einführung S. 3

Mehr

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz 1 Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz Vorstand DI(FH) Mag.(FH) Martin Graf, MBA Energie-Control Austria 15. Jänner 2014 Die weltweite Nachfrage nach Energie steigt

Mehr

Klima & Energie Einführung Klimathematik: Ursachen, Folgen, Konferenzen

Klima & Energie Einführung Klimathematik: Ursachen, Folgen, Konferenzen Prof. Dr. Dr. F. J. RadermacherDatenbanken/Künstliche Intelligenz Klima & Energie Einführung Klimathematik: Ursachen, Folgen, Konferenzen franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Seite 2 Inhalt Einführung Umwelt,

Mehr

Verantwortung übernehmen Chancen nutzen Perspektiven eröffnen. Peter A. Wilderer München

Verantwortung übernehmen Chancen nutzen Perspektiven eröffnen. Peter A. Wilderer München 18. Bayerischer Ingenieuretag 2010 Kräfte bündeln - Chancen und Perspektiven für Ingenieure im Bauwesen Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen Verantwortung übernehmen Chancen nutzen Perspektiven eröffnen

Mehr

Integriertes Klimaschutzkonzept für die. Stadt Kreuztal. - Energie- und CO 2 -Bilanz - CO 2 -Minderungspotenzial

Integriertes Klimaschutzkonzept für die. Stadt Kreuztal. - Energie- und CO 2 -Bilanz - CO 2 -Minderungspotenzial Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Kreuztal - Energie- und CO 2 -Bilanz - CO 2 -Minderungspotenzial Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Kreuztal Das Projekt wird gefördert von: Bundesministerium

Mehr

ENERGIE AKTIV. Energiebuchhaltung. Landesbericht 2000

ENERGIE AKTIV. Energiebuchhaltung. Landesbericht 2000 ENERGIE AKTIV Energiebuchhaltung Landesbericht 2000 Energiebuchhaltung für Gemeinden Das Programm Energie Aktiv sieht für öffentliche Gebäude die Einführung der Energiebuchhaltung vor. Die Energiebuchhaltung

Mehr

Deutsche Klima- und Energiepolitik national und international (Finanzierung) Journalisten-Workshop, 17. November 2010 Regine Günther WWF Deutschland

Deutsche Klima- und Energiepolitik national und international (Finanzierung) Journalisten-Workshop, 17. November 2010 Regine Günther WWF Deutschland Deutsche Klima- und Energiepolitik national und international (Finanzierung) Journalisten-Workshop, 17. November 2010 Regine Günther WWF Deutschland Zentrale Elemente deutscher Klimapolitik 1. Emissionsminderungen

Mehr

Sicherheit ist unser Auftrag. Die KKI Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen GmbH stellt sich vor

Sicherheit ist unser Auftrag. Die KKI Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen GmbH stellt sich vor Sicherheit ist unser Auftrag Die KKI Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen GmbH stellt sich vor Vernetzte Sicherheit für vernetzte Strukturen Die KKI Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen GmbH

Mehr

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 Energieeinsparung und Energieeffizienz München 22.11.2014 Energiedialog Bayern AG 1 Werner Bohnenschäfer BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 1 Basis der Ergebnisse 2 Entwicklung

Mehr

Wärmepumpe in Kombination mit PV für Heizung Chancen und Herausforderungen

Wärmepumpe in Kombination mit PV für Heizung Chancen und Herausforderungen Wärmepumpe in Kombination mit PV für Heizung Chancen und Herausforderungen 28.11.2014 P3 Photovoltaik für Profis Dipl.-Ing. Hans Jürgen Bacher Strom Gas Fernwärme Wasser Verkehr Telekommunikation Kabel-TV

Mehr

Klimapolitik der Schweiz

Klimapolitik der Schweiz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Direktion Klimapolitik der Schweiz Karine Siegwart 23. März 2015 Inhalt 1. Rückblick: Treffen der

Mehr

Smart Cities - urbane Strategien für Energie-Effizienz

Smart Cities - urbane Strategien für Energie-Effizienz Smart Cities - urbane Strategien für Energie-Effizienz T. Zillner, M. Paula Abteilung Energie- und Umwelttechnologien Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie World Sustainable Energy

Mehr

Bericht an den Gemeinderat

Bericht an den Gemeinderat Bericht an den Gemeinderat GZ: A23-024850/2010/0025 GZ: A21-023990/2003/0018 Betreff: Heizungsumstellungen auf Fernwärme in Gemeindewohnungen mit Mitteln aus der Feinstaubfonds-Rücklage Zwischenbericht

Mehr

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050*

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050* Energiezukunft: Ausgangssituation & Herausforderungen Wolfgang Anzengruber, Generaldirektor VERBUND MSc-Lehrgang Management & Umwelt, 19.01.2012 VERBUND AG, www.verbund.com Globaler Kontext Globale energiepolitische

Mehr

Aktivitäten im Bereich Risikomanagement Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion

Aktivitäten im Bereich Risikomanagement Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion Aktivitäten im Bereich Risikomanagement Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion Dr. Michael Hiete, Mirjam Merz Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP)

Mehr

Bergwelt Wetter-Klima

Bergwelt Wetter-Klima Wetter- und Klimaforscher werden aktiv Arbeitsauftrag: Sch arbeiten die Aufgaben in Workshop-Gruppen selbstständig durch, unter zu Hilfename von Atlanten, Internet, Arbeitsblättern und Folien Ziel: Exploratives

Mehr

Nachhaltigkeitskommunikation und Marketing

Nachhaltigkeitskommunikation und Marketing Nachhaltigkeitskommunikation und Marketing Transparenz und Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeitsaktivitäten in der Kundenkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit B.A.U.M.-Jahrestagung Nürnberg, 10. Juni 2013

Mehr

1.1.2012. Förderantrag zur Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes 31.12.2012

1.1.2012. Förderantrag zur Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes 31.12.2012 1.1.2012 Förderantrag zur Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes 31.12.2012 Förderantrag zur Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes Der Europäische Rat hat sich im Oktober 2009 auf das Ziel geeinigt,

Mehr

Klimaneutrales Drucken bei Ihrem Druck-Partner Buchdruckerei Lustenau

Klimaneutrales Drucken bei Ihrem Druck-Partner Buchdruckerei Lustenau Klimaneutrales Drucken bei Ihrem Druck-Partner Buchdruckerei Lustenau Eine gute Möglichkeit zu handeln Die Welt hat die Notwendigkeit erkannt, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Immer mehr Unternehmen

Mehr

Stromsituation in der Schweiz

Stromsituation in der Schweiz Stromsituation in der Schweiz A. Strom-Tatsachen Begriffsklärung und Grundlagen B. Akteure 1. Stromproduktion 2. Stromtransport 3. Stromverbrauch Stromsituation in der Schweiz A. Strom-Tatsachen A. Strom-Tatsachen:

Mehr

BOKU-Studien für die Zukunft

BOKU-Studien für die Zukunft BOKU-Studien für die Zukunft Dez. 2007, Ergänzung der nationalen Umfeldanalyse (v. 12.06) Analyse Kriterium 2: Tradition und/oder Alleinstellung im nationalen und internationalen Umfeld auf der tertiären

Mehr

Indikatoren für Ökosystemleistungen: Der Schweizer Ansatz

Indikatoren für Ökosystemleistungen: Der Schweizer Ansatz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Ökonomie und Umweltbeobachtung Indikatoren für Ökosystemleistungen: Der Schweizer Ansatz

Mehr

Entwicklung der Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung

Entwicklung der Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Klima Entwicklung der Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung OcCC Symposium

Mehr

Für Mensch & Umwelt GWP 1. Industrielle Bezeichnung. Chemische Bezeichnung Chemische Formel / Zusammensetzung

Für Mensch & Umwelt GWP 1. Industrielle Bezeichnung. Chemische Bezeichnung Chemische Formel / Zusammensetzung Für Mensch & Umwelt Treibhauspotentiale (Global Warming Potential, GWP) ausgewählter Verbindungen und deren Gemische gemäß Viertem Sachstandsbericht des IPCC bezogen auf einen Zeitraum von 00 Jahren Tabelle

Mehr