Entwicklungen und Trends

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1 Entwicklungen und Trends aus Sicht BMWFW..oder der Erfolg der Netzwerke Peter Seitz 1

2 These Es gibt eine ansehnliche Reihe von Bottom-up- Aktivitäten in Österreich u.a. durch die Forschungsstätten, KEMÖ, FWF oder OANA Frage Brauchen wir eine größere politische Unterstützung etwa im Rahmen einer nationalen Strategie, und wenn ja, wie? 2

3 Erinnerung Wir haben eine Reihe von belastbaren Netzwerken, die durch ihre Aktivitäten die Politik mitformen: FWF UNIKO UBIFO Bibliothekenverbund (OBVSG) KEMÖ OANA 3

4 Erinnerung Diese Netzwerke funktionieren über Ressortgrenzen hinweg Sie sind historisch gewachsen Es gibt sie zum Teil ohne gesetzliche Grundlage Aufgaben werden geteilt/ergänzen einander Ohne diese Netzwerke wäre OANA, KEMÖ oder das Projekt e- Infrastructure nicht möglich 4

5 Einschätzung Auf diese Netzwerke können wir stolz sein Es entwickelt sich aus den einzelnen Policies eine Politik für Österreich Sie entwickelt sich bottom up Sie werden von den autonomen Institutionen getragen 5

6 Das BMWFW National Hat die Entstehung der Netzwerke unterstützt Möchte den hohen Autonomiegrad der Institutionen respektieren Ist in der Entwicklung einer Politik auf die autonomen Experten/innen angewiesen Möchte OA im Rahmen der LV zum Thema machen 6

7 Das BMWFW EU Ebene Möchte den Beitrag Österreichs in den NPR Meetings und der ERA working group einbringen Möchte das OANA Netzwerk zur Weitergabe von Informationen nutzen 7

8 Strategie? Die Summe der verschiedenen Aktivitäten könnte die Geburtsstunde einer Strategie sein Es sind bereits jetzt viel Energie, Man Power, und finanzielle Mittel in diesem Bereich gebunden Es stellt sich vielleicht auch die Frage, wie diese besser gebündelt werden können 8

9 Themenbereiche: 1. OA an Universitäten 2. OBVSG 3. KEMÖ 4. E infrastructure 5. OANA 9

10 OA an Universitäten Große Dynamik in diesem Bereich Bericht ist Momentaufnahme Umfrage Juli 2014 Daher: weitere Entwicklungen haben sicher statt gefunden Die Erfolgsgeschichte Österreichs! 10

11 Gibt es eine Universität, für die das Thema OA nicht wichtig ist? NEIN Alle Universitäten beschäftigen sich mit einer institutionellen Policy oder haben bereits eine (Wien, Graz, Salzburg, Klagenfurt, Mozarteum) 11

12 Wer hat die Berlin Declaration unterzeichnet? UNIKO FWF WR Universitäten Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck, Linz, TU Graz IIASA ISTA 10 weitere Universitäten planen die Unterzeichnung 12

13 Wie werden die Arbeiten abgelegt? Phaidra (ANG,UBIFO,UW,UFG;KUG; ÖWR,ÖFG, FHS St.Pölten 5 europ. Universitäten: Padua, Belgrad, Nis, Kragujevac, Montenegro) Visual Library (OBVSG,UI, KFU, JKU; 3 kommen: PLUS,TUW, Mozarteana) epubwu epub.oeaw Europe PubMedCentral (FWF) FWF E-Book Library OAPEN (Univ. Vienna, FWF) arxiv (Univ. Vienna, FWF) 13

14 OBVSG m b H. Operativer Betrieb des Verbundsystems Bereitstellung eines Systems zur Verbundkatalogisierung Zentrale Pflege der Fremd- und Normdatenpools sowie der Z39.50-Schnittstellen Datenmanagement, insbesondere Konvertierungen, Prüfungen und Korrekturen Projektmanagement im Kontext von Software-Versionswechsel und neuen Informationsdienstleistungen Systembibliothekarischer Support für die Lokalsysteme Betrieb des interaktiven Verbundportals 14

15 OBVSG m b H. Gegründet Anfang 2002 Derzeit ca. 90 Institutionen (alle Unis, ÖNB, PHs, BMF, Landesbibliotheken, Albertina, AK, Parlament etc..) 15

16 Die KEMÖ Zusammenschluss von 55 Einrichtungen (17 Unis, 7 Privatunis, 18 FHS, 13andere wie FWF) Sehr erfolgreich bei Verhandlungen Sogar in Times Higher Education wird der englische Wissenschaftsminister zitiert, der sich für das von Österreich erreichte Modell des "Price Offsettings" ausspricht. 16

17 e-infrastructures Austria ist ein Kooperationsprojekt mit 25 Partnern in ganz Österreich 17

18 E infrastructure Im Rahmen der HSR Mittel seitens des BMWFW zusätzlich finanziert (1,4 Mio. ) Alle Universitäten AK, ÖNB, IST Austria, OBVSG, ÖAW 18

19 Die Arbeiten der Forschenden? Verpflichtung zur OA Veröffentlichung nur bei Fördergebern (FWF, HORIZON) seitens UNIKO, Universitäten Empfehlungen zur Veröffentlichung, Hilfestellungen von UW,MUW, Publikationsfonds der PLUS, FWF 19

20 Einige Beispiele Uni Wien legt OA Veröffentlichung nahe Arbeiten sollen in DOAJ gelisteten Journals veröffentlicht werden Einrichtung eines OA Office MUW: Einrichtung eines OA Boards PLUS: Publikationsfonds zur Unterstützung von Gold TUW: Serviceplattform 20

21 OANA Das Netzwerk knüpft an die Open-Access-Empfehlungen der uniko vom und ein Positionspapier des FWF vom an und erarbeitet nunmehr konkrete Umsetzungsempfehlungen. Abstimmung der und Empfehlungen zu OA-Aktivitäten der österreichischen Forschungsstätten, Fördergeber und Forschungspolitik (inkl. der Berücksichtigung internationaler Entwicklungen) Positionierung gegenüber den Informationsanbietern (v.a. Verlage) Ansprechpartner und Informationsquelle für WissenschafterInnen, Forschungsstätten und (Forschungs-) Politik 21

22 Arbeitsgruppen: 1. Open Access Policy (Koordinator: Bruno Bauer) 2. Finanzierung von Open Access (Koordinator: Falk Reckling) 3. Rechtliche und politische Rahmenbedingungen (Koordinator: Peter Seitz) 4. Publikationsmodelle (Koordinator: Guido Blechl) 5. Einbindung von WissenschafterInnen (Koordinatoren: Michael Nentwich, Michael Strassnig)

23 Neue Arbeitsgruppen bzw. Fortführung: 1. Publikationskosten 2. Urheberrecht 3. Nationale Strategie 4. OA and Scholarly Communication 5. Einbindung von Wissenschafter/innen

24 Entwicklung einer nationalen Strategie Aus den Arbeiten der bisherigen AGs Mit Blick nach Europa (NL, DK, SE) Diskussionsgrundlage bis Ende 2015 Diskussion während der NL Präsidentschaft

25 Vielen Dank für die Geduld! J 25

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