Handbuch ECDL 2003 Modul 2: Computermanagement und Dateiverwaltung Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen

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3 ECDL 2003 Modul 2 Computermanagement und Dateiverwaltung - Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen Inhaltsverzeichnis 1 EINLEITUNG SPEICHEREINHEITEN BACKUP ORDNERSTRUKTUR DATEITYPEN ZUSAMMENFASSUNG... 9

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5 Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen 1 Einleitung In dieser Lerneinheit erhalten Sie einen Überblick über die grundlegenden Speichereinheiten in einem Rechner. Weiterhin wird auf die Wichtigkeit von Sicherungskopien verwiesen und die hierarchische Struktur von Ordnern und Dateien erläutert. 1

6 ECDL 2003 Modul 2 Computermanagement und Dateiverwaltung 2 Speichereinheiten Zum Speichern der Daten stehen unterschiedliche Medien zur Verfügung. Verschaffen Sie sich hier einen kurzen Überblick. Die Festplatte ist ein fest im Rechner eingebauter Datenspeicher. Hier befinden sich die installierten Programme. Lesen Sie sich bitte nun die weiteren Informationen zur Festplatte in der Textbox durch. Festplatte (lokaler Datenträger) Die Festplatte ist der Massenspeicher des Computers. Hier werden mit Hilfe eines Schreib- /Lesekopfes Daten magnetisch aufgezeichnet, so dass sie auch bei einer Unterbrechung der 2

7 Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen Stromzufuhr gespeichert bleiben. Die Festplatte ist somit ein permanenter Speicher. Sie verfügt über schnelle Zugriffsgeschwindigkeiten und eine hohe Speicherkapazität. In der Regel wird der Festplatte der Laufwerksbuchstabe C: zugeordnet. Zu den Geräten mit Wechselmedien gehören Disketten, CD/DVD und Wechseldatenträger. Disketten, CD- und DVD Laufwerke können fest in den Rechner eingebaut sein, aber auch wie im Fall von ZIP- oder USB-Laufwerken extern angeschlossen werden. Diskette Die Diskette ist die einfachste Form eines austauschbaren Datenträgers. Daten werden dort magnetisch gespeichert und können beliebig oft überschrieben oder gelöscht werden. Ein Nachteil ist der geringe Speicherplatz (1,44 MB). Dem Diskettenlaufwerk ist meist der Buchstabe A: zugeordnet. CD / DVD Datenträger mit einer recht großen Speicherkapazität, die von Computern mittels eines CD/DVD-Laufwerks eingelesen werden können. Das Lesen erfolgt nicht magnetisch, wie bei Disketten, sondern optisch, per Laser. USB / Zip-Laufwerk USB-Stick und Zip-Laufwerk haben recht große Speicherkapazitäten. Der USB-Stick wird an einen USB-Port angeschlossen, für die Zip-Diskette wird ein Zip-Laufwerk benötigt. Auch über das Netzlaufwerk können Daten gespeichert werden. Voraussetzung hierfür ist die Integration des Rechners in ein Netzwerk und der Zugriff auf Netzlaufwerke. Netzlaufwerke Voraussetzung für den Zugriff auf Netzlaufwerke ist die Integration des Rechners in ein Netzwerk. Der Speicherplatz befindet sich hierbei auf anderen Rechner i. d. Regel auf so genannten Servern. Sie ermöglichen den Austausch von Daten von vielen verschiedenen Rechnern. 3

8 ECDL 2003 Modul 2 Computermanagement und Dateiverwaltung 3 Backup Sicherungskopien - auch Backup genannt - sind im privaten wie auch geschäftlichen Bereich überaus wichtig. Daten sollten grundsätzlich an mehreren Orten bzw. auf mehreren Datenträgern gespeichert werden, um sich so vor dem Verlust der Daten bei einem Absturz oder der Beschädigung eines Datenträgers zu schützen. Als Speichermedien für die Datensicherung bieten sich - je nach Datenmenge - die hier aufgeführten Wechselmedien an. In Firmen werden darüber hinaus regelmäßige - meist tägliche- Backups der Server erstellt, so dass bei Zwischenfällen schnell der Zustand des Vortages wiederhergestellt werden kann. 4

9 Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen 4 Ordnerstruktur Die gespeicherten Daten werden in einer Ordnerstruktur hierarchisch angezeigt. Die oberste Ebene stellt das Laufwerk dar - in diesem Fall der lokale Datenträger, dem auch ein Buchstabe zugeordnet ist - in diesem Fall (D:). Erläuterung: Eine Besonderheit von Windows XP ist die Anordnung von Objekten wie u.a. der Desktop, die Systemsteuerung oder Systemordner innerhalb dieser Hierarchie. Beispielsweise wird der Desktop auf die höchste Ebene von Windows gesetzt. Unterhalb des Laufwerks befindet sich der Hauptordner. Hier können sich beliebig viele Unterordner befinden, die ihrerseits Unterordner und Dateien enthalten. Erläuterung: Dateien können in Ordnern oder Unterordnern als auch auf Laufwerksebene gespeichert werden. Die Ordner können daher als eine Art Aktenordner mit Trennblättern und Dokumenten (Dateien) verstanden werden. Das Laufwerk bildet dabei den Aktenschrank, in dem die Ordner oder auch die Dateien abgelegt werden. 5

10 ECDL 2003 Modul 2 Computermanagement und Dateiverwaltung Die unterste Ebene der Hierarchie ist somit die Dateiebene. Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Dateien, die anhand des Symbols und der Dateiendung leicht unterschieden werden können. 6

11 Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen 5 Dateitypen Endung.doc.xls.ppt.jpg Beschreibung der Bedeutung Bei Dateien mit der Endung.doc handelt es sich um Dokumente des Textverarbeitungsprogramms Word. Bei Dateien mit der Endung.xls handelt es sich um Arbeitsmappen des Tabellenkalkulationsprogramms Excel. Bei Dateien mit der Endung.ppt handelt es sich um Präsentationen des Präsentationsprogramms PowerPoint. Bei Dateien mit der Endung.jpg handelt es sich um komprimierte Grafikdateien, die mit jedem gängigen Bild-bearbeitungs-programm geöffnet werden können. 7

12 ECDL 2003 Modul 2 Computermanagement und Dateiverwaltung.mdb.avi.wma.tmp.zip Bei Dateien mit der Endung.mdb handelt es sich um Datenbanken, die mit dem Datenbankprogramm Access erstellt wurden. Die Dateiendung.avi bezeichnet ein Format zur Speicherung von Video- Dateien. Die Dateiendung.wma bezeichnet ein Format zur Speicherung von Audio- Dateien. Bei einer Datei mit der Endung.tmp handelt es sich um eine automatisch erzeugte Datei, die nur vorübergehend benötigt wird. Bei einer Datei mit der Endung.zip handelt es sich um eine komprimierte Datei, die mit einem beliebigen Packprogramm erstellt werden kann. 8

13 Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen 6 Zusammenfassung Speichereinheiten Zum Speichern von Daten stehen unterschiedliche Medien zur Verfügung. Zum einen können Daten auf einer Festplatte oder auf einem Netzlaufwerk abgelegt werden, zum anderen stehen auch Wechselmedien mit unterschiedlichen Speicherkapazitäten zur Verfügung. Beispiele von Wechselmedien sind: - Diskette - CD / DVD - USB-Stick - Zip-Laufwerk Backup Als Backup werden Sicherungskopien bezeichnet. Daten sollten grundsätzlich an mehreren Orten bzw. auf mehreren Datenträgern gespeichert werden, um sich so vor dem Verlust der Daten bei einem Absturz oder der Beschädigung eines Datenträgers zu schützen. Durch ein regelmäßiges Backup Ihrer Daten auf der Festplatte stellen Sie sicher, dass Sie Sie Ihren den Datenbestand nach einem Verlust in dem Zustand der letzten Sicherung wieder herstellen können. 9

14 ECDL 2003 Modul 2 Computermanagement und Dateiverwaltung Ordnerstruktur Die gespeicherten Daten werden in einer Ordnerstruktur hierarchisch angezeigt. Die oberste Ebene stellt das Laufwerk dar. Unterhalb des Laufwerks befindet sich der Hauptordner. Im Hauptordner wiederum können sich beliebig viele Unterordner befinden, die ihrerseits Dateien oder auch wieder Unterordner enthalten. Dateitypen Die unterste Ebene der Hierarchie ist somit die Dateiebene. Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Dateien, die anhand des Symbols und der Dateiendung leicht unterschieden werden können. Sie sehen die Symbole einer Word-Datei (Text), einer Excel- Datei (Tabellenkalkulation) und einer Grafik-Datei (Foto oder Bild). 10

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