Qualifications for the geriatric care in

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1 1 Kompetenzstandards in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Sektor Altenpflege (DE/09/LLP-LdV/TOI/ ) Qualifications for the geriatric care in Germany Poland Italy Slovakia Austria and Turkey

2 2 Altenpflege in Deutschland / Geriatric Care in Germany 3 Überblick zur Altenpflegeausbildung in Deutschland 9 Bildung in Deutschland: Educational System in the Federal Republik of Germany 12 Elderly Care Sector in Poland 18 Überblick zur Altenpflegeausbildung in Polen 29 Structure of secondary education in Poland 30 Reale Situation im Sektor Altenpflege in der Slowakei 34 Überblick zur Altenpflegeausbildung in der Slowakei 36 The elderly care in Italy 37 Überblick zur Altenpflegeausbildung in Italien 42 Education system in Italy 43 Altenpflege in Österreich 47 Überblick zur Altenpflegeausbildung in Österreich 57 Educational opportunities in Austria 58 The situation of the elderly care in Turkey 59 Überblick zur Altenpflegeausbildung in der Türkei 64

3 Altenpflege in Deutschland Geriatric Care in Germany 3 1. Situation der Altenpflege in Deutschland Aufgrund der demografischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts nimmt der Anteil alter Menschen in den Industrieländern stetig zu. Dadurch wird immer mehr professionelle Betreuung nötig. Der medizinische Fortschritt, der Einsatz von zum Teil hochtechnisierten Hilfsmitteln und die Umsetzung moderner Pflegekonzepte erfordern eine immer höhere Qualifizierung. Daraus ergeben sich ein steigender Bedarf an ausgebildeten Fachkräften und ein zunehmender finanzieller Aufwand. Nach der Heimpersonalverordnung müssen in Deutschland bis zu 50 % der Beschäftigten im Bereich der Altenpflege eine abgeschlossene Ausbildung haben. Dies bedeutet aber auch einen hohen Anteil angelernter, evtl. nur vorübergehend tätiger Mitarbeiter in einem Arbeitsgebiet, das stark auf Kontinuität bisheriger Lebensweisen zielt. Pflegebedürftige Menschen (vor allem in den unteren Pflegestufen) werden in Deutschland größtenteils von Angehörigen oder anderen nahe stehenden Personen zu Hause betreut (Etwas über 2 Prozent der Bevölkerung erhalten Leistungen der Pflegeversicherung). Diese Betreuung ist größtenteils (> 85 %) Frauenpflege, meistens Ehefrauen und Töchter. Wo dies nicht oder nicht vollständig möglich ist, ergänzen oder übernehmen ambulante Pflegedienste die häusliche Pflege. Ambulante Dienste und Heime beschäftigen ausgebildete Altenpfleger, AltenpflegehelferInnen, PflegehelferInnen, SozialpädagogInnen, Ergotherapeuten sowie in unterschiedlichem Ausmaß angelernte Helfer. Auch Gesundheits- und Krankenpfleger arbeiten zahlreich in der Altenpflege. Des Weiteren existieren zahlreiche pflegewissenschaftliche Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten. Diese pflegewissenschaftlichen Studiengänge kennzeichnen einen Prozess der Akademisierung der Pflegeberufe. Häusliche Pflege Die Hilfen für Ältere sind dadurch gekennzeichnet, dass diese zunächst von Angehörigen oder anderen, nicht dafür ausgebildeten Personen geleistet werden; bei zunehmendem Hilfebedarf jedoch immer mehr von professionellen Kräften. Pflegebedürftige Menschen wünschen sich meist, dass die Betreuung so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung der eigenen Wohnung stattfindet. Bei Pflegebedürftigkeit ist die Pflege durch Familienangehörige in der häuslichen familiären Umgebung in Deutschland am häufigsten. Da bei dieser Form der Altenpflege die Betreuungsarbeit zumeist von Frauen ausgeübt wird, hat sie bedeutende Implikationen für die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und begünstigt Konstellationen, in denen Männer für die Erwerbs- und Frauen für die Reproduktionsarbeiten zuständig sind. Die häusliche Pflege geschieht oft in Zusammenarbeit mit professionellen Pflegekräften, die auch die Angehörigen in Pflegetechniken anleiten, Ratschläge geben und bei der Abwicklung der Formalitäten mit dem Kostenträger helfen können. Häufig sind in diesem Feld auch informelle Helfende zu beobachten, dass heißt Personen, die nicht aus verwandtschaftlicher Verpflichtung heraus Unterstützung/Hilfe in irgendeiner Weise leisten, z. B. Nachbarn, ehrenamtlich tätige Hilfsvereine. Auch sie müssen bei der Pflegeplanung der professionellen Dienste einbezogen sein. 1. Situation of the geriatric care in Germany On account of t he demog raphic development a nd the medical progress the po rtion of old pe ople increases in the industrial countries steadily. More and more p rofessional care ther eby becomes necessar y. The me dical progress, the application of partly highl y m echanised aid and the conver sion of modern nursing draughts require a higher and higher qualification. From it arise a rising need in qualified professional forces an d a n increasing financial expenditure. After the home staff order must have in Germany up to 50% of the employees in th e area of the old care a concluded education. However, active employee me ans also a hig h portion more acquired this, perhap s onl y temp orarily in a scope of w ork w hich strongly aims at continuity of present life-styles. Nursing-destitute people (above a ll in the low er nursing steps) are examined in G ermany mainly by affiliated or other close people at home achievements of th e nursing assurance receive (Something more than 2 percent of the population). This care is mainly (> 85%) women's care, mostly wives an d daughters. W here this is not possible or not completely, com plement or t ake over ambulant services the domestic care. Ambulant services and homes o ccupy q ualified old orderlies, old care assist ants, nursing assist ants, social ed ucation w orkers, occupational therapists as well as in dif ferent magnitude acquired assistants. A lso health orderlies and nurses work numerousl y in the old care. Besides numerous nursing-scien tific courses of studies exist in advanced techn ical colleges and uni versities. These nursingscientific courses of studies mark a process of th e professionalisation of the nursing occupations. Domestic care The aid to old people is mar ked b y the fact that these a re performed first by affiliated or other, not for it to qualified people; with increasing help need, nevertheless, more and more o f professional forces. Nursing-destitute people mostly wish that the care takes place as long as poss ible in the close surroundings of own flat. With nursing need the care is the most frequent by members of the family in the domestic informal surroundings in Germany. Because with this form of the old care the care work is exe rcised mostly b y women, she has important implications for the sex-specific division of labour and favours the constellations in w hich m en a re responsible for the acquisition a nd women for t he reprod uctive work. The domestic care of ten happens in cooperation with professional nursing forces which also t rain the m embers in nu rsing technologies, advice can give and help in the winding up of t he formalities with the cost unit. Of ten informal supporting are also to be observed in this field that is called people, not from of relational obligation perfor m out to suppo rt / help in an y manner, e.g., neighbours, in an honourary capacity active auxiliary associations. Also the y m ust be included b y the nu rsing planning of th e professional services. However, the do mestic care can be also t aken over completely from ambulant services or single nursing forces on prof essional base (individual care). A sociopolitical problem shows the often unlawful employment of foreign budgetary facilities since the 1990s.

4 Altenpflege in Deutschland Geriatric Care in Germany 4 Die häusliche Pflege kann aber auch vollständig von ambulanten Pflegediensten oder einzelnen Pflegekräften auf beruflicher Basis (Individualpflege) übernommen werden. Ein sozialpolitisches Problem stellt seit den 1990er Jahren die oft illegale Beschäftigung von ausländischen Haushaltshilfen dar. Kurzzeitpflege Kurzzeitpflege meint eine vorübergehende Unterbringung in einem Heim, um zum Beispiel den Urlaub der privaten Pflegeperson zu ermöglichen oder wenn die Pflegeperson zu einem bestimmten Zeitpunkt verhindert ist. Tages- oder Nachtpflege ist ein ergänzendes Angebot für kurzzeitige Hilfe in einem Pflegeheim wenn zum Beispiel bei einem Teil der Pflege zu Hause private Pflegepersonen zeitweilig ausfallen. In der anderen Tageshälfte wird die Pflege aber zu Hause fortgeführt. Stationäre Pflege Dazu gehören das Altenwohnheim und das Altenheim. Die Verweildauer in stationären Altenpflegeeinrichtungen ist insgesamt rapide gesunken, zum Teil auf unter ein Jahr (dabei gibt es regional erhebliche Unterschiede). Nicht zuletzt dadurch sollten Konzepte der Sterbebegleitung, wie sie für Hospize entwickelt worden sind, Einzug in stationäre Pflegeeinrichtungen finden. Pflegestufenmodell Die Leistungen der deutschen Pflegeversicherung werden nach einer Einstufung des pflegebedürftigen Menschen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse erbracht. Dabei gibt es drei Pflegestufen, die jeweils in der häuslichen und in der stationären Pflege unterschiedliche Sätze vorsehen. Allerdings werden nicht alle Kosten der Pflege durch die Pflegeversicherung gedeckt. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutet Pflegebedürftigkeit aufgrund des notwendig hohen Personalkostenanteils also immer auch eine finanzielle Belastung. Gesetzliche Grundlagen Für die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ist vor allem das Elfte Sozialgesetzbuch grundlegend. Für die medizinisch geprägten Teile der Versorgung ist aber das Krankenversicherungsrecht nach dem SGB V maßgeblich. Einige wenige gesetzliche Grundlagen für Heime bzw. das Heimpersonal sind in der Heimpersonalverordnung (HeimPersV) (zum Heimgesetz) geregelt. 2. Tätig keitsbeschreibungen Staatlich anerkannter Altenpfleger In Deutschland war die Altenpflege lange Zeit ein Nebenaspekt der Krankenpflege. Das Personal in diesem Bereich wurde, soweit es nicht Krankenschwestern bzw. -pfleger waren, in Kursen oder Kurzlehrgängen qualifiziert. Langsam und uneinheitlich entwickelte sich eine inhaltlich und zeitlich umfangreichere Ausbildung. Diese nimmt mittlerweile international eine Ausnahmestellung ein, da ausgehend von der Krankenpflege, aber auch in Abgrenzung zu ihr, ein eigenständiges Berufsbild und ein eigener Berufsethos entstand. Der Beruf ist überwiegend ein Frauenberuf. Der Männeranteil unter Auszubildenden und Examinierten liegt seit Short-term care Short-term car e means a p assing accommodatio n at a home to allow, for e xample, the vacation of the private nursing person or if the nursing person is prevented at a certain time. Day o r night ca re is a complement ary of fer fo r brief help at a nursing home if, for e xample, with a p art of the care at home private nursing p eople tempora rily fall out. Ho wever, in other da y half the care is continued at home. Stationary care The retirement home and the old people's home belong to it. The resting time in st ationary old care facilitie s has s unk all together rapidly, partly on under a year (besides, there are on the regional level considerable dif ferences). D raughts of the S terbebegleitung, as the y have b een developed for hospices, should not least thereby find move in stationary nursing facilities. Nursing step model The achievements of the German nursing assurance are produced after a classification of the nursing-destitute person by the medical service of the health insurance scheme. Besides, there ar e thre e nursing steps which intend different sentences in each case in the domestic and in the stationary care. Indeed, no t all costs of the ca re ar e covered b y the nu rsing assurance. For the af fected pe rsons and her m embers nu rsing need on accou nt of the inevit ably high pe rsonnel expen diture portion means always also a financial load. Legal bases For the achievements of the legal nursing assurance above all the eleventh social code is basic. Ho wever, for the m edically stamped parts of the car e the health insurance right is decisive af ter th e SGB V. Some legal bases for homes or the home st aff are regulated in the home staff order (HeimPersV) (to the home law). 2. Activity descriptions Accredited old orderly In Germa ny the old care long time w as a aspe ct of the nursing. The staff in this area was qualified, as far as these were not nurses or orderlies, in course s or short courses. Slow ly and differently an education more extensive time wise and concerning the content s developed. This t akes mean while internationall y an e xceptional position, because outgoing from the nursing, but also in demarcation to h er, an independe nt occupational picture and o wn occupational ethos originated. The occupation is predominantl y a women's occupation. The m an's portion amon g trainees and qualified persons lies for man y years rather consistently less than 20 percent.

5 Altenpflege in Deutschland Geriatric Care in Germany 5 Jahren recht konstant unter 20 Prozent. Über eine Änderung der Zuordnung des Berufsfeldes hin zur medizinisch orientierten Pflege oder hin zur Sozialarbeit wird seit längerer Zeit intensiv diskutiert. In der Altenpflege werden neben Alltagsaufgaben (Selbstpflege) und medizinisch delegierten Aufgaben (Krankenpflege) einige Tätigkeiten verrichtet, die sie deutlich von der Krankenhauspflege unterscheiden. Die Biografie und die Gewohnheiten des Patienten werden berücksichtigt. Dies resultiert aus der notwendigen bzw. angestrebten Langzeit-Begleitung einer Person in ihrem privaten Umfeld. Die Sterbebegleitung erfordert die Berücksichtigung der Grundsätze der palliativen Pflege. Altenpflege bezieht das soziale Umfeld einer Person, also zunächst die Familienangehörigen, in die Pflegeplanung mit ein. In der Altenpflege liegt ein Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit der Biografie, der zu pflegenden Person und die speziellen Möglichkeiten, die sich aus ihr für die Pflege bei psychischen Veränderungen ergeben. (Gelegentlich wird dieses Grundprinzip der Altenpflege auch Biografiearbeit genannt). Aufgrund ihrer speziellen Ausbildung, gerade auch im Umgang mit psychisch veränderten Patienten, welche unter verschiedenen Schweregraden der Demenzkrankheit leiden, arbeiten viele Altenpfleger in allgemeinen psychiatrischen Einrichtungen, oder in besonderen Abteilungen der Betreuung (siehe auch Gerontopsychiatrie). Durch die bei Schwerkranken jenseits des 85. Lebensjahres häufige Multimorbidität (Vorliegen mehrerer Krankheiten zugleich) und das voranschreiten chronischer Leiden ist die Palliativpflege ein Kernbestand der altenpflegerischen Tätigkeiten. Pflegeziel ist dann nicht mehr Heilung, sondern die Erhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität bis zum Tod zu ermöglichen. Ist der Tod absehbar, beginnt in dem Falle die Sterbebegleitung. Vor dem Hintergrund, dass sich Pflege in der Regel sowohl im ambulanten als auch im teilstationären und stationären Bereich unter großem Handlungs-und Zeitdruck vollzieht, müssen die potentiellen Altenpflegerinnen und Altenpfleger in einer qualifizierten Ausbildung lernen, zukünftig handlungsautonom tätig zu sein. Das bedeutet auch, situative Erfordernisse zu erkennen und Prioritäten setzen zu können. Deshalb ist Altenpflege selbständige und eigenverantwortliche Pflege, einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen und auch deren Angehörigen. Sie umfasst folgende Bereiche: die sach- und fachkundige, den allgemein anerkannten pflegewissenschaftlichen, insbesondere den medizinischpflegerischen Erkenntnissen entsprechende, umfassende und geplante Pflege; die Mitwirkung bei der Behandlung kranker alter Menschen einschließlich der Ausführung ärztlicher Verordnungen; die Erhaltung und Wiederherstellung individueller Fähigkeiten im Rahmen geriatrischer und gerontopsychiatrischer Rehabilitationskonzepte; die Mitwirkung an qualitätssichernden Maßnahmen in der Pflege, der Betreuung und der Behandlung; die Gesundheitsvorsorge einschließlich der Ernährungsberatung; die umfassende Begleitung Sterbender; die Anleitung, Beratung und Unterstützung von Pflegekräften, die nicht Pflegefachkräfte sind; die Betreuung und Beratung alter Menschen in ihren persönlichen und sozialen Angelegenheiten; A change of the allocation of th e occup ational field there to t he medically oriented care or there to the social work it is intensely discussed since longer time. In the old care some activitie s which they clearly distinguish from the hospital care are done besid e ever yday dutie s (selfcare) and medically to delegated duties (nursing). The biography and the habits of the patient are considered. This results from the necessary or aimed long time company of a person in her private sphere. Old care incor porates the social sphere of a person, so first the members of the family, in the nursing planning. In the old care lies a main fo cus on the discussion w ith the biography, the person to be maintained and the special possibilities which a rise from her fo r the care b y psychic cha nges. (No w and then this basic principle of the old care is also called biograph y work). On account of her special educa tion, just also in dealing with the psychically chan ged p atients who suf fer from different gravit y degrees of the dementia illness many old orderlies work in general psychiatric facilities, or in special departments of the care. By with seriously ill be yond the 85th year freque nt multimorbidity (presentation of several illnesses at the same time) and this progress of chronic suf ferings i s the p alliative car e a nuclear continuance of the old-nursing activities. Then nursing aim is not to be allowed any more

6 Altenpflege in Deutschland Geriatric Care in Germany 6 die Hilfe zur Erhaltung und Aktivierung der eigenständigen Lebensführung einschließlich der sozialer Kontakte; die Anregung und Begleitung von Familien- und Nachbarschaftshilfe und die Beratung pflegender Angehöriger. Dieses Berufsprofil wird nach der neuen Ausbildungsordnung um die Punkte " Handeln in Notfällen" und 1.Hilfe" ergänzt. Rechtsgrundlagen der Ausbildung Der deutsche Bundesrat und -tag haben das Gesetz über die Berufe in der Altenpflege (Altenpflegegesetz) vom 29. September 2000 angenommen, das dann am 1. August 2003 in Kraft getreten ist. Die Bundeskompetenz zur Regelung der Zulassung und der Ausbildung der Altenpfleger musste zunächst erst durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestätigt werden. Damit werden die 3-jährigen Berufsabschlüsse nun bundesweit anerkannt. (Dies gilt nicht für die Ausbildung in der Altenpflegehilfe; deren Ausbildung ist Ländersache). Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers (Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung AltPflAPrV) ist vom 26. November 2002 datiert. Eine wesentliche Voraussetzung für die Ausbildung zum Altenpfleger besteht im Zusammenhang mit dem Realschulabschluss. Die Ausbildung zum Altenpfleger dauert 3 Jahre. Sie umfasst mindestens 2100 Stunden Unterricht und mindestens Stunden praktische Ausbildung. Die Ausbildung wird mit entsprechenden theoretischen und praktischen Prüfungen abgeschlossen. Staatlich anerkannter Altenpflegehelfer Altenpflegehelfer arbeiten als Angestellte in stationären Einrichtungen (z. B. Alten- und Pflegeheim, Krankenhaus) teilstationären Einrichtungen (z. B. Tagespflegeheim) oder ambulanten Diensten (z. B. einer Sozialstation). Sie unterstützen die Fachkräfte (Alten- bzw. Krankenpfleger) bei der Pflege und Betreuung kranker, pflegebedürftiger und bzw. oder behinderter alter Menschen. Die Berufsbezeichnung ist durch landesgesetzliche Regelungen geschützt. Die Altenpflegehelfer werden nach den entsprechenden Landesrichtlinien einzelner Bundesländer ausgebildet. Sie verfügen über ein theoretisches Grundwissen und sind bezüglich anderer angelernter Hilfskräfte sicher die Qualifiziertesten. Sie haben die Aufgabe, Altenpfleger und Altenpflegerinnen in ihrer pflegerischen Arbeit zu unterstützen und zu entlasten. Das geschieht vor allem in der Grundpflege, in der hilfreichen Unterstützung der durch die Pflegefachkraft ausgeführten Behandlungspflege, in der Hilfe bei den Mahlzeiten und der Durchführung von Prophylaxen. Nach den Vorgaben der Pflegekraft ergibt sich für das Tätigkeitsprofil eines Altenpflegehelfers folgendes: Mitarbeit bei der Pflegediagnostik, Mitarbeit bei der Pflegeplanung, Durchführung der Pflegemaßnahmen, Mitarbeit bei der Sicherung und Kontrolle der Qualität der Pflege. Zielvorstellungen beim Einsatz eines Altenpflegehelfers sollten sein: Die Pflegehilfskraft unterstützt die Pflegefachkraft bei der Accredited old care assistant Old care assistants work as employees in stationary facilities (e.g., old people's home and nursing home, hospit al) to partial-stationary facilities ( e.g., day car e home) or ambulant services ( e.g., of a social station). They support the professional forces (old orderl y or nurse) with the care and ca re more ill, more nursing-destitute an d or or handicapp ed old people. The job title is protected b y landlegal regulations. The old care assist ants are trained b y the suit able land directives of single federal st ates. They di spose of a theo retical grounding and are with regard to other acquired assistants certainly the most certified. They have the job to suppo rt ol d orde rlies and old nurses in he r nursing work an d to relieve. This happens above all in the basic care, in the help ful support of the care of treatm ent explained b y the nursing expert, in the help with the meals and the realisation of prophylaxes. After the default of the nursing str ength the following arises for the activity profile of an old care assistant: Cooperation in the nursing diagnostics, Cooperation in the nursing planning, Realisation of the nursing measures, Cooperation in the protection and control of the quality of the care. Aim images b y the application of an old car e assistant should be: The nursing assistant supports the nursing expert with the care for the client s entr usted to h er af ter in t he nu rsing planning a nd nursing docume ntation to descri bed principles and content s. Besides, the following premises are to be followed: Esteem and attention of t he selfnursing abilities, se lfdetermination, wishes and habits of the client,

7 Altenpflege in Deutschland Geriatric Care in Germany 7 Pflege für die ihr anvertrauten Klienten nach den in der Pflegeplanung und Pflegedokumentation beschriebenen Prinzipien und Inhalten. Dabei sind die folgenden Prämissen zu beachten: Wertschätzung und Beachtung der Selbstpflegefähigkeiten, Selbstbestimmung, Wünsche und Gewohnheiten des Klienten, Wertschätzung und Beachtung der Fähigkeiten und Wünsche seiner Angehörigen bezüglich der Pflege, Esteem and atte ntion of the abilities and w ishes of his members with r egard t o the care the n ursing assist ant w orks together constructively an d esteeming w ith the nursing forces responsible for them and t he leading emplo yees and th e beare r of th e equipment, the nursing assist ant follow s within the scope of her activity t he legal default and in example a nd draught laid down st atements and contents. die Pflegehilfskraft arbeitet konstruktiv und wertschätzend mit den für sie zuständigen Pflegekräften und den leitenden Mitarbeitern und dem Träger der Einrichtung zusammen, die Pflegehilfskraft beachtet im Rahmen ihrer Tätigkeit die gesetzlichen Vorgaben und die in Leitbild und Konzept niedergelegten Aussagen und Inhalte. Rechtsgrundlagen der Ausbildung Eine wesentliche Voraussetzung für die Ausbildung stellt der Hauptschulabschluss dar. Die Ausbildung zum Altenpflegehelfer dauert ein Jahr und umfasst insgesamt 2500 Ausbildungsstunden. Davon sind 1650 Stunden Theorie und 850 Stunden Praxis. Die Ausbildung zum Altenpflegehelfer wird mit theoretischen und praktischen Prüfungen abgeschlossen. Ist die staatliche Prüfung in der Altenpflegehilfe mindestens mit "befriedigend" bestanden worden, kann im Anschluss daran nach weiteren nach dem Wortlaut des Gesetzes in zwei Ausbildungsjahren der Abschluss als staatlich anerkannte Altenpfleger erreicht werden. Legal argument situations of the education The main grad uation show s an essential condition for the education. The education in the old care assist ant last s a year and encloses a tot al of 2500 education hours. Of it a re 1650 hours of th eory and 850 hours of practise. The education in the ol d care assistant is concluded w ith theoretical and practical check. If the st ate check has been p assed in the old care help at least with "adequate", the end th an accredited old orderlies can be reached follow ing that af ter ne xt af ter the text of the law in t wo practical training years. Pflegedienstleitung Unter Pflegedienstleitung (PDL) versteht man die leitende Pflegekraft oder ein Leitungsgremium aus mehreren Personen, das gemeinsam die Leitung über den Pflegedienst ausübt. Funktional sind die Pflegedienstleitungen in vielen betrieblichen Organisationen dem mittleren Management zuzuordnen. In großen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen werden Pflegedienstleiter auch als Pflegedirektoren bezeichnet und sind Mitglied der Geschäftsleitung. Die Pflegedienstleitung ist in der Regel direkt der Einrichtungsleitung unterstellt und hat die disziplinarische und fachliche Aufsicht über das Pflegepersonal, die jeweiligen Hilfsberufe, sowie die Zivildienstleistenden, Praktikanten im freiwilligen sozialen Jahr und anderer Mitarbeiter im Pflegedienst. Pflegedienstleiter leiten den Pflegedienst einer einzelnen Pflegestation, einer Funktionseinheit oder eines gesamten Krankenhauses. Sie können aber auch in Altenpflegeheimen, einer Einrichtung für Tagespflege, einem ambulanten Pflegedienst oder anderen Pflegeeinrichtungen tätig sein. Sie verantworten die gesamte Personalplanung und -steuerung ihres Pflegebereichs. Sie wählen Mitarbeiter aus, stellen sie ein, beurteilen und fördern sie. Nicht überall übt die Pflegedienstleitung selbständig Personaleinstellungen beziehungsweise -entlassungen aus. Sie sind jedoch an diesen Entscheidungen in der Regel maßgeblich beteiligt. Auch die letztliche Koordination der internen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen obliegt dem Pflegedienstleiter. Daneben gehört es zu ihren Aufgaben, Dienstpläne, Dienstanweisungen und Arbeitsanordnungen für den Pflegedienst zu erstellen. Sie ist gegenüber den direkt ihr unterstellten Mitarbeitenden weisungsbefugt. Regelmäßig übt sie eine Service management Under service management (P DL) o ne u nderstands the lea ding nursing strength or a management committee from several people which e xercises togethe r the management ab out the service. Functionally t he service pipelin es are to be a ssigned in many operational or ganisations to the middle man agement. In bi g hospitals and n ursing facilities service leaders are also called nursing manage r and are a me mber of the ma nagement. The service management is subordinated as a r ule directly of th e equipment man agement and h as the disciplinar y and technical supervision about the nursing st aff, the res pective aux iliary occupations, as well as the p ersons carr ying out alternative service, trainees in the voluntary social year and other employee in the service. Service leaders lead the service of a single nursing st ation, a functional unity or a whole hos pital. However, t hey can be also active in nursing homes for t he elderly, an equipment for day care, to an am bulant service or other nursing facilities. They answer for the w hole perso nnel planning and for personne l control of her nursing area. They select emplo yee, they put, jud ge and p romote them. Not eve rywhere t he s ervice manage ment exercises independently personnel settings or dismissals. Nevertheless, they are decisively involved in these decisions as a rule. Also the letztliche coordination internal From an d continuing education measures is incumbent upon the service leader. Besides it belongs to her duties to provide rosters, instructions and working orders for the service. Sh e is instruction-authorised to wards directl y her subordinated co -operating. Regularly she exer cises a content professional supervision and an organizational disciplinary supervision by o rder of the resp ective employ er, for example, of

8 Altenpflege in Deutschland Geriatric Care in Germany 8 inhaltliche Fachaufsicht und eine organisatorische Disziplinaraufsicht im Auftrag des jeweiligen Arbeitgebers, beispielsweise des Trägers eines Krankenhauses, ambulanten Dienstes oder Altenpflegeheims, aus. Neben personalwirtschaftlichen Aufgaben sind Pflegedienstleiter bei der Qualitätssicherung sowie der Kontrolle der Finanzen beteiligt. Im Rahmen der Qualitätssicherung entwickeln sie Pflegekonzepte, setzen Pflegemodelle um und konzipieren Maßnahmen des Qualitätsmanagements. Im Bereich Finanzen und Controlling rechnen sie zum Beispiel Pflegesätze mit den Krankenkassen ab. Darüber hinaus stellen sie Haushaltspläne auf, schreiben Jahresberichte und überwachen das Budget. Sie wirken nach Möglichkeit auch bei der Öffentlichkeitsarbeit ihrer Einrichtung mit. Der Aufgabenbereich der PDL umfasst üblicherweise Kontakte mit den Patienten, ihren Angehörigen, Kunden, Bewohnern, Klienten oder Mitarbeitern, die Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsbereichen des Arbeitgebers und die Kooperation mit anderen externen Dienstleistern, beispielsweise Apotheken, Essen auf Rädern Ärzten und Therapeuten. the bearer of a h ospital, ambulant service or nursing home for the elderly. Beside personnel-economic duties service leaders are involved with the q uality assurance as well as the control of the finances. Within the scope of th e qualit y assurance the y develop nursing draughts, move nursing models and conceive measures of th e high-class management. In the area of Finance s and Controlling they subt ract, fo r e xample, hospi tal and nu rsing charges with the health insurance schemes. In addition, the y put u p budgets, write annual rep orts and supervise t he budge t. They help as far a s possible also in the public relations of her equipment. The area of res ponsibility of the PDL usually en closes contacts with the p atients, her members, customers, inhabit ants, clients or employees, the cooperation with ot her fields of work of th e employer and the cooper ation with othe r e xternal service providers, for example, chemist's shops, food on wheels to doctors and therapists. Rechtliche Rahmenbedingungen für die berufliche Weiterbildung zur Pflegedienstleitung Voraussetzung zur Zulassung zu einer Weiterbildung ist üblicherweise eine abgeschlossene Ausbildung beziehungsweise ein Examen als Gesundheits- und Krankenpfleger und/oder Altenpfleger sowie eine mehrjährige Berufserfahrung in der Pflege oder als Fachkraft zur Leitung einer Funktionseinheit. Die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung umfasst insgesamt 760 Ausbildungsstunden. Davon sind 560 Stunden Theorie und 200 Stunden Praxis. Die berufliche Weiterbildung wird mit theoretischen und praktischen Prüfungen abgeschlossen. Juridical ba sic co nditions o f the pr ofessional c ontinuing education to the service management Condition for the licensing to a c ontinuing educat ion is usually a concluded education or a n e xam as a health o rderly and nurse and/or old or derly as well as a several years' occup ational experience in th e care or as an expert to the management of a functional unity. The continuing e ducation to t he service management encloses a total of 760 education hours. Of it are 560 hours of theory and 200 hours of practi se. The profes sional continuin g education is concluded with theoretical and practical check.

9 9 LEONARDO-DA-VINCI ITP (DE/09/LLP-LdV/TOI/ ) Work Package 2 (Germany) Selection of occupations / activities of comparable qualification levels related to the NQF / training requirements of the partner countries in the sector Elderly Care, for which competence profiles (professional, methodological, social and personal competences) in accordance with the KSC-principle should be compiled and compared credits for the mutual recognition of national qualification units have to be identified and agreed November December 2009 X Public Who establishes/defines the professional profile? Social partners Other ( ) 1) WHO? Lack of definition* X Public Who certifies the professional profile? Social partners X Other (charitable, private, public organisations) Lack of certification* Procedures for the definition Description 2) HOW? The minister's of education compiles in connection with the definition of the professional profiles default. This default is institutionalised by the legislator (e.g.: Home law, Home staff order, Old care law, Old care strength, Old care assistant, Service management). Procedures for the certification / recognition Description 2) HOW? 3) WHAT? (Outcome) X Exam Experience validation Labour contract X Apprenticeship X Other (extra complementary specialisation) Type of certification Value In connection with three professional qualifications theoretical and practical exams take place. The qualifications to the old care strength or to the old care assistant are realised in the form of apprenticeships. The qualification to the service management is a extra complementary specialisation. Regional X National X European Sectoral Enterprise Other ( ) Skilled Worker in the sector eldery care Training courses / modules Basic qualification Duration in hours : 2500 Theory :1650 Practice : duties and draughts of the old care 1a theoretical bases in the old-nursing action include 1b care of old people plan, carry out, document and evaluate 1c training, discuss and carry on conversations 1d help in the medical diagnostics and therapy 2 person-related and situation-related care Old care assistant (Altenpflegehelfer) Content 3 3a support of old people in the life creation social environments and social networks of old people with the old-nursing action consider 3b old people with the living space and day creation support 4 juridical basic conditions of old-nursing action. 5 old care by profession 5a professional self-image develop 5b with difficult social situations handle 5c receive own health and promote Basic qualification Duration in hours : 4600 Theory : 2100 Practice : duties and draughts of the old care 1a theoretical bases in the old-nursing action include 1b care of old people plan, carry out, document and evaluate 1c training, discuss and carry on conversations 1d help in the medical diagnostics and therapy 2 person-related and situation-related care Old care strength (Altenpflegekraft) Content 3 support of old people in the life creation 3a social environments and social networks of old people with the old-nursing action consider 3b old people with the living space and day creation support 4 juridical basic conditions of old-nursing action. 5 old care by profession 5a professional self-image develop 5b handle with difficult social situations Extra complementary specialisation Service management (Pflegedienstleitung) Duration in hours : 760 Content Theory : 560 Practice : 200 Nursing management Communication and employee's guidance Business management and enterprise guidance Surely Own study

10 10 LEONARDO-DA-VINCI ITP (DE/09/LLP-LdV/TOI/ ) Work Package 2 (Germany) Selection of occupations / activities of comparable qualification levels related to the NQF / training requirements of the partner countries in the sector Elderly Care, for which competence profiles (professional, methodological, social and personal competences) in accordance with the KSC-principle should be compiled and compared credits for the mutual recognition of national qualification units have to be identified and agreed November December 2009 X Public Who establishes/defines the professional profile? Social partners Other ( ) 1) WHO? Lack of definition* X Public Who certifies the professional profile? Social partners X Other (charitable, private, public organisations) Lack of certification* Procedures for the definition Description 2) HOW? The minister's of education compiles in connection with the definition of the professional profiles default. This default is institutionalised by the legislator (e.g.: Home law, Home staff order, Old care law, Old care strength, Old care assistant, Service management). Procedures for the certification / recognition Description 2) HOW? 3) WHAT? (Outcome) X Exam Experience validation Labour contract X Apprenticeship X Other (extra complementary specialisation) Type of certification Value In connection with three professional qualifications theoretical and practical exams take place. The qualifications to the old care strength or to the old care assistant are realised in the form of apprenticeships. The qualification to the service management is a extra complementary specialisation. Regional X National X European Sectoral Enterprise Other ( ) Skilled Worker in the sector eldery care Duration in hours : 2500 Competences which one purchases during the education Theory :1650 Training courses / modules Practice : 850 Content Further competences which can be meaningful for the practice of this profession 1 duties and draughts of the old care Geriatic care, work with the elderly 1a theoretical bases in the old-nursing action include Itinerant living support Geriatrie care 1b 1c care of old people plan, carry out, document and evaluate training, discuss and carry on conversations Itinerant/mobile care Office and administrative works Member advice 1d 2 help in the medical diagnostics and therapy person-related and situation-related care Dietetics Geriatrics, gerontology (care, assistance.) Old care assistant (Altenpflegehelfer) Organization of the leisure time 3 3a support of old people in the life creation social environments and social networks of old people with the old-nursing action consider Javelin ontic psychiatry (care, assistance.) Gernot social therapy Basic care 3b 4 old people with the living space and day creation support juridical basic conditions of old-nursing action. Health precautions (prevention.) Care assessment (care steps l-lll.) Rehabilitation (care, assistance.) 5 5a old care by profession professional self-image develop Pharmacology Quality management Dying Company 5b 5c with difficult social situations handle Rescue measures, first aid receive own health and promote Splashes intramuscularly l (in this.) Sc splashes subcutaneously (.) Duration in hours : 4600 Competences which one purchases during the education Theory : 2100 Training courses / modules Practice : 2500 Content Further competences which can be meaningful for the practice of this profession 1 duties and draughts of the old care Geriatic care, work with the elderly 1a theoretical bases in the old-nursing action include Itinerant living support 1b care of old people plan, carry out, document and evaluate Itinerant/mobile care 1c training, discuss and carry on conversations Dietetics Old care strength (Altenpflegekraft) Geriatrie care 1d 2 help in the medical diagnostics and therapy person-related and situation-related care Organization of the leisure time Geriatrics, gerontology (care, assistance.) Basic care 3 3a support of old people in the life creation social environments and social networks of old people with the old-nursing action consider Health precautions (prevention.) Domestic science and home economics Care help (altos-, sick persons, handicapped person care.) 3b 4 old people with the living space and day creation support juridical basic conditions of old-nursing action. Rehabilitation (care, assistance.) Rescue measures, first aid 5 old care by profession Dying Company 5a professional self-image develop 5b handle with difficult social situations Duration in hours : 760 Extra complementary specialisation Competences which one purchases during the education Theory : 560 Training courses / modules Practice : 200 Content Further competences which can be meaningful for the practice of this profession Service management (Pflegedienstleitung) g) Nursing management Communication and employee's guidance Business management and enterprise guidance Surely Own study

11 Erstellt am von I. Stremlau (AAA Deutschland); zuletzt geändert von Dr. F. Schmidt (EBG) am Ausbildung in der Altenpflegehilfe - Regelungen in den Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland Bundesland APH Ausbildung APH Ausbildung Theoriestunden Praxisstunden Dauer ja nein mindestens mindestens Baden Württemberg x 1 Jahr Bayern x 1 Jahr Berlin x Brandenburg x 1 Jahr Bremen x Hamburg X ( Gesundheits und Pflegeassistent ) 2 Jahre Hessen x 1 Jahr Mecklenburg Vorpommern x Niedersachsen x Nordrhein Westfalen x 1 Jahr Rheinland Pfalz x 1 Jahr Saarland x 1 Jahr Bundesland APH Ausbildung APH Ausbildung Theoriestunden Praxisstunden Dauer ja nein mindestens mindestens Sachsen x Sachsen Anhalt x 800? Schleswig Holstein x 1,5 Jahre Thüringen x 1 Jahr Aktueller Stand nach Anrufen und Internetrecherche Es folgen ggf. noch Änderungen für Berlin, Sachsen Anhalt (Praxisstunden), Mecklenburg Vorpommern und Bremen. Diese werden beim AAA als Bundesländer ohne Altenpflegehilfeausbildungen aufgeführt.

12 12 Bildung in Deutschland Grundstruktur des Bildungswesens der Bundesrepublik Deutschland Weiterbildung (allgemeine, berufliche und wissenschaftliche Weiterbildung) Lebensalter Bildungsbereich Betrieblichschuleschulen Abend- Fach- Weiterbildung und Kollegs Universitäten Theologischen Hochschulen Pädagogische Hochschulen Teritärer Bereich Zwischenzeitliche Berufstätigkeit Duales System (Betriebliche Ausbildung und Berufsschulen) Fachgymnasien Berufsgrundbildungsjahr Berufsaufbauschulen Hauptschulen 1)2) Schulen des Gesundheitswesens Fachhochschulen Gesamthochschulen Verwaltungsfachhochschulen Fachoberschulen Realschulen Berufsfachschulen Kunsthochschulen Gesamthochschulen Gymnasien Jahrgangsstufe 11 bis 12/13 Klassenstufe 5 bis 10 Gesamtschulen Sekundarbereich II Sekundarbereich I Sonderschulen 3) Orientierungsstufe (schulformabhängig oder schulformunabhängig) Grundschulen Primarbereich Kindergärten Elementarbereich ) 2) 3) Rund 30 Prozent der Hauptschüler/-innen besuchen über das 9. Schuljahr hinaus auch ein 10. Schuljahr an der Hauptschule. Die Mittelschule in Sachsen, die Sekundarschule in Sachsen-Anhalt und die Regelschule in Thüringen vermitteln den Haupt- und Realschulabschluss. Entsprechende Einrichtungen bestehen auch im Bereich von Realschulen und Gymnasien sowie bei den beruflichen Schulen. Schematisierte Darstellung der typischen Struktur des Bildungssystems der Bundesrepublik Deutschland. In den einzelnen Bundesländern bestehen Abweichungen. Die Zurechnung des Lebensalters zu den Bildungseinrichtungen gilt für den jeweils frühestmöglichen typischen Eintritt und bei ununterbrochenem Gang durch das Bildungssystem. Die Größe der Rechtecke ist nicht proportional zu den Besuchszahlen.

13 13 Kindergärten Kindergärten besuchen Kinder vom 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt ganztags oder für einen Teil des Tages. Der Besuch ist freiwillig. Die Aufgabe der Kindergärten umfasst die Betreuung, Bildung und Erziehung des Kindes. Es soll die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert werden. In einigen Ländern existieren auch andere Einrichtungen des Übergangs in die Grundschule wie Vorklassen und Schulkindergärten. Grundschulen Die Grundschulen umfassen die ersten vier Schuljahre, in Berlin und Brandenburg existiert die sechsjährige Grundschule. Grundschulen werden von allen Kindern besucht und bereiten durch die Vermittlung von Grundkenntnissen auf den Besuch weiterführender Schulen vor. Der Unterricht umfasst in der Regel die Fächer Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Kunst, Musik und Sport. Angebote zum Fremdsprachenunterricht werden in allen Ländern erweitert. Orientierungsstufe Die Orientierungsstufe ist die Zusammenfassung der Klassenstufen 5 und 6, die entweder den weiterführenden Schulen zugeordnet (schulartabhängige Orientierungsstufe) oder von ihnen getrennt (schulartunabhängige Orientierungsstufe) sind. Sie dient der Förderung und Orientierung der Schüler auf die weitere Schullaufbahn. Hauptschulen Die Hauptschulen sind Pflichtschulen für alle Schüler, die nach dem Besuch der Grundschulen nicht auf eine andere weiterführende Schule gehen. Sie endet mit der 9., in einigen Ländern mit der 10. Klassenstufe. In der Mehrheit der Länder wird ein freiwilliges 10. Hauptschuljahr angeboten. Rund 30% der Hauptschüler besuchen das 10. Schuljahr. Die Hauptschule vermittelt eine allgemeine Bildung als Grundlage für eine praktische Berufsausbildung. Realschulen Weiterführende Schulen mit den Klassenstufen 5 bzw. 7 bis 10. Das Abschlusszeugnis der Realschulen bietet im allgemeinen die Grundlage für gehobene Berufe aller Art und berechtigt zum Besuch der Fachoberschule, des Fachgymnasiums oder zum Übergag auf ein Gymnasium in Aufbauform. Die Realschule vermittelt eine erweiterte allgemeine Bildung. Gymnasien Weiterführende, allgemeinbildende Schulen, die im Regelfall 9 oder 8 (Klassenstufe 5 bis 13 bzw. 12) bzw. 7 (Klassenstufen 7 bis 13) Klassenstufen umfassen. Fast alle Länder bieten mittlerweile die Möglichkeit an oder planen sie, bereits nach 12 Jahren das Abitur abzulegen. Es gibt außerdem Gymnasien in Aufbauform, deren Besuch im allgemeinen den Realschulabschluss voraussetzt. Das Abschlusszeugnis des Gymnasiums (= allgemeine Hochschulreife) gilt als Befähigungsnachweis zum Studium an allen Hochschulen. Gesamtschulen In dieser Schulform sind die verschiedenen weiterführenden Schularten in unterschiedlicher organisatorischer und inhaltlicher Form zusammengefasst. Es werden integrierte Gesamtschulen (gemeinsamer Unterricht aller Schüler) sowie additive und kooperative Gesamtschulen (verschiedene Schularten der Sekundarstufe I in einer gemeinsamen Schulanlage) unterschieden. Fachgymnasien Berufsbezogene Gymnasien, die auf einem Realschulabschluss oder einem gleichwertigen Abschluss aufbauen. Sie vermitteln nach 3 Jahren (Klassenstufen 11 bis 13) den Befähigungsnachweis für das Studium an allen Hochschulen (= allgemeine Hochschulreife). Sonderschulen An Sonderschulen wird durch spezielle pädagogische Konzepte und Förderungsmaßnahmen den besonderen Belangen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen Rechnung getragen. Diese Schulen sind jeweils auf die unterschiedlichen Behinderungsarten ausgerichtet und erteilen Unterricht von der Primar- bis zur Sekundarstufe II (z. T. auch mit Internat). Ziel ist es, neben der Vermittlung von Bildungsinhalten auch lebenspraktische und sozial-integrative Hilfen zu geben. Entsprechende Einrichtungen bestehen auch im Bereich von Realschulen, Gymnasien und bei den beruflichen Schulen. Abendschulen und Kollegs Einrichtungen, an denen Erwachsene auf dem Zweiten Bildungsweg den Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss oder die allgemeine Hochschulreife erwerben können. Dazu gehören die Abendhauptschule, die Abendrealschule und das Abendgymnasium. Der Unterricht findet abends statt; die Teilnehmer sind in den ersten Jahren berufstätig. An Kollegs wird die allgemeine Hochschulreife erworben; sie sind Vollzeitschulen, deren Schüler nicht berufstätig sind. Berufsgrundbildungsjahr Den Teilnehmern wird durch Vollzeit- und Teilzeitunterricht eine allgemeine oder auf ein Berufsfeld bezogene berufliche Grundbildung vermittelt. Duale Berufsausbildung Das System heißt dual, weil die Ausbildung an zwei Lernorten durchgeführt wird: im Betrieb und in der Berufsschule. Es ist der Kernbereich der Berufsausbildung in Deutschland; mehr als 60% eines Altersjahrganges absolvieren eine Berufsausbildung in diesem System. Die Ausbildung in den einzelnen Berufen erfolgt auf der Grundlage von Ausbildungsordnungen (= Rechtsverordnungen des Bundes). Zurzeit gibt es rund 350 aufgrund von Ausbildungsordnungen anerkannte Ausbildungsberufe.

14 14 Fachoberschulen Sie bauen auf dem Realschulabschuss oder einem als gleichwertig anerkannten Abschluss auf. Der Schulbesuch dauert bei Vollzeitunterricht mindestens 1 Jahr, bei Teilzeitunterricht bis zu 3 Jahren. Das Abschlusszeugnis gilt als Zugangsberechtigung zum Studium an Fachhochschulen. Berufsfachschulen Berufsfachschulen sind Vollzeitschulen, die mindestens für die Dauer eines Jahres besucht werden. Sie können in der Regel freiwillig nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht zur Berufsvorbereitung oder zur vollen Berufsausbildung ohne vorherige praktische Berufsausbildung besucht werden. Sie schließen mit einer Abschlussprüfung ab; der Abschluss nach zweijährigem Schulbesuch entspricht der dem Realschulabschluss gleichgestellten Fachschulreife. Absolventen können einen Abschluss in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf erreichen. Berufsaufbauschulen Berufsaufbauschulen werden von Jugendlichen besucht, die eine Berufsausbildung absolvieren oder eine Berufstätigkeit ausüben. Sie können nach mindestens einem halbjährigen Besuch einer Berufsschule neben dieser oder nach erfüllter Berufsschulpflicht besucht werden. Sie sind meist nach Fachrichtungen gegliedert. Die Unterrichtsdauer beträgt bei Vollzeitschulen 1 bis 1 1/2, bei Teilzeitschulen 3 bis 3 1/2 Jahre. Der erfolgreiche Abschluss vermittelt die dem Realschulabschluss vergleichbare Fachschulreife. Schulen des Gesundheitswesens An ihnen erfolgt die Ausbildung für nichtakademische Berufe des Gesundheitswesens wie z. B. Kranken- und Kinderkrankenpfleger/in, Hebammen/Entbindungshelfer, Masseur/in, Beschäftigungstherapeuten/-therapeutin. Viele dieser Schulen sind organisatorisch und räumlich mit Krankenhäusern verbunden, an denen sowohl die theoretische als auch die praktische Ausbildung stattfinden. Fachschulen Fachschulen werden freiwillig nach einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung und praktischen Berufserfahrungen, teilweise auch nach langjähriger praktischer Berufserfahrung oder aufgrund des Nachweises einer fachspezifischen Begabung besucht. Sie vermitteln eine weitergehende fachliche Ausbildung im Beruf (z. B. Meisterschulen, Technikerschulen). Der Schulbesuch dauert bei Vollzeitunterricht zwischen einem halben Jahr und drei Jahren, bei Teilzeitunterricht in der Regel 6 bis 8 Halbjahre. Kunst-, Musik-, Theologische und Pädagogische Hochschulen An Kunst- und Musikhochschulen werden Studierende in den bildenden, gestalterischen und darstellenden Künsten bzw. in musikalischen Fächern ausgebildet. An Theologischen Hochschulen werden Theologen ausgebildet. An den Pädagogischen Hochschulen (zur Zeit nur noch in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) werden Grund-, Haupt- und Realschullehrer, teilweise auch Lehrer für Sonderschulen, ausgebildet. In den übrigen Ländern findet die Ausbildung von Lehrern an Universitäten, Technischen Universitäten/Hochschulen, Gesamthochschulen bzw. Kunst- und Musikhochschulen statt. Gesamthochschulen Gesamthochschulen (nur in Hessen und Nordrhein-Westfalen) verbinden die Aufgaben in Forschung, Lehre und Studium, die sonst von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen und zum Teil auch von Kunst- und Musikhochschulen wahrgenommen werden. Kennzeichnend für sie sind integrierte Studiengänge. Die Gesamthochschulen führen die Bezeichnung Universität-Gesamthochschulen. Fachhochschulen und Verwaltungsfachhochschulen Fachhochschulen und Verwaltungsfachhochschulen haben die Aufgabe, durch eine stark anwendungsbezogene Ausbildung auf berufliche Tätigkeiten vorzubereiten, die die Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden oder die Fähigkeit zur künstlerischen Gestaltung erfordern. Sie bieten Studiengänge vor allem im Ingenieurwesen und in den Bereichen Wirtschaft, Sozialwesen, Landwirtschaft und Gestaltung an. An den Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung des Bundes und der Länder werden Beamte für die Laufbahn des gehobenen Dienstes in der öffentlichen Verwaltung ausgebildet. Weiterbildung Weiterbildung ist die Fortsetzung oder Wiederaufnahme jeder Art des Lernens (auch des informellen) nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten Bildungsphase in Kindheit und Jugend. Unterschieden werden die beiden Hauptbereiche allgemeine und berufliche Weiterbildung. Die Bereiche der politischen und kulturellen Weiterbildung sind schwerpunktmäßig der allgemeinen Weiterbildung zugeordnet. Für beide Weiterbildungsbereiche gibt es Angebote der Hochschulen und freien Träger zur wissenschaftlichen Weiterbildung sowie Fernunterrichtsangebote. Geprägt wird der Weiterbildungsbereich durch die Freiwilligkeit der Teilnahme, Vielfalt der Angebote und Pluralität der Träger sowie die subsidiäre Rolle des Staates. Universitäten (Technische Universitäten, Technische Hochschulen) Sie sind die traditionellen Hochschultypen in Deutschland. An ihnen wird das breite Spektrum der Studienfächer angeboten. Sie verbinden die Aufgaben Lehre und Forschung. Sie haben das Promotionsrecht. Herausgegeben vom: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat Publikationen; Internetredaktion Berlin Gestaltung: Heimbüchel PR, Köln/Berlin Bonn, Berlin 2004

15 15 Education in Germany Basic structure of the Education System of the Ferderal Republic of Germany In-company continuing education (Betriebliche Weiterbildung) Occupational Work Dual System (In-company Training and Part-time Vocational Schooling) Evening Trade Classes and and Fulltime Adult Schools Technical Education (Fachschulen) Colleges (Abendschulen und Kollegs) Basic Vocational Training Year (Berufsgrundbildungsjahr) Vocational Extension Schools (Berufsaufbauschulen) Secondary General Schools (Hauptschulen) Continuing Education (Continuing General and Vocational Education Courses Provided by a Broad Range of Institutions) (Allgemeine, berufliche und wissenschaftliche Weiterbildung)) Schools for Nurses, Midwives, ect. (Schulen des Gesundheitswesen) Fachhochschulen Comprehensive Universities (Gesamthochschulen) Colleges of Public Administration (Verwaltungsfachhochschulen) Full-time Vocational schools (Berufsfachschulen) Fachoberschulen Intermediate Schools (Realschulen) Specialized Grammar Schools (Fachgymnasien) Universities (Universitäten) Colleges of Theology (Theologische Hochschulen) Colleges of Education (Pädagogische Hochschulen) Colleges of Art and Music (Kunsthochschulen) Comprehensive Universities (Gesamthochschulen) Grammar Schools (Gymnasien) Classes 11 to 12/13 Classes 5 to 10 Comprehensive Schools (Gesamtschulen) Education range Continuing Education Higher Education Secondary Education Stage II Secondary Education Stage I Age Special Schools (Sonderschulen) Orientation Stage (Orientierungsstufe schulformabhängig oder schulformunabhängig) Primary Schools (Grundschulen) Primary Education Kindergartens (Kindergärten) Diagrammatic representation of the typical structure of the education system of the Federal Republic of Germany. In individual Länder there are variations from the above pattern. The age given for attendance at the various educational institutions refers to the earliest possible typical entry. Pre-School Education 6.. 3

16 16 Kindergartens Between the age of three and enrolment in primary school, children attend kindergartens. They spend all day or part of the day at the kindergarten. Attendance is voluntary. Kindergartens are to provide care for children, educate them and foster their development into responsible individuals with good communication skills. In some Länder there are also other institutions such as pre-school classes or school kindergartens which prepare children for transition to primary school. Primary schools/grundschulen Primary schools cover the first four years of schooling, in Berlin and Brandenburg they cover six years. They are attended by all children and provide basic education, preparing children for secondary schooling. The subjects taught include German, mathematics, art and craft, music, physical education and the basics of biology, physics, chemistry, social studies, history and geography. More foreign language instruction is offered in all Länder. Orientation stage/orientierungsstufe This covers classes 5 and 6 which either form part of the various secondary schools or are separated from them. The aim is to promote pupils and to enable parents to decide what type of secondary education they wish to choose for their child. Comprehensive schools/gesamtschulen Comprehensive schools combine the different types of secondary school in various organizational and curricular forms. There are integrated comprehensive schools (joint classes for all pupils) as well as additive and cooperative comprehensive schools (the various types of school of secondary level stage I exist side by side on the same premises). Specialized grammar schools/fachgymnasien Specialized grammar schools are oriented towards occupations. They accept pupils who have earned an intermediate school certificate or equivalent. The final certificate awarded after three years (classes 11 to 13) qualifies its holder for studies at all institutions of higher education (Abitur). Special schools/sonderschulen Special schools apply special teaching concepts which meet the special needs of children and adolescents with handicaps. There are different schools for the different kinds of handicap. Special schools provide not only teaching at the primary and secondary levels, both stage I and stage II, (sometimes organized as boarding schools), but also practical advice for everyday life and support for social integration. Corresponding institutions are also available at the level of intermediate schools, grammar schools and vocational schools. Secondary general schools/hauptschulen Attendance at secondary general school is compulsory for all pupils who, having finished primary school, decide not to attend any of the other types of secondary school. Secondary general school covers classes 5 to 9 and in some Länder includes class 10. In most Länder, voluntary participation in class 10 at secondary general school is possible. Approx. 30% of secondary general school pupils stay on for a tenth year. Secondary general schools provide general education as a basis for practical vocational training. Intermediate schools/realschulen Intermediate schools are secondary schools covering classes 5 to 10 or 7 to 10. The final certificate awarded by these schools in general provides the basis for training in all types of mediumlevel occupations. It qualifies holders for attendance at Fachoberschulen (see below), specialized grammar schools or grammar schools with classes 11 to 13 only (Gymnasien in Aufbauform). Intermediate schools provide extended general education. Grammar schools/gymnasien Grammar schools are secondary schools which, as a rule, cover 9 or 8 years (classes 5 to 13 or 12) or 7 years (classes 7 to 13). Schools in Saxony and Thuringia consist of only 12 classes. Nearly all Länder meanwhile offer or plan to offer the possibility of acquiring the final certificate (Abitur) after 12 years of schooling. There are also grammar schools with classes 11 to 13 only, which as a rule are open to pupils with a final certificate from intermediate school. The final certificate awarded by grammar schools (Abitur) qualifies its holder for studies at all institutions of higher education. Evening classes and full-time adult education colleges/ Abendschulen und Kollegs These are institutions offering second-chance programmes for adults enabling them to acquire the secondary general school certificate, the intermediate school certificate or the Abitur higher education entrance qualification. There are evening classes at secondary general school level, at intermediate school level and at grammar school level. Participants are working during the first few years. The full-time adult education college (Kolleg) gives an opportunity to acquire the Abitur certificate; it offers full-time schooling; participants are not working. Basic vocational training year/berufsgrundbildungsjahr Full-time or part-time classes provide basic general knowledge or basic vocational knowledge relating to a certain occupational field. Dual vocational training/duale Berufsausbildung The system is called dual because education and training are provided at two places of learning: In companies and in parttime vocational schools. This is the main type of vocational training in Germany; more than 60% of an age-group are involved in dual vocational training. Training in individual occupations is governed by training directives (taking the form of Federal Government ordinances). At present there are about 350 recognized occupations for which the Federal Government has issued training directives. Fachoberschulen An intermediate school certificate or a recognized equivalent is required for entry to this type of school. Full-time attendance

17 17 is for at least one year and part-time attendance for up to three years. The certificate awarded on successful completion qualifies its holder for studies at Fachhochschulen. Full-time vocational schools/berufsfachschulen Full-time vocational schools offer courses of at least one year s duration. In general, attendance is voluntary. These schools can be entered after completion of compulsory full-time schooling. They prepare for an occupation or provide full vocational training for those who have previously not participated in practical vocational training. Participants who have passed their final examination are awarded a certificate; the certificate awarded to those who have completed a two-year course is equivalent to the intermediate school certificate and qualifies its holder for entrance to trade and technical school. Those who complete full-time vocational school can acquire the qualifications for a recognized occupation. Vocational extension schools/berufsaufbauschulen Vocational extension schools are attended by young people who are undergoing vocational training or who are employed. They can be attended after completion of compulsory part-time vocational schooling or in addition to such schooling after at least 6 months attendance at part-time vocational school. Most vocational extension schools specialize in certain subjects. The duration of full-time courses is 12 to18 months and that of part-time courses 3 to 3 1/2 years. On successful completion, participants are awarded certificates which are equivalent to intermediate school certificates and qualify them for entrance to trade and technical school. Schools for nurses, midwives, etc./schulen des Gesundheitswesens These schools provide training for non-academic health-care occupations, for example for nurses and children s nurses, midwives (male and female), masseurs, occupational therapists and physiotherapists. Many of these schools are integrated with hospitals on whose premises they are located and where theoretical instruction and practical training take place. Trade and technical schools/fachschulen Trade and technical schools are attended voluntarily after vocational training has been completed and practical work experience gained, in some cases even after many years of practical work, or on proof of special ability. These schools provide advanced vocational training (leading for example to masters or technicians qualifications). Full-time attendance is for between 6 months and 3 years and part-time attendance normally for 6 to 8 half-year periods. Colleges of art and music, colleges of theology and colleges of education/kunst-, Musik-, Theologische und Pädagogische Hochschulen Colleges of art and music (Kunst- und Musikhochschulen) offer study courses in the fine arts. Colleges of theology (Theologische Hochschulen) provide training for theologians. Colleges of education (Pädagogische Hochschulen) (which have survived only in Baden-Württemberg, Saxony-Anhalt, Schleswig-Holstein and Thuringia) provide training for teachers at the primary, secondary general and intermediate school levels and sometimes also for special school teachers. In the other Länder, teachers are trained at universities, technical universities, comprehensive universities and colleges of art and music. Comprehensive universities/gesamthochschulen Comprehensive universities (existing only in Hesse and North Rhine-Westphalia) combine research and teaching functions of the universities, the colleges of education, the Fachhochschulen and to some extent also of the colleges of art and music. What is typical of them is the integrated study courses they offer. Their official name is university-comprehensive university. Fachhochschulen and colleges of public administration/ Verwaltungsfachhochschulen Fachhochschulen and colleges of public administration are to provide highly practice-related training for occupations which require the application of scientific knowledge and methods or creative ability in the artistic field. They offer study courses above all for engineers and in the fields of economics, social studies, agriculture and design. The colleges of public administration (Fachhochschulen für Öffentliche Verwaltung) run by the Federal Government and the Länder governments provide training for those wishing to carve out an executive career in the civil service. Continuing education Continuing education means continuing or resuming any form of learning (including informal learning) after completion of an educational phase, which may vary in duration, during childhood and adolescence. Continuing education includes two main areas, namely general and vocational continuing education. Most political and cultural courses are considered to be part of general continuing education. Higher education institutions and voluntary providers offer courses for further scientific training and distant education courses for both these areas. Continuing education is characterized by voluntary participation, a great variety of courses, a plurality of providers and the sub-sidiary role of government. Universities (including technical universities)/ Universitäten (Technische Universitäten) Universities are the traditional type of higher education institution in Germany. They provide courses for a broad range of study subjects. Universities combine teaching and research and have the right to award doctor s degrees. Published by: Federal Ministry of Education and Research Publications and Website Division Berlin Designed by: Heimbüchel PR, Köln/Berlin Bonn, Berlin 2004

18 18 Elderly care sector in Poland CONTENTS: 1. Social assistance 2. Professionals in the elderly care sector 3. Institutions involved in the elderly care 4. Elderly care education 1. SOCIAL ASSISTANCE Social assistance is the institution of state social policy, aimed at enabling individuals and families overcome difficult life situations, where they are not able to overcome, using their own powers, resources and opportunities. This concerns mainly the elderly, the disabled, maladjusted and people who deal with the risk of poverty and unemployment. Social assistance is, in particular: allocation and payment of statutory benefits social work conducting and developing the necessary social infrastructure analysis and evaluation of phenomena emerging demand for social assistance, the development of new forms of social assistance and relief to the identified needs, facilitating the development of individuals with the ability to go forth and skillful conduct problems in different circumstances; supporting efforts to raise revenue; stimulating the building of positive relations between the needy and the society; sensitize students to the institution's facilities problems in need.

19 19 Elderly care sector in Poland One form of social assistance is social work, defined as an intentional and organized the aid of modern society for their ailing economically, socially or physically members. Is to help in personal and social to become independent and is implemented within the framework of interpersonal contacts between social worker and individuals whom they help. Social work is provided to improve the functioning of individuals and families in their social environment. Social work is conducted: with individuals and families in order to: develop or enhance their activity and independence of life and provide assistance and medical care. local communities to ensure cooperation and coordination between institutions and organizations relevant to meet the needs of the community 2. PROFESSIONS in the elderly care sector Guardian in social welfare home Staff involved in inquiring at domicile Home guardian Medical guardian Staff employed in welfare homes and social work Social worker Auxiliary medical personnel Nurses in the care of chronically ill patients, Gerontological nurse,

20 20 Elderly care sector in Poland Main occupation social worker Social workers deal with the professional help individuals, families, social groups (including the elderly) to enhance or restore their ability to function optimally and to create conditions conducive to this goal. Social worker may be a person who has: Diploma obtain the professional title of social worker profession (secondary school with social welfare specialization, post secondary school, post graduate studies), higher vocational school diploma with specialization in Social Work (bachelor level), completed higher education with specialization in social work at one of the fields: pedagogy, political science, psychology, sociology or the science of the family (higher education). Some of the rights of a social worker: A social worker shall enjoy the right of priority in carrying out its tasks in offices, institutions and other establishments. Authorities are obliged to provide social worker assistance in carrying out its activities. social worker shall be entitled to legal protection provided to public officials. social worker employed at the center of social assistance or in the county family support center, if worked continuously and effectively at least 5 years, are eligible once every two years, additional annual leave of 10 working days. Day 21 November is celebrated as the day a social worker. The minister responsible for social security can reward social workers special prizes for outstanding, innovative solutions for social assistance. The profession of social workers now becomes increasingly important. Modern society, in spite of raising the quality and standards of living of citizens, is not exempt from the increasing problems of marginalization and patologization individuals and groups. Today, perhaps more than ever, there is a social need for well prepared and qualified

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