Kinderarbeit Was Verbraucher und Unternehmen tun können.

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1 Kinderarbeit Was Verbraucher und Unternehmen tun können.

2 Inhalt Vorwort Kinderarbeit weltweit Ein Überblick Was ist Kinderarbeit und was ist Ausbeutung? Ausbeutung abschaffen Arbeitende Kinder stärken Konkrete Hilfe für Kinderarbeiter Sozialsiegel und fairer Handel Rugmark Care&Fair Flower Label TransFair Gepa Weitere Organisationen Verhaltenskodices Verhaltenskodices adidas-salomon, IKEA, AVE-Initiative C&A Deichmann-Schuhe Faber-Castell Hennes&Mauritz Otto-Versand GmbH The Body Shop Weitere Initiativen für faire Arbeitsbedingungen 28 Händlerverzeichnis Hier bekommen Sie Rugmark-Teppiche, Waren mit dem TransFair-Siegel und Blumen aus menschen- und umweltfreundlicher Produktion.

3 Liebe Leserin, lieber Leser, Hemden von Kindern genäht, Kakao von Kindersklaven geerntet und Teppiche von Kindern geknüpft. Tee, T-Shirts, Orangensaft, Fußbälle, Schokolade in diesen Dingen kann Kinderarbeit stecken. Die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher wollen keine Produkte kaufen, die von Kindern hergestellt wurden. Wir stellen Ihnen in dieser Broschüre deshalb Warenzeichen und Unternehmen vor, die seriös und engagiert gegen die Ausbeutung von Kindern vorgehen. Für terre des hommes ist dabei besonders ein Punkt entscheidend: Wenn Kinder aus Fabriken und Plantagen entlassen werden und dort nur Erwachsene arbeiten, ist das ein wichtiger Schritt. Den Kindern nützt das allein jedoch wenig: Denn sie sitzen nicht automatisch wieder in der Schule, sondern müssen woanders weiterarbeiten, vielleicht unter noch schlechteren Bedingungen oder sogar auf der Straße. Kinderarbeiter brauchen Alternativen. Deshalb unterstützt terre des hommes weltweit Schulen und Berufsschulen. Und deshalb setzt sich terre des hommes gemeinsam mit seinen Projektpartnern bei den jeweiligen Regierungen dafür ein, dass alle Kinder frei und kostenlos gute Schulen besuchen können. terre des hommes bittet Sie deshalb: Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, um Kinderarbeitern wirksam zu helfen: Unterstützen Sie unsere Projekte für Kinderarbeiter. Direkt vor Ort kann mit Spenden unmittelbar geholfen werden. Kaufen Sie Produkte, die ein verlässliches Sozialsiegel tragen. Fragen Sie nach in Ihrem Geschäft, schreiben Sie an Konzernzentralen und machen Sie deutlich, dass Sie ein starkes Interesse daran haben, dass Firmen nicht nur preisgünstige Waren anbieten, sondern auch die Menschenrechte einhalten. Die Siegelinitiativen und Unternehmen, die wir Ihnen in dieser Broschüre vorstellen, sind nach Ansicht von terre des hommes auf dem richtigen Weg. All diese Initiativen sind nicht perfekt das Patentrezept zur Gerechtigkeit hat bis heute noch niemand gefunden. Wenn aber Verbraucher und Politiker an einem Strang ziehen, wenn die Familien der Kinderarbeiter Auswege sehen, wenn Schulsysteme besser werden und Polizei und Arbeitsinspektoren nicht mehr wegsehen, dann haben solche Initiativen ihren Sinn. Wir setzen auf Ihre Unterstützung! Barbara Küppers Referat Sozialstandards/Kinderarbeit terre des hommes Deutschland e.v. 1

4 Kinderarbeit weltweit Ein Überblick Industrieländer 2,5 Millionen arbeitende Kinder Schwellenländer 2,4 Millionen arbeitende Kinder Lateinamerika/Karibik 17,4 Millionen arbeitende Kinder Mittlerer Osten/Nordafrika 13,4 Millionen arbeitende Kinder Afrika südl. der Sahara 48 Millionen arbeitende Kinder Asien/Pazifik 127,3 Millionen arbeitende Kinder 211 Millionen Kinder unter 15 Jahren sind ökonomisch aktiv, 186 Millionen dieser Kinder werden ausgebeutet. Diese Zahlen nennt die Internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organisation ILO) in ihrem Bericht»Jedes Kind zählt«im Jahr Erstmals unterscheidet die ILO zwischen verschiedenen Formen der Arbeit: Nicht jedes Kind, das arbeitet, ist gefährdet, nicht jede Form der Kinderarbeit muss bekämpft werden (siehe Seite 4). Die größte Verbreitung hat Kinderarbeit in Afrika südlich der Sahara. Hier arbeitet fast jedes dritte Kind (29 Prozent). In Asien ist es jedes fünfte Kind (19 Prozent), in Lateinamerika jedes sechste Kind (16 Prozent). Zum Vergleich: In den Industriestaaten arbeitet jedes fünfzigste Kind. 2

5 Kinder schuften in allen Sektoren der Wirtschaft 0,9 % Bergbau, Steinbrüche 1,9 % Bauarbeiten 3,8 % Transport, Kommunikation 6,5 % Soziale und persönliche Dienste 8,3 % Produktion 8,3 % Groß- und Einzelhandel, Restaurants, Hotels 70,7 % Landwirtschaft, Fischerei Es gibt keine Tätigkeit, die nicht auch von Kindern verrichtet wird. Die meisten Kinder sind im so genannten informellen Sektor tätig, also dort, wo es weder Verträge noch Sozialleistungen gibt: Sie arbeiten mit ihren Eltern in der Landwirtschaft, sie verdingen sich auf den Straßen der großen Städte als Schuhputzer, Zeitungsverkäufer oder Lastenträger, sie betteln, sie schuften isoliert und ohne Pause als Dienstmädchen. Etwa zehn Prozent der Kinderarbeiter sind in Betrieben beschäftigt, die Waren herstellen, ein Teil davon wird auch exportiert: Meist handelt es sich um Textilien, Steine, Teppiche, Kakao und Kaffee. Vier von fünf Kinderarbeitern erhalten keinen Lohn für ihre Arbeit. Sie gehören entweder zu den 70 Prozent der Kinderarbeiter, die unbezahlt mit ihren Familien schuften, oder sie unterliegen der Sklaverei oder Schuldknechtschaft. 3

6 Was ist Kinderarbeit? Was ist Ausbeutung? Nicht alle Kinder, die arbeiten, werden ausgebeutet. International anerkannt sind die Definitionen der ILO (Internationale Arbeitsorganisation) in der Konvention 182 gegen die schlimmsten Formen der Kinderarbeit (1999) sowie in der Studie»Jedes Kind zählt«(2002). Wichtige Kategorien dabei sind das Alter des Kindes, das Arbeitsverhältnis und die Arbeitsbedingungen. Als ausbeuterisch definiert die ILO: Arbeit von Kindern unter 13 Jahren. Arbeit von Kindern zwischen zwölf und 14 Jahren, die länger als 14 Stunden in der Woche dauert. Arbeit von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, die gefährlich ist. Zum Beispiel: Arbeit unter Tage oder unter Wasser, in zu engen Räumen (Fässer, Abwasserkanäle), mit gefährlichen Maschinen oder Werkzeugen, Umgang mit schweren Lasten, Arbeit in ungesunder Umgebung und mit gefährlichen Substanzen. Arbeit unter schwierigen Bedingungen, zum Beispiel lange Arbeitszeiten, Nachtarbeit. Die schlimmsten Formen der Kinderarbeit. Dazu zählt nach der ILO- Konvention 182 vom 17. Juni 1999: a) alle Formen der Sklaverei oder sklavereiähnlicher Praktiken, wie den Kinderverkauf und den Kinderhandel, Schuldknechtschaft und Leibeigenschaft und Zwangsarbeit, einschließlich der Zwangsrekrutierung von Kindern in bewaffneten Konflikten; b) die Heranziehung, die Vermittlung oder das Anbieten eines Kindes zur Prostitution, zur Herstellung von Pornographie oder zu pornographischen Darbietungen; c) die Heranziehung, die Vermittlung oder das Anbieten eines Kindes zu unerlaubten Tätigkeiten, insbesondere zur Gewinnung von Drogen und zum Verkehr mit Drogen, wie sie in den einschlägigen internationalen Übereinkünften definiert sind; d) Arbeit, die ihrer Natur nach oder auf Grund der Umstände, unter denen sie verrichtet wird, voraussichtlich für die Gesundheit, die Sicherheit oder die Sittlichkeit von Kindern schädlich ist. 4

7 Ursachen von Kinderarbeit Krasse materielle Armut ist die Hauptursache dafür, dass Kinder ihre Familien unterstützen müssen, um den gemeinsamen Lebensunterhalt zu sichern. Allerdings ist die Annahme falsch, dass Kinderarbeit beendet wird, wenn in einer Region die Wirtschaft wächst: Manchmal steigt dann die Kinderarbeit sogar enorm an, ein typisches Phänomen zum Beispiel in der Textilindustrie. Die Nachfrage nach billigen Arbeitskräften steigt an und wenn das in einer Region passiert, in der es schlechte oder zu wenig Schulen gibt, schicken Familien Kinder in die Fabriken. terre des hommes geht davon aus, dass Armut nicht allein Ursache von Kinderarbeit ist, sondern dass umgekehrt Kinderarbeit Armut verursacht: In vielen Regionen und Branchen sind Erwachsene arbeitslos, Kinder aber schuften zu Hungerlöhnen. Zudem haben Kinder, die nie eine Schule besucht haben, keine Chance, je etwas anderes als Tagelöhner oder Hilfsarbeiter zu werden. Das Märchen vom Tellerwäscher, der zum Millionär wird, erweist sich als Propaganda. Hinter dem Begriff der Armut verstecken sich politische und ökonomische Faktoren, die erst durch ihr Zusammenwirken den Teufelskreis von Kinderarbeit und Ausbeutung schaffen: Regierungen vernachlässigen Bildungssysteme. Es gibt viel zu wenig Schulen, die Lehrer sind schlecht ausgebildet, Schulgebühren schließen Kinder aus armen Familien vom Schulbesuch aus. Weltmarktpreise für Rohstoffe decken die Produktionskosten nicht mehr ab. Zurzeit steht zum Beispiel der Weltmarktpreis für Kaffee auf einem Rekordtief. Die Folge: Die Bauern verarmen. Arbeitgeber stellen Kinder ein, weil sie dann noch niedrigere Löhne zahlen können und Kinder sich nicht in Gewerkschaften organisieren. Behörden und Polizei sind entweder schwach oder korrupt: Sie sehen weg und verfolgen Straftäter nicht, die Kinder handeln und ausbeuten. Diskriminierung: In fast allen Gesellschaften werden bestimmte Menschen als minderwertig angesehen: Mädchen, ethnische und religiöse Minderheiten oder Flüchtlinge sind daher besonders anfällig für jede Form der Ausbeutung. Auf Grund von Krieg und Gewalt lösen sich Familien und Gemeinschaften auf. Gesellschaften brutalisieren sich, selbst kleine Kinder werden verkauft, ausgebeutet und geschunden. Besonders im südlichen Afrika steigt die Zahl der Kinderarbeiter und der von Kindern geführten Haushalte auf Grund von AIDS. Die Elterngeneration ist erkrankt oder gestorben. 5

8 Sieben Antworten: Ausbeutung abschaffen Kinderarbeiter stärken In welchen Waren kann Kinderarbeit stecken? Konsumgüter und Dienstleistungen: Bekleidung, Heimtextilien, Sportbekleidung (Anbau von Baumwolle, Seide. Fertigung); Schuhe, Turnschuhe, Fußbälle, Lederprodukte (Gerbereien); Kosmetik (Gewinnung der Rohstoffe); Spielzeug, Werbegeschenke, Feuerwerkskörper, Kunstgewerbe (Fertigung); handgeknüpfte Teppiche (Verarbeitung der Wolle, Knüpfen, Waschen); Schnittblumen, Tabak (Anbau, Ernte); Diamanten, Edelsteine (Schleifereien); Natursteine (Steinbrüche, polieren); Handys (Gewinnung Rohstoff Coltan); Bleistifte und Radiergummis (Rohstoffe wie Gesteinsmehl oder Kautschuk); Urlaub (Kinder arbeiten in Hotels und Restaurants). Lebensmittel: Kaffee, Tee, Orangensaft, Kakao, Reis, Schokolade, Zucker, Süßigkeiten, Shrimps, Garnelen, Fisch, Obst. Kinderarbeit in Exportbetrieben oder auf Plantagen gibt es in Afrika, Asien und Lateinamerika, aber auch in den Industriestaaten. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat im Jahr 2002 die Arbeitsbedingungen auf US-amerikanischen Großfarmen untersucht: Dort arbeiten Kinder unter 15 Jahren. Die meisten von ihnen stammen aus Einwandererfamilien aus Mittelamerika. Ist es nicht am besten, Produkte aus Kinderhand zu boykottieren? terre des hommes bittet Sie, Produkte, in denen Kinderarbeit stecken kann, nicht zu boykottieren. Wäre ein Boykott erfolgreich, würden nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene ihren Arbeitsplatz verlieren und das würde niemandem nützen, sondern auch die Familien der Arbeitslosen in Armut stürzen. Kann ich etwas gegen Kinderarbeit tun? Jeder Mensch kann etwas gegen die Ausbeutung von Kindern tun. terre des hommes bittet Sie: Unterstützen Sie Projekte für Kinderarbeiter, denn vor Ort kann direkt geholfen werden auch den Kindern, die nicht für den Export in die Industriestaaten arbeiten. Über 90 Prozent der Kinderarbeiter schuften für den heimischen Markt, viele im so genannten informellen Sektor. Kaufen Sie, wo möglich, Produkte mit einem seriösen Sozialsiegel. Sorgen Sie gemeinsam mit anderen dafür, dass in Kantinen TransFair- Kaffee ausgeschenkt wird oder dass Kommunen beschließen, keine Produkte aus Kinderhand mehr anzuschaffen. Mit Sozialsiegeln kann gezeigt werden, dass Produktion ohne die Ausbeutung von Kindern möglich ist. Sozialsiegel und der faire Handel sorgen so für direkte Hilfe 6

9 und üben durch ihr Beispiel politischen Druck auf die Branche aus. Schreiben Sie an Handelsunternehmen und fragen Sie, wie diese Firma zu Kinderarbeit steht: Das zeigt den Unternehmen, dass Sie als Verbraucher ein Interesse daran haben, dass Waren nicht nur gut und günstig sind, sondern auch unter Einhaltung der Menschenrechte hergestellt werden. Ein Verhaltenskodex sollte wenigstens die Kernarbeitsnormen enthalten, wie sie die Internationale Arbeitsorganisation ILO definiert: Keine Kinder- und Zwangsarbeit Vereinigungsfreiheit und das Recht auf kollektive Tarifabschlüsse Keine Diskriminierung auf Grund der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht, einer religiösen, ethnischen oder sonstigen Gruppe. Kodices sollten auch die Zahlung von wenigstens dem gesetzlichen Mindestlohn sowie grundlegende Standards der Arbeitssicherheit (etwa Brandschutz oder Schutz vor giftigen Stoffen) und des Umweltschutzes enthalten. Das Unternehmen sollte die Einhaltung seiner Selbstverpflichtung seriös kontrollieren und wenigstens unangemeldete Prüfungen durchführen, die zumindest von unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften oder von Gewerkschaften verifiziert werden sollten. Kinderarbeit bei der Baumwollentkernung, Indien Foto: Jörg Böthling/agenda 7

10 Wie kann ich erkennen, ob in einem Produkt Kinderarbeit steckt? Sind Markenartikel oder Bio- Produkte nicht eine Alternative? Niemand kann einer Ware ansehen, ob sie unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen zu Stande gekommen ist. Die Angabe des Herstellungslandes gibt keine Aufschlüsse, denn nicht alle Betriebe stellen Kinder an. Auch Markenartikel, zum Beispiel Designerkleidung, können aus Betrieben stammen, in denen Kinder arbeiten. Der Endpreis einer Ware sagt in der Regel wenig über die Herstellungsbedingungen aus. Biologischer Anbau bedeutet nicht automatisch auch, dass Kinderarbeit ausgeschlossen ist: Der biologische Anbau zum Beispiel von Baumwolle ist sehr arbeitsintensiv und es ist durchaus möglich, dass Kinder mitarbeiten. Einen Hinweis geben nur seriöse Sozialsiegel. Kinder arbeiten, weil die Familien so arm sind. Wenn man den Kindern die Arbeit wegnimmt, stürzt man sie dann nicht in noch größeres Elend? Damit Kinderarbeiter wirklich eine Alternative haben, reicht es nicht, sie aus Fabriken zu entlassen oder ihnen die Arbeit zu verbieten. Dann würden sie woanders unter noch schlimmeren Arbeitsbedingungen weiter schuften oder auf der Straße landen. Deshalb sind Modellprojekte wie Werkstattschulen oder Berufsbildungszentren wichtig, wo die Kinder eine Ausbildung erhalten können. Unternehmen können in ihren Produktionsstätten oder bei Zulieferern für Veränderungen sorgen und Verbraucher können sie drängen, entschieden gegen Kinderarbeit vorzugehen. Doch vor allem die Regierungen sind gefordert, Maßnahmen zum Schutz von Kindern zu treffen. Deshalb fordert terre des hommes politische Verbesserungen für Kinderarbeiter und unterstützt einheimische Initiativen, die den politisch Verantwortlichen in ihren Städten, Regionen und Ländern Druck machen. Auch die Industriestaaten tragen Verantwortung: Die Europäische Union muss Entwicklungsländern gleichen Zugang zu ihren Märkten gewähren! Schutzzölle auf landwirtschaftliche Produkte zum Beispiel zwingen Produzenten, die Kosten extrem niedrig zu halten. Entwicklungshilfe muss vorrangig auf die Bekämpfung der Armut und auf die Förderung der Grundbildung ausgerichtet sein. Wer sich gegen die Ausbeutung von Kindern engagiert, kämpft damit auch gegen Armut: Kinderarbeit ist nicht nur eine Folge von Armut, sondern verursacht sie auch. Wo Kinder zu Hungerlöhnen schuften, finden Erwachsene keinen Arbeitsplatz. Kinder, die nie zur Schule gegangen sind, werden ihr Leben als Tagelöhner fristen und ihre Kinder später auch zur Arbeit schicken. 8

11 Arbeit statt Schule: Junge in Mosambik Foto: Veit Mette Werden Waren ohne Kinderarbeit teurer? Teppiche mit dem Rugmark-Siegel und Blumen mit dem Siegel für menschenund umweltfreundliche Produktion sind nicht teuer als Waren vergleichbarer Qualität ohne Siegel. TransFair-Produkte sind teurer, weil die Produzenten in der Regel Kleinbauern Preise weit über Weltmarktniveau bekommen. Gleichzeitig sind zum Beispiel die Kaffeepreise in Deutschland auch deshalb so niedrig, weil Kaffee ein Lockangebot ist und Handelsketten Kaffee zum Teil unter dem Produktionspreis anbieten. Die Herstellungskosten zum Beispiel von Textilien liegen zwischen einem und fünf Prozent des Endpreises geringfügig höhere Löhne für Erwachsene werden nicht an den Endverbraucher weitergegeben, sondern schmälern die Gewinne der Zulieferer. Und schließlich: Wenn wir von der internationalen Rechtslage ausgehen, muss die Antwort heißen: Es kann uns egal sein, ob Waren teuer werden, denn jedes Kind auf der Welt hat ein Recht auf Schutz vor Ausbeutung. Ist das alles nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Sicher sind Sozialsiegel und Verhaltenskodices nicht der Schlüssel zur Gerechtigkeit für alle Menschen. Sie können aber sehr konkrete Verbesserungen in sehr kurzer Zeit bringen Kleinbauern profitieren vom fairen Handel, Arbeiterinnen auf Blumenfarmen bekommen jetzt bessere Löhne, Sozialleistungen und Mutterschutz und müssen nicht mehr im Nebel hochgiftiger Pestizide arbeiten Schuldknechte wurden durch Rugmark befreit, die Kinderarbeit in der Teppichproduktion in Indien und Nepal ist von etwa Kindern auf Kinder und damit um 90 Prozent zurückgegangen. In der Textilindustrie ist der massenhafte Einsatz von Kindern zumindest in Exportfabriken in Südasien und Südostasien beendet worden dies bestätigen Wirtschaftsprüfer ebenso wie einheimische Initiativen und Gewerkschaften. Tausende Kinder gehen in Schulen, die gebaut und unterhalten wurden, weil der faire Handel angemessene Preise zahlt, weil Initiativen wie Rugmark existieren und weil Handelsunternehmen sich engagieren. Für jede Arbeiterin und jedes Kind hat sich damit das Leben zum Positiven verändert: Die Chance, für seine Arbeit einen Lohn zu bekommen, von dem die Familie leben kann. Die Chance, zu lernen und einen qualifizierten Beruf zu ergreifen. Die Chance, sich zusammenschließen zu können und der Macht der Arbeitgeber etwas entgegensetzen zu können. Das sind die Voraussetzungen für ein Leben in Würde. 9

12 Konkrete Hilfe für Kinderarbeiter Mit Erfolg: 32 Dörfer sind inzwischen stolz darauf, dass alle Kinder zur Schule gehen. Das Berufsschulzentrum unter Leitung der Salesianer Patres Don Bosco bietet jeweils 160 Mädchen und Jungen pro Jahr eine Berufsausbildung: Sie erhalten ein kleines Stipendium, lernen lesen und schreiben und können Schneider, Mechaniker, Elektriker oder Klempner werden Kinder unter 14 Jahren arbeiten in der Textilindustrie in Tirupur/Indien Foto: Jörg Böthling/agenda Indien: Schule statt schuften In der indischen Stadt Tirupur arbeiten über Menschen in der Textilindustrie von ihnen sind jünger als 14 Jahre. Kinder arbeiten von morgens bis abends an sechs Tagen der Woche, Ferien gibt es nicht. terre des hommes unterstützt in Tirupur zwei Projekte: Die Initiative CSED unterhält in 50 Dörfern Abendschulen für Kinderarbeiter: Mädchen und Jungen lernen nach der Arbeit und holen so viel auf, dass sie bald wieder zur Schule gehen können. Eltern bekommen Unterstützung, damit sie Arbeit finden oder durch Kleinkredite so wirtschaften lernen, dass sie auf das Einkommen ihrer Kinder verzichten können. Gemeinsam setzen sich die beiden Projekte in Tirupur dafür ein, dass Unternehmen keine Kinder anstellen und Politiker mehr Geld für gute öffentliche Schulen zur Verfügung stellen. Die beiden Projekte werden von C&A Mode Deutschland und Hennes&Mauritz unterstützt. 10

13 Westafrika: Schutz vor Sklavenarbeit Zehntausende Jungen und Mädchen werden in Westafrika verkauft und unter unmenschlichen Bedingungen Jungen aus Mali als Zwangsarbeiter in der Elfenbeinküste Foto: Michael von Graffenried Guatemala: Die Schule kommt aufs Land Von 100 Landkindern beenden in Guatemala nur 15 die Grundschule. Die anderen arbeiten: in der Landwirtschaft, als Schuhputzer, Lastenträger, Hausmädchen. terre des hommes fördert die Organisation CEIPA, die in und um die Stadt Quetzaltenango Kurse für arbeitende Kinder anbietet: Die Klassen sind klein, der Unterricht bezieht die Lebenssituation der Kinder ein und findet vor oder nach der Arbeit statt. zur Arbeit gezwungen: Jungen aus Mali werden auf Plantagen der Elfenbeinküste verkauft und dort ausgebeutet. Dort werden Kakao, Kaffee, Baumwolle und Bananen auch für den Export angebaut. Mädchen aus Benin und Togo arbeiten als Hausmädchen oder Kleinhändlerinnen in den Ölstaaten Nigeria und Gabun. terre des hommes unterstützt die Initiative Mali Enjeu in Mali: Ausbildungsprojekte in Dörfern helfen Jugendlichen, zu Hause Arbeit zu finden und nicht auf die zweifelhaften Versprechungen der Menschenhändler hereinzufallen. Hausmädchen in Mali erhalten Unterricht und Beratung. Ein Zentrum in der Grenzstadt Sikasso hilft Kindern, die Opfer von Schleppern geworden sind. Indianische Kultur wertschätzen Horizonte erweitern: Bildung für arbeitende Landkinder in Guatemala. Foto: Andreas Rister Der Staat allerdings soll nicht aus seiner Verantwortung entlassen, die staatliche Schulen nicht ersetzt, sondern verbessert werden. Deshalb setzt sich CEIPA für die notwendige Schulreform ein. Bitte unterstützen Sie diese Arbeit. Weitere Projekte stellen wir Ihnen in unserem Themenheft»Kein Kinderspiel Kinderarbeit«vor. 11

14 Rugmark Teppiche ohne illegale Kinderarbeit Seit 1995 gibt es in Deutschland Teppiche aus Indien und Nepal, die das Rugmark-Siegel tragen. Die Hersteller der Teppiche verpflichten sich: keine Kinder unter 14 Jahren zu beschäftigen gesetzliche Mindestlöhne zu zahlen unangekündigte Kontrollen zuzulassen. Inspektoren der unabhängigen Rugmark-Stiftungen kontrollieren Betriebe und inzwischen Knüpfstühle. Werden Kinder bei der Arbeit angetroffen, verliert der Hersteller seine Rugmark-Lizenz. Die Inspektoren nehmen die Kinder mit und bringen sie in einem Rehabilitationszentrum unter. Hier lernen sie und können eine handwerkliche Ausbildung absolvieren. In den Zentren hilft man den Kindern auch, ihre Eltern wiederzufinden, denn viele Kinder schuften weit weg von zu Hause als Schuldknechte, weil Geldverleiher sie ihren Eltern gegen einen Kredit abgekauft haben. Finanziert wird die Kontrolle durch eine 0,25-prozentige Abgabe der Produzenten. Teppich-Importeure in Deutschland zahlen ein Prozent des Importwertes. Dieses Geld kommt der Rehabilitation der Kinderarbeiter zu Gute. Rugmark-Teppiche sind nicht teurer als vergleichbare Ware ohne Siegel. Sie bekommen Rugmark-Teppiche bei Karstadt, Quelle, Teppich Kibek, dem Otto-Versand und vielen Einzelhandelsgeschäften (Adressen siehe Händlerverzeichnis). 12 Fairer Handel

15 Care & Fair Aktion gegen Kinderarbeit Bis März 2003 wurden über Rugmark-Teppiche in Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg, Großbritannien, den USA und Kanada verkauft. Die Bundesregierung unterstützt Rugmark Deutschland ebenso wie die Hilfswerke terre des hommes, Brot für die Welt, Misereor und UNICEF. Zusätzlich zu den Rugmark-Projekten unterstützen terre des hommes, Misereor und Brot für die Welt mit bisher 2,5 Millionen Euro gemeinsam Projekte in der indischen Teppichregion: Dorfentwicklung, Rechtshilfe und Bildungsprogramme tragen dazu bei, dass Kinder zur Schule gehen können und nicht in Teppichmanufakturen schuften müssen. Care & Fair ist eine Initiative des Bundesverbandes der Orient-Teppich-Importeure (BVOI). Die Mitglieder von Care & Fair zahlen ein Prozent des Importwertes ihrer Teppiche. Damit werden Projekte vor allem Schulen und Gesundheitsstationen in den Zentren der Teppichproduktion in Indien, Nepal und Pakistan finanziert. Care & Fair-Mitglieder fordern ihre Zulieferer auf, keine Kinder einzustellen. Kontrolliert wird diese Verpflichtung nicht. Rugmark Remigiusstraße Köln Telefon: Internet: Das können Sie tun Handgeknüpfte Teppiche aus Indien und Nepal nur mit dem Rugmark-Siegel. Fragen Sie Ihren Teppichhändler. Care&Fair e.v. Teppichhandel gegen Kinderarbeit Borsteler Chaussee 85 99, Haus Hamburg Telefon: Internet: Fairer Handel 13

16 Flower Label Blumen aus menschen- und umweltfreundlicher Produktion Rosen aus Kolumbien, Nelken aus Kenia, Orchideen aus Thailand. Schnelle Flugverbindungen machen es möglich, dass wir zu jeder Jahreszeit Schnittblumen kaufen können. Rund 60 Euro gibt jeder Bundesbürger im Jahr für Blumen aus Tonnen Blumen werden importiert, Tonnen davon kommen nicht aus EU-Staaten. Die Arbeitsbedingungen auf Blumenplantagen in Lateinamerika und Afrika sind oft schlecht. Etwa Arbeiterinnen und Arbeiter sind hier beschäftigt. Sie erhalten nur Hungerlöhne, keine Sozialleistungen, keinen Mutterschutz und arbeiten meist in einem Nebel hochgiftiger Pestizide. Auch wenn auf Blumenplantagen direkt nur sehr wenige Kinder arbeiten, so ziehen die schlechten Arbeitsbedingungen Kinderarbeit nach sich: In den Gewächshäusern schuften meistens Frauen. Da es in der Regel keine Kindergärten und Schulen gibt, sind ihre Töchter und Söhne auf sich allein gestellt und müssen oft mitarbeiten. Für gerechte Arbeitsbedingungen steht das Siegel für Blumen aus menschen- und umweltschonender Produktion. Wer das Blumensiegel führen will, muss garantieren: Existenz sichernde Löhne Gewerkschaftsfreiheit und Kollektivverhandlungen Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit Verantwortlicher Umgang mit natürlichen Ressourcen Verbot hochgiftiger Pestizide 14 Fairer Handel

17 Mehr als 60 Blumenfarmen in Ecuador, Kolumbien, Kenia, Tansania, Simbabwe und Südafrika erfüllen bereits die Bedingungen des Blumensiegels. Bisher profitieren Arbeiterinnen und Arbeiter vom Blumensiegel. 900 Blumengeschäfte in Deutschland bieten Blumen aus dieser Produktion. Blumen mit dem Siegel sind nicht teurer als Blumen vergleichbarer Qualität. Sie finden die Anschriften im Händlerverzeichnis. Das Blumensiegel wird gemeinsam verantwortet vom BGI (Blumen Groß- und Einzelhandel), der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar- Umwelt, dem Fachverband Deutscher Floristen (FDF), der internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN, Brot für die Welt und terre des hommes. Das können Sie tun Kaufen Sie Blumen mit dem Siegel. Fragen Sie Ihren Floristen, wann auch er Blumen mit dem Siegel anbietet. Sorgen Sie dafür, dass in Ihrem Betrieb, Ihrem Verein, Ihrer Partei oder Gewerkschaft bei feierlichen Anlässen Blumen mit dem Siegel oder aus heimischen Betrieben verschenkt werden und dass die Dekoration aus solchen Blumen besteht. Flower Label Office Adenauerallee Bonn Telefon: Internet: oder Fairer Handel 15

18 TransFair Beim Einkaufen die Welt fairändern Kaffee, Tee, Honig, Zucker, Kakao, Schokolade, Bonbons, Bananen und Orangensaft können Sie mit dem TransFair-Siegel kaufen. Das TransFair-Siegel kennzeichnet solche Produkte, die nach den Grundsätzen des fairen Handels hergestellt wurden. Unternehmen und Kooperativen halten die Kernarbeitsnormen ein. Die Importeure Handelsunternehmen in Europa zahlen den Herstellern meist Bauernkooperativen Preise, die über dem Weltmarktpreis liegen und vor der Ernte festgelegt werden. So können die Bauern ein Einkommen erzielen, das es ihnen erlaubt, die Familie zu ernähren und die Kinder zur Schule statt zur Arbeit zu schicken. Die Kooperativen entscheiden selbst über die Verwendung des Mehrpreises: So sind viele Schulen und Gesundheitsstationen gebaut worden, von denen ganze Dörfer profitieren. Auch ökologische Standards werden beachtet. Zwar ist TransFair kein Bio-Siegel, doch zum Beispiel das Verbot von chemischen Unkrautvernichtern oder besonders giftigen Pestiziden und der Schutz des Trinkwassers kommen den Arbeitenden und ihren Familien zugute. Über 40 Organisationen Hilfswerke, Kirchen, Gewerkschaften und Verbraucherinitiativen stehen hinter TransFair. Die gemeinnützige Gesellschaft finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, aus Zuschüssen und Spenden sowie aus den Lizenzgebühren von Herstellern. Wer das TransFair-Siegel für seine Produkte haben möchte, muss die TransFair- Richtlinien einhalten. Mit regelmäßigen Kontrollen wird das überprüft. 16 Fairer Handel

19 Heute arbeitet TransFair mit 300 Kooperativen in 39 Ländern zusammen. Insgesamt profitieren Menschen vom fairen Handel. Produkte aus fairem Handel gibt es in vielen europäischen Ländern (in den Niederlanden und der Schweiz heißt das Siegel»Max Haavelaer«), die Fair-Handels-Organisationen arbeiten eng zusammen. Die Dachorganisation Fairtrade Labelling Organisations International (FLO) garantiert weltweit einheitliche Standards. TransFair-Produkte sind teurer als vergleichbare Waren ohne Siegel. Trotz der höheren Preise kaufen jährlich drei Millionen Verbraucher TransFair-Produkte. TransFair-Produkte bekommen Sie in über Geschäften. Eine Liste der Lebensmittelketten, die TransFair-Produkte führen, finden Sie im Händlerverzeichnis. Trans- Fair-Produkte finden Sie auch in Ihrem Weltladen oder in Bioläden. TransFair Remigiusstraße Köln Telefon: Internet: Fairer Handel 17

20 Gepa Partnerschaftlich Handeln Die»Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbh«(gepa) handelt zu fairen Preisen und schließt langfristige Verträge mit 140 Partnern in Lateinamerika, Afrika und Asien. Angeboten werden Kaffee, Tee, Honig, Kakao, Schokolade, Brotaufstriche, Süßwaren, Zucker, Reis, Wein oder Säfte, Bücher, Handwerksprodukte und Fußbälle. Die gepa ist eine GmbH und arbeitet nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten, hat aber soziale Ziele: Sie zahlt den Produzenten, meist Kooperativen, Preise, die die Produktionskosten decken. So können Familien ihren Lebensunterhalt ohne die Ausbeutung von Kindern erwirtschaften. Aus den Erlösen können Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Gesundheitsstationen unterhalten werden. Die gepa fördert auch ökologischen Anbau. Sie berät Kaffeekooperativen bei der Qualitätsverbesserung oder der Umstellung auf Bio-Kaffee. Ende der 80er Jahre brachte die gepa den weltweit ersten Bio-Tee auf den Markt. Die gepa wird von entwicklungspolitischen Organisationen, vor allem der katholischen und evangelischen Kirche, getragen. gepa-produkte finden Sie in Weltläden. Einige gepa-produkte tragen das TransFair-Siegel und sind in Supermärkten zu finden. Volltreffer mit fairem Fußball Acht von zehn Fußbällen weltweit kommen aus der pakistanischen Stadt Sialkot. Vor allem bei der Herstellung von Billig- und Werbebällen arbeiten viele Kinder mit. Das Einkommen der erwachsenen Näher reicht zur Ernährung der Familien kaum aus. Vor der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 brachte die gepa deshalb den»fairen Fußball«auf den Markt. Durch den Handelspartner Talon Sports werden die Fußbälle in dörflichen Nähzentren von Erwachsenen hergestellt. Pro Ball zahlt das Handelshaus einen Aufschlag, der sich je nach Größe zwischen 50 Cent und einem Euro bewegt. Gepa mbh Bruch Wuppertal Telefon: Internet: 18 Fairer Handel

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