Kritischer Konsum Foto Nika Höfler/www.jugendfotos.de

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "www.bdkj-mainz.de Kritischer Konsum Foto Nika Höfler/www.jugendfotos.de"

Transkript

1 Kritischer Konsum 1 Foto Nika Höfler/www.jugendfotos.de

2 Impressum: Inhalt: Arbeitskreis Kritischer Konsum: Alexandra Kunz (BDKJ, Referat Qualifizierung Ehrenamt) Michael Ziegler (KjG) Kathrin Sonnabend (BDKJ) Stefanie Feile (KLJB) Christian Stamm (DPSG) Pfr. Markus W. Konrad (BDKJ) Moritz Hohenfeller (J-GCL) Maximilian Best (J-GCL) Matthias Schies (J-GCL) Druck: ADIS, Heidesheim Februar 2010 Herausgeber: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Am Fort Gonsenheim Mainz Tel: Fax: Auflage: Layout: Juliane Weber Christoph Stark 2

3 Inhalt Nachhaltigkeit & Kritischer Konsum was heißt das? 4 Nachhaltige Ernährung 6 Nachhaltige Landwirtschaft 7 Fleischeslust 13 Leere Netze Fische brauchen eine Auszeit 14 Gentechnik im Einkaufskorb 16 Verpackung und Mehrweg 18 Grüne Mode 18 Digitaler Lebensstil und seine Risiken und Nebenwirkungen 20 Waschen und Reinigen Umweltbewusstsein zahlt sich aus 24 Veranstaltungen nachhaltig planen 26 Aktionsideen für die Gruppenstunde 27 Quellenverzeichnis 34 3

4 Nachhaltigkeit & Kritischer Konsum was heißt das? Der Begriff Nachhaltigkeit hat seine Wurzeln in der Forstwirtschaft. Er steht für eine althergebrachte Regel: Schlage nicht mehr Holz als nachwächst und pflanze neue Bäume, damit auch deine Kinder und Enkel das Holz nutzen können. ( MiSu¹) Dieser Gedanke einer überlegten Nutzung von Energieressourcen und natürlichen Rohstoffen hat heute mehr Aktualität denn je. Der Begriff Nachhaltigkeit wurde 1992 auf der Internationalen Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro geprägt. Im Laufe der Jahre hat sich der Begriff Nachhaltigkeit weltweit als ein tragfähiges Leitprinzip für eine bessere Zukunft erwiesen. ( FoWa) ¹ die Quellen der mit gekennzeichneten Inhalte findet ihr ab S Nachhaltigkeit geht Jede/n an: Wir alle konsumieren gerne und viel. Jeden Tag. Dabei ist es von großer Bedeutung, WIE wir konsumieren. Nachhaltig einkaufen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und kritisch darauf zu achten, dass ökologisch und sozial unbedenkliche Produkte (z.b. regional, aus Fairem Handel oder bio) im Einkaufskorb landen. Nachhaltig leben meint genau das Gegenteil von dem, was eine Wegwerfgesellschaft ausmacht. Schnell zu konsumieren und dabei die Umwelt zu verschmutzen ist beim Thema Nachhaltigkeit nicht gefragt, sondern bewusst einzukaufen und dabei auch auf Qualität und Langlebigkeit zu schauen. Als Verbraucher/innen haben wir Einfluss und können mit unseren täglichen Konsumund Lebensgewohnheiten das Warenangebot und dadurch den Markt nachhaltig beeinflussen. Kritischer Konsum ist kein Aufruf zum Verzicht. Im Gegenteil: Gesunde Vielfalt bedeutet ein Mehr an Lebensqualität und eine intensive Nutzung von Gebrauchsgütern, ein Mehr an Umweltschutz, eine bewusste Kaufentscheidung, ein Mehr an Lebensfreude und Freiheit. Der Gedanke der Nachhaltigkeit verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit. Diese drei Ziele bedingen einander. Denn auf Dauer ist kein Wirtschaftswachstum vorstellbar, das auf Raubbau an der Natur oder auf sozialen Ungerechtigkeiten be- L. Hersemeyer/www.jugendfotos.de

5 ruht. Diese Erkenntnis ist Ausdruck unserer Verantwortung nicht nur für jetzige, sondern auch für künftige Generationen. Was wir heute tun, darf nachfolgenden Generationen die Chance auf ein Leben in einer intakten Umwelt und in Wohlstand nicht nehmen. (Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ( FoBe)) Nachhaltigkeit und Kritischer Konsum bedeuten konkret: Sich mit den eigenen Konsumgewohnheiten auseinander zu setzen, d. h. sich über die Folgen des eigenen Konsums bewusst zu werden und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Sich zu informieren, woher die Ware stammt, die wir kaufen möchten, und unter welchen Bedingungen sie produziert worden ist. Bewusste und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, die weder uns noch unseren Mitmenschen oder unserer Umwelt schaden. Sich mit anderen über das Thema auszutauschen. Ein Zeichen zu setzen! - damit die Welt ein Stück gerechter wird. Verbraucher/innen können: Beim Einkauf darauf achten, dass sie gesunde und ausreichend bezahlte Arbeitsbedingungen für all jene sichern, die mitgeholfen haben, das Produkt herzustellen. Darauf achten, dass die natürlichen Lebensgrundlagen unserer Welt, die Tiere und Pflanzen, die Atmosphäre, der Boden und das Wasser geschützt werden bzw. deren Funktions- und Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Durch Kaufentscheidungen darauf hinwirken, dass der Markt sich von der reinen Preisorientierung in Richtung fairer und sozialer Handel verschiebt. ( VeZe) Was bringt s? Wir wollen durch nachhaltiges Leben die Welt so gestalten, dass alle Menschen heute und morgen gut leben können und die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Das geht jedoch nicht sofort und von M. Frenzel/www.jugendfotos.de 5

6 allein. Nachhaltigkeit ist eine Daueraufgabe und benötigt einen langen Atem. Wir stehen weltweit vor der Herausforderung, unsere Umwelt zu erhalten und Armut zu bekämpfen. Wenn Nachhaltigkeit als Herausforderung wirklich angenommen und im Alltag umgesetzt wird, kann sie zum Motor für Erneuerung werden. T. Mittmann/www.jugendfotos.de Durch die bewusste Auswahl der Produkte, die wir jeden Tag konsumieren, erzeugen wir Verbraucher/innen eine Nachfrage. Die Nachfragen vieler Menschen erzeugen ein Angebot. Eine stärkere Nachfrage vergrößert das Angebot eines bestimmten Produkts. Nicht gefragte Produkte werden irgendwann aus dem Programm genommen, so können wir als Verbraucher/innen das Angebot bestimmen. Wir Verbraucher/innen sind längst nicht mehr alleine bei der Bewältigung dieser Aufgabe. Immer mehr Unternehmen versuchen, Geschäft und Moral in Einklang zu bringen und ihr Angebot zu ändern. Fangt einfach an. Mit kleinen Dingen. Setzt zunächst die Dinge um, die am besten in euren Alltag passen. Dabei könnt ihr auch andere beeinflussen, bestenfalls sogar zur Nachahmung anregen. Können wir uns das leisten? Lebensmittel sind heutzutage so billig wie noch nie. Auch Mode und elektronische Geräte können zu günstigen Preisen erworben werden. Der jahrzehntelange Preiskampf hat die Produkte billig gemacht, dies jedoch auf Kosten der Umwelt, der Gesundheit und vieler Unternehmen. Werden qualitativ hochwertige Produkte nach ökologischen Prinzipien produziert, sind sie an der Ladenkasse zwar etwas teurer, sie sind aber auf jeden Fall ihren Preis wert. ( Oek) Es muss übrigens nicht unbedingt sein, dass ihr beim nachhaltigen Einkaufen mehr bezahlen müsst. In dieser Arbeitshilfe findet ihr viele Tipps und Infos dazu! Nachhaltige Ernährung Nachhaltige Ernährung bedeutet, ausgewogen und abwechslungsreich zu essen und dabei zugleich die natürlichen Ressourcen zu schonen. ( NaWe) Bei der Ernährung und beim Einkauf von Lebensmitteln gibt es 6

7 vielfältige Möglichkeiten nachhaltigen Handelns. Während Einige das nehmen, was ihnen die Werbung anbietet, schauen Andere sehr kritisch nach, bevor ein Produkt in ihren Einkaufswagen wandert. Einkaufen bedeutet, dass wir mit jedem Produkt, das wir kaufen, das jeweilige Unternehmen unterstützen und die Art und Weise befürworten, wie dieses Produkt hergestellt wird. Während einige Unternehmen den Konsument/ innen Transparenz bieten, gibt es andere, die weniger Verantwortung übernehmen und die Strategie schönfärberischer Werbung bevorzugen. Verantwortliches und nachhaltiges Einkaufen bedeutet nicht nur, sich zu überlegen, was man von wem kauft, sondern auch ob man es überhaupt braucht und wie bzw. ob es später auch entsorgt werden kann. Die Wahl trefft ihr als Konsument/innen! Immer mehr Menschen entscheiden sich für saisonale und regionale Produkte oder verzichten auf unnötige Verpackungen. Wer bei seinen täglichen Einkäufen auch darauf achten möchte, dass bei Anbau und Erzeugung in der Landwirtschaft sowie der Weiterverarbeitung der Produkte besonders schonend mit Natur und Umwelt umgegangen wird, dem bietet eine Vielzahl an Siegeln Möglichkeiten zur Orientierung. Nachhaltige Landwirtschaft Eine nachhaltige und umweltgerechte Landwirtschaft ist die Voraussetzung für den wirksamen Schutz von Boden, Wasser und Luft und die Erhaltung der Artenvielfalt. Außerdem ist sie Voraussetzung für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel. Saisonale und regionale Produkte Jede Jahreszeit hat ihre eigenen typischen Erzeugnisse. Es gibt eine Vielfalt von Sorten und Arten bei Obst und Gemüse. Sich am Erntekalender zu orientieren und Obst und Gemüse der Saison zu kaufen, ist in mehrfacher Hinsicht sinnvoll. Man kann erfahren, wann es welche Produkte besonders frisch, schmackhaft und günstig gibt. Saisonale Angebote kommen oft auch aus der Region. Regionales Obst und Gemüse kann voll ausreifen und braucht keine langen ressourcenverbrauchenden und umweltbelastenden Transportwege. Wenn ihr regionale Produkte kauft, dann tragt ihr dazu bei, Energie zu sparen und die regionale Infrastruktur zu A. Franke/www.jugendfotos.de 7

8 stärken! Mit Einkäufen aus der Region und der Saison könnt ihr oft Geld sparen, da neben den weiten Transporten auch die Zwischenhändler entfallen. Zusätzlich sichert ihr Arbeitsplätze und Lehrstellen in Landwirtschaft und Handwerk eurer Region. ( EinDi S. 123 f.; Saisonkalender einiger Obst- u. Gemüsesorten siehe Anhang S. 33) Kartoffeln aus ägypten, ein Steak aus Argentinien, Pilze aus China und ein Nachtisch mit äpfeln aus Neuseeland hier kommen schnell einige Transportkilometer zusammen. Schon gewusst? In der Zeit von Mai bis Juli kostet es weniger als einen halben Liter Erdöl 1 kg Spar- gel auf den Tisch zu bringen, im Januar dagegen 5 Liter. Tomaten aus dem Gewächshaus verbrau- chen 50-mal mehr Energie als Freilandtomaten. Der Kohlendioxid-Ausstoß ließe sich um 22 Prozent verringern, wenn aus- schließlich Lebensmittel, die in unseren Breiten wachsen, eingeführt würden. ( EinDi S. 122 f.) Was könnt ihr tun? Orientiert euch am Erntekalender und kauft Obst und Gemüse der Saison twinsday17/www jugendfotos de aus eurer Region z.b. beim Bauernhof, Metzger oder Bäcker vor Ort. Auf der Freizeit und im Zeltlager könnt ihr mit den Anbieter/innen vor Ort Mengenrabatte aushandeln. Wer sich nicht lange mit Einkaufen aufhalten möchte, kann sich seinen individuellen Warenkorb im Abonnement an die Haustür liefern lassen. Einfach im Internet in der Suchmaschine das Wort Gemüsekiste und dann euren Wohnort eingeben, dann bekommt ihr Adressen vor Ort. Ökolandbau/Anbau von Bio-Produkten Eine besonders nachhaltige Form der Landwirtschaft ist der Ökolandbau. Denn hier wird besonders ressourcenschonend und naturverträglich gearbeitet. Es werden z.b. keine chemisch-synthetischen Pflanzen- 8

9 schutzmittel verwendet. Der Einsatz von Gentechnik und gentechnisch verändertem Saatgut ist verboten. Das Prinzip der sogenannten Kreislaufwirtschaft steht im Mittelpunkt des ökologischen Landbaus, d.h. ein Bio-Landwirt muss, so weit es geht, bestrebt sein, seinen Hof in einem geschlossenen Kreislauf zu bewirtschaften. Ein Beispiel: Damit ein Bauer seine Tiere füttern kann, baut er selbst das benötigte Futtermittel an. Seine Erntereste kompostiert er und nutzt sie zur Bodenverbesserung seiner äcker. Folgende Aspekte kennzeichnen den biologischen Landbau: Auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel wird verzichtet. Durch organische Düngung und vielseitige Fruchtfolge wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten oder gesteigert. Flächengebundene Tierhaltung sorgt für ausgewogene Nährstoffkreisläufe. Tiere werden artgerecht mit viel Bewegungsfreiheit gehalten. Die Fütterung ist biologisch ausgerichtet. Die Verwendung von Gentechnik ist verboten. Die Weiterverarbeitung der Lebensmittel erfolgt nach strengen Vorgaben. Es werden weniger Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe bei der Weiterverarbeitung von Öko-Produkten eingesetzt. ( Bio) Bio-Produkte findet ihr im kompletten Warensortiment. Für ökologische Lebensmittel gelten strenge Richtlinien, die nach der EG- Ökoverordnung kontrolliert werden. Bei der Kennzeichnung der Ökoprodukte muss der Name und/oder die Codenummer der zuständigen Kontrollstelle angegeben werden. Darüber hinaus sind mittlerweile viele Ökoprodukte am Bio-Siegel zu erkennen. BIO-SIEGEL Das Bio-Siegel ist die deutsche Kennzeichnung für ökologisch erzeugte Produkte, die den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung gerecht werden. Dieses Zeichen wird teilweise zusammen mit anderen Kennzeichnungen verwendet, beispielsweise von Handelsmarken oder Anbauverbänden. (www.bio-siegel.de) 9

10 HIER EINE AUSWAHL VON ANBAUVERBäNDEN: In verschiedenen Bundesländern und Regionen Deutschlands wurden zur Förderung der Regionalvermarktung Bio-Siegel mit Herkunftsbestimmungen verknüpft. Der Anbau in der Erzeugung von pflanzlichen Produkten muss dabei zu 100 Prozent in der jeweiligen Region erfolgen. Außerdem gibt es noch ein EU-Label, das den Ökologischen Landbau und Lebensmittel, die nach den Anforderungen der EG- Öko-Verordnung angebaut wurden, kennzeichnet. Diese Kennzeichnung ist im Gegensatz zur Kontrollnummer freiwillig. WAS DARF SICH BIO NENNEN? Folgende geschützte Bezeichnungen für Öko-Lebensmittel dürfen laut EG-Öko-Verordnung auf der Verpackung erscheinen: kontrolliert biologisch kontrolliert ökologisch biologisch-dynamisch biologisch-organisch oder kurz bio oder öko. Andere Bezeichnungen wie aus kontrolliertem Anbau, rückstandskontrolliert oder ungespritzt weisen nicht auf echte Bio-Produkte hin! ( Bio) Schon gewusst? Ökobetriebe produzieren, bezogen auf die Menge ihrer Erzeugnisse, nur halb so viele Klimagase Kohlendioxid, Me- than und Lachgas wie die herkömmliche Landwirtschaft. Im Umfeld von ökologisch bewirtschafteten Flächen lassen sich bis zu 44 Prozent mehr Vögel nachweisen. Mit jedem gekauften Liter Biomilch sichert ihr die ökologische Bewirtschaftung von 2,5 Quadratmetern Weideland und mit jedem Kilogramm Biobrot 3 Quadratmeter Getreidefläche. ( EinDi S. 125) Was könnt ihr tun? Findet heraus, welche Produkte der nächste Supermarkt, ein Bio-/Reformladen, ein (Bio-)Bauernhof in eurer Umgebung oder die Verkäufer/innen auf dem Wochenmarkt anbieten. Sind die Erzeugnisse mit Labeln gekennzeichnet? Könnt 10

11 ihr bei allen Produkten in Erfahrung bringen, woher sie stammen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden? Ihr könnt auch in eurer eigenen Landwirtschaft, z. B. in eurem Garten, darauf achten,......dass ihr kompostierbare Abfälle kompostiert,...dass ihr schonend oder überhaupt nicht düngt,...dass ihr keine Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) und keine Herbizide (Unkrautvernichtungsmittel) verwendet,...dass ihr in eurem Garten einheimische Pflanzen bevorzugt. Öko muss nicht teuer sein: Unter www. oekolandbau.de findet ihr leckere Bio-Gerichte einfach zu kochen und preiswert. Fairer Handel Auch bei Produkten wie z.b. Kaffee, Tee, Orangen oder Bananen, die nicht in Deutschland angebaut werden können, könnt ihr etwas für die nachhaltige Landwirtschaft tun. Mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten unterstützt ihr gerechte Arbeits-, Handels- und Lebensbedingungen von bäuerlichen Herstellgemeinden in den Ländern des Südens. Durch gerechte Handelsbeziehungen sollen die Lebensbedingungen der Menschen verbessert und langfristig ungerechte Wirtschaftsstrukturen abgebaut werden. Festgelegte Mindestpreise decken z.b. die Produktionskosten und sichern das Existenzminimum der Produzent/innen. Besonders benachteiligte kleinbäuerliche Familien und deren Selbsthilfeinitiativen werden durch den Fairen Handel gefördert. Die Fair- Trade Organisationen schließen direkt mit Bauern und ihren Vertretungen langfristige Handelsverträge ab. Diese fördern für die Arbeitnehmer/innen gerechte Arbeitsbedingungen. Produkte, die aus Fairem Handel stammen, werden durch das Trans- Fair-Siegel gekennzeichnet. TransFair ist ein gemeinnütziger Verein, der von Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung, Umwelt und Soziales getragen wird. Ihr könnt fair gehandelte Produkte in den Welt- und Naturkostläden und auch in Supermärkten finden. Die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbh) ist Europas größte Fair Handels-Organisation. Ihre Partner sind Produzent/innen in 11

12 über 140 Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Von ihnen bezieht sie zu fairen Preisen und Konditionen Lebensmittel, Handwerk und Textilien. Die Produkte der GEPA sind bundesweit in ca. 800 Weltläden und bei rund 6000 Aktionsgruppen, aber auch in vielen Supermärkten, Bio- und Naturkostläden, Firmenkantinen und Bildungsstätten erhältlich. Der BDKJ ist einer der sechs Gesellschafter der GEPA. (Quelle: de) EL PUENTE ist auch eine Organisation des partnerschaftlichen Handels. Als Brücke (so die deutsche Übersetzung des spanischen Namens) zwischen Nord und Süd will EL PUENTE dazu beitragen, die Kluft zwischen den reichen und den sogenannten Entwicklungsländern zu verringern. Begleitend zum Warenhandel betreibt EL PU- ENTE entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit. Anliegen ist es, anhand der Produkte Strukturen des weltwirtschaftlichen Unrechts aufzuzeigen und den kulturellen Austausch zu fördern. Die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, Lebensweisen und Werten soll Anstöße geben, unsere Rolle als Bürger einer Welt zu bedenken einer Welt, in der unser Wohlstand von der Armut der sogenannten Entwicklungsländer abhängt. (Quelle: Schon gewusst? Verbraucher/innen haben 2008 in Deutschland 266 Mio. Euro für fair gehandelte Produkte ausgegeben. Das sind 38% mehr als 2007, 180% mehr als Ca. 75% der Lebensmittel, die von Fair- Handels-Importeuren verkauft werden, stammen aus kontrolliert biologischen Anbau. Immer mehr Produzent/innen können vom Fairen Handel profitieren. Die Zahl der Handelspartner der großen deutschen Fair-Handels-Importeure konnten auf über 300 Partnerorganisationen ausgeweitet werden. ( FfH) Hier könnt ihr fair gehandelte Produkte kaufen: Im Lebensmitteleinzelhandel: Fair gehandelte Produkte könnt ihr in vielen Supermarktketten, Lebensmittelgeschäften, Naturkostläden und im engagierten Versandhandel finden. Die Waren sind alle mit dem Fairtrade-Siegel gekennzeichnet. Mittlerweile gibt 12

13 es ein riesiges Produktsortiment an Fairtrade-gesiegelten Waren. Die rund Vertriebe, in denen man Produkte mit dem Fairtrade-Logo kaufen kann, findet ihr bei Im Weltladen: Die deutschlandweit über 800 existierenden Weltläden führen, abgesehen von den Fairtrade-gesiegelten Produkten, ein großes Sortiment weiterer fair gehandelter Waren. Eine Auswahl von Weltläden findet ihr unter Im Internet: Auch in Online-Shops, z. B. von GEPA und EL PUENTE könnt ihr fair gehandelte Produkte erwerben. Bio-fair - ein Hit Bio und fair passen gut zusammen. Aber es ist nicht dasselbe! Bei bio werden in erster Linie ökologische Standards überprüft, bei fair geht es vor allem um die Einhaltung von Sozialstandards. Immer mehr fair gehandelte Produkte sind auch biologisch zertifiziert. Aktuell sind es fast 70% der Fairtrade-zertifizierten Lebensmittel. Der Faire Handel leistet seit Jahren Unterstützung für die Produzent/ innen bei der Umstellung auf ökologischen Landbau, z. B. durch einen Preisaufschlag für Biozertifizierung oder durch Beratung. Fairer Handel und Ökolandbau haben in Entwicklungsländern in Bezug auf soziale wie auch auf Umwelt-Aspekte eindeutig positive Wirkungen. ( FfH) Fleischeslust Die Deutschen schränken ihren Fleischverzehr zwar immer mehr ein, insgesamt wird aber immer noch viel zu viel Fleisch gegessen. Der Pro-Kopf-Verzehr der deutschen Bevölkerung lag 2008 bei rund 88,5 kg Fleisch. ( Top) Der aktuelle Fleischkonsum ist sehr viel höher, als es sich die Mehrheit der Menschen weltweit leisten kann. Möglich wurde dies erst durch die Rodung großflächiger Gebiete in Nord- und Südamerika, wo Land und Arbeitskräfte billig zu haben waren/ sind. Artenreiche Wälder mussten monotonen Weiden oder Futteräckern weichen, fruchtbare Böden verwandelten sich in Ödland. ( EinDi S. 125 f.) Eine Reduzierung des Fleischkonsums könnte die globale Erwärmung verlangsamen. Denn dann müssen weniger Nutztiere D. Radloff/www.jugendfotos.de 13

14 gehalten werden, die das Treibhausgas Methan ausstoßen. Für Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft muss man zwar rund drei Viertel mehr ausgeben. Doch bessere Qualität fürs gleiche Geld ist machbar, wenn man den Fleischkonsum reduziert. Außerdem erspart ihr durch einen reduzierten Fleischkonsum Klima, Boden und Wasser große Belastungen. ( EinDi S. 127 f.) Schon gewusst? Allein die Rinderhaltung Waldrodung für Weiden und Futtermittel einbezogen trägt fast so viel zum Treibhauseffekt bei wie der gesamte Autoverkehr. Rund 1,3 Milliarden Rinder bevölkern heute die Erde. Sie grasen fast ein Viertel der gesamten Landfläche unseres Planeten ab. ( EinDi S. 127) Was könnt ihr tun? Seltener Fleisch essen (am besten max. 3 mal pro Woche). Bei der Wahl des Fleisches auf Bio- Fleisch achten oder sich einen Metzger mit regionalen Lieferanten suchen. Fragt, woher das Fleisch stammt und wie die Tiere dort gehalten werden. Besucht einen Bio-Bauern in eurer Nähe, damit er euch Infos über Angebot und Preise gibt. Leere Netze Fische brauchen eine Auszeit Die Fischbestände unserer Meere schrumpfen dramatisch. Wenn die Menschheit fortfährt, jedes Jahr noch mehr Fisch zu konsumieren, sind die Fischbestände bald ganz erschöpft. Der ökologische Schaden ist immens. Die langfristige Nutzung der Weltmeere steht auf dem Spiel. Durch nachhaltiges Einkaufen könnt ihr als Verbraucher/innen auch hier aktiv vorgehen. Einige Fische solltet ihr meiden. Kauft Fische aus ökologischer Zucht. Es gibt verschiedene Gütesiegel, auf die ihr beim Ein- kauf von Fisch achten könnt. Ein Zeichen ist das Marine Stewardship Council (MSC) weisser Fischumriss auf blauem Oval. Es stellt ökologische Mindeststandards auf See sicher. ( EinDi S. 130) Schon gewusst? Von den weltweit kommerziell genutzten Fischbeständen waren Ende Prozent bis an ihre Grenze genutzt, 17 Prozent überfischt und sieben Prozent bereits erschöpft. 14

15 Große Raubfische wie Thunfisch, Schwertfisch oder Kabeljau waren Ende 2008 bereits zu 90 Prozent dezimiert. Ein Kollaps der kommerziell genutzten Fischbestände wird bis zum Jahr 2048 prognostiziert. Ein großes Problem ist der Beifang: Neben kommerziell verwertbaren Tieren verfangen sich Jungfische, Seesterne, Vögel, Schildkröten, sogar Haie und Wale in den Fischnetzen. Tot oder schwer verletzt werden sie wieder über Bord geworfen, laut FAO (The Food and Agriculture Organization of the United Nations) circa 20 Millionen Tonnen im Jahr. ( GreenP) GREENPEACE FORDERT: Eine transparente und nachhaltige Einkaufspolitik im Lebensmittelhandel für Fisch und andere Meeresfrüchte. Ein nachhaltiges Fischereimanagement mit nachhaltigen Kontrollen. Die Einrichtung großflächiger Meeresschutzgebiete. ( GreenP) Was könnt ihr tun? Esst bewusster und seltener Fisch. Der Verein fair-fish ruft dazu auf, den eigenen Fischkonsum zu überdenken: Dreimal pro Woche ist unnötig und zerstörerisch, zweimal pro Monat wäre P Fleischer/www jugendfotos de nachhaltig. ( GreenC) Manche Fischarten solltet ihr meiden. Welche dies sind, erfahrt ihr z.b. im Ratgeber Fisch beliebt, aber bedroht von Greenpeace. ( GreenP) Fragt nach der Fisch-Einkaufspolitik in eurem Supermarkt und warum dort immer noch Produkte im Sortiment sind, die dort längst nicht mehr hingehören. Der Weg zur Reform des Angebots geht über den/die Verbraucher/in. Wenn wir danach fragen, woher der Fisch, den wir kaufen, kommt, und uns aktiv für nachhaltig gefangenen Fisch entscheiden, dann wird sich das Angebot langsam aber sicher verändern und so auch die Fischereipolitik. 15

16 K Dietrich/www jugendfotos de Gentechnik im Einkaufskorb Das Thema Gentechnik verursacht bei vielen Menschen in unserer Bevölkerung Unsicherheit. Viele wissen nicht viel über Gentechnik. Eine Emnid-Umfrage, die im Rahmen der Bundestagswahl 2009 durchgeführt wurde, hat ergeben, dass es eine große Ablehnung der Bevölkerung gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln gibt. Nur bundesweit 6% sprechen sich für gentechnisch veränderte Lebensmittel aus. Die große Mehrheit von 65% sagt weiterhin: Gentechnik in Lebensmitteln - Nein, Danke! ( NaBu) Schon gewusst? Mit dem Begriff Gentechnik werden Ver- fahren bezeichnet, mit denen Erbgut durch besondere Techniken in Organismen eingebracht und dadurch neu kombiniert wird. Als Ziele gentechnischer Anwendungen werden die Verbesserung des Saatgutes oder die einfachere Herstellung von Medikamenten genannt. In den letzen Jahren ist auf dem Weltmarkt der Anteil an genetisch veränderten Futtermitteln angestiegen. Es ist derzeit noch ungewiss, was genetische Veränderungen von Lebensmitteln im menschlichen Organismus bewirken. Die Kennzeichnung von gentechnisch verwendeten Lebensmitteln weist in Deutschland viele Lücken auf. Gentechnik lässt sich in drei große Anwendungsbereiche untergliedern. Die Grüne Gentechnik (alternativ: Agro- Gentechnik) bezeichnet gentechnische Verfahren in der Pflanzenzüchtung sowie die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft und im Lebensmittelsektor. Die Gelbe oder Rote Gentechnik beschreibt gentechnische Methoden in der Medizin Die Graue oder Weiße Gentechnik steht für gentechnische Methoden in der Mikrobiologie und der Umweltschutztechnik. ( BuMi) Seit August 2009 gibt es ein einheitliches Label für genfreie Produkte. Der ohne Gentechnik -Hinweis auf dem Etikett bedeutet, dass die Tiere keine Futtermittel aus 16

17 gentechnisch veränderten Pflanzen erhalten haben - allerdings nicht ihr ganzes Leben lang, sondern über einen bestimmten Zeitraum vor ihrer Verwertung. Alle anderen An- wendungen der Gentechnik sind bei ohne dukten erlaubt. Die größten Gefahrenquellen, sich über die Ernährung Gentechnik ein- Gentechnik -Prozuverleiben, sind Fleisch, Eier und Milch. Denn Produkte von Tieren, die mit genmanipulierten Pflanzen gefüttert wurden, müssen in der EU nicht gekennzeichnet werden. Bei Produkten des Ökologischen Landbaus ist der bewusste Einsatz der Gentechnik gesetzlich verboten. ( Quell S. 1 f.) Pro und Conta Gentechnik Argumente der Gegner/innen: Die unkontrollierte Verbreitung. Gene aus einer Pflanzenart werden oft in eine andere gesetzt. Dies könnte für Allergiker/innen möglicherweise gefährlich werden. Gesteigerte Antibiotikaresistenz bei Bakterien. Argumente der Befürworter/innen: Steigerung der Resistenz gegenüber Schimmelpilzen und Schädlingen. Ertragssteigerung. Senkung des Pestizideinsatzes. Bessere Unempfindlichkeit gegenüber Klimafaktoren. Was könnt ihr tun? Wer Lebensmittel ohne Gentechnik konsumieren möchte, sollte am besten auf Bio-Produkte zurückgreifen. Zeigt den Firmen eure Meinung und lasst andere Produkte im Supermarkt stehen. Eine Liste gentechnikfreier Lebensmittel findet ihr bei der Verbraucherzentrale Hamburg unter Greenpeace hat eine Liste mit genetisch veränderten Produkten veröffentlicht. Schaut mal im Internet unter www. greenpeace.de/gen-alarm nach. P Böhmler/www jugendfotos de 17

18 Verpackung und Mehrweg Nach dem Einkaufen haben wir oft viel Verpackungsmüll. Aber auch bei Verpackungen ist es leicht, die Umwelt und Ressourcen zu schonen. Hier gilt weniger ist mehr. Neue Verpackungs-Alternativen sind sogenannte Bio-Kunststoffe. Es sind kompostierbare Verpackungen, die zum größten Teil aus Stärke, Cellulose oder Polymilchsäure bestehen. Diese Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen können einfach kompostiert werden. Dadurch werden sie dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt. Was könnt ihr tun? Nehmt zum Einkaufen eigene Taschen aus Baumwolle, Kartons oder Körbe mit. Umweltverpackungen aus Papier, Pappe und Kunststoff könnt ihr direkt im Supermarkt zum Recyclen abgeben. 18 Auf Verpackungen könnt ihr manchmal ganz verzichten, wenn beim Einkauf lose Waren (z.b. bei Obst und Gemüse) angeboten werden. Grüne Mode Kleider machen Leute, sagt man. Wo, welche und wie viele Leute jedoch unsere Kleidung machen, ist uns häufig nicht bekannt. Fast immer wird unsere Kleidung im Ausland hergestellt. Bevor ein T-Shirt in Deutschland über die Ladentheke geht, hat es meist eine Reise von bis zu Kilometern hinter sich und ist durch viele Hände gewandert. So wird z.b. Baumwolle aus Indien in China gewebt, auf den Philippinen gefärbt und in Bangladesch oder Thailand zu einem Kleidungsstück genäht. In Osteuropa wird es dann mit Preisschildern und Labeln versehen. Die Arbeitsbedingungen, unter denen unsere Kleider hergestellt werden, sind häufig durch niedrige Löhne, fehlende Arbeits- und Gesundheitsstandards, Gewerkschaftsverbote und 16-Stunden-Tage gekennzeichnet. Auch Kinderarbeit ist keine Seltenheit. Bei der Kleiderfrage entscheidet häufig das Aussehen, die Marke oder der Preis über den Kauf. Entgegen dem allgemeinen Trend in der Bio-Lebensmittelbranche steht der Boom beim Kauf sozial und ökologisch unbedenklich hergestellter Kleidung noch aus. Gutes tun und gut aussehen ist kein Widerspruch! Auch durch unseren Einkauf von Kleidungsstücken können wir nachhaltig mitwirken! P Blum/www jugendfotos de

19 Auch in der feinsten Kleidung liegt keine Schönheit, wenn sie Hunger und Unglück mit sich bringt. (Indira Gandhi, ehemalige indische Premierministerin) Schon gewusst? Mehr als 80% der Arbeitskräfte in der Textilindustrie sind Mädchen und Frauen, meist im Alter zwischen Jahren. ( Inkota) Konventionell angebaute Baumwolle wird ausgiebig mit Kunstdüngern und Pestiziden traktiert für jedes T-Shirt landen 150 Gramm Gift auf dem Acker. Das wichtigste Kriterium für ökologische Kleidung ist die Langlebigkeit. Die Baumwollfarmer erhalten pro Kilogramm Baumwolle 36 Cent, für Biobaumwolle sogar 41 Cent und K Thiede/www jugendfotos de dazu noch eine Prämie zur Finanzierung sozialer Projekte. Dadurch kostet ein Fairtrade-Shirt rund drei Euro mehr. ( GreenM) Was könnt ihr tun? Fragt nach Öko-Textilien in euren Lieblingsläden. Kauft für euer Zeltlager T-Shirts aus Öko-Textilien (z. B. beim Landjugendverlag LamuLamu der KLJB), die aus biologischen Rohstoffen, gentechnikfrei und fair produziert wurden. Diese werden schon von einer Vielzahl von Unternehmen angeboten. Fragt in den Geschäften nach oder schaut im Internet. Lasst eure alten Lieblingsschuhe oder -kleidungsstücke noch einmal in einer Schneiderei oder Schusterei reparieren, anstatt euch gleich neue zu kaufen. Das ist zum einen oft preiswerter sowie klimaschonender, zum anderen unterstützt ihr damit das lokale Handwerk. Gebt Kleidungsstücke, die euch nicht mehr gefallen, an Second-Hand-Läden oder in die Altkleidersammlung, statt sie einfach wegzuwerfen. Achtet neben den Herstellungsbedingungen des Kleidungsstücks auch auf die Qualität und die Langlebigkeit des Produkts. Unabhängige Tests, z. B. von der Zeitschrift ÖKO-TEST und der Stiftung Warentest, geben hier Orientierung. 19

20 Schaut bei der Wahl nachhaltiger Textilien und Kleidung auf die Produkt-Labels. ( Verb) Bringt das Thema Grüne Mode an die Öffentlichkeit und erzählt euren Eltern, Freund/innen, Lehrer/innen und Bekannten von den Arbeitsbedingungen in der konventionellen Textilindustrie. Kauft lieber weniger und gezielt ein. Veranstaltet eine Klamottentauschparty unter dem Motto Feiern, tanzen und Klamotten tauschen. ÖKO-MODE-SIEGEL: GOTS ist das umfassende Siegel mit strengen Kriterien für öko-faire Mode. (www.global-standart.org) ÖKO-Tex beschreibt drei Standards (100, 100plus und Öko-Tex 1000) zur Schadstofffreiheit des Materials. Nur der Öko-Tex 1000 umfasst auch Sozialstandards. (www.oekotex.com) IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.v.) kennzeichnet Textilien aus Naturfasern, die nach höchsten Standards umweltschonend und sozialverträglich produziert wurden. (www.naturtextil.com) Bei Fairtrade Certified Cotton geht es um die Arbeitsbedingungen beim Anbau und im weiteren Produktionsprozess. Dieses Siegel kennzeichnet nicht zwingend Bio-Qualität. (www.transfair.org) Digitaler Lebensstil und seine Risiken und Nebenwirkungen Informations- und Kommunikationsgeräte wie PCs, Laptops, Handys, etc. haben sich in unserer Gesellschaft in wenigen Jahren unentbehrlich gemacht. Wir verbringen zunehmend mehr Zeit in den Weiten des Internets. Für Viele ist das Leben und die Arbeit ohne diese fleißigen Helfer kaum noch denkbar. Dies zeigt auch die wachsende Anzahl der gekauften technischen Geräte. Zurzeit existieren weltweit mehr als eine Milliarde Computer. Der Computer ist ein doppeltes Symbol. Er steht einerseits für die digitale Revolution, die globale Vernetzung und die beschleunigte Kommunikation. Andererseits ist er auch Sinnbild für die wirtschaftliche Globalisierung mit ihren teils gravierenden Folgen. 20

Im Bereich der Ernährung kannst du an drei wirkungsvollen Rädchen drehen:

Im Bereich der Ernährung kannst du an drei wirkungsvollen Rädchen drehen: Im Bereich der Ernährung kannst du an drei wirkungsvollen Rädchen drehen: Die Erzeugung von 100 Kilokalorien tierischen Ursprungs (also Fleisch, Milch, Joghurt, Käse ) hat einen bis zu ca. 20 Mal größeren

Mehr

Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel

Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel Klarheit für Verbraucher Auf einen Blick Eine Vielzahl unterschiedlicher Öko-Kennzeichen machte es noch vor wenigen Jahren den Verbrauchern schwer, den Überblick

Mehr

Weniger Fleisch. Dafür besseres. Aus der Nähe und zur richtigen Zeit. Für Gerechtigkeit sorgen. Besser Bio.

Weniger Fleisch. Dafür besseres. Aus der Nähe und zur richtigen Zeit. Für Gerechtigkeit sorgen. Besser Bio. Weniger Fleisch. Dafür besseres. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt: Gesund sind rund 15 Kilo Fleisch im Jahr. Deutschland liegt bei 90 Kilo. Massenhaft billiges Fleisch ist ohne Tierquälerei

Mehr

Natürlich geniessen. Wissen was gut ist. Alle Informationen zu einer gesunden Ernährung.

Natürlich geniessen. Wissen was gut ist. Alle Informationen zu einer gesunden Ernährung. Ökologisch betrachtet leben wir in der Schweiz weit über unsere Verhältnisse: Wir verbrauchen im Durchschnitt 2,4-mal mehr Ressourcen als auf dem Planeten verfügbar sind. Warum? Unser hoher Lebensstandard

Mehr

Die Stadtführung zu den Themen NACHHALTIGER KONSUM & GLOBALISIERUNG

Die Stadtführung zu den Themen NACHHALTIGER KONSUM & GLOBALISIERUNG 1 Die Stadtführung zu den Themen NACHHALTIGER KONSUM & GLOBALISIERUNG KonsumGlobal Die Stadtführung zu den Themen nachhaltiger Konsum & Globalisierung 3 Quer durch die Innenstadt, auf den internationalen

Mehr

Hier ein Aktionsvorschlag für eure Gruppenstunde

Hier ein Aktionsvorschlag für eure Gruppenstunde Die Weltmeisterschaft steht (so gut wie) vor der Tür, das Fußballfieber packt die Nation Zeit für eine Gruppenstunde zu fair gehandelten Fußbällen. Hier ein Aktionsvorschlag für eure Gruppenstunde Teil

Mehr

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun?

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Was ist Fairer Handel? Was ist Fairer Handel? Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz

Mehr

Das Mühlviertel macht sich auf den Weg zur BioRegion. Wir sind Betroffene und Beteiligte in diesem Prozess.

Das Mühlviertel macht sich auf den Weg zur BioRegion. Wir sind Betroffene und Beteiligte in diesem Prozess. BIO- INFORMATION FÜR DIE GEMEINDEN IN DER BIOREGION MÜHLVIERTEL Das Mühlviertel macht sich auf den Weg zur BioRegion. Wir sind Betroffene und Beteiligte in diesem Prozess. 52,8 % aller landwirtschaftlichen

Mehr

Sustainable Austria 51. Tipps für dich!

Sustainable Austria 51. Tipps für dich! Sustainable Austria 51 Tipps für dich! www.cleaneuro.at cleaneuro hilft dir, bei deinen Einkäufen auf Umwelt, Menschen und Klima zu achten. Mehr Infos dazu gibt es in der Heftmitte, viele Anregungen zur

Mehr

Lebensmittel und Gentechnik

Lebensmittel und Gentechnik Lebensmittel und Gentechnik Die wichtigsten Fakten www.bmelv.de 1 Gentechnik in Lebensmitteln ist ein sensibles Thema. Nach einer Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft

Mehr

Wie groß ist der Wasserfußabdruck einer Person in Österreich im Durchschnitt? 40 Liter, 400 Liter oder 4000 Liter? Was ist dein Wasserfußabdruck?

Wie groß ist der Wasserfußabdruck einer Person in Österreich im Durchschnitt? 40 Liter, 400 Liter oder 4000 Liter? Was ist dein Wasserfußabdruck? Was ist "virtuelles" oder "indirektes" Wasser? Was ist dein Wasserfußabdruck? Wie groß ist der Wasserfußabdruck einer Person in Österreich im Durchschnitt? 40 Liter, 400 Liter oder 4000 Liter? Was ist

Mehr

Klimaoptimiert essen wie geht das?

Klimaoptimiert essen wie geht das? co2online gemeinnützige GmbH Klimaoptimiert essen wie geht das? Workshop im Rahmen der Tagung Nachhaltige Lebensstile welchen Beitrag kann ein bewussterer Fleischkonsum zu mehr Klimaschutz und global gerechter

Mehr

Gentechnisch verändert?

Gentechnisch verändert? Gentechnisch verändert? So wird gekennzeichnet! VERBRAUCHERSCHUTZ ERNÄHRUNG LANDWIRTSCHAFT Gentechnik in Lebensmitteln gibt es das schon? In Europa und Deutschland wurden bislang kaum gentechnisch veränderte

Mehr

Wissensquiz Handyrecycling und umweltschonende Handynutzung

Wissensquiz Handyrecycling und umweltschonende Handynutzung Wissensquiz Handyrecycling und umweltschonende Handynutzung Aus welchen Stoffen besteht ein Mobiltelefon überwiegend? a. Aus Kunststoffen b. Aus Metallen c. Aus Glas 2 Wissensquiz Handyrecycling und Umwelt

Mehr

GLOBALES LERNEN LEA FAIR-ÄNDERT

GLOBALES LERNEN LEA FAIR-ÄNDERT Bericht zur INTERKULTURELLEN PROJEKTWOCHE der LEA Produktionsschule GLOBALES LERNEN LEA FAIR-ÄNDERT Durchführungszeitraum: 11. - 15. April 2011 Konzeptionierung und Durchführung: Maria Mathies & Maria

Mehr

Fragebogen Ökologisches Sommerlager

Fragebogen Ökologisches Sommerlager Fragebogen Ökologisches Sommerlager BITTE AB HIER AUSFÜLLEN UND MIT EUREN JEM-UNTERLAGEN AN DAS DIÖZESANBÜRO ZURÜCKSENDEN Stamm: Bezirk: LagerleiterIn: E-Mail-Adresse: Handy-Nr.: Festnetz-Nr.: Lagerzeitraum:..20

Mehr

natürlich für uns macht glücklich.

natürlich für uns macht glücklich. natürlich für uns macht glücklich. Guten Tag! Wir dürfen uns kurz vorstellen: Zum Glück gibt es: natürlich für uns ist eine über 300 Produkte umfassende Biomarke, die schlichtweg Sie, die Natur und unsere

Mehr

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel Unser Marktstand Unsere Gruppe hat am Mittwoch, 27.9, in der 2. Aktionswoche der fairen Wochen, den Stand auf den Marktplatz zum Zentrum für Umwelt und Mobilität aufgebaut und dekoriert. Wir dekorierten

Mehr

Auch heute noch kann man in Indien zahlreiche. Produkte von Bayer kaufen,

Auch heute noch kann man in Indien zahlreiche. Produkte von Bayer kaufen, Giftig Bei der Produktion von Baumwollsaatgut und Baumwolle werden Unmengen von Pestizide eingesetzt. Die Frauen rühren die Pestizide mit den Händen an, Männer und auch Kinder versprühen das Gift ohne

Mehr

Rohstoffverbrauch senkt den ökologischen Fußabdruck

Rohstoffverbrauch senkt den ökologischen Fußabdruck Rohstoffverbrauch senkt den ökologischen Fußabdruck Der ökologische Fußabdruck zeigt an, wie viel Fläche ein Mensch für die täglichen Dinge des Lebens verbraucht. Aufteilung des österreichischen Fußabdrucks

Mehr

Factsheet: Ernährung und Klima

Factsheet: Ernährung und Klima Factsheet: Ernährung und Klima Die Landwirtschaft trägt aktuell mit rund 14 Prozent zu den globalen Treibhausgasemissionen bei. In Deutschland schlägt der Bereich Ernährung pro Jahr mit rund 4,4 t bei

Mehr

BNE -Fairer Handel, Faire Welt

BNE -Fairer Handel, Faire Welt BNE -Fairer Handel, Faire Welt Bildungsangebote Themen zu Fairem Handel, Konsum, BNE und Ökologie 1. Das Bildungsangebot Mit der Bildungsinitiative BNE Fairer Handel, Faire Welt unterstützt das Forum Eine

Mehr

Wofür steht eigentlich...?

Wofür steht eigentlich...? Wofür steht eigentlich...? Unsere nachhaltigen Labels kurz erklärt. Ein Teil von Wir unternehmen Jahr für Jahr mehr für die nächste Generation. Wer nachhaltig einkaufen will, hat bei der Migros schon heute

Mehr

Baumwolle VS Polyester

Baumwolle VS Polyester Baumwolle VS Polyester und im Vergleich Wir wollen herausfinden welches der beiden Rohmaterialen umweltfreundlicher, energieeffizienter und ressourcenschonender ist. Polyester wird nachgesagt, dass es

Mehr

Fairtrade Lebensmittel: Besuch im Weltladen Bad Nauheim. Von Elisa Klehm, Jasmin Glöckner & Natascha Tonecker

Fairtrade Lebensmittel: Besuch im Weltladen Bad Nauheim. Von Elisa Klehm, Jasmin Glöckner & Natascha Tonecker Fairtrade Lebensmittel: Besuch im Weltladen Bad Nauheim Von Elisa Klehm, Jasmin Glöckner & Natascha Tonecker 1 Gliederung Theoretischer Input: Was ist Fairtrade? Geschichte Fair Trade Towns Besuch im Weltladen

Mehr

1. Einführung Fairtrade. 2. Planspiel KiK. 3. Faire Kleidung

1. Einführung Fairtrade. 2. Planspiel KiK. 3. Faire Kleidung 1. Einführung Fairtrade Die erste Einheit diente dazu, allgemein in das Thema einzuführen, die Teilnehmenden dafür zu öffnen und ein Verständnis für die Strukturen des Welthandels zu ermöglichen. 1. Plenum:

Mehr

Investieren Sie in Zukunft!

Investieren Sie in Zukunft! Investieren Sie in Zukunft! Der Strom kommt aus der Steckdose. Tee und Kaffee fürs Büro werden im Supermarkt um die Ecke gekauft. Und der Büroversand liefert seit Jahren das gleiche Kopierpapier. Aber:

Mehr

:WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL?

:WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL? :WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL? Garantierter Mindestpreis + Fairtrade-Aufschlag = Verkaufspreis für den Erzeuger Der garantierte Mindestpreis deckt die Produktionskosten und Löhne der Erzeuger.

Mehr

Was heißt hier Bio? 1. Was heißt Bio? 2. Philosophie der biologischen Landwirtschaft. 3. Vorteile von Bio-Obst

Was heißt hier Bio? 1. Was heißt Bio? 2. Philosophie der biologischen Landwirtschaft. 3. Vorteile von Bio-Obst Was heißt hier Bio? 1. Was heißt Bio? Unter allen Landbewirtschaftungsformen gilt die biologische Landwirtschaft als die umweltschonendste. Bio ist aber mehr als nur Verzicht auf Chemie. Ganzheitlich vernetztes

Mehr

Foto: TransFair e.v. Nachhaltiges und faires Catering. Handreichung BioRegionalFair

Foto: TransFair e.v. Nachhaltiges und faires Catering. Handreichung BioRegionalFair Foto: TransFair e.v. Nachhaltiges und faires Catering Handreichung für Nachhaltiges und faires Catering Sie planen das Catering auf einer Veranstaltung? Dann planen Sie nachhaltig: Regional, saisonal,

Mehr

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar?

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Kommunikation regionaler Bioprodukte: Statement Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Qualität auf der ganzen Linie Premiumlebensmittel mit Mehrwert für Natur und Region 6. Oktober 2009

Mehr

UMDENKEN VON DER NATUR LERNEN VORBEREITENDE UNTERRICHTSMATERIALIEN Niveau A2

UMDENKEN VON DER NATUR LERNEN VORBEREITENDE UNTERRICHTSMATERIALIEN Niveau A2 AUFGABE 1: VIER ELEMENTE a) Nach einer alten Lehre besteht alles in unserer Welt aus vier Elementen: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Ordne die Texte jeweils einem Elemente zu. Schneide die Texte aus und klebe

Mehr

Ökologische Siegel. Naturland, Bioland, Demeeter:

Ökologische Siegel. Naturland, Bioland, Demeeter: Es gibt mittlerweile so viele Siegel und Logos, dass man schon mal den Überblick verliert. Um ein Licht in dieses Dunkel zu bringen, stellen wir hier eine Auswahl von Logos und Marken im Bereich Bio und

Mehr

Recycling Arbeitsblatt

Recycling Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Ziel Die SuS erkennen das stoffliche und das energetische und die damit verbundenen Prozesse. Sie können nachvollziehen, was sie selber zum beitragen können. Sie ordnen

Mehr

KlimaAktiv ARBEITSBLATT KONSUM 1

KlimaAktiv ARBEITSBLATT KONSUM 1 KlimaAktiv ARBEITSBLATT KONSUM 1 Klimafreundlich einkaufen Wenn du im Supermarkt einkaufst, gibt es mehrere Aspekte, die zu beachten sind: Sind die Produkte: Regionale Produkte (aus Südtirol oder der nächsten

Mehr

Auf einen Blick Nachhaltigkeit bei The Coca-Cola Company weltweit

Auf einen Blick Nachhaltigkeit bei The Coca-Cola Company weltweit Kontakt: Stefanie Effner Pressestelle T +49(0) 30 22 606 9800 F +49(0) 30 22 606 9110 presse@coca-cola-gmbh.de www.coca-cola-deutschland.de Auf einen Blick Nachhaltigkeit bei The Coca-Cola Company weltweit

Mehr

saubere umwelt. saubere politik.

saubere umwelt. saubere politik. saubere umwelt. saubere politik. In diesem Flyer sind Wörter unterstrichen. Diese Wörter werden auf Seite 18 erklärt. Wir sind hundertprozentig Bio. Wir sind überhaupt nicht korrupt. Jetzt aber schnell.

Mehr

Nachhaltigkeit Ein Wort in aller Munde. Doch was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit Ein Wort in aller Munde. Doch was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Nachhaltigkeit Ein Wort in aller Munde. Doch was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? - Bäume pflanzen? - Nur noch mit dem Fahrrad auf die Autobahn? - Die Waschmaschine gegen den Fluss nebenan tauschen?

Mehr

Gemeinsam für die Region

Gemeinsam für die Region Gemeinsam für die Region Aus Liebe zur Region Was ist biofair und regional? Das Label biofair und regional kennzeichnet biologische Lebensmittel, die unter fairen Bedingungen in der Region erzeugt, verarbeitet

Mehr

Eine Einführung in die inklusive Entwicklungszusammenarbeit

Eine Einführung in die inklusive Entwicklungszusammenarbeit Eine Einführung in die inklusive Entwicklungszusammenarbeit Inklusive Entwicklungszusammenarbeit für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien Die Europäische Kommission hat dieses Projekt mit

Mehr

Wo werden heute Jeans produziert? Warum gibt es eine weltweite Arbeitsteilung? Welche Länder sind an der Produktion beteiligt?

Wo werden heute Jeans produziert? Warum gibt es eine weltweite Arbeitsteilung? Welche Länder sind an der Produktion beteiligt? zum Fixieren Die Jeans wurde 1847 als robuste Arbeitskleidung von Levi Strauss, der in Franken geboren wurde erfunden. Zunächst wurde sie,,gênes genannt. Diese war aus dem Stoff,, Serge de Nîmes, kurz

Mehr

Ohne Gentechnik Siegel Verbrauchertäuschung oder mehr Wahlfreiheit?

Ohne Gentechnik Siegel Verbrauchertäuschung oder mehr Wahlfreiheit? Ohne Gentechnik Siegel Verbrauchertäuschung oder mehr Wahlfreiheit? Alexander Hissting Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.v. (VLOG) 9. Januar 2012 Fulda Inhalt Sinn der Ohne Gentechnik Kennzeichnung

Mehr

www.unsichtbarerfeind.de Kinder auf den Spuren des Klimawandels Energiesparen

www.unsichtbarerfeind.de Kinder auf den Spuren des Klimawandels Energiesparen www.unsichtbarerfeind.de Blatt 8 Energiesparen Wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen, sollten wir uns alle überlegen, was wir konkret dagegen unternehmen können. Schließlich wirkt sich beim Klima erst

Mehr

Wertschöpfung durch Technologie. Kompetenz in Abfallverwertung. Wertvolles erhalten

Wertschöpfung durch Technologie. Kompetenz in Abfallverwertung. Wertvolles erhalten Wertschöpfung durch Technologie. Kompetenz in Abfallverwertung. Wertvolles erhalten KORN weist den Weg in eine bessere Zukunft. Wie wir mit unserem Abfall umgehen, ist eines der dringlichsten Probleme

Mehr

Mensch und Natur im Gleichgewicht

Mensch und Natur im Gleichgewicht Mensch und Natur im Gleichgewicht Wie müssen wir leben, damit die Natur erhalten bleibt? Wie sollen wir wirtschaften, damit auch unsere Urenkel noch genügend Rohstoffe vorfinden? Wie sollen wir handeln,

Mehr

Mit einem Vorwort von. Warum sie wirklich gesünder sind

Mit einem Vorwort von. Warum sie wirklich gesünder sind D R. A N D R E A F L E M M E R Mit einem Vorwort von Warum sie wirklich gesünder sind Gesetzliche Vorschriften 19 weit ein. 1999 kamen tierische Produkte hinzu. Damit gibt es für die Mitglieder der EU

Mehr

Grüne Elektronik. Claudia Sprinz 27. August 2009

Grüne Elektronik. Claudia Sprinz 27. August 2009 Grüne Elektronik Claudia Sprinz 27. August 2009 1 Überblick Herausforderungen Greenpeace Untersuchungen Chancen und Lösungen Was Sie tun können 2 Herausforderungen Haben Sie gewusst? Durchschnittliche

Mehr

Datum: Pepe aus Ecuador

Datum: Pepe aus Ecuador Pepe aus Ecuador Ich bin 12 Jahre alt und arbeite auf einer Bananenplantage mit meinem Vater, meiner Mutter und zwei jüngeren Brüdern. Meine anderen vier Geschwister sind noch zu klein, um zu arbeiten.

Mehr

Die CO2 Vernichter! Grundschule Hameln Rohrsen Schuljahr 2012/2013

Die CO2 Vernichter! Grundschule Hameln Rohrsen Schuljahr 2012/2013 Die CO2 Vernichter! Grundschule Hameln Rohrsen Schuljahr 2012/2013 Wir, Die CO2 Vernichter haben uns die Grundschule Rohrsen angeschaut und überlegt, was wir hier schon für den Klimaschutz machen und was

Mehr

Bewusst wählen. Genuss aus der Region. Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel

Bewusst wählen. Genuss aus der Region. Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz Bewusst wählen Genuss aus der Region Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel Was bedeutet für den Lebensmitteleinkauf? Ökologisch

Mehr

Bewerbungsbogen Grüne Pyramide Umwelt & Faire Welt

Bewerbungsbogen Grüne Pyramide Umwelt & Faire Welt Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, wir haben uns bemüht, den Bewerbungsbogen so knapp wie möglich zu gestalten. Um die unterschiedlichen Voraussetzungen an Karlsruher Schulen

Mehr

Warum Abfall? Eine Präsentation zu Konsum, Littering, Abfall und Recycling

Warum Abfall? Eine Präsentation zu Konsum, Littering, Abfall und Recycling Warum Abfall? Eine Präsentation zu Konsum, Littering, Abfall und Recycling Warum gibt es Abfall? Zuerst du! Was glaubst du: 1. Warum gibt es überhaupt Abfall? 2. Wer verursacht Abfall? 3. Wo entsteht Abfall?

Mehr

WerModeträgt,kann auch Verantwortungtragen. REMEI AG

WerModeträgt,kann auch Verantwortungtragen. REMEI AG WerModeträgt,kann auch Verantwortungtragen. REMEI AG Siehaben es in derhand: Wählen Sieeinen Partnerfür erstklassige,nachhaltige Mode. Unter dem Qualitätssiegel biore produziert die Schweizer Handelsfirma

Mehr

Lebenswert bio Babykost Der beste Start ins Leben

Lebenswert bio Babykost Der beste Start ins Leben Lebenswert bio Babykost Der beste Start ins Leben Babykost aus biologischer Landwirtschaft Lebenswert bio bietet mit einem umfassenden Sortiment an Säuglingsmilchnahrungen, Baby-en sowie Baby-Gläschen

Mehr

Die Reise durch deinen Wassertag

Die Reise durch deinen Wassertag Die Reise durch deinen Wassertag Lerne deinen Tag mit Wasser ganz neu kennen. Jede der Seifenblasen entführt dich zu einem anderen Moment deines Wassertags. Bestimmt hast du im Badezimmer schon mal ordentlich

Mehr

Müll und Recycling. 1. Kapitel: Wo entsteht Müll?

Müll und Recycling. 1. Kapitel: Wo entsteht Müll? Müll und Recycling 1. Kapitel: Wo entsteht Müll? Kennst du Worte, in denen >Müll< vorkommt? Müllabfuhr Müllkippe oder Mülldeponie Müllverbrennungsanlage Sondermüllsammlung oder Mülltrennung Das sind alles

Mehr

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache?

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache? Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. geschrieben in leichter Sprache Für wen ist leichte Sprache? Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache

Mehr

Projet d établissement Textilindustrie 4c1

Projet d établissement Textilindustrie 4c1 Projet d établissement Textilindustrie 4c1 Kasachstan Baumwolle ernten Die Reise einer Jeans Kasachstan Baumwolle ernten Die Reise einer Jeans Türkei Garn spinnen Die Reise einer Jeans Türkei Garn spinnen

Mehr

Essen für den Klimaschutz

Essen für den Klimaschutz Was hat das Essen mit dem Klimaschutz zu tun? Der Anteil der Ernährung am Gesamtausstoß von Treibhausgasen in Deutschland beträgt etwa 20 % und teilt sich wie folgt auf:* Verarbeitung (Industrie/Handwerk)

Mehr

Umfrage unter Jugendlichen zum Thema»Bio«

Umfrage unter Jugendlichen zum Thema»Bio« Umfrage unter Jugendlichen zum Thema»Bio«Ausgangsfrage: Sind jugendliche Verbraucher der Bio-Markt der Zukunft? Hintergrund Hypothese: Um Jugendliche für Biowaren zu begeistern brauchen sie Beratung aber

Mehr

Abfall-Trennung. So trennen Sie richtig!

Abfall-Trennung. So trennen Sie richtig! Abfall-Trennung So trennen Sie richtig! DE Richtig trennen Abfall-Trennung ist wichtig für die Menschen, für die Natur und um Geld zu sparen. Abfall-Trennung hilft dabei, das Wasser, den Boden und die

Mehr

Abfall ist Rohstoff. Informationen zur Briefmarke mit dem Plus 2012

Abfall ist Rohstoff. Informationen zur Briefmarke mit dem Plus 2012 Abfall ist Rohstoff Informationen zur Briefmarke mit dem Plus 2012 DIe BRIefmARke mit Dem Plus für Den umweltschutz Seit 1992 wird im Zweijahresrhythmus eine Sonderbriefmarke Für den Umweltschutz herausgegeben.

Mehr

Geocaching-Tour zum kritischen Konsum

Geocaching-Tour zum kritischen Konsum Geocaching-Tour zum kritischen Konsum Im Zuge der 24h-Sozialaktion des BDKJ Ingolstadt wurde am 13.06.2015 von einer Gruppe Jugendlicher diese Tour zu kritischem Konsum und Nachhaltigkeit entworfen. Wir

Mehr

FSC UND FAIRTRADE ZUKUNFT FÜR WALD UND MENSCH

FSC UND FAIRTRADE ZUKUNFT FÜR WALD UND MENSCH FSC UND FAIRTRADE ZUKUNFT FÜR WALD UND MENSCH FSC UND FAIRTRADE ZUKUNFT FÜR WALD UND MENSCH Neben Landwirtschaft zählen Wälder für die ärmsten Menschen der Welt zu den wichtigsten Quellen, um Ihren Lebensunterhalt

Mehr

weltverträglich kommunizieren

weltverträglich kommunizieren Ausstellung zum Thema Green IT Die Ausstellung informiert über Green IT bezogen auf Computer, Fernseher und Handy. Dabei geht es um die Herstellung, Nutzung und Entsorgung und wie man diese ressourcenschonend,

Mehr

Nachhaltigkeit was ist das und was soll das eigentlich?

Nachhaltigkeit was ist das und was soll das eigentlich? Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit was ist das und was soll das eigentlich? Nachhaltigkeit. Ein Wort das heute allgegenwärtig ist: Die Rede ist von nationalen Nachhaltigkeitsstrategien, von einem Umstieg auf

Mehr

Unterrichtsmaterial: Recycling & Co.

Unterrichtsmaterial: Recycling & Co. Unterrichtsmaterial: Recycling & Co. Liebe Lehrerinnen und Lehrer! Sie planen eine Unterrichtsreihe zum Thema Recycling und Verwertung? Wir haben für Sie Materialien für eine vierköpfige Gruppenarbeit

Mehr

Fair Trade Town Bonn Mit Fairem Handel für mehr Gerechtigkeit

Fair Trade Town Bonn Mit Fairem Handel für mehr Gerechtigkeit Fair Trade Town Bonn Mit Fairem Handel für mehr Gerechtigkeit Als Fair Trade Town Perspektiven ermöglichen Kinderarbeit in Steinbrüchen, Brände in Nähereien, Selbsttötungen bei der Handyproduktion von

Mehr

Forschungsaufträge «BodenSchätzeWerte Unser Umgang mit Rohstoffen»

Forschungsaufträge «BodenSchätzeWerte Unser Umgang mit Rohstoffen» Forschungsaufträge «BodenSchätzeWerte Unser Umgang mit Rohstoffen» Altersstufe Geeignet für 9- bis 14-Jährige. Konzept Die Forschungsaufträge laden ein, die Sonderausstellung von focusterra im Detail selbständig

Mehr

Konsumcollage 1 Einführung ins Thema Kritischer Konsum Teilnehmer/innen: 8 20

Konsumcollage 1 Einführung ins Thema Kritischer Konsum Teilnehmer/innen: 8 20 Aktionsideen zum Kritischen Konsum Konsumcollage 1 Einführung ins Thema Kritischer Konsum Teilnehmer/innen: 8 20 Alter: ab 6 Jahre Material: Plakate oder Packpapier, Zeitschriften, Zeitung, Scheren, Kleber

Mehr

Virtuelles Wasser. In dieser Bilanz gehört Deutschland zu den Top-Ten der Nettoimporteure von virtuellem Wasser.

Virtuelles Wasser. In dieser Bilanz gehört Deutschland zu den Top-Ten der Nettoimporteure von virtuellem Wasser. Virtuelles Wasser Virtuelles Wasser Ob in Lebensmitteln, Autos, Rosen oder Getreide Wasser verbirgt sich in fast allen Produkten. Den Wert, der angibt, wie viel Wasser nötig ist, um diese Produkte herzustellen,

Mehr

B1, Kap. 33, Einstieg zu Ü 1a. Kopiervorlage 33a: Fotosprache

B1, Kap. 33, Einstieg zu Ü 1a. Kopiervorlage 33a: Fotosprache Kopiervorlage 33a: Fotosprache B1, Kap. 33, Einstieg zu Ü 1a Mithilfe der Fotos können die verschiedenen Facetten des Themas Energiesparen angesprochen werden: die Arten der Energiegewinnung, der Energieverbrauch,

Mehr

PAPIER Einkaufsführer für Bonn

PAPIER Einkaufsführer für Bonn RECYCLING PAPIER Einkaufsführer für Bonn 1234567890 Bonn Liebe Bonnerinnen und Bonner, in diesem Einkaufsratgeber wollen wir Sie für einen bewussten Umgang mit Papier gewinnen. Der Papierverbrauch in Deutschland

Mehr

Gibt es einen Unterschied der Begriffe "bio" und "öko"?

Gibt es einen Unterschied der Begriffe bio und öko? Gibt es einen Unterschied der Begriffe "bio" und "öko"? Nein. Die Begriffe "bio" und "öko" werden synonym benutzt. Beide sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln gleichermaßen für Produkte, die nach den

Mehr

Gemeinsam. Glaubhaft. Gut.

Gemeinsam. Glaubhaft. Gut. Gemeinsam. Glaubhaft. Gut. Leitlinien für den nachhaltigen Lebensmitteleinkauf in Studentenwerken Referent: Herr Gerd Schulte-Terhusen (Bildquelle: averdishome.wordpress.com) Seite: 1 Einführung: Ziele

Mehr

UMWELT- TIPPS IN LEICHTER SPRACHE

UMWELT- TIPPS IN LEICHTER SPRACHE LVR-HPH-Netze Heilpädagogische Hilfen UMWELT- TIPPS IN LEICHTER SPRACHE Einleitung Der LVR macht sich für den Umweltschutz stark. Ziel ist, dass die Umwelt gesund bleibt. Damit die Menschen auch in Zukunft

Mehr

Wir übernehmen Verantwortung. Nachhaltigkeit bei Dräger

Wir übernehmen Verantwortung. Nachhaltigkeit bei Dräger Wir übernehmen Verantwortung Nachhaltigkeit bei Dräger Für die Umwelt Wir gestalten unsere Prozesse nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit: Mit schonender Nutzung der Ressourcen leisten wir einen stetigen

Mehr

24.09.2014. Auslobung Ohne Gentechnik Marktbedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten

24.09.2014. Auslobung Ohne Gentechnik Marktbedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten Auslobung Ohne Gentechnik Marktbedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten Was versteht man unter Ohne Gentechnik? Pflanzliches, Tierisches, Auslobung Christoph Zimmer Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.v.

Mehr

Fitmacher - Energie in Lebensmitteln

Fitmacher - Energie in Lebensmitteln Fitmacher - Energie in Lebensmitteln Welches Essen hält mich gesund und fit? Das Wichtigste auf einen Blick Ideenbörse für den Unterricht Wissen Rechercheaufgabe Erzähl-/Schreibanlass Welches Essen hält

Mehr

unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009

unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009 unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009 Fairtrade als Erlebnis Um die 1000 Schülerinnen und Schüler haben am 5. Oktober 2009 das

Mehr

Klimaschutz geht uns alle an!

Klimaschutz geht uns alle an! Bayerisches Staatsministerium für Klimaschutz geht uns alle an! Bildquelle: NASA; zusammengesetztes Satellitenbild aus ca. 800 km Höhe Die Lichtpunkte zeigen dicht besiedelte Flächen. Im Klartext heißt

Mehr

Mengenausgleich GEPA und Fairtrade International

Mengenausgleich GEPA und Fairtrade International Mengenausgleich und Die fairen Plus-Punkte der Die steht als Marke für die Verbindung von 100 Prozent fairer Qualität mit hoher Produktqualität. Zusätzlich lassen wir unsere Lebensmittel-Produkte extern

Mehr

Unsere Verantwortung. für die Umwelt. www.kaufland.de/verantwortung. Umweltfreundlich gedruckt auf 100% Recyclingpapier. Titelfoto: VDN/S.

Unsere Verantwortung. für die Umwelt. www.kaufland.de/verantwortung. Umweltfreundlich gedruckt auf 100% Recyclingpapier. Titelfoto: VDN/S. Unsere Verantwortung www.kaufland.de/verantwortung für die Umwelt Umweltfreundlich gedruckt auf 100% Recyclingpapier. Titelfoto: VDN/S. Schwarzpaul Nachhaltige Sortimentsgestaltung: Bio-Produkte, Qualität

Mehr

1.1 Artenvielfalt. Was die Biodiversität?

1.1 Artenvielfalt. Was die Biodiversität? 1.1 Artenvielfalt Was die Biodiversität? Bisher haben die Menschen ungefähr 1,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Experten schätzen, dass es noch ungefähr 20 Millionen unerforschte Arten gibt.

Mehr

Energie und Energiesparen

Energie und Energiesparen Energie und Energiesparen Energie für unseren Lebensstil In Deutschland und anderen Industrieländern führen die meisten Menschen ein Leben, für das viel Energie benötigt wird: zum Beispiel Strom für Beleuchtung,

Mehr

Klimaschutz geht uns alle an!

Klimaschutz geht uns alle an! Klimaschutz geht uns alle an! Die Lichtpunkte zeigen dicht besiedelte Flächen. Im Klartext heißt das: hoher Energieverbrauch und damit Ausstoß von Treibhausgasen, insbesondere von. Sie verändern unser

Mehr

Pressemitteilung. Mehr Nachhaltigkeit im Obst- und Gemüsehandel mit Hilfe der BASF Ökoeffizienz-Analyse

Pressemitteilung. Mehr Nachhaltigkeit im Obst- und Gemüsehandel mit Hilfe der BASF Ökoeffizienz-Analyse Pressemitteilung Mehr Nachhaltigkeit im Obst- und Gemüsehandel mit Hilfe der BASF Ökoeffizienz-Analyse Analyse der Ökoeffizienz von Äpfeln aus Deutschland, Italien, Neuseeland, Chile und Argentinien Ertrag,

Mehr

SPIEL WER WIRD UMWELTPROFI? Autorin: Natalia Urywtschikowa

SPIEL WER WIRD UMWELTPROFI? Autorin: Natalia Urywtschikowa SPIEL WER WIRD UMWELTPROFI? Autorin: Natalia Urywtschikowa SPIEL WER WIRD UMWELTPROFI? (SPIELREGELN) Zielgruppe: 9.-11. Klasse Sprachniveau: A2+/ B1 Fächer: Deutsch, Ökologie Lernziele: Die Lernenden können

Mehr

Der Ökologische Fußabdruck im Unterricht

Der Ökologische Fußabdruck im Unterricht Der Ökologische Fußabdruck im Unterricht Ökologischer Fußabdruck in der Umweltbildung Der Ökologische Fußabdruck beschreibt den Umfang und die Auswirkungen der Einflussnahme des Menschen auf die biotischen

Mehr

Presseinformation. Alnatura eröffnet zweiten Super Natur Markt in Heidelberg Benefiz-Aktion für drei Kindergärten in der Weststadt

Presseinformation. Alnatura eröffnet zweiten Super Natur Markt in Heidelberg Benefiz-Aktion für drei Kindergärten in der Weststadt Presseinformation Alnatura eröffnet zweiten Super Natur Markt in Heidelberg Benefiz-Aktion für drei Kindergärten in der Weststadt Bickenbach, 21. Oktober 2010. Seit über 25 Jahren ist Alnatura fester Bestandteil

Mehr

EIN GEMEINSAMES ENGAGEMENT FÜR FAIRE ARBEITSBEDINGUNGEN IN DER BEKLEIDUNGSPRODUKTION

EIN GEMEINSAMES ENGAGEMENT FÜR FAIRE ARBEITSBEDINGUNGEN IN DER BEKLEIDUNGSPRODUKTION Seit 2013 Mitglied von EIN GEMEINSAMES ENGAGEMENT FÜR FAIRE ARBEITSBEDINGUNGEN IN DER BEKLEIDUNGSPRODUKTION " Zebra Fashion ist sich seiner sozialen Verantwortung bei der weltweiten Beschaffung seiner

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

UNTERNEHMENSLEITBILD DER WERNSING FOOD FAMILY LEITBILD UND LEITIDEE

UNTERNEHMENSLEITBILD DER WERNSING FOOD FAMILY LEITBILD UND LEITIDEE UNTERNEHMENSLEITBILD DER WERNSING FOOD FAMILY LEITBILD UND LEITIDEE STAND 02/2013 LEITIDEE Die Wernsing Food Family ist eine europaweit tätige und verantwortungsbewußte Unternehmensfamilie, die gute Lebensmittel

Mehr

Biodiversität Posten 1, Erdgeschoss 3 Lehrerinformation

Biodiversität Posten 1, Erdgeschoss 3 Lehrerinformation Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Die SuS erleben am Ausstellungs-Beispiel die Vielfalt in der Natur. Sie erkunden die Ausstellung. Ziel Die SuS kennen Beispiele von und welch wichtige Bedeutung ein

Mehr

Klimaneutral. Natürlich ohne Einschränkungen

Klimaneutral. Natürlich ohne Einschränkungen Klimaneutral Natürlich ohne Einschränkungen Technologien, die das Klima > Für die Zusammenarbeit mit Wentker Druck gibt es viele gute Gründe: Jahrzehntelange Erfahrung, die sprichwörtliche Kundennähe und

Mehr

Was tun mit meinem Handy?

Was tun mit meinem Handy? Was tun mit meinem Handy? Fakten rund ums Handy 4 Milliarden Menschen sind im Besitz eines Handys! Mehr als 70 Mio. Mobiltelefone liegen unbenutzt in deutschen Schubladen! 70 Prozent der weltweit ausgedienten,

Mehr

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Baden-Württemberg ist heute besser als früher. Baden-Württemberg ist modern. Und lebendig. Tragen wir Grünen die Verantwortung?

Mehr

Frisch vom Land! Wir bringen den Wochenmarkt ins Internet.

Frisch vom Land! Wir bringen den Wochenmarkt ins Internet. Frisch vom Land! Wir bringen den Wochenmarkt ins Internet. PRESSKIT 01.2015 Was ist Bonativos Mission? Bonativo bringt den Wochenmarkt ins Internet. Bonativo sammelt die einzigartigen, frisch erzeugten

Mehr

Regional und Öko! Regional oder Öko?

Regional und Öko! Regional oder Öko? Regional und Öko! Regional oder Öko? Nicole Weik, FiBL Was erwartet euch? Das FiBL stellt sich vor Trend Regionalität: Zahlen, Daten, Fakten Definition: Was ist eine Region? Was macht ein regionales Produkt

Mehr

1. Schreiben Sie die Wörter richtig. Schreiben Sie auch der, das, die. ( S.61)

1. Schreiben Sie die Wörter richtig. Schreiben Sie auch der, das, die. ( S.61) Lektion 6 Einkaufen 1. Schreiben Sie die Wörter richtig. Schreiben Sie auch der, das, die. ( S.61) a) buchlunghand die Buchhandlung g) gemetzrei b) menstandblu h) quebouti c) hauskauf i) theapoke d) permarktsu

Mehr