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1 Kritischer Konsum 1 Foto Nika Höfler/www.jugendfotos.de

2 Impressum: Inhalt: Arbeitskreis Kritischer Konsum: Alexandra Kunz (BDKJ, Referat Qualifizierung Ehrenamt) Michael Ziegler (KjG) Kathrin Sonnabend (BDKJ) Stefanie Feile (KLJB) Christian Stamm (DPSG) Pfr. Markus W. Konrad (BDKJ) Moritz Hohenfeller (J-GCL) Maximilian Best (J-GCL) Matthias Schies (J-GCL) Druck: ADIS, Heidesheim Februar 2010 Herausgeber: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Am Fort Gonsenheim Mainz Tel: Fax: Auflage: Layout: Juliane Weber Christoph Stark 2

3 Inhalt Nachhaltigkeit & Kritischer Konsum was heißt das? 4 Nachhaltige Ernährung 6 Nachhaltige Landwirtschaft 7 Fleischeslust 13 Leere Netze Fische brauchen eine Auszeit 14 Gentechnik im Einkaufskorb 16 Verpackung und Mehrweg 18 Grüne Mode 18 Digitaler Lebensstil und seine Risiken und Nebenwirkungen 20 Waschen und Reinigen Umweltbewusstsein zahlt sich aus 24 Veranstaltungen nachhaltig planen 26 Aktionsideen für die Gruppenstunde 27 Quellenverzeichnis 34 3

4 Nachhaltigkeit & Kritischer Konsum was heißt das? Der Begriff Nachhaltigkeit hat seine Wurzeln in der Forstwirtschaft. Er steht für eine althergebrachte Regel: Schlage nicht mehr Holz als nachwächst und pflanze neue Bäume, damit auch deine Kinder und Enkel das Holz nutzen können. ( MiSu¹) Dieser Gedanke einer überlegten Nutzung von Energieressourcen und natürlichen Rohstoffen hat heute mehr Aktualität denn je. Der Begriff Nachhaltigkeit wurde 1992 auf der Internationalen Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro geprägt. Im Laufe der Jahre hat sich der Begriff Nachhaltigkeit weltweit als ein tragfähiges Leitprinzip für eine bessere Zukunft erwiesen. ( FoWa) ¹ die Quellen der mit gekennzeichneten Inhalte findet ihr ab S Nachhaltigkeit geht Jede/n an: Wir alle konsumieren gerne und viel. Jeden Tag. Dabei ist es von großer Bedeutung, WIE wir konsumieren. Nachhaltig einkaufen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und kritisch darauf zu achten, dass ökologisch und sozial unbedenkliche Produkte (z.b. regional, aus Fairem Handel oder bio) im Einkaufskorb landen. Nachhaltig leben meint genau das Gegenteil von dem, was eine Wegwerfgesellschaft ausmacht. Schnell zu konsumieren und dabei die Umwelt zu verschmutzen ist beim Thema Nachhaltigkeit nicht gefragt, sondern bewusst einzukaufen und dabei auch auf Qualität und Langlebigkeit zu schauen. Als Verbraucher/innen haben wir Einfluss und können mit unseren täglichen Konsumund Lebensgewohnheiten das Warenangebot und dadurch den Markt nachhaltig beeinflussen. Kritischer Konsum ist kein Aufruf zum Verzicht. Im Gegenteil: Gesunde Vielfalt bedeutet ein Mehr an Lebensqualität und eine intensive Nutzung von Gebrauchsgütern, ein Mehr an Umweltschutz, eine bewusste Kaufentscheidung, ein Mehr an Lebensfreude und Freiheit. Der Gedanke der Nachhaltigkeit verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit. Diese drei Ziele bedingen einander. Denn auf Dauer ist kein Wirtschaftswachstum vorstellbar, das auf Raubbau an der Natur oder auf sozialen Ungerechtigkeiten be- L. Hersemeyer/www.jugendfotos.de

5 ruht. Diese Erkenntnis ist Ausdruck unserer Verantwortung nicht nur für jetzige, sondern auch für künftige Generationen. Was wir heute tun, darf nachfolgenden Generationen die Chance auf ein Leben in einer intakten Umwelt und in Wohlstand nicht nehmen. (Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ( FoBe)) Nachhaltigkeit und Kritischer Konsum bedeuten konkret: Sich mit den eigenen Konsumgewohnheiten auseinander zu setzen, d. h. sich über die Folgen des eigenen Konsums bewusst zu werden und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Sich zu informieren, woher die Ware stammt, die wir kaufen möchten, und unter welchen Bedingungen sie produziert worden ist. Bewusste und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, die weder uns noch unseren Mitmenschen oder unserer Umwelt schaden. Sich mit anderen über das Thema auszutauschen. Ein Zeichen zu setzen! - damit die Welt ein Stück gerechter wird. Verbraucher/innen können: Beim Einkauf darauf achten, dass sie gesunde und ausreichend bezahlte Arbeitsbedingungen für all jene sichern, die mitgeholfen haben, das Produkt herzustellen. Darauf achten, dass die natürlichen Lebensgrundlagen unserer Welt, die Tiere und Pflanzen, die Atmosphäre, der Boden und das Wasser geschützt werden bzw. deren Funktions- und Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Durch Kaufentscheidungen darauf hinwirken, dass der Markt sich von der reinen Preisorientierung in Richtung fairer und sozialer Handel verschiebt. ( VeZe) Was bringt s? Wir wollen durch nachhaltiges Leben die Welt so gestalten, dass alle Menschen heute und morgen gut leben können und die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Das geht jedoch nicht sofort und von M. Frenzel/www.jugendfotos.de 5

6 allein. Nachhaltigkeit ist eine Daueraufgabe und benötigt einen langen Atem. Wir stehen weltweit vor der Herausforderung, unsere Umwelt zu erhalten und Armut zu bekämpfen. Wenn Nachhaltigkeit als Herausforderung wirklich angenommen und im Alltag umgesetzt wird, kann sie zum Motor für Erneuerung werden. T. Mittmann/www.jugendfotos.de Durch die bewusste Auswahl der Produkte, die wir jeden Tag konsumieren, erzeugen wir Verbraucher/innen eine Nachfrage. Die Nachfragen vieler Menschen erzeugen ein Angebot. Eine stärkere Nachfrage vergrößert das Angebot eines bestimmten Produkts. Nicht gefragte Produkte werden irgendwann aus dem Programm genommen, so können wir als Verbraucher/innen das Angebot bestimmen. Wir Verbraucher/innen sind längst nicht mehr alleine bei der Bewältigung dieser Aufgabe. Immer mehr Unternehmen versuchen, Geschäft und Moral in Einklang zu bringen und ihr Angebot zu ändern. Fangt einfach an. Mit kleinen Dingen. Setzt zunächst die Dinge um, die am besten in euren Alltag passen. Dabei könnt ihr auch andere beeinflussen, bestenfalls sogar zur Nachahmung anregen. Können wir uns das leisten? Lebensmittel sind heutzutage so billig wie noch nie. Auch Mode und elektronische Geräte können zu günstigen Preisen erworben werden. Der jahrzehntelange Preiskampf hat die Produkte billig gemacht, dies jedoch auf Kosten der Umwelt, der Gesundheit und vieler Unternehmen. Werden qualitativ hochwertige Produkte nach ökologischen Prinzipien produziert, sind sie an der Ladenkasse zwar etwas teurer, sie sind aber auf jeden Fall ihren Preis wert. ( Oek) Es muss übrigens nicht unbedingt sein, dass ihr beim nachhaltigen Einkaufen mehr bezahlen müsst. In dieser Arbeitshilfe findet ihr viele Tipps und Infos dazu! Nachhaltige Ernährung Nachhaltige Ernährung bedeutet, ausgewogen und abwechslungsreich zu essen und dabei zugleich die natürlichen Ressourcen zu schonen. ( NaWe) Bei der Ernährung und beim Einkauf von Lebensmitteln gibt es 6

7 vielfältige Möglichkeiten nachhaltigen Handelns. Während Einige das nehmen, was ihnen die Werbung anbietet, schauen Andere sehr kritisch nach, bevor ein Produkt in ihren Einkaufswagen wandert. Einkaufen bedeutet, dass wir mit jedem Produkt, das wir kaufen, das jeweilige Unternehmen unterstützen und die Art und Weise befürworten, wie dieses Produkt hergestellt wird. Während einige Unternehmen den Konsument/ innen Transparenz bieten, gibt es andere, die weniger Verantwortung übernehmen und die Strategie schönfärberischer Werbung bevorzugen. Verantwortliches und nachhaltiges Einkaufen bedeutet nicht nur, sich zu überlegen, was man von wem kauft, sondern auch ob man es überhaupt braucht und wie bzw. ob es später auch entsorgt werden kann. Die Wahl trefft ihr als Konsument/innen! Immer mehr Menschen entscheiden sich für saisonale und regionale Produkte oder verzichten auf unnötige Verpackungen. Wer bei seinen täglichen Einkäufen auch darauf achten möchte, dass bei Anbau und Erzeugung in der Landwirtschaft sowie der Weiterverarbeitung der Produkte besonders schonend mit Natur und Umwelt umgegangen wird, dem bietet eine Vielzahl an Siegeln Möglichkeiten zur Orientierung. Nachhaltige Landwirtschaft Eine nachhaltige und umweltgerechte Landwirtschaft ist die Voraussetzung für den wirksamen Schutz von Boden, Wasser und Luft und die Erhaltung der Artenvielfalt. Außerdem ist sie Voraussetzung für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel. Saisonale und regionale Produkte Jede Jahreszeit hat ihre eigenen typischen Erzeugnisse. Es gibt eine Vielfalt von Sorten und Arten bei Obst und Gemüse. Sich am Erntekalender zu orientieren und Obst und Gemüse der Saison zu kaufen, ist in mehrfacher Hinsicht sinnvoll. Man kann erfahren, wann es welche Produkte besonders frisch, schmackhaft und günstig gibt. Saisonale Angebote kommen oft auch aus der Region. Regionales Obst und Gemüse kann voll ausreifen und braucht keine langen ressourcenverbrauchenden und umweltbelastenden Transportwege. Wenn ihr regionale Produkte kauft, dann tragt ihr dazu bei, Energie zu sparen und die regionale Infrastruktur zu A. Franke/www.jugendfotos.de 7

8 stärken! Mit Einkäufen aus der Region und der Saison könnt ihr oft Geld sparen, da neben den weiten Transporten auch die Zwischenhändler entfallen. Zusätzlich sichert ihr Arbeitsplätze und Lehrstellen in Landwirtschaft und Handwerk eurer Region. ( EinDi S. 123 f.; Saisonkalender einiger Obst- u. Gemüsesorten siehe Anhang S. 33) Kartoffeln aus ägypten, ein Steak aus Argentinien, Pilze aus China und ein Nachtisch mit äpfeln aus Neuseeland hier kommen schnell einige Transportkilometer zusammen. Schon gewusst? In der Zeit von Mai bis Juli kostet es weniger als einen halben Liter Erdöl 1 kg Spar- gel auf den Tisch zu bringen, im Januar dagegen 5 Liter. Tomaten aus dem Gewächshaus verbrau- chen 50-mal mehr Energie als Freilandtomaten. Der Kohlendioxid-Ausstoß ließe sich um 22 Prozent verringern, wenn aus- schließlich Lebensmittel, die in unseren Breiten wachsen, eingeführt würden. ( EinDi S. 122 f.) Was könnt ihr tun? Orientiert euch am Erntekalender und kauft Obst und Gemüse der Saison twinsday17/www jugendfotos de aus eurer Region z.b. beim Bauernhof, Metzger oder Bäcker vor Ort. Auf der Freizeit und im Zeltlager könnt ihr mit den Anbieter/innen vor Ort Mengenrabatte aushandeln. Wer sich nicht lange mit Einkaufen aufhalten möchte, kann sich seinen individuellen Warenkorb im Abonnement an die Haustür liefern lassen. Einfach im Internet in der Suchmaschine das Wort Gemüsekiste und dann euren Wohnort eingeben, dann bekommt ihr Adressen vor Ort. Ökolandbau/Anbau von Bio-Produkten Eine besonders nachhaltige Form der Landwirtschaft ist der Ökolandbau. Denn hier wird besonders ressourcenschonend und naturverträglich gearbeitet. Es werden z.b. keine chemisch-synthetischen Pflanzen- 8

9 schutzmittel verwendet. Der Einsatz von Gentechnik und gentechnisch verändertem Saatgut ist verboten. Das Prinzip der sogenannten Kreislaufwirtschaft steht im Mittelpunkt des ökologischen Landbaus, d.h. ein Bio-Landwirt muss, so weit es geht, bestrebt sein, seinen Hof in einem geschlossenen Kreislauf zu bewirtschaften. Ein Beispiel: Damit ein Bauer seine Tiere füttern kann, baut er selbst das benötigte Futtermittel an. Seine Erntereste kompostiert er und nutzt sie zur Bodenverbesserung seiner äcker. Folgende Aspekte kennzeichnen den biologischen Landbau: Auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel wird verzichtet. Durch organische Düngung und vielseitige Fruchtfolge wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten oder gesteigert. Flächengebundene Tierhaltung sorgt für ausgewogene Nährstoffkreisläufe. Tiere werden artgerecht mit viel Bewegungsfreiheit gehalten. Die Fütterung ist biologisch ausgerichtet. Die Verwendung von Gentechnik ist verboten. Die Weiterverarbeitung der Lebensmittel erfolgt nach strengen Vorgaben. Es werden weniger Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe bei der Weiterverarbeitung von Öko-Produkten eingesetzt. ( Bio) Bio-Produkte findet ihr im kompletten Warensortiment. Für ökologische Lebensmittel gelten strenge Richtlinien, die nach der EG- Ökoverordnung kontrolliert werden. Bei der Kennzeichnung der Ökoprodukte muss der Name und/oder die Codenummer der zuständigen Kontrollstelle angegeben werden. Darüber hinaus sind mittlerweile viele Ökoprodukte am Bio-Siegel zu erkennen. BIO-SIEGEL Das Bio-Siegel ist die deutsche Kennzeichnung für ökologisch erzeugte Produkte, die den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung gerecht werden. Dieses Zeichen wird teilweise zusammen mit anderen Kennzeichnungen verwendet, beispielsweise von Handelsmarken oder Anbauverbänden. (www.bio-siegel.de) 9

10 HIER EINE AUSWAHL VON ANBAUVERBäNDEN: In verschiedenen Bundesländern und Regionen Deutschlands wurden zur Förderung der Regionalvermarktung Bio-Siegel mit Herkunftsbestimmungen verknüpft. Der Anbau in der Erzeugung von pflanzlichen Produkten muss dabei zu 100 Prozent in der jeweiligen Region erfolgen. Außerdem gibt es noch ein EU-Label, das den Ökologischen Landbau und Lebensmittel, die nach den Anforderungen der EG- Öko-Verordnung angebaut wurden, kennzeichnet. Diese Kennzeichnung ist im Gegensatz zur Kontrollnummer freiwillig. WAS DARF SICH BIO NENNEN? Folgende geschützte Bezeichnungen für Öko-Lebensmittel dürfen laut EG-Öko-Verordnung auf der Verpackung erscheinen: kontrolliert biologisch kontrolliert ökologisch biologisch-dynamisch biologisch-organisch oder kurz bio oder öko. Andere Bezeichnungen wie aus kontrolliertem Anbau, rückstandskontrolliert oder ungespritzt weisen nicht auf echte Bio-Produkte hin! ( Bio) Schon gewusst? Ökobetriebe produzieren, bezogen auf die Menge ihrer Erzeugnisse, nur halb so viele Klimagase Kohlendioxid, Me- than und Lachgas wie die herkömmliche Landwirtschaft. Im Umfeld von ökologisch bewirtschafteten Flächen lassen sich bis zu 44 Prozent mehr Vögel nachweisen. Mit jedem gekauften Liter Biomilch sichert ihr die ökologische Bewirtschaftung von 2,5 Quadratmetern Weideland und mit jedem Kilogramm Biobrot 3 Quadratmeter Getreidefläche. ( EinDi S. 125) Was könnt ihr tun? Findet heraus, welche Produkte der nächste Supermarkt, ein Bio-/Reformladen, ein (Bio-)Bauernhof in eurer Umgebung oder die Verkäufer/innen auf dem Wochenmarkt anbieten. Sind die Erzeugnisse mit Labeln gekennzeichnet? Könnt 10

11 ihr bei allen Produkten in Erfahrung bringen, woher sie stammen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden? Ihr könnt auch in eurer eigenen Landwirtschaft, z. B. in eurem Garten, darauf achten,......dass ihr kompostierbare Abfälle kompostiert,...dass ihr schonend oder überhaupt nicht düngt,...dass ihr keine Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) und keine Herbizide (Unkrautvernichtungsmittel) verwendet,...dass ihr in eurem Garten einheimische Pflanzen bevorzugt. Öko muss nicht teuer sein: Unter www. oekolandbau.de findet ihr leckere Bio-Gerichte einfach zu kochen und preiswert. Fairer Handel Auch bei Produkten wie z.b. Kaffee, Tee, Orangen oder Bananen, die nicht in Deutschland angebaut werden können, könnt ihr etwas für die nachhaltige Landwirtschaft tun. Mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten unterstützt ihr gerechte Arbeits-, Handels- und Lebensbedingungen von bäuerlichen Herstellgemeinden in den Ländern des Südens. Durch gerechte Handelsbeziehungen sollen die Lebensbedingungen der Menschen verbessert und langfristig ungerechte Wirtschaftsstrukturen abgebaut werden. Festgelegte Mindestpreise decken z.b. die Produktionskosten und sichern das Existenzminimum der Produzent/innen. Besonders benachteiligte kleinbäuerliche Familien und deren Selbsthilfeinitiativen werden durch den Fairen Handel gefördert. Die Fair- Trade Organisationen schließen direkt mit Bauern und ihren Vertretungen langfristige Handelsverträge ab. Diese fördern für die Arbeitnehmer/innen gerechte Arbeitsbedingungen. Produkte, die aus Fairem Handel stammen, werden durch das Trans- Fair-Siegel gekennzeichnet. TransFair ist ein gemeinnütziger Verein, der von Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung, Umwelt und Soziales getragen wird. Ihr könnt fair gehandelte Produkte in den Welt- und Naturkostläden und auch in Supermärkten finden. Die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbh) ist Europas größte Fair Handels-Organisation. Ihre Partner sind Produzent/innen in 11

12 über 140 Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Von ihnen bezieht sie zu fairen Preisen und Konditionen Lebensmittel, Handwerk und Textilien. Die Produkte der GEPA sind bundesweit in ca. 800 Weltläden und bei rund 6000 Aktionsgruppen, aber auch in vielen Supermärkten, Bio- und Naturkostläden, Firmenkantinen und Bildungsstätten erhältlich. Der BDKJ ist einer der sechs Gesellschafter der GEPA. (Quelle: de) EL PUENTE ist auch eine Organisation des partnerschaftlichen Handels. Als Brücke (so die deutsche Übersetzung des spanischen Namens) zwischen Nord und Süd will EL PUENTE dazu beitragen, die Kluft zwischen den reichen und den sogenannten Entwicklungsländern zu verringern. Begleitend zum Warenhandel betreibt EL PU- ENTE entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit. Anliegen ist es, anhand der Produkte Strukturen des weltwirtschaftlichen Unrechts aufzuzeigen und den kulturellen Austausch zu fördern. Die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, Lebensweisen und Werten soll Anstöße geben, unsere Rolle als Bürger einer Welt zu bedenken einer Welt, in der unser Wohlstand von der Armut der sogenannten Entwicklungsländer abhängt. (Quelle: Schon gewusst? Verbraucher/innen haben 2008 in Deutschland 266 Mio. Euro für fair gehandelte Produkte ausgegeben. Das sind 38% mehr als 2007, 180% mehr als Ca. 75% der Lebensmittel, die von Fair- Handels-Importeuren verkauft werden, stammen aus kontrolliert biologischen Anbau. Immer mehr Produzent/innen können vom Fairen Handel profitieren. Die Zahl der Handelspartner der großen deutschen Fair-Handels-Importeure konnten auf über 300 Partnerorganisationen ausgeweitet werden. ( FfH) Hier könnt ihr fair gehandelte Produkte kaufen: Im Lebensmitteleinzelhandel: Fair gehandelte Produkte könnt ihr in vielen Supermarktketten, Lebensmittelgeschäften, Naturkostläden und im engagierten Versandhandel finden. Die Waren sind alle mit dem Fairtrade-Siegel gekennzeichnet. Mittlerweile gibt 12

13 es ein riesiges Produktsortiment an Fairtrade-gesiegelten Waren. Die rund Vertriebe, in denen man Produkte mit dem Fairtrade-Logo kaufen kann, findet ihr bei Im Weltladen: Die deutschlandweit über 800 existierenden Weltläden führen, abgesehen von den Fairtrade-gesiegelten Produkten, ein großes Sortiment weiterer fair gehandelter Waren. Eine Auswahl von Weltläden findet ihr unter Im Internet: Auch in Online-Shops, z. B. von GEPA und EL PUENTE könnt ihr fair gehandelte Produkte erwerben. Bio-fair - ein Hit Bio und fair passen gut zusammen. Aber es ist nicht dasselbe! Bei bio werden in erster Linie ökologische Standards überprüft, bei fair geht es vor allem um die Einhaltung von Sozialstandards. Immer mehr fair gehandelte Produkte sind auch biologisch zertifiziert. Aktuell sind es fast 70% der Fairtrade-zertifizierten Lebensmittel. Der Faire Handel leistet seit Jahren Unterstützung für die Produzent/ innen bei der Umstellung auf ökologischen Landbau, z. B. durch einen Preisaufschlag für Biozertifizierung oder durch Beratung. Fairer Handel und Ökolandbau haben in Entwicklungsländern in Bezug auf soziale wie auch auf Umwelt-Aspekte eindeutig positive Wirkungen. ( FfH) Fleischeslust Die Deutschen schränken ihren Fleischverzehr zwar immer mehr ein, insgesamt wird aber immer noch viel zu viel Fleisch gegessen. Der Pro-Kopf-Verzehr der deutschen Bevölkerung lag 2008 bei rund 88,5 kg Fleisch. ( Top) Der aktuelle Fleischkonsum ist sehr viel höher, als es sich die Mehrheit der Menschen weltweit leisten kann. Möglich wurde dies erst durch die Rodung großflächiger Gebiete in Nord- und Südamerika, wo Land und Arbeitskräfte billig zu haben waren/ sind. Artenreiche Wälder mussten monotonen Weiden oder Futteräckern weichen, fruchtbare Böden verwandelten sich in Ödland. ( EinDi S. 125 f.) Eine Reduzierung des Fleischkonsums könnte die globale Erwärmung verlangsamen. Denn dann müssen weniger Nutztiere D. Radloff/www.jugendfotos.de 13

14 gehalten werden, die das Treibhausgas Methan ausstoßen. Für Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft muss man zwar rund drei Viertel mehr ausgeben. Doch bessere Qualität fürs gleiche Geld ist machbar, wenn man den Fleischkonsum reduziert. Außerdem erspart ihr durch einen reduzierten Fleischkonsum Klima, Boden und Wasser große Belastungen. ( EinDi S. 127 f.) Schon gewusst? Allein die Rinderhaltung Waldrodung für Weiden und Futtermittel einbezogen trägt fast so viel zum Treibhauseffekt bei wie der gesamte Autoverkehr. Rund 1,3 Milliarden Rinder bevölkern heute die Erde. Sie grasen fast ein Viertel der gesamten Landfläche unseres Planeten ab. ( EinDi S. 127) Was könnt ihr tun? Seltener Fleisch essen (am besten max. 3 mal pro Woche). Bei der Wahl des Fleisches auf Bio- Fleisch achten oder sich einen Metzger mit regionalen Lieferanten suchen. Fragt, woher das Fleisch stammt und wie die Tiere dort gehalten werden. Besucht einen Bio-Bauern in eurer Nähe, damit er euch Infos über Angebot und Preise gibt. Leere Netze Fische brauchen eine Auszeit Die Fischbestände unserer Meere schrumpfen dramatisch. Wenn die Menschheit fortfährt, jedes Jahr noch mehr Fisch zu konsumieren, sind die Fischbestände bald ganz erschöpft. Der ökologische Schaden ist immens. Die langfristige Nutzung der Weltmeere steht auf dem Spiel. Durch nachhaltiges Einkaufen könnt ihr als Verbraucher/innen auch hier aktiv vorgehen. Einige Fische solltet ihr meiden. Kauft Fische aus ökologischer Zucht. Es gibt verschiedene Gütesiegel, auf die ihr beim Ein- kauf von Fisch achten könnt. Ein Zeichen ist das Marine Stewardship Council (MSC) weisser Fischumriss auf blauem Oval. Es stellt ökologische Mindeststandards auf See sicher. ( EinDi S. 130) Schon gewusst? Von den weltweit kommerziell genutzten Fischbeständen waren Ende Prozent bis an ihre Grenze genutzt, 17 Prozent überfischt und sieben Prozent bereits erschöpft. 14

15 Große Raubfische wie Thunfisch, Schwertfisch oder Kabeljau waren Ende 2008 bereits zu 90 Prozent dezimiert. Ein Kollaps der kommerziell genutzten Fischbestände wird bis zum Jahr 2048 prognostiziert. Ein großes Problem ist der Beifang: Neben kommerziell verwertbaren Tieren verfangen sich Jungfische, Seesterne, Vögel, Schildkröten, sogar Haie und Wale in den Fischnetzen. Tot oder schwer verletzt werden sie wieder über Bord geworfen, laut FAO (The Food and Agriculture Organization of the United Nations) circa 20 Millionen Tonnen im Jahr. ( GreenP) GREENPEACE FORDERT: Eine transparente und nachhaltige Einkaufspolitik im Lebensmittelhandel für Fisch und andere Meeresfrüchte. Ein nachhaltiges Fischereimanagement mit nachhaltigen Kontrollen. Die Einrichtung großflächiger Meeresschutzgebiete. ( GreenP) Was könnt ihr tun? Esst bewusster und seltener Fisch. Der Verein fair-fish ruft dazu auf, den eigenen Fischkonsum zu überdenken: Dreimal pro Woche ist unnötig und zerstörerisch, zweimal pro Monat wäre P Fleischer/www jugendfotos de nachhaltig. ( GreenC) Manche Fischarten solltet ihr meiden. Welche dies sind, erfahrt ihr z.b. im Ratgeber Fisch beliebt, aber bedroht von Greenpeace. ( GreenP) Fragt nach der Fisch-Einkaufspolitik in eurem Supermarkt und warum dort immer noch Produkte im Sortiment sind, die dort längst nicht mehr hingehören. Der Weg zur Reform des Angebots geht über den/die Verbraucher/in. Wenn wir danach fragen, woher der Fisch, den wir kaufen, kommt, und uns aktiv für nachhaltig gefangenen Fisch entscheiden, dann wird sich das Angebot langsam aber sicher verändern und so auch die Fischereipolitik. 15

16 K Dietrich/www jugendfotos de Gentechnik im Einkaufskorb Das Thema Gentechnik verursacht bei vielen Menschen in unserer Bevölkerung Unsicherheit. Viele wissen nicht viel über Gentechnik. Eine Emnid-Umfrage, die im Rahmen der Bundestagswahl 2009 durchgeführt wurde, hat ergeben, dass es eine große Ablehnung der Bevölkerung gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln gibt. Nur bundesweit 6% sprechen sich für gentechnisch veränderte Lebensmittel aus. Die große Mehrheit von 65% sagt weiterhin: Gentechnik in Lebensmitteln - Nein, Danke! ( NaBu) Schon gewusst? Mit dem Begriff Gentechnik werden Ver- fahren bezeichnet, mit denen Erbgut durch besondere Techniken in Organismen eingebracht und dadurch neu kombiniert wird. Als Ziele gentechnischer Anwendungen werden die Verbesserung des Saatgutes oder die einfachere Herstellung von Medikamenten genannt. In den letzen Jahren ist auf dem Weltmarkt der Anteil an genetisch veränderten Futtermitteln angestiegen. Es ist derzeit noch ungewiss, was genetische Veränderungen von Lebensmitteln im menschlichen Organismus bewirken. Die Kennzeichnung von gentechnisch verwendeten Lebensmitteln weist in Deutschland viele Lücken auf. Gentechnik lässt sich in drei große Anwendungsbereiche untergliedern. Die Grüne Gentechnik (alternativ: Agro- Gentechnik) bezeichnet gentechnische Verfahren in der Pflanzenzüchtung sowie die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft und im Lebensmittelsektor. Die Gelbe oder Rote Gentechnik beschreibt gentechnische Methoden in der Medizin Die Graue oder Weiße Gentechnik steht für gentechnische Methoden in der Mikrobiologie und der Umweltschutztechnik. ( BuMi) Seit August 2009 gibt es ein einheitliches Label für genfreie Produkte. Der ohne Gentechnik -Hinweis auf dem Etikett bedeutet, dass die Tiere keine Futtermittel aus 16

17 gentechnisch veränderten Pflanzen erhalten haben - allerdings nicht ihr ganzes Leben lang, sondern über einen bestimmten Zeitraum vor ihrer Verwertung. Alle anderen An- wendungen der Gentechnik sind bei ohne dukten erlaubt. Die größten Gefahrenquellen, sich über die Ernährung Gentechnik ein- Gentechnik -Prozuverleiben, sind Fleisch, Eier und Milch. Denn Produkte von Tieren, die mit genmanipulierten Pflanzen gefüttert wurden, müssen in der EU nicht gekennzeichnet werden. Bei Produkten des Ökologischen Landbaus ist der bewusste Einsatz der Gentechnik gesetzlich verboten. ( Quell S. 1 f.) Pro und Conta Gentechnik Argumente der Gegner/innen: Die unkontrollierte Verbreitung. Gene aus einer Pflanzenart werden oft in eine andere gesetzt. Dies könnte für Allergiker/innen möglicherweise gefährlich werden. Gesteigerte Antibiotikaresistenz bei Bakterien. Argumente der Befürworter/innen: Steigerung der Resistenz gegenüber Schimmelpilzen und Schädlingen. Ertragssteigerung. Senkung des Pestizideinsatzes. Bessere Unempfindlichkeit gegenüber Klimafaktoren. Was könnt ihr tun? Wer Lebensmittel ohne Gentechnik konsumieren möchte, sollte am besten auf Bio-Produkte zurückgreifen. Zeigt den Firmen eure Meinung und lasst andere Produkte im Supermarkt stehen. Eine Liste gentechnikfreier Lebensmittel findet ihr bei der Verbraucherzentrale Hamburg unter Greenpeace hat eine Liste mit genetisch veränderten Produkten veröffentlicht. Schaut mal im Internet unter www. greenpeace.de/gen-alarm nach. P Böhmler/www jugendfotos de 17

18 Verpackung und Mehrweg Nach dem Einkaufen haben wir oft viel Verpackungsmüll. Aber auch bei Verpackungen ist es leicht, die Umwelt und Ressourcen zu schonen. Hier gilt weniger ist mehr. Neue Verpackungs-Alternativen sind sogenannte Bio-Kunststoffe. Es sind kompostierbare Verpackungen, die zum größten Teil aus Stärke, Cellulose oder Polymilchsäure bestehen. Diese Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen können einfach kompostiert werden. Dadurch werden sie dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt. Was könnt ihr tun? Nehmt zum Einkaufen eigene Taschen aus Baumwolle, Kartons oder Körbe mit. Umweltverpackungen aus Papier, Pappe und Kunststoff könnt ihr direkt im Supermarkt zum Recyclen abgeben. 18 Auf Verpackungen könnt ihr manchmal ganz verzichten, wenn beim Einkauf lose Waren (z.b. bei Obst und Gemüse) angeboten werden. Grüne Mode Kleider machen Leute, sagt man. Wo, welche und wie viele Leute jedoch unsere Kleidung machen, ist uns häufig nicht bekannt. Fast immer wird unsere Kleidung im Ausland hergestellt. Bevor ein T-Shirt in Deutschland über die Ladentheke geht, hat es meist eine Reise von bis zu Kilometern hinter sich und ist durch viele Hände gewandert. So wird z.b. Baumwolle aus Indien in China gewebt, auf den Philippinen gefärbt und in Bangladesch oder Thailand zu einem Kleidungsstück genäht. In Osteuropa wird es dann mit Preisschildern und Labeln versehen. Die Arbeitsbedingungen, unter denen unsere Kleider hergestellt werden, sind häufig durch niedrige Löhne, fehlende Arbeits- und Gesundheitsstandards, Gewerkschaftsverbote und 16-Stunden-Tage gekennzeichnet. Auch Kinderarbeit ist keine Seltenheit. Bei der Kleiderfrage entscheidet häufig das Aussehen, die Marke oder der Preis über den Kauf. Entgegen dem allgemeinen Trend in der Bio-Lebensmittelbranche steht der Boom beim Kauf sozial und ökologisch unbedenklich hergestellter Kleidung noch aus. Gutes tun und gut aussehen ist kein Widerspruch! Auch durch unseren Einkauf von Kleidungsstücken können wir nachhaltig mitwirken! P Blum/www jugendfotos de

19 Auch in der feinsten Kleidung liegt keine Schönheit, wenn sie Hunger und Unglück mit sich bringt. (Indira Gandhi, ehemalige indische Premierministerin) Schon gewusst? Mehr als 80% der Arbeitskräfte in der Textilindustrie sind Mädchen und Frauen, meist im Alter zwischen Jahren. ( Inkota) Konventionell angebaute Baumwolle wird ausgiebig mit Kunstdüngern und Pestiziden traktiert für jedes T-Shirt landen 150 Gramm Gift auf dem Acker. Das wichtigste Kriterium für ökologische Kleidung ist die Langlebigkeit. Die Baumwollfarmer erhalten pro Kilogramm Baumwolle 36 Cent, für Biobaumwolle sogar 41 Cent und K Thiede/www jugendfotos de dazu noch eine Prämie zur Finanzierung sozialer Projekte. Dadurch kostet ein Fairtrade-Shirt rund drei Euro mehr. ( GreenM) Was könnt ihr tun? Fragt nach Öko-Textilien in euren Lieblingsläden. Kauft für euer Zeltlager T-Shirts aus Öko-Textilien (z. B. beim Landjugendverlag LamuLamu der KLJB), die aus biologischen Rohstoffen, gentechnikfrei und fair produziert wurden. Diese werden schon von einer Vielzahl von Unternehmen angeboten. Fragt in den Geschäften nach oder schaut im Internet. Lasst eure alten Lieblingsschuhe oder -kleidungsstücke noch einmal in einer Schneiderei oder Schusterei reparieren, anstatt euch gleich neue zu kaufen. Das ist zum einen oft preiswerter sowie klimaschonender, zum anderen unterstützt ihr damit das lokale Handwerk. Gebt Kleidungsstücke, die euch nicht mehr gefallen, an Second-Hand-Läden oder in die Altkleidersammlung, statt sie einfach wegzuwerfen. Achtet neben den Herstellungsbedingungen des Kleidungsstücks auch auf die Qualität und die Langlebigkeit des Produkts. Unabhängige Tests, z. B. von der Zeitschrift ÖKO-TEST und der Stiftung Warentest, geben hier Orientierung. 19

20 Schaut bei der Wahl nachhaltiger Textilien und Kleidung auf die Produkt-Labels. ( Verb) Bringt das Thema Grüne Mode an die Öffentlichkeit und erzählt euren Eltern, Freund/innen, Lehrer/innen und Bekannten von den Arbeitsbedingungen in der konventionellen Textilindustrie. Kauft lieber weniger und gezielt ein. Veranstaltet eine Klamottentauschparty unter dem Motto Feiern, tanzen und Klamotten tauschen. ÖKO-MODE-SIEGEL: GOTS ist das umfassende Siegel mit strengen Kriterien für öko-faire Mode. (www.global-standart.org) ÖKO-Tex beschreibt drei Standards (100, 100plus und Öko-Tex 1000) zur Schadstofffreiheit des Materials. Nur der Öko-Tex 1000 umfasst auch Sozialstandards. (www.oekotex.com) IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.v.) kennzeichnet Textilien aus Naturfasern, die nach höchsten Standards umweltschonend und sozialverträglich produziert wurden. (www.naturtextil.com) Bei Fairtrade Certified Cotton geht es um die Arbeitsbedingungen beim Anbau und im weiteren Produktionsprozess. Dieses Siegel kennzeichnet nicht zwingend Bio-Qualität. (www.transfair.org) Digitaler Lebensstil und seine Risiken und Nebenwirkungen Informations- und Kommunikationsgeräte wie PCs, Laptops, Handys, etc. haben sich in unserer Gesellschaft in wenigen Jahren unentbehrlich gemacht. Wir verbringen zunehmend mehr Zeit in den Weiten des Internets. Für Viele ist das Leben und die Arbeit ohne diese fleißigen Helfer kaum noch denkbar. Dies zeigt auch die wachsende Anzahl der gekauften technischen Geräte. Zurzeit existieren weltweit mehr als eine Milliarde Computer. Der Computer ist ein doppeltes Symbol. Er steht einerseits für die digitale Revolution, die globale Vernetzung und die beschleunigte Kommunikation. Andererseits ist er auch Sinnbild für die wirtschaftliche Globalisierung mit ihren teils gravierenden Folgen. 20

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