[Auslassung: Überführung Verein Genossenschaft, Verein existiert weiterhin für Öffentlichkeitsarbeit etc.]

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "[Auslassung: Überführung Verein Genossenschaft, Verein existiert weiterhin für Öffentlichkeitsarbeit etc.]"

Transkript

1 Fall 5 Interview A Datum: Ort: Büro von A in der Geschäftsstelle der Genossenschaft Sprecher: MH und F5-A ((ZU)) = Name der Genossenschaft MH: ähm.. uns gehts ja um die Genossenschaft. also nich in in erster Linie um den Verein sondern um die Genossenschaft. die gibts jetzt seit wann schon? #00:00:13-0# F5-A: seit wir sind.. seit gibts uns als Verbrauchergemeinschaft.. dann erst mal vier Jahre ohne jede Rechtsform.. und 94 ham wir n Verein gegründet und es stellte sich dann aber raus dass der Verein halt nich mehr die Rechtsform is mit der man.. den inzwischen großen wirtschaftlichen Betrieb.. betreibt.. deshalb ham wir 2005 ausm Verein.. die Genossenschaft ausgegliedert.. das war ne ziemlich schwierige Geschichte juristisch ((räuspert sich)) #00:00:53-6# [Auslassung: Überführung Verein Genossenschaft, Verein existiert weiterhin für Öffentlichkeitsarbeit etc.] MH: und welchen Zweck verfolgt denn die Genossenschaft genau? #00:04:48-3# F5-A: na Zweck der Genossenschaft ist eindeutig der der Handel.. ne? also es ist ja n Wirtschaftsbetrieb #00:04:55-0# MH: so steh/ so ham Sie es auch in der Satzung. festgehalten?.. hm. also es gibt keinen speziellen. Förderauftrag für die Mitglieder? #00:05:05-3# F5-A:... wie jetzt?. dass de/ dass hier die Mitglieder gefördert werden? #00:05:11-5# MH: genau #00:05:11-6# F5-A: na doch. sie ham ja n Vorteil indem sie. Genossenschaftsmitglied sind durch diese Beitragsregelung. das das kennen Sie jetzt wie wir funktionieren oder? #00:05:18-8# MH: ach so. man /.. [also über dieses Zwei-Preis-Modell dann? #00:05:23-3# F5-A: man kauft ja als Genossenschafts/ ja genau] man kauft hier als Genossenschaftsmitglied eindeutig günstiger ein.. ähm.. das is eigentlich der Vorteil wenn man /.. also für für die Genossen sozusagen #00:05:32-5# MH: und das war der der Zweck dann auch die Genossenschaft zu gründen dass das so erhalten bleibt in der Form? und es war aber vorher als es nen Ver/ nur [Verein war auch schon so? #00:05:43-1# F5-A: genau so.. hm]. und als wir uns entscheiden mussten äh. was machen wir jetzt? also Verein reicht nich mehr. kriegen wir ne mehr so durch obwohl wir nich gemeinnützig waren aber.. keine Ahnung es gab dann auch Gegner.. äh ham wir überlegt nehmen wir GmbH. oder nehmen wir Genossenschaft.. und dann.. ham 1

2 wir uns halt für die Genossenschaft entschieden weil die dem.. dem Vereinsmodell so mit.. Versammlung und Mitspracherecht der Mitglieder am am nächsten kam.. und es wollte auch niemand ehrlich gesagt hier so ne GmbH so ne Geschäftsführerrolle ham und so was ne? und.. ja. und die Genossenschaft ist ja doch so.. n bissel basisdemokratisches äh Ding.. deshalb ham wir uns dann auch dafür entschieden #00:06:25-4# MH: und gabs da bei den hm/ gabs da ne Abstimmung?... zwischen den Mitgliedern oder? #00:06:31-5# F5-A: hm nee. mit den Mitgliedern nich. also wir ham das eher dann im / wir hatten nen sehr großen Vorstand. ((lacht kurz)) vom Verein.. äh und und durch Beratung eigentlich auch von / vom ((Verband)) vom ((Oberelbischen)) und. äh Hamburg. macht ja diesen / diesen.. na?.. wie heißt er denn?.. das kennen Sie. Hamburg? diese diese Stiftung die mir gra/ es hat mal jemand Geld gegeben und das gibt in Hamburg nen nen Verein.. zur Förderung des Genossenschaftswesens [oder so was #00:07:03-9# MH: ach so! da] gibts auch / da hängt auch dieses Museum [mit dran #00:07:05-7# F5-A: genau. ja ja] genau. für die Konsumgenossenschaften.. da hatten wir uns erkundigt.. und.. im Steuerbüro. dass wir ja auch schon hatten. die ham natürlich zur GmbH geraten. weil es wär klarer und einfacher und so is es ja auch aber wir wollten schon ger/ gerne so n so n mehr basisdemokratisches.. ne basisdemokratische Reform.. weil wir hättens auch glaub ich den Mitgliedern schwer erklären können was was jetzt auf einmal passiert. also Verein nich mehr und jetzt ist es ne GmbH oder so.. gefiel uns irgendwie nich so #00:07:36-6# MH: und wie kam es jetzt dazu dass Sie hier tätig wurden. in der ((ZU))? #00:07:41-1# F5-A: ich persönlich? #00:07:41-8# MH: hm #00:07:42-0# F5-A:... das is auch schon lange her.. 24 Jahre?.. na ich hatte.. ne Stelle / also ich bin Chemikerin und war am / in der Akademie der Wissenschaften der DDR damals.. war im Babyjahr und wollt eigentlich gerne.. das war alles Wendezeit ne? wollte eigentlich gern was anderes machen weil ich mit zwei Kindern mir diese.. ja wie das dann so losging am Institut sag ich mal so mit Ellbogen und jeder muss seine Projekte ranschaffen. damit er bleiben kann und so und das war mir einfach / gefiel mir nich mehr. zum anderen / obwohl mir die Arbeit an sich viel Spaß gemacht hat.. äh zum anderen wollt ich halt gerne was in Richtung.. irgendwie Umweltschutz machen.. dieses Haus hier war damals neu entstanden. das war eigentlich ne Ruine. das Umweltzentrum.. der erste Laden war dann hier. und.. so im na ja / also eigentlich komm ich aus dieser Umweltbewegung halt bissel. so in der DDR. und.. es stand zur Verfügung und suchte Mieter und es sollte ein Ökocafé rein. ein Bioladen.. irgendwie in irgendwelcher Form und.. ich war in der Wassergruppe der Grünen Liga. also wir ham uns um Wasser irgendwie gekümmert und Ökologie. und ne Freundin und ich ham uns dann gesagt na ja eigentlich. die war eh irgendwie hatte keine Arbeit mehr nach der Wende weil ihr Institut geschlossen wurde. könnten wir ja den Bioladen machen. is eigentlich / klingt gut ((beide lachen)) und n anderer 2

3 Kollege der jetzt auch noch da ist der ((Herr Grünring)) der hatte schon so n ganz kleinen Mini-Bioladen gleich nach der Wende eröffnet in ((Grasdorf)) aufm Dorf. vor Dresden.. der wollte das auch. so ham wir uns dann kennengelernt und ham uns halt gedacht zu dritt. eigentlich schön sollten wir mal. n Schritt in die Richtung machen #00:09:29-1# MH: okay. und dieser Bioladen war dann die erste ((ZU))? #00:09:32-1# F5-A: hm. ah ja und er kannte dann.. äh das Modell mit diesen Mitgliedern. also Mitglieder-Laden. ausn alten Bundesländern das gefiel uns dann auch sehr gut.. und dann ham wir das so gemacht und wurden auch sehr schnell mehr Leute und ham eben aber erst anfangs auch ABM-Stellen gekriegt. das war damals alles /. ziemlich viel möglich.. im Rahmen der Grünen Liga. und ham zwei oder drei Nachmittage halt Laden gemacht. und den Rest der Zeit ne Studie zum Beispiel über die Entwicklung des ökologischen Landbaus in Sachsen nach der Wende und so Sachen ne? das wurde auch gefördert vom Ministerium für Landwirtschaft damals.. und nach und nach ist es halt immer mehr / deshalb erst auch die Vereinsstruktur ne? also es ist halt immer mehr. in den wirtschaftlichen Bereich gerutscht und das hat auch auch viel Spaß gemacht.. war auch unser Anliegen eigentlich schon ((räuspert sich)) von Anfang jetzt nich irgendwie bloß so n bissel.. so ne Foodcoop oder ähnliches zu machen sondern schon hm was zu schaffen wo Leute auch arbeiten wo sie ihr Geld verdienen ihre Existenz ham.. und das hat auch ganz gut funktioniert dann #00:10:39-3# [Auslassung: Geht um das Gebäude in dem die Genossenschaft sitzt] MH: und was ist jetzt heute konkret Ihre Funktion in der Genossenschaft? #00:11:34-4# F5-A: ich bin. Vorstand #00:11:35-5# MH: alleiniger? [nee! #00:11:37-2# F5-A: nee!]. wir sind zu viert.. momentan is es so.. hm dass aus jedem Laden ein Vorstandsmitglied / also in jedem Laden einer Vorstand ist.. wir sind jetzt vier. und im Aufsichtsrat sind. acht Leute?.. davon darf einer Mitarbeiter sein um den / die Verbindung zwischen.. äh Aufsichtsrat und Personal. Laden sag ich mal. n bissel aufrecht zu erhalten weil der Vorstand ist ja nur die Geschäftsführung und.. Mitarbeiter ist halt nicht Vorstand sondern im Aufsichtsrat und kontrolliert somit wiederum mit den Vorstand... ham wir uns so gedacht dass das gut wäre.. also Vorstand is man ja auch immer nur für zwei Jahre aber mittlerweile sind wir das alle. schon sehr lange.. also wir müssen ja immer wieder neu berufen werden. wir sind nich hauptamtlich Vorstand sondern der Aufsichtsrat muss da alle zwei Jahre sagen.. "ja!. du darfst weitermachen" #00:12:33-5# MH: Sie sind dann auch nicht als Vorstand angestellt? #00:12:35-4# F5-A: nee! #00:12:35-6# MH. sondern nur im Verein angestellt? #00:12:38-4# 3

4 F5-A: nee!.. ich bin in der Genossenschaft angestellt. als Mitarbeiter.. aber als Vorstand /. also ich hab keinen Arbeitsvertrag als Vorstand.. ich bin vom Aufsichtsrat berufen für zwei Jahre jeweils als Vorstand.. aber wenn der Aufsichtsrat entscheidet. "nee! also du machst so viel Blödsinn.. kannst jetzt kein Vorstand mehr sein!" dann bin ich hm einfach Mitarbeiter.. wir arbeiten auch alle in den Läden mit. also.. das ist schon [sehr. verwoben #00:13:02-9# MH: dann dann sind Sie].. sozusagen Geschäftsführerin von dem. einen Laden?... ((4 Sekunden)) [<<lachend> oder?> #00:13:11-8# F5-A: ja. na ja. wie] soll ich das jetzt sagen? dass wenn man es genau überle/ na ja wir sind ja Vorstand! als Vorstand zu viert sind wir ja die Geschäftsführung für die ganze ((ZU)).. ich bin zuständig für die Belange meines Ladens. für die ((Eckallee)).. und arbeite dort auch in einem Bereich mit. nämlich im Bistro.. mindestens zwei Tage in der Woche.. der Rest ist dann Verwaltungsarbeit oder Vorstandsarbeit.. Sitzungen sind alle vierzehn Tage da ham wir zwei Stunden zu viert und besprechen aber. die gesamten ((ZU))-Geschäfte. und in den Läden gibts mittlerweile noch Marktleiter die dann für das Alltagsgeschäft im Laden zuständig sind.. das ist jetzt auch so gewachsen deshalb.. hm is das [((unverständliches Wort)) #00:13:56-8# [Auslassung: Mitarbeiteranzahl und Bereiche] F5-A: [ ] also wir ham jetzt hier achttausend Mitglieder. so irgendwie.. sind ja auch alle Mitglied ne? die hier einkaufen. und #00:15:36-6# MH: achttausend Mitglieder? #00:15:37-3# F5-A: na ja weil alle diesen / wenn sie den Preis haben möchten diesen kleinen dann müssen sie halt Genossenschaftsmitglied sein. ich kenn noch andere Modelle da ist das. also auch so Mitgliederläden da ist das Ding halt ne Genossenschaft.. da gibts Genossenschaftsmitglieder. zehn zwanzig und die anderen kaufen halt ganz normal ein. also wir ham uns dann halt / da wir diesen diesen diesen großen Mitgliederstamm schon hatten aus dem Verein. ham wir das halt so weitergemacht dass die auch alle Genossenschaftsmitglieder sein müssen.. und das hat sich auch bewährt. weil es ist ja doch so n bissel es sind / der Anteil is nich hoch. sind zwanzig Euro aber so vom Gefühl her is es schon so dass man../ dass viele das hm schon so denken. ja! das is n bissel mein Laden mit und. ja. is anders als wenn man ins Kaufland einkaufen geht oder so denk ich mal.. somit sind wir eigentlich ganz zufrieden mit der Form obwohl es schon manchmal schon n bissel umständlich ist ((lacht kurz)) #00:16:29-7# MH: ((lacht kurz)) ähm wie ist denn der Alltag hier in der Genossenschaft? #00:16:34-9# F5-A:... der Alltag?. hm na ja. es sind erst mal. Läden. Naturkostläden.. Finanzierungsmodell ist ja erst mal wurscht. also der Alltag ist so wie in jedem anderen. Laden auch. es kommt Ware die wird ausgepackt. wird verkauft. abends wird saubergemacht.. was anders ist ähm.. zu anderen großen Läden oder überhaupt Läden. dass wir ne sehr.. weitreichende Verantwortungsteilung haben. also bei uns bestellen die Bereichsleiter. die Einzelhandelskaufleute bestellen 4

5 auch.. der Marktleiter kuckt zwar drüber aber.. muss auch immer Sachen absprechen also es gibt relativ viel Mitspracherecht der Mitarbeiter und damit aber auch viel Verantwortung und das / man muss ja schon sehr selbstständig sein. das können manche manche könnens nich.. läuft aber doch eigentlich ganz gut.. also es bewerben sich ma/ wir ham jetzt ne Ausschreibung für Verkäufer und da bewerben sich Leute. na die ham Germanistik studiert oder sonst ((haut auf das Bein)) was. das ist irgendwie /.. weil wir offensichtlich auch das so nach außen vermitteln dass das hier so / aber eigentlich is es n ganz normaler Laden und und harte Ladenarbeit ne? das sehen die Leute manchmal gar nich so.. jemand hat mich mal gefragt.. "kriegt ihr das eigentlich bezahlt?" "ja ja schon!. wir arbeiten hier 36 Stunden oder mehr und das ziemlich hart!". das macht offensichtlich manchmal gar nich den Anschein.. is n bissel komisch #00:17:59-7# MH: hm. [das es immer noch so. wie Vereinsarbeit. rüberkommt #00:18:05-6# F5-A: [wobei / weil ich weiß jetzt / na ja das ist so / ja. das ist / ja. ja] stellen wir eh schon / genau!. oh! sorry!. hm ich / Bistro macht schlechte Hände.. ((wischt sich Blut von einem kleinen Riss in der Hand)) ähm ja #00:18:14-7# MH: hm #00:18:16-4# F5-A: mir ist bekannt dass in in anderen Läden oder oder Naturkostenladenketten auch halt./ der Marktleiter bestellt zum Beispiel alles ne? hat die Entscheidungsgewalt was / wie ist das Sortiment? oder das Sortiment is gleich von ner zentralen Stelle vorgeschrieben. die Preise.. werden zentral verteilt und eigentlich ham die Mitarbeiter da zu funktionieren.. und dann is gut! und das is bei uns halt bissel anders. also is Mitdenken gefragt. und auch gefordert eigentlich und.. da ham wir auch n recht.. gemischten.. Personalstamm ne? also ganz verschieden. manche kommen ausm Handel manche / viele. sehr viele sind Quereinsteiger.. viele ham auch äh.. studiert. ham Berufe wo sie was andres machen könnten wenn es denn Arbeit gäbe.. aber. manche denken auch "na ja ich mach hier mal n Jahr. oder so" bleiben aber hängen.. weils eben doch.. recht angenehm zu arbeiten is.. und manchen ist es einfach zu selbstständig.. dann geht man halt wieder.. also ne? muss ma/ man muss das auch schon wollen #00:19:17-5# [Auslassung: Mitarbeiterfluktuation und Entwicklung der Mitgliederzahl] MH: aber dann ist doch.. für so viele Mitglieder] wo machen Sie [dann die Generalversammlung? #00:21:27-2# F5-A: na ja die kommen natürlich] nich alle.. es kommen / ((lacht kurz)) das ist auch lustig. äh das Modell so zum Einkaufen und so ne? bissel schön wohlfühlen. angenehm einkaufen. na ja das ist jetzt / wir ham auch sehr viel regionale Ware ne? das wirbt natürlich auch viele Leute.. weil sie genau wissen. woher die Sachen kommen. das steht auch dran. der Name.. von dem Hof und so. aber es kommen.. von Anfang an ungefähr. sechzig siebzig Leute und das ändert sich über die Jahre auch nich. Generalversammlung. also kann <<lachend> man den Raum immer wieder nehmen>.. nee! das.. deuten wir so dass sie alle. Vertrauen in uns haben ((lacht)). ja #00:22:03-0# 5

6 MH: okay #00:22:04-2# F5-A: im März hatten wir.. ne Zukunftswerkstatt.. da waren ach alle Mitglieder eingeladen. da waren auch so. knapp fünfzig Leute.. und das war auch sehr gut. also.. einfach um zu gucken wo wollen wir hin. wie wollen wir wachsen wenn wir wachsen.. wie sind die Arbeitsbedingungen hier? also es kommen dann ganz gute Ideen. wie.. können wir unsere Lieferanten besser verstehen oder unterstützen. also die. Ökobauern ne? oder Verarbeiter.. gab dann so verschiedene Arbeitsgruppen. und aus dieser Zukunftswerkstatt. äh sind jetzt auch. Arbeitsgruppen entstanden die sich wirklich auch treffen.. zum Stammtisch oder.. halt irgendwie arbeiten. also s is eigentlich wie Vereinsarbeit dann. also so was.. das funktioniert diesmal ganz gut. wir hams schon mal versucht da.. is es bissel im Sande verlaufen aber jetzt is offensichtlich so.. [is ganz gut #00:22:59-8# MH: das sind dann so] so inoffizielle Arbeitsgruppen die dann so Ideen entwickeln? #00:23:03-5# F5-A: mh ((Zustimmung)).. die ham jetzt keine Entscheidungsgewalt. aber man merkt eben ein Stimmungsbild.. und das sind ja engagierte Leute ne? is ja ihre Freizeit.. man hat n Stimmungsbild. was den Mitglie/ es waren auch hauptsächlich Mitglieder. die Mitarbeiter waren da gar nich so vertreten.. hat mich auch gewundert aber.. scheinen auch zufrieden zu sein. keine Ahnung.. ja und man kriegt halt schon n bissel was mit wie.. wie man sich entwickeln sollte oder.. man wird ja auch über die Jahre auch n bissel betriebsblind vielleicht oder sieht halt nur noch den Laden und da ist es ganz nett.. hm. mal übern Tellerrand rauszugucken #00:23:35-5# MH: und sind die Mitarbeiter denn auch alle Mitglieder? #00:23:38-4# F5-A:... früher oder später ja. also es gibt Leute die sind schon ewig Mitglied. bewerben sich dann und werden Mitarbeiter. andersrum. ähm wir brauchen ja auch Verkäufer ne? die kassieren. nachräumen die das schön können weil sie ausm Handel kommen.. ähm.. und da.. muss immer ne gute Mischung sein zwischen Leuten die.. ideell hinter der Sache stehen.. und aber auch Leuten die.. das./ vielleicht nich unbedingt bio essen aber die schnell kassieren können. sag ich jetzt mal so blöd. aber meistens werden die dann. wenns ihnen gefällt werden die dann schon auch Mitglied. also ich wüsst jetzt von Mitarbeitern.. momentan niemanden der nich Mitglied ist.. wir ham auch Vergünstigungen wenn sie ein Jahr Mitglied sind. dann bezahlen sie keinen Beitrag mehr.. es gibt n Mitarbeiterrabatt. und so Sachen. also #00:24:28-8# MH: wie läuft das denn generell? also wie finanziert sich denn die Genossenschaft.. generell? also einmal / es gibt natürlich die Einnahmen über die Läden aber dann gibts diese festen Mitgliederbeiträge die sind pro Monat. ne? #00:24:41-4# F5-A: ja. ja.. das sind pro Monat fünfzehn Euro.. ich kann Ihnen einfach mal so n Flyer auch holen. für ne erwachsene Person.. und für Kinder sieben Euro fünfzig.. egal wie viele Kinder das sind. das heißt ne Familie mit Kindern. so die normale Familie.. bezahlt im Monat 37 Euro fünfzig. und das egal ob sie einkaufen oder nich.. und dann können sie aber auch äh einkaufen so viel sie wollen zum Genossenschaftspreis.. der Genossenschaftspreis ist bei regionalen. Produkten.. 6

7 ohne Aufschlag. also wir geben die Sachen so weiter. wie wir sie bekommen.. außer bei Obst und Gemüse.. da sind zehn Prozent Verlustaufschlag drauf.. ansonsten ((räuspert sich)) äh verkaufen wir die halt so weiter wie si/ wie wir sie von unseren Lie/ regionalen Lieferanten bekommen.. und regional heißt. wir ham da n extra Logo.. das ist dann an den. Produkten auch dran ne? so sind die gekennzeichnet momentan.. ((zeigt das Logo in einem Flyer)) ähm regional heißt die müssen ausm Umkreis von hundertfünfzig Kilometern in Bezug auf Dresden kommen.. das sind dann natürlich hauptsächlich Grundnahrungsmittel weil so viel Verarbeitung. gibts nich. in dem Umkreis.. das heißt.. Brot. also Backwaren. Milch. Gemüse natürlich sehr viel... genau.. die anderen Sachen ham drei Prozent Aufschlag. ist noch ne Einnahmequelle.. dann der zweite Preis ist natürlich. normal kalkuliert. das / da geben wir uns auch keine Mühe jetzt unbedingt ein billiger Naturkostladen zu sein. weil dafür gibts ja die Mitgliedschaft.. und dann ham wir durch unsere Größe jetzt auch die Möglichkeit.. äh gut Rabatte zu kriegen bei unseren Großhändlern.. und die legen wir nich um.. das sind so eigentlich die / aber die Haupteinnahmequelle sind eigentlich schon die Beiträge nach wie vor #00:26:42-5# MH: hm. und hatte die ((ZU)) jetzt zu irgendnem Zeitpunkt schon mal Finanzierungsschwierigkeiten mit dem Modell? #00:26:48-0# F5-A: nee! [nicht #00:26:49-9# MH: das ist] bisher wirklich seit 91 ist das / #00:26:52-1# F5-A: ja. nee! das das hatten wir nich. also.. wir ham auch 2010 als wir den.. Laden in der ((Huchtel)) ((Hannes-Straße)) eröffnet ham.. das erste Mal überhaupt einen Bankkredit oder so gebraucht. die anderen Standorte / also es war ja hier ham wir uns erweitert. dann sind wir rüber in die ((Eckallee)) gezogen nachm Hochwasser.. äh in der ((Giebelstraße)) sind wir / ham wir uns immer mehr erweitert. und das ham wir eigentlich alles so lösen können.. und bei dem Bankkredit war es so. wir ham mit der ((Saaz-Bank)) zusammengearbeitet. ging total gut.. die war bereit uns n sehr kleinen Kredit zu geben. von ich glaub sechzigtausend Euro machen Banken ja gar nich so gerne.. insgesamt brauchten wir Euro. und da ham wir die Mitglieder erst gefragt. natürlich Befragung "wollt ihr einen neuen Laden? wollen wir wachsen?". "jaa! bitte in die ((Huchtel))" ((lacht)) weil Dresden ist so / die Elbe ist so n.. so n Ding ne? da geht man nich gerne rüber und die nich gerne hier und so. die ((Huchtel)) ist ja auch sehr / n gutes Klientel. aber da war ein alteingesessener Bioladen.. die ((Regional Bio)). den ((Mark)) kennen wir auch aus unseren Anfangszeiten. der hat halt den Laden gemacht und wir irgendwie das Ding.. ja und irgendwie war dann aber auch im Gespräch dass die großen Naturkostketten kommen wollen und natürlich in die ((Huchtel)) weil da sind halt viele junge Leute und so.. ja okay! dann also doch über die Elbe und dann gabs durch drei Umfragen erst mal war ja. okay also gut.. und Mitgliederversammlungen. wo auch die besagten sechzig. / na da warens vielleicht n paar mehr ((lacht)) die da waren. "ja! machen wir!. wir gehen in die ((Huchtel))!" und. "na gut seid ihr dann bereit auch finanziell das zu unterstützen? und was wünscht ihr euch denn alles? sollen wir ne Fleischtheke machen. ne offene oder /". so Sachen ne?.. dann gabs die Möglichkeit in... verschiedener Weise den Laden finanziell mit zu fördern. also einmal durch Erhöhung der Anteile.. dass man mehr Anteile zeichnet. ham viele gemacht aber erstaunlich viele dann / da sind halt immer 7

8 zwanzig Euro ne? und viele ham wirklich nur einen mehr. aber die ham auch nich mehr Geld aber es is so n Symbol gewesen. das fand ich total gut.. dann.. durch. Bürgschaften. bei der ((Saaz-Bank)) für diesen kleinen Kredit halt ne? also wenn wenn irgendwas schiefgeht dann hätten sie das.. zahlen müssen und die Bürgschaft für.dreihundert Euro. fünfhundert Euro. tausend Euro.. oder dann. das war eigentlich die größte. Geschichte.. durch Kleinkredite. also Direktkredite an uns.. das haben wir verzinst mit drei Prozent über fünf Jahre. die fünf Jahre sind jetzt um. jetzt sind die.. äh Kredite zurückgezahlt.. also diese Darlehen. ne? Kreditdarlehen. von den Mitgliedern die ham ihr Geld wiedergekriegt.. und Zinsen ham sie auch jedes Jahr gekriegt. und das ist ja eigentlich für beide Seiten gut. also drei Prozent ist fürn... Privatperson recht viel. andererseits wenn man nen Bankkredit nehmen muss dann sinds halt zwölf Prozent oder fünfzehn. also insofern war das für beide Seiten recht gut.. hab ich auch gestaunt dass Leute so viel Vertrauen in uns hatten. also manche ham echt zehntausend Euro!. hä?. na ja.. und da sind wir / das / da hat sich die / diese diese Genossenschaft oder diese.. also scho/ ja doch eigentlich die Genossenschaft! klar! ein sehr bewährtes Mitgliedermodell haben ne?.. und jetzt die Geschichte war / nachm Hochwasser erzähl ich auch immer gerne.. äh waren wir hier. also konnten hier.. es war eh zu klein geworden.. war so n Zeichen vielleicht mit dem Hochwasser <<lachend> jetzt müsst ihr hier endlich raus! >. dann sind wir in den großen Laden rübergezogen. in die ((Eckallee)). der war auch sehr zerstört durchs Hochwasser.. und.. na ja da ham uns auch ganz viele Mitglieder geholfen. Handwerker zum Beispiel ne? einer hat Farbe gespendet. der andere hat gesagt "na ja das bissel Elektrik. das kann ich schon machen. das müsst ihr mir nich bezahlen! so".. ja?. is ganz viel.. uns auch.. #00:30:44-0# [Auslassung: Einrichtung eines neuen Ladens, Kundenstruktur] MH: hm.. und gibt es noch äh / also je / um jetzt noch mal zur Struktur / zur.. genossenschaftlichen Struktur. Sie haben n Vorstand und n Aufsichtsrat.. der der Vorstand.. macht schon so ne Art Geschäftsführung mit.. und der Aufsichtsrat was macht der jetzt. konkret? #00:34:08-1# F5-A: der Aufsichtsrat ähm.. re/ wir treffen uns einmal monatlich. alle! das ist dann Freizeit. Vorstand und Aufsichtsrat.. und.. der kontrolliert / hat hier auch die Aufgabe den Vorstand zu kontrollieren sozusagen ((räuspert sich)) die Interessen der Mitglieder zu wahren.. satzungsmäßig äh.. es gibt immer Kontrollen in den Läden.. die / also immer zwei Leute ausm Aufsichtsrat ham zum Beispiel.. die ((Eckdorf Passage)) gucken die sich an ne? wie siehts hier aus?.. ähm gibts n / wie sieht der Mitarbeiterraum aus? gibts überhaupt einen?.. hmm ist das Angebot so dass die Mitglieder zufrieden sind? siehts jetzt liederlich aus? also eine die ist immer so. unsere Hygieneministerin die <<lachend> guckt> ((lacht)) die guckt das genau an ((räuspert sich)) die kontrollieren wieder zwei andere. die Mitgliederverwaltung. hmm wieder zwei andere gucken sich die Lohnbuchhaltung an. also das ist immer [so #00:35:04-5# MH: und] das alles ehrenamtlich? [da gibts auch keine Aufwandspauschale oder #00:35:07-8# F5-A: das ist ehrenamtlich.. ja die kriegen/] doch! die kriegen im Jahr. insgesamt.. die acht. tausendzweihundert Euro.. äh es ist halt wirklich nur Aufwandspauschale und der Aufsichtsratsvorsitzende de/ die dürfen das dann untereinander aufteilen wie 8

9 sie wollen.. der Aufsichtsratsvorsitzende ((räuspert sich)) der kriegt n bissel mehr als die anderen.. der ((Jürgen)). macht aber auch unheimlich viel. er macht die Finanzplanung. also die Endplanung zum Beispiel.. kriegt die Zuarbeiten von uns.. und macht dann aber letztendlich den Finanzplan.. er macht auch ((räuspert sich)).. oder er bereitet mit vor die.. na diese ganze Rechenschaftslegung für die Generalversammlung ne?.. und hat auch immer n sehr guten Überblick über die ganzen Finanzen würd ich sagen. das bewundere ich immer. ist Planungsschin/ Planungsingenieur ((lacht kurz)).. ja nee die machen schon richtig viel eigentlich. dann eine ist Architektin. die berät uns.. und hilft uns immer wahnsinnig wenn wir was Neues machen wollen oder Umbauarbeiten.. na ja das spart natürlich auch alles Geld ne? also die machen das einfach gerne und ham auch Berufe wo sie offensichtlich nich so auf den / n Euro angewiesen sind.. und unterstützen uns dann sehr.. genau #00:36:18-9# MH: und gibt es sonst noch irgendwelche. Abteilungen? #00:36:22-3# [Auslassung: Organigramm] F5-A: hm. also es gibt diese Verwaltungsgeschichten und in den Läden gibt es dann natürlich.. mittlerweile <<leicht lachend> muss ich sagen> auch so Strukturen also es gibt n Marktleiter. es gibt Bereichsleiter für die einzelnen Bereiche.. Molkereiprodukte Bistro Backware Gemüse Trockenbereich.. dann.. gibt es.. ne Mitarbeitervertretung seit zwei Jahren. aber keinen Betriebsrat. aber immerhin ne Mitarbeitervertretung die funktioniert inzwischen auch.. ganz gut. Vorstand und Mitarbeitervertretung ham ne Vereinbarung.. wie sie zusammenarbeiten. also es soll ne Zusammenarbeit sein kein Gegeneinander.. ja ((räuspert sich)).. is natürlich für die Belange der Mitarbeiter da also wer jetzt sich nich an den Vorstand wenden will. der kann halt dahin gehen. die können. wenn die Mitarbeiter das wünschen können / kann.. die Mitarbeitervertretung auch bei den Personalgesprächen dabei sein. hat jeder Mitarbeiter eins im Jahr. mindestens.. das ist neu das ist anstrengend <<lachend> also das ist unheimlich> zeitaufwändig.. aber muss offensichtlich sein bei unserer Größe weil die Kommunikation bei so vielen Mitarbeitern nich mehr automatisch funktioniert.. und dann gibts immer noch. monatlich / bei uns zweimonatlich äh.. Mitarbeiterrunden wo alle Mitarbeiter des Ladens.. eine Stunde Montagmittag zusammensitzen und Informationen kriegen oder äh es wird jeder gefragt "hast du was? hast du was? hast du was?" so!.. is mit zunehmender Größe nich mehr so effektiv.. weil manche Menschen nich in großen Runden gerne sprechen.. dann gibts in den Zwischenmonaten noch Bereichsrunden. also wo der Bereichsleiter mit seinen.. vier fünf Schäfchen zusammensitzt und dann bereden die Sachen. Dienstliches.. wer bestellt was oder ja. so was #00:38:28-2# MH: hm. ok. ähm. was heißt es denn. Mitglied zu sein?.. können Sie das / #00:38:35-9# F5-A: hm na ja de/ die meisten denk ich mal sind schon aus finanziellen Gründen Mitglied weil der Preis.. also fünfzehn Euro die hat man. sehr schnell. wieder rein.. der Mitgliederpreis ist schon. sehr günstig.. hm zum anderen hat man natürlich wie schon gesagt... es ist für viele offensichtlich angenehm in so ner Art einzukaufen. es gibt auch n Mitgliedskärtchen und das zeigt man dann / und dann an der Kasse dann wird das drüber gezogen. gescannt. dann weiß die Kasse "ah! jetzt kommt Mitgliederpreis". also man man gehört so irgendwie dazu... dann machen wir.. zum 9

10 Beispiel Busexkursionen. zu Lieferanten.. man kann ja an der Generalversammlung teilnehmen wenn mans genau wissen will. es ist vielleicht wirklich auch schon bloß das Gefühl. also wenn ichs wissen will was die eigentlich machen. dann kann ichs mir anhören ((Telefon klingelt)) ne? es muss offengelegt werden.. Jahresabschluss und so.. na und dann ist es so dass / darf ich mal rangehen kurz? #00:39:34-1# MH: ja... ((A geht ans Telefon, aber Anrufer hat bereits aufgelegt)) also Sie laden schon alle ((Telefon klingelt)) Mitglieder auch ein? #00:39:50-6# F5-A: ja. na klar! ((geht ans Telefon, Telefonat dauert 17 Sekunden)) wir laden alle ein. wir ham einen Newsletter.. da sind. ich glaube. oah! da ham sich ungefähr viertausend Leute. angemeldet dass sie den haben wollen. per . der kommt nich allzu oft. auch wirklich nur bei wichtigen Sachen.. na ja dann liest den vielleicht die Hälfte oder so wie das immer so is.. also / aber es werden / wer will kriegt das auf alle Fälle mit und dann gibts Aushänge in Läden. Generalversammlung zum Beispiel ne?. und die ist jetzt auch schon angekündigt. die ist am zweiten Juni dieses Jahr.. also man kanns schon mitkriegen wenn man will.. wir schreiben jetzt nich per Post an oder so. das ist [zu aufwändig #00:40:47-1# [ Auslassung: Kundenstruktur, Werbung] #00:42:40-1# [Auslassung Unterschiede Mitglieder / Mitarbeiter] MH: okay.. interessant.. ja. ähm.. wie werden denn in Ihrer Genossenschaft in der Regel Entscheidungen getroffen? #00:43:49-9# F5-A: na ja ich hab es schon angedeutet ((räuspert sich)) dauert manchmal ganz schön lange weil so.. viele Leute mitreden.. wollen und sollen #00:43:58-3# MH: aber hauptsächlich dann in diesen monatlichen Treffen?.. zwischen [Vorstand und Aufsichtsrat oder #00:44:04-7# F5-A: na große große Entscheidungen] trifft jetzt / also machen wir jetzt n neuen Laden auf oder nicht. wir wollen im im Herbst jetzt noch n Laden eröffnen. das ham wir jetzt einfach mal ohne Umfrage gemacht.. und auch ohne die Mitarbeiter zu fragen.. das entscheidet dann schon Vorstand und Aufsichtsrat mittlerweile... oder wenn renoviert werden muss. ja dann muss renoviert werden. dann wird das halt auch nich besprochen.. genau.. trotzdem sind ja Vorstand und Aufsichtsrat immerhin auch schon zwölf zusammen. also sind ja schon mal viele ne?... wir sind deshalb auch wirklich langsam eigentlich und.. wachsen auch langsam. also wir ham jetzt in diesen vierundzwanzig Jahren fünf Standorte und.. das ist ja wenig eigentlich ne? also so richtig Ketten. ((Ratz)) zum Beispiel in Dresden. die machen hier in drei Jahren. acht Läden oder so #00:44:53-1# [Auslassung: Unterschiede zu einem Privatunternehmen] MH: und was für Entscheidungen werden jetzt auf der Generalversammlung getroffen? #00:45:54-2# F5-A: hm auf der Generalversammlung. hm wird der Aufsichtsrat gewählt. alle zwei 10

11 Jahre.. ansonsten muss ja die Generalversammlung den Vorstand entlasten. das heißt der Jahresabschluss wird dort festgestellt.. ob er so anerkannt wird und damit ist der Vorstand.. entlastet für das. vergangene Geschäftsjahr #00:46:12-7# MH: und [und mehr ist dann auch gar nich auf der Tagesordnung? #00:46:16-9# F5-A: na eigentlich passiert da nur / äh ja nee!] eigentlich viel mehr. nich. dann gibts immer noch Sonstiges.. aber äh Beschlüsse müssen vorher angekündigt werden. na zum Beispiel ne Beitragserhöhung müsste dort beschlossen werden.. oder.. ja das vorwiegend #00:46:29-6# [Auslassung: Geht weiter um die Generalversammlung allgemein ] MH: okay.. und Sie geben dann nur Auskunft über die Planung aber äh [stellen nicht selbst die Planung zur Diskussion? #00:48:04-9# F5-A: die / nee!. nee!.. nee nee!] nee!.. das wird nix mehr ((lacht kurz)) #00:48:09-9# MH: hm.. und gibts da irgendwelche Fragen wo es.. immer Diskussionen gibt oder wos viele Diskussionen gibt? gibts da so Aspekte? #00:48:18-7# F5-A: ja wir sind schon / also.. Preisbildung wird schon hinterfragt... dann / was ist denn noch immer?.. also manchen ist es zu wenig Weiterbildungskosten.. manche finden wir sollten mehr Geld kriegen. manche finden wir / weil die Lo/ Löhne werden ja auch / also Lohnkosten werden ja auch. bekanntgegeben. manche finden wir kriegen zu viel. manche / na das is ganz unterschiedlich ne? sitzen einfach bunt gemischt Leute da und das ist der Punkt wo man halt auch.. so was sagen und zusätzlich hat man halt jetzt noch diese Zukunftswerkstatt. Generalversammlung ist meist wirklich ziemlich../ äh machen wir eine im Jahr auch.. äh. behandelt eigentlich nur die vorgeschriebenen Themen sag ich mal. wenn ne Prüfung war. Genossenschaftsprüfung dann. kommt meist auch noch die Prüferin die ((Frau Leicht)) und liest ihren Bericht vor. muss ja en/ also sind aber alles die vorgeschriebenen Sachen die halt notwendig sind ne? #00:49:12-3# [Auslassung: Verteilung Männer / Frauen gibt insgesamt mehr Frauen in den Führungsgremien, Marktleiter sind mehr Männer, insgesamt ausgeglichen] [Auslassung: Prüfungsverband] MH: [ ] ja. ähm. und ist es schon mal vorgekommen dass Mitglieder generell mit den Entscheidungen vom Vorstand überhaupt nicht einverstanden waren? #00:52:26-3# F5-A: na ja bei ner Beitragserhöhung dann ist man natürlich / ((lacht)) aber is schon sehr lange her.. Mitglieder mit Entscheidungen des Vorstands.. hm.. na ja klar! es gibt einzelne Menschen die dann auch sagen "seid ihr verrückt!. noch n Laden!".. äh andere sagen "das müsste alles n bissel fixer gehen!. und macht doch dort noch einen und dort noch einen!" also das is n sehr breites Publikum. deshalb hatten wir auch die Zukunftswerkstatt gemacht um mal die Gelegenheit zu geben.. wirklich breit gefächert seine Meinung zu sagen und dass wirs auch hören... gibts 11

12 bestimmt!. es treten ja auch Leute aus.. die müssen ja auch n Grund ham.. so.. genau #00:53:05-8# [Auslassung] MH: ((lacht)) okay.. und was gibts denn noch für Wege wie Mitglieder in die Entscheidungen einbezogen werden? Sie sagten ja vorhin schon Sie ham mal so ne Umfrage gemacht. ist das dann auch per gelaufen? oder #00:53:35-8# F5-A: nee! das war.. richtig in den Läden standen. Leute Angestellte.. oder Mitglieder die Lust dazu hatten.. und ham.. Bögen verteilt oder gleich ausfüllen lassen und erklärt. ne? weil mit dann. kommt nich so viel zurück. und es war wirklich sinnvoll. da mal so viel. Zeit reinzustecken weil wenn man im Laden is und wird direkt angesprochen "Werner hier kannst du das mal ausfüllen? oder überlegs dir mal!. mach mal gleich!" so dann dann ging das ganz gut.. hatten wir auch n guten Rücklauf #00:54:05-2# MH: ok.. und... fällt Ihnen sonst noch irgendwas ein wie sich Mitglieder.. mit einbringen können? #00:54:16-4# F5-A: na ja sie können /. sie ham die Chance.. äh wie gesagt äh Veranstaltungen zu besuchen. da sind wir ja auch. da bei ner Busfahrt oder wir machen ja auch so. Infostände oder auf Umweltfesten zum Beispiel. auf solche Geschichten. wir ham n Bildungsangebot für Schulen und.. oder für alle die es gerne hätten.. wird auch gut genutzt. also wir führen im Laden rum. erklären alles. klären n bissel über Bio auf oder Kennzeichnung oder Kontrolle. Bio-Kontrolle.. da können Mitglieder zum Beispiel... hm. mit ihren / ihre Kinder / die Schulklasse ihrer Kinder bringen. können Fragen stellen also.. ich glaub wer will kann schon viel erfahren und kann auch seine Sachen einbringen aber. es / wie gesagt es ist immer so n bestimmter Kreis. und das sind nich die achttausend.. der Großteil.. kommt einkaufen. is auch in Ordnung weil die machen ja vielleicht ganz andere wichtige Sachen und das is halt erst mal.. ja es ist ja schon mal schön wenn jemand bio und regional kauft... und damit unterstützt er ja auch die Genossenschaft ne? durch n Anteil durch. den Umsatz #00:55:27-9# [Auslassung: Rückvergütung] MH: aber da hatten Sie ja schon was zu. erzählt.. ähm was glauben Sie denn was der größte Unterschied zwischen Ihrem Unternehmen und einem. nichtgenossenschaftlich organisierten. Konkurrenzunternehmen ist? #00:56:02-8# F5-A: na ja hatt ich auch schon angedeutet dass Entscheidungen halt doch schon. zumindest in diesen Gremien getroffen werden müssen und nich.. äh.. is kein Einzelunternehmer.. und.. wir gehen halt nich mit unserem Privatgeld um oder nich mit dem Geld von nem Konsortium oder so sondern es ist ja eindeutig das Geld der. Genossenschaftsmitglieder.. ja und halt schon die.. die Offenlegung ne? ((Telefon klingelt)) zu der man in der Generalversammlung ja verpflichtet ist.. ansonsten kann man Mitgliederläden natürlich auch machen. ohne Genossenschaft. gibt's ja auch viele Beispiele.. ((räuspert sich)).. ((geht ans Telefon, Telefonat dauert 24 Sekunden)) hm na ja so. dass man da halt Mitglied is und seinen Anteil da hat das is der Unterschied #00:57:24-2# 12

13 MH: okay. und gibt es noch irgendwelche Besonderheiten wo Sie denken.. da kann man jetzt noch drauf hinweisen oder das das unterscheidet uns jetzt tatsächlich von anderen oder #00:57:35-7# F5-A: ja uns unterscheidet ((räuspert sich)) der große Anteil an regionalen Produkten.. wirklich! weil wir da auch Wert drauf legen. also so als Unternehmensprofil inzwischen. kann man sagen. entstanden sind wir da deshalb.. äh oder mit dem Ziel die. den ökologischen Landbau unserer Region den es ja nich gab nach der Wende.. zu fördern. zu unterstützen.. und das geht natürlich am besten wenn man Produkte verkauft. die die herstellen.. und somit sind wir.. am Anfang und auch über die Jahre eigentlich geblieben. ganz ganz wichtiges.. Standbein so für regionale Wirtschaftskreisläufe sag ich mal also weil.. hm. zum einen.. sind. Betriebe zum Beispiel auch gewachsen. wegen uns.. also ((Michael)) zum Beispiel. konnte schon sich drauf verlassen dass wir immer die Molkereiprodukte abnehmen. oder ((Vogelgarten)) dann ham sie zum Beispiel ne kleine Abfüllanlage sich angeschafft.. so Sachen ne? also waren wir schon denk ich mal n ziemlich oder n sehr.. verlässlicher Ver/ na Verträge ham wir ja nich. hm Partner sind. Geschäftspartner sind.. genau zum anderen ham wir ne sehr einfache Ladeneinrichtung ((lacht kurz)). also Sie können ja dann mal reingucken.. wir machen wenig Werbung. wir machen auch kaum Aktionen oder so was. also so dieses aggressive Verkaufen machen wir nich. leben wir auch nich.. brauchen wir eben eigentlich eben auch nich weil wir die Mitglieder ham.. und die kriegen das ja schon sehr preiswert und in dem zweiten. Preissegment machen wir zum Beispiel keine Aktionen. also das sollen mal die Läden machen. die anderen. die kommerziellen Läden.. das unterscheidet uns. und das unterscheidet uns denk ich auch noch mal sehr. die Lohnstruktur.. weil wir ham ne ziemlich kleine Spreizung nur zwischen Mindestlohn den kriegen die Aushilfen jetzt seit. diesem Jahr.. acht fünfzig und.. äh.. jemand der Marktleiter oder Vorstand ist... das unterscheidet uns auch. also wir ham auch ne ziemlich flache Hierarchie... hm #00:59:41-7# MH: okay.. ja gut.. dann.. bedank ich mich. hat genau ne Stunde gedauert #00:59:50-1# 13

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Prof. Dr. Klaus Wolf. WS 2009/2010 1. Veranstaltung

Prof. Dr. Klaus Wolf. WS 2009/2010 1. Veranstaltung Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2009/2010 1. Veranstaltung Büro: AR-K 405 Telefon: 0271/7402912 Email-Adresse: Klaus.wolf@uni-siegen.de Homepage: www.uni-siegen.de/fb2/mitarbeiter/wolf 1 1. Der sozialpädagogische

Mehr

sozialpädagogischen Forschung zu erwarten?

sozialpädagogischen Forschung zu erwarten? Was hat die Praxis von der sozialpädagogischen Forschung zu erwarten? Prof. Dr. Klaus Wolf www.uni-siegen.de/pflegekinder-forschung g g Forschungspraxis zum Leben von und in Pflegefamilien:Kritik 1. Die

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien RENTE NEIN DANKE! In Rente gehen mit 67, 65 oder 63 Jahren manche älteren Menschen in Deutschland können sich das nicht vorstellen. Sie fühlen sich fit und gesund und stehen noch mitten im Berufsleben,

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Führungskraft aus dem Topmanagement, Personalbereich eines. GM-SU-SB Industrieunternehmens

Führungskraft aus dem Topmanagement, Personalbereich eines. GM-SU-SB Industrieunternehmens Anker General Management Menschen mit diesem Anker streben nach einem Aufstieg in eine Position, die es ihnen ermöglicht, mehrere Bereiche überblicken zu können, nicht in einer Abteilung gefangen sein

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Hört Mit ht 2004 Schweden in Deutschland Programnr:41415ra2

Hört Mit ht 2004 Schweden in Deutschland Programnr:41415ra2 Manus: Matthias Haase Sändningsdatum: P2 den 24.8 2004 kl.09.50 Programlängd: 9.40 Producent: Kristina Blidberg M. Haase: Wo findet man in Deutschland etwas Schwedisches? Stimme 1: IKEA? Stimme 2: Schwedisches

Mehr

ja; ORT; B, schön guten tag; * Stimmen im OFF B [(H) ] (R) ich hab da so=n paar fra,gen wegen/ + sie B fümundreissig? (H) zur zeit hausfrau.

ja; ORT; B, schön guten tag; * Stimmen im OFF B [(H) ] (R) ich hab da so=n paar fra,gen wegen/ + sie B fümundreissig? (H) zur zeit hausfrau. Nr: Thema: Baufinanzierung A: Gesprächsannahme der Zeitung A : ommentare zu A B: Ratsuchende B (o); Hausfrau; 35 : Ratgebender c [DIET]; (w) : ommentare zu : sonstige ommentare D: 6:44 1 A zz telefonforum,

Mehr

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle.

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Peter Herrmann (47) Ohne Auto könnte ich nicht leben. Ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel Unser Marktstand Unsere Gruppe hat am Mittwoch, 27.9, in der 2. Aktionswoche der fairen Wochen, den Stand auf den Marktplatz zum Zentrum für Umwelt und Mobilität aufgebaut und dekoriert. Wir dekorierten

Mehr

B: Weil zu viel auf dem Spiel steht sozusagen.

B: Weil zu viel auf dem Spiel steht sozusagen. 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 Interview mit X. B: Dann einmal als Einstieg: Wann sind

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Erfahrungsbericht Non-Degree Program USA

Erfahrungsbericht Non-Degree Program USA Erfahrungsbericht Non-Degree Program USA Name/Alter: Michael, 24 Universität/Stadt: University of Chicago, IL Studienfach: Studium Generale Zeitraum: September 2012 März 2013 Bewerbungsprozess Juni 2013

Mehr

Hab, aber Gut? Interview: Oliver Link Bildkonzept: hoch5 Büro für Konzeption und Gestaltung, Henrike Stefanie Gänß, www.hoch5.info

Hab, aber Gut? Interview: Oliver Link Bildkonzept: hoch5 Büro für Konzeption und Gestaltung, Henrike Stefanie Gänß, www.hoch5.info Hab, aber Gut? Die Architektin und Designerin Henrike Stefanie Gänß machte bei sich selbst Inventur und fotografierte ihren gesamten Besitz (erste Galerie). Dann sortierte sie alles Unwichtige heraus (zweite

Mehr

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Glockengeläut Intro Gib mir Sonne Begrüßung Wir begrüßen euch und Sie ganz herzlich zum heutigen Jugendgottesdienst hier in der Jugendkirche. Wir

Mehr

Holcim (Schweiz) AG Arbeitgeber Cornelia Eberle, HR Business Partner mit Franz Schnyder, damaliger Leiter Interne Dienste

Holcim (Schweiz) AG Arbeitgeber Cornelia Eberle, HR Business Partner mit Franz Schnyder, damaliger Leiter Interne Dienste Holcim (Schweiz) AG Arbeitgeber Cornelia Eberle, HR Business Partner mit Franz Schnyder, damaliger Leiter Interne Dienste In einer Geschäftsleitungssitzung hat unser Management beschlossen, dass mehr Mitarbeitende

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung.

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. 51 Warum willst du eigentlich in Deutschland arbeiten? ich besser Deutsch lernen möchte. a) Denn b) Dann c) Weil

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 23: Der Verdacht

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 23: Der Verdacht Übung 1: Auf der Suche nach Edelweiß-Technik Jojo will endlich herausfinden, was Lukas zu verbergen hat. Sie findet eine Spur auf seinem Computer. Jetzt braucht Jojo jemanden, der ihr hilft. Schau dir

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Interviewpartner: Joachim Fiege Interviewerin: Simone Schmitz. Name: Fiege, Joachim Alter: 65. I = Interviewerin B = Befragter

Interviewpartner: Joachim Fiege Interviewerin: Simone Schmitz. Name: Fiege, Joachim Alter: 65. I = Interviewerin B = Befragter Johannes Gutenberg-Universität Mainz Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft Abt. Kulturanthropologie/Volkskunde Leitung: Univ.-Prof. Dr. Michael Simon Interviewpartner: Joachim

Mehr

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Deine Meinung ist wichtig Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Text und Gestaltung Dr. phil. Ruth Donati, Psychologin FSP Lic. phil. Camille Büsser, Psychologe FSP unter Mitwirkung von:

Mehr

SySt-Organisationsberatung Toolkarte

SySt-Organisationsberatung Toolkarte Tool Zuhören als Empfänger und als Sender Entwickelt von Insa Sparrer Anwendungskontext Die SySt-Miniatur Zuhören als Empfänger und als Sender bietet die Möglichkeit eines Probehandelns für eine künftige

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

Kennenlernen anderer Mitstudierender das hat mir einfach gut gefallen. Ich glaub, das ist einfach das, was ich kennen gelernt hab dann, weil es hat

Kennenlernen anderer Mitstudierender das hat mir einfach gut gefallen. Ich glaub, das ist einfach das, was ich kennen gelernt hab dann, weil es hat 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 Interview mit G. B: O.k. als Einstieg bräuchte ich erstmal

Mehr

Eine Weihnachtsgeschichte. Paul Ekert

Eine Weihnachtsgeschichte. Paul Ekert Eine Weihnachtsgeschichte Paul Ekert Die Personen (in Reihenfolge ihres Auftritts) Erzähler(in) - Lieferant(in) - Ängstlicher Programmer - Böser Tester - Super Project Leader - Böser Programmer - Nervöser

Mehr

Beispieltexte zum Thema: Sparen und Versichern

Beispieltexte zum Thema: Sparen und Versichern Beispieltexte zum Thema: Sparen und Versichern Interviewpartnerin weiblich, Akademikerin, 80 Jahre alt Ich habe nie Kredite aufgenommen, so weit ich mich erinnere, sondern wir haben geschaut, dass wir

Mehr

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Am Hauptsitz der Universalbank Hey Mann, warum so niedergeschlagen? Hast du die Nachrichten über die neue Basel 3 Regulierung gelesen? Die wollen das Bankkapital

Mehr

Wie alt bist du? 10-12 13-15 16-18. Wie alt sind Sie? 30-40 40-50 älter. Was bist du? Was sind Sie? Hast du ein eigenes Handy?

Wie alt bist du? 10-12 13-15 16-18. Wie alt sind Sie? 30-40 40-50 älter. Was bist du? Was sind Sie? Hast du ein eigenes Handy? Die Schülerinnen und Schüler führen Befragungen von Jugendlichen und Eltern durch, um die Einstellungen und Meinungen zum Thema Handy zu ermitteln. Abschließend werten sie die Ergebnisse selbst aus. Hinweis:

Mehr

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen.

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen. A-1 ICH 1. Wo ist dein Lieblingsplatz? Wann bist du da und was machst du da? 2. Warum ist es schön, ein Haustier zu haben? 3. Welche Musik und Musiker magst du? Warum? Wann hörst du Musik? Ihr(e) Schüler(in)

Mehr

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Franz Specht Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Deutsch als Fremdsprache Leseheft Niveaustufe B1 Hueber Verlag Worterklärungen und Aufgaben zum Text: Kathrin Stockhausen, Valencia Zeichnungen:

Mehr

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese Radio D Folge 10 Erkennungsmelodie des RSK Titelmusik Radio D Herzlich willkommen zur zehnten Folge des Radiosprachkurses Radio D. Wie Sie sich vielleicht

Mehr

DW: Eher nicht. Also ich weiß, dass meine Eltern lange nicht so glücklich waren mit XY als Schwiegersohn und das hat mich nicht sehr beeinflusst und

DW: Eher nicht. Also ich weiß, dass meine Eltern lange nicht so glücklich waren mit XY als Schwiegersohn und das hat mich nicht sehr beeinflusst und 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 Interview mit DW. B: Gut, dann fangen wir einmal an mit

Mehr

Ich freue mich immer wieder, dass ich das gemacht habe!

Ich freue mich immer wieder, dass ich das gemacht habe! Ich freue mich immer wieder, dass ich das gemacht habe! Jana Winster Frau Winster, vielen Dank erst mal, dass Sie sich Zeit genommen haben und uns ein paar Fragen zu butler 21 beantworten. Vielleicht können

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht zum Studium an der Universität Augsburg Studiengang und -fach: Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre (ibwl) In welchem Fachsemester

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Ardhi: Weihnachen geht mir so auf die Nerven! Dieser ganze Stress... und diese kitschigen

Ardhi: Weihnachen geht mir so auf die Nerven! Dieser ganze Stress... und diese kitschigen Ardhi: Hallo, herzlich willkommen bei Grüße aus Deutschland. Anna: Hallo. Sie hören heute: Die Weihnachtsmütze. Anna: Hach, ich liebe Weihnachten! Endlich mal gemütlich mit der Familie feiern. Ich habe

Mehr

Doppelte Buchhaltung

Doppelte Buchhaltung (Infoblatt) Heute möchte ich euch die Geschichte von Toni Maroni erzählen. Toni, einer meiner besten Freunde, ihr werdet es nicht glauben, ist Bademeister in einem Sommerbad. Als ich Toni das letzte Mal,

Mehr

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen ALEMÃO Text 1 Lernen, lernen, lernen Der Mai ist für viele deutsche Jugendliche keine schöne Zeit. Denn dann müssen sie in vielen Bundesländern die Abiturprüfungen schreiben. Das heiβt: lernen, lernen,

Mehr

Die Reise durch deinen Wassertag

Die Reise durch deinen Wassertag Die Reise durch deinen Wassertag Lerne deinen Tag mit Wasser ganz neu kennen. Jede der Seifenblasen entführt dich zu einem anderen Moment deines Wassertags. Bestimmt hast du im Badezimmer schon mal ordentlich

Mehr

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 1. Neid A ich ärgere mich über jemanden 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 3. Trauer C etwas ist einem

Mehr

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude.

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude. 26 Und wie finde ich ein freiwilliges Engagement? Leichte Sprache Herr Müller möchte etwas Gutes für andere Menschen tun. Weil es ihm Spaß macht. Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt

Mehr

Heilsarmee Brocki, Zürich

Heilsarmee Brocki, Zürich Heilsarmee Brocki, Zürich Karin Wüthrich, Sozialpädagogin, Heilsarmee Als Herr K. im Herbst 2008 krankgeschrieben wurde, habe ich vom Brockileiter Schweiz den Auftrag bekommen, die Wiedereingliederung

Mehr

Und dann frag ich mich wirklich ey Leute, schauts ihr mal hinter die Kulissen?

Und dann frag ich mich wirklich ey Leute, schauts ihr mal hinter die Kulissen? Und dann frag ich mich wirklich ey Leute, schauts ihr mal hinter die Kulissen? Identitätsbildung von Mädchen und Jungen vor dem Hintergrund häuslichen Gewalterlebens Implikationen für die beraterische

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Barbara Kettl-Römer Cordula Natusch. Der Geldratgeber für. FinanzBuch Verlag

Barbara Kettl-Römer Cordula Natusch. Der Geldratgeber für. FinanzBuch Verlag Barbara Kettl-Römer Cordula Natusch Der Geldratgeber für junge Leute FinanzBuch Verlag 1. Säule: Machen Sie sich bewusst, wie Sie mit Geld umgehen»ich bin momentan noch 20 Jahre alt und wohne noch bei

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

Die Engelversammlung

Die Engelversammlung 1 Die Engelversammlung Ein Weihnachtsstück von Richard Mösslinger Personen der Handlung: 1 Erzähler, 1 Stern, 17 Engel Erzähler: Die Engel hier versammelt sind, denn sie beschenken jedes Kind. Sie ruh

Mehr

Wenn der Papa die Mama haut

Wenn der Papa die Mama haut Pixie_Umschlag2 22:48 Uhr Herausgegeben von: Seite 1 Wenn der Papa die Mama haut Sicherheitstipps für Mädchen und Jungen Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser Nordrhein-Westfalen Postfach 50

Mehr

WICHTIG: Lernen Sie *jetzt* im kostenlosen Online Seminar, wie sie ihr eigenes online Business erstellen und damit 180 Euro pro Tag verdienen:

WICHTIG: Lernen Sie *jetzt* im kostenlosen Online Seminar, wie sie ihr eigenes online Business erstellen und damit 180 Euro pro Tag verdienen: WICHTIG: Lernen Sie *jetzt* im kostenlosen Online Seminar, wie sie ihr eigenes online Business erstellen und damit 180 Euro pro Tag verdienen: http://onlineseminar24.com/kostenlosesseminar Ein Leben mit

Mehr

Im Grunde versuche ich, dass jeder Tag einen positiven Effekt hat.

Im Grunde versuche ich, dass jeder Tag einen positiven Effekt hat. Im Grunde versuche ich, dass jeder Tag einen positiven Effekt hat. Andrea N., 54 Jahre Warum kann man die ehrenamtliche Tätigkeit nicht als Rentenanwartschaftszeit anerkennen? Das konnte mir noch kein

Mehr

Das macht die Bundes-Bank

Das macht die Bundes-Bank Das macht die Bundes-Bank Erklärt in Leichter Sprache Leichte Sprache Von wem ist das Heft? Das Heft ist von: Zentralbereich Kommunikation Redaktion Externe Publikationen und Internet Die Adresse ist:

Mehr

Liebe Direktorinnen und Direktoren! Liebe Lehrerinnen und Lehrer!

Liebe Direktorinnen und Direktoren! Liebe Lehrerinnen und Lehrer! Maximilianstraße 7, A-6020 Innsbruck, Anruf zum Nulltarif: 0800/22 55 22 Liebe Direktorinnen und Direktoren! Liebe Lehrerinnen und Lehrer! Es ist uns ein Anliegen, längerfristig das Bewusstsein im Umgang

Mehr

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Erklärung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm

Mehr

Mein Block. Die Berliner und ihr Stadtteilpatriotismus. MMV_Berlin-Satire_125x185mm.indd 12 05.08.15 10:00

Mein Block. Die Berliner und ihr Stadtteilpatriotismus. MMV_Berlin-Satire_125x185mm.indd 12 05.08.15 10:00 Mein Block Die Berliner und ihr Stadtteilpatriotismus 12 13 MMV_Berlin-Satire_125x185mm.indd 12 05.08.15 10:00 Der Berliner legt sehr viel Wert darauf, wo er wohnt. Er und sein Wohnort sind untrennbar

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Der Paten-Club. Laura:

Der Paten-Club. Laura: Ricarda-Huch-Gymnasium Gelsenkirchen Städtische Schule der Sekundarstufen I u. II mit englisch bilingualem und naturwissenschaftlichem Zweig Telefon 02 09 / 957 000 Fax 02 09 / 957 00 200 E-Mail rhg@rhg-ge.de

Mehr

Fragebogen rund ums Geld

Fragebogen rund ums Geld Fragebogen rund ums Geld Ziele: Inhaltliche Vorbereitung des Moduls und thematischer Einstieg Methode: Fragebogen Methodisch-didaktischer Kommentar: Der Fragebogen dient als thematische Hinführung zum

Mehr

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze Vorwort Hans-Hermann Stolze gibt es nicht. Das heißt, irgendwo in Deutschland wird schon jemand so heißen, aber den Hans-Hermann Stolze, der diese Briefe geschrieben hat, gibt es nicht wirklich. Es ist

Mehr

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion, Goldbacher Straße 31, 63739 Aschaffenburg Telefon:0175/402 99 88 Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Giegerich Aschaffenburg, 31.3.2015 Oberbürgermeister

Mehr

FC Bayern Fanclub Schwabachtal SATZUNG. 1 Name, Sitz und Vereinszweck

FC Bayern Fanclub Schwabachtal SATZUNG. 1 Name, Sitz und Vereinszweck FC Bayern Fanclub Schwabachtal SATZUNG 1 Name, Sitz und Vereinszweck Der Verein führt den Namen FC Bayern Fanclub Schwabachtal. Er hat seinen Sitz in Kleinsendelbach, Landkreis Forchheim. Der Verein wurde

Mehr

Sie haben die Wahl zwischen 9 mal 13 und 10 mal 15 in der Größe! Ich meine, wollen Sie die Abzüge schneller oder hat das Zeit?

Sie haben die Wahl zwischen 9 mal 13 und 10 mal 15 in der Größe! Ich meine, wollen Sie die Abzüge schneller oder hat das Zeit? Stundenservice Guten Tag, ich hätte gerne Bilder von diesem Film! Entwicklung und je ein Abzug, 10 mal 15? 150! Das kann man doch selbst im Kopf ausrechnen! Ich meine, welches Format? Na so kleine flache

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO

Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO Seite 1 Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO Als zuständige Person werden Sie sich in erster Linie mit den Zahlen der Unternehmung auseinander setzen. Es ist also wichtig, dass Sie einen ersten Überblick

Mehr

Wenn man führen soll, muss man es auch wollen

Wenn man führen soll, muss man es auch wollen Führung in Balance Wenn man führen soll, muss man es auch wollen Ein Gespräch mit Andreas Thermann (54) und Katrin Nöbel (35) Herr Thermann, wie lange sind Sie schon bei der AWO? Andreas Thermann: Seit

Mehr

MIRO Rechnungen verbuchen. Vanessa Hirt Schneider Electric AG Schermenwaldstrasse11 3063 Ittigen. 2. Lehrjahr. Prozesseinheit 2

MIRO Rechnungen verbuchen. Vanessa Hirt Schneider Electric AG Schermenwaldstrasse11 3063 Ittigen. 2. Lehrjahr. Prozesseinheit 2 MIRO Rechnungen verbuchen Vanessa Hirt Schneider Electric AG Schermenwaldstrasse11 3063 Ittigen 2. Lehrjahr Prozesseinheit 2 Inhaltsverzeichnis MIRO Rechnungen verbuchen... 1 Inhaltsverzeichnis... 2 Pendenzenliste...

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A1 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Guten Tag, mein Name Carlo. a) bin b) heißt c) ist d) heißen 2 Frau Walter: Wie

Mehr

PRAG Kein Abschied. Nach dem was war und wie ist es ist, wer hätte das gedacht? Kein Abschied erscheint am 16. Januar 2015!

PRAG Kein Abschied. Nach dem was war und wie ist es ist, wer hätte das gedacht? Kein Abschied erscheint am 16. Januar 2015! PRAG Kein Abschied Nach dem was war und wie ist es ist, wer hätte das gedacht? Kein Abschied erscheint am 16. Januar 2015! Nach Premiere kommt nun also wirklich ein zweites Album von PRAG! Wer hätte das

Mehr

Fragebogen E: Unterstützung in der Eingangsphase

Fragebogen E: Unterstützung in der Eingangsphase 1 von 9 Sie sind angemeldet als thomas molck (Logout) fb6moodle M3 Eberlei Befragungen Fragebogen Teil 3: Unterstützung in der Eingangsphase Questionnaire Report View All Responses View Alle Antworten:

Mehr

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Vorwort. 1 Kommunikation ist mehr als nur über etwas zu sprechen. Der VIEW Statusreport gibt Aufschluss darüber, wie dieses

Mehr

Trading Robot Betrug - Bist Du in Gefahr?

Trading Robot Betrug - Bist Du in Gefahr? Trading Robot Betrug - Bist Du in Gefahr? Gutes Trading sollte langweilig sein. Das ist etwas das ich erst lernen musste. Als ich damit anfing mich mit dieser ganzen Tradingsache zu beschäftigen war ich

Mehr

Manuskriptservice. Was verdienen wir?

Manuskriptservice. Was verdienen wir? Was verdienen wir? Der Arbeiter ist seines Lohnes wert sagt die Bibel. Das klingt logisch. Aber gilt das auch für den Vorstand der Deutschen Bank? Die vier Herren verdienen zusammen 28 Millionen Euro pro

Mehr

Was passiert bei Glück im Körper?

Was passiert bei Glück im Körper? Das kleine Glück Das große Glück Das geteilte Glück Was passiert bei Glück im Körper? für ein paar wunderbare Momente taucht man ein in ein blubberndes Wohlfühlbad Eine gelungene Mathearbeit, die Vorfreude

Mehr

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Das ist mein Onkel Wolfgang Sie kennen ihn ja alle schon lange! Seit ein paar Monaten hat er für unsere gesamte Familie die Haushaltskasse übernommen: Mit Onkel Wolfgang

Mehr

4 Szene. Alle hatten Grün oder wie mich eine Ampel zum Tanzen brachte

4 Szene. Alle hatten Grün oder wie mich eine Ampel zum Tanzen brachte Alle hatten Grün oder wie mich eine Ampel zum Tanzen brachte Die Straße ist kein guter Ort zum Tanzen - zu viel Verkehr, kein guter Sound, klar? Aber ich habe auf der Straße einen echten Tanz hingelegt

Mehr

Die Lerche aus Leipzig

Die Lerche aus Leipzig Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen Cordula Schurig Die Lerche aus Leipzig Deutsch als Fremdsprache Ernst Klett Sprachen Stuttgart Cordula Schurig Die Lerche aus Leipzig 1. Auflage 1 5 4 3 2 2013 12

Mehr

Adverb Raum Beispielsatz

Adverb Raum Beispielsatz 1 A d v e r b i e n - A 1. Raum (Herkunft, Ort, Richtung, Ziel) Adverb Raum Beispielsatz abwärts aufwärts Richtung Die Gondel fährt aufwärts. Der Weg aufwärts ist rechts außen - innen Ort Ein alter Baum.

Mehr

Beschlussvorlage zur TOBA Satzungsänderung 2013

Beschlussvorlage zur TOBA Satzungsänderung 2013 Beschlussvorlage zur TOBA Satzungsänderung 2013 Folgende Punkte sollen in der Satzung geändert werden: 1. Ersatz des Begriffes Passive Mitgliedschaft durch Fördermitgliedschaft Der Begriff passive Mitgliedschaft

Mehr

T H E M E N S E R V I C E

T H E M E N S E R V I C E Themenservice Märchen-App fürs Sprachenlernen Ein Gespräch mit dem Deutschlandstipendiaten Jerome Goerke Jerome Goerke ist aufgeregt. Seit ein paar Wochen wirbt er per Crowdfunding-Plattform für eine ungewöhnliche

Mehr

Deine Kinder Lars & Laura

Deine Kinder Lars & Laura Bitte Hör auf! Deine Kinder Lars & Laura Dieses Buch gehört: Dieses Buch ist von: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. Westring 2, 59065 Hamm Tel. 02381/9015-0 Fax: 02381/9015-30 e-mail: info@dhs.de

Mehr

Thema: Wetterdaten auf dem Desktop mit Samurize (Gelesen 6772 mal) Wetterdaten auf dem Desktop mit Samurize «am: 21. Januar 2004, 17:02:04»

Thema: Wetterdaten auf dem Desktop mit Samurize (Gelesen 6772 mal) Wetterdaten auf dem Desktop mit Samurize «am: 21. Januar 2004, 17:02:04» 1 von 7 01.01.2010 19:21 Hallo, Sie haben 0 Nachrichten, 0 sind neu. Es gibt 56 Mitglieder, welche(s) eine Genehmigung erwarten/erwartet. 01. Januar 2010, 19:21:40 News: SPAM entfernt! Neuer Benutzer müssen

Mehr

Also heißt es einmal mehr, immer eine eigene Meinungen bilden, nicht beeinflussen lassen, niemals von anderen irgend eine Meinung aufdrängen lassen.

Also heißt es einmal mehr, immer eine eigene Meinungen bilden, nicht beeinflussen lassen, niemals von anderen irgend eine Meinung aufdrängen lassen. Seite 1 von 5 Wirtschaft, Finanzen und IT Computer und Technologie Internetseiten Übersichtlich alle verfügbaren Internetseiten von wirfinit. de und darüber hinaus, weitere empfehlenswerte Internetseiten

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

Transkription. Sprecher: Jan Bensien (J. B.) Veronika Langner (V. L.) Miina Norvik (M. N.) Teil 1

Transkription. Sprecher: Jan Bensien (J. B.) Veronika Langner (V. L.) Miina Norvik (M. N.) Teil 1 Transkription Sprecher: Jan Bensien (J. B.) Veronika Langner (V. L.) Miina Norvik (M. N.) Teil 1 M. N.: Guten Tag! Ich bin Miina aus Estland und meine Heimatuniversität hat mich schon als Erasmus-Studentin

Mehr

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein?

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein? Jetzt, mein allerliebster Liebling, kommt noch eine Geschichte aus den fernen, längst vergangenen Zeiten. Mitten in jenen Zeiten lebte ein stachelig-kratziger Igel an den Ufern des trüben Amazonas und

Mehr

Optimal A1/Kapitel 4 Tagesablauf-Arbeit-Freizeit Wortschatz

Optimal A1/Kapitel 4 Tagesablauf-Arbeit-Freizeit Wortschatz Wortschatz Was ist Arbeit? Was ist Freizeit? Ordnen Sie zu. Konzerte geben nach Amerika gehen in die Stadt gehen arbeiten auf Tour sein Musik machen Musik hören zum Theater gehen Ballettmusik komponieren

Mehr

VEREINSSATZUNG HERZEN FÜR EINE NEUE WELT E.V. 1 NAME, SITZ, GESCHÄFTSJAHR UND DAUER

VEREINSSATZUNG HERZEN FÜR EINE NEUE WELT E.V. 1 NAME, SITZ, GESCHÄFTSJAHR UND DAUER VEREINSSATZUNG HERZEN FÜR EINE NEUE WELT E.V. 1 NAME, SITZ, GESCHÄFTSJAHR UND DAUER 1. Der Verein mit Sitz in Königstein im Taunus führt den Namen: Herzen für eine Neue Welt e.v. 2. Das Geschäftsjahr ist

Mehr

VOM KNAST IN DIE BRÜCKE?

VOM KNAST IN DIE BRÜCKE? KNAST, UND DANN? VOM KNAST IN DIE BRÜCKE? Knast, und dann? Momentan ist der Knast deine Heimat. Ob du es willst oder nicht. Davor hattest du mal eine andere Heimat. Was ist aber, wenn du aus dem Knast

Mehr

Julie - Geile Zeit. Wird alles anders? Wird alles anders? Wird alles anders?

Julie - Geile Zeit. Wird alles anders? Wird alles anders? Wird alles anders? Julie - Geile Zeit 1 Geile Zeit Juli: Didaktisierung von Heidemarie Floerke, Lexington HS, MA; Chris Gram, Carrabec HS, North Anson, ME; Colleen Moceri, Gloucester HS, MA; John Moody, Chelsea HS, MA; Erin

Mehr

Nullter Chart. Folie 1

Nullter Chart. Folie 1 Nullter Chart - Small talk - Ausgangssituation erfragen wie bisher die Sachen geregelt? - Makler: was für Anforderungen stellst Du an Deinen Makler? - Anforderungen an Kunden: auch wir haben Anforderungen

Mehr

Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette

Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette in leichter Sprache Liebe Leserinnen, Liebe Leser, die Leute vom Weser-Kurier haben eine Fortsetzungs-Geschichte

Mehr

Ein Schätzspiel, um den Umgang mit den festen Kosten in den Griff zu bekommen.

Ein Schätzspiel, um den Umgang mit den festen Kosten in den Griff zu bekommen. Cool! Die erste eigene Wohnung und jetzt mal überlegen, was das alles kostet... Ein Schätzspiel, um den Umgang mit den festen Kosten in den Griff zu bekommen. Ein Beitrag zur Schuldenprävention der Landesarbeitsgemeinschaft

Mehr

Nutzungs-Bedingungen für das Atelier Augenhöhe

Nutzungs-Bedingungen für das Atelier Augenhöhe MEDIEN KUNST DESIGN Verein Augenhöhe Aargauerstrasse 80 Container 07 + 08 8048 Zürich 077 477 83 75 www.augenhoehe.ch info@augenhoehe.ch Leichte Sprache Nutzungs-Bedingungen für das Atelier Augenhöhe In

Mehr

Satzung des Mietervereins Bamberg e. V. gegründet 11.11.1908

Satzung des Mietervereins Bamberg e. V. gegründet 11.11.1908 Satzung des Mietervereins Bamberg e. V. gegründet 11.11.1908 1 Name und Sitz 1.) Der Verein führt den Namen: Mieterverein Bamberg e. V. Er hat seinen Sitz in Bamberg und ist in das Vereinsregister des

Mehr

Fotos selbst aufnehmen

Fotos selbst aufnehmen Fotos selbst aufnehmen Fotografieren mit einer digitalen Kamera ist klasse: Wildes Knipsen kostet nichts, jedes Bild ist sofort auf dem Display der Kamera zu sehen und kann leicht in den Computer eingelesen

Mehr