COPYRIGHT. werden. SPRECHER Mehr als zweitausend junge Menschen aus Deutschland sind seit Januar 2008 im Rahmen

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1 COPYRIGHT: COPYRIGHT Dieses Dieses Manuskript Manuskript ist urheberrechtlich ist urheberrechtlich geschützt. geschützt. Es darf Es ohne darf Genehmigung ohne Genehmigung nicht verwertet nicht werden. verwertet Insbesondere werden. darf Insbesondere nicht ganz darf oder es teilweise nicht ganz oder oder in Auszügen teilweise oder abgeschrieben in Auszügen oder in sonstiger abgeschrieben Weise vervielfältigt oder in sonstiger werden. Weise Für vervielfältigt Rundfunkzwecke werden. darf das Für Manuskript Rundfunkzwecke nur mit Genehmigung darf das Manuskript von DeutschlandRadio nur mit Genehmigung / Funkhaus Berlin von Deutschlandradio benutzt werden. Kultur benutzt werden. Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen 2. Februar 2009, Uhr Zwischen Selbsterfahrung und Entwicklungsdienst Junge Leute gehen ''weltwärts'' Von Andreas Boueke Spr. vom Dienst Zwischen Selbsterfahrung und Entwicklungsdienst Junge Leute gehen ''weltwärts'' Von Andreas Boueke O-TON Özgün Warum ich eigentlich dorthin will, ist einmal natürlich aus dieser geregelten Struktur raus zu kommen: Dieses dreizehn Jahre Schule, dann wirst du studieren, dann wirst du arbeiten. Das ist immer das Gleiche. Und andererseits auch, weil ich es wichtig finde, andere Länder, andere Kulturen kennen zu lernen. Dafür muss man einfach mal hier wegkommen und seinen Horizont erweitern. Mehr als zweitausend junge Menschen aus Deutschland sind seit Januar 2008 im Rahmen des Programms "weltwärts" in wirtschaftlich unterentwickelte Regionen der Welt gereist. Sie alle haben sich gegenüber dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, dem 1

2 BMZ, verpflichtet, mindestens sechs Monate und höchstens zwei Jahre lang einen Freiwilligendienst in einem sozialen oder ökologischen Projekt zu leisten. Hans-Peter Baur Referatsleiter im BMZ, war federführend am Aufbau von weltwärts beteiligt: O-Ton Baur In einer Welt, in der globale Verantwortung und interkulturelle Zusammenarbeit immer wichtiger werden, hat der Dienst in einem Entwicklungsland einen unschätzbaren Wert. Von und mit anderen zu lernen, benachteiligten Menschen zu helfen und Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung zu übernehmen, ist, denke ich, ein sehr großer Anreiz für junge Leute. Sprecherin Finanziert wird das Programm aus dem Entwicklungshilfeetat. O-TON Özgün Ohne dieses Programm wäre es für mich auf jeden Fall nicht möglich, so'n Freiwilligendienst zu machen und für viele andere wahrscheinlich auch nicht. Ohne die gäbe es nur die Möglichkeit, in die USA oder so zu gehen, weil es dort als Au Pair geht. Und sich sozial zu engagieren gibt es eigentlich nur wenig Möglichkeiten für jemanden, der kein Geld hat. Eine der ersten weltwärts -Freiwilligen ist Özgün Kaplan, die nach Guatemala gegangen ist. Ihre bisher weiteste Reise war in die Türkei, die Heimat ihrer Mutter. Özgün war neunzehn Jahre alt, als sie sich beim Welthaus Bielefeld um einen weltwärts -Platz bewarb. IN Das Welthaus Bielefeld kooperiert seit Jahren mit Projekten in Afrika und Lateinamerika. Es ist eine der vom BMZ anerkannten weltwärts -Entsendeorganisationen. Doch nicht alle Gruppen der Solidaritätsbewegung wollen sich an dem Programm beteiligen. Viele haben die Sorge, 2

3 dass das Programm neue Abhängigkeiten zu einer staatlichen Institution schaffen wird. Aber die Geschäftsführerin vom Welthaus, Ulrike Mann, ist davon überzeugt, dass weltwärts ein für alle Beteiligten positives Unterfangen ist. O-TON Mann Nach eingehender Prüfung haben wir gesagt, dass ist eigentlich genau das, was passt, auf die Situation, auf das wachsende Interesse von jungen Menschen, in Entwicklungsländer zu gehen. Auf uns als Organisation, wie wir das finanzieren können. Und plötzlich war ein Momentum da und wir haben gesagt: 'Ja genau. Jetzt springen wir. Jetzt werden wir Entsendeorganisation.' Und wir sind froh, dass wir es gemacht haben und freuen uns drauf und sehen auch, was das für eine ungeheure Resonanz ausgelöst hat. IN Bisher arbeiten weltwärts -Freiwillige in über fünfzig Ländern auf vier Kontinenten. Sie werden in Länder geschickt, die von der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, als Entwicklungsländer eingestuft werden. Ihre Arbeitsfelder reichen von Wiederaufforstung in Naturschutzgebieten über Sozialarbeit mit Straßenkindern bis zu administrativer Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen. Übergreifend soll es in allen Projekten darum gehen, die weltweite Armut zu bekämpfen, die Umwelt zu schützen, den Frieden zu sichern, demokratische Prozesse zu stärken und die Globalisierung gerecht zu gestalten. Doch Ulrike Mann vom Welthaus Bielefeld hat die Erfahrung gemacht, dass für die Projektpartner die konkreten Ergebnisse der Freiwilligenarbeit gar nicht so sehr im Vordergrund stehen. O-TON Mann Viel stärker wiegt oftmals das Argument: 'Wir freuen uns, wenn andere Menschen zu uns kommen, weil das ist für uns auch Ausdruck dessen, dass es woanders Menschen gibt, die sich für unser Land interessieren, für unsere Situation interessieren und im Idealfall - und das 3

4 ist ja auch was wir als Welthaus Bielefeld uns wünschen - später auch eine Stimme für uns sind, wenn sie zurück zu Hause sind. ATMO: Mittagessen Seminar Mittagessen während eines Vorbereitungsseminars für angehende weltwärts -Freiwillige. Das Regelwerk von weltwärts schreibt vor, dass die jungen Leute im Alter zwischen 18 und 28 Jahren vor ihrer Abreise mindestens vierzehn Tage lang an Vorbereitungsseminaren teilnehmen müssen, die von den Entsendeorganisationen durchgeführt werden. ATMO: Heiner Wild spricht beim Seminar Heiner Wild, ein Veteran der Mittelamerikasolidariät, leitet eine Einheit zur politischen Lage in der Region. Ihm gegenüber sitzen zwanzig junge Frauen und Männer, die alle bald abreisen werden. Heiner Wild bringt seinen großen Erfahrungsschatz ehrenamtlich in die Vorbereitungsseminare ein. Er hofft, dass die Freiwilligen durch ihre Erfahrung in Mittelamerika dazu motiviert werden, sich auch später in Deutschland für entwicklungspolitische Themen zu engagieren. O-TON Wild Wir haben ja die Motivationsschreiben der Freiwilligen gelesen und waren auf der einen Seite, also ich jedenfalls war sehr beeindruckt von dem großen Idealismus und Engagement, also schon vorweggenommenen Engagement, was in diesen Schreiben zu spüren war. Auf der anderen Seite hatte ich den Eindruck, dass auch Idealismus in dem Sinne dort ist: Iich kann da etwas verändern in dem einen Jahr, wo ich da bin.' Und zwar, das erwartet jeder, dass er etwas verändern kann. Aber über die Dimension, da bestehen vielfach Illusionen. Da wollen wir versuchen, die Jugendlichen ein bisschen auf den Boden der Realität zurückzuholen. 4

5 Eine kritische Reflektion über die Motivation der Freiwilligen ist eines der wichtigsten Elemente der Vorbereitung. Weshalb wollen sie einen solchen Dienst leisten? Heiner Wild meint, das Wort "Entwicklungshilfe" sei da fehl am Platz. Aus seiner Sicht ermöglicht das weltwärts - Programm vor allem einen Lerndienst. O-TON Jannik Ich heiß Jannik Kohl, bin 19 Jahre alt. Ja also, ich muss zugeben, dass ich erst selbst so die Illusion, sag' ich mal, hatte, dass ich da jetzt große Entwicklungshilfe leisten werde. Ich wollte einfach die Welt verbessern, als ich mich beworben habe. Aber bereits bei den ersten Seminaren ist es klar geworden, dass wir mit unserem Programm halt nicht so viel bewirken können oder werden, wie wir uns das vorstellen. Der Aufenthalt der Freiwilligen wird vom BMZ mit 580 Euro im Monat recht üppig ausgestattet. Während in Deutschland das Kindergeld weiterläuft, bekommen die jungen Leute monatlich hundert Euro Taschengeld ausgehändigt und zwischen hundertdreißig und zweihundert Euro für Unterkunft und Verpflegung. Damit bekommen sie im Monat meist mehr als ein lokaler Grundschullehrer, der seine Familie durchbringen muss. Ihre Krankenversicherung und Reisekosten werden bezahlt. Außerdem sind die Kosten für Vorbereitungs- und Zwischenseminare weitgehend abgedeckt. Aber die Freiwilligen sind auch dazu angehalten, selber einen finanziellen Beitrag zu leisten. Sie sollen einen Förderkreis aufbauen, der monatlich hundert Euro beisteuert. IN Im März 2007 kündigte die Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Heidemarie Wieczorek-Zeul, den Aufbau von weltwärts an. Vor einem Jahr, im Januar 2008, brachen die ersten Freiwilligen auf. Hermann Herf, langjähriges Mitglied der Infostelle Peru, die sich auch 5

6 an dem Programm beteiligt, glaubt, eine behutsamere Einführung von Seiten des Ministeriums wäre sinnvoll gewesen. O-TON Herf Das Programm hat Chancen, Risiken, aber auch Gefahren, und wir haben vom Anfang überlegt, machen wir da mit oder machen wir da nicht mit. Es gab lange Zeit die Forderung von vielen entwicklungspolitischen Gruppen, dass die Bundesrepublik so was macht, die Ankündigung der Ministerin, so was durchzuführen, kam für uns sehr überraschend. Es war mit den einzelnen Gruppierungen nicht abgesprochen. Aber andererseits sahen wir Chancen darin, an dem Programm mitzugestalten. IN Abgeordnete der FDP-Bundestagsfraktion haben weltwärts gar als "Schnellschuss des Bundesentwicklungshilfeministeriums" bezeichnet und eine Kleine Anfrage gestellt. Der Abgeordnete Karl Addicks meint: "Was eigentlich gut gedacht war, wird durch eine schlechte Vorbereitung und Durchführung durch das Ministerium aufs Spiel gesetzt." Zuerst suchen die Entsendeorganisationen Projekte aus, in denen Freiwillige zum Einsatz kommen sollen. Vor der Anerkennung werden die Plätze vom BMZ geprüft. Auch das Auswärtige Amt gibt eine Stellungnahme ab, in Abstimmung mit den deutschen Botschaften vor Ort. Diese komplexe Kommunikation ist in der Eile der Anfangsphase nicht immer günstig verlaufen. Es gab zahlreiche Pannen. Zum Beispiel sollten nahezu hundert Freiwillige in die mittelamerikanischen Länder El Salvador, Honduras und Guatemala reisen. Nach monatelangen Vorarbeiten wurden die Projekte in diesen Ländern jedoch aus Sicherheitsgründen gestoppt. Hermann Herf: O-TON Herf Für uns ist das schwer nachvollziehbar, da die Sicherheitslage vorher bekannt war, die Projekte auch nach Sicherheitsgründen ausgewählt wurden, wir in Kontakt mit den entsprechenden Botschaftsangehörigen vor Ort standen. Man hätte das schon ein halbes Jahr 6

7 vorher sagen können. Viele ehrenamtliche Arbeit ist auf diese Art und Weise verpufft. Es ist schade, dass die jungen Leute, die sich sehr viel Hoffungen gemacht haben, die ihre persönliche Lebensplanung darauf abgestellt haben, von heute auf morgen vor dem Nichts stehen. Das hätte man vermeiden können, ist leider durch fehlende Koordination und Absprachen passiert. Das wär leider ein negatives Beispiel. IN Weltwärts schickt keine Freiwilligen in Länder, für die das Auswärtige Amt Reisewarnungen ausgesprochen hat. Einige weitere Staaten wurden von den deutschen Botschaften vor Ort als besonders gefährlich eingestuft, zum Beispiel Zimbabwe, der Libanon oder eben Guatemala. Hans-Peter Baur vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit erläutert die Sicherheitsstandards des Programms: O-TON Baur Die Sicherheit der Freiwilligen geht natürlich vor. Darüber sind wir uns auch alle einig. Und wenn irgendwo ein Zweifel besteht, dann entscheiden wir eher pro Sicherheit, selbst wenn einige Organisationen dies anders sehen. Aber da weltwärts ein regierungsunterstütztes Programm ist, hat die Regierung natürlich letztendlich die Verantwortung. Özgün Kaplan erfuhr kurz vor ihrer Ausreise, dass das Land Guatemala auf Grund eines Berichts der dortigen Deutschen Botschaft über die schwierige Sicherheitslage vor Ort von der Liste der möglichen Projektländer gestrichen worden war. Für die junge Frau war das ein Schock. Von einem Tag auf den anderen schienen sich ihre Pläne und die Dutzender anderer junger Leute in Luft aufzulösen. Für Özgün hat es dann aber doch noch geklappt. Ihr Projekt wurde einer Einzelfallprüfung unterzogen und genehmigt. Der Ausreise stand nichts mehr im Weg. MUSIK: Gitarre 7

8 Nach langer Vorbereitung ist Özgün Kaplan endlich in Guatemala angekommen. Zu Beginn des Aufenthalts steht ein Einreiseseminar mit fünf weiteren Freiwilligen auf dem Programm. Gemeinsam gehen sie zur deutschen Botschaft in Guatemala-Stadt, um Kopien ihrer Pässe zu hinterlegen. Dann besuchen sie verschiedene Projekte, um auch andere Tätigkeitsfelder kennen zu lernen. ATMO: auf der Straße (LANGSAM EINBLENDEN) Sie bekommen erste Einblicke in die guatemaltekische Kultur - unter anderem bei einem Spaziergang durch ein Armenviertel am Stadtrand. ATMO: auf der Straße (AUFBLENDEN; UNTER O-TON HALTEN) O-TON Özgün Meistens immer Zweizimmerwohnungen, glaube ich, wo dann wahrscheinlich ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer alle zusammen schlafen. Einfache Verhältnisse auf jeden Fall verglichen mit uns. Ich komm mir vor wie bei uns im Dorf ein bisschen, in der Türkei. Die Colonia Doraldina ist eine der vielen Siedlungen in den Schluchten der Umgebung von Guatemala-Stadt. Landlose Bauernfamilien sind auf der Suche nach Arbeit hierher gekommen. Viele wohnen auf einem steilen Hang in Hütten aus Wellblech und Müll. ATMO: auf der Straße 8

9 (AUFBLENDEN; KREUZBLENDE) ATMO: Kinder johlen (EINBLENDEN; UNTER O-TON UND HALTEN) Ein Dutzend kleiner Jungen beobachtet die Gruppe junger Ausländer aus einigen Metern Entfernung. Nur einer traut sich, näher zu kommen. ATMO: Kinder johlen O-TON Junge: Careando bloc, piedrin y arena. Synchronsprecher Wir tragen Ziegelsteine und Sand. Frage: Yo les estoy viendo jugando, no trabajando. Synchronsprecher Aber ich seh' doch, wie ihr spielt und nicht arbeitet. Junge: Estamos descansando. Synchronsprecher Wir ruhen uns aus. Özgün Kleiner Junge, um die - würde ich sagen - neun bis zehn Jahre alt. Läuft mit 'nem kurzen Sporthose und 'nem Unterhemd rum. (Kinder lachen) Ungewohnte Eindrücke für die jungen Deutschen. 9

10 O-TON Özgün Ich finde es auf jeden Fall sinnvoll, weil es natürlich für uns 'ne ganz andere Welt ist. Ganz anders als Europa. Und so einmal das mitzuerleben für 'ne Zeit auch ist wichtig, um sich persönlich weiterzuentwickeln, um Bewusstsein zu bekommen. Auf das Leben, und sich dann auch sich weiter zu engagieren, wenn man das hier so miterlebt. Das ist ja der erste Tag, kannst mich ja in 'nem halben Jahr noch mal fragen, inwieweit ich mich weiterentwickelt hab' persönlich. IN Eine der Organisationen mit der meisten Erfahrung in der Betreuung deutscher Freiwilliger in sozialen Projekten im Ausland ist der internationale Friedensdienst EIRENE. Die Referentin des Osteuropaprogramms, Elisabeth Freise, beteiligt sich seit vielen Jahren an der Vorbereitung von Freiwilligen auf ihren Dienst. O-TON Freise Wir halten es für wichtig, dass der Freiwillige sich sehr stark mit sich selber und seiner Motivation auseinandersetzt. Dass er sich immer wieder die Frage beantwortet: 'Warum will ich das machen?' Denn wir versprechen ihm keinen Rosengarten. Wir sagen ihm nicht, wie wahnsinnig toll das ist. Wir sagen ihm, dass es 'ne große Anforderung ist, denn man muss sich wirklich immer vor Augen halten: Die Projekte, in denen die Freiwilligen arbeiten, die sind an den Rändern der Gesellschaft. Die Freiwilligen, die aus mehr oder weniger mittelständischen Verhältnissen in der Regel kommen, lernen Gesellschaftsgruppen kennen, die sie hier in Deutschland so wahrscheinlich nicht wahrnehmen würden. IN Auch die Ethnologieprofessorin Joanna Pfaff legt großen Wert auf die pädagogische Betreuung der Freiwilligen. Die gebürtige Warschauerin forscht im Bereich Sozialantrophologie und hat bei Feldstudien oft erlebt, zu welcher Belastung junge Studenten für die Mitarbeiter der von ihnen beforschten Projekte werden können. 10

11 O-TON Pfaff Sie können enorme Störfaktoren sein, wenn sie beispielsweise mit Vorurteilen in diese Welt reisen oder wenn sie einfach das Gefühl haben, dass allein ihre Anwesenheit schon toll ist für die Menschen vor Ort, die mit vielen Problemen konfrontiert sind. Aber ich gehe davon aus, und das ist wirklich notwendig, dass die Organisationen, die für das BMZ Partnerorganisationen sind, dass sie eine wichtige Vermittlerrolle spielen. Also ohne deren Supervision, Lenkung, kann nicht viel entstehen. IN Viele der beteiligten deutschen Nichtregierungsorganisationen erhoffen sich durch das Programm eine gewisse Nachwuchsförderung. Die Infostelle Peru hat im ersten weltwärts - Jahr zweiundzwanzig junge Leute in den Andenstaat vermittelt. Dabei hat der pensionierte Gymnasialdirektor Hermann Herf besonderes Engagement gezeigt. Trotzdem hat er Verständnis für die weltwärts -Skeptiker. O-TON Herf Für die Projektpartner birgt es auch Risiken, dass sie junge Leute bekommen, denn meistens sind es ja Schulabgänger nach dem Abitur - die größte Zahl jedenfalls ist so - die noch keine Erfahrung haben, die vielleicht auch eine intensive Betreuung im Projekt brauchen. Aber auf der anderen Seite, wenn die Aufgabenfelder gut ausgesucht sind, ist es so, dass sie durchaus was Sinnvolles machen können. Und es gibt viele, also zum Beispiel Straßenkinder fühlen sich sehr dadurch gestärkt, dass ein junger Mensch, der aus Deutschland kommt, aus Europa, der gut behütet ist, sich für ihre Probleme interessiert, sich für sie einsetzt und sich ein Jahr Zeit nimmt, sich mit ihnen zu beschäftigen. Das gibt einen enormen Impuls für das Selbstvertrauen dieser Kinder. ATMO: Kinderstation (EINBLENDEN; UNTER UND O-TÖNEN HALTEN) O-TON: Xiomara Toledo: (Schritte durch Flur, Gitter aufschließen) Tenemos esta area 11

12 Xiomara Toledo, die Freiwilligenkoordinatorin des Sozialdienstes Obras Sociales del Hermano Pedro in der guatemaltekischen Kolonialstadt Antigua. SYNCHRONIN 1 In dieser Abteilung sind Frauen mit mentalen Problemen untergebracht. Die meiste Zeit über sind die Türen verschlossen. Hier sind etwa 28 oder 30 Patientinnen. Auf Grund ihres mentalen Problems können sie untereinander manchmal etwas aggressiv werden. poco agresivas entre ellas. Einmal in der Woche bietet Xiomara Toledo interessierten Besucherinnen eine Führung durch die Einrichtung an. Diesmal ist auch Özgün dabei. So bekommt sie einen ersten Eindruck von dem Projekt, in dem sie in den nächsten elf Monaten arbeiten wird. O-TON Özgün: Que tipo de problemas son las chicas tienen? SYNCHRONIN 2 Welche Probleme haben die Mädchen? Xiomara: La mayoría de todos los... o bien paraplejia. SYNCHRONIN 1 Die Diagnose der meisten Patientinnen hier ist cerebrale Kinderlähmung oder psychomotorische Fehlbildung und Lähmung. Im Mittelpunkt der Arbeit des Projekts Hermano Pedro steht die Versorgung von Behinderten und Kranken. Mehr als 200 Hilfsbedürftige leben dauerhaft in den Einrichtungen, Kinder, Frauen und Männer. Es gibt eine Neugeborenenstation, mehrere Kindergärten, eine Apotheke und ein Krankenhaus für ambulante und stationäre Behandlung. 12

13 ATMO: Kinderstation Der Schlafsaal für behinderte Mädchen ist voll gestellt mit zwanzig Betten. An den Wänden hängen bunte Bilder. In einer Ecke liegt ein wenig Spielzeug. O-TON Özgün Die Gerüche sind auch noch gewöhnungsbedürftig. Vor allem in den kleinen Räumen riecht es stark nach Urin, und dass halt ganz viele Betten so mit, also Käfige aneinandergereiht. Drin liegen Kinder. Und in diesem einen Raum war ja auch das Kind an das Bett mit Bändern gefesselt, damit es nicht raus fällt. Das ist natürlich am Anfang sehr hart, das zu sehen. Ein kleiner Junge kommt auf Özgün zu. Sie lächelt, er greift nach ihrer Hand. O-TON Özgün Jetzt hält er meinen Finger und lässt nicht mehr los. O-TON Xiomara: Bueno, para algunos es SYNCHRONIN 1 Für einige Menschen sind diese Eindrücke sehr schwer. Der erste Tag ist für alle hart, auch wenn sie schon ein wenig Erfahrung haben. Es ist eine Arbeit, die ans Herz geht. Du kannst sie nicht so machen wie ein Roboter. Viele Freiwillige, die bei uns arbeiten, verändern sich sehr. Sie beginnen das Leben mit anderen Augen zu sehen. ve la vida de otra forma. ATMO: Kinderstation (AUSBLENDEN) 13

14 IN In der deutschen Presse steckt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit viel Kritik für sein weltwärts -Programm ein. Reporter und Kommentatoren hinterfragen vor allem die Motivation der Freiwilligen. In der Süddeutschen Zeitung war zu lesen, sie würden sich auf einen "Egotrip ins Elend" begeben. In einem Artikel der Wochenzeitung Die Zeit werden sie als "neue Internationalisten" und opportunistische Pragmatiker bezeichnet. Eine Kolumne der taz unterstellt ihren Eltern einen "Wunsch nach dem gestylten Leben". Hans-Peter Baur, Referatsleiter im Entwicklungshilfeministerium, widerspricht solchen Einschätzungen: O-Ton Baur Dieses Programm stellt keinen Abenteuerurlaub dar. Vielmehr werden für das Leben prägende Erfahrungen gemacht, die dann zuhause weitergegeben werden sollen. Abenteuerurlaub kann es auch nicht sein, denn so ähnlich wie bei einem sozialen Jahr im Inland werden die jungen Menschen an ganz ernsthafte Lebensverhältnisse in den Entwicklungsländern, unseren Partnerländern, herangeführt im sozialen Bereich vor allen Dingen und von Abenteuerurlaub angesichts der Anstrengungen und der Aufgaben, die da auf sie zukommen, kann nun wirklich keine Rede sein. Sprecher Hans-Peter Baur sieht kein Problem in der Aussage, dass die Wirkung von weltwärts mehr auf das Inland als auf das Ausland ausgerichtet ist: O-TON Baur Es soll natürlich ein gewisser entwicklungspolitsicher Mehrwert auch für die Partnerprojekte draußen im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe erzielt werden, aber vor allen Dingen soll ein deutlicher Impuls für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Inland gesetzt werden. Wir wollen durch dieses Programm die gesellschaftliche Unterstützung für Entwicklungspolitik verbreitern. 14

15 IN Zurzeit läuft weltwärts im Rahmen einer dreijährigen Einführungsphase. Danach soll eine Evaluierungsphase folgen. Die bisherige Bilanz in Zahlen sieht so aus: O-Ton Baur Im letzten Jahr hatten wir 2104 entsandte Freiwillige zu verzeichnen, in diesem Jahr möchten wir gerne die Zahlen in etwa verdoppeln. Was den Etat angeht: im vergangenen Jahr hatten wir etwa 25 Millionen Euro zur Verfügung, in diesem Jahr werden es 30 Millionen sein. Sprecher Das Geld könnte besser eingesetzt werden, sagen Kritiker, zum Beispiel in Bildung oder Kleinkrediten. Damit könne man den Ländern wirklich helfen. Solche Kritik hält die Entwicklungssoziologin Joanna Pfaff für kurzsichtig. O-TON Pfaff Steuergelder sind in einem sehr hohen Maße schon immer für Menschen aufgewendet worden, die von hier stammen und die einen großen Teil der Beträge auch nachher hier ausgeben. Und insofern sind es unter Umständen sehr gut eingesetzte Steuergelder, indem Nachwuchs ausgebildet wird, der sowohl in Entwicklungszusammenarbeit als auch in anderem Kontext nachher wertvolle Erfahrungen aus der Dritten Welt einbringen kann. IN Weltwärts ist in erster Linie ein Bildungsprogramm, das das öffentliche Bewusstsein über entwicklungspolitische Themen stärken soll. Langfristig kann es natürlich auch den Projektländern Vorteile bringen, wenn sich Menschen in Europa mit ihren gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzen. Es gibt aber auch Kritiker, die sagen, weltwärts degradiere die Länder des Südens zur Werkbank deutscher Bildungspolitik. Ulrike Mann von der Entsendeorganisation Welthaus Bielefeld hat Verständnis für diese Kritik. 15

16 O-TON Mann Schwierig ist natürlich die Einseitigkeit des Programms. Das ist unser Hauptkritikpunkt daran. Ein Lern- und Freiwilligendienst, der einseitig darauf abzielt, dass Menschen aus einem Land in ein anderes Land gehen, um dort zu lernen, von den dort lebenden Menschen zu lernen, entspricht nicht dem, was wir unter Partnerschaftsarbeit auf Augenhöhe verstehen oder unter gleichberechtigter Partnerschaftsarbeit. Denn es ist völlig klar, umgekehrt besteht die Möglichkeit für junge Menschen aus den Ländern, mit denen wir zusammenarbeiten in Lateinamerika, nicht. Atmo: Im Frauensaal, mit Cat Stevens Musik im Hintergrund O-TON Özgün Heute ist der erste Arbeitstag, der Einstieg. Und ich fang' jetzt an im Bereich mit den Frauen, die körperliche Behinderungen haben, und bin jetzt gerade in der Schule, wo sie von Montag bis Dienstag verschiedene Aktivitäten machen können, wie Kissen nähen oder malen. Und jetzt unterhalte ich mich ein bisschen mit denen. Doña Maria Matilde: No tengo familia. Tengo una hija, pero me abandonó. no me quieren. SYNCHRONIN 1 Ich habe keine Familie. Eine Tochter habe ich, aber die hat mich verlassen. Die mögen mich nicht. Özgün: Y estas contento aquí. SYNCHRONIN 2 Und gefällt es Dir hier? Doña Maria Matilde: Sí, aquí tenemos todo. Hay casa, comida, ropa, zapatazo, medicina, amigas. Mi familia. SYNCHRONIN 1 Ja. Wir haben hier alles. Ein Haus, was zu essen, Kleidung, Schuhe, Medizin, Freundinnen. Das hier ist meine Familie. ATMO: im Frauensaal mit Rancheramusik im Hintergrund 16

17 IN Die Freiwilligenkoordinatorin von Obras Sociales del Hermano Pedro, Xiomara Toledo, sieht in der Arbeit der Freiwilligen einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsverbesserung der Patientenversorgung. O-TON Xiomara Toledo: Aquí hay muchos pacientes abandonados SYNCHRONIN 1 Es gibt hier viele Patientinnen, die niemanden haben, niemanden, der sie besucht. Von unseren Freiwilligen erwarten wir, dass sie den Patienten Liebe schenken, ihnen Vertrauen geben und sie moralisch unterstützen. Das ist die größte Hilfe für uns. So können wir vermeiden, dass unsere Patienten in eine Depression fallen, krank werden und sterben. y pues ya a morir. Das Projekt Obras Sociales del Hermano Pedro in Antigua eröffnet viele Möglichkeiten für junge Freiwillige wie Özgün Kaplan. In der Frauenabteilung arbeitet sie eng zusammen mit der Physiotherapeutin. Dabei lernt sie viel über physiotherapeutische Praktiken. Doch im Laufe des Tages verbringt sie auch viel Zeit mit weniger anspruchsvollen, aber genauso notwendigen Tätigkeiten. O-TON Özgün Morgens komme ich hier an und bin erstmal noch im Frauenbereich. Helfe da, das Geschirr zu trocknen, Boden zu wischen und alles. Ab neun sind die Frauen dran, bis neun sind dann die Älteren, 'ne Fußmassage, zu den Beinen. Dann 'n bisschen Gelenke trainieren. Ab zwölf gibt s Essen hier bei den Frauen. Die nicht selber essen können, denen helfe ich dabei. Dann wieder Geschirrspülen bis kurz nach eins, und dann hab' ich Pause bis kurz nach zwei, geht s dann weiter. ATMO: Singen mit Rasseln, Andacht 17

18 Nachmittags wird Andacht gefeiert, mit Musik und Gesang. Für die Patientinnen ist das eine willkommene Abwechslung. Manche können nur dabei sein, weil Özgün ihren Rollstuhl in den Andachtsraum schiebt. IN Doch egal wie erfolgreich sich Özgün in das Projekt einbringt, sie ist sich bewusst, dass sie von ihrem Freiwilligendienst viel mehr profitiert als die Patientinnen. O-TON Özgün Man weiß immer, dass man im Gegensatz zu vielen anderen Menschen sehr privilegiert lebt, nicht nur wegen Geld, Anspruch auf Bildung, Gesundheit. Man weiß es, aber man fühlt sich nicht so. Und hier fängt man an, es zu fühlen, sich auch privilegiert zu fühlen. Ja. Ich glaub, das kommt im Laufe der Zeit noch viel stärker. (Atmo ausblenden) Spr. vom Dienst Zwischen Selbsterfahrung und Entwicklungsdienst Junge Leute gehen ''weltwärts'' Von Andreas Boueke Es sprachen: Viola Sauer und Markus Hoffmann Ton: Ralf Perz Regie: Roswitha Graf Redaktion: Stephan Pape Produktion: Deutschlandradio Kultur

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