Otmar Franz (Hrsg.) Finanzierung des deutschen Mittelstands im Zeitalter der Globalisierung. RKW-Kuratorium

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1 Otmar Franz (Hrsg.) Finanzierung des deutschen Mittelstands im Zeitalter der Globalisierung RKW-Kuratorium 1

2 INHALTSVERZEICHNIS Dr. Otmar Franz Vorsitzender des Kuratoriums des RKW Rationalisierungsund Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.v. Finanzierung des deutschen Mittelstands im Zeitalter der Globalisierung 4 Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Maßberg Ruhr-Universität Bochum Die Situation mittelständischer deutscher Unternehmen im Zeitalter der Globalisierung 10 Wolfgang Clement Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Mittelstandspolitik der Bundesregierung zur Finanzierung des deutschen Mittelstands 17 Dr. Angela Merkel MdB Vorsitzende der CDU Deutschlands Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Herausforderung der Politik: Mittelstandsfinanzierung verbessern 22 Matthias Platzeck Ministerpräsident des Landes Brandenburg Finanzierung des ostdeutschen Mittelstands 29 Prof. Dr. Clemens Börsig Mitglied des Vorstands Deutsche Bank AG Präsident der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.v. Finanzierung des deutschen Mittelstands aus Sicht der Deutschen Bank 36 2

3 Dr. Friedrich Homann Generalbevollmächtigter der Interessengemeinschaft Mittelständischer Mineralölverbände e.v. Öffentliche Förderpolitik für die Mittelstandsfinanzierung 39 Joachim Dirschka Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig Stärkung der Eigenkapitalausstattung des deutschen Mittelstands 44 Michael Sommer Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Finanzierung des deutschen Mittelstands 50 Dr. Helga Steeg Exekutivdirektorin der Internationalen Energie-Agentur IEA a.d. Finanzielle Förderprogramme für den deutschen Mittelstand eine ordnungspolitische Frage 56 Anhang Mitglieder des RKW-Kuratoriums 61 Veröffentlichungen des RKW-Kuratoriums 65 3

4 Dr. Otmar Franz Finanzierung des deutschen Mittelstands im Zeitalter der Globalisierung In seiner Jahressitzung 2003 hat sich das Kuratorium des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft mit der Finanzierung des deutschen Mittelstands im Zeitalter der Globalisierung auseinandergesetzt. Die wichtigsten Beiträge der Kuratoriumsmitglieder werden hier vorgestellt. Einleitend schildert Prof. Dr. Wolfgang Maßberg, der langjährige Rektor der Bochumer Universität, die Situation mittelständischer deutscher Unternehmen im Zeitalter der Globalisierung. Maßberg analysiert die exogenen und endogenen Einflußfaktoren, von denen die wirtschaftliche Entwicklung mittelständischer Unternehmen abhängt. Eine Verbesserung der exogenen Faktoren, vor allem eine Senkung der Staatsquote und der Lohnzusatzkosten und eine radikale Vereinfachung des Steuersystems sind für ihn unabdingbar. Besonders betont Maßberg die herausragend strategische Bedeutung des Cashflow-Managements und des Innovationsmanagements sowie die Internationalisierung, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu steigern. Flexibilität, Weitblick, Kreativität und Agilität, Vertrauen und Motivation aller im Unternehmen tätigen Menschen sind für ihn entscheidend für eine gesunde Finanzierung des Unternehmens. Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement betont, dass die Finanzierung des Mittelstands eines der wichtigsten Themen der Mittelstandspolitik der Bundesregierung ist. Um in neue und erweiterte Produktions- und Dienstleistungsapparate zu investieren, sind die Unternehmen auf eine ausreichende Finanzierung angewiesen. Die Bundesregierung will den Mittelstand in Finanzierungsfragen intensiv unterstützen und beraten. Mit der Fusion von KfW und DtA und dem Entstehen der neuen KfW- Mittelstandsbank hat sie ein schlagkräftiges Instrument dafür geschaffen. Die drei großen zentralen Finanzierungssäulen der Bundesregie- 4

5 rung sind nach der konzeptionellen Neuordnung die Kreditprogramme des Bundes, das Mezzanin-Kapital-Angebot und das Risiko- bzw. Beteiligungskapital. Die Ausweitung der mezzaninen Finanzierung ist von besonderer Bedeutung für eine sichere finanzielle Basis des Mittelstands. Neben dem bisherigen EKH gibt es ein ERP-Kapital für Wachstum. Das bisherige KfW-Programm Kapital für Arbeit wird fortentwickelt. Alle Investitionen, die einen Beschäftigungseffekt bringen, sollen gefördert werden. Der Bund wird - wie Wolfgang Clement abschließend feststellt seinen Teil dazu leisten, dass sich die Chancen mittelständischer Unternehmen für eine günstige Finanzierungsbasis durch Kredite, Nachrangkapital oder echtes Beteiligungskapital erhöhen. Dr. Angela Merkel MdB, die Vorsitzende der CDU Deutschlands und der CDU/CSU Bundestagsfraktion, umreißt zunächst die Herausforderungen, vor denen die Politik heute steht, damit der Mittelstand, das Herz der Sozialen Marktwirtschaft, wieder zum Motor für Wachstum und Beschäftigung wird. Verläßlichkeit, Planungssicherheit und Vertrauen müssen wieder hergestellt werden. Eine solide Politik wird durch Inhalt und Stil Vertrauen fördern. Die Bedürfnisse der mittelständischen Wirtschaft müssen ins Zentrum der Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik stehen. Die Finanzierung des Mittelstands ist der zentrale Punkt. Kleinere und mittlere Unternehmen bleiben nur wettbewerbsfähig, wenn sie genügend Finanzmittel für Expansionsvorhaben erhalten. Die Finanzierung von Existenzgründern und bestehenden Unternehmen muss verbessert werden, der Zugang zu Beteiligungskapital ist zu forcieren. Neben einer verbesserten Mittelstandsfinanzierung sind Strukturreformen notwendig. Mehr Mut zu Wettbewerb, Freiräumen und Eigenverantwortung sind erforderlich. Das gegenwärtige Einkommensteuergesetz ist durch ein neuformuliertes zu ersetzen, das den Prinzipien der Verständlichkeit und der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit entspricht. Auf dem Arbeitsmarkt ist das starre deutsche Arbeitsrecht zu reformieren, mehr Freiräume für Beschäftigung sind zu schaffen. Bei den sozialen Sicherungssystemen ist eine gerechte Neujustierung notwendig. Die Unternehmer in Deutschland müssen wie Angela Merkel abschließend feststellt die Freiräume zurückerhalten, in denen sich Leistungswille und Innovationskraft entfalten können, um ausreichend für die Herausforderung der globalen Zeit des 21. Jahrhunderts gerüstet zu sein. 5

6 Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Matthias Platzeck legt den Schwerpunkt seiner Ausführungen auf die Finanzierung des ostdeutschen Mittelstands. Sie ist bei rauem nationalem wie internationalem Wettbewerb, bei flauer Konjunktur und scharfen Anpassungskrisen auf wichtigen Teilmärkten nicht gesichert. Die Eigenkapitalschwäche vieler Betriebe ist existenzgefährdend. Viele Firmen sind nur schwach in die entscheidenden unternehmerischen Netzwerke eingebunden. Die Zugänge zu überregionalen Märkten sind zu schmal. Da die Eigenkapitalquote ostdeutscher Unternehmen weit unter dem Bundesdurchschnitt liegt, sind ostdeutsche Unternehmer viel stärker auf Bankkredite angewiesen. Darlehen für ein durchschnittliches Ost-Unternehmen sind teurer als für ein entsprechendes West-Unternehmen und vielfach überhaupt nicht zu erhalten. Neben der Verbesserung von Managementkompetenzen müssen Anreize geschaffen werden, die den privaten Kapitalzufluss beschleunigen. Beispiele hierfür sind das im Land Brandenburg praktizierte Liquiditätssicherungsprogramm, bessere Durchleitung von Förderkrediten, aber auch direkte staatliche Hilfen zum Erwerb von Fremdkapital. Die Steigerung der Eigenkapitalquote und die Erschließung von alternativen Finanzierungsquellen ist entscheidend. Die öffentliche Förderung muss sich wie Matthias Platzeck abschließend feststellt noch stärker als bisher auf die Verbesserung der Eigenkapitalbasis der Unternehmen in Ostdeutschland ausrichten. Prof. Dr. Clemens Börsig, Präsident der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.v. und Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank AG, nimmt zur Finanzierung des Mittelstands aus der Sicht der größten deutschen Bank Stellung. Die Mittelstandsfinanzierung für die Deutsche Bank ist durch vergleichsweise hohe Ausfälle und mangelnde Rentabilität gekennzeichnet. Banken müssen zu marktgerechten Preisen finanzieren. Die Bonität von Unternehmen wird maßgeblich durch deren Profitabilität bestimmt, wobei sich die Rahmenbedingungen verschlechtert haben. Die Finanzierung ist dennoch im internationalen Vergleich trotz hoher Verschuldung für mittelständische Unternehmen relativ günstig. Zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für den deutschen Mittelstand müssen die Unternehmen ihre Finanzierungsstruktur, insbeondere die Eigenkapitalbasis verbessern, die Banken müssen neue Finanzierungsoptionen mit Produkten wie Private Equity, Mezzaninkapital und Verbriefung von Forderungen eröffnen und die Politik sollte Bürokratie abbauen, die Steuer- und Abgabenlast senken und langfristig berechenbar sein. 6

7 Der Generalbevollmächtigte der Interessengemeinschaft mittelständischer Mineralölverbände Dr. Friedrich Homann, der lange Jahre als Ministerialdirigent im Bundeswirtschaftsministerium für die Probleme der Mittelstandsfinanzierung zuständig war, betont, dass vor dem Hintergrund von Basel II und den Veränderungen auf den internationalen Kapitalmärkten von allen Beteiligten die Mittelstandsfinanzierung auf den Prüfstand gestellt und mit neuen Überlegungen befruchtet werden muss. Die Unternehmen müssen sich auf das Rating durch die Hausbanken vorbereiten, sich stärker öffnen, ihre Strategien und Planungen darlegen und sich der Eigenkapitalstärkung widmen. Für den Bankensektor muss versucht werden, den gegenwärtigen Entwicklungen des Rückzugs entgegenzuwirken. Für die öffentliche Förderpolitik sind die bewährten Förderinstrumente fortzuführen und neue der Situation angepasste Instrumente zu entwickeln. Friedrich Homann macht konkret Vorschläge für die Verbesserung der öffentlichen Förderpolitik für die Mittelstandsfinanzierung. Der Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig Joachim Dirschka konzentriert sich in seinem Beitrag auf die Stärkung der Eigenkapitalausstattung des deutschen Mittelstands. Neben günstigen steuer- und abgaberechtlichen Rahmenbedingungen und einer Reduzierung bürokratischer Hürden benötigt der Mittelstand vor allem Kapital, um kreative Produkt- und Dienstleistungsideen umzusetzen. Der Finanzierungsbedarf und die Finanzierungsbedingungen im Handwerk und im Mittelstand unterliegen, wie Joachim Dirschka ausführt, einem grundlegenden Wandel. Im Vordergrund steht die Aufgabe, die Möglichkeiten der Eigenkapitalbildung im Unternehmen zu verbessern, d.h. die Innenfinanzierung zu fördern. U.a. am Beispiel Österreichs zeigt der Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig Vorschläge für die Erhöhung des Eigenkapitals auf. Nicht zuletzt müssen die Förderbanken neben dem klassischen Förderkredit und dem Beteiligungskapital dem Mezzanin-Kapital größere Bedeutung zumessen. Für die Deutschen Gewerkschaften stellt der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Michael Sommer fest, dass die Finanzierung des deutschen Mittelstands, seiner nachhaltigen Versorgung mit Liquidationsmitteln durch das deutsche Bankensystem und die Kapitalmärkte eine besondere Bedeutung zukommt. Die Mittelstandsfinanzierung wird von den Gewerkschaften mit Aufmerksamkeit ver- 7

8 folgt, weil die durch Liquiditätsengpässe entstehenden Unternehmenskrisen in der Regel zu Lasten der beschäftigten Arbeitnehmer enden. Die Hauptursache des Problems liegt wie Michael Sommer ausführt v.a. im Systembruch, den die Basel II-Debatte für das deutsche Kreditwesen ausgelöst hat, sowie in der Geschwindigkeit desselben, die eine mangelnde Vorbereitung der beteiligten Akteure nahezu unvermeidlich machte. Die deutschen Gewerkschaften begleiten die Vereinbarungen der Zentralbanken und Bankenaufsichtsbehörden im Baseler Ausschuss und ihre Auswirkungen auf in der EU geltenden Eigenkapitalvorschriften kritisch und werden sie daran messen, dass sie den Bestand kleiner und mittlerer Unternehmen und damit ein Großteil der Arbeitsplätze in Deutschland nicht gefährden. Die Reform der Eigenkapitalvorschriften sind nicht nur die Auswirkungen auf die Banken und das Finanzsystem, sondern auch die Auswirkungen auf Unternehmen und Beschäftigungsentwicklung sind zu beachten. Der DGB begrüßt daher, dass für die Kreditvergabe an KMU im Baseler Ausschuss Ausnahmeregelungen vereinbart werden könnten. Abschließend setzt sich Dr. Helga Steeg, die langjährige Exekutivdirektorin der internationalen Energie-Agentur IEA, mit der ordnungspolitischen Frage auseinander, ob bei den immer wieder geforderten finanziellen Förderprogrammen für den deutschen Mittelstand der Wettbewerb auf Dauer gefördert oder eher behindert wird. Der deutsche Mittelstand muss sich dem innerdeutschen und europäischen Wettbewerb stellen. Die Risikobereitschaft durch angemessene staatliche Hilfestellen ist so Helga Steeg angebracht. Die Frage über den Einfluss der Förderung auf den Wettbewerb hängt vom Verlauf der Förderung und der Erreichung des Zwecks ab. Ein Monitoring ist zweckmäßig. Bei nachhaltiger Besserung der wirtschaftlichen Lage sollte dem Bankensektor mehr Risikobereitschaft für die Mittelstandsfinanzierung zumutbar sein. Helga Steeg schließt ihre Analyse mit der Feststellung, dass die zeitlichen und inhaltlichen Begrenzungsmöglichkeiten finanzieller Sonderprogramme im Interesse der angemessenen Rollenverteilung zwischen Markt, Unternehmern und Politik nicht aus dem Auge verloren werden sollten. Dankbar bin ich den Wissenschaftlern, Politikern, Unternehmern und Gewerkschaftlern, die als Mitglieder des Kuratoriums des RKW mit ihren Beiträgen wichtige Anregungen zur Finanzierung des deutschen 8

9 Mittelstands im Zeitalter der Globalisierung gegeben haben. Die konstruktive Diskussion der teils sehr unterschiedlichen Ansätze im Kuratorium ist in die praktische Arbeit des gemeinnützigen RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft eingeflossen. Für die Finanzierungsprobleme des deutschen Mittelstands gibt es keine Patentrezepte. Große Anstrengungen aller Beteiligten zur Lösung der vor uns liegenden Aufgaben sind notwendig. 9

10 Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Maßberg Die Situation mittelständischer deutscher Unternehmen im Zeitalter der Globalisierung Politische Rahmenbedingungen für Unternehmen müssen berechenbar sein Die wirtschaftliche Entwicklung mittelständischer Unternehmen hängt von einer Fülle exogener und endogener Einflussfaktoren ab. Die exogenen Faktoren beherrschen seit geraumer Zeit die innenpolitische Diskussion, ohne jedoch bislang eine nachhaltige Veränderung zu Gunsten der Unternehmen herbeigeführt zu haben. Eine Verbesserung dieser exogenen Faktoren muss dringend erfolgen Stichworte in diesem Zusammenhang sind Senkung der Staatsquote und der Lohnzusatzkosten, radikale Vereinfachung des Steuersystems, verbunden mit steuerlichen Entlastungsmaßnahmen, Ermöglichung vertraglich vereinbarter Kündigungsregelungen und zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einvernehmlich erzielter, vom Tarifvertrag abweichender Abmachungen sowie die Streichung von Erhaltungssubventionen für nicht wettbewerbsfähige Strukturen, um nur die wichtigsten zu nennen. Weniger staatliche Regulierung schafft mehr Freiraum für Innovationen, Wertschöpfung und nachhaltiges Wachstum. Die Berechenbarkeit exogener Einflüsse ist von entscheidender Bedeutung für den Erhalt unzähliger Betriebe über den anstehenden Generationenwechsel hinaus. Zu vielen Mittelstandsunternehmen droht das Aus, weil die Nachfolgefrage nicht gelöst ist. Die potentielle Nachfolgegeneration scheut vielfach das Risiko, ein Unternehmen unter nicht mehr berechenbaren Rahmenbedingungen führen zu müssen. Zukunftsvisionen hinsichtlich einer erfolgreichen Weiterentwicklung des Unternehmens sind vielfach einer pessimistischen Einschätzung unternehmerischer Gestaltungsmöglichkeiten gewichen. Zukunftsängste bremsen nicht nur den Konsum der Bürger, sie sind auch eine ernste Gefahr für die weitere Existenz mittelständischer Unternehmen. 10

11 An die Situation der mittelständischen Wirtschaft, in der mehr als zwei Drittel aller Arbeitsplätze angesiedelt sind, ist wiederum in hohem Maße an die in Deutschland vorherrschende Sorge um die Beschäftigungssituation gekoppelt. Alle Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation müssen deshalb ganz wesentlich auf eine Stabilisierung der mittelständischen Unternehmen hinauslaufen. Die Voraussetzung ist, dass wieder eine positive Stimmung des Aufbruchs, der Veränderung und des Zukunftsvertrauens geschaffen wird. Nur in einem Klima der Zuversicht, der Angstfreiheit und des Mutes können Kreativität und Innovation gedeihen, die wichtigsten nachwachsenden Rohstoffe für die Sicherung unserer Zukunft. Eine wichtige gemeinsame Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wird es auch sein, eine breitere Akzeptanz des technischen Fortschritts in unserer Gesellschaft zu schaffen - Vertrauen als Nährboden für Innovationen, die Grundlage allen Fortschritts sind. Qualifizieren für den Innovationswettbewerb Neben dem Abbau der den Mittelstand am Standort Deutschland belastenden exogenen Einflüsse hängen die Überlebens- und Weiterentwicklungschancen der Unternehmen weitgehend davon ab, ob sie für einen rasch wachsenden Innovationswettbewerb gerüstet sind und ob sie am Prozess der Globalisierung partizipieren können. Seit eh und je ist die Flexibilität der mittelständischen Unternehmen eine besondere Stärke der deutschen Wirtschaft. Flexibilität muss jedoch gepaart sein mit der Fähigkeit, durch Einsatz von intellektueller Kompetenz der Mitarbeiter Innovationen hervorzubringen. Zwei Stossrichtungen sind somit zu verfolgen: Die Innovationsfähigkeit mittelständischer Betriebe muss verbessert werden, und sie dürfen nicht von den Chancen der Globalisierung der Märkte abgekoppelt bzw. nur einseitig mit den Risiken der Globalisierung konfrontiert werden. Die wirtschaftliche und soziale Zukunft Deutschlands wird maßgeblich davon abhängen, dass es uns gelingt, auf dem globalen Marktplatz wieder Vorsprünge im Innovationswettbewerb zu gewinnen. Innovation ist die Grundlage für weiteres Wachstum und Markterfolge und damit für Beschäftigung und Wohlstand. 11

12 Gerade auch das Potenzial der mittelständischen Wirtschaft ist hinsichtlich der Teilnahme am nationalen und internationalen Innovationswettbewerb für die Zukunftsentwicklung unseres Landes von entscheidender Bedeutung. Die depressive wirtschaftliche Situation der letzten Jahre hat leider häufig dazu geführt, dass die kurz- und mittelfristigen Überlebensstrategien gegenüber langfristigen Entwicklungsstrategien immer mehr in den Vordergrund unternehmerischer Entscheidungen traten. Die Entwicklung nachhaltiger, zukunftsorientierter Unternehmensvisionen musste zurückstehen. Das Wachstumspotential mittelständischer Unternehmen muss wieder effizienter genutzt werden. Eine langfristige Fokussierung der Produktentwicklung gehört ebenso dazu wie eine nachhaltige Steigerung der Lieferservicequalität und des After-Sales-Service. Die Produktentwicklungsstrategie muss verstärkt das Angebot produktnaher Dienstleistungen einbeziehen. Es müssen ferner alle Chancen wahrgenommen werden, Elemente des Wertschöpfungsprozesses, in denen der mittelständische Zulieferer eine besonders hohe Kompetenz besitzt, innerhalb der Produktionsprozesskette bei größeren Kundenbetrieben zu übernehmen. Auf diese Weise kann er zum Outsourcing-Partner von großen Unternehmen werden. Andererseits gilt es auch, darüber nachzudenken, welche nicht wettbewerbskritischen Geschäftsprozesse zur Entlastung und Komplexitätsverringerung des Geschäftsmodells ausgelagert werden können, wie beispielsweise bestimmte Finanzbereiche Betriebsabrechnung und Teilbereiche der Buchhaltung -, aber auch Wartungs-, Instandhaltungs-, Logistik- und Lagerprozesse. Auch bestimmte Kundendienstleistungen müssen in solche Auslagerungsüberlegungen einbezogen werden. Eine herausragende strategische Managementaufgabe muss sich auf das Cashflow-Management im Interesse der Liquiditätssicherung beziehen. Die Darstellung der Ertragslage im Hinblick auf Erfolgs- und Risikofaktoren ist vor dem Hintergrund des Basel-II-Ratings zwingend. Dafür müssen die Unternehmen entsprechende Instrumente für Planungsrechnung und Liquiditätssteuerung implementieren, um Kreditgebern zuverlässige Informationen über ihre Fähigkeit, prognostizierte Erträge zu erwirtschaften, liefern zu können. Die Analysefähigkeit bezüglich der Ertragslage im Hinblick auf Erfolgs- und Risikofaktoren muss 12

13 erheblich gestärkt werden. Nur wenn die mittelständischen Unternehmen es schaffen, die finanzielle Transparenz zu verbessern, kann das Rating für sie gute Erfolgspotentiale aufdecken. Gelingt es ihnen nicht, werden die Banken bei der Kreditvergabe wesentlich zurückhaltender sein. Eine weitere dringende Aufgabe in den mittelständischen Unternehmen muss das Innovationsmanagement sein, mit dem Ziel, die Innovationsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten und möglichst zu steigern. Das Management muss dafür Sorge tragen, dass die Ideenfindung durch qualifizierte und engagierte Mitarbeiter systematisch und kontinuierlich vorangetrieben wird, die strategische Bewertung von Innovationen zügig erfolgt und damit die Innovationsfähigkeit nachhaltig gesichert wird. Vor allem muss die Unternehmensführung bei allen Mitarbeitern Vertrauen in die Zukunft schaffen. Der Innovationswettbewerb ist stets auch ein Zeitwettbewerb. Kluge Ideen zu produzieren führt nur dann zum Erfolg, wenn man bei der Umsetzung in vermarktungsfähige Produkte auch schneller ist als andere. Innovationen sind aber nicht das Werk Einzelner, sie setzen die Zusammenarbeit im Team voraus. Den komplizierten Weg von einer Erfindung bis zum Markt kann kein Einzelkämpfer bewältigen. Das Unternehmen braucht ein erfolgreiches Mannschaftsspiel. Die Steigerung der Unternehmenskompetenz für diesen Innovations- und Zeitwettbewerb ist die herausragende Managementaufgabe, gerade auch in den mittelständischen Unternehmen. Sie ist der Schlüssel zur Lösung der aktuellen Probleme, die aus der Dynamisierung und Globalisierung der Wettbewerbsbedingungen herrühren. Bei der Entscheidung über Finanzierungskonditionen für mittelständische Unternehmen auf der Grundlage des Ratings nach Basel II werden die Qualität des Managements und dessen Fähigkeit, richtige strategische Entscheidungen zu treffen und mit motivierten Mitarbeitern agil auf die Erfordernisse des Marktes reagieren zu können, eine wichtige Rolle spielen. Für die Unternehmen des industriellen Mittelstandes ist die Internationalisierung unverzichtbar, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu steigern. Qualifikation ist dafür eine wesentliche Voraussetzung. Eine kontinuierliche und systematische Weiterbildung in allen hierarchischen Ebenen des Unternehmens ist entscheidend für den Erfolg im 13

14 Innovationswettbewerb. Optimales Wissensmanagement wird immer mehr zu einem wichtigen Erfolgsfaktor mittelständischer Unternehmen. Es muss gepaart sein mit Veränderungsbereitschaft und Lernfähigkeit der Unternehmensorganisation und aller im Unternehmen tätigen Menschen. In diesem Bereich lassen sich noch wesentliche Erfolgsressourcen erschließen. Eine nachhaltige Stärkung der Kundenbeziehungen stellt eine weitere Herausforderung für den Mittelstand dar. Das eigene Kompetenzpotenzial muss verstärkt genutzt werden, um mit dem Kunden partnerschaftlich Lösungen zur Steigerung des Kundenerfolgs zu suchen. Einhergehen muss damit die Konzentration auf Kernprozesse, die gemeinsam mit Schlüsselkunden optimiert werden und eine Komplexitätsreduzierung der Geschäftsprozesse zum Ziel haben. Der Mittelstand als Mitspieler im Globalisierungsprozess Die zukünftige Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft Deutschlands hängt in entscheidendem Maße davon ab, dass die Unternehmen nicht zu den Verlierern im Globalisierungsprozess werden. Sie müssen einen besseren Zugang zu den Wachstumsmärkten erhalten, die in der Regel weit vom deutschen Unternehmensstandort entfernt liegen und die zudem eine Überwindung erheblicher sprachlicher und kultureller Barrieren voraussetzen. Werden mittelständische Unternehmen von den Globalisierungsentwicklungen der großen Unternehmen abgekoppelt, so verlieren sie zwangsläufig an Markt- und Beschäftigungsvolumen. Großunternehmen, die Produktionsaktivitäten ins Ausland verlagern, werden in der Regel bestrebt sein, auch auf Zulieferprodukte aus dem regionalen Umfeld des Auslandsstandorts Zugriff zu haben. Die bisherigen Zulieferer für den Standort in Deutschland werden entsprechende Marktsegmente verlieren. Um den wegfallenden Deckungsbeitrag aus der Produktion am deutschen Standort zu kompensieren, müssen sie der Etablierung deutscher Großunternehmen in den Wachstumsmärkten folgen können. Wie mittelständische Unternehmen ohne finanzielle Überforderung und unübersehbare Risiken der Abseitsfalle einer Beschränkung auf den 14

15 Standort Deutschland entgehen können, lässt sich an folgenden Thesen festmachen: 1. Der rasch zunehmende Aufbau von Produktionsstätten im Ausland seitens deutscher Großunternehmen eröffnet die Chance für mittelständische Zulieferer, ebenfalls in den entsprechenden Ländern Fuß zu fassen. Schon in Deutschland aufgebaute Geschäftsbeziehungen zu den betreffenden Großunternehmen werden in aller Regel auch die Keimzelle bilden für den Aufbau eines Marktes am neuen Auslandsstandort. Zahlreiche erfolgreiche Beispiele dafür gibt es in der Volksrepublik China, wo die Ansiedlung deutscher Großunternehmen, wie z.b. Volkswagen, BASF, Bayer und ThyssenKrupp, den Rückenwind bietet für einen Markteintritt mittelständischer Betriebe. Ohne diese Initialzündung durch partnerschaftliche Beziehungen zu den Großen sind die meisten mittelständischen Betriebe beim Aufbau von fernliegenden Standorten, wie z. B in China, überfordert. 2. Das Entstehen einer mittelständischen Peripherie qualifizierter deutscher Zulieferunternehmen bzw. entsprechender Joint Ventures am Auslandsstandort begünstigt Agilität und Flexibilität der deutschen Großunternehmen auf dem betreffenden Markt. Das Qualitätslabel Made in Germany für deutsche Marken wird als Made by Germany anerkannt werden, wenn auch die Zulieferer am Auslandsstandort die entsprechenden Qualitätsnormen sicherstellen. Diese Voraussetzung können deutsche Zulieferer am Standort in der Regel nachhaltiger gewährleisten als neue regionale Partner ohne langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements. 3. Die Erfolgschancen mittelständischer Partner am Auslandsstandort steigen, wenn diese Unternehmen sich auch als Entwicklungspartner verstehen und den Produktadaptionsprozess des Großunternehmens an die Bedürfnisse der regionalen Kunden bezüglich ihrer Zulieferkomponenten begleiten. Es ist an der Zeit, dass die Politik ihre Führungsverantwortung für das Unternehmen Deutschland qualifiziert und berechenbar wahrnimmt und die mittelständischen Betriebe wieder als bedeutende Leistungsträger unserer Volkswirtschaft begreift. Es müssen endlich die Maß- 15

16 nahmen getroffen werden, die geeignet sind, Zukunftsvertrauen an die Stelle eines lähmenden Fatalismus treten zu lassen. Es ist aber auch an der Zeit, dass sich die mittelständischen Unternehmen ihrerseits wieder selbstbewusst auf ihre traditionellen Qualifikationen rückbesinnen: Flexibilität und Weitblick, Kreativität und Agilität, getragen von Zuversicht, Vertrauen und Motivation aller im Unternehmen tätigen Menschen. 16

17 Wolfgang Clement Mittelstandspolitik der Bundesregierung zur Finanzierung des deutschen Mittelstands Die Finanzierung des Mittelstandes ist eines der wichtigsten Themen der Mittelstandspolitik der Bundesregierung. Zukunft und Möglichkeiten der Mittelstandsfinanzierung werden in den letzten Jahren so umfassend diskutiert wie nie zuvor. Diskutiert wird vor dem Hintergrund der von vielen Mittelständler beklagten Zurückhaltung der Banken, aber auch anderer Kapitalgeber, dringend notwendige finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Dadurch verringert sich der Spielraum, Wachstumschancen zu nutzen und Unternehmen neu zu gründen. Um in neue oder erweiterte Produktions- und Dienstleistungsapparate zu investieren, sind die Unternehmen auf eine ausreichende Finanzierung - und das heißt in Deutschland vor allem auf Kreditaufnahme - angewiesen. Kreditinstituten kommt die wichtige Rolle zu, diese Unternehmen mit langfristigen Finanzierungsmitteln zu marktgerechten Preisen zu versorgen. Dies gelingt bei einem naturgemäß in der Fläche aufgestellten Mittelstand umso besser, je stärker private Banken, Sparkassen oder Genossenschaftsbanken ebenfalls in der Fläche präsent sind. Bei dem nicht zu bestreitendem rückläufigen Kreditneugeschäft gab es deshalb weniger Einbußen bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die traditionell in der Fläche operieren. Die gesamtwirtschaftliche Aufgabe der Banken besteht wie zwar oft gefordert aber nicht darin, den Mittelstand mit Krediten zu jedem Preis zu versorgen, sondern zu Preisen, die ein selbst nach Wettbewerbsfähigkeit strebendes Bankensystem anbieten kann. Dies grundsätzlich vorausgeschickt, gibt es für die Verringerung des Kreditneugeschäfts beim Mittelstand gravierende konjunkturelle aber genauso gewichtige strukturelle Gründe. Infolge der Wachstumsverlangsamung seit Mitte 2000 haben alle Unternehmen die Ausrüstungsinvestitionen in 2001 real um 5% gegenüber dem Vorjahr verringert. In 2003 lagen die Rückgänge im zweistelleigen Bereich. Die Unternehmen nutzten das niedrige Zinsniveau nicht. 17

18 Es gibt überaus ermutigende Anzeichen, dass Deutschland vor einen Aufschwung steht, auch wenn sich diese Zeichen für eine konjunkturelle Belebung zur Zeit noch nicht in den Ergebnissen des KfW-Indikators Mittelstandskonjunktur niederschlagen. Da aber die Mittelstandskonjunktur der Gesamtkonjunktur erfahrungsgemäß immer etwas hinterher läuft, überrascht dieses Ergebnis nicht. Um so wichtiger ist es, mit der Agenda 2010 und der vorgezogenen Steuerreform das interne Wachstumspotenzial zu stärken. Nur dies wird gesamtwirtschaftlich dazu führen, dass die zu beobachtende Stimmungswende sich dauerhaft auch in realwirtschaftlichen Daten bestätigt. Dann wird - so meine ich - auch die Erholung im Mittelstand nur noch eine Frage der Zeit sein. Auch aus Bankensicht gibt es konjunkturinduzierte Verhaltsweisen. Viele Kreditinstitute haben zwar das Kreditlimit aufrecht erhalten, aber nur zu schlechteren Konditionen. Für diese Entwicklung ist zum einen die konjunkturelle Schwäche des Mittelstandes verantwortlich, die sich natürlich in schlechteren Unternehmensergebnissen niederschlägt. Die zunehmend risikoorientiert denkenden Banken haben auf geringere und ungewissere Erfolgsaussichten mit schärferen Maßstäben reagiert. Folge der enormen Wertberichtigungen der letzten Jahre ist eine verstärkte Zurückhaltung im Neugeschäft. Zum anderen stehen auch viele Kreditinstitute selbst vor erheblichen Ertrags- und Kostenproblemen, die es notwendig machen, die Strukturen durchgreifend neu zu ordnen und das Risikoverhalten zu überdenken. Dies ist schmerzlich, aber notwendig, um in einem zunehmend internationalen Geschäft wettbewerbsfähig zu bleiben. Im internationalen Vergleich rangieren die Erträge deutscher Banken beim Kundenkreditgeschäft am unteren Ende der Skala. Die angekündigten schärferen bankenaufsichts-rechtlichen Regeln haben diese ohnehin vorhandenen Tendenzen beschleunigt. Die Kreditinstitute sind nicht nur dabei, alle Kostenpositionen auf den Prüfstand zu stellen, sondern auch die Ertragschancen durch risikoorientierte Preise bei den Kreditnehmern zu erhöhen. Ziel ist es, dass sich das bei jedem Kunden übernommene Risiko auch im Preis niederschlägt. Dieser Grundgedanke ist auch in den neuen Baseler Eigenkapitalvorschriften angelegt. Er ist wirtschaftlich vernünftig und es gibt keine 18

19 guten Argumente, dagegen anzugehen. Dennoch führt Basel II nicht per se zu einer durchgreifenden Verteuerung der Kredite. Im Rahmen der Verhandlungen zu Basel II hat die Bundesregierung vielmehr sogar erreicht, dass bei sogenannten Retail-Krediten, d. h. bei Krediten bis zu 1 Mio. Euro die Eigenkapitalunterlegungsverpflichtungen der Hausbanken reduziert wurden. Davon profitiert die Mehrzahl der Kredite an mittelständische Unternehmen. Wenn es um Finanzierungsfragen geht, stehen aber nicht nur Banken vor neuen Entwicklungen, auch viele Mittelständler müssen umdenken. Wer langfristig unternehmerischen Erfolg haben will, muss der Frage der Bonität einen ebenso hohen Stellenwert einräumen wie dem Vertrieb, dem Einkauf oder der Personalentwicklung. Dabei ist Bonität nicht allein eine Frage von guten Bilanzen, sondern es spielt auch eine Rolle, wie das Unternehmen insgesamt aufgestellt ist, angefangen von den Produkten über Organisation und Management bis hin zur Nachfolgeregelung, die gelegentlich für Mittelständler ein Problem ist. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten des Mittelstandes bei seiner Finanzierung haben also sicher nicht nur eine Ursache. Ein wesentlicher Faktor der Problemverschärfung liegt aber auf jeden Fall im konjunkturellen Umfeld. Ich erwarte deshalb, dass die Finanzierungsprobleme abnehmen, wenn die Konjunktur stärker steigt. Gleichwohl sehe ich Ansatzpunkte zur Sicherstellung der Mittelstandsfinanzierung, die wir unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen und Umstrukturierungen im Bankensektor verfolgen müssen. Der Langfristkredit wird sicherlich noch für viele Jahre das dominierende Finanzierungsinstrument des Mittelstandes sein und für die kleinen Unternehmen auch immer bleiben. Für innovative Unternehmen und solche, die ihre Wachstumspotenziale nutzen wollen, wird jedoch die Beteiligungskapitalfinanzierung immer wichtiger. Das ist vielen noch nicht bewusst und sie sind auch innerlich noch nicht bereit dazu. Hier muss noch erhebliche Überzeugungsarbeit geleistet werden. Dies ist auch eine Aufgabe der mittelständischen Verbände und Organisationen. Von zunehmender Bedeutung sind auch mezzanine Finanzierungsformen, also Finanzierungsformen, die zwischen Eigenkapital und Fremdkapital angesiedelt sind, wie etwa Nachrangdarlehen. Diese sind im Grund- 19

20 satz für jeden Mittelständler geeignet. Bei dieser Finanzierungsart gibt es z. B. die von den Mittelständlern vielfach abgelehnten Mitspracherechte in der Geschäftsführung nicht. Als Bundesregierung wollen wir den Mittelstand in Finanzierungsfragen intensiv unterstützen und beraten. Mit der Fusion von KfW und DtA und dem Entstehen der neuen KfW-Mittelstandsbank hat die Bundesregierung ein schlagkräftiges Instrument dafür geschaffen. Die KfW- Mittelstandsbank wird zunächst das bisherige Programmangebot ordnen und gezielter ausrichten, um es für Mittelständler effizienter nutzbar zu machen. Ergebnis dieser konzeptionellen Neuordnung sind drei große zentrale Finanzierungssäulen. 1. Die Kreditprogramme des Bundes Diese sollen zu günstigen Konditionen und mit einem nach wie vor hohen Zusagevolumen im Rahmen des Hausbankenverfahrens fortgeführt werden. 2. Das Mezzanin-Kapital-Angebot (bisher z. B. bekannt als Eigenkapitalhilfe des Bundes für Gründer oder aus dem KfW-Programm Kapital für Arbeit ). Das Angebot soll materiell verstärkt und in den Zugangsvoraussetzungen verbreitert werden. 3. Risiko- bzw. Beteiligungskapital In diesem Bereich sollen die bestehenden Aktivitäten geordnet und durch wichtige Initiativen ergänzt werden.(bsp.: Beteiligungskapital für den breiten Mittelstand ) Von besonderer Bedeutung für eine sichere finanzielle Basis des Mittelstandes ist es nach Auffassung der Mittelstandsbank und uns, die mezzanine Finanzierung weiter auszuweiten. Deshalb soll das Angebot an Nachrangkapital nicht wie bisher (mit dem ERP-Eigenkapitalhilfe-Programm - EKH) auf den engen Existenzgründungsbereich beschränkt werden. Es soll zukünftig ganz allgemein kleineren und mittleren Unternehmen angeboten werden. Neben dem bisherigen EKH (nun als ERP-Kapital für Gründer bezeichnet) wird es ein ERP-Kapital für Wachstum geben. 20

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