PROTESTANT AUSGABE 51 SOMMER 2014 BONN und die REGION

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1 PROTESTANT AUSGABE 51 SOMMER 2014 BONN und die REGION Evangelische Einblicke Mut zu Veränderung Gemeinde Niederpleis ist beispielhaft 2 Wenn s um Geld geht nachhaltig Oikocredit investiert 4 Geh aus mein Herz: Landesgartenschau Zülpich mit Kirchengarten 8 Vorbildcharakter Ökologisch nachhaltige Investitionen in der Kirchengemeinde Meckenheim Liebe Leserin, lieber Leser! Ich habe die Wahl. Ich kann annehmen, dass alles Leben sich einer zufälligen Verkettung güns tiger Umstände verdankt. Ich kann mich auch für die genauso wenig beweisbare Option entscheiden, dass hinter allem ein Wille steht, der das Leben gewollt hat.»gott«sagen Menschen dazu. Ich habe die Wahl, das eine oder das andere anzunehmen. Bei der Option»Zufall«gibt es keine Instanz, vor der ich meinen Umgang mit mir und der Welt zu rechtfertigen hätte. Glaube ich aber an einen Schöpfer des Himmels und der Erde, kommt plötzlich Ver-Antwort-ung ins Spiel. Gott fragt nicht nur nach meinem Mitmenschen:»Kain, wo ist dein Bruder Abel«Er fragt auch nach meinem Um - gang mit dem, was er mir anvertraut hat.»bewahrung der Schöpfung«will Ausdruck solcher Verant - wortung sein, zu der diese Ausgabe des PROtestant Sie einlädt; nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Bei - spielen, die nachgeahmt werden dürfen. Dass meine Arm - banduhr seit zehn Jahren keine Batterien braucht, weil ein Solarmodul den nötigen Strom liefert, ist praktisch und schont die Ressourcen der Natur. Ob meine Armbanduhr für mich Teil meiner Glaubenspraxis ist, kann ich kommunizieren, muss ich aber nicht. Hauptsache, die Gedankenlosig keit hat ein Ende, mit der wir allzu lang die Schöpfung als unseren Besitz und nicht als Leihgabe Gottes betrachtet haben. Sie haben die Wahl. Auch bei der Entscheidung, wie Sie bewahren. Eine gesegnete Sommerzeit wünscht Ihr Dr. Eberhard Kenntner Superintendent Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel Tanken an der Erdgassäule: Kosten gespart, aber Tankstellen muss Pfarrer Mathias Mölleken manchmal noch suchen Klimaschutz und Energiewende sind heute in aller Munde. Gleich - zeitig steigt der Ausstoß des um - weltschädlichen Kohlen dioxyds in Deutschland weiter an, statt zu sinken. Wer daran etwas ändern möchte, muss handeln und inves tieren. Die Kirchengemeinde Mecken heim ist bereits seit mehreren Jahren auf diesem Weg.»Leben, was wir verkündigen«, umreißt Pfarrer Mat - hias Mölle ken das große Ziel, den Schöpfungsauftrag und die Verantwortung dafür gemeindlich um - zusetzen. Wichtige Bausteine dabei: Seit 2009 wird das Gemeindezentrum Frie dens kirche mit Erdwärme beheizt. Seit kurzem hat die Gemeinde einen alten Bus durch ein bivalentes Erdgasauto ersetzt. Und aktuell diskutiert das Pres - byterium über den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Flach - dach der Arche in Merl Euro hatte die landes - kirchenweit einzigartige Geo - thermieanlage gekostet. Sie spart jährlich etliche Tonnen klimaschädliches Treibhausgas.»Ob sich unser größtes Projekt auch wirtschaftlich rechnet, wird sich im Laufe der nächsten Dekade zeigen«, berichtet Mölleken. Gemessen daran fallen die Mehrkosten für den Erdgaswagen klein aus, zumal die geringeren Kraftstoffpreise diese bald auffangen werden, so seine Erwartungen. Doch der im Vergleich zum Benzin um bis zu 25 Prozent niedrigere CO 2 -Ausstoß ist mit einigen Umständen verbunden. Die Tank - stellendichte ist gering, die Reich - weite mit maximal 300 Kilometern ebenfalls und der Tankvorgang dauert länger. Unternehmer oder Nutzerin Das Thema Solarstrom zeigt, dass ökologisches Engagement wohl überlegt sein muss: Das 250 Quadrat meter große Dach der Arche muss saniert werden. Eine Maß - nahme, die sich für die Mecken - heimer wunderbar mit dem Bau einer neuen, klimafreundlichen Photo voltaikanlage verbinden lässt. Der Nachteil: Sanie rungskosten von Euro. Die größtmögliche Die Erde spendet Wärme: Seit 2009 verfügt die Friedenskirche über eine Geothermieanlage. Initiator Pfarrer Knut Dahl freut sich. Foto: Uta Garbisch Anlage selbst würde weitere Euro kosten. Eine Teillösung käme günstiger. Die Investition könnte sich nach 20 Jahren amortisieren, wenn die Technik so lange hält. Jetzt steht die Gemeindeleitung vor der spannenden Frage, ob sie»unternehmer oder Nutzer«sein will. Denn das reine Ernten und Verkaufen des ökologisch gewonnenen Stroms lohnt wirtschaftlich mehr, als diesen selbst zu nutzen. Für Mathias Mölleken geht es um ein angemessenes Verhältnis. Einen Teil des Solarstroms möchte er auf jeden Fall selbst verbrauchen.»wir sind keine reinen Unternehmer«, sagt Mölleken zu der Frage, die das Presbyterium demnächst entscheiden wird. Der mit all diesen Maßnahmen verbundene Vorbildcharakter seiner Gemeinde, die übrigens auch fair gehandelten Kaffee kocht, ist dem Theologen sehr wichtig:»bei allem Kompromissbehafteten haben wir als Kirche eine hohe Verant wortung.«kirchenge mein den, die sich ökologisch nachhaltiges Enga gement leisten können, sollten dieses Potenzial auf jeden Fall nutzen. Uta Garbisch Foto: Knut Dahl

2 Seite 2 PROTESTANT JULI/AUGUST 2014 Klimaschutz:»Jeder kann etwas tun!«der Umwelt-Experte der rheinischen Landeskirche fordert mehr Einsatz PRO: Wieso eigentlich»grüner Hahn«Richard Brand: Der Hahn ist auf vielen Kirchtürmen zuhause. Er steht dabei als Symbol für die Kirche und für den mahnenden Ruf zur Umkehr:»Es ist nicht zu spät!«;»worten müssen Taten folgen!«in der biblischen Erzählung (Matthäus-Evangelium Kap. 26, Vers 34) als Petrus Jesus verleugnete, war es der Hahn, der ihn durch sein Krähen an seinen Verrat erinnerte. Es geht beim»grünen Hahn«zwar nicht darum, einen Verrat anzuzeigen, aber er soll für mehr Aufmerksamkeit sorgen, soll daran erinnern, was es heißt, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Der Grüne Hahn ist somit eine Auf - forderung für systematisches Umwelt - management und ökologisches Han - deln in der Kirche. PRO: Was sind die größten»um - weltsünden«bei den Kirchen Richard Brand: Die Kirchen verbrauchen Energie und Ressourcen, sie emittieren Treibhausgase und belas - ten die Umwelt. Die Größen ordnung ist im Vergleich zu Industrie, Handel und Gewerbe oder Staat zwar deutlich geringer, aber der Umwelteinfluss ist nicht unbedeutend. Anders gesagt:»0,5 % der Treibhausgase in Deutsch - land sind evangelisch«, wie dies Alt- Präses Buß von der Evangelischen Kirche von Westfalen bei einer Rede treffend formulierte. Und auch bei den Kirchen exis tiert eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Bewahrung der Schöpfung ist vielen in der Kirche Auftrag und Leitbild; sie findet Eingang in wegweisende Foto: ekir.de synodale Beschlüsse. Danach gibt es häufig Defizite bei der Umsetzung, es kommt zu Verzögerungen, es werden andere Prioritäten gesetzt oder Um - weltschutz gilt als zu teuer. Angesichts der weiter zunehmenden Beein träch - tigungen durch den Klima wandel, braucht es aber nicht ein Mehr an guten Erklärungen, sondern nachhaltiges Handeln. Sich auf den eigenen Beschlüssen auszuruhen, wäre in meinen Augen ein wenig verantwortliches Verhalten. Ob dies schon»sünde«ist, darüber lässt sich debattieren. PRO: Zeitgemäße Technik ist ein wichtiger Baustein zum Erfolg im Umweltmanagement. Welche Rolle spielt der Faktor»Mensch«Richard Brand: Zu kunftsfähige Tech - no logien sind notwendig, aber nicht Richard Brand:»0,5 Prozent der Treibhausgase in Deutschland sind evangelisch«hinreichend. Es braucht Menschen, denen eine nach haltige und zu - kunftsfähige Entwicklung wichtig ist und die sich dafür einsetzen. Wenn neue Verfahren oder Pro - duktionsmethoden nicht entwi ckelt oder vorhandene Technologien nicht eingesetzt werden, hilft dies der Umwelt wenig. Es braucht Men schen in der Politik, die sich für Gesetze zur Stärkung des Umwelt schutzes einsetzen. Es braucht Menschen in der Industrie, denen ökologisches Wirt schaften etwas bedeutet. Es braucht Menschen, die sich bewusst für ökologische Produkte entscheiden und denen die Ein - haltung so zialer Stan dards bei der Produktion von Waren wichtig ist. Es braucht Engagement, um etwas zu verändern. Uta Garbisch Richard Brand ist Referent Umwelt, Klima, Energie im Düsseldorfer Landeskirchenamt. Der Diplom-Volkswirt kümmert sich neben der Einführung des»grünen Hahns«um die Entwicklung eines integrativen Klimaschutzkonzeptes und fördert eine stärkere Vernetzung bei Umweltthemen innerhalb und außerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland. Kirchen forcieren den»grünen Hahn«Bereits 700 Gemeinden haben ihn eingeführt Nachhaltig, wirtschaftlich und glaubwürdig: Seit 2003 leistet der»grüne Hahn«, das kirchliche Umweltmanagementsystem, einen erheblichen Beitrag zum kirchlichen Umweltschutz. Das Grund prin - zip des»grünen Hahns«besteht darin, Arbeits - ab läufe so zu organisieren, dass nicht nur der gesetzlich ge for - derte Um - welt schutz eingehalten, sondern eine kontinuierliche Ver rin ge rung der ne gativen Um - welt aus wir ku ngen in kirchlichen Einrichtungen erreicht wird. Am Anfang steht die Be - standsaufnahme: Wie viel Strom, Gas und Wasser werden verbraucht Wo be steht akuter Handlungs bedarf Oft werden Verbes serungs mög lichkeiten schon jetzt sichtbar. Ge bäude, Beschaffung und Ent sorgung werden in den Blick genommen. In Zeiten des Klimawandels und steigender Energiekosten liegen die Vorteile des kirchlichen Umwelt - managements auf der Hand: Der oft mühsame Weg vom Reden zum Tun soll nicht länger die Pioniertat Einzelner bleiben. Mit Hilfe eines Managementsystems wird Umweltund Ressourcenschutz in Kirchen - gemeinden und kirchlichen Einrich tungen zur Teamarbeit und kontinuierlich vorangetrieben. Viele Men schen auch aus dem Umfeld der Gemeinde werden zur Mitarbeit motiviert und sind an seiner Um set - zung beteiligt. Deutsch - land weit haben be - reits mehr als 700 evan - ge li sche wie kat h o li sche Kir - chengemeinden das kirchliche Um welt ma na ge ment - system Grüner Hahn eingeführt, jetzt soll es auch in der Region Bonn/ Rhein-Sieg Fuß fassen. Seit Sep tember 2013 läuft in Bonn ein vom Landeskir chen amt organisierter Schulungs kurs mit 20 Teilneh menden aus zehn evangelischen Kirchen gemein den aus vier Kirchen kreisen. gar FAIR-Antwortung für die Schöpfung«In vielen Gemeinden nehmen Ökologie und Gerechtigkeit einen festen Raum ein Sollen wir uns»fair«pflichten Diese Frage hat sich nicht nur die Kirchengemeinde Sankt Augustin Niederpleis und Mülldorf vor einigen Jahren gestellt und mit Ja beantwortet. In vielen Gemeinden sind die Themen Bewahrung der Schöpfung und Fairer Handel fester Teil des Gemeindelebens. Im Kirchenkreis Bonn wie in manchen Gemeinden gibt es einen eigenen Umweltbeauftragten. Rund um die Kessenicher Friedenskirche tagt die Arbeitsgruppe»Schöpfung bewahren«, die gerade einen großen Dis - kussionsabend zu Energiewende und Klimaschutz mitveranstaltet hat, und es wird überlegt, wie ein Kirchen - gebäude energiebewusst errichtet werden kann. Beispielhaft sind auch die Protes - tanten in Niederpleis mit dem»arbeitskreis für ökumenische Dia - konie und Bewahrung der Schöp - fung«. Hintergrund für dessen Start war die Frage: Müssen wir als Chris - ten für die»bewahrung der Schöp - fung«nicht besonders aktiv sein, weil wir eine besondere Ver - antwortung spüren und weil uns der Mangel an Gerech tig keit gegen über den Ge sell schaften des Südens alles andere als gleichgültig sein darf Die Mitglieder des Arbeitskreises haben sich Zeit genommen, um das Thema Ökologie und Gerechtigkeit fest in der Gemeinde zu verankern. Ein Jahr lang haben sie recherchiert und mit allen Gemein dekreisen gesprochen.»wir wollten von Anfang an möglichst viele Gemeindemitglieder mitnehmen«, sagt Susanne Nord - horn. Her ausgekommen ist eine praktikable und auf die Gemeinde zugeschnittene Herangehensweise Foto: Der Gemeindebrief bei der Umsetzung, an deren Spitze eine sogenannte»fair«pflichtung steht: ein Leitfaden mit der Überschrift»Aus FAIR antwortung für die Schöpfung«für alle Gruppierungen, der viele Hin weise gibt, wie wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit ge stärkt werden kann. Ökologisches Handeln fängt bei der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindehauses an. Sie existiert schon seit 2002 und wird nach der nun anstehenden Dachsanierung auch wieder aufgebaut.»wir haben das kalkuliert, und es rechnet sich immer noch, trotz Kosten für Aufund Abbau«, sagt Pfarrerin Britta Bongartz. Es setzt sich fort mit umweltfreundlichen Putzmitteln und Büromaterialien, Energiesparlampen und Müllver meidung und reicht bis zum Blumenschmuck. Der kommt zumindest von Frühjahr bis Herbst aus den Gärten der Gemein de - mitglieder. Die Nutzung von Lebens - mitteln aus re gio naler Produktion oder biologischem Anbau ist der Gemeinde wichtig, auch wenn es da Grenzen gibt. Doch ansonsten nimmt die Gemeinde die Mehrkosten für ökologisches Handeln in Kauf. Und dass die Überzeugungsarbeit,»die immer weiter und immer wieder geleistet werden muss«, auch greift, zeigt das Beispiel Kindertagesstätte. Dort gibt es nur noch einmal in der Woche Fleisch und Fisch, es kommen mehr Obst und Gemüse auf den Tisch und zunehmend Bioprodukte. Faires Wirtschaften und soziale Gerechtigkeit gehören ebenso zur»fair«pflichtung. Bei der Beschaffung von Waren und der Geldanlage wird auf fairen Handel geachtet, und auch beim Thema soziale Gerechtigkeit reicht der Einsatz weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Friedhelm Freyberg und seine Mitstreiter im Arbeitskreis wissen, dass alle Themen einen langen Atem brauchen.»wir wollen es nicht übertreiben, denn dann gibt es Widerstand.«Die Bewahrung der Schöpfung sei eben»ein immerwährender Prozess, in den ständig neue Erkenntnisse einfließen«. Angela Beckmann A PRO Der Niederpleiser»Arbeitskreis für ökumenische Diakonie und Bewahrung der Schöpfung«freut sich, wie sehr die eigene Gemeinde und das Presbyterium mitziehen. Neue Ideen gibt es immer wieder. Auch durch den Austausch mit anderen evangelischen und katholischen Gemeinden und Gruppen. Der AK lädt im November zu einem Werkstatttag, auch als Ideenquelle für andere: Werk - statttag, 22. November 2014, 10 bis 16 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer- Haus, Dietrich-Bon hoeffer-str. 39 in Sankt Augustin.

3 JULI/AUGUST 2014 PROTESTANT Seite 3»Da geht doch was«nachhaltigkeit konkret: Besuch im Siegburger»Repair-Café«Foto: Meike Böschemeyer Der betagte Teddy hat wieder beide Ohren am richtigen Platz, die Steh - lampe spendet erneut ihr warmes Leselicht und der ins Stottern geratene Mixer-Motor schnurrt gleichmäßig. An jedem ersten Samstag im Monat gibt es seit Kurzem ein Repair-Café im Sieg burger»zeit - raum«, dem Evange lischen Zentrum für Diakonie und Bildung. Mit Zangen, Schraubenziehern, Näh - garn und soliden Fachkennt nissen reparieren Ehrenamtler kos ten los defekte Toaster, Kaffee ma schinen oder Fahrräder. Oft sind es Klei nigkeiten, die den Unterschied von kaputt zu heil machen, eine neue Sicherung oder die geschlossene Naht. Die Idee der Repair-Cafés stammt aus Holland und zieht seit knapp fünf Jahren weltweit Kreise. Die Repara - tur-cafés leisten einen Bei trag zur Müllvermeidung und fördern die Weitergabe von Wissen rund ums Flicken und Instand setzen. Damit helfen sie, die sich immer schneller drehende Konsum spirale von»ka - putt wegwerfen neu kaufen«ein wenig zu verlangsamen und die persönliche Wert schätzung für unsere Alltagsdinge zu erhöhen. In Siegburg haben sich Birgit Binte-Wingen, Andrea Eisele und die Verbraucherzentrale für die Idee stark gemacht.»nach der Vorstel - lung in den Medien fanden sich sehr schnell interessierte Tüftler und Reparaturexpertinnen, die mitmachen wollten«, sagt Birgit Binte- Wingen, Koordinatorin der Frei - willigen-agentur der Diakonie. Rund 20 Männer und Frauen gehören inzwischen zum altersgemischten Team. Als Leiterin der Evange - lischen Erwachsenenbildung ist Andrea Eisele besonders davon angetan, wie im Repair-Café Wissen Im Repair-Cafe gehen Experten und Reparaturwillige gemeinsam auf Fehlersuche weitergegeben wird.»die Besucher geben ihre defekten Gegen stände nicht einfach zum Reparieren ab, sondern suchen und be heben den Fehler ge meinsam mit den Fach - leuten. Beide Seiten profitieren: Die einen lernen das Innenleben von Fön und Co. kennen und erweitern so ihre Fähig keiten. Die anderen sammeln Erfahrungen, wie sie ihre Fachkennt nisse am bes ten an die Frau oder den Mann bringen.«rund 30 Gäste kommen im Durchschnitt mit ihren kaputten Dingen und der Hoffnung auf eine geglück te Reparatur ins Siegburger Repair-Café. Zur rechtlichen Ab - siche rung unterschreiben sie zu - nächst eine Erklärung, dass mit der Fehlerbe hebung keinerlei Haf - tungsansprüche verbunden sind. Eventuelle Warte zeiten können mit Kaffee und Ku chen überbrückt werden. Anschlie ßend geht es gemeinsam mit den Fachleuten auf Fehler - suche. Selten geht der Daumen der Experten nach unten, dann lohnt sich die Reparatur nicht mehr. Meistens ist das defekte Gerät nach der Reparatur wieder flott. Manch - mal fehlt ein Ersatzteil und die Reparaturwilligen gehen mit dem Wissen nach Hause, wie sie die Instandsetzung selbst zu Ende bringen können. Jutta Huberti-Post Das Repair-Café Siegburg findet an jedem ersten Samstag im Monat von Uhr statt. Zeitraum, Evange lisches Zentrum für Dia - konie und Bildung, Ring straße 2, Sieg burg Tel.: Plastiktütenfreie Stadt Bonn Die Verhüllung der Johanniskirche und ihre Fortsetzung Foto: Kallemedia.de Eindrucksvolles Bild: die verpackte Johanniskirche in Duisdorf. Das Kleid hielt dem Wind im vergangenen Frühherbst aber nur wenige Tage stand Es war eine spektakuläre Verhüllung, die bundesweit für Aufsehen sorgte: Im September vergangenen Jahres wurde die Johanniskirche in Bonn Duisdorf mit meterlangen Fahnen aneinander genähter Plastiktüten verhüllt. Ein Zeichen gegen die Wegwerfgesell - schaft und den immensen Umweltschaden, den diese Tüten als Müll anrichten. PROtestant hat Pfarrerin Dagmar Gruß gefragt: Was hat die Aktion gebracht Dagmar Gruß: Die Kir - chenver hüllungs aktion hat im Stadtteil und weit darüber hinaus ein unerwartet großes Echo ge - funden. Vertreter aus der Bonner Partnerstadt Oxford kamen zur Besichtigung und erzählten von eigenen Initiativen. Es kam Reso nanz aus Schulen in Haan und Oberhausen bis hin zu einer Hilfsor ganisation in Indien, die uns bedruckte Stofftaschen als Ersatz für Plastiktüten anbot. Eine chilenische Delegation will unsere Initiative als»beispielhaftes Umwelt - projekt«vorstellen. Kommu nen wie St. Augustin, Gießen und Frankfurt haben zu unserem Netzwerk»Plastiktüte Nein danke!«kontakt aufgenommen, der ASTA der Univer sität Bonn ist auch eingestiegen. PRO: Konfirmanden Ihrer Gemeinde haben jüngst eine Umfrage in Geschäften am Ort gemacht zur Nachhaltigkeit dieser Aktion Dagmar Gruß: Das Konsumverhalten der Kundschaft hat sich zumindest in Duisdorf bei einigen verändert. Händler sagten, wie gut sie die Aktion fanden und dass sie mehr Kunden mit Stofftaschen beobachtet hätten oder solche, die bewusst ganz auf Tüten verzichtet hätten. Und mit»freikost Deinet«wurde der erste verpackungsfreie Lebensmittelladen Bonns im Mai in Duisdorf eröffnet. PRO: Hat sich auch etwas in Ihrer Kirche verändert Dagmar Gruß: Unsere Gemeinde ist sensibler geworden für Verpa ckungs - müll. Plastiktüten gibt es nur sehr vereinzelt. Wir müssen auf unsere Glaub - würdigkeit achten, werden ge nau be - obachtet, vor allem von Ju gend lichen, die uns beim Wort nehmen. Ältere sehen sich eher bestätigt in ihrem Plas - tiktütenverzicht und der Ge wohnheit, mit der Einkaufstasche ausschließlich gezielt einkaufen zu gehen und kaum Spontaneinkäufe zu machen. PRO: Was muss sich noch ändern Dagmar Gruß: Am Tag nach der Aktion haben wir als Netzwerk gleich einen Bürgerantrag formuliert»plastiktütenfreie UN-Stadt Bonn«. Die Verwaltung hat bislang aber zurück haltend reagiert. Das Ziel ist es, dass sich die Stadt Bonn mit unserem Netzwerk bemüht, diesen Antrag weiter zu verfolgen und noch viel mehr Menschen mit ins Boot zu holen. Wir werden weitermachen mit Projekten in Kindergärten und kleinen, bewusstseinsbildenden Maßnahmen zur Ressourcenschonung und Abfallver - mei dung. Uns als Kirche geht es auch darum, den konziliaren Prozess»Frie - den, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung«, der 1983 in Vancouver bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Gang gesetzt wurde, neu zu beleben. Joachim Gerhardt»Hier ist das Geld«Wie die Trinitatiskirchengemeinde ihre Photovoltaikanlage bekam Fotos: privat Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Der Satz könnte von Jesus stammen. War er doch als Wanderprediger darauf angewiesen, dass man ihm die Tür öffnet, an die er anklopfte. Auch der Apostel Paulus pochte an das Herz der Gläubigen und bat um Geld für die Bedürftigen in Jerusalem: Gott liebt die, die fröhlich geben, schrieb er an die Gemeinde in Korinth. Frauen und Männer legten zusammen, was man hatte. Das ist der Ursprung der Kollekte (lateinisch: Sammlung), die es bis heute gibt, trotz Kirchensteuer - finanzen. Der Bereitschaft, freudig zu geben, verdankt auch die Trinitatiskirchen - gemeinde in Bonn-Endenich viel. Zum Beispiel ihre Photovoltaik anlagen. Ich erinnere mich an die Presbyteriums - sitzung im Februar 1997 es war eine Sternstunde. Zu Gast ist Günther Florin. Das Protokoll vermerkt, Herr Florin habe zunächst anhand von Beispielen die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile von Stromerzeugung durch Photo voltaik erläutert. Das Dach des gemeindeeigenen Wohnhauses Brahmsstraße 18 sei für eine solche Anlage bestens geeignet. Ein Kosten plan ergebe nach Abzug eines zu beantragenden Landes - zuschusses den Rest betrag von ,80 DM, den zu spenden Herr Florin bereit sei. Lapidar heißt es dann:»als ersten Betrag seiner angekündigten Spende zahlt Herr Florin DM in bar an den Finanz kirch - meister.«ich habe das Bild noch vor Augen, wie Günther Florin mit einem für ihn typischen Leuchten in den Augen seine abgewetzte Aktentasche auf den Tisch Angedacht legt und dazu sagt:»hier ist das Geld!«Er betrachte sein Engagement als einen Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung und hoffe, dass durch die Vorbild - funktion der Kirche auch Bürger dazu ermutigt würden, sich für den Bau von umweltschonenden Photovoltaikanlagen zu entscheiden. Unsere Anlage ging im Sommer des gleichen Jahres in Betrieb. In der Dezembersitzung war Günther Florin erneut zu Gast im Presby terium. Auf dem Dach des Pfarr hauses könne eine zweite Anlage errichtet werden Günther Florin ist am 6. April im Alter von 93 Jahren gestorben. In der Trinitatiskirchengemeinde erinnern sich viele an ihn. Zum Gottesdienst und zum Bibelgesprächs kreis kam er mit seinem Elektroauto, das eines der ersten auf dem französischen Markt war. Seit über 15 Jahren speisen beide Anlagen Strom ins Bonner Netz ein, dessen Vergütung nach dem Willen des Spenders der Trini ta - tis stiftung für Dia - konie und kirchliche Sozialarbeit zugute kommt. So macht die Gabe eines fröhlichen Gebers dauerhaft viele Menschen froh. Das wird Gott ganz bestimmt sehr lieb sein. Uwe Grieser Der Autor ist Pfarrer an der Trinitatiskirche in Bonn-Endenich Unvergessen: Die Trinitatiskirche verdankt ihre Photovoltaikanlage dem Spender und Vordenker Günther Ludwig Florin (kl. Foto)

4 Seite 4 PROTESTANT JULI/AUGUST 2014 Gemeinsam umsteigen Kirchliche Initiative»Bürgerticket«strebt nachhaltige Lösung für Verkehrsproblematik an Kirche ist der Schöpfung verpflichtet. Die CO 2 -Belastung muss nennenswert gesenkt werden. Die Ver - kehrssituation in Bonn ist alarmierend und künftige Sanierungs - arbeiten könnten zum Kollaps führen. Tatsachen, die viele Menschen so abnicken würden. Doch den Schritt zu gehen, daran etwas zu ändern, erfordert mehr als ein Nicken oder ein Votum bei einer Onlinepetition. Die kirchliche Initiative»Bürger- ticket«hat sich der Herausforderung angenommen und eine mögliche Lösung für Bonn und der Region er - dacht:»wir rufen nicht einfach nach der Politik«, erläutert Herand Müller- Scholtes, einer der Aktiven aus der Lukaskirchen gemeinde im Bonner Norden.»Wir möchten die Bonne - rinnen und Bonner motivieren, in ein Bürger ticket zu investieren, um den Öffentlichen Personen nahverkehr, sprich Bus und Bahn, zu stärken und Umwelt und Wirtschaft von der Verkehrsproblematik zu entlasten.«der Grundgedanke der Initiative, die maßgeblich in der Lukaskirchen - gemeinde und der Endenicher Trinitatisgemeinde vorangetrieben wird: Möglichst viele Menschen sollen etwa 40 Euro im Monat für eine Monatsfahrkarte,»Das Bürger - ticket«, investieren. Die Stadtwerke ermöglichen ihnen damit die Fahrt im ganzen Stadtgebiet (eventuell in der ganzen Region) und könnten sogar mit dem Gewinn, der entstünde, wenn genügend Bürger sich beteiligen, in die Optimierung und somit Attraktivität des Nahverkehrs Die pauschale Abrechnung der Kosten beim Auto schon immer unkompliziert. Beim ÖPNV immer noch eine Vision: Nie mehr Einzel- oder Monatstickets kaufen, sondern auch einfach nur einsteigen investieren. Die Folge laut Müller- Scholtes und seinen Mitstreitern:»Mehr Menschen lassen das Auto stehen und die Umwelt wird entlas - tet. Die Men schen, die auf das Auto angewiesen sind, Ambulante Pflege und Hand werksbetriebe zum Beispiel, stehen weniger im Stau.«Während das Interesse an der Initiative anfangs sehr rege war und sich zahlreiche Vertreter der evangelischen wie katholischen Kirchen aus Bonn und der Region zu Informa - tions veranstaltungen einfanden, stellt es sich als schwierig heraus, daraus wirklich persönliches Enga - gement zu wecken. Und das ist nötig, denn zu tun gibt es noch viel: Valides Zahlenmaterial muss erhoben und Partner aus der Wirtschaft müssen angeworben werden. Zudem sind intensive Gespräche mit den Stadtwerken zu führen. Es muss geklärt werden, wann die Idee für das Unternehmen tatsächlich so lukrativ ist, dass sie auch umzusetzen ist und einen Mehrwert für alle bietet, den die Initiative»Bürgerticket«anstrebt. Andrea Hillebrand Foto: Herand Müller-Scholtes pro GRAMM Humoristisches Feuerwerk in der Pauluskirche Zum zweiten Mal feiern höchst bekannte Kabarettisten eine»glau bens woche«. Dazu lädt die kultur erprobte Pauluskirche in Bonn-Fries dorf (In der Maar 7) vom 19. bis 26. Oktober ein.»lachen oder Weinen wird gesegnet sein«, erklärt Pfarrer Siegfried Eckert, der das in dieser Art bundesweit einzigartige Mammutpro gramm erneut organsiert.»in unserer Kirche braucht keiner zum Lachen in den Keller gehen. Dem Krampf der Kulturen begegnen wir mit Humor.«Jünger aller Religionen seien eingeladen, betont er.»auch dem ungläubigs ten Tho - mas stehen die Türen der Tho - mas-kirchengemeinde offen.«beginn je weils Uhr: Dr. Eckart von Hirschhausen:»Humor hilft heilen« Willibert Pauels:»Himmel und Äd«Nachhaltig, wenn s um Geld geht Mikrokredite für Menschen in Entwicklungsländern geben Chance auf bessere Zukunft In der Entwicklungshilfe ging es viele Jahre lang um Nothilfe. Doch darüber sind wir lange hinaus. Nachhaltigkeit steht im Vor - dergrund. Das gilt auch für Spenden oder Geldanlagen. Im Vorder grund steht für viele Men - schen nicht die kurzfristige Hilfe oder die höchste Rendite, sondern die sichere und nachhaltig wirkende Spende oder Geld anlage. Oikocredit bekommt das seit Jahren zu spüren. Im positiven Sinne. Die»Ökumenische Entwicklungs - genossenschaft«stellt kleine und Kleinstkredite für Menschen in Entwicklungsländern bereit, die sich damit eine Existenz aufbauen. Oikocredit hat in der Entwick - lungs finanzierung Pionier arbeit geleistet und ist heute einer der weltweit größ ten Organisationen im Mikro finanz-sektor. 35 Jahre gibt es den Westdeutschen För - derkreis von Oiko credit mit Sitz im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn nun schon. Ethisches In - vestment und Hilfe zur Selbsthilfe sind die Stichworte, die hier beste Schule machen. Der Westdeutsche Förderkreis allein verwaltet derzeit rund 95 Millionen Euro. Und die liegen nicht ungenutzt auf einem Konto, sondern geben Menschen in Afrika, Für Umwelt und Mensch: Oikocredit unterstützt besonders Frauenprojekte wie hier in Peru Foto: Opmeer Reports Asien, Lateinamerika oder Ost - europa die Chance auf eine bessere Zukunft. Die Kleinstunternehmer können sich und ihre Familien selbst versorgen, sie schaffen einige Arbeitsplätze, setzen auf fairen Handel und sind angehalten, sich um einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Res sourcen zu bemühen. Außerdem stärken der Aufbau des eigenen Geschäfts und die Fähigkeit, die Kleinkredite zurück - zuzahlen, das Verantwor tungs - bewusstsein und das Selbst ver - trauen. Für die Anleger ist das Modell weiterhin oder jetzt erst recht zukunftsträchtig.»almosen geben kann doch nicht die Lösung sein«, sagen Anleger von Oikocredit.»Es muss doch einen gerechteren Wirtschaftskreislauf geben.wie kann ich sicher sein, dass mein Geld in die richtigen Kanäle fließt und gleichzeitig nachhaltig wirkt«, benennen andere Anleger ihre Vorüberlegungen.»Es gibt so viele positive Beispiele aus der Arbeit von Oikocredit, die Mut für die Zukunft machen.«das ist auch der Grund, warum die meisten Anleger ihre Rendite gleich wieder reinves - tieren und ihr Geld langfristig bei Oikocredit wirken lassen. Angela Beckmann Jürgen Becker:»Der Künstler ist wieder anwesend« Vince Ebert:»Evolution« Wilfried Schmickler:»Ich weiß es doch auch nicht« Norbert Alich:»Franz und Frankie« PinkPunkPantheon Ensemble goes Paulus Im Gottesdienst zum Abschluss der Glaubenswoche am Sonn tag, 26. Oktober, Uhr, hält Nor bert Alich eine»kanzelrede«und sitzt dazu am Flügel der Kirche. Am gleichen Tag folgt um 20 Uhr ein Abschlusskonzert mit der Gruppe»Jazz kantine«(tickets bei eventim.de). Der Erlös der»2. Kabaret tis - tischen Glaubens woche Bonn«kommt der Evangelischen Thomas stiftung Bad Godesberg zugute. gar Die Wochenkarte für alle Ver - anstaltungen gibt es nur in den Gemeindebüros/-büchereien der Thomas-Kirchengemeinde sowie im Haus der Familie für 111 Euro (Karten sind übertragbar). Infos: Tel Einzeltickets bei allen bekannten VVK-Stellen in Bonn und bei BONN TICKET

5 JULI/AUGUST 2014 PROTESTANT Seite 5 Foto: Archiv ekir pro FIL Paul Schneider Er starb vor 75 Jahren. Paul Schneider war der erste evangelische Pfarrer, den die Nazis wegen seiner Standhaftigkeit und seines Bekennermutes am 18. Juli 1939 im KZ Buchenwald ermordeten.»unser erster Märtyrer«nannte ihn der evangelische Theologe Diet rich Bonhoeffer, als er vom Tode Schneiders erfuhr. Während sei ner Zeit als Pfarrer in Dicken schied im Hunsrück ab 1934 kam Schneider früh in Konflikt mit der NSDAP und dem NS-Staat, weil er sich beispielsweise gegen die An passung des Religionsunterrichts an die neue Weltanschauung wehrte. Paul Schneider ( ): der»prediger von Buchen - wald«schneider wird schließlich mehrfach verhaftet und inhaftiert, zuletzt nach dem Erntedank - gottesdienst Bald darauf wird Schneider, der sich als»kleines Pastörlein auf dem Hunsrück allein dem Staat gegenüber«empfand, ins KZ Buchenwald bei Weimar eingeliefert. Trotz Einzel - haft und schwerster Folterungen wird Schneider zum»prediger von Buchenwald«, der seinen Mitge - fan genen aus dem Zellen fens ter Trostworte aus der Bibel zuruft. Am 18. Juli 1939 wird er vom SS- Lagerarzt mit einer Überdosis Strophanthin getötet. Der streitbare Theologe hat längst auch ökumenische Aner - ken nung erfahren: 2000 würdigte Papst Johannes Paul II. den evangelischen Pfarrer stellvertretend für alle Protestanten, die die Treue zum christlichen Glauben mit ihrem Leben bezahlten. Anlässlich seines 75. Todestages erinnert die Evangelische Kirche im Rheinland am 21. Juli 2014 in Dickenschied/Hunsrück mit einem Gottesdienst im Freien in Anwesenheit von Präses Manfred Rekowski an Paul Schneider. Der ehemalige Godesberger Super - intendent Dr. Stephan Bitter spricht in einer Veranstaltung des Ökumenischen Seniorenkreises Klupp 91 und des Evangelischen Forums Bonn am Donnerstag, 24. Juli 2014, Uhr, im Gemeindeforum Auerberg über den»prediger von Buchenwald«. Joachim Rott Geschichte eines Obertertianers Bedrückende Erinnerung an den Ersten Weltkrieg Vielleicht ist er Bonns jüngster Kriegstoter: Erich Beiersdorf, gerade mal 15 Jahre alt. Sein Name steht auf einer Gefallenenliste der Angehörigen der Evangelischen Gemeinde Bonn, die von insgesamt 653 Tote mit Namen und Todestag nennt (Bad Godesberg, Beuel und Poppelsdorf besaßen eigene Listen). Erich Beiersdorf trägt dort auffällig keinen militärischen Rang, sondern wird als»jungmann«bezeichnet. Todestag 20. Oktober Pfarrer Gerhard Schäfer von der Bonner Kreuzkirche fand den Eintrag und ihn ließ die Frage nach dem Schicksal des Jungen nicht los: Für einen militärischen Einsatz zu jung, warum kam er zu Tode, auch weil es anders als gegen Ende des 2. Welt - kriegs noch kein»ver heizen«von Jugendlichen und Kin dern durch die Nazis im sogenannten»volkssturm«gab, und warum wird er auf der Gefallenen liste geführt Pfarrer Schä - fer forschte sich durch die Archive im evangelischen Gemeinde verband und fand auch durch tatkräftige Mithilfe des Bonner Stadt archivars Dr. Hans- Pierre Bothien die Geschichte eines»obertertianers«, also eines Schü lers. Nämlich mit der Traueranzeige seiner Eltern, die die ganze Erschütterung der Familie zeigt und einen noch heute, 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Welt - pro GRAMM kriegs, berührt und für Pfarrer Schäfer nicht nur den Schmerz der Eltern zeigt, sondern auch die erschütternde Seite des Krieges von einer sehr persönlichen Seite:»Gestern erhielten wir die tiefbetrübende Nachricht, dass unser einziger, herzensguter Junge, Bruder und Enkel, der Obertertianer Erich Beiersdorf, im Alter von 15 Jahren, nach überstandener Krankheit im Feldlazarett zu Launois unerwartet, an Herzschwäche sanft entschlafen ist. Auch er wollte dem Vaterlande mit seinen schwachen Kräften dienen und zog freudig mit seinen Mitschülern vor 8 Wochen zur Obsternte nach Frankreich, von wo er nicht mehr zurückkehren sollte. In namenlosem Schmerze: Hugo Beiersdorf und Frau. Bonn, den Kaiserplatz 12.«ger Vor 70 Jahren Bomben auf Bonn: Gedenkfeier Die Kreuzkirche am Kaiserplatz ist einmal mehr Ort einer für die Bonner Stadtgeschichte zentralen Veranstal - tung. Am Freitag, , er - innert die Stadt mit einer Gedenkstunde an den schweren Bombenangriff auf Bonn vor 70 Jahren Etwa 400 Tote, vor allem im Bonner Zentrum sowie in Beuel waren zu beklagen, Tausende wurden ausgebombt. In den Luftschutz - räumen unter der großen evangelischen Stadtkirche am Kai ser platz fanden jedoch hunderte Men schen Zuflucht und»überlebten fast wie durch ein Wunder«, berichtet Pfarrer Gerhard Schäfer. Denn die Kreuz - kirche selbst wurde schwer getroffen, das Kir chen schiff weitgehend zerstört. Zur Gedenk feier hat Bonns OB Jürgen Nimptsch als Vertreter der Stadt sein Kommen zugesagt. Der Bonner Stadt archivar Dr. Hans-Pierre Bothien erin nert in seinem Haupt vortrag an Erleb nisse und von Erfahrungen vor 70 Schutz für Hunderte: ehemalige Luftschutzräume unter der Kreuzkirche Jahren. Im Anschluss können die Teil - nehmer die weitgehend original erhaltenen, damals zu Luftschutz räumen ausgebauten Kellergewölbe unter der Kreuzkirche besichtigen. Sie sind heute ein»mahnmal für Frieden und Ver - söh nung«. Die Veranstaltung wird von der Kirchenmusik der Kreuz kir che unter Leitung von Karin Freist-Wissing sowie dem Organisten der Kreuz - kirche, Stefan Horz, gestaltet. Eintritt frei. ger Foto: Gerhard Schäfer pro FIL Martin Honecker Ruhestand ist für Martin Honecker, von 1969 bis 1999 Professor für Systematische Theo logie und So - zialethik an der Evangelisch-Theo - logischen Fakultät der Rheinischen Fried rich-wilhelms-universität Bonn, ein Fremdwort obwohl er Anfang Mai 80 Jahre alt wurde. Statt die Schönheiten des Rhein - landes zu genießen, hat der gebürtige Ulmer in diesem Sommer - semester die Lehrstuhlvertretung»Ethik für Anfänger«an der Universität Münster übernommen. Zugleich arbeitet er mit an der Neuauflage des renommierten Evan gelischen Soziallexikons und ist Mitglied der nordrhein-westfälischen Akademie der Wissen - schaften sowie des naturwissenschaftlichen Gesprächs kreises beim rheinischen Präses. Nicht nur auf dem politischen Parkett zählt Honecker zu den bekanntesten und bedeutendsten evangelischen So - zialethikern. Professor Martin Honecker (M.) zuletzt im Gespräch mit K. Rüdiger Durth (l.) sowie Altsuperinten denten Rolf Schleßmann Foto: krd Als Lehrstuhlvertreter kam der Privatdozent Honecker nach Bonn und blieb nicht zuletzt auf Drängen der Studenten als Professor. Die Zahl seiner Bücher ist kaum noch zu überschauen (u.a. Das Recht des Menschen 1978, Einführung in die theologische Ethik 1990, Glaube als Grund christlicher Theologie 2005 oder Evangelisches Kir chen recht 2009). Gleiches gilt für die Zahl seiner Aufsätze und Vorträge. Aber Honecker war nicht nur ein Mann des Katheders, sondern auch der aktiven kirchlichen Mit - arbeit etwa als langjähriges Mit - glied der Kammer der Evan geli - schen Kirche in Deutschland für Öffentliche Verantwortung und kirchlichen Entwicklungsdienst. Von war er zudem Mit - glied der zentralen Ethikkommis - sion der Bundes ärzte kammer. Bis auf den heutigen Tag ist Martin Honecker ein begehrter Gesprächspartner der Politik, vor allem bei Fragen der politischen Ethik oder der Bioethik wurde er mit dem Bundesver - dienst kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. K. Rüdiger Durth Reformationsfeier Neuer Service»FragNach«Ellen Überschär, Ge - neralsekretärin des Evangelischen Kir - chen tags und derzeit eine der pro filier - testen Frauen im Pro - testantismus, ist Gast - predigerin bei der zentralen Bonner Reformations feier am 31. Oktober 2014, Uhr, in der Kreuzkirche am Kaiserplatz. Erstklassig auch die Musik: Es erklingt die Bach-Kantate»Gott der Herr ist Sonn und Schild«mit Kantorei und Orchester der Kreuzkirche unter Ellen Überschär, Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentags Leitung von Karin Freist-Wissing mit Theresa Nelles (Sopran), Charlotte Quadt (Alt) und Andreas Petermeier (Bass) sowie Stefan Horz an der Orgel. Um den werdenden Eltern und solchen mit Kindern bis sechs Jahren konkret und praktisch zu helfen, haben die Ge meinden Alfter, Swisttal, Wacht berg und Mecken heim mit dem Diakonischen Werk Bonn und Region ab Juli 2014 die Servicestelle»Frag - Nach«ins Leben gerufen. Die sogenannten»frühen Hilfen«reichen von der Schwangeren- und Elternberatung über Früh förde rung bis zu Krabbel gruppen. Die beiden Mitar - bei terinnen der Stelle haben den Überblick oder verschaffen sich den je nach Anfrage, informieren passgenau und erleichtern Vätern und Müttern so ihren Weg ins Fami lienleben. Die Service - stelle versteht sich zudem als Netzwerkpartner regionaler Institutionen, um vorhandene Angebote be kannt zu ma - chen, mögliche Erweite run - gen anzuregen und neue Informationsmaterialien zu entwickeln. abe»fragnach«-tel. : (montags von Uhr) oder Weitere Infos je nach Kommune:

6 Seite 6 PROTESTANT JULI/AUGUST 2014 Sommerzeit ist Lesezeit PROtestant-Tipps zur Lektüre mit Sinn und Verstand Den Glauben heimholen Missbrauch Abschiedsgeschenk Nichts wie hin Menschen auf der Flucht»Siegfried Eckert holt den Glauben heim, indem er mit ihm auf unsere Straßen geht und die Gebete neu spricht aus unseren gegenwärtigen Lei den und aus unseren heutigen Hoff nungen und Befürchtungen«, schreibt Fulbert Steffensky in seinem Vorwort zu dem neuen Gebetsbuch»Gott in den Ohren liegen«des Friesdorfer Gemeindepfarrers Sieg - fried Eckert. Eckert, von dem Ende August auch eine 300-seitige Aus - einandersetzung»reformation statt Reförmchen«mit dem Reformations - jubiläum 2017 erscheint, will sich mit seinem Gebetbuch»nicht in den Waagschalen der Diplomatie«bewe - gen: Vielmehr»schwimmt er hin und her zwischen den Polen von Lob und Klage, politischer Unruhe und seelsorgerlichem Zuspruch«. Entstanden sind die knapp 100 Gebete aus der Erfahrung des Gemeindepfarrers, des Vorsitzenden der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Bonn, dem ökumenischen und interreligiösen Dialog. Sie eignen sich ebenso für den Gottes - dienst wie für die persönliche Meditation. Man sollte sie einzeln lesen und wirken lassen. Doch wer zum ersten Mal nach diesem Band greift, erliegt der Versuchung, immer weiter zu lesen. Macht nichts. Man greift anschließend immer wieder gern nach diesem Buch und vertieft sich dann betend oder meditierend in die einzelnen Texte. Das Büchlein eignet sich auch sehr gut als Geschenk für glaubende Menschen oder die es werden wollen K. Rüdiger Durth Siegfried Eckert: Gott in den Ohren liegen. Gebete. Mit einem Vorwort von Fulbert Steffensky. 100 Seiten. Chrismon 2014, 14,90 Wer sich fragt, ob die Gesetze gegen Kinderporno gra fie verschärft werden sollten, weiß nach dieser Lektüre warum. In dem Sammelband»Unheiliger Berg«wird der 2010 bekannt gewordene Missbrauchs - skandal am Bonner Aloisiuskolleg (AKO) aufgearbeitet. Seit den 50er- Jahren wurden dortige Schüler von Jesuitenpatres und weiteren Mitar - beitern missbraucht, gedemütigt, geschlagen, in der Sammeldusche beobachtet oder nackt fotografiert. Die Fälle reichen bis Heraus - geberin Ebba Hagenberg-Miliu lässt alle Seiten zu Wort kommen. Betroffene schildern das Unheil ihrer Schulzeit, an dem sie noch immer leiden, fragen nach Verant wortung. Auch Vertreter der Schule, des Jesuitenordens, von Opferschutz, Stadt und Politik äußern sich. Am AKO wird heute großen Wert auf Prävention gelegt. Doch beklemmend bleibt, dass man es eigentlich hätte wissen, zumindest ahnen können. Durch die öffentliche Ausstel - lung seiner Fotografien machte einer der Haupttäter alle zu»mitwissern«, wie Jesuit und Ex-Schüler Klaus Mertes formuliert. Für die Opfer bleibt das Dilemma: Täter sind tot, andere Taten verjährt oder wie die Fotos strafrechtlich nicht relevant. Uta Garbisch Ebba Hagenberg-Miliu (Hrsg.), Unheiliger Berg. Das Bonner Aloisius - kolleg der Jesuiten und die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals, Stuttgart 2014, 288 Seiten, 29,90 Mit ihren acht bzw. neun Kir chen pro - vin zen war die preußische Kirche die größte Lan deskirche in Deutschland. Auch nach der Auflösung des preußischen Staates existierte sie weiter, seit 1953 unter dem neuen Namen Evange lische Kirche der Union (EKU), eine davon war die rheinische Kirche. Sie überdauerte die Teilung Deutschlands, bis sie 2003 in den größeren Kirchen - ver bund der Union Evangelischer Kir - chen (UEK) überführt wurde. Der Bild- und Text band des Evangelischen Zentralarchivs in Berlin zeichnet den Entwick lungsgang seit dem Unions - aufruf Friedrich Wilhelms III. im Jahr 1817 nach und stellt kirchenpolitische Ereignisse und Persönlichkeiten dar. Dabei nehmen die Zeit nach dem Ende der Monarchie und der Neuordnung des Kirchenregi ments, in der sich die nunmehrige Evangelische Kirche der altpreußischen Union (APU) eine neue Verfassung geben musste, und der Kirchenkampf nach 1933, der die APU wie kaum eine andere Kirche spaltete, breiten Raum ein. Auch wird die historische Leistung der EKU als einzige kirchliche Einrich tung gewürdigt, die trotz aller Behin derung durch die DDR an ihrer beide Teile Deutschlands übergreifenden Struktur festgehalten hat. Erkennbar zieht sich der Begriff der Union als Ausdruck der Vereinigung der beiden Konfessionen, lutherisch und reformiert, durch die wechselvolle Geschichte der preußischen Kirche und über das Ende der EKU im Jahre 2003 hinaus. Auch daran will der Band, der so etwas wie ein verspätetes Abschiedsgeschenk ist, in Dankbarkeit erinnern. Joachim Rott Evangelische Kirche der preußischen Union. Ein Bild- und Textband. Berlin 2013, 192 S., 14,90 Dieser Wegweiser zu 100 sehenswerten Kirchen legt gleich los. Es gibt keine Einleitung, auch keine Be gründung zur (unvermeidlich subjektiven) Auswahl. Schon der erste Abschnitt stellt einige Rekorde dieser Bauten vor: die höchsten, größten und merkwürdigsten Kir - chen, darunter das Ulmer Münster und der Kölner Dom. Es folgen die ältesten und auch die ro - mantischs ten Kirchen, später zum Beispiel die bedeutendsten Klöster, be stimm te Wallfahrtskirchen à la Kevelaer und Wies, ferner Holz - kirchen, historisch bedeutsame Gotteshäuser wie die Schlosskirche Wittenberg (»Aus gangspunkt der Reformation«) und Bauwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Die Texte dazu sind verständlich und knapp geschrieben, oft um kleine Infostücke ergänzt, die Abbil - dungen durchweg vierfarbig und aussagekräftig. Der Preis von knapp 15 Euro ist für ein so solide gebundenes Buch äußerst günstig. Wer es geschrieben hat, wird merkwürdigerweise nicht gesagt. Erst auf Nachfrage lässt der Verlag pauschal wissen, dass dieses Kompendium in seinem Lektorat entstand. Ein praktischer, übersichtlicher und einladender Begleiter. Eckart Roloff 100 Kirchen, die man gesehen haben muss. St. Benno Verlag, Leipzig Seiten, 14,95 Längst sind Flucht und Vertreibung und damit auch Fragen zur Aufnahme der Flüchtlinge und Vertriebenen aus dem Osten nach 1945 auf die deutsche Tagesordnung zurückgekehrt. Auch Kirchenhistoriker befassen sich zunehmend mit dem, was in den evangelischen Landeskirchen im Wes ten nach dem 2. Weltkrieg mit den Flüchtlingen geschah. Allein bis 1950 kamen etwa evangelische Vertriebene in die Rheinische Kirche. Trotz der vielfach als Erfolgsgeschichte beschriebenen Eingliederung von Millionen von Flücht lingen aus dem Osten bleiben Fragen: Wie ernst wurde etwa die Integration der Menschen mit ihren Frömmigkeitstraditionen, die ja auch ihre kirchliche Heimat verloren hatten, genommen Warum blieb die Chance ungenutzt, eine»neue Gemeinde aus Vertriebenen und Einheimischen«zu bilden, wie es der lutherische Theologe Herbert Girgensohn bereits 1948 formulierte. Diese und andere Fragen nimmt der ehemalige Godesberger Superintendent, ein ausgewiesener Kenner der rheinischen Kirchen - geschichte, in den Blick. Wenn heute über Bedingungen gelingender Inte - gra tion und den Beitrag der Kirche dazu und über das Raum-bieten für die»komplexe Identität«sowohl des einzelnen Christen als auch der Kirche nachzudenken ist, so sieht der Verfasser in der rheinischen Kirchengeschichte dazu ein wichtiges Lehrstück. Joachim Rott Stephan Bitter: Altarkerzen oder Wort Gottes Eine theologische Ratlosigkeit bei der Integration von Flüchtlingen und Ver - triebenen in der Nachkriegszeit. Schrif ten - reihe des Vereins für Rheinische Kir chen - geschichte, Kl. Reihe, Heft 1. Bonn Ver lag Dr. Rudolf Habelt 2013, 81 S., kart., 14,50 Foto: Joachim Gerhardt

7 JULI/AUGUST 2014 Seite 7 Musikalische Höhepunkte Kirchenmusik in Bonn und der Region JULI Freitag, 4. Juli, 20 Uhr Nachfolge-Christi-Kirche, Dietrich-Bon - hoeffer-straße 8, Bonn-Beuel-Süd, Keltische Harfenmusik Irische Balladen mit Christoph Pampuch, Isabelle Pumpuch & Hubert Arnold Montag, 7. Juli, 19 Uhr Kreuzkirche am Kaiserplatz, Bonn:»am 7. um 7«: Sommerliche Orgelmusik mit Werken von A. Vivaldi, J.Ph. Rameau, C.P.E. Bach, F. Mendelssohn, O. Respighi und A. Piazzolla / Stefan Horz (Orgel) / Eintritt 10 /erm. 7,- Euro (nur Abendkasse) Sonntag, 20. Juli, 19 Uhr Emmaus-Kirche, Borsigallee 23, BN-Brüser Berg: JAZZ AM ABEND»rotation«Konzert im Rahmen der»brüser Berger Konzerte in E«: Sebastian Schlör (Klavier & Percussion) spielt Eigenkompositionen zwischen Jazz und Meditation / Eintritt 10,- /erm. 7,- Euro (nur Abendkasse) AUGUST Donnerstag, 7. August, 19 Uhr Krypta der Kreuzkirche am Kaiserplatz, Bonn:»am 7. um 7«: Goodbye Astor Mozarts»Kleine Nachtmusik«, die nach Tango klingt, Beethovens Sinfonien, die zu Jazz-Standards werden und Zeitgenössische Musik, die wohltemperiert erscheint / mit dem Trio»NeuKlang«: Nikolaj Abramson (Klarinette), Arthur Hornig (Violoncello), Jan Jachmann (Akkordeon) / Eintritt 10,- /erm. 7,- Euro (nur Abendkasse) Donnerstag, 21. August, 18 Uhr Kreuzkirche am Kaiserplatz, Bonn: Ensemble»Stimmwerk / 13«mit dem Dresdner Kreuzchor Abiturklasse 2014 kommt als Männerchor-Ensemble nach Bonn / Eintritt frei Er gilt als Komponist des nervösen Stils und wilder Experimentator: Carl Philipp Emanuel Bach, der vor 300 Jahren geboren wurde, steht im Mittelpunkt des Poppelsdorfer Orgel - sommers Das Motto lautet»sturm und Drang«. Die Werk - auswahl be schränkt sich allerdings nicht nur auf die unter diesem Namen bekannte literatur- und musikgeschichtliche Periode, sondern versucht dem»geist abgründiger Subjektivität und umstürzlerischen Aufbruchs auch in anderen Epochen nachzuspüren«, sagt Kantor Berthold Wicke von der Lutherkirche in der Sontag, 31. August, 18 Uhr Friedenskirche Meckenheim, Kurt-Schuh - macher-straße 22: Abendmusik für Bläser und Orgel mit Werken aus mehreren Jahr - hunderten / Posaunenchor der ev. Kirchen - gemeinde Meckenheim, Ltg. Margret Toyka, Orgel: Martin Kahle SEPTEMBER Samstag, 6. September, 18 Uhr Auferstehungskirche, Annostr. 14, Siegburg:»Sing Halleluja!«Konzert des Gospel - chores Rising Voices, Gospels und Spirituals zum Zuhören und Mitmachen. Ltg. und Klavier: Katrin Wissemann / Eintritt frei Sonntag, 7. September, 18 Uhr Pauluskirche Bad Godesberg, In der Maar 7:»Jazzvesper«mit Fred Prünte & Friends unter dem Motto:»Am Anfang war...«(www.thomas-kirchengemeinde.de) PROTESTANT Samstag, 13. September, 18 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Dietrich-Bon - hoeffer-straße 39, Sankt Augustin: Gospel - konzert mit»gospel Inspiration«der Ev. Kirchengemeinde Sankt Augustin Mülldorf und Niederpleis, über 50 begeis terte Sängerinnen und Sänger geben das Konzert»Song for you«, von Spirituals bis zu modernen Gospelsongs Sonntag, 14. September, 18 Uhr Johanneskirche Bad Godesberg, Zander - straße 51: Joseph Haydn»Die Schöpfung«mit Helgard Rehders (Sopran), Thomas Klose (Tenor), Frederik Schauhoff (Bass), Kantorei und Orchester der Johannes- Kirchengemeinde / Eintritt: 18,- / 12,- Redaktion Ute Mentges/Susanne Ruge; Kontakt: Horz (Orgel) trifft»flautando Köln«heißt es am Sonntag, 7. September, Uhr in der Kreuzkirche am Bonner Kaiserplatz im Rahmen der illustren Musik-Reihe»am 7. um 7«. Zu hören sind Werke von O. di Lasso, H. Purcell, J.S. Bach, J. Rokyta, F. Caldini und Improvisationen / Eintritt 10,- /erm. 7,- Euro (nur Abendkasse) Poppelsdorfer Orgelsommer im August 2014 Südstadt. Immer sonntags um 20 Uhr bei freiem Eintritt sind zu hören in St. Sebastian (Kirschallee) am 3. August Thema»Frühvollendet«Orgelsonaten von C.Ph.E. Bach und Julius Reubke»Der 94. Psalm«mit Christoph Hamm (Orgel) sowie am 10. August Thema»Prophetisch«C.Ph.E. und J.S. Bach (Fantasie und Fuge g-moll) und Franz Liszt:»Ad nos ad salutarem undam«mit Gunhild Wolff aus Paris (Orgel). In der Lutherkirche stehen am 17. August Thema»Impetus«textlich-musikalische Collage mit Kom - positionen von C.Ph.E. Bach, W.A. Mozart und Ludwig van Beethoven auf dem Programm mit Bettina Marugg (Rezitation), Susanne Schietzel (Flöten) und Berthold Wicke (Orgel & Klavier) sowie am 24. August Thema»Geniestreich«F.X. Brixi (Orgelkonzert F-Dur), C.Ph. E. Bach (Flötenkonzert d- moll), W.A. Mozart (Klavierkonzert Es-Dur KV 449) mit Susanne Schietzel (Flöte), Berthold Wicke (Orgel & Klavier) und dem Kammerorchester der Lutherkirche. ger Foto: Flautando Rechtsanwalt, seit 2009 Mitglied des Euro - päischen Parlaments, dort vor allem Daten - schutzexperte, direkt gewählt für die CDU in der Region Mittelrhein. Geboren am 7. April 1963 in Hameln (Niedersachsen), aufgewachsen in Bispe rode, Abitur 1982, Bundeswehr, Studium in Trier, München und Freiburg. Erste berufliche Schritte bei der UN in New York 1990, Bürgerberater der EU-Kom mission in Bonn 1994, Eintritt in die Bonner CDU 1996, Kirch - liche Heirat am 25. Mai 1996, Dozent für Europäische Angelegenheiten am RheinAhrCampus Remagen seit Er lebt mit seiner Familie (zwei Kinder) in Bonn. Ihre Lieblingsgeschichte in der Bibel Die vom verlorenen Sohn, dessen Vater bei seiner Rückkehr ein großes Fest feiert, obwohl er sich lange Jahre nicht gemeldet hatte. Vergebung ist essenziell. Was bedeutet für Sie»Sünde«Sünde bedeutet für mich den Verstoß gegen die 10 Gebote und mein eigenes Gewissen. Welche Zukunft hat die evangelische Kirche Wenn sie ihre gesellschaftliche Aufgabe wahrnimmt und sich nicht vor Neuerun - gen verschließt, hat sie auch in Zeiten des demografischen Wandels und des Lebenswandels eine Zukunft. Und das ist gut so! Welche Bedeutung hat das Gebet für Ihren Alltag Leider habe ich in meinem Alltag kein festes "Gebetsritual" entwickelt. Ich versuche aber oft mit meinen Kindern zu beten und führe selbst regelmäßig ein gedankliches Zwiegespräch mit Gott. Was würde Jesus von Naza reth heute predigen Seine Predigtinhalte würden sich nicht wesentlich von den früheren unterscheiden. Er würde für eine gerechtere, friedvollere Welt predigen, in der die Gegen - sätze zwischen Arm und Reich kleiner statt größer werden und alle Menschen ihre Würde haben und unseren Respekt verdienen. Wahrscheinlich würde er in diesem Zusammenhang heute davor warnen, dass der Mensch in unserer digitalisierten Welt nicht nur noch die Summe seiner Daten abbilden darf. Kennen Sie noch Ihren Tauf spruch Ja, denn ich fand ihn immer sehr treffend:»dienet dem Herrn mit Freuden«Sind Sie schon mal während einer Predigt eingenickt Nein, auch wenn die Predigt mal nicht so»spannend«war. Wenn ich gedanklich abschweife, dann wegen eines Zwiege - spräches mit Gott. Was ärgert Sie am Chris tentum Dass Christen immer meinen, sie müss ten die frohe Botschaft sehr ernsthaft übermitteln. Was freut Sie am Chris ten tum Die Gemeinschaft der großen Schar anderer Christen in der Welt. Jeder 3. Mensch weltweit ist Christ. Das hat gerade in Europa einen einenden Geist. Was bedeutet für Sie Aufer ste hung Für mich bedeutet Auferstehung, dass Axel Voss man sich immer auf den Weg machen und sein Leben ändern kann. Welches Kirchenlied kennen Sie auswendig»lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren«dieses Lied hat für uns auch familiär eine große Bedeutung, da jedes Familienmitglied durch den Ge - sang der anderen Familienmitglieder zu seinem Geburtstag damit geweckt wird. Ihre Lieblingsgestalt aus der Kir chen geschichte Eindeutig Martin Luther. Spielt es für Sie eine Rolle, ob Ihre Freunde und Bekannten in der Kir - che oder ausgetreten sind Schon, es gab und gibt auch immer wieder Debatten darüber im Freundes- und Bekanntenkreis. Sehr schön ist es dann, wenn Menschen wieder eintreten. Auch das habe ich im Freundeskreis erlebt. Die Rolle Ihrer Heimat gemein de in Ihrem Leben Die Heimatkirche ist immer die erste Anlaufstelle meiner christlichen Praxis und stellt für mich einen besonderen Bezug der Geborgenheit dar. Freuen Sie sich auf die Ewig keit Ich lebe gerne in dieser Welt und möchte auch noch eine Weile bleiben. Ich versuche allerdings, mich wegen der Gewiss - heit auf Ewigkeit vor der Ewigkeit nicht zu fürchten. Evangelisch katholisch, muss das noch sein Ja, weil es schon wesentliche Unter - scheidungen gibt. Allerdings muss die Ökumene weiter entwickelt werden. Entscheidend ist für mich dabei, die Gemeinsamkeiten hervorzuheben und Berührungsängste abzubauen. Was denken Sie über»mission«die Weitergabe der christlichen Botschaft kann viel Positives bewirken. Und der Teufel Ich glaube an Gott und nicht an den Teufel. Drei Wünsche an Ihre Kirche 1.Vor Ort, nah an den Menschen bleiben, auch in der ländlichen Region mit genügend Personal. 2. Die Chance nutzen, den Menschen auch unbequeme Wahrheiten zu sagen. 3. Weniger Politik betreiben. Die Schöpfung Ein Rätsel nach 1. Mose, Kapitel 1 Es sammle sich das Wasser unter dem besondere Orte, dass man das Trockene sehe. Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Es wimmle das Wasser von Getier. Seid fruchtbar und Und Gott schuf den seinem Bilde. Das Lösungswort: euch. zu an bringe. Einsendeschluss ist der 28. August 2014, der Tag, an dem Pastor Martin Luther King 1963 seine große Rede hielt»i have a dream«. An: Redaktion PROtestant, Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, Bonn oder Ihr Gewinn: der neue Evan - gelische Taschenkatechismus (ETK) aus dem CMZ-Verlag Das Lösungswort im PRO testant Nr. 50 lautete JUBILÄUM. Gewinnerin ist Edda Bahnemann in Berlin. Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. abe Impressum PROtestant Evangelische Einblicke Zeitung für Multiplikatoren aus Ge sell - schaft und Kul tur, Politik und Wirtschaft in Bonn und der Region Herausgeber: Die Superintendenten Eckart Wüster, Dr. Eberhard Kenntner und Reinhard Bartha, Kirchen kreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein Redaktion: Joachim Gerhardt (Leitung), Ange la Beckmann, Dr. Uta Garbisch, Andrea Hillebrand, Jutta Huberti-Post Redaktionelle Mitarbeit: Dr. Axel von Dob - beler, Lisa In hoffen, Katrin Jürgensen, Max Koranyi, Ute Mentges, Susanne Ruge, Harald Uhl Redaktionsanschrift: Evangelischer Kir chenkreis Bonn, Adenauerallee 37, Bonn, Tel.: / Fax: / Konto zur freundlichen Unterstützung: Ev. Kirchenkreis Bonn, Stichwort»Protestant«, Konto , Sparkasse KölnBonn (BLZ ) Druck: Schenkelberg Stiftung & Co KGaA, Druck- und Medienhaus Am Hambuch Me cken heim Auflage: Exemplare (3 mal jährlich)

8 Seite 8 PROTESTANT JULI/AUGUST 2014 Fotos: Martin Pohla»Geh aus mein Herz und suche Freud «Boboyo-Tag im KirchenGarten: Eric Essam von»ident.africa«begeistert Klein und Groß mit dem Bau von Mini-Lehmhütten und seinen Schneekugeln. Eine Aktion unter der Schirmherrschaft von Fair Zülpich e.v. mit ernstem Hintergrund. In Boboyo, einem Dorf im Norden Kameruns, bauen Studierende aus Aachen und Maroua eine Vorschule. Aus Lehm natürlich dichtete Paul Gerhardt, der große evangelische Liedgutschöpfer, und weist den Weg dieses Jahr nach Zülpich. Denn Sommer ist Gartenzeit: Im Ökumenischen»KirchenGarten«zur Landesgartenschau NRW läuft gerade in den Sommermonaten ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Wissenswertem und religiösen Angeboten. Rund um den 12 mal 5 Meter großen Kirchenpavillon aus Stahl, Weidengeflecht und Stampflehm kann man aber auch einfach nur die Seele baumeln lassen. Für jeweils 15 Minuten gibt es täglich um 12 und 17 Uhr Gebetszeiten. Nur am Sonntag startet um 17 Uhr der Evensong, ein gemeinschaftliches Abendgebet. (gar) Boboyo-Tag: Die Lehmhütte im Miniaturformat steht. Höhepunkte Freitag, 11. Juli, 18 Uhr:»Das Leben ist nicht immer Karneval«, erklärt Diakon Willibert Pauels in der Reihe»Schwade im Jade«Dienstag, 15. Juli, 10 bis 18 Uhr: Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) stellt Kräuter, Rezepte und Gesundheitstipps von Hildegard von Bingen vor Dienstag, 22. Juli, 10 bis 18 Uhr: Informationen über die Arbeit von Oikocredit Dienstag, 29. Juli, 10 bis 18 Uhr: Die Diakonie Euskirchen präsentiert ihr vielfältiges Angebot Der Olivenbaum als Symbol für Frieden, Liebe und Treue. Dieses Exemplar ist über 200 Jahre alt»kreuz und quer«: So lautet das Motto des Ökumenischen Kirchengartens, hier in der Fassung»Urban Gardening«Samstag, 30. August, 10 bis 18 Uhr: Pflanzen und Früchte aus Bibel und Koran, Quiz und Kindermalangebot sowie multireligiöse Andachten bietet der Arbeitskreis Christen und Muslime Samstag, 6. September, 15 Uhr: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Bonn/NRW feiert einen Gottesdienst zum Schöpfungstag Laden zum Verweilen ein: Sitzmöbel aus der Aktion»Urbanes Gärtnern«stammen aus nachhaltiger Produktion Samstag, 13. September, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr): Konzert Wise Guys auf der Seebühne Freitag, 26. September, 18 Uhr: Open Air Konzert im Kirchenpavillon mit die Seltsamen Heiligen (Achim Böttcher & Martin Kaminski) Es darf gematscht werden: Familien mit Kindern sind im Kirchengarten stets willkommen. Immer wieder gibt es vor allem am Wochenende besondere Angebote für sie

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