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1 ändlicher Raum Agrarsoziale Gesellschaft e V www asg-goe de Waldschadensbericht 2004 ASG-Frühjahrstagung in Ludwigsburg Bewältigung von Existenzgefährdung H Jahrgang Nr 01, Januar/Februar 2005

2 Stiftungswettbewerb 2005 STIFTUNG TASSILO TRÖSCHER FÜR DIE MENSCHEN IM LÄNDLICHEN RAUM Staatsminister a D Dr Dr h c Tassilo Tröscher ( 2003) hatte 1992 aus Anlass seines 90 Geburtstages die STIFTUNG TASSILO TRÖSCHER begründet Aus den Erträgen der privaten, gemeinnützigen Stiftung werden seitdem in zweijährigem Turnus Preise für beispielhafte Initiativen verliehen Stiftungszweck Zweck der Stiftung ist die Anerkennung herausragender Leistungen in einem umfassend definierten agrarsozialen Bereich, der sich aus den Aufgaben und Zielen der Agrarsozialen Gesellschaft e V (ASG) in Göttingen ergibt Hierunter fallen Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur Dorfentwicklung umweltverträglichen Landbewirtschaftung und artgerechten Tierhaltung agrarsozialen Sicherung Einkommensoptimierung sowie Erwerbs- und Einkommenskombinationen in Landwirtschaft und ländlichen Räumen Gestaltung landwirtschaftlicher Betriebsmodelle Preiswürdige Initiativen können sein eine bemerkenswerte wissenschaftliche Arbeit eine publizistisch hervorragende Darstellung eine innovative Konzeption eine administrativ außergewöhnliche Entscheidung oder Maßnahme ein innovatives praktisches Beispiel Im Jahr 2005 beträgt der Stiftungspreis Euro Meldungen Formlose Meldungen für den Stiftungswettbewerb bitte bis zum 31 März 2005 an: Agrarsoziale Gesellschaft e V Fon (0551) Kurze Geismarstr 33 Fax (0551) Göttingen de www asg-goe de

3 Inhalt ASG Agrarpolitik 2 Land-Schau 2005 Innovationen in ländlichen Räumen und Diversifizierung der Landwirtschaft 7Flutwelle in Südostasien: Langfristige Hilfe beim Wiederaufbau notwendig 10 Programm ASG-Frühjahrstagung 12 Zur Tagungsregion: Die Barockstadt Ludwigsburg und ihr Umland 14 Neues von der agrarpolitischen Bühne Landwirtschaft Waldwirtschaft Ländlicher Raum Nachhaltigkeit 16 Ökologische Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin und Brandenburg Anknüpfungspunkte für eine nachhaltige Regionalentwicklung 21 Dorfhelferinnen und Familienpflegerinnen die Unterstützung von Familien in Not 23 Bewältigung von Existenzgefährdung in landwirtschaftlichen Familienbetrieben 28 Solarstromerzeugung auf landwirtschaftlichen Gebäuden 29 Universitäten Kassel und Göttingen schließen ersten länderübergreifenden Kooperationsvertrag 30 Waldzustandsbericht 2004: Wald stärker geschädigt als je zuvor 31 Kulturlandschaftliches Erbe in Nordbayern: Die Frankenwaldflößerei 34 Mit einem progressiven Heimatbild die Zukunft gestalten? 39 Heim:Spiele Wie viel Heimat braucht das Land? 41 Windkraftanlagen: Wenn landschaftliche Schönheit zum Problem wird 45 Region Hesselberg: Wirtschaft als Partner der Regionalentwicklung 48 Kreatives Engagement in Westerloy 50 Vereinte Nationen: 2005 Jahr des Kleinkredits Termine Personalien Für Sie gelesen Für Sie gesurft 52 Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht vom 14 bis 16 April 2005 in Frankfurt/Oder 52 2 Bundestreffen der Regionalbewegung vom 8 bis 10 April 2005 in Feuchtwangen 52 Klaus Alte 70 Jahre 53 Karl-Heinz Unverricht 70 Jahre 53 Dr iur h c Kurt-Wilhelm Noell 85 Jahre 53 Ehrendoktorwürde für Prof Dr Dr h c Konrad Hagedorn 54 Heimat 54 Nachhaltig leben! 55 Ferien auf dem Bauernhof 56 Geschöpfe wie wir: Zur Verantwortung des Menschen für die Nutztiere Kirchliche Positionen 56 www verbraucherministerium de Fotos Titelseite: M Busch, I Fahning

4 Internationale Grüne Woche Berlin Land-Schau 2005 Innovationen in ländlichen Räumen und Diversifizierung der Landwirtschaft Bund, Länder und EU präsentierten zum 18 Mal in einer gemeinsamen Halle die Potenziale der ländlichen Räume Informative Gesprächsrunden, künstlerische Darbietungen aus allen Regionen und nicht zuletzt die Möglichkeit zahlreiche Köstlichkeiten zu genießen lockten das Publikum an Ein Team der ASG sorgte für die Koordination des Programms auf der Land-Schau-Bühne Landlebens in Deutschland im Urlaub zu genießen und so zu deren Unterstützung beizutragen Heinz Christian Bär, StS Gerhard Thalheim und Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn hoben die Attraktivität und Vielfalt der ländlichen Räume Deutschlands hervor Zur Eröffnung der Land-Schau 2005 dankte Heinz Christian BÄR, Präsident des Kuratoriums der ASG, den Bundesländern für die anschauliche Dokumentation der Vielfalt ländlicher Räume in der Bund-Länder-Halle während der Internationalen Grünen Woche Berlin (IGW) Dr Gerald THAL- HEIM, Parl StS im BMVEL, und Bärbel HÖHN, Ministerin für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, hoben die Attraktivität der ländlichen Räume hervor, die sich in vielen Projekten präsentierten, und deren Stärke und Notwendigkeit somit belegt würden Thalheim warnte jedoch davor, die Situation nur positiv zu sehen Viele Regionen seien von Abwanderung bedroht und es bedürfe enormer Anstrengungen die Menschen in den Dörfern zu halten Um so mehr seien die Bewohner städtischer Gebiete aufgerufen, die Schönheit des Gemeinden in Nordrhein- Westfalen brechen Grenzen auf Ministerin Bärbel Höhn lobte zur Eröffnung des Ländertags Nordrhein-Westfalen den engen Zusammenhalt der Bewohner/-innen ländlicher Räume, die in gemeinsamer Anstrengung viele Projekte entwickeln würden, die nicht zuletzt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitrügen StS Dr Thomas GRIESE ergänzte, dass die engagierten ländlichen Gemeinden Nordrhein-Westfalens den Besuchern der IGW ein rea- Gerhard Brocke, die Bürgermeister Michael Kronauge und Heinrich Nolte sowie StS Dr Thomas Griese stellten die beispielhafte Zusammenarbeit der Gemeinden Hallenberg und Medebach vor 2 Januar/Februar 2005 Ländlicher Raum Fotos: M Busch

5 listisches Bild des Bundeslandes vermitteln helfen würden, das sonst oftmals nur mit dem Ruhrgebiet assoziiert werde Ein zunächst erzwungener, aber später um so erfolgreicherer Entwicklungsprozess zeigte sich in den Gemeinden Hallenberg und Medebach des Sauerlands Nachdem die Einwohner der nahe beieinander liegenden Orte historisch stets getrennt voneinander agiert hätten und unter ihnen kein Austausch stattgefunden habe, sei dieser nun, nach der gemeinsamen Teilnahme an einem Förderprogramm zur ländlichen Entwicklung, in Gang gesetzt worden Gerhard BROCKE, Vorsitzender des Vereins für nachhaltige Entwicklung der Region Hallenberg-Medebach, vertrat die Ansicht, dass Menschen, die innerhalb naturräumlicher Grenzen zusammenlebten, gemeinsam handeln sollten Die Stärke der Region zeigte sich nicht zuletzt in dem künstlerisch anspruchsvollen Bühnenprogramm Höhepunkt war der Ausschnitt aus einem Musical, das eine generationenübergreifende Gruppe vorführte Heinrich NOLTE, Bürgermeister von Medebach, war stolz auf die Attraktivität seiner Gemeinde, was sich nach seinen Worten auch in einer Abstimmung mit Füßen zeige, da von Landflucht keine Spur zu finden sei Auch Ministerin Höhn war vom Entwicklungsprozess dieser beiden Gemeinden und ihrer Darstellung in der Bund-Länder-Halle so begeistert, dass sie ihnen einen zusätzlichen Bonus in Höhe von aus ihrem Ministeriumshaushalt zahlen will Thüringens Wälder bieten zahlreiche Fitnessangebote Zur Eröffnung des Ländertags Thüringen wies Ministerpräsident Dieter ALTHAUS auf die speziellen Fitnessangebote wie z B Nordic Walking oder Mountainbiking im Thüringerwald hin, die Landwirte in ihr Urlaubsangebot einbeziehen könnten km Wanderwege seien vom Rennsteig bis zur Saale zu finden Dr Volker SKLENAR, thüringischer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, freute sich, dass während der IGW deutlich werde, wie viele Menschen sich für Landwirtschaft interessierten und gemeinsam in die Zukunft denken wollten Allein durch den Besuch der Messe trüge das Publikum zur Unterstützung der Landwirtschaft bei Vulkanradweg im hessischen Vogelsberg verbindet Geschichte und Natur Das Bundesland Hessen stellte in der Bund-Länder-Halle als Schwerpunkt die Region Vogelsberg vor, wo in jüngster Zeit Funde aus der Zeit der Kelten für Aufsehen sorgten Der neue Archäologiepark Glauberg und mittelalterliche Städte wie Schlitz und Lauterberg machten diese Region in Verbindung mit der sanften Mittelgebirgslandschaft besonders attraktiv Der Vulkanradweg rund um den Vogelsberg, der nur geringe Höhenunterschiede aufweise, ermögliche Tourenangebote für alle Zielgruppen, von kleinen Etappen für Familien mit Kindern und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bis hin zu langen Distanzen für Tourenradfahrer Ministerpräsident Roland KOCH lud zum Urlaub in der Region ein, wo Natur und Kultur sich optimal verbinden ließen Gerade die Nähe zu Industrie- und Museumsstandorten im Rhein-Main-Gebiet mache einen abwechslungsreichen Urlaub im Vogelsberg möglich Wilhelm DIETZEL, hessischer Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, wies auf die vielen Urlaubsangebote auf Bauernhöfen hin, wo Kinder in die alltägliche Arbeit einbezogen und beschäftigt würden, so dass für die Eltern Ruhe und Entspannung möglich seien Schleswig-Holstein lädt Kinder ein Innenminister Klaus BUß eröffnete den Ländertag Schleswig- Holstein, der die touristische Mar- Ministerpräsident Dieter Althaus konnte mit fundierten Kenntnissen zum mittäglichen Schaukochen beitragen Landwirtschaftsminister Dr Volker Sklenar freute sich über das Interesse des Messepublikums an den thüringer Urlaubsangeboten Ländlicher Raum Januar/Februar

6 ke Kinderland Ostsee, die in Zusammenarbeit mit dänischen Regionen entwickelt wurde, in den Mittelpunkt stellte Hier würden gezielt Kinder angesprochen und mit zahlreichen Angeboten zu Ferien am Meer eingeladen Das Ostseebad Scharbeutz, Teil des Kinderlandes, halte unterschiedliche Pauschalangebote für Alleinerziehende, Großeltern mit ihren Enkeln und Patchworkfamilien jeder Art bereit Vertreter der Region betonten, dass ihnen besonders das Wohlgefühl der Kinder am Herzen liege, denn nur, wo Kinder Spaß und Freude erlebten, könnten auch die Eltern entspannen Beispielhaft wurde weiterhin das Projekt Balticsailing vorgestellt, ein Zusammenschluss von 15 dänischen und 14 deutschen Sportboothäfen der Ostseestaaten, die einen gemeinsamen Marktauftritt planen, um die Verweildauer der Segler in den Häfen zu erhöhen Brandenburg öffnet sich innovativen Ideen in der Verbindung von Natur und Ökonomie Matthias PLATZECK, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, stellte heraus, dass die Landwirte Brandenburgs, die sich direkt nach der Wende noch dem Gedanken verschlossen hätten, Fremde auf ihre Höfe zu lassen, inzwischen Tourismus und Naturschutz als Einkommensquellen entdeckt hätten Der Diversifizierungsgedanke sei in der Landwirtschaft heutzutage weit verbreitet hier hätten die Brandenburger in den letzten Jahren einen großen Entwicklungsschritt gemacht Die transparente Herstellung landwirtschaftlicher Produkte im Einklang mit der Natur sei ein Charakteristikum Brandenburgs, wo 22 % der Landesfläche Flora-Fauna-Habitat seien, hob auch Dr Dietmar WOIDKE, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, hervor Eine Jugendgruppe aus Brandenburg stellte die Bundesinitiative Wir hier und jetzt vor, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit der Stiftung Demokratische Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gegründet worden war Zwei Jahre lang wurden Jugendprojekte besonders in von Abwanderung bedrohten ländlichen Regionen gefördert Die Jugendlichen aus Forst im Landkreis Spree-Neiße hatten ein Tonstudio eröffnet, das auf große Nachfrage in der Region stößt und auch für Gruppen aus dem Nachbarland Polen offen steht Das niedersächsische Artland ist reich an Kultur und Kunst Hans Heinrich EHLEN, Minister für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen, eröffnete den Ländertag Niedersachsen mit einem Appell an die Verbraucher beim Lebensmittelkauf auf Qualität statt auf Billigprodukte zu setzen Besonders dadurch könnten sie die heimische Vielfalt der Landwirtschaft unterstützen, die sich mit der EU- Agrarreform zunehmend dem Markt zu öffnen habe Als einen Kulturschatz bezeichneten die Niedersachsen das Artland im Norden Osnabrücks und gewährten durch den Aufbau eines Fachwerkhauses auf der Land-Schau-Bühne einen Einblick in die traditionelle Architektur Auch die Cheerleader des Basketball-Bundesligavereins Artland Dragons und Künstler der Region trugen dazu bei, ein vielfältiges Bild des Artlands vorzustellen Politiker und Akteure aus der Region plädierten für integrierte Strategien, die das kulturelle Erbe mit Beschäftigungsmöglichkeiten verbinden sollten Mit seinen offenen und freundlichen Bewohnern eigne sich das Artland insbesondere für einen Radurlaub Ministerpräsident Roland Koch lud zum Landurlaub in den hessischen Vogelsberg ein, von wo aus Abstecher ins Rhein-Main-Gebiet möglich sind Klaus Buß und Wilhelm Dietzel bewiesen ihr Geschick beim Kartoffelschälwettbewerb 4 Januar/Februar 2005 Ländlicher Raum

7 Berlin bietet Landwirtschaft mit Erlebnischarakter StS Volkmar Strauch hob die Bedeutung der Berliner Landwirte für die Stadt hervor StS Volkmar STRAUCH, Senat für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Berlin, verwies darauf, dass Berlin ursprünglich aus dem Zusammenschluss verschiedener Dörfer entstanden sei, wie die Bezeichnungen vieler Stadtteile zeigten Die Ernährungswirtschaft sei der drittgrößte Wirtschaftszweig in Berlin Die Landwirte seien aber nicht nur von ökonomischer Bedeutung, sie hätten vielmehr auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion Insbesondere für die nachwachsende Generation sei es wichtig zu erfahren, wie Lebensmittel erzeugt würden Marlies WANJURA, Bezirksbürgermeisterin in Reinickendorf, stellte das Dorf Lübars heraus, das in ihren Stadtteil integriert ist Die hier ansässigen Landwirte hätten viele gesellschaftliche Veränderungen überlebt und stets ihren Beitrag zum Naturschutz, zur Landschaftspflege und vor allem zur Versorgung der Berliner Bevölkerung mit Nahrungsmitteln geleistet Gerade habe Lübars, das seine dörfliche Identität wahren konnte, 755 Jahre Bestehen gefeiert Die Landwirte fänden über Pensionspferdehaltung bzw Reitunterricht oft ein zweites Standbein, das von der städtischen Bevölkerung sehr gut angenommen werde Mit Erntedank- und anderen Festen werde den Städtern das Erlebnis Landwirtschaft nahe gebracht, so dass diese im Vertrauen auf die Produkte auch zunehmend wieder vor Ort kaufen wollten LEADER+-Projekte spiegeln Ideenvielfalt ländlicher Akteure Stefan KÄMPER, Deutsche Vernetzungsstelle LEADER+, und sein Kollege auf europäischer Ebene, Pedro BROSEI, Contact Point, Brüssel, stellten die Vernetzungsidee von LEADER+ auf der Ute Kühne-Sironski, Vorsitzende der Berliner Landfrauen, machte deutlich, dass auch eine Großstadt Landwirtschaft braucht Land-Schau-Bühne vor 829 Regionen in Europa, darunter 150 deutsche, beteiligten sich an dieser Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union Kurze Projektpräsentationen banden das Publikum ein und demonstrierten die Vielfalt der LEADER+-Projekte Vorgestellt wurden das Projekt kulinarische Kartoffeltour, eine gastronomische Reise durch den Naturpark Fläming in Brandenburg, Angelmöglichkeiten in der Mecklenburger Schaalseeregion und die Produktion von Elchzahnschmuck aus der schwedischen LEADER+- Region Sjuhärad Papier aus Algen präsentierte die Region Klützer Winkel Akteure der Algenwerkstatt Damshagen demonstrierten live die Her- Minister Dr Dietmar Woidke und Ministerpräsident Matthias Platzeck stellten die gesellschaftliche Bedeutung der Naturparke in Brandenburg heraus Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff interessierte sich bei seinem Messerundgang für die Arbeit der ASG ASG-Kuratoriumspräsident Heinz Christian Bär und Geschäftsführer Dr Dieter Czech erläuterten ihm und Landwirtschaftsminister Hans Heinrich Ehlen die ASG-Arbeitsfelder Ländlicher Raum Januar/Februar

8 stellung verschiedener Papierprodukte, die mit ihrer hellbeigen bis grünlichen Farbe und der etwas rauen Oberflächenstruktur in erster Linie im künstlerischen Bereich bzw zu Gestaltungszwecken eingesetzt werden können Die Algenwerkstatt bietet diese Produkte nicht nur zum Verkauf an, sondern vermittelt auch die Technik des Papierschöpfens Neuartige Produkte demonstrieren die Vielfalt der Regionen Theo AUGUSTIN, Referat Nachhaltige Landentwicklung, BMVEL, stellte den Modellwettbewerb RE- GIONEN AKTIV vor, der einen erfolgreichen Verlauf genommen und viele Impulse für die ländliche Strukturförderung gegeben habe Unter den interessanten Projekten, die in diesem Zusammenhang auf der Land-Schau-Bühne vorgestellt wurden, stach das Raps-Eis von Gerhard KLOTH, Eiskonditor aus der Region Mecklenburgische Seenplatte, als besonders innovativ hervor Kloth produziert Eis, das frei von tierischen Eiweißstoffen und daher für Allergiker geeignet ist Dabei läge es nicht in seiner Absicht, so Kloth, die gleiche Geschmacksqualität wie bei herkömmlichem Eis zu erreichen, sondern vielmehr ein Ersatzprodukt für diejenigen zu bieten, die sonst gar kein Eis verzehren könnten Dass das Eis auch schmeckt, konnten zahlreiche Besucher der Land-Schau überprüfen, die in den Genuss einer Kostprobe kamen Den Tag der Regionen, der seit 1999 am Erntedanksonntag gefeiert wird und bundesweit an Bekanntheit gewinnt, stellte Hartwig DANNEMANN aus Oldenburg vor, der die Aktionen in Niedersachsen koordiniert Hintergrund sei die Idee, die lokale Bevölkerung mit Produkten aus ihrer Region bekannt zu machen und für deren Konsum zu werben um somit die heimische Landwirtschaft und handwerkliche Unternehmensstruktur zu fördern Ursprünglich von dem Verein artenreiches Land lebenswerte Stadt im fränkischen Feuchtwangen konzipiert, weise der Tag der Regionen inzwischen jährlich über 700 Aktionen bundesweit auf Lokalen Projekten würden Plakate und Flyer zur Verfügung gestellt Vielfältige Regionen präsentierten sich für alle Sinne Mit viel Interesse begleitete das Messepublikum die Darbietungen Zur Verkostung seines Rapseises, das frei von tierischen Eiweißstoffen ist, lud Gerhard Kloth ein auf der Land-Schau-Bühne, die nicht nur theoretisch, sondern auch nachvollziehbar für Auge und Ohr die ländlichen Regionen Deutschlands vorstellten und mit zahlreichen kulinarischen und künstlerischen Kostproben zu neuen Entdeckungsreisen im eigenen Land einluden c b Die Bäuerinnen Maria Gramsamer und Hanni Strechle sowie Dr Viktoria Lofner-Meir, Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, stellten die Kneipp-Gesundheitshöfe Bayerns auf der Land-Schau-Bühne vor Die Forderung des Deutschen LandFrauenverbandes e V nach einem Unterrichtsfach Hauswirtschaft an allgemeinbildenden Schulen trugen Geschäftsführerin Heike Troue und Vizepräsidentin Frieda Hensmann vor 6 Januar/Februar 2005 Ländlicher Raum

9 Flutwelle in Südostasien: Langfristige Hilfe beim Wiederaufbau notwendig Bei der durch ein Seebeben verursachten verheerenden Flutwelle vom 26 Dezember 2004 kamen in Süd- und Südostasien vermutlich etwa Menschen ums Leben Durch die Zerstörungen haben Millionen Menschen, insbesondere die ländliche Bevölkerung, ihre Nahrungs- und Einkommensquellen verloren, zu denen neben dem Tourismus und der Landwirtschaft in erster Linie der Fischfang zählt Infrastruktureinrichtungen der Land- und Wasserwirtschaft wurden bei der Flutwelle beschädigt oder vernichtet, Nutztiere wurden getötet, Ackerkulturen weggeschwemmt oder durch das Salzwasser unbrauchbar, Be- und Entwässerungssysteme wurden zerstört Allein in Sri Lanka sind aktuellen Schätzungen zufolge zwei Drittel der Küste verwüstet und etwa 80 % aller Boote zerstört worden Solidaritätsbekundungen mit den Flutopfern anlässlich der Internationalen Grünen Woche Berlin Zur offiziellen Eröffnung der Internationalen Grünen Woche Berlin (IGW) drückten alle Redner ihr Mitgefühl und ihre Solidarität mit den Flutopfern aus und betonten, dass deren Unterstützung noch über einen längeren Zeitraum notwendig sei Renate KÜNAST, Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, wies darauf hin, dass alles getan werden müsse, damit die Menschen den Fischfang so schnell wie möglich wieder aufnehmen und sich selbst ernähren könnten Gerd SONNLEITNER, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, erklärte, dass es vor allem um den Wiederaufbau der ländlichen Strukturen und der landwirtschaftlichen Flächen gehe Wiederaufbau in Sri Lanka nach der Flutkatastrophe Foto: DRK-Bildarchiv, GS Ländlicher Raum Januar/Februar

10 Burkhard Wilke erklärte den Sinn des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen Stephan Große Rüschkamp schilderte die Tätigkeit von Ärzte ohne Grenzen in Südostasien Ärzte ohne Grenzen hat Hilfe abgeschlossen Auch das Programm der Land- Schau begann mit Informationen über Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe und Organisationen, die beim Wiederaufbau helfen Burkhard WILKE, Geschäftsführer des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), und Stephan GROßE RÜSCHKAMP, Ärzte ohne Grenzen, erläuterten die Aktivitäten ihrer Organisationen in der Region und die Bedeutung des DZI-Spendensiegels Große Rüschkamp beschrieb die Rolle von Ärzte ohne Grenzen als Nothilfeorganisation, die sich in Krisensituationen um die medizinische Grundversorgung der Betroffenen kümmere Ihr Einsatz sei allerdings beendet, sobald die medizinische Grundversorgung für die Bevölkerung durch andere Organisationen oder durch das Land selbst gewährleistet werden könne Am Wiederaufbau nach einer Katastrophe sei seine Organisation meist nicht beteiligt, betonte Große Rüschkamp Er zeigte sich überwältigt von der Großzügigkeit der Spender nach der Katastrophe Die 90 Mio Spendeneinnahmen seit dem Seebeben entsprächen dem Gesamtbudget, das Ärzte ohne Grenzen 2003 in Angola, Afghanistan, Liberia, im Kongo und Sudan ausgegeben habe Inzwischen seien bereits 550 t Hilfsgüter für die Menschen in den Krisenregionen Süd- und Südostasiens bereitgestellt worden, 160 Mitarbeiter verschiedener Nationalitäten seien im Einsatz gewesen Große Rüschkamp bat darum, künftige Spenden an Ärzte ohne Grenzen ohne Stichwort zu versehen, da die Arbeit der Hilfsorganisation in den von der Flut betroffenen Regionen weitestgehend abgeschlossen sei Spenden ohne Zweckbindung könnten dort verwendet werden, wo sie am nötigsten gebraucht würden www aerzte-ohne-grenzen de Spendenkonto: Sparkasse Bonn BLZ DZI überwacht verantwortungsbewussten Umgang mit Spendengeldern Wilke unterstrich, dass Spenden, die einer Hilfsorganisation unter einem bestimmten Stichwort zukämen, ausschließlich für diese Zwecke verwendet werden dürften Daher sei es wichtig, dass Hilfsorganisationen nur so viel Geld einwerben würden wie sie ihrer Zielsetzung und Kapazität entsprechend verwenden könnten Dennoch seien Spenden für andere in der Region tätige Organisationen weiterhin sinnvoll Die Kontrolle über den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern ist eine der Hauptaufgaben des DZI, das Organisationen dafür mit dem DZI-Spendensiegel auszeichnet und in einer Liste veröffentlicht Eine Auszeichnung erhalten nur Organisationen, die nicht mehr als 35 % ihres Gesamtetats für Werbung und Verwaltung ausgeben Der tatsächliche Anteil liege bei den Organisationen mit Spendensiegel im Durchschnitt bei 15 % BMVEL unterstützt Wiederaufbaumaßnahmen für Landwirtschaft und Fischerei Die Bundesregierung hat über das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Gelder für die Unterstützung der Flutopfer zur Verfügung gestellt Auch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) wird betroffene Staaten 8 Januar/Februar 2005 Ländlicher Raum

11 durch Finanzierung von Nothilfeund Wiederaufbaumaßnahmen in den Bereichen Landwirt schaft und Fischerei unterstützen Das BMVEL arbeitet dabei eng mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sowie der Deutschen Welthungerhilfe (DWHH) zusammen Am 13 Januar 2005 wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der Deutschland der FAO 1 Mio für eine erste materielle Hilfe (z B Mittel für die Reparatur oder die Beschaffung von kleinen Fischerbooten) und Koordinierungsaktivitäten zur Verfügung stellt Ein weiteres Projekt zum Wiederaufbau der Infrastruktur im Fischereisektor in Höhe von 2 Mio ist derzeit in Planung Die Gelder werden aus dem bilateralen BMVEL-FAO-Treuhandfonds gedeckt und waren bereits für 2005 veranschlagt Langfristige Hilfsangebote Um eine effektive, langfristige Hilfe beim Wiederaufbau der von der Flut betroffenen Gebiete anbieten zu können, haben sich größere Hilfsorganisationen zusammen geschlossen Eine gemeinschaftliche Initiative für den Wiederaufbau der Flutgebiete Südostasiens gründeten auch acht Verbände der deutschen Agrar-, Fisch- und Ernährungswirtschaft zu Beginn der IGW Hierzu gehören die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bundesmarktverband der Fischwirtschaft, der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV), der Deutsche Hochseefischereiverband sowie der Zentralverband Gartenbau (ZVG) Die Initiative will mit dem bereitgestellten Geld Projekte unterstützen, die wirksame Hilfe zur Selbsthilfe leistenb und die Marktstellung der Landwirte und Fischer in der Wertschöpfungskette und damit deren Einkommen sichern Im Vordergrund steht der Wiederaufbau der schwer geschädigten Küstenfischerei und deren lokaler Vermarktungseinrichtungen sowie der Wiederaufbau der Landwirtschaft und der Betriebe zur Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte Die beteiligten Verbände wollen eng mit dem BMVEL und dem Arbeitsstab Partnerschaftsinitiative der Bundesregierung zusammenarbeiten, um eine koordinierte und abgestimmte Vorgehensweise mit nationalen, europäischen und internationalen Organisationen sicherzustellen Angeschlossen an die koordinierte Wiederaufbauhilfe der deutschen Agrar-, Fisch- und Ernährungswirtschaft ist die Initiative des Deutschen Bauernverbandes in Zusammenarbeit mit dem Deutschen LandFrauenverband sowie der Deutschen Welthungerhilfe In ihrer gemeinsamen Aktion Nach der Flut soll insbesondere beim Wiederaufbau der Landwirtschaft in Indien und Indonesien geholfen werden www bauernverband de Aktion Nach der Flut Spendenkonto: Volksbank Bonn, BLZ Stichwort: Wiederaufbauhilfe Südasien Spenden für den Wiederaufbau wichtig Organisationen, die sich in der längerfristigen Entwicklungshilfe engagieren, haben es meist schwerer, Spendengelder zu mobilisieren, da ihre Arbeit nicht so medienwirksam ist Um eine langfristige Wiederaufbauhilfe zu gewährleisten, sind jedoch Spendengelder für die von der Flutwelle betroffenen Regionen weiterhin unabdingbar Eine Spenderberatung zum Seebeben in Südasien gibt es beim DZI unter www dzi de/seebeben htm Fon (030) Fax (030) os - ASG-Mitgliedsbeitrag 2005 Wir bitten die Mitglieder, die uns keine Einzugsermächtigung erteilt haben, den Mitgliedsbeitrag auf das Konto , BLZ , Sparkasse Göttingen, zu überweisen Ländlicher Raum Januar/Februar

12 ASG-Frühjahrstagung 2005 Agrarsoziale Gesellschaft e V Landwirtschaft in Verdichtungsräumen Der Boden ist die wichtigste Produktionsgrundlage der Landwirtschaft Neben der landwirtschaftlichen Nutzung des Bodens kommen Ansprüche an ihn aus den Bereichen Wohnen, Wirtschaft, Industrie, Gewerbe, Verkehr, Erholung und Freizeit Konfliktbereiche stellen darüber hinaus die Ansprüche auf gesunde Luft, Wasser und Landschaft dar In Verdichtungsräumen sind die konkurrierenden Ansprüche an den Faktor Boden besonders stark ausgeprägt Vor diesem Hintergrund vollzieht sich die agrarstrukturelle Entwicklung in Verdichtungsräumen schneller und spürbarer als in weniger dicht besiedelten Räumen In den Vorträgen und Exkursionen unserer diesjährigen Frühjahrstagung wollen wir erörtern, welchen Konflikten die Landwirtschaft in Verdichtungsräumen ausgesetzt ist Wir wollen aber auch danach fragen, welche Chancen die Verbrauchernähe der Landwirtschaft bietet Mittwoch, 1 Juni Uhr Uhr Donnerstag, 2 Juni bis Uhr P R O G R A M M Stadtführung durch Ludwigsburg Begrüßungsempfang Residenzschloss Ludwigsburg Marmorsaal FACHEXKURSIONEN A) Herausforderungen für die Landwirtschaft im Verdichtungsraum Stuttgart B) Nachhaltige Dorfentwicklung und Flächenmanagement im Kraichgau C) Region Heilbronn Diversifizierung und Sonderkulturen D) Innovative Landwirtschaft in der Veredlungsregion Hohenlohe bis Uhr ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG Schloss Ludwigsburg Ordenssaal Grußwort Werner SPEC, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg Begrüßungsvortrag Willi STÄCHELE, Minister für Ernährung und Ländlichen Raum des Landes Baden-Württemberg Festvortrag Prof Dr h c Reinhold WÜRTH, Unternehmer, Künzelsau Anschließend gemeinsames Abendessen 10 Januar/Februar 2005 Ländlicher Raum

13 Fotos: M Busch Freitag, 3 Juni bis Uhr Ca bis Uhr Samstag, 4 Juni bis Uhr VORTRAGSTAGUNG Forum am Schlosspark, Ludwigsburg Begrüßung und Einführung Bedeutungswandel der Landwirtschaft im Verdichtungsraum Agrarsoziale Gesellschaft e V Transparent und Verbrauchernah der Verdichtungsraum kann auch als Chance für die Landwirtschaft genutzt werden Regionale Landwirtschaft versorgt die Stadt Regionalvermarktung erfolgreich praktiziert Flächenkonkurrenz im Verdichtungsraum Das Projekt Fildermesse Stuttgart Kommunales Flächenmanagement Exkursion zum Kloster Maulbronn vom Zisterzienserkloster zum Weltkulturdenkmal in einer Kulturlandschaft mit Stauseen, Weinbergen und Steinbrüchen Abschlussexkursion Mittelalter, Wein & Salz - Staufische Kaiserpfalz Bad Wimpfen - Staatsweingut Weinsberg - Salzbergwerk Bad Friedrichshall Schloss Ludwigsburg Das vollständige Tagungsprogramm wird ab Ende März vorliegen und kann im Ländlicher Internet unter Raumwww asg-goe de Januar/Februar abgerufen 2005 werden 11 ASG-Frühjahrstagung 2005

14 Zur Tagungsregion: Die Barockstadt Ludwigsburg und ihr Umland Schlossgarten Ludwigsburg Die Gründung von Ludwigsburg führt auf das Jahr 1704 zurück, als der württembergische Herzog Eberhard Ludwig knapp 15 km nördlich von Stuttgart den Grundstein für ein anfänglich als Jagdsitz geplantes Schloss legte und ab 1709 zur Ansiedlung einlud Es entstand das Schwäbische Versailles, mit 452 Zimmern in 18 Gebäuden eine der größten deutschen Barockresidenzen, die bis heute den imposanten Mittelpunkt der am Neckar liegenden Stadt bildet Blühendes Barock in der Stadt der Schlösser und Gärten Marktplatz Ludwigsburg Seit 1954 findet in den ehemaligen Schlossgärten der Residenz die Gartenschau Blühendes Barock statt Auf 30 ha werden ständig wechselnde Ausstellungen, Blumenschauen sowie Gartenkunst verschiedener Epochen und Regionen präsentiert Die Gartenschau wurde anlässlich der 250- Jahr-Feier des Residenzschlosses initiiert und als Dauereinrichtung weitergeführt, obwohl sie ursprünglich nach sechs Monaten enden sollte Darüber hinaus zählen zwei weitere Schlösser zu den bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten der Stadt: das Seeschloss Monrepos und umgeben von einem ca 70 ha großen Wildpark das Jagd- und Lustschloss Favorite Auch die planmäßig angelegte Innenstadt rund um den historischen, arkadenumsäumten Marktplatz ist reich an barocker Architektur; zugleich besticht sie durch ihre Lebendigkeit Unzählige Geschäfte, Restaurants und Cafés bekunden, dass die Zeit in Ludwigsburg keineswegs stehen geblieben ist Über Menschen leben im Stadtgebiet Als Teil der hochindustrialisierten und dichtbesiedelten Region rund um die baden-württembergische Landeshauptstadt entwickelte sich Ludwigsburg zu einem dynamischen Wirtschaftsstandort Branchen wie Maschinenbau, Automobilzulieferung, Finanzdienstleistung und Handel prägen die Gewerbestruktur Der Medienbereich und die Softwareentwicklung gewinnen zunehmend an Bedeutung Vergangenheit und Zukunft begegnen sich auf Schritt und Tritt Ihre Vergangenheit als zweitgrößte Garnisonsstadt Deutschlands hat Ludwigsburg durch den Abzug der letzten Soldaten im Jahr 1994 endgültig hinter sich gelassen Unter dem Begriff Kasernenkonversion wird die Realisierung von neuen Nutzungsformen für die militärischen Liegenschaften zusammengefasst Heute bietet ein nicht unerheblicher Teil der früheren Kasernenareale kulturellen oder künstlerischen Aktivitäten Raum Z B befindet sich die 1991 gegründete Filmakademie Baden-Württemberg im ehemaligen Artilleriedepot Wie selbstverständlich spiegelt die Kultur selbst eine Einheit von Tradition und Moderne wider Zu den renommiertesten Ereignissen gehören die Ludwigsburger Schlossfestspiele an den unter- 12 Januar/Februar 2005 Ländlicher Raum

15 schiedlichsten Spielorten wie dem 1888 erbauten Forum am Schlosspark oder dem historischen Schlosstheater mit einem Programm, das durch seine Spartenvielfalt herausragt Neben dem Besuch zahlreicher Museen besteht in Ludwigsburg die Möglichkeit, eine im Bundesland einzigartige Porzellan-Manufaktur zu besichtigen Die im Residenzschloss untergebrachte Manufaktur widmet sich historischen Arbeitstechniken, ohne auf moderne Produktionslinie zu verzichten In Handarbeit werden barocke Dekore wie z B das Ludwigsburger Schuppenmuster, aber auch zeitgenössische Kunstgegenstände hergestellt Denk mal Schiller, so lautet das Motto des Schillerjahres 2005 in Ludwigsburg, unter welchem die verschiedensten Veranstaltungen und Aktionen stattfinden Der Dichter ( ) wurde in Marbach am Neckar geboren; einige Jahre seiner Kindheit verlebte er in Ludwigsburg, der schwäbischen Poetenwiege, so bezeichnet, weil sie u a die Geburtsstadt von Eduard Mörike und Justinus Kerner ist Das Umland Die Region um Stuttgart/Ludwigsburg wird im Südwesten vom Schwarzwald und im Süden von der Schwäbischen Alb abgegrenzt Der Neckar, der schließlich bei Mannheim in den Rhein fließt, und seine Zuflüsse, wie Glems, Enz, Rems, Bottwar oder Murr, durchziehen das Gebiet Trotz überdurchschnittlich hoher Bevölkerungsdichte gelang es, eine abwechslungsreiche und faszinierende Kulturlandschaft zu bewahren, die an klimabegünstigten Hanglagen nicht von Bauern sondern von Wengertern genutzt und gestaltet wird Die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Weinbaus ist entlang der Württembergischen Weinstraße abzulesen Gespickt mit Sehenswürdigkeiten führt die als Ferienroute konzipierte Weinstraße Landwirtschaft im Verdichtungsraum durch alle Württembergischen Weinbaugebiete Sie beginnt im Norden der Hohenloher Ebene, erreicht den Neckar bei Bad Friedrichshall, passiert Neckarsulm und die Weinstadt Heilbronn, macht am Stromberg einen Abstecher nach Westen, durchquert Stuttgart und endet am Fuße der Alb Zwischen Jagst- und Kochertal in der Hohenlohe können sich Urlauber/-innen von einer außergewöhnlich engen Verbindung zwischen Landwirtschaft und Tourismus überzeugen Die Region Hohenlohe, eine von 18 Modellregionen des bundesweiten Wettbewerbs REGIONEN AKTIV, setzt mit kreativen Strategien bei Vermarktung und Freizeitgestaltung Akzente für die Entwicklung ländlicher Räume Äußerst innovativ zeigt sich auch die Gemeinde Sternenfels am Stromberg Aus dem ehemaligen Sandbauerndorf wurde ein moderner Gewerbestandort inmitten einer reizvollen und zudem geologisch interessanten Landschaft Richtung Bretten im Kraichgau, wo sich in historischer Kulisse das Gedächtnishaus des Huma- nisten Philipp Melanchthon befindet, laden zahllose Burgen, das Kloster Maulbronn (seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe) und einige Kilometer südlich, in Eberdingen-Hochdorf, das Grab des Keltenfürsten zu Hochdorf zur Besichtigung ein Württembergische Weinstraße Ländlicher Raum Januar/Februar

16 Agrarpolitik Neues von der agrarpolitischen Bühne: Vertrauen ist gut beleuchtet von Rainer Münch Dilemma Der Duden definiert ein Dilemma als die Wahl zwischen zwei unangenehmen Dingen Die persönliche Erfahrung eines geradezu klassischen Dilemmas macht gegenwärtig Bundeslandwirtschaftsministerin Renate KÜNAST Es geht wie sollte es anders sein ums Geld Bekanntlich fordert die Bundesregierung eine strikte Ausgabenbegrenzung der Europäischen Union Um ihr Ziel zu erreichen die Ausgaben auf höchstens 1 % des Bruttonationaleinkommens der Gemeinschaft zu begrenzen, bleibt in erster Linie die ländliche Entwicklung als Spardose Für deren Förderung hält Deutschland gerade mal die Hälfte dessen für vertretbar, das die EU-Kommission in ihrer finanziellen Vorausschau 2007 bis 2013 veranschlagt hat Es braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, dass die Bundeslandwirtschaftsministerin diese Position eher mit gebremstem Schaum in den Brüsseler Verhandlungen vertreten wird, schließlich würden drastische Einsparungen in der zweiten Säule die Axt an ein Kernstück ihrer Agrarpolitik legen Auch das Bundesfinanzministerium scheint nicht vollends davon überzeugt zu sein, dass Frau Künast um jeden Cent ringen wird, der nicht in die ländliche Entwicklung fließen soll: Das Finanzressort erwartet einem internen Papier zufolge konkret, dass die Zahlungen aus Deutschland zur Finanzierung der ländlichen Entwicklung gegenüber den Vorstellungen der EU-Kommission um ein Drittel gekürzt werden müssen Nach dem Kommissionsmodell müsste Deutschland 22 Mrd in den neuen Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes einzahlen Demgegenüber flössen jedoch nur rund 9 Mrd aus diesem Fonds nach Deutschland zurück Das Finanzministerium will dies unter keinen Umständen akzeptieren Sollte Ministerin Künast den geforderten Einsparbetrag in den anstehenden Brüsseler Verhandlungen nicht erreichen, werde man sich, so die unmissverständliche Ansage, am nationalen Agrarhaushalt schadlos halten Die Union sieht angesichts dieses eindrucksvollen Vertrauensbeweises innerhalb der Bundesregierung Ministerin Künast bereits vor dem Scherbenhaufen ihrer Politik Ob es tatsächlich so dramatisch kommt, ist allerdings nicht ausgemacht Nachdem Bundeskanzler Gerhard SCHRÖDER inzwischen signalisiert hat, man könnte vielleicht doch das eine oder andere Milliönchen, das nach Brüssel fließt, weiterhin entbehren, wenn es Entgegenkommen an anderer Stelle gibt er denkt dabei offenbar an die Kriterien für den europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt könnte es sein, dass die ländliche Entwicklung zwar Federn lassen muss, aber doch nicht ganz so gerupft wird, wie der Finanzminister es gerne hätte Wie groß der Federhaufen sein wird, entscheidet darüber, wie glaubwürdig die beschlossene EU- Agrarreform tatsächlich ist Auch die gewendete deutsche Agrarpolitik wird sich daran messen lassen müssen Unabhängig vom Brüsseler Verhandlungsergebnis hat Ministerin Künast inzwischen öffentlich zu verstehen gegeben, im nationalen Agrarhaushalt 2006 keinen Euro zusätzlich zu dem herauszurücken, was bereits im letzten Jahr beschlossen wurde Klare Worte an die Adresse des Kollegen Eichel, noch bevor dieser möglicherweise auf andere Gedanken kommen könnte! Ein wenig irritiert allerdings, dass die Ressortchefin wenige Tage nach dieser Ankündigung die Agrardieselförderung an den Pranger stellte Sie trage weder dazu bei, die Klimaschutzziele zu erreichen, noch dazu, Energieeffizienz zu steigern oder sinnvolle Alternativen im Bereich Biorohstoffe voranzubringen, so Ministerin Künast auf dem Bauerntag der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in Dresden Außerdem betonte sie, es gebe kein Grundrecht auf Förderung Ziel müsse viel mehr ein intelligenter Einsatz öffentlicher Mittel sein wer wollte das bestreiten Bei der AbL trat die Agrarministerin auch allen Befürchtungen entgegen, sie könne künftig allzu sehr mit Verbraucherschutz für Handynutzer oder bei Finanzdienstleistungen beschäftigt sein, darüber jedoch die Landwirtschaft vernachlässigen In Dresden kündigte sie nicht weniger als die zweite Stufe der Agrarwende an, die es nunmehr zu zünden gelte Deren Ziel sei die Ökologisierung der konventionellen Landwirtschaft Einen Schwerpunkt stelle dabei der Einsatz von Düngeund Pflanzenschutzmitteln dar Die Gesellschaft habe ein Recht darauf, nicht später die Kosten übernehmen zu müssen, die uns der Pestizideinsatz und die Überdüngung von heute bringen Erreicht werden soll dies mit neuen 14 Januar/Februar 2005 Ländlicher Raum

17 Impulsen in der Förderung sowie gegebenenfalls ordnungspolitischen Maßnahmen Gewisse Befürchtungen auf landwirtschaftlicher Seite, angesichts der gähnenden Leere in den öffentlichen Kassen könnte die Verlockung groß sein, die zweite Variante zu bevorzugen, sind nicht von der Hand zu weisen Bauernspione Überhaupt ist der chemische Pflanzenschutz immer wieder trefflich geeignet, für Schlagzeilen zu sorgen und die Gemüter zu bewegen Ein Lied davon kann derzeit der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof Andreas TRO- GE, singen Dessen Fachleute und vor allem diejenigen im zuständigen Fachministerium kamen auf die geradezu geniale Idee, den praktischen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der hiesigen Landwirtschaft under cover ermitteln zu lassen, um insbesondere die Einhaltung von Abstandsauflagen zu Gewässern vor Ort zu kontrollieren Zwar sind aus den ursprünglich vorgesehenen verdeckten inzwischen unangekündigte Feldbeobachtungen geworden In der seit Monaten andauernden politischen Auseinandersetzung ist jedoch längst der Begriff der Bauernspione eingeführt, die unter dieser Bezeichnung sogar den Weg in die Zeitung mit den vier großen Buchstaben gefunden haben Das UBA hat wiederholt versichert, es ginge bei dem Vorhaben nicht darum, einzelne Landwirte zu kriminalisieren Die Feldbeobachter sollen daher entgegen verbreiteter Befürchtungen keineswegs nur auf Bäumen sitzen oder an Feldrainen kauern, sondern auch das Gespräch mit den Landwirten suchen Nach den Vorgeschichten und den eingehenden politischen Diskussionen ist allerdings zu vermuten, dass deren Interesse an einem Plausch über Sitten und Gebräuche beim Pflanzenschutz nicht sehr ausgeprägt sein dürfte Was läge also näher, als das Vorhaben mangels Vertrauensmasse still und heimlich in dieser Form zu beerdigen So dachte womöglich auch das UBA mit seinem Präsidenten und bat die Länder inständig darum, ihnen vorliegende Daten über Kontrollergebnisse der Landespflanzenschutzämter zur Verfügung zu stellen Dann könne man sich die neuerlichen Feldbeobachtungen ja sparen So weit ging dann die Kooperationsbereitschaft der Länder doch nicht, dass man mühsam erhobene Daten einfach herausgeben würde Inzwischen hat das UBA angekündigt, die Vor-Ort- Kontrollen durchführen zu wollen, weil man dazu gezwungen sei Die Länder zeigen sich empört und fordern den sofortigen Stopp In einem Wahljahr, wenn es auch nur um Landtage geht, eignet sich das Thema gut zur öffentlichen Darstellung für alle Seiten Tierschutz vertagt Neben dem Pflanzenschutz ist auch der Tierschutz ein Thema, das sich gut aufbereiten lässt, nicht zuletzt für landwirtschaftlichen Themen nicht von vornherein zuneigende Bevölkerungskreise Die Hühner und ihre Suche nach geeigneten Unterbringungen könnten davon manches Liedchen gackern Derzeitige Lage: Still ruht der See bis nach dem 22 Mai 2005, dem Tag der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Ähnlich geht es den Schweinen Hier wetteifern derzeit zwei Entwürfe von SPD und Grünen um die Gunst Eine Arbeitsgruppe der Koalition soll sich des Themas intensiv angenommen haben Mit ersten Ergebnissen wird frühestens Ende Mai gerechnet Sind allerdings die Wahlen erst einmal vorbei, besteht Aussicht auf rasche Klärung Dies gilt beispielsweise auch für Personalentscheidungen So verfügte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zwar auch in den letzten Monaten über einen Sprecher für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft Weil der jedoch Peter Harry CARSTENSEN heißt und gleichzeitig Ministerpräsident in Schleswig-Holstein werden wollte und es auch beinahe geworden wäre, war dieser Posten in Berlin mehr auf dem Papier besetzt Zumindest diese Personalie dürfte sich in den nächsten Wochen klären, weil zu erwarten ist, dass Carstensen nach dem überraschend guten Abschneiden seine politische Zukunft an der Förde und nicht an der Spree sieht Gelebte Demokratie Dass es allerdings in diesen schwierigen Zeiten mit immer härteren politischen Auseinandersetzungen noch Vorbilder gelebter Demokratie im Sinne eines Wettstreits zugegebenermaßen weniger um Ideen als um Köpfe und Sitze gibt, zeigt das Beispiel der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Mittel- und Ostdeutschland (LBG MOD) Erstmals seit 1962 findet dort im Rahmen der anstehenden Sozialwahl 2005 im Bereich der deutschen landwirtschaftlichen Sozialversicherung wieder eine Wahl mit Wahlhandlung statt Nachdem sich die Verbände nicht auf eine gemeinsame Liste für die Gruppe der Selbstständigen ohne fremde Arbeitskräfte einigen konnten, kommt es zu Urwahl! Neben einer Liste von Agrarverbänden der neuen Länder bewerben sich der sachsenweit bekannte Verband deutscher Landwirte (VdL), der Sächsische Waldbesitzerverband und der Bundesverband der Landwirte im Nebenberuf (DBN) um die begehrten 12 Sitze in der Vertreterversammlung der LBG MOD Die wiederum ist derzeit dabei die Mitgliedsunternehmen anzuschreiben, die für die genannte Gruppe in Frage kommen Anhand eines von diesen Unternehmen auszufüllenden Fragebogens wird der Wahlausschuss über deren Wahlberechtigung entscheiden und anschließend die Wahlunterlagen zusenden Das ist gelebte Demokratie zum Preis von plus Personalkosten Ländlicher Raum Januar/Februar

18 Ökologische Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin und Brandenburg Anknüpfungspunkte für eine nachhaltige Regionalentwicklung Tina Boeckmann und Dr Benjamin Nölting* In Ostdeutschland ist der Anteil des Ökolandbaus seit der Vereinigung 1990 rasch angestiegen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern weisen mittlerweile den höchsten Flächenanteil aller Bundesländer auf Mit einer Mischung aus Wiederund Neueinrichtern und der Umstellung ehemaliger Landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaften (LPG) hat sich ein neuer Typus des Ökolandbaus entwickelt 1 Dieser schnelle Auf- und Ausbau ist eine Erfolgsgeschichte Bislang lagen jedoch kaum regionale Daten zur ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft einschließlich Verarbeitung und Vermarktung in Ostdeutschland vor Angesichts des raschen Wachstums bildet ein Überblick über die Öko-Branche die Voraussetzung dafür, sie weiterzuentwickeln und ihr Potenzial für eine nachhaltige Regionalentwicklung auszuschöpfen Die vorliegende Beschreibung der Situation in Brandenburg und Berlin soll dazu beitragen Rahmenbedingungen der ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft Brandenburg hatte Ende 2003 mit 8,8 % den höchsten Flächenanteil des Ökolandbaus aller Bundesländer Die ökologisch bewirtschaftete Fläche hat sich zwischen 1992 und 2003 versechsfacht (vgl Graphik 1) Die wichtigsten Ursachen dafür sind die ungünstigen Standorte (geringe Bodenqualität und Niederschläge) in Brandenburg, die meist nur eine extensive Bewirtschaftung erlauben, so dass der Schritt zum Ökolandbau vergleichsweise klein ist Durch die Öko-Flächenprämien wird die Umstellung ökonomisch interessant für viele Betriebe Weiter liegt über die Hälfte der Ökoflächen in Großschutzgebieten, die die Umstellung teilweise gezielt fördern (BACHINGER 2002) Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium förderte den Ökolandbau 2003 mit 12, ha LF Mio (MLUR 2004, S 61) Die Flächenprämien sind im Vergleich zu anderen Bundesländern niedrig Dies kann damit gerechtfertigt werden, dass die Umstellungskosten bei der vorwiegend extensiven Bewirtschaftung in Graphik 1: Entwicklung des Ökolandbaus in Brandenburg Quelle: MLUR 2004, S 62 Fläche Betriebe Anzahl Betriebe * Tina Boeckmann und Dr Benjamin Nölting, Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin, Fon (030) , Fax (030) , tu-berlin de, www regionalerwohlstand de und www sozialoekologische-forschung org Der Beitrag entstand im Rahmen des Forschungsprojektes Regionaler Wohlstand neu betrachtet Der Beitrag der ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft zur Lebensqualität, das von 2002 bis 2007 läuft und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird 1 Der Ökolandbau spiegelt die duale Agrarstruktur Deutschlands wider: Die durchschnittliche Betriebsgröße lag 2003 in Westdeutschland bei 31,8 ha (Öko-Betriebe 29,3 ha), in Ostdeutschland bei 198,7 ha (Öko-Betriebe 157,8 ha) (eigene Berechnung und Agrarbericht 2004, S 109) 16 Januar/Februar 2005 Ländlicher Raum

19 Brandenburg verhältnismäßig niedrig sind Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium plant aus finanziellen Gründen, für 2005 und 2006 keine neuen Höfe in die Öko-Flächenförderung aufzunehmen Damit wird nicht nur das Wachstum des Ökolandbaus praktisch gestoppt, sondern auch ein ungünstiges politisches Signal gesetzt Ein Manko stellen weiter die knappen personellen Ressourcen für den Öko- Landbau im Brandenburger Landwirtschaftsministerium und das unzureichende Beratungsangebot dar, dessen Finanzierung im Herbst 2001 eingestellt wurde In Berlin spielt der Ökolandbau mit zehn Betrieben und einer Gesamtfläche von 106 ha (5,9 % Flächenanteil) praktisch keine Rolle 2 Seit Oktober 2004 werden die Öko-Betriebe durch das Brandenburgische Landwirtschaftsministerium mit betreut Universität Berlin und am Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF) in Müncheberg wird zur ökologischen Landund Ernährungswirtschaft geforscht Mit dem im Herbst 2004 an der Fachhochschule Eberswalde eingerichteten Studiengang Ökolandbau und Vermarktung wird nun auch eine Fachausbildung angeboten Die 567 landwirtschaftlichen Öko-Betriebe mit einer Fläche von ha entsprachen 2003 ca 8,8 % aller landwirtschaftlichen Betriebe in Brandenburg Sie haben eine durchschnittliche Größe von 208 ha Die Betriebsgrößenstruktur ist vergleichbar mit dem konventionellen Landbau in Brandenburg Kleinere Betriebe mit einer Fläche bis 200 ha stellen 72,2 % aller Öko-Betriebe und bewirtschaften 18,8 % der Öko- Fläche, während der Großteil der Fläche (81,2 %) von den für Nordostdeutschland typischen Großbetrieben (27,8 %) mit über 200 ha bewirtschaftet wird Von diesen bestellen die größten Betriebe mit über ha (4,7 %) ein Drittel der gesamten Öko-Fläche Im Vergleich zu konventionellen Betrieben sind Obst- und Gemüseanbau sowie Futterbauspezialbetriebe (meist Grünland-Mutterkuh-Betriebe) überproportional vertreten Die Agrarrohstoffe wer- Mit dem Anwachsen baute die ökologische Land- und Ernährungswirtschaft eigenständige organisatorische Strukturen auf Die Anbauverbände arbeiten seit Jahren eng zusammen und vertreten ihre Interessen gegenüber dem Brandenburger Landwirtschaftsministerium gemeinsam in einem agrarpolitischen Arbeitskreis 2000 wurde die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau in Berlin-Brandenburg (FÖL) als Verbraucher- und Lobby-Organisation gegründet An der Humboldtden zum größten Teil außerhalb der Region vermarktet, v a in Westdeutschland Hier sind gerade die Großbetriebe, die große, einheitliche Partien liefern können, national und international konkurrenzfähig Tabelle 1: Verbandszugehörigkeit der Bio-Höfe in Brandenburg, Herbst 2003 Gesamt zahl der lw. Betriebe 567 8,8 % Anteil an allen lw. Flächen (LF) Absolut (ha) ha Quelle: eigene Erhebung Verbandszugehörigkeit Anzahl der Betriebe und %-Anteil an Öko-LF in Brandenburg Außerlandwirtschaftliche Betriebszweige spielen bei rund einem Drittel der Biobetriebe eine Rolle, wobei die Direktvermarktung (23,6 % der ökologischen, 8,9 % der konventionellen Betriebe) und Ferienangebote auf dem Land (9,6 % der Öko-Betriebe) Schwerpunkte bilden (eigene Auswertung der Fachkräftestudie) Betriebe, d h 58 %, sind Mitglied in einem Anbauverband (Bundesdurchschnitt 60 %) In Brandenburg ist Biopark mit 131 Mitgliedsbetrieben und einer Fläche von ha (ca 38 %) der stärkste Anbauverband gefolgt von Bioland mit 79 Mitgliedsbetrieben und einer Anbaufläche von ha (vgl Tab 1) Die Daten zum Arbeitskräftebedarf des Ökolandbaus in Brandenburg sind wegen der geringen Stichproben und der Probleme bei der Vergleichbarkeit von ökologischen und konventionellen Betrieben widersprüchlich Eine eigene Auswertung der Fachkräftestudie von 2002 ergab für 157 Biobetriebe einen höheren Arbeitskräftebe- Nur EUzertifiziert Biopark Bioland Gäa Demeter Naturland insg % % 82 7 % 29 5 % 9 4 % LF LF LF LF LF % LF 2 Daher werden die Berliner Öko-Höfe im Folgenden nicht weiter betrachtet, wohl aber die Berliner Verarbeitungs- und Vermarktungsbetriebe 3 Die Daten der Fachkräftestudie zu Betrieben in Brandenburg insgesamt (davon 157 Ökobetriebe, also 27,3 % aller landwirtschaftlichen Öko-Betriebe) sind uns dankenswerterweise vom Landesamt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft sowie von Herrn Prof Dr Theodor Fock (FH Neubrandenburg) für eine eigene Auswertung zur Verfügung gestellt worden Ländlicher Raum Januar/Februar

20 satz je 100 ha (AK/100 ha) von 1,37 gegenüber 1,31 AK/100 ha auf konventionellen Betrieben (Landesamt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft 2002) Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium berechnete für wenige ökologische Ackerbaubetriebe ebenfalls einen größeren Arbeitskräftebedarf (sieben Öko- Betriebe 1,18 AK/100 ha; 15 konventionelle Betriebe 0,89 AK/100 ha) (MLUR 2004, S 40-41) Dagegen ermittelte eine Studie des Landesamts für Verbraucherschutz und Landwirtschaft Brandenburg für 73 Öko-Betriebe in Ostdeutschland (21 aus Brandenburg) mit 1,7 AK/100 ha einen geringeren Arbeitskräftebedarf als bei konventionellen Vergleichsbetrieben mit 1,8 AK/100 ha (Landesamt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft Brandenburg 2004, S 4) Insgesamt deuten diese Zahlen auf einen im Durchschnitt leicht höheren Arbeitskräftebesatz des Öko-Landbaus hin Hinzu kommen weitere Arbeitsplätze in nichtlandwirtschaftlichen Geschäftsfeldern wie Direktvermarktung und Tourismus, in denen die Ökobetriebe überdurchschnittlich aktiv sind Legt man bei einer vorsichtigen Schätzung den Arbeitskräftebesatz von 1,7 AK/100 ha, der für die gesamte Brandenburger Landwirtschaft gilt (MLUR 2004, S 28-29), zugrunde, dann ergeben sich umgerechnet auf die Öko-Anbaufläche mindestens Arbeitskräfteeinheiten (Vollzeit) und gut Arbeitsplätze (Personen) im Ökolandbau Knapp ein Drittel der Öko-Höfe ist als Ausbildungsbetrieb anerkannt, es bilden jedoch nicht alle aus (eigene Auswertung der Fachkräftestudie) Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Qualifizierung gerade vor dem Hintergrund eines in den nächsten Jahren rasch steigenden Fachkräftebedarfs der Brandenburger Landwirtschaft (Landesamt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft 2002) Der Ökolandbau in Brandenburg ist durch eine vielfältige Betriebsstruktur, die Bedeutung von Großbetrieben sowie durch eine gegenüber konventionellen Betrieben höhere Diversifizierung (Direktvermarktung, Tourismus) charakterisiert Aufgrund seines hohen Anteils in Großschutzgebieten erlangt er eine große Bedeutung für den Umwelt- und Naturschutz sowie die Pflege der Kulturlandschaft Die Höfe bieten nicht nur Ausbildungsplätze an, sondern stellen für die Stadt- und Landbevölkerung eine wichtige Anlaufstelle dar Ihre Einbindung über die Anbauverbände erhöht in der Regel die Vermarktungschancen, bietet ein besseres Informations- und Beratungsangebot zum Ökolandbau und ein Netzwerk für gegenseitige Hilfe und die Entwicklung neuer Projekte Die stärkere Einbindung von Öko-Höfen ohne Verbandszugehörigkeit, die in den letzten Jahren rasch zugenommen haben, bietet in dieser Hinsicht ein ungenutztes Potenzial Der ökologische Landbau könnte zudem durch ein besseres Angebot bei der (Umstellungs-)Beratung sowie stärkere Unterstützung seitens der Politik gestärkt werden Verarbeitung Im Gegensatz zum hohen Flächenanteil des Ökolandbaus liegt der Anteil der reinen Öko-Verarbeitungsbetriebe (ohne Landwirtschaft) in Brandenburg an allen zertifizierten Betrieben mit 15 % (rund 90 Betriebe 2003) unter dem Bundesdurchschnitt ( %) In Berlin zeichnet sich ein anderes Bild ab Bereits seit den 80er Jahren ist in Westberlin eine Verarbeitungs- und Vermarktungsstruktur für Öko-Lebensmittel entstanden 2003 gab es 70 zertifizierte Verarbeitungs- und Importunternehmen (davon sechs reine Importeure) Die Öko-Verarbeitungsbetriebe in Berlin-Brandenburg reichen bei weitem nicht aus, um die landwirtschaftlichen Rohprodukte aus Brandenburg aufzunehmen und den Berliner Markt mit verarbeiteten Öko-Produkten zu versorgen Insbesondere fehlen Metzgereien, Molkereien und Käsereien sowie Betriebe zur Verarbeitung von Trockenprodukten Demgegenüber bieten Bio-Bäckereien im Großraum Berlin ein breites Sortiment an und sind teilweise spezialisiert (glutenfreies Brot, Holzofenbrot, Feinbackwaren und Kuchen, Convenience-Backwaren) Relativ gut vertreten sind auch Mühlen und Saftmostereien in Brandenburg Insgesamt werden praktisch keine verarbeiteten Bioprodukte aus der Region Berlin-Brandenburg exportiert, während insbesondere hoch verarbeitete Bioprodukte importiert werden müssen Bei einer Umfrage im Herbst 2003 unter Öko-Verarbeitern (ohne Landwirtschaft) stellten 23 Betriebe in Brandenburg 337 Arbeitsplätze und 46 Betriebe in Berlin 526 Arbeitsplätze Darunter sind mindestens 350 Arbeitsplätze in Bäckereien (97 in Brandenburg, 253 in Berlin) 4 Bei einer sehr vorsichtigen Hochrechnung für alle verarbeitenden Betriebe in Berlin- Brandenburg ergeben sich mindestens Arbeitsplätze Dem weiteren Ausbau von Verarbeitungskapazitäten in der Region stehen einige Hindernisse entgegen In Westdeutschland sind bereits seit Jahren Verarbeitungsbetriebe tätig, haben eine Infrastruktur aufgebaut und sind nahe am Westdeutschen Markt Neuere Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg konkurrieren mit ihnen um Handelsbeziehungen am wachsenden Markt Für größere Investitionen fehlt es den regionalen Betrieben oft an Kapital, aber auch an Know-how 4 Bei den Angaben können wir nicht zwischen Voll-, Teilzeitstellen und Ausbildungsplätzen differenzieren 18 Januar/Februar 2005 Ländlicher Raum

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