Ordentlicher Professor für metamorphe und magmatische Petrologie

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1 Corporate Communication Medieninformation / Personalia 20. Mai 2015 Neuanstellungen Ordentlicher Professor für metamorphe und magmatische Petrologie Als Nachfolger von Martin Engi hat die Universitätsleitung Jörg Hermann auf den 1. August zum ordentlichen Professor für metamorphe und magmatische Petrologie gewählt. Er wird Mitdirektor des Instituts für Geologie. Jörg Hermann (49) ist in Erlenbach am Zürichsee aufgewachsen und hat 1991 an der ETH Zürich das Studium in Erdwissenschaften abgeschlossen. Während seiner Dissertation arbeitete er an einer feldbezogenen Studie über die Zusammensetzung und Struktur der Krusten-Mantel-Grenze der Erde. Nach der Promotion 1997 wirkte er ein Jahr als Assistent an der ETH Zürich, bevor er 1998 mit einem Nachwuchsstipendium des Schweizerischen Nationalfonds an die Australian National University (ANU) in Canberra, Australien, wechselte. An der ANU forschte Jörg Hermann vorwiegend in metamorpher und experimenteller Petrologie wurde er dort assoziierter Professor und 2013 zum ordentlichen Professor befördert. Zudem war er assoziierter Direktor für die Lehre und Mitglied der Unterrichtskommission an der ANU. Im Zentrum seiner Forschung stehen gebirgsbildende Prozesse, welche er anhand von Gesteinen, die aus grosser Tiefe stammen, rekonstruiert. Er verbindet dabei feldbezogene Studien mit experimentellen Methoden und speziellen Analyseverfahren. Er beschäftigt sich auch mit dem Wasser- und Kohlenstoffkreislauf in Subduktionszonen, und dessen Einfluss auf die Evolution der Erde. 1 Corporate Communication Hochschulstrasse Bern

2 Ausserordentliche Professorin für Anatomie, Entwicklungsbiologie und Regeneration Als Nachfolgerin von Hans Hoppeler wird Nadia Mercader Huber per 1. August 2015 die Stelle als ausserordentliche Professorin für Anatomie, Entwicklungsbiologie und Regeneration antreten. Sie wird zudem Co-Direktorin des Instituts für Anatomie. Nadia Mercader (40) ist in Zürich geboren und später in Madrid (ES) aufgewachsen. Zwischen 1993 und 1998 studierte sie Biologie an der ETH Zürich. Für ihre Dissertation über die molekulare Grundlage der Extremitäten-Entwicklung bei Wirbeltieren wechselte sie danach an das Spanische Nationale Forschungsinstitut für Biotechnologie (CNB-CSIC) in Madrid folgte ein kurzer Forschungsaufenthalt am Max Planck Institut für Zellbiologie und Genetik in Dresden (D). Nach ihrer Dissertation trat sie 2004 eine Stelle als Postdoc am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg (D) an wurde sie Gruppenleiterin am Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares (CNIC) in Madrid (ES), einem weltberühmten Zentrum für Herzkreislaufforschung. Dort erforschte ihre Gruppe die Herzentwicklung am Zebrafisch. Darunter auch den Mechanismus der Herzregeneration. Ganz im Gegensatz zu Säugetieren und damit auch den Menschen hat der Zebrafisch die Fähigkeit, nach einer Verwundung sein Herz neu zu bilden. Herauszufinden, wie dieser natürliche Regenerationsvorgang ausgelöst wird und wie er gesteuert wird, ist einer ihrer Forschungsschwerpunkte. Im Jahr 2013 erhielt Nadia Mercader einen mit 1,5 Millionen Euro dotierten ERC Starting Grant mit fünfjähriger Laufzeit, mit dem sie an der Universität Bern weiter an diesem Thema forschen wird. Ausserordentlicher Professor für Finanzwissenschaften Als Nachfolger von Marko Köthenbürger hat die Universitätsleitung Maximilian von Ehrlich- Treuenstätt per 1. Mai 2015 zum ausserordentlichen Professor für Finanzwissenschaften an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät ernannt. Er ist gleichzeitig Mitdirektor des Instituts für Volkswirtschaftslehre. Maximilian von Ehrlich-Treuenstätt (34) ist im Allgäu im Süden Deutschlands aufgewachsen und studierte Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München (D) sowie an der Columbia University in New York (USA). Im Jahr 2010 promovierte er am Center for Economic Studies der Ludwig-Maximilians-Universität München und verfasste eine Dissertation über den Einfluss föderaler Transfers auf regionale Entwicklung und gesamtwirtschaftliche Effizienz. 2

3 Nach Abschluss der Promotion trat er eine Stelle als Postdoc an der ETH Zürich an mit Forschungsaufenthalten an der University of Warwick (GB) und an der Nanyang Technological University in Singapur. Im Jahr 2013 wechselte er als Assistenzprofessor mit Tenure Track an das Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Bern. In seiner Forschung beschäftigt sich Maximilian von Ehrlich-Treuenstätt mit wirtschaftspolitisch relevanten Fragestellungen an der Schnittstelle von Finanzwissenschaft und Regionalökonomie. Seine Forschung umfasst empirische und theoretische Arbeiten zum Beispiel zur Rolle des Fiskalföderalismus, zur Interaktion zwischen Finanzmarktentwicklung und regionaler Einkommensungleichheit oder zur Bedeutung von Netzwerken für Handel und Entwicklung. Preise und Ehrungen Denali Award 2015 Die American Association of Geographers (AAG) ehrte PD Dr. Markus Stoffel vom Institut für Geologie mit dem Denali Award Die Auszeichnung wurde ihm für seinen herausragenden Forschungsbeitrag zur Auswirkung des Klimawandels auf Massenbewegungen wie Steinschläge und Murgänge in den Schweizer Alpen mithilfe von Jahrring-Analysen verliehen. Markus Stoffel ist der erste Preisträger ausserhalb von Nordamerika. Outstanding Young Scientist Award Dr. Krzysztof Sośnica vom Astronomisches Institut (AIUB) erhielt den Outstanding Young Scientist Award in der Kategorie «Geodäsie» anlässlich der Generalversammlung 2015 der European Geoscience Union (EGU) in Wien. Die EGU zeichnet Forschende aus, welche sich in den Geowissenschaften, der Planetologie oder der Weltraumforschung verdient gemacht haben. GCB Award for Best PhD Thesis Am Students Symposium 2015 der Graduate School for Cellular and Biomedical Sciences (GCB) wurde Dr. med. Andreas Häberlin der GCB Award for Best PhD Thesis 2014 für seine Dissertation «Esophageal electrocardiography Towards clinical implementation with focus on long-term rhythm monitoring» verliehen. Andreas Häberlin führte seine Forschungsarbeit in der Gruppe und unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Vogel am ARTORG Center for Biomedical Engineering Research, Cardiovascular Engineering, durch. 3

4 Pfizer Forschungspreis Die Stiftung Pfizer Forschungspreis ehrt heuer unter anderem Forschende aus dem Inselspital: den Urologen PD Dr. med. Frédéric Birkhäuser sowie die Immunologinnen Dr. Julia Cahenzli und Yasmin Köller. Frédéric Birkhäuser ist es zusammen mit Cyrill Rentsch vom Universitätsspital Basel gelungen, effektiver gegen den nicht-muskelinvasiven Blasenkrebs vorzugehen, indem ergänzend zur operativen Entfernung des Tumors eine spezielle Immuntherapie angewendet wird. Julia Cahenzli und Yasmin Köller haben herausgefunden, wie wichtig eine Vielfalt von Bakterien im Darm zur Verhinderung von Krankheiten ist. Auch Kinder brauchen den Kontakt mit Keimen, damit sich ihr Immunsystem richtig entwickeln kann. Ob in Zukunft Babys mit einem hohen Risiko für Allergien einen «Cocktail» unschädlicher Bakterien bekommen, der sie vor Krankheiten schützt, bleibt abzuwarten. CJA-Bern Preis 2015 Dr. Daniel Gerson vom Institut für Judaistik wurde für seine wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Arbeit zur Dokumentation der Lebenszeugnisse Holocaust-Überlebender in der Schweiz mit dem Preis der Christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft Bern ausgezeichnet. Thema des jährlich zu vergebenden Preises ist die Begegnung und der Dialog zwischen Christentum und Judentum. Nachwuchspreis Hydrologie 2014 Simon Schick, Doktorand der Gruppe Hydrologie am Geographischen Institut hat den Nachwuchspreis Hydrologie 2014 der Bundesanstalt für Gewässerkunde (Deutschland) erhalten. Der Preis wurde ihm für den Artikel «Saisonale Abflussprognosen für mittelgrosse Einzugsgebiete in der Schweiz Möglichkeiten und Grenzen hydrologischer Persistenz» verliehen. Whittlesey visiting professor Dr. Alexander Ahrens vom Institut für Archäologische Wissenschaften, Abteilung Vorderasiatische Archäologie, erhält den Whittlesey Chair als Visiting Assistant Professor in Archaeology an der American University of Beirut (Libanon). Erfolg am Vienna Moot Court 2015 Am «Vienna Moot Court» messen sich Jus-Studierende. Das diesjährige Berner Team unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Koller vom Zivilistischen Seminar, bestehend aus Julia Aeschbacher, Soham Astik, Flavio Brockmann, Natalie Lisik, Caroline Miescher und Michael Schifferli, schaffte es im mündlichen Wettbewerb unter die besten 64 der 300 teilnehmenden Teams. Soham Astik und Michael Schifferli erhielten zudem je einen Preis für die besten Plädoyers. 4

5 IAG Young Authors Award Dr. Krzysztof Sośnica vom Astronomischen Institut erhielt den IAG Young Authors Award 2013 der International Association of Geodesy für den Artikel «Impact of loading displacements on SLR-derived parameters and on the consistency between GNSS and SLR results» im Journal of Geodesy. Stowell-Orbison Award Dr. Viktor H. Kölzer, Assistenzarzt am Institut für Pathologie, wurde am 102. Annual Meeting der United States and Canadian Academy of Pathology (USCAP) in Boston mit dem Stowell-Orbison Award ausgezeichnet. Das prämierte Projekt untersucht die Interaktion von Tumor- und Stromazellen mit molekularpathologischen Methoden. HR Swiss Award PD Dr. Kerstin Alfes, Dozentin am Institut für Organisation und Personal, erhielt den erstmals verliehenen HR Swiss Award vom Dachverband aller Schweizer Fachgesellschaften für Personalmanagement. Gewürdigt wurden ihre Publikationen zum Personalmanagement in der Schweiz (Dissertation) sowie ihre weiteren internationalen Grundlagenbeiträge. Weitere Auskünfte: Martin Zimmermann, Corporate Communication, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern Tel , 5

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