Ambitioniert und agil Ambitious and Agile

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1 Antrag zur Einrichtung und Förderung eines Zukunftskonzepts zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung Ambitioniert und agil Ambitious and Agile Universität Bremen Rektor: Professor Dr. Wilfried Müller Bibliothekstraße 1, Bremen Telefon: +49 (0) Fax: +49 (0) Bremen, den Professor Dr. Wilfried Müller / Rektor

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3 INHALT 1!! ÜBERSICHT...1! 2!! STATUS QUO...2! 2.1! Forschungsprofil...2! 2.2! Forschungsqualität...6! 2.3! Rahmenbedingungen für Spitzenforschung...15! 2.4 Forschungsorientierte Lehre ! Governance und Entscheidungswege...23! 2.6! SWOT-Analyse...25! 3!! ZUKUNFTSKONZEPT PROJEKTBESCHREIBUNG...26! 3.1! Zielsetzung...26! 3.2! Strategie...27! 3.3! Maßnahmen und erwartete Wirkungen...29! Profilbereiche stärken M 1! Neue Governance...29! M 2! Brücken-Professuren...31! M 3! Kooperative Nachwuchsgruppen...33! Neue Ideen unterstützen M 4! Explorationsprojekte...40! M 5! Creative Units...42! M 6! Zukunfts-Fonds...44! Talente fördern M 7! Promotionszentrum Plus...47! M 8! Post-Doc-Initiative...49! M 9! Professorinnen-Programm...51! Auswirkungen der neun Maßnahmen auf die Lehre...54! 3.4! Konzept zur forschungsorientierten Lehre...54! 3.5! Projektmanagement...56! 3.6! Interdisziplinarität...58! 3.7! Internationalität...59! 3.8! Gleichstellung...62! 3.9! Partnereinrichtungen...63! 3.10! Gesamtfinanzplan...63! 3.11! Nachhaltigkeit...65!

4 4!! DAS ZUKUNFTSKONZEPT IM KONTEXT DER LANGFRISTIGEN ENTWICKLUNGSPLANUNG...67! 4.1! Ziele...67! 4.2! Strategie...68! 4.3! Erwartbare Wirkungen...70! 4.4! Rechtliche Voraussetzungen...71! ANHANG ! Grunddaten der Universität Bremen! ANHANG ! Grafische Darstellung der Entscheidungsstrukturen und -prozesse der Universität Bremen! ANHANG ! Angaben zur Qualität und Struktur der Forschung und der Nachwuchsförderung! ANHANG ! Drittmittelfinanzierung! ANHANG ! Aktivitäten in der 1. und 2. Förderlinie! ANHANG ! Forschungsprofile der federführenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler! ANHANG ! Glossar / Glossary! ANHANG ! Kooperationsvereinbarungen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen!

5 1 1 ÜBERSICHT 1.1 ZUSAMMENFASSUNG Die Universität Bremen ist mit 250 Professuren und Studierenden eine Universität mittlerer Größe mit breitem Fächerspektrum und internationaler Spitzenforschung. Nur vier Jahrzehnte nach ihrer Gründung zählt sie heute zu den drittmittelstärksten deutschen Universitäten. Ihr Zukunftskonzept verfolgt drei Entwicklungsziele: Es verankert die Profilbereiche in der nationalen und internationalen Spitzenforschung: Brücken-Professuren und kooperative Nachwuchsgruppen greifen zusammen mit den außeruniversitären Forschungspartnern neue Themen auf. Um die Profilbereiche gezielt auszubauen, werden neue Governance-Strukturen etabliert. Das Zukunftskonzept sichert die Erneuerungsfähigkeit der Forschung in der gesamten disziplinären Breite der Universität: Mit Explorationsprojekten Einzelner sowie kleinen kreativen Gruppen werden zusätzliche Freiräume geschaffen. Langfristige Entwicklungsmöglichkeiten für einzelne Fächer bietet der Zukunfts-Fonds. Spitzenforscherinnen und -forscher werden gewonnen und schon in jungen Jahren in ihrer Entwicklung unterstützt: Das Promotionszentrum fördert Promovierende auch außerhalb strukturierter Programme. Post-Docs erhalten Freiräume für selbständige Forschung. Durch vorgezogene Berufungen mit sehr guter Ausstattung und Deputatsreduktionen werden gezielt Wissenschaftlerinnen gewonnen. Die insgesamt neun Maßnahmen des Zukunftskonzepts sollen einer agilen und ambitionierten Universität zu einem nachhaltigen Entwicklungssprung verhelfen: Die Universität Bremen setzt sich als international sichtbare Forschungsuniversität durch. 1.2 FINANZPLANUNG: MASSNAHMENLISTE UND AUSGABENARTEN PRO JAHR!"#$"%&'$()*+', -'"$+."/+',!)++'(!U",(V!WX!! "!A!! B0<0!C(60)-*-D0! #2##!!!! "!9! E)FD10->G)(=0..<)0-! H239!!!! "!3! I((&0)*+,60!B*DJK<DJ.L)<&&0-! H2HA!!!!! "!#! $%&'()*+,(-.&)(/01+0! #233!!!! "!4! 5)0*+,60!7-,+.! #289!!! "!:! 4243!!! "!M! G)(N(+,(-.O0-+)<N!GP7Q! A29A!!!! "!8! G(.+>R(D>S-,+,*+,60! 424A!!! "!H! G)(=0..(),--0->G)(L)*NN! :2T9! 0'*"&+,,, 12345

6 2 STATUS QUO 2!"#$%&'()* +%,-)./0.))!"#$%& '()%*)./01) )./02) )./03) +(,-#./0/1-2/3( % :%;9<%=994 4 <%;9<%> ;:6% ;%699% ;%799% ;%7;9%999 E.$(-DCDC#.(.4 4 ;>9% >9% ;%<59% ;%=69%999 4'#%56)) ) 77/8.//) ) 7809:8;//) )0.872:89//) 018/2782//!"#$%&'()*)+%,-)./0;) ))./07)!F/.%G HID%*) )4'#%564!J*) ) ) +(,-#./0/1-2/3(.4 4 >%587% :%<<:% ;%::9% <89% ///) E.$(-DCDC#.( % ) 28:7/8/// 4'#%56)) 0/82078///) ) ;8:038///) )308/9:8///) 2 STATUS QUO 2.1 FORSCHUNGSPROFIL Die Universität Bremen ist eine junge Universität: Im Oktober 2011 feiert sie ihr vierzigjähriges Bestehen. Sie wurde ursprünglich zur Lehrerbildung mit einem Schwerpunkt in den Sozial- und Geisteswissenschaften gegründet. Seit 1980 hat sie zügig einen Strukturwandel hin zu einer interdisziplinären, forschungsintensiven Universität mit einem Schwerpunkt in den Natur- und Ingenieurwissenschaften vollzogen unter bewusstem Verzicht auf eine medizinische Fakultät. Das Land als Träger, die Universität und die Wirtschaft kooperieren in Bremen eng miteinander. Sichtbarer Ausdruck dieser Zusammenarbeit war die Auszeichnung als erste Stadt der Wissenschaft 2005 durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die Universität Bremen war und ist eine mittelgroße Universität mit breitem Fächerspektrum, aber begrenzten Ressourcen. Um dennoch internationale Spitzenforschung betreiben zu können, musste sie sich im Inneren und mit der außeruniversitären Spitzenforschung vor Ort eng vernetzen, kontinuierlich offen sein für innovative Forschungsthemen und bereits den wissenschaftlichen Nachwuchs mit ihrer Personalund Budgetpolitik unterstützen. Die bisherigen Erfolge in der Exzellenzinitiative und die hohe Drittmittelquote bestätigen den eingeschlagenen Weg. Mit dem Zukunftskonzept wird er nun in größeren Schritten weiterverfolgt. Hohe Flexibilität, die bewusste Konzentration von Ressourcen, eine statusübergreifende Kultur der flachen Hierarchien und eine ausgeprägte Kooperationsbereitschaft werden weiterhin helfen, unseren hohen Ambitionen gerecht zu werden.

7 3!"#$%&'&(#$&)*&')+,(-&'.(/0/)1'&2&,!"#$%&#'()*+,#-#./0,123104(5+,!"#$6&#"+3/37+0#-#8(09+0 #!"#$:&#;<1(09<1+,#-#=5>329<1+, #!"#$B&#C03D+**05*4(<>105 Die Universität Bremen hat zwölf Fachbereiche. Sie bleiben auch mit dem Zukunftskonzept für Lehre und Forschung verantwortlich und gestalten den Entwicklungsprozess der Universität mit. Interdisziplinäre Forschung findet in erster Linie in den fachbereichsübergreifenden Wissenschaftsschwerpunkten statt, den sechs Profilbereichen der Universität. Um anpassungsfähig zu bleiben, sind diese Profilbereiche nur schwach institutionalisiert, prägen aber mit ihren Forschungserfolgen die Wahrnehmung der Universität.!"!""#"$%&' ()*+#%',-. /*01+% 2)#$34,-5!# 6)70+*"#' 8+-."*&' 6)70+*9)*0:0;',-.'6:++:!$!+:"#0+*<0$% $"-$34+2:"-',-.'04#"' ="34-)*)50"-!% >-2)#1+:0)-'? /)5-0:0)-'? /)11,-0% A90."10)*)50"',-.'B"$,-.% 4"0:$<0$$"-% $34+2:"- Die Profilbereiche erhalten vom Rektorat in Abstimmung mit der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit Sondermittel in Höhe von jährlich rund acht Millionen Euro für ihre Forschung und zur Einwerbung von Sonderforschungsbereichen (SFB), Forschergruppen, EU-Projekten, Graduiertenkollegs und -schulen oder Exzellenzclustern. Das Land unterstützt die Universität auch deshalb so stark, weil die Profilbereiche mit den für die wirtschaftliche Entwicklung Bremens zentralen Innovationsfeldern verbunden sind. In den Profilbereichen vernetzen sich nicht nur Forschende der Fachbereiche, hier finden auch die inner- und außeruniversitäre Forschung auf dem Campus zusammen. 33 Direktorinnen und Direktoren und Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter außeruniversitärer Institute lehren auf Kooperationsprofessuren, betreuen selbständig Studien- und Doktorarbeiten und beteiligen sich an einem Exzellenzcluster und mehreren Sonderforschungsbereichen. All das wird erleichtert durch unseren Campus der kurzen Wege.

8 2 STATUS QUO 4 4(15+2'1676!82+$+( /#()+'H1(#(I1+26+!J('616&6+ 5.$!8&()!&()!G!.)+2!K7()+2( H1(#(I1+26+!J('616&6+!!!!! 1('616&6+(!1('0+'#$6!C;+2!DE>>>!F16#2;+16+2GB1((+( Im Land Bremen haben zehn von Bund und Ländern finanzierte Institute der außeruniversitären Spitzenforschung ihren Sitz. Sie alle sind mit der Universität über Kooperationsverträge eng verbunden: acht Institute der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF), der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) und der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), die von der Kultusministerkonferenz finanzierte Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und schließlich das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und großen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen finanzierte Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI Bremen). Die Ansiedlung von Instituten der großen Forschungsorganisationen wird von Universität und Wissenschaftssenatorin aktiv betrieben, um intensive Kooperationen zwischen der außeruniversitären Spitzenforschung und herausragenden Forscherpersönlichkeiten der Universität zu fördern. So hat sich seit 2007 die Zahl der Institute von MPG, HFG, WGL und FhG von vier auf acht verdoppelt. Zu den überregional finanzierten Instituten kommen elf bremisch finanzierte Forschungsinstitute hinzu, die zur Stärkung und komplementären Ergänzung universitärer Forschung vor allem in den Natur- und Ingenieurwissenschaften gegründet wurden.

9 5 Die Grafik zeigt, wie die Fachbereiche untereinander und mit außeruniversitären Instituten in den einzelnen Profilbereichen projektbezogen kooperieren. 3'45+67,',+01,%=% 8,'7*.)54'901*.2 A,,',9/B%346('/%*.)% :6+C(54'901*.2 06*9-,'$ %&H;+2;($ &'()*+,'-,./,+.'+01-*.2,.$ &'()*+,'-,./,+.'+01-*.2,.$% A(-,'+(6H+99,.901(5-,.% *.)%+1',%I, ,.!"#$% $%92*+1.+21/$ I %5.1, E.54'C(-+4.%F%: %F% :4CC*.+=(-+4. &'()*+,'-,./,+.'+01-*.2,.$ &'()*+,'-,.,+.'+01-*.2,.$ 31J9+=%K%>6,=-'4-,01.+= #+4642+,%K%L1,C+, A(-1,C(-+=%K%E.54'C(-+= 3'4)*=-+4.9-,01.+= &,4H+99,.901(5-,. M,01-9H+99,.901(5- :*6-*'H+99,.901(5-,.!;'(01/%*N%<+-,'(-*'H+99N O*C(./%*N%&,9*.)1,+-9H+99N :44;,'(-+4.9;('-.,' $ > <42+9-+=!"#$%!"#$%&'()*+, *+'-'.-/0$(102*, +2*34'.$5.16'**'7 &'()*+,'-,./,+.'+01-*.2,.$ 8109:/;<23* >;+),C+4642+,%*.) &,9*.)1,+-9H+99,.901(5-,. E.-,2'(-,)%3'4G,0-$$, &'()*+,'-,./,+.'+01-*.2,.$%, 4'2+**234'.-/07$E$ H*:341(102'7

10 2 STATUS QUO 6 Durch Stiftungsprofessuren engagieren sich auch Unternehmen und Stiftungen für die Universität: In den vergangenen zehn Jahren konnte jährlich eine neue Stiftungsprofessur zur Stärkung der Profilbereiche eingerichtet werden. Neben der Kooperation mit Forschungsinstituten und Unternehmen stimmt sich die Universität auch mit der nahe gelegenen Universität Oldenburg und der privaten Jacobs University Bremen ab. Nicht nur eine hohe Kooperationsbereitschaft, auch die Offenheit für neue Themen und die besonderen Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs prägen die Universität Bremen: Aus unserer Geschichte haben wir gelernt, immer wieder auf die Kreativitätspotenziale der jungen, ambitionierten Forschenden zu setzen schließlich waren es junge, neu nach Bremen berufene Wissenschaftler, die das heutige Renommee der Universität mit ihren Forschungsleistungen erarbeitet haben. Die Geo- und Sozialwissenschaften und die Produktionstechnik sind dafür herausragende Beispiele. Eigene Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen, ist deshalb auch die oberste Leitlinie bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität: Die frühe Einführung der Juniorprofessur, die finanzielle Unterstützung und der Professorentitel für die Leitung von Nachwuchsgruppen sowie im Wettbewerb vergebene Forschungsmittel schon für Promovierende sind Kernelemente dieser gelebten Überzeugung. Heute und in Zukunft sollen sich an der Universität Bremen Forschende aller Karrierestufen auf die wissenschaftliche Arbeit konzentrieren, eine Kultur des Dialogs und des Möglich-Machens vorfinden und Zusammenarbeit über das eigene Fach hinaus pflegen können. 2.2 FORSCHUNGSQUALITÄT Nach einer steilen Aufwärtsentwicklung in den vergangenen dreißig Jahren gehört unsere Universität heute zu den forschungsstarken deutschen Universitäten mit nationalem und internationalem Ruf. Ihr wissenschaftliches Leistungsvermögen hat sie durch die Einwerbung von zwei Graduiertenschulen und einem Exzellenzcluster in der ersten Phase der Exzellenzinitiative belegt. Mit 91 Millionen Euro Drittmitteln im Jahr 2010, davon rund die Hälfte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), ist die Universität Bremen heute die erfolgreichste Universität ihrer Größe.

11 7!"#$%&'()'"%*"+%&,$+)(--.#//"%0121%3)'",%4+"5"+%67+-83",*"%9% T!"#!#$%!"&!'!#$(!")#"*+,'!"-$.!'$/01$2!'3"!4!#$)!5677!# T!"#!#$%!"&!'!#$89:$;.2<#=!.$1'<#&$!'4<3&!# T Zu diesem Ergebnis tragen wesentlich die interdisziplinäre Spitzenforschung und die Nachwuchsförderung innerhalb der Profilbereiche bei. Profilbereiche werden vom Akademischen Senat eingerichtet; Mindestvoraussetzung ist die Verantwortung für ein großes deutsches oder europäisches Verbundvorhaben und eine kontinuierlich hohe Drittmitteleinwerbung. Gegenwärtig hat die Universität sechs Profilbereiche, an denen elf von zwölf Fachbereichen beteiligt sind. Ihre Forschungsleistungen werden im Folgenden beschrieben. 01 Meeres-, Polar- und Klimaforschung Die Bremer Geowissenschaften entschlüsseln zusammen mit der Erdfernerkundung und der Meeresphysik die Rolle des Ozeans im System Erde von der fernsten geologischen Vergangenheit bis in die Gegenwart. In diesem bedeutendsten Profilbereich der Universität Bremen arbeitet seit 2001 eines der sechs DFG-Forschungszentren, das seit 2007 zudem als Exzellenzcluster The Ocean in the Earth System (MARUM) gefördert wird. Es trägt seit Beginn zu den Berichten des Weltklimarats bei. Gleiches gilt für das Institut für Umweltphysik, das außerdem eine wichtige Rolle in internationalen Messprogrammen zum Klimawandel spielt. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) der Helmholtz-Gemeinschaft in Bremerhaven. AWI und MARUM haben, ähnlich der Jülich Aachen Research Alliance (JARA), 2010 die AWI- MARUM-Allianz (AMAR) geschaffen. Diese strategische Partnerschaft erschließt gemeinsam drei Forschungsgebiete: Nordatlantik-Arktis; Unterwassertechnologien und Erdbeobachtungssysteme; Dateninformationssysteme. Wichtige Partner sind zudem das Max-Planck-Institut (MPI) für Marine Mikrobiologie und das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT), das vor Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft ein bremisch finanziertes außeruniversitäres Institut war. Der Profilbereich kooperiert eng mit international führenden Einrichtungen der Meeres-, Klima- und Polarforschung, insbesondere in den USA (Woods Hole u.a.), Frankreich (Brest), China (Shanghai) und Neuseeland (Hamilton). Zur internationalen Sichtbarkeit

12 2 STATUS QUO 8 tragen zwei internationale DFG-Graduiertenkollegs und drei weitere mit dem AWI und dem MPI gemeinsam betriebene Graduiertenprogramme bei. Für die Qualität der Nachwuchsförderung steht auch die Graduiertenschule Global Change in the Marine Realm (GLOMAR) aus der ersten Phase der Exzellenzinitiative, die wegen thematischer Überschneidungen mit dem Exzellenzcluster MARUM in dessen Fortsetzungsantrag integriert wird. Mehrere Forschende aus der terrestrischen und marinen Biologie sind mit einer Initiative der Universität Oldenburg in der Endauswahl für ein Forschungszentrum Biodiversität der DFG. Die Qualität der Forschung in diesem Profilbereich spiegelt sich im DFG-Förderranking 2009 wider, in dem die Geowissenschaften Rang 1 belegen; sie wurde außerdem in den Jahren 2009 und 2011 durch zwei Leibniz-Preise der DFG und im Jahr 2010 durch einen ERC Advanced Grant gewürdigt. 02 Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat Dieser sozialwissenschaftliche Profilbereich erforscht Wandlungsprozesse von Staatlichkeit, Wohlfahrt und individuellen Lebensläufen in der Globalisierung konnte die Politikwissenschaft zusammen mit den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften den SFB Staatlichkeit im Wandel einwerben, der auf dem allerersten Bremer SFB zum Thema Statuspassagen in der Soziologie aufbauen konnte. Hinzu kommt seit der ersten Phase der Exzellenzinitiative die zusammen mit der Jacobs University Bremen getragene Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS). Mit der Universität Oldenburg wird seit 2010 ein Zentrum für Transnationale Studien (ZenTra) am Standort des Hanse-Wissenschaftskollegs aufgebaut. Gefördert von der Volkswagen-Stiftung und den Ländern Bremen und Niedersachsen, werden die ZenTra-Forscher untersuchen, wie nationale Gesellschaften grenzüberschreitend zusammenwachsen ( Transnationalisierung ). Im Mittelpunkt des Profilbereichs steht das 1988 gegründete Zentrum für Sozialpolitik der Universität, das als einziges Forschungsinstitut in Deutschland sämtliche Bereiche der Sozialpolitik interdisziplinär untersucht. Zur Sozialpolitik arbeitet seit 2010 eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe, eine weitere im Forschungsgebiet Global Governance am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien. Auch dieser Bereich belegt im DFG-Förder-Ranking Spitzenplätze, nämlich Rang 1 nach absoluten Zahlen in den Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft/Soziologie) und Rang 2 in Jura. Stärke und Qualität der Sozialwissenschaften in Bremen beruhen auch auf dem von der DFG geförderten Langfristprogramm zu Beziehungs- und Familiendynamiken ( pairfam ) und einem Schwerpunktprogramm zu Survey-Methodologie, beide vom soziologischen Forschungsinstitut EMPAS getragen. National findet durch mehrere Berufungen und wechselseitige Forschungsprofessuren ein reger Aus-

13 9 tausch mit dem Wissenschaftszentrum Berlin und dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln statt. Beide beteiligen sich neben der Universität Bremen auch an breit angelegten, drittmittelgestützten Austauschprogrammen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, zunächst mit der London School of Economics and Political Science und seit 2008 mit der University of Oxford. Ein solches Programm unterhält die Universität Bremen seit 2009 auch mit der University of North Carolina at Chapel Hill. 03 Materialwissenschaften und ihre Technologien Der Profilbereich umfasst die gesamte ingenieurwissenschaftliche Produktionskette vom Umformen über alle weiteren Ver- und Bearbeitungsverfahren bis zur Oberflächenveredelung für eine breite Palette von Werkstoffen und Halbzeugen wie Metalle, Keramik, Halbleiter, Kunststoffe, Fasern, Schäume oder Verbundwerkstoffe. Die Forschungsarbeiten entstehen aus der Kooperation des Fachbereichs Produktionstechnik mit Arbeitsgruppen aus der Mathematik, Informatik, Physik, Physikalischen Chemie und Elektrotechnik sowie mit außeruniversitären Einrichtungen wie dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), dem Institut für Werkstofftechnik, dem Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS), dem DFKI Bremen und dem Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA). Transferorientierte Anwendungsgebiete des Profilbereichs sind neben den klassischen Bereichen Maschinenbau und Verfahrenstechnik auch Luft- und Raumfahrt, Automobilbau, Umwelttechnik, optische Technologien und erneuerbare Energien. In der Windenergietechnik hat die Universität Bremen zusammen mit wissenschaftlichen und industriellen Partnern aus Nordwestdeutschland die Finalrunde des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erreicht. Der Antrag wird vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) koordiniert. Forschende aus elf Einrichtungen (drei Fachbereiche der Universität und acht innerund außeruniversitäre Forschungsinstitute) haben sich 2008 in der Organisationsform einer Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung der Universität zusammengeschlossen, um als Integrated Solutions in Sensorial Structure Engineering (ISIS) ein ambitioniertes Forschungsprogramm im Bereich der sensorischen Materialien für intelligente Produkte zu bearbeiten. Mit dem Ausbau der Computational Materials Science seit 2007 einschließlich zweier Stiftungsprofessuren wurde innerhalb des Profilbereichs eine Verbindung zwischen Produktionstechnik und Physik geschaffen. Das dazu gegründete Bremen Center for

14 2 STATUS QUO 10 Computational Materials Science (BCCMS) kooperiert mit der Universität Groningen als nahe gelegener niederländischer Spitzenuniversität. Seitens der Produktionstechnik ist die Oklahoma State University mit einem Teilprojekt in einen SFB integriert; regelmäßiger Austausch von Studierenden, Mitarbeitern/-innen und Professoren/-innen findet auch mit dem Singapore Institute of Technology, der University of North Carolina at Charlotte und der Université de Nancy statt. Im Profilbereich arbeiten zurzeit zwei SFB ( Distortion Engineering und Mikrokaltumformen ) und der Transregio-SFB Prozessketten zur Replikation komplexer Optikkomponenten mit der RWTH Aachen. Diese koordinierten Programme, zwei Leibniz- Preisträger, ein ERC Advanced Grant, ein ERC Starting Grant, ein Reinhart-Koselleck- Projekt, eine DFG-Forschergruppe mit dem Faserinstitut Bremen, ein DFG-Graduiertenkolleg, eine Heisenberg-Professur und Rang 3 in der Einwerbung von DFG- Mitteln pro Professur belegen die Leistungskraft der Bremer Ingenieurwissenschaften und insbesondere der Produktionstechnik. 04 Information Kognition Kommunikation Forscherinnen und Forscher in diesem Profilbereich untersuchen die menschliche und formale Repräsentation, die natürliche und maschinelle Verarbeitung sowie die soziale und automatisierte Vermittlung von Informationen. Getragen wird der Profilbereich von der Informatik. Sie ist am SFB Selbststeuerung logistischer Prozesse beteiligt und trägt den Transregio-SFB Raumkognition mit der Universität Freiburg. Der Transregio hat ein umfangreiches internationales und interdisziplinäres Netzwerk geschaffen, etwa mit dem Spatial Intelligence and Learning Center in den USA, das von der National Science Foundation finanziert wird. Darüber hinaus hat der Profilbereich enge Arbeitsbeziehungen zur University of Melbourne, der University of California at Santa Barbara, und dem United Nations University International Institute of Software Technology in Macao. Neben dem SFB arbeiten in diesem Profilbereich ein Reinhart-Koselleck-Projekt, ein internationales Marie-Curie-Forschungsnetzwerk, eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe, ein DFG- Schwerpunktprogramm, zwei industriefinanzierte Doktorandengruppen und das internationale DFG-Graduiertenkolleg zur semantischen Integration raumbezogener Information (dies zusammen mit der Universität Münster und der State University of New York at Buffalo). Seit einigen Jahren treiben die Universität und das Land Bremen vor allem die Robotikforschung innerhalb des Profilbereichs voran. Dieses Forschungsfeld ist durch die Ansiedlung des außeruniversitären Robotics Innovation Center des DFKI Bremen auf

15 11 dem Universitätscampus im Jahr 2006 erheblich gestärkt worden. Weitere Kooperationen pflegt der Profilbereich auch mit der Raumfahrtforschung und mit der Meeresforschung dort werden seit 2010 im Institut für Maritime Technologien neue Unterwassertechnologien entwickelt. 05 Logistik Der Profilbereich entwickelt den theoretischen Rahmen für effiziente, adaptive und flexible Steuerungssysteme in der Logistik und evaluiert in Zusammenarbeit mit Praxispartnern wie BLG Logistics Group und Daimler ihre Anwendbarkeit insbesondere in der Transport- und Produktionslogistik. Dazu haben sich 15 Fachgebiete aus vier Fachbereichen mit zwei außeruniversitären Forschungsinstituten dem BIBA und dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik zum Forschungsverbund LogDynamics zusammengeschlossen. Die Grundlagenforschung findet im bis 2012 laufenden Sonderforschungsbereich zur Selbststeuerung logistischer Prozesse statt. Dort sind zwei Teilprojekte aus den USA integriert (mit der University of Wisconsin at Madison, und der George Mason University), enge Kooperationen bestehen zudem zur Stony Brook University (USA), der Universidade Federal de Santa Catarina (Brasilien) und der Pusan National University (Korea). Der Profilbereich zeichnet sich durch eine hohe Anwendungsorientierung und entsprechende Forschungskooperationen mit Unternehmen der Branche aus. Schließlich ist das Land Bremen mit seinen Häfen der zweitgrößte Logistikstandort in Deutschland. Mit seinen Forschungsarbeiten zum intelligenten Container ein in Bremen koordiniertes Verbundprojekt in einer BMBF-Innovationsallianz schafft der Profilbereich auch Verbindungen zu den beiden Profilbereichen Materialwissenschaften und Information Kognition Kommunikation. Als Anwendungs- und Demonstrationszentrum für verschiedene neue Technologien in der Logistik hat die Universität das LogDynamicsLab geschaffen. Die internationale Attraktivität des Profilbereichs zeigt sich auch im Nachwuchsbereich: Der wissenschaftliche Nachwuchs zu 80 Prozent aus dem Ausland forscht in der universitätsfinanzierten internationalen Graduiertenschule Dynamics in Logistics, deren globale Vernetzungsaktivitäten 2011 von acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, als vorbildlich für ingenieurwissenschaftliche Promotionen ausgezeichnet wurden. 06 Epidemiologie und Gesundheitswissenschaften Die Forscherinnen und For scher in diesem Profilbereich befassen sich mit Krankheitsursachen und ihrer Prävention und untersuchen Konzepte der Gesundheitsförderung und der Pflege Kranker.

16 2 STATUS QUO 12 Epidemiologische Studien und Untersuchungen zum Gesundheitssystem tragen dazu bei, die Qualität der Versorgung zu verbessern. Der Profilbereich umfasst das Institut für Public Health und Pflegeforschung, die Gesundheitsökonomie im Zentrum für Sozialpolitik, bei den Juristen das Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht, die Klinische Psychologie und Teile der Mathematik, das Fraunhofer MEVIS Institut für Bildgestützte Medizin und vor allem das Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS). Dieser Profilbereich wird gegenwärtig auf Initiative des Rektorats und der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit neu gestaltet: So hat der Wissenschaftsrat der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern im Mai 2011 empfohlen, das BIPS, das bereits assoziiertes Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft ist, als Vollmitglied aufzunehmen. Beantragt ist die Aufnahme für Das BIPS koordiniert im 6. und 7. Forschungsrahmenprogramm der EU das Integrated Project IDEFICS, in dem Einrichtungen aus elf Ländern zur Gesundheit von Kindern und der Prävention von Übergewicht forschen. Das Projekt wird mit insgesamt 21 Millionen Euro gefördert und verbleibt auch bei einem Übergang des BIPS in die Leibniz-Gemeinschaft in der Universität. Mit dem erwarteten Übergang des BIPS werden in der Universität drei Professuren frei, die gezielt mit gesundheitswissenschaftlich-epidemiologischer Widmung nachbesetzt werden, um das leistungsfähige gesundheitswissenschaftliche Cluster in Bremen weiter zu verstärken. Auch die Einbindung des 2009 in die Fraunhofer-Gesellschaft aufgenommenen MEVIS stärkt die Gesundheitswissenschaften so wurde es durch die neu geschaffene Professur für Magnetresonanz-Bildgebung und -Spektroskopie möglich, einen leistungsstarken Magnetresonanztomografen als Großgerät über die Fraunhofer-Gesellschaft zu beschaffen und gemeinsam zu betreiben. Insbesondere in der Methodenentwicklung und -anwendung entsteht hier ein synergetischer Nutzen zusammen mit der Kognitionsforschung im universitären Zentrum für Kognitionswissenschaften. Mit dem MEVIS und dem BIPS als Leibniz-Institut wird auch in diesem Profilbereich die forschungspolitische Maxime von Land und Universität verfolgt, die enge Zusammenarbeit von universitärer und außeruniversitärer Forschung zu fördern. Weitere Forschungsstärken Auch außerhalb der Profilbereiche arbeiten Forschende mit hoher internationaler Anerkennung. Ein Beispiel ist die grundlagenorientierte Weltraumforschung: Das Land Bremen ist einer der weltweit führenden Raumfahrtstandorte. Weithin sichtbar steht auf dem Campus der Fallturm. Hier werden

17 13 am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) von Forschenden aus aller Welt Experimente bei Schwerelosigkeit durchgeführt und Versuche vorbereitet, die an Bord der Internationalen Raumstation ISS durchgeführt werden sollen. Zur Nachwuchsförderung wurde jüngst ein gemeinsam mit der Universität Oldenburg beantragtes DFG-Graduiertenkolleg zur Gravitationsphysik bewilligt konnte das außeruniversitäre Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR Bremen) hier angesiedelt und ein wichtiger Partner für die Weltraumforschung in der Universität und für die Industrieunternehmen vor Ort gewonnen werden. Leistungsfähig ist in Bremen auch die Technomathematik. Sie trägt zur Modellierung und Lösung komplexer Probleme in den Natur- und Ingenieurwissenschaften bei, etwa in Robotik, Logistik, Materialwissenschaften oder medizinischer Bildverarbeitung. Auch wegen dieser engen Vernetzung nimmt die Bremer Mathematik im letzten DFG-Förderranking Platz 8 bei DFG-Mitteln und Platz 3 bei allen Drittmitteln ein. Eines der weltweit größten unabhängigen Forschungseinrichtungen der Berufsbildung ist das Institut für Technik und Bildung (ITB). Es arbeitet in Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit Partnern auf allen Kontinenten zusammen, so etwa in einem Promotionsprogramm mit der Universiti Tun Hussein Onn Malaysia, das von der Regierung Malaysias finanziert wird. Neue Forschungsfelder mit hohem Potenzial konnte die Universität außerhalb der Profilbereiche bislang nur begrenzt fördern. So wurden auch in der ersten Phase der Exzellenzinitiative 2006 fehlende Entwicklungsperspektiven für die Forschung in den Geisteswissenschaften angemerkt, in der koordinierte Programme eine geringere Rolle spielen, die Studierendenzahlen höher und die Forschungsfreiräume deshalb kleiner sind. Diesen Hinweis hat die Universität aufgegriffen. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, durch Berufungspolitik und begleitende zentrale Förderung des Rektorats die Forschung in den Geisteswissenschaften zu stärken. Dort, aber auch in den Erziehungs-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, sind in den letzten Jahren von der Forschungskommission des Akademischen Senats entwicklungsträchtige Bereiche als sogenannte Forschungsgruppen der Universität Bremen anerkannt worden.

18 2 STATUS QUO 14!"#$%&'()$)#'**+(,-+#,.(/0+#$/121 T!"##$%&'()&*+,-&.$/()&"%+%,#+0&()&1&+/)+/,2+3)+% T, 4&%.$&1)&',5,67/(89'"%)('),$%0,67/(89*+/.3+&89 T, :&1)"/&189+,;1)+$/"7(<"/189$%.,5,="30,2(/,6)$0&+1 T >++&%)/C89)&.)+/,D+%189+%,&%,9&1)"/&189+/,E+/17+')&*+, T F"*+/%(%8+,)/(%1%()&"%(3+/,G%)+/%+9#+% T, Erste Erfolge zeichnen sich bereits ab: So wird in den Medien- und Kommunikationswissenschaften seit 2010 ein Schwerpunktprogramm der DFG in Bremen koordiniert. Auch die Sprachwissenschaft mit ihrem Fokus auf Sprachkontakt und -vergleich ist sehr drittmittelstark. Aus zentralen Mitteln wird hier ein Netzwerk jüngerer Forschender gefördert. Gute Entwicklungschancen hat auch die Geschichtswissenschaft, vor allem in Kooperation mit der außeruniversitären Forschungsstelle Osteuropa, die das weltweit wichtigste Archiv für oppositionelle Untergrundliteratur aus Osteuropa beherbergt. Forschungsstärke der gesamten Universität Die Forschungsstärke insgesamt zeigt sich im Drittmittelaufkommen: Verglichen mit dem Zeitraum des letzten DFG-Rankings 2009 (2005 bis 2007) konnte die Drittmittelquote auch unabhängig von der Programmpauschale noch deutlich gesteigert werden. Drittmittel machen ein Drittel des Gesamthaushaltes der Universität aus. Im DFG-Förder-Ranking 2009 war dies die dritthöchste Quote aller deutschen Universitäten. Die hohe Qualität in der Breite zeigt sich in diesem DFG-Ranking, wenn man die Fachgebiete betrachtet: Zwölf Fachgebiete werden dort unterschieden, von denen neun an der Universität vertreten sind. In fünf dieser neun Fachgebiete gehört die Universität auch in absoluten Zahlen zu den zwölf bewilligungsstärksten Hochschulen. Zudem gilt: Die Betrachtung absoluter Bewilligungssummen ist für mittelgroße Universitäten wie Bremen naturgemäß von Nachteil. Bezieht man sich hingegen auf die Drittmittel pro Wissenschaftler und damit die Produktivität einer Institution, so führt das für Bremen in der Regel zu deutlich besseren Rankingpositionen.

19 15 %&'()'*+,-).),'/'01/203')4/2-).5.062/7/' BCDECF21/2E%&'()'*0!$$G BCDE6/I)>>)*;'*/' %& BCDE6/I)>>)*;'*/' H/0:&;+.L/2;J>)9:/-0I)--/'-9:&J.>)9:/-0K/2-,'&> " BCDE6/I)>>)*;'*/'0H/0:&;+.L/2;J>)9:/-0 # $ P'./)>01/20B2)..7)../>0&'01/'0>&;J/'1/'0P;-*&L/' 0 B2)..7)../>0H/0I)--/'-9:&J.>)9:/-0K/2-,'&>!!"!$ #" #$ " # Die Basis für die Rankingpositionen sind die jeweils aktuellen Daten aus dem neuesten verfügbaren DFG Förder-Ranking (2009) bzw. den neuesten verfügbaren hochschulstatistischen Kennzahlen (2008) des Statistischen Bundesamts. Neben der Steigerung der Drittmitteleinwerbungen hat die Gesamtzahl der in internationalen Datenbanken erfassten Publikationen von Forschenden der Universität Bremen von 2004 bis 2010 um 20 Prozent zugenommen (Scopus/Elsevier). Um sogar mehr als 100 Prozent stiegen im selben Zeitraum die Zitationen von Bremer Forschenden ein Beleg für die in den vergangenen Jahren noch einmal gesteigerte internationale Wahrnehmung. 2.3 RAHMENBEDINGUNGEN FÜR SPITZENFORSCHUNG Die Universität Bremen strebt als agile und ambitionierte Universität kontinuierlich danach, die Rahmenbedingungen für Forschende aller Karrierestufen zu verbessern. Dazu zählen die finanzielle Förderung für neue Forschungsvorhaben, Unterstützung und Personalentwicklungsmaßnahmen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, Maßnahmen der Geschlechtergerechtigkeit, die Internationalisierung des Campus und die Zusammenarbeit mit Unternehmen. Zentrale Forschungsförderung Bereits 1976 hat die Universität Bremen eine Zentrale Forschungsförderung eingerichtet. Über die Vergabe von Mitarbeiterstellen wurden so die ersten internen Forschungsschwerpunkte der Universität geschaffen und darauf aufbauend Sonderforschungsbereiche eingeworben. Bei relativ geringer Grundausstattung der Professuren schuf dieser zentrale Stellenpool den Anreiz für Kooperation und Interdisziplinarität. Heute verfügt die Zentrale Forschungsförderung über 60 volle Stellen, die nach DFG-Standards im Wettbewerb vergeben werden. Ihre Förderformate sind 2010 neu ausgerichtet worden, um gezielt Übergänge zwischen Karrierestufen, frühe wissenschaftliche Selbständigkeit, Internationalisierung und die

20 2 STATUS QUO 16 Gewinnung hervorragender jüngerer Forschender insbesondere von Frauen zu fördern. Juniorprofessuren Die Universität hat 2001 als erste deutsche Universität zur Nachwuchsförderung einen kompetitiven Tenure-Track für Juniorprofessuren eingeführt. Diese Bremer Perspektive bietet Juniorprofessorinnen und -professoren die Möglichkeit, sich innerhalb von sechs Jahren im Wettbewerb mit Externen chancenreich auf eine Dauerstelle zu bewerben. Vorzeitige Rufe anderer Universitäten an mehr als die Hälfte der bisher 43 Bremer Juniorprofessorinnen und -professoren zeigen, dass sich die Bremer Perspektive als erfolgreicher Karriereweg bewährt hat. Liegt ein externer Ruf vor, verhandelt die Universität auch schon vorzeitig über eine Lebenszeitprofessur und hält so den besten Nachwuchs. Die Bremer Juniorprofessur bietet Mitarbeiterausstattung, Forschungssemester und ein verringertes Lehrdeputat. Sie hat sich mit einem Anteil von 40 Prozent Juniorprofessorinnen als außerordentlich geeignet zur Gewinnung von Frauen erwiesen. Nachwuchsgruppenleitungen Ergänzend zur Juniorprofessur hat die Universität Bremen die Position von selbständigen Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern gestärkt. Mit der 2010 in Kraft getretenen Novelle des Landeshochschulgesetzes kann die Universität Leitungen von Emmy-Noether-Gruppen, aber auch von kooperierenden Gruppen an außeruniversitären Forschungseinrichtungen für die Dauer ihrer Tätigkeit den akademischen Titel Professor und die Rechte eines Hochschullehrers verleihen. Nachwuchsgruppenleitungen sind ein Karrierepfad, den die Universität neben der Juniorprofessur verstärkt anbieten will: ohne Tenure-Option, dafür mit sehr geringem Lehrdeputat und mehreren Mitarbeitenden zum Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe. Neuberufene Forschende, die an die Universität Bremen berufen werden, erhalten vielfältige Unterstützungsangebote auf ihrem wissenschaftlichen Weg. Dazu zählen Hilfen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der universitätseigene Kindergarten, weitere Betreuungsmöglichkeiten auf dem Campus und vor allem die akademische Personalentwicklung mit ihren maßgeschneiderten Entwicklungsangeboten bis hin zum individuellen Coaching. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat 2007 die akademische Personalentwicklung der Universität als beispielhaft in Deutschland ausgezeichnet. Mit ihrem umfangreichen Unterstützungsangebot zielt die Universität darauf, wissenschaftliche Spitzenkräfte durch Wertschätzung, Förderung und ein produktives Arbeitsumfeld langfristig zu binden.

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