Ausgabe 33 September - November Magazin der Ev. Kirchengemeinde St. Johann

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1 Ausgabe 33 September - November 2015 EVANGELISCH T JOHANN Magazin der Ev. Kirchengemeinde St. Johann Erntedank + Adam & Eva Eva & Adam + Presbyteriumswahl 2016

2 Wir drucken für unser Leben gern. COD Büroservice GmbH Kopierzentrale Bleichstraße Saarbrücken Tel.: Mail: Druckzentrum Mainzer Str Saarbrücken Tel.: Mail:

3 Editorial Liebe Leserinnen und Leser, unter dem Motto Aufkreuzen finden im Februar die nächsten Presbyteriumswahlen statt. In diesem Heft finden Sie die wichtigsten Informationen dazu. Schön wäre es, wenn möglichst viele Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen würden und diese bereit wären, im Leitungsgremium unserer Gemeinde mitzuarbeiten. Zu den Gottesdiensten zum Erntedankfest wird ebenso eingeladen wie zu dem zentralen Gottesdienst zum Reformationsfest, zu den St. Martins Gottesdiensten und zum Gottesdienst am Buß und Bettag. Der Ewigkeitssonntag mit den Gottesdiensten, in denen der Verstorbenen gedacht wird, schließt das Kirchenjahr ab und die Adventszeit beginnt. Längst hat sich die Johanneskirche zu einer Kunst Kirche entwickelt. Nach der überaus interessanten und viel beachteten Wooden Cloud Ausstellung steht im Herbst das Thema Adam und Eva Eva und Adam auf dem Programm. Namhafte und auch einige noch unbekannte Künstlerinnen und Künstler werden dann ihre Werke in der Johanneskirche ausstellen zu einem sehr facettenreichen Thema. Die Vorankündigungen zu diesem Projekt, sowie ein Interview mit Leslie Huppert finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe des Gemeindemagazins. Hinweisen möchte ich nicht zuletzt auf die interessanten und vielfältigen kirchenmusikalischen Angebote, die gerade in die Zeit von September bis November fallen. Viel Freude beim Lesen der neuesten Ausgabe Ihres Gemeindemagazins wünscht Ihnen Vor der Tür steht nun wieder einmal der Herbst mit seinen freundlichen und auch eher dunklen Tagen. In diese Zeit fallen einige wichtige kirchliche Gedenk- und Feiertage. Zwei Beiträge zum Erntedankfest beschäftigen sich mit einer Haltung, die von der Ehrfurcht vor dem Leben (Albert Schweitzer) geprägt ist, und geben Impulse, wie diese Haltung im Alltag verwirklicht werden kann. Herwig Hoffmann 3

4 Inhalt Editorial 3 Angedacht Gedanken zum Erntedankfest 5 Ehrfurcht vor jeder Kreatur 7 Austellung Adam und Eva, Eva und Adam 8 Interview mit Leslie Huppert 10 Geschichten aus einer saarländischen Kindheit 12 Wooden Cloud beendet 13 Angekündigt Presbyteriumswahl am 14. Februar Predigtreihe Hochschulgottesdienste 16 Musikalische Highlights Saarl. Kinderkirchentag in Wellesweiler 18 Reformationsfest auf dem Eschberg 18 Altstadtfest 2015: 19 Konfirmanden-Jubiläum Jägersfreude 19 Adam und Eva; Ausschnitt; Foto: Dieter Schu tz/pixelio.de Einladung zum Ewigkeitssonntag 20 Weihnachten im Schuhkarton startet 21 Kindergottesdienste in der Christuskirche 22 Johannisabende 23 Herrnhuter Singstunde 23 Nachruf 24 Abschied Friederike Sinagowitz verlässt das Saarland 25 Rückblick Wölflings-Sommer-Lager 26 RSP-Aktion im Kletterhafen in Merzig 27 Goma Partenschaft Fahrten Kirchentag in Stuttgart 29 Zu Besuch bei Luther, Cranach und Bach 30 Eschberger Sommer 31 Gottesdienste 34 Veranstaltungen 37 Gruppen & Kreise 39 Impressum 41 Adressen 42 Vereine und Stiftungen 45 Freude & Trauer 46 Einladung zum Gottesdienst 28 4

5 Angedacht Was uns ein Garten lehren kann Gedanken zum Erntedankfest Das Erntedankfest Zeichen gegen die Gedankenlosigkeit Erntedank der Name lässt keinen Zweifel, worum es bei diesem Fest geht. Wir danken Gott für die Nahrung aller Art, die uns seine gute Schöpfung zum Leben schenkt. Für die Ernte der Felder und die Früchte an den Bäumen. Beim Erntedankfest denken viele auch an die Schönheit der Natur. Indem wir uns ganz bewusst an diese Vielfalt erinnern, wird das Erntedankfest zum Zeichen gegen die Gedankenlosigkeit, mit der vor allem die Stadtmenschen gewöhnlich in die vollen Regale der Supermärkte greifen. Wir fragen wenig danach, woher die vielen Güter ursprünglich kommen und warum sie bei uns so reichlich angeboten werden. Gott sei Dank haben nur die Älteren unter uns Zeiten erlebt, als das tägliche Brot keineswegs selbstverständlich war. Das bewusste Innehalten gibt dem Erntedankfest einen theologischen und einen ethischen Charakter. Es wird zum Gedenktag an viele Menschen auf Erden, die auch heute Hunger leiden, weil ihr Leben durch Krieg, Naturkatastrophen und soziale Ungerechtigkeit bedroht ist. Kurzum: Erntedank ist das Fest, an dem wir Gott für seine Gaben danken und ihn für die notleidenden Menschen und die Bewahrung der Schöpfung bitten. Von Glück und Gottvertrauen Soviel zur Theorie. Wie kann das Erntedankfest zu einer praktischen Erfahrung werden? Als Stadtmenschen haben wir es gar nicht so einfach, eine unmittelbare Beziehung zur Landwirtschaft aufzubauen. Aber man braucht kein Bauer zu sein, um eigene Erfahrungen mit dem Pflanzen oder Säen zu machen. Ein längerer Blick in den Garten oder auf den Balkon kann uns viel über den Sinn von Erntedank lehren. Die Bibel berichtet schon auf den ersten Seiten, dass der Garten etwas mit menschlichem Glück zu tun hat. Im Garten Eden sollen die Menschen in der Gemeinschaft mit den Tieren und Pflanzen ihren Platz finden. Es ist ein Ort, der uns Gelassenheit, Dank, Gottvertrauen lehren möchte. 5 Foto: 123RF, satina

6 Angedacht Wir alle wissen, wie schwer es ist, gelassen zu sein. Das gilt auch für die Arbeit mit Pflanzen. Ungeduld ist hier völlig unangebracht. Blumen wachsen nicht schneller, wenn man an ihnen zieht und zupft. Ihr Wachsen und Reifen geschieht mit der richtigen Mischung aus Zeit und Ruhe, Sonne und Regen. Wer den Wachstumsprozess nicht abwarten kann, läuft Gefahr, das gewünschte Ergebnis zu zerstören. Ebenso gilt umgekehrt: Wer geduldig ist und beharrlich abwartet, der erntet zur rechten Zeit, was er zuvor gesät hat. Der Garten honoriert unsere Mühen Und zwar reichlich! Denn ein Garten ist dankbar. Er belohnt unser Mühen. Er honoriert großzügig die Zeit, das Geld und die Kraft, die wir in ihn investieren. Gottes Schöpfung gibt sozusagen ihr Bestes, wenn wir sie richtig pflegen und gestalten. So wird uns der Garten zum Vorbild, indem er uns Freude schenkt und unser Leben reich macht. In der Bergpredigt richtet Jesus unseren Blick auf die Vögel unter dem Himmel und die Blumen auf dem Feld mit den Worten: "Sorgt nicht um euer Leben!" (Mattäus 6,25) Das ist kein Aufruf zum Nichtstun. Es ist eine Einladung zu kindlichem Vertrauen in den, der uns das Leben schenkt. Blumen und Vögel fragen nicht in ständiger Zerrissenheit des Herzens nach dem Weg zum großen Lebensglück. Sie sind darin authentisch, dass sie dankbar, gelassen und voller Vertrauen jeden Tag aus Gottes Hand nehmen. Wir pflügen und wir streuen Gelassenheit, Dank, Gottvertrauen. Das sind Haltungen, die wir in der Schule des Gartens lernen können. Sie erinnern uns am Erntedankfest daran, dass auch wir Teil von Gottes Schöpfung sind. So wie ein guter Gärtner seine Blumen und Bäume pflegt, so gestaltet auch Gott seine Geschichte mit jedem Menschen. Nicht zufällig singen wir alljährlich im Erntedankgottesdienst das bekannte Lied Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land (Evangelisches 6 Gesangbuch Nr. 508). Es bekennt nach jeder Strophe gelassen, dankbar und voller Vertrauen: Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn. Drum dankt ihm, dankt. Drum dankt ihm, dankt. Und hoffet auf ihn. Joachim Wörner Foto: Photocase; VICUSCHKA

7 Gedanken Ehrfurcht vor jeder Kreatur Begegnung in der Herbstsonne Es war im Oktober des vergangenen Jahres. Ich sitze in der warmen Herbstsonne auf dem Balkon und lese in einem Buch. Wie ich einmal vom Lesen aufschaue, sehe ich links von mir eine Hummel, die auf dem Wasser einer Vogeltränke zu schwimmen versucht, um an den Rand zu gelangen. Sofort wird mir klar, dass sie dieses nicht freiwillig macht. Für meinen geplanten Rettungsversuch opfert mir eine Balkonpflanze eines ihrer noch immer schönen grünen Blätter. Vorsichtig halte ich dieses unter die Hummel, hebe es ganz ruhig hoch und setze sie auf den Tisch, um sie beobachten zu können. Glücklich über die geleistete Hilfestellung, setze ich mich wieder und lese weiter. Durch die Nässe war die Hummel zunächst fluguntauglich. Umso mehr war ich erstaunt, dass sie plötzlich neben meinem linken Fuß saß und emsig damit beschäftigt war, sich die letzten Wassertropfen wegzuputzen. Ob sie sich so durch die Nähe zu mir für ihre Rettung bedanken möchte? Na ja, schon etwas merkwürdige Gedanken, die mir in diesem Augenblick durch den Kopf gehen. In den wenigen Minuten, die sie neben mir sitzt, betrachte ich voller Ehrfurcht das kleine Lebewesen mit seinem pelzig behaarten Körper und den drei gelben Querstreifen, der weißen Hinterleibsspitze sowie den zarten Flügeln. Ich denke an das Frühjahr und sehe, wie die Hummeln, die schon ab 12 C fliegen, ganz fleißig in den Blüten der Pflanzen tätig sind. Die anderen Insekten fangen dann etwas später ab 16 C an zu arbeiten, um den Obstbäumen zusammen mit den Hummeln große Erträge und den Blumen ihre wunderbaren Blüten zu bereiten. Liegt es nun nicht an mir, mich bei der Hummel und ihren Artgenossen zu bedanken, die im Frühjahr dieses große Geschenk mitgestaltet haben? Mit einem Male erhebt sich die Hummel und fliegt nach dem kurzen Aufenthalt auf dem Balkon wieder in die goldene Welt des Spätherbstes. Ich selbst fühle mich nach dem guten Ausgang des Missgeschicks der kleinen Kreatur befreit und glücklich, einem für uns winzig-wichtigen Lebewesen in seiner Not behilflich gewesen zu sein. Joachim Böning Foto: reihei10 / pixelio.de 7

8 Ausstellung Adam und Eva Eva und Adam Ausstellung in der Johanneskirche vom Der Mythos von Adam und Eva in der Bibel und die kirchliche Auslegung haben lange Zeit die abendländische Identitäts- und Rollenvorstellungen von Frauen und Männern geprägt. In der Geschichte der Kunst war das Schicksal der - ersten Menschen jahrhundertelang ein sehr beliebtes Thema. In den beiden vergangenen Jahrhunderten ist es fast in Vergessenheit geraten. Das möchten wir ändern. Aus unserer Sicht ist dieses facettenreiche Thema aktueller denn je: Darin enthalten sind die anthropologischen Fragen nach der Autonomie und Heteronomie menschlichen Denkens und Wollens, nach dem Umgang mit menschlicher Schuld, die Probleme menschlicher Kontingenzerfahrungen, das Thema Sexualität und die Auseinandersetzung mit den Geschlechterrollen. Wie werden zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit dem Adam und-eva-, Eva-und Adam-Thema umgehen? Wir stellen uns vor, dass dabei auch Kunst in einen möglicherweise spannungsvollen, aber fruchtbaren Dialog mit Kirche und Theologie treten wird. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Freitag, den um 19:30 Uhr in der Johanneskirche statt. Die Ausstellung ist in der Johanneskirche täglich geöffnet von 15:00 bis 18:00 Uhr (außer montags). Das aktuelle Programm mit Öffnungszeiten, Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen (u.a. Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern) können Sie den Flyern entnehmen, die in Kirchen und Gemeindezentren ausliegen. Aktuelle Infos finden sie ferner auf unserer Homepage Herwig Hoffmann Pfarrer Citykirche St. Johann Dr. Ingeborg Besch Kuratorische Leiterin Adam und Eva - Eva und Adam Müssen wir denn wieder bei Adam und Eva anfangen? Ja das sollten wir mal wieder. Die Geschichte über die ersten Menschen enthält so viele Aspekte unserer Existenz, sie ist so vielschichtig, dass sie niemals unmodern wird. Unterschiedliche Epochen haben sie jeweils anders gewichtet - wie gehen Menschen in unserer Zeit damit um? Die bildende Kunst hat sich zwar mit Adam und Eva seit dem frühen Christentum beschäftigt, eine wahre Flut von Darstellungen setzt aber mit der beginnenden Neuzeit, mit der Frührenaissance ein. Und sie erkannten, dass sie nackt waren. Diesen Moment der Erzählung nahmen Künstler wie Masaccio, Albrecht Dürer oder Lukas Cranach zum Anlass, den unbekleideten Körper wieder darzustellen. Dabei wandelt sich die Darstellung vom Ausdruck zur Anatomie. IEs entwickelt sich ein Bildtypus mit Schwergewicht auf den Moment der Apfelübergabe, jedoch mit ganz unterschiedlichen Wertungen und Rollenzuweisungen. 8

9 Austellung Im 19. Jahrhundert wird das Thema auf die Sünde, den Ursprung des Bösen in der Welt und auf Eva als Täterin reduziert. Im Zusammenhang mit den quälenden Aspekten der Triebnatur des Mannes dient sie nun dazu, den Patriarchen von aller Verantwortung zu entheben. Im 20. Jahrhundert spielt das Thema fast keine Rolle mehr in der Kunst. Doch, wo es auftaucht stehen paradiesische Aspekte im Zusammenhang mit Sinnlichkeit und sexuellen Freuden im Zentrum. Mit der sogenannten sexuellen Revolution wird das Thema Schuld zurückgedrängt. Von 1908 bis 2015 umspannen wir ein Jahrhundert in den Gattungen Skulptur, Malerei, Installation, Multimedia von der Bronze bis zur Stoffpuppe, von der Ölfarbe über Acryl bis zum Maschendraht. Die Ausstellung wird sich von der Johanneskirche als Schwerpunkt über Orte in Saarbrücken vernetzen. Auf jeden Fall werden die Galerie Neuheisel mit einer Eva von Elvira Bach und das Saarlandmuseum mit einer Plastik Adam und Eva von Alexander Archipenko aus dem Jahr 1908 unseren Parcours bereichern. Dr. Ingeborg Besch Künstlerinnen und Künstler Mert Akbal (Still aus Videoanimation) Adam und Eva Die eigentliche Geschichte von Adam und Eva enthält viele Aspekte. Welche werden Künstlerinnen und Künstler aufgreifen in einer Epoche, in der kanonische Bildtypen aufgelöst sind? Das war die Ausgangsfrage des Projektes. Deshalb gehören die Schaffenden unterschiedlichen Generationen und beiden Geschlechtern an und haben unterschiedliche Hintergründe in religiöser Hinsicht. Matthias Aan t Heck (geb in Saarbrücken) und Lucretia Schmidt (geb in Saarbrücken) Mert Akbal (geb. 1980, Istanbul) Alexander Archipenko (geb in Kiev, Ukraine, in New York) Elvira Bach (geb in Neuenhain, Taunus) Leslie Huppert (geb. 1960, Saarbrücken) Chris Kolondra (geb in Bietigheim-Bissingen) Charlotte Geißler (geb in Neunkirchen/Saar) André Mailänder (geb. 1964, Heusweiler) Eberhard Marx (geb Dresden) Till Neu (geb. 1943, Saarbrücken) Andrea Neumann (geb. 1969, Stuttgart) Hans Schröder (geb. 1930, Saarbrücken, ebd.) Lena Schwingel (geb in St. Wendel) Klaudia Stoll (geb. 1968, Rastatt) und Jacqueline Wachall (geb. 1965, Saarbrücken) Wanderley Viera (geb. in Timóteo, Minas Gerais, Brasilien) 9

10 Interview Es ist, als würde ich eine Predigt halten Interview mit Leslie Huppert zur Ausstellung Adam und Eva Eva und Adam Leslie Huppert gehört zu einer der renommiertesten Künstlerinnen der Region. Ihre Werke bestechen durch ihre Ausdruckskraft und durch ihre kommunikativen Aspekte. Man gelangt bei der Betrachtung rasch zu anregenden Gedanken und Gesprächen. Bereits im Jahre 1979 war ein Werk Leslie Hupperts in der Johanneskirche zu sehen, nämlich die Kommunikationsskulptur The Robe. Im Vorfeld wurden Menschen weltweit via Internet gebeten, ein persönliches und für sie symbolträchtiges Kleidungs- Leslie Huppert, The Robe stück zu schicken, mit dem sie persönliche Erinnerungen verbinden. Ferner sendeten die teilnehmenden Menschen einen handschriftlichen Text, der Gedanken, Erlebnisse oder Assoziationen zum Kleidungsstück beschrieb. Alle Kleidungsstücke wurden auf der Innenseite der Robe aufgenäht. Auf diese Weise verbanden sich Gefühle, Hoffnungen, Gedanken und persönliche Erlebnisse zahlreicher Menschen aus der ganzen Welt im Mikrokosmos der Robe. Gemeindemagazin (GM): Frau Huppert, was reizt sie an dem Thema Adam und Eva? Leslie Huppert (LH): Es geht um die Mann Frau Geschichte und damit auch um die Schuldfrage. Die Unschuld ist weg; und Mann und Frau leben nicht mehr wie Brüderchen und Schwesterchen zusammen. Die Schwierigkeiten zwischen ihnen fingen an mit der verlorenen Unschuld, der Kampf und das Gezerre prägen sehr oft ihr Zusammenleben. GM: Und wer ist nun schuld? LH: Die Schuldfrage wurde ja stets auf die Frau abgeladen. In der abendländischen Geschichte galt ja Eva als Versucherin, die Rolle des in den Apfel beißenden Adam wurde immer sehr harmlos dargestellt. Diese Bilder haben viele Biographien gerade von Frauen geprägt, bis zum heutigen Tag. GM: Welche Rolle spielt für Sie dabei das verlorene Paradies? LH: Die Sehnsucht nach dem Paradies ist durchaus vorhanden, als Wunsch nach dem Freisein von allen Schwierigkeiten, und im Bedürfnis, einfach nur da zu sein ohne Kampf. GM: Gibt es für Sie noch so etwas wie das Paradies? LH: Ja, in der Kindheit. Ich erinnere mich gut an einen wunderschönen Himbeerstrauch bei meinem Opa und an seine gackernden Hühner. 10

11 Interview GM: und das Ende der Kindheit bringt dann den endgültigen Verlust des Paradieses mit sich oder gibt es solche paradiesischen Erfahrungen auch in der Welt der Erwachsenen? LH: Ja, in bestimmten Momenten, wenn man sich mit allem eins fühlt, wie etwa in der Meditation oder Kontemplation. Auf meinen Reisen habe ich das oft gespürt. GM: Gibt es sie auch zwischen Frau und Mann? LH: Nein. Ihr Verhältnis sehe ich eher von Unruhe und Kampf geprägt, wobei das schön und schwierig zugleich sein kann. Es gibt eben kein Ziel, die Zeit steht ja niemals still, sie hält nicht an, und so ist immer alles im Fluss. Es gibt keinen Ort, an dem ich endgültig ankomme. GM: Sehen Sie Berührungen zwischen Kunst und Religion oder ist ihr Verhältnis eher spannungsvoll? LH: Ich denke, dass Kunst und Religion ähnliche Fragen stellen und nach Antworten suchen. GM: Welche Fragen sind das? LH: Zum Beispiel die Frage, warum etwas Bestimmtes passiert, oder ob ich geboren wurde, nur um zu sterben. Was tue ich auf dem Weg, den ich gehe, wie gestalte ich mein Leben? Das sind alles Fragen, die um die Frage nach dem Sinn des Lebens kreisen. Meine Erfahrung ist, dass wir alle Suchende sind. Leslie Huppert, Adam und Eva, (Detail) GM: Gibt es vielleicht die Ewigkeit im Herzen oder in der Seele? LH: Das kann ich mir vorstellen. In meiner Vorstellung existiert das Göttliche im Universum als ewige Weisheit oder ewige Ruhe. GM: Was bedeutet es für Sie, Werke von Ihnen in einer Kirche auszustellen? LH: Kirchen sind für mich geistliche Orte, zentrierte Räume, um Ruhe zu gewinnen in der Kontemplation. Kirchen sind spirituelle Räume, in denen man Liebe spüren kann zu allem und in denen man Kraft finden kann für die Seele. In einer Kirche auszustellen ist für mich etwas anderes als in einem Museum. In einer Kirche setzten sich Menschen anders mit der Kunst auseinander, das ist ein lebendiger Prozess und meine Werke dort zu zeigen ist für mich so, als würde ich eine Predigt halten. 11

12 Interview GM: Was wäre, wenn die Künstlerin oder der Künstler ohne Kunst leben würde? LH: Ohne Kunst würden wir stumpfer leben. GM: Welche Erwartungen haben Sie an Kirche, oder was wünschen Sie sich von der Kirche? GM: Frau Huppert, vielen Dank für das interessante Gespräch und Ihre anregenden Gedanken! Das Gespräch führte für das Gemeindemagazin Herwig Hoffmann LH: Ich finde es grundsätzlich gut, dass Kirche offener geworden ist. Sie lässt inzwischen viele Kontrapunkte zu, viele Tabus wurden abgebaut. Aber mir kommt es so vor, dass die Menschen in ihr ihre Spiritualität zu wenig leben. Das habe ich in Ländern wie etwa in Indien ganz anders erlebt. Ich finde, Kirche leistet durchaus gute Arbeit, aber ich wünsche mir, dass sie noch mehr seelsorgerlich aktiv wird und an verlorene Orte geht, zu Menschen, um die sich niemand kümmert, die am Rand der Gesellschaft leben. Leslie Huppert Adam und Eva HANS Geschichten aus einer saarländischen Kindheit Hans, rief, als ich am Bahnhofsvorplatz entlangkam, der Pfarrer von O. und winkte mich zu sich. Verwundert ging ich zu ihm, er trug seine schwarze Soutane, neben ihm stand ein kleiner Koffer. Du trägst jetzt meinen Koffer heim, Hans, sagte er. Ich zögerte einen Moment. Dann hob ich ihn an und erschrak, denn er war schwer wie ein Klavier. Der Pfarrer wohnte im Pfarrhaus neben der Kirche, ein gutes Stück vom Bahnhof entfernt. Alle paar Schritte wechselte ich von der einen in die andere Hand. Mehrmals stellte ich ihn unterwegs ab. Dann blieb der Pfarrer neben mir stehen, drehte seinen Don-Camillo-Hut in der Hand und fragte, in welche Klasse ich ginge. Ich sagte, dass ich bald in die vierte käme. An der Kirche sagte er: Das hast du gut gemacht, Hans, griff seinen Koffer und verschwand durch das Portal. Auf dem Rückweg überlegte ich, ob ich, als Evangelischer, seinen Koffer überhaupt hätte tragen müssen. Und Hans hieß ich auch nicht. Dr. Ralph Schock Literaturredakteur SR 12

13 Ausstellung Wooden Cloud Architektur der Wünsche beendet. Die hölzerne Wolke zieht weiter. Viele Wochen schwebte Martin Steinerts Wunsch Wolke gleichsam im Chor der Johanneskirche. Rund 1000 Wünsche hatten Menschen auf Holzlatten geschrieben, die der Künstler dann zu seiner interessanten und viel beachteten Skulptur verarbeitet hat. Inzwischen ist die Skulptur abgebaut, aber die Idee findet eine Fortsetzung. Im Herbst soll ein ähnliches Projekt in Berlin starten, im kommenden Jahr dann auch in St. Petersburg, wobei Steinert die mit Wünschen beschrifteten Holzstücke mitnehmen will, um sie auch in die neu entstehenden Skulpturen einzubauen. So leben die Wünsche weiter, sagt er. Durch zwei Gottesdienste zum Thema Wünsche und die Sehnsucht nach Leben war die Ausstellung begleitet und theologisch reflektiert worden. Dabei wurden auch die Sandstein Skulpturen des Bildhauers Werner Bärmann gewürdigt. Durch seine Skulpturen wurde die Wolke geerdet und von den Menschen, die sich unter ihr bewegen, stellte die Kunsthistorikerin Ingeborg Besch fest. Auf diese Weise bekam sie gleichsam einen Bezug zum Leben. Sie ließ Raum für Menschen mit ihren Nöten und Ängsten, mit ihren Sehnsüchten und Hoffnungen und mit dem, was sie lieben. Nun ist der Chor wieder leer, allerdings ist das Kreuz der Johanneskirche wieder zu sehen, welches die ganze Zeit über in der Wolke verborgen war. Wünsche zu sehen. Die Texte sind von Ingeborg Besch verfasst und gestaltet wurde die Dokumentation von Michael Siffrin. Herwig Hoffmann André Mailänder hat das Projekt in seiner Abfolge fotografiert. In dem Buch Wooden Cloud. Die Architektur der Wünsche, das im Gollenstein Verlag erschienen ist und im Handel erworben werden kann, sind alle 13 Fotos: Susanne Schön

14 Angekündigt Aufkreuzen Presbyteriumswahl am 14. Februar 2016 Aufkreuzen unter diesem Motto finden in der Evangelischen Kirche im Rheinland die kommenden Presbyteriumswahlen im Jahr 2016 statt, also auch in unserer Kirchengemeinde. Das Presbyterium ist das Leitungsorgan, in dem wesentliche Vorhaben einer Kirchengemeinde beraten und beschlossen werden. Alle vier Jahre wird das Presbyterium neu gewählt. Es entscheidet etwa über die Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wählt bei einer freigewordenen Pfarrstelle einen Pfarrer oder eine Pfarrerin, ist verantwortlich für die Pflege und Erhaltung der Kirchen und Gemeindehäuser, berät und beschließt den Haushaltsplan. Ferner trifft es notwendige Entscheidung im Blick auf den Ausbau und die Entwicklung des Gemeindelebens. Das Presbyteramt ist also ein Ehrenamt mit vielen Möglichkeiten sich zu engagieren, aber auch mit großer Verantwortung. Folgende Beschlüsse hat das Presbyterium im Blick auf die Wahlen 2016 gefasst: Das neue Gremium wird wie bisher aus 12 gewählten Mitgliedern bestehen, dazu kommt ein gewähltes Mitglied aus der Mitarbeiterschaft. Die Pfarrerinnen und Pfarrer gehören als sogenannte geborene Mitglieder dem Leitungsorgan unserer Gemeinde an. Sie müssen also nicht gewählt werden. Insgesamt wird das neue Presbyterium dann aus 17 Personen bestehen. Es wird eine Wahlvorschlagsliste mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die gesamte Gemeinde geben. D.h., wir verzichten auf eine Einteilung in Stimmbezirke. Auf diese Weise wird dann auch deutlich hervorgehoben, dass die Presbyterinnen und Presbyter für die gesamte Gemeinde zuständig sind und nicht nur für den Bezirk, aus dem sie kommen. Zum ersten Mal in der Ev. Kirchengemeinde St. Johann wird es eine allgemeine Briefwahl geben: Als wahlberechtigtes Gemeindemitglied erhalten Sie einen Brief von uns mit einer Liste der Kandidatinnen und Kandidaten. Sie können dann diejenigen ankreuzen, die Sie wählen möchten. Den Brief schicken Sie dann bitte zurück an uns. 14

15 Angekündigt Kandidatinnen und Kandidaten gesucht In der Zeit vom bis zum (die Zeit ist gesetzlich vorgegeben) wird es einen allgemeinen Aufruf geben, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl vorzuschlagen. Sicher kann jedoch die Zeit bis dahin genutzt werden, sich zu überlegen, wer in Frage kommt. Voraussetzung für eine Kandidatur ist: die Person muss mindestens 18 Jahre alt und Mitglied unserer Gemeinde sein. Die Altersgrenze für Presbyterinnen und Presbytern liegt bei 75 Jahren. Der zu wählenden Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin muss ebenfalls Mitglied unserer Kirchengemeinde sein. Die Vorschläge werden dann vom Presbyterium formal geprüft und zu einer Wahlvorschlagsliste zusammengefasst. Wer sich für eine Kandidatur interessiert: Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch unsere Presbyterinnen und Presbyter geben gerne Auskunft. Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten Die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich der Wahl stellen, werden in einer Gemeindeversammlung und durch unser Gemeindemagazin der Gemeinde vorgestellt. Diese Gemeindeversammlung wird am 29. November 2015 um 11:00 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst in der Johanneskirche stattfinden mit folgender Tagesordnung: 1. Vorstellung der Liste der Kandidatinnen und Kandidaten 2. Möglichkeit der Benennung weiterer Kandidatinnen und Kandidaten 3. Pfarrstellensituation und Gottesdienste 4. Verschiedenes Neu ist, dass während der Gemeindeversammlung weitere Kandidatinnen und Kandidaten von den anwesenden Mitgliedern der Gemeinde benannt werden können! Wahlsonntag und Einführung der Kandidatinnen und Kandidaten Das Presbyterium hat die allgemeine Briefwahl beschlossen. Falls doch jemand lieber seine Stimme an der Wahlurne abgeben möchte: auch das ist möglich. Der Wahlsonntag ist der 14. Februar Wir werden an diesem Tag drei Wahllokale einrichten: Im Gemeindehaus in der Liebigstraße, in der Johanneskirche und im Gemeindezentrum auf dem Eschberg. Die Wahlzeiten werden wir rechtzeitig bekannt geben. Am 14. Februar wird dann auch nach Auszählung der Stimmen das Wahlergebnis durch das bisherige Presbyterium festgestellt werden. In einem zentralen Gottesdienst werden dann am 6. März 2015 die gewählten Presbyterinnen und Presbyter in ihr Amt eingeführt. Der Gottesdienst wird um 11:00 Uhr in der Johanneskirche gefeiert werden. Silke Portheine-Hofmann, Vorsitzende des Presbyteriums 15

16 Angekündigt Predigtreihe Hochschulgottesdienste FR Evangelische Theologie in Kooperation mit der Katholischen Theologie Lukas Zeuge und Erzähler Lukas verdanken wir ein Doppelwerk aus Evangelium und Apostelgeschichte, das sich durch eine Vielzahl eigener Akzente auszeichnet. Dazu gehören die besondere Rolle der Frauen oder die Sorge um soziale Belange. In der Predigtreihe gehen die Dozentinnen und Dozenten der Fachrichtung evangelische Theologie und diesmal als Gäste auch der katholischen Theologie auf diesen Zeugen und Erzähler der Geschichten um Jesus ein. Die Hochschulgottesdienste finden jeweils am zweiten Sonntag im Monat um Uhr in der Johanneskirche statt. Nur im Dezember fällt der Termin auf den zweiten Advent und damit den ersten des Monats. 8. November Die Geschenke des Evangelisten Lukas (Lk 1,1-4) Prof. Dr. Karlo Meyer 6. Dezember Das Heil kommt von den Juden (Lk 2,22-40) Prof. Dr. Lucia Scherzberg und PD Dr. August Leugers-Scherzberg 10. Januar Wasser, Feuer, Geist und Leben (Lk 3,15-22, Apg 2,42 47) AR Jörg Rauber 14. Februar Der Vorhang hebt sich (Lk 4.16ff) PD Dr. Martin Vahrenhorst 13. März Täter und Opfer (lukanische Passionsgeschichte) Prof. Dr. Martin Meiser 10. April Schwätzerinnen oder Seherinnen Frauen erzählen vom Unglaublichen (Lk 24,9-12) Dr. Stefanie Lorenzen 8. Mai Das Evangelium auf Weltumrundung (Apg 1,1-11) Prof. Dr. Matthias Freudenberg 12. Juni Friede den Hütten! Krieg den Palästen! (Lk 6,20-23) Dr. Christian Neddens 10. Juli Ewiges Leben durch die Tora (Lk 16,19-31) Prof. Dr. Wolfgang Kraus 16

17 Kirchenmusik Musikalische Highlights Change follows vision Die Saarbrücker Sommermusik ist am Freitag, 4. September, um 20 Uhr mit einem außergewöhnlichen Konzert in unserer Christuskirche zu Gast: Roger Hanschel, einer der führenden Jazz- Saxofonisten seiner Generation, trifft auf den Organisten der Bonner Kreuzkirche, Stefan Horz! Change follows vision ist der Titel ihres Programms, dessen stilistische Bandbreite von lyrischer Zartheit bis zum ekstatischen Klangrausch reicht. Wie bei allen Sommermusik-Konzerten ist auch hier der Eintritt frei! dessen Verfasser unbekannt geblieben ist. Zahlreiche Bearbeitungen und Vertonungen folgten dem eindringlichen Text, und auch Johann Nepomuk David widmete eines seiner wichtigsten Orgelwerke diesem Lied, in dem er den Schnitter Tod totentanzmäßig vorbeiziehen lässt. Neben weiteren Orgelkompositionen von Bach, Reger, Brahms, Schloemann u.a. wird das kongeniale Werk im letzten Orgelabend dieses Jahres am Ewigkeitssonntag, 22. November, um Uhr in der Johanneskirche erklingen. Die Kleuker-Orgel spielt Christoph Hauschild; Eintrittskarten zu 6,- (erm. 4,-) EUR sind an der Abendkasse erhältlich. Gäste aus Schleswig-Holstein Nicht nur der Chor Johannisfeuer geht gern auf Reisen, auch andere Ensembles lieben diesen musikalischen Austausch, und so können wir am Samstag, den 17. Oktober, um Uhr in der Christuskirche Gäste aus Norddeutschland begrüßen: den Oldesloer Buxtehude-Chor unter der Leitung von Henning Münther sowie den Saxofonisten Frank Lunte. Zu hören sein werden Werke von Cesar Franck, Gabriel Fauré, John Rutter, George Gershwin und anderen. Auch dieses Konzert findet bei freiem Eintritt statt, wobei wir den Chor mit einer Augangskollekte unterstützen wollen. Totentanz Es ist ein Schnitter, heißt der Tod ist der Titel eines deutschen Volkslieds des 17. Jahrhunderts, Auftakt: eine Kantate zum Start der 15 Minuten Musik und Texte im Advent Ab dem 29. November gibt es täglich um 18 Uhr in der Johanneskirche wieder die 15 Minuten Musik und Texte im Advent. Für die Eröffnung der Reihe hat sich Kantorin Tünde Nagy dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen: zusammen mit dem Kinderchor Johannisbären und einigen Solisten wird die Kantate Maria bei Elisabeth von Christoph Hauschild aufgeführt. Das Stück schildert die Begegnung der schwangeren Maria mit ihrer Verwandten Elisabeth und zeichnet so mit musikalischen Mitteln einen der zentralen adventlichen Texte der Bibel nach. Weitere Highlights der 15 Minuten finden Sie wie jedes Jahr in den kleinen Prospekten, die in allen evangelischen und katholischen Kirchen Saarbrückens ausliegen. 17

18 Feste 3. Saarländischer Kinderkirchentag in Wellesweiler Sich einladen lassen... und zusammen mit vielen anderen Kindern ein großes Fest feiern. Das Motto des dritten Saarländischen Kinderkirchentages "Alle sind eingeladen - wir feiern!" ist zugleich Programm für Sonntag, den 11. Oktober. Dann nämlich sind alle Kinder von 5 bis 12 Jahren eingeladen, nach Neunkirchen-Wellesweiler in die Paul-Gerhardt-Kirche (Ernst-Blum-Str.) zu kommen. Von 14 bis 18:30 Uhr dreht sich alles um Gottes Einladung zum Leben an uns mit viel Musik, Theater, Mitmachaktionen, Kreativ-Basar und einem großen Schlussgottesdienst um 17:15 Uhr... nicht nur für die "Kleinen". Informationen und Anmeldungen bitte über das Gemeindeamt, Tel Mail: Reformationsfest auf dem Eschberg Am Samstag, dem 31. Oktober 2015, möchten wir ab 12 Uhr im Gemeindezentrum auf dem Eschberg das Reformationsfest feiern. Gegen Uhr werden uns die Damen vom Kochclub Suppenkasper ein leckeres Mittagessen servieren. Anschließend hören wir einen Vortrag, der sich natürlich mit der Reformation beschäftigen wird (das genaue Thema stand bei Redaktionsschluss 18 noch nicht fest). Auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Herzliche Einladung! Für die Planung bitte ich Sie, sich bei Herrn Klink oder bei mir anzumelden. Pfarrer Joachim Wörner

19 Feste Altstadtfest 2015: Ein herzliches "Dankeschön" Ein dickes und herzliches Dankeschön all den Menschen, die dafür gesorgt haben, dass das Altstadtfest im Kirchgarten der Alten Kirche zu einem echten Sommer - Highlight wurde: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Getränkestand, in der Küche, am Salat- und Grillstand, beim Kuchenverkauf und beim Kinderprogramm, dem Kinderhaus Christianenanstalt für die Gestaltung des Gottesdienstes, und last but not least den Bands Surgical Drama und Icarus Herwig Hoffmann Jubiläum Jubiläumskonfirmandinnen und konfirmanden; Mai 2015, Segenskirche Jägersfreude 19

20 Angekündigt Einladung zum Ewigkeitssonntag am 22. November 2015 Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen. Psalm 91, 11-12a Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten zum Ewigkeitssonntag am 22. November 2015 mit Gedenken an die Verstorbenen, für die jeweils eine Kerze entzündet wird * Uhr Segenskirche Jägersfreude * 10:00 Uhr Christuskirche * 10:00 Uhr Maria Magdalena Kirche * 11:00 Uhr Johanneskirche Wir wünschen unseren Kunden einen schönen Sommer Für Sie auf dem Eschberg 20

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