Werkstattbericht Elektronische Safes für Daten und Dokumente

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1 Werkstattbericht Elektronische Safes für Daten und Dokumente Christian Breitenstrom Jens Klessmann 13. November 2008 Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 1

2 Agenda Aufbewahrung von Daten und Dokumenten Verständnis esafe Verschiedene Beispiele von esafes und ähnlichen Lösungen Anforderungen an esafes Schwerpunktvorhaben Fraunhofer FOKUS Interoperabilität Datennotar Mehrwertdienste Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 2

3 Agenda Aufbewahrung von Daten und Dokumenten Verständnis esafe Verschiedene Beispiele von esafes und ähnlichen Lösungen Anforderungen an esafes Schwerpunktvorhaben Fraunhofer FOKUS Interoperabilität Datennotar Mehrwertdienste Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 3

4 Aufbewahrung von Daten und Dokumenten Dokumente als Nachweis für Grundeigentum Titel Wertpapiere Versorgungsansprüche Regelmäßiger Einsatz der Dokumente Ort zur sicheren Aufbewahrung Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 4

5 Aufgaben und Funktionen von Safes Sichere Aufbewahrung ihres Inhalts Typen von Safes Sicherheitsniveau Zugangsmechanismus Spezialisierung: Dokumente, Wertgegenstände, Flüssigkeiten, Datenträger, Verortung des Safes Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 5

6 Beispiele verschiedener sicherer Aufbewahrungsorte Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 6

7 Anforderungen an physische Safes Unterschiedliche Sicherheitsniveaus Technische Sicherheit (Einbruch- & Brandschutz) Organisatorische Sicherheit Vertraulichkeit Inhalt Zugang Einfache Benutzung Benutzung durch eine oder mehrere Personen Mobilität Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 7

8 Der Panzerschrank wird virtuell Physische Safes Elektronische Safes Wertschutzschrank K0-K6 Bankschließfach Safe 2 Safe 1 Safeübersicht Webspace Online Festplatte esafe Interoperabler Safe Safe-Managementtool Sicherheitsschrank Klasse S1 u. S2 EN1143-1, EN Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 8

9 Agenda Aufbewahrung von Daten und Dokumenten Verständnis esafe Verschiedene Beispiele von esafes und ähnlichen Lösungen Anforderungen an esafes Schwerpunktvorhaben Fraunhofer FOKUS Interoperabilität Datennotar Mehrwertdienste Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 9

10 Notwendigkeit elektronischer Safes Schutz digitaler Daten und Dokumente Technischer Verlust Krimineller Verlust Unerlaubter Zugriff Werkzeug zur Teilnahme an elektronischen Prozessen von öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 10

11 Verständnis Elektronischer Safes Virtuelles Schließfach für Sichere und vertrauliche Aufbewahrung elektronischer Daten und Dokumente Ermöglicht Ablage, Verwaltung und Freigabe des Inhalts Unterstützt Teilnahme an elektronischen Prozessen Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 11

12 Vision elektronischer Safes I Safes sind durch technische und organisatorische Maßnahmen sicher Safeinhalte können sicher und spezifisch freigegeben werden in andere Safes / Systeme übernommen werden Safeinhalte sind mobil Keine Pflege mehrerer Safes notwendig aber möglich Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 12

13 Vision elektronischer Safes II esafes können organisations- und länderübergreifend verwendet werden Unterschiedliche Betreiber mit verschiedenen Safelösungen Unterschiedliche Zugriffskanäle ermöglichen nutzerzentriertes Prozessmanagement Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 13

14 Agenda Aufbewahrung von Daten und Dokumenten Verständnis esafe Verschiedene Beispiele von esafes und ähnlichen Lösungen Anforderungen an esafes Schwerpunktvorhaben Fraunhofer FOKUS Interoperabilität Datennotar Mehrwertdienste Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 14

15 Beispiele mydrive.ch und Spideroak.com: Sicherheit Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 15

16 Beispiel humyo.com: Erreichbarkeit Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 16

17 Beispiel box.net: Hinzufügen externer Services zur Online-Festplatte Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 17

18 Beispiel wuala: Client-seitige Applikation Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 18

19 Beispiel e-boks: Zugangsvarianten Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 19

20 Agenda Aufbewahrung von Daten und Dokumenten Verständnis esafe Verschiedene Beispiele von esafes und ähnlichen Lösungen Anforderungen an esafes Schwerpunktvorhaben Fraunhofer FOKUS Interoperabilität Datennotar Mehrwertdienste Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 20

21 Anforderungen an elektronische Safes / Schlüsselaspekte Was macht den Safe zum Safe? -unbedingte Vertraulichkeit des Inhaltes zum elektronischen Safe? -(leichter) elektronischer Zugriff durch Eigentümer und Prozesse Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 21

22 Anforderungen an elektronische Safes / Akteure unterschiedliche Akteure haben unterschiedliche Sichten Eigentümer Safenutzer (Bürger,Unternehmen,Verwaltung) Safeprovider, Notar Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 22

23 Anforderungen an elektronische Safes/Verortung unterschiedliche Verortung verändert Anforderungen Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 23

24 Anforderungen an elektronische Safes/Lebenszyklus Bereitstellung des Safes Registrierung Nutzung Sperrung/Entsperrung Anbieterwechsel Aufgabe Löschung Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 24

25 Anforderungen an elektronische Safes ( Ausschnitt ) vertrauliche Aufbewahrung digitaler Daten und Dokumente gesetzlich geregelter Zugriff bei Verlust des Zugangs/Ableben des Eigentümers Pflege und Kontrolle der Daten (inbox, Suche, Versionen, Übernahmen, Freigaben, Benachrichtigungen, Bearbeitungsmodus, Protokollierung, semantische Umsetzungen, Fristen..).bei einfacher, kontinuierlicher Benutzung Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 25

26 Vergleich der Anforderungsdimensionen Anforderungsdimensionen Sicherheit (Zugang, Inhalt, Organisation) Physische Safes Wandstärke, Länge der Zahlenkombination, Überwachung Elektronische Safes Authentifizierung, Sicheres Rechenzentrum Vertraulichkeit Anonymes Schließfach, Verschlüsselung der (Zugang, Inhalt) unbeobachtete Interaktion Verbindung oder/und des Inhalts Einfachheit (Benutzung) Zugriff (Ein bis mehrere Personen) Mobilität (Safe, Inhalt) Länge der Zahlenkombination, Prozedere zum Zugang Entnahme, Schlüsselkopien, Mitteilung der Zahlenkombination Geldkassette vs. Tresor, Mitnahme des Safeinhalts Benutzeroberfläche Freigabe, Weitergabe von Authentifizierungsmerkmalen USB-Stick vs. Online-safe Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 26

27 Agenda Aufbewahrung von Daten und Dokumenten Verständnis esafe Verschiedene Beispiele von esafes und ähnlichen Lösungen Anforderungen an esafes Schwerpunktvorhaben Fraunhofer FOKUS Interoperabilität Datennotar Mehrwertdienste Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 27

28 Ziele des Projekts elektronischer Safe Leitvorstellung Konzept für sichere und interoperable elektronische Safes für Daten und Dokumente Oberziele Realisierungsstrategi everwertungsmodelle Datennotar Interoperabilität und Sicherheit Mehrwertdienste Strategiekonzept Entwicklung von Bewertungskriterien Identifizierung geeigneter Varianten Geschäftsmodelle Modelle zur Leistungsbereitsstellung Verwertungskonzept Analyse der Handlungsbedarfe Konzept zu den rechtlichen und organisatorischen Gestaltungsoptione n Geeignete IT- Rahmenarchitektur Gesetzesentwurf zu Datennotaren Unterziele Anforderungsanalyse Designentwürfe Interoperabilität existierender Safelösungen Einbringung in Standardisierungsgremien Untersuchung geeigneter Mehrwertdienste Konzept für einzelne Mehrwertdienste Umsetzung in Prototypen Anbindung an Lösungen Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 28

29 Teilprojekt Interoperabilität und Sicherheit Interoperabilität: ermöglicht breite Einführung und leichtere Handhabung Anwendungsbereich (Scope) Standardisierungsfelder Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 29

30 Teilprojekt Interoperabilität und Sicherheit Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 30

31 Teilprojekt Interoperabilität und Sicherheit Sicherheit: Verfügbarkeit, Unveränderlichkeit Vertraulichkeit Datensicherheit Privacy: Unverkettbarkeit, Unbeobachtbarkeit Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 31

32 Teilprojekt Interoperabilität und Sicherheit Ende zu Ende Sicherheit Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 32

33 Teilprojekt Gesamtkonzept Datennotar Datennotare: gewährleisten die sichere und vertrauliche Aufbewahrung sensibler digitaler Unterlagen unterliegen eindeutigen Regelungen zum Schutz der Daten, zu ihren Kundenbeziehungen und ihrem eigenen Lebenszyklus vergleichbar mit Notaren Ziel Erarbeitung eines Gesamtkonzepts Datennotar Rechtlich-organisatorisches Gutachten IT-Rahmenarchitektur für ein Netzwerk von Datennotaren Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 33

34 Teilprojekt Mehrwertdienste Digitalisierung Backup Storage Elektronische Safes für Daten und Dokumente esig Verschlüsselung ebeglaubigung earchiv Physische Safes FAX Brief Büroservice Beglaubigung Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 34

35 Mögliche Partner Öffentliche Verwaltung Wirtschaft Projektpartner Kooperationspartner Wissensvorsprung Abnahme fertiger Projektergebnisse Personelle und finanzielle Beteiligung Projekt esafe Leistungen, Datenbestände Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 35

36 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Christian Breitenstrom Jens Klessmann Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) Kaiserin-Augusta-Allee Berlin Tel: /-7285 Fax: Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin, 2008 JK - 36

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