JAHRESKALENDER 2014 der 2.Klasse Neue Mittelschule Puchberg

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1 JAHRESKALENDER 2014 der 2.Klasse Neue Mittelschule Puchberg

2 Vorwort: Die Schüler und Schülerinnen der 2.Klasse NMS haben im Rahmen eines Projektes diesen Jahreskalender gestaltet. Die Gedichte wurden im Deutschunterricht mit Unterstützung von Fr. HL Margret Scherz und Fr. HOL Karin Zee- Wöhrer geschrieben und ausgewählt. Dabei entdeckten wir, dass sich Gedichte nicht immer reimen müssen, dass es hier verschiedenste Arten und Formen gibt, wie z.b. das Elfchen, das nur aus 11 Wörtern besteht. Die Kalenderbilder wurden im Zeichenunterricht von den SchülerInnen der 2.Klasse gemalt. Nicht nur für die Kinder sondern auch für die LehrerInnen war diese Arbeit eine interessante und spannende Herausforderung. Wir hoffen, dass Ihnen dieser Kalender gefällt und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Betrachten der Gedichte und Bilder. Mit herzlichen Grüßen, die SchülerInnen der 2.Klasse und der Klassenvorstand Karin Zee-Wöhrer

3 JÄNNER Der Schneemann Aus Schnee ist er und trägt am Kopf Mutters alten Suppentopf. In der Hand hält er den Besen. Sag, was ist das für ein Wesen? Wie heißt der große, weiße Mann, der in der Sonne schmelzen kann? Stand ein Riese aus Schnee gemacht grimmig auf den Beinen, aber als die Sonne lacht, fing er an zu weinen. (Anika Kerbl) 31

4 Februar Ein Töwe und ein Lieger Ein Töwe und ein Lieger, die waren fute Greunde, spielten zusammen Forn und Hlöte und tranken Bein und Wier, dann gingen sie durch den schohen Hnee. Dann waren da noch der Kund und die Hatze, die jagten durch den gönen Scharten. Die dunge Jame kam aus dem Haus heraus Und Kund und Hatze liefen schnell weg. (gedichtet von unserer lustigen Marketa Lackova)

5 März Frühlingserwachen Die ersten Blumen blühen wunderschön, der Schnee schmilzt in den warmen ersten Sonnenstrahlen. Die Vögel kommen aus dem Süden zurück. Auf den Bäumen wachsen die ersten Blüten. (gedichtet von unserer Genießerin Leonie Hödl) 31

6 April Einst war es draußen bitterkalt, doch nun werden diese Gefühle langsam alt. Jetzt ist diese Zeit vorbei, Blumen sprießen, allerlei. Regen fällt, Bäume blüh n, es ist einfach wunderschön. Vögel singen, Bienen summen: Dieser Frühling ist wirklich gelungen! (verfasst von unserer Frühlingsbotin Leonie Schön)

7 Mai Der Mond Ich bin der Mond Ich bin der Mond. Nachts wache ich über die Erde Und erhelle deinen Weg. Ich bin der Mond. Tagsüber verstecke ich mich Hinter dem Horizont! Glaubst du mir nicht? Ich bin der Mond. Die Seen und Meere tauche ich in silbernes Licht. Ich bin der Mond. Ich bestimme über Ebbe und Flut. Da bin ich ganz ehrlich. (gedichtet von unserer Mondliebhaberin Leonie Schön) Ich bin der Mond. Von der Erde aus gesehen bin ich winzig klein. Dabei bin ich eigentlich ganz schön groß. Ich bin der Mond. Ich wurde von den Menschen schon oft erforscht und doch bin ich für sie noch ein Rätsel. Das aber bleibt mein Geheimnis. 31

8 5 Schnecken Juni 5 Schnecken saßen auf einem braunen Stecken. Die Schnecken saßen auf dem Stecken und machten Witze über Nacktschnecken. Dann kamen plötzlich die Nacktschnecken und wollten auch auf ihren Stecken, doch die 5 Schnecken schrien wütend: Ihr dürft nicht auf unseren Stecken! Die Nacktschnecken ließen sich das nicht gefallen und schrien bis zum Umfallen. Und sie stritten so verbittert bis ein Vogel sie wittert. Der Vogel flog zu den Schnecken, daneben lag auch ein Stück Brot. Der Vogel fraß das Brot und die Schnecken und alle waren tot. (geschrieben von unseren Schneckenexperten Christoph Schmidhofer und Alexander Stickler)

9 Juli Ich bin der Sommer Ich bin die heißeste Jahreszeit. Ich bin der Sommer. Wenn ich hier bin, haben die Menschen den meisten Spaß. Ich bin der Sommer. Die Tiere freuen sich auch auf mich. Ich bin der Sommer. Ich mache sogar die Nächte warm. (verfasst von unserem Sommerfrischler Lukas Wanzenböck) 31

10 August Ferienende Die Ferien sind bald aus. Die Schule fängt an. Das Schwimmbad sperrt zu - oje! Doch eins kann ich euch sagen: Das Sonnenprogramm gibt es jedes Jahr wieder. (von unserer Urlauberin Marketa Lackova) 31

11 September Der Wind Der Wind, er weht die Blätter hoch, huiiii und wirbelt sie hoch. Der Wind, er weht. Er ist kalt, aber auch manchmal warm. Der Wind, er weht die Bäume um, unbewusst, er merkt es nicht. Der Wind, er weht die Drachen, sie fliegen nur mit ihm. (geschrieben von unserem Wirbelwind Michael Kindl)

12 Oktober REGEN Ich bin der Regen. Meine Tropfen plätschern auf Straßen und Felder. Ich bin der Regen. Durch mich entstehen Wiesen, Felder, Bäume und Blumen. Ich bin der Regen. Ohne mich würdet ihr verhungern. Tiere hätten kein Futter und nichts würde wachsen. Ich bin der Regen. Ich fühle mich manchmal warm, kalt, sanft, heftig oder erfrischend an. Ich bin der Regen. Ich kann auch anders. Naturkatastrophen sind meine Spezialität- also Vorsicht! Ich bin der Regen und gehöre zu eurem Leben. (von unserer Wetterexpertin Johanna Ohr) 31

13 November Nebelfrau Wer wohnt hinter den sieben Bergen, verrunzelt und grau? Die grausame Hexe, die alte Nebelfrau. Sie schöpft und schöpft aus der Pfütze, die kochende, heiße Grütze. Sie mischt Wasser mit Tau, die grausame Hexe, die alte Nebelfrau. Die graudicke Grütze kocht über, sie fließt über den Rand. Huiii, was für ein Nebel! Verschwunden ist darunter das Land! (verfasst von unseren lieben Nebelhexen, Anika und Sandra)

14 Dezember Schneeflocken fallen eiskalter Wind bläst Dorf mit Schnee bedeckt Winterpracht. (Dieses Elfchen wurde von unserer romantischen Sandra Wurzinger verfasst) 31

der Bach viele Bäche der Berg viele Berge die Bewölkung der Blitz viele Blitze der Donner Durch das Feld fließt ein kleiner Bach. Der Berg ist hoch.

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