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1 Gefährdungs- und Belastungs-Katalog Verwaltung, Büroräume (Bildschirmarbeiten) Ausgabe April 2006 GUV-I 8713

2 Herausgeber Bundesverband der Unfallkassen, Fockensteinstraße 1, München Ausgabe April by Verlag Technik & Information, Bochum Das Handbuch einschließlich seiner Einzelbeiträge und Abbildungen ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Erarbeitet unter Federführung der Vereinigung der Metall-Berufsgenossenschaften. Verfasser: Dipl.-Ing. Gudrun Harlfinger-Woitzik, Dipl.-Ing. Horst Steinker Dr.-Ing. Heinz-Dieter Nowak (MMBG) Gesamtherstellung: Verlag Technik & Information e.k., Bochum Printed in Germany Bestell-Nr. GUV-I 8713, zu beziehen vom zuständigen Unfallversicherungsträger, siehe vorletzte Umschlagseite.

3 GUV-I 8713 Gefährdungs- und Belastungs-Katalog Verwaltung, Büroräume (Bildschirmarbeiten) Ausgabe April 2006 Dieser Gefährdungs-/Belastungs-Katalog wurde inhaltsgleich mit freundlicher Genehmigung von der Vereinigung der Metall-Berufsgenossenschaften übernommen. Die in dieser Broschüre zitierten Schriften des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften mit den Vorzeichen BGV, BGR, BGI und BGG sind für den Bereich der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand unter der gleichen Ziffernfolge, aber mit den Vorzeichen GUV-V, GUV-R, GUV-I und GUV-G vom zuständigen Unfallversicherungsträger zu beziehen, sofern sie von diesen Versicherungsträgern übernommen worden sind (z.b. BGV A 1 entspricht GUV-V A 1).

4 Vorwort Wozu dient der Gefährdungs- und Belastungs-Katalog? Der Katalog unterstützt Sie bei der Gefährdungsbeurteilung. Durch die Zusammenstellung von tätigkeitstypischen Gefährdungen wird die Ermittlung der Gefährdungen vor Ort im Unternehmen erleichtert. In der Gefährdungsbeurteilung legt der Arbeitgeber eigenverantwortlich Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen der verwendeten Arbeitsmittel fest (BetrSichV). Zur Festlegung kann er die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften heranziehen. Weitere Hinweise befinden sich in den technischen Regeln für Betriebssicherheit, in den berufsgenossenschaftlichen Regelwerken und Herstellerinformationen. Besondere Vorschriften gelten für überwachungsbedürftige Anlagen (BetrSichV). Für Tätigkeiten, die nicht in diesem Katalog enthalten sind, kann der Erkennungsleitfaden für Gefährdungen in der Informationsschrift GUV-I 8700 Beurteilen von Gefährdungen und Belastungen am Arbeitsplatz verwendet werden. Gegebenenfalls können auch Kataloge artverwandter Betriebsarten benutzt werden. Wie ist der Gefährdungs- und Belastungs-Katalog aufgebaut? Der Katalog ist nach Arbeitsbereichen und Tätigkeiten gegliedert und basiert auf einer Systematik der Gefährdungen. Werden Gefährdungen nicht aufgeführt, so sind sie bei den Tätigkeiten nicht typisch. Neben der Beschreibung von Gefährdungen gibt der Katalog für die einzelnen Arbeitsbereiche Hinweise auf die jeweiligen Vorschriften. 2 Die Spalte Risiko bietet die Möglichkeit, das Ergebnis Ihrer Risikoeinschätzung zu dokumentieren. In der Spalte Handlungsbedarf können Sie angeben, ob nach der Gefährdungsbeurteilung Handlungsbedarf besteht. Weiterhin werden beispielhafte Maßnahmen zur Beseitigung der Gefährdungen aufgeführt. Die zu ergreifenden Maßnahmen sind entsprechend der Rangfolge technisch organisatorisch personenbezogen festzulegen. Der Anwender kann in der Spalte Bearbeiter/Berater dokumentieren, wer für das Umsetzen der festgelegten Maßnahme verantwortlich ist oder zur Beratung hinzugezogen werden soll. In der Spalte Termin/erledigt können in Abhängigkeit des identifizierten Risikos die Frist zur Umsetzung der Maßnahme festgelegt und die erfolgte Umsetzung dokumentiert werden. In der Spalte wirksam kann das Ergebnis der Wirksamkeitskontrolle dokumentiert werden. Der vorliegende Katalog listet exemplarisch Gefährdungen und Belastungen auf. Die Notwendigkeit zur individuellen Überprüfung und Anpassung bleibt für jeden Arbeitgeber für sein Unternehmen bestehen. Zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach 5 Arbeitsschutzgesetz können Sie zusätzlich die Informationsschrift Beurteilen von Gefährdungen und Belastungen am Arbeitsplatz (GUV-I 8700) heranziehen. Prüfen Sie dabei auch, ob psychische Belastungen durch Tätigkeitsanforderungen entstehen können. Eine Hilfestellung hierzu bietet die Informationsschrift Psychische Belastungen Checklisten für den Einstieg (GUV-I 8766).

5 Arbeitsbereiche und Tätigkeiten Arbeitsbereiche/Berufsgruppen A B C D Tätigkeiten Beispiel: Arbeitsbereich/Berufsgruppe (z.b. Lager, Instandhalter) Tätigkeiten (z.b. Ein- und Auslagern) 3

6 Auswahl der Arbeitsbereiche und Tätigkeiten Büro Büroarbeiten, allgemein Bildschirmarbeiten Arbeiten an Kopierern/Kopiersystemen Registraturarbeiten Seite

7 5

8 Gefährdungen und Maßnahmen (Dokumentation) Arbeitsbereich Berufsgruppe/Person Tätigkeiten Lfd. G- Nr. Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- G M K bedarf ja/nein 6

9 Informationen: Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein 7

10 Klassifikation der Gefährdungsfaktoren (G-Faktoren) 1. Mechanische Gefährdung Elektrische Gefährdung ungeschützt bewegte Maschinenteile gefährliche Körperströme Teile mit gefährlichen Oberflächen Lichtbögen Gefahrstoffe Gase Dämpfe Aerosole bewegte Transportmittel, bewegte Arbeitsmittel 1.4 unkontrolliert bewegte Teile 3.4 Flüssigkeiten Biologische Gefährdung Infektionsgefahr gentechnisch durch Mikroorganismen, Viren oder bio- Organismen (GVO) veränderte logische Arbeitsstoffe Allergene und toxische Stoffe von Mikroorganismen, von Kleinstlebewesen u. Ä Brand- und Explosionsgefährdung Thermische Gefährdung Lärm Ultraschall, Infraschall Gefährdung durch spezielle physikalische Einwirkungen Brandgefährdung durch Feststoffe, Flüssigkeiten, Gase Kontakt mit heißen Medien explosionsfähige Atmosphäre Kontakt mit kalten Medien Explosivstoffe 5.4 elektrostatische Aufladungen Ganzkörperschwingungen 7.4 Hand-Arm-Schwingungen Gefährdung durch Arbeitsumgebungsbedingungen Klima Beleuchtung Raumbedarf/ Verkehrswege Physische Belastung/ Arbeitsschwere Wahrnehmung und Handhabbarkeit Sonstige Gefährdungen Psychische Belastungen schwere dynamische Arbeit einseitige dynamische Arbeit Informationsaufnahme Wahrnehmungsumfang ungeeignete persönliche Schutzaus- Hautbelastung rüstungen (PSA) Haltungsarbeit/ Haltearbeit erschwerte Handhabbarkeit von Arbeitsmitteln durch Menschen Arbeitstätigkeit Arbeitsorganisation soziale Bedingungen 9.4 Kombination aus statischer und dynamischer Arbeit 11.4 durch Tiere Organisation Arbeitsablauf Arbeitszeit Qualifikation Unterweisung

11 Sturz auf der Ebene, Absturz Ausrutschen, Stolpern, Umknicken, Fehltreten Feststoffe durchgehende Reaktionen nichtionisierende Strahlung ionisierende Strahlung elektromagnetische Felder Arbeiten in Unteroder Überdruck Ertrinkungsgefahr 11.5 durch Pflanzen und pflanzliche Produkte Verantwortung Organisation, allgem. 9

12 Risikoeinschätzung Vorgehensweise (Beispiel): Mit der folgenden Methode können Sie das Risiko leicht einschätzen. Beurteilen Sie 1. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schaden eintreten kann (z.b. C ) und 2. das mögliche Schadensausmaß (z.b. III ). Im Schnittpunkt finden Sie eine Zahl (im Beispiel 2 ). Sie zeigt die Risikogruppe an. 3. Die Risikogruppe bestimmt die Art der Maßnahmen (hier: Maßnahmen mit normaler Schutzwirkung). W schwerer bleibender Gesundheitsschaden Wahrscheinlichkeit S ohne Arbeitsausfall Schadensausmaß mit Arbeitsausfall leichter bleibender Gesundheitsschaden V IV III II I Tod häufig A B selten C gelegentlich unwahrscheinlich praktisch unmöglich D E R Risikogruppe Risiko Maßnahmen G roß M ittel K lein Maßnahmen mit erhöhter Schutzwirkung dringend notwendig Maßnahmen mit normaler Schutzwirkung notwendig Maßnahmen organisatorisch und personenbezogen ausreichend 10

13 Anleitung zur Auswahl von Maßnahmen G = Gefahrenquelle P = Person 1. Gefahrenquelle vermeiden/beseitigen Durch Arbeitsgestaltung, Auswahl geeigneter Technik und Einsatz geeigneter Arbeitsstoffe wird das Entstehen von Gefahrenquellen vermieden. G P 2. Sicherheitstechnische Maßnahmen Es werden Maßnahmen ergriffen, damit Gefahrenquellen nicht wirksam werden. Durch sicherheitstechnische Maßnahmen werden vorhandene oder zu erwartende Gefährdungen beherrscht (z. B. räumliche Trennung von Gefahrenquelle und Person durch Schutzeinrichtungen wie Absperrungen und Abschirmungen). G P G P 3. Organisatorische Sicherheitsmaßnahmen Durch organisatorische Maßnahmen wird verhindert, dass die Person einer Gefahrenquelle ausgesetzt wird (räumlich oder zeitliche Trennung von Gefahrenquelle und Person). Beispiele sind Änderung der Arbeitsorganisation, Arbeitszeitgestaltung, Beschäftigungsbeschränkungen und -verbote. G P 4. Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) verwenden PSA (z. B. Schutzhandschuhe, Fußschutz, Gehörschutzmittel) werden zur Verringerung der Verletzungs- und Erkrankungsrisiken eingesetzt. G P 5. Verhaltensbezogene Sicherheitsmaßnahmen Die Wirkung von Gefahrenquellen wird durch ein sicherheitsgerechtes Verhalten der Beschäftigten, einschließlich des Fremdfirmenpersonals, verringert. Voraussetzung sind Unterweisungen (vor Aufnahme der Tätigkeit, danach regelmäßig) unter Einbeziehung von Betriebsanweisungen und Betriebsanleitungen. G P 11

14 Gefährdungen und Maßnahmen (Dokumentation) Arbeitsbereich Berufsgruppe/Person Tätigkeiten Allgemein Bürotätigkeiten, allgemein Bildschirmarbeiten G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung Bürotätigkeiten und Bildschirmarbeiten 1.2 Teile mit gefährlichen Oberflächen scharfe Ecken und Kanten an Arbeitsmitteln kein bruchsicherer Werkstoff für lichtdurchlässige Wände und Türen verwendet 1.4 unkontrolliert bewegte Teile Bürodrehstühle und sonstige Arbeitsmittel nicht standsicher Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- G M K bedarf ja/nein 1.5 Sturz auf der Ebene, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken, Fehltreten Stolperstellen auf Verkehrswegen und Bewegungsflächen 1.6 Absturz von hochgelegenen Stellen kein sicherer Zugang zu Regalen und Schränken 12

15 Informationen: 3, 4, 5 ArbSchG, ArbZG, BetrSichV, ArbStättV, ASR 5, ASR 7/3, ASR 12/1-3, ASR 17/1, 2, BGV A 1, BGV A 3, BGV B 3, BGR 131, BGR 181, BGR 234, BGI 523, BGI 650, BGI 856, DIN VDE , DIN VDE , DIN VDE 0701, DIN VDE 0702, DIN , DIN EN , DIN EN , DIN EN ISO zusätzlich bei Bildschirmarbeiten: BildscharbV, EMVG, 1. GPSGV, GefStoffV, RöV, StrlSchV, VDI , DIN EN 527, DIN 2137, DIN 4543, DIN , DIN EN Teil 3 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein Kanten und Eckgestaltung mit ausreichenden Radien bruchsicheres Glas einsetzen Abschirmung der Glasflächen Verwendung von Bürodrehstühlen mit mind. 5 gebremsten Rollen oder Gleitern Büromaschinen und Bildschirmgeräte so aufstellen, dass sie nicht umgestoßen werden können Verwendung ausreichend standsicherer und belastbarer Schränke und Regale Umkippen von Schränken bei herausgezogenen Auszügen verhindern, z.b. durch Ausziehsperren, die das Aufziehen jeweils nur einer Schublade zulassen Eigengewicht der Arbeitsmittel beachten, ggf. Befestigung oder Zusatzgewichte Fußbodenbelag rutschhemmend ausführen Stein-, Kunststein- und Kunststoffböden nicht einwachsen Anschluss- und Verlängerungsleitungen so verlegen, dass keine Stolperstellen entstehen (z.b. an Möbeln oder Wänden, in angeschrägten Sicherungsbrücken, in Kabelkanälen) Unebenheiten, z.b. Anschlussdosen für die Elektro- und Telefoninstallationen, in Verkehrswegen beseitigen bzw. sichern sicheren Zugang gewährleisten bei Ablagehöhen > 1,80 m geeignete Aufstiege (z.b. Leitern und Tritte) verwenden 13

16 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung 2.1 gefährliche Körperströme sichtbare Mängel an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, z.b. defekte Anschlüsse, Stecker, Steckdosen und Elektroleitungen keine Prüfung der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel im festgelegten Zeitraum Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- bedarf G M K ja/nein 5.4 elektrostatische Aufladungen elektrostatische Aufladungen 7.1 Lärm Lärm durch Arbeitsmittel 8.1 Klima ungenügende Raumtemperatur ungenügende Luftfeuchtigkeit zu hohe Luftgeschwindigkeit (Zugluft) unangenehme Wärmeeinwirkung 14

17 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein Sichtkontrolle auf erkennbare Mängel vor Benutzung regelmäßige Prüfung sachgerechte Instandsetzung defekter elektrischer Anlagen und Betriebsmittel vorschriftsmäßige Installation der elektrischen Anlage und bestimmungsgemäße Verwendung der elektrischen Betriebsmittel ausreichende Luftfeuchtigkeit Teppichboden mit antistatischer Ausrüstung verwenden Einsatz lärmarmer Arbeitsmittel räumliche Trennung von Arbeitsplätzen und Lärmquellen (z.b. Druckern) Verwendung von Schallschutzhauben schallschluckende Ausführung von Fußboden, Decken, Wänden und Stellwänden schalldämmende Ausführung von Aufstellflächen und Unterlagen Empfehlung: Der Beurteilungspegel sollte bei einfachen oder überwiegend mechanisierten Bürotätigkeiten höchstens 70 db(a) und bei überwiegend geistigen Tätigkeiten höchstens 55 db(a) betragen. Raumtemperatur 21 C bis 22 C relative Luftfeuchtigkeit 50 % bis 65 % Erhöhung der Luftfeuchtigkeit z.b. durch Luftbefeuchter, Pflanzen, Klimaanlage Luftgeschwindigkeiten 0,10 m/s bis 0,15 m/s Durchzug vermeiden, z.b. durch Abdichtung von Fenstern und Türen, Regulierung der Luftzufuhr Blenden anbringen, Jalousien oder ähnliche Einrichtungen an Fensteraußenseite Verringerung der Wärmebelastung, z.b. durch Energie einsparende Arbeitsmittel 15

18 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung noch 8.1 Klima Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- bedarf G M K ja/nein 8.2 Beleuchtung mangelhafte Beleuchtungsstärke Leuchtdichteverteilung im Gesichtsfeld (Kontrast) Blendung durch Lampen, Leuchten, Tageslicht (Direktblendung) oder durch Spiegelungen auf glänzenden Flächen (Reflexblendung) 16

19 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein Erweiterung der Raumfläche horizontale Beleuchtungsstärke mind. 500 lx arbeitsbereichsbezogene Beleuchtung nach DIN (Neu-)Projektierung und Änderung der Beleuchtungsanlage regelmäßige Wartung geeignete Farbgestaltung von Arbeitsmitteln und Raumbegrenzungsflächen; Wände sollten mit Pastellfarben gestrichen werden ausgewogenes Leuchtdichteverhältnis im Gesichtsfeld Hinweis: Verhältnis der Leuchtdichten zwischen eigentlichem Arbeitsfeld und näherem Umfeld von 3:1 sowie zwischen Arbeitsfläche (eigentliches Arbeitsfeld und näheres Umfeld) und ausgedehnten Flächen der weiter entfernten Arbeitsumgebung von 10:1 darf nicht wesentlich überschritten werden. Reflexionsgrade berücksichtigen Hinweis: Reflexionsgrade sollten in folgenden Bereichen liegen: Arbeitsmittel: 0,20 bis 0,50 Decke: > 0,60 Wände: 0,40 bis 0,80 Boden: 0,15 bis 0,40 Eine ausreichende Aufhellung der Raumbegrenzungsflächen und ein guter Wirkungsgrad der Beleuchtung wird bei folgenden Reflexionsgraden erreicht: Decke: 0,70, Wände: 0,50 und Boden: 0,20. Anordnung lang gestreckter Leuchten parallel zum Fenster und zur Hauptblickrichtung Bildschirmblickrichtung parallel zum Fenster Leuchten so anordnen, dass das Licht seitlich von oben einfällt Einsatz von geeigneten Leuchten Arbeitsmittel mit matten bis seidenmatten Oberflächen einsetzen 17

20 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung noch 8.2 Beleuchtung Schattenarmut oder zu harte Schattenbildung Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- bedarf G M K ja/nein falsche Lichtfarbe und Farbwiedergabe 8.3 Raumbedarf/Verkehrswege kein ausreichender Raum für wechselnde Arbeitshaltungen und -bewegungen Verkehrswege nicht ausreichend breit, eingeengt oder verstellt 9.2 einseitige dynamische Arbeit häufige und länger andauernde Tätigkeit mit der Schreibmaschine 9.3 Haltungsarbeit/Haltearbeit keine ausreichende Arbeitsfläche ungeeigneter Arbeitstisch (z.b. Höhe) kein ausreichender Beinraum unter dem Arbeitstisch 18

21 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein Leuchten so anordnen, dass das Licht seitlich von oben einfällt Anordnung und Auswahl geeigneter Lampen Lichtfarben neutralweiß (nw) und warmweiß (ww) sind üblich und empfehlenswert in einem Raum nur Lampen mit gleicher Lichtfarbe verwenden; mind. Farbwiedergabeindex R a = 80 Bewegungsflächen und Verkehrswege ausreichend breit anlegen und freihalten Hinweis: Verkehrswegbreiten: bis 5 Personen 80 cm, bis 20 Personen 100 cm und bis 100 Personen 125 cm Verbindungsgang zum Arbeitsplatz: 60 cm, Bediengang: 50 cm Unterbrechung durch Pausen oder durch andere Tätigkeiten Arbeitstischfläche mind. 160 cm breit und 80 cm tief Tischplatte bzw. Arbeitstisch austauschen Flachbildschirme (z.b. LCD-Monitore) einsetzen Arbeitstischhöhe anpassen höhenverstellbarer Arbeitstisch Hinweis: Tisch sollte im Bereich von 68 cm bis 76 cm (Oberkante Tischfläche) höhenverstellbar sein. Höhe eines nicht höhenverstellbaren Arbeitstisches 72 cm Unterbauten entfernen, Tischbeine versetzen Hinweis: Ausreichend Beinraum ist vorhanden, wenn die Beinraumbreite mind. 60 cm und die Beinraumhöhe mind. 65 cm, besser 69 cm beträgt. Verkettete Tischelemente sollen über einen durchgängig freien Beinraum verfügen. 19

22 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung noch 9.3 Haltungsarbeit/Haltearbeit ungeeigneter Arbeitsstuhl Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- bedarf G M K ja/nein optimale Sitzhaltung kann nicht eingenommen werden 12.1 Arbeitstätigkeit Tätigkeit erfordert zu hohe Konzentration und zu hohe Aufmerksamkeit Tätigkeit nicht abwechslungsreich Tätigkeitsablauf kann nicht beeinflusst werden bei der Tätigkeit müssen Entscheidungen getroffen werden, die den Benutzer häufig überfordern die Qualifikation des Benutzers ist der Tätigkeit nicht angemessen eingeschränkte Möglichkeit der Kommunikation mit den Beschäftigten 20

23 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein Arbeitsstuhl austauschen Hinweis: Wie hoch der Stuhl eingestellt werden muss, hängt einerseits von der Körpergröße ab und andererseits davon, ob sich die Arbeitsfläche in der Höhe verstellen lässt. Sitzhöhe mind. stufenlos von 40 cm bis 51 cm (37 cm bis 53,5 cm nach DIN EN ISO ) über dem Fußboden verstellbar. Arbeitsstuhl sollte entspannte, ermüdungsfreie und wechselnde Körperhaltungen ermöglichen. Rückenlehne sollte in den verschiedenen Sitzhaltungen die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützen. Empfehlenswert zur Unterstützung des dynamischen Sitzens sind permanent neigbare Rückenlehnen. Rückenlehne in Höhe und Sitztiefe verstellbar. richtige Höhe der Sitzfläche bzw. der Tischfläche einstellen Hinweis: Optimale Sitzhaltungen sind möglich, wenn die Arbeitsmittel so angeordnet und eingestellt sind, dass die Oberarme locker herabhängen und die Unterarme eine waagerechte Linie in Arbeitshöhe beschreiben. Hierbei sollen die Oberund Unterarme einen Winkel von etwa 90 bilden. Außerdem sollte bei annähernd waagerecht verlaufenden Oberschenkeln der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel etwa 90 betragen. Arbeitseinteilung verändern Qualifikation der Beschäftigten verbessern Gespräche führen 21

24 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung 12.2 Arbeitsorganisation Arbeitsmenge in der Regelarbeitszeit nicht zu bewältigen starker Zeit- bzw. Termindruck Arbeitsablauf wird häufig geändert, unsystematisch unterbrochen sowie durch Wartezeiten verzögert Tätigkeit am Bildschirm wird nicht durch andere Tätigkeiten oder durch Pausen unterbrochen Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- bedarf G M K ja/nein 12.3 soziale Bedingungen zu hohe emotionale Belastungen bei der Tätigkeit Beschäftigte erhalten selten oder keine Rückmeldungen (Anerkennung oder Kritik) für die geleistete Arbeit 13.1 Arbeitsablauf unklare Arbeitsabläufe ergonomische Zusammenhänge zwischen Arbeitsplatz, Arbeitsmittel, Arbeitsorganisation, Arbeitsablauf und Arbeitsaufgabe werden bei der Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln nicht berücksichtigt 13.2 Arbeitszeit Regelarbeitszeit und gesetzlich festgelegte Ruhepausen werden nicht eingehalten bei der Organisation und Gestaltung werden ergonomische Erkenntnisse nicht ausreichend berücksichtigt 13.3 Qualifikation unzureichende Qualifikation (Ausbildung) kein Fortbildungsangebot fehlende Eignungsprüfung 13.4 Unterweisung Beschäftigte werden nicht bzw. nicht ausreichend unterwiesen 22

25 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein Arbeitsorganisation verändern regelmäßige Unterbrechung der Bildschirmarbeit durch andere Tätigkeiten oder durch Kurzpausen Gespräche führen Beschäftigte motivieren Führungsverhalten ändern ggf. Arbeitsablauf ändern bei der Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln ergonomische Zusammenhänge berücksichtigen Einhaltung der gesetzlich festgelegten Regelarbeitszeit und der Ruhepausen Hinweis: Der Erholungswert mehrerer kurzer Pausen ist ungleich größer als der von wenigen langen Pausen. regelmäßige Unterbrechung der Bildschirmarbeit durch andere Tätigkeiten oder durch Kurzpausen Qualifizierungsmaßnahmen Vorsorgeuntersuchungen beachten Beschäftigte für ihre spezielle Aufgabe zusätzlich ausbilden Beschäftigte vor Aufnahme der Tätigkeit und danach mind. einmal jährlich über die richtige Einstellung und Benutzung aller Arbeitsmittel unterweisen 23

26 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung Bildschirmarbeiten 3.1 Gase Ozon durch Laserdrucker Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- G M K bedarf ja/nein 3.3 Aerosole Toner bei Wartung der Laserdrucker 7.6 ionisierende Strahlung Strahlung durch Kathodenstrahlröhren 7.7 elektromagnetische Felder an Bildschirmgeräten 9.2 einseitige dynamische Arbeit häufige und länger andauernde Dateneingabe über die Tastatur oder das Stift-Tablett 9.3 Haltungsarbeit/Haltearbeit unzureichender Vorlagenhalter Füße des Nutzers stehen bei richtig eingestelltem Bürostuhl nicht auf dem Boden auf Bildschirmgerät ungenügend positionierbar 24

27 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein Filterwechsel entsprechend der Betriebsanleitung Drucker in separatem Raum aufstellen Arbeitsräume gut belüften Toner in geschlossenen Systemen einsetzen beim Nachfüllen des Toners PSA (Schutzhandschuhe und ggf. Atemschutz) benutzen verschütteten Toner sachgemäß aufnehmen Bildschirmgerät mit GS-Zeichen einsetzen oder Nachweis beim Lieferanten anfordern Hinweis: Tritt bei Flachbildschirmen nicht auf. Konformitätserklärung beim Hersteller bzw. Händler anfordern Bildschirmgerät austauschen Unterbrechung der Dateneingabe durch Pausen oder durch andere Tätigkeiten Vorlagenhalter austauschen Hinweis: Die Größe der Auflagenfläche des Vorlagenhalters soll den üblicherweise verwendeten Vorlagen entsprechen und eine Neigungsverstellung zwischen 15 und 75 ermöglichen. Fußstütze zur Verfügung stellen Fußstütze austauschen Hinweis: Stellfläche muss ausreichend groß (45 cm x 35 cm) und zwischen 5 und 15 neigbar sein. Die Stellfläche soll in Höhe und Neigung unabhängig voneinander verstellbar sein. Bildschirmgerät austauschen geeignetes Untergestell des Bildschirmgerätes einsetzen 25

28 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung noch 9.3 Haltungsarbeit/Haltearbeit Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- bedarf G M K ja/nein ungeeignete Tastatur keine ausreichende Handballenauflagefläche vor der Tastatur ungünstige Anordnung der Arbeitsplätze und Arbeitsmittel 26

29 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein Bildschirmgerät ggf. absenken Hinweis: Bildschirm mind. 20 nach hinten und 5 nach vorn neigbar, frei aufstellbar und leicht drehbar. Oberste Zeile des Bildschirmtextes nicht über Augenhöhe. Bildschirm so aufstellen, dass eine Drehung des Oberkörpers vermieden wird Tastatur austauschen Hinweis: Tastatur mit rutschhemmenden Aufstellpunkten, vom Bildschirm getrennt und frei aufstellbar. Bauhöhe der Tastatur (mittlere Buchstabenreihe) nicht mehr als 3 cm und Neigung kleiner als 15 (Die geringe Neigung und Bauhöhe der Tastatur ermöglichen es, auf eine zusätzliche Handballenauflage, die bei der Arbeit hinderlich sein kann, zu verzichten). Vor der Tastatur eine ausreichende Handballenauflagefläche mit einer Tiefe zwischen 10 cm und 15 cm. Beschriftung der Tastatur deutlich und gut lesbar. Normgerechte Belegung der Tasten mit Schriftzeichen. Hinweis: Schwarze Tastaturen sind aufgrund ihres Reflexionsgrades ungeeignet. Anordnung der Arbeitsmittel verändern, ggf. Arbeitstisch mit ausreichender Tischplattentiefe beschaffen Arbeitsplätze mit paralleler Blickrichtung zur Hauptfensterfront aufstellen Fenster mit geeigneten Lichtschutzvorrichtungen, z.b. mit verstellbaren vertikalen Lamellenstores, ausstatten ausreichend große Fensterflächen vorsehen richtige Höhe der Sitzfläche und der Fußstütze bzw. der Tischfläche einstellen Hinweis: Optimale Sitzhaltungen sind möglich, wenn die Arbeitsmittel so angeordnet und eingestellt sind, dass die Oberarme locker herabhängen und die Unterarme eine waagerechte Linie in Arbeitshöhe beschreiben. Hierbei sollen die Ober- und Unterarme einen Winkel von etwa 90 bilden. Außerdem soll bei annähernd waagerecht 27

30 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung noch 9.3 Haltungsarbeit/Haltearbeit Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- bedarf G M K ja/nein 10.1 Informationsaufnahme falscher Sehabstand zu Bildschirm, Tastatur und Vorlage zu kleine Zeichen auf dem Bildschirm unscharfe Zeichen flimmernder Bildschirm unzureichender Kontrast ungeeignete Farbdarstellung 28

31 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein verlaufenden Oberschenkeln der Winkel zwischen Oberund Unterschenkel etwa 90 betragen. Sehabstand zu Bildschirm, Tastatur und Vorlage mind. 50 cm Anordnung der Arbeitsmittel auf dem Arbeitstisch verändern; ggf. Arbeitstisch mit ausreichender Tischplattentiefe beschaffen Zeichenhöhe verändern Schriftgröße entsprechend vergrößern Hinweis: Mindestschrifthöhe der Großbuchstaben 3,2 mm. Bildschirmgerät überprüfen oder austauschen Bildelementfolgefrequenz erhöhen, z.b. durch Verwendung einer geeigneten Grafikkarte Hinweis: Bei einem Bildschirm mit Kathodenstrahlröhre ist in Positivdarstellung eine Bildschirmwiederholfrequenz von mind. 100 Hz empfehlenswert, 85 Hz sollten nicht unterschritten werden. Technologiebedingt sind LCD-Bildschirme auch bei 60 Hz flimmerfrei. Leuchtdichten und Kontraste einstellen oder Bildschirmgerät austauschen Hinweis: Ausreichender Kontrast innerhalb von oder zwischen Zeichen auf dem ganzen Bildschirm (mind. 4:1). Die Positivdarstellung (dunkle Zeichen auf hellem Untergrund) ist zu bevorzugen Farben von Zeichen oder Grafiken und Bildschirmuntergrund aufeinander abstimmen Hinweis: Bei einer Kodierung mit mehreren Farben sollten nur wenige Farben verwendet werden (max. 6). Die verwendeten Farben sollten ausreichend unterscheidbar sein. Großflächige Darstellungen gesättigter blauer oder 29

32 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung noch 10.1 Informationsaufnahme Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- bedarf G M K ja/nein unzureichende Bildschirmgröße ungeeignete Arbeitsvorlagen keine Vorsorgeuntersuchungen nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 37 ungeeignete Software 30

33 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein roter Farben sollten vermieden werden. Bei der Textverarbeitung sollte auf farbige Darstellungen grundsätzlich verzichtet werden. Software austauschen Bildschirmgerät austauschen Hinweis: Bildschirmgröße: mind. 17 Zoll bei Kathodenstrahlgeräten und mind. 15 Zoll bei LCD-Bildschirmgeräten; CAD, Bildbearbeitung mind. 19 Zoll mattes Papier und Folien mit matter Oberfläche verwenden ausreichender Kontrast zwischen Papier und Schriftzeichen Zeichen scharf darstellen Beschäftigten vor Aufnahme der Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen Vorsorgeuntersuchungen nach G 37 anbieten Nachuntersuchungen im 5jährigen Abstand, bei Personen über 40 Jahre im 3jährigen Abstand vornehmen Software überarbeiten oder austauschen Hinweis: Die Software sollte folgende Kriterien erfüllen. Aufgabenangemessenheit Erledigung der Arbeitsaufgabe ohne zusätzliche Belastung; Automatisieren von Routinearbeiten; keine überflüssigen Arbeitsschritte; Software ist einfach zu bedienen Selbstbeschreibungsfähigkeit Verwendung von einheitlichen, gut verständlichen und eindeutigen Begriffen, Symbolen, Signalen und Masken; Dialogschritte werden unmittelbar durch Rückmeldung oder durch abrufbare Erklärungen verständlich gemacht; auf Abruf werden Informationen über Einsatzzweck und Funktionsumfang gegeben Individualisierbarkeit Dialogsystem kann an die Sprache, Fähigkeiten und Fertigkeiten des Bedieners angepasst werden; Anpassung kann zurückgenommen werden 31

34 G- Faktor Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung noch 10.1 Informationsaufnahme Gefährdungen bewerten Risiko Handl.- bedarf G M K ja/nein 32

35 Maßnahmen Bearbeiter/ Berater Termin erledigt wirksam ja/nein Lernförderlichkeit leichte Erlernbarkeit ohne fremde Hilfe oder Verwendung des Benutzerhandbuchs Anordnung und Codierung schnelle und sichere visuelle Erfassung und gedankliche Verarbeitung Hinweis: Durch die inhaltliche Gruppierung sowie Positionierung und Formatierung von text- und grafikorientierten Darstellungen und durch den zweckmäßigen Einsatz von Farben kann diese Forderung erreicht werden. Fehlertoleranz Der Benutzer wird sofort über fehlerhafte Eingaben informiert, keine schwerwiegenden Folgen, z.b. Systemabsturz und Datenverlust bei Eingabefehlern; leicht verständliche Korrekturmöglichkeiten; Eingabefehler lassen sich nachträglich leicht korrigieren Erwartungskonformität Software entspricht den Erwartungen des Benutzers auf der Grundlage seiner Kenntnisse und Erfahrungen unter Berücksichtigung der Arbeitsmittel und Arbeitsaufgabe; visuelle Erkennbarkeit des durch geführten Bearbeitungsschrittes; Bearbeitungszeit ist der Aufgabenstellung angemessen und allgemein akzeptabel Steuerbarkeit Möglichkeit den Dialog an jeder Stelle zu unterbrechen oder zu beenden und später an der Unterbrechungsstelle fortzusetzen; Möglichkeit mindestens den letzten Dialogschritt zurückzunehmen; mehrere Anwendungen können gleichzeitig bearbeitet werden; auf einfache Weise können Zeichen und Grafiken zwischen mehreren Anwendungen ausgetauscht werden; freie Wählbarkeit zwischen Tastatur und anderen Eingabemitteln; Dialogschritte können individuell vorgenommen werden 33

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