Wichtige Entscheidungen zum häuslichen Arbeitszimmer

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1 Wichtige Entscheidungen zum häuslichen Arbeitszimmer Auszug aus dem Schreiben des Bundesministerium der Finanzen vom 7.Januar 2004 (Az: IV A 6 S /03) 1. Unbegrenzter Abzug Steuerpflichtige, bei denen das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet, dürfen die Aufwendungen unbegrenzt als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehen. 2. Auf Euro begrenzter Abzug Ist das Arbeitszimmer nicht Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung, dürfen die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur bis zu Euro [bis : DM] je Wirtschaftsjahr oder Veranlagungszeitraum als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden, wenn die betriebliche oder berufliche Nutzung des Arbeits-zimmer a) mehr als die Hälfte der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit beansprucht (Zeitgrenze) oder b) für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Der Betrag von Euro ist kein Pauschbetrag. Die Aufwendungen dürfen daher nur bis zu Euro als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden, wenn sie bis zu dieser Höhe nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden. Es handelt sich um einen personenbezogenen Höchstbetrag, der nicht mehrfach für verschiedene Tätigkeiten in Ansrpuch genommen werden kann, sondern ggf. auf die unterschiedlichen Tätigkeiten aufzuteilen ist. 3. Abzugsverbot In allen anderen Fällen dürfen Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden. Urteil des Finanzgerichts Köln vom 1.September 2003 (Az: 6 K 7065/00) Die Zahnarztpraxis wird in gemieteten Räumen geführt. Die Eheleute wohnen im eigenen Einfamilienhaus im gleichen Ort. Einige berufliche Arbeiten, die neben der eigentlichen zahnärztlichen Berufstätigkeit anfallen, erledigt der Zahnarzt in einem häuslichen Arbeitszimmer; so insbesondere die laufenden Buchführungsarbeiten, weil ihm in der Praxis kein Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die in der Praxis vorhandenen Arbeitsplätze werden nach seiner Darstellung ausschließlich für die eigentliche zahnärztliche Tätigkeit und die Aufbewahrung der zahnärztlichen Unterlagen genutzt. Nach Auffassung der Finanzrichter nutzt der Zahnarzt das häusliche Arbeitszimmer nicht mehr als 50 Prozent seiner gesamten beruflichen Tätigkeit. Auch dass ihm kein anderer Arbeitsplatz

2 in der Praxis zur Verfügung steht, sehen die Richter anders: Da er die beruflichen Tätigkeiten, um die es im Streitfall geht, naturgemäß nur außerhalb der Praxisöffnungszeiten durchführt, kann er diese Arbeiten nach ihrer Ansicht ungestört an einem Schreibtisch der Praxis ausführen. Den dabei erforderlichen Transport der Arbeitsunterlagen, die er aus Platzmangel oder aus Geheimhaltungsgründen zu Hause aufbewahrt, von seiner Wohnung in die Praxis erscheint den Finanzrichtern nicht unzumutbar. Das Finanzgericht hat die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer deshalb nicht als abzugsfähig anerkannt. Die vom Zahnarzt beim Bundesfinanzhof eingelegt Revision wird unter dem Az IV R 43/03 geführt. 1 Urteil des Finanzgerichts München vom 6.Juni 2003 (Az: 9 K 2325/01) Der selbständig tätige Krankengymnast und Physiotherapeut behandelt mit seinen beiden Angestellten täglich die stationären Patienten in einer Klinik. Bei ambulant operierten Patienten führt er Hausbesuche durch. Der Physiotherapeut hat ein an seine Wohnung angrenzendes Appartement angemietet, das er als Büro nutzt. Hier erstellt er Operationsberichte für andere Therapeuten und arbeitet Verhaltensmuster aus, die den Patienten mitgegeben werden. Ferner erledigt er hier auch den Schriftverkehr mit den Krankenkassen. Die angemieteten Räume sind büromäßig ausgestattet mit einem Schreibtisch samt Computer, einer Sitzgarnitur und einem Aktenschrank. Eine klappbare Behandlungsliege kann bei Bedarf aufgestellt werden, gehört aber nicht zur ständigen Einrichtung. Im Durchschnitt werden im Büro auch täglich zwei Patienten empfangen, um Bewegungsübungen durchzuführen oder ihnen Instruktionen zu geben. Seine Arbeitszeit von täglich 12 bis 14 Stunden verbringt der Physiotherapeut jeweils zu einem Drittel in der Klinik, bei häuslichen Besuchen der Patienten und in seinem Büro. Neben der Miete hat der Physiotherapeut auch die Kosten für Energie, Renovierung und Reinigung des Büros mit insgesamt mehr als 8000 DM jährlich als Betriebsausgaben geltend gemacht, weil er davon ausgeht, dass es sich nicht um ein häusliches Arbeitszimmer, sondern um Praxisräume handelt. Das Finanzamt ließ jedoch nur einen Abzug der Aufwendungen in Höhe von DM je Kalenderjahr zu. Das Finanzgericht bejahte auch in diesem Fall das Vorliegen eines häuslichen Arbeitszimmer und berücksichtigte die Aufwendungen für den Büroraum, da dem Physiotherapeuten unbestritten für seine Bürotätigkeit kein anderer Raum zur Verfügung steht, ebenfalls nur mit DM als Betriebsausgaben. Nach Ansicht der Finanzrichter kann nur ein intensiver und dauerhafter Publikumsverkehr dazu führen, dass nicht ein häusliches Arbeitszimmer, sondern ein Behandlungsraum vorliegt. Ein solcher intensiver Publikumsverkehr, wie er etwa bei einer Arztpraxis gegeben ist, hat im Streitfall jedoch nicht stattgefunden. Der Umstand, dass der Physiotherapeut das Büro auch dazu genutzt hat, einzelnen Patienten Anleitungen zu erteilen und dabei Bewegungsübungen durchgeführt hat, spricht lediglich für die berufliche Nutzung des Raumes; dagegen spricht aber die büromäßige Einrichtung.

3 Das häusliche Arbeitszimmer kann nach Auffassung der Finanzrichter auch nicht Mittelpunkt der gesamten beruflichen Betätigung des Physiotherapeuten sein, weil er hier nicht die Handlungen vornimmt und Leistungen erbingt, die für den konkret ausgeübten Beruf wesentlich und prägend sind. Wo dieser Schwerpunkt liegt ist regelmäßig nur im Wege einer Wertung der Gesamttätigkeit festzustellen. Bei dem Physiotherapeuten findet der Schwerpunkt der Patientenbehandlung aber nicht im häuslichen Arbeitszimmer sondern in der Klinik statt, wo schließlich auch seine Angestellten ausschließlich tätig sind und dort von ihm auch angeleitet werden. Urteil des Finanzgerichts München vom 02.Juli 2003 (Az: 9 V 1969/02) Der selbständige Krankengymnast und Psychotherapeut, der seine Patienten in einer Klinik behandelt, hat neben der selbstbewohnten Eigentumswohnung ein weiteres Appartement angemietet, das er als Büro nutzt und dessen Kosten er als Betriebsausgaben geltend macht. Er hat im vom Treppenhaus zugänglichen Hausflur eine Mauer mit einer Tür anbringen lassen, damit die Eingangstüren für Wohnung und Büro nicht mehr vom Hausflur, sondern nur durch eine gemeinsame Eingangstür betreten werden können. Die Organisation der Nachsorge seiner Patienten und der Schriftverkehr mit den Krankenkassen nimmt er mit Unterstützung der Ehefrau in seinem Büro vor, da ihm die Klinik hierfür keine Räume zur Verfügung stellt. Das Finanzamt hat die geltend gemachten Miet- und Nebenkosten für das Appartement nur in Höhe von jährlich DM (1.250 Euro) als Betriebsausgaben anerkannt. Das Finanzgericht München hat die Rechtsauffassung des Finanzamts München bestätigt. Nach seiner Ansicht handelt es sich bei dem neben der Wohnung angemieteten Appartement steuerlich um ein häusliches Arbeitszimmer. Auch Räume, die sich zwar außerhalb der Wohnung, aber in deren unmittelbarer Nähe befinden, gehören dazu; zumal hier beide Einheiten nicht direkt vom allgemein zugänglichen Teil des Hauses aus betreten werden können, sondern nur durch die gemeinsame Außentür. Dadurch wird das Büro in die private Lebenssphäre des Krankengymnasten eingebunden. Auch wenn das Büro gelegentlich von Patienten aufgesucht wird, dient es nicht einem dauernden Publikumsverkehr, weil die manuelle Behandlung der Patienten in der Klinik stattfindet. Das Büro bildet nach Auffassung des Finanzgerichts auch nicht den Mittelpunkt seiner gesamten beruflichen Betätigung. Die berufliche Tätigkeit eines Krankengymnasten und Psychotherapeuten wird nach Ansicht der Richter vielmehr durch die Behandlung der Patienten in der Klinik geprägt. Die Vor und Nachsorge sowie die Korrespondenz mit den Krankenkassen zählen nach ihrer Auffassung nicht zum Kernbereich. Da dem Krankengymnast und Psychotherapeut jedoch kein anderer Raum für seine Bürotätigkeit zur Verfügung steht, hat das Finanzgericht einen Betriebsausgaben-abzug - wie das Finanzamt - bis zum Höchstbetrag von jährlich DM (1.250 Euro) zugelasssen. Bundesfinanzhof vom 5.Dezember 2002 (Az: IV R 7/01) Die Eheleute sind Allgemeinmediziner und betreiben eine Gemeinschaftspraxis, die räumlich von der Wohnung getrennt liegt. Da in dem ländlich geprägten Gebiet eine Notfalldienstzentrale

4 wie in vielen Städten nicht existiert, haben sich die Eheleute im Keller ihres Einfamilienhauses mit separatem Eingang einen Behandlungsraum für Patienten nebst Patiententoilette eingerichtet, zusammen rund 13 qm, Um nicht untätig in der Praxis herumzusitzen wird die Notfallpraxis von ihnen auch für die Bereitschaftsdienste an Mittwochnachmittagen und Wochenenden genutzt. In ihrer Gewinnermittlung für die Praxis haben sie entsprechend 6,3 Prozent der Gebäudeaufwendungen mit DM als Betriebsausgaben behandelt, darunter auch die degressive Gebäude-AfA. Das Finanzamt vertrat die Auffassung, dass die Notfallpraxis wie ein häusliches Arbeitszimmer zu behandeln ist. Da hier nur ein geringer Teil der beruflichen Tätigkeit ausgeübt wird, fallen die Aufwendungen unter das einkommensteuerrechtliche Abzugsverbot. Das Finanzgericht Baden- Württermberg hat die Auffassung des Finanzamts bestätigt. Ganz anders jedoch der BFH, der eine ärztliche Notfallpraxis nicht als häusliches Arbeitszimmer ansieht, selbst wenn sie mit Wohnräumen des Arztes verbunden ist. Ob Notbehandlungsräume vorliegen, ist allerdings im Einzelfall zu entscheiden. Grundsätzlich aber sind Räume als Notfallpraxis anzuerkennen, wenn sie für die Behandlung von Patienten eingerichtet und für diese leicht zugänglich sind. Eine Patiententoilette ist dann Bestandteil der Notfallpraxis, wenn sie unmittelbar vom Behandlungsraum zugänglich ist. Die anteiligen Aufwendungen für eine Notfallpraxis sind nach Auffassung des BFH stets unbeschränkt als Praxiskosten abziehbar. Voraussetzung dafür bleibt aber, dass die Räumlichkeiten nahezu ausschließlich beruflich genutzt werden. Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 24.Juli 2002 (Az: 1 K 153/03) Der verheiratete Zahnarzt ist in eigener Praxis in angemieteten Räumen tätig. Sie hat eine Nutzfläche von 212 qm und besteht aus zwei Behandlungsräumen, dem Empfangs- und Wartebereich, Toiletten, einer Teeküche und einem 4,74 qm großen im Mietvertrag als Büro ausgewiesenen Raum. Die Nutzung dieses Zimmers als Büro wird durch eine nach innen zu öffnende Tür, einen Einbauschrank und das Fenster stark eingeschränkt, sodass ausreichender Platz für Schreibtisch, Stuhl, Computer usw. nicht vorhanden ist. Nach seinen Angaben kann der Zahnarzt den Empfangsbereich nicht als Arbeitsraum nutzen, weil dieser Bereich durch das Tagesgeschäft ausgelastet und durch den Praxisablauf belegt ist. Zusätzlich nutzt er deshalb in seiner ebenfalls angemieteten Fünf-Zimmer-Wohnung ein häusliches Arbeitszimmer, um Verwaltungsarbeiten zu erledigen, vertrauliche Berufsunterlagen (KZV-Abrechungen, Buchführung und Buchhaltungsbelege sowie Personalunterlagen) aufzubewahren und die Fachliteratur zu studieren. In 1997 hat er hierfür DM aufgewendet. Das Finanzamt hat diese Kosten für das häusliche Arbeitszimmer nicht als Betriebsausgaben anerkannt. Das Finanzgericht hat die gegen den ablehnenden Steuerbescheid des Finanzamts erhobene Klage abgewiesen. Anders als vom Zahnarzt vorgetragen, kann nach Auffassung des Finanzgerichts die Tätigkeit eines freiberuflichen Zahnarztes nicht in verschiedene Tätigkeitsbereiche aufgespalten und jedes einzelne Arbeitsfeld isoliert auf das Vorhandensein

5 eines Arbeitsplatzes untersucht werden. Ein freiberuflich tätiger Zahnarzt führt danach das Unternehmen Zahnarztpraxis. Damit gehören auch Buchführungs- und Verwaltungsarbeiten zum Gesamtbild des Zahnarztes. Da die berufliche Nutzung des häuslichen Arbeitszimmers nicht mehr als 50 Prozent seiner gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit beträgt, haben die Finanzrichter die Aufwendungen nicht als Betriebsausgaben berücksichtigt. 2 Urteil des Bundesfinanzhofs vom 12.Juli 2002 (Az: IV B 36/01) Ein Arzt glaubte, eine Gesetzeslücke gefunden zu haben: Er überließ seiner Ehefrau in dem den Ehegatten je zur Hälfte gehörenden Einfamilienhaus, in dem sich auch ihre gemeinsame Wohnung befand, ein Arbeitszimmer. Die in seiner in einem anderen Gebäude untergebrachten Arztpraxis mit monatlich 40 Stunden als Arzthelferin beschäftigte Ehefrau erledigte hier Büroarbeiten, für die in der Praxis ein Raum fehlte. Der Arzt machte die anteiligen Kosten für das Zimmer, in dem auch Praxisakten untergebracht wurden, als Betriebsausgaben geltend, weil er der Auffassung war, das ein häusliches Arbeitszimmer begrifflich eine Tätigkeit durch ihn selbst voraussetze. Der Bundesfinanzhof (BFH) mochte sich den Vorstellungen des Arztes jedoch nicht anschließen. Die Richter bestätigen die bisherige Auffassung der Finanzverwaltung, dass die Beschränkung des Betriebsausgabenabzuges für ein häusliches Arbeitszimmer auch gilt, wenn ein Raum von zusammen mit dem Arzt im Haushalt lebenden Angehörigen genutzt wird, die in seiner Praxis beschäftigt sind. Wichtiger Hinweis: Der Inhalt ist nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt worden. Die Komplexität und der ständige Wandel der in ihm behandelten Materie machen es jedoch erforderlich, Haftung und Gewähr auszuschließen..

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