Wichtige Entscheidungen zum häuslichen Arbeitszimmer

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wichtige Entscheidungen zum häuslichen Arbeitszimmer"

Transkript

1 Wichtige Entscheidungen zum häuslichen Arbeitszimmer Auszug aus dem Schreiben des Bundesministerium der Finanzen vom 7.Januar 2004 (Az: IV A 6 S /03) 1. Unbegrenzter Abzug Steuerpflichtige, bei denen das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet, dürfen die Aufwendungen unbegrenzt als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehen. 2. Auf Euro begrenzter Abzug Ist das Arbeitszimmer nicht Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung, dürfen die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur bis zu Euro [bis : DM] je Wirtschaftsjahr oder Veranlagungszeitraum als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden, wenn die betriebliche oder berufliche Nutzung des Arbeits-zimmer a) mehr als die Hälfte der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit beansprucht (Zeitgrenze) oder b) für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Der Betrag von Euro ist kein Pauschbetrag. Die Aufwendungen dürfen daher nur bis zu Euro als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden, wenn sie bis zu dieser Höhe nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden. Es handelt sich um einen personenbezogenen Höchstbetrag, der nicht mehrfach für verschiedene Tätigkeiten in Ansrpuch genommen werden kann, sondern ggf. auf die unterschiedlichen Tätigkeiten aufzuteilen ist. 3. Abzugsverbot In allen anderen Fällen dürfen Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden. Urteil des Finanzgerichts Köln vom 1.September 2003 (Az: 6 K 7065/00) Die Zahnarztpraxis wird in gemieteten Räumen geführt. Die Eheleute wohnen im eigenen Einfamilienhaus im gleichen Ort. Einige berufliche Arbeiten, die neben der eigentlichen zahnärztlichen Berufstätigkeit anfallen, erledigt der Zahnarzt in einem häuslichen Arbeitszimmer; so insbesondere die laufenden Buchführungsarbeiten, weil ihm in der Praxis kein Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die in der Praxis vorhandenen Arbeitsplätze werden nach seiner Darstellung ausschließlich für die eigentliche zahnärztliche Tätigkeit und die Aufbewahrung der zahnärztlichen Unterlagen genutzt. Nach Auffassung der Finanzrichter nutzt der Zahnarzt das häusliche Arbeitszimmer nicht mehr als 50 Prozent seiner gesamten beruflichen Tätigkeit. Auch dass ihm kein anderer Arbeitsplatz

2 in der Praxis zur Verfügung steht, sehen die Richter anders: Da er die beruflichen Tätigkeiten, um die es im Streitfall geht, naturgemäß nur außerhalb der Praxisöffnungszeiten durchführt, kann er diese Arbeiten nach ihrer Ansicht ungestört an einem Schreibtisch der Praxis ausführen. Den dabei erforderlichen Transport der Arbeitsunterlagen, die er aus Platzmangel oder aus Geheimhaltungsgründen zu Hause aufbewahrt, von seiner Wohnung in die Praxis erscheint den Finanzrichtern nicht unzumutbar. Das Finanzgericht hat die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer deshalb nicht als abzugsfähig anerkannt. Die vom Zahnarzt beim Bundesfinanzhof eingelegt Revision wird unter dem Az IV R 43/03 geführt. 1 Urteil des Finanzgerichts München vom 6.Juni 2003 (Az: 9 K 2325/01) Der selbständig tätige Krankengymnast und Physiotherapeut behandelt mit seinen beiden Angestellten täglich die stationären Patienten in einer Klinik. Bei ambulant operierten Patienten führt er Hausbesuche durch. Der Physiotherapeut hat ein an seine Wohnung angrenzendes Appartement angemietet, das er als Büro nutzt. Hier erstellt er Operationsberichte für andere Therapeuten und arbeitet Verhaltensmuster aus, die den Patienten mitgegeben werden. Ferner erledigt er hier auch den Schriftverkehr mit den Krankenkassen. Die angemieteten Räume sind büromäßig ausgestattet mit einem Schreibtisch samt Computer, einer Sitzgarnitur und einem Aktenschrank. Eine klappbare Behandlungsliege kann bei Bedarf aufgestellt werden, gehört aber nicht zur ständigen Einrichtung. Im Durchschnitt werden im Büro auch täglich zwei Patienten empfangen, um Bewegungsübungen durchzuführen oder ihnen Instruktionen zu geben. Seine Arbeitszeit von täglich 12 bis 14 Stunden verbringt der Physiotherapeut jeweils zu einem Drittel in der Klinik, bei häuslichen Besuchen der Patienten und in seinem Büro. Neben der Miete hat der Physiotherapeut auch die Kosten für Energie, Renovierung und Reinigung des Büros mit insgesamt mehr als 8000 DM jährlich als Betriebsausgaben geltend gemacht, weil er davon ausgeht, dass es sich nicht um ein häusliches Arbeitszimmer, sondern um Praxisräume handelt. Das Finanzamt ließ jedoch nur einen Abzug der Aufwendungen in Höhe von DM je Kalenderjahr zu. Das Finanzgericht bejahte auch in diesem Fall das Vorliegen eines häuslichen Arbeitszimmer und berücksichtigte die Aufwendungen für den Büroraum, da dem Physiotherapeuten unbestritten für seine Bürotätigkeit kein anderer Raum zur Verfügung steht, ebenfalls nur mit DM als Betriebsausgaben. Nach Ansicht der Finanzrichter kann nur ein intensiver und dauerhafter Publikumsverkehr dazu führen, dass nicht ein häusliches Arbeitszimmer, sondern ein Behandlungsraum vorliegt. Ein solcher intensiver Publikumsverkehr, wie er etwa bei einer Arztpraxis gegeben ist, hat im Streitfall jedoch nicht stattgefunden. Der Umstand, dass der Physiotherapeut das Büro auch dazu genutzt hat, einzelnen Patienten Anleitungen zu erteilen und dabei Bewegungsübungen durchgeführt hat, spricht lediglich für die berufliche Nutzung des Raumes; dagegen spricht aber die büromäßige Einrichtung.

3 Das häusliche Arbeitszimmer kann nach Auffassung der Finanzrichter auch nicht Mittelpunkt der gesamten beruflichen Betätigung des Physiotherapeuten sein, weil er hier nicht die Handlungen vornimmt und Leistungen erbingt, die für den konkret ausgeübten Beruf wesentlich und prägend sind. Wo dieser Schwerpunkt liegt ist regelmäßig nur im Wege einer Wertung der Gesamttätigkeit festzustellen. Bei dem Physiotherapeuten findet der Schwerpunkt der Patientenbehandlung aber nicht im häuslichen Arbeitszimmer sondern in der Klinik statt, wo schließlich auch seine Angestellten ausschließlich tätig sind und dort von ihm auch angeleitet werden. Urteil des Finanzgerichts München vom 02.Juli 2003 (Az: 9 V 1969/02) Der selbständige Krankengymnast und Psychotherapeut, der seine Patienten in einer Klinik behandelt, hat neben der selbstbewohnten Eigentumswohnung ein weiteres Appartement angemietet, das er als Büro nutzt und dessen Kosten er als Betriebsausgaben geltend macht. Er hat im vom Treppenhaus zugänglichen Hausflur eine Mauer mit einer Tür anbringen lassen, damit die Eingangstüren für Wohnung und Büro nicht mehr vom Hausflur, sondern nur durch eine gemeinsame Eingangstür betreten werden können. Die Organisation der Nachsorge seiner Patienten und der Schriftverkehr mit den Krankenkassen nimmt er mit Unterstützung der Ehefrau in seinem Büro vor, da ihm die Klinik hierfür keine Räume zur Verfügung stellt. Das Finanzamt hat die geltend gemachten Miet- und Nebenkosten für das Appartement nur in Höhe von jährlich DM (1.250 Euro) als Betriebsausgaben anerkannt. Das Finanzgericht München hat die Rechtsauffassung des Finanzamts München bestätigt. Nach seiner Ansicht handelt es sich bei dem neben der Wohnung angemieteten Appartement steuerlich um ein häusliches Arbeitszimmer. Auch Räume, die sich zwar außerhalb der Wohnung, aber in deren unmittelbarer Nähe befinden, gehören dazu; zumal hier beide Einheiten nicht direkt vom allgemein zugänglichen Teil des Hauses aus betreten werden können, sondern nur durch die gemeinsame Außentür. Dadurch wird das Büro in die private Lebenssphäre des Krankengymnasten eingebunden. Auch wenn das Büro gelegentlich von Patienten aufgesucht wird, dient es nicht einem dauernden Publikumsverkehr, weil die manuelle Behandlung der Patienten in der Klinik stattfindet. Das Büro bildet nach Auffassung des Finanzgerichts auch nicht den Mittelpunkt seiner gesamten beruflichen Betätigung. Die berufliche Tätigkeit eines Krankengymnasten und Psychotherapeuten wird nach Ansicht der Richter vielmehr durch die Behandlung der Patienten in der Klinik geprägt. Die Vor und Nachsorge sowie die Korrespondenz mit den Krankenkassen zählen nach ihrer Auffassung nicht zum Kernbereich. Da dem Krankengymnast und Psychotherapeut jedoch kein anderer Raum für seine Bürotätigkeit zur Verfügung steht, hat das Finanzgericht einen Betriebsausgaben-abzug - wie das Finanzamt - bis zum Höchstbetrag von jährlich DM (1.250 Euro) zugelasssen. Bundesfinanzhof vom 5.Dezember 2002 (Az: IV R 7/01) Die Eheleute sind Allgemeinmediziner und betreiben eine Gemeinschaftspraxis, die räumlich von der Wohnung getrennt liegt. Da in dem ländlich geprägten Gebiet eine Notfalldienstzentrale

4 wie in vielen Städten nicht existiert, haben sich die Eheleute im Keller ihres Einfamilienhauses mit separatem Eingang einen Behandlungsraum für Patienten nebst Patiententoilette eingerichtet, zusammen rund 13 qm, Um nicht untätig in der Praxis herumzusitzen wird die Notfallpraxis von ihnen auch für die Bereitschaftsdienste an Mittwochnachmittagen und Wochenenden genutzt. In ihrer Gewinnermittlung für die Praxis haben sie entsprechend 6,3 Prozent der Gebäudeaufwendungen mit DM als Betriebsausgaben behandelt, darunter auch die degressive Gebäude-AfA. Das Finanzamt vertrat die Auffassung, dass die Notfallpraxis wie ein häusliches Arbeitszimmer zu behandeln ist. Da hier nur ein geringer Teil der beruflichen Tätigkeit ausgeübt wird, fallen die Aufwendungen unter das einkommensteuerrechtliche Abzugsverbot. Das Finanzgericht Baden- Württermberg hat die Auffassung des Finanzamts bestätigt. Ganz anders jedoch der BFH, der eine ärztliche Notfallpraxis nicht als häusliches Arbeitszimmer ansieht, selbst wenn sie mit Wohnräumen des Arztes verbunden ist. Ob Notbehandlungsräume vorliegen, ist allerdings im Einzelfall zu entscheiden. Grundsätzlich aber sind Räume als Notfallpraxis anzuerkennen, wenn sie für die Behandlung von Patienten eingerichtet und für diese leicht zugänglich sind. Eine Patiententoilette ist dann Bestandteil der Notfallpraxis, wenn sie unmittelbar vom Behandlungsraum zugänglich ist. Die anteiligen Aufwendungen für eine Notfallpraxis sind nach Auffassung des BFH stets unbeschränkt als Praxiskosten abziehbar. Voraussetzung dafür bleibt aber, dass die Räumlichkeiten nahezu ausschließlich beruflich genutzt werden. Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 24.Juli 2002 (Az: 1 K 153/03) Der verheiratete Zahnarzt ist in eigener Praxis in angemieteten Räumen tätig. Sie hat eine Nutzfläche von 212 qm und besteht aus zwei Behandlungsräumen, dem Empfangs- und Wartebereich, Toiletten, einer Teeküche und einem 4,74 qm großen im Mietvertrag als Büro ausgewiesenen Raum. Die Nutzung dieses Zimmers als Büro wird durch eine nach innen zu öffnende Tür, einen Einbauschrank und das Fenster stark eingeschränkt, sodass ausreichender Platz für Schreibtisch, Stuhl, Computer usw. nicht vorhanden ist. Nach seinen Angaben kann der Zahnarzt den Empfangsbereich nicht als Arbeitsraum nutzen, weil dieser Bereich durch das Tagesgeschäft ausgelastet und durch den Praxisablauf belegt ist. Zusätzlich nutzt er deshalb in seiner ebenfalls angemieteten Fünf-Zimmer-Wohnung ein häusliches Arbeitszimmer, um Verwaltungsarbeiten zu erledigen, vertrauliche Berufsunterlagen (KZV-Abrechungen, Buchführung und Buchhaltungsbelege sowie Personalunterlagen) aufzubewahren und die Fachliteratur zu studieren. In 1997 hat er hierfür DM aufgewendet. Das Finanzamt hat diese Kosten für das häusliche Arbeitszimmer nicht als Betriebsausgaben anerkannt. Das Finanzgericht hat die gegen den ablehnenden Steuerbescheid des Finanzamts erhobene Klage abgewiesen. Anders als vom Zahnarzt vorgetragen, kann nach Auffassung des Finanzgerichts die Tätigkeit eines freiberuflichen Zahnarztes nicht in verschiedene Tätigkeitsbereiche aufgespalten und jedes einzelne Arbeitsfeld isoliert auf das Vorhandensein

5 eines Arbeitsplatzes untersucht werden. Ein freiberuflich tätiger Zahnarzt führt danach das Unternehmen Zahnarztpraxis. Damit gehören auch Buchführungs- und Verwaltungsarbeiten zum Gesamtbild des Zahnarztes. Da die berufliche Nutzung des häuslichen Arbeitszimmers nicht mehr als 50 Prozent seiner gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit beträgt, haben die Finanzrichter die Aufwendungen nicht als Betriebsausgaben berücksichtigt. 2 Urteil des Bundesfinanzhofs vom 12.Juli 2002 (Az: IV B 36/01) Ein Arzt glaubte, eine Gesetzeslücke gefunden zu haben: Er überließ seiner Ehefrau in dem den Ehegatten je zur Hälfte gehörenden Einfamilienhaus, in dem sich auch ihre gemeinsame Wohnung befand, ein Arbeitszimmer. Die in seiner in einem anderen Gebäude untergebrachten Arztpraxis mit monatlich 40 Stunden als Arzthelferin beschäftigte Ehefrau erledigte hier Büroarbeiten, für die in der Praxis ein Raum fehlte. Der Arzt machte die anteiligen Kosten für das Zimmer, in dem auch Praxisakten untergebracht wurden, als Betriebsausgaben geltend, weil er der Auffassung war, das ein häusliches Arbeitszimmer begrifflich eine Tätigkeit durch ihn selbst voraussetze. Der Bundesfinanzhof (BFH) mochte sich den Vorstellungen des Arztes jedoch nicht anschließen. Die Richter bestätigen die bisherige Auffassung der Finanzverwaltung, dass die Beschränkung des Betriebsausgabenabzuges für ein häusliches Arbeitszimmer auch gilt, wenn ein Raum von zusammen mit dem Arzt im Haushalt lebenden Angehörigen genutzt wird, die in seiner Praxis beschäftigt sind. Wichtiger Hinweis: Der Inhalt ist nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt worden. Die Komplexität und der ständige Wandel der in ihm behandelten Materie machen es jedoch erforderlich, Haftung und Gewähr auszuschließen..

Häusliches Arbeitszimmer: Abzugsfähigkeit und Gestaltungsmöglichkeit. Weil Steuerberatung Vertrauenssache ist!

Häusliches Arbeitszimmer: Abzugsfähigkeit und Gestaltungsmöglichkeit. Weil Steuerberatung Vertrauenssache ist! An alle interessierten Mandanten der Steuerberatung T 0 60 23 / 968 92 32 F 0 60 23 / 968 92 33 M 0176 / 105 66 362 buchholz steuerberatung@gmx.de Steuernummer 204 / 208 / 10238 Häusliches Arbeitszimmer:

Mehr

Ausgabe für Heilberufe Januar 2010. Haben Sie ein häusliches Arbeitszimmer oder eine Betriebsstätte?

Ausgabe für Heilberufe Januar 2010. Haben Sie ein häusliches Arbeitszimmer oder eine Betriebsstätte? Uwe Martens Steuerberatungsgesellschft mbh Schillerplatz 11 18055 Rostock Telefon: 0381-25 23 00 Fax: 0381-25 23 020 E-Mail: info@umstb.de Internet: http://www.umstb.de Ausgabe für Heilberufe Januar 2010

Mehr

Zuordnung von Darlehenszinsen als Werbungskosten bei gleichzeitiger Finanzierung eigengenutzter und vermieteter Wohnungen

Zuordnung von Darlehenszinsen als Werbungskosten bei gleichzeitiger Finanzierung eigengenutzter und vermieteter Wohnungen BUNDESFINANZHOF Zuordnung von Darlehenszinsen als Werbungskosten bei gleichzeitiger Finanzierung eigengenutzter und vermieteter Wohnungen 1. Finanziert der Steuerpflichtige die Herstellung von Eigentumswohnungen,

Mehr

Das Arbeitszimmer im Wohnungsverband

Das Arbeitszimmer im Wohnungsverband Das Arbeitszimmer im Wohnungsverband Viele Unternehmer verwenden für die Ausübung ihrer gewerblichen Tätigkeit einen im Wohnungsverband gelegenen Raum als Arbeitszimmer. Die Kosten dafür sind nur dann

Mehr

1. Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte

1. Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

Steuerliche Informationen für Mandanten August 2003. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über:

Steuerliche Informationen für Mandanten August 2003. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über: Dipl.-Kfm. Knut Lingott Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht Wielandstraße 30. 10629 Berlin Telefon / -fax +49 (0)30 887786-0 / - 77 E-Mail knut@lingott.de Internet www.lingott.de

Mehr

3 DIE MANDANTEN I INFORMATION. Ausgabe Nr. 3/2015 (Mai/Juni) Themen dieser Ausgabe

3 DIE MANDANTEN I INFORMATION. Ausgabe Nr. 3/2015 (Mai/Juni) Themen dieser Ausgabe 3 DIE MANDANTEN I INFORMATION Themen dieser Ausgabe Fahrtkosten bei wechselnden Betriebsstätten Abfärbung gewerblicher Einkünfte Abgeltungsteuer bei Ehegatten-Darlehen Abgeltungsteuer und Günstigerprüfung

Mehr

61 ESt Einzelveranlagung von Ehegatten und Lebenspartnern

61 ESt Einzelveranlagung von Ehegatten und Lebenspartnern 61 ESt Einzelveranlagung von Ehegatten und Lebenspartnern EStG 26, 26a, 33a Abs. 2, 33b, 35a Ab Veranlagungszeitraum 2013 haben Ehegatten und Lebenspartner neben der Zusammenveranlagung die Möglichkeit,

Mehr

BFH v. 8.2.2011, VIII R 18/09 Wertpapiere als gewillkürtes Betriebsvermögen einer freiberuflichen Praxis. Tatbestand

BFH v. 8.2.2011, VIII R 18/09 Wertpapiere als gewillkürtes Betriebsvermögen einer freiberuflichen Praxis. Tatbestand BFH v. 8.2.2011, VIII R 18/09 Wertpapiere als gewillkürtes Betriebsvermögen einer freiberuflichen Praxis Tatbestand 1 I. Die Beteiligten streiten über die gewinnmindernde Berücksichtigung von Verlusten

Mehr

Werbungskostenabzug bei nur teilweiser Weiterverwendung eines Darlehens für neuen Immobilienkauf

Werbungskostenabzug bei nur teilweiser Weiterverwendung eines Darlehens für neuen Immobilienkauf BUNDESFINANZHOF Werbungskostenabzug bei nur teilweiser Weiterverwendung eines Darlehens für neuen Immobilienkauf Veräußert ein Steuerpflichtiger seine bisher selbst genutzte und durch ein Darlehen finanzierte

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Graz Senat 6 GZ. RV/0750-G/06, RV/0751-G/06 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., gegen die Bescheide des Finanzamtes Graz-Stadt vom 25. November

Mehr

Steuerliches Reisekostenrecht ab 01.01.2014

Steuerliches Reisekostenrecht ab 01.01.2014 Steuerliches Reisekostenrecht ab 01.01.2014 Gerhard Heinz Winfried Ayl Finanzamt Trier Reisekostenrecht ab 2014 Januar 2014 Folie 1 Reisekostenrecht ab 2014 Inhalt: Folie: I. Historie 4 II. Gesetzliche

Mehr

Ertragsteuerliche Behandlung von Aufwendungen für VIP-Logen in Sportstätten

Ertragsteuerliche Behandlung von Aufwendungen für VIP-Logen in Sportstätten Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin MR'in Ingetraut Meurer Vertreterin Unterabteilungsleiter IV B POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

FAQ-Katalog zur Musterverfahrensdokumentation

FAQ-Katalog zur Musterverfahrensdokumentation FAQ-Katalog zur Musterverfahrensdokumentation Nr. Frage Antwort 1 Befasst sich die Musterverfahrensdokumentation (MVD) auch mit der Behandlung elektronischer Dokumente (E-Rechnung, elektronische Kontoauszüge,

Mehr

Mandantenrundschreiben 02/2012

Mandantenrundschreiben 02/2012 Johannes Missel, Steuerberater, Hafenmarkt 4, 78727 Oberndorf JOHANNES M I S S E L Oberndorf im Februar 2012 Mandantenrundschreiben 02/2012 Steuerzahlungstermine im Februar: Fälligkeit Fristen und Termine

Mehr

6 DIE MANDANTEN I INFORMATION

6 DIE MANDANTEN I INFORMATION 6 DIE MANDANTEN I INFORMATION Themen dieser Ausgabe Kosten für ein Golfturnier Gelangensbestätigung: Übergangsfrist verlängert Folgen fehlerhafter Angaben in der Steuererklärung Gestohlene Rechnungen:

Mehr

Anleitung zum Sortieren der Belege zur Einkommensteuererklärung. (Belege für betriebliche Einkünfte bitte in ein gesondertes Fach/Ordner)

Anleitung zum Sortieren der Belege zur Einkommensteuererklärung. (Belege für betriebliche Einkünfte bitte in ein gesondertes Fach/Ordner) Anleitung zum Sortieren der Belege zur Einkommensteuererklärung (Belege für betriebliche Einkünfte bitte in ein gesondertes Fach/Ordner) Fach 1: Persönliche Angaben (siehe Seite 4) - Nachweise bezüglich

Mehr

Das BMF erläutert in dem Schreiben vom 04.11.2005 den Begriff der Erstmaligen Berufsausbildung :

Das BMF erläutert in dem Schreiben vom 04.11.2005 den Begriff der Erstmaligen Berufsausbildung : Die Behandlung von vorab entstandenen Werbungskosten von: Dipl.-Kfm. Rüdiger Apel, Korschenbroich 1. Einleitung Mit Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom 4.11.2005 (AZ: IV C 8 S 2227 5/05) hat

Mehr

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen 1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen Wird ein PKW zu mehr als 50% betrieblich genutzt, stellt es für steuerliche Zwecke sog. notwendiges Betriebsvermögen dar. Wird ein PKW hingegen lediglich zu weniger

Mehr

ZWD Zahnärzte Wirtschaftsdienst

ZWD Zahnärzte Wirtschaftsdienst 1 von 4 28.12.2014 13:13 ZWD Zahnärzte Wirtschaftsdienst Praxisführung Recht Steuern Finanzen 09.12.2014 STEUERGESTALTUNG Steuertipps zum Jahresende: Was Sie bis zum 31.12. unbedingt noch veranlassen sollten!

Mehr

BERNDT & GRESKA WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER

BERNDT & GRESKA WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER INFO 03/2014: - Geschenke an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer (BFH) - Kosten eines Studiums als Erstausbildung nicht abziehbar (BFH) - Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung von Lebensversicherungen

Mehr

Die ständige Wohnstätte ein ständiger Unsicherheitsfaktor

Die ständige Wohnstätte ein ständiger Unsicherheitsfaktor Abkommensrecht Die ein ständiger Unsicherheitsfaktor von RA Sigmund Perwein, Reichert & Reichert, Singen/Hohentwiel Die ist ein wichtiges Tatbestandsmerkmal im OECD- MA und in zahlreichen Einzel-DBA zur

Mehr

STÖLZEL Rechtsanwälte

STÖLZEL Rechtsanwälte Ralf Stölzel Rechtsanwalt STÖLZEL RAe StB FRIEDRICHSTRASSE 24 B 01067 DRESDEN Sabine Stölzel Rechtsanwältin Fachanwältin für Arbeitsrecht Annett Waldheim in Boris Burtin Rechtsanwalt Fachanwalt für Bau-

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 17. März 2010 Ring, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 17. März 2010 Ring, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES VIII ZR 70/09 Nachschlagewerk: ja URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 17. März 2010 Ring, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGHZ: nein

Mehr

Das Aktuelle Nr. 3/2009

Das Aktuelle Nr. 3/2009 Hier könnte Ihr Logo stehen! (Dies ist nur ein Beispiel, Gestaltung nach Ihren Vorgaben möglich) Diplom-Kaufmann Dr. Herbert Rechtslage Steuerberater Königsallee 437/1 40215 Düsseldorf Telefon 02 11/12

Mehr

Im Namen des Volkes URTEIL. In dem Rechtsstreit. - Klägerin - - Beklagter -

Im Namen des Volkes URTEIL. In dem Rechtsstreit. - Klägerin - - Beklagter - FINANZGERICHT DÜSSELDORF 6 K 2061/97 K,F Im Namen des Volkes URTEIL In dem Rechtsstreit - Klägerin - Prozessvertreter: gegen Finanzamt - Beklagter - wegen Körperschaftsteuer 1990 bis 1993 und gesonderter

Mehr

Betriebsprüfung. 13 Punkte, die Sie zur Betriebsprüfung wissen sollten. Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen.

Betriebsprüfung. 13 Punkte, die Sie zur Betriebsprüfung wissen sollten. Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. Betriebsprüfung 13 Punkte, die Sie zur Betriebsprüfung wissen sollten Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. 1. Bei wem kann eine Betriebsprüfung stattfinden? a) Ohne spezielle Begründung bei Gewerbetreibenden,

Mehr

Checkliste für benötigte Unterlagen für die Einkommensteuererklärung

Checkliste für benötigte Unterlagen für die Einkommensteuererklärung Checkliste für benötigte Unterlagen für die Einkommensteuererklärung NAME: DATUM: Diese Checkliste soll Ihnen helfen möglichst alle Ihre Unterlagen vollständig bei uns einreichen zu können. Außerdem hilft

Mehr

Steuerliche Besonderheiten in ärztlichen Kooperationsstrukturen

Steuerliche Besonderheiten in ärztlichen Kooperationsstrukturen Thema des Vortrages Steuerliche Besonderheiten in ärztlichen Kooperationsstrukturen 02. Dezember 2011 Dipl.-Kfm. Kl.-Peter Walter, Steuerberater 66606 St. Wendel p.walter@kpwalter.de Vorstellung Zu meiner

Mehr

Betriebsprüfung: Beginn und Ende einer Außenprüfung

Betriebsprüfung: Beginn und Ende einer Außenprüfung Betriebsprüfung: Beginn und Ende einer Außenprüfung Der Bundesfinanzhof hatte aktuell einen Urteilsfall zur Entscheidung vorliegen, bei dem es um diese Fragen ging: Wann ist eine steuerliche Außenprüfung

Mehr

Eine unendliche Geschichte geht weiter

Eine unendliche Geschichte geht weiter Mandanteninformation 2014-12 CDK GmbH Steuerberatungsgesellschaft 18057 Rostock, Doberaner Str. 10-12 Liebe Leserin, lieber Leser! Mitunter dauert es viele Jahre, bis geklärt wird, ob eine gesetzliche

Mehr

Steuerrechtliche Hinweise für Supervisorinnen und Supervisoren

Steuerrechtliche Hinweise für Supervisorinnen und Supervisoren DGSv 1/6 Steuerrechtliche Hinweise für Supervisor/innen Steuerrechtliche Hinweise für Supervisorinnen und Supervisoren Deutsche Gesellschaft für Supervision DGSv 2/6 Steuerrechtliche Hinweise für Supervisor/innen

Mehr

Inhalt. 1. In eigener Sache b) Was passiert, wenn ich dies nicht erfülle? 2. Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung

Inhalt. 1. In eigener Sache b) Was passiert, wenn ich dies nicht erfülle? 2. Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung IN KOOPERATION MIT DER RECHTSANWALTSKANZLEI HAYDN, DEUERLEIN & KOLLEGEN PRAGER STR. 14 91217 HERSBRUCK Informations brief Nr: 4 / 2009 Inhalt 1. In eigener Sache b) Was passiert, wenn ich dies nicht erfülle?

Mehr

BFH: Wertpapiere im Betriebsvermögen eines Arztes? Urteil vom 17.5.2011 VIII R 1/08

BFH: Wertpapiere im Betriebsvermögen eines Arztes? Urteil vom 17.5.2011 VIII R 1/08 BFH: Wertpapiere im Betriebsvermögen eines Arztes? Urteil vom 17.5.2011 VIII R 1/08 Wertpapiere können in das Betriebsvermögen eines Arztes eingelegt werden, wenn ihre Anschaffung, das Halten und ihr Verkauf

Mehr

Informationen zum Thema "Elternunterhalt"

Informationen zum Thema Elternunterhalt Kreis Soest Stand Januar 2011 Dezernat 05 Abteilung Soziales - Unterhalt/Vertragliche Ansprüche Informationen zum Thema "Elternunterhalt" Töchter und Söhne sind gegenüber ihren Eltern zu Unterhaltszahlungen

Mehr

Das Wichtigste Aus dem Steuerrecht

Das Wichtigste Aus dem Steuerrecht Das Wichtigste Aus dem Steuerrecht September 2012 Inhaltsverzeichnis 1. Wegfall des Betriebsausgabenabzugs der Gewerbesteuer infrage gestellt 2. Nachweis der Zwangsläufigkeit von bestimmten Aufwendungen

Mehr

Steuerliche Vergünstigungen in Sanierungsgebieten. Dipl.Kfm. Michael Nauen Steuerberater Ketziner Str. 6 14641 Nauen Tel.

Steuerliche Vergünstigungen in Sanierungsgebieten. Dipl.Kfm. Michael Nauen Steuerberater Ketziner Str. 6 14641 Nauen Tel. Steuerliche Vergünstigungen in Sanierungsgebieten Dipl.Kfm. Michael Nauen Steuerberater Ketziner Str. 6 14641 Nauen Tel.03321/4456-0 Welche Aufwendungen sind betroffen? - Herstellungskosten für Modernisierungs-und

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 7 GZ. RV/1248-W/12 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vom 29. Jänner 2012 gegen den Bescheid des Finanzamtes A, vertreten durch B, vom

Mehr

Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungsfehlern durch den MDK

Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungsfehlern durch den MDK Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungsfehlern durch den MDK Was ist ein Behandlungsfehler? Patientinnen und Patienten haben Anspruch auf eine ärztliche oder zahnärztliche Behandlung, die

Mehr

Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte und Reisekosten bei Unternehmern

Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte und Reisekosten bei Unternehmern Beilage zum Mandanten-Rundschreiben 3/2015 Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte und Reisekosten bei Unternehmern 1. Klärendes Schreiben der Finanzverwaltung 2. Aufwendungen für Wege

Mehr

Mandanten-Checkliste für die Einkommensteuererklärung

Mandanten-Checkliste für die Einkommensteuererklärung Diese Checkliste beinhaltet eine Aufstellung der Unterlagen, die von Ihnen jeweils nach Ablauf eines Jahres zur Fertigstellung der benötigt werden. Die relevanten Sachverhalte und die zu beachtenden Kriterien

Mehr

Name, Vorname. Geburtsdatum/Alter. Adresse. Telefon. Sind Sie alleinstehend? ja nein. Besteht Familienanbindung? ja nein

Name, Vorname. Geburtsdatum/Alter. Adresse. Telefon. Sind Sie alleinstehend? ja nein. Besteht Familienanbindung? ja nein Bezirksamt Mitte von Berlin Abteilung Soziales und Bürgerdienste Büro Bezirksstadtrat Projekt Wohnen für Hilfe Fragebogen für Vermieter/innen I. Persönliche Angaben Name, Vorname....... Geburtsdatum/Alter........

Mehr

2. Bezugs, Pensionsauszahlende Stellen Tragen Sie hier die Anzahl der Arbeitgeber ein, bei denen Sie im betreffenden Kalenderjahr beschäftigt waren.

2. Bezugs, Pensionsauszahlende Stellen Tragen Sie hier die Anzahl der Arbeitgeber ein, bei denen Sie im betreffenden Kalenderjahr beschäftigt waren. 1.PersönlicheDaten Tragen Sie hier Ihre persönlichen Daten, wie z.b. den Namen, die Versicherungsnummer, Ihre Adresse, den FamilienstandunddieKontonummerein. 2.Bezugs,PensionsauszahlendeStellen TragenSiehierdieAnzahlderArbeitgeberein,beidenenSieimbetreffendenKalenderjahrbeschäftigtwaren.

Mehr

Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Umschulungskosten

Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Umschulungskosten Richtlinie des Kantonalen Steueramtes Nidwalden vom 21.01.2010 Gültigkeit: Für alle offenen Veranlagungen ersetzt die Richtlinie Nr. 29 vom 24.03.2005 Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Umschulungskosten

Mehr

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG)

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97,

Mehr

Gemeinschaftskonten von Ehegatten Hinweise zur rechtlichen Ausgestaltung, schenkungsteuerlichen Behandlung und Auswirkungen im Erbfall

Gemeinschaftskonten von Ehegatten Hinweise zur rechtlichen Ausgestaltung, schenkungsteuerlichen Behandlung und Auswirkungen im Erbfall HAUS + GRUND MÜNCHEN INFORMIERT Gemeinschaftskonten von Ehegatten Hinweise zur rechtlichen Ausgestaltung, schenkungsteuerlichen Behandlung und Auswirkungen im Erbfall von Stefan Spangenberg Rechtsanwalt

Mehr

Persönliche Daten der Beteiligten (soweit nicht oben bereits angegeben)

Persönliche Daten der Beteiligten (soweit nicht oben bereits angegeben) Bitte senden Sie uns Ihre Angaben via email an: beratungonline@anwaltonline.com Daten für Unterhaltsberechnungen. Damit Unterhaltsansprüche zuverlässig berechnet werden können, ist es unbedingt erforderlich,

Mehr

Freiraum für Ihr Unternehmen auf 3000 m 2

Freiraum für Ihr Unternehmen auf 3000 m 2 Freiraum für Ihr Unternehmen auf 3000 m 2 In Ettlingen, nur wenige Minuten von der Technologieregion Karlsruhe entfernt, bietet der im Albtal gelegene Standort alles, was ein Unternehmen benötigt um optimal

Mehr

Zeile Kennzahl Inhalt Formular EÜR Zuordnung / Eintrag Lexware buchhalter

Zeile Kennzahl Inhalt Formular EÜR Zuordnung / Eintrag Lexware buchhalter Übersicht zu den Einträgen der Anlage EÜR 2008 Einnahmen: 1-3 Firmenangaben Firmenstammdaten 4 100 Art des Betriebes Firmenstammdaten im Bereich Einstellungen: Auswahl Kleinunternehmer 5 111 Betrieb veräußert..

Mehr

Finanzgericht München

Finanzgericht München Az.: 13 K 953/01 Freigabe: 25.11.2004 Stichwort: Einnahmen aus der Vermietung des häusl.arb.zimmers durch den Gesell-GF an seine GmbH; ist Einkünfte aus 19 EstG Bei Temperaturabsenkung außerhalb der üblichen

Mehr

4. Person 5. Person 6. Person Familienname Vorname Wohnort Straße, Haus-Nr.

4. Person 5. Person 6. Person Familienname Vorname Wohnort Straße, Haus-Nr. Antrag auf Bewilligung von Sozialhilfe ab ausgegeben am Kreis Rendsburg- Eckernförde Der Landrat Amt für Soziales 1. Persönliche Angaben der Haushaltsgemeinschaft Familienname Vorname Wohnort Straße, Haus-Nr.

Mehr

Anleitung zum Sortieren der Belege zur Einkommensteuererklärung

Anleitung zum Sortieren der Belege zur Einkommensteuererklärung Seite 1 Anleitung zum Sortieren der Belege zur Einkommensteuererklärung (Belege für betriebliche Einkünfte bitte in ein gesondertes Fach/Ordner) Fach 1: Persönliche Angaben (siehe Seite 4) Nachweise bezüglich

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 2 GZ. RV/0823-W/10 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Ing.S, X-, W-str, vom 20. Februar 2009 gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 2.

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung

Leistungen der Pflegeversicherung Leistungen der Pflegeversicherung Je nach Pflegestufe stehen Demenzkranken bestimmte Leistungen zu. Wie die Pflegeversicherung diese erbringt, entscheiden die Betroffenen selbst. Grundsätzlich besteht

Mehr

Das Wichtigste aus dem Steuerrecht. Juni 2006

Das Wichtigste aus dem Steuerrecht. Juni 2006 Das Wichtigste aus dem Steuerrecht Juni 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Reichensteuer, Pendlerpauschale, Elterngeld 2. Erforderliche Angaben in "ordnungsgemäßem" Fahrtenbuch 3. Kontenabrufverfahren 4. Keine

Mehr

Rückstellung für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen

Rückstellung für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen Newsletter August 2005 Rückstellung für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen Problematik / Anlass Der Bundesfinanzhof (BFH) schuf mit seinem Urteil vom 19.8.2002 die Pflicht zur Bildung einer

Mehr

Aktuelle Informationen aus Steuern, Recht und Wirtschaft Juli 2015

Aktuelle Informationen aus Steuern, Recht und Wirtschaft Juli 2015 Aktuelle Informationen aus Steuern, Recht und Wirtschaft Juli 2015 Sehr geehrte Damen und Herren, wie gewohnt erhalten Sie anbei unseren monatlichen Kanzlei-Newsletter mit ausgewählten Informationen zu

Mehr

Klausurenkurs II zur schriftlichen StB-Prüfung 2013

Klausurenkurs II zur schriftlichen StB-Prüfung 2013 Klausurenkurs II zur schriftlichen StB-Prüfung 2013 AO - KK II - 1. Wo - 01 (KNB 01) Sachverhalt: Die selbständige staatlich geprüfte Physiotherapeutin Dagmar Grobauer war nach dem 30.09.2000 vom Finanzamt

Mehr

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt Informationsbrief zum 3. November 2009 Inhalt 1. Allgemeines 5. Geschenke 2. Verluste aus typisch stillen Beteiligungen a) Geschenkegrenzen a) Allgemeines b) Steuerpflicht der Geschenke b) Verlustausgleich

Mehr

Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg (vgl. Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2003, 418).

Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg (vgl. Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2003, 418). BFH: Umsatzsteuerfreiheit für Schönheitsoperationen Urt. v. 15.7.2004 V R 27/03 Für die Umsatzsteuerfreiheit von Schönheitsoperationen nach 4 Nr. 14 UStG 1993 reicht es nicht aus, dass die Operationen

Mehr

Fragebogen Finanzamt zur Anmeldung einer gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit oder zur Gründung einer Kapitalgesellschaft

Fragebogen Finanzamt zur Anmeldung einer gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit oder zur Gründung einer Kapitalgesellschaft Grundsätzlich (sofern vorhanden) den letzten Steuer- sowie Vorauszahlungsbescheid Steuer-Nummer sämtliche Lohnsteuerbescheinigungen und ggf. Lohnsteuerkarten Versicherungsunterlagen Aufstellung gezahlter

Mehr

Informationsbrief Mai 2008

Informationsbrief Mai 2008 Informationsbrief Mai 2008 Inhaltsverzeichnis m Termine Mai 2008 2 m Verlustabzug ist nicht mehr vererblich 2 m Arbeitszimmer in Mehrfamilienhaus ist nicht zwingend häusliches Arbeitszimmer 3 m Voraussetzungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 03/2015:

Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 03/2015: Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 03/2015: Für alle Steuerpflichtigen Dichtheitsprüfung der Abwasserleitung als steuerbegünstigte Handwerkerleistung Prämienzahlung der Krankenkasse mindert den Sonderausgabenabzug

Mehr

Die Neusten Steuertipps für Mediziner

Die Neusten Steuertipps für Mediziner IN DIESER AUSGABE Schönheitsoperationen: Für die Steuerfreiheit kommt es auf die Indikation an 1-%-Regelung: Bruttolistenneupreis ist auch bei Leerstand: Reaktion auf Mietgesuch kann Vermietungsabsicht

Mehr

GmbH: GmbH als zweites Standbein : Liebhaberei versus Einkünfteerzielungsabsicht

GmbH: GmbH als zweites Standbein : Liebhaberei versus Einkünfteerzielungsabsicht Newsletter Wirtschaftsrecht Oktober 2015 Versicherungsrecht: Änderung des Begünstigten in der Lebensversicherung ist nur schriftlich möglich Will man nach Scheidung die begünstigte Person in der Lebensversicherung

Mehr

Doppelte Haushaltsführung

Doppelte Haushaltsführung Doppelte Haushaltsführung Inhalt I. Überblick II. Wann liegt eine doppelte Haushaltsführung vor? 1. Zwingende Voraussetzungen 2. Unverheiratete Arbeitnehmer 3. Verheiratete Arbeitnehmer 4. Nichteheliche

Mehr

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN ZWISCHEN DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT UND DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG AUF DEM GEBIETE DER STEUERN VOM EINKOMMEN, ABGESCHLOSSEN

Mehr

Einkommenserklärung für den sozialen Wohnungsbau

Einkommenserklärung für den sozialen Wohnungsbau für den sozialen Wohnungsbau Alle sangaben in Euro / Für jede haushaltsangehörige Person mit eigenem Einkommen ist eine gesonderte Einkommenserklärung notwendig. Anschrift (Ort, Straße und Hausnummer)

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Graz Senat 2 GZ. RV/0395-G/02 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw. gegen die Bescheide des Finanzamtes Graz-Stadt betreffend Einkommensteuer für

Mehr

Messebesuch mit Übernachtung

Messebesuch mit Übernachtung Reisekosten Sie geben immer wieder Anlass für ärgerliche Diskussionen mit dem Finanzamt. Deshalb sind Sie auf gute Informationen angewiesen. Bei den Reisekosten gibt es besonders viele Möglichkeiten, das

Mehr

N e u es Reisekostenrecht

N e u es Reisekostenrecht N e u es Reisekostenrecht Ab 2008 ändert sich die Abrechnung Ihrer inländischen und ausländischen Geschäftsreisen. Als Arbeitgeber brauchen Sie Gewissheit darüber, ob Reisekosten, die Sie Ihrem Arbeitnehmer

Mehr

Gewerbesteuer: Hinzurechnung von Zinsen und Mieten verfassungswidrig?

Gewerbesteuer: Hinzurechnung von Zinsen und Mieten verfassungswidrig? Gewerbesteuer: Hinzurechnung von Zinsen und Mieten verfassungswidrig? S. 1 Arbeitgeber darf Smartphones/Tablets und Software steuerfrei überlassen S. 1 Keine Werbungskosten bei Teilnahme an touristischer

Mehr

Punkten Sie bei Bewerbern mit staatlich geförderter Umzugskostenerstattung

Punkten Sie bei Bewerbern mit staatlich geförderter Umzugskostenerstattung MITARBEITERGEWINNUNG Punkten Sie bei Bewerbern mit staatlich geförderter Umzugskostenerstattung Für Planungsbüros wird es immer schwieriger, gutes Personal zu finden oder den besten Bewerber zu gewinnen.

Mehr

Befreiung von Zuzahlungen zur Krankenversicherung

Befreiung von Zuzahlungen zur Krankenversicherung Befreiung von Zuzahlungen zur Krankenversicherung ( 62 SGB V) Fast immer führen Krankheiten dazu, dass sich die Einkommenssituation des Betroffenen und seiner Familienmitglieder drastisch verändert. Zum

Mehr

Zürcher Steuerbuch Nr. 19/002 Krankheits- und Unfallkosten behinderungsbedingte Kosten Merkblatt KStA

Zürcher Steuerbuch Nr. 19/002 Krankheits- und Unfallkosten behinderungsbedingte Kosten Merkblatt KStA Zürcher Steuerbuch Nr. 19/002 Krankheits- und Unfallkosten behinderungsbedingte Kosten Merkblatt KStA Merkblatt des kantonalen Steueramtes Zürich zu den Abzügen der Krankheits- und Unfallkosten sowie der

Mehr

Business Center Mietvertrag

Business Center Mietvertrag Business Center Mietvertrag zwischen BC nachstehend Business Center genannt und wird folgender Vertrag geschlossen: Präambel vertreten durch xxxxx nachstehend Kunde genannt Das Business Center betreibt

Mehr

Haushaltsnahe Dienstleistungen Merkblatt für Vermieter und Mieter

Haushaltsnahe Dienstleistungen Merkblatt für Vermieter und Mieter Immobilienverband IVD Haushaltsnahe Dienstleistungen Merkblatt für Vermieter und Mieter Mit freundlicher Empfehlung überreicht durch: Hier ist Immobilienkompetenz zu Hause 2 Inhalt Übersicht... 3 Die einzelnen

Mehr

Lohnabrechnung ELStAM startet erst zum 1. Januar 2013

Lohnabrechnung ELStAM startet erst zum 1. Januar 2013 Lohnabrechnung ELStAM startet erst zum 1. Januar 2013 Der Einsatz des elektronischen Abrufverfahrens ist derzeit zum 1. November 2012 mit Wirkung zum 1. Januar 2013 geplant. Das haben die Finanzminister

Mehr

Angaben zum betrieblichen Risiko

Angaben zum betrieblichen Risiko Angaben zum betrieblichen Risiko Kontaktdaten der Arzt/Zahnarzpraxis oder Stempel WICHTIG: Kontaktdaten des Ansprechpartners: Telefonisch tagsüber erreichbar unter: Mailadresse und/oder Faxnummer: @ Angaben

Mehr

TOP 15 der Sitzung AO I/2015 vom 11. bis 13. März 2015

TOP 15 der Sitzung AO I/2015 vom 11. bis 13. März 2015 Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail HAUSANSCHRIFT Oberste Finanzbehörden der Länder Bundeszentralamt

Mehr

BNS Bartels Niebuhr Schmorr

BNS Bartels Niebuhr Schmorr BNS Bartels Niebuhr Schmorr Steuerberatungsgesellschaft mbh DIE MANDANTEN INFORMATION Ausgabe Nr. 3/2015 (Mai/Juni) VORWORT UNSERE THEMEN Sehr geehrte Mandantinnen und Mandanten, nachdem wir Sie in der

Mehr

Ausgabe für Heilberufe Juni 2009

Ausgabe für Heilberufe Juni 2009 Uwe Martens Steuerberatungsgesellschft mbh Schillerplatz 11 18055 Rostock Telefon: 0381-25 23 00 Fax: 0381-25 23 020 E-Mail: info@umstb.de Internet: http://www.umstb.de Ausgabe für Heilberufe Juni 2009

Mehr

Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte

Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte Ausbildungsberuf Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte Zwischenprüfung 16. November 2010 _ Steuerwesen _ Bearbeitungszeit: insgesamt 180 Minuten Steuerwesen: 60 Minuten NAME, VORNAME: Berufsschulklasse:

Mehr

Gesamte Rechtsvorschrift für Kärntner Patienten- und Pflegeanwaltschaftsgesetz, Fassung vom 25.03.2015

Gesamte Rechtsvorschrift für Kärntner Patienten- und Pflegeanwaltschaftsgesetz, Fassung vom 25.03.2015 Gesamte Rechtsvorschrift für Kärntner Patienten- und Pflegeanwaltschaftsgesetz, Fassung vom 25.03.2015 Langtitel Kärntner Patienten- und Pflegeanwaltschaftsgesetz - K-PPAG StF: LGBl Nr 53/1990 Änderung

Mehr

Mandanten-Information für Ärzte und Zahnärzte

Mandanten-Information für Ärzte und Zahnärzte Mandanten-Information für Ärzte und Zahnärzte Im Oktober 2013 Sehr geehrte Mandantin, sehr geehrter Mandant, steuerlich ist ein Baudenkmal eine Investition, die sich auszahlt. Nutzen Sie ein solch repräsentatives

Mehr

7. Kombinierte Reisen: Trennung der betrieblichen von den privaten Kosten

7. Kombinierte Reisen: Trennung der betrieblichen von den privaten Kosten 7. Kombinierte Reisen: Trennung der betrieblichen von den privaten Kosten In der Vergangenheit gab es Probleme, wenn man seine Geschäftsreise mit einem (Kurz-) Urlaub kombiniert hat. Das Finanzamt hat

Mehr

Die Neusten Steuertipps für Mediziner

Die Neusten Steuertipps für Mediziner IN DIESER AUSGABE Denkmalschutz: Volle Förderung auch bei unterjährigem Nutzungswechsel Außergewöhnliche Belastung: Heileurythmie lässt sich mit ärztlicher Verordnung absetzen Teilungsversteigerung: Anwalts-

Mehr