Akkreditierungsbericht zum Akkreditierungsantrag der MEDIADESIGN HOCHSCHULE für Design und Informatik 1327-xx-1

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1 Bezeichnung des Studiengangs laut PO, bei Kombinationsstudieng. mit Auflistung beteiligter Fächer/Studiengänge) Bezeichnung Abschluss Leistungspunkte Regelstudienzeit Art des Lehrangebots (Vollzeit, berufsbegl. Dual) Jährliche Aufnahmekapazität K= konsekutiv W= weiterbildend F= forschungsorientiert A= anwendungsorientiert K= künstlerisch Akkreditiert am Akkreditiert bis zum Akkreditierungsantrag der MEDIADESIGN HOCHSCHULE für Design und Informatik 127-xx-1 Master Modemanagement B.A Vollzeit Mediadesign M.A Vollzeit 16 k Vertragsschluss am: 2. Oktober 2012 Dokumentation zum Antrag eingegangen am: 14. März 201 Datum der Peer-Review: 22./2. April 201 Ansprechpartner der Hochschule: Hartmut Bode, Rektor, Lindenstraße 20-25, 10969, Tel. 00/ Betreuende Referentin: Janna Lüttmann Gutachter/-innen: Prof. Dr. Jens Geelhaar, Fakultät Medien, Bauhaus-University Weimar Prof. Michael Grillo, Mitbegründer des Studiengangs Design- und Projektmanagement und Professor für Design-Management, Fachhochschule Südwestfalen Prof. Dr. Anne-Marie Grundmeier, Professur Textil Abteilungsleitung, Pädagogische Hochschule Freiburg Prof. Dr. Jochen Strähle, Lehrgebiete Studiengang International Fashion Retail, Hochschule Reutlingen Simon Obitz, Interface Designer, meiio interaction design, Professor auf Zeit an der HfK Bremen, Lehrgebiet Gestaltung Interaktiver Kommunikation (2002 bis 2007) Moritz Jacobs, Student der interaktiven Medien, Hochschule Augsburg, Fakultäten Gestaltung & Informatik Hannover, den , überarbeitet

2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 1 Abschnitt I: Bewertungsbericht der Gutachter... 2 Einleitung 2 1 Allgemein 2 Modemanagement (B.A.) 14 Mediadesign (M.A.) 19 Abschnitt II: Abschließendes Votum der Gutachter/-innen Allgemein 2 2 Modemanagement (B.A.) 24 Mediadesign (M.A.) 25 Abschnitt III: Weiterer Verlauf des Verfahrens Stellungnahme der Hochschule 27 2 SAK-Beschluss 57 1

3 Abschnitt I: Bewertungsbericht der Gutachter Einleitung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit schließt die im Folgenden verwendete männliche Form die weibliche Form ein. Die Mediadesign Hochschule (MD.H) ist seit 2004 staatlich anerkannte Fachhochschule mit Studienstandorten in, und, wobei der Sitz der Hochschule in ist. Die MD.H wurde 2010 vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert und bietet derzeit 6 Bachelor- und Masterstudiengänge an (die hier zu akkreditierenden Studiengänge sowie Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.), Gamedesign (B.Sc.), Modedesign (B.A.), Mediadesign (B.A.), Digital Film Design (B.A.), Medien- und Kommunikationsmanagement (M.A.) und Gamedesign (M.A.)). Ab dem Wintersemester 201/14 wird die MD.H ihr Angebot um berufsbegleitende Studiengänge erweitern. Die Studiengänge Modemanagement (B.A.), Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.), Medien- und Kommunikationsmanagement (M.A.) und Mediadesign (B.A.) sollen dann neben dem Vollzeit-Studium als Teilzeit-Studium berufsbegleitend angeboten werden. Der Bachelor Modemanagement (B.A.) wird seit WS 2011/12 in und seit WS 2012/1 in allen drei Standorten angeboten. Hingegen wird der Mediendesign-Master zurzeit nur in angeboten (hier wurde bisher eine Kohorte im WS 2011/12 aufgenommen); die beiden anderen Standorte sollen aber hinzukommen. Grundlage des Bewertungsberichtes sind die Lektüre der Dokumentation der Hochschule und die Vor-Ort-Gespräche in. Die Bewertung beruht auf den zum Zeitpunkt der Vertragslegung gültigen Vorgaben des Akkreditierungsrates und der Kultusministerkonferenz. 2

4 1 Allgemein 1.1 Qualifikationsziele des Studiengangskonzeptes (Kriterium 2.1, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.1 ist erfüllt. Für die Studiengänge wurden aus Sicht der Gutachter Qualifikationsziele formuliert, die fachliche und überfachliche Aspekte umfassen und die sowohl den angestrebten Ausbildungszielen als auch den Abschlussniveaus entsprechen. Sie sind in der Dokumentation zum Akkreditierungsantrag (S.7, 1 und 58) und in 2 der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung (Anhang 6 und 7) dargestellt. Die Qualifikationsziele der beantragten Studiengangskonzepte beziehen sich in einer angemessenen Weise auf eine wissenschaftliche Befähigung der Absolventen, die Befähigung, eine qualifizierte Erwerbstätigkeit aufzunehmen, die Befähigung der Absolventen zum zivilgesellschaftlichen Engagement (Democratic Citizenship) und auf die Persönlichkeitsentwicklung der Absolventen. Sie werden im jeweiligen Modulhandbuch aufgegriffen. Allerdings empfehlen die Gutachter, die Qualifikationsziele konkreter und differenzierter auszuformulieren und die Verknüpfung zwischen Qualifikationszielen und Modulen bzw. Modulbeschreibungen noch einmal zu überprüfen. (siehe auch Punkt 1.2) Die Studiengänge fördern die Persönlichkeitsentwicklung u.a. durch die engmaschige Betreuung und die sich über das ganze Studium erstreckende Teamarbeit. Die an der Mediadesign Hochschule (MD.H.) angebotenen Studiengänge in Modedesign, Medien- und Kommunikationsmanagement, Game-, Media- und Digital Film Design ermöglichen sowohl die Durchführung studiengangübergreifender Projektarbeiten als auch den intensiven Ideen- und Erfahrungsaustausch vor allem in den Fächern Designtheorie und Ästhetik, Textil- und Modewirtschaft, Bekleidungstechnologie, Produkt- und Kollektionsplanung, Markenentwicklung und Markenführung, Public Relations sowie Eventmanagement. So bietet die MD.H. zahlreiche interdisziplinäre Projekte zwischen den Studiengängen an. Ziel dieser Studienprojekte ist, dass die Studierenden lernen, auch im Team mit Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen ein Projekt zu realisieren, sich also mit differenzierten Aufgabenzuweisungen und daraus resultierenden Konflikten erfolgsorientiert auseinanderzusetzen. In der Regel werden diese Projekte für Unternehmen realisiert. Dies bedeutet für die Studierenden, bereits im Studium für die eigene Arbeit als auch für die Teamarbeit Verantwortung gegenüber einem Geschäftspartner zu übernehmen. Im Rahmen des standortübergreifenden und interdisziplinären Workshops "Dokumentarische Fotografie" werden zweimal im Jahr Studienreisen zu den kulturellen Brennpunkten dieser Welt angeboten. Die Studiengangskonzepte beziehen sich in einer angemessenen Weise auf die Befähigung der Absolventen zum zivilgesellschaftlichen Engagement. So werden im Bachelor Themen wie Prinzipien unternehmerischer Nachhaltigkeit, Ethik und Gesellschaftsverantwortung im Kontext der Modewirtschaft behandelt. Auch in den Modulen CSR (Corporate Social Responsibility) sowie Corporate Identity & Corporate Design wird die Gelegenheit zu einer umfassenden Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Mode und Textil geboten. Hier steht die Erweiterung der methodischen und konzeptionellen Fähigkeiten in der direkten Auseinandersetzung mit den ethischen und gesellschaftlichen Implikationen im Mittelpunkt. Ziel des Bachelorstudiums ist die umfassende und praxisnahe Vorbereitung von Studierenden auf den Einstieg in verantwortungsvolle Positionen nationaler und internationaler Unterneh-

5 men der Textil- und Modebranche. Für die Erreichung dieses Ziels werden den Studierenden sowohl grundlegende Kenntnisse in den betriebswirtschaftlichen, produkt- und markenbezogenen Fächern vermittelt als auch organisatorische, kommunikative und interkulturelle Fähigkeiten und Kompetenzen im Rahmen praxisorientierter Projekte angeeignet. Im Masterstudiengang wird dem Qualifikationsziel zivilgesellschaftliches Engagement z.b. dadurch Rechnung getragen, dass in vielen Modulen vor dem Hintergrund aktueller Debatten (Kulturwissenschaften, Zukunfts- und Trendforschung) Fragestellungen gesellschaftlich relevanter Neukonstituierungen im Kontext nachhaltiger Designmaßnahmen diskutiert und Lösungsmodelle in Projektstudien integriert werden. Ziel des Masterstudiums ist die methodische Vorbereitung der Studierenden auf den Einstieg in verantwortungsvolle Positionen nationaler und internationaler Agenturen, Unternehmen der Designbranche sowie Unternehmen, die Design als Schlüsselelement betrachten. Hierzu werden laut Antragsdokumentation den Studierenden vertiefende Kenntnisse in den Bereichen Strategisches Design, New Media Design sowie Designmanagement vermittelt. Dazu zählen Kompetenzen bezüglich ihres allgemeinen und fachspezifischen Bildungsniveaus, ihrer Methodensicherheit bei Entscheidungsfindungsprozessen, ihrer analytisch-kreativen Fähigkeiten, ihrer Wahrnehmung der Prinzipien unternehmerischer Nachhaltigkeit, Ethik und Gesellschaftsverantwortung, der multidisziplinären Vermittlung koordinierender Designkompetenzen und ihrer Orientierung in den vor den Agenturen und Unternehmen der Designbranche stehenden Herausforderungen in Design, Management, Produktion, Vertrieb, Marketing und Kommunikation. 1.2 Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Kriterium 2.2, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.2 ist zum Teil erfüllt Erfüllung der Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse Die Studiengangskonzepte beinhalten Wissensverbreiterung und Wissensvertiefung in einer der Qualifikationsstufe angemessenen Weise. Die Studiengänge vermitteln instrumentale, systemische und kommunikative Kompetenzen entsprechend der jeweiligen Qualifikationsstufe. Vgl. für den Bachelorstudiengang und für den Masterstudiengang.2.1 Die formalen Anforderungen des Qualifikationsrahmens werden größtenteils erfüllt, einen Mangel sehen die Gutachter allerdings in den Regelungen für die Anerkennung von Studienund Prüfungsleistungen an anderen Hochschulen sowie von hochschulexternen Leistungen (siehe 1.2.2). Zugangsvoraussetzung für den Bachelorstudiengang ist die Hochschulzugangsberechtigung, für den Masterstudiengang wird ein erster berufsqualifizierender Abschluss vorausgesetzt. Die Zulassungsvoraussetzungen für die grundständigen Studiengänge richten sich nach 10, 11 er Hochschulgesetz (BerlHG). Für den Masterstudiengang wird ein erster berufsqualifizierender Abschluss auf dem Gebiet der Medien, beispielsweise Mediadesign, On-Air Design, Animation, Informatik, Film- und Fernsehwissenschaft oder AV- Medienwissenschaften vorausgesetzt. Die Zulassungsverfahren regelt jeweils der der Studien- und Prüfungsordnungen (Anhang 6 und 7). (Zur detaillierten Bewertung der Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen s. Abschnitt 1. dieses Berichts) 4

6 Der Vollzeit-Bachelorstudiengang umfasst 210 ECTS-Punkte (CP) bei einer Dauer von,5 Jahren, der Teilzeit-Bachelorstudiengang umfasst 180 CP bei einer Dauer von 4 Jahren. In dieser unterschiedlichen CP Anzahl für den Vollzeit- und Teilzeit-Bachelor sehen die Gutachter einen Mangel (siehe 1.2.2). Der Masterstudiengang hat einen Umfang von 120 CP bei einer Dauer von 2 Jahren. Der Bachelorstudiengang ist anschlussfähig an einen Masterstudiengang Erfüllung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben Die Ländergemeinsamen Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz werden im Wesentlichen umgesetzt. Studienstruktur und Studiendauer Eine strukturelle Vermischung der Studiengangssysteme liegt nicht vor. Der Bachelorstudiengang ist als Regelabschluss konzipiert. Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang beträgt sieben Semester, in denen 210 CP erworben werden. Der Bachelor kann auch in Teilzeit studiert werden. Hierbei beträgt die Regelstudienzeit acht Semester, in denen 180 CP erworben werden. Hierin sehen die Gutachter einen Mangel, da unabhängig von der Studiendauer der Abschluss des Bachelorstudiums mit 180 und mit 210 CP substantiell unterschiedliche Qualifikationsniveaus ergibt. Teilzeit- und Vollzeitstudierende müssen mit der gleichen CP-Zahl abschließen. Die Teilzeitvariante des Studiengangs ist entsprechend über 8 Semester hinaus zu verlängern. Der Masterstudiengang hat zurzeit einen Umfang von 120 CP bei einer Regelstudienzeit von vier Semestern, wobei der Bachelorstudiengang Mediadesign der MD.H. kürzlich von sechs auf sieben Semester verlängert wurde. Wie bei den Gesprächen vor Ort deutlich wurde, ist in diesem Zusammenhang eine Verkürzung der Regelstudienzeit des Masterstudiengans auf drei Semester geplant, nicht zuletzt damit dann eigene Studierende aus den siebensemestrigen Bachelorstudiengängen mit dem Masterabschluss insgesamt 00 CP erreichen. Bei einer solchen wesentlichen Änderung wäre voraussichtlich eine erneute Begutachtung notwendig. Die Gutachter empfehlen deshalb, zur angesprochenen Planung der Umstellung auf drei Semester Stellung zu nehmen und ggf. in dieser Angelegenheit frühzeitig das Gespräch mit der ZEvA zu suchen. Die Rahmenprüfungsordnung entspricht in 20 noch nicht den Vorgaben zur Anrechnung und Anerkennung von Qualifikationen, die an anderen Hochschulen erworben wurden. Hierin wird ein Mangel gesehen. Nach dem Gesetz zu dem Übereinkommen vom 11. April 1997 über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region müssen solche Studienzeiten nach den Vorgaben der Lissabon-Konvention in der Regel anerkannt und auf die Studienzeit angerechnet werden. Das Verfahren der Anerkennung ist zu beschreiben. Die in den Ordnungen enthaltene Anforderung der Gleichwertigkeit ist mit dem Anspruch auf eine Anerkennung als Regelfall nicht vereinbar, vielmehr kommt es auf die Wesentlichkeit von Unterschieden an; die Hochschule hat die Beweislast, dass die externen Studien- und Prüfungsleistungen nicht gleichwertig sind. Es fehlt eine Regel zur Vorgabe der KMK, nach der bis 50% außerhochschulisch erworbene 5

7 Qualifikationen bei Gleichwertigkeit angerechnet werden können. Hierin sehen die Gutachter einen Mangel. Zugangsvoraussetzungen und Übergänge Die Zulassungsvoraussetzungen entsprechen dem er Hochschulgesetz. Demnach ist für den Bachelorstudiengang grundsätzlich die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife Voraussetzung ( 10 des BerlHG Allgemeine Studienberechtigung ). Die geeigneten Berufsausbildungen für eine fachgebundene Studienberechtigung sind gemäß 11 BerlHG in 6 der Studienordnung Modemanagement (B.A.) festgehalten und insbesondere Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Modellmacher/in, Maßschneider/in, Modeschneider/in, Kürschner/in, Produktgestalter/in Textil, Modist/in, Betriebswirt/in Textil. Für den Teilzeit-Studiengang Modemanagement (B.A.) muss als Zulassungsvoraussetzung bei Studienbeginn eine mindestens dreijährige Berufstätigkeit vorliegen. Die Ungleichbehandlung der beiden Bewerbergruppen wirft Fragen auf. Da die gesetzlich geforderten Anforderungen an die Bewerber für ein Vollzeitstudium, die kein Abitur oder eine entsprechende Hochschulzugangsberechtigung haben, durch die Liste der genannten Berufe konkretisiert wurden, stellt sich die Frage, warum die Anforderungen an die Teilzeitstudierenden nicht gleichlautend formuliert werden. Die Gutachter sehen hier einen Mangel, weil nicht konkret festgelegt ist, welche einschlägigen Vorkenntnisse Teilzeitstudierende mitbringen müssen und welche Beschäftigungsfelder hierfür in Frage kommen. Zudem müssen Teilzeitstudierende Eignungsprüfungen absolvieren, deren Inhalte jedoch vage bleiben. Hierin sehen die Gutachter einen Mangel. Sie erbitten, die Anforderungen für die Zulassung transparent zu machen und dem Vollzeitstudium anzupassen. Für den Masterstudiengang wird ein erster berufsqualifizierender Abschluss auf dem Gebiet der Medien, beispielsweise Mediadesign, On-Air Design, Animation, Informatik, Film- und Fernsehwissenschaft oder AV-Medienwissenschaften vorausgesetzt. Das Zulassungsverfahren für den Masterstudiengang (festgelegt unter der Studien- und Prüfungsordnung, Anhang 7) umfasst eine ausführliche Bewerbung inklusive Abschlusszeugnis und einen tabellarischen Lebenslauf mit Lichtbild. Des Weiteren ist ein Motivationsschreiben einzureichen, das die Gründe darlegt, die zu einer Fortsetzung der Hochschulausbildung im Studiengang Mediadesign veranlassen. Ferner ist eine Mappe mit zehn freien, hochwertigen Arbeiten einzureichen. Hier empfehlen die Gutachter, die Mappe als Auswahlkriterium zu überdenken oder präziser zu definieren, was hochwertige Arbeiten kennzeichnet. Um das Niveau der Bewerber zu sichern, erscheint die zumindest ergänzende Nutzung anderer Methoden wie strukturierte Interviews und Proposals für die Masterthesis angebracht. Abschlüsse und Bezeichnungen Der Bachelorstudiengang Modemangement führt zum Abschluss Bachelor of Arts, der Masterstudiengang Mediadesign zum Abschluss Master of Arts. Die Bezeichnungen der Studiengänge und der Abschlüsse sind mit Einschränkungen, die unter Punkt 2. und. erläutert werden, zutreffend. In der Antragsdokumentation wurde der Masterstudiengang als nichtkonsekutiv aufgeführt. Bei der Begehung wurde deutlich, dass der Studiengang als weiterbildend einzuordnen ist. Diese Einordnung entspricht nur teilweise den Vorgaben, da die Hochschule bislang keine qualifizierte berufspraktische Erfahrung von in der Regel nicht unter 6

8 einem Jahr als Zugangsvoraussetzung vorschreibt. Hierin sehen die Gutachter einen Mangel (siehe auch Punkt.10) In beiden Studiengängen sind den Strukturvorgaben im Umfang entsprechende Abschlussarbeiten vorgesehen (mit einer Bachelorarbeit von 12 CP und einer Masterarbeit von 24 CP. Der Bachelor ist als erster berufsqualifizierender Abschluss konzipiert (s. Punkt 1.1.2). In der Prüfungsordnung oder den landesrechtlichen Bestimmungen sind Übergänge aus Studiengängen des alten Graduierungssystems geregelt. Modularisierung und Leistungspunkte Die Studiengänge sind durchgehend modularisiert und mit einem Leistungspunktesystem versehen. Die Module fassen thematisch und zeitlich abgerundete, in sich geschlossene und mit Leistungspunkten belegte Studieneinheiten zusammen. Die Arbeitsbelastung der Studierenden wird mit 0 Stunden pro Leistungspunkt berechnet. Dies ist in der Rahmenprüfungsordnung für die Bachelor- und Masterstudiengänge an der MD.H in 14 (Leistungspunkte, Band II, Anhang 5) geregelt. Die Modulgröße unterschreitet 5 CP in der Regel nicht. (Eine Ausnahme bilden hier die Sprachmodule mit einer Modulgröße von CP, was von der Hochschule vor Ort begründet und von den Gutachtern als sinnvoll im Sinne der Modularisierung betrachtet wird.) Allerdings ist ein Mangel darin zu sehen, dass im Bachelorstudiengang eine große Zahl von Modulen mit mehr als einer Prüfung abgeschlossen wird. Denn hier entstand bei den Gutachtern der Eindruck, dass jede Lehrveranstaltung geprüft wird. Hierfür gibt es bislang keine (didaktische) Begründung. Die Gutachter erbitten nachvollziehbare Begründungen für die Modulteilprüfungen und/oder eine Anpassung des Prüfungssystems, so dass Module grundsätzlich mit nur einer Prüfung abgeschlossen werden können. (s. Punkt 1.5.) Generell erscheinen den Gutachtern die Inhalte der Module noch zu inkonsistent und teilweise unzureichend formuliert. So werden in vielen Fällen die Modulinhalte in Prosa beschrieben, jedoch nur kurz die intendierten Lernziele (Qualifikationsziele) und Kompetenzen angerissen. Auch weicht die Struktur der Modulbeschreibungen teilweise voneinander ab. Daher wird empfohlen, die Modulbeschreibungen von zentraler Stelle redaktionell prüfen zu lassen, um die Beschreibungen konsistent zu machen und die intendierten Lernziele und Kompetenzen genauer zu beschreiben. Eine genauere Beschreibung von intendierten Lernergebnissen könnte hier z.b. mittels des Differenzierungsfilters "kennen, können beherrschen" für mehr Klarheit sorgen. Auch die Standard-Formatvorlagen für Modulbeschreibungen enthalten nicht alle die von der KMK vorgesehenen Kategorien, worin die Gutachter einen Mangel sehen. So sehen die Gutachter folgenden Überarbeitungsbedarf bei den Modulbeschreibungen: Die Modulbeschreibungen müssen kompetenzorientiert formuliert werden. Dabei sind intendierte Lernergebnisse und die Lehrinhalte zu differenzieren und aufeinander abzustimmen; Modulverantwortliche und Lehrende sollten sichtbar gemacht werden, weil für die Gutachter nicht erkennbar war, dass die Modulverantwortung bei hauptamtlich Lehrenden liegt (S.47, S. 66); 7

9 die Verwendbarkeit muss ausgewiesen werden; Prüfungsformen (oder potentielle Prüfungsformen) und Studienleistungen müssen unter der Rubrik Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten deutlich gemacht werden. Der Bachelorstudiengang schreibt ein Praxissemester vor (s. Punkt 1.). Die Studiengangskonzeptionen sehen keine expliziten Zeitfenster für einen Auslandsaufenthalt vor. Den Studierenden wird jedoch genügend Unterstützung zuteil, um Mobilität zu ermöglichen. Die wechselseitige Anerkennung von Modulen ist in der Rahmenprüfungsordnung für die Bachelor- und Masterstudiengänge an der MD.H in 20 (Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, Band II, Anhang 5) entsprechend der Lissabon- Konvention geregelt Erfüllung landesspezifischer Strukturvorgaben Den landesspezifischen Vorgaben wird entsprochen. In beiden Studiengängen werden die Studierenden durch geeignete Lehrangebote (z.b. dem Fachgebiet 2: Unternehmensführung zugehörigen Module im Studiengang Modemanagement (B.A.)) auf eine Existenzgründung vorbereitet. Entsprechend der fachlichen Ausrichtung der Hochschule kommen multimediale Instrumente und Methoden umfangreich zur Anwendung Erfüllung weiterer Anforderungen entfällt 1. Studiengangskonzept (Kriterium 2., Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2. ist zum Teil erfüllt. Die Studiengangskonzepte umfassen generell die Vermittlung von Fachwissen, von fachübergreifendem Wissen (vor allem durch interdisziplinäre Projekte mit anderen Studiengängen, und die Vermittlung von Fremdsprachenkompetenzen im Bachelor und dem Modul Kulturwissenschaften im Master) und von fachlichen, methodischen und generischen Kompetenzen. Sie sind im Hinblick auf die formulierten Qualifikationsziele mit den unter Punkt 2. und. aufgeführten Einschränkungen stimmig aufgebaut und sehen adäquate Lehr- und Lernformen vor (s. auch Punkt 1.2). Der Bachelorstudiengang sieht ein Praxissemester im 6. Fachsemester vor. Hierbei werden 0 CP erworben. Die Praxisstellen sollen durch die Studierenden selbst gesucht werden, wobei der Karriereservice und die Lehrenden im Problemfall Hilfestellung leisten. Die Studierenden wählen einen Lehrenden der Hochschule als Betreuer aus. Die Praxisstellen werden durch die Hochschule hinsichtlich ihrer fachlichen Eignung überprüft. Explizite Mobilitätsfenster sind nicht vorgesehen, jedoch besteht generell die Möglichkeit, ein Auslandsstudium zu absolvieren. Auch ist ein Ableisten des Praxissemesters im Ausland möglich. 8

10 Zur Anerkennung und Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen sowie außerhochschulisch erworbener Qualifikationen siehe Der Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen ist in der allgemeinen Prüfungsordnung unter 1 (Band ii, Anhang 5) geregelt. Die Umsetzung der Studiengangskonzepte ist gewährleistet. 1.4 Studierbarkeit (Kriterium 2.4, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.4 ist zum Teil erfüllt. Die Gutachter sehen die Studiengänge generell als studierbar an. Allerdings berichten die Studierenden des Masters, dass es teilweise schwer war, Berufstätigkeit und Studium zu vereinbaren, wobei sie unterstrichen, dass ihnen der Masterstudiengang als berufsbegleitend studierbar dargestellt wurde. In diesem Zusammenhang hätten sich die Studierenden mehr Flexibilität seitens der Hochschule gewünscht. (s. Punkt.4 und.10) Die entsprechenden Eingangsqualifikationen werden ausreichend berücksichtigt. Laut Evaluationsordnung der MD.H. (Band II, Anhang 14) erfolgt für jedes Modul alle drei Jahre eine Überprüfung der studentischen Arbeitsbelastungen, und bei neu eingeführten Modulen bereits nach der ersten Durchführung. Entspricht der tatsächliche Aufwand nicht dem geplanten, findet eine entsprechende Anpassung des Studiengangs durch Überarbeitung statt. Für beide Studiengänge müssen Eignungsprüfungen absolviert werden. Durch den Auswahlprozess werden die erwarteten Eingangsqualifikationen angemessen berücksichtigt. Die Hochschule und die Studierenden berichten von geringen Abbrecherzahlen. Die Unterrichtseinheiten dauern immer ganze Tage; Module werden zumeist im Block unterrichtet, so können Überschneidungen von Veranstaltungen vermieden werden. Nach Aussagen der Studierenden beeinträchtigen Prüfungsdichte und Prüfungsorganisation die Studierbarkeit nicht. Eine nicht bestandene Prüfung kann zweimal zeitnah wiederholt werden. Betreuungsangebote bestehen durch die Mitarbeiter des Rektorats, das Büro für Studienangelegenheiten, die Studienberatung und den Karriereservice. Zudem kann kostenlos das Angebot einer psychologischen Beratung wahrgenommen werden. Auch gibt es ein Mentorenprogramm, in dem Studierende aus höheren Fachsemestern Studienanfänger bei dem Beginn ihres Studiums unterstützen. 1.5 Prüfungssystem (Kriterium 2.5, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.5 ist zum Teil erfüllt. Das Prüfungssystem der Studiengänge wird geregelt durch die Rahmenprüfungsordnung für die Bachelor- und Masterstudiengänge an der MD.H sowie durch die jeweiligen studiengangsspezifischen Prüfungsordnungen. Allerdings fehlen einige Angaben und Erklärungen zum Prüfungssystem, worin die Gutachter einen Mangel sehen: 9

11 So sollten Form und Umfang der vorgesehenen Modulprüfungen den Modulen zugeordnet werden und in den offiziellen Dokumenten der Hochschule transparent werden. Einige Module schließen ohne Prüfung ab. Dies erscheint aus Sicht der Gutachter sachlich und inhaltlich noch nicht nachvollziehbar. Deshalb werden Erläuterungen der Hochschule erbeten. Die Prüfungsformen werden zwar in der Rahmenprüfungsordnung skizziert, ein Bezug der im Modulhandbuch bezeichneten Prüfungsarten zu den in den Ordnungen genannten ist jedoch nicht immer eindeutig möglich (s. auch Punkt 1.2.2). Die Gutachter bemängeln dies und erbitten eine klare, in allen Dokumenten zur Anwendung gelangende Bezeichnung der Prüfungsformen und -umfänge. Für den Bachelorstudiengang wird aufgrund der großen Anzahl an veranstaltungsbezogenen Prüfungen infrage gestellt, ob die Prüfungen modulbezogen und wissensund kompetenzorientiert sind (s ). Die Gutachter sehen hierin einen Mangel und erbitten eine Anpassung des Prüfungssystems, so dass Module grundsätzlich mit nur einer Prüfung abgeschlossen werden können. Die Ausnahmen sind nachvollziehbar didaktisch zu begründen. Der Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderung in Prüfungsangelegenheiten ist in 1 der Ordnung über Rechte und Pflichten der Studierenden an der MD.H. geregelt (s. Punkt 1.4). Die vorgelegten Prüfungsordnungen sind genehmigt und in Kraft gesetzt, womit die Rechtsprüfung nachgewiesen wurde. 1.6 Studiengangsbezogene Kooperationen (Kriterium 2.6, Drs. AR 25/2012) entfällt 1.7 Ausstattung (Kriterium 2.7, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.7 ist zum Teil erfüllt. Personelle Ausstattung und Personalentwicklung Die von der Hochschule eingereichten Unterlagen genügen nicht, um ein klares Bild über die personelle Ausstattung der beantragten Studiengänge zu gewinnen. Für den Bachelorstudiengang Modemangement sind für die drei Standorte insgesamt 6 professorale Stellen mit insgesamt 16,8 SWS besetzt. Hinzu kommen 8 festangestellte Dozenten und 8 Lehrbeauftragte mit insgesamt 51 bzw. 26,4 SWS. Es fehlt eine Aufschlüsselung der vorhandenen personellen Ausstattung bezogen auf die Standorte. Für den Masterstudiengang Mediadesign sind 6 professorale Stellen besetzt mit zusammen 5,4 SWS. Hinzu kommen 5 festangestellte Dozenten mit insgesamt 25,5 SWS und 16 Lehr- 10

12 beauftragte mit zusammen 99 SWS. 1 Auch hier wird nicht klar, welche Lehrenden an welchem der Standorte wirken bzw. wirken sollen. Zudem werden möglicherweise vorhandene Überschneidungen mit dem gleichnamigen Bachelorstudiengang nicht deutlich. Insgesamt blieb intransparent, ob an den drei Standorten die Lehre überwiegend von Professoren oder Dozenten, die die Berufungsvoraussetzungen erfüllen, erbracht wird. Die Gutachter bemängeln dies, und erbitten für beide Studiengänge eine Lehrverflechtungsmatrix, aus der die Aufteilung der Lehrenden auf die Standorte ebenso hervorgeht wie der professorale Anteil in den Modulen an den einzelnen Standorten. Zudem bitten Sie um Offenlegung der Personalplanung bis hin zur Vollbesetzung. Aufgrund dieser mangelnden Darstellung des Lehrkörpers (es fehlen z.b. auch Angaben zu den Modulverantwortlichen und den Studiengangsleitern) können die Gutachter somit zum Zeitpunkt nicht feststellen, ob eine adäquate Durchführung der Studiengänge hinsichtlich der qualitativen und quantitativen personellen Ausstattung gesichert ist. Auch bedauern sie, dass bei der Begehung kein Professor aus dem Bereich Modemangement anwesend war, und dass die Darstellung des Personals insgesamt uneinheitlich und wenig transparent ist. Die Gutachter empfehlen, in Bezug auf den Studiengang aussagekräftige und vergleichbare Profilbeschreibungen der Dozenten (aktuelle Veröffentlichungen, Ausstellungen, etc.) bereitzustellen. Außerdem erbitten die Gutachter die Nachreichung eines Organigramms der Organisation, das unter anderem die Studiengangsleitungen für jeden Standort und Studiengang und die Vernetzung der drei Standorte aufzeigt. Räumliche und sächliche Ausstattung Der Studiengang Modemangement (B.A.) wird an allen drei Standorten und der Studiengang Mediadesign (M.A.) zurzeit nur in angeboten. Die Vor-Ort-Begehung fand aus organisatorischen Gründen am Standort statt. Nach Auskunft der MD.H verfügen die Standorte jeweils über die gleiche technische Ausstattung. Den Antragsunterlagen war eine Inventarliste beigefügt, die nicht besonders aufschlussreich ist. Die Gutachter konnten sich zwar bei der Begehung überzeugen, dass die Nutzbarkeit von Räumen, Studios, Sachmitteln, Informationstechnologie, Literatur und weitere Ausstattung gewährleistet ist und diese sicherstellt, dass die intendierten Lernziele vermittelt werden können. Die räumliche Ausstattung an den Standorten und ließ sich allerdings nicht beurteilen, da entsprechende Unterlagen fehlen. So sehen die Gutachter einen Mangel darin, dass Informationen über die Ausstattung aller Standorte nicht Bestandteil der Unterlagen waren und bitten um Nachreichung. Hierzu gehören Informationen über den Zugang zur Literatur inklusive Primärliteratur, da eine gewisse Grundlagenliteratur unerlässlich erscheint. Maßnahmen zur Personalentwicklung und -qualifizierung werden nicht genannt. Da aber fast alle Lehrenden parallel zur Ihrer Tätigkeit an der MD.H in der Wirtschaft tätig sind, scheint ein solches Angebot nicht von großer Wichtigkeit zu sein. 1 Die kleinteilige SWS-Berechnung in beiden Studiengängen ergibt sich aus den Unterrichtsmodellen bei denen viel Blockunterricht vorgesehen wird. 11

13 1.8 Transparenz und Dokumentation (Kriterium 2.8, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.8 ist erfüllt. Informationen zu den Studiengängen, Studienverläufen, Prüfungsanforderungen und die Zugangsvoraussetzungen einschließlich der Nachteilsausgleichsregelungen für Studierende mit Behinderung sind dokumentiert und veröffentlicht. Die erforderlichen Ordnungen liegen vor. 1.9 Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Kriterium 2.9, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.9 ist zum Teil erfüllt. Ein verbindliches Konzept, welches die Details der Qualitätssicherung von der Erhebung der Daten bis zu Auswertung und Umsetzung von Änderungen verbindlich vorgibt, liegt mit der Evaluationsordnung (Band II, Anhang 14) vor. So bestimmt die Hochschulleitung für jeden Studienstandort ein Mitglied der Hochschulleitung als zuständigen Beauftragten für die Organisation und Durchführung der Qualitätssicherung für den jeweiligen Studienstandort. Die MD.H führt regelmäßige Evaluationen ihrer Lehrveranstaltungen durch. Hierzu gehören auch Untersuchungen zur studentischen Arbeitsbelastung. Ergänzend zu den Evaluationen einzelner Lehrveranstaltungen führt der Karriereservice der MD.H Evaluationen gesamter Studienprogramme in Form einer Absolventenbefragung durch. Die entsprechenden Fragebögen wurden den Antragsunterlagen allerdings nicht beigefügt. So bleibt z.b. unklar, wie die Berechnung des Workloads evaluiert wird. Hierin sehen die Gutachter einen Mangel. Laut Hochschule werden die Ergebnisse der Evaluationen in Form eines Selbstberichts veröffentlicht. Zudem gibt die MD.H an, mit monatlichen Gesprächen zwischen Studierendenvertretern und Vertretern der Hochschulleitung an jedem Standort einen Raum zu schaffen, um etwaige Probleme diskutieren zu können. Die Studierenden berichten, dass Ihre Kritik - gerade in Bezug auf personelle Fragen kurzfristig aufgenommen und Verbesserungen herbeigeführt wurden. Bei der Vor-Ort-Begehung konnten die Studierenden jedoch nicht bestätigen, dass Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluationen mit ihnen rückgekoppelt werden. Hier sehen die Gutachter einen Mangel und erbitten Informationen, wie die Rückkopplung der Ergebnisse mit den Studierenden sichergestellt wird Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Kriterium 2.10, Drs. AR 25/2012) Siehe Punkt Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit (Kriterium 2.11, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.11 ist zum Teil erfüllt. 12

14 Konzepte zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit liegen nicht vor. Die Hochschule verweist stattdessen auf die Eignungsfeststellung, bei der die Bewerber aufgrund ihrer Kenntnisse ausgewählt würden, Geschlecht oder kultureller Hintergrund spielten dabei keine Rolle. Hierin sehen die Gutachter einen Mangel, weil Konzepte der Hochschule vorgelegt werden müssen und dargestellt werden muss, wie diese im den Studiengängen umgesetzt werden. Die Belange von Studierenden mit Behinderungen werden in 1 der Ordnung über Rechte und Pflichten der Studierenden an der MD.H. geregelt. Zudem besteht ein Stipendienprogramm, mit dem begabte, jedoch finanziell benachteiligte Studierende gefördert werden sollen. Ab dem WS 2011/12 wird auch das Deutschlandstipendium eingeführt. 1

15 2 Modemanagement (B.A.) 2.1 Qualifikationsziele des Studiengangskonzeptes (Kriterium 2.1, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.1 ist erfüllt. Siehe Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Kriterium 2.2, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.2 ist zum Teil erfüllt Erfüllung der Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse Das Konzept des Bachelorstudiengangs beinhaltet nur teilweise eine Wissensverbreiterung und Wissensvertiefung in einer der Qualifikationsstufe angemessenen Weise. Wissen und Verstehen der Bachelorabsolventen bauen auf der Ebene der Hochschulzugangsberechtigung auf und gehen über diese wesentlich hinaus. Der Studiengang gliedert sich in die Kernbereiche "Studium Generale", "Unternehmensführung", "Produktmanagement", "Markenmanagement", "Projekte". Die Abschlussarbeit ist sehr stark darauf ausgerichtet, die Absolventen auf Tätigkeitsfelder in Mode- und Textilunternehmen, darüber hinaus aber auch in angrenzenden modeaffinen Feldern, z.b. Medien, Kommunikation, Agenturen vorzubereiten. Der Studiengang vermittelt instrumentale, systemische und kommunikative Kompetenzen entsprechend der jeweiligen Qualifikationsstufe. Die instrumentalen und systemischen Kompetenzen bestehen vornehmlich darin, ihr im Studium erworbenes Wissen zur Lösung von Arbeitsaufgaben und Problemstellungen in dem anschließend ausgeübten Beruf anzuwenden. Die systemischen Kompetenzen bestehen außerdem z.b. darin, ihr Fachwissen stetig horizontal, vertikal und lateral zu erweitern, ständig weiterführende Lernprozesse zu gestalten und daraus wissenschaftlich fundierte Urteile auf Basis gesellschaftlicher und ethischer Erkenntnisse abzuleiten. Die Absolventen verfügen über ein kritisches Verständnis der wichtigsten Theorien, Prinzipien und Methoden ihres Fachgebietes und sind in der Lage, aktuelle Fachliteratur aufzugreifen und in ihre Arbeitsprozesse anzuwenden. Gesellschaftliche und ethische Erkenntnisse werden dabei in den Fächern mit einbezogen. Kommunikative Kompetenzen und ihre Anwendung erlernen die Bachelorstudierenden u.a. in Gruppenarbeit und kleinen Seminare in denen sie auch Verantwortung in einem Team übernehmen. Somit sind sie befähigt, fachbezogene Positionen und Problemlösungen zu formulieren und argumentativ zu verteidigen. Die Absolventen erwerben zwar Wissen und Verstehen der wissenschaftlichen Grundlagen ihres Lerngebiets durch den Besuch und die Vor- und Nachbereitung von Vorlesungen. Sie vertiefen in verschiedenen Praktika und dem Praxissemester ihr Wissen. Dennoch scheinen einige wichtige Elemente des Curriculums nicht mit der nötigen inhaltlichen Tiefe behandelt zu werden z.b. im Bereich Nachhaltigkeit in der textilen Wertschöpfungskette, bekleidungs- 14

16 physiologische Grundlagen und Sportmode. Hierin sehen die Gutachter einen Mangel und erwarten, dass diesen Teilaspekten im Studienangebot ein größerer Umfang eingeräumt wird. Die Thematisierung der Nachhaltigkeit sollte sich nicht nur vornehmlich auf CSR- Maßnahmen beziehen, sondern ökologische Aspekte der Produktion von der Fasergewinnung bis zum fertigen Produkt umfassen. Dazu gehören auch die gesetzlichen Kennzeichnungen und Regelungen für Textilien und Bekleidung sowie Verbraucherschutzsignets und Öko-Labeling. Das Modul Corporate Social Responsibility sollte entsprechend weiter ausdifferenziert werden, ebenso das Modul Fachgebiet : Produktmanagement Produkt- und Kollektionsplanung. Auch in wenigstens eines der vier Praxisprojekte sollten Aspekte der Nachhaltigkeit integriert werden. Da der Anteil von Sportmode und funktioneller Bekleidung heute einen bedeutenden Marktanteil hat, gehört auch eine Auseinandersetzung mit bekleidungsphysiologischen Grundlagen und Eigenschaften von funktionellen Textilien als Teil der Warenkunde in das Studium. Dafür sollte das Modul Fachgebiet : Produktmanagement weiter ausdifferenziert werden und dieser Thematik Raum geboten werden im Modul Fachgebiet : Produktmanagement Produkt- und Kollektionsplanung. Bezogen auf die angestrebten Positionen der Absolventen in der Wirtschaft sind insbesondere Inhalte im Bereich Sourcing und Beschaffung in die einzelnen Module zu integrieren. Dies kann ggf. durch spezifische Module oder auch durch eine veränderte inhaltliche Ausgestaltung bestehender Module erfolgen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass neben Fragestellungen der Analyse einzelner Beschaffungsmärkte (z.b. China, Bangladesch) auch auf die Prozesse des betrieblichen Außenhandels wertzulegen ist. Hierbei sollte auf rechtliche, steuerliche und finanzierungsorientierte Aspekte von betrieblichen Außenhandelsbeziehungen Wert gelegt werde. Generell sollten die angeführte Fachliteratur und die Warenkundesammlung der Ausdifferenzierung und Erweiterung der Modulinhalte angepasst werden, oder es sollte auf die Nennung von Fachliteratur verzichtet werden, um die Literaturauswahl der Maßgabe der Dozenten zu überlassen. Siehe Erfüllung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben Siehe Erfüllung landesspezifischer Strukturvorgaben Siehe Erfüllung weiterer Anforderungen entfällt 2. Studiengangskonzept (Kriterium 2., Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2. ist zum Teil erfüllt. Das Konzept des Bachelorstudiengangs umfasst die Vermittlung von Fachwissen, von fachübergreifendem Wissen und den Erwerb von fachlichen, methodischen und generischen Kompetenzen. Im Einzelnen werden die Qualifikationsziele in der Modularisierung des Studiengangs in den Schwerpunkten Studium Generale, Unternehmensführung, Produktmanagement, Markenmanagement, Projekte und Praxissemester (im Vollzeit-Studiengang) um- 15

17 gesetzt. So gliedert sich jedes Semester in eine Reihe dieser Schwerpunkt (bzw. Fachgebiete) und deren dazugehörigen Module. Dementsprechend verteilen sich die inhaltlichen Kompetenzen der Absolventen auf mehrere Bereiche. Dies sind im Wesentlichen Unternehmensführung, Produktmanagement und Markenmanagement (z.b. umfasst der Bereich Unternehmensführung im. Semester die drei Module Management und Organisation, Recht und Public Relations). Die methodischen und die persönlichen Kompetenzen werden u.a im Praxissemester sowie in den Modulen Praxisprojekt, Interkulturelle Kompetenzen, Sprachen und der Bachelor-Arbeit erworben. Auch im ersten Semester werden die Grundkenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens und somit methodische und die persönlichen Kompetenzen vermittelt. Allerdings sind die Gutachter der Auffassung, dass die Grundausrichtung und somit die Bezeichnung des Bachelors überdacht werden sollte, da die Managementanteile im Studiengang recht gering erscheinen, um den Namen zu rechtfertigen. Dies wird als Mangel betrachtet. Laut Einschätzung der Gutachter scheint es sich hier eher um ein Studium der Modekommunikation zu handeln. Bei unveränderter Studiengangsbezeichnung müssten z.b. Bereiche wie Sourcing und Controlling, aber auch VWL und die Wertschöpfungskette der Textilproduktion und Distribution ausgebaut und diese Aspekte in den Modulbeschreibungen deutlicher werden. Auch müsste die Spezifizierung des Textilbereichs ausgebaut werden, indem Inhalte zur gesetzlichen Verankerung von Textilien und Bekleidung sowie Inhalte und Ausstattung zur Warenkunde ergänzt werden. Die Alternative zur weitergehenden Ergänzung des Curriculums im Hinblick auf die vorgenannten Aspekte wäre die Änderung der Studiengangsbezeichnung in Modekommunikation. Das Konzept des Bachelors baut auf Unterrichtseinheiten auf, die in der Regel ganze Tage dauern, und Module, die zumeist im Block unterrichtet werden. Daraus resultiert, dass sich die meisten Prüfungen in diesem Studiengang auf die Unit (bzw. Lehrveranstaltung) beziehen. Dies wiederum weist auf ein Modularisierungskonzept hin, das nicht durchgängig den Strukturvorgaben der KMK entspricht. Hierin sehen die Gutachter einen Mangel. Sollte es weiterhin Teilprüfungen geben, muss sichergestellt werden, dass diese nicht ausschließlich an jeweilige Lehrveranstaltungen geknüpft sind, sondern sich auf modulbezogene Inhalte und Kompetenzen beziehen. Alle Modulteilprüfungen bedürfen einer didaktischen Begründung. Des Weiteren schließen einige Module ohne Prüfung ab. Dies erscheint aus Sicht der Gutachter sachlich und inhaltlich noch nicht nachvollziehbar, und deshalb werden Erläuterungen der Hochschule erbeten. Das Konzept des Bachelorstudiengangs ist daher, mit den oben genannten Einschränkungen, in der Kombination der einzelnen Module stimmig in Hinblick auf formulierte Qualifikationsziele aufgebaut und sieht adäquate Lehr- und Lernformen vor. Dennoch empfehlen die Gutachter, Voraussetzungen für das Praktikum zu definieren und einige Prüfungsformen zu überarbeiten. So muss klar ersichtlich sein, welche Prüfungsformen gemeint sind, statt schriftlich und mündlich z. B. wissenschaftliche Hausarbeit, Klausur, Referat, Portfolio, Lerntagebuch, mündliche Prüfung, Projektpräsentation, wobei diese Prüfungsformen die zu erwerbenden Kompetenzen der Module widerspiegeln sollten. Module dürfen überdies nicht ohne Modulprüfungsleistung und ohne prüfungsrelevante Studienleistungen sowie ohne Bewertung durchgeführt werden, auch wenn die Modulprüfung nicht benotet wird. (siehe hierzu auch Punkt 2.2.2). Neben den grundsätzlichen Zulassungsvoraussetzungen die sich nach 10 BerlHG richten, 16

18 beinhaltet das Zulassungsverfahren in dem Vollzeit- und Teilzeit-Studiengang einen auf diesen Studiengang abgestellten Eignungstest. Dieser Test besteht aus mehreren Teilen. Für den Vollzeit-Studiengang werden das Allgemeinwissen und logische Denkvermögen überprüft. Die Verständnisfragen konzentrieren sich auf die Bereiche Mode, Marketing, Medien, Werbung, Management und Kommunikation. Ferner wird ein Letter of Intent gefordert. Der Eignungstest soll über die verschiedenen Kriterien der Eignung der Studienbewerber Auskunft geben. Beim Teilzeit-Studiengang Modemanagement (B.A.) ist für die Zulassung eine Berufstätigkeit notwendige Voraussetzung. Im Eignungstest für den Teilzeit-Studiengang werden die mathematischen und statistischen Kenntnisse abgefragt sowie ein Englischtest durchgeführt. Nach Auffassung der Gutachter sind die Zugangsvoraussetzungen zum Teilzeitbachelor nicht ausreichend festgelegt. So sehen die Gutachter einen Mangel darin, dass weder die Kriterien und die Organisation der Anrechnung für die Praxisanteile der Teilzeitstudierenden noch die konkreten Vorkenntnisse, die Teilzeitstudierende mitbringen müssen, und die branchenspezifischen Beschäftigungsfelder, die in Frage kommen, beschrieben werden. Nach Auffassung der Gutachter müssen die Zulassungsanforderungen denen des Vollzeitstudiengangs entsprechen und dementsprechend geändert werden. Siehe ansonsten Studierbarkeit (Kriterium 2.4, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.4 ist erfüllt. Siehe Prüfungssystem (Kriterium 2.5, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.5 ist zum Teil erfüllt. Siehe Studiengangsbezogene Kooperationen (Kriterium 2.6, Drs. AR 25/2012) entfällt 2.7 Ausstattung (Kriterium 2.7, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.7 ist zum Teil erfüllt. Siehe

19 2.8 Transparenz und Dokumentation (Kriterium 2.8, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.8 ist erfüllt. Wie schon unter Punkt 2. erläutert, sehen die Gutachter derzeit einen gewissen Mangel im Zusammenhang mit der Bezeichnung und dem tatsächlichen Inhalt des Bachelors. So erscheinen die Managementanteile im Studiengang zu gering, um die Bezeichnung Modemanagement zu rechtfertigen (für Details siehe Punkt 2.). Siehe Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Kriterium 2.9, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.9 ist zum Teil erfüllt. Siehe Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Kriterium 2.10, Drs. AR 25/2012) entfällt 2.11 Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit (Kriterium 2.11, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.11 ist zum Teil erfüllt. Siehe Zusammenfassende Bewertung Die Gutachter bewerten den Studiengang konzeptionell insgesamt als noch nicht ganz ausgereift. Für die Rechtfertigung der Studiengangsbezeichnung Modemanagement fehlen wesentliche Elemente im Curriculum. Da zur sächlichen Ausstattung an den Standorten und und der personellen Ausstattung an allen drei Standorten transparente Angaben fehlten, konnte eine ausreichende sächliche und personelle Ausstattung nicht abschließend geklärt werden. Die Gutachter bewerten den Studiengang als gut studierbar und heben die gute Praxisvernetzung hervor. Auch die Betreuungsangebote der Mediadesign Hochschule sowie das Mentorenprogramm werden von den Gutachtern besonders positiv bewertet. 18

20 Mediadesign (M.A.).1 Qualifikationsziele des Studiengangskonzeptes (Kriterium 2.1, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.1 ist erfüllt. Siehe Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Kriterium 2.2, Drs. AR 25/2012) Das Kriterium 2.2 ist zum Teil erfüllt..2.1 Erfüllung der Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse Das zu vermittelnde Wissen und Verstehen im Masterstudiengang baut auf der Bachelor- Ebene auf. Allerdings konnten die Gutachter nicht erkennen, ob und wie hier vertieftes und/oder erweitertes Wissen erlangt wird, das wesentlich über das des Bachelors hinausgeht. Dies liegt unter anderem daran, dass es im Masterstudiengang eine insgesamt sehr offene Studienstruktur gibt, die aus Sicht der Gutachter zu wenig dem konkreten Erkenntnisgewinn der Studierenden im Studienverlauf entspricht. Es sollte konkret dokumentiert werden, wie die Studierenden das Masterniveau erreichen, also wie sie ihr Wissen gegenüber dem Bachelor vertiefen oder erweitern. Weitere Details zu diesem Mangel werden unter Punkt. erörtert. Der Studiengang vermittelt dennoch im Wesentlichen instrumentale, systemische (z.b. durch die cross-mediale Ausrichtung die zur Verzahnung von Design- und Managementkomponenten führt) und kommunikative Kompetenzen (u.a. durch viele Gruppenprojekte, Teamarbeit und Projektstudien) auf Masterniveau. Die Absolventen erhalten die systemischen und kreativen Kompetenzen, ihr im Studium erworbenes Wissen zur Lösung von Arbeitsaufgaben und Problemstellungen in dem anschließend ausgeübten Beruf anzuwenden. Laut Antragsdokumentation befähigt der Studiengang Fachwissen stetig horizontal, vertikal und lateral zu erweitern, weiterführende Lehrprozesse zu gestalten und daraus wissenschaftlich und künstlerisch fundierte Urteile auf Basis gesellschaftlicher und ethischer Erkenntnisse abzuleiten. Das Erreichen dieses Lernziels wird besonders durch die Masterarbeit gezeigt. Über die häufige intensive Kleingruppenarbeit erlangen die Studierenden die Fähigkeit, in einem Team Verantwortung zu übernehmen und ihrer eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen. Dies wurde von den Studierenden bestätigt. Siehe Erfüllung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben Siehe Erfüllung landesspezifischer Strukturvorgaben Siehe

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