Selbstorganisiertes Lernen mit Social Software unterstützen

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1 Selbstorganisiertes Lernen mit Social Software unterstützen Q2P Webinar, Steffen Albrecht Sabrina Herbst Nina Kahnwald

2 Selbstorganisiertes Lernen mit Social Software unterstützen 1. Social Software zur Unterstützung informellen Lernens im Studium 2. Schulungskonzept 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) unterstützen 4. Diskussion

3 Selbstorganisiertes Lernen mit Social Software unterstützen 1. Social Software zur Unterstützung informellen Lernens im Studium 2. Schulungskonzept 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) unterstützen 4. Diskussion

4 1. Unterstützung informellen Lernens im Studium Das Projekt Learner Communities of Practice (LCP) Projektzeitraum: 7/ /2011 Projektförderung: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) Projektleitung: TU Dresden, Medienzentrum Projektpartner: Technische Universität Chemnitz; Hochschule Zittau-Görlitz; Universität Leipzig; Deutsche Telekom Hochschule für Telekommunikation, Leipzig (FH); BPS Bildungsportal Sachsen GmbH

5 1. Unterstützung informellen Lernens im Studium Das Projekt Learner Communities of Practice (LCP) Ausgangslage: E-Learning-Maßnahmen an Hochschulen zielen auf Lehrende und Hochschullehre, Aber: Studium beinhaltet große Anteile selbstorganisierten Lernens Perspektivwechsel zugunsten des Lernens statt des Lehrens ist erforderlich im Zuge dessen rücken die Studierenden, deren Bedürfnisse als Lernende und der Prozess des Studierens aus studentischer Sicht in den Mittelpunkt (vgl. z.b. Schulmeister 2007).

6 1. Unterstützung informellen Lernens im Studium Das Projekt Learner Communities of Practice (LCP) Social Software: Potenzial zur Unterstützung von Lernprozessen, vor allem informeller Art und insbesondere zur individuellen Kompetenzbildung (vgl. Baumgartner 2009) Ausgangsfragen: Welche informellen, studienbezogenen Lernprozesse gehen mit der Nutzung von Social Software durch Studierende einher? Wie können diese im Rahmen der Hochschulbildung unterstützt werden?

7 1. Unterstützung informellen Lernens im Studium Empfehlungen zum Einsatz von Social Software um informelles Lernen Studierender zu unterstützen die Vorkonfiguration Persönlicher Lernumgebungen die Einrichtung eines personalisierten Studierendenportals die Einrichtung umfassender Repositorien auf Basis von Web 2.0 bzw. mit der Nutzung von Social Software-Werkzeugen zur Sammlung von Ressourcen Schulungen zur Erhöhung der Medienkompetenz Studierender im Umgang mit Social Software

8 Selbstorganisiertes Lernen mit Social Software unterstützen 1. Social Software zur Unterstützung informellen Lernens im Studium 2. Schulungskonzept 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) unterstützen 4. Diskussion

9 2. Schulungskonzept Warum Schulungen für die Studierenden? Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit Social Software ( ) there is growing evidence that many young people s actual uses of digital technologies remain rather more limited in scope than the web 2.0 rhetoric would suggest ( ) (Selwyn 2010, S. 18) Information über den Einsatz von Social Software zur Unterstützung von Lernprozessen Praktische Heranführung mit dem Ziel, selbstorganisiertes Lernen zu fördern

10 2. Schulungskonzept Elemente des Schulungskonzeptes Didaktischer Rahmen: Konstruktivismus Flexibles Format: 3 Varianten Informationsveranstaltung Blockseminar Seminar über ein Semester Methoden: Bearbeitung von praktischen Aufgaben Verbindung zum Studium über Fallstudien und Reflexion Debatte über Chancen und Risiken Inhalte: Übernahmefertige Seminarpläne inkl. Lernressourcen Aktualisierung und Anpassung nach Bedarf

11 2. Schulungskonzept (Auszug)

12 2. Schulungskonzept Umsetzung des Schulungskonzeptes Bereits mehrfach an Uni & FH erprobt (BA & MA) Bedarf ist vorhanden, Erfahrungen sind positiv, Vermarktung ist nötig Anknüpfungspunkte: Erstsemestereinführung Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten AQUA / Kompetenzschulung Train the trainer Unterstützung durch LCP-Team Fertiges Schulungskonzept zur Weiternutzung Liste von Ansprechpartner & Anknüpfungspunkten

13 Selbstorganisiertes Lernen mit Social Software unterstützen 1. Social Software zur Unterstützung informellen Lernens im Studium 2. Schulungskonzept 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) unterstützen 4. Diskussion

14 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer PLE unterstützen Selbstorganisiertes Lernen mit einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) unterstützen Einsatzkontext: semesterbegleitende Seminare im WS 2010/2011 und SS 2012 an der TU Dresden, TU Chemnitz und Hochschule Zittau/Görlitz Informationsveranstaltung im SS 2011 an der Hochschule Zittau/Görlitz Praxisbeispiel: Aufbau einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) mit Netvibes

15 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer PLE unterstützen Selbstorganisiertes Lernen mit einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) unterstützen Einsatzkontext: semesterbegleitende Seminare im WS 2010/2011 und SS 2012 an der TU Dresden, TU Chemnitz und Hochschule Zittau/Görlitz Informationsveranstaltung im SS 2011 an der Hochschule Zittau/Görlitz Praxisbeispiel: Aufbau einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) mit Netvibes

16 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer PLE unterstützen Praxisbeispiel: Aufbau einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) mit Netvibes Personal Learning Environments als offene Plattform mit unterschiedlichen interagierenden Social Software- Anwendungen Sie stellen eine offene Lernumgebung dar und eignen sich für vernetzte Inhalte - vernetzt auch im Sinne von sozialen Netzwerken. PLEs sind Systeme, mit deren Hilfe die Lernenden die Planung und Kontrolle ihres eigenen Lernens managen. (Seufert 2007, S. 14)

17 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer PLE unterstützen Praxisbeispiel: Aufbau einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) mit Netvibes Netvibes Mahara (Uni Leipzig) igoogle

18 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer PLE unterstützen Praxisbeispiel: Aufbau einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) mit Netvibes Netvibes Mahara (Uni Leipzig) igoogle

19 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer PLE unterstützen Wie sieht meine Persönliche Lernumgebung aus?

20 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer PLE unterstützen Wie kann ich meine Persönliche Lernumgebung bei Netvibes einrichten? Anmelden und Einloggen Anlegen von Tabs Einfügen von Widgets Einfügen von RSS-Feeds Privatsphäre-Einstellungen/Veröffentlichen von Seiten und Teilen von Inhalten

21 Selbstorganisiertes Lernen mit Social Software unterstützen 1. Social Software zur Unterstützung informellen Lernens im Studium 2. Schulungskonzept 3. Selbstorganisiertes Lernen mit einer Persönlichen Lernumgebung (PLE) unterstützen 4. Diskussion

22 Verwendete Literatur Baumgartner, P. (2009): Die zukünftige Bedeutung von Online-Lernen für lebenslanges Lernen. In: Issing, L.J.; Klimsa, P. (Hg.): Online-Lernen. Handbuch für Wissenschaft und Praxis. München: Oldenbourg, S Schulmeister, R. (2007): Der Student Lifecycle als Organisationsprinzip für E-Learning. In: Keil, R. et al. (Hg.): euniversity Update Bologna. Münster: Waxmann, S Selwyn, N. (2010): A new education for a new digital age? In: Grell, P.; Marotzki, W.; Schelhowe, H. (Hg.): Neue digitale Kultur- und Bildungsräume. Wiesbaden: VS Verlag, S Seufert, S. (2007): Ne(x)t Generation Learning : Was gibt es Neues über das Lernen? In: Seufert, S.; Brahm, T.: Ne(x)t Generation Learning. SCIL-Arbeitsbericht 12, St. Gallen: Swiss Centre for Innovations in Learning, S. 2-20

23 Selbstorganisiertes Lernen mit Social Software unterstützen Learner Communities of Practice Im Web 2.0: Blog: Kontakt: Dr. Steffen Albrecht, Medienzentrum TU Dresden steffen_albrecht[ät]mailbox.tu-dresden.de Sabrina Herbst, M.A., Medienzentrum TU Dresden sabrina.herbst[ät]mailbox.tu-dresden.de Dr. Nina Kahnwald, IHI Zittau, Sektion Hochschuldidaktik nina.kahnwald[ät]tu-dresden.de

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