Alles dreht sich ums Werkzeug TDM vereint Kaufmann, Konstrukteur und Fertiger

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1 Das Magazin für Kunden, Interessenten, Partner und Mitarbeiter von TDM Systems Alles dreht sich ums Werkzeug 4 STRATEGIE TDM vereint Kaufmann, Konstrukteur und Fertiger 8 SOFTWARE TDM Global Line bringt einen Generationensprung 14 PRAXIS Die Vernetzung dreier Welten Interview mit Jivka Ovtcharova, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

2 EDITORIAL INHALT Intelligent und vernetzt Es hört sich logisch an, dass man Hard- und Software, möglichst auch Systeme und Infrastruknische Aufgabe. Im Gegenteil: Die Technik braucht Vernetzen ist aber bei weitem nicht nur eine techturen integrieren soll. Doch gerade das digitale immer den Menschen. Unternehmen, die heute Vernetzen ist eine Herkulesaufgabe. Wenn es erfolgreich sein wollen, brauchen Teamgeist und obendrein die Intelligenz am Arbeitsplatz fördern Kooperationen. Das gilt insbesondere für Firmen, soll, erst recht. Denn über die Jahrzehnte ist in vielen Unternehmen ein wahrer Zoo an Daten und Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen die innovativ sind. TDM Systems ist deshalb eine Systemen gewachsen, die sich oft nur mühsam Hochschule (OTH) Regensburg und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eingegangen. verknüpfen lassen. Wir alle wissen jedoch: Es gibt keine Alternative. Gemeinsam mit anderen IT-Unternehmen, darunter dem Systemhaus Bechtle und der SolidLine Die Wurzeln von TDM Systems reichen bis zur ersten großen Vernetzungswelle, die in den 80er Jahlaboration Lab an konkreten Anwendungen, wie AG, arbeiten wir am KIT in dem Industrie 4.0 Colren unter dem Begriff CIM (Computer Integrated mittelständische Unternehmen von der Smart Manufacturing) bekannt wurde. Bis heute haben Factory profitieren können. Eine intelligente Vernetzung von Herstellern und Forschung zum Vor- wir hartnäckig daran gearbeitet, alles was im engeren und weiteren Sinn zum digitalen Verwalten teil für den Mittelstand. Mehr dazu im Interview von zerspanenden Werkzeugen gehört, digital abzubilden. So haben wir die Basis geschaffen, dass mit Prof. Ovtcharowa vom KIT, auf Seite 14. in einer Fertigungswelt, die an Komplexität immer Wie Vernetzung im Werkzeugdatenmanagement weiter zunimmt, sämtliche wichtige Informationen zu mehr und international verfügbarer Intelligenz zusammenfließen und überall, auf jedem Gerät, führt, zeigen wir Ihnen mit TDM Global Line. Alle mobil oder an der Maschine, in Zukunft auch in der Vorteile unserer Datenbank können Sie damit nun Wolke bereitstehen. Deshalb sprechen wir heute auch in Ihren Tochterunternehmen nutzen und von Tool Lifecycle Management. zwar völlig geräteunabhängig. Diese globale Lösung ist ein großer Schritt in Richtung internationale Fertigungsstandards, Industrie 4.0, Integration und vor allem grenz- und bereichsüberschreitende Collaboration. Womit wir wieder am Punkt wären: Vernetzen fördert die Intelligenz. Wenn Sie auf die richtigen Tools setzen. Ihr Peter Schneck Geschäftsführer TDM Systems TDMessage Die TDMessage ist das Magazin für Kunden, Partner, Interessenten und Mitarbeiter von TDM Systems. Sie erscheint zwei mal pro Jahr und kann über die TDM Systems GmbH bezogen werden. Verantwortlich für den Inhalt Peter Schneck, Geschäftsführer, TDM Systems GmbH Redaktion Daniela Steinhart, Sandra Schneck, TDM Systems GmbH Anne Tritschler, Storymaker GmbH Layout/Grafikdesign Sabine Bräuning, TDM Systems GmbH Kontakt Headquarters TDM Systems GmbH Derendinger Straße Tübingen, Germany Tel Fax Office North America TDM Systems, Inc Penny Lane Schaumburg, IL 60173, USA Tel Fax STRATEGIE 4 TDM vereint Kaufmann, Konstrukteur und Fertiger... Die Welt der Werkzeuge öffnet sich der Industrie 4.0 NEWS 6 Neues rund um TDM Systems und die TDM Software... SOFTWARE 8 TDM Global Line bringt einen Generationensprung Interview mit Adir Zonta Jr., TDM Systems 20 Durchblick im Lager... Das TDM Lagermodul PRAXIS 10 Alles dreht sich ums Werkzeug TDM Anwender Norbert Kempf GmbH, Deutschland Information und Austausch Teilnehmerstimmen vom TDM User Day 2014 TDM INSIDE 13 Webinare für Wichtiges... Interview mit Waldemar Geweiler, TDM Systems 22 Globalisierung der TDM Systems Service- & Supportzentren Vorstellung neues Konzept PARTNER 14 Die Vernetzung dreier Welten... Interview mit Prof. Jivka Ovtcharova, Karlsruher Institut für Technoglogie (KIT) 18 Der Werkzeugverwaltung zu einer ihr angemessenen Priorität verhelfen Interview mit René Taillade, TDM-Vertriebspartner für Frankreich 2 TDMessage TDMessage

3 STRATEGIE TDM vereint Kaufmann, Konstrukteur und Fertiger Die Welt der Werkzeuge öffnet sich der Industrie 4.0. Wie Tool Data Management helfen kann, als Produktivitätsbaustein zwischen Planung und Fertigung die Produktkosten zu senken, demonstrierte TDM Systems-Seniorberater Thomas Mücke auf dem letzten TDM User Day in Erkrath. N ur ganzheitlich betrachtet lassen sich die Prozesse der fertigenden Industrie weiter optimieren. Das ist Kern des Industrie-4.0-Gedankens, eigentlich eine konsequente Weiterentwicklung der Systemlandschaft der letzten Jahre, so Mücke. Es sei letztlich nichts anderes als die Automatisierung und Vernetzung von Produktionsanlagen aus mechanischen und elektrischen Komponenten. Solche Anlagen liefern Informationen in Form vieler Daten. Die Herausforderung besteht darin, sie so aufzubereiten und zu nutzen, dass sie wirtschaftliche Vorteile bringen. Das Tool Data Management spielt nach Mückes Überzeugung eine zentrale Rolle in der Industrie 4.0, um technische und betriebswirtschaftliche Abteilungen zu vernetzen. In vielen Unternehmen existieren heute zwei grundsätzliche Strukturen nebeneinander her: ein technischer Ablauf, realisiert durch PDM- (Product Data Management) oder PLM- (Product Lifecycle Management) Systeme, und ein betriebswirtschaftlicher, gesteuert durch ERP-(Enterprise Ressource Planning) Systeme. chende Werkzeugdaten sieht der Konstrukteur bereits in seinem CAD-System, ob die Fertigung des gewünschten Lochs effizient möglich ist. Voraussetzung sind Werkzeugdaten mit Werkzeuggeometrie und technologischen Informationen über Schnittwerte, Fertigungsverfahren sowie Maschineninformationen. Thomas Mücke: Mit diesen Daten kann der Konstrukteur eine Vorkalkulation durchführen, um die Machbarkeit und die Kosten der Bearbeitungsoperationen zu auszuwerten. Datenfluss ist Voraussetzung für Industrie 4.0 Ein reibungsloser Datenfluss von der Maschine ist die Voraussetzung für Prozessoptimierungen und Einsparungen. Die Vielzahl der Daten in Form von Schnittwerten und Technologieinformationen muss organisiert, gesteuert und gespeichert werden. Dabei helfen Maschinenkonnektoren, die eine Verbindung zur Maschinensteuerung herstellen und so den Rückfluss von beispielsweise Reststandzeiten, Maschinenbelegungen oder Schnittwerten von Werkzeugen ermöglichen. TDM kann diese Daten leicht erfassen und speichern; sie sorgen für einen umfassenden Nutzen in verschiedenen Bereichen, erklärt Mücke und nennt ein Beispiel: Die Reststandzeiten der Werkzeuge lassen sich für eine transparente Lagerplanung nutzen. Sie werden bestandsoptimiert und zeitnah bestellt, das senkt Lagerkosten und Kapitalbindung. Echtzeit-Informationen über Maschinenbelegung und Zustand der Werkzeuge ermöglichen ein flexibles und umsichtiges Einplanen der Fertigungsaufträge auf die Maschinen. Dabei werden Zustand, Einsatz- oder Lagerort der Werkzeuge berücksichtigt. Aufträge lassen sich kurzfristig umplanen und mit Alternativwerkzeugen fertigen, Rüstkosten und -zeiten gehen markant zurück, die Maschinen und Werkzeuge können das tun, was sie sollen: fertigen! Fokus auf den gesamten Kundenauftrag legen Entscheidend ist der Kundenauftrag, betont der TDM- Experte: Je schneller versandfertig desto schneller fakturiert. Die Durchlaufzeit eines Kundenauftrages sollte also so kurz wie möglich sein. Engpassmaschinen mit Materialstau können da alle anderen Erfolge zunichtemachen. Gegensteuern lässt sich durch Alternativ-Arbeitsgänge im Arbeitsplan oder im Fertigungsauftrag. Die notwendigen NC-Programme erfordern eine automatisierte CAM-Programmierung. Eine automatische Feature- Erkennung im CAM-Prozess mit anschließender virtueller Simulation mit Daten aus TDM sorgen für Tempo und gleichbleibende Qualität. Das optimale Einplanen der Fertigungsaufträge auf die passenden Maschinen und Werkzeuge erfordert Entscheidend ist der Kundenauftrag, je schneller versandfertig desto schneller fakturiert. ein vernetztes Denken. Hierfür müssen APS- (Advanced Planning Sceduling) und MES- (Manufacturing Execution System) Systeme integriert werden. Schnelle Informationen aus dem System Wie das in der Praxis aussieht, zeigen einige typische Beispiele. Im Wartungsfall schickt die Maschine eine Information an TDM, welche sie so aufbereitet, dass sich die Stillstandzeit der Maschine planen und minimieren lässt. Wird ein Arbeitsgang auf eine andere Maschine verlegt, kann TDM Werkzeuge sofort wieder für andere Aufträge freigeben und so die Kapitalbindung reduzieren. Durch reale Schnittwerte aus der Maschine können CAM-Systeme die Bearbeitungszeit reduzieren und sie helfen der Konstruktion. Solche Informationen werden in Zukunft auf allen Endgeräten in Echtzeit zur Verfügung stehen. Da die Daten immer dem Fertigungsauftrag zugeordnet sind, lassen sie sich nachverfolgen. Thomas Mückes Fazit: Vernetzung verspricht erhebliche Produktionssteigerungen, da letztlich die Maschine mehr produziert. Ist TDM in die Planungs- und Fertigungssysteme integriert, lassen sich Kundenaufträge gezielt ein- bzw. umplanen und ermöglichen eine zeitnahe Realisierung von Auftragseingang in Umsatzerlöse. TDM als Bindeglied Das Tool Data Management ist vernetzt mit PLM/CAM- Systemen oder BDE/MDE/MES-Systemen, aber auch zum Materialstamm und zu Aufträgen aus dem ERP-System. Echtzeit-Informationen aus der Maschine helfen, die Prozesse beider Bereiche weiter zu optimieren und Produkt- sowie Herstellkosten zu reduzieren. Seit langem ist bekannt, dass bereits in der Konstruktion etwa 70 Prozent der Produktkosten festgelegt werden. Ein Beispiel: Das Ändern eines Lochdurchmessers von 10 auf 10,2 Millimeter erfordert nur einen Mausklick. Wenn aber in der Werkstatt das Werkzeug für den neuen Durchmesser fehlt, entstehen Probleme, die den Prozess stören. Durch Zugriff auf entspre- 4 TDMessage TDMessage

4 NEWS TDM Systems führt Studenten an Industrie 4.0 heran In einem Pilotprojekt wird Software von TDM Fertigungsunternehmen, erklärt Gebietsverkaufsleiter Systems im Labor für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (LFW) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) eingesetzt. Durch das Arbeiten mit unserer Software lernt der Ingenieursnachwuchs viel über die digitalen Anforderungen der Andreas Maier. Als Pionier im Werk- zeugdatenmanagement plant TDM Systems weitere Kooperationen mit Ingenieursstudiengängen und Forschungseinrichtungen, um einen Wissenstransfer zu ermöglichen und um die Verbindung zur Praxis herzustellen. Follow us! Seit Anfang März ist TDM Systems mit einem eigenen Account auf Twitter vertreten. Follower können dort regelmäßig aktuelle Nachrichten aus der Branche und Meldungen, Informationen und Artikel des Unternehmens erhalten. Aber auch auf anderen Social Media Kanälen ist TDM Systems zu finden: Seit April 2014 zeigt das Unternehmen Videos auf dem eigenen YouTube- Kanal. Als Arbeitgeber präsentiert sich TDM Systems auf LinkedIn. Und nicht zuletzt ist TDM Pate des Onlineportals IndustryArena, das weltweit größte Informationsportal für Fertigungstechnik. Im eigenen Newsroom und auf dem Forum Werkzeugverwaltungssysteme informieren regelmäßige Einträge rund ums Thema Tool Data Management das Fachpublikum. TDM Systems erhält ISO 9001 Zertifizierung TDM Systems hat als erstes Deutsches IT-Unternehmen am TQMi Lehrgang teilgenommen und erfolgreich die ISO 9001 Zertifizierung abgeschlossen. Dabei wurde im Rahmen des einjährigen Lehrgangs ein eigenes prozessorientiertes Führungssystem entwickelt und im Betrieb eingeführt. Das ISO-Zertifikat bescheinigt nun die Einführung und Anwendung des Managementsystems für die Bereiche Entwicklung und Lieferung von Softwarelösungen für Tool Lifecycle Management, inklusive Bedarfsanalyse, Consultancy und Verkauf; Inbetriebnahme, Schulung und Beratung; Projektmanagement sowie Serviceleistungen zur Werkzeugdatenerstellung. TDM Systems beim Expertenforum Mannlose Fertigung Bei PLM Industrie 4.0 Collaboration Lab dabei TDM Systems ist Microsoft-Silver-Partner Thomas Mücke, Senior Business Solution Consultant bei TDM Systems arbeitet in einem Konsortium gemein- TDM Systems ist seit Februar 2015 offiziell Mitglied TDM Systems, wird auf dem Expertenforum Mannlose sam mit dem Karlsruher Institut für Technologie im Partner-Netzwerk von Microsoft und hat die Fertigung einen Vortrag zum Thema Industrie 4.0 in der (KIT) und mehreren Softwarelieferanten daran, eine Prüfungen für den Silver-Status mit Erfolg abge- Praxis Durchgängige Prozesse mit Tool Lifecycle Manage- Gesamt-Prozesskette aufzubauen und die Abläufe schlossen. Unsere Kunden profitieren direkt vom ment und NC Simulation zur optimalen Maschinenauslastung halten. Das Forum wird von den Fachmedien mav weiter zu optimieren. Geleitet wird das Projekt PLM Industrie 4.0 Collaboration Lab im Lifecycle Enginee- Kostenreduzierung 4.0 Microsoft-Entwicklungs-Knowhow, denn dieses fließt kontinuierlich in die Qualität und die Innovationen der und Automationspraxis organisiert und findet am 16. Juni ring Solutions Center (LESC) von Professorin Dr. Dr.- TDM-Software. TDM Systems beispielsweise durch 2015 bei der Liebherr-Verzahntechnik GmbH in Kempten Ing. Dr. h. c. Jivka Ovtcharova, Chefin des KIT Instituts Wie können Produkt- und Herstellungskosten mit Microsoft-Lizenzen für Kundendemos und Tests. statt. Es richtet sich zum einen an Zulieferbetriebe in der für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI). integrierten Lösungen gesenkt werden? Das war das Noch in diesem Jahr soll die Gold-Zertifizierung folgen. Metallbearbeitung, Komponentenhersteller und Unter- Folgende Firmen sind bis jetzt an dem Forschungspro- zentrale Thema eines Vortrags von Thomas Mücke nehmen im Maschinen- und jekt beteiligt: auf der Hannover Messe im April Fahrzeugbau sowie in TDM Systems mit TDM Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Forum Industrie der Luftfahrt; zum Geometric mit dem CAM-System CAMWorks 4.0 erläuterte der Senior Business Solution Consul- anderen an Leiter Forcam mit dem MES-System Factory Framework tant bei TDM Systems die Vorteile der vernetzten unternehmensin- Bechtle AG und ihr Systemhaus Solidline Produktionssystematik. Dabei ging Mücke nicht nur terner Fräsab- mit dem CAD System Solidworks und auf die Möglichkeit einer fertigungsgerechten Kons- teilungen und Enterprise PDM truktion ein, sondern auch auf Flexibilität in der Pro- Betriebsleiter, Simus Systems mit duktion bis hin zu einem gesamtheitlichen Verbesse- die Abläufe opti- Classmate Plan rungsprozess durch den Rückfluss an Informationen. mieren wollen. 6 TDMessage TDMessage

5 SOFTWARE Beispiel für den Einsatz von TDM Global Line Standort Europa TDM Global Line bringt einen Generationensprung Zentrale Nordamerika Optimale Werkzeugauswahl: Einfachste Suchfunktion lässt jeden Mitarbeiter das richtige Werkzeug finden. Standort Asien Die letzten Tests laufen, ab August ist es so weit: TDM Global Line geht an den Verkaufsstart. Ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft und Industrie 4.0. Zentral angelegte Werkzeug- und Fertigungsdaten sorgen für weltweit standardisierten Werkzeugeinsatz. Schneller Datenzugriff: Dank 1:1-Performance von jedem Standort weltweit möglich. TDMessage sprach mit Produktmanager Adir Zonta. TDM Global Line ist jetzt schon Handling, intuitiv die Funktionen sind schlanke Client gibt im Wesentlichen Komplettwerkzeugbereich und einen Transparenz. TDM Global Line ist also mit den Basisfunktionen für eine dort vorhanden, wo sie der Anwender nur noch Befehle und erhält Ergebnisse, Werkzeuglistenbereich aufgebaut sein. in vielerlei Aspekten ein Generationen- Demo verfügbar. Machen Sie benötigt. Die Zeit der starren Masken was zu einer hervorragenden Perfor- Anwender können also Komponen- sprung und ein wichtiger Schritt in Rich- einen Termin mit ihrem zustän- ist vorbei; jetzt können Nutzer selbst mance führt. Auch die hochkomprimier- ten aus den Katalogen anlegen und tung Zukunft. digen Verkaufsberater und las- entscheiden wie sie ihre Informations- te, bedarfsorientierte Datenübertragung Komplettwerkzeuge zusammenbau- sen Sie sich das Handling und die sicht gestalten. Die User Experience be- unterstützt die Performance zusätzlich. en. Außerdem verfügt 1.0 bereits über Funktionen von TDM Global Line schreibt das gesamte Nutzererlebnis bei eine einfache Buchungsfunktion des zeigen. der Anwendung einer Software. Mit dem Wie haben Sie das technisch Lagerverwaltungssystems und natür- modernen, reduzierten und intuitiven realisiert? lich über grundsätzliche Funktionen wie Adir Zonta Jr. Softwaredesign wollen wir erreichen, dass sich die Anwender wohl fühlen mit TDM Global Line basiert auf einer 3-Tier-Architektur und folgt den Welt- eine Google-ähnliche Suche. Für viele Kunden sehr wichtig ist die Möglichkeit, TDM Global Line und dass die Software standards im Desktop-Bereich. Es wur- Mandanten und Benutzerrechte zentral Herr Zonta, was bedeutet schnell positive Akzeptanz findet. de mit.net programmiert, wobei uns zu verwalten. Ein weiterer wichtiger As- TDM Global Line? das Wissen durch unsere Microsoft- pekt ist der deutlich verbesserte Know- TDM Global Line wird den Werkzeugda- Für wen ist Global Line interessant? Silver-Partnerschaft sehr hilft. Außer- how-transfer aus der Zentrale in die tenaustausch internationaler Industrie- Grundsätzlich für jeden Kunden. Beim dem können wir mit dieser Technologie Fertigungsstandorte, wodurch langfris- unternehmen mit weltweit verteilten ersten Modul der Global Line Produktli- künftig eine Browserlösung anbieten. tig die Kosten sinken. Fertigungsstandorten extrem beschleu- nie sind es vor allem Kunden mit meh- Und das Beste: Trotz all dieser Neue- nigen. Dies ist nur möglich, weil es soft- reren Fertigungsstandorten. Bei TDM V4 rungen ist TDM Global Line voll kompa- Wie geht es weiter? ware- wie auch anwendungstechnisch teilen sich Server und Client den Re- tibel zur bestehenden TDM-Datenbank, Mit TDM Global Line haben wir sowohl eine neue Generation ist. Ausgewählte chenaufwand. Dafür werden große Da- sodass Kunden problemlos erweitern die Software als auch die Entwicklungs- Kunden werden bis Ende Juli das Sys- tenmengen zwischen Server und Clients können. arbeit auf die Zukunft ausgerichtet. Wir tem auf Herz und Nieren prüfen. Danach hin und her geschoben, was gerade bei betreiben eine agile Softwareentwick- ist es für alle Kunden verfügbar. großen Entfernungen und schlechten Welche Funktionen können die Kun- lung, die transparent ist und klare Ziele Internetverbindungen zu Performance- den von der ersten Version erwarten? verfolgt. Des Weiteren nutzen wir Me- Was ist das Neue? Verlusten führen kann. TDM Global TDM Global Line wird wie TDM V4 in thoden, mit denen auch Microsoft ar- Wir haben den Schwerpunkt auf die Line hat eine neue Struktur und rech- einen Katalogbereich (zuerst Sand- beitet. Entwicklungsschritte und Funk- Software Ergonomie und die User Ex- net hauptsächlich auf dem Server, wo vik Coromant und Walter Kataloge), tionen sind jederzeit nachverfolgbar perience gelegt. Das heißt: besseres auch die zentrale Datenbank liegt. Der einen Komponentenbereich, einen und ermöglichen so Nachhaltigkeit und 8 TDMessage TDMessage

6 PRAXIS Alles dreht sich ums Werkzeug Unsere Nutzungsgrade basieren auf absolut sicheren und reproduzierbaren Prozessen, die sich nur durch ein vernünftiges Werkzeugmanagement im Vorfeld erreichen lassen. die Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse (FMEA) bis hin zur Konstruktion und CNC-Programmierung. Unser ständiges Hauptthema, so Kempf, ist die rüstkostenneutrale Fertigung, die wir mithilfe von TDM abwickeln. Die Maschinen stehen nur noch während der Erstrüstung für ein neues Teil. Alle weiteren Rüstvorgänge erfolgen außerhalb der Maschinen, während die Maschinen das tun, wofür sie gebaut sind: Zerspanen rund um die Uhr. [1] Herr über bis zu 2500 Werkzeuge: Der Lagerroboter im zentralen Werkzeugspeicher von Fastems kennt genau den Lagerort jedes einzelnen Werkzeugs und übergibt es rechtzeitig vor seinem Einsatz an den Kollegen, einen Gantry-Roboter. Die drei wichtigsten Faktoren bei einer Immobilie sind: die Lage, die Lage, die Lage. Und in der Fertigung? Die Antwort weiß Stefan Kempf, Chef des Lohnfertigers Norbert Kempf GmbH: Das Werkzeug, das Werkzeug, das Werkzeug. Die notwendige Kontrolle über die Werkzeuge ermöglicht TDM. Fertigung mit System 2003 investierte Kempf erstmals in ein flexibles Fertigungssystem des Automatisierungsspezialisten Fastems ein Bearbeitungszentrum mit zwölf Maschinenpaletten war die maximale Ausbaustufe erreicht, allerdings noch ohne vorgelagertes Werkzeugmanagement. Daraufhin starteten wir das in der Firmengeschichte größte Vorhaben, das Projekt Kempf 2013 eine neue Fertigungshalle, das Fer- [2] [1] Stefan Kempf, geschäftsführender Gesellschafter der Norbert Kempf GmbH. K ühlschmiermittel scheint in seinen Adern zu zirkulieren: Stefan Kempf ist mit Leib und Seele Chef des Lohnfertigers Norbert Kempf GmbH im saarländischen St. Ingbert. Das Unternehmen beschäftigt etwa 100 Mitarbeiter und fertigt auf 2500 Quadratmetern Fläche Teile und Baugruppen für Kunden aus den Bereichen Pneumatik, Hydraulik, Automotive, Baumaschinen und Prototypenbau. Außerdem stellt Kempf Maschinenpaletten her. Täglich verlassen etwa 2500 Teile den Betrieb. schine und Wäscheleine, gegründet wurde. Seit fünf Jahren ist er alleiniger geschäftsführender Gesellschafter und macht kein Geheimnis aus seinem Erfolgsrezept: Unsere Nutzungsgrade basieren auf absolut sicheren und reproduzierbaren Prozessen, die sich nur durch ein vernünftiges Werkzeugmanagement im Vorfeld erreichen lassen dabei hilft uns TDM. Jahrelang analysierten er und seine Mitarbeiter immer wieder das Sperrlager auf der Suche nach Fehlerursachen. tigungssystem Fastems MSL/CTS und die Einführung des Werkzeugdatenmanagements TDM, das beide flexiblen Fertigungssysteme mit Werkzeugen versorgt. Kern der Anlage ist ein Hochregallager, das die Maschinenpaletten mit den Spannvorrichtungen und das Rohmaterial aufnimmt. Ein Regalbediengerät transportiert die Paletten zu den sieben Bearbeitungszentren oder zu vier Ladestationen zum Bestücken. Im rechtwinklig dazu angeordneten zentralen Werkzeugspeicher finden 2500 Werkzeuge und ein Lagerroboter Platz. Der stählerne Kollege sortiert [3] [2] [3] Dank zuvor festgelegter und von TDM zur Verfügung gestellter Parameter können die Mitarbeiter in der Werkzeugmontage das Werkzeug auch gleich auf Plausibilität prüfen und somit Fehler bei der Montage ausschließen. [4] Sieben in Reih und Glied: Die Werkzeugmaschinen sind auf ihrer Rückseite durch ein Paletten- und Rohmateriallager und auf der Oberseite durch einen Gantry-Roboter verkettet. Auf den ersten Blick nichts Besonderes. Aber ein zweiter Blick lohnt sich. Spätestens, wenn Kempf via Beamer die Ergebnis: 60 bis 70 Prozent aller Fehler entstehen durch schlechtes Werkzeugmanagement, Montagefehler, man- neue Werkzeuge ein und bringt verschlissene Werkzeuge zur Entnahmestelle. Werden Werkzeuge an den Maschinen [4] Auslastung seines Maschinenparks in Echtzeit zeigt, wird gelhaften Rund- oder Planlauf, falsche Einzelkomponenten, gebraucht, übergibt er sie einem Gantry-Roboter, der auf klar: Hier läuft einiges anders. Fast alle Maschinen fertigen oder weil das Werkzeug nicht pünktlich an der Maschine ist. Schienen über den Maschinen fährt und deren Magazine be- rund um die Uhr, der Nutzungsgrad liegt annähernd bei 100 Andere Faktoren spielten nur eine untergeordnete Rolle. stückt. Diese dienen lediglich noch als Puffer. Prozent. Trotzdem keinerlei Hektik in den Hallen, alle wir- Maschinenpaletten und Werkstücke kann ich auch mal Organisiert wird dieser komplexe Werkzeugkreislauf durch ken konzentriert, aber entspannt, kurz: Der Laden läuft. Viele schnell mit dem Gabelstapler durch die Halle zur Maschi- TDM, das sämtliche wichtigen Werkzeugdaten einschließ- Großserienfertiger wären froh, auch nur annähernd in diese ne fahren, aber ohne Werkzeug steht meine Fertigung. Seit lich ihrer Restlaufzeiten kennt und genau weiß, wann und Regionen vorzustoßen. dieser Erkenntnis sind für ihn die drei wichtigsten Vorausset- wo welches Werkzeug gebraucht wird. Wir versehen jedes zungen für eine reibungslose Fertigung: das Werkzeug, das Werkzeug automatisch mit einem RFID-Chip, der alle rele- Sichere Prozesse sind das A & O Werkzeug, das Werkzeug. vanten Daten enthält, erklärt Kempf. Sobald das Werkzeug Stefan Kempf ist seit 1991 im Betrieb, der 1970 von seinem Für jede Bestellung, die hereinkommt, wird ein Prozesspla- am Bearbeitungszentrum ankommt, werden Geometrieda- Vater Norbert im eigenen Wohnhaus, zwischen Waschma- nungsauftrag ausgelöst, vom Produktionslenkungsplan über ten und Standzeiten gelesen. Vor allem aber wird bei ge- 10 TDMessage TDMessage

7 PRAXIS TDM INSIDE brauchten Werkzeugen die verbliebene Standzeit mitgeteilt. Und das System denkt mit. Erreicht ein Werkzeug die Warnstandzeit, liefert der Roboter rechtzeitig ein Schwesterwerkzeug in die Magazinkette. [6] Alles unter Kontrolle: Stefan Kempf kann permanent in Echtzeit die Auslastung seiner Maschinen verfolgen. [7] Ein Gantry-Roboter fährt auf Schienen über sieben verkettete Werkzeugmaschinen. Er holt die benötigten Werkzeuge aus dem Zentrallager und übergibt sie an die Magazine der Maschinen. Verbrauchte und nicht mehr benötigte Werkzeuge liefert er zurück. Die Firma Norbert Kempf ist ein mittelständischer Lohnfertiger mit 100 Mitarbeitern. Mit seinem modernen Maschinenpark von über 20 Bearbeitungszentren beliefert der Mittelständler namhafte Kunden aus der Hydraulik-, Pneumatik-, Baumaschinen- oder Automobilindustrie. Das Spektrum der Werkstücke besteht vornehmlich aus anspruchsvollen, vielachsig bearbeiteten Komponenten und Baugruppen. [6] [5] [7] Unterschied zwischen Neu- und Gebrauchtwerkzeugen Neue und aufbereitete Werkzeuge haben unterschiedliche Standzeiten eine wichtige Erkenntnis, die das System berücksichtigt. An dieser Stelle führt kein Weg an der TDM- Software vorbei, die unterschiedliche Werkzeugzustände erfassen und dem jeweiligen Werkzeug zuordnen kann. Wir wissen auf die Sekunde genau, welche Standzeit jedes Werkzeug noch hat und wie viel Standzeit wir zur Fertigung eines Teils brauchen. 36 Stunden im Voraus führt das System einen Ressourcenscheck aus, wieviel Standzeit eines Werkzeugtyps noch im System ist. Liegt das unter der benötigten Standzeit, bekommt unsere Werkzeugmontage automatisch eine Bedarfsmeldung und erfährt, wann genau das Werkzeug gebraucht wird. Die TDM-Software hilft auch dabei, die Werkzeuge sicher einsatzbereit zu machen. Die Einstellgeräte dienen nämlich nicht nur der Werkzeugmontage. Sie erhalten von TDM über eine Schnittstelle zahlreiche, zuvor festgelegte Merkmale der Werkzeuge, die eine Plausibilitätsprüfung ermöglichen. Dieser Abgleich zwischen realen Daten und den im TDM hinterlegten Solldaten stellt sicher, dass nur perfekt montierte Werkzeuge ins System gelangen. Kempf: Ein zentraler Punkt für eine sichere Fertigung. Fazit: TDM verwaltet und steuert die Werkzeuglager bei Kempf. Im Fokus steht dabei die Versorgungssicherheit der Maschinen mit Werkzeugen. Engpässe und Probleme meldet TDM bereits weit im Vorfeld, sodass rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Die auftragsorientierte Werkzeugbereitstellung und Vorbereitung außerhalb der Maschinen vermeidet Folgerüstzeiten. So erreicht Stefan Kempf trotz durchschnittlich einem neuen Teil täglich eine fast 100-prozentige Auslastung seiner Maschinen. Webinare für Wichtiges Seit 2013 bietet TDM monatlich abwechselnd auf Deutsch und Englisch Webinare rund um die TDM-Software an. Moderiert werden sie von Waldemar Geweiler, langjähriger Servicetechniker, der als Praktiker viele Teilnehmer persönlich kennt. Er informiert über Neuigkeiten, frischt Wissen auf und gibt Tipps. Die Webinare sind Bestandteil des TDM-Wartungsvertrags, der außerdem Zugang zu neuen Software-Releases, der FAQ-Datenbank und dem Service Desk bietet. Herr Geweiler, welche Themen behandeln Sie in Ihren Webinaren? Es geht immer um die TDM-Software und ihre Module. Dabei fließen auch Wünsche unserer Kunden ein. In der Regel gibt es drei thematisch aufeinander aufbauende Teile. Typische Beispiele sind die Einführungen in das Basismodul, der Zusammenbau eines Komplettwerkzeugs und der Formulargenerator. Die Webinare gibt es seit etwa zwei Jahren, wer nimmt daran teil? Ausschließlich Bestandskunden mit gültigem Wartungsvertrag. Anfangs hatten wir bis zu 90 Teilnehmer, aber das war natürlich auch der Neuigkeitseffekt. Für viele war es das erste Webinar, an dem sie überhaupt teilnahmen. Mittlerweile hat sich das auf 30 bis 60 Teilnehmer eingependelt. Wie ist die Resonanz? Sehr gut, wir bekommen viel Zustimmung. Besonders gelobt wird, dass man sich hier schnell neues Wissen aneignen kann, ohne den großen Aufwand für eine Schulung. Wobei wir ganz klar sagen: Ein Webinar von eineinhalb Stunden kann keine mehrtägige Schulung ersetzen. Wie läuft so ein typisches Webinar ab? Über einen Link gelangen die Teilnehmer direkt in das Webinar-Zimmer, wo sie zunächst die Inhaltspunkte sehen. Alles Weitere läuft live, die Teilnehmer sehen meinen Bildschirm mit der TDM- Software und hören über ihr Headset meine Erklärungen. In der Regel haben wir pro Thema jeweils etwa 20 Minuten Vortrag und fünf bis zehn Minuten Fragen und Antworten. Können wir Fragen Kennt viele Webinar-Teilnehmer persönlich: der langjährige Servicetechniker und Webinarleiter Waldemar Geweiler. nicht sofort lösen, wenden sich die Kunden mit Bezug auf das Webinar später an unsere technische Hotline. Stehen die Webinare später noch zur Verfügung? Ja, wir zeichnen alle Webinare auf und man kann sie sich später anschauen. Alle Teilnehmer bekommen automatisch den Link zugeschickt. Wie geht es weiter? Zunächst einmal wie bisher, also etwa einmal im Monat mit einem Webinar, abwechselnd auf Deutsch und Englisch. Im Mai / Juni haben wir das Thema TDM Formulargenerator, im September / Oktober besprechen wir das TDM Bestellmodul. Inzwischen nutzen auch andere Abteilungen die Webinar- Technik für ihre Zwecke, beispielsweise für Kundenpräsentationen oder Softwarevorführungen. 12 TDMessage TDMessage

8 PARTNER Die Vernetzung dreier Welten tions- und Kommunikationstechnologien. So konnte ich 2008 das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) ins Leben rufen; und mit ihm das neugegründete Industrie 4.0 Collaboration Lab. Die Hauptidee ist, dass ein Unternehmen seine individuellen Problemstellungen aus der Praxis mitbringen kann und wir an einer handfesten Lösung arbeiten. Welche Rolle spielen die beteiligten Mittelstand trifft Forschung lautet das Motto des Industrie 4.0 Collaboration Unternehmen? Lab, das im September 2014 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eröffnet Durch unsere Kooperationspartner wie wurde. Gemeinsam mit dem Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe und der Solid- Bechtle, SolidLine oder TDM Systems Line AG gehört TDM Systems zu den Partnern aus der Industrie. Jivka Ovtcharova, kommen wir in Kontakt mit den Endanwendern. Professorin und Leiterin des Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) am Diesen bieten wir dann bei uns KIT, über Ziele und Kompetenzen. die Möglichkeit, dass sie mit ihren Daten konkrete Szenarien virtuell durchspielen. Industrie 4.0 hat für einen Hype an Was ist der Grund für diese Zurückhaltung Nachdem wir gemeinsam die Probleme Events, Berichten und auch Forschungsprojekten in den Unternehmen? identifiziert haben, beraten wir, wie sie geführt. Andererseits heißt es, die deutschen Unternehmen würden die digitale Revolution verschlafen. Wie passt das zusammen? Das ist leider korrekt. Die deutsche Wirtschaft ist noch immer geprägt von Branchendenken. Es ist hervorragend, dass die deutsche Regierung die Initiative ergriffen hat. German Engineering ist zwar weltweit noch immer ein Begriff. Doch die Politik hat bemerkt, dass sich durch die allgegenwärtige Digitalisierung in der Welt vieles verändert, was den Wirtschaftsstandort Deutschland als Ingenieursland die führende Rolle kosten kann. Gerade bei kleineren und mittleren Unternehmen ist die Schmerzgrenze jedoch wohl noch nicht erreicht. Viele denken, dass sie weitermachen können wie bisher. Für die konkrete Umsetzung der smart factory brauchen die Unternehmen eine klare Vorstellung von den Vorteilen und Risiken. Ohne Risiko gibt es keinen Fortschritt. Mit dieser Erkenntnis tun sich die deutschen Unternehmen schwer. Sie wollen 100 Prozent Sicherheit, müssen aber mit 50- oder 60-prozentig sicheren Lösungen anfangen. Nehmen Sie Cloud Computing: kein Zweifel, dass dieses IT-Modell weniger Sicherheit bedeutet. Aber man gewinnt auch etwas: Flexibilität und Integration. Was kann das Industrie 4.0 Collaboration Lab ändern? Vieles, da bin ich mir sicher. Als ich 2003 den Ruf nach Karlsruhe bekam, konnte ich die Universitätsleitung davon überzeugen, wie wichtig eine neuartige Lehre und Forschung im Bereich Engineering ist, unterstützt durch moderne Informa- diese am besten und kosteneffizient beheben können. Durch learning by doing vermitteln wir die Umsetzbarkeit einer individuellen Lösung, ganz konkret. Helfen die Partner auch bei der Ausbildung? Natürlich. Die Systemhäuser sind nicht nur das Bindeglied zur Wirtschaft, sondern auch ein wichtiger Ausstatter des Lab. Wir bekommen von ihnen kostenlose oder sehr günstige Software-Lizenzen. So können wir bereits die Studenten im ersten Semester für IT-Werkzeuge sensibilisieren, die für Industrie 4.0 äußerst wichtig sind. Und das sind eben nicht nur mächtige, große Systeme, sondern pragmatische, verfügbare Ingenieurlösungen. Von Anfang an sollen die Studierenden z. B. mit CAD-Systemen umgehen können, ganz intuitiv. Dabei steht die Nutzung und nicht das System selbst im Vordergrund. Das haben die Systemhäuser als Dienstleister des produzierenden Gewerbes verstanden und bieten den Mehrwert, um den es letztendlich in der Produktion geht. Wie haben Sie die Partner ausgewählt? Ich habe mich ganz bewusst für Partner entschieden, die sich zwischen den drei Welten bewegen, die bei Industrie 4.0 aufeinanderprallen: erstens die Informationstechnologie, zweitens die Fertigung und drittens nicht zu unterschätzen! die Welt der Kommunikation und Kollaboration, also der soziale Aspekt bei der digitalen Vernetzung. Was meinen Sie mit letzterem? Industrie 4.0 bedeutet Dezentralisieren und Vernetzen. Lange wurde gepredigt, dass Integration alles sei. Integriert bedeutet, dass man alles mitnehmen und an alle denken muss. Das verhindert die Flexibilität. Heute wissen wir, dass wir aufgrund von Komplexität, schneller Änderungsfrequenz und globalem Wettbewerbsdruck nicht länger darauf bauen können. Wir müssen weg von den bisher propagierten zentralen und integrierten Lösungen, hin zu Anpassungsfähigkeit und Vernetzung. Genau das gefällt mir an TDM: Sie stellen individuelle und vernetzte Lösungen in den Vordergrund und bewegen sich selbstverständlich zwischen der produzierenden und der IT-Welt. Sie haben bereits die vernetzende Rolle übernommen. Wer wird die Nase vorne haben bei Industrie 4.0 IT oder Fertigung? Viel wichtiger ist die Frage, wie die Unternehmen das Potenzial der Digitalisierung realisieren können. Denn Digitalisierung steht für die Verschmelzung von IT und Fertigung, und die Unternehmen, die in einer zunehmend heterogenen Kundenlandschaft agieren, sind längst auf die Kraft der Digitalisierung angewiesen. Jivka Ovtcharova Vermittlerin zwischen den Welten Jivka Ovtcharova ist in Bulgarien geboren und vor 27 Jahren nach Deutschland gekommen. Als Diplom-Ingenieurin mit zweifacher Promotion in Maschinenbau und Informatik arbeitete sich die wortstarke Frau schnell an die Spitze der Wirtschaft und Forschung: Nach erfolgreicher Industrietätigkeit bei GM/Opel AG ist sie heute Professorin und Leiterin des Instituts für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Weiterhin ist sie Gründerin und Leiterin des dortigen Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) sowie Direktorin im Forschungszentrum für Informatik Karlsruhe (FZI). Dass sie als Frau im Engineering mit dem stolzen Titel Prof. Dr. Dr.-Ing. Dr. h.c. hier in Deutschland noch immer als Exotin gilt, befremdet sie. In Osteuropa war sie anderes gewohnt. Die Rolle der Frau im Engineering ist hier in Deutschland noch nicht in den Köpfen der Menschen verankert und findet keine breite Anerkennung, empört sie sich. Ihr fehlen flexible Arbeitsmodelle und Erfolgskriterien, nach denen Leistung gemessen wird. Frauen kommen auf anderen Wegen zum Ziel. Das ist der Knackpunkt. 14 TDMessage TDMessage

9 PRAXIS GEORG GRAB Zuständig für die mechanische Fertigung, Werkzeugverwaltung und ausgabe bei der Liebherr-Werk Ehingen GmbH: Ich bin zum dritten Mal da und finde die Veranstaltung immer wieder gut. Durch den direkten Kontakt mit anderen TDM-Anwendern kann man erfahren, wie andere bestimmte Dinge handhaben. Da kommen immer gute Tipps. Mich haben vor allem die CAM-Schnittstellen interessiert, das Lagermanagement von Werkzeugen und natürlich der Gastgeber Seco-Tools. Interessant waren für mich auch die Entwicklungen rund um die Werkzeugkataloge. Die Plattformen finde ich gut, weil ich mich dann nicht mehr an jeden einzelnen Hersteller wenden muss. Das ist teilweise zäh, an die notwendigen Werkzeugdaten zu kommen. Beim Lagermanagement ist für uns vor allem das TDM Vorrichtungsmodul interessant. Das TDM Lagermodul wird in Zukunft für das Ansteuern der Lifte in einem automatischen Lagersystem wichtig, in diese Richtung wollen wir gehen. Information und Austausch Beim TDM User Day Anfang November im Kompetenzzentrum von Seco Tools in Erkrath ging es um Vernetzung nicht nur technisch, auch persönlich. 80 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum regen Austausch über Neuigkeiten rund um die Werkzeugverwaltung und Zukunftsthemen wie Industrie 4.0. TDMessage fing Teilnehmerstimmen ein. Geschäftsführer der Seco Tools GmbH: Wir sehen eine zunehmende Bedeutung digitaler Lösungen. Globale Abläufe schaffen ein neues Niveau der Vernetzung zwischen den Volkswirtschaften. Wer nicht vernetzt ist, fällt zurück. Wer sich heute dieser Datenverknüpfung entzieht, schließt sich mehr und mehr von Geschäftsmöglichkeiten aus. Wir führen deshalb gerade weltweit das Portal My Pages ein. Es ist nutzbar auf allen denkbaren Endgeräten, liefert alles zu Produkten und Wissen - aktuellste Produktdaten, Preise, Verfügbarkeit. Dort lassen sich gegenwärtige und frühere Aufträge nachschlagen und man erhält Zugang zu Testberichten. Alle notwendigen Daten legen wir in einem strukturierten Product Lifecycle Managementsystem ab. Ein neues Produkt ohne die Produktdaten dazu wird in Zukunft nicht mehr funktionieren. Die Themen Beratung, Daten und insgesamt die Technologievermittlung werden immens an Bedeutung gewinnen. DR.-ING. MICHAEL KLINGER Koordinator CAD/CAM bei der Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. Gruppenleiter Dreh- und Fräsfertigung bei der KG, Hettingen, und 1. Vorsitzender der TDM User Group : Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG, Lemgo Gut hat mir die Ankündigung von Global Line gefallen. Wir erwarten durch die bes- Ich finde es bei solchen Treffen immer wieder interessant, Meinungen und Erfahrun- sere Performance eine deutlich bessere Akzeptanz in unseren entfernten Standor- gen aus anderen Firmen zu hören. Deshalb ist für mich der Stammtisch am Vorabend ten. Wir speichern in unserer Datenbank über Komplettwerkzeuge und über mit seiner offenen Gesprächsatmosphäre ganz wichtig. Interessant finde ich auch Komponenten. Die Anwender sind heute nicht mehr bereit, auf Informationen den Firmenrundgang, weil der die Praxis zeigt. Mit Industrie 4.0 beschäftigen wir uns zu warten, wenn man von Google Antworten in Sekundenbruchteilen bekommt. In bereits. Das Management will sehen, was die einzelne Produktionsmaschine macht, Sachen Industrie 4.0 ist Trumpf ein Vorreiter. Beim Internet der Dinge haben wir das wann steht sie, wann klemmt etwas in der Produktion? Das Problem ist, dass wir viele Problem, dass wir auch an entfernte Orte Maschinen liefern. Dort mangelt es oft an unterschiedliche Maschinen haben. Wie verknüpfen wir die zu einem System? Wir Internet-Bandbreite. Und das nicht nur in Asien. Von einem Tool Data Management- versuchen unsere Lieferanten zu beeinflussen, solche Verknüpfungen zu ermöglichen. system der Zukunft erwarten wir, dass es die Herstellerdaten komplett vorhält und Jeder hat eigene Schnittstellen und sieht nur seinen Part. Das zusammenzubringen einfachen Zugriff bietet. 2D- und 3D-Zeichnungen, Sachmerkmale, Technologieda- ist unheimlich schwierig, trotz vorhandener Datenbanken und Programme. Tool Data AXEL KÖHLER ten, alles muss sofort zur Verfügung stehen, ohne mich an verschiedenen Portalen einloggen zu müssen. Management und Manufacturing Execution Systeme sind Bausteine in Richtung Industrie 4.0. Informationen aus dem Prozess abzugreifen, um ihn zu optimieren, das wird in den nächsten Jahren kommen. RAINER DANGER 16 TDMessage TDMessage

10 PARTNER Der Werkzeugverwal tung zu einer ihr angemessenen Priorit ät verhelfen In unserer Partner-Serie steht uns dieses Mal René Taillade Rede und Antwort. Er ist TDM-Vertriebspartner in Frankreich und fest davon überzeugt, dass die gestion des outils (wie Werkzeugmanagement auf Französisch heißt) viel mehr als eine wünschenswerte Ergänzung zu anderen Programmen ist. Herr Taillade, seit wann arbeiten Sie mit TDM Systems zusammen? Die Partnerschaft mit TDM Systems gen unerlässlich. Und Tool Lifecycle Management ist eine entscheidende Komponente. besteht seit Ende Mit dem Thema Effizienzsteigerung durch Informationsmanagement beschäftige ich mich allerdings schon meine gesamte berufliche Laufbahn: In den 90er Jahren bei IBM, als man gerade am Konzept der computerintegrierten Fertigung zu arbeiten begann. Und dann 14 Jahre lang bei SANDVIK Coromant. Wie haben Sie Ihre Leidenschaft für die Werkzeugverwaltung entdeckt? Als ich früher einmal für einen Kunden Was schätzen Sie an der Werkzeugverwaltung am meisten? Das Einsparungspotenzial. Viel zu häufig wird ein Werkzeug unnötig neu erfunden. Oder man muss ein Werkzeug erst einmal suchen. Das kann mit einer guten Werkzeugverwaltung vermieden werden. Was ist die größte Herausforderung in Ihrem lokalen Markt? In Frankreich fließt viel Budget in ERP die Werkzeugverwaltung analysiert und CAD/CAM Programme. Andere Anwendungen habe. Dabei stellte ich fest, dass dem Kunden viele entscheidende Aspekte nicht bekannt waren. Mit einer strengeren Kontrolle der Werkzeuge war er dann in der Lage, die Gesamtbearbeitungskosten werden dagegen häufig nur als wünschenswert, nicht als notwendig betrachtet. Man muss der Werkzeugverwaltung also erst einmal zu einer ihr angemessenen Priorität verhelfen. und die Werkzeugkosten pro Werkstück zu berechnen. Verraten Sie uns zwei Wünsche an TDM für die Zukunft? Wie verstehen Sie Ihre Aufgabe? Wir helfen unseren Kunden, die Effizienz zu optimieren. Unternehmen müssen Ich freue mich auf TDM Global Line. Das ist wirklich eine neue Dimension an Software für Unternehmen, die ihre wettbewerbsfähig bleiben. Dafür sind Informationen global austauschen Kostenreduzierungen in vielen Belan- möchten. Und ich wünsche mir eine Er- weiterung der eigentlichen Installation von TDM auf einem lokalen Server auf zwei Arten: über eine Cloud-Datenbank, zu der bestimmte Nutzer an unterschiedlichen Standorten Zugriff haben und über eine individuelle App auf dem Smartphone. Was ist Ihr persönliches Lieblingsthema? Neben der Analyse von Kundenprozessen biete ich eine praxisorientierte Einarbeitung der Anwender und einen Telefon-Support für technische Fragen, beides in französischer Sprache. René Taillade hat seinen Wohnsitz in Saint-Grégoire. Er kann telefonisch unter und per über erreicht werden. Toulouse Paris Frankreich ist ein Flächenland, geprägt von Agrarwirtschaft und Industrie. Vor allem für Wein und Käse ist Frankreich weltberühmt. Die stärksten Industriezweige sind die Automobilindustrie und die Luftfahrtindustrie, welche vor allem zwischen Toulouse und Bordeaux ansässig sind. Zudem ist der wachsende Energiesektor wichtig für Frankreich und die vielen kleinen metallbearbeitenden Betriebe. Lyon René Taillade La Ramiere Saint-Grégoire 18 TDMessage TDMessage

11 SOFTWARE Durchblick im Lager senkt die Maschinenstillstände modul oder auch stand-alone eingesetzt werden. Dadurch wird eine kontrollierte Werkzeugausgabe und eine zentrale Auswertung für alle angeschlossenen Schränke ermöglicht. Werkzeuge verwalten nach Zustand und Aufenthaltsort Das TDM Lagermodul organisiert alles, was sich letztere gliedern sich zudem in kontrollierte und Das TDM Lagermodul bildet sämtliche vor- und an Werkzeugen und Fertigungshilfsmitteln im geführte Entnahmen. Die kontrollierte Einzelent- nachgelagerten Prozesse eines Werkzeuglagers Bestand befindet. Selbst Werkzeuge außer Haus nahme von Werkzeugen ermöglichen sogenannte ab. TDM selbst bildet die Verbindung zwischen den werden erfasst. Dabei passt sich das Modul Vending-Automaten, die Verkaufsautomaten für Systemen (ERP und MES) und unterstützt diese mit jeder Lagerstruktur flexibel an. Zur praxisnahen Umsetzung trägt TDMstoreasy bei, die intelligente Lebensmittel ähneln. Maier: Sie erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom und dienen vor Statusinformationen zum tatsächlichen Zustand der Fertigungshilfsmittel. Die Software hinterlegt zu [1] Schranksoftware. allem der Rund-um-die-Uhr-Versorgung im Mehr- jedem Werkzeug den Zustand und Aufenthaltsort D as TDM Lagermodul kann jedes physikalische Lager abbilden und passt sich so dem Kunden an, sagt Gebietsverkaufsleiter Andreas Maier von schichtbetrieb. Dabei kommt es auf möglichst kurze Zugriffszeiten an. In zentralen Werkzeuglagern wird zudem häufig mit Paternoster- und Liftsystemen gearbeitet. Sie des Werkzeuges. So wird transparent, ob es sich um neue, gebrauchte oder reparaturbedürftige Werkzeuge handelt. Erkennbar ist auch, ob eine Komponente in Bestellung, teilgeliefert oder geliefert ist. Mit TDM Systems und ergänzt: Die Software bietet alle nutzen die teure Produktionsfläche sehr gut aus, da den Buchungsfunktionen werden die Werkzeuge auf Möglichkeiten. Gleichzeitig fügt sie sich im Sinne sie bis unter das Dach der Produktionshallen gebaut Kostenstellen gebucht, beispielsweise auf ein Bear- eines Tool Lifecycle Managements problemlos in werden können. Eine Kombination von chaotischer beitungszentrum. Zudem ist jederzeit transparent, in übergeordnete Systeme ein. und festplatzkodierter Lagerstrategie wiederum hat welchen Komplettwerkzeugen einzelne Komponen- den Vorteil, dass das Unternehmen den verfügbaren ten verbaut sind und wo sich die Werkzeuge gerade Unterschiedlichste Lagersysteme Platz ideal nutzen kann. Damit man weiß, wo die befinden. Für die Flexibilität der Software spricht, dass sie mit Werkzeuge, Prüfmittel und Vorrichtungen liegen, Komplettwerkzeuge werden bei der Rückbuchung den unterschiedlichsten Lagersystemen zurecht- bedarf es einer geplanten Zuordnung. Die Schrank- entweder montiert oder demontiert und eingelagert. kommt. Im Wesentlichen unterscheidet man verwaltung TDMstoreasy kann alle Schrankarten Das TDM Lagermodul unterstützt den Rücknahme- elektromechanische und konventionelle Systeme; steuern, sie kann gekoppelt mit dem TDM Lager- prozess und gibt die notwendigen Hinweise automatisch. Der Mitarbeiter bekommt bei der Demontage [2] angezeigt, was mit jedem Teil zu tun ist. Maier: Das TDM-Modul ist quasi der Assistent, der mitdenkt. TDM fasst bis zu acht Werkzeugzustände unter [1] Lieferantenpositionen können im TDM Lagermodul editiert werden. einer Identnummer zusammen und ermöglicht eine ressourcenorientierte Planung, die Engpasssituati- [2] Standortbezogenes Buchen im TDM Lagermodul. onen oder gar Maschinenstillstände wegen fehlender Werkzeuge eliminiert. Das Beispiel der Norbert Maschinenbelegung. Das TDM Lagermodul unter- Kempf GmbH (Seite 10) zeigt, wie gut das in der stützt sogar die Bestellprozesse oder kann in Kom- Praxis funktioniert. bination mit dem TDM Bestellmodul das Bestellmanagement der Werkzeuge übernehmen. Haben auch Lagerverwaltung als Ressourcenplaner für die Kollegen aus der NC-Programmierung Zugriff Tool Lifecycle Management auf das TDM Lagermodul, so ermöglichen diese Die Lagerverwaltung bildet eine wichtige Basis- Informationen bereits in der Planungsphase das funktion im ganzheitlichen Tool Lifecycle Manage- Einplanen verfügbarer Werkzeuge. Die Werkzeug- ment Prozess. Das Erfassen der Werkzeug- und vielfalt wächst nicht exorbitant und die verfügbaren Fertigungshilfsmittelbestände und die Angaben zu Werkzeuge werden optimal genutzt. Mit einem Satz: deren Zustand und Aufenthaltsort bilden eine solide Das TDM Lagermodul schafft Transparenz und Wirt- Basis für die Planung der Werkzeuge, Aufträge und schaftlichkeit für Ihre Werkzeugorganisation. 20 TDMessage TDMessage

12 TDM INSIDE Globalisierung der TDM Systems Service- & Supportzentren TDM Anwender weltweit nutzen unsere Softwarelösungen in verschiedenen Werken rund um den Globus. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen und arbeiten in den verschiedensten Zeitzonen. Grund genug, Ihnen unser neues Konzept der regionalen Service- und Supportzentren vorzustellen, welches ab sofort bei TDM Systems zum Einsatz kommen wird. Service Center Nordamerika in Chicago, USA durch TDM Systems, Inc. und TDM Partner Servicezeiten: Mo - Fr, 08:00 bis 17:00 Uhr (USA Central Time) Servicesprachen: Englisch Service Center Europa / Afrika in Tübingen, Deutschland durch TDM Systems GmbH Servicezeiten: Mo - Fr, 08:00 bis 17:00 Uhr (MEZ) Servicesprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch Schulungen in Tübingen Schulung Zeitraum TDM Basismodul TDM Lagermodul TDM Formulargenerator TDM Systemuser D-Modelle und Werkzeugparameter für CAM-Systeme TDM Basismodul TDM Lagermodul TDM Formulargenerator TDM Systemuser D-Modelle und Werkzeugparameter für CAM-Systeme TDM Basismodul TDM Lagermodul TDM Formulargenerator TDM Systemuser Die Schulungen finden in deutscher Sprache in Tübingen statt. Individuelle Trainingsangebote bieten wir gerne maßgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse an. Diese können als Inhouse-Schulung bei Ihnen im Unternehmen stattfinden oder auch als Online-Session. Messen / Veranstaltungen Service Center Süd- und Mittelamerika in Florianopolis, Brasilien durch TDM Partner AdeptMec Servicezeiten: Mo - Fr, 08:00 bis 17:00 Uhr (lokale Zeit, São Paulo) Servicesprachen: Portugiesisch, Spanisch, Englisch Service Center Asien / Pazifik in Kuala Lumpur, Malaysia durch TDM Partner SDMK Sdn. Bhd Servicezeiten: Mo - Fr, 08:00 bis 17:00 Uhr (lokale Zeit, Kuala Lumpur) Servicesprachen: Chinesisch, Englisch, Malaysisch Event Automationspraxis Forum Mannlose Fertigung, Kempten, Deutschland MAPAL Dialog, Aalen, Deutschland Turbine Technology Days 2015, Rorschacherberg, Schweiz Mittelstand trifft Forschung: Industrie 4.0 unterstützt durch Tool Lifecycle Management, Karlsruhe, Deutschland Zeitraum EMO, Mailand, Italien TDM User Day Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 22 TDMessage TDMessage

13 Tweeten Kommentieren Informieren Liken Folgen tdmsystems.com/sm 24 TDMessage

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