zum Erfolg Mit Tinte LogistiKids Dem Ei auf der Spur Bezirksmeisterschaft Köche Herner feiert Doppelsieg Ausbildungskonsens Wider das Desinteresse

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1 Jahrgang Nachrichten der Industrie-und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet Mit Tinte zum Erfolg Matthias Graben Ausbildungskonsens Wider das Desinteresse LogistiKids Dem Ei auf der Spur Bezirksmeisterschaft Köche Herner feiert Doppelsieg

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3 Vorab bemerkt Wirtschaft im Revier Vorab bemerkt Verbraucherschutz mit Augenmaß! Lichtblick/Volker Wiciok Stefan Postert Ob im Restaurant, beim Bäcker oder im Supermarkt: Unternehmer müssen seit kurzem über Lebensmittelzutaten aufklären, die Allergien auslösen können. Denn seit dem 13. Dezember 2014 gilt europaweit die EU-Lebensmittelinformationsverordnung, die hierzulande durch die Vorläufige nationale Verordnung für die Information über allergene Zutaten in unverpackten Lebensmitteln ergänzt wird. Das ist (bürokratischer) Fakt. Fakt ist aber auch, dass die Allergenverordnung nur das jüngste Glied einer langen Kette gesetzlicher Bestimmungen auf EU-, Bundes- und Landesebene ist, die den Verbraucherschutz stärken sollen. Aber ist dem auch immer so? Es muss der Wirtschaft erlaubt sein, Regelungen der EU, des Bundes und des Landes auf ihre Sinnhaftigkeit hin kritisch zu hinterfragen. Egal, ob die geplante Vorschrift der EU zur Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums auf losem Frischfisch, die zuvor genannte Allergenverordnung auf Bundesebene oder die aktuelle Diskussion über das sogenannte Hygienebarometer für gastronomische Betriebe und andere Unternehmen aus der Lebensmittelherstellung und -verarbeitung in Nordrhein- Westfalen Politik muss sich über die (wirtschaftlichen) Konsequenzen klar sein, die sich aus ihren Entscheidungen für die Unternehmen ergeben. Das gilt umso mehr, als dass der Aufwand für die Unternehmer oftmals in keinem Verhältnis zum Nutzen für die Verbraucher steht, deren Mündigkeit immer weiter beschnitten wird. Hinzu kommt, dass die Regelungen vor allem zu Lasten kleiner und mittlerer Unternehmen gehen, denen noch mehr Bürokratie und höhere Kosten aufgebürdet werden. Bitte nicht missverstehen: Verbraucherschutz ist wichtig! Aber er benötigt das richtige Augenmaß! Letztlich ist Maßhalten aber keine Frage des Könnens, sondern eine zwingende Notwendigkeit, will man die Existenz vieler kleiner und mittlerer Unternehmen insbesondere in der Gastronomie nicht durch überbordende Bürokratie und unverhältnismäßige Vorgaben aufs Spiel setzen. Stefan Postert Geschäftsbereichsleiter Handel, Stadtentwicklung und Gesundheitswirtschaft der IHK Mittleres Ruhrgebiet 1

4 Inhaltsverzeichnis Wirtschaft im Revier LogistiKids 04 Kurz notiert 03 Witten ist nun mit an Bord IHK aktuell 04 Dem Ei auf der Spur 06 Wider das Desinteresse 07 Mindestlohn für alle 08 Virtuelle Mogelpackung? 10 Die Kleinen ganz groß 12 Die Vollversammlung im Porträt Folge 28 IHK Mittleres Ruhrgebiet Die Top- LogistiKids 2014 kommen aus Herten und Oberhausen: Der Kindergarten Kuckucksnest des Evangelischen Familienzentrums in Herten und die Schule am Siedlerweg in Oberhausen setzten sich bei dem von den Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet und dem LogistikCluster NRW gemeinsam ausgeschriebenen Ideenwettbewerb für Vorschul- und Grundschulkinder durch. Ausbildungskonsens 06 Jede Verallgemeinerung ist falsch deshalb muss man sich davor hüten. Aber: Das, was wir im Rahmen des Ausbildungskonsens NRW 2014 erlebt haben, nenne ich nur erschreckend, so Thomas Gdanietz, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Berufliche Bildung der IHK Mittleres Ruhrgebiet. Aus der Region 13 Abschied angekündigt 14 Von großer Bedeutung 18 Auf den Nachwuchs kommt es an 19 Das blaue Kapitel Unternehmen im Blickpunkt 20 Firmenjubiläen 23 Shopping-Erlebnis 24 Mit Tinte zum Erfolg 28 Klug gekauft 33 Der Mix macht s 34 Arbeitsjubiläen Aus den Hochschulen 35 Nächstes Jahr in neuen Räumen 37 Auf Wachstumskurs Bezirksmeisterschaft Köche 18 Bericht und Hintergrund 38 Die duale Ausbildung stärken 40 Vertrauensvorschuss 42 Baltische Tiger 44 Neues aus Berlin und Brüssel IHK-Schwerpunktthema 45 Lernen auf neuen digitalen Wegen Verlagsspezial IT und Büro 46 Ohne Stress und Ablenkung 48 Nicht nur etwas für Männer Stefan Kuhn Doppelsieg für Nico Kowalewski: Der Jungkoch aus dem Parkrestaurant Herne sicherte sich bei der 32. IHK-Bezirksmeisterschaft des Gastronomienachwuchses für sein Wild-Menü nicht nur den Niggemann-Pokal für Platz eins, sondern auch die Auszeichnung Schönster Teller. Infos für die Praxis 49 Börsen 51 Handelsregister 55 Impressum/Recht & Steuern 57 Bekanntmachungen 2 2

5 Kurz notiert Wirtschaft im Revier Witten ist nun mit an Bord Fotolia / Aliaksei Lasevich Eines der Motive, mit denen die Industrie-Initiative wirbt. Die Industrie-Initiative Mittleres Ruhrgebiet erhält weitere Verstärkung neben der Stadt Bochum ist nun auch die Stadt Witten beigetreten. Dass damit die zweite Stadt unseres Einzugsgebiets die Initiative unterstützt, freut uns natürlich sehr, so Wilfried Neuhaus-Galladé, Vorsitzender des Trägervereins der Industrie-Initiative. Die Industrie ist Wittens größter Arbeitgeber. Vor diesem Hintergrund halte ich einen Beitritt der Stadt für ein richtiges und wichtiges Signal der Politik, sich zur Industrie zu bekennen. Dem pflichtet Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann bei: Die Industrie leistet mit dem Großteil am Gewerbesteueraufkommen einen sehr wesentlichen Beitrag für unsere lebenswerte und lebendige Stadt, und dank der vielen direkten und indirekten Arbeitsplätzte in der Industrie haben wir auch eine der geringsten Arbeitslosenquoten im Ruhrgebiet. Die Industrie-Initiative setzt sich für ein besseres Image und eine bessere Wahrnehmbarkeit der Industrie in der Region ein. Zum mittleren Ruhrgebiet gehören neben Bochum und Witten auch Herne und Hattingen. Wir möchten das Image der Industrie in unserer Heimat verbessern. Denn das mittlere Ruhrgebiet und die Industrie sind seit mehreren hundert Jahren untrennbar miteinander verbunden. Über 25 Prozent aller Beschäftigten in der Region arbeiten direkt in einer der produzierenden Firmen indirekt natürlich noch viel mehr, weiß Neuhaus- Galladé. Das ist ein Wert an sich, und den möchten wir auch in Witten verstärkt als positive Botschaft vermitteln, damit sich Wertschöpfung und Wertschätzung der Industrie künftig entsprechen. Die Industrie-Initiative Mittleres Ruhrgebiet wurde 2013 auf Initiative der IHK Mittleres Ruhrgebiet und des Arbeitgeberverbandes Metall Bochum/Umgebung von Unternehmen und Verbänden gegründet und hat aktuell bereits mehr als 20 Mitglieder. Sie setzt sich für Industrie- Akzeptanz und ein industriefreundliches Umfeld in den Städten Bochum, Herne, Witten und Hattingen ein. Privat Vorsitzender der Initiative: Wilfried Neuhaus-Galladé 3

6 IHK aktuell Dem Ei auf der Spur IHK Nord Westfalen Die Top- LogistiKids 2014 kommen aus Herten und Oberhausen: Der Kindergarten Kuckucksnest des Evangelischen Familienzentrums in Herten und die Schule am Siedlerweg in Oberhausen setzten sich bei dem von den Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet (Ruhr-IHKs) und dem LogistikCluster NRW gemeinsam ausgeschriebenen Ideenwettbewerb für Vorschul- und Grundschulkinder durch. Die siegreichen Teams wurden am Donnerstag, 22. Januar, im Rahmen des traditionellen Jahresauftakts des LogistikClusters NRW von Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium NRW, ausgezeichnet. Gastgeber der Veranstaltung war die IHK Nord Westfalen in Münster. 4 Der Wettbewerb LogistiKids erlebte im Jahr 2013 seine Premiere im Bezirk der IHK Mittleres Ruhrgebiet. Nach dieser erfolgreichen Testphase wurde der Wettbewerb 2014 erstmals für das gesamte Ruhrgebiet ausgelobt unter Schirmherrschaft von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Idee hinter dem Wettbewerb: Kindern bereits in ganz jungen Jahren auf spielerische Weise die positiven Seiten der Logistik nahezubringen. Eine Idee, die ganz offensichtlich auch den Nerv des Wirtschaftsministeriums in Düsseldorf positiv getroffen hat: Ich hoffe, dass dieser Wettbewerb noch viele Jahre stattfinden wird. Und die Verantwortlichen können sich sicher sein, dass das Ministerium dieses Projekt weiterhin unterstützen wird, erklärte Staatssekretär Dr. Horzetzky nicht zuletzt zur Zufriedenheit von Kerstin Groß, der stellvertretenden Geschäftsbereichsleiterin Verkehr der IHK Mittleres Ruhrgebiet und einer der Ideengeberinnen des Wettbewerbs. Die Logistik hat nicht nur ein Imageproblem, sondern steht perspektivisch auch vor einem massiven Fachkräfteproblem: Bis zum Jahr 2030 werden vermutlich Berufskraftfahrer aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden. Der Wettbewerb sollte also nicht nur das Image der Branche verbessern, er könnte auch dafür sorgen, dass sich bereits Kinder für ein Thema begeistern, das sie später mal zu ihrem Beruf machen könnten. 41 Anmeldungen aus dem gesamten Ruhrgebiet gingen zum LogistiKids -Wettbewerb, der von April bis Oktober 2014

7 Wirtschaft im Revier Viel Freude über Platz 2: Sina Rudolph, Ceylin Aydemir, Melik Yoldas, Erzieherin Aylin Özcan vom Sauseschritt aus Herne, Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky und die stellvertretende IHK-Geschäftsbereichsleiterin Kerstin Groß (v. r.) lief, ein. Die Vorschulgruppen mussten die Frage beantworten: Woher kommen die Eier und wie kommen sie in meinen Kuchen?. Die Grundschulgruppen mussten sich mit der Fragestellung auseinandersetzen: Heute im Internet gekauft, morgen nach Hause geliefert: Wie funktioniert das?. Eine Jury unter Vorsitz von Dr. Christoph Kösters vom Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW kürte die insgesamt sechs Sieger. Die Kinder aus dem Kuckucksnest in Herten folgten der Spur des Eis vom Hühnerhof bis zur Anlieferung in ihrem Kindergarten. Aus Sicht der Jury haben sie in ihrer PowerPoint-Präsentation den Logistik-Weg am deutlichsten nachgezeichnet. Das brachte den Sieg. Platz 2 ging an die Städtische Kindertagesstätte Sauseschritt aus Herne, die drei Exkursionen durchführte, die die Kinder auf den Bauernhof, in ein Logistikzentrum und auf den Wochenmarkt führten. In ihrer PowerPoint-Präsentation gelang es den Kindern unter anderem, den langen Weg, den ein Ei zurücklegen muss, toll darzustellen. Den dritten Platz sicherte sich der Pestalozzi-Kindergarten in Recklinghausen. Die Schule am Siedlerweg in Oberhausen führte nicht nur Interviews durch und erstellte eine Bilderdokumentation, sondern drehte auch einen Film und inszenierte ein kleines Theaterstück, das die Logistik-Kette thematisierte. Für die Jury gab es keine Wahl: Platz 1. Die weiteren Preise gingen an die Offene Ganztagsschule der Gemeinschaftsgrundschule Schermbeck und die Offene Ganztagsschule Haidekamp in Gelsenkrichen. Der Wettbewerb LogistiKids wird unterstützt von: BOGESTRA AG, Cosi Stahllogistik GmbH & Co. KG, Dachser GmbH & Co. KG, DEFRU Logistik GmbH, Deutsche Post DHL, Duisburger Hafen AG, Fahrzeug-Werke LUEG AG, Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW, WM-Logistik GmbH & Co. KG. 5

8 IHK aktuell Wider das Desinteresse Der DGB-Landesvorsitzende Andreas Meyer-Lauber meldete sich im Januar lautstark zu Wort: Er könne die Klagen über angeblich unfähige Jugendliche nicht mehr hören. Der DGB werde es nicht länger tatenlos hinnehmen, wurde er in der WAZ zitiert, dass die Zahlen bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen rückläufig seien und die Wirtschaft dies unter anderem damit begründe, viele Schulabgänger seien einfach nicht ausbildungsfähig. Konsequenz der Entrüstung für den DGB: Eine Ausbildungsumlage für Betriebe, die nicht ausbilden, müsse her IHK Mittleres Ruhrgebiet Im Vergleich zum Vorjahr war die Gesamtzahl der unversorgten Jugendlichen im IHK-Bezirk 2014 leicht rückläufig. Von den insgesamt 255 Unversorgten hatten 182 einen IHK-Beruf als Ausbildungswunsch angegeben. Der Blick auf die Abschlussbilanz des Ausbildungskonsens NRW 2014 im Bezirk der IHK Mittleres Ruhrgebiet hilft, die angefachte Debatte zu versachlichen und zeichnet dabei ein nachdenklich machendes Bild der unversorgten Ausbildungsbewerber : ein Bild des Desinteresses. Jede Verallgemeinerung ist falsch deshalb muss man sich davor hüten. Aber: Das, was wir im Rahmen des Konsens erlebt haben, nenne ich nur erschreckend, kommentiert Thomas Gdanietz, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Berufliche Bildung der IHK Mittleres Ruhrgebiet und Federführer für den Ausbildungskonsens im Bezirk. Was er meint, liest sich zahlenmäßig so: Zum alljährlichen Stichtag am 30. September 2014 waren 182 junge Männer und Frauen aus Bochum, Herne, Witten und Hattingen, die sich um eine Ausbildungsstelle in einem IHK-Beruf beworben hatten, unversorgt geblieben. Die IHK hat den Anspruch, jeden unversorgten Jugendlichen zu einem Beratungsgespräch einzuladen und jedem Bewerber mindestens einen freien Ausbildungsplatz oder ein gefördertes Praktikum das später auf die Ausbildung angerechnet werden kann anzubieten. Wir hatten deutlich mehr Angebote an bis dato unbesetzten Ausbildungs- und Praktikumsplätzen in petto als Bewerber, so Gdanietz. 6 Und was geschah? 37 der 182 Bewerber reagierten weder auf die erste noch die zweite Einladung und erschienen nicht zum Gespräch. 73 der 182 Bewerber erschienen zwar zum Gespräch, hatten aber kein Interesse an einem Angebot sie wollten keine Ausbildung aufnehmen. Bei 15 von 182 Bewerbern lagen Vermittlungshemmnisse vor, die zunächst abgebaut werden müssen, bevor an eine Vermittlung in eine Ausbildungsstelle zu denken ist. Die restlichen 57 tatsächlich interessierten Bewerber wurden entweder in eine Ausbildung oder ein gefördertes Praktikum vermittelt einige wollten eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Das Paradoxe, aus Sicht von Gdanietz, ist: Wer wirklich wollte, hat etwas bekommen der Ausbildungskonsens hat voll gegriffen. Wer nichts bekommen hat, hat aber auch nichts gewollt. Die Zahl der Desinteressierten lag doppelt so hoch wie die Zahl der nachträglich vermittelten Bewerber. Gdanietz: Wer nach einer Ausbildungsumlage ruft, der handelt einfach nur kontraproduktiv. Davon wird nicht ein Ausbildungsplatz mehr geschaffen. Für ihn stellen sich ganz andere Herausforderungen, um Angebot und Nachfrage auf dem Lehrstellenmarkt übereinander zu bekommen. Erstens: Ausbildung in Betrieben ist unverzichtbar, um auf diese Weise dem künftigen Fachkräftebedarf zu begegnen. Das wissen ganz viele Unternehmen auch. Was sie allerdings auch wissen sollten: Sie müssen ihre Ausbildungsplätze melden bei der Agentur für Arbeit, in der IHK- Lehrstellenbörse. Das Angebot muss breit gefächert bekannt sein. Im stillen Kämmerlein kann man übersehen werden. Zweitens: Die Jugendlichen müssten anfangen, über den Tellerrand hinauszublicken. Seit Jahrzehnten sind es immer wieder dieselben zehn Berufe, die nachgefragt werden es gibt aber doch viel, viel mehr. Eine bessere Berufsorientierung sei deshalb unverzichtbar. Und: Die Bewerber dürfen sich nicht nur vor der eigenen Haustür umschauen. Wenn man nur einen Radius von 20 Kilometern um seinen Wohnort zieht, erhöht sich das Angebot gleich beträchtlich. Volker Wiciok/Lichtblick Thomas Gdanietz

9 Die Instandhaltungsmesse 2015 Wirtschaft im Revier Mindestlohn für alle Seit Beginn des Jahres 2015 gilt in Deutschland der Mindestlohn von 8,50 Euro brutto pro Stunde. Dieser Mindeststandard soll Beschäftigte im Niedriglohnsektor vor Dumpinglöhnen schützen und die Zahl der Arbeitnehmer, die trotz Vollzeitbeschäftigung auf Sozialleistungen angewiesen sind, verringern. Grundsätzlich erhält jeder Arbeitnehmer ab 18 Jahren den gesetzlichen Mindestlohn. Dies unabhängig davon, ob er in Voll- oder Teilzeit angestellt ist oder welche Position er bekleidet. Auch Minijobber fallen unter den Anwendungsbereich des Mindestlohngesetzes. Sie erhalten wie andere Arbeitnehmer daher ab 2015 den gesetzlichen Mindestlohn. Dies unabhängig von ihrem sozialversicherungsrechtlichen Status. Daher muss der Arbeitgeber zusätzlich zum Mindestlohn von 8,50 Euro auch noch die Arbeitgeberbeiträge an die Minijob-Zentrale abführen. Allerdings sind bei der Umsetzung des gesetzlichen Mindestlohns zahlreiche Fragen offen geblieben. Diese hatten die Unternehmen über die IHK-Organisation dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gestellt. Das Ministerium hat Antworten zum Mindestlohngesetz vorgelegt. Darin geht es um Entlohnungsmodelle, Mindestlohnbestandteile, Arbeitszeitkonten, Entgeltumwandlung, Aufzeichnungs-pflichten und Ausschlussfristen/Verwirkung/Verjährung. Aber auch Besonderheiten von Beschäftigungsgruppen und Branchen werden verdeutlicht, beispielsweise für Praktika, Langzeitarbeitslose, Minijobs, Aufstocker oder in Bereichen wie dem Taxi- und Transportgewerbe, bei den Haushaltshilfen, in der Gastronomie, der Landwirtschaft und bei den Zeitungszustellern. Die Industrie- und Handelskammer bietet auf ihrer Homepage (www.bochum.ihk.de) unter der Rubrik Recht das Merkblatt Der neue gesetzliche Mindestlohn sowie das Papier des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Fragen zum gesetzlichen Mindestlohn als Download an. Das BMAS weist zudem darauf hin, dass weitergehende verbindliche Informationen und Hinweise für Arbeitgeber zum Mindestlohngesetz und zu damit im Zusammenhang stehenden Vorschriften auf der Internetseite des Zolls (www.zoll.de) zur Verfügung stehen. Darüber hinaus lädt die IHK für Dienstag, 24. Februar 2015, Uhr, zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung für Mitgliedsunternehmen ( Forum Mittelstand ) in die Räume am Ostring 30 32, Bochum, Sitzungssaal, 1. Etage, ein. Anmeldungen per sind bei Susanne Heide unter möglich. Ansprechpartner für die Themen Arbeitsrecht und Mindestlohn bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet ist Lichtblick/Volker Wiciok Michael Bergmann Tel. (02 34) Dortmund Februar 2015 Messe Westfalenhallen Dortmund, Halle 4 Ihr kostenloser Messebesuch! Jetzt kostenlos online registrieren: Mit praxisnahem Vortragsprogramm Premiumpartner

10 IHK aktuell Virtuelle Mogelpackung oder echte Alternative? Der Weiterbildungsmarkt mit sogenannten Webinaren boomt. Auf verschiedenen Plattformen werden massenweise Webinare angeboten mit durchaus spannenden Themen. Von Yoga am Arbeitsplatz bis Konfliktlösungsstrategien für Führungskräfte zu allem erhält man in einer Stunde hilfreiche Werkzeuge und Tipps, die einen weiterbringen. Das jedenfalls versprechen die Webinar- Ankündigungen... 8 Offensichtlich ist bei vielen Teilnehmern die Erwartungshaltung gegenüber Webinaren gering. Ihre Devise: Wenn sich nach der Teilnahme an einem Tages-Seminar nichts ändert, hat man acht Stunden und eine Seminargebühr investiert, bei einem Webinar ohne nachhaltige Veränderung waren es null Kosten und nur eine Stunde. Also die bessere Alternative? Das Webinar kann als Online-Seminar in der Tat eine Alternative zur klassischen Präsenzveranstaltung sein. Dann fungiert es als virtueller Klassenraum. Wie im Seminar gibt es einen Trainer, die Teilnehmer, einen Inhalt und die Möglichkeit zur Interaktion und Diskussion. Der Unterschied: Teilnehmer und Trainer sehen sich maximal über ein kleines Web-Cam-Bild. Die Kommunikation findet über Stimme und Präsentation statt. Der wichtige Kommunikationsweg über Gestik, Mimik und Bewegung fällt weg. Damit die Teilnehmer sich trotzdem angesprochen fühlen, aufmerksam den Inhalt aufnehmen und daraus Handlungsperspektiven für ihren persönlichen Arbeitsalltag ableiten, bedarf es einer gezielten Abstimmung der Lerninhalte und Methoden durch den Trainer. Wie findet man Webinare, die wirklich einen Mehrwert bieten? Worauf sollte man achten? Ein paar Tipps Die Anzahl an Teilnehmern sagt in der Regel eher wenig über die Qualität des Webinars aus, sondern eher über das gute Marketing des Trainers. Je kleiner die Gruppe, desto individueller kann ein Webinar gestaltet werden. Deshalb: auf eine Begrenzung der Teilnehmerzahl auf maximal zwölf achten. Viele Webinar-Ankündigungen vermitteln den Eindruck, dass der Inhalt eines Tagesseminars auch in einem einstündigen Webinar vermittelt werden kann. Das funktioniert in der Regel nicht. Je mehr Inhalt, desto eher werden die Teilnehmer abschalten. Webinare, die klar auf ein oder zwei definierte Ziele hin ausgerichtet sind, bieten größere Erfolgsaussichten. Ob die Ziele für eine einstündige Veranstaltung realistisch sind, kann man meist aus dem Titel und der Webinar-Beschreibung ersehen.

11 Wirtschaft im Revier Fotolia / apops Teilnehmer brauchen Ruhe am Arbeitsplatz, damit das Webinar zu einem Erfolg werden kann. Wenn die Teilnehmer in Webinaren aktiv eingebunden werden, müssen die technischen Bedingungen auf Teilnehmerseite stimmen. Komfortable Webinar-Software erfordert meist ein Plug-In auf den Teilnehmer-Computern. Das ist vorher mit der IT-Abteilung zu klären. Erfahrene Trainer bieten zusätzlich vor dem Webinar technische Unterstützung an. Deshalb: alle Technikfragen vor dem Webinar klären. Um nachhaltige Webinare durchzuführen, müssen Trainer Erfahrung mitbringen. Im Seminar kann der Trainer im Anschluss an die Erwartungsabfrage vielleicht noch kurzfristig Themen ergänzen und sein Konzept situativ anpassen. Im Webinar geht das nicht. Teilnehmer können einem Webinar nur folgen, wenn es eine klare Struktur gibt und sie von Anfang bis Ende wissen, wie es abläuft. Deshalb ist wichtig, dass der Trainer im Vorhinein weiß, was seine Teilnehmer wünschen. Dabei helfen Vorab-Fragebögen und die Erfahrung aus zahlreichen Präsenz-Seminaren. Zusätzlich muss er die unterschiedlichen Lerntypen kennen und seine Methoden entsprechend auswählen. Deshalb sollte man darauf achten, dass der Trainer Erfahrung im Seminar- und Webinar-Bereich mitbringt. Ein Anhaltspunkt dafür könnte beispielsweise eine entsprechende Webinar-Trainer-Weiterbildung sein. Wer an einem Webinar teilnimmt, sitzt in der Regel an seinem Arbeitsplatz und braucht dort eine Stunde lang absolute Ruhe, um sich auf die Inhalte zu konzentrieren. Das ist im Arbeitsalltag nicht selbstverständlich. Im Zweifel benötigen die Mitarbeiter einen speziellen Raum, um dem Webinar ungestört folgen zu können. Das erfordert in vielen Unternehmen klare Absprachen. Wichtig: Man braucht eine ruhige Lernumgebung. Webinare verdienen einen festen Platz in der Weiterbildung. Webinare und Seminare stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Vielmehr kann man durch den richtigen Mix beider Lernformen Lernerfolg und Kosten optimieren. Durch die zusätzlichen Möglichkeiten sind Trainer gefordert. Die Kunden werden zunehmend darauf drängen, Webinare in die Weiterbildung zu integrieren. Das BildungsCentrum (BiC) der IHK Mittleres Ruhrgebiet reagiert auf diesen Trend, indem es ab 2015 einen Zertifikats- Lehrgang für erfahrene Trainer anbietet, die sich zum Webinar-Trainer weiterentwickeln möchten. Petra Lumblatt Ansprechpartnerin für Webinare bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet ist: Lichtblick/Volker Wiciok Gabriele J. Langer Tel. (02 34)

12 IHK aktuell Die Kleinen ganz groß Die große Mehrheit der Unternehmen in der Region beschäftigt wenige oder keine Mitarbeiter. Aber gerade Einpersonenoder Kleinunternehmen sind Paradebeispiele für gelebten Unternehmergeist. Sie meistern die täglichen Herausforderungen bei der Arbeit für die Kunden und im Management des eigenen Unternehmens. Zudem leisten die Inhaber kleiner Unternehmen einen wertvollen Beitrag zur Wirtschaftskraft der Region Mittleres Ruhrgebiet. Egal, ob ein Unternehmen noch ein kleiner Betrieb nach der Existenzgründung ist oder ob das Unternehmen bewusst klein und übersichtlich gehalten wird: Viele Fragestellungen für den unternehmerischen Erfolg sind identisch. Die Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet möchte mit einem speziellen Angebot an Veranstaltungen zu typischen Themen insbesondere kleine Unternehmen unterstützen. Ab Februar sind für das laufende Jahr insgesamt sechs Veranstaltungen geplant. Dabei werden sowohl aktuelle Themen als auch praktische Fragestellungen aus dem unternehmerischen Alltag im Mittelpunkt stehen. Den Auftakt macht am 24. Februar Christian Goede mit einem aktuellen Vortrag zum Thema Elektronische Rechnungen richtig anwenden, Kosten sparen und Prozesse optimieren. Am 28. April wird Kai-Uwe Goebel unter dem Titel Die Zahlen im Griff Tipps zum Controlling und zur Finanzkommunikation geben. Für Juni und August 2015 ist jeweils ein Vortrag zur Beratungs- und Finanzierungsförderung für kleine Unternehmen sowie rund um das Thema Das erste Mal Arbeitgeber geplant. Am 27. Oktober wird Christine Bittermann zum Thema Gut vorbereitet ins Bankgespräch referieren. Den Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe übernimmt Benjamin Zaczek, der bei seinem Vortrag am 19. November zum Thema Messbare Online-Kommunikation Was passt zu meinem Unternehmen? vor allem auf die Problemstellung Interessierte wenden sich bei Fragen und zur Anmeldung an IHK Mittleres Ruhrgebiet Christian Sautter Tel. (02 34) der Auswertbarkeit von Online-Kommunikation und entsprechende Lösungsansätze eingehen wird. Eingeladen sind alle interessierten Einpersonen- und Kleinunternehmer. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung ist deshalb erforderlich. Neuer Finanzierungsweg Das Thema Crowdfunding ist in aller Munde. Mit Crowdfunding erhält eine Vielzahl von Projekten eine neue Finanzierungsmöglichkeit, abseits von Banken und herkömmlichem Wagniskapital. Durch die Unterstützung von Freunden, Familien, Kunden und anderen Interessengruppen lassen sich schon heute unterschiedliche Projekte sowie Unternehmen finanzieren, die dabei neben finanzieller häufig auch tatkräftige Unterstützung finden. In einer Gesellschaft, in der das Bewusstsein für Produkte, Dienstleistungen und deren Ursprung zunimmt, entwickelt Crowdfunding eine immer größere Bedeutung. Aber wie funktioniert Schwarmfinanzierung wirklich? Welche wichtigen Akteure gibt es? Worauf muss ich achten? Wie gehe ich optimal vor? Der Crowdfunding-Experte Dennis Schenkel von crowdxperts vermittelt Interessierten einen ersten Überblick über die Vielfalt dieses Finanzierungsinstrumentes. Das Seminar findet am Donnerstag, 5. März 2015, von 16 bis 20 Uhr in der IHK Mittleres Ruhrgebiet, Ostring 30 32, Bochum, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Teilnehmeranzahl allerdings begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung notwendig. Interessierte wenden sich bei Fragen und zur Anmeldung an IHK Mittleres Ruhrgebiet Matthias Neugebauer, Tel. (02 34)

13 Wirtschaft im Revier Fit für alle Fälle Ein Seminar, einen Workshop oder ein Training professionell vorzubereiten und erfolgreich durchzuführen, will gelernt sein. Es geht dabei um viel mehr als nur um die bloße Wissensvermittlung. Didaktisches und methodisches Know-how gehört ebenso dazu, wie der zielführende Umgang mit unterschiedlichen Gruppen und Teilnehmererwartungen. Was muss im Vorfeld mit dem Auftraggeber geklärt werden, welche Medien und Übungsformen setzt man wann ein, und wie gelingt ein nachhaltiger Wissenstransfer? Aber auch der versierte Umgang mit schwierigen Situationen und Teilnehmern zeichnet einen guten Trainer aus. Das nötige Handwerkszeug, diese Herausforderungen zu meistern, erhielten die Teilnehmerinnen des IHK-Zertifikatlehrgangs Train the Trainer, der am Freitag, 23. Januar, endete. Alle bestanden erfolgreich den mehrmonatigen Lehrgang. IHK Mittleres Ruhrgebiet Geballte Zufriedenheit: Lehrgangsleiterin Katja Dittmar mit den erfolgreichen Teilnehmerinnen Kerstin Groß, Sandra Brinkmann, Helga Weidemann und Andrea Kurz (v. l.). André Feist-Lorenz, Chef des IHK-BildungsCentrums, freute sich mit. Einmal stiften, viel bewirken! Bei dem SOS-Verbrauchsfonds kommt Ihre Zuwendung in jährlichen Raten den Kindern zugute, bis sie aufgebraucht ist. Hermann-Gmeiner-Stiftung Ridlerstr München Telefon 089/ SOSKD_HGFD_1377_Anzeige_STIFTUNG-1_190x84_4c_RZ.indd :39 11

14 IHK aktuell Folge 28 Was kennzeichnet Ihr Unternehmen? Seit 55 Jahren ist das Unternehmen in Bochum ansässig. Nach meinem Studium der Architektur bin ich in den Betrieb eingestiegen und in zweiter Generation tätig. Wir sind ein Dienstleister mit Schwerpunkt Immobilienmanagement im Ruhrgebiet. Was bedeutet Ihnen eine Mitgliedschaft in der Vollversammlung? Ich bin der Meinung, dass man nur etwas bewegen kann, wenn man sich engagiert. Meine Motivation, in der Vollversammlung tätig zu sein, ist vor allem, dafür zu sorgen, dass sich die Rahmenbedingungen für den Mittelstand in dieser Region verbessern. Was kennzeichnet Ihr Unternehmen? Die Hackforth Holding GmbH & Co. KG ist die Besitzgesellschaft der Vulkan Gruppe mit 19 internationalen Tochterunternehmungen, 50 Vertretungen und fünf Produktionsstätten weltweit. Seit 125 Jahren liefern wir als familiengeführtes Unternehmen Lösungen für die maritime und industrielle Antriebstechnik sowie lötfreie Rohrverbindungen für die Kälte- und Klimatechnik. Wir beschäftigen weltweit Mitarbeiter, davon 500 am Stammsitz in Herne und sind mit einem Umsatz von 170 Millionen Euro Weltmarktführer für hochelastische Kupplungen. Sebastian Hackforth In welchen Bereichen engagieren Sie sich besonders? Mein Hauptinteresse gilt der Region Ruhr. Dieser Industriestandort sollte in vielerlei Hinsicht weiter gefördert werden. Bei der IHK bin ich im Rechts- und Steuerausschuss tätig. Was sollte Ihrer Ansicht nach eine IHK leisten? Wofür sollte sie stehen? Die IHK sollte speziell bei der Politik die Interessen des Mittelstandes vertreten, damit es vermehrt zu Neuansiedlungen von innovativen Unternehmen in unserer Region kommt und die Bedingungen für die vorhandenen Unternehmen verbessert werden. privat Arnd Möhring Immobilienmanagement Wahlbezirk Bochum Wahlgruppe VII (Versicherungsgewerbe, Grundstücks- und Wohnungswirtschaft) Wie würden Sie sich selbst beschreiben? Seit 2004 bin ich Geschäftsinhaber des Betriebes. Interessen: neue innovative Technologien und Politik. Stärken: Willensstärke und Durchhaltevermögen. Schwächen: Ungeduld. Geboren und aufgewachsen in Bochum und der Region verbunden. Fotostudio Lichtrevier Geschäftsführer Hackforth Holding GmbH & Co. KG Wahlbezirk Herne Wahlgruppe I (Industrie) Was bedeutet Ihnen eine Mitgliedschaft in der Vollversammlung? Unser Unternehmen arbeitet seit vielen Jahren und auf vielen Ebenen mit der IHK zusammen. Als ich gefragt wurde, ob ich kandidieren möchte, habe ich das als Chance begriffen, sich auch auf der Ebene der Organe des geschäftsführenden Gesellschafters und der Vollversammlung zueinander zu bekennen. In welchen Bereichen engagieren Sie sich besonders? Ich bin persönlich in den Ausschüssen der IHK nicht aktiv, werde dort aber durch unsere Mitarbeiter gut vertreten. Was sollte Ihrer Ansicht nach eine IHK leisten? Wofür sollte sie stehen? Die IHK sollte neben der Interessenvertretung ihrer Mitgliedsunternehmen als Berater in den Bereichen fungieren, in denen die Unternehmen keine eigenen Ressourcen haben. Wie würden Sie sich selbst beschreiben? Ich bin geboren und aufgewachsen in Herne. Nach einem Abstecher zum BWL- Studium nach Münster bin ich 2006 ins väterliche Unternehmen heimgekehrt und habe erst verschiedene Bereiche durchlaufen, bis ich 2011 geschäftsführender Gesellschafter wurde. Ich habe vier Kinder und wurde auf Nachfrage bei meiner Sekretärin als unkompliziert und zielorientiert beschrieben. 12

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