BUND-Kg Braunschweig. 30 Jahre Biotopschutzarbeit der BUND-Kg Braunschweig. Die Biotopschutzgruppe auf der Schweineweide bei Meerdorf, Lankreis Peine

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1 BUND-Kg Braunschweig 30 Jahre Biotopschutzarbeit der BUND-Kg Braunschweig Die Biotopschutzgruppe auf der Schweineweide bei Meerdorf, Lankreis Peine Die Biotopschutzgruppe in der BUND Kreisgruppe Braunschweig arbeitet seit mehr als 30 Jahren (und seit 27 Jahren kontinuierlich) unter Leitung von Dr. Walter Rieger (4. v. r.). Seit Beginn dabei sind auch Dr. Ulrike Heckele (3. von rechts) und Dipl. Biologe Manfred Wenst (6. v. r.). Arbeitseinsatz ist ganzjährig der Freitag von Uhr (jahreszeitlich abhängig) BUND, Jürgen Dittmann/Vera Billich Braunschweig, 2010

2 Inhaltsverzeichnis Ehrenamtlicher Biotopschutz des BUND in Braunschweig...1 Beispiele praktischer Naturschutzarbeit...2 Mitarbeiterstunden nach Einsatzort...5 Beispiele von Biotopschutzeinsätzen...6 Wichtigste Betreuungsbiotope und Lagepläne...9 Von der BUND-Kreisgruppe betreute Biotope...10 Von der BUND-Kreisgruppe beobachtete Biotope...12 Wie organisiert die Kreisgruppe ihre Biotopschutzaktivitäten?...13 Kosten und Finanzierung des Biotopschutzes...14 Die Umwelthilfesammlung hilft Schulen bei Naturschutzaktivitäten...15 Darstellung ausgewählter Biotope Schweineweide bei Meerdorf...16 Erfolge der Pflegearbeiten auf der Schweineweide...21 Beberwiese in Braunschweig Wenden...22 Erfolge der Pflegearbeiten auf der Beberwiese...27 Sandbeekswiese...28 Erfolge der Pflegearbeiten auf der Sandbeekswiese...38 Sonstige Naturschutzaktivitäten Insekten-, Vogel-,Reptilien- und Fledermausschutz...42 Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung...44 BUND Kreisgruppe Braunschweig Stand: 2010 Schunterstraße 17 Verantwortlich: Vera Billich / Jürgen Dittmann Braunschweig Bilder: Jürgen Dittmann und Frank Müller: S. 22, 23, 24u, 25u, 26 (Grafiken)

3 EHRENAMTLICHER BIOTOPSCHUTZ BIOTOPSCHUTZ DER BUND-KREISGRUPPE BRAUNSCHWEIG Biotopschutz in Braunschweig 1979 begann die BUND-Kreisgruppe Braunschweig mit Biotopschutzarbeiten. Seit 1983 finden freitags regelmäßige Biotopschutzeinsätze statt. Ziele: Unser Biotopschutzprojekt beinhaltet die langfristige Pflege von Flächen mit nicht ersetzbaren Pflanzen- und Tiergemeinschaften mit dem Ziel, gefährdete Pflanzen und Tiere in der freien Natur zu erhalten und ihren Bestand zu vermehren bzw. zu stabilisieren (nachhaltige Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität). Unsere Biotope sollen Reservats- und Refugialfunktionen erfüllen und potentielle Ausbreitungszentren für gefährdete Arten darstellen, die Information der Öffentlichkeit; die Einbindung von Landwirten, Gemeinden und Jugendlichen in das Pflegekonzept. Arbeitseinsatz vor Ort: Folgende Aktivitäten sind Bestandteil der Biotopschutzarbeit Mähen und Abtragen des Mähgutes zur Nährstoffreduzierung bzw. Kompensierung der Stickstoffzufuhr durch Auto- und Industrieabgase sowie zur Begünstigung von kleinwüchsigen geschützten Arten. Dies geschieht vorwiegend in Handarbeit, um eine Bodenverdichtung durch schwere Maschinen zu vermeiden; Entfernung bzw. Rückschnitt von Büschen sowie das Ausreißen und Roden von Schösslingen, um die Landflächen und Gewässer offen zu halten; Zäune ziehen und instand halten als Voraussetzung für eine biologisch sinnvolle Beweidung im Kontext von Pflegeverträgen mit Landwirten seit 2000; Anlegen von Totholz- und Lesesteinhaufen als Lebensraum für Insekten, Kleinsäuger und Reptilien; Anbringen und Pflege von Nistkästen zur Erhaltung der Artenvielfalt der Vogel- und Fledermauspopulation. Kontrolle und Dokumentation des Erfolgs der Maßnahmen durch ausführliche Untersuchungen und Auswertungen der Ergebnisse. Öffentlichkeitsarbeit: Information durch Broschüren und Exkursionen Umweltbildung von Jugendlichen in Form aktiver und mitgestaltender Naturbegegnung die Einbindung von Schulklassen im Kontext von Projektwochen; die intensive und kontinuierliche Beteiligung von Jugendlichen im Rahmen des freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) seit Beginn 1988 an der Planung, der praktischen Tätigkeiten vor Ort sowie der auswertenden Dokumentation; die Planung einer erweiterten Beteiligung von Jugendlichen an der Biotopschutzarbeit; die Projektierung einer großflächige Entbuschungsmaßnahme 2008 auf dem Ösel mit Hilfe der Teilnehmer und Teilnehmerinnen eines internationalen Jugendcamps in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Wolfenbüttel. Der Erfolg des Projektes ist zu erkennen an: der Vermehrung von Pflanzenarten (Rote-Liste-Arten), die vom Aussterben bedroht sind. Nachweisbar ist dies anhand von Diagrammen, welche die Ergebnisse der Auszählung veranschaulichen. Die Orchideenentwicklung ist als Indikator für eine Biotopentwicklung im Sinne der Zielsetzung zu werten; dem Artenreichtum auf den gepflegten Flächen; dem Vergleich der gepflegten Flächen mit Nachbargebieten, die nicht in das Pflegekonzept eingebunden sind; z.b. der Stabilisierung und Vergrößerung des Trollblumenbestandes auf der Sandbeekswiese; der Anerkennung vom NLWKN; dem Auftreten von seltenen Tieren, dem Interesse der Öffentlichkeit an den Projekten, Veröffentlichungen und Exkursionen

4 EHRENAMTLICHER BIOTOPSCHUTZ Ehrenamtliche Mitarbeiterstunden im Biotopschutz von 1992 bis 2010 Gesamtstunden: (mit Gerätewartung) hellgrün: Trendlinie Aufgewendete Jahresarbeitszeit seit Beginn unserer Aufzeichnungen. Beispiele praktischer Naturschutzarbeit Harken Arbeit im Spätsommer auf der Schweineweide (Landkreis Peine): Das gemähte Heu wird zusammengeharkt. Zugarbeit Damit die Feuchtwiesen vor Bodenverletzungen verschont bleiben, wird das zusammengeharkte Heu auf einer LKW-Plane von der Fläche gezogen (hier: Schweineweide)

5 EHRENAMTLICHER BIOTOPSCHUTZ Kopfweidenschnitt Am Sandbach (Sandbeekswiese) werden regelmäßig die alten Kopfweiden verschnitten. Dickere Äste werden als Setzlinge für neue Kopfweiden verwendet. Wurzeln ausgraben Auf der Sandbeekswiese haben sich die Grauweiden stark ausgebreitet. Hier werden die Wurzeln ausgegraben, damit es keine Stockausschläge gibt. Mähen im Winter Auf dem Ösel (Landkreis Wolfenbüttel) werden kleinere Büsche und Schösslinge mit dem Freischneider beseitigt

6 EHRENAMTLICHER BIOTOPSCHUTZ Büsche beseitigen Größere Büsche werden mit der Astschere und der Säge entfernt. Das Astwerk wird abgeharkt (hier: Ösel). Kaffeepause Zu jedem Biotopschutzeinsatz gibt es Kaffee, Tee und verschiedene Kuchensorten. Hier findet auch rege Kommunikation statt. Gerätelager in einer Scheune im Braunschweiger Ortsteil Rautheim - 4 -

7 EHRENAMTLICHE MITARBEITERSTUNDEN NACH EINSATZORT VON Ehrenamtliche Mitarbeiterstunden nach Einsatzort Gesamtstunden: 23321,75 ohne Gerätewartung und Vorbereitung Beberwiese Wenden Weinlage, Nähe Sandbeekswiese NSG Klotzberg Hedeper Ösel Silbergrasflur Veltenhof Schweineweide Meerdorf Sandbeekswiese Braunschweig Kolleg Herzogsberge NSG Eichberg Salzgraben Salzdahlum Kalksteinbruch Elm Kleiwiesen Waggum Bismarckturm Asse NSG Riddagshausen Lammer Holz Kippe Bechtsbüttel Neues Land Moorland ehm. Wasserw. Rüningen Schaper Wiese-Meerdorf Sandmagerrasen Pfälzer Straße Buchhorst Werlaburg Werlaburgdorf Bürgerpark Vossenkamp Gliesmarode Streuobstwiese Elm Steinbruch Rautheim Forst Stiddien Farnweg Querum Marienberger Str. Wöhrdenweg Querum NSG Rieseberg Kläranlage Waggum - 5 -

8 BEISPIEL DER VERSCHIEDENEN ARBEITSTÄTIGKEITEN 2006 Beispiele von Biotopschutzeinsätzen 2006 Einsatzdatum JANUAR Einsatzort erledigte Arbeiten Salzgraben Salzdahlum Mähen der Flächen um die außerhalb des Zauns gelegene Salzstelle, Abflachen und Abtragen der Böschung Sandbeekswiese Mähen unter den Weiden und Abtragen des Mähgutes, Leeren der Nistkästen Sandbeekswiese Mähen unter den Weiden und Abtragen des Mähgutes, Zurückschneiden und Schneiteln von Weiden Sandbeekswiese Einsatz wegen Kälte abgesagt FEBRUAR Silbergrasflur Bäume und Gebüsch zurück geschnitten Sandbeekswiese Bäume und Gebüsch zurück geschnitten Cremlingen, Herzogsberge, Kammmolchgewässer Weiden um das Gewässer zurück geschnitten und in der Südost-Ecke zu einem Haufen aufgehäuft Ösel Gehölzschnitt unter Beteiligung verschiedener Mitglieder der BUND-Truppe WF MÄRZ Schweineweide Entfernen von Geäst, das in die Fläche hineinragte und Wegziehen von der Fläche, Entsorgung in angrenzenden Waldpartien Silbergrasflur Ösel Weiden-, Weissdornwurzeln und andere ausgegraben und entfernt. Brombeere entlang des Zauns zurück geschnitten, Nistkästen aufgehängt und andere kontrolliert. Lesesteinhaufen angelegt. Im Herbst 05 nicht gemähte Bereiche gemäht. Weg noch oben gehend auf der linken Seite und rechter Hand in der Nähe des Lesesteinhaufens. Mähgut jeweils im Kessel entsorgt Silbergrasflur Mähen Neues Land Mäharbeiten APRIL Ösel Mäharbeiten Wöhrdenweg Damm repariert Sandbeekswiese Zaun ausgebessert und für die Beweidung hergerichtet MAI Weinlage Zaun für die Beweidung herrichten Sandbeekswiese Zaun für die Beweidung herrichten Silbergrasflur Mähen im südlichen Bereich an der zum Kanal gelegenen Seite, Abtragen des Mähgutes und Ablegen auf der Westseite im kleinen Wäldchen Silbergrasflur Unterschriftenliste fehlt, Tag nach dem Vatertag - 6 -

9 5.3 BEISPIEL DER VERSCHIEDENEN ARBEITSTÄTIGKEITEN 2006 Beispiele von Biotopschutzeinsätzen 2006 Einsatzdatum Einsatzort erledigte Arbeiten JUNI Ösel Mähen um den Spargelbohnenbestand, Abtragen des Mähgutes Sandbeekswiese Jätarbeiten um Orchideenstandorte herum Weinlage Jätarbeiten um Färberginster herum, entfernen des Schlehenaufwuchses Ösel Mähen um den Spargelbohnenbestand und zusätzlich neue Flächen, Abtragen des Mähgutes, JULI Sandbeekswiese Nacharbeiten am Zaun, Freischneiden unter dem Zaun usw Eichberg Quadrate Deckungsgrade bestimmt, Quadrat gemäht, weiter 2 Stellen gemäht. Jätarbeiten um Orchideenstandorte herum (Gehölze, Bärenschote) Moorland Rohrkolben ziehen im großen Gewässer 50% entfernt, kleiner Teich komplett geräumt Sandbeekswiese Auf der Fläche 10 E-Zaun gezogen, Draht gespannt und unter E-Zaun frei geschnitten. Anlage eines Totholzstapels Sandbeekswiese Mähen unter E-Zaun Fläche 1A, 1B, Fläche 10 Drähte gespannt und an den Toren Drähte gesetzt. AUGUST Ösel Schlehen, Rosen, Weißdorn zurück geschnitten im südlichen Eingangsbereich Ösel Schlehen, Rosen, Weißdorn zurück geschnitten im südlichen Eingangsbereich Ösel Schlehen, Rosen, Weißdorn zurück geschnitten im südlichen Eingangsbereich Neues Land Baumsämlinge entfernt September Sandbeekswiese unter Weiden gemäht und hervorgeharkt, Zäune repariert Sandbeekswiese Geharkt, Zaun ausgebessert Sandbeekswiese Zaun auf den Flächen 5a und 5b ausgebessert, teilweise neu gezogen und neue Pfähle gesetzt. Außerdem Weidenschösslinge gezogen. Laut Walter: "1000 Stück" Meerdorf Mähen des Klappertopfbestandes und Abtragen per Plane Meerdorf Abtragen des restlichen Klappertopfbestandes Meerdorf Mähen des Klappertopfbestandes und Abtragen per Plane. Oktober Meerdorf Mähen des Klappertopfbestandes und Abtragen per Plane Klotzberg Mähen des Hanges und Abtragen per Plane Beberwiese Wenden Mähen der Wiese und Abtragen per Plane an den Rand Silbergrasflur Mähen der Fläche, Säubern der Nistkästen - 7 -

10 5.3 BEISPIEL DER VERSCHIEDENEN ARBEITSTÄTIGKEITEN 2006 Beispiele von Biotopschutzeinsätzen 2006 Einsatzdatum Einsatzort erledigte Arbeiten November Ösel Mähen der Hänge und Abtragen des Mähgutes Ösel Ösel Mähen des Hangs und Beschneiden der Weißdornbüsche; Kuppe im Bereich des Steinbruchs mit Anschluss an den Spargelbohnenbestand freigestellt Mähen im Bereich des Zugangs auf der linken Seite, Mähgut dort den Abhang hinunter. Ausgraben von Stubben, damit in den kommenden Jahren der Balkenmäher eingesetzt werden kann Werlaburgdorf Mahd der Werlapfalz. Abtragen des Mähgutes an den Wegrand. Mahd mit 2 Balkenmähern und einem Freischneider Salzgraben, Salzdahlum Mähen der Wiese und Abtragen per Plane an den Rand Werla Burgdorf Abtragen des Mähgutes an den Rand; Gelu Julius, Anna Dezember Ösel Mähen und Abtragen der Mahd per Plane auf bislang nicht gemähter Fläche rechts des Weges unmittelbar am Waldrand Salzgraben, Salzdahlum Abtragen des Walls um die Quelle auf dem Betriebsgelände und Mahd Asse Bismarckturm Sandbeekswiese Mahd der oberen 4 Terrassen, Jürgen mäht alle Rosen im oberen Bereich, der Baum der gefällt werden sollte, wurde zum Erhalt des Mikroklimas der Bienenragwurz stehengelassen Mahd im Bereich der Trollblumen, hier auch umgefallenen Baum entsorgt und in den Wald getragen. Weiter Büsche zurück geschnitten und in die Fläche ragende Äste zurück geschnitten

11 WICHTIGSTE BETREUUNGSBIOTOPE DER BIOTOPSCHUTZGRUPPE Lagepläne - 9 -

12 Von der BUND-Kreisgruppe Braunschweig betreute Biotope Abkürzungen: BV = Betreuungsvereinbarung / BS = Braunschweig / UNB = Untere Naturschutzbehörde / Ldk. = Landkreis Status ist nur gelegentlich als Beispiel angegeben: FFH = Flora-Fauna-Habitat / NSG = Naturschutzgebiet / LSG = Landschaftsschutzgebiet / ND = Naturdenkmal Betreuungsflächen Sandbeekswiese, FFH (zwischen Schapen und Hordorf, am Sandbach) Beber-Wiese (Wenden, zwischen Schunter und alter B4) Kleiwiese, LSG (im Wald östl. von Waggum) Silbergrasflur, NSG (Veltenhof, nördl. des Mittellandkanals) Moorland (westl. Teil des Kennelgebietes gegenüber Schloss Richmond) Sandmagerrasen Pfälzer Straße (Veltenhof) Größe, Pachtvertrag bzw. Betreuungsverhältnis insgesamt 5,09 ha (mehrere Teilflächen) BV: Liegenschaftsamt der Stadt BS, 1993/1996 Kerngebiet: überwiegend Pachtgebiet des NABU, Pflege durch den BUND, Teile im Auftrag der Naturlandstiftung 1,39 ha BV: Liegenschaftsamt der Stadt BS, ,10 ha BV: Mdl. Absprache mit der Besitzerin 1,42 ha Pachtverträge: 3 verschiedene Besitzer, seit 1985/1992 3,33 ha BV: Liegenschaftsamt der Stadt Braunschweig, 1986/1988 ca. 11,6 ha Anpachtung von Stadtwerke Braunschweig (heute: Veolia), 1983 (9,81 ha), übrige Fläche BV: Liegenschaftsamt der Stadt BS, ,40 ha BV: Liegenschaftsamt der Stadt BS, 1998 Biotoptyp Nasswiesen mit Orchideen und Laubwald (Schneitelwald) Weinlage, LSG (Wiese zwischen Schapen und Hordorf, nördl. der Landstraße) Grünland-Brachfläche, bodensaurer Magerrasen, Silgenwiese mit großem Färberginsterbestand Nasswiese mit Orchideen Feuchtwiese, Orchideenstandort, faktisch: FFH-Wiese Sandmagerrasen mit Silbergras und Sandstrohblume etc. Wildwuchsgebiet, Auwaldrest und Feuchtbiotop, (ehem. Wasserwerk und aufgelassene Kleingärten) Wärmeliebende Saumgesellschaft, Sandmagerrasen, Ruderalflur mit Osterluzei, Echter Steinsame. Entwicklungsziele, Pflegetätigkeit Förderung der Rote-Liste-Arten, Spätmahd, frühe Teilmahd, Abtrag. Gezielte Freistellungen, Weiden- und Heckenbeschnitt, Pflegetätigkeiten im Umfeld (Sandbach, extensive Beweidung) Erhaltung der Magerwiese, Zurückdrängen von Gebüschen, gezielte Freistellungen, Beweidung und zeitweise Mahd (Spätsommer). Förderung des typischen Pflanzeninventars. Spätmahd, Abtrag, gezielte Freistellungen Förderung insbesondere des Orchideenbestandes. Spätmahd, Abtrag Sicherung von Standort und Inventar (Flora, Fauna). Mahd, Teilmahd, Abtrag, selektiver Umbruch von Teilbereichen, Bekämpfung von Landschilf Sicherung des Gebiets- Charakters, Offenhaltung des Zentralbereiches. Nisthilfen in den Randbereichen (Kontrolle, Reinigung) Müll beseitigen, Sicherung des Bestandes/Ofenhalten, Teilmahd, Abtrag, Selektionen, gezielte Freistellungen (muss noch erfolgen) -10-

13 Von der BUND-Kreisgruppe Braunschweig betreute Biotope Abkürzungen: BV = Betreuungsvereinbarung / BS = Braunschweig / UNB = Untere Naturschutzbehörde / Ldk. = Landkreis Status ist nur gelegentlich als Beispiel angegeben: FFH = Flora-Fauna-Habitat / NSG = Naturschutzgebiet / LSG = Landschaftsschutzgebiet / ND = Naturdenkmal Betreuungsflächen Herzogsberge, LSG (Teilflächen nahe Cremlingen) Größe, Pachtvertrag bzw. Betreuungsverhältnis 0,5 ha BV: UNB Ldk. Wolfenbüttel (2009) Biotoptyp Amphibien- Habitat. Pionierstandort auf Sand (teilw. feucht) Entwicklungsziele, Pflegetätigkeit Offenhaltung durch verschiedene Maßnahmen, auch maschinelles Freischieben von Flächen (frische Sandanrisse) Salzgraben Salzdahlum, ND (Salzbergstraße, auf dem Gelände der ehemaligen Saline) 0,20 ha BV: UNB Ldk. Wolfenbüttel, 1983 Halophyten-Areal Bewahrung und Förderung der salzliebenden Vegetation, Mahd, Teilmahd Ösel, LSG (Ldk. Wolfenbüttel, bei Neindorf) 2 ha (Ösel-Süd) Auftragsarbeiten: Ldk.Wolfenbüttel UNB seit 2003 Kalkmagerrasen, Trockengebüsche, Ruderalzonen. Flora: > 25 Rote- Liste-Arten. Reiche Fauna Mahd, Teilmahd, Abtrag. Entkusselungen, Kontrolle der Nist- und Überwinterungshilfen Asse-Steilhang unter dem Bismarckturm FFH (Ldk. Wolfenbüttel, bei Wittmar) 2,7 ha Auftragsarbeiten: Ldk. Wolfenbüttel UNB seit 1998 Kalkmagerrasen, (zeitweise Orchideenstandort), Trockengebüsch Bewahrung des Offen-Hanges, Teilmahd, Abtrag. Selektiver Gehölzrückschnitt, z.t. Wurzelentfernung (Rosenstöcke) Klotzberg, NSG (Ldk. Wolfenbüttel, bei Hedeper) 4,9 ha BV: NLWKN, 1988 Subkontinentaler Magerrasen Sicherung der überkommenen Habitatverhältnisse. Mahd im Steilhangbereich, Abtrag. Gehölzrückschnitt Eichberg, NSG (Ldk. Wolfenbüttel, bei Hemkenrode) 9,5 ha BV: NLWKN, 1998 Halbtrockenrasen, Ochideen- Standort (ehem. Kalksteinbruch) Förderung der Rote-Liste-Arten. Mahd, Teilmahd, Zurückdrängung Gehölze, selektive Entfernung (Bärenschote) Schweineweide, LSG, FFH (Ldk. Peine, bei Meerdorf) 0,4 ha BV: mdl. Vereinbarung mit UNB Ldk. Peine (1984) und Forstinteressentschaft Meerdorf Nasswiese mit Orchideen Sukzessive Wiederherstellung der ursprünglichen Verhältnisse. Mahd, Teilmahd, Abtrag. Gebüsch- und Gehölzrückschnitt -11-

14 Von der BUND-Kreisgruppe Braunschweig beobachtete Biotope Abkürzungen: BV = Betreuungsvereinbarung / BS = Braunschweig / UNB = Untere Naturschutzbehörde / Ldk. = Landkreis Status ist nur gelegentlich als Beispiel angegeben: FFH = Flora-Fauna-Habitat / NSG = Naturschutzgebiet / LSG = Landschaftsschutzgebiet / ND = Naturdenkmal Beobachtungsflächen Wöhrdenwiese, NSG (Querum, westl. der Straße Kehrbeeke, an der Schunter) Schunteraue, LSG (Kralenriede, westl. und südwestl. Schreberweg) Richmondpark, LSG (westl. Wolfenbütteler Straße, unterhalb der "Reichsakademie") Abraumkippe Bechtsbüttel, LSG (zwischen Waggum und Bechtsbüttel) Moorhüttenwäldchen (Volkmarode, am Moorhüttenweg) Vossenkamp (nordwestl. von Gliesmarode) Weidengebüsch Querum (am Farnweg) Marienberger Straße (nahe Gartenstadt) Rautheimer Steinbruch, FFH Größe, Pachtvertrag bzw. Betreuungsverhältnis 8,72 ha BV: Stadt BS ,44 ha BV: Liegenschaftsamt BS ,21 ha BV: Pachtvertrag für Teilfl. und Betreuungsvertrag für den Rest (seit 1984) ca. 33,00 ha BV: Bundesvermögensamt ,01 ha BV: Liegenschaftsamt BS 1984 ca. 0,09 ha BV: mdl. Absprache seit ,88 ha BV: Liegenschaftsamt BS ,69 ha BV: mdl. Absprache (seit 1986) 0,02 ha BV: mdl. Absprache Biotoptyp Auenröhricht, Flachwasserbiotop Nasswiesenbrache (mit angrenzender Niederterrasse bzw. Dünengelände) Hartholzaue, Niedermoorrest Wald mit Feuchtbiotopen Wildwuchsfläche Mit Baumbestand, Feuchtflächen Grasnelken-Standort Weidengebüsch Wildwuchsfläche Kalktrockenrasen Bemerkung Beobachtung bes. der hydraulischen Verhältnisse Wiederholte Beseitigung von Verunreinigungen Zerstört? Eventuell noch zu retten. Gelegentliches Entmüllen notwendig Mahd seit 2008 eingestellt, Pflegeplan von UNB BS -12-

15 Wir organisieren seit mehr als 30 Jahren die Biotopschutzarbeiten der BUND Kreisgruppe Eine solch lange kontinuierliche Biotopschutzarbeit mit dem Ziel, die Biodiversität zu erhalten und zu fördern, setzt eine gut funktionierende Infrastruktur voraus. Personell bietet unser Büro in der Schunterstraße 17 mit einem Diplombiologen als geringfügig Beschäftigten und mit zwei Freiwilligen des ökologischen Jahres diese Voraussetzungen. Unsere Kreisgruppe betreut seit 1989 kontinuierlich FÖJ ler. Ablaufplan: Am Mittwoch werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter der telefonisch oder per Mail über den nächsten Arbeitsort informiert. Neu hinzukommende erhalten einen Lageplan zugesandt oder telefonisch eine Beschreibung der Anfahrt. Am Donnerstag werden durch Rückmeldung Fahrgemeinschaften gebildet. Mit dem Gerätetransporteuer wird abgesprochen, welche und wie viele Arbeitsgeräte benötigt werden. Am Freitag werden Kaffee und Tee gekocht und es wird Kuchen eingekauft, Biotopschutzarbeit soll auch belohnt werden. Ab 14 Uhr Abfahrt zu dem Biotop, je nach Jahreszeit wird bis 17 oder 18:30 Uhr mit viel Spaß gearbeitet. Natürlich hat unser Büroteam noch einiges mehr mit Biotopschutzorganisation zu tun, wie z.b. Absprache mit den unteren Naturschutzbehörden halten, gegebenenfalls Container für Grünabfälle bestellen, die Pflegearbeiten dokumentieren, Pacht überweisen, Anträge zur Finanzierung bei städtischen Ämtern stellen, Gerätereparaturarbeiten organisieren, neue ehrenamtliche Helfer suchen usw. -13-

16 Beispiel aus dem Jahre : Einnahmen / Zuwendungen 5.990,00 Bemerkungen 1. Zuschüsse Gebietskörperschaften für einzelne Pflegebiotope 931,00 Stadt BS, LK Peine, LK Wolfenbüttel 2. Sonstiges Zuschüsse durch Gebietskörperschaften Reparatur des Einachs-Balkenmähers keine in 2009; in 2008 eine Zuwendung für i.d.r. Zuschüsse der Europäischen Union für 3. Weitere Zuschüsse 2.484,00 einzeln definierte Pflegearbeiten, darin auch 1500,- Euro für Vertragserfüllung Lwt. Bosse 4. Spenden für Biotop-Pflege 2.575,00 Firmen und Einzelpersonen 2009: Ausgaben / Kosten ,00 Bemerkungen 5. Eigene Geräte: Abschreibung, Neuanschaffung Was kostet ehrenamtlicher Biotopschutz und wer finanziert das? 3.407,00 Einachs-Balkenmäher, weitere 6 Benzin- Motorgeräte, etliche hundert mechanische Geräte 1.235,00 6. Geräte (laufende Unterhaltung) und Pacht Scheune, KFZ-Anhänger, Ersatzteile, 3.041,00 sonstige Materialien Pflege und Wartung, Betriebsstoffe, Sonstiges 7. Pflegeflächen, Verfügung 709,00 vor allem Pacht an Privatbesitzer 8. Durchführung der Einsätze 2.955,00 49 Einsätze mit insges Arbeitsstunden 9. Transport zu den Einsatzorten: Personen, Maschinen 10. Beköstigung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen: Getränke, Kuchen 960,00 19,60 Euro pro Einsatz 11. Bezahlung spezieller Arbeitsleistung 760, Bezahlung allgem. Arbeitsleistung wird bisher nicht abgerechnet 13. Fremdvergabe 1.578,00 vor allem Traktoreinsatz von Landwirtin Bosse 14. Monitoring wird bisher nicht abgerechnet 15. Büro 2.271,00 Anteilig pauschal 25 % an Verbrauchsmaterial und Telefon, Beteiligung an Grundkosten 16. Lohnkosten BüromitarbeiterInnen wird bisher nicht abgerechnet Die wichtigsten Fakten in Kürze: Geleistet wurden insgesamt 49 Pflegeeinsätze, bis zu 35 km vom Braunschweiger Stadtzentrum entfernt. Für die absolut ehrenamtlichen Biotopschutz-Arbeitseinsätze wurden 1351 Arbeitsstunden geleistet. Durchschnittlich waren 6,9 MitarbeiterInnen ca. 4 Stunden pro Einsatz anwesend (49 Einsätze*4 Std.*6,9 Mitarbeiter 1352 Std.) Für spezielle Einsätze wurden zusätzlich 109 Arbeitstunden bezahlt, so dass 2009 insgesamt 1460 Stunden zum Erhalt der Biodiversität von der BUND-Kreisgruppe geleistet wurden. In dieser Rechnung sind noch nicht aufgeführt überwiegend unbezahlte Stunden für Materialpflege (ca.150 Std.), Monitoring, (Zählung, Sachstandsberichte), Organisation und Beratung durch die Büro- Mitarbeiter. Die Einnahmen / Zuwendungen: Durch Gebietskörperschaften Stadt Braunschweig, LK Peine, LK Wolfenbüttel: ca. 900 (Braunschweig zahlt den kleinsten Teil). Beim Vergleich Einnahmen/Ausgaben ergibt sich ein Fehlbetrag von Dieser wird gedeckt durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und vor allem durch Entnahme aus Rücklagen. Auf Dauer ist diese Art der Finanzierung für den Verein nicht tragbar. Abschließende Frage: Welche Kosten würden entstehen, wenn eine Vergabe der Pflegeleistungen einschließlich des Einsatzes von Groß- und Kleinmaschinen und Monitoring an einen kommerziellen Betrieb erfolgt? Antwort: Es würden Kosten von mindestens pro Jahr entstehen -14-

17 Die BUND-Kreisgruppe hilft Schulen bei der Finanzierung ihrer Naturschutz- und Umweltaktivitäten Seit 1987 organisiert die Kreisgruppe die vom Kultusministerium genehmigte Haus- und Straßensammlung der Deutschen Umwelthilfe. Jährlich nehmen zwischen 10 und 13 Braunschweiger Schulen mit insgesamt ca SchülerInnen daran teil. Unsere Ehrenamtlichen versehen Dosen mit Sammlungsunterlagen, verteilen sie und zählen nach der Sammlung ca. 600 Dosen per Hand aus, geben die Namen der SammlerInnen in Listen ein und übermitteln den Schulen Hitlisten aller Teilnehmer , ,00 Ergebnisse der Umwelthilfesammlung seit 1987 (DM Beträge wurden in umgerechnet) Gesamtergebnis 24-järiger Sammlung = ,48 Sammelgebiet: Stadt Braunschweig organisiert von der BUND-Kreisgruppe Braunschweig , , , , , , Die Schulen beantragen bei der Deutschen Umwelthilfe 70% des Sammlungserlöses für ihre eigenen Natur- und Umweltaktivitäten. So konnten beispielsweise im Jahre 2010 die Braunschweiger Schulen ,90 für ihre Projekte verwenden. Beispiele Braunschweiger Schulen: Links: Anlage einer kleinen Streuobstwiese in der Grundschule Waggum Rechts: Bau eines Insektenhotels durch das Gymnasium Martino-Katharineum Links: Bau und Gestaltung eines Schulteichs durch die IGS Querum -15-

18 SCHWEINEWEIDE BEI MEERDORF (LANDKREIS PEINE) Schweineweide Kurzcharakteristik: Hochstaudenreiche Nasswiese, FFH-Gebiet, Größe: 0,4 ha, mdl. Vereinbarung mit Unterer Natschutz-Behörde Peine und Forstinteressentschaft Meerdorf, Pflege seit 1983 Rote Liste-Arten: Großer Klappertopf, Kümmelblättrige Silge, Teufelsabbiss, Natternzunge, Hirsensegge, Gr. Flohkraut, Wiesen- u. Hohe Schlüsselblume, Orchideen: Fleischfarbenes Knabenkraut, Breitblättriges Knabenkraut, Mücken-Händelwurz, Großes Zweiblatt, Lageplan der Wiese

19 SCHWEINEWEIDE BEI MEERDORF (LANDKREIS PEINE) Arbeiten im Winter Zurückschneiden der wuchernden Randvegetation. Ohne diese Pflegemaßnahme würde die offene Wiesenfläche langsam immer kleiner werden. Arbeiten im Spätsommer Nachdem sich die meisten Arten ausgesamt haben, erfolgt die Mahd mit einem Balkenmäher. Teilbereiche der Wiese sind sehr hochwüchsig (siehe Größenverhältnisse). Handarbeit Das Schnittgut wird zusammengeharkt und auf eine LKW-Plane getragen (im Bildvordergrund)

20 SCHWEINEWEIDE BEI MEERDORF (LANDKREIS PEINE) Biotopschutzgruppe Mähen, Harken und Abtragen des Mähgutes sind die Haupttätigkeiten nach dem Hochsommer. Fleischfarbenes Knabenkraut Das abgebildete Exemplar hat eine besonders helle Blüte

21 SCHWEINEWEIDE BEI MEERDORF (LANDKREIS PEINE) Landkärtchen Hier auf dem Wasserdost sitzend. Schmetterlingsraupen sind z. T. auf bestimmte Futterpflanzen angewiesen. Der Pflanzenreichtum der Wiese garantiert deshalb eine große Schmetterlingsvielfalt. Kaisermantel Heupferd

22 SCHWEINEWEIDE BEI MEERDORF (LANDKREIS PEINE) Kümmelblatt-Silge Die Doldenblütler sind Anziehungspunkt für viele Insektenarten. Teufelsabbiss Storchenpaar Ein Storchenpaar nutzt die eben gemähte Wiesenfläche zur Nahrungssuche

23 SCHWEINEWEIDE BEI MEERDORF (LANDKREIS PEINE) Erfolgreiche Pflegearbeiten auf der Schweineweide Schweineweide bei Meerdorf Entwicklung des Orchideenbestandes seit Beginn der Pflegearbeiten Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata) Gesamtzahl blühender Orchideen ohne Listera ovata Fleischfarbenes Knabenkraut (Dactylorhiza incarnata) Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea) Die Grafik zeigt die Entwicklung des Orchideenbestandes seit Beginn der Pflegearbeiten. Das Auf und Ab der Kurven hat mehrere Ursachen. Der Kurvenverlauf ist zum einen eine typische Erscheinung bei Bestandsaufnahmen sowohl von Tier- als auch Pflanzenpopulationen. Werden die Lebensbedingungen verbessert, findet mit einiger Zeitverzögerung ein rasanter Anstieg statt. Im Jahre 2009 fanden im weltlichen Randbereich der Wiese Baumfällungen statt, so dass sich die Licht- und Windverhältnisse auf der Wiese veränderten. Eine andere Ursache des gezackten Kurvenverlaufs ist bei den klimatischen Bedingungen zu suchen. Die Entwicklung zeigt, dass die jahrzehntelangen Pflegearbeiten insgesamt von Erfolg gekrönt sind

24 BEBERWIESE, BRAUNSCHWEIG WENDEN Beberwiese, Wenden Kurzcharakteristik: Hochstaudenreiche Nasswiese, Größe: ca. 0,1 ha, Privatbesitz, kein Pflegevertrag, nur mündliche Absprache. Rote Liste-Arten: Breitblättriges Knabenkraut, Großer Klappertopf, Sumpfblutauge, Fadenbinse, Sumpfdotterblume, Hirsensegge. Lageplan der Wiese

25 BEBERWIESE, BRAUNSCHWEIG WENDEN Ein Vergleich von Flächen mit und ohne Biotoppflege: Fläche ohne Biotoppflege Auf der seit Jahrzehnten brach liegenden Nachbarfläche ist der Anfangsbestand (1995) von einigen wenigen Orchideen inzwischen verschwunden. Verbuschung und ein dominanter Goldrutenbestand führen zu einer extremen Artenarmut. Angrenzende Fläche mit Biotoppflege seit 1985 Zum Vergleich: Jährlich 1x vom BUND gemähte Orchideenwiese. Pflegekonzept: Orchideenwiese vor der Mahd Schnell und hoch wachsendes Schilf und andere wüchsige Arten würden ohne Mahd zu einem schnellen Rückgang zahlreicher seltener Pflanzen führen

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