Weltweiter Lyme Protest

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1 Weltweiter Lyme Protest BESSERE MEDIZINISCHE VERSORGUNG ZUVERLÄSSIGE DIAGNOSTIK WIRKSAME THERAPIEN Die Borreliose-Problematik Die Lyme-Borreliose kann labortechnisch nicht einwandfrei nachgewiesen werden. Es fehlen zuverlässige Labortests. Von der Wanderröte abgesehen, ist kein Borreliose-Symptom beweisend für die Krankheit. Für die Therapie - insbesondere der späten und chronischen Stadien - besteht keine Evidenz sondern lediglich ein Konsens unter wenigen Fachleuten, die alle dieselbe restriktive Meinung vertreten. Dies hat zu einer weltweiten Kontroverse unter Experten und zu unterschiedlichen Leitlinien für die Diagnose und Therapie der Borreliose geführt. Das bedeutet, dass die Patienten unterschiedlich, teilweise ungenügend lange oder gar nicht behandelt werden. Die Folge davon sind schwerwiegende Krankheitsverläufe bis hin zur Invalidität. Die Patienten dürfen nicht selbst entscheiden, welchen Leitlinien sie vertrauen möchten. Über mögliche Therapieoptionen werden die Patienten in der Regel nicht aufgeklärt, weil die meisten praktizierenden Ärzte diese Optionen nicht kennen oder in Fortbildungen davon abgeraten wird. Chronische Verläufe und Spätmanifestationen sind und werden so gut wie nicht erforscht.

2 Die Herausforderungen: Nur ein Teil der Patienten im Borreliose-Frühstadium entwickelt die typische Wanderröte. Die Häufigkeit der Wanderöte bei erfolgter Infektion unterliegt dem Expertenstreit. Die Angaben reichen von 30 bis 90 %. Es gibt keine zuverlässige Labortests, die eine Borreliose eindeutig nachweisen oder ausschliessen können. Somit sind Studienergebnisse zur Therapie und Epidemiologie der Borreliose reine Interpretationssache des jeweiligen Autors. Viele Borreliose-Patienten leiden an den Folgen einer zu spät oder nicht diagnostizierten und/oder ungenügend lang behandelten Borreliose. Das Ausmass der gesundheitlichen Einschränkungen, die zur Invalidität führen können, werden in der Regel weder vom Umfeld noch vom behandelnden Arzt verstanden. Die Borreliose kann nach wenigen Wochen eine Multisystem-Erkrankung sein. In anderen Fällen zeigen sich Beschwerden nach langen symptomlosen Phasen, so dass nicht an den vorangegangenen Zeckenstich als Ursache gedacht wird. Kein Symptom der späteren Stadien ist beweisend für eine Borreliose, was die Diagnose zusätzlich erschwert. Heutzutage ist das Wissen über die facettenreichen Manifestationen, die Therapieoptionen und die Problematik bei der Diagnose der Borreliose allgemein unter Fachleuten, Spital-, Haus- und Spezialärzten ungenügend. Bei der Therapie kann der Patient nicht mitentscheiden, nach welchen Leitlinien behandelt werden soll.

3 Treten nach sogenannt leitliniengetreuer Antibiotikatherapie beim Patienten auf Dauer weiterhin zahlreiche massive Beschwerden auf, sprechen viele Ärzte von einer erfolgreichen Therapie. Restbeschwerden werden als Post-Lyme-Syndrom bezeichnet. Bis heute ist unbekannt, was diesen bleibenden Zustand ausmacht. Der Patient wird nur noch symptomatisch behandelt, was oft nicht hilft. Im schlimmsten Fall wird der Patient psychiatrisiert und sich selbst überlassen. Einige Experten behaupten, das Post-Lyme-Syndrom sei ein autoimmuner Prozess. Es gibt wenige Hinweise aus Studien, dass dies zutreffen könnte. Jedoch fehlen bis heute entsprechende, kommerziell erhältliche Tests. Es gibt aber auch Hinweise aus Studien, dass Borrelien agressive Antibiotikatherapien überstehen können. Tests, die aktive von überstandenen Borreliosen unterscheiden können, stehen ebenfalls keine zur Verfügung. Es fehlen Ärzte in der Schweiz, die sich nach der Standardtherapie längerfristig um Borreliose-Patienten kümmern und ihnen bei anhaltenden Beschwerden Langzeit- Antibiotika-Behandlungen oder bei Rückfällen wiederholte Therapien ermöglichen, um die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Es existiert praktisch keine Forschung zu chronischen Borreliose-Verläufen. Viele Menschen in unserem Land sind ungenügend über Infektionen nach Zeckenstich informiert. Viele kennen den Unterschied zwischen FSME (Zecken-Hirnhautentzündung) und Borreliose nicht. Viele wissen nicht, dass eine Impfung nur vor der FSME schützt. Es fehlen Anlaufstellen in der ganzen Schweiz, in denen Patienten und Angehörige in medizinischer, sozialer und psychologischer Hinsicht Beratung und Unterstützung bekommen.

4 Unsere Forderungen Betroffene in der Schweiz benötigen, fordern, erwarten und wünschen: 1. Mehr Ärzte, die sowohl frische Infektionen als auch chronische Borreliose-Patienten ernst nehmen und behandeln. 2. Dass in der Schweiz Anlaufstellen geschaffen werden, in denen Borreliose-Patienten behandelt werden sowie soziale Beratung und psychologische Unterstützung erhalten. 3. Dass Patienten mit Verdacht auf Borreliose auch behandelt werden, sofern andere mögliche Krankheiten ausgeschlossen wurden. 4. Ärztegesellschaften, die die medizinische Versorgung der Borreliose-Patienten als problematisch erkennen und handeln. 5. Dass die Patienten wählen können, nach welchen Leitlinien sie therapiert werden sollen. 6. Wirksame Therapien für Betroffene im Spätstadium. 7. Zuverlässige Borreliose-Labortests. 8. Kommerziell erhältliche Tests, die autoimmune Prozesse nachweisen können. 9. Wissenschaftler, die die chronische Borreliose in Langzeitstudien erforschen. 10. Infektiologen, die sich intensiv mit Borreliose in Klinik und Forschung befassen. 11. Eine interdisziplinäre Kommission, die die Leitlinen zur Diagnose und Therapie der Borreliose nach neuesten Erkenntnissen überarbeitet unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Krankheitsverläufe.

5 12. Diese Kommission soll ebenfalls zuständig sein, dass alle bestehenden Leitlinien und Forschungsergebnisse gelehrt werden, solange kein Konsens für eine Leitlinie gefunden wird. 13. Dass die Patientenvertreter bei der Erstellung neuer Leitlinien mit einbezogen werden. 14. Gesundheitsämter, die sich für die Borreliose-Prävention einsetzen, statt die Problematik zu verharmlosen. 15. Dass die Fachinformationen der zur Behandlung der Borreliose zugelassenen Antibiotika unter Berücksichtigung aller Leitlinien angepasst werden. 16. Versicherungen, die Gutachtern keine Probleme bereiten, wenn die Diagnose einer chronischen Borreliose oder eines Post Lyme-Syndroms gestellt wird.

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