Epidemiologie von malignen Erkrankungen zwischen 20 und 30 Jahren D.Hölzel, J.Engel. Inzidenz Mortalität Überleben Prävalenz Perspektive

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1 Ergänzungen zur Bereitstellung des Vortrags im Internet ((x): Nummer der Abbildung) Ziel der Präsentation ist es, epidemiologische Basisdaten zu den Krebserkrankungen im jungen aufzubereiten. Solche Daten sind für Krebs regional (z.b. vom Tumorregister München), national (von GEKID und RKI) oder international (GloboCan) vergleichbar für Neuerkrankungen und Mortalität leicht zugänglich (3). Die Darstellung der alterspezifischen Raten erfordert wegen der großen Unterschiede im jungen und fortgeschrittenen stets zwei Sichten, in einer linearen und einer logarithmischen Skala (z.b.,). Während die altersspezifischen Erkrankungsraten das Erkrankungsrisiko beschreiben und wegen des Bezugs auf. der -s sgruppen international vergleichbar sind, ist im Hinblick auf die Versorgungsaufgabe die Anzahl der Neuerkrankungen zu diskutieren (). Im von - n werden jährlich ca. 38 Neuerkrankungen erwartet (8). Die krebsbedingte Sterblichkeit ist vergleichbar zur Inzidenz mit linearer und logarithmischer Häufigkeitsachse für Raten und die absoluten Häufigkeiten zu betrachten. Wegen der guten Prognose ist das Verhältnis der Raten und Anzahlen noch größer und erreicht die Relation : für -J versus -7. In 8 sind Männer und Frauen im zwischen - n an Krebs verstorben (3). Sehr unterschiedlich Überlebenskurven können zur gleichen Mortalität richtiger Letalität führen. Ein brauchbare Beschreibung liefert das relative Survival im Vergleich zum Gesamtüberleben ( vs.). Die gute Prognose läßt sich auch durch das bedingte Überleben beschreiben: 88 beträgt die Wahrscheinlichkeit, die ersten 3 zu Überleben, fast 7 für das Überleben der nächsten 3 ab dem. nach. Große Unterschiede im internationalen Vergleich sind beim Überleben auch in AYA-Gruppe nicht bekannt. Das Überleben ist abhängig von der Art der Krebserkrankung. Auch wenn die Rangordnung der n nach der Inzidenz aus den Tabellen (3) zu entnehmen ist, überrascht jeweils die sich ergebende Zusammenstellung (,), die sich auch in sschritten bereits verändert. Die Heterogenität der n setzt natürliche Grenzen, wenn eine Zentralisierung der Versorgung zur Qualitätsverbesserung diskutiert wird. Mittlerweile gibt es hinreichend viele Zentren für die häufigsten n. Das eigentliche Versorgungs- Problem erschließt sich mit Prävalenzschätzungen (). Im von - J erkranken etwa 38 jährlich, jedoch leben in diesem intervall etwa 37. junge Menschen, die irgendwann in ihrem bisherigen Leben an Krebs erkrankt sind und fast alle geheilt sind. Vergleichbar ist die Situation von - n. Da viele junge Menschen in diesem ihre Lebensperspektiven ändern, ist das AYA Problem nicht die Versorgung sonder die Beratung der geheilten Krebspatienten. März Tumorregister München Epidemiologie von malignen Erkrankungen zwischen und n AYA-Workshop der DGHO Berlin 7.März D.Hölzel Tumorregister München Tel:8/7-2 Basis für epidemiologische Betrachtungen sind Tabellen zu alters- und geschlechtsspezifischen Inzidenz- und Mortalitätsraten für Zeitraum und Region sspezifische Krebsneuerkrankungsraten 7 in Deutschland (lineare Skala) Solche Tabellen gibt es: für Oberbayern Krebsregister in Deutschland Globocan weltweit 3 altersspezifische Inzidenzraten je. der sklasse und Jahr Das Erkrankungsrisiko steigt kontinuierlich mit dem 7-8 J: 2.822/ 7-8 J:.7/ 7 8 Schätzungen von:

2 sspezifischen Krebsneuerkrankungraten 7 in Deutschland (logarithmische Skala) Anzahl der Neuerkrankungen in Abhängigkeit vom : Deutschland 7 (Schätzung GEKID) altersspezifische Inzidenzraten (log) je. der sklasse und Jahr J: 2.822/ - J: 2/ - J: 2/ 7-8 J:.7/ 7 8 Anzahl der Krebsneuerkrankungen je. der sklasse und Jahr..... geschätzt für 7 n 2. von -8 n=. (77) n 2. von -8 n=3. (3) 7 8 Schätzungen von: Schätzungen von: Anzahl der Neuerkrankungen in Abhängigkeit vom : Deutschland 7 (Schätzung GEKID, logarithmische Skala) Anzahl Krebsneuerkrankungen (log) je. der sklasse und Jahr J: n= J: n= Krebsneuerkrankungen 7 in Deutschland 2. Frauen m w m w gesamt je,8 37, 7 2 Anzahl (- )/ (-7 ) : 37 Anzahl (- )/ (-7 ) : 28 Schätzungen von: 7 8

3 Epidemiologie von malignen Erkrankungen zwischen und n altersspezifische Sterberaten je. der sklasse und Jahr Trend der altersspezifischen krebsbedingten Sterberaten in Deutschland (lineare Skala) : : 8: 2././ 7 8 AYA-Workshop der DGHO Berlin 7.März D.Hölzel Tumorregister München Tel:8/7- altersspezifische krebsbedingten Sterberaten in Deutschland 8 (logarithmische Skala) Anzahl der Sterbefälle in Abhängigkeit vom : Deutschland 8 altersspezifische Sterberaten (log) je. der sklasse und Jahr 3 2././ 7 8 Anzahl der Sterbefälle n. n

4 Krebsbedingte Sterbefälle 8 in Deutschland. Frauen. - m w -7 gesamt 3 7 je,2,2 38 Anzahl (- )/ (-7 ) : Anzahl (- )/ (-7 ) : Verhältnis der Neuerkrankungen Anzahl Männer : (- )/ (-7 ) : 37 m w Epidemiologie von malignen Erkrankungen zwischen und n Anzahl (- )/ (-7 ) : 28 3 AYA-Workshop der DGHO Berlin 7.März D.Hölzel (Tumorregister München Tel:8/7- Tumorregister München: Alle Tumoren Gesamtüberleben nach (n=2838) Tumorregister München: Alle Tumoren Relatives Überleben nach (n=2838) < J. n=873.7 < J. n= J. n= J. n= J. n= J. n= J. n= 8. - J. n= 8. - J. n= J. n= J. n=37. - J. n= J. n=33 2. >= 8 J. n= J. n=33 2. >= 8 J. n=

5 Tumorregister München: Alle Tumoren Gesamtüberleben nach (n=7) Männer Tumorregister München: Alle Tumoren Gesamtüberleben nach (n=237) Frauen < J. n=87.7 < J. n= J. n= J. n= J. n= J. n=7. - J. n=7.2 - J. n=. - J. n= 7. - J. n= 8. - J. n= J. n= J. n=72 2. >= 8 J. n= J. n= >= 8 J. n= Rang 2 3 Rest Syst. ZNS NHL häufige Neuerkrankungen (Männer) - J Hoden M.Hodgkin 2 - J Hoden Schilddr. NHL J Lunge Kopf-Hals Hoden 7 - J Prostata Lunge Kopf-Hals Harnblase 37 Rang 2 3 Rest Syst. häufige Neuerkrankungen (Frauen) - J Brust Schilddr. M.Hodgkin Gebärm.H Schätzungen von: Schätzungen von: J Brust Gebärm.H Schilddr J Brust Gebärm.H Lunge 7 Brust Lunge Gebärm.H Ovar - J Geringe Behandlungszahlen und ein breites Spektrum von Erkrankungen sind Charaktistika im frühen Erkrankungsalter. Die Patienten wurden und werden in der Regel in qualifizierten Einrichtungen (Zentren) versorgt. Die Prognosen sind sehr günstig, die Fallzahlen gering, so dass relevante Qualitätsunterschiede - institutionell, regional und international kaum nachweisbar sind, zumal Änderungen der Therapien die Zeitintervalle begrenzen. 8 3

6 Tumorregister München: Alle Tumoren Abb.: Inzidenz von Zweitmalignomen (82 Patienten) 8-8 < J. n= J. n=8. -3 J. n= J. n= 8. - J. n= J. n= J. n=3 2. >= 8 J. n=23 2. Epidemiologie von malignen Erkrankungen zwischen und n AYA-Workshop der DGHO Berlin 7.März D.Hölzel Tumorregister München Tel:8/7-22 Jahrgangskohorten, Erkrankungsalter und Erkrankungsjahr Jahrgangskohorten, Erkrankungsalter und Erkrankungsjahr Jahr der Erkrankung Prävalenz der im von - J Erkrankten im sintervall von n: Erkrankungsalter x X: bezogen auf > 23 Jahr der Erkrankung Prävalenz der im von - J Erkrankten im sintervall von n:, * einer Jahrgangskohorte + JK Prog. 7. Patienten in Deutschland Erkrankungsalter 28 2

7 Jahr der Erkrankung Jahrgangskohorten 8 2, Erkrankungsalter und Erkrankungsjahr Jährlich erreichen 8 einer Jahrgangkohorte der im von - J Erkrankten das. Lebensjahr Erkrankungsalter 2 Epidemiologie von malignen Erkrankungen zwischen und n AYA-Workshop der DGHO Berlin 7.März D.Hölzel Tumorregister München Tel:8/7-2 Prävalenz: Anzahl der an Krebs Erkrankten und langfristig Geheilten und erkrankt im sintervall (AI) Inzidenz und Prävalenz von Krebserkrankungen im von n in Deutschland < Neuerkrankungen jährlich* n (-J) Überleben ( J) 8 oder n Prävalenz AI: <J n 2. jährlich n 2. Primärbehandlungen: n 2. Prävalenz: n 2. - Neuerkrankungen jährlich* n 38 Überleben ( J) 8 oder n 3 Prävalenz AI: -J n 7. AI: <J n. jährlich n 3. jährlich n 2. Primärbehandlungen: n 3.8 Prävalenz: n 37. * Ergebnisse des Kinderkrebsregisters (< J) und Schätzungen von GEKID - Neuerkrankungen jährlich* n. Überleben ( J) <8 oder n 8 Prävalenz AI: -J n. AI: -J n 3. AI: <J n. Primärbehandlungen: n. Prävalenz: n. kleine jährliche Behandlungszahlen von 3.8 Patienten im von - n in Deutschland (klein im Vergleich zu insgesamt. pro Jahr) Es treten viele verschiedene Krebserkrankungen auf, die alle Fachgebiete herausfordern im sintervall von - n gibt es ca. 37. Patienten, die irgendwann in ihrem jungen Leben an Krebs erkrankt sind bei längerfristigem Follow-up gibt es zusätzlich im sintervall von - n ca.. Patienten, die irgendwann in ihrem jungen Leben an Krebs erkrankt sind zum Erkrankungsalter < und geheilt und aktuelles < n. ein spezielles Krebsregister für junge Patienten ist schwer zu begründen, zumal es wenig Hinweise auf nicht international konkurrenzfähige Langzeitergebnisse in Deutschland gibt 28

8 Traum eines Krebsregistrierers Jede Initiative ist zur Bestandsaufnahme zum Status quo nutzen: Medizin gibt mit kritischen, nicht evidenzbasierten Aussagen zur Versorgungsqualität Steilvorlagen für die Politik, bürokratische Kontrollsysteme aufzubauen (die Medizin in der Hoffnung, sich durch Zentralisierung Vorteile zu verschaffen) zur Qualitätssicherung, Mindestmengen, Bewertung innovativer Therapien u.a. stellt die Medizin keine Daten aus der Routineversorgung bereit etabliert keine Lernprozesse auf Basis der eigenen klinischen Erfahrung, es folgt Bevormundung Die Onkologie braucht endlich effiziente regionale klinische Krebsregister für alle Krebskranken, nicht wenig effektive Spartenaktivitäten + Beratungsangebot Ein von der Onkologie gemeinsam getragenes Konzept ist zu erarbeiten und Umsetzungsalternativen sind zu durchdenken und gegebenenfalls zu erproben die Gesundheitspolitik ist zum rationalen Handeln zu motivieren Jedes Fachgebiet sollte verfügbare Ergebnisse permanent diskutieren, Daten und Menschen braucht es dazu S. Hessel besonders für Deutschland gilt das Motto: Neues schaffen heißt Widerstand leisten + Danke für Einladung und Zuhören!!

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