Überblick. Zusammenfassung. Position. a) Um die Weiblichkeit Gottes b) Feministisch-theologische Wahrnehmung der Diversität der Weltreligionen

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1 Gott schuf sie als Mann und Frau Gender und Geschlecht in der Theologie Ringvorlesung und Seminar Vielfalt und Geschlecht relevante Kategorien in der Wissenschaft!? Überblick 1. Gender diversity als Prägemerkmal der biblischen Schöpfungsgeschichte 2. Gottvater und die weibliche Sünde: dramatische Verdrängungen 3. Feministische Theologie als Wiederentdeckung von Diversität 4. Zwei Konkretisierungen a) Um die Weiblichkeit Gottes b) Feministisch-theologische Wahrnehmung der Diversität der Weltreligionen Zusammenfassung. Position 1

2 1. Gender diversity als Prägemerkmal der biblischen Schöpfungsgeschichte a) Kurze Vorbemerkungen Zwei Schöpfungsberichte Gen 1,1-2,4a ( Siebentagewerk ) Gen 2,4b-25 ( Mensch aus Erde, Frau aus der Rippe ) Fokus Bewohnbarkeit und Zuträglichkeit der Welt Wunder des Lebens Menschen als Bundespartner/innen Gottes 2 b) Gender diversity in den beiden Schöpfungsberichten Gen 1,26-30: Erschaffung des Menschen zu Bild und Ähnlichkeit Gottes in Zweigeschlechtlichkeit mit Segen und Mehrungsverheißung, Nahrung Gen 2,7: Der Erdling (adam) aus Ackerboden ( a damah), durch Gottes Geist (ruach) lebendig alle Menschen sind adam in der Logik der Erzählung androgyn oder noch unfertig Gen 2,20b-25: Zweigeschlechtlichkeit isch und ischah Jubel des isch: Menschenschöpfung erst mit der ischah abgeschlossen Erotik und ideale Paarbeziehung Anklang an die Liebeslieder aus Hld 3

3 2. Gottvater und die weibliche Sünde: dramatische Verdrängungen Topos: Die sündige Eva Von einer Frau nahm die Sünde ihren Anfang (JesSir 25,24) mehrfach hoch generalisiert weibliche Körperlichkeit und Attraktivität ist Verführung zur Gottferne Die Frau ist körperlicher, damit zugleich weniger geistig als der Mann Verknüpfung mit biblischen Rollenbildern, die das antike Patriarchat abbilden Verknüpfung mit der Lehre von der Erbsünde (Augustinus [ 430], nach längerer Vorgeschichte) Die sündige Entfernung von Gott ist jedem Menschen mitgegeben Momentum der Weitergabe: Zeugungsakt Ergebnis Körperlichkeit an sich als gottfern und schlecht Frauen stehen paradigmatisch für Körperlichkeit Schutzherrschaft des Mannes über die Frau ist deshalb gerechtfertigt 4 3. Feministische Theologie als Wiederentdeckung von Diversität Namen nur beispielhaft, bei jedem Punkt viele weitere zu nennen) Ab den 1980er Jahren, mit vereinzelten Vorarbeiten Gesellschaftliche Fixierung der Geschlechterrollen ist von der Bibel her zu bestreiten Gegen das falsche Natur-Argument (durchgängig) Differenzierung sex-gender (durchgängig) Die egalitäre Vision und Realität der Urkirche (E. Schüssler Fiorenza) Fehlaufladungen der Schöpfungs-, Sünden- und Ämterlehre in der Kritik (durchgängig) Zwei Hauptrichtungen feministischer Theologie (L. Scherzberg) ethisch: Geschlechtergerechtigkeit, Diversität, Blick auf andere Formen der Benachteiligung (M.Th. Wacker, L. Schottroff) ästhetisch/essentialistisch: spezifisch weibliche Symbolsysteme, Übergangsbereich zum postchristlichen Feminismus (E. Sorge, M. Daly) 5

4 4. Zwei Konkretisierungen a) Weiblichkeit Gottes? Wiederentdeckung der Vielfalt biblischer Rede von Gott Vater-Anrede Jesu und Vaterprädikat in der Trinitätslehre führten zur Fehlabstraktion, Gott sei männlich (durchgängig) Wiederentdeckungen: u.a. stillende Mutter (Hos 11,3[?]), Gott, nicht Mann (Hos 11,9), Bärin (Hos 13,8), Mutter des Kindes (Jes 49,14), Mutter Zion (Jes 66,11-13) (V. Mollenkott, H. Schüngel-Straumann) Gott-nahe Größen grammatikalisch weiblichen Geschlechts ruach: Geist/Heiliger Geist (E. Johnson) chochmah / sophia: Weisheit (E. Schüssler Fiorenza, S. Schroer) Hermeneutik (nahezu durchgängig) Identifikationsmöglichkeiten für Frauen Deutlicher Erfahrungsbezug der Theologie gefordert 6 Über das Christentum hinaus Hypothese vom Urmatriarchat (H. Göttner-Abendroth) Die Religion der Göttin (M. Daly, C. Mulack) Logische Konsequenz, weil die biblische Religion unrettbar patriarchalisch ist religiöse Möglichkeit für Frauen Kritik: Wiederkehr des Kritisierten unter umgekehrtem Vorzeichen; antijüdische Tendenz Venus, von Helden verehrt; Norditalien, 15. Jhdt., aus: O. Keel, Gott weiblich, Gütersloh 2008, 130 7

5 b) Feministisch-theologische Wahrnehmung der Diversität der Weltreligionen Theologie der Religionen ist kein first-order-thema der feministischen Theologie Unterschiedliche Tendenzen in der Urteilsbildung Patriarchale Religion, gleich welcher Genese, ist kritikwürdig Feministische Kritik am Islam Postchristlicher Feminismus Alle Gottesbilder sind nur Gottesbilder (V. Mollenkott, S. McFague) Gilt innerhalb wie außerhalb des Christentums Deshalb sind alle Zugänge zum Göttlichen gleich wahr und gleich falsch: Pluralistische Theologie der Religionen (M. Suchocki) 8 Zusammenfassung. Position Diversität und Gegenseitigkeit der Geschlechter gehören zu den Basisthemen der biblischen Überlieferung Die feministisch-theologische Kritik an der patriarchalen Überdeckung dieser Themen geschah zu Recht, auch wenn die theologische Rede von der Entfremdung des Menschen von Gott nach wie vor richtig ist. auch wenn der postchristliche Feminismus kritikabel und mitunter ziemlich wunderlich ist. Die Wiederentdeckung weiblicher Metaphorik für Gott geschah zu Recht, was aber nicht Wahlfreiheit, je nach dem was ich brauche, bedeutet. was die Widersprüchlichkeit der pluralistischen Theologie der Religionen nicht aufhebt. 9

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