IT-Compliance Management und Identity Management Aktuelle Trends

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2 IT-Compliance Management und Identity Management Aktuelle Trends Kurzbefragung Deutschland, April 2009 Matthias Zacher Senior Advisor

3 Inhalt Themenabgrenzung Stichprobencharakteristika Compliance IT-Security (Strategie) Identity Management und Data Loss Prevention Herausforderungen aus Unternehmenssicht 3

4 Themenabgrenzung IT-Compliance / Compliance Regelbeachtung, Regeleinhaltung und deren Durchsetzung Identity Management Technologien und organisatorische Maßnahmen (Prozesse und Policies) für das Management von Authentifizierung, Autorisierung und Zugriffskontrolle 4

5 Themenabgrenzung / IT-Sicherheit: Kernbereiche Governance, Risk Management & Compliance Identitäts- und Zugriffs- Management Sicherheits-Management / Betrieb Infrastruktur-Sicherheit Backup & Recovery Endpunkt-Sicherheit Messaging- und Web- Sicherheit 5

6 Stichprobencharakteristika Branchenübergreifende Befragung (Telefoninterviews) von 25 Unternehmen in Deutschland (April 2009) Branchen: - Verarbeitendes Gewerbe (diskrete Fertigung) 40%, - Produzierendes Gewerbe (prozessorientierte Fertigung) 12%, - Dienstleistungen 12%, - Andere 36%. Unternehmen in D. mit mehr als Mitarbeitern Position der Befragten: - CIO oder IT-Leiter 44%, - Leiter IT-Security bzw. CSO 28%, - IT-Compliance Verantwortlicher 28%. 6

7 Treffen die folgenden Aussagen bezüglich Compliance auf Ihr Unternehmen zu? Wir erfüllen ausgewählte Compliance-Anforderungen im Rahmen von Compliance-Initiativen. 84% Wir dokumentieren auf kontinuierlicher Basis die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. 76% Wir haben eine zentrale Verantwortlichkeit (Person/Funktion) definiert, die sich um die Koordination der Einhaltung und Überwachung sämtlicher Compliance-Anforderungen kümmert. 64% Die Compliance-Prozesse werden bei uns durch andere Software-basierte Werkzeuge unterstützt. 60% Die Compliance-Prozesse werden bei uns durch spezielle Softwarebasierte Compliance-Werkzeuge unterstützt. 36% Die Koordination der Einhaltung und Überwachung sämtlicher Compliance-Anforderungen ist in unserem Unternehmen dezentral organisiert. 32% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Basis: 25 Unternehmen 7

8 Welche der folgenden Compliance-Themen erfüllen Unternehmen ihrer Branche in der Regel vollständig, teilweise oder gar nicht? 4% 8% 8% 28% Internes Kontrollsystem 24% IT-Security 20% Interne Revision 20% Branchenspezifische Regularien 40% Risk- Management 60% 72% 72% 72% 72% Legende 8% 4% 4% 8% 4% 24% Vollständig 44% Corporate Governance 44% 60% Operationelle Risiken 40% 64% Kunden- und Partnerrisiken 32% Corporate Social Responsibility 64% Teilweise Gar Nicht Weiß Nicht Basis: 25 Unternehmen 8

9 Haben Sie alle für Ihre Haus relevanten Compliance- Anforderungen unternehmensweit bzw. in Teilbereichen umgesetzt? Gesamtes Unternehmen einschl. aller Geschäftsber. / Niederlass. sowie inund ausländ. Tochtergesell. (N=23) Nur Unternehmensführung (N=12) Vollständig 48% Vollständig 17% Teilweise 30% Teilw eise 50% Gar Nicht 5% Gar Nicht 0% Weiß Nicht 17% Weiß Nicht 33% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Unternehmensführung und ausgewählte Geschäftsbereiche / Niederlassungen (N=8) 13% 13% 25% 50% Nur National(N=8) 13% 25% 25% 38% Vollständig Teilweise Gar Nicht Weiß Nicht National u. International in Teilbereichen (N=8) 38% 63% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 9

10 Bitte nennen Sie die (fünf) wichtigsten Richtlinien und Standards (Compliance-Regeln), die derzeit für Unternehmen Ihrer Branche relevant sind. Arbeitsschutzrecht Datenschutz Deutsches Signaturgesetz EuroSox Identity Management Interne Richtlinien ISO ISO 9000 NYSE Incorporated Rules SAFE BioPharma FAR Compliance ISO BAFIN Bundesdatenschutzgesetz Emissionsverordnung IT-Compliance Finanzbuchhaltungsstandards IdenTrust ISO 2700x Passwortschutz Security (allgemein) IDW PS 330 IT-Sicherheit ETSI TS ISO ITIL Reach SOX Basel 2 Hochverfügbarkeit Internat. u. nat. Datenschutzrichtlinien KonTraG EU-Datenschutzrichtlinie ISO MaRisk Risk-Management Zutrittskontrolle 38 Ad hoc Nennungen (Vorschriften, Richtlinien, Anforderungen) MiFID Basis: 20 Unternehmen, Offene Frage 10

11 Welche Aussagen - bezogen auf die Sicherheitsstrategie Ihres Unternehmens - treffen zu? Wir haben eine Sicherheits-Strategie formuliert. Wir haben auf organisatorischer Ebene ein formelles Information Security Management System (ISMS), beispielsweise in Anlehnung an ISO Wir haben ein kontinuierliches Programm für die Förderung des Sicherheitsbewusstseins ( Security Awareness ) im Unternehmen Trifft voll zu Trifft überhaupt nicht zu Basis: 25 Unternehmen 11

12 Welchem der nachfolgend genannten fünf Level ordnen Sie die Sicherheitsstrategie Ihres Unternehmens zu? Externe Best Practices und Standards w erden angew endet. Die Prozessdokumentation w urde zu automatisierten Workflow s entw ickelt. Prozesse, Policies und Verfahren sind festgelegt und integriert und ermöglichen ein vollständiges, durchgängiges Management. 8% High Interne Best Practices w erden angew endet. Sämtliche Aspekte der Prozesse sind dokumentiert und w iederholbar. Policies w urden vom Management freigegeben. Standards zur Weiterentw icklung der Prozesse existieren und w erden befolgt. 28% Verw endung von Good Practices entw ickeln sich. Prozesse, Policies und Verfahren sind für w esentliche Aktivitäten definiert und dokumentiert. 56% Ähnliche allgemeine Prozesse entw ickeln sich, basieren aber auf Intuition und individueller Expertise. 8% Es sind ad-hoc Ansätze für Prozesse und Verfahren im Einsatz. Prozesse und Policies sind nicht definiert. 0% Low 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Basis: 25 Unternehmen 12

13 Welche Elemente des Identity Managements setzen Sie ein? User Provisioning insgesamt 84% 8% 8% Auditing und Reporting 80% 16% 4% Real Time Monitoring 56% 28% 16% Zertifizierung und Korrektur von Benutzerberechtigungen 52% 32% 12% 4% Access Management und Single Sign-On 44% 32% 20% 2% Identitäts-basierende IT 40% 24% 32% 4% Rechte-Management auch auf Dokumentenebene 32% 40% 16% 12% Identity Federation 20% 32% 44% 2% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Heute In Zukunft Nicht geplant Weiß Nicht Basis: 25 Unternehmen 13

14 Welchen Stellenwert nehmen nachfolgend genannte Rollenkonzepte im Rahmen des Identity Managements ein? Aufgaben-orientiertes Rollenkonzept Organisations-orientiertes Rollenkonzept Kompetenz-orientiertes Rollenkonzept Hoher Stellenwert Geringer Stellenwert Basis: 25 Unternehmen 14

15 Wie werden sich Ihre Investitionen in Identity- Management im Jahr 2009 gegenüber 2008 entwickeln? Die Ausgaben w erden abnehmen.; 16% Keine Angabe.; 8% Die Ausgaben w erden zunehmen; 20% Steht noch nicht fest.; 12% Werden bei Bedarf angepasst.; 24% Die Ausgaben bleiben konstant; 20% Basis: 25 Unternehmen 15

16 Data Loss Prevention Nutzt Ihr Unternehmen derzeit Lösungen zur Data Loss Prevention bzw. planen Sie den Einsatz von Data Loss Prevention-Lösungen? In welcher der drei Kategorien setzen Sie Data Loss Prevention-Funktionalitäten ein? Data Center (File Server, Datenbanken etc.) 56% Kein Einsatz geplant; 32% Data Loss Prevention Heute; 48% Netzwerke ( , FTP etc.) 56% In Zukunft; 20% Endpoint (Notebooks, Desktops, PDA, Mobile Datenträger etc.) 48% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Basis: 25 Unternehmen 16

17 Wie wird der Datenschutz der Unternehmensdaten und der Kundendaten gewährleistet? Zentrale Verantwortlichkeit (Person/Funktion) für Datenschutz Datensicherheit (Verfügbarkeit, Disaster Recovery & Business Continuity) Unternehmensweites Rechtemanagement der Kundendaten Zentrale Speicherung von Kundendaten Mitarbeitersensibilisierung im Datenschutz (Vertraulichkeit, Integrität) Protokollierung der Datenzugriffe von Partnern Schwachstellenanalysen durch externe Sicherheitsunternehmen Datenklassifizierung Protokollierung von Datenzugriffen (intern) Verschlüsselung von Kundendaten auf dem Endgerät Trifft voll zu Trifft überhaupt Basis: 25 Unternehmen nicht zu 17

18 Welche Herausforderungen sehen Sie im Zusammenhang mit den Themen Compliance- Management und Identity-Management für die Unternehmen Ihrer Branche in den nächsten Jahren? Regularienflut bewältigen Business Alignment (Compliance + Business) verbessern Governance stärken Datenhandling optimieren Basis: 25 Unternehmen 18

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