Medienkonzept der Michaelschule

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1 konzept der Michaelschule Ausstattung Unsere Schule verfügt über PCs mit Internetanschluss in zwei Computerräumen. Weiterhin besitzt die Schule in den Klassen je ein oder zwei Rechner in einer ecke. Alle Computer in den Klassenräumen sind miteinander vernetzt und werden von der INL (Innovative Netzwerk-Lösungen) gewartet und betreut. Sie verfügen neben den Standards wie Maus, Tastatur etc. auch über Drucker. Neben dieser Hardware sind die Rechner bei der Anschaffung so ausgestattet worden, dass neuere Lernsoftware, die selbstständig entdeckendes Lernen ermöglicht, am Server installiert ist. Auf diese Weise können alle Computer grundsätzlich über die gleichen Programme verfügen. Es kann auch an allen Computern das Internet genutzt werden, wobei die Schule mittels eines Proxy-Servers die Möglichkeit hat, Internetseiten für die Kinder vorzufiltern. Der Computerraum wird vorwiegend von AGs und Fördergruppen benutzt, aber auch von ganzen bzw. halben Klassen. Hier steht zudem ein Beamer zur Verfügung. Insbesondere im Englischunterricht können damit kurze Filmsequenzen für alle gut sichtbar gezeigt werden. Zur Einführung in den Umgang mit dem Rechner oder in ein neues Programm können die Arbeitsschritte am Beamer veranschaulicht und dann sofort von allen Schülern gleichzeitig ausprobiert und nachvollzogen werden. Außerdem besteht in diesem Raum die Möglichkeit, alle Computer an einen Hauptrechner anzuschließen, was sowohl die Wartung als auch die Installation der Lernsoftware erleichtert. Des Weiteren verfügt die Schule über sechs Digitalkameras (eine in jedem Jahrgang und zwei zusätzliche), die zum Dokumentieren besonderer Ereignisse in den Klassen oder für Publikationen aus dem Schulleben auf einer eigenen Homepage genutzt werden können. Auch die Bildbearbeitung kann thematisch aufgegriffen werden. in den Richtlinien und Lehrplänen Die elektronischen Informations- und Kommunikationstechnologien sind ebenso wie die traditionellen Hilfsmittel des Lernens und Gegenstand des Unterrichts. Der Unterricht in der Grundschule vermittelt den Kindern eine Orientierung über wichtige Informationsmöglichkeiten und leitet sie an, vorhandene Informations- und Kommunikationsmedien sinnvoll zu nutzen. Indem die selbst zum Gegenstand der Arbeit im Unterricht werden, erfahren die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten und Beschränkungen einer durch geprägten Lebenswirklichkeit. Die systematische Arbeit mit den trägt dazu bei, die kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln. (Richtlinien S. 15) 1

2 Konkrete Kompetenzerwartungen in den Lehrplänen der Kernfächer Deutsch 1/2: - suchen unter Anleitung Informationen in Druck- und/oder elektronischen - nutzen als Anreiz zum Sprechen, Schreiben und Lesen - tauschen sich über Lesemotive und Gelesenes sowie über persönliche erfahrungen aus. Deutsch 3/4 - recherchieren in Druck- und elektronischen zu Themen oder Aufgaben (z.b Suchmaschinen für Kinder) - nutzen Angebote in Zeitungen und Zeitschriften, in Hörfunk und Fernsehen, auf Ton- und Bildträgern sowie im Internet und wählen sie begründet aus - nutzen zum Gestalten eigener beiträge - vergleichen die unterschiedliche Wirkung von Text-, Film/Video- oder Hörfassungen - bewerten beiträge kritisch (z.b. durch Unterscheiden und Trennen von Informationen und Werbeeinträgen). Mathematik 1-4 wählen bei der Bearbeitung von Problemen geeignete mathematische Regeln, Algorithmen und Werkzeuge aus und nutzen sie der Situation angemessen (z.b. Internet). Sachunterricht 1/2 - nutzen für Berichte und deren Gestaltung ihre Kenntnisse über vorhandene - schreiben und gestalten eigene Geschichten unter Nutzung vorhandener - arbeiten am PC mit Textverarbeitungs-, Lern- und Übungsprogrammen. Sachunterricht 3/4 - recherchieren mit/in (z.b. Internet) und nutzen die Informationen für eigene Präsentation - vergleichen alte und neue miteinander und dokumentieren ihre Ergebnisse (z.b. Herstellung, Konsum, Wirkungen) - untersuchen kritisch Angebote der Unterhaltungs- und Informationsmedien und begründen Regeln zum sinnvollen Umgang mit ihnen. 2

3 pädagogische Schwerpunkte Das Kollegium plant den Einsatz des Computers ab dem 1. Schuljahr mit entsprechend ausgewählter Lernsoftware, besonders in den Bereichen Deutsch und Mathematik. Um das Internetangebot zur Leseförderung nutzen zu können, arbeiten die Kinder auch im Internet. Das Ziel soll der sinnvolle Umgang mit den neuen sein, was nur erreicht werden kann, wenn diese im alltäglichen Unterricht neben anderen genutzt werden können. Im Bereich Deutsch können im Rahmen der Lernprogramme beispielsweise Lautanalysen und erste Schreibübungen am PC realisiert werden. In Mathematik kann Lernsoftware in Übungszirkeln genutzt werden. Die Kinder sollen mit dem Umgang vertraut werden, indem sie eine kurze Einführung im Rahmen des Unterrichts erhalten, damit sie den PC als Übungsplattform in den Fächern (s. oben) nutzen können. Gerade im Bereich Sachunterricht bietet es sich an, den Kindern Einblick in das Internet zu ermöglichen. Über voranalysierte und abgespeicherte Internetseiten können die Kinder sich selbstständig Informationen beschaffen. Es besteht auch die Möglichkeit, mit anderen Schulen in Kontakt zu treten und eigene Beiträge zu veröffentlichen. Die Bereiche, die das Verstehen, das kritische Reflektieren und eigene Produzieren betreffen, werden vom Schuljahr schrittweise ausgebaut. Der sinnvolle Nutzen der Neuen wird thematisiert mit dem Ziel, medien- und verantwortungsbewusste Schüler mit dem nötigen Wissen über das Internet und verschiedene Schreib- und Rechenprogramme zu entlassen. Für die Eltern wurde im April 2011 in der Michaelschule ein Informationsabend zum verantwortungsbewussten Umgang mit neuen angeboten. Moderator war ein Fachbeauftragter des zentrums des Kreises Steinfurt. Auf Grund der positiven Rückmeldungen sind regelmäßige Info-Abende zu dieser Thematik geplant. Planung und fachliche Anbindung in den Jahrgängen In Anlehnung an die Kompetenzerwartungen, die in den neuen Richtlinien und Lehrplänen der Grundschule benannt werden, sind folgende Inhalte und Schwerpunkte sinnvoll: Matrix für den einsatz nach den Lehrplänen der Primarstufe Deutsch 1. und 2. Klasse (Schuleingangsphase) Abschreiben/ Schreiben kurzer Texte in Word Lernwerkstatt Deutsch 3. und 4. Klasse Abschreiben/ Schreiben von Texten in Word, z.b. Schülerzeitungstexte Lernwerkstatt Deutsch 3

4 Mathematik Englisch Sachunterricht Lernwerkstatt Mathe CD-Rom zum Playway-Werk Lernwerkstatt Englisch Suchmaschine Blinde Kuh, Sensibilisierung für Gefahren im Internet Lernwerkstatt Mathe CD-Rom zum Playway-Werk Lernwerkstatt Englisch Suchmaschine Blinde Kuh, Gefahren im Internet Matrix zur Vermittlung von kompetenz nach 2 Abs. 5 des Schulgesetzes Umgang mit Dateien, Lernprogrammen, Officeprogrammen, ggf. Bildbearbeitung 1. und 2. Klasse (Schuleingangsphase) Lernwerkstatt Deutsch, Mathe, Englisch 3. und 4. Klasse Lernwerkstatt Deutsch, Mathe, Englisch Kommunikation Internetnutzung recherchieren, kommunizieren, Informationen bewerten Produktion Texte produzieren, Präsentation produzieren, Bilder bearbeiten,... Suchmaschine Blinde- Kuh Abschreiben/Schreiben kurzer Texte in Word Suchmaschine Blinde- Kuh Schreiben von Texten, z.b. Schülerzeitungstexten und ergänzendes Gestalten mit Bildern Chancen, Gefahren im Internet (Anbahnung) Themen: Umgang mit persönlichen Daten, sexistische Seiten, Diebstahl von Daten, Kaufen und Verkaufen Bereiche: Chat, Foren, Onlinekaufhäuser, Klingeltöne,.. Hinweis auf Gefahren/ kritischen Umgang anbahnen Thematisierung von Gefahren an konkreten Beispielen Thematisierung des Copyrights 4

5 AGs: Je nach Anzahl der über den Klassenunterricht hinausgehenden Stunden werden Computer-AGs in den Klassen 3 und 4 zur Vertiefung grundlegender Computerkenntnisse angeboten und mit einer Qualifizierung ( Computer- Führerschein ) abgeschlossen. : Um die Lesekompetenz und Motivation der Schüler zu fördern, nutzt unsere Schule, eine Web-basierte Plattform für die Leseförderung vom Schroedel- Verlag. fördert das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Kinder, sich mit den Inhalten der gelesenen Werke auseinanderzusetzen. Dadurch ist ein kindgerechtes Medium, selbstbestimmt eine eigene Leseridentität aufzubauen. Lernsoftware: Lernwerkstatt, Playway, 1/2 und 3/4, Zahlix und Zahline, Pfiffikus Englisch, Hanna und Co., und weitere Vorhandene : - 2 Lehrer - PCs inkl. Drucker PCs in jedem Klassenraum - 1 Drucker pro Flur für mehrere Klassen - PC-Raum 1: 17 Computer mit Internetzugang, 1 Drucker, 1 Scanner, 1 Beamer - PC-Raum 2: 10 Computer, 1 Whiteboard - Musikraum: 1 Beamer und Laptop - 6 digitale Fotoapparate - Offener Ganztag: 2 ecken mit 2 Computern, Internetzugang und Drucker Es wird deutlich, dass für die Schule die Bereiche Übung, Information, Produktion, Publikation und Kommunikation wichtige Schwerpunkte beim einsatz sind. Ein für die Grundschulen in Ibbenbüren einheitlicher Computer-Führerschein dokumentiert die erworbenen Kompetenzen der Kinder und wird von allen Schülerinnen und Schülern im Laufe der Grundschulzeit erworben. Bei konkreten Fragestellungen stehen uns die beauftragte der Schule und auch Herr Kipker als fachmann für die Ibbenbürener Schulen zur Seite. Einmal jährlich findet mit dem Schulträger in Zusammenarbeit mit der Firma Garbe Consult ein Austauschgespräch über den entwicklungsplan statt. Daran nimmt die beauftragte der Michaelschule und die Schulleiterin Frau Pohl teil. Über besprochene Inhalte, Maßnahmen und Ausstattungen wird in der Lehrerkonferenz informiert und diskutiert. 5

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