Präoperative Risikoevaluation von der Routinediagnostik zur patientenorientierten Strategie Andreas B. Böhmer, Frank Wappler, Bernd Zwißler

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1 Präoperative Risikoevaluation von der Routinediagnostik zur patientenorientierten Strategie Andreas B. Böhmer, Frank Wappler, Bernd Zwißler 3 Punkte cme ZUSAMMENFASSUNG Hintergrund: Für die präoperative Beurteilung des erwachsenen Patienten vor elektiven, nichtkardiochirurgischen und nichtthoraxchirurgischen Eingriffen können neben der Anamnese und der körperlichen Untersuchung ergänzende technische Untersuchungen im Einzelfall zur Risikoeinschätzung beitragen. Viele dieser Befunde haben aber einen geringen prädiktiven Wert zur Vorhersage perioperativer Komplikationen. Methode: Es wurde eine selektive Literaturrecherche in den Datenbanken Medline und The Cochrane Library durchgeführt mit Bezug auf die konsentierten Empfehlungen der deutschen Fachgesellschaften. Ergebnisse: Eigenanamnese und körperliche Untersuchung sind die zentralen Bestandteile bei der präoperativen Risiko - evaluation. Apparative Untersuchungen allein aufgrund des Patientenalters sind nicht gerechtfertigt. Laborchemische Untersuchungen sollten nur bei Verdacht auf oder bei Kenntnis von relevanten Organerkrankungen oder zur Erfassung von Nebenwirkungen einer Pharmakotherapie erfolgen. Ein EKG als Screening-Untersuchung scheint auch bei stabiler Herzerkrankung keine zusätzlichen relevanten Informationen zu liefern. Eine Thorax-Röntgenaufnahme sollte nur bei Verdacht auf eine Erkrankung mit Konsequenzen für das perioperative Vorgehen initiiert werden. Schlussfolgerung: Für die präoperative Risikoevaluation sind Anamnese und körperliche Untersuchung die stärksten Prädiktoren für das Auftreten perioperativer Komplikationen. Apparative Untersuchungen sind bei Hinweis auf relevante Vorerkrankungen im Einzelfall indiziert. Zitierweise Böhmer AB, Wappler F, Zwißler B: Assessing preoperative risk from routine tests to individualized investigation. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: DOI: /arztebl Die präoperative Beurteilung des Patienten vor elektiven, chirurgischen Eingriffen und den hierfür geplanten Anästhesieverfahren (Allgemein- und/ oder Regionalanästhesie) dient dem Erkennen und Minimieren patientenspezifischer Risiken. Bei jeder neben der Anamnese und der körperlichen Untersuchung zusätzlich durchgeführten Diagnostik stehen einem möglichen Informationsgewinn der hierdurch entstehende Aufwand und die fragliche Relevanz für den perioperativen Verlauf gegenüber. Von routinemäßigen Untersuchungen wurde in der letzten Dekade zunehmend abgeraten (1, 2, e1), da viele der präoperativ als Screening-Untersuchungen erhobenen Befunde einen geringen prädiktiven Wert für das Auftreten perioperativer Komplikationen haben (2 10, e1, e2), oder aber weil sie ungeachtet ihrer potenziellen Bedeutung und der bestehenden Sorgfaltspflicht präoperativ nicht ausgewertet werden (11). Die zunehmende Ökonomisierung der Medizin hat außerdem auch innerhalb des operativen Betriebs in den Krankenhäusern eine deutliche Steigerung des Produktionsdrucks verursacht (12). Mit dem hierdurch bedingten zunehmenden Trend zur prästationären Aufnahme hat sich die Möglichkeit einer ausführlichen Risikoevaluation aufgrund kürzerer Kontaktzeiten sowie der häufig nicht optimalen Ablauforganisation während des Klinikaufenthaltes verringert. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) im Jahr 2010 eine gemeinsame Empfehlung zur Präoperativen Evaluation erwachsener Patienten vor elektiven, nicht kardiochirurgischen Eingriffen veröffentlicht (13). Als Grundlage dienten die bisher in Teilnahme nur im Internet möglich: aerzteblatt.de/cme Klinikum der Universität Witten/Herdecke Köln, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Krankenhaus Köln-Merheim: Dr. med. Böhmer, Prof. Dr. med. Wappler Klinik für Anaesthesiologie der Ludwigs-Maximilian-Universität, München: Prof. Dr. med. Zwißler Präoperative Risikoevaluation Die präoperative Beurteilung des Patienten vor elektiven, chirurgischen Eingriffen und den hierfür geplanten Anästhesieverfahren dient dem Erkennen und Minimieren patienten - spezifischer Risiken. Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni

2 TABELLE 1 Suchstrategie für die Literaturrecherche, Ein- und Ausschlusskriterien Suchbegriffe Gruppe A preoperative preoperative evaluation preoperative risk preoperative assessment non-cardiac surgery Suchbegriffe Gruppe B anamnesis electrocardiography laboratory testing chest X-ray echocardiography lung spirometry ultrasound Suchbegriffe Gruppe C perioperative risk mortality outcome Eingeschlossen: Übersichtsarbeiten, prospektive randomisiert-kontrollierte Single- und Multicenterstudien, retrospektive Analysen und Kohortenstudien. Ausgeschlossen: Fallberichte, Fallstudien, Abstracts, Kommentare, Konferenz - beschlüsse, Leserbriefe und Editorials. Identifizierte Studien: 741, davon eingeschlossen: 23 diesem Bereich gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie die Meinung von ausgewiesenen Experten. Obwohl es sich bei diesen Empfehlungen formal nicht um eine Leitlinie handelt, entspricht der Prozess der Konsensfindung einem Leitlinienlevel S2k (e3). Neben diesen Empfehlungen existieren verschiedene nationale Empfehlungen zu Aspekten der präoperativen Risikoevaluation (e4 e7). Darüber hinaus wurde eine europäische Leitlinie zur präoperativen Evaluation von der Europäischen Gesellschaft für Anästhesiologie (European Society of Anaesthesiology, ESA) veröffentlicht (e8). Diese unterscheidet sich jedoch von den deutschen Empfehlungen grundsätzlich in ihrem Ansatz: So wurden dort evidenzbasierte Empfehlungen für den Umgang mit spezifischen Erkrankungen (zum Beispiel Diabetes mellitus, Blutgerinnungsstörungen und Anämie) oder Konditionen (Adipositas, geriatrische Patienten, Alkoholabusus und Allergien) erstellt. Allgemeine Empfehlungen für den Einsatz von präoperativen Untersuchungsverfahren werden hingegen nicht gegeben, die ESA beruft sich hierbei auf das Leitlinienmaterial des National Institute of Health and Clinical Excellence (NICE) (e1, e5). Die Besonderheit bei den deutschen Empfehlungen lag zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung in der Abstimmung mit den operativen und internistischen Fachgesellschaften. Die vorliegende Arbeit stellt über die Inhalte der gemeinsamen Empfehlungen hinausgehend auch die aktuellen wissenschaftlichen Studien zur präoperativen Risikobeurteilung vor, die nach der Veröffentlichung der gemeinsamen Empfehlungen zu diesem Themenbereich erschienen sind. Diese Arbeiten konnten in die derzeit noch gültige Fassung der Empfehlungen noch keinen Eingang finden; sie werfen jedoch in Teilbereichen der präoperativen Risikoevaluation relevante neue Fragestellungen auf. Vor dem Hintergrund der neuen wissenschaftlichen Ergebnisse ist eine Überarbeitung der gemeinsamen Empfehlungen geplant. Die bisherige Praxis der präoperativen Risikoevaluation war im Jahr 2011 Gegenstand einer bundesweiten Befragung anästhesiologischer Abteilungen (14). Eine zweite Umfrage unter deutschen Anästhesisten wurde bundesweit im Frühjahr 2013 durchgeführt mit der Zielsetzung, zu analysieren, wie groß die Akzeptanz für die Deutschen Empfehlungen ist und in welchem Umfang diese in die klinische Routine integriert worden sind (e9). Lernziele Nach der Lektüre dieses cme-artikels soll der Leser in der Lage sein, die zentralen Bestandteile der präoperativen Risikoevaluation zu benennen und die Patienten differenziert der entsprechenden Diagnostik zuzuführen. Zudem bietet die vorliegende Arbeit eine Übersicht und Bewertung der aktuellen präoperativen Risikobeurteilung anhand ausgewählter Literatur. Methode Die vorgestellten aktuellen Studien entstammen einer selektiven Literaturrecherche in den Datenbanken Medline und The Cochrane Library für den Zeitraum Januar 2009 bis September Gesucht wurden Publikationen zur Effektivität von verschiedenen präoperativen Untersuchungsmethoden für die perioperative Risikoabschätzung. Es wurden Arbeiten mit risikoadjustierten Patientenpopulationen präferiert. Die angewandten Schlagwörter, Ein- und Ausschluss - kriterien sind in Tabelle 1 dargestellt. Bei der Suche erfolgte die Kombination der Begriffe aus den Gruppen A, B und C. Zeitpunkt der präoperativen Risikobeurteilung Um eine Reduktion des perioperativen Risikos sowohl wirksam für den Patienten als auch ohne Gefährdung des Operationsplans durchführen zu können, sollte die Risikobeurteilung in einem ausrei- Europäische Leitlinien Es wurden evidenzbasierte Empfehlungen für den Umgang mit spezifischen Erkrankungen oder Konditionen erstellt. Allgemeine Empfehlungen für den Einsatz von präoperativen Untersuchungs - verfahren werden hingegen nicht gegeben. Zeitpunkt der präoperativen Risikobeurteilung Die Risikobeurteilung sollte in einem ausreichenden zeitlichen Abstand zum geplanten Operationstermin jedoch nicht länger als sechs Wochen davor stattfinden. 438 Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni 2014

3 TABELLE 2 Anamnese und körperliche Untersuchung Anamnese allgemeine Informationen aktuelle Medikation bereits durchgeführte Operationen/Anästhesien und hiermit verbundene Komplikationen oder Probleme kardiopulmonale Belastbarkeit Allergien/Unverträglichkeiten Herz/Kreislauf Lunge/Atmungssystem Gefäßsystem Leber/Galle Niere Speiseröhre/Magen/Darm Stoffwechsel Schilddrüse Skelettsystem Muskulatur Nerven/Psyche Augen Ohren Mund-Kiefer-Gesicht Gynäkologie Konsumverhalten Erkrankungen oder Anzeichen für Erkrankungen von Organsystemen Blutungsanamnese 1) Ist jemals eine Blutgerinnungsstörung festgestellt worden? 2) Sind folgende Blutungsarten beobachtet worden: a) Nasenbluten ohne erkennbare Ursache? b) Blaue Flecke oder punktförmige Blutungen ohne erkennbare Ursache? c) Blutungen in Gelenke, Weichteile oder Muskeln? d) Längeres Nachbluten nach Schnitt- oder Schürfwunden? 3) Kam es zu längerem oder verstärkten Nachbluten bei Zahnextraktionen? 4) Kam es zu einer verstärkten Blutung während oder nach Operationen? 5) Ist eine schlechte Wundheilung bekannt? 6) Gibt es familiäre Fälle von verstärkter Blutungsneigung? 7) Wurden in den letzten zwei Wochen gerinnungsaktive Medikamente eingenommen? 8) Werden derzeit Analgetika oder Antirheumatika eingenommen? 9) Bei weiblichen Patienten: Ist die Menses verstärkt oder verlängert (> 7 Tage)? Körperliche Untersuchung Beurteilung des Atemwegs Untersuchung des Herzens Untersuchung der Lungen Beurteilung der kardiopulmonalen Belastbarkeit Untersuchung auf Herzinsuffizienz Alter, Größe, Gewicht z. B. gerinnungshemmende Medikamente, antianginöse Therapie, Schmerzmedikation z. B. vermehrte Blutungsneigung, verzögertes Aufwachen, Übelkeit und Erbrechen, allergische Reaktionen, Reaktion auf Bluttransfusionen z. B. körperliche Belastbarkeit, MET (Tabelle 5), sportliche Aktivität z. B. Lokalanästhetika, nichtsteroidale Antirheumatika, Antibiotika z. B. arterielle Hypertonie, Herzrhythmusstörungen, Vitien, Angina pectoris, koronare Herzerkrankung, Dyspnoe z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma, Pneumonie z. B. Varikosis, arterielle Verschlusskrankheit, Thrombose, Embolie z. B. Hepatitis, Ikterus, Zirrhose, Gallensteine z. B. Niereninsuffizienz, Dialysepflicht, Nierensteine z. B. Reflux, Gastritis, Ulkus, Strikturen, Verdauungsstörungen z. B. Diabetes mellitus, Hyperurikämie z. B. Hyperthyreose z. B. Skoliose, Arthritis, Einschränkungen der Beweglichkeit z. B. Myasthenie, familiäre Muskelerkrankungen, maligne Hyperthermie z. B. Epilepsie, Depression z. B. Katarakt, Glaukom z. B. Hypakusis, Hörgerät z. B. lockere Zähne, Prothesen, Brücken, Kronen z. B. bestehende oder mögliche Schwangerschaft z. B. Nikotin, Alkohol, Drogen z. B. Größe der Mundöffnung und Einsehbarkeit von Uvula und Gaumen, Beweglichkeit der Halswirbelsäule, Zahnstatus, thyreomentaler Abstand, Oberlippen-Beiß-Test, Halsumfang z. B. Herztöne, Herzgeräusche, Pulsdefizit, Herzfrequenz, Rhythmus, Blutdruckmessung z. B. Atemgeräusche, Dämpfung, Zyanose z. B. bei unklarer Anamnese: Belastungstest durch gemeinsames Treppenlaufen z. B. Belastbarkeit (anamnestisch und/oder durch Belastungstest), Dyspnoe, Ödeme, Stauungszeichen Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni

4 TABELLE 3 Empfohlener Standard für Laborparameter bei Vorkrankungen bestimmter Organsysteme (mod. nach [13]) Verdacht auf Erkrankung von Parameter Hämoglobin Leukozyten Thrombozyten Natrium, Kalium Kreatinin ASAT, Bililrubin, aptt, INR ASAT, Aspartat-Aminotransferase; aptt, aktivierte, partielle Thromboplastinzeit; INR, International Normalized Ratio TABELLE 4 Herz/Lunge Leber Niere Einteilung des kardialen Risikos operativer Eingriffe (mod. nach [13]) Kardiales Risiko hoch mittel niedrig Art des Eingriffs Aortenchirurgie große periphere arterielle Gefäßeingriffe intrathorakale und intraabdominale Eingriffe (auch laparoskopisch/thorakoskopisch) Karotischirurgie Prostatachirurgie orthopädische Operationen Operationen im Kopf-Hals-Bereich oberflächliche Eingriffe endoskopische Eingriffe Mammachirurgie Kataraktoperation chenden zeitlichen Abstand zum geplanten Operationstermin jedoch nicht länger als sechs Wochen davor stattfinden. In den meisten Fällen wäre der Zeitpunkt der Indikationsstellung zur Operation ideal. Sechs Monate nach der Veröffentlichung der gemeinsamen Empfehlungen erfolgte allerdings in nur 12,1 % der Fälle das Prämedikationsgespräch zum Zeitpunkt der Indikationsstellung zur Operation (14). Dagegen wurde das Prämedikationsgespräch am häufigsten (63,4 %) am Tag vor dem geplanten Operationstermin geführt (14). Blut Anamnese und körperliche Untersuchung Eine exakte (Eigen-)Anamnese einschließlich einer Blutungsanamnese sowie eine körperliche Untersuchung gelten als Grundlage, um nicht erkannte oder nicht suffizient therapierte Erkrankungen mit Einfluss auf das perioperative Risiko zu erfassen (1, 15 17). Beide sollten sorgfältig und nach einem standardisierten Schema erfolgen (Tabelle 2). Hierfür existiert zum Beispiel bereits ein vom Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.v. empfohlener Anamnesebogen. Ergeben sich aus diesen Komponenten der Evaluation keine Hinweise auf relevante, das perioperative Risiko beeinflussende Vorerkrankungen, sind in der Regel keine zusätzlichen Untersuchungen notwendig. Den Ergebnissen der ersten Umfrage aus dem Jahr 2011 zufolge wurde eine präoperative körperliche Untersuchung bisher selten regelhaft (37 %) durchgeführt (14). Zwei Jahre nach Publikation der Empfehlungen scheint der Stellenwert der körperlichen Untersuchung an Bedeutung zu gewinnen. So bestätigten zusätzlich 25,7 % der im Frühjahr befragten Anästhesisten, dass sie seit der Veröffentlichung nun im Vergleich zu vorher immer oder häufiger eine Anamnese und eine körperliche Untersuchung vornähmen; 39,1 % gaben außerdem an, dass die Anordnung von zusätzlicher apparativer Diagnostik seltener erfolge (e9). Laborchemische Diagnostik Routinemäßige oder durch das Patientenalter begründete Laboruntersuchungen sind nicht sinnvoll. Die wesentlichen Argumente gegen ein solches Vorgehen sind die hohe Prävalenz auffälliger, jedoch für die Einschätzung des perioperativen Risikos nichtrelevanter Laborwerte und die Entstehung von (unnötigen) Kosten (18). Zwar treten von der Norm abweichende Laborergebnisse mit zunehmendem Alter häufiger auf (19, 20), trotzdem konnte auch bei geriatrischen Patienten ( Jahre alt) kein Zusammenhang zwischen einer höheren Prävalenz von auffälligen Laborbefunden und postoperativ schlechterem Behandlungsergebnis gefunden werden (21). Auch eine laborchemische Bestimmung der gängigen Gerinnungsparameter wie aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aptt), International Normalized Ratio (INR) und Thrombozytenzahl ist zur Erfassung der häufigsten Blutgerinnungsstörungen (angeborene und erworbene Störungen der Thrombozytenfunktion und des Von-Willebrand-Faktors) ungeeignet und daher einer standardisierten Blutungsanamnese unterlegen (22, 23). Eine laborchemische Gerinnungsdiagnos- Anamnese Eine exakte Anamnese einschließlich einer Blutungsanamnese sowie eine körperliche Untersuchung gelten als Grundlage, um nicht erkannte oder nicht suffizient therapierte Erkrankungen mit Einfluss auf das perioperative Risiko zu erfassen. Laborchemische Diagnostik Routinemäßige oder durch das Patientenalter begründete Laboruntersuchungen sind nicht sinnvoll. 440 Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni 2014

5 12-Kanal-EKG Ein präoperatives EKG allein erbringt weder als Screeningmethode bei älteren Patienten noch als zusätzliche Untersuchung bei Patienten mit stabiler Herzerkrankung in der Anamnese zusätzliche Informationen beziehungsweise verbessert nicht das perioperative Behandlungsergbnis (6, 27). Daher ist diese Untersuchung ausschließlich empfohlen bei: kardial asymptomatischen Patienten vor Eingriffen mit hohem kardialem Risiko (Tabelle 4) Patienten mit mehr als einem kardialen Risikofaktor (Kasten) und Eingriffen mit mittlerem Risiko (Tabelle 4) Patienten mit klinischen Symptomen einer ischämischen Herzerkrankung, bei Herzrhythmusstörungen, Klappenerkrankungen, Herzvitien oder einer Herzinsuffizienz sowie Trägern eines implantierten Defibrillators (AICD). Patienten mit Herzschrittmachern, die ihre vorgesehenen Schrittmacherkontrolltermine einhalten und keine klinischen Symptome aufweisen, benötigen dagegen kein präoperatives EKG (Grafik). Die potenzielle Bedeutung des EKG wird jedoch nach wie vor kontrovers diskutiert. In einer prospektiven, monozentrischen Untersuchung von insgesamt 345 Patienten vor aortenchirurgischen, arteriellen Bypasseingriffen oder Laparotomien war das Risiko für relevante kardiale Ereignisse in der Gruppe der Patienten ohne anamnestische kardiale Ischämien, aber auffälligem EKG-Befund höher als bei Patienten ohne EKG-Auffälligkeiten (10). In einer weiteren Untersuchung an Patienten wurden netik sollte daher nur bei entsprechender Medikamenten - anamnese (Therapie mit Cumarinderivaten oder Heparin) oder bei einer positiven Blutungsanamnese (gemäß standardisierter Blutungsanamnese) (Tabelle 2) veranlasst werden. Diese Strategie wurde noch einmal durch die Ergebnisse einer Untersuchung bei neurochirurgisch behandelten Patienten bekräftigt (24). Von dieser Regelung ausgeschlossen sind laborchemische Bestimmungen, die indiziert sind aufgrund möglicher klinisch relevanter Beeinträchtigung der Homöostase durch diagnostische oder therapeutische Maßnahmen (zum Beispiel Bestimmung des Kaliums nach präoperativer Darmspülung) in der präoperativen Phase aufgrund der bestehenden chirurgischen Indikation (zum Beispiel bei erwartetem hohem Blutverlust) zur Kontrolle potenzieller Nebenwirkungen von Medikamenten (zum Beispiel Veränderungen des Kreatininwerts oder der Lebertransaminasen unter Antibiotikatherapie) bei Vorliegen schwerer Organdysfunktionen (zum Beispiel Niereninsuffizienz). Bei Patienten mit bekanntem oder aufgrund von Anamnese und/oder körperlicher Untersuchung begründetem Verdacht auf Organerkrankungen wird die Bestimmung der in Tabelle 3 aufgelisteten Laborparameter empfohlen. Durch die präoperative Blutzuckerbestimmung können Patienten mit einem bisher unerkannten oder insuffizient therapierten Diabetes mellitus oder Patienten mit gestörter Glucosetoleranz ( impaired fasting glucose, IFG) erkannt werden. Beide Entitäten stellen einen relevanten perioperativen Risikofaktor dar, lassen sich aber mitunter durch Anamnese und körperliche Untersuchung allein nicht detektieren (25, 26). Eine präoperative Bestimmung des Nüchternblutzuckers wird daher aktuell vor Hochrisikoeingriffen (Aortenchirurgie und große periphere arterielle Gefäßeingriffe) (Tabelle 4), bei Vorliegen weiterer kardialer Risikofaktoren (Kasten) sowie bei Patienten mit Übergewicht (Body- Mass-Index > 30 kg/m 2 ) empfohlen. In der genannten Befragung der anästhesiologischen Abteilungen stellte sich heraus, dass Laboruntersuchungen bisher regelmäßig als Routineuntersuchungen (43,2 %) oder wegen des Patientenalters (52,8 %) durchgeführt werden (14). Insgesamt bietet sich also im Bereich der Labordiagnostik im Rahmen der präoperativen Risikoevaluation die Möglichkeit zur Einsparung von Kosten, ohne die Patientensicherheit zu beeinträchtigen. KASTEN Kardiale Risikofaktoren* Herzinsuffizienz koronare Herzkrankheit (KHK) periphere arterielle Verschlusskrankheit (pavk) zerebrovaskuläre Insuffizienz Diabetes mellitus Niereninsuffizienz *modifiziert nach (13) Kardiale Risikofaktoren sind Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit (KHK), periphere arterielle Verschlusskrankheit (pavk) und zerebrovaskuläre Insuffizienz Diabetes mellitus Niereninsuffizienz Patienten mit Herzschrittmachern Patienten mit Herzschrittmachern, die ihre vorgesehenen Schrittmacherkontrolltermine einhalten und keine klinischen Symptome aufweisen, benötigen kein präoperatives EKG. Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni

6 Empfehlung zur Veranlassung eines präoperativen 12-Kanal-EKG (modifiziert nach [13]). GRAFIK Nein Anamnese auffällig oder kardial symptomatisch Ja kein EKG OP mit hohem kardialen Risiko kardiale Symptome (Ischämie, Ödeme, Rhythmusstörungen etc.) oder A-ICD-Träger > 1 kardialer Risikofaktor in der Anamnese und OP mit mittlerem Risiko Herzschrittmacher? klinische Symptome regelmäßige Herzschrittmacherkontrollen unauffällig 12-Kanal-EKG kein EKG ben dem Alter, der Invasivität des operativen Eingriffs und einer renalen Vorerkrankung oder Anämie in der Eigen - anamnese auch pathologische Befunde im präoperativen EKG als unabhängige Prädiktoren (Odds Ratio [OR): 2,8; p = 0,005) für das Auftreten perioperativer Komplika - tionen identifiziert (Hypo- oder Hypertension, hämody - namisch relevante Arrhythmie) (2). Eine andere Studie analysierte die prädiktive Bedeutung von EKG-Auffälligkeiten für das Auftreten von perioperativen kardialen Ereignissen (PKE: signifikante Arrhythmie mit und ohne therapeutische Intervention, akutes Koronarsyndrom, akute Herz insuffizienz, Herzstillstand, pulmonale Thromboembolie oder kardioembolische zerebrale Ischämie) bei 660 Patienten (28). In der univariaten Analyse hatten Patienten mit EKG-Auffälligkeiten signifikant häufiger PKE als Patienten mit unauffälligem EKG (16 % versus 6,4 %; p < 0,001). In der multivariaten Analyse konnte jedoch nur eine Verlängerung des QT-Intervalls als Prädiktor für das Auftreten von PKE identifiziert werden (p < 0,001, OR 1,04). Im Gegensatz dazu konnte in einer retrospektiven Kohortenstudie mit Patienten kein Zusammenhang zwischen einer verbesserten Überlebensrate und einem präoperativen EKG gefunden werden (29). Die Bedeutung des präoperativen EKG ist somit noch nicht abschließend geklärt. Darüber hinaus ist die Bedeutung der Familienanamnese für das Auftreten perioperativer kardialer Komplikationen noch nicht untersucht worden. Röntgenuntersuchung der Thoraxorgane Da die Sensitivität einer Röntgenuntersuchung der Thoraxorgane anterior-posterior (Thoraxröntgen) bei der Diagnostik kardiopulmonaler Erkrankungen gering ist (8, 30), sollte diese Untersuchung nur erfolgen, wenn eine klinische Verdachtsdiagnose mit Konsequenzen für das perioperative Vorgehen besteht (zum Beispiel bei Verdacht auf eine Pneumonie oder bei anatomischen Veränderungen). (Doppler-)Echokardiographie Die Bedeutung der Echokardiographie für die Vorhersage perioperativer kardialer Komplikationen ist bis heute ungeklärt: In wenigen Untersuchungen wurden auffällige Befunde (linksventrikuläre Hypertrophie, systolische Dysfunktion, mittel- bis hochgradiger Rückfluss über der Mitralklappe, pathologischer Dobutamin-Stress-Test) als prädiktive Faktoren für das Auftreten relevanter kardialer Komplikationen bei nichtkardiochirurgischen Eingriffen identifiziert (31 33). Der prognostische Wert der Echokardiographie ist jedoch eng limitiert und liefert keine verlässliche Vorhersage für das Auftreten von kardialen Komplikationen (34). Daher ist die Anordnung einer Echokardiographie präoperativ insbesondere bei neu aufgetretener Dyspnoe und bei Patienten mit bekannter Herzinsuffizienz und Aggravierung der Symptomatik innerhalb der letz- Röntgenuntersuchung der Thoraxorgane Da die Sensitivität einer Röntgenuntersuchung der Thoraxorgane bei der Diagnostik kardiopulmonaler Erkrankungen gering ist, sollte diese Unter - suchung nur erfolgen, wenn eine klinische Verdachtsdiagnose besteht. (Doppler-)Echokardiographie Die Bedeutung der Echokardiographie für die Vorhersage perioperativer kardialer Komplika - tionen ist bis heute ungeklärt. 442 Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni 2014

7 ten 12 Monate indiziert. Darüber hinaus erscheint es derzeit sinnvoll bei Patienten mit nicht (vor-)bekann - ten oder bislang nicht abgeklärten Herzgeräuschen vor Eingriffen mit einem mittleren oder hohen kardiovaskulären Risiko (Tabelle 4) eine Echokardiographie zu erwägen (35). Sonographie der Halsgefäße Patienten mit symptomatischer Karotisstenose, stattgehabtem Apoplex oder transitorisch ischämischer Attacke weisen ein erhöhtes Risiko (OR: 1,6 2,9; [e10, e11]) für ein perioperatives zerebrovaskuläres Ereignis auf (36). Daher sollte bei dieser Patientengruppe, wie auch vor einem großen arteriellen gefäßchirurgischen Eingriff, eine Sonographie der Halsgefäße durchgeführt werden (13, 37). Für asymptomatische Patienten findet man in der Literatur keine Hinweise auf eine Korrelation zwischen einem bestehenden Strömungsgeräusch in der A. carotis und der Inzidenz perioperativer zerebrovaskulärer Ereignisse (38). Gesicherte Empfehlungen zum präoperativen Vorgehen bei Patienten mit Strömungsgeräusch der A. carotis existieren daher nicht. Untersuchungen der Lungenfunktion In wenigen Untersuchungen wurden pathologische Befunde im Rahmen der Lungenfunktionsdiagnostik als valide Prädiktoren für das Auftreten postoperativer pulmonaler Komplikationen außerhalb der Lungenchirurgie aufgezeigt (39 40, e12). Im Gegensatz dazu konnte in weiteren Studien weder die Bedeutung bei der Detektion noch bei der Prävention pulmonaler Komplikationen nachvollzogen werden (e1, e13 e15). Daher sollte außerhalb der Thoraxchirurgie lediglich bei einer neu aufgetretenen beziehungsweise bei Verdacht auf eine akute pulmonale Erkrankung die Lungenfunktion getestet werden. TABELLE 5 Metabolische Äquivalente (MET) bestimmter Aktivitäten* MET > 10 *modifiziert nach (e24) Aktivität Lesen, Fernsehen Essen, Anziehen Gehen auf ebenem Grund mit ca. 3 4 km/h leichte Hausarbeit Ersteigen weniger Treppenstufen Gehen auf ebenem Grund mit ca. 6 km/h Rennen (kurze Strecke) Schwere Hausarbeit mäßiger Ausdauersport (Golf, Tanzen) anstrengender Ausdauersport (Tennis, Fußball) Erweiterte kardiale Diagnostik Zu den Kriterien für die Entscheidung zugunsten einer erweiterten präoperativen kardialen Diagnostik zählen: eine akut symptomatische Herzerkrankung kardiale Risikofaktoren die Belastbarkeit des Patienten das kardiale Risikoprofil des geplanten operativen Eingriffs. Mit Ausnahme von Notfalloperationen müssen Eingriffe bei Patienten mit einer akut symptomatischen Herzerkrankung verschoben werden, da die diagnostische Abklärung der Symptomatik und die hieraus folgende Therapie als vorrangig gelten. Nichtinvasive kardiologische Belastungstests (wie zum Beispiel Belastungs-EKG oder Dobutamin-Stress- Echokardiographie) erscheinen bisher nur sinnvoll bei Patienten mit drei oder mehr klinischen Risikofaktoren (Kasten) und eingeschränkter (< 4 metabolischen Äquivalenten, MET) (Tabelle 5) oder nicht bekannter funktioneller Belastbarkeit vor Hochrisiko operationen. Zu erwägen sind diese Tests in dieser Patientengruppe dar - über hinaus vor einer Operation mit hohem oder mittlerem kardialen Risiko (Tabelle 4). Demgegenüber ist bei Patienten ohne klinische Risikofaktoren auch bei eingeschränkter funktioneller Belastbarkeit (< 4 MET) keine erweiterte kardiale Diagnostik indiziert. Diskussion Die hier dargestellten Untersuchungen und interdisziplinären Empfehlungen spiegeln den derzeitigen wissenschaftlichen Stand sowie die Meinung ausgewiesener Experten wider. In begründeten Einzelfällen ist eine Anpassung an die jeweilige klinische Situation erforderlich. Darüber hinaus sind die Empfehlungen keinesfalls vollständig und unveränderlich, sondern bedürfen in regelmäßigen Abständen der kritischen Reevaluation und Aktualisierung durch Experten vor dem Hintergrund neuer wissenschaftlicher Untersuchungen. Untersuchungen der Lungenfunktion Außerhalb der Thoraxchirurgie sollte lediglich bei einer neu aufgetretenen beziehungsweise bei Verdacht auf eine akute pulmonale Erkrankung präoperativ die Lungenfunktion getestet werden. Kriterien für die erweiterte kardiale Diagnostik eine akut symptomatische Herzerkrankung kardiale Risikofaktoren die Belastbarkeit des Patienten das kardiale Risikoprofil des geplanten operativen Eingriffs. Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni

8 In den letzten Jahren sind darüber hinaus neue Publikationen erschienen, die sich mit der Bedeutung von laborchemischen Zusatzuntersuchungen, insbesondere mit der präoperativen Bestimmung von pro-b-typ natriuretischem-peptid (pbnp) und der Hämoglobinkonzentration im Rahmen der Risikobeurteilung befassen (e16 e19). Ein Übersichtsartikel bewertete 97 Untersuchungen aus dem Zeitraum von 2001 bis 2011 in Bezug auf die Bedeutung präoperativer Zusatzuntersuchungen für das perioperative Management und/oder Morbidität und Letalität (e1). Ein wesentlicher Kritikpunkt der Autoren an vielen der zu diesem Thema vorliegenden Arbeiten war, dass die Auswahl der Patienten sich zumeist auf eine Gruppe älterer Patienten mit einer Vielzahl von Vorerkrankungen beschränkte. Die in einigen Arbeiten gefundene Korrelation zwischen den Ergebnissen der präoperativen apparativen Untersuchungen und dem postoperativen Behandlungsergebnis stellte daher weniger die Bedeutung der präoperativen Risikostratifizierung heraus; vielmehr wurde hierdurch lediglich eine Korrelation zwischen dem vorbestehenden Risikoprofil und dem Behandlungsergebnis beschrieben. Mehrere aktuelle Untersuchungen zur präoperativen Evaluation kamen zu dem Ergebnis, dass die Erfassung der Vorerkrankungen mittels Anamnese und die Art des operativen Eingriffs die stärksten Prädiktoren für das Auftreten perioperativer Komplikationen waren (2, 21, 24). Den Ergebnissen weiterer Untersuchungen zufolge verbessern Routineuntersuchungen die perioperative Sicherheit nicht (e2, e20 e23). Daher sind weitergehende Untersuchungen erst bei Hinweisen aufgrund von Anamnese und körperlicher Untersuchung zu vertreten. Für die Zukunft sollten die dargestellten Konzepte in die klinische Praxis implementiert und neue Erkenntnisse zeitnah in die Empfehlungen aufgenommen werden, um die präoperative Evaluation weiter zu optimieren. Interessenkonflikt Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht. Manuskriptdaten eingereicht: , revidierte Fassung angenommen: LITERATUR 1. García-Miguel FJ, Serrano-Aguilar PG, López-Bastida J: Preoperative assessment. Lancet 2003; 362: Fritsch G, Flamm M, Hepner DL, Panisch S, Seer J, Soennichsen A: Abnormal pre-operative tests, pathologic findings of medical history, and their predictive value for perioperative complications. Acta Anaesthesiol Scand 2012; 56: Van Aken H, Rolf N: Die präoperative Evaluierung und Vorbereitung. Die Sicht des Anästhesisten. 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9 20. Wolf-Klein GP, Holt T, Silverstone FA, Foley CJ, Spatz M: Efficacy of routine annual studies in the care of elderly patients. J Am Geriatr Soc 1985; 33: Dzankic S, Pastor D, Gonzalez C, Leung JM: The prevalence and predictive value of abnormal preoperative laboratory tests in elderly surgical patients. Anesth Analg 2001; 93: Koscielny J, Ziemer S, Radtke H, et al.: Präoperative Identifikation von Patienten mit (primären) Hämostasestörungen. Ein praktisches Konzept. Hämostaseologie 2007; 27: Pfanner G, Koscielny J, Pernerstorfer T, et al.: Präoperative Blutungsanamnese. Anaesthesist 2007; 56: Seicean A, Schiltz NK, Seicean S, Alan N, Neuhauser D, Weil RJ: Use and utility of preoperative hemostatic screening and patient history in adult neurosurgical patients. J Neurosurg 2012; 116: Biteker M, Dayan A, Can MM, et al.: Impaired fasting glucose is associated with increased perioperative cardiovascular event rates in patients undergoing major non-cardiothoracic surgery. Cardiovascular diabetology 2011; 10: Ramos M, Khalpey Z, Lipsitz S, et al.: Relationship of perioperative hyperglycemia and postoperative infections in patients who undergo general and vascular surgery. Ann Surg 2008; 248: Van Klei WA, Bryson GL, Yang H, Kalkman CJ, Wells GA, Beattie WS: The value of routine preoperative electrocardiography in predicting myocardial infarction after noncardiac surgery. Ann Surg 2007; 246: Biteker M, Duman D, Tekkeþin AÝ: Predictive value of preoperative electrocardiography for perioperative cardiovascular outcomes in patients undergoing noncardiac, nonvascular surgery. Clinical Cardiology 2012; 35: Wijeysundera DN, Beattie WS, Karkouti K, Neuman MD, Austin PC, Laupacis A: Association of echocardiography before major elective non-cardiac surgery with postoperative survival and length of hospital stay: population based cohort study. BMJ 2011; 342: d Joo HS, Wong J, Naik VN, Savoldelli GL: The value of screening preoperative chest x-rays: a systematic review. Can J Anaesth 2005; 52: Flu W-J, Van Kuijk J-P, Hoeks SE, et al.: Prognostic implications of asymptomatic left ventricular dysfunction in patients undergoing vascular surgery. Anesthesiology 2010; 112: Galal W, Hoeks SE, Flu WJ, et al.: Relation between preoperative and intraoperative new wall motion abnormalities in vascular surgery patients: a transesophageal echocardiographic study. Anesthesiology 2010; 112: Rohde LE, Polanczyk CA, Goldman L, Cook EF, Lee RT, Lee TH: Usefulness of transthoracic echocardiography as a tool for risk stratification of patients undergoing major noncardiac surgery. Am J Cardiol 2001; 87: Halm EA, Browner WS, Tubau JF, Tateo IM, Mangano DT: Echocardiography for assessing cardiac risk in patients having noncardiac surgery. Study of Perioperative Ischemia Research Group. Ann Intern Med 1996; 125: Canty DJ, Royse CF, Kilpatrick D, Williams DL, Royse AG: The impact of pre-operative focused transthoracic echocardiography in emergency non-cardiac surgery patients with known or risk of cardiac disease. Anaesthesia 2012; 67: Gerraty RP, Gates PC, Doyle JC: Carotid stenosis and perioperative stroke risk in symptomatic and asymptomatic patients undergoing vascular or coronary surgery. Stroke 1993; 24: Selim M: Perioperative stroke. N Engl J Med 2007; 356: Mackey AE, Abrahamowicz M, Langlois Y, et al.: Outcome of asymptomatic patients with carotid disease. Asymptomatic Cervical Bruit Study Group. Neurology 1997; 48: Jeong O, Ryu SY, Park YK: The value of preoperative lung spirometry test for predicting the operative risk in patients undergoing gastric cancer surgery. J Korean Surg Soc 2013; 84: Kroenke K, Lawrence VA, Theroux JF, Tuley MR: Operative risk in patients with severe obstructive pulmonary disease. Arch Intern Med 1992; 152: Anschrift für die Verfasser Prof. Dr. med. Frank Wappler Klinikum der Universität Witten/Herdecke Köln Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin Krankenhaus Köln-Merheim Ostmerheimer Straße Köln Zitierweise Böhmer AB, Wappler F, Zwißler B: Assessing preoperative risk from routine tests to individualized investigation. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: DOI: Mit e gekennzeichnete Literatur: oder über QR-Code The English version of this article is available online: Weitere Informationen zu cme Dieser Beitrag wurde von der Nordrheinischen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung zertifiziert. Die erworbenen Fortbildungspunkte können mit Hilfe der Einheitlichen Fortbildungsnummer (EFN) verwaltet werden. Unter cme.aerzteblatt.de muss hierfür in der Rubrik Persönliche Daten nach der Registrierung die EFN in das entsprechende Feld eingegeben und durch Bestätigen der Einverständniserklärung aktiviert werden. Die 15-stellige EFN steht auf dem Fortbildungsausweis. Wichtiger Hinweis Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist ausschließlich über das Internet möglich: cme.aerzteblatt.de Einsendeschluss ist der Einsendungen, die per Brief oder Fax erfolgen, können nicht berücksichtigt werden. Die Bearbeitungszeiten der folgenden cme-einheiten sind: Verletzungen des oberen Sprunggelenkes (Heft 21/2014) bis zum Akne ist nicht gleich Acne vulgaris (Heft 17/2014) bis zum Differenzialdiagnose und Therapie des Tremors (Heft 13/2014) bis zum Jetzt noch punkten bis zum unter cme.aerzteblatt.de Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni

10 Bitte beantworten Sie folgende Fragen für die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung. Pro Frage ist nur eine Antwort möglich. Bitte entscheiden Sie sich für die am ehesten zutreffende Antwort. Frage Nr. 1 Wann sollte eine laborchemische Gerinnungsdiagnostik erfolgen? a) bei jeder Form der Herzinsuffizienz b) bei Typ-1-Diabetikern c) bei Therapie mit Cumarinderivaten d) bei über 75 Jahre alten Patienten e) bei allen Rauchern Frage Nr. 6 Bei wem sollte grundsätzlich perioperativ eine Röntgenuntersuchung der Thorax organe erfolgen? a) bei Patienten nach Septumplastik b) bei Verdacht auf eine Pneumonie c) bei chronischer Sinusitis d) bei Diabetikern e) bei Allergikern Frage Nr. 2 Vor welchem Eingriff sollte der Nüchternblutzucker bestimmt werden? a) Aortenchirurgie b) Kopf-Hals-Chirurgie c) orthopädischer Chirurgie d) endoskopischem Eingriff e) Mammachirurgie Frage Nr. 7 Welche Untersuchung sollte bei Patienten mit symptomatischer Karotis stenose perioperativ durchgeführt werden? a) Schädel-MRT b) Ultraschall des oberen Abdomens c) Sonographie der Halsgefäße d) Herzkatheteruntersuchung e) Langzeit-EKG Frage Nr. 3 Was ist der maximale Zeitraum für die perioperative Risikobeurteilung vor der Operation? a) 2 Wochen b) 3 Wochen c) 4 Wochen d) 5 Wochen e) 6 Wochen Frage Nr. 4 Wie groß ist das metabolische Äquivalent für leichte Hausarbeit? a) 2 bis 3 b) 4 bis 5 c) 6 bis 7 d) 8 bis 9 e) 10 bis 11 Frage Nr. 5 Präoperativ stellt sich ein Patient mit Herzschrittmacher vor. In der Anamnese gibt er an, dass seine regelmäßigen Herzschrittmacherkontrollen unauffällig sind. Was sollte im Rahmen der weiteren Risikoevaluation erfolgen? a) Langzeit-EKG b) Stressechographie c) 12-Kanal-EKG d) kein EKG e) Belastungs-EKG Frage Nr. 8 Was ist im Rahmen der perioperativen Risikoevaluation vor Hochrisikoeingriffen ein kardialer Risikofaktor? a) Morbus Crohn b) Patientenalter 65 Jahre c) Skoliose d) Niereninsuffizienz e) Psoriasis Frage Nr. 9 Welcher Laborparameter lässt im Rahmen einer Risiko evaluation den Verdacht auf eine Vorerkrankung der Nieren zu? a) Natrium b) Leukozyten c) aktivierte partielle Thromboplastinzeit d) Thrombozyten e) Aspartat-Aminotransferase Frage Nr. 10 Für welchen operativen Eingriff besteht ein hohes kardiales Risiko? a) Mammachirurgie b) Prostatachirurgie c) Karotischirurgie d) Aortenchirurgie e) Kataraktoperation 446 Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni 2014

11 Präoperative Risikoevaluation von der Routinediagnostik zur patientenorientierten Strategie 3 Punkte cme Andreas B. Böhmer, Frank Wappler, Bernd Zwißler eliteratur e1. Johansson T, Fritsch G, Flamm M, et al.: Effectiveness of non-cardiac preoperative testing in non-cardiac elective surgery: a systematic review. Br J Anaesth 2013; 110: e2. Phillips MB, Bendel RE, Crook JE, Diehl NN: Global health implications of preanesthesia medical examination for ophthalmic surgery. Anesthesiology 2013; 118: e3. Selbmann HK: Leitlinien der AWMF Evaluation und Umsetzung. blikationen/vortrag_medfakultaetentag_2011.pdf (last accessed on 3 January 2013). e4. Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen, Bundesminiterium für Gesundheit: Bundesqualitätsleitlinie zur integrierten Versorgung von erwachsenen Patientinnen und Patienten für die präoperative Diagnostik bei elektiven Eingriffen (BQLL PRÄOP). Wien: e5. National Institute for Clinical Excellence: Guidance on the use of preoperative tests for elective surgery. NICE Clinical Guideline No. 3. London: NICE: e6. Health Council of The Netherlands, Gezondheidsraad (GR): Preoperative Evaluation. Den Haag: e7. Swedish Council on Technology Assessment in Health Care (SBU). Preoperative Routines. Stockholm: SBU: e8. De Hert S, Imberger G, Carlisle J, et al.: Preoperative evaluation of the adult patient undergoing non-cardiac surgery: guidelines from the European Society of Anaesthesiology. EJA 2011; 28: e9. Böhmer AB, Defosse J, Geldner G, et al.: Präoperative Risikoevaluation erwachsener Patienten vor elektiven, nicht-kardiochirurgischen Eingriffen was haben die Empfehlungen gebracht? Ergebnisse einer Follow-Up Umfrage unter BDA/DGAI-Mitgliedern nach 2 Jahren. Anaesthesist 2014; 63: e10. Bateman BT, Schumacher HC, Wang S, Shaefi S, Berman MF: Perioperative acute ischemic stroke in noncardiac and nonvascular surgery: incidence, risk factors, and outcomes. Anesthesiology 2009; 110: e11. Sabaté S, Mases A, Guilera N, et al.: Incidence and predictors of major perioperative adverse cardiac and cerebrovascular events in non-cardiac surgery. Br J Anaesth. 2011; 107: e12. Ohrlander T, Dencker M, Acosta S: Preoperative spirometry results as a determinant for long-term mortality after EVAR for AAA. Eur J Vasc Endovasc Surg 2012; 43: e13. Arozullah AM, Conde MV, Lawrence VA: Preoperative evaluation for postoperative pulmonary complications. Med Clin North Am 2003; 87: e14. Kocabas A, Kara K, Ozgur G, Sonmez H, Burgut R: Value of preoperative spirometry to predict postoperative pulmonary complications. Respir Med 1996; 90: e15. Smetana GW, Lawrence VA, Cornell JE: Preoperative pulmonary risk stratification for noncardiothoracic surgery: systematic review for the American College of Physicians. Ann Intern Med 2006; 144: e16. Beattie WS, Karkouti K, Wijeysundera DN, Tait G: Risk associated with preoperative anemia in noncardiac surgery: a single-center cohort study. Anesthesiology 2009; 110: e17. Goei D, Flu W-J, Hoeks SE, et al.: The interrelationship between preoperative anemia and n-terminal pro-b-type natriuretic peptide: The Effect on predicting postoperative cardiac outcome in vascular surgery patients. Anesth Analg 2009; 109: e18. Mercantini P, Di Somma S, Magrini L, et al.: Preoperative brain natriuretic peptide (BNP) is a better predictor of adverse cardiac events compared to preoperative scoring system in patients who underwent abdominal surgery. World J Surg 2012; 36: e19. Yang JH, Choi JH, Ki Y-W, et al.: Plasma n-terminal pro-b-type natriuretic peptide is predictive of perioperative cardiac events in patients undergoing vascular surgery. Korean J Intern Med 2012; 27: e20. Benarroch-Gampel J, Sheffield KM, Duncan CB, et al.: Preoperative laboratory testing in patients undergoing elective, low-risk ambulatory surgery. Ann Surg 2012; 256: e21. Mantha S, Roizen MF, Madduri J, Rajender Y, Shanti Naidu K, Gayatri K: Usefulness of routine preoperative testing: a prospective single-observer study. J Clin Anesth 2005; 17: e22. Narr BJ, Warner ME, Schroeder DR, Warner MA: Outcomes of patients with no laboratory assessment before anesthesia and a surgical procedure. Mayo Clin Proc 1997; 72: e23. Schein OD, Katz J, Bass EB, et al.: The value of routine preoperative medical testing before cataract surgery. Study of medical testing for cataract surgery. N Engl J Med 2000; 342: e24. Holt NF: Perioperative cardiac risk reduction. Am Fam Physician 2012; 85: Teilnahme nur im Internet möglich: aerzteblatt.de/cme Deutsches Ärzteblatt Jg. 111 Heft Juni

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