Aufgabe 4: Exogene Variable sind von außerhalb eines Modells vorgegeben, während endogene Variablen innerhalb eines Modells erklärt werden.

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1 Musterlösungen zu Weihnachtsübungsblatt 2 Aufgabe 1: Modelle sind eine vereinfachte Darstellung der realen Situation. Da man in der volkswirtschaftlichen Analyse nicht sämtliche Faktoren betrachten kann ist es notwendig eine vereinfachte Darstellung der betrachteten Sachverhalte zu benutzen. Aufgabe 2: Ceteris Paribus bedeutet, dass nur der Einfluss einer einzelnen Variablen innerhalb eines Modells betrachtet wird, während alle anderen Variablen konstant gehalten werden. Unter dieser Annahme zu arbeiten ist sinnvoll, wenn man versucht die Effekte einzelner Einflussgrößen innerhalb eines komplexen Sachverhalts nachzuvollziehen. Aufgabe 3: Bei der Partialanalyse betrachtet man nur eine einzelne Größe oder einen einzelnen Markt während bei einer Totalanalyse sämtliche Größen bzw. Märkte betrachtet werden sowie ihre Interaktion untereinander. Bei der Modellierung ist zu beachten, dass unter anderem nicht nur die Märkte, sondern auch die Abhängigkeiten dieser untereinander sinnvoll modelliert werden. Aufgabe 4: Exogene Variable sind von außerhalb eines Modells vorgegeben, während endogene Variablen innerhalb eines Modells erklärt werden. Aufgabe 5: Positive Aussagen haben lediglich beschreibenden Charakter, während normative Aussagen eine Aufforderung zum Handeln enthalten. Beispiele: - positiv: Das BIP ist um 4% gestiegen. - normativ: Um das BIP um weitere 2% zu steigern müssen die Aussagen für Schulbildung um 20% erhöht werden. Aufgabe 6: Positive Aussagen sind objektiver und wertfreier als normative Aussagen. Daher sollten positive Aussagen vorgezogen werden. Aufgabe 7: Inferiore Güter werden bei steigendem Einkommen weniger nachgefragt. (Kleidung von Kik) Bei normalen Güter steigt die Nachfrage bei sinkendem Preis. (Fernseher) Bei Giffengütern steigt die Nachfrage bei steigendem Preis. (Luxusyacht) Aufgabe 8: Opportunitätskosten sind der Gewinn der einem durch das Nichtausführen einer Tätigkeit entgeht. Aufgabe 9: Das Geld was ich in der Zeit hätte verdienen können. Aufgabe 10: Die 5% Zinsen.

2 Aufgabe 11: Nutzen ist der subjektive Wert, der einem Gut bzw. dem Konsum eines Guts beigemessen wird. Grenznutzen ist der Nutzen, der entsteht, wenn eine weitere Einheit eines Gutes konsumiert wird. Aufgabe 12: Präferenzen sind Ordnungen von Gütern, gemäß dem Nutzen den sie spenden. Aufgabe 13: Wenn man zwei Tage ohne Wasser in der Wüste war ist der Grenznutzen eines Glas Wassers groß. Wenn man in einem Pool aus Mineralwasser badet ist der Grenznutzen eines Glas Wassers klein. Aufgabe 14: Schäuble, Brüderle, Trichet Aufgabe 15: Kausalität bezeichnet den Wirkungszusammenhang. Sie beantwortet die Frage danach von welcher Größe ein Impuls ausgeht der eine andere Größe beeinflusst. Aufgabe 16: Wenn die beiden Punkte (x1,y1) und (x2,y2) gegeben sind, die auf der Gerade liegen, bestimmt sich die Steigung einer Grade als: m=(x2-x1)/(y2-y1) Aufgabe 17: Nein, da eine Haushälterin weniger kostet als er theoretisch in der Zeit verdient. Aufgabe 18: Der Ort an dem Angebot und Nachfrage aufeinander treffen. Aufgabe 19: a) -2+p=10-p => 2p=12 => p=6 => x=4 b) p=1/p => p 2 =1 => p=1 (da der Preis annahmegemäß nicht negativ wird) => x=1 c) p 2 =p => p 2 -p=0 => p 1 =0 oder p 2 =1 => x 1 =0 oder x 2 =1 Aufgabe 20: Den Haushalten steht ein Budget zur Verfügung (Budgetgerade). Von diesem Budget kaufen die Haushalte die Kombination an Gütern (Indifferenzkurve), die ihnen den größten Nutzen stiftet (am weitesten rechts im Diagramm liegt). Die Haushalte brauchen Geld zur Nachfrage von Gütern. Sie wählen eine Kombination aus Arbeit und Freizeit, die ihnen über die erwerbbaren Güter den größten Nutzen spendet. Aufgabe 21: Analog zu 20 die Indifferenzkurven werden durch Isoquanten ersetzt und die Budgetgerade durch die Kostengeraden.

3 Aufgabe 22: Der Preis bildet sich ausgehend von der angebotenen Menge der Güter. p SS p* A DD q* q Aufgabe 23: Exogene Schocks sind Ereignisse die den Markt aus dem Gleichgewicht bringen. In Bezug auf das obige Diagramm bedeutet dies, dass SS und DD sich nicht länger in A schneiden. Aufgabe 24: Bei der komparativen Statik wird eine Situation zu unterschiedlichen Zeitpunkten betrachtet ohne allerdings auf die Anpassungsprozesse einzugehen. Aufgabe 25: Die Nachfragekurve ist sehr steil (die Nachfrage ist unelastisch), daher wird eine Erhöhung des Preises nur eine geringe Änderung der nachgefragten Menge zur Folge haben. Aufgabe 26: Die Elastizität gibt die Änderung der abhängigen Größe an, wenn die unabhängige Größe um 1% erhöht wird. Liegt die Funktion f(x) vor berechnet man die Elastizität als: E f,x =x*f (x)/f(x) Aufgabe 27: Bei Drogen wie Zigaretten ist eine niedrige Preiselastizität zu erwarten, bei homogenen Produkte ist eine hohe Preiselastizität zu erwarten. Aufgabe 28: Weil die Unternehmen, dies in ihre Preispolitik mit einbeziehen können. Produkte mit einer niedrigen Preiselastizität können beliebig teuer verkauft werden. Aufgabe 29: Die Folge von Mindestpreisen kann sein, dass weniger nachgefragt wird, bei Höchstpreisen kann der gegenteilige Effekt auftreten.

4 Aufgabe 30: p SS p* A Konsumentenrente Produzentenrente Wohlfahrtsrente DD q* q Durch Mindestpreise reduziert sich zuerst die Produzentenrente. Haben die Mindestpreise zur Folge, dass die Nachfrage sinkt, dann existiert keine Produzentenrente und die Konsumentenrente hat sich ebenfalls bereits reduziert. Bei Höchstpreisen gilt die Argumentation genau anders herum. Aufgabe 31: a) Eine Produktionsfunktion erklärt den Zusammenhang zwischen Inputfaktoren und dem Output. b) Wird der Input um eine Einheit erhöht, gibt das Grenzprodukt an um wie viel Einheiten sich der Output verändert. c) d) Positive aber fallende Grenzerträge e) Verstärkt die Wirkung der Inputfaktoren. Aufgabe 32: Siehe 31 bzw. die Produktionsmöglichkeitenkurve verschiebt sich weiter nach rechts. Aufgabe 33: Auf drei Arten: Y = K β (AL) 1- β (arbeitsvermehrend) Y = (AK) β L 1- β (kapitalvermehrend) Y = AK β L 1- β (allgemein) Aufgabe 34: a) Müssen größer als 1 sein b) Müssen gleich 1 sein c) Müssen kleiner als 1 sein Aufgabe 35: Nein, da eine lineare Funktion auch konkav ist, aber keine fallenden Grenzerträge aufweist. Koonkavität ist notwendig, aber nicht hinreichend.

5 Aufgabe 36: Y=L b Mit der Gewinngleichung G=PY-wL einsetzen von Y: G=PL b wl Diese Gleich nach L ableiten und nach L umstellen: 0=PbL b-1 -w => [w/(pb)] 1-b =L Sie hängt positiv von Lohn (w) ab. Aufgabe 37: a) Devisen an- und verkaufen b) Sie kann das Überschussangebot aufkaufen. c) Devisen anbieten um die Nachfrage zu decken.

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