Kurt Pärli, Jürg Guggisberg, Julia Hug, Thomas Oesch, Andreas Petrik, Melania Rudin

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1 Kurt Pärli, Jürg Guggisberg, Julia Hug, Thomas Oesch, Andreas Petrik, Melania Rudin Arbeit und Krankheit Berufliche Wiedereingliederung von Personen mit länger andauernder Arbeitsunfähigkeit Eine Untersuchung zur Rolle des Rechts und des sozialen Umfelds Reihe "Sozialrecht", Band Zentrum für Sozialrecht ZSR School of Management and Law ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

2 Arbeit und Krankheit Kurt Pärli, Jürg Guggisberg, Julia Hug, Thomas Oesch, Andreas Petrik, Melania Rudin Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Zentrum für Sozialrecht ZSR Reihe "Sozialrecht", Band ISBN-13: Alle Rechte vorbehalten Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur 2013 Das ZSR ist ein Zentrum der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

3 Wer weiß dass er weil er gesund ist ein besserer Mensch ist als die kranken Menschen um ihn herum der ist krank Erich Fried, 1987 Vorwort Das vorliegende Wer bildet den vorläufigen Abschluss einer jahrelangen Auseinandersetzung mit Fragen krankheitsbedingt arbeitsunfähiger Arbeitnehmenden. Erste Projektskizzen zum späteren Projekt stammen aus dem Jahre Im Herbst 2008 schliesslich bewilligte der schweizerische Nationalfonds (SNF) den gemeinsamen Antrag des Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW Berufliche Wiedereingliederung von Personen mit länger andauernder Arbeitsunfähigkeit Eine mikrosoziologische Untersuchung zur Rolle des Rechts und des sozialen Umfelds. Nach drei intensiven Projektjahren wurde die Studie schliesslich im Oktober 2012 abgeschlossen und beim SNF eingereicht. Zahlreichen Personen und Institutionen haben wir für ihre sachliche und finanzielle Unterstützung zu danken: Schweizerischer Nationalfonds (SNF), Abteilung Business Law der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW, Helsana Versicherungen AG, SWICA Krankenversicherung, SIZ Care AG, Schweizerische Bundesbahnen SBB, Personaldienst Kanton Zürich, Personalamt der Stadt Bern, Personal- und Sozialberatung der Bundesverwaltung, Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, Kantonale IV-Stellen, Rehafirst AG. Ein besonderer Dank gilt Edgar Imhof, der bis zu seinem Tod am 4. März 2009 am Projekt mitgearbeitet hat. Die vorliegende Publikation umfasst den hauptsächlich vom Büro BASS geleisteten empirischen Teil wie auch die rechtliche Analyse, die vom ZHAW-Team bearbeitet wurde. Rechtsprechung und Schrifttum sind bis zum 31. März 2013 umfassend berücksichtigt. Spätere Literatur und Urteile wurden nur noch vereinzelt eingearbeitet. Es wird sowohl die weibliche als auch die männliche Form verwendet, wobei die Aufteilung keiner speziellen Regelung folgt. Häufig sind die Formulierungen geschlechtsneutral. Winterthur/Bern, Juli 2013 Kurt Pärli, Jürg Guggisberg, Julia Hug, Thomas Oesch, Andreas Petrik, Melania Rudin

4 BÜRO FÜR ARBEITS- UND SOZIALPOLITISCHE STUDIEN BASS AG Konsumstrasse 20. CH-3007 Bern Tel. +41 (0) Fax +41 (0) Zentrum für Sozialrecht Gertrudstrasse Winterthur Tel. +41 (0) Fax. +41 (0) Teil 1: Ergebnisse prospektive Kohortenstudie Teil 2: Working Paper: Rechtsfragen gesundheitlicher Beeinträchtigung im Arbeitsverhältnis Zusammenwirken von Arbeits- und (Sozial)versicherungsrecht Jürg Guggisberg, Thomas Oesch, Melania Rudin, Kilian Künzi Bern, September 2012 Eine prospektive Kohortenstudie (2008 bis 2012) unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF-Gesuch /1) Eingereicht beim Schweizerischen Nationalfonds am 18. Oktober 2012.

5 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Das Wichtigste auf einen Blick 1 1 Forschungsziel und Fragestellung 1 2 Methodisches Vorgehen und Bildung der Stichprobe 2 3 Ausgangslage zum Beginn der Befragung Soziodemographie Gesundheit und Arbeits- und Erwerbsfähigkeit Berufliche Situation vor der Arbeitsabsenz 6 4 Ressourcen und Belastungen und soziale Unterstützung Personale Ressourcen und Belastungen Soziale Unterstützung Arbeitsumgebung 10 5 Interventionen Betriebliches Gesundheitsmanagement und Verhalten der Arbeitgebenden Invalidenversicherung Früherfassung Anmeldung und Umsetzung von Massnahmen Krankentaggeldversicherung Durchgeführte Massnahmen zur Wiedereingliederung Koordination der Unterstützung 14 6 Erwerbsintegration zum Zeitpunkt der dritten Befragung 16 7 Verhinderung von beruflicher Desintegration Erfolgreicher Stellenerhalt Erfolgreiche Stellensuche Erfolgreiche Erwerbsintegration 22 8 Analyse und Einfluss des rechtlichen Kontext Indikatoren für fragile Erwerbsintegration Rechtsform des Betriebs, Versicherungs- und Kündigungsschutz Einfluss der Indikatoren in der multivariaten Betrachtung Veränderung der rechtlichen Situation bei Wechsel des Arbeitgebers 31 I

6 9 Präsentismus Definition und Relevanz Verbreitung und Ursachen Persönliche und arbeitsbedingte Einflussfaktoren von Präsentismus Arbeitsplatzunsicherheit als Grund für Präsentismus Schlussfolgerungen Schlussbetrachtung 43 Literaturverzeichnis 46 II

7 1 Forschungsziel und Fragestellung Das Wichtigste auf einen Blick Weshalb gelingt es einigen Erwerbspersonen besser als andern, sich nach einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeitsphase wieder in den Erwerbsprozess zu integrieren? Die Ergebnisse der über mehrere Jahre durchgeführten prospektiven Kohortenstudie ( ) zeigen, dass zum Gelingen der beruflichen Wiedereingliederung nach einer längeren krankheitsbedingten Arbeitsabsenz sowohl die den Betroffenen zur Verfügung stehenden individuellen und sozialen Ressourcen als auch die konkrete Unterstützung durch die Arbeitgebenden und den am Prozess beteiligten Institutionen eine entscheidende Rolle einnehmen. Dafür wurden rund 400 gesundheitsgefährdeten Arbeitnehmende, die innerhalb der ersten Hälfte des Jahres 2009 während zwei Monaten krankheitsbedingt ihre Arbeit unterbrochen haben und im Verlauf von rund 30 Monaten dreimal über ihre persönliche und berufliche Situation befragt. Vorgehen Ausgehend von einem biopsychosozialen Ansatz wurde ein mikrosoziologisches Wirkungs- und Arbeitsmodellmodell entwickelt, in dessen Fokus die individuellen Akteure im Wiedereingliederungsprozess stehen. Rekrutiert wurden die Teilnehmenden aus den Registern von Kranken- und Taggeldversicherern, von öffentlich-rechtlichen Institutionen, ausgewählten Betrieben mit internem oder externem Case Management (CM) und der Invalidenversicherung. Erwerbsstatus nach 30 Monaten Zum Zeitpunkt der dritten Befragung sind zwei Drittel der Befragten noch erwerbstätig. Der Rest ist entweder auf Stellensuche (17%), bezieht eine Invalidenrente (11%), ist frühzeitig zurückgetreten (2%) oder sucht ohne weitere Angaben keine Stelle mehr (3%). Der Weg zurück in die Arbeitswelt ist erwartungsgemäss vor allem für diejenigen Personen sehr schwierig, die nur noch reduziert arbeitsund leistungsfähig sind (26%). Wenn in diesem Fall die Anstellung verloren geht (58%), sind die Chancen relativ klein, dass die Erwerbsintegration gelingt Von drei Personen ist nur noch eine erwerbstätig, eine ist auf Stellensuche und die Dritte hat sich vollständig aus dem Arbeitsmarkt zurückgezogen. Rolle der individuellen und sozialen Ressourcen Eine gelingende Reintegration ist eng mit den zur Verfügung stehenden individuellen und sozialen Ressourcen verbunden. Die Ressourcen sind jedoch, je nach sozialer Position, ungleich verteilt. Menschen mit besserer Ausbildung, höherem Einkommen und in höherer beruflichen Stellung sind erstens psychisch deutlich weniger stark belastet, können zweitens auf mehr Unterstützung aus ihrem privaten Umfeld zurückgreifen und scheinen bezüglich ihrer Einstellung gegenüber der Erwerbsarbeit eher intrinsisch motiviert zu sein. Ein geringeres Mass an all diesen Ressourcen wirkt sich direkt und negativ auf eine erfolgreiche berufliche Reintegration aus. Unterstützungsmassnahmen Unternehmen, bei denen die Zuständigkeiten im Falle von erkrankten Mitarbeitenden klar geregelt sind, deren Verantwortliche sehr rasch mit den Betroffenen Kontakt aufnehmen und die zusätzlich im Bereich der Gesundheitsprävention aktiv sind, können ihre gesundheitsgefährdeten Mitarbeitenden deutlich öfters weiterbeschäftigen, als Unternehmen, die in diesem Bereich weniger unternehmen. Die Ergebnisse zeigen zudem deutlich, dass die Umsetzung konkreter Massnahmen und deren Koordination mit den Institutionen dazu führen, dass sowohl die Chancen auf einen Stellenerhalt als auch die Chancen bei einer Stellensuche deutlich steigen. 1

8 1 Forschungsziel und Fragestellung 1 Forschungsziel und Fragestellung Ausgehend von einem biopsychosozialen Ansatz wurde ein mikrosoziologisches Wirkungs- und Arbeitsmodell entwickelt, in dessen Fokus die individuellen Akteure im Wiedereingliederungsprozess stehen. Dabei interessiert der Einfluss des rechtlichen Rahmens, des Gesundheitszustands, der individuellen Charakteristiken, des Arbeitsund des familiären und sozialen Umfeldes sowie sozioökonomischen Aspekten. Es interessiert die Wirkung verschiedener Formen aktiven betrieblichen Gesundheitsmanagements einerseits und der Einfluss unterschiedlicher und sich wandelnden rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen wie bspw. die Revision der Invalidenversicherung oder der Kündigungsschutz und die Lohnfortzahlungspflicht bei Krankheit andererseits. Der Forschung liegen 4 Thesen zugrunde: These 1: Die mit der sozialen Position der gesundheitsgefährdeten Arbeitnehmenden verbundenen Ressourcen wirken sich unabhängig von der objektiven Schwere des Gesundheitsproblems auf die Chancen der Verhinderung der Desintegration bzw. das Gelingen der beruflichen Reintegration aus. These 2: Interventionen der Sozialversicherer sind zur Verhinderung des Desintegrations- bzw. Förderung des Integrationsprozesses dann erfolgreich, wenn sie mit Einverständnis der betroffenen Arbeitnehmenden vorgenommen werden und an deren individuellen Ressourcen anknüpfen und diese fördern. These 3: Betriebliches Absenzenmanagement zur Früherkennung von Absenzen und Gesundheitsmanagement zur aktiven Begleitung von Personen mit längeren Absenzen steigern bei den Betroffenen die Bereitschaft, wieder in den Erwerbsprozess zurückzukehren. Sie kehren deshalb im Vergleich zu Personen in Betrieben ohne solche Massnahmen früher und öfters an ihren Arbeitsplatz zurück. These 4: Bei objektiv gleichem Gesundheitsschaden sind das Niveau des rechtlichen Schutzes bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit und/oder die Höhe der zu erwartenden Ersatzleistungen relevante Ko-Faktoren für das Gelingen oder Nichtgelingen des Verbleibs im Arbeitsprozess. 1

9 2 Methodisches Vorgehen und Bildung der Stichprobe 2 Methodisches Vorgehen und Bildung der Stichprobe Es wurde eine prospektive Kohortenstudie durchgeführt, bei der die Teilnehmenden zu drei Zeitpunkten innerhalb von 24 bis 30 Monaten zu ihrer gesundheitlichen, beruflichen und privaten Situation schriftlich befragt wurden. Abbildung 1: Forschungsdesign Quelle: Eigene Darstellung Für die erste Welle der geplanten Kohortenbefragung wurden Mitte 2009 Arbeitnehmende gesucht, die innerhalb der ersten Hälfte des Jahres 2009 während mindestens zwei Monaten krankheitsbedingt ihre Arbeit zumindest teilweise unterbrochen haben. Dafür wurden aus den Registern von Kranken- und Taggeldversicherern, von öffentlich-rechtlichen Institutionen, ausgewählten Betrieben mit internem oder externem Case Management (CM) und der Invalidenversicherung rund Personen kontaktiert und angefragt, ob diese bereit wären, an der Befragung teilzunehmen. Insgesamt 707 Personen haben zwischen Juni und November 2009 den Fragebogen ausgefüllt und sich bereit erklärt, an den nächsten zwei Befragungswellen wieder teilzunehmen. 23 Personen erfüllten die Selektionskriterien nicht und wurden von den Auswertungen ausgeschlossen. Die Bruttostichprobe der zweiten Welle besteht demnach aus 684 Personen, womit die Rücklaufquote bei rund 12 Prozent liegt. Von den 648 in der zweiten Welle angeschriebenen Personen haben 155 (23%) den zweiten Fragebogen nicht zurückgeschickt, 10 Personen sind zwischen der ersten und zweiten Befragung verstorben und 38 Personen konnten aufgrund von fehlerhaften oder fehlenden Adressen nicht kontaktiert werden. Von den 481 Personen der zweiten Welle (Dezember 2010) haben 426 auch den dritten und letzten Fragebogen (Dezember 2011) ausgefüllt. Die Nettostichprobe des Panels, in der Folge Panelstichprobe genannt, besteht somit aus 426 Personen, was 62 Prozent der Personen in der Eingangsstichprobe entspricht 1. 1 Weil für die multivariaten Analysen eine zeitliche Standardisierung der Ereignisse und Zustände notwendig ist, musste die Stichprobe für die Durchführung der multivariaten Analysen auf insgesamt 356 Personen reduziert werden. Dies weil zum einen für einige Personen die 2

10 3 Ausgangslage zum Beginn der Befragung 3 Ausgangslage zum Beginn der Befragung 3.1 Soziodemographie Alter und Geschlecht: Das Durchschnittsalter der befragten Personen beträgt 49 Jahre und etwas mehr als die Hälfte sind Frauen (53%). Verglichen mit der Gesamtpopulation der kontaktierten Zielpersonen sind damit Personen unter 39 Jahren in der Stichprobe leicht untervertreten, wogegen das Geschlechterverhältnis in etwa dem Verhältnis der Grundgesamtheit entspricht. Ausbildung: Insgesamt 12 Prozent der Befragten haben keinen Abschluss auf der Sekundarstufe II vorzuweisen. Dazu zählen alle Personen, die nach der obligatorischen Schulzeit entweder keine Ausbildung oder im Rahmen einer Ausbildung ausschliesslich eine Anlehre oder ein Haushaltslehrjahr abgeschlossen haben. 64 Prozent verfügen über einen Abschluss auf der Sekundarstufe II, der Rest hat eine Tertiärausbildung (24%). Migrationshintergrund: Von den rund 20 Prozent der Befragten mit ausländischer Nationalität haben 67 Prozent eine Niederlassungsbewilligung, 16 Prozent eine Aufenthaltsbewilligung und 17 Prozent sind Grenzgänger/innen. Etwas mehr als zwei Drittel (71%) haben weniger als die Hälfte der obligatorischen Schulzeit in der Schweiz absolviert. Erwerbseinkommen: 18 Prozent der Befragten erzielten vor Ihrer Arbeitsabwesenheit ein monatliches Erwerbseinkommen (netto) von unter Franken, bei 19 Prozent lag dieses zwischen 3000 und Franken und bei 21 Prozent zwischen und Franken. Damit lag bei knapp zwei Dritteln das persönlich erzielte monatliche Erwerbseinkommen (netto) unter Franken. Weitere 18 Prozent verdienten pro Monat zwischen und Franken. Werden die Einkommen auf ein volles Pensum standardisiert, erzielen rund die Hälfte der Befragten Löhne von unter Franken pro Monat. Rund 9 Prozent der standardisierten Erwerbseinkommen liegen unter Franken. zeitlichen Angaben fehlten und zum andern für einen ein Teil der Befragten der Beginn der längeren Arbeitsabsenz weit länger zurück reicht als ursprünglich geplant. 3

11 3 Ausgangslage zum Beginn der Befragung 3.2 Gesundheit und Arbeits- und Erwerbsfähigkeit Selbst wahrgenommener Gesundheitszustand Die Hälfte der Befragten geben beim ersten Befragungszeitpunkt an, dass ihr allgemeiner Gesundheitszustand schlecht (15%) oder weniger gut (35%) sei. Die andere Hälfte stuft ihn als gut bis ausgezeichnet ein. Bis zum Ende der Beobachtungszeit (Welle 3) hat sich der selbst wahrgenommene Gesundheitszustand bei einer grossen Mehrheit verbessert. Insgesamt geben nun rund zwei Drittel an, dass ihr Gesundheitszustand gut bis ausgezeichnet sei. Zwischen der zweiten und dritten Befragungswelle sind nur noch geringfügige Veränderungen festzustellen. Abbildung 2: Selbst wahrgenommener Gesundheitszustand (Wie ist Ihre Gesundheit im Allgemeinen?) Ausgezeichnet Sehr gut Gut Weniger gut Schlecht % 20% 40% 60% 80% 100% Quelle: Schriftliche Befragungen «Arbeit und Krankheit Wege zurück in die Arbeitswelt»(2009, 2010, 2011); n=426, missing=21. Berechnungen BASS 4

12 3 Ausgangslage zum Beginn der Befragung Erkrankungen Bei fast der Hälfte der Befragten (46%) haben Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems von Rücken, Gliedern und anderen Körperteilen zur längeren krankheitsbedingten Arbeitsabwesenheit geführt. Bei etwas mehr als einem Viertel sind psychische Beeinträchtigungen für die Arbeitsabsenz zumindest mitverantwortlich (27%). An dritter Stelle rangieren gemeinsam mit je 14 Prozent der Nennungen Herz- Kreislauf-Erkrankungen und Tumore/Krebs. Abbildung 3: Erkrankungen Muskel Skelett System Psychische Beeinträchtigung Herz Kreislauf Erkrankung Tumore / Krebs Neurologische und sensorische Verdauungssystem Atemwegerkrankung Krankheiten des Blutes Hormon / Stoffwechselkrankheiten Hautkrankheiten Urogenitaltrakt Anderes 8% 6% 5% 3% 3% 2% 2% 2% 14% 14% 27% 46% Quelle: Schriftliche Befragungen «Arbeit und Krankheit Wege zurück in die Arbeitswelt»(2009); n=426. Berechnungen BASS Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit Von den Befragten sind gemäss Selbsteinschätzung beim ersten Befragungszeitpunkt knapp ein Drittel noch völlig arbeitsunfähig und ein weiteres knappes Drittel teilweise arbeitsunfähig. Ein Viertel führt die Arbeit wieder gewohnt aus, verspürt aber noch Beschwerden. Nur gerade 14 Prozent geben an, dass sie die Krankheit nicht mehr beeinträchtigt und sie wieder in gewohntem Umfang arbeiten können. Am Ende der Beobachtungszeit sind etwas mehr als die Hälfte (55%) aus medizinischer Sicht wieder vollständig arbeitsfähig. Knapp die Hälfte dieser Personen gibt jedoch noch an, dass sie nach wie vor Beschwerden verspürten. 27 Prozent der Panelstichprobe ist nur noch teilweise arbeitsfähig und 18 Prozent vollkommen arbeitsunfähig. 5

13 3 Ausgangslage zum Beginn der Befragung Abbildung 4: Wie stark behindert Sie Ihre Krankheit bei der Arbeit? Die Krankheit beeinträchtigt mich nicht mehr Ich kann Arbeit wieder in gewohntem Umfang ausführen, habe aber noch Beschwerden. Ich kann Arbeit nicht wieder in gewohntem Umfang ausführen, nur mit reduziertem Pensum. Ich bin völlig arbeitsunfähig 0% 25% 50% 75% 100% Quelle: Schriftliche Befragungen «Arbeit und Krankheit Wege zurück in die Arbeitswelt»(2009, 2010, 2011); n=426, missing=28. Berechnungen BASS 3.3 Berufliche Situation vor der Arbeitsabsenz Zwei Drittel der befragten Personen gingen vor ihrer Arbeitsabsenz einer Vollzeitbeschäftigung nach und der Rest arbeitete Teilzeit. Mit 63 Prozent ist eine deutliche Mehrheit zu Beginn der Arbeitsabsenz schon mehr als 5 Jahre bei demselben Arbeitgeber tätig. Gut ein Viertel (27%) ist zwischen einem und fünf Jahren und 10 Prozent weniger als ein Jahr im Betrieb. Knapp ein Viertel der Befragten ist bei einem Kleinstbetrieb mit weniger als 20 Beschäftigten angestellt (24%), ein Drittel bei einem solchen mit 20 bis 99 Beschäftigten, ein Viertel bei einem Betrieb zwischen 100 und 499 Mitarbeitenden und der Rest (16%) bei einem Grossbetrieb mit 500 oder mehr Beschäftigten. Die Zusammensetzung des Samples ist bezüglich der Zugehörigkeit zum Berufsbereich, in dem die Befragten sich vor der krankheitsbedingten Arbeitsabsenz tätig gewesen sind, sehr heterogen. Mit 22 Prozent bilden die Personen in Pflege- und Betreuungsberufen (Gesundheit, Körperpflege, Sozialberich) die grösste Gruppe. Knapp dahinter folgt mit 19 Prozent die Gruppe von Angestellten, die in Büroberufen tätig sind (kaufmännisch, Verwaltung, EDV, Informatik u.ä.). Personen mit handwerklichen Berufen (ausser Baugewerbe) sind mit 18 Prozent vertreten. Die weiteren Bereich und deren Anteile sind aus der nachfolgenden Grafik ersichtlich. 6

14 3 Ausgangslage zum Beginn der Befragung Abbildung 5: Tätigkeits- bzw. Berufsbereiche vor Arbeitsabsenz Pflege- und Betreuung Büroberufe Handwerk (ausser Baugewerbe) 19% 18% 22% Verkauf 12% Gastgewerbe Technik Handwerk im Baugewerbe 7% 7% 8% Lehrberufe Reinigungsgewerbe Andere 3% 2% 2% Quelle: Schriftliche Befragungen «Arbeit und Krankheit Wege zurück in die Arbeitswelt»(2009); n=426, missing=2. Berechnungen BASS Insgesamt geben rund 27 Prozent der Befragten an, dass sie vorwiegend geistig, rund 29 Prozent, dass sie vorwiegend körperlich und der Rest (44%), dass sie etwa gleichermassen geistig und körperlich tätig waren. Bezüglich der beruflichen Stellung sind 6 Prozent der Befragten dem höheren und 25 Prozent, dem mittleren/unteren Kader mit Führungsfunktionen zuzuordnen. 60 Prozent sind Angestellte ohne Führungsfunktionen und 5 Prozent arbeiteten als Aushilfe oder Hilfskräfte. Knapp zwei Drittel (63%) der Befragten sind der Meinung, dass für Personen, die keine gesundheitlichen Probleme haben, die psychische und nervliche Belastung bei ihrer angestammten Arbeit gross oder eher gross ist. 37 Prozent erachten sie als gering oder sehr gering. In Bezug auf die körperliche Belastung bei ihrer Arbeit geben 53 Prozent der Befragten an, dass diese für Personen ohne gesundheitliche Probleme gross oder eher gross ist. 47 Prozent erachten sie als gering oder sehr gering. Ein Drittel der Befragten glaubt, dass bei ihrer Arbeit sowohl die psychische als auch die körperliche Belastung für Personen ohne gesundheitliche Probleme gross ist. 29 Prozent führen gemäss ihrer Einschätzung eine Tätigkeit mit einer grossen psychischen aber geringen körperlichen Belastung aus. 20 Prozent beurteilen ausschliesslich die körperliche Belastung ihrer Arbeit als gross. Insgesamt 18 Prozent sind der Meinung, dass bei Ihrer Arbeit sowohl die körperliche als auch die psychische Belastung gering ist. Ein Drittel der Befragten beurteilen ihre Arbeitsumgebung zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Arbeitsabwesenheit insgesamt positiv, fast die Hälfte eher positiv und etwa ein Fünftel eher oder ganz negativ. Im Index zur Beurteilung der Arbeitsumgebung sind Informationen zur Atmosphäre am Arbeitsplatz, zum Zusammengehörigkeitsgefühl und zu den Beziehungen zu Kolleg/innen sowie Vorgesetzten enthalten. Etwa ein Drittel der Befragten hat oder hatte während der Arbeitsabwesenheit sehr stark oder ziemlich Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, etwa ein Drittel eher nicht und das letzte Drittel überhaupt nicht. Knapp die Hälfte 7

15 3 Ausgangslage zum Beginn der Befragung (46%) ist der Meinung, dass es bei einem Verlust des Arbeitsplatzes für sie sehr schwer wäre, wieder eine gleichwertige Stelle zu finden und ein Drittel erachtet dies als eher schwer. Die Hälfte der Befragten war vor der Arbeitsabwesenheit mit der Arbeit ausserordentlich oder sehr zufrieden und 30 Prozent zumindest ziemlich zufrieden. Nur gerade 8 Prozent waren mit ihrer Arbeit ziemlich, sehr oder ausserordentlich unzufrieden. 8

16 4 Ressourcen und Belastungen und soziale Unterstützung 4 Ressourcen und Belastungen und soziale Unterstützung Dem mikrosoziologischen Wirkungsmodell folgend wurden im Rahmen der Befragung Informationen zu Ressourcen und Belastungen aus folgenden Dimensionen erhoben: Personale Ressourcen und Belastungen Soziale Ressourcen Unterstützung durch Arbeitgebende und Institutionen 4.1 Personale Ressourcen und Belastungen Die personalen Ressourcen wurden mit Hilfe von gängigen Indizes abgefragt. Folgende Merkmale zum Befinden der Arbeitnehmenden wurden erhoben: Mastery-Skala; Index zur psychischen Belastung; Coping-Strategien; Index zur intrinsischen Arbeitsmotivation; Zufriedenheit (mehrdimensional). Zum Zeitpunkt der ersten Befragung verfügen 79 Prozent der Arbeitnehmenden über ein hohes Kontrollniveau, 17 Prozent über ein mittleres Niveau und nur 4 Prozent über wenig Kontrolle über ihr Leben. Rund die Hälfte der Population ist gemäss dem Index zur psychischen Belastung in guter Verfassung. Ein Viertel hat aus einer klinischen Sicht schwerwiegende psychische Probleme. Die psychische Stabilität der restlichen Personen ist fragil. Die unterschiedlichen Bewältigungsstrategien wurden mit Hilfe einer Faktoranalyse in drei Dimensionen problemorientiertes, vermeidungsorientiertes und emotionales Coping - mit jeweils vier Items zusammengefasst. Bei den Coping-Variablen handelt es sich um Durchschnittsindizes, die Werten zwischen 1 und 5 annehmen können. Der Index des problemorientierten Copings beträgt im Durchschnitt 3.7 und liegt damit deutlich über der Skalenmitte von 3. Die Indizes der vermeidungsorientierten und der emotionalen Bewältigungsstrategie erreichen Durchschnittswerte von 2.7 respektive 2.6. Nur 2 von rund 400 Personen weisen eine tiefe intrinsische Arbeitsmotivation auf. 70 Prozent der untersuchten Population sind stark intrinsisch motiviert. Deutlich übervertreten in dieser Gruppe sind Personen mit höherer Ausbildung, mit höheren Einkommen und in höheren beruflichen Positionen. 4.2 Soziale Unterstützung In Abbildung 6 sind vier Merkmale aufgeführt, welche die soziale Vernetzung der gesundheitsgefährdeten Arbeitnehmenden zum Zeitpunkt der ersten Befragung widerspiegeln. Es kann festgehalten werden, dass der Anteil der Personen, die über keine sozialen Kontakte respektive keine Unterstützung verfügen, eher klein ist. Nur 5 Prozent der Befragten verfügen über keine Person, mit der sie über ganz persönliche Dinge sprechen können (=emotionale Unterstützung). Im sozialen Umfeld von 9 Prozent der Arbeitnehmenden gibt es keine Person, die sie um Hilfe anfragen könnten (=praktische Unterstützung). Hingegen fühlen sich rund 16 Prozent der Betroffenen ziemlich oder sehr häufig einsam. Deutlich mehr Ressourcen zur Verfügung haben insbesondere Personen mit besserer Ausbildung und höheren Einkommen. 9

17 4 Ressourcen und Belastungen und soziale Unterstützung Abbildung 6: Soziale Ressourcen und Belastungen Person, mit der Sie jederzeit über ganz persönliche Dinge sprechen können? (n=422) weiss nicht 1% ja, eine Person 27% nein 5% ja, mehrere Personen 67% Vermissen Sie manchmal eine Person, mit der Sie über ganz perönliche Dinge sprechen können? (n=414) weiss nicht 3% ja 21% nein 77% Gibt es Personen in Familie, Nachbarschaft, Freundeskreis, die Sie um Unterstützung oder Hilfe anfragen können? (n=423) weiss nicht 3% nein 9% Wie häufig kommt es vor, dass Sie sich einsam fühlen? (n=424) ziemlich häufig 10% sehr häufig 6% ja, eine Person 18% ja, mehrere Personen 71% nie 45% manchmal 39% Quelle: Schriftliche Befragungen «Arbeit und Krankheit Wege zurück in die Arbeitswelt»(2009). Berechnungen BASS 4.3 Arbeitsumgebung Im Rahmen der Erstbefragung wurden Informationen zum Betriebsklima zum Zeitpunkt vor Beginn der längeren Phase der Arbeitsunfähigkeit gesammelt. Der Indikator besteht aus 6 Items und kann Werte zwischen 1 (sehr positiv) und 4 (sehr negativ) annehmen und besteht aus 6 Items: Die Atmosphäre an meinem Arbeitsplatz war ruhig und angenehm. Das Zusammengehörigkeitsgefühl war stark. Meine Arbeitskolleg/innen unterstützen mich. Personen in meinem Arbeitsumfeld zeigten Verständnis, wenn ich einmal einen schlechten Tag hatte. Ich verstand mich gut mit meinen Vorgesetzten. Ich verstand mich gut mit meinen Arbeitskollegen. Der durchschnittliche Wert liegt bei 3.15 (n=402). Insbesondere bei Personen mit tiefer Ausbildung ist der Wert signifikant tiefer. 10

18 5 Interventionen 5 Interventionen 5.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement und Verhalten der Arbeitgebenden Gesundheitsprävention: 22 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihr Arbeitgeber, bei dem die Arbeitsabsenz aufgetreten ist, im Allgemeinen sehr viel und 39 Prozent etwas unternimmt, um die Gesundheit der Mitarbeitenden bei der Arbeit präventiv zu schützen. Der Rest findet, dass in dieser Hinsicht vom Arbeitgeber «nicht sehr viel» (28%) oder «nichts» (12%) unternommen wird. Ansprechpersonen: Mehr als die Hälfte der Befragten (57%) geben an, dass es in ihrer Firma keine Person oder Abteilung gibt, die sich speziell um Mitarbeitende kümmert, die wegen gesundheitlichen Problemen nicht voll arbeiten können. In Betrieben, wo dies geregelt ist, sind es in der Hälfte (50%) die direkten Vorgesetzten, die diese Aufgabe wahrnehmen. Beim Rest ist entweder eine spezialisierte Abteilung innerhalb (32%) oder ausserhalb des Betriebs (18%) dafür zuständig. Der relativ hohe Anteil an Betrieben, die die Betreuung von gesundheitlich angeschlagenen Mitarbeitenden nicht geregelt haben, dürfte eine Erklärung dafür sein, weshalb sich bei 35 Prozent der Befragten während der längeren Arbeitsabwesenheit niemand vom Betrieb gemeldet hat, um sich über deren Grund der Arbeitsabwesenheit zu erkundigen. Hat sich jemand gemeldet, geschah dies bei zwei Dritteln (67%) innerhalb der ersten zwei Wochen nach Beginn der Arbeitsabwesenheit. Persönliche Beratung: Eine persönliche Beratung zur Rückkehr an den Arbeitsplatz von einer verantwortlichen Person innerhalb oder mit einem Mandat ausgestatteten Person ausserhalb des Betriebs wurde rund 27 Prozent der Befragten angeboten. 11 Prozent haben an den angebotenen Beratungen nicht teilgenommen. Fand ein erstes Treffen statt, hat dies bei rund der Hälfte (51%) innerhalb des ersten Monats nach Beginn der Arbeitsabwesenheit stattgefunden. Beim Rest der Befragten fanden die Erstgespräche im zweiten (12%), dritten (16%) oder im vierten Monat oder später (22%) statt. Wiedereingliederungsplan und Massnahmen: 20 Prozent der Befragten haben im Verlauf ihrer Arbeitsabwesenheit mit jemandem aus dem Betrieb einen Wiedereingliederungsplan mit konkreten Massnahmen erstellt. Zum Befragungszeitpunkt der ersten Welle sind 24 Prozent versuchsweise frühzeitig an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, 20 Prozent haben diese Massnahme besprochen, jedoch verworfen oder (noch) nicht umgesetzt. Bei 12 Prozent der Befragten wurde der Arbeitsplatz, bei 20 Prozent die Arbeitstätigkeit und bei 29 Prozent das Arbeitspensum angepasst. Für 5 Prozent der Befragten wird eine neue Stelle innerhalb des Betriebs gesucht und 2 Prozent sollen nach einer Umschulung weiter im Betrieb beschäftigt werden. Zufriedenheit: Etwas mehr als die Hälfte ist mit der erhaltenen Unterstützung durch den Arbeitgeber/die Arbeitgeberin entweder ziemlich (20%), sehr (22%) oder ausserordentlich (11%) zufrieden. 20 Prozent sind weder zufrieden noch unzufrieden. Die restlichen 27 Prozent sind entweder ziemlich, sehr oder ausserordentlich unzufrieden. 5.2 Invalidenversicherung Früherfassung Von knapp zwei Dritteln (65%) der Befragten hat die Invalidenversicherung innerhalb des Beobachtungszeitraums eine Meldung zur Früherfassung erhalten. Von Personen mit einer Tertiärbildung geschieht dies deutlich weniger oft (51%). Werden diejenigen Personen ausgeschlossen, die über die Invalidenversicherung rekrutiert wurden, beträgt die Melderate bei der Früherfassung 58%. Knapp 30 Prozent haben die Meldung selber gemacht oder zumindest gemeinsam mit jemand anderem. 30% wurde durch die Taggeldversicherer, 18 Prozent durch den Arbeitgeber und 16 Prozent durch den behandelnden Arzt oder die behandelnde Ärztin angemeldet. Beim Rest waren andere Institutionen oder Personen beteiligt. 23 Prozent der Personen, die die Meldung nicht selber 11

19 5 Interventionen gemacht haben, geben an, dass sie vorgängig nicht informiert wurden. Etwa derselbe Anteil dieser Personen war mit der Anmeldung nicht oder nur teilweise einverstanden (24%). Bei knapp 40 Prozent der Betroffenen wurde die Anmeldung innerhalb der ersten zwei Monate nach Beginn der Arbeitsabwesenheit eingereicht und bei weiteren 14 Prozent im dritten Monat. In einem von zehn Fällen erfolgte die Meldung erst nach mehr als einem Jahr nach Beginn der Arbeitsabwesenheit. In 9 von 10 Fällen (92%) traf die Meldung zur Früherfassung bei der Invalidenversicherung noch während der Anstellung beim Arbeitgebenden ein, bei dem die Arbeitsabsenz aufgetreten ist. Bei 4 von 10 Personen (39%) konnte die Anstellung erhalten werden. 8 von 10 Personen (83%) mit einer Meldung bei der Früherfassung haben sich in der Folge bei der Invalidenversicherung angemeldet. Nur gerade 4 Prozent geben an, dass sie trotz der Aufforderung, sich anzumelden, dies nicht gemacht haben. Zwischen dem Meldeverhalten bei der Früherfassung und dem Gesundheitszustand bestehen signifikante Zusammenhänge. Von Personen, die zum Zeitpunkt der Erstbefragung noch Beschwerden hatten und in ihrer Arbeitsfähigkeit zuminmdest teilweise eingeschränkt waren, hat die Invalidenverischeung deutlich öftres ein Meldung zur Früherfassung erhalten Anmeldung und Umsetzung von Massnahmen Anmeldung: Von allen befragten Personen haben sich im Verlauf des Bobachtungszeitraums 58 Prozent bei der Invalidenversicherung angemeldet. Nur gerade 5 Prozent dieser Personen gibt an, dies direkt und ohne vorher eine Meldung zur Früherfassung gemacht zu haben. Auch unter Kontrolle des Gesundheitszustands und der Gesamtdauer der Arbeitsunfähigkeitsphase melden sich Personen mit einer Tertiärausbildung, Personen mit Kaderfunktionen und mit höheren Einkommen signifikant weniger häufig an als der Rest der Befragten. Personen mit hoher psychischer Belastung hingegen melden sich bei der Invalidenversicherung überdurchschnittlich oft an. Des Weiteren scheinen Betriebe, die über ein Gesundheitsmanagementsystem verfügen öfters mit der Invalidenversicherung zusammenzuarbeiten als solche, die keine solchen Systeme kennen. Durchgeführte Massnahmen: 44 Prozent der Befragten geben an, dass sie zusammen mit der Invalidenversicherung einen Wiedereingliederungsplan erstellt haben. Bei 30 Prozent der von der Invalidenversicherung betreuten Personen wurden Massnahmen zur Anpassung des Arbeitsplatzes getroffen, je 20 Prozent erhielten ein Coaching oder eine Beratung bei Berufsberatung. Die weiteren Massnahmen und deren Verbreitung sind in Abbildung 7 ersichtlich. Berentung: 39 Prozent der Personen, die sich im Verlauf der Beobachtungsperiode bei der Invalidenversicherung angemeldet haben, erhalten zum Ende dieser Zeit eine Rente. Dies entspricht einer Rentenbezugsquote über das gesamte Sample von 23 Prozent. Knapp die Hälfte dieser Personen erhält eine Vollrente (49%), 7 Prozent eine Dreiviertel-, 27 Prozent eine Halbe- und 16 Prozent eine Viertelrente. 12

20 5 Interventionen Abbildung 7: Von der Invalidenversicherung durchgeführte Massnahmen. Anteilswerte Wiedereingliederungsplan Anpassung Arbeitsplatz Coaching Berufsberatung Ausbildungskurs Arbeitsvermittlung Umschulung Aufbautraining Belastbarkeitstrainig Arbeit zur Zeitüberbrückung Einarbeitungszuschüsse wirtschaftsnahe Intergration 20% 20% 16% 16% 15% 11% 10% 9% 7% 7% 30% 44% 0% 10% 20% 30% 40% 50% Quelle: Schriftliche Befragungen «Arbeit und Krankheit Wege zurück in die Arbeitswelt»(2009, 2010, 2011); n=426, Berechnungen BASS Wahrgenommener Beitrag der Invalidenversicherung zur erfolgreichen Wiedereingliederung Etwas mehr als ein Drittel der Personen, welche ihre Stelle behalten konnten, sind der Meinung, dass die Invalidenversicherung etwas (29%) oder sogar sehr viel (8%) zum Stellenerhalt beigetragen hat. Von den Personen, die ihren angestammten Arbeitsplatz verloren haben und anschliessend wieder eine neue Stelle gefunden haben, sind 40 Prozent der Meinung, dass die Invalidenversicherung einen grossen (23%) oder zumindest einen geringen Beitrag zur erfolgreichen Stellensuche geliefert hat. Zufriedenheit: Etwas weniger als die Hälfte gibt an, dass sie mit der erhaltenen Unterstützung von der IV ziemlich (17%), sehr (16%) oder ausserordentlich (11%) zufrieden ist. Ein Fünftel (21%) ist eher geteilter Meinung («teils, teils» zufrieden). Das restliche Drittel ist mit der erhaltenen Unterstützung ziemlich (10%), sehr (6%) oder ausserordentlich (20%) unzufrieden. Insgesamt sinkt die Zufriedenheit mit der Unterstützung der Invalidenversicherung mit fortlaufender Dauer. So ist rund ein Drittel der Personen, die im Rahmen der ersten Welle mit der erhaltenen Unterstützung mindestens teilweise zufrieden war in der darauffolgenden zweiten Befragung ziemlich bis ausserordentlich unzufrieden. Wirkung: Multivariate Analysen deuten darauf hin, dass Personen mit einer vollen oder teilweisen Arbeitsfähigkeit auf Stellensuche mit Hilfe der Arbeitsvermittlung der IV eher eine Anstellung finden als vergleichbare Personen, welche sich nicht bei der Invalidenversicherung angemeldet haben. 5.3 Krankentaggeldversicherung Gut 62 Prozent der Befragten geben im Rahmen der ersten Befragung an, dass sich im Verlauf der Arbeitsabwesenheit jemand von der Krankentaggeldversicherung mit ihnen in Verbindung gesetzt hat. 30 Prozent der Kontaktaufnahmen fanden im ersten Monat, 30 Prozent im zweiten, 26 Prozent im dritten und 16 Prozent im vierten Monat oder später nach Eintreten der Arbeitsunfähigkeit statt. 28 Prozent der von den Krankentaggeldversicherern kontaktierten Personen wurde eine persönliche Beratung zur Unterstützung bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz angeboten. Bei 75 Prozent dieser Personen fand bis zum Befragungszeitpunkt schon mindestens ein Gespräch statt, 22 Prozent haben eine Beratung abgelehnt. Wurde ein Treffen vereinbart, fand dieses bei 13 Prozent im ersten Monat, bei 21 Prozent im zweiten Monat, bei 40 Prozent im dritten Monat und bei den restlichen 26 Prozent im vierten Monat oder später nach Beginn der Arbeitsabwesenheit statt. 13

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