Globalisierung. Finanzmärkte - Inhalt. Zahlen und Fakten

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1 Zahlen und Fakten Globalisierung Finanzmärkte - Inhalt Globale Finanz- und Wirtschaftskrise Prozentuale Veränderung des BIP im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr, Stand: April Bankenkonzentration Anteil der jeweils fünf größten Banken an der gesamten Bilanzsumme (CR5), 1990 und Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Finanzierungsarten in Prozent der Gesamtfinanzierung, 1970 bis 2008 Aktienbestand und Aktienhandel In absoluten Zahlen, Umschlaghäufigkeit pro Jahr, weltweit 1980 bis 2012 Die größten Aktienbörsen Aktienhandel in absoluten Zahlen, Umsatzanteile in Prozent, 1990 und 2008 Aktionärsstruktur von DAX-Unternehmen Anteil ausländischer Investoren am Grundkapital in Prozent, 2001 bis 2008 Anleihenbestand und Anleihenhandel In absoluten Zahlen, weltweit 1991 bis 2008 Börsengehandelte Finanzderivate Bestand und Handel, in absoluten Zahlen, weltweit 1990 bis Institutionelle Investoren Vermögen in abs. Zahlen, Anteile am Vermögen nach Regionen/Staaten in Prozent, 1980, 1990 und 2005 Hedge-Fonds Anzahl der Hedge-Fonds und verwaltetes Vermögen in absoluten Zahlen, weltweit 1999 bis 2009 Private Equity Vermögen von Private-Equity-Fonds und Volumen von Private- Equity-Deals in absoluten Zahlen, weltweit 2003 bis 2008 Währungsreserven und Devisenumsatz In absoluten Zahlen, weltweit 1980 bis 2007 Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach Arten, 1998 bis 2008 Größere Finanzkrisen seit 1970 Nach Kreditausfallraten, in Prozent aller Kredite

2 Globale Finanz- und Wirtschaftskrise Globale Finanz- und Wirtschaftskrise Prozentuale Veränderung des des BIP* BIP* im Jahr im Jahr im Vergleich im Vergleich zum Vorjahr, zum Vorjahr, Stand: Stand: April 2010 April 2010 * Bruttoinlandsprodukt, in konstanten Preisen keine Daten < 0 % 6 bis < 10 % 10 % 3 bis < 6 % 0 bis < 3 % Quelle: International Monetary Fund (IMF): World Economic Outlook, April 2010 Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2010, Seite 1

3 Globale Finanz- und Wirtschaftskrise Fakten Die globale Finanzkrise, die 2007 als Immobilienkrise auf dem Subprime-Markt in den USA begann, hat fast überall auf der Welt zu einem deutlich abgeschwächten Wirtschaftswachstum oder zur Rezession geführt. Die zusammengefasste Wirtschaftsleistung der ökonomisch hochentwickelten Staaten ist nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IMF International Monetary Fund) im Jahr 2009 zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg geschrumpft und zwar um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nur in wenigen ökonomisch sich entwickelnden Staaten erhöhte sich das Wachstum trotz der Finanzkrise bis 2009 ungebrochen. Die Finanzkrise wurde dadurch ausgelöst, dass die jahrelang steigenden Immobilienpreise in den USA, die sich zu einer Immobilienblase entwickelt hatten, stagnierten und gebietsweise fielen. Bei steigenden Kreditzinsen und fallenden Wiederverkaufswerten konnten viele Kreditnehmer ihre Kreditschuld nicht begleichen. Zuvor waren die Kreditrisiken in Wertpapieren gebündelt (Verbriefung) und weltweit gehandelt worden. Die Spekulation mit Kreditderivaten hatte die Investitionsrisiken zusätzlich potenziert. Die verbrieften Immobilienkredite waren zunächst von Rating-Agenturen als mit geringem Risiko behaftet bewertet worden im Verlauf der Immobilienkrise wurden die Papiere jedoch zunehmend schlechter bewertet. Mehrere große amerikanische Finanzunternehmen, die entweder direkt oder indirekt über die Verbriefung auf dem Immobiliensektor aktiv waren, mussten im Zuge der Krise Insolvenz anmelden oder von der Regierung gerettet werden (Lehman Brothers, Merrill Lynch, AIG, Bear Stearns, Fannie Mae, Freddie Mac). Rasante Kurseinbrüche an den globalen Aktienmärkten verschärften die Krise und der Interbankenmarkt kam weltweit nahezu vollständig zum Erliegen. Die Verknappung der Liquidität von Banken und die allgemeine Verunsicherung führten letztlich auch zu einem Überspringen der Krise auf den Nicht-Finanzbereich. Bei den Finanzunternehmen in den USA, Europa und Asien werden sich die Verluste infolge der Finanzkrise laut Schätzungen des IMF auf insgesamt rund 2,28 Billionen US-Dollar summieren. Für die USA wird mit Kredit- und Wertpapierverlusten in Höhe von 885 Milliarden US- Dollar gerechnet. Für Großbritannien werden Verluste in Höhe von 455 Milliarden US-Dollar prognostiziert, für die Eurozone 665 Milliarden US-Dollar und für Asien 115 Milliarden US-Dollar. Datenquelle International Monetary Fund (IMF): World Economic Outlook Database, Global Financial Stability Report, April 2010, World Economic Outlook Update Restoring Confidence without Harming Recovery, Juli 2010, World Economic Outlook Update Global Economic Slump Challenges Policies, Januar 2009 Die aktuellen Werte zur prozentualen Veränderung des Bruttoinlandsprodukts der einzelnen Staaten finden Sie in der World Economic Outlook Database des IMF. Seite 2

4 Globale Finanz- und Wirtschaftskrise Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistung für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Das BIP ist gegenwärtig das wichtigste gesamtwirtschaftliche Produktionsmaß. Auf dem Subprime-Markt erhalten auch Kreditnehmer mit geringer Bonität ein Hypothekendarlehen. Seite 3

5 Globale Finanz- und Wirtschaftskrise Prozentuale Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr (in konstanten Preisen), Stand: Oktober * 2011* Welt 5,3 2,8-0,6 4,8 4,2 hochentwickelte Ökonomien 2,7 0,2-3,2 2,7 2,2 darunter: USA 1,9 0,0-2,6 2,6 2,3 Eurozone 2,9 0,5-4,1 1,7 1,5 Deutschland 2,7 1,0-4,7 3,3 2,0 Frankreich 2,3 0,1-2,5 1,6 1,6 Italien 1,5-1,3-5,0 1,0 1,0 Spanien 3,6 0,9-3,7-0,3 0,7 Japan 2,4-1,2-5,2 2,8 1,5 Großbritannien 2,7-0,1-4,9 1,7 2,0 neue industrialisierte Ökonomien Asiens Kanada 2,2 0,5-2,5 3,1 2,7 5,8 1,8-0,9 7,8 4,5 * Schätzungen des International Monetary Fund (IMF), Oktober 2010 Quelle: International Monetary Fund (IMF): World Economic Outlook (WEO) Recovery, Risk, and Rebalancing, Oktober 2010 Seite 4

6 Globale Finanz- und Wirtschaftskrise Prozentuale Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr (in konstanten Preisen), Stand: Oktober * 2011* sich entwickelnde Ökonomien 8,7 6,0 2,5 7,1 6,4 darunter: Mittel- und Osteuropa 5,5 3,0-3,6 3,7 3,1 CIS-Staaten** 9,0 5,3-6,5 4,3 4,6 Russland 8,5 5,2-7,9 4,0 4,3 CIS** ohne Russland 10,0 5,4-3,2 5,3 5,2 Asien 11,4 7,7 6,9 9,4 8,4 China 14,2 9,6 9,1 10,5 9,6 Indien 9,9 6,4 5,7 9,7 8,4 Indonesien 6,3 6,0 4,5 6,0 6,2 Lateinamerika und Karibik 5,7 4,3-1,7 5,7 4,0 Brasilien 6,1 5,1-0,2 7,5 4,1 Mexiko 3,3 1,5-6,5 5,0 3,9 Mittlerer Osten, Nordafrika 6,0 5,0 2,0 4,1 5,1 subsaharisches Afrika 7,0 5,5 2,6 5,0 5,5 * Schätzungen des International Monetary Fund (IMF), Oktober 2010 ** CIS Commonwealth of Independent States / GUS Gemeinschaft unabhängiger Staaten Quelle: International Monetary Fund (IMF): World Economic Outlook (WEO) Recovery, Risk, and Rebalancing, Oktober 2010 Seite 5

7 Globale Finanz- und Wirtschaftskrise Abschreibungssummen von Banken und anderen Finanzinstitutionen in absoluten Zahlen, 2007 bis 2010 Realisierte und erwartbare Abschreibungssummen, in Bill. US-Dollar USA Kredite 0,588 Wertpapiere 0,296 insgesamt 0,885 Großbritannien Kredite 0,398 Wertpapiere 0,057 insgesamt 0,455 Eurozone Kredite 0,442 Wertpapiere 0,224 insgesamt 0,665 sonstiges Europa Kredite 0,134 Wertpapiere 0,022 insgesamt 0,156 Asien Kredite 0,084 Wertpapiere 0,030 insgesamt 0,115 insgesamt Kredite 1,647 Wertpapiere 0,629 insgesamt 2,276 Quelle: International Monetary Fund (IMF): Global Financial Stability Report, April 2010 Seite 6

8 Prozent Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Finanzierungsarten in in Prozent der der Gesamtfinanzierung, bis 2008 bis sonstige Anleihen Kredite Aktien Jahr Quelle: Davis, E. Philip: EIB-Papers, Vol. 8, No 1, 2003; Zentralbanken und statistische Ämter der G-7-Staaten Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2010, Seite 7

9 Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Fakten Die Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors in den G-7-Staaten hat sich seit den 1970er-Jahren zunächst weg von der Kredit- und hin zur Wertpapierfinanzierung verschoben. Seit 2000 kehrte sich dieser Trend ein Stück weit um. Verantwortlich für diesen Verlauf sind zwei sich überlagernde Entwicklungen. Zunächst wurde der Trend dadurch beeinflusst, dass sich die ehemals stark bankbasierten Finanzsysteme Europas nach und nach zu stärker marktbasierten Finanzsystemen wandelten. Die Bedeutung der Aktienfinanzierung nahm daher zu. Im letzten Jahrzehnt führte allerdings eine von den Investoren eingeforderte Erhöhung der Eigenkapitalrentabilität dazu, dass der Einsatz von Fremdkapital wieder an Bedeutung gewann. Durch eine zusätzliche Kreditaufnahme lässt sich die Eigenkapitalrentabilität eines Unternehmens steigern, wenn der Zinssatz für das neu aufgenommene Fremdkapital unterhalb der Gesamtkapitalrentabilität liegt (sogenannter Leverage-Effekt ). Die prinzipiell als Alternative zur Kreditaufnahme nutzbaren Unternehmensanleihen spielen in Europa mit unter zehn Prozent in Kontinentaleuropa mit unter fünf Prozent eine untergeordnete Rolle. In den USA hat die Anleihefinanzierung hingegen eine vergleichsweise große Bedeutung (2008: 20 Prozent). Die Finanzierungsstrukturen der Unternehmenssektoren der einzelnen Länder unterscheiden sich weiterhin erheblich. Bei den G-7-Staaten lag der Aktienanteil im Jahr 2008 in drei Staaten (Frankreich, USA und Kanada) bei mindestens 50 Prozent. In Deutschland, Japan (2007) und Italien lag dieser Wert hingegen bei etwa 40 Prozent. Auf der an- deren Seite lag der Kreditanteil in Kanada und den USA mit 12 bzw. 9 Prozent unter dem Durchschnitt und in Deutschland, Japan (2007) und Großbritannien war er mit 37 Prozent sowie in Italien mit 36 Prozent überdurchschnittlich hoch. Datenquelle Davis, E. Philip: Institutional investors, financial market efficiency, and financial stability, in: European Investment Bank (EIB): EIB-Papers, Vol. 8, No 1, 2003; Office for National Statistics (ONS): Financial Statistics; Federal Reserve Board: Statistical Release; Statistics Canada: Statistics Bureau and the Director-General for Policy Planning Japan: Deutsche Bundesbank: Banque de France: Banca d Italia: Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Die Finanzierungsstruktur setzt sich aus Eigenkapital (bei Aktiengesellschaften überwiegend Aktien und einbehaltene Gewinne) und Fremdkapital (vor allem Bankkredite oder Anleihen) zusammen. Zu den sonstigen Posten gehören vor allem Verbindlichkeiten aus Handelsgeschäften und Rückstellungen. Die Daten wurden jeweils den nationalen Finanzierungsrechnungen für den Unternehmenssektor entnommen. Die Angaben zur Finanzierungsart beziehen sich auf den Bereich der Nichtfinanzunternehmen, wobei Unternehmen in öffentlicher Hand ebenfalls ausgenommen wurden. Seite 8

10 Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Da sich die Bilanzierungsvorschriften in den einzelnen Staaten teilweise unterscheiden, ist die Zusammenfassung mehrerer Staaten in einer Kennziffer mit Ungenauigkeiten verbunden. Für Japan lagen keine Werte für das Jahr 2008 vor. Für die Berechnung des Durchschnitts der G-7-Staaten wurden daher die Vorjahreswerte dieses Landes mit einbezogen. Seite 9

11 Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Finanzierungsarten in Prozent der Gesamtfinanzierung, 1970 bis 2008 G-7-Staaten Aktien Kredite Anleihen sonstige USA Aktien Kredite Anleihen sonstige Japan Aktien Kredite Anleihen sonstige Deutschland Aktien Kredite Anleihen sonstige Quelle: Davis, E. Philip: Institutional investors, financial market efficiency, and financial stability, in: European Investment Bank (EIB): EIB-Papers, Vol. 8, No 1, 2003; Office for National Statistics (ONS): Financial Statistics; Federal Reserve Board: Statistical Release; Statistics Canada: Statistics Bureau and the Director-General for Policy Planning Japan: Deutsche Bundesbank: Banque de France: Banca d Italia: Seite 10

12 Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors der G-7-Staaten Finanzierungsarten in Prozent der Gesamtfinanzierung, 1970 bis 2008 Großbritannien Aktien Kredite Anleihen sonstige Frankreich Aktien Kredite Anleihen sonstige Italien Aktien Kredite Anleihen sonstige Quelle: Davis, E. Philip: Institutional investors, financial market efficiency, and financial stability, in: European Investment Bank (EIB): EIB-Papers, Vol. 8, No 1, 2003; Office for National Statistics (ONS): Financial Statistics; Federal Reserve Board: Statistical Release; Statistics Canada: Statistics Bureau and the Director-General for Policy Planning Japan: Deutsche Bundesbank: Banque de France: Banca d Italia: Seite 11

13 Aktienbestand und Aktienhandel Aktienbestand und Aktienhandel In In absoluten absoluten Zahlen, Zahlen, Umschlaghäufigkeit Umschlaghäufigkeit pro Jahr, pro weltweit Jahr, weltweit 1980 bis bis ,7 in Bill. US-Dollar ,0 117,9 Häufigkeit pro Jahr 3, , ,5 86,0 Aktienhandel 81,6 72,2 69,5 60,6 1,8 54,9 54,5 Umschlaghäufigkeit 1,6 49,8 1,7 50,4 1,7 47,7 1,6 47,4 Aktienbestand 1,4 1,0 1,3 31,0 32,3 0,6 30,7 31,9 0,6 0,1 8,9 5,7 2,9 0,3 17,1 10, ,7 2,4 2,1 1,8 1,5 1,2 0,9 0,6 0,3 0 Jahr Quelle: World Federation of Exchanges (WFE): Annual Statistics Reports, Annual Query Tool Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2013, Seite 12

14 Aktienbestand und Aktienhandel Fakten Zwischen 1980 und dem Jahr 2000 sind der Aktienbestand und der Handel mit Aktien stark gestiegen. Seitdem ist allerdings ein deutliches Schwanken insbesondere bei der Marktkapitalisierung zu beobachten. So entsprach der Wert des Aktienbestandes im Jahr 2008 in etwa dem der Jahre 2003 und In den 1990er- Jahren wuchs die Marktkapitalisierung hingegen noch nahezu in jedem Jahr. Der Aktienhandel und -bestand entwickelten sich zudem mit unterschiedlicher Geschwindigkeit: Der Aktienhandel nahm zwischen 1980 und 2008 um den Faktor 390 zu; der Aktienbestand stieg lediglich um das 11-Fache. Die voneinander abweichende Entwicklung beider Größen deutet darauf hin, dass Aktien zunehmend nicht nur der Investitionsfinanzierung und der langfristigen privaten Vermögensanlage dienen, sondern vielmehr auch zur Finanzspekulation genutzt werden. Entsprechend kürzer ist auch die Haltedauer der Aktien. Die Wertpapiere werden immer schneller ge- und verkauft. Im Jahr 1980 lag die Umschlagshäufigkeit bei 0,1. Das heißt im Durchschnitt hielten die Käufer von Aktien diese knapp zehn Jahre in ihrem Besitz. Im Krisenjahr 2008 lag die Umschlagshäufigkeit 37-fach höher, Aktien wurden im Durchschnitt nach gut drei Monaten Haltedauer wieder verkauft. Im Vergleich zu diesem Höchstwert hat sich der Aktienhandel in den Folgejahren etwas beruhigt: 2009, 2010 sowie auch 2011 wurden die Aktien länger als ein halbes Jahr gehalten, 2012 lag die durchschnittliche Haltedauer bei gut 9 Monaten. Die im Gesamttrend zunehmend kürzere Haltedauer hängt auch mit der verstärkten Technisierung des Aktienhandels zusammen. Der sogenannte automatisierte bzw. algorithmische Handel hat zu einer deutlichen Beschleunigung des Börsengeschehens geführt, da Computer innerhalb von Millisekunden auf Handelssignale reagieren können. Der automatisierte Handel ist ursprünglich für das Eigenhandelsgeschäft von Banken entwickelt worden, wird heute aber auch insbesondere von Hedge-Fonds und anderen institutionellen Investoren genutzt. Börsen berichten von einem deutlichen Anstieg des automatisierten Handels in den letzten Jahren. Zum Beispiel hat sich der Anteil des algorithmischen Handels, der über das elektronische Handelssystem Xetra der Deutschen Börse abgewickelt wird, zwischen 2004 und 2009 mehr als verdoppelt lag der Anteil bei 42 Prozent des Handelsvolumens, seitdem ist er weiter gestiegen. In Krisenzeiten nimmt die durchschnittliche Umschlagshäufigkeit des Aktienhandels in der Regel deutlich zu: Von 2007 auf 2008 hat sie sich mehr als verdoppelt der Aktienhandel wuchs dabei weiter an (von 104,0 auf 117,9 Billionen US-Dollar) und die Marktkapitalisierung reduzierte sich drastisch (von 60,6 auf 32,3 Billionen US-Dollar). Während die Folgen der Finanzkrise außerhalb des Finanzsektors 2009 vielfach größer waren als 2008, verlief die Entwicklung an den Finanzmärkten 2009 schon etwas ruhiger als im Vorjahr: Die Marktkapitalisierung stieg von 32,3 auf 47,7 Billionen US-Dollar (2012: 54,5 Billionen US-Dollar) und der Aktienhandel reduzierte sich von 117,9 auf 81,6 Billionen US- Dollar (2012: 69,5 Billionen US-Dollar). Seite 13

15 Aktienbestand und Aktienhandel Datenquelle World Federation of Exchanges (WFE): Annual Statistics Reports, Annual Query Tool Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Dargestellt werden die an den Börsen gehandelten Aktien. Der direkte Verkauf von Aktienpaketen ohne Zwischenschaltung einer Börse ist nicht erfasst. Der Aktienbestand wird durch die Marktkapitalisierung ausgedrückt. Sie gibt hier die mit den jeweiligen Kursen bewertete Zahl der Aktien am Jahresende an. Im Unterschied zu dieser Bestandsgröße ist der Aktienhandel eine Stromgröße, die den gesamten Aktienumsatz während des jeweiligen Jahres misst. Die Umschlagshäufigkeit ist der Quotient aus Handel und Bestand und gibt an, wie oft der Aktienbestand im Durchschnitt des Jahres die Besitzer gewechselt hat. Seite 14

16 Aktienbestand und Aktienhandel (Teil 1) In absoluten Zahlen, Umschlaghäufigkeit pro Jahr, Haltedauer in Jahren, weltweit 1980 bis 2012 Aktienbestand*, in Bill. US-Dollar Aktienhandel, in Bill. US-Dollar Umschlaghäufigkeit, pro Jahr** Haltedauer, in Jahren*** ,9 0,3 0,1 9, ,9 5,7 0,6 1, ,6 5,7 0,5 1, ,1 5,6 0,6 1, ,9 8,1 0,6 1, ,5 9,5 0,7 1, ,1 10,8 0,6 1, ,5 14,0 0,7 1, ,7 19,6 0,9 1, ,4 23,5 0,9 1, ,0 33,1 0,9 1, ,0 49,8 1,6 0,6 * Marktkapitalisierung am Jahresende ** Quotient aus Aktienhandel/Aktienbestand *** Quotient aus Aktienbestand/Aktienhandel Quelle: World Federation of Exchanges (WFE): Annual Statistics Reports, Annual Query Tool Seite 15

17 Aktienbestand und Aktienhandel (Teil 2) In absoluten Zahlen, Umschlaghäufigkeit pro Jahr, Haltedauer in Jahren, weltweit 1980 bis 2012 Aktienbestand*, in Bill. US-Dollar Aktienhandel, in Bill. US-Dollar Umschlaghäufigkeit, pro Jahr** Haltedauer, in Jahren*** ,6 38,1 1,4 0, ,8 33,1 1,5 0, ,7 31,9 1,0 1, ,3 40,3 1,1 0, ,8 52,6 1,3 0, ,4 72,2 1,4 0, ,6 104,0 1,7 0, ,3 117,9 3,7 0, ,7 81,6 1,7 0, ,9 85,5 1,6 0, ,4 86,0 1,8 0, ,5 69,5 1,3 0,8 * Marktkapitalisierung am Jahresende ** Quotient aus Aktienhandel/Aktienbestand *** Quotient aus Aktienbestand/Aktienhandel Quelle: World Federation of Exchanges (WFE): Annual Statistics Reports, Annual Query Tool Seite 16

18 Die größten Aktienbörsen Die größten Aktienbörsen Aktienhandel in in absoluten Zahlen, Umsatzanteile in Prozent, in Prozent, 1990 und und 2008 Bill. US-Dollar 110 Aktienhandel: 113,6 Bill. US$ 100% NASDAQ: 32,1% NYSE Euronext: 29,6% Tokyo SE: 22,7% London Stock Exchange: 5,5% New York SE: 23,3% sonstige: 23,8% Tokyo Stock Exchange: 4,9% Deutsche Börse: 4,1% 40 Taiwan: 12,5% 30 London SE: 9,6% 20 sonstige: 22,9% Deutsche Börse: 9,0% 10 5,68 Bill. US$ 0 100% Quelle: World Federation of Exchanges (WFE): Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2010, Jahr Seite 17

19 Die größten Aktienbörsen Fakten Der weltweite Aktienhandel ist sehr stark konzentriert: Seit Beginn der 1990er-Jahre entfallen etwa drei Viertel des weltweiten Börsenumsatzes auf die jeweils fünf führenden Börsen. Die umsatzstärkste Börse der Welt des Jahres 2008, die US-Technologiebörse NASDAQ (National Association of Securities Dealers Automated Quotations), wurde als erste elektronische Börse der Welt erst 1971 gegründet. Während sie 1990 noch eine untergeordnete Rolle spielte, hat sie inzwischen zusammen mit der zweiten großen US-amerikanischen Börse, der New York Stock Exchange (NYSE Euronext), einen Anteil am weltweiten Aktienhandel von 61,7 Prozent. Die Tokyo Stock Exchange, die 1990 mit einem Weltmarktanteil am Aktienhandel von 22,7 Prozent nur 0,6 Prozentpunkte hinter der damals umsatzstärksten Börse NYSE lag, fiel dagegen drastisch auf einen Weltmarktanteil von unter 5 Prozent zurück. Die beiden führenden Börsen Europas, die London Stock Exchange (LSE) und die Deutsche Börse, haben ihren Anteil am Weltmarkt ebenfalls nicht halten können. Sie zählten im Jahr 2008 aber immer noch bzw. wieder zu den fünf umsatzstärksten Börsen. Die Taiwan Stock Exchange, die 1990 noch vor der LSE und der Deutschen Börse platziert war, ist hingegen aus der Führungsgruppe der umsatzstärksten Börsen verschwunden. An den meisten Börsenplätzen sorgt insbesondere der Handel mit den Aktien der größten Unternehmen für den höchsten Umsatz: Im Jahr 2008 entfiel bei 42 der 53 Börsen mehr als die Hälfte des Umsatzes auf die fünf Prozent der Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung. Bei 20 dieser 42 Börsen lagen die entsprechenden Umsatzanteile sogar bei mehr als drei Vierteln. An der Börse mit dem höchsten Konzentrationsgrad, der London Stock Exchange, stieg der Umsatzanteil der fünf Prozent der Unternehmen mit dem höchsten Marktwert von 72 Prozent im Jahr 1990 auf gut 97 Prozent Eine der Ursachen hierfür liegt darin, dass die großen Unternehmen jeweils Bestandteil der nationalen Börsenindizes sind (DAX, Nikkei, Dow Jones etc.) und professionelle bzw. institutionelle Anleger ihre Entscheidungen vielfach an den Bewegungen der jeweiligen Index- Unternehmen ausrichten und ihr Portfolio gegebenenfalls schnell an Veränderungen der Kurse dieser Unternehmen anpassen. Datenquelle World Federation of Exchanges (WFE): Annual Report 2001, 2005 und 2008, F.I.B.V. Statistics 1991 Seite 18

20 Die größten Aktienbörsen Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Die Grafik zeigt den Anteil der im jeweiligen Jahr fünf umsatzstärksten Börsen der Welt am weltweiten Aktienhandel. Hingegen ist gemessen an dem Börsenwert der Unternehmen die NYSE Euronext die größte Börse (Marktkapitalisierung 2008: Mrd. US-Dollar), gefolgt von der Börse in Tokyo (3.116 Mrd. US-Dollar) und der NASDAQ (2.396 Mrd. US-Dollar). Die Marktkapitalisierung (Börsenwert) entspricht der mit den jeweiligen Kursen bewerteten Zahl der Aktien am Jahresende. Lesehilfe zu den 5 Prozent der Unternehmen, die gemessen an der Marktkapitalisierung jeweils die größten Unternehmen an den jeweiligen Börsen sind: Im Jahr 2008 waren an der NYSE Euronext Unternehmen notiert. Fünf Prozent von diesen Unternehmen sind 95 Unternehmen. Auf die 95 Unternehmen mit den höchsten Börsenwerten entfielen im Jahr 2008 mehr als die Hälfte (54,8 Prozent) des gesamten Börsenwertes und knapp zwei Drittel (63,3 Prozent) des gesamten Aktienumsatzes der NYSE Euronext. Seite 19

21 Die größten Aktienbörsen Umsatzanteile in absoluten Zahlen und in Prozent, 1990 und 2008 Anteile am Aktienhandel 2008 in Bill. US-Dollar in Prozent NASDAQ 36,4 32,1 NYSE Euronext 33,6 29,6 London Stock Exchange 6,3 5,5 Tokyo Stock Exchange 5,6 4,9 Deutsche Börse 4,7 4,1 sonstige 27,0 23,8 Welt 113,6 100,0 Anteile am Aktienhandel 1990 in Bill. US-Dollar in Prozent New York Stock Exchange 1,33 23,3 Tokyo Stock Exchange 1,29 22,7 Taiwan 0,71 12,5 London Stock Exchange 0,54 9,6 Deutsche Börse 0,51 9,0 sonstige 1,30 22,9 Welt 5,68 100,0 Quelle: World Federation of Exchanges (WFE): Seite 20

22 Konzentration des Aktienhandels Aktienhandel weltweit, Umsatzanteile der fünf größten Börsen, 1990 bis 2008 Anzahl der Börsen weltweit Aktienhandel, in Billionen US-Dollar Anteil der fünf größten Börsen am Aktienhandel, in Prozent ,7 77, ,8 75, ,8 80, ,1 73, ,6 76,2 Quelle: World Federation of Exchanges (WFE): Seite 21

23 Konzentration des Aktienhandels Marktkapitalisierungs- und Umsatzanteile der Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, 1990 bis 2008 Anzahl der Unternehmen Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung (jeweils fünf Prozent aller Unternehmen) Umsatzanteil, in Prozent 2008 Anteil an der Marktkapitalisierung, in Prozent London Stock Exchange ,3 88,8 Deutsche Börse 39 51,1 80,8 NASDAQ ,1 69,1 Tokyo Stock Exchange ,0 60,3 NYSE Euronext 95 63,3 54,8 London Stock Exchange ,9 85, Euronext 48 59,5 68,0 NASDAQ ,9 59,2 Tokyo Stock Exchange ,9 56,5 New York Stock Exchange 91 38,3 54,8 Quelle: World Federation of Exchanges (WFE): Annual Report 2001, 2005 und 2008, F.I.B.V. Statistics 1991 Seite 22

24 Konzentration des Aktienhandels Marktkapitalisierungs- und Umsatzanteile der Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, 1990 bis 2008 Anzahl der Unternehmen Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung (jeweils fünf Prozent aller Unternehmen) Umsatzanteil, in Prozent 2000 Anteil an der Marktkapitalisierung, in Prozent London Stock Exchange 96 78,3 81,5 NASDAQ ,9 72,3 Deutsche Börse 37 48,6 68,4 Tokyo Stock Exchange ,5 63,9 New York Stock Exchange ,1 61,1 London Stock Exchange ,0 71,0 New York Stock Exchange 88 52,8 Deutsche Börse 32 70,5 52,7 Tokyo Stock Exchange 81 42,3 46, Taiwan 11 9,4 24,8 Quelle: World Federation of Exchanges (WFE): Annual Report 2001, 2005 und 2008, F.I.B.V. Statistics 1991 Seite 23

25 Aktionärsstruktur von DAX-Unternehmen (Teil 1) Aktionärsstruktur von DAX-Unternehmen (Teil 1) Anteil ausländischer Investoren Investoren am am Grundkapital Grundkapital in Prozent, in Prozent, 2001 und bis 2008 Adidas 53,0 79,0 Allianz 32,0 59, BASF 35,0 50,0 Bayer 39,0 78,1 Commerzbank 37,0 72,5 Continental Daimler 64,0 63,3 72,0 Deutsche Bank 46,0 53,0 Deutsche Börse 32,0 84,0 Deutsche Lufthansa 36,6 37,4 Deutsche Post 15,9 39,6 Deutsche Postbank 36,9 Durchschnitt (ungewichtet) 35,5 52, Prozent Quelle: Handelsblatt v : Übersicht: Anteil d. Ausländer am Grundkapital d. DAX-Unternehmen (Unternehmensangaben) Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2010, Seite 24

26 Aktionärsstruktur von DAX-Unternehmen (Teil 2) Aktionärsstruktur von DAX-Unternehmen (Teil 2) Anteil ausländischer Investoren Investoren am am Grundkapital Grundkapital in Prozent, in Prozent, 2001 und bis 2008 Deutsche Telekom 37,6 51,4 E.ON Linde 23,8 34,8 42, , MAN 19,0 42,0 Merck 56,7 Münchener Rück 35,0 69,1 RWE 15,0 44,0 SAP 39,2 49,3 Siemens 48,0 53,6 ThyssenKrupp 25,0 29,9 TUI Volkswagen 25,0 23,3 23,9 Durchschnitt (ungewichtet) 35,5 52, Prozent Quelle: Handelsblatt v : Übersicht: Anteil d. Ausländer am Grundkapital d. DAX-Unternehmen (Unternehmensangaben) Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2010, Seite 25

27 Aktionärsstruktur von DAX-Unternehmen Fakten Das deutsche System der Finanzierung, Leitung und Kontrolle von Unternehmen hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Ein wesentliches Merkmal ist dabei die sich ändernde Aktionärsstruktur der Großunternehmen. In der Vergangenheit war für Deutschland die Kontrolle von Unternehmen durch Mehrheitsaktionäre oder mehrere Großaktionäre typisch. Bei diesen Großaktionären handelte es sich häufig um andere deutsche Unternehmen, weshalb auch die Bezeichnung Deutschland AG für ein gegenüber ausländischen Investoren stark abgeschottetes Corporate-Governance-System geläufig wurde. Die Aktionärsstruktur der 30 größten Aktiengesellschaften zeigt heute ein gänzlich anderes Bild. Zwischen 2001 und 2009 ist der durchschnittliche Anteil am Grundkapital in Streubesitz bei DAX-Unternehmen von 64,5 auf 82,6 Prozent gestiegen. Mehrheitseigentümer gibt es unter den DAX-Unternehmen lediglich noch bei der Beiersdorf AG (zu 50,46 Prozent in Besitz der Maxinvest AG) und bei der Volkswagen AG (zu 50,74 Prozent in Besitz der Porsche Automobil Holding SE), wobei bei letzterem Unternehmen nicht die Stammaktien, sondern die Vorzugsaktien im DAX vertreten sind, die sich wiederum zu 100 Prozent in Streubesitz befinden. Auch von einer Abschottung der Unternehmen gegenüber ausländischen Investoren kann keine Rede mehr sein. Ende 2008 lag der durchschnittliche Auslandsbesitzanteil an den DAX-Unternehmen bei 52,6 Prozent. Im Jahr 2001 lag dieser Wert noch bei 35,5 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil ausländischer Investoren beim Pharmakonzern Bayer, dem Sportartikelhersteller Adidas und bei der Deutschen Börse, wo jeweils rund 80 Prozent des Grundkapitals von diesen gehalten werden. Unter den ausländischen Investoren befinden sich viele institutionelle Anlagegesellschaften wie der Templeton- Growth-Fund, der sich an SAP beteiligt hat und der Fidelity Fund, der die Meldeschwelle von 3 Prozent bei Adidas überschritten hat. Die Beteiligungsgesellschaft Capital Group mit Sitz in Los Angeles soll laut der deutschen Wirtschaftspresse an der Hälfte aller Dax-Firmen beteiligt sein. Die veränderte Aktionärsstruktur bei den DAX-Unternehmen wird teilweise auch kritisch bewertet, da die in den Eigentümerkreis eingerückten institutionellen Investoren im Vergleich zu den strategischen Investoren früherer Jahre in der Regel ein größeres Interesse an der Erzielung kurzfristiger Gewinne haben. Die hohe Streuung des Eigentums macht die DAX-Unternehmen auch potentiell anfällig für Unternehmensübernahmen. Aufgrund der Befürchtung, ausländische Staatsfonds könnten dies in nicht wünschenswerter Weise ausnutzen, wurde im Jahr 2009 das Außenwirtschaftsgesetz und die Außenwirtschaftsverordnung dahingehend abgeändert, dass das Bundeswirtschaftsministerium den Erwerb deutscher Unternehmen durch Investoren aus Ländern außerhalb der EU/EFTA im Hinblick auf eine mögliche Gefährdung der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit prüfen kann. Seite 26

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