Regulierung des Interbankenentgelts MIF : Ein Experiment mit ungewissem Ausgang!

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1 Regulierung des Interbankenentgelts MIF : Ein Experiment mit ungewissem Ausgang! Anmerkungen der Sparda-Banken zum Vorschlag einer Verordnung über Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge I. MIF Was bedeutet das? II. III. Wie wirkt eine gesetzlich vorgegebene Senkung der Interbankenentgelte? Was ist der richtige Weg voran? IV. Kommentare zu ausgewählten Vorschriften des allgemeinen Teils der Verordnung (Teil II des Verordnungsvorschlags) Anhang: Warum wird die Europäische Kommission tätig? Erwägungsgründe und Kommentare aus Sicht der Sparda-Banken. 1 / 14

2 Die EU-Kommission hat am 24. Juli 2013 den Vorschlag für eine Verordnung über Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge angenommen und dem EU-Rat und dem Europäischen Parlament zur Beratung zugeleitet. Die Verordnung besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil wird insbesondere vorgeschlagen, Interbankenentgelte bei Kartenzahlungen ( MIFs ) auf eine angemessene Höhe zu beschränken, und zwar - bei Debitkartenzahlungen auf 0,2 % des Transaktionswerts, - bei Zahlungen per Kreditkarte auf 0,3 % des Transaktionswerts. Diese Begrenzung soll für grenzschreitende Transaktionen zwei Monate nach der Annahme der Verordnung zur Anwendung kommen. Nach einer Übergangsfrist von weiteren 22 Monaten sollen die Obergrenzen auch für inländische Kartenzahlungen gelten. Der zweite Teil der Verordnung enthält allgemeine Vorschriften für alle Kategorien von Kartentransaktionen und kartengestützten Zahlungsvorgängen (s. Kapitel IV). I. MIF Was bedeutet das? Die in der Europäischen Union am weitesten verbreiteten Kreditkartenarrangements sind 4-Parteien-Systeme. Sie werden so bezeichnet, weil an jeder Zahlung vier Parteien beteiligt sind: der Karteninhaber, der Händler, die Kundenbank und die Händlerbank. Beispiele sind im Kreditkartengeschäft insbesondere die Firmen MasterCard und Visa, im Debitkartengeschäft Maestro und VPAY. Bei 4-Parteien-Systemen fließt bei jeder kartengestützten Kauftransaktion ein Entgelt von der Bank des Händlers zur kartenausgebenden Bank des Kunden. Dieses Transaktionsentgelt wird Interbankenentgelt, oder englisch Multilateral Interchange Fee (MIF), bezeichnet. Die MIF wird allgemein als Ausgleich für die Vertriebsvorleistungen der kartenausgebenden Bank gesehen, denn ohne eine ausreichende Zahl von Karteninhabern entstünde keine für den Handel relevante Kartenbasis und Investitionen in die Kartenabwicklung wären weniger 2 / 14

3 sinnvoll. Im täglichen Kartenzahlungsverkehr noch viel bedeutender ist aber die Zahlungsgarantie, die von der kartenausgebenden Bank bei jeder Autorisierung gegeben wird und die für Händler von enormem Wert ist. Die MIF ist also vor allem bedeutsam, weil sie den Händlern Transaktions- und Investitionssicherheit gibt und das auf einer vertraglichen Grundlage auf lange Zeit hinaus. Es waren wesentlich die MIF-Entgelte, die in den vergangenen Jahrzehnten dafür gesorgt haben, dass sich kartengestützte Zahlungssysteme weltweit bei Händlern und Verbrauchern als sicheres und komfortables Zahlungsmittel durchgesetzt haben! II. Wie wirkt eine gesetzlich vorgegebene Senkung der Interbankenentgelte? 1. Auswirkungen auf die Aufwands-/Ertragsrechnung der Banken Für die Kundenbank (den so genannten Issuer ) stellt das Interbankenentgelt einen erheblichen Erlösbaustein im kartengestützten Zahlungsverkehr dar. Die Sparda-Banken erwirtschaften daraus einen Großteil ihrer Erlöse im Kartengeschäft. Aus Sicht der Händlerbank (dem Acquirer ) sind MIFs ein Kostenfaktor. Eine gesetzlich vorgegebene Absenkung des Interbankenentgelts hätte somit für Kunden- und Händlerbanken völlig unterschiedliche Konsequenzen: Während auf Seiten der Acquirer die Marge steigt, kommt es bei den Issuern dadurch zunächst zu einem Rückgang der Erlöse. 3 / 14

4 In vielen Fällen sind Banken jedoch sowohl Acquirer als auch Issuer, da sie unter einem Dach sowohl Firmen-, als auch Privatkunden betreuen; diese Banken sind im Kartengeschäft auf beiden Marktseiten vertreten, so dass es zu einem tendenziellen Ausgleich der Aufwandseffekte auf der Issuerseite durch Ertragseffekte aus dem Acquirergeschäft kommt. Nicht so bei den Sparda-Banken: Sie haben sich entschieden, kein Firmenkundengeschäft zu betreiben und sind am Markt ausschließlich als Dienstleister ihrer Privatkunden tätig im Kartengeschäft also nur als kartenausgebende Bank. Sie müssen die volle Last der MIF- Absenkung in Form von Ertragseinbußen schultern, ohne dass dies im Firmenkundengeschäft auf der Aufwandsseite kompensiert werden kann! 2. Folgen für die Kunden und die Gesamtwirtschaft Wie wirken sich die eben geschilderten Impulse einer gesetzlichen Begrenzung der Interbankenentgelte in der zweiten Runde aus? Werden niedrigere MIF-Preise vorgegeben, ist davon auszugehen, dass es bei den negativ betroffenen Zahlerbanken, also solchen, die im Kartengeschäft schwerpunktmäßig Issuererträge erwirtschaften, zu Anpassungsreaktionen an anderer Stelle kommen wird, um die Ertragseinbußen zu kompensieren. Wendet sich die betroffene Bank nicht gänzlich von diesem Geschäftsfeld ab, kann dem Ertragseinbruch nur entgegen gewirkt werden, wenn die kartenausgebende Bank die Kartenentgelte an anderer Stelle erhöht (z.b. der jährlichen Karten- 4 / 14

5 inhabergebühr oder der Gebühren für Kartenverluste und Sperrungen). Das auch von der EU-Kommission angeführte Argument, sinkende Transaktionskosten führten letztlich zu mehr Verkehr in den Kartenzahlungsystemen und damit zu einer mengenmäßigen Kompensation der Ertragsausfälle, greift nur dann, wenn die Einzelzahlung profitabel ist. Das ist bei einer Deckelung bei 0,2 % des Transaktionswertes bei Debitkarten und 0,3 % im Kreditkartenbereich jedoch nicht der Fall. Für die kartenausgebenden Banken ist bei diesen MIF-Sätzen definitiv kein positiver Ergebnisbeitrag je Transaktion zu erwirtschaften. Wie sinkende MIFs sich bei den Parteien auswirken, die in der ersten Runde einer Kostensenkung gegenüber stehen, ist ungewiss. Der Gesamteffekt hängt wesentlich von der jeweiligen Marktstellung und der damit verbundenen Möglichkeit ab, Preisüberwälzungen zu erzwingen. Nachdem es zunächst zu einer Senkung der Kosten bei der Händlerbank kommt, wäre es theoretisch denkbar, dass die Händler daraufhin von ihrer Bank verlangen, diese Kostensenkung zu teilen. Das Ergebnis dieser Verhandlungen bestimmt dann den Verteilungsspielraum, der zwischen den Händlern und ihren Kunden besteht. Es ist wahrscheinlich und durch Beispiele in anderen Ländern belegt, in denen MIFs bereits limitiert wurden, dass die Kostensenkung von den Händlerbanken nur zu einem (geringen) Teil an die Händler durchgereicht wird. Dies dürfte vor allem großen Handelsketten teilweise gelingen; kleinen Händlern eher nicht oder nur in viel geringerem Maße. 5 / 14

6 Und: Selbst wenn die Händlerbank den Vorteil komplett an den Handel weitergäbe und dieser danach auf den Einbehalt eines Anteiles vollkommen verzichten würde, wird den Verbrauchern kein tatsächlich spürbarer Vorteil verbleiben: Würde das Interbankenentgelt beispielsweise um 100 Basispunkte gesenkt, käme es bei einer durchschnittlichen Transaktion in Deutschland sind das derzeit ca. 65,- zu einer Ersparnis von ca. 65 Cent. Diese Gewinnmarge der Einzelhandelskundschaft liegt in der Nähe der Unspürbarkeit und wird in der Realität durch andere Transaktionskosten (etwa Preisunterschiede verschiedener Einzelhändler, Anfahrtskosten, jeweilige Produktauswahl) voraussichtlich überdeckt. Die Begrenzung der Interbankenentgelte führt also insbesondere zu einer Erhöhung der Marge der Händlerbanken und von großen Einzelhändlern. Kunden profitieren nur in sehr geringem Maße und sie stehen tendenziell erhöhten Karteninhabergebühren gegenüber. Nicht übersehen werden dürfen aber die gesamtwirtschaftlichen Effekte: Sinken die Margen der kartenausgebenden Banken unter ein auskömmliches Niveau, unterbleiben Investitionen in den kartengestützten Zahlungsverkehr. Die Regulierung des Interbankenentgelts wird Investitionsmittel vor allem in die Richtung von Rationalisierungsmaßnahmen lenken, während für echte Zahlungsverkehrsinnovationen Investitionsmittel fehlen und so an sich wünschenswerte Neuentwicklungen unterbleiben. Das Resultat wären Wohlfahrtsverluste, zum Beispiel aufgrund nicht realisierter, neuartiger Zahlungsverkehrsmöglichkeiten. Aber auch die Beibehaltung des hohen Bargeldanteiles in der Wirtschaft hat gesamtwirtschaftliche Wohlfahrteinbußen zur Folge: Die Eindämmung von Bargeld-Transaktionen unterbleibt. Das kann weder fiskalpolitisch gewollt sein, noch hinsichtlich der Bekämpfung der Geldwäsche. Daher ist es aus Sicht der Sparda-Banken unerlässlich, dass soweit die MIF`s überhaupt reguliert werden sie mindestens auch eine fixe Komponente beinhalten, um eine sinnvolle betriebswirtschaftliche Kalkulation der Einzeltransaktion im kartengestützten Zahlungsverkehr bei den in Deutschland üblichen Zahlungsbeträgen aufrechtzuerhalten. 6 / 14

7 III. Was ist der richtige Weg voran? Die Europäische Kommission sieht in der gesetzlichen Festlegung von Interbankenentgelten einen Beitrag zur Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen und in den unterschiedlichen MIFs in den einzelnen Mitgliedsstaaten einen Beleg für eine Marktfragmentierung. Weder in der Begründung zum Verordnungsvorschlag, noch in der begleitenden Rechtsfolgenanalyse wird der offensichtlichen Tatsache Rechnung getragen, dass man diese Beobachtungen auch gänzlich anders interpretieren kann. Die Gegenthese lautet daher: Der Markt für Kartenzahlungen ist in wesentlichen Teilen ein nationaler Markt. Unterschiedlich hohe Interbankenentgelte sind kein Zeichen von Marktfragmentierung, sondern Ausdruck unterschiedlicher nationaler Ausgangsbedingungen und Marktstrukturen, etwa hinsichtlich der Mengengerüste im Zahlungsverkehr (z.b. angesichts unterschiedlicher Konzentrationsmaße im Bankensektor) und unterschiedlicher Marktreife, wobei MIF-Entgelte in Märkten mit geringer Durchdringung tendenziell höher sind, da die Verbreitung von Zahlungskarten gefördert werden soll. Die gesetzliche Deckelung von Interbankenentgelten führt dann nicht zu einer Angleichung von Wettbewerbsbedingungen sondern sie stellt einen tiefen Eingriff in den Marktprozess dar und zwingt die nationalen Systeme in ein neues Gleichgewicht. 7 / 14

8 Der Ausgang dieses Anpassungsprozesses ist ungewiss. Der Blick auf diese Argumente mag durch die Kartellverfahren gegen Kartensysteme verstellt sein. Er ist dennoch unerlässlich. Das lässt nur einen Schluss hinsichtlich des sinnvollen weiteren Vorgehens zu: Vor der Ausweitung der Preisregulierung auf inländische Kartenzahlungen dürfen sich die Gesetzgeber der Pflicht nicht entziehen, eine sehr viel eingehendere Prüfung vorzunehmen, will man verhindern, dass irreparable und weitgehende gesamt- und einzelwirtschaftliche Schäden ausgelöst werden. Fragen, die gestellt werden müssen, sind etwa: - Wir wirken sich regulierte Preise im Kartengeschäft auf die Bereitschaft der betroffenen Unternehmen zur Investition in Zahlungsverkehrsinnovationen aus? - Führen regulierte Preise zu einem Bedeutungsverlust von Kartenzahlungen zugunsten von Bargeldzahlungen? - Wie werden Wohlfahrtsgewinne und verluste zwischen den beteiligten Parteien verteilt und ist diese Verteilung wünschenswert? - Zu welchem Resultat führen regulierter Preise hinsichtlich der Marktstruktur im Kartengeschäft und am Bankenmarkt insgesamt? Werden Geschäftsmodelle kleiner Anbieter beschädigt und führt das nicht zuletzt zu unerwünschter Marktkonzentration? Auf die Antworten darf man gespannt sein. 8 / 14

9 IV. Kommentare zu ausgewählten Vorschriften des allgemeinen Teils der Verordnung (Teil II des Verordnungsvorschlags) 1. Händlerpreisaufschläge bei Kartenzahlungen: Surcharging Surcharging erlaubt es den Händlern, vom Zahler ein Entgelt zu verlangen oder ihm eine Ermäßigung anzubieten oder ihn anderweitig zur Nutzung von Zahlungsmitteln zu bewegen die (für ihn) am effizientesten sind. Die aktuell geltenden EU-Vorschriften gaben den Mitgliedstaaten ein Wahlrecht, solche Steuerungspraktiken zuzulassen und sie sind in Deutschland verboten (wenn Kartenzahlungen deutscher Kunden im Ausland auch durchaus mit Surcharges belegt werden). Künftig sollen Surcharges bei allen der MIF-Verordnung unterfallenden Kartensystemen und in allen EU-Ländern verboten sein. Für Zahlung anderer Kartensysteme, also vor allem für 3-Parteien-Systeme, wie American Express oder Diners, wird den Einzelhändlern jedoch weiter erlaubt, Steuerungs-Praktiken anzuwenden; etwaige Gebühren sollen jedoch auf die Höhe der dem Zahlungsempfänger tatsächlich entstehenden Kosten begrenzt sein. Die EU-Kommission erhofft sich dadurch einen Steuerungseffekt weg von den dann relativ teureren, unregulierten Systemen. Ob dies in der Realität gelingt, ist jedoch zunächst lediglich eine Annahme. Es kommt jedoch in jedem Falle zu einer klaren Inkonsistenz in der Regulierung von 3- und 4-Parteien-Systemen. Den Sparda-Banken erscheint dies als Experiment mit ungewissem Ausgang. 2. Trennung des Angebots von Kartensystemen und Processing Artikel 7 VO-E legt fest, dass die Unternehmen, die Kartensysteme anbieten und die Unternehmen, die den Kartenzahlungsvorgang technisch abwickeln ( prozessieren ), organisatorisch voneinander getrennt sein müssen. 9 / 14

10 Die Trennung beider Angebote würde zunächst zu enormen Anpassungskosten auf der Seite der Kartensysteme durch die organisatorische und rechtliche Ausgliederung selbständiger Unternehmenseinheiten führen. Die Hoffnung der EU-Kommission ist es jedoch zugleich, dass dadurch die Etablierung neuer, konkurrierender Abwickler befördert würde. Während der damit entstehende Wettbewerbsdruck aus Sicht der kartenausgebenden Banken auf den ersten Blick durchaus willkommen ist, besteht aber durchaus die Gefahr, dass sich kein adäquates Marktangebot neben den etablierten Processing-Anbietern etabliert und der enorme Verwaltungsaufwand letztlich von den Systemnutzern, also Issuern, Acquirern und Kunden zu zahlen ist. Die Frage stellt sich, ob eine Marktöffnung nicht auf andere Art und Weise, etwa durch ein simples Verbot der zwangsweisen Bündelung von Kartensystem und Processing und mehr Transparenz bei der Preisgestaltung für beide Dienstleistungen, erreicht werden kann. 3. Aufhebung der Honour all cards -Regel Die Anwendung der Honour All Cards -Regel wird in Art 10 VO-E beschränkt, so dass Kartensysteme dem Händler künftig nicht mehr vorschreiben dürfen, eine bestimmte Karte annehmen zu müssen, wenn er eine andere Marke oder Kartenart desselben Systems akzeptiert, es sei denn, beide Marken oder Kartenarten unterliegen den gleichen regulierten Interbankenentgelten. Der Zusatz beschränkt nach unserem Verständnis das Bündelungsverbot auf Karten gleichen Typs, es wäre also zum Beispiel verboten, dem Händler die Akzeptanz einer Debitkarte aufzuzwingen, wenn er bereits eine Kreditkarte desselben Kartensystems akzeptiert. Das erscheint uns sinnvoll, denn der Händler kann dann jeweils das am Markt jeweils aus seiner Sicht am besten akzeptierte Kredit- und Debitkartenangebot auswählen. Umgekehrt könnte beispielsweise vom Händler, der eine Standard-Kreditkarte akzeptiert, verlangt werden, auch Premium-Kreditkarten derselben Marke zu akzeptieren. Auch diese Lesart der Vorschrift wäre akzeptabel, denn Kunden, die sich für die relativ teureren Karten mit Premiumausstattung entscheiden, wollen die Sicherheit haben, an allen Akzeptanzstellen des Systems auch zahlen zu können. 10 / 14

11 Anhang: Warum wird die Europäische Kommission tätig? Erwägungsgründe und Kommentare aus Sicht der Sparda-Banken. Die Kommission sieht in MIFs bei Vier-Parteien-Systemen eine Behinderung des Binnenmarkts für Kartenzahlungen. Der Wettbewerb zwischen Kartengesellschaften sei hauptsächlich darauf ausgerichtet, möglichst viele kartenausgebende Banken zu veranlassen, ihren Kunden die jeweilige Karte anzubieten. Das führe zu einem MIF-Wettlauf mit der Folge, dass der Wettbewerb für die Kunden zu tendenziell steigenden Preisen führe im Gegensatz zum üblichen Preisdisziplinierungseffekt des Wettbewerbs. - Die Mehrzahl der kartenausgebenden Banken sind gleichzeitig auch Händlerbanken. In dieser Doppelrolle haben sie kein Interesse an steigenden Interbankenentgelten, denn höhere MIFs beeinträchtigen die Kartenakzeptanz bei Firmenkunden erheblich. - Das wirkt einem MIF-Wettlauf entgegen, der dementsprechend auch in der Realität nicht zu beobachten ist. Im Gegenteil: Das durchschnittliche MIF-Niveau ist seit Jahren weltweit auch ohne regulatorische Eingriffe deutlich abgesunken. Insofern besteht ein Preisdisziplinierungseffekt auch in den auf 4-Parteien-Systemen sehr wohl. Die Händler können die Gebührenunterschiede nicht umgehen, indem sie Bankdienstleistungen in anderen Mitgliedstaaten in Anspruch nehmen, weil spezifische Regeln der Kartengesellschaften vorschreiben, dass die für das Niederlassungsland des Händlers geltende MIF zu entrichten ist. - Unterschiedlich hohe Interbankenentgelte für gleiche Sachverhalte sind in einem Binnenmarkt in der Tat auf den ersten Blick widersprüchlich. Die Sparda-Banken stehen einer Preisangleichung nicht im Wege. - Die MIF-Entgelte haben sich aufgrund der länderspezifischen Gesamtsituation entwickelt. In Ländern, in denen die Verbreitung von Zahlungskarten gefördert werden soll, sind die MIFs tendenziell höher und die übrigen Gebühren im Kartengeschäft geringer. 11 / 14

12 - Bei freier Preisbildung ergibt sich eine fixe Untergrenze beim betriebswirtschaftlichen Deckungsbeitrag der einzelnen Kartenzahlung. Unterschiedliche Einzelkosten in verschiedenen Ländern und bei verschiedenen Banken(gruppen) führen entsprechend zu unterschiedlichen Interbankenentgelten. Bilden sich Preise am Markt, finden auch diese unterschiedlichen Ausgangslagen Eingang in die Preisverhandlungen. - Gesetzliche Preisvorgaben werden nicht ohne unerwünschte Nebeneffekte und Ausweichreaktionen bleiben: Liegen die gesetzlich vorgegebenen MIFs unterhalb des Deckungsbeitrages der Einzelzahlung, wird entweder die Versorgung eingeschränkt, weil Anbieter aus dem Markt ausscheiden müssen, oder es kommt zu Preisanhebungen an anderer Stelle und damit zu einer nicht verursachergerechten Quersubvention. - Preisvorgaben für Interbankenentgelte werden daneben Struktureffekte am Zahlungsmarkt auslösen: Wenn die zu erzielenden Margen sinken, ergibt sich ein "Zwang zur Größe", um Skaleneffekte zu realisieren. Nur Anbieter, die extrem kosten- und prozessorientiert große Transaktionsmengen verarbeiten, werden in der Lage sein, auskömmliche Erträge zu generieren. Letztlich fördert das eine Oligopol-Bildung auf Seiten der Anbieter. Die MIF fließe in die Händlerkalkulation ein und habe tendenziell höhere Einzelhandelspreise zur Folge, auch für diejenigen, die nicht mit Karte zahlen. - Auch die Barzahlung verursacht Kosten, etwa für die An- und Abfuhr des Bargeldbestandes, das Zählen und Prüfen des Kassenstandes gemäß den Kriterien der Bundesbank. Auch diese Kosten fließen selbstverständlich in die Kalkulation der Angebotspreise ein. Daher ist das Argument der EU-Kommission auch umgekehrt anwendbar: Alle Kunden, die stets mit Karte zahlen, tragen die Kosten der Bargeldhandling mit. - Ein anderes Beispiel macht die Fragwürdigkeit des Argumentes augenfällig: Jeder Supermarkt wird die Kosten für die Bereitstellung der Parkplätze (Kauf oder Pacht des Geländes, Anlage, Pflege, kommunale Gebühren, Steuern etc.) bei der Kalkulation der Angebotspreise berücksichtigen. Insofern zahlen alle Kunden, die mit dem Rad oder dem ÖPNV anreisen, diese Kosten mit. 12 / 14

13 Die Interbankenentgelte führten zu einer begrenzten Auswahl an Zahlungsdienstleistern und eingeschränkter Innovationstätigkeit. - Kaum ein Markt in der Europäischen Union ist so innovativ, wie der für Zahlungsdienstleistungen. Eine Vielzahl von Produkt- und Serviceinnovationen wurden gerade in den letzten Jahren am Markt etabliert; weitere werden derzeit entwickelt. Diese Vielfalt von Systemen und Angeboten ist zum Vorteil von Verbrauchern und Händlern. - Von eingeschränkter Innovationsfähigkeit, deren Ursache die Interbankenentgelte sein sollen, kann keine Rede sein. - Zudem: Innovationen entstehen in marktwirtschaftlichen Systemen primär durch starken Wettbewerb. Gesetzlich beschränkte Preise sind damit nicht vereinbar. 13 / 14

14 Über die Gruppe der Sparda-Banken Sparda-Bank, die sympathische Gemeinschaft, die Bankgeschäfte fair und einfach macht. Ausgabe 4 Oktober 2013 Unser Markt ist die Region. Deshalb stehen wir für: EINFACH + LEISTUNGSSTARK Leistung und Preise sollen nicht standarisiert oder gesetzlich geregelt werden. Wir nehmen den Wettbewerb mit Anbietern aus dem EU-Binnenmarkt an, fordern aber dabei faire Wettbewerbsbedingungen. Wir und unsere Mitglieder möchten nicht für fremde Risiken in Haftung genommen werden, weder in Deutschland, noch in Europa. Das gilt auch für unsere genossenschaftlichen Systeme zur Einlagen- und Institutssicherung. Unser Geschäftsmodell und unsere Produkte sind einfach, transparent, risikoarm und weitgehend unabhängig vom Kapitalmarkt. Deshalb stehen wir für: Einfache Geschäftsmodelle brauchen eine einfache Regulierung. Kleine und mittlere Banken dürfen durch gesetzliche Vorgaben nicht überproportional belastet werden. An risikoarme Bankgeschäfte brauchen nicht dieselben Anforderungen gestellt werden wie an spekulative Kapitalmarktakteure. SYMPATHISCH Bei uns fühlt sich jeder gut aufgehoben. Die Sparda-Banken setzen in Deutschland die Benchmark für die Kundenzufriedenheit. Deshalb stehen wir für: GEMEINSCHAFTLICH Das Vertrauensverhältnis zum Kunden ist die Grundlage für gelebten Verbraucherschutz. Für uns ist das Kundengespräch der wichtigste Kontakt. Formale Vorgaben, Dokumentations- und Kontrollpflichten dürfen die persönliche Beziehung zum Kunden nicht untergraben. Wir leben Ideen und Werte der Genossenschaften in Reinform. Deshalb stehen wir für: Der Genossenschaftssektor muss als stabiler Pfeiler einer diversifizierten Bankenstruktur erhalten und gefördert werden. Die Bankenregulierung darf den Betrieb einer Bank als Genossenschaft nicht erschweren oder gar unmöglich machen. Genossenschaftliche Verbünde von Kreditinstituten dürfen gegenüber Konzernstrukturen nicht benachteiligt werden. Die Gruppe der Sparda-Banken besteht aus zwölf wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Instituten sowie mehreren Service-Gesellschaften wie der Sparda-Datenverarbeitung eg und der Sparda-Consult Gesellschaft für Projekt- und Innovationsmanagement mbh. Mit über 3,41 Mio. Mitgliedern und rund vier Mio. Kunden gehören die Sparda-Banken zu den bedeutendsten Retailbanken Deutschlands. Die Sparda-Banken sind als genossenschaftliche Banken Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und Teil der genossenschaftlichen Finanzgruppe. 14 / 14

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