DAS WERTE MAGAZIN WIE WIR TICKEN. Ausgabe Nummer D 9,80 EUR A 9,80 EUR CH 15,50 SF ZEIT

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1 Ausgabe Nummer DAS WERTE MAGAZIN D 9,80 EUR A 9,80 EUR CH 15,50 SF ZEIT WIE WIR TICKEN

2 Mehr unter Mehr unter oder Tel oder Tel , 356 Fax , 912 Fax (Festnetzpreis (Festnetzpreis 14 ct/min; 14 Mobilfunkpreise ct/min; Mobilfunkpreise max. 42 ct/min). max. 42 ct/min). Sie schätzen Sie schätzen Geradlinigkeit. Und lieben Und lieben Kurven. Kurven. Die neuen Die neuen 911 Carrera 911 Carrera 4 Modelle. 4 Modelle. Kurven. Kurven. Die Domäne Die Domäne der neuen der 911 neuen Allradmodelle. 911 Allradmodelle. Der weiterentwickelte Der weiterentwickelte aktive Allradantrieb aktive Allradantrieb sorgt für sorgt die nötige für die Traktion nötige Traktion an allen an 4 Rädern. allen 4 Rädern. Das neue Das durch neue gehende durch gehende Heckleuchtenband Heckleuchtenband unterstreichstreicht das breite das Heck breite und Heck sorgt und für sorgt eine für klare eine Linie klare beim Linie Design. beim unter- Design. Kraftstoffverbrauch Kraftstoffverbrauch (in l/100 (in km) l/100 innerorts km) innerorts 14,4 11,7 14,4 11,7 außerorts außerorts 7,6 6,8 7,6 6,8 kombiniert kombiniert 10,0 8,6; 10,0 8,6; CO 2 -Emissionen CO 2 -Emissionen g/km g/km

3 Liebe Leserin, lieber Leser, wir haben uns gefragt, was die Menschen wohl immer wieder aufs Neue bewegt, begeistert oder verärgert. Am Ende war die Antwort nicht schwer: ZEIT. Sie ist das Motto der neuen Ausgabe von EDITION. Skifans freuen sich über die wenigen Hundertstelsekunden Vorsprung, wenn deutsche Stars wie Maria Höfl-Riesch oder Felix Neureuther ihre Rennen gewinnen. Es verblüfft uns immer noch, wenn nach einem 24-stündigen Rennen wie in Le Mans am Ende meist doch nur einige Sekunden über Sieg und Niederlage entscheiden. Und wir ärgern uns, wenn Zug- oder Fluganschlüsse wegen ein paar Minuten Verspätung verpasst werden. Zeit ist allgegenwärtig. Dennoch ist sie ein Phänomen, das heute noch genauso schwer zu fassen und zu erklären ist wie vor Hunderten von Jahren. Gibt es sie überhaupt? Kann man sie fühlen? Was ist Gegenwart? Ist Gegenwart nicht in der nächsten Sekunde schon Vergangenheit? In einer Reihe von Beiträgen versuchen wir, der Zeit auf den Grund zu gehen. Denn die Zeit nimmt eminenten Einfluss auf alles, was wir tun : Ob und wie schnell wir mit Aktien handeln (S. 18), ob wir über die sich verändernden Werte nachdenken, die unsere Gesellschaft beeinflussen (S. 24), oder ob wir Geschehnissen nachspüren, die lange vergangen sind wie zum Beispiel den Umständen, die zum Aufstieg und Niedergang der ersten Aktiengesellschaft der Welt beigetragen haben. Ein spannender Report, den ich Ihnen sehr ans Herz lege (S. 82). Viele weitere spannende Geschichten warten auf Sie. Und sie nehmen, dieser kleine Hinweis in eigener Sache sei gestattet, gar nicht so viel Zeit in Anspruch, wie Sie vielleicht glauben: Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen! Der guten Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass einige Beiträge in dieser Ausgabe im Auftrag und unter wertvoller Hilfestellung der Deutsche Börse AG entstanden sind. Ihr Günther Fischer Chefredakteur 4 5

4 INHALT Chronographe Flyback à Rattrapante Grande Date Schleppzeiger-Chronograph mit Flyback Großdatum Zifferblatt, Lünette und Gehäuseboden aus Karbonfaser Gehäusemittelteil und Bandanstöße aus satiniertem 18 Kt. Weißgold Automatikaufzug Alcantara-Armbamd mit Karbonfaser-Einlagen Ref. 8886F B INTRO 5 Editorial 8 Impressum 10 Contributors WERTE ZEIT 18 Highspeed im Börsenalltag Interview mit Hauke Stars 28 Spuren der Zeit Herlinde Koelbl und ihre Politikerporträts 50 Showdown Assistenzsysteme vs. menschliche Sinne LEBENSART 46 Kunst und Unternehmen Warum wird gesammelt? 56 Das Dézalay am Genfer See Unterwegs in 1000 Jahre alten Weinbergen 72 Das Wein-Quartett Die vier besten Winzer des Dézalay BLANCPAIN BOUTIQUES ABU DHABI BEIJING CANNES DUBAI GENF HONG KONG JEKATERINBURG MACAO MADRID MANAMA MOSKAU MÜNCHEN NEW YORK PARIS SEOUL SHANGHAI SINGAPUR TAIPEI TOKYO ZÜRICH 12 Wertebarometer 24 Ethische Werte Wie schnell ändern sie sich? 36 Wertanlage Ist Kunst von zeitlosem Wert? 146 Schlusswort Wenn die Zeit stillsteht MANUFAKTUR 100 Einzigartiges von unamono Schals und Tücher, die es nur einmal gibt 120 Tourbillon & Karussells Meisterwerke von Blancpain 78 Haste mal ne Minute? Das Gefühl von Zeit 82 Es war einmal Zur Erfindung der Aktie 92 Gibt es sie tatsächlich, die Zeit? Interview mit Marcus Willaschek 104 Sekundenjagd in Le Mans Porsches Neustart beim 24-Stunden-Rennen 108 Von der Zeit verschluckt Eleganz von gestern: Kühlerfiguren 136 Nachrichten aus dem Jenseits Dante Alighieri, seine drei ewigen Erfindungen und die Göttliche Komödie in Bildern EDITION CLASSICS 14 Sternengeburt In Lichtjahren gerechnet 16 Zeitfenster Grace Kelly war gerade da 144 Ex Libris Mit Lesen Zeit sparen Personal Choices 98 Aysen Bitzer 0039 Italy 99 Fritz Unützer Unützer-Schuhe 102 S. & C. Botschen MyTheresa 142 Jan Baedeker Classicdriver 7

5 IMPRESSUM Chefredakteur & Creative Director Günther Fischer Art Director Kristof Stein Textchefin Bettina Koch Coveridee & Covergestaltung Isabel Hamann Chefs vom Dienst Roland Klass, Frank Zube Lektorat Winfried Baier, Berthilde Rebstock Redaktion & Autoren SKH Prinz Leopold von Bayern, Anne-Marie Beckmann, Joachim Fischer, Ann Harber, Otfried Höffe, Michel Jeannot, Jeffrey S. Kingston, Sabrina Kolb, Sebastian Knoll, Henadzi Labanau, Manuela Miller, Marcel Nasser, Pierre Thomas, Andrea Treber, Stephanie Welkoborsky Fotografen & Illustratoren Slim Aarons, Paul Fusco, Andreas Gursky, Yves Junod, Pitt Koch, Herlinde Koelbl, NASA and The Hubble Heritage Team, Florian Neher, Hans-Michael Neher, Anja Niedringhaus, Nicholas Nixon, Carola Plappert, Roland Wirtz, Erwin Wurm Gestaltung & Artwork köckritzdörrich Brand & Corporate GmbH Obere Wässere 3 7 D Reutlingen Reinzeichnung & Produktion 888productions GmbH Obere Wässere 3 7 D Reutlingen Repro 888productions GmbH Obere Wässere 3 7 D Reutlingen Titel: Printproduktion Silberburgstraße 112a D Stuttgart Druck und Fulfillment Elanders Germany GmbH Anton-Schmidt-Straße 15 D Waiblingen Herausgeber & Geschäftsführer Sven Schrader Vertrieb, Redaktion & Verlag EDITION Das Werte Magazin, c/o premiummedia Publishers & Corporate Editors GmbH Im Alten Wasserwerk Obere Wässere 3 7 D Reutlingen Telefon Copyright für alle Beiträge bei EDITION c/o premiummedia GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Das Magazin sowie alle darin enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Der Export und der Vertrieb von EDITION im Ausland sind nur mit vorheriger Genehmigung statthaft. Für unverlangt eingesendetes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen. Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernommen werden. Das Benzin der Wirtschaft heißt Kapital. Die Börse unterstützt Unternehmen dabei aufzutanken. Durch einen Börsengang können Wachstumspläne finanziert und neue Geschäftsideen umgesetzt werden. Ein wichtiger Schritt zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. So leistet die Börse ihren Beitrag für Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze. 8

6 CONTRIBUTORS DeDicateD to the DeDicateD silver arrows to the and silver their golden arrows era. and their golden era Marcus Willaschek ist Professor für Philosophie der Neuzeit an der Goethe-Universität Frankfurt, Philosoph und Mitglied des Exzellenzclusters Normative Ordnungen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Erkenntnistheorie und Metaphysik, Philosophische Methodologie, Willensfreiheit und Autonomie sowie Kant. Sein Beitrag zu EDITION: eine Auseinandersetzung mit dem Phänomen Zeit. 2 Anne-Marie Beckmann ist Kunsthistorikerin und seit 1999 Kuratorin der Art Collection Deutsche Börse. Dort ist sie zuständig für den Aufbau, die Präsentation und die Weiterentwicklung der Kunstsammlung. Im Rahmen ihrer Tätigkeit im Bereich Corporate Responsibility verantwortet sie darüber hinaus das gesamte Ausstellungsund Kulturförderprogramm der Gruppe Deutsche Börse. In EDITION stellt sie wichtige Bilder der Sammlung vor. 3 Professor Otfried Höffe las von 1992 bis zu seiner Emeritierung im September 2011 als Professor für Philosophie an der Universität Tübingen erhielt er den Bayrischen Literaturpreis (Karl-Vossler-Preis) für wissenschaftliche Darstellungen von literarischem Rang und ist seitdem auch ständiger Gastprofessor für Rechtsphilosophie an der Universität St. Gallen. Er schrieb zahlreiche Bücher über Ethik, Rechts-, Staats- und Wirtschaftsphilosophie sowie Kant und Aristoteles und ist Mitglied in der Nationalen Akademie der Wissenschaften (Leopoldina). Für EDITION machte er sich Gedanken über die Grundwerte unserer Gesellschaft. 4 SKH Prinz Leopold von Bayern, Jahrgang 1943, bekam als Zwölfjähriger ein Goggomobil geschenkt, das er auf öffentlichen Straßen nicht fahren durfte. Er trainierte seine Fahrkünste stattdessen im elterlichen Schlosspark sehr zum Leidwesen der Gärtner. Aber offenbar mit Erfolg: Insgesamt erzielte Prinz Leopold in seiner Karriere als Rennfahrer über 120 Siege. In EDITION blickt er zurück: auf eine Zeit, in der wunderschöne Kühlerfiguren noch selbstverständlich waren. 5 Jeffrey S. Kingston ist Anwalt und engagiert sich seit 37 Jahren gegen Firmen, die ein Monopol durchzusetzen versuchen. So war er zum Beispiel vor einigen Jahren Chefberater der Europäischen Kommission, als die gegen das Microsoft-Explorer-Monopol kämpfte. Heute arbeitet der passionierte Uhrensammler unter anderem als Chefredakteur des in der Schweiz erscheinenden Magazins Lettres Du Brassus und hat für EDITION die Geschichte eines ganz besonderen Weines aufgeschrieben. 6 Christian Schüle ist freier literarischer Autor. Mit Vorliebe widmet er sich gesellschaftlichen Metamorphosen, den Strukturen des kulturellen und politischen Wandels sind diese im mediterranen Raum zu erleben, freut er sich besonders. Den verantwortungsvollen Hedonismus der antiken Stoiker hält er ohnehin für die klügste Form der Lebensführung. Seine Essays, Feuilletons und Reportagen wurden mehrfach ausgezeichnet. Für EDITION recherchierte er die Geschichte der ersten Aktiengesellschaft der Welt. Ingenieur Chronograph Silberpfeil. Ref. 3785: Der Silberpfeil. Eine kompressoraufgeladene Ingenieur Legende, Chronograph die die Herzen Silberpfeil. von Ref. Rennsportenthusiasten 3785: Der Silberpfeil. höher Eine schlagen kompressoraufgeladene wie der Silberpfeil Legende, die Grossen die Preise die Herzen der 1930er- von lässt. So Rennsportenthusiasten Jahre prägte, trug die Ingenieur höher schlagen massgeblich lässt. So zu wie unserem der Silberpfeil heutigen die Ansehen Grossen bei. Preise Unsere der auf 1930er Jahre Stück prägte, limitierte trug Hommage die Ingenieur an die massgeblich Boliden ist also zu unserem kein Zufall: heutigen Im Edelstahlgehäuse Ansehen bei. Unsere der Chronograph auf Stück Silberpfeil limitierte treibt Hommage das Manufakturkaliber die Boliden ist also die kein Zufall: Im Edelstahlgehäuse der Chronograph Silberpfeil treibt das Manufakturkaliber die Zeiger auf dem mit Perlage geschmückten Zifferblatt an. Die Bodengravur eines Silberpfeil-Rennwagens auf vervollständigt dem mit Perlage den Tribut. geschmückten Ziffer- Zeiger blatt an. Die Bodengravur iwc. eines engineered Silberpfeil-Rennwagens vervollständigt den Tribut. for men. Limitierte Auflage von jeweils Exemplaren, iwc. engineered for men. Mechanisches IWC Manufakturchronographenwerk, Automatischer IWC Doppelklinkenaufzug, Datums- Limitierte Auflage von jeweils Exemplaren, anzeige, Flybackfunktion, Entspiegeltes Saphirglas, Mechanisches IWC Manufakturchronographenwerk, Wasserdicht 12 bar, Gehäusehöhe 14,5 mm, Automatischer IWC Doppelklinkenaufzug, Datums- Durchmesser 45 mm anzeige, Flybackfunktion, Entspiegeltes Saphirglas, Wasserdicht 12 bar, Gehäusehöhe 14,5 mm, Durchmesser 45 mm Gleiche Gene: IWC und Silberpfeil Gleiche Gene: IWC und Silberpfeil IWC Schaffhausen. Deutschland: Schweiz: Österreich: IWC Schaffhausen. Deutschland: Schweiz: Österreich:

7 WERTEBAROMETER KALENDER-ZEIT Die Zeit ist ein seltsames Ding. Kaum zu fassen, nur zu fühlen. So gibt es für eine Woche mit sieben Tagen keinen plausiblen Grund. Warum das so ist? Das Sonnenjahr ist schließlich auch kein genaues Vielfaches von sieben, der vollständige Phasenwechsel des Mondes ebenfalls nicht. Das hat man sich jedenfalls auch früher schon gedacht und öfter mal versucht, die Zahl der Wochentage zu ändern. Der französische Revolutionskalender von 1793 zum Beispiel zeigte die Wochen mit zehn Tagen an ( décade ). Allerdings kehrten die Franzosen schon 1802 wieder zu sieben Tagen zurück. Der sowjetische Kalender von 1930 wiederum sah die Fünftagewoche vor, weil Stalin zwecks größerer Planerfüllung die Wochenenden streichen ließ... Ein Jahr später waren es in Russland dann sechs Tage, ab 1940 wieder sieben Tage. Was die Zeit so alles mit sich machen lässt. Kaum zu fassen. Wert ist nicht gleich Wert. Das ist lange bekannt und in den Begriffen Primärtugenden und Sekundärtugenden wird das auch deutlich. Ehrlichkeit und echte Freundschaften werden beispielhaft als wichtige Werte bezeichnet. Toleranz und gegenseitige Achtung gehören ebenso dazu. Design und Architektur mag man ebenso dazuzählen. Denn sie sind wichtige Punkte der Gestaltung unseres Lebensumfeldes und gemeinsam für ein menschliches Zusammenleben in einer Gemeinschaft wichtig. Ein nicht hoch genug geschätzter Wert. Und wir wissen sehr wohl zu unterscheiden, was gut für uns ist oder krank macht. Und entgegen aller Behauptungen sind keineswegs unsere althergebrachten Werte und Normvorstellungen verschwunden. Sie sind in jedem von uns lebendig und jeder von uns bemüht sich darum, sich in seinem eigenen Leben an ihnen zu orientieren

8 Was sehen wir hier? Eines der größten Panoramabilder, das jemals vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen wurde. Das heißt: Genau genommen ist diese Aufnahme der Zentralregion des Carina-Nebels ein Mosaik aus 48 zusammengesetzten Bildern. Das für uns dabei kaum Begreifliche: Das Feuerwerk, das diese Bilder zeigen, begann vor rund drei Millionen Jahren, in einer Entfernung von 7500 Lichtjahren. Von der Erde aus betrachtet ist der Emissions-Nebel namens Carina er wurde 1751 vom französischen Astronomen Nicolas Louis de Lacaille auf seiner Reise zum Kap der Guten Hoffnung erstmals beschrieben trotz der großen Entfernung immer noch vier Mal größer als der Mond. Ständig entstehen und verlöschen junge Sterne. Ein Dutzend von ihnen weist gar die fünfzigbis hundertfache Masse unserer Sonne auf wie zum Beispiel der Stern Eta Carina, der ganz links im Bild zu sehen ist. Das Wort Feuerwerk ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen: Die Farbe Rot im Bild zeigt den in diesem Inferno umherschwirrenden Schwefel, Grün den Wasserstoff und Blau den Sauerstoff. Wenn Sie auch einmal weit in die Vergangenheit zurückblicken wollen, müssen Sie sich nur einen möglichst dunklen Punkt südlich des Äquators suchen. Das Meer am Kap ist immer noch ziemlich perfekt dafür

9 Ein Bild wie ein Fenster in die Zeit. Ein Rückblick. Eine Aufnahme aus einer Epoche, in der Glamour noch französisch ausgesprochen wurde und Tennis noch die weiße Mode war, Grand Hotels von den Reichen und Schönen frequentiert wurden, die sich hier vom Berühmtsein und Geldverdienen erholen, statt im Wettstreit um Nebensaison-Touristen zu liegen, und Statussymbole ein Vorbild an Eleganz waren, nicht protzig. Wie die Automobile, die obwohl unterschiedlichster Herkunft traut vereint vor dem Eingang des legendären Carlton-Hotels in Cannes parken: ein Peugeot 403 hinter einem amerikanischen Straßenkreuzer, dazwischen ein Mercedes 190 SL, natürlich als Cabrio. Schließlich sind wir in Cannes, an der berühmtesten Strandpromenade der Welt. Die verträumte Unschuld der Szenerie, der Hauch von Sommerfrische und großer Welt, muss verführerisch gewesen sein. Grace Kelly, die hier mit Cary Grant und Alfred Hitchcock einige Szenen für Über den Dächern von Nizza drehte und anschließend im Hotel ihren Fürst Rainier kennenlernte, scheint gerade aus dem Bild spaziert zu sein. Diese Aufnahme von 1958 stammt vom amerikanischen Fotografen Slim Aarons. Das Life-Magazin druckte seine Aufnahmen damals gerne, weil er den Lesern Zutritt zu einer elitären Welt verschaffte... Seine Beliebtheit belegt die ganz besondere Ehre, die Aaron zuteil wurde: In Das Fenster zum Hof (1954) nahm Alfred Hitchcock sein Appartement als Vorbild für die Filmwohnung. Photo by Slim Aarons/Hulton Archive/ 2013 Getty Images 16 17

10 imtaktvon MIKROSEKUNDEN Kaum etwas ist in der Finanzindustrie so wichtig wie schnelle Information und eine funktionierende IT-Infrastruktur. Hauke Stars, bei der Deutsche Börse AG verantwortlich für das IT- und Marktdaten-Geschäft, über Stabilität und Integrität unter High-Speed-Bedingungen. Frau Stars, welche Rolle spielt Geschwindigkeit in Ihrem Alltag? In meinem beruflichen Umfeld ist Geschwindigkeit ein Schlüssel zum Erfolg: Wir müssen den Veränderungen im Markt nicht nur schnell folgen können wir müssen sie antizipieren, aktuell zum Beispiel im Fall der anstehenden regulatorischen Veränderungen. Das Tempo der Veränderungen hat sich bereits in dem Jahr, seit ich bei der Deutschen Börse bin, spürbar erhöht, was uns und unsere Kunden vor große Herausforderungen stellt. Wir wollen daher Lösungen anbieten, die unseren Kunden angesichts dieser Herausforderungen Nutzen bringen. Dafür setzen wir auf moderne Technologie, und hier profitieren wir sicherlich von Geschwindigkeit der technologische Fortschritt gerade in der IT ermöglicht uns, immer bessere Lösungen in kürzerer Zeit umzusetzen und dies bei mindestens gleichbleibender Stabilität und Performance unserer Systeme. Geschwindigkeit ist ja gerade im Börsenumfeld zurzeit ein vieldiskutiertes Thema Stichwort Hochfrequenzhandel. Welchen Unterschied machen Millisekunden im Börsenhandel? Das kommt ganz auf den Investorentyp an. Privatinvestoren und Investoren mit mittel- bis langfristiger Ausrichtung achten eher auf die generelle Marktverfassung und orientieren sich an makroökonomischen Gegebenheiten. Ein anderer Investorentyp, die sogenannten Hochfrequenzhändler, setzt bei seinen Investments auf das Ausnutzen von kleinsten Preisunterschieden beispielsweise in einer Aktie, die an verschiedenen Börsen handelbar ist. Diese Preisunterschiede ergeben sich buchstäblich im Takt von Mikrosekunden hier zählt Geschwindigkeit. Letztlich erhöhen sich dadurch die Liquidität des Handels und die Effizienz im Ausgleich von Preisen. Unabhängig davon, wer an Börsen agiert, für alle sind Stabilität, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von essenzieller Bedeutung. Letztere liegt bei der Deutschen Börse seit Jahren bei 99,9 Prozent auf das Jahr gerechnet bedeutet das einen Ausfall von nur wenigen Sekunden. Unsere Netzwerkinfrastruktur erfüllt höchste Standards hinsichtlich Leistungskraft, Sicherheit und Service. Hauke Stars ist Mitglied des Vorstands der Deutsche Börse AG und dort verantwortlich für das IT- und Marktdaten- Geschäft sowie für die damit verbundenen Dienstleistungen. Die Informatik-Ingenieurin hat in Magdeburg, Berlin und England studiert. Bevor sie Ende 2012 zur Deutschen Börse wechselte, verantwortete Frau Stars das Geschäft von HP in der Schweiz

11 Dennoch wird die Befürchtung geäußert, dass zu hohe Geschwindigkeit zu Marktverzerrungen führen könnte. Lässt sich das ausschließen? Da ist mir wichtig, festzuhalten, dass dem Geschäftsmodell der Deutschen Börse Integrität zugrunde liegt, als Marktplatzbetreiber und auch als Bereitsteller von Informationen, beispielsweise mit unseren Indizes. Wir profitieren eben nur dann, wenn Objektivität und Transparenz gegeben sind und Interessenkonflikte ausgeschlossen werden können. Ein wesentlicher Faktor ist dabei abermals unsere zuverlässige Technologie, die allen Teilnehmern die gleichen Partizipationschancen garantiert. Zuverlässige Technologie ist auch dann die Lösung, wenn man Integritätsdefizite bei einzelnen Individuen vermutet. Die Handelsüberwachungsstelle verhindert auf Basis von State-of-the-art -Technologie, dass Einzelne ihren technologischen Vorteil zur Manipulation des Marktes ausnutzen können. Kann ein Mensch überhaupt noch von der Geschwindigkeit her im Aktienhandel mithalten? Das kann ich klar mit ja beantworten. Denn der Mensch ist und bleibt die letzte Instanz im Börsengeschehen. Er wird dabei von IT unterstützt, aber letztlich sind und bleiben es immer noch Menschen, die IT schaffen, weiterentwickeln und steuern. Wir leben in keiner I Robot -Welt, in der die Maschinen plötzlich zu Selbstbewusstsein gelangen eine schöne Science-Fiction-Idee, aber eben auch nicht mehr als das: Science Fiction. Dank schneller Computer und Netze gibt es heute eine Reihe von hochintelligenten Datenströmen und Softwarelösungen, die dem Einzelnen auch eine Menge Arbeit und Entscheidungen abnehmen doch dadurch wird der Spielraum menschlichen Handelns nicht enger, sondern weiter. Mehr noch: Die Services, die wir anbieten, tragen zur Agilität unserer Kunden bei. Wir helfen ihnen, ihre wirtschaftliche Schlagkraft zu verbessern und entlasten sie auch bei Investitionen in ihre Infrastruktur und den damit zusammenhängenden Innovations-, Betriebs- und Wartungsaufwendungen. Falls es dennoch einmal im Handel zu extremen Situationen kommt und der Börsenpreis für eine Aktie zu stark schwankt, greifen automatische Sicherungsmechanismen. Ergänzend agieren Mitarbeiter der Marktsteuerung und klären mit Marktteilnehmern die Situation. Der Mensch hat die Kontrolle über den Handel, kein Computer. Auch Technologie entwickelt sich rasend schnell welche strategischen Schwerpunkte setzt die Deutsche Börse AG in Ihrem Bereich? Wir haben im vergangenen Jahr unsere 7-Markets-Technologie eingeführt. Diese umfasst die Handelstechnologie T7, C7 steht für unser in diesem Jahr fertigwerdendes Clearingsystem, und N7 für unsere zentrale Netzwerkarchitektur. Im Bereich des Risikomanagements und in der Konnektivität setzen wir mittlerweile international neue Standards hinsichtlich Flexibilität und Leistungskraft. Unsere Infrastrukturtechnologie ist die Basis für eine erfolgreiche Implementierung unserer Gruppenstrategie und das nicht nur im Technologie-Segment. Zudem betreue ich noch einen zweiten Bereich innerhalb der Deutsche Börse AG: das Marktdaten- und Services-Geschäft. Wir sorgen dafür, dass die Akteure auf dem Finanzmarkt handlungsfähig bleiben und die Finanzmärkte sicher ihre dienende Rolle erfüllen können. Dies tun wir durch ein breites Portfolio an Services in den drei Wachstumsfeldern Informationen, Softwaredienstleistungen und Outsourcing. Wir bieten abonnierbare und lizenzierbare Dienstleistungen, oft unter Nutzung von Cloud-Technologien, entlasten so unsere Kunden von Investitionen und machen sie damit flexibler

12 Bleiben wir beim Thema Nachhaltigkeit: Die Deutsche Börse AG hat 2013 die Vortragsreihe Ethische Orientierung initiiert. Mit welchem Ziel? Nachhaltiges Wirtschaften ist gerade für Unternehmen, die im Fokus der Öffentlichkeit stehen, eine Grundvoraussetzung für Erfolg. Sie werben beispielsweise mit Green IT klären Sie uns auf! Viele wissen nicht, dass die Deutsche Börse AG nicht nur ein internationaler Marktplatzorganisator mit einem öffentlichen Mandat, sondern auch ein IT-Unternehmen ist. Unser Konzept der Green IT trägt diesem Geschäftsfokus in Form eines energieeffizienten IT-Managements Rechnung. Leitidee dabei ist die Erreichung höchstmöglicher operativer Effizienz. Das heißt, unser Ziel ist die optimierte Systemauslastung und die Reduktion von Reservesystemen, die im Notfall hochgefahren werden müssen beides natürlich im Rahmen der Möglichkeiten, die sich aus den Marktanforderungen hinsichtlich Sicherheit, Stabilität und Geschwindigkeit ergeben. Nur wenn beides gegeben ist Effizienz und Sicherheit wird Nachhaltigkeit wirklich. Die Deutsche Börse AG betreibt unter anderem auch Rechenzentren in Frankfurt. Können solche Einrichtungen überhaupt umweltschonend und nachhaltig betrieben werden? Das ist durchaus möglich und notwendig! Wie für alle unsere Geschäftsräume gilt auch für unsere Serverräume, den so genannten ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Zwei Beispiele: Unsere Rechenzentren wurden mit einem flexiblen und energiesparenden Profilsystem ausgestattet, das eine vollständige Trennung von kalter Zuluft und warmer Abluft ermöglicht. Zudem verzichten wir auf die Nutzung von Kupferfasern und setzen stattdessen auf energieeffiziente Glasfasern. Das sowie die Nutzung von Direktkühlung führt zu einer nachhaltigen Senkung des Stromverbrauchs, den wir zu 100 Prozent aus Wasserkraft beziehen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, einen Dialog zwischen Philosophie und Finanzwelt anzustoßen und so einen Reflexionsprozess über Werte in unserer Branche zu ermöglichen. Im Rahmen der jüngsten Krise der Finanzbranche sind immer wieder kleinere und größere Skandale in den Fokus der Medien geraten. Stichworte wie Zinsmanipulation, Managerboni, Risikogeschäft und Ähnliches haben in der Öffentlichkeit und in der Politik das Gefühl eines Werteverlusts hervorgerufen. So ist der Eindruck entstanden, die Akteure unseres Sektors seien allein an kurzfristigen Gewinnen und eigenen Vorteilen interessiert und vernachlässigten Werte wie Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit wirtschaftlichen Handelns. Gerade gegenüber regulierten Marktplatzbetreibern wie der Deutsche Börse AG ist dies aber eine ungerechtfertigte Anschuldigung. Tatsächlich sind regulierte Börsen nämlich nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung. Die Organisation von stabilen und integren Märkten ist die Grundlage unseres Geschäftsmodells. Das ist im gesellschaftlichen Interesse, aber auch im Interesse der Marktteilnehmer, unserer Kunden. Doch eine ethische Orientierung kann sich nicht allein auf ökonomische Werte wie finanzielle Nachhaltigkeit und Kundenwohl beschränken, sondern muss breiter ansetzen. Die Vortragsreihe Ethische Orientierung hatte das Ziel, eine theoretische Auseinandersetzung mit Themen wie Anstand, Fairness, Gerechtigkeit in die Praxis zu überführen und die Verbindung mit Finanzmärkten herzustellen. Die Deutsche Börse AG ist nicht nur ein deutsches Traditionsunternehmen, mit Wurzeln, die bis ins Jahr 1585 zurückreichen, sondern heute auch über Landesgrenzen hinweg tätig und bekannt. Als solches Unternehmen wollen wir auch in der Ethikdiskussion eine Vorbildfunktion einnehmen. Das gilt für unser Geschäft genauso wir für unser gesellschaftliches Handeln

13 WIE SCHNELL ÄNDERN SICH GRUND WERTE Um die Titelfrage beantworten zu können, muss man zuvor ihren Leitbegriff klären: Was ist ein Wert, insbesondere: Was ist ein Grundwert? Ursprünglich ist der Ausdruck Wert in der Wirtschaft beheimatet und bedeutet dort einen messbaren Preis, eine Kaufsumme. Im erweiterten Verständnis betrifft er Personen, Sachen und Zustände, die man positiv einschätzt, weil man sie für nützlich, angenehm, schön oder sogar für edel hält: Wert heißt, was in irgendeiner Weise, in sinnlich erlebbarer, in sozialer oder in geistiger Hinsicht, als gut gilt. Obwohl der Ausdruck Wert aus der Wirtschaftstheorie stammt, erliegt die Philosophie, namentlich die Ethik, sofern sie den Ausdruck verwendet, keiner Ökonomisierung. Werte bedeuten ihr Orientierungsstandards, die sagen, was wir im Denken und Handeln tatsächlich oder sinnvollerweise hoch schätzen. Namentlich unter den Grundwerten verstehen wir Kriterien für ein lebenswertes Leben, also Ziele, Zwecke und Einstellungen, für die es sich zu leben, gegebenenfalls sogar zu sterben lohnt. Wir pflegen unsere Zeit schnelllebig zu nennen und meinen eine sich beschleunigende Dynamik, mit der sich alles verändert: Was noch gestern galt, habe heute sein Recht verloren, und das heute Geltende sei schon morgen überholt. Man hüte sich jedoch vor übereilten Diagnosen. Wo trifft die Schnelllebigkeit denn zu? Zweifellos bei den Schlagzeilen der Medien, auch in der Mode. Text Otfried Höffe Ohne gewisse Werte kann keine Gesellschaft existieren. Aber welche Werte sind das? Und ändern sie sich im Laufe der Zeit? Ein Essay. Wie aber verhält es sich bei den Werten? Auch hier gibt es Veränderungen, gewiss. Offensichtliche Beispiele lassen sich aber nicht leicht finden. Und dort, wo sich die Wertschätzung ändert, erfolgt sie selten schnell. Nehmen wir als Beispiel funktionale Werte wie Konzentration und Pünktlichkeit, Ordnungsliebe, Disziplin und Fleiß. Es mag Zeiten geben, in denen man ihren Wert zu hoch, andere, in denen man ihn zu gering einschätzt. Und diese Zeiten lösen sich mal rascher, mal langsamer ab. Ob Individuen, Eltern und Lehrer, Arbeitgeber oder eine Gesellschaft: Wer von ihnen über Lebensklugheit verfügt, der lässt sich in seiner Wertschätzung aber nicht beirren. Und die Lebensklugheit ist selber ein Wert, ein pragmatischer, den funktionalen Werten überlegener Wert, der zu Recht in allen Zeiten und Kulturen hoch geschätzt wird. Hier kann von Veränderung ernsthaft keine Rede sein.? Wie verhält es sich bei den Werten, die den Grund dafür abgeben, dass andere Dinge einen Wert haben? Wie sieht es mit den Grundwerten aus? Nehmen wir als Beispiel die Tapferkeit. Als Bereitschaft, auch unter Inkaufnahme von Risiken Gefahren standzuhalten, wird sie über viele Jahrhunderte, sogar bis heute geschätzt. Allerdings hat sich der einschlägige Anwendungsbereich, die Art der maßgeblichen Gefahren, geändert. Nach den verheerenden Erfahrungen der beiden Weltkriege, also keineswegs sehr rasch, hat die militärische Tapferkeit zumal in Deutschland an Wertschätzung verloren. In anderen Bereichen, etwa in der Situation, dass gewaltbedrohten Personen zu helfen oder eine eigene Überzeugung auch unter Inkaufnahme erheblicher Nachteile zu verteidigen ist, kurz: Als Zivilcourage hat der Kern der Tapferkeit zweifellos seinen Wert nicht verloren. Ergänzen wir die Tapferkeit um die schon erwähnte Lebensklugheit bzw. Weisheit und fügen noch Besonnenheit und Gerechtigkeit hinzu, so erhalten wir das bekannte Quartett von Kardinaltugenden, die zweifellos über alle Stürme der Zeiten hinweg ihren Wert behalten haben. Trotzdem gab es selbst bei ihnen eine Veränderung, und zwar in Form einer Entmachtung. Sie fand allerdings nur indirekt statt: Als das Christentum drei neue Tugenden ins Spiel brachte, nämlich Glaube, Liebe und Hoffnung, blieben Besonnenheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Lebensklugheit bzw. Weisheit hoch geschätzt. Keineswegs über Nacht, sondern in einem sehr langen Prozess überholten aber die drei christlichen Tugenden das säkulare Quartett der Kardinaltugenden und setzten sich an die Spitze der Wertschätzung. In einem vermutlich noch längeren Prozess, also noch einmal langsamer, hat das Christentum in Europa an Wertschätzung verloren. Zumindest eine der christlichen Tugenden, die Liebe, lebt aber, jetzt als Solidarität, Hilfsbereitschaft und Wohltätigkeit, bei allen in Wertschätzung fort. Anders sieht es bei der Wertschätzung des eigenen Gemeinwesens aus. Gehörte man nicht zu einer verfemten Minderheit, so stand Patriotismus bzw. Vaterlandsliebe hoch im Kurs. Deren Steigerung zu einem fremdenfeindlichen Nationalismus konnte unter den einschlägigen Umständen rasch erfolgen, setzte sich dann fest und war in seiner Gewaltbereitschaft selten zu bremsen. Die blutige Erfahrung des Zweiten Weltkrieges führte aber in den Eliten Westeuropas zu einer schnellen Entwertung, die bald größere Bevölkerungsteile erfasste. In den anderen Ländern fand sie aber kaum so deutlich wie in Deutschland statt. Und mancherorts findet eine erstaunlich starke Renationalisierung statt

14 Eine pauschale Antwort erlaubt die Titelfrage also nicht. Ein weiteres Beispiel für einen Wertewandel bietet die Habgier. Seit Altägypten, mithin über Jahrtausende in so gut wie allen Kulturen als Laster verpönt, findet im Laufe der Neuzeit eine tiefgreifende Veränderung statt. Ehemals als Laster diskreditiert, wird sie zu einem normativ neutralen Interesse. Nicht selten wandelt sich die Habgier sogar zu einem lobenswerten Geschäftssinn. Der entsprechende Mentalitätswandel erfolgte aber erneut nicht schnell, sondern im Laufe mehrerer Generationen. Seit Neuerem und jetzt schneller kommt es zu einer Gegenbewegung. Ob die entsprechende Entwertung der Gier, die sich ja nicht nur auf Hab und Gut, sondern auch auf Lob und Anerkennung richtet, wirkungsmächtig wird, ist abzuwarten. Und als Neu-Gier bleibt sie der Menschheit hoffentlich erhalten. Einem Wertewandel sperren sich auch die grundlegenden Wertebereiche jedes Gemeinwesens. Beginnen wir mit den ökonomischen Werten: Selbst in konstitutionellen Demokratien wollen die Menschen zunächst einmal überleben, überdies sicher und angenehm leben. Die erforderlichen Güter fliegen ihnen aber nicht wie im Schlaraffenland ( Narrenland ) als gebratene Tauben zu. Deshalb braucht es die Arbeit, die freilich viele scheuen. Überdies erfolgt sie angesichts knapper Ressourcen, einschließlich der knappen Ressource Zeit, nicht zuletzt in Konkurrenz. Die entsprechende Wirtschafts- und Arbeitswelt begründet die ökonomische Dimension von Werten. Auf der personalen Seite gehören dazu Arbeitswille und Leistungsbereitschaft, einschließlich Fleiß, Pünktlichkeit und Ordnungsliebe. In der hocharbeitsteiligen, zugleich hochspezialisierten Berufswelt braucht es zusätzlich ein erhebliches Maß an Kooperationsfähigkeit und interkultureller Sensibilität. Und vorab bedarf es der Bereitschaft, eine auf dem Arbeitsmarkt chancenreiche Berufskompetenz zu erwerben und immer wieder fortzubilden. Erkennt man zusätzlich den Wert der Gleichheit und Fairness an, damit nicht Trittbrettfahrer des Wirtschaftens nur die anderen arbeiten lassen, so erhält schon die ökonomische Dimension einen Gerechtigkeitsrang. Und als haushälterischer Umgang mit jeder Art von Ressourcen ist das Wirtschaften überall gefragt und in den angedeuteten Werten bis heute geschätzt. Allenfalls findet eine gewisse Entmachtung statt, hinter der freilich der Wert Lebensklugheit steht: Gegen ein Übergewicht der Arbeitswelt wünschen immer mehr Nachwuchskräfte hinreichend Zeit für ihr Privatleben. Dabei erhalten alte Werte wie Familienleben und Freundschaften mehr Gewicht. Einen zweiten Bereich bilden die politischen Werte : Solange Menschen denselben Lebensraum miteinander teilen, brauchen sie für ihr Zusammenleben gemeinsame Werte. An deren Spitze stehen, erneut zeiten- und kulturenübergreifend, Friede und Gerechtigkeit. Deren Grundvoraussetzungen, ein demokratischer Rechts- und Verfassungsstaat, ist zumindest in unseren Breiten als politischer Grundwert anerkannt und gegen Veränderung renitent. Allenfalls ist unter dem Stichwort der partizipatorischen Demokratie deren Hochschätzung noch im Wert gestiegen. Ebenfalls gestiegen sind die Ansprüche an einen weiteren politischen, überdies sozialen Wert, an die Achtung andersartiger Anschauungen und Handlungsweisen, also die Toleranz. Früher oft nur eine passive Toleranz, die den anderen und das andere bloß gnädig duldet, hat sie sich, erneut nur langsam, zur aktiven Toleranz der Anerkennung anderer als gleichberechtigter Personen fortentwickelt. Wie die nordamerikanische Unabhängigkeitserklärung mit dem pursuit of happiness erklärt, billigen wir mittlerweile selbst im Bereich von Partnerschaft jedem das Recht zu, nach eigenem Wunsch und Willen sein Glück zu suchen. Zeiten der Globalisierung verlangen, die Sorge für das eigene Gemeinwesen um kosmopolitische oder Weltbürgerwerte zu ergänzen. Diese Werte erhalten seit einiger Zeit zunehmendes Gewicht. Mehr und mehr Menschen fühlen sich durchaus in ihrem Gemeinwesen wohl und schotten sich trotzdem nicht national ab. Denn täglich erleben sie eine wirtschaftliche und politische, überdies kulturelle und wissenschaftliche Verflechtung. Sie denken an Hunger und Armut, die in vielen Teilen der Welt herrschen; sie denken an die globale Ausbeutung der natürlichen Rohstoffe und an die zunehmende Bedrohung der Atmosphäre; und im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen sie dagegen anzukämpfen. Und vor allem im elektronischen Weltnetz ist ihnen ein Gutteil von Weltbürgertum, leider einschließlich der negativen Seite, der Bedrohung ihrer Privatsphäre, längst selbstverständlich geworden. Ein aufgeklärter Weltbürger hält das eigene Gemeinwesen, auch seine Großregion, etwa Europa, für wichtig, aber nicht für alles in der Welt. In diesem Sinn richtet er seine Bürgerwerte von Recht, Gerechtigkeit und Gemeinsinn zunächst auf das eigene Gemeinwesen. Gegen die größere Perspektive aufgeschlossen, weitet er aber sein Engagement zunächst auf seine Großregion, bei uns also auf Europa und schließlich auf die Weltordnung aus. Damit lässt sich für die Titelfrage eine fraglos vorläufige Bilanz ziehen : Dreierlei haben die Beispiele gezeigt: dass die Titelfrage keine pauschale Antwort erlaubt; dass der Kern vieler Werte sich nicht ändert; und dass die Veränderung der Kernhülle alles andere als schnell, nämlich langsam oder sogar sehr langsam erfolgt. Kurz: Zu unserer schnelllebigen Zeit bietet also die Welt der Werte ein klares Gegenbild

15 SPUREN DER ZEIT 1991 HEINRICH v. PIERER Der deutsche Manager war von Vorstandsvorsitzender und von 2005 bis zum 25. April 2007 Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens AG. Text Günther Fischer Fotos Herlinde Koelbl Was macht Macht mit Menschen, die an der Spitze angekommen sind? Stimmt es, dass Macht korrumpiert, besessen, süchtig, sexy und härter macht? Sind schmale und verkniffene Lippen die logische Folge? Die Fotografin Herlinde Koelbl hat Politiker und Wirtschaftsbosse jahrelang beobachtet und fotografiert. Das Ergebnis : faszinierende Aufnahmen. Blättern Sie einfach um! Es war eines der spannendsten Projekte der letzten Jahre: Spuren der Macht machte sich Herlinde Koebl mit Fotoapparat, Tonbandgerät und Videokamera auf, um 15 Politiker und Wirtschaftsbosse acht Jahre lang zu begleiten, um zu beobachten, wie sie sich privat und im Amt verändern. Unter ihnen: Angela Merkel, Joschka Fischer, Gerhard Schröder, Peter Gauweiler, Heinrich von Pierer. Die Fragen, die Herlinde Koelbl stellte, waren im Grunde einfacher Natur: Welche Spuren hinterlässt Macht? Wie entwickelt sich ein Mensch? Wie bewältigt er Krisen, wie geht er mit Machtverlust um? Und kann man die Geschehnisse in den Gesichtern der Betroffenen ablesen? Das Ergebnis verblüfft. Ein Wirtschaftsboss wie Heinrich von Pierer zum Beispiel, einst als Mr. Siemens verklärt, bewegte sich als Entscheidungsträger der Wirtschaft offenbar in einem weitaus geschützteren Raum als Politiker, die permanent der Öffentlichkeit ausgesetzt sind. Er muss nicht wiedergewählt werden, muss nicht seine Person verkaufen, sondern nur Zahlen. Vielleicht hat sich Pierer auch deswegen am wenigsten verändert. Wie anders dagegen Politiker: Angela Merkel, einst fast mädchenhaft lächelnd, mutiert zur Machttaktikerin mit hängenden und scharf ins Gesicht eingeschnittenen Mundwinkeln. Joschka Fischers Körper-Yo- Yo erst dünn, dann dick, dann wieder dünn ist kaum nachzuvollziehen. Auf dem Foto von 1998 wirkt er geradezu abgeklärt. Gerhard Schröder wiederum sieht auf der Aufnahme von 2006, also ein Jahr nach seiner verlorenen letzten Wahl, fast spitzbübisch drein, während die staatsmännische Attitüde in den Jahren zuvor doch etwas aufgesetzt wirkt. Peter Gauweiler wiederum gab preis, nach dem Machtverlust gehe man auf Entzug wie beim Rauchen oder Trinken. Herlinde Koelbl: Spuren der Macht. Die Verwandlung des Menschen durch das Amt. Eine Langzeitstudie (Knesebeck Verlag) 28 29

16 JOSCHKA FISCHER 1985 trat der Politiker der Grünen als Turnschuh-Minister in Hessen erstmals in eine Regierung ein. Von 1998 bis 2005 amtierte er als Außenminister und Vizekanzler in der Regierung Schröder zog er sich aus der Politik zurück

17 PETER GAUWEILER Der CSU-Politiker war von 1990 bis 1994 Bayerischer Staatsminister für Landesentwicklung und Umweltschutz und ist heute stellvertretender CSU-Vorsitzender unter Horst Seehofer GERHARD SCHRÖDER Der ehemalige Politiker der SPD war von 1990 bis 1998 Ministerpräsident des Landes Niedersachen und von Oktober 1998 bis November 2005 der siebte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

18 ANGELA MERKEL Die CDU-Politikerin wurde noch in der DDR zur Physikerin ausgebildet. Von 1991 bis 1994 war sie Bundesministerin für Frauen und Jugend im Kabinett Kohl IV und von 1994 bis 1998 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett Kohl V. Seit 2005 amtiert sie als Bundeskanzlerin sie ist die erste Frau in der deutschen Geschichte, die dieses Amt innehat

19 Z VON EITLOSEM W ERT KUNST i n UNTERNEHMEN Text Anne-Marie Beckmann, Sebastian Knoll, Andrea Treber Die Gruppe Deutsche Börse begann 1999 mit dem Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Fotografie. Heute ist die Art Collection Deutsche Börse Teil des gruppenweiten Corporate Responsibility Engagements und umfasst mehr als Arbeiten von rund 100 internationalen Künstlern. Die Art Collection Deutsche Börse umfasst vielfältige Themen zeitgenössischer Kunst. Die Motive reichen von Landschaften und Architektur über Innenräume und Großstadtszenerien bis zu Porträts. Konzeptionell arbeitende Künstler, die die herkömmliche Anwendung fotografischer Techniken überschreiten, um mithilfe digitaler Bearbeitung neue Bildwelten zu schaffen, finden sich in der Sammlung ebenso wieder wie Vertreter der klassischen Fotografie. So vielfältig wie ihre Themen sind auch die Generationen der in der Sammlung vertretenen Künstler. Einflussreiche Größen der zeitgenössischen Fotografie wie Stephen Shore, Bernd und Hilla Becher und ihre Schüler treten in einen Dialog mit den Positionen junger Fotokünstler, darunter Pieter Hugo, Beate Gütschow, Geert Goiris oder Tobias Zielony. Ergänzt wird die Art Collection durch umfangreiche Werkgruppen der Dokumentar- und Reportagefotografie, wie sie Barbara Klemm, Sebastião Salgado oder die kürzlich verstorbene Anja Niedringhaus repräsentieren. Von jedem Künstler der Sammlung werden mehrere Arbeiten erworben, sodass seine persönliche Bildsprache sichtbar wird. Nahezu alle Werke der Sammlung sind dauerhaft in den Gebäuden der Deutschen Börse ausgestellt, vor allem an den Hauptstandorten des Unternehmens in Frankfurt/Eschborn, Luxemburg und Prag. Neuerwerbungen und regelmäßige Umhängungen schaffen immer wieder spannende Konstellationen innerhalb des Sammlungskörpers und damit eine stets lebendige Präsentation der Art Collection. In der Unternehmenssammlung spiegeln sich Werte wider, welche die Gruppe Deutsche Börse auch als Ganzes prägen: Kreativität, Engagement und Innovation. Als Teil der Unternehmenskultur prägen sie die Arbeitsumgebung unserer Mitarbeiter und geben den Gebäuden ein individuelles Gesicht. Zwei großzügige Ausstellungsflächen bieten in The Cube eine eindrucksvolle, öffentlich zugängliche Plattform nicht nur für die ständige Sammlung, sondern auch für Sonderausstellungen. Mehrmals im Jahr lädt die Deutsche Börse hier zu Vernissagen. Temporäre Ausstellungen ergänzen die Präsentation der Art Collection. Thematische Sonderausstellungen mit ausgewählten Positionen aus der Sammlung finden sich in diesem Programm ebenso wieder wie Präsentationen junger Nachwuchstalente, die nicht Teil der Sammlung sind, oder Ausstellungen im Rahmen der Kulturförderinitiativen der Gruppe Deutsche Börse wie der renommierte Deutsche Börse Photography Prize. Roland Wirtz begibt sich in seinen Arbeiten zu den Ursprüngen des Mediums Fotografie und wendet dasselbe Verfahren an wie Henry Fox Talbot, der Erfinder der Negativtechnik, im Jahr 1839: die Kalotypie. Dabei wird mittels einer eigens konstruierten Kamera mit Silbernitrat und Kaliumjodid beschichtetes Papier bis zu zwei Stunden belichtet. Seine Motive Landschaften und Architektur dienen als Schauplatz für den fotografischen Schaffensprozess. Die Bilder sind abstrakt, Form und Fläche gewinnen an Bedeutung. Entsprechend wachsen die Formate bis hin zum aktuellen Negativformat 100 x 100 cm. In dieser fast vergessenen Technik entdeckt Roland Wirtz erstaunliche künstlerische Möglichkeiten. Die manuell angefertigten, ein Quadratmeter großen Kontaktprints zeigen nicht nur ästhetisch reizvolle Spuren des fotografischen Verfahrens, sie geben die Objekte auch unmittelbar und unverfälscht wieder. Roland Wirtz wurde 1959 in Köln geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin. Roland Wirtz Barcelona, Carrer Milans, x 100 cm Copyright: Roland Wirtz 36 37

20 Mit dem Thema Börse hat sich Andreas Gursky erstmals 1990 beschäftigt, lange bevor breite Anlegerschichten in Deutschland die Aktie entdeckten. Den Fotografen interessieren die zeittypische Qualität und Ästhetik der Börsen und die Menschen, die sich dort versammeln. Die technischen Neuerungen der frühen neunziger Jahre machen es ihm möglich, seine Bildideen in extrem großem Format umzusetzen. Per Doppelbelichtung versucht er, ein möglichst lebendiges Abbild der kleinteiligen Komplexität des Geschehens zu schaffen. Der analytisch-kühle Blick des stilbildenden Künstlerpaares Bernd und Hilla Becher bleibt auch im Werk ihres Schülers unverkennbar. Andreas Gursky wurde 1955 in Leipzig geboren. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf. Andreas Gursky Chicago Board of Trade II, x 335 cm VG Bild-Kunst, Bonn 2014 Courtesy: Sprüth Magers Berlin London; Copyright: Andreas Gursky 38 39

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