Bachelorthemen im Sommersemester 2010

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1 Prof. Dr. Knut Haase 27. Januar 2010 Institut für Wirtschaft und Verkehr Professur für BWL, insbesondere Verkehrsbetriebslehre und Logistik Technische Universität Dresden Bachelorthemen im Sommersemester 2010 Allgemeines: Eine Konkretisierung der nachfolgend aufgeführten Themen erfolgt in Abstimmung mit dem Betreuer. Themenvergabe: Die Themenvergabe erfolgt am 23. Februar 2010 per . Eine Anmeldung mit Themenwünschen erfolgt bis zum 5. Februar per an Herrn Klier Dazu sind Präferenzen anzugeben (z.b. eine Reihenfolge der angebotenen Themen). Alle Verfasser von Bachelorabeiten am Lehrstuhl registrieren sich auf der Lehrstuhlhomepage für den Newsletter zum Bachelorkolloquium. Eigene Themenwünsche: Bezüglich eigener Themenwünsche, die (z.b. im Rahmen oder im Anschluss an ein Praktikum) evtl. auch zusammen mit einem Unternehmen geschrieben werden sollen, ist bis zum 5. Februar 2010 eine an das Sekretariat mit Begründung der Themenstellung zu senden. Daraus sollten die Relevanz und der wissenschaftliche Anspruch des Themas sowie die Möglichkeit adäquater unternehmensseitiger Betreuung deutlich werden. Bei beteiligten Unternehmen ist die Weiterverwertung von Daten zu Forschungszwecken über die Bachelorarbeit hinaus zu klären. Auf Basis dieser Erläuterungen wird eine Fallentscheidung über die Betreuung durch den Lehrstuhl getroffen. Ein Anspruch auf Betreuung eines eigenen Themas besteht nicht. Bearbeitungszeiten: Die Bearbeitungszeit beträgt 16 Wochen ab dem offiziellen Anmeldetermin (Ausgabetag). Ein einheitlicher Anmeldetermin existiert nicht. Mehrfachvergabe: Vereinzelte werden bei Bedarf und mit evtl. Verfeinerungen der Themenstellung mehrfach vergeben. 1

2 1. Die Bedeutung des Feeder-Verkehrs für den Hamburger Hafen Nähere Angaben durch Betreuer Betreuer: Prof. Dr. Knut Haase 2. Die Bedeutung des Kombinierten Verkehrs für den Hamburger Hafen Nähere Angaben durch Betreuer Betreuer: Prof. Dr. Knut Haase 3. Empirische Datenerhebung und -Analyse zum Dresdner Sozialticket Evaluation des Dresdner Sozialtickets Koordinierung der Befragung Auswertung von Befragungsdaten Datenanalyse 4. Open Street Map (OSM) und GRASS-GIS Einlesen von OSM-Daten in GRASS-GIS Verwendung diverser netzwerkanalytischer Werkzeuge 5. Aufbereitung von Geo- und Sachdaten für die Mena-Ebene, Saudi Arabien Nähere Angaben durch den Betreuer 2

3 6. Empirische Datenerhebung und -Analyse zur Verkehrsmittelwahl in Dresden Theoretische Einordnung Koordinierung der Befragung Schätzung eines Multinomialen Logit- Modells (MNL) Segmentierung nach demographischen Faktoren (z.b. Schüler, Rentner) sowie nach Wegzweck ( z.b. Arbeit, Bildung, Einkauf) Unterstützung bei der Einführung in die Schätzsoftware (BIOGEME) durch Betreuer Betreuer: Michael Klier 7. Outsourcing von Zollanmeldungen sowie der vor- und nachgelagerten Tätigkeiten Untersuchung von Varianten der veränderten Zollorganistion im Unternehmen sowie der Entstehung von Competence Center, Custom Division und Zentralabteilungen Zoll Untersuchung der Vergabe von Aufgaben an Dritte Untersuchung der zollrechtlichen Aufgabenübernahme bzw. Vertretungsverhältnisse Reduzierung des zollrechtlichen Aufwands durch die Anwendung der Lieferbedingungen DDU und DDP Empirische Untersuchung zur Zollorganisation ausgewählter Unternehmen 3

4 8. Konsequenzen der Veränderung von Bewilligungsvoraussetzungen für Inaber von Bewilligungen von vereinfachten Verfahren zur Überführung von Waren in den zoll- und steuerrechtlich freien Verkehr zum Erarbeitung der Bewilligungskriterien Untersuchung der betroffenen zollrechtlichen Vereinfachungen Untersuchung des Vorgehens bei vom Anmelder als Bewilligungsinhaber ausgelagerten Dienstleistungen Untersuchung der Betroffenheit von Datenübertragungsdienstleistern im ATLAS-System Durchführung einer empirischen Untersuchung hinsichtlich vorhandener zollrechtlicher Vereinfachungen sowie der Vorbereitung auf die geänderte Situation 9. Zoll- und Exportkontrollmanagement in den logistischen Phasen des Güterflusses Erklärung der Phasen des Güterflusses Untersuchung möglicher Zollverfahren nach Zollkodex (alt) und Zollkodex (modern) Erarbeitung der Übergänge unter Berücksichtigung der Zollverfahren Möglichkeiten der Abgabenaussetzung und Abgabeneliminierung der Zollverfahren Erarbeitung der Besonderheiten in der Beschaffungs- und Retrologistik Einarbeitung der speziellen Abfertigungsformen von Rückwaren und Erprobungswaren zur Abgabenaussetzung Zielstellung ist die Erarbeitung einer Handlungsanleitung für Unternehmen. Der Fokus soll dabei auf die Varianten der Abgabenaussetzung bzw. Abgabenreduzierung gelegt werden. Dabei sind die Unumgänglichkeitsprinzipien der Zollanmeldung zum freien Verkehr mit Abgabenentrichtung mit zu benennen. Es ist herauszuarbeiten ob branchenbezogene Aussagen getroffen werden können, die einer Weiterbearbeitung bedürfen. 4

5 10. Die Zollwertrelevanz und Zollwertberechnung bei der Besteuerung und Verzollung von Ingenieursleistungen und das Aufzeigen von Alternativen zur Zollwertreduzierung Erklärung der Zollwertzusammensetzung Darstellung der Zollwertberechnung Erarbeitung der Bestandteile von Ingenieursleistungen Untersuchung der Besteuerung von Ingenieursleistungen ohne Warenbezug Untersuchung der Besteuerung und Verzollung von Ingenieursleistungen mit Warenbezug 3 Fälle eines deutschen Luftfrachtunternehmens werden vorgegeben Zielstellung ist die Erarbeitung einer Übersicht in den Zollwert einzubeziehender Ingenieursleistungen mit Warenbezug und die Vorgabe zur Vertragsgestaltung für Unternehmen mit Ingenieursleistungsvergabe an Drittländer mit Bezug zur Wareneinfuhr in die EU. Die Fallbeispiele eines deutschen Luftfahrtunternehmens werden vorgegeben und berechnet. 5

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