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1 TOTAL RECALL The Evolution of Memory cover Zukunftsfestival der nächsten Generation ARS ELECTRONICA 2013 Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft Linz, Do. 5. Mo. 9. September

2 ARS ELECTRONICA FESTIVAL 2013 Organization / Veranstalter Ars Electronica Linz GmbH is a company of the city of Linz. Ars Electronica Linz GmbH ist ein Unternehmen der Stadt Linz. Cooperation Partners / Kooperationspartner Lentos Kunstmuseum Linz Kunstuniversität Linz Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Tabakfabrik Linz afo architekturforum oberösterreich MAERZ Mariendom Linz KIAVE Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem Hamidrasha Art School, Beit Berl College H.I.T Holon Institute of Technology Kibbutzim College of Art & Education, Tel Aviv Shenkar College of Engineering and Design, Ramat Gan Media Innovation Lab (milab), IDC Herzliya Musrara School, Jerusalem Neri Bloomfield School of Design and Education, Haifa Hadassah Academic College, Jerusalem College of Management Academic Studies (COMAS) FH Oberösterreich Campus Hagenberg Diakoniewerk Japan Media Arts Festival ikono.tv Ministry of Culture, Republic of China (Taiwan) 中 華 民 國 文 化 部 The Association of the Visual Arts in Taiwan (AVAT) SideBySide Studio e.v. La Maison Laurentine Ministry of Foreign Affairs, Republic of China (Taiwan) 中 華 民 國 外 交 部 Quanta Arts Foundation MEGA Museum of Electronic Games & Art Austria Game Jam, Verein für Innovative Unterhaltungssoftware Andranik Ghalustians, Bildschirmsprünge Kinderfreunde Oberösterreich LIFEtool gemeinnützige GmbH LEGO REHA SERVICE GmbH Ars Electronica receives support from / Ars Electronica wird unterstützt von: Stadt Linz Land Oberösterreich Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung voestalpine bfi Hutchison 3 Linz AG Mercedes-Benz SSI Schäfer Shop Liwest

3 Ars Electronica receives support from / Ars Electronica wird unterstützt von: Sparkasse OÖ Wirtschaftskammer OÖ Ton + Bild ÖBB OÖ Nachrichten Kronen Zeitung Ö1 FM4 Standard Arte Smurfit Kappa Casino Linz Japan Foundation EU-Japan Fest Japan Commitee Quanta Arts Foundation Messe Linz LIVA NTS Trotec Screenteam Fachverband der Film- und Musikindustrie Kuka Studiolab European Union Botschaft des Staates Israel 7th Framework Programme Diakoniewerk Pro Helvetia Mondriaan Fonds Sampad Jugend in Aktion PH Oberösterreich Rotes Kreuz A N ERSTER STELLE Cordial USP Triple A Phoenics Sony DADC Akademie des österreichischen Films Xailabs satis&fy SysEleven Vöslauer Go Pro Additional Support: KulturKontakt Austria, Cubus

4 ARs Electronica 2013 Inhaltsübersicht ARS ELECTRONICA 2013 Ars Electronica Gala 28 Zukunftsfestival der nächsten Meinungsvertreter 72 Curatorial Statement 4 EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCEs Wir sind hier 7 Am Flohmarkt/At the Flea Market 8 Ars Electronica Gala 9 Ars Electronica Quarter Night 9 Große Konzertnacht / Big Concert Night 10 The Aural-Memory-Machine 11 The Memory of Le sacre du printemps 11 Huang Yi & KUKA 12 Resonate 13 Your-Cosmos 13 Digital Quarter Century_ShelTeR 14 Ars Electronica Music Day 14 Electronic Theater 16 OK Night 16 Nightline 16 u19 CREATE YOUR WORLD Zukunftsfestival der nächsten Generation: Events 17 voestalpine Klangwolke: Bruckner lebt!/bruckner lives! 18 CONFERENCES, LECTURES, WORKSHops TOTAL RECALL Symposium 19 Schwindende Erinnerungen: Demenz/ Vanishing Memories: Dementia 22 The Future Rock Show 22 Expanded Digital Animation 23 Pixelspaces Conference 23 FabLab Workshops 24 u19 CREATE YOUR WORLD Zukunftsfestival der nächsten Generation: Open Labs 24 International Partners 25 Der Österreichische Film 25 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 PreisträgerInnen/Winners 26 CyberArts Prix Foren 34 Prix Ars Electronica Digital Musics in Concert 34 u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica 34 u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica Ceremony 34 [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant 35 Prix Ars Electronica Residency Award 36 Ars Electronica Animation Festival 37 Electronic Theater 38 EXHIBITIONS TOTAL RECALL Exhibition 39 CyberArts u19 CREATE YOUR WORLD Zukunftsfestival der nächsten Generation: Exhibitions 44 Featured Artist: HR Giger 46 Projekt Genesis /Project Genesis 48 Campus Exhibition 49 Schizophrenia Taiwan Japan Media Arts Festival 51 Wie eine zweite Natur/ Like a Second Nature 52 Geminoid HI-4 52 GeoPulse 53 people_scans 54 Connecting Cities 54 Sphaerae 55 Gesichter in der MatriX 55 Architektur und Klang/ Architecture and Sound 56 maerzwärts 56 ARS ELECTRONICA Game Jam 57 Ludic Memento 57 Retro/per/spektiven 58 u19 CREATE YOUR WORLD Generation 58 Deep Space 58 BIENENSTOCK / BEE HIVE 59 DEEP SPACE LIVE HR Giger s World 60 Elysian Fields 60 Mind Games 60 Voices of Aliveness 60 3-D-Gehirn/3-D Brain 61 Weitere Präsentationen/ Additional Presentations 61 u19 CREATE YOUR WORLD ZUKUNFTSFESTIVAL DER NÄCHSTEN GENERATION u19 CREATE YOUR WORLD ZUKUNFTSFESTIVAL DER NÄCHSTEN GENERATION EXHIBITIONS u19 CREATE YOUR WORLD Exhibit 64 Gamelab Exhibit 65 Young Animations 65 Layers of the City 66 Gobal Sounds 66 Woran erinnert dich das Souvenir? / What does Souvenir remind you of? 67 Paseo Project Mini 67 Bad Trip 68 u19 CREATE YOUR WORLD ZUKUNFTSFESTIVAL DER NÄCHSTEN GENERATION OPEN LABS Utopia Stadt deiner Zukunft 68 Nobody Is Perfect 69 Buildasound 69 Fly Doo 70 Game Lab 70 Endlich be-greifbar: Weltraum 71 Marketing für gute Nachrichten 71 KNIT YOURSELF 72 Circus Lumineszenz Playground 73 u19 mobil 73 Soilution Erde mit Zukunft 73 Biogas für Burkina Faso 74 LICHT:LAB 75 MagicShifter 75 Action Cam Festival 76 Jam Session Einkochen 76 OTELO Drone Zone 77 ImproTheater: Flüchtige Momente/ erinnern vergessen 77 Lehmbackofen 78 Nähküche u19 mobil relaunch 79 NeXt Generation News 79 Nachrichten aus der Zukunft 80 FM4 auf der Ars Electronica 80 TOTAL RESET 80 World Map Archive 81 u19 CREATE YOUR WORLD ZUKUNFTSFESTIVAL DER NÄCHSTEN GENERATION EVEnts u19 CREATE YOUR WORLD Warm-up 81 BLINDgehen SEHENDführen 82 Fly Doo Show 83 Circus Lumineszenz 83 u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica Ceremony 84 u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica Forum 84 Ars 84 u19 CREATE YOUR WORLD Recall 85 u19 CREATE YOUR WORLD ZUKUNFTSFESTIVAL DER NÄCHSTEN GENERATION GASTRO Espressomobil 85 Die Lebensmittelschule Wie geht s, was ist s und wo kommt s her? 85 ARS ELECTRONICA 2013 Publications 86 Credits & Imprint 86

5 Gerfried Stocker, Christine Schöpf TOTAL RECALL The Evolution of Memory Vom 5. bis 9. September stehen eines der größten Geheimnisse der Wissenschaft und eine der größten technischen Herausforderungen im Mittelpunkt der Ars Electronica 2013: Erinnerung und ihre Speicherung was ist Erinnerung, wie entsteht Gedächtnis und wie geht es verloren? In der Natur, in der Technologie, in der Zukunft. Unter dem Titel TOTAL RECALL begibt sich die Ars Electronica 2013 auf die Suche nach dem perfekten Gedächtnis, befragt HirnforscherInnen und ComputerwissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und PhilosophInnen nach ihren Zugängen, neuesten Erkenntnissen und Interpretationen, nach ihren Plänen und Visionen für eine Zukunft, in der wir alles speichern können. Erinnern Doch wie erforscht man das Erinnern und wie weit verstehen wir es überhaupt schon? Was ist Konnektomforschung und was ein Jennifer-Aniston-Neuron? Wie entsteht Erinnerung in unserem Gehirn und wie geht sie verloren? Gibt es Aussicht, Demenz und Alzheimer einst heilen oder zumindest verhindern zu können? Wie steht es mit der Erfüllung des schon so lange ausstehenden Versprechens, das menschliche Gehirn nachzubilden und künstliche Intelligenz zu schaffen? Welche Techniken sind die Zukunft der Datenspeicherung? Werden wir die unvorstellbaren Mengen an Information jemals wieder auswerten können? Und was passiert, wenn es plötzlich keinen Strom mehr gibt? Wenn wir künstliche Intelligenz zustande bringen, was fangen wir dann damit an, und mit welchen Fernsehsendungen werden sich diese künstlichen Intelligenzen die Zeit vertreiben? Wenn alles über uns gespeichert und verknüpft wird und von jedem jederzeit abrufbar ist, welche Gesellschaft wird daraus entstehen? Wem gehören dann all diese Erinnerungen und wer wird damit viel Geld verdienen? und vergessen Wird es ein Menschenrecht auf Vergessen geben? Welche Erinnerungspolitik werden wir pflegen? Welches sind die aktuellen Projekte und Visionen, um das menschliche Kulturerbe zu speichern und für die Nachwelt zu erhalten, welche Methoden werden in Zukunft dafür zum Einsatz kommen? Kann man eine verlässliche Speicherung nicht nur für Jahrhunderte, sondern für Jahrtausende überhaupt bewerkstelligen, und warum wollen wir das eigentlich? Zahlenspiele und Vergleiche Das ist ein Byte: acht Kombinationen von 0 und 1 erlauben 256 verschiedene Kombinationen. Damit kann man in diesem Fall die Zahl 65 darstellen und ihr den Buchstaben A zuordnen. Mit dieser seit dem 3. Jahrhundert bekannten binären Darstellung kann jede Information einfach und effizient in digitalen Schaltkreisen gespeichert werden solcher Bytes ergeben ein Megabyte und das aufzuschreiben, würde bereits Zeichen nötig machen. Mit einer durchschnittlichen Schriftgröße, wie sie für diesen Text verwendet wird, bringt man etwa Zeichen auf eine DIN-A4-Seite und würde somit Seiten dafür benötigen aber das wäre gerade mal 1 MB, also viel weniger als jedes Handyfoto an Speicherplatz benötigt, bzw. gerade mal 6 Sekunden Musik von einer CD. 6 MB groß waren die Programme, die bei IBM für die Mondlandung geschrieben wurden ( the most complex software ever written ) das ist so viel, wie gerade einmal zwei Schnappschüsse mit einem modernen Smartphone. Informationsexplosion Das menschliche Genom repräsentiert eine Datenmenge von 800 MB. Die Teile davon, die uns Menschen voneinander unterscheiden, kann man mit ein wenig Geschick auf 4 MB unterbringen. Die Menge an Daten, die von der Menschheit bis dato gespeichert wurden (also nicht bloß erzeugt, sondern gespeichert und nach wie vor abrufbar, und ja, inklusive der noch erhaltenen Schrifttafeln), wird auf 2,7 Zettabyte geschätzt. Es erübrigt sich wohl darauf hinzuweisen, dass weniger als ein Prozent davon nicht digital sind. 2,7 Zettabyte, das ist dann die Zahl mit 21 Nullen dran und mit den DIN-A4-Seiten, die man für den Ausdruck dieser Daten benötigen würde, könnte man unsere Erde 500 Mal einwickeln. Videos für 6 Millionen Jahre 2007 waren es noch 295 Exabyte Datenvolumen, 2010 berichtete man vom Überschreiten der 1-Zettabyte-Grenze und bis 2015 schätzt man ein Anwachsen auf 8 Zettabyte. Und bis 2016 werden so viele Videos pro Monat im Netz zirkulieren, dass man 6 Millionen Jahre bräuchte, um sie zu sehen. Dann werden allein in diesem Jahr so viele Daten durchs Internet laufen, wie bislang überhaupt jemals gespeichert wurden. Mit den neuesten Möglichkeiten der Biotechnologie ist es bereits erfolgreich gelungen, digitale Informationen in DNA abzuspeichern. Damit lassen sich in Zukunft 100 Millionen Stunden HD-Videomaterial in einer einzigen Tasse DNA speichern. Doch was tun wir mit all diesen Daten und was unterscheidet gespeicherte Daten von Erinnerung, von Gedächtnis? Was ist eigentlich Gedächtnis, wie funktionieren neuronale Netzwerke, von den einfachsten Lebensformen bis zum Superhirn des Homo sapiens? Ein perfektes Gedächtnis Das perfekte Gedächtnis der Natur ist die DNA, mit der sie sich nicht nur selbst repliziert, sondern auch weiterentwickelt. Aber ist nicht letztlich jedes Wasserstoffatom ein hundertprozentig exaktes und abrufbares Gedächtnis, in dem der Moment kurz nach dem Urknall (vor Jahren, glauben die WissenschaftlerInnen) festgehalten ist, als das Universum erstmals so weit abgekühlt war, dass sich die Elementarteilchen zu Atomen zusammenfinden konnten und alles begann Form anzunehmen? Oder ist doch erst die Sprache der Grundstein für die Weitergabe von Wissen und die Bewahrung von Erinnerung? Recording, unser technischer Begriff für das Aufzeichnen von Informationen, kommt von den zwei Silben re und cor und erinnert daran, dass man einst glaubte, die Erinnerungen wären in unserem Herzen gespeichert eventuell eine hilfreiche Assoziation, wenn es immer mehr darum geht zu entscheiden, was uns aus der unendlichen Datenflut tatsächlich interessieren, berühren soll. Doch wo sitzt Erinnerung nun wirklich? Wir wissen es nicht. Erinnerungskonstrukte Von Ronald Reagan weiß man, dass er in seinem Wahlkampf 1980 immer wieder mit großer Überzeugung ein Kriegserlebnis geschildert hat, das aber, obwohl er selbst anscheinend fest daran glaubte, bloß die Handlung eines Hollywoodfilms war, die er für sich verinnerlicht und zu seiner Erinnerung gemacht hatte. WissenschaftlerInnen haben mittlerweile mit vielen Experimenten nachgewiesen, dass unsere Erinnerungen alles andere als objektive Aufzeichnungen des tatsächlich Geschehenen sind. Demnach auch nicht etwas, das abgelegt ist wie ein Buch in einem Regal, sondern jedes Mal wieder ein in Echtzeit entstehendes Konstrukt unseres Gehirns. Das Gehirn spielt also nicht die Rolle einer Lagerstätte oder gar des Bewusstseins selbst. Vielmehr ist das Gehirn der Verbindungspunkt zwischen dem Individuum und seinem Umfeld, und aus den Prozessen dieser Verbindung entstehen Erinnerung und Bewusstsein andauernd neu. One of science s most coveted secrets and one of humankind s greatest technological challenges will occupy the focal point of the next Ars Electronica Festival September 5-9, 2013: memory and its storage. What is remembrance? How is information saved to memory and how is it lost in nature, in technology, in the future? TOTAL RECALL is the theme of Ars Electronica 2013, a search for the perfect memory. We ll ask neuroscientists and computer engineers, artists and philosophers about their approaches, about the latest finding and their interpretations of them, and about their plans and visions of a future in which we ll be able to save everything to memory. But just how does one go about performing research on r ecollection, and how much progress have we made? What s connectome research, and what in the world is a Jennifer Aniston neuron? How is a memory formed in the human brain and how is it lost? Are there prospects of someday being able to heal or even prevent dementia and Alzheimer s disease? The future of data storage How far have we come in finally delivering on the promise of mapping the human brain and creating artificial intelligence? What techniques will dominate the future of data storage? Will we ever be able to reevaluate the vast quantities of information we re generating? And what happens when, suddenly, there s no more electricity? When we do succeed in developing artificial intelligence, what will we actually do with it, and what TV shows will these artificial intelligences spend their spare time watching? When everything about us is saved to memory, interlinked and accessible to everyone 24/7, what sort of society will be the upshot of this? And to whom will all these memories then belong, and who will be earning a fortune with them? A right to forget? Will forgetting be a human right someday? Which policies of remembrance will we institute and enforce? 4 5

6 EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES Wir sind hier What are the most important current projects and visions to save humankind s cultural heritage and to conserve it for posterity? What methods will be used in the future to accomplish this? Is it possible to implement a storage method that s reliable not just for centuries but for millennia, and why do we actually want to do this? A few facts & figures and comparisons This is a byte: eight combinations of 0 and 1 yield 256 permutations. This one, for instance, represents the number 65 and is ascribed to the letter A. This binary method of expression one that s been known since the 3rd century is a simple, efficient means of storing any type of information in digital circuits. There are 1,048,576 such bytes in a megabyte. Writing a megabyte of text takes no fewer than 8,388,608 keystrokes. With an average-sized font (like the one you re reading now), you can get about 5,500 characters onto a standard A4 page, so printing out that text would take 1,525 pages. And that s all of 1 MB, which is much less than any cell phone photo and no more than six seconds of music on a CD. Data explosion 6 MB was the size of the programs written at IBM for the moon landing ( the most complex software ever written ), and thus the equivalent of two snapshots taken by a modern smartphone. The human genome constitutes 800 MB of data; a clever programmer could express the portions that differentiate individual humans from one another in 4 MB. The quantity of data that humankind has stored to memory so far (i.e. not just created but saved to some medium that still makes it accessible, and yes, including the clay tablets that are still around) is estimated at 2.7 zettabytes, and of course it goes without saying that less than 1% of it is in non-digital form. 2.7 zettabytes has 21 zeroes on the end; connecting the sheets of standard paper needed to print it out would produce a band that could be wrapped around the world 500 times. Videos for 6 million years In 2007, the number was a mere 295 exabytes; the breakthrough of the 1 zettabyte mark is reported to have occurred in 2010; and the prognosis for 2015 is 8 zettabytes. By 2016, there ll be so many videos put online every month that it would take 6 million years to view them, and the amount of data put online in that year alone will exceed the total amount stored to date. The latest methods in biotechnology have already successfully been used to store digital information in DNA. This will make it possible to store 100 million hours of high-definition videos in a single cup of DNA. But what are we going to do with all this data, and what differentiates saved data from remembrance, from memory? What is memory, actually? How do neuronal networks function from the simplest forms of life to the super-brain of Homo sapiens? A perfect memory Nature s perfect memory is DNA, which it uses not only for selfreplication but also for evolution. But isn t every hydrogen atom ultimately a 100% exact and perfectly accessible memory that preserves the moment immediately after the Big Bang (380,000 years ago, scientists say) when the universe had cooled down sufficiently so that elementary particles could coalesce into atoms and everything began to take shape? Or perhaps it s the case that language is the basis for the transmission of knowledge and the preservation of memory? Creative memory Recording, our term for registering information, comes from two syllables, re and cor, and thus reminds us that people used to believe that we preserved memories in our heart. This might be a helpful association as we increasingly face the decision of what among this endless deluge of data actually interests or moves us. But where exactly is recollection located now? We don t know. There s a story told about Ronald Reagan that during his 1980 presidential campaign he related with complete conviction a wartime experience that, although he seemed to have believed that it had really happened, turns out to have been merely the plot of a Hollywood film that he had internalized and made into a reminiscence. In numerous experiments, scientists have proved that our memories are anything but objective recordings of events that actually occurred. Accordingly, they re not something that s been put away for future reference like a book on a shelf, but rather a construction repeatedly regenerated in real time in our brain. Thus, the brain doesn t play the role of a repository or even of consciousness itself; rather, it s the interface between the individual and his/her environment, and memory and consciousness are constantly being created anew from the processes of this connection. Gerfried Stocker, Christine Schöpf Direktorium Ars Electronica / Directors of the Ars Electronica Festival Wie dem Ars Electronica Festival 2013 selbst geht auch seiner Eröffnung in Gestalt der Live-Performance Wir sind hier in der Tabakfabrik Linz ein ausgedehnter Entstehungsprozess voraus. Seit Mitte Juli ist die Website Dreh- und Angelpunkt des crossmedialen Kunstprojekts, das der Künstler, Universitätslehrer und Softwareunternehmer Salvatore Vanasco (IT/DE) initiiert hat. Gegen Überwachung Nach und nach veröffentlichen Vanasco und seine zahlreichen Mitstreiter- Innen hier die Themen des Projekts, stellen sie zur Diskussion und berichten über laufende Aktionen. Wir sind hier richtet sich an all jene, die gegen Vorratsdatenspeicherung, PRISM und die vielen anderen Spielarten digitaler Überwachung und Zensur ihre Stimme erheben wollen und die damit verbundene Hoffnungslosigkeit, aber auch Gleichgültigkeit nicht länger hinnehmen möchten. Ein Gefühl des Unbehagens Wohin Überwachung und Zensur führen können, daran erinnern die ProtagonistInnen bei der Festivaleröffnung: Wer teilnimmt, wird schnell von einem unbestimmten Gefühl des Unbehagens erfasst, und das ist Absicht. Überwachungskameras, die einzelne BesucherInnen ins Visier nehmen, säumen den Platz. Auch andere Details deuten darauf hin, dass hier alles unter strikter Beobachtung steht. Und mitten auf dem Platz: eine Statue aus Datenträgern. Was wohl mit ihr geschehen wird? 80 Jahre nach der Bücherverbrennung Plötzlich beginnen maskierte Gestalten, sich in die Menge zu drängen und sie in mehrere Gruppen aufzuteilen. Die Musik, zunächst bekannte Hits aus vergangenen Jahrzehnten, wird zum ohrenbetäubenden Lärm. Ein kleines Mädchen, dessen Gesicht groß auf der Leinwand erscheint, fängt an einen Text vorzutragen. Wir werden an die Bücherverbrennung erinnert, der am 10. Mai 1933 mitten in Berlin rund Bände zum Opfer fielen und im Lauf der Performance unter Mitwirkung der Quadrocopter-Flotte des Ars Electronica Futurelab wird auf gefährliche Tendenzen in der gegenwärtigen Kontrollgesellschaft aufmerksam gemacht. Laut werden Neben dem Mitdiskutieren gibt es noch andere Möglichkeiten, sich vorab in das Projekt einzubringen, wie etwa den Wir-sind-hier-Chor: Jede und jeder ist eingeladen, einen kurzen Auszug aus Bertolt Brechts Gedicht Gegen Verführung (1925) einzulesen und in Form eines kurzen Videos auf die Projektwebsite zu stellen. Alle Stimmen zusammen bilden jenen Chor, der bei der Inszenierung in der Linzer Tabakfabrik erstmals erklingt. Darüber hinaus suchen die ProjektmacherInnen nach den Klängen der Zerstörung von Kultur vom Krachen einer Abrissbirne über das Knistern verbrennenden Papiers bis zum Piepen einer Error-Meldung. Aus all diesen Sounds erarbeitet der Komponist FM Einheit (DE) Teile des Soundtracks für die Live-Performance in Linz. Like the 2013 Ars Electronica Festival itself, a long gestation period has also preceded Wir sind hier (We Are Here), the live performance in Linz s Tabakfabrik that will kick off this year s conclave. Since mid-july, the website has been the hub of the cross-medial art project launched by artist, university instructor and software entrepreneur Salvatore Vanasco (IT/DE). Opposition to Surveillance Here, Vanasco and his numerous cohorts have been publishing the project s themes, putting them up for discussion and providing updates about ongoing actions. The target audience of Wir sind hier is people who oppose the government s data retention efforts, PRISM and the many other forms of digital surveillance and censorship, and people who refuse to yield to the sense of hopelessness and the indifference that come with this territory. A Feeling of Uneasiness The festival s opening ceremony will also call to mind what surveillance and censorship can lead to. Attendees will quickly be overcome by a vague feeling of apprehension and this is utterly intentional. Surveillance cameras keeping an eye on everyone present dot the perimeter. Other details also strongly suggest that these proceedings are under total surveillance. And in the middle of the courtyard: a statue made of data storage media. What s up with this? 6 7

7 EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES Felix Ostrowski (DE), Bilgehan Öziş (TR), Laszlo Puskas (DE), Rafa Quinonero Figuerda (ES), Ludwig Seyfarth (DE), Rolf Wolkenstein (DE), Cornelia Wunderlich (DE), Laura Zidda (IT) Ars Electronica Quarter Night 80 Years after the First Nazi Book Burnings Suddenly, masked figures intrude into the assembled throng and begin dividing people up into groups. The music, familiar oldies at first, turns into earsplitting noise. A little girl, her face displayed on a jumbo-format screen, begins reading a text aloud. We are reminded of the book burning on May 10, 1933, when an estimated 20,000 volumes went up in flames in the middle of Berlin. And over the course of the performance including a fly-by of the Ars Electronica Futurelab s quadcopter swarm we are made cognizant in no uncertain terms of dangerous tendencies in today s control-oriented society. GET LOUD Another way to get involved is by joining the Wir-sind-hier chorus. All are invited to read a short excerpt from Bertolt Brecht s 1925 poem Gegen Verführung (Against Seduction) and upload their words in the form of a short video to the project website. Together, these many voices will form a chorus whose debut will also be part of the show at the Tabakfabrik. The project producers are also endeavoring to capture the sounds of the destruction of a culture from the impact of a wrecking ball to the crackling of burning paper and the electronic beep of an error message. Composer FM Einheit (DE) will use them as part of the soundtrack of the live show in Linz. Mit/with Jovica Aleksis (DE), Francesca Amdurer (USA), Gözen Atila (TR), Ulé Barcelos (PT), Dominik Berg (DE), Matti Casper Blunck (DE), Rica Blunck (DE), Yoko Gretel Blunck (DE), Claudius Brodmann (DE), Matthias David (DE), Elisa de Paolis (IT), Daniela Dibelius (DE), FM Einheit (DE), Stephanie Geiger (DE), Marcus Jäger (DE), Craig Johnson (NZ), Johannes Kirschner (DE), Traute Kühlers (DE), Jan Lachenmayer (DE), Sybille Luhmann (NL), Andy Müller-Maguhn (DE), Timo Maier (DE), Jürgen Mertens (DE), Steffen Neubauer (DE), Kien Nguyen (DE), Do/Thu :30 Tabakfabrik Linz Am Flohmarkt / At the Flea Market Ohne großes Aufheben darum zu machen, mischt sich die Ars Electronica in das bunte Treiben auf dem traditionellen Linzer Flohmarkt am Samstagvormittag. Unscheinbar reiht sich das Festival in dieses Kabinett zeithistorischer Alltagskultur ein, wo Artefakte und Devotionalien von gestern und vorgestern zu haben sind. Das eigenwillige Sortiment, das die Ars-Electronica-VerkäuferInnen auf den Tischen ausbreiten, will als springlebendiger und bissiger Floh verstanden werden. Den gilt es am Festivalsamstag auf dem Hauptplatz aufzuspüren und unter dem Brennglas der geschärften Aufmerksamkeit näher in Augenschein zu nehmen. Without making a big deal about it, Ars Electronica is joining in the vibrant hustle & bustle at Linz s traditional Saturday morning flea market. The Festival aims to keep a low profile in this colorful showcase of the culture of everyday life in bygone days, amidst the buyers and sellers of artifacts and memorabilia from yesterday and yesteryear. The odd assortment of merchandise that the Ars Electronica sales force will be hawking is meant as a flea that s got a lot of jump and bite in it. On Festival Saturday on Linz s Main Square, you can go through the whole lot with a fine-tooth comb. Sa/Sat :00 14:00 Hauptplatz Ars Electronica Gala Galaabend mit der Verleihung der Goldenen Nicas an die PreisträgerInnen des Prix Ars Electronica An evening at which the Golden Nica statuettes are bestowed upon the Prix Ars Electronica prizewinners. Siehe Seite/see page 28 Fr/Fri :30 Brucknerhaus, Großer Saal Ein abwechslungsreiches und dichtes Programm macht am Freitag das Ars Electronica Center und das umgebende Ars Electronica Quarter zum Gravitationszentrum des Festivals. Das FabLab bietet mit dem Candlescape- und dem Hyperform-Workshop die ersten von vielen kurzweilige Arbeitsstunden. Am Nachmittag finden in der luftigen Kunst-Kuppel Sphæræ Performances von KünstlerInnen wie Mariska de Groot (NL), Dieter Vandoren (NL) und Paul Prudence (UK) statt. Im Studio des Ars Electronica Futurelab lockt eine Weltpremiere: die erste öffentliche Aufführung der crossmedialen Tanzperformance Resonate. Aakash Odedra (UK) und Lewis Major (AU) haben sie mit Unterstützung des Ars Electronica Futurelab entwickelt und einen Weg gefunden, die Sprachwahrnehmung von Menschen mit Legasthenie in Audiovisionen und Bewegung zu übersetzen. Programm für junge Leute Geballtes Programm bietet auch das u19 CREATE YOUR WORLD Zukunftsfestival der nächsten Generation in der u19 CREATE YOUR WORLD Festivalstadt an der Donau. Beispielsweise mit dem u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica-Schwerpunkt am Freitag. Die Akademie des Österreichischen Films (AT) lädt am Nachmittag zu einer hochkarätigen Gesprächsrunde über die Zugänge junger MediengestalterInnen zum alten Medium Film, die der Schauspieler und Regisseur Karl Markovics (AT) moderiert. Für Erfrischungen dazwischen bieten sich das Espressomobil und die u19 CREATE YOUR WORLD-Gastro an. Highlights bei Deep Space Live Hochmusikalisch und hochakrobatisch zugleich ist das Gastspiel von Dennis Russell Davies (US/AT) und Maki Namekawa (JP/AT), die mit der Aufführung von Strawinskys Le sacre du printemps in der Fassung für Klavier zu vier Händen für den ersten Höhepunkt im Deep Space sorgen. Dort lockt der Campus Hagenberg der Fachhochschule OÖ (AT) unter dem Titel Mind Games in die virtuellen Welten zweier interaktiver Installationen. Ein Kosmos für sich ist HR Giger s World, der sich am Abend im Deep Space auftut. HR Giger (CH), Featured Artist der Ars Electronica 2013, führt persönlich mit Kurator Andreas Hirsch (AT) durch seine künstlerische Welt, die sich in noch nie dagewesener Weise in ultrahochaufgelösten Gigapixelbildern auftut. Linz Istanbul Linz Nach Einbruch der Dunkelheit schaltet die Connecting-Cities-Fassadenprojektion Connecting Monsters die Medienfassade des Ars Electronica Center mit einer digitalen Wall auf dem Beshiktas-Platz in Istanbul (TR) synchron. Die bis in die Morgenstunden dauernde Ars Electronica Nightline 2013 bestreiten Camila Fuchs (UK) und Anna Leiser (AT). A heavily diversified and jam-packed program will make the Ars Electronica Center and the surrounding Ars Electronica Quarter the center of gravity of the festival on Friday. Candlescape and Hyperform will be the first of several fascinating workshops in FabLab. In the afternoon, the airy art dome Sphæræ features performances by artists like Mariska de Groot (NL), Dieter Vandoren (NL) und Paul Prudence (UK). The Ars Electronica Futurelab s studio is hosting the world premiere of the crossmedia dance performance Resonate by Aakash Odedra (UK) and Lewis Major (AU). With the Futurelab s support, they found a way to translate the verbal perceptions of people with legasthenia into audiovisual terms and movements. Program for Young People There s lots happening at the u19 CREATE YOUR WORLD Future Festival of the Next Generation in the u19 CREATE YOUR WORLD s Danube-side festival village for instance the u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica focus on Friday. The Austrian Film Academy (AT) invites you to a round-table featuring prominent participants discussing young media designers approaches to the medium of film. Actor/director Karl Markovics (AT) will moderate. For refreshments right on site, head for the Espressomobil and the u19 CREATE YOUR WORLD-Gastro. Highlights at Deep Space Live The manual acrobatics of Dennis Russell Davies (US/AT) and Maki Namekawa (JP/AT) performing Stravinsky s version of The Rite of Spring for four hands on the piano will be the first of this year s highlights in Deep Space. Students at the Upper Austrian University of Applied Sciences Hagenberg Campus (AT) will install two virtual, interactive worlds entitled Mind Games. A cosmos in its own right, HR Giger s World opens in Deep Space after dark, appropriately enough. HR Giger (CH), featured artist at Ars Electronica 2013, will join curator Andreas Hirsch (AT) for an excursion through his artistic universe, depicted as never before in ultrahigh-definition, gigapixel images. Linz Istanbul Linz After sunset, the Connecting Cities façade projection coalition will simultaneously screen Connecting Monsters on the Ars Electronica Center s media façade and a digital wall on Beşiktaş Square in Istanbul (TR). The Ars Electronica Nightline 2013 hosted by Camila Fuchs (UK) and Anna Leiser (AT) will run into the wee hours. Fr/Fri Ars Electronica Quarter 8 9

8 EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES Große Konzertnacht / Big Concert Night The Aural-Memory-Machine Wolfgang Fadi Dorninger (AT) Wolfgang Fadi Dorningers Aural-Memory-Machine ist eine achtkanalige Soundinstallation für die (Festival)BesucherInnen des Linzer Mariendoms. Denn sie sind es, die ohne musikalische oder technische Vorkenntnisse darauf spielen. Dabei ist nichts weiter zu tun, als mittels Midi-Keyboard an einem von acht Terminals im Dom einen beliebigen Text einzugeben. In Echtzeit steuert der Text Field Recordings Aufzeichnungen der akustischen Umwelt an, die in einzelne Themenkreise abgegrenzt sind. Bis zu acht KlanggestalterInnen können so miteinander das Potenzial der Aural-Memory-Machine ausloten. Nächtliches Konzert Abschließender Höhepunkt ist ein nächtliches Konzert von Wolfgang Fadi Dorninger mit Petra Anlanger (AT), Richard Eigner (AT), Georg Edlinger (AT), Volker Kagerer (AT) und Domorganist Wolfgang Kreuzhuber (AT). Sie benutzen dabei dasselbe Instrumentarium wie das Publium, spielen aber ein vorgegebenes Repertoire: ausgewählte Texte aus dem Ars-Electronica-Katalog. Orchestermusik und digitale Klänge einerseits, Live-Elektronik und Visualisierungen andererseits: Seit 2002 sind das die programmatischen Pole der Großen Konzertnacht von Ars Electronica Festival, Brucknerhaus Linz und Bruckner Orchester Linz. Zur Ouvertüre erklingt Acoustic Time Travel des Prix Ars Electronica Bill Fontana (US), gefolgt von Radiologic des Duos Carl Stone (US) und Gil Kuno (JP). Anschließend führt das Bruckner Orchester Linz unter Dennis Russell Davies (US/AT) nach dem kurzen Filmausschnitt Welcome Transients von Ernie Kovacs (US) die 10. Sinfonie von Philip Glass (US) und im Lauf des Abends Requies von Luciano Berio (IT) sowie mit dem Vibrafon- Solisten David Friedman (US) By the Reflecting Pool von Leah Muir (US) auf. Zwischenspiel in der Austellung In der TOTAL RECALL Exhibition sind anschließend Performances von Yuri Suzuki (JP), Keith Lam (HK) and Michelle Ngai (TW) zu erleben. Sie stellen ihre dort präsentierten Arbeiten persönlich vor und bespielen ihre Installationen The Sound of the Earth und Device Playing: Cassette Recorder (II). Eine Österreich-Premiere ist die AV-Produktion Ye Shanghai von Roberto Paci DalÒ (IT) über das jüdische Ghetto in Shanghai während und nach dem 2. Weltkrieg. Das elektronische Finale bestreiten re-lay (Tobias Ehrhardt, AT) & 19 hertz (Emanuel Jauk, AT) mit cut.repeat sowie Daito Manabe und Satoru Higa (JP). Die Visualisierungen zu den Orchesterstücken kommen von Arístides García (ES) und Andreas Koller (AT/UK), die musikalische Gestaltung der Umbaupausen übernimmt das MFRedman Collective (AT/DE). Orchestral music and digital sounds, on one hand; live electronics and visualizations on the other since 2002, these have limned the program of the Ars Electronica Festival s Big Concert Night produced jointly with the Brucknerhaus and the Bruckner Orchester. The overture is Acoustic Time Travel by Prix Ars Electronica CERN prizewinner Bill Fontana (US), followed by Radiologic by the duo of Carl Stone (US) and Gil Kuno (JP). Next up is a short film, Welcome Transients von Ernie Kovacs (US). Then, the Bruckner Orchester Linz conducted by Dennis Russell Davies (US/ AT) will perform the 10th Symphony by Philip Glass (US). The program continues with Requies by Luciano Berio (IT) and a performance by AEC Bruckner Orchester Linz and vibraphone soloist David Friedman (US) of By the Reflecting Pool by Leah Muir (US). Intermezzo in the Exhibition The TOTAL RECALL exhibition will then be the setting of performances by Yuri Suzuki (JP), Keith Lam (HK) and Michelle Ngai (TW). They will personally present their works on display there and musically accompany the installations The Sound of the Earth and Device Playing: Cassette Recorder (II). Making its Austrian debut is Ye Shanghai, an audiovisual production by Roberto Paci Dalò (IT) about the Jewish ghetto in Shanghai during and after World War II. The electronic finale stars re-lay (Tobias Ehrhardt, AT) & 19 hertz (Emanuel Jauk, AT) with cut.repeat as well as Daito Manabe and Satoru Higa (JP). The accompanying visualizations are by Arístides García (ES) and Andreas Koller (AT/UK). Music during the breaks is performed by MFRedman Collective (AT/DE). So/Sun ab/from 19:00 LENTOS Kunstmuseum Linz, Brucknerhaus Wolfgang Fadi Dorninger s Aural Memory Machine is an eightchannel sound installation. Festivalgoers and other visitors to Linz s St. Mary s Cathedral with or without a musical background or technical skills are the ones who play it. All they have to do is enter any text they want using a Midi keyboard at one of eight terminals on site. In real time, the texts launch field recordings of the acoustic surroundings, which are grouped into various thematic clusters. Up to eight sound designers can simultaneously explore the potential of the Aural Memory Machine. Nightly Concert The culminating highlight is a nightly concert by Wolfgang Fadi Dorninger and Petra Anlanger (AT), Richard Eigner (AT), Georg Edlinger (AT), Volker Kagerer (AT) and Wolfgang Kreuzhuber (AT), in which they use the same instruments as visitors but play a predetermined repertoire: selected texts from the Ars Electronica Catalog. Sa/Sat :00 17:00, 20:00 23:00, Concert: 23:00 24:00 Mariendom AEC, Robertba The Memory of Le sacre du printemps Dennis Russell Davies (US/AT), Maki Namekawa (JP/AT) Mit der Zerstörung der alten Welt kokettierend, sorgte die Uraufführung von IIgor Strawinskys Le sacre du printemps für einen handfesten Skandal. Aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums dieses bahnbrechenden Ereignisses nehmen sich Dennis Russell Davies und Maki Namekawa im Deep Space der Fassung für Klavier zu vier Händen an. Sie erfordert eine akrobatische Spitzenleistung des Duos und zeigt den rhythmischen Furor des Stücks viel deutlicher als die Orchesterfassung. Rasende Finger Die Dramatik dieses körperlichen Schauspiels ist eine fast unüberbietbare visuelle Attraktion. Sie ist das mit Actioncams eingefangene Leitmotiv der Echtzeit-Visualisierung des Konzerts, die darüber hinaus aus historischem Bildmaterial der Library of Congress und aus digitalen Grafiken besteht, die direkt aus einem Bösendorfer-Computerflügel gesteuert werden. With its uninhibited and unmistakable suggestions of the destruction of the Old World, the Paris premiere of Igor Stravinsky s Le Sacre du printemps was a scandal of epic proportions. To mark the 100th anniversary of this milestone in music history, Dennis Russell Davies and Maki Namekawa will play the version for four hands on the piano in Deep Space. It demands a masterful nothing less than acrobatic performance by the duo, and displays the rhythmic furor of the piece much more clearly than the orchestral version

9 EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES ist, wie mein Gesicht im Spiegel zu betrachten. Ich lasse KUKA meine Bewegungen imitieren und lerne umgekehrt von ihm. Ich bringe mich dazu, selbst wie eine Maschine zu tanzen. Resonate Your-Cosmos Racing Fingers The drama of this physical performance is a consummate visual attraction. This raw material captured by Actioncam is simultaneously the leitmotif for the real-time visualizations of the concert. It will be accompanied by historical images from the Library of Congress and digital graphics produced directly from the Bösendorfer grand piano on stage. Fr/Fri :30 So/Sun :30 Mo/Mon :30 Ars Electronica Center, Deep Space Mit Unterstützung von/supported by Bösendorfer Zählkarten ab einer Stunde vor Beginn im Ars Electronica Center, Infodesk/Free Tickets one hour in advance at Ars Electronica Center, Infodesk Huang Yi & KUKA Ever since he was young, dancer, choreographer and inventor Huang Yi (TW) has been interested in the relationship you could even say partnership between humans and robots. He integrates photography, videos and mechanical elements into his pieces, which blend dance, a diversified visual world, technology and machines into choreographies in which both form and content go far beyond the conventional repertoire of the performing arts. Huang Yi thinks of himself as a dancing instrument. The continuous movements in his pieces correspond to the flow of data. Dancing Like a Machine In the prizewinning thirty-minute performance entitled Huang Yi & KUKA, Huang Yi s dance partner is a robot produced by the German manufacturer KUKA: Dancing face to face with a KUKA robot is like looking at my face in a mirror. I make KUKA mimic my movements, and I learn from him. I make myself dance like a machine. Termine siehe Timetable/For dates see timetable Tabakfabrik Linz Ars Electronica Gala Fr/Fri :30 Brucknerhaus, Großer Saal Mit Unterstützung von/supported by KUKA In Zusammenarbeit mit/in cooperaton with Quanta Arts Foundation Aakash Odedra (UK), Lewis Major (AU) Mit einem spannenden Anliegen haben sich der Tänzer Aakash Odedra (UK) und der Choreograf Lewis Major (AU) an das Ars Electronica Futurelab gewandt. Sie wollten der Frage nachgehen, ob und wie sich das verzerrte und chaotische Sprach- und Literaturerleben von Menschen mit Legasthenie audiovisuell und kybernetisch darstellen lässt. Legasthenie tanzen Im Zuge des gemeinsamen Experiments haben Odedra und Major mit dem Futurelab-Team eine Fülle an Werkzeugen und Methoden von Trackingtechnologien über Projektionen und Visualisierungen bis zu Windmaschinen ausprobiert und ein ganz besonderes Stück Tanztheater geschaffen. Auf der Ars Electronica 2013 stellen sie Resonate erstmals der Öffentlichkeit vor. Dancer Aakash Odedra (UK) and choreographer Lewis Major (AU) approached the Ars Electronica Futurelab with a really fascinating concept. They were interested in investigating whether and how it would be possible to audiovisually and cybernetically represent the distorted, chaotic way people with legasthenia experience language and literature. Dancing Legasthenia The outcome was an experimental joint venture. Odedra & Major and a Futurelab team tested a whole array of tools and methods tracking technologies, projections, visualizations and even wind machines and created an extraordinary dance performance piece. Resonate will premiere at the 2013 Ars Electronica Festival. Ars Electronica Future Lab, Daito Manabe (JP), Satoru Higa (JP) In einer Special Performance bespielen Daito Manabe (JP) und Satoru Higa (JP) die Installation Your-Cosmos, die vom Ars Electronica Futurelab mit den LED-Paneelen des Geo-Cosmos aus dem japanischen Nationalmuseum für Zukunftsforschung Miraikan geschaffen wurde. Diese Performance ist zugleich auch ein Workshop, in dem die Teilnehmenden LED-Module miteinander verbinden und so ihre eigene Welt erschaffen. Dabei geht es nicht nur darum, den Standpunkt anderer zu verstehen sondern auch darum, hautnah zu erleben, was es heißt, zusammen mit anderen eine Welt zu schaffen. As a special added attraction, Daito Manabe (JP) and Satoru Higa (JP) will perform in the Your Cosmos installation that was created by the Ars Electronica Futurelab with LED panels from Geo-Cosmos in Japan s Miraikan (National Museum of Emerging Science and Innovation). This performance is simultaneously a workshop in which participants learn to interconnect LED modules and thereby create worlds of their own. The aim of this isn t to understand other people s points of view, but rather to experience close up what it means to create a world together with others. Ars Electronica Center, BrainLab Special Performance by Daito Manabe and Satoru Higa Sa/Sat :00 Ars Electronica Center, BrainLab Featured by Ars Electronica Futurelab Das lebenslange Interesse des Tänzers, Choreografen und Erfinders Huang Yi (TW) gilt der Beziehung, ja Partnerschaft von Mensch und Roboter. Seine Stücke, in denen er auch Fotografie, Video und Mechanik einsetzt, verschmelzen Tanz und eine vielfältige Bilderwelt mit Technologie und Maschinen zu Choreografien, die in Form und Inhalt weit über das in der darstellenden Kunst übliche Repertoire hinausgehen. Huang Yi versteht sich selbst als Tanzwerkzeug, die kontinuierlichen Bewegungen in seinen Stücken entsprechen dem Fluss von Daten. Tanzen wie eine Maschine In der prämierten dreißigminütigen Performance Huang Yi & KUKA ist ein Roboter des deutschen Herstellers KUKA der Tanzpartner von Huang Yi: Mit einem KUKA-Roboter von Angesicht zu Angesicht zu tanzen Summer Yen Fri/Fri :00 Sa/Sat :00, 18:00 So/Sun :00, 18:00 Mo/Mon :00 Ars Electronia Futurelab, Studio 12 13

10 EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES Digital Quarter Century_ShelTeR Station Rose (AT) Station Rose, vor 25 Jahren von der bildenden Künstlerin Elisa Rose (AT) mit dem Musiker und Komponist Gary Danner (AT) als erste digitale öffentliche Adresse Wiens gegründet, hat 2013 das Digital Quarter Century/DQC erreicht. DQC ist ihr aktuelles Projekt, um Kulturerbe aus dem Blickwinkel von Pionieren der digitalen Kultur zu speichern. Ein Spielhaus Mit DQC_ShelTeR schafft Station Rose eine bespielbare Installation, in der Elisa Rose und Gary Danner live in audiovisuellen Sessions performen eine audiovisuelle Skulptur, ein digitales Archiv, ein Spielhaus für Erwachsene, um den Überblick über die Daten nicht zu verlieren. Das Einschleifen von DQC-Daten trifft auf neue und für die Ars Electronica geschaffene Kompositionen. Station Rose, founded 25 years ago by visual artist Elisa Rose (AT) and musician/composer Gary Danner (AT) as Vienna s place to go for open digital artistry, is now celebrating its digital quarter-century. Appropriately, DQC is the name of their current project, an effort of store cultural heritage from the perspective of the pioneers of digital culture. A Playhouse Station Rose s DQC_ShelTeR is a playable installation in which Elisa Rose and Gary Danner perform live in audiovisual sessions an audiovisual sculpture, a digital archive, a playhouse for grown-ups, an effort to avoid losing an overview of the data. Looped DQC material is interwoven with compositions created especially for Ars Electronica. Termine siehe Timetable/For dates see timetable Tabakfabrik Linz Ars Electronica Music Day Traditionell der elektronischen Musik verpflichtet, widmet die Ars Electronica dem für die Medienkunst so wichtigen Feld der Musik einmal mehr einen eigenen Programmschwerpunkt im und vor dem Brucknerhaus. Der Ars Electronica Music Day ist eine Plattform für Sound Art, Radiokunst, Klangskulpturen und Klanginstallationen. Die Konzertsäle und der Donaupark werden zu Klang- und Aktionsräumen für Listening Sessions, Performances, Vorträge und Gespräche. Elektronisches Wunschkonzert Bereits am Vormittag eröffnet Listening Post. Unter dem Motto Sie wünschen, wir spielen serviert dieses extravagante Wunschkonzert ein Potpourri aus dem Digital-Musics-&-Sound-Art-Archiv des Prix Ars Electronica. Prix Forum V Digital Musics & Sound Art In Sachen Live-Performances machen die diesjährigen Preisträger des Prix Ars Electronica in der Kategorie Digital Musics & Sound Art den Beginn. Zu hören sind Nicolas Bernier (CA), Chris Carlson (US) und SjQ++ (JP), die ihre Arbeiten im Gespräch präsentieren und gemeinsam mit Jurymitglied Electric Indigo (AT) aktuelle Trends und Entwicklungen diskutieren. Danach gibt der profilierte Grazer Musiktheoretiker und -praktiker Werner Jauk (AT) unter dem Titel Music and Media Arts eine Special Lecture zur Mediatisierung von Musik und Klang. Hören und Spielen Bei Listen and Play wird die feine Konzertraumakustik des Großen Saals zum speziellen Rahmen für Präsentationen, Performances und Demos von Künstlern wie Daito Manabe (JP) und Satoru Higa (JP), Roberto Paci DalÒ (IT) und Wolfgang Fadi Dorninger (AT). Sie geben damit Höreindrücke von ihrer Arbeit mit Musik und Klang. TOTAL RECALL: Special Perfomances Auch in der TOTAL RECALL Exhibition mit etlichen Exponaten musikalischer Natur regt sich am Ars Electronica Music Day akustisches Leben: KünstlerInnen wie Yuri Suzuki (JP), Keith Lam (HK) und Michelle Ngai (TW) stellen ihre Arbeiten persönlich vor und bespielen Installationen wie The Sound of the Earth und Device Playing: Cassette Recorder II. Das (Welt-)Raumgedächtnis Die leistungsstarke Soundanlage der Klangwolke stellt sich an diesem Tag ganz in den Dienst der Sound Art mit ihren feinen Geräusch- und Musikgeweben. Sound is the Memory of Space heißt die sonic memory sculpture, die das deutsch-österreichischen Label MF.Redman collective akustisch im Donaupark errichtet. Klang- und Musikcollagen mit Material aus internationalen historischen Tonarchiven sind der dafür verarbeitete Baustoff. Digital Musics in Concert Am Abend gehört die Bühne nochmals den Prix-Preisträgern Nicolas Bernier (CA), Chris Carlson (US) und SjQ++ (JP), die das Programm von Prix Ars Electronica Digital Musics in Concert bestreiten. Ein Auftritt von Station Rose (AT) in der Tabakfabrik beschließt den Abend und das Festival. Pursuant to its traditional commitment to electronic music, Ars Electronica dedicates a full program to this genre of such tremendous importance to media art. Ars Electronica Music Day staged in and around the Brucknerhaus is a platform for sound art, radio art, sound sculptures and sound installations. The concert halls and Linz s riverside Donaupark become sound & action spaces for listening sessions, performances, speeches and conversations. Electronic All-Request Concert The Listening Post gets the music started in the AM. Their motto: Your wish is our command! This extravagant all-request show serves up a potpourri from the Digital Musics & Sound Art archive of Prix-Ars Electronica. Prix Forum V Digital Musics & Sound Art Kicking off this live performance are 2013 prizewinners in Prix Ars Electronica s Digital Musics & Sound Art category. Artists Nicolas Bernier (CA), Chris Carlson (US) and SjQ++ (JP) will present their works in talks and discuss current trends and developments with Prix juror Electric Indigo (AT). Next up is Werner Jauk (AT), a prominent musical theoretician and practitioner in Graz, who will deliver a special lecture entitled Music and Media Arts on the mediatizing of music and sound. AEC, rubra Listen and Play The superb acoustics of the Main Hall will provide a very special setting for Listen and Play, presentations, performances and demos by Daito Manabe (JP) and Satoru Higa (JP), Roberto Paci Dalò (IT) and Wolfgang Fadi Dorninger (AT). They ll deliver audible impressions of their work with music and sound. TOTAL RECALL: Special Performances Ars Electronica Music Day will also feature several objects of a musical nature that are part of the TOTAL RECALL exhibition. Artists Yuri Suzuki (JP), Keith Lam (HK) and Michelle Ngai (TW) awill personally present their works and play installations including The Sound of the Earth and Device Playing: Cassette Recorder II. Sound Is the Memory of Space Now hear this: the Klangwolke s high-performance sound system is being put in the service of sound art and its fine tonal and musical fabrics. Sound is the Memory of Space is a sonic memory sculpture that the German-Austrian label MF.Redman Collective will acoustically erect in Donaupark. The construction components include sound & music collages containing material from international historical sound archives. Digital Musics in Concert Taking the stage for the evening program entitled Digital Musics in Concert are Prix Ars Electronica prizewinners Nicolas Bernier (CA), Chris Carlson (US) and SjQ++ (JP). A performance by Station Rose (AT) in the Tabakfabrik concludes the evening and the festival. Mo/Mon Brucknerhaus, Donaupark, Tabakfabrik Linz 14 15

11 EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES Electronic Theater Präsentation aller in der Kategorie Computer Animation/Film/VFX preisgekrönten Arbeiten des Prix Ars Electronica Presentation of all the prizewinning works in the 2013 Prix Ars Electronica s Computer Animation/Film/VFX category. Sa/Sat :00: Hauptplatz 20:00, 22:00: OK Platz, Sommerkino OK Night An die Vorstellungen im Electronic Theater anschließend, reihen sich in der OK Night bis in die Morgenstunden Konzerte und Performances aneinander. Prix-Ars-Electronica-Preisträger Nicolas Bernier (CA) eröffnet den Abend im Mediendeck, gefolgt von Grischa Lichtenberger (DE) und Leeux (AT), bestehend aus Abby Lee Tee und Feux. Den Kehraus besorgt Maximilian Meindl (AT), während im Solaris parallel dazu Washer (AT/ DE) und F!no (AT) ausgedehnte DJ-Sets bestreiten. Markus Reindl (AT) ist der Programmgestalter der abwechslungsreichen Nacht, die visuelle Gestaltung liegt bei Das Gegenlicht (Backlab /AT). A fitting follow-up to the Electronic Theater performances is the OK Night lineup. Kicking things off on the Mediadeck is Prix Ars Electronica prizewinner Nicolas Bernier (CA). He ll be followed by Grischa Lichtenberger (DE) and Leeux (AT) aka Abby Lee Tee and Feux. The final act features Maximilian Meindl (AT). Meanwhile, in Solaris, Washer (AT/ DE) and F!no (AT) will be laying down extended DJ sets. Markus Reindl (AT) is the producer of this high-variety show. The visual design is the work of Das Gegenlicht (Backlab /AT). Sa/Sat ab/from 21:30 4:00 OK im OÖ Kulturquartier, Mediendeck, Solaris Nightline Café Strom, Stadtwerkstatt Koenigleopold (AT) Kompromissloser und provokanter Wahnsinn zeichnet Lukas König (der Bass und Schlagzeug gleichzeitig spielt) und den DJ-MC-Klarinettisten- Gitarristen-Sänger-Elektroniker Leo Riegler als Duo Koenigleopold seit 2011 aus. Als einer der kontroversiellsten Acts der gegenwärtigen Musikszene verstehen sie es, ihr Publikum innerhalb von Sekunden zum Lachen und gleich darauf zum Fremdschämen zu bringen. Mule Driver aka Harel Schreiber (IL) arbeitet vorzugsweise mit analogem Instrumentarium, mit dem er Acid, House, Ambient, Industrial und obskure Elektronika serviert. Dina Kornveits (IL) hat für die Ars Electronica ein spezielles DJ-Set mit Deep Techno Electro Acid zusammengestellt. Uncompromising, provocative insanity has been Koenigleopold s trademark since The duo consists of Lukas König, who plays bass and percussion simultaneously, and Leo Riegler, DJ, MC, clarinetist, guitarist, singer and electronics man. As one of today s most controversial acts on the music scene, Koenigleopold knows how to get instant audience reactions making them laugh; making them appalled at what they re witnessing. Mule Driver aka Harel Schreiber (IL) creates acid, house, ambient, industrial, and obscure electronix using mainly analog equipment. Dina Kornveits (IL) has put together a Dj set specially for Ars Electronica with deep techno electro acid music for unarmed ears. Do/Thu The Future Sound presents: Camila Fuchs (UK), Anna Leiser (AT) Das Londoner Duo Camila Fuchs verbindet fein gesponnene elektronische Soundtüftelei mit ausgefallenem, aber eingehendem Gesang. Anna Leiser wiederum ist als Teil des umtriebigen Wiener Kollektivs Bebop Rodeo für einen eklektischen Future-Sound-Abend gut. Weitere Gäste: Abby Lee Tee (AT) und F!no (AT). The London duo Camila Fuchs brings together finely spun electronic sound fabrics and unique, catchy vocals. Anna Leiser, a part of Vienna s very active Bebop Rodeo collective, is always good for an evening of eclectic future sounds. Additional guests: Abby Lee Tee (AT) and F!no (AT). Fr/Fri the empress club presents: Sick Girls (DE), That Fucking Sara (DK/DE), NoisyBoy (AT) Die Sick Girls versorgen seit 2004 die Clubs der Welt mit ihrer Synthese von britischem Grime, Dubstep und Bass einerseits sowie Gangsta Rap, B-more und Digi-Dancehall andererseits. That Fucking Sara steht seit Anfang der 1990er an den Turntables, kann auf viele Touren und Festivals zurückblicken und serviert über Hip-Hop hinaus manchmal auch Disco, Old School Electro, Soul und Funk. Die Aufwärmrunde übernimmt NoisyBoy a.k.a. Selecta Ufuk mit einem seiner erfrischenden Sets, die sich als Crossover-Mixes durch Subgenres wie Moombahton und Trap & Tropical bewegen. The Sick Girls have been around since 2004, providing the world s clubs with a synthesis of British grime, Dubstep and Bass on one hand and Gangsta Rap, B-more and Digi-Dancehall on the other. That Fucking Sara has been a fixture at the turntables since the 1990s. She can look back on lots of tours and festivals, serving up Hip-Hop spiced with Disco, Old School Electro, Soul and Funk. The warm-up act is NoisyBoy a.k.a. Selecta Ufuk, with one of his refreshing sets featuring a crossover mix of subgenres such as Moombahton and Trap & Tropical. Sa/Sat Pd~graz/linz meets Shu Lea Cheang (TW), Wanda & Nova deviator (SI) Die Medienkünstlerin Shu Lea Cheang lädt die Pd~community in Graz und Linz ein, den Saal der Stadtwerkstatt visuell und akustisch in einer 70-minütigen Nonstop-Hyper-Jamsession zu bespielen. Das Motto: LIVE CODE LIVE SPAM. Um Mitternacht läuft Cheangs Cyberpunk-Scifi-Porno I.K.U. This is not love. This is sex. Wanda & Nova deviator entziehen sich mit zeitgenössischer elektronischer Musik in voller klanglicher Vielfalt jeder Genrezuordnung, auch wenn ihre Wurzeln im britischen Sound unüberhörbar sind. Media artist Shu Lea Cheang invites the Pd~community in Graz and Linz to the main hall of Stadtwerkstatt to contribute their visual and acoustic input to a 70-minute nonstop hyper-jam session. The motto: LIVE CODE LIVE SPAM. At Midnight, Cheang will screen her cyberpunk sci-fi porno I.K.U. This is not love. This is sex. Wanda & Nova deviator purvey contemporary electronic music that s so full of tonal diversity that it defies genre categorization, even if audiences can t fail to notice her roots in British sound. So/Sun 8. 9 u19 CREATE YOUR WORLD Zukunftsfestival der nächsten Generation: Events Aus der Prix-Ars-Electronica-Kategorie u19 (inzwischen heißt sie u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica) ist 2011 das Zukunftsfestival der nächsten Generation des Ars Electronica Festival entstanden. Es wendet sich vor allem an Kinder und Jugendliche. Sie haben hier Raum und Gelegenheit, ihr Können und ihren Einfallsreichtum zu zeigen und gemeinsam (aber auf Augenhöhe) mit erwachsenen KünstlerInnen und Fachleuten Ideen für unsere Lebenswelt(en) von morgen zu entwickeln. Die Übersicht der Events dieses Festivals beginnt auf Seite 81. The future festival for young people was a 2011 spinoff of the Prix Ars Electronica s u19 category (that s now knows as u19 CREATE YOUR WORLD). This is a setting and an opportunity for youngsters to show their abilities and their inventiveness, and together with adult artists and experts (who treat them as equals) develop ideas for the world(s) of tomorrow. The overview of this festival s lineup begins of page

12 EVENTS, CONCERTS, PERFORMANCES CONFERENCES, LECTURES, WORKSHOPS voestalpine Klangwolke 2013 Bruckner lebt! Mit dramatischen Szenen, Ausschnitten aus seinem imposanten musikalischen Werk und der Stimme von Harald Serafin lässt die voestalpine Klangwolke 2013 Anton Bruckner wiederauferstehen. Ein musikalisches Update zu Bruckner steuert Parov Stelar bei, und das Ars Electronica Futurelab beteiligt sich in Form einer Smartphone-App am Spektakel. Im Vorfeld der Klangwolke erlaubt sie, in Bruckners Tagebuch zu blättern. So lässt sich herausfinden, unter welchen Umständen und in welcher Verfassung Bruckner komponiert hat. Dabei greift die Applikation auf Originaleinträge des fleißigen Tagebuchschreibers zurück und setzt sie in einen zeitgeschichtlichen Kontext. Das größte Smartphone-Orchester der Welt Bei der Klangwolke selbst kommt der zweite Teil der App zum Zug. Alle Menschen werden Bruckner verwandelt jedes mitgebrachte Smartphone oder Tablet in ein Instrument. Die BesucherInnen vereinen sich so zum größten Smartphone-Orchester der Welt. Gemeinsam mit dem Bruckner Orchester Linz stimmt es die Anfangstöne von Bruckners 4. Sinfonie an. Und all das erstmals per Stream live im Internet. AEC, rubra, Kolb Bruckner Lives! With dramatized scenes, excerpts from his impressive musical oeuvre, and the voice of Harald Serafin, the voestalpine Klangwolke will bring Anton Bruckner to life in Parov Stelar will musically update the great composer, and the Ars Electronica Futurelab is contributing a smartphone app to enable audience members to browse through Bruckner s diary during the weeks leading up to the spectacle. Users can find out about the facts & circumstances of the composer s life as he went about his creative work. The application cites the original diary entries conscientiously recorded by the great man, and places them in their proper historical context. The World s Largest Smartphone Orchestra The second part of the app gets deployed during the Klangwolke itself. Alle Menschen werden Bruckner transforms spectators smartphones and tablets into musical instruments, and unites them into the world s largest smartphone orchestra, which will play the opening notes of Bruckner s 4th Symphony together with the Bruckner Orchester Linz. And all of it via live stream on the internet. Sa/Sat :00 Donaupark TOTAL RECALL Symposium Brucknerhaus I Das dreiteilige Themensymposium TOTAL RECALL mit auf Freitag und Sonntag verteilten Sessions führt das diesjährige Konferenzprogramm der Ars Electronica an. Nach einer Einführung zur diesjährigen Themenstellung durch Gerfried Stocker, dem künstlerischen Leiter der Ars Electronica, beginnt der erste Teil des Symposiums mit Blicken auf bzw. in den Ort des menschlichen Gedächtnisses: unser Gehirn. Der Hirnforscher John-Dylan Haynes macht mit der Welt der modernen Gehirn- und Kognitionsforschung bekannt. Anhand von Schlüsselszenen aus Scifi- Filmen wie Total Recall analysiert er die gegenwärtigen und künftigen Potenziale der Hirnforschung. Vom Erinnern zum Vergessen Über Fasertraktografie und Konnektomforschung, also die Kartierung der räumlichen Verläufe von Nervenbahnen im menschlichen Gehirn, berichtet anschließend der Neurowissenschaftler Alfred Anwander vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften. Nach diesen Einblicken in die avancierte Hirnforschung wendet sich das Symposium dem selektiven Charakter der Erinnerung und verschiedenen Formen des Vergessens zu. Die Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann schafft einen kulturwissenschaftlichen Bezugsrahmen dafür über die Totalpräsenz und allgemeine Verfügbarkeit der Vergangenheit dank leistungsfähiger Speichermedien. Arno Villringer, ebenfalls Neurowissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften erläutert das Krankheitsbild der Demenz aus neurologischer und klinischer Sicht. Die Autorin und Dolmetscherin Helga Rohra, selbst Betroffene einer Lewy-Body-Demenz, berichtet vom Leben mit dieser Diagnose. The TOTAL RECALL theme symposium made up of three sessions on Friday and Sunday leads this year s Ars Electronica Festival conference program. Following opening remarks by Ars Electronica artistic director Gerfried Stocker, the first session will begin with a look at and inside the site of human memory: our brain. Neuroscientist John-Dylan Haynes will provide an introduction to the latest research on cognition and the brain. He ll screen selected scenes from some classic science-fiction films including Total Recall, of course to portray the current state of research in neuroscience and future prospects in this field. From Remembering to Forgetting Mapping the network of nerves in the human brain will be the subject of a speech by neuroscientist Alfred Anwander of the Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences. He ll report on diffusion tensor imaging and connectome research, methods scientists are now using to better understand human memory. In light of these insights into the latest research into the brain, the symposium will turn to the selective character of remembrance and the various forms of forgetting. Aleida Assmann, a scholar in the fields of literary studies, will analyze the omnipresence of the past, which, thanks to new media and virtually unlimited data storage capabilities, can be accessed anytime, anywhere. Arno Villringer, likewise a staff neuroscientist at the Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences, will then discuss the loss of memory and go into dementia from neurological and clinical perspectives, and author/interpreter Helga Rohra, a woman suffering from Lewy Body Dementia, will give an account of daily life with this condition. Moderation: Gerfried Stocker (AT) Fr/Fri :00 13:30 II Der zweite Teil des Symposiums beginnt mit dem Gedächtnis der Natur, der DNA. Das genetische und epigenetische Gedächtnis von Tieren wie Pflanzen und insbesondere die Gedächtnisübertragung beispielsweise von Blatt zu Blatt oder von den Pflanzeneltern zu ihren Nachkommen stehen im Mittelpunkt der Ausführungen der Biochemikerin Barbara Hohn. Der Mathematiker und Zoologe Nick Goldman spricht in Doppelconference mit der Künstlerin Charlotte Jarvis über die Perspektive, DNA als perfektes Gedächtnis und Datenspeicher der Zukunft zu nutzen. Niemand wäre geeigneter, war Goldman doch Teil jener Forschergruppe, der die Konvertierung einer MP3-Datei in DNA und wieder zurück gelang. Cognitive Computing Ein weiterer Ausblick in die Zukunft der Erinnerung beschäftigt sich mit der Vision, das menschliche Gedächtnis im Computer nachbilden zu können. Zwei Projekte, das DARPA SyNAPSE Project in den USA und das europäische Human Brain Project, stehen hier an vorderster Front. Kann ein Computer lernen, wie ein Mensch zu denken? Dharmendra S. Modha, bei IBM Spezialist für Cognitive Computing, ist davon überzeugt. Via Telefonkonferenz berichtet er von seiner Arbeit an Computersystemen nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns. Die großen und zahlreichen Schwierigkeiten, die es für eine Simulation des menschlichen Gehirns noch zu bewältigen gilt, sind Anlass für den etwas skeptischeren Blick des Mediziners, Physikers und Bioelektronikers Hans Ulrich Dodt von der Technischen Universität Wien (AT). Der Abschluss des ersten Symposiumstages führt zurück zur Neurowissenschaft, aber auch zurück zu Kunst: Rodrigo Quian Quiroga, Leiter des NeuroEngineering Lab der University of Leicester UK, berichtet über seine Erforschung der Concept Cells oft auch Jennifer Aniston Neuron genannt und schildert, wie ihn seine Forschung zum Werk des großen argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges brachte. The second session begins with a consideration of nature s memory, DNA. Biochemist Barbara Hohn will discuss the genetic and epigenetic memory of animals and plants, and particularly elaborate on how they pass on what they remember from leaf to leaf, for instance, or from parent to offspring. Mathematician and zoologist Nick Goldman teams up with artist Charlotte Jarvis to consider the prospects of someday using DNA as the perfect data storage medium. And nobody s better qualified 18 19

13 CONFERENCES, LECTURES, WORKSHOPS CONFERENCES, LECTURES, WORKSHOPS than Goldman, who was a member of a research group that succeeded in converting an mp3 file into DNA and back again. Cognitive Computing Another view of the future of memory focuses on the vision of someday being able to computer model human memory. The DARPA SyNAPSE Project in the US and the Human Brain Project in Europe are at the forefront. Can a computer learn how a human being thinks? Dharmendra S. Modha, a cognitive computing specialist at IBM, is convinced of this. Via teleconference, he ll report on his work on computer systems modeled on the human brain. The many major challenges that have to be overcome in order to simulate the human brain are the grounds for a more skeptical view of this undertaking by Hans-Ulrich Dodt, an expert in medicine, physics and bio-electronics at the Vienna University of Technology (AT). To conclude the first day of the symposium, we ll return to the neurosciences as well as to art. Rodrigo Quian Quiroga, head of the University of Leicester s NeuroEngineering Lab, will talk about his research on so-called concept cells often referred to as Jennifer Aniston neurons and tell about how his research brought him to the works of the great Argentine author Jorge Luis Borges. Moderation: Michael Doser (AT/CH) III Fr/Fri :30 18:00 In der dritten Session widmet sich das Symposium der Kultur- und Technologiegeschichte von Aufzeichnungs- und Erinnerungsapparaten. Die Kulturwissenschaftlerin Claudia Schmölders präsentiert ihre eindrucksvolle Untersuchung des Vorkommens bzw. Fehlens der weiblichen Stimme in historischen Tonarchiven. Der Medienphilosoph Frank Hartmann führt die BesucherInnen zurück in die Frühgeschichte der Informationsgesellschaft. Und zwar zum fantastischen Lebenswerk von Paul Otlet dessen Prototyp einer universellen Bibliothek oft auch als das erste Internet bezeichnet wird. Michael Buckland, Professor emeritus der UC Berkeley, ruft mit Emanuel Goldberg einen weiteren faszinierenden Pionier der modernen Informationsverarbeitung in Erinnerung. Und Hiroshi Ishiguro, der Star unter den japanischen Roboterforschern, katapultiert die ZuhörerInnen zurück in die Gegenwart, in der er mit seinen Robotern und Androiden die Erinnerung an einen außergewöhnlichen japanischen Schauspieler für die Zukunft zu erhalten versucht. UC Berkeley, will recall another pioneer of modern information processing, Emanuel Goldberg. Catapulting us back into the present will be Hiroshi Ishiguro, the star of Japanese robotics research. He s using robots and androids to preserve the memory of an extraordinary Japanese actor. Moderation: Xaver Forthuber (AT) So/Sun :30 17:00 Alfred Anwander (DE) ist Neurowissenschaftler und Konnektomforscher am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und trägt zur Erforschung der anatomischen Verknüpfungen im Gehirn bei. / Alfred Anwander (DE)is a neuroscientist and connectome researcher at the Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences in Leipzig who is making important contributions to research on anatomic linkages in the brain. --- Aleida Assmann (DE) ist Professorin für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Individuelles und kulturelles Gedächtnis, Trauma und Literatur sowie Erinnerungskulturen sind ihre Arbeitsgebiete. / Aleida Assmann (DE) is professor of English and general literary studies at the University of Konstanz. Her specialties are individual & cultural memory, trauma & literature, and cultures of commemoration. --- Michael K. Buckland (UK/US) ist emeritierter Professor an der School of Information der University of California in Berkeley. Er beschäftigt sich intensiv mit Bibliotheken, Wissensorganisation und der Dokumentation von Geschichte. / Michael K. Buckland is Emeritus Professor, University of California, Berkeley, School of Information. He has written extensively about library services, the organization of knowledge, and the history documentation. --- Hans-Ulrich Dodt (DE) ist Professor für Festkörperelektronik an der TU Wien. Mit optischen Methoden visualisiert er Nervenzellen und realisiert 3-D-Flüge durch das transparente Gehirn. / Hans-Ulrich Dodt (DE) is professor of solid body electronics at the Vienna University of Technology. He uses optical methods to visualize nerve cells and take 3-D flights through the transparent brain. Nick Goldman (UK) ist Mathematiker und Zoologe. Am European Bioinformatics Institute in Hinxton (UK) befasst er sich mit Algorithmen zur Erforschung der Genomentwicklung. / Nick Goldman works at the European Bioinformatics Institute in Hinxton (UK), researching algorithms to study genome evolution. He holds degrees in mathematics and zoology from the University of Cambridge. Frank Hartmann (AT/DE) ist Medienphilosoph und Autor mehrerer Buchveröffentlichungen über Medientheorie und -archäologie sowie über visuelle Kommunikation. Er lehrt an der Bauhaus-Universität Weimar (DE). / Frank Hartmann is a media philosopher and professor at the Faculty of Art & Design, Bauhaus-University Weimar, Germany. He has published several book on media theory, media archaeology and visual communication. --- John-Dylan Haynes (UK/DE) ist Psychologe und Hirnforscher. Er arbeitet als Professor für Theorie und Analyse weiträumiger Hirnsignale am Bernstein Center der Charité Berlin. Haynes und sein Team forschen über die neuronalen Grundlagen von Bewusstsein, Willensfreiheit und Handlung. / John-Dylan Haynes (UK/DE) is a psychologist, neuroscientist and Professor of Theory and Analysis of Large-Scale Brain Signals at the Bernstein Center of Charité Berlin. Haynes and his team conduct research on the neuronal basis of consciousness, volition, intentions and free will. --- Barbara Hohn (AT/CH) ist Biochemikerin am Friedrich Miescher Institut in Basel. Sie forscht u. a. über Genexpression und Rekombination sowie über Umwelteinflüsse auf die Stabilität von Pflanzengenomen./ Barbara Hohn (AT/CH) is a biochemist at the Friedrich Miescher Institute in Basel. Her fields of research include genetic expression and recombination as well as environmental influences on the stability of plant genomes. --- Hiroshi Ishiguro (JP) forscht als Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft v. a. im Bereich der interaktiven Robotik und der Androiden. Er ist Professor für Systems Innovation an der Osaka University und Gründer sowie Leiter des Hiroshi Ishiguro Laboratory am Advanced Telecommunications Research Institute. / Hiroshi Ishiguro (JP) has been a Professor in the Department of Systems Innovation at the Osaka University since 2009 and Group Leader of the Hiroshi Ishiguro Laboratory at the Advanced Telecommunications Research Institute. His research in- terests include sensor networks, interactive robotics and android science. --- Charlotte Jarvis (UK) ist gegenwärtig Artist in Residence am Netherlands Proteomics Centre. Sie arbeitet sie an einem Alter Ego mit aus ihren eigenen Stammzellen gewonnenen Bauteilen. / Charlotte Jarvis is currently artist in residence at The Netherlands Proteomics Centre. This year Charlotte and the NPC are working on a second self using body parts grown from her stem cells. --- Dharmendra S. Modha (US) hat Pionierarbeit auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und der Gedächtnissimulation geleistet. Er gründete den Bereich Cognitive Computing am IBM-Forschungszentrum Almaden und leitet das DARPA SyNAPSE-Projekt / Dharmendra S. Modha (US) has done pioneering work in the field of artificial intelligence and memory simulation. He set up the Cognitive Computing division at IBM s Almaden Research Center and heads the DARPA SyNAPSE project. --- Rodrigo Quian Quiroga (AR) leitet das Centre for Systems Neuroscience und die Bioengineering Research Group an der University of Leicester (UK). Er ist der Entdecker jener concept cells bzw. Jennifer-Aniston - Neuronen, die im menschlichen Gehirn für das Erinnern maßgeblich sind. / Rodrigo Quian Quiroga is the director of the Centre for Systems Neuroscience and the head of the Bioengineering Research Group at the University of Leicester. He discovered what has been named Concept cells or Jennifer Aniston neurons neurons in the human brain that play a key role in memory formation. --- Helga Rohra (DE) ist Dolmetscherin und Autorin. Sie hat ihre Demenzerkrankung öffentlich gemacht und setzt sich für die Rechte demenzkranker Menschen ein. / Helga Rohra (DE) is an interpreter and author. She has come out as someone suffering from dementia and is an activist on behalf of her fellow sufferers. --- Claudia Schmölders (DE) lehrt als Philosophin, Sprach- und Literaturwissenschaftlerin an der Humboldt Universität Berlin (DE). / Claudia Schmölders is a lecturer at Humboldt University. --- Arno Villringer ((DE) ist Neurowissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Er befasst sich u. a. mit den Regenerationsprozessen im Gehirn, zum Beispiel nach einem Schlaganfall./ Arno Villringer (DE) is a neuroscientist at the Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences in Leipzig. Among his fields of research are regeneration processes in the brain for example, after a stroke. The third session will consider the cultural and technological history of memory recording devices. Claudia Schmölders, a scholar in the field of cultural studies, will present her impressive research on the presence or absence of female voices in historical sound archives. Media philosopher Frank Hartmann will take symposium participants back to the early history of Information Society to the fantastic lifework of Paul Otlet and his ground-breaking prototype of a universal library that s often called the first forerunner of the internet. Michael Buckland, professor emeritus at AEC Prix Foren Die KünstlerInnengespräche der insgesamt sieben Prix Foren im OK im OÖ Kulturquartier sind auf den Samstag konzentriert und bieten eine ausgezeichnete Sicht auf die aktuellen Entwicklungen der medienkünstlerischen Praxis. Siehe Seite/see page

14 CONFERENCES, LECTURES, WORKSHOPS CONFERENCES, LECTURES, WORKSHOPS Schwindende Erinnerungen: Demenz Ars Electronica, Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen (AT) Demenzerkrankungen wie beispielsweise Alzheimer beeinträchtigen über das Kurzzeitgedächtnis hinaus das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik sowie manchmal auch die Persönlichkeitsstruktur. Das Ars Electronica Festival 2013 lädt zusammen mit dem Evangelischen Diakoniewerk Gallneukirchen zu einer behutsamen Annäherung an das Phänomen Demenz ein, das angesichts unserer alternden Gesellschaft möglicherweise eine Volkskrankheit der Zukunft ist. Eine Betroffene beim Symposium Mit Helga Rohra (DE) kommt auch beim TOTAL RECALL Symposium eine Demenzkranke zu Wort. Die Dolmetscherin und Autorin hat den Mut gehabt, ihre Demenzerkrankung öffentlich zu machen, und berichtet über ihr Leben mit Lewy-Body-Demenz. Conditions like Alzheimer s disease affect sufferers short-term memory, thought processes, speech, mobility and, in some cases, even their personality structure. The 2013 Ars Electronica Festival and the Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen invite festivalgoers to deal with the subject of dementia, which, in light of our aging society, might well become extremely widespread in the future. Meet Someone with First-hand Experience Helga Rohra (DE), a woman suffering from dementia, will attend the TOTAL RECALL symposium. The interpreter and author had the courage to go public with her condition. She ll give an account of life with Lewy- Body-Dementia. Fr/Fri :50 Brucknerhaus Erinnerungsmusik Akustische Erinnerungen beispielsweise an bestimmte Musikstücke gehören zu den Informationen, die am längsten im Gedächtnis gespeichert bleiben. Ars Electronica und Diakonie Gallneukirchen bitten beim Unterhaltungsnachmittag mit Erinnerungsmusik, Kaffee und Kuchen zur Begegnung mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Musical Remembrance Acoustic memories for instance, recollections of certain pieces of music are among the forms of stored information that endure the longest. Ars Electronica und Diakonie Gallneukirchen cordially invite you to an entertaining afternoon featuring coffee, cake and Musical Remembrance. Meet people suffering from dementia. Achtung: Beschränktes Sitzangebot!/Attention: Limited capacity! Sa/Sat, :00 17:00 Altes Rathaus Informationsnachmittag: Demenz. Leben mit Vergessen Worin sich Demenz äußert, wie sich der Alltag mit Demenz gestaltet und was es heißt, einen betroffenen Menschen dabei zu begleiten, das schildern der Neurologe Klaus-Dieter Kieslinger (AT), der Gerontopsychologe Alexander Aschenbrenner (AT) und Sylvia Boubenicek (AT), Leiterin eines Tageszentrums für Demenzerkrankte, in einer nachmittäglichen Vortragsreihe. Afternoon Info Session: Dementia. Living with Forgetting How does dementia manifest itself, what is everyday life with dementia like and what does providing care to dementia sufferers entail? Neurologist Klaus-Dieter Kieslinger (AT), gerontologist/psychologist Alexander Aschenbrenner (AT) and Sylvia Boubenicek (AT), head of a daycare center for people with dementia, will address these questions. Attention: lectures in German. So/Sun :00 18:30 Ars Electronica Center, SKY Loft The Future Rock Show Ars Electronica, Hakuhodo Inc. (JP) MusikerInnen, KünstlerInnen und KuratorInnen aus aller Welt kommen zusammen, um sich über Zukunftsperspektiven des Live-Entertainments auszutauschen. Die rasante Entwicklung der interaktiven Technologien in den letzten Jahren hat MusikerInnen und BühnenkünstlerInnen viele Werkzeuge in die Hand gegeben, um neue Showformate zu denken und auf die Bühne zu bringen. Was setzt sich durch? Ganz neue Formen des Zusammenspiels von PerformerInnen und Publikum zeichnen sich ab. Welche Möglichkeiten tun sich dadurch auf? Welche werden die EntertainerInnen nutzen, und wie werden sie damit umgehen? Kurz: Wie sieht die Rockshow der Zukunft aus? OK Go im Gespräch Ob die Grenzen zwischen Präsentation und Partizipation fallen werden und wie die Beteiligung des Publikums gestaltet werden kann, ohne Damian J. Kulash, Jr. seine Aufmerksamkeit vom Bühnengeschehen abzulenken das diskutieren ExpertInnen mit Mitgliedern der Rockband OK Go und des Ars Electronica Futurelab. Musicians, artists and curators from all over the world are getting together to engage ideas about the future prospects of live entertainment. The rapid development of interactive technologies in recent years has put many new tools into the hands of musicians and performing artists to conceive and produce new show formats. What will take hold? Totally new forms of interplay involving performers and audience members are emerging. What possibilities is this opening up? Which ones will entertainers use and how will they deal with them? In short: What will the rock show of the future be like? A Chat with OK Go Members of the rock band OK Go and Ars Electronica Futurelab staffers will discuss whether the boundaries separating presentation and participation will disappear, and how audience involvement can be configured without diverting attention from what s happening on stage. So/Sun :30 Brucknerhaus, Großer Saal Expanded Digital Animation Mapping an Unlimited Landscape Ars Electronica, Fachhochschule OÖ Campus Hagenberg (AT) Die einstmals klaren Grenzen zwischen den Genres und Spielarten der digitalen Animation haben sich aufgelöst, ihre Erweiterungstendenzen sind unverkennbar. Bei Digital Expanded Animation tauscht sich eine internationale Community von Studierenden, Lehrenden, KünstlerInnen und TheoretikerInnen über die Entgrenzungen, Randgebiete sowie über Trends und künftige Entwicklungen in der Computeranimation aus. Zur Sprache und auf den Screen kommen dabei insbesondere experimentelle und hybride Formen in einem breiten und interdisziplinären Feld von Kunst, Industrie, Forschung und Wissenschaft. What used to be clearly defined borders between genres and varieties of digital animation have disappeared. Expansionist tendencies are apparent everywhere. Digital Expanded Animation is a conference for experts from around the world students, teachers, artists and theoreticians to exchange ideas about the blurring of borders, peripheral areas, and trends/future developments in the field of computer animation. Participants will view and discuss, in particular, experimental and hybrid forms in a broad, interdisciplinary field at the nexus of art, industry, R&D and science. Vortragende/Speakers: Memo Akten (TR), Suzanne Buchan (CH/UK), Joreg (AT/D), John Gerrard (IRL), Quayola (IT), Friedrich Kirschner (DE), Semiconductor (UK), Virgil Widrich (AT), Karin Wehn (DE), Benjamin Wiederkehr (CH) Do/Thu :40 LENTOS Kunstmuseum Linz Pixelspaces Conference Ars Electronica Futurelab Seit 2001 ist die Pixelspaces Conference während des Ars Electronica Festival Treffpunkt und Umschlagplatz für eine internationale Community freischaffender MedienkünstlerInnen und VertreterInnen etablierter Medienlabore und -institute. Die komplexer werdende Verwebung von Computer Gaming, Architektur und Virtual/Augmented Reality gibt den thematischen Hintergrund für diesen Kommunikations- und Schauraum vor. Ein weltweites Residency Network Mit den Lecture-Presentation-Reihen Inside Futurelab und Inside Solutions zeigen das Ars Electronica Futurelab und die Ars Electronica Solutions, an welchen Aufgaben sie selbst gerade arbeiten. Ein weiteres Panel ist dem Ars Electronica Residency Network und der Präsentation des Prix Ars Electronica Artists Residency Prize 2013 gewidmet, mit dem Bill Fontana (US) ausgezeichnet worden ist. Das Ars Electronica Residency Network ist ein von der Ars Electronica mit namhaften Partnerinstitutionen wie dem CERN und der voestalpine weltweit geknüpftes Netzwerk, das KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen außergewöhnliche Möglichkeiten und Herausforderungen bietet. Since 2001, the Pixelspaces Conference during the Ars Electronica Festival has been a meeting place and marketplace for the international community of free-lance media artists and representatives of established media labs and institutes. The ever-more-complex interweaving of computer gaming, architecture, and virtual/augmented reality provides the thematic background for this setting for communications and display. A Worldwide Residency Network In two lecture-presentations, Inside Futurelab and Inside Solutions, the Ars Electronica Futurelab and Ars Electronica Solutions will elaborate on their current projects. Another panel is dedicated to the Ars Electronica Residency Network and the presentation of the 2013 Prix Ars Electronica Artists Residency Prize and its recipient, Bill Fontana (US). CERN and voestalpine are among the prominent members of the Ars Electronica Residency Network, which offers artists and scientists extraordinary opportunities and challenges. Sa/Sat :00 Ars Electronica Center, SKY Loft 22 23

15 CONFERENCES, LECTURES, WORKSHOPS CONFERENCES, LECTURES, WORKSHOPS Fablab Workshops Ars Electronica Futurelab ihr neuartiges 3-D-Druckverfahren Hyperform zur Herstellung faltbarer Elemente. International Partners Der Österreichische Film Neue Generation, neue Medien, neue Horizonte Ars Electronica Center, FabLab Candlescape Candlescape ist ein Medienkunst-Bausatz für eine LED-Kerze, die von einer Solarzelle gespeist wird. Mit ihr gestalten die WorkshopteilnehmerInnen eine animierte Welt. Im Inneren der Kerze rotieren zwei beschriftbare hinterleuchtete Scheiben, die ein poetisches Schattenspiel in Gang setzen. Das von Elekit (JP) und dem Ars Electronica Futurelab entwickelte Leuchtobjekt ist so clever gestaltet, dass Intuition ausreicht, um die Rotationsgeschwindigkeit und Helligkeit einzustellen. Candlescape is a media art construction kit for an LED candle powered by a solar cell. Workshop participants can use it to configure an animated world. Inside the candle, there are two inscribable backlit discs that trigger a poetic play of light and shadow. The illuminated object developed by Elekit (JP) and the Ars Electronica Futurelab is so cleverly designed that intuition alone suffices to fine-tune the rotation speed and brightness. Do/Thu :00 12:30, 15:30 18:00 Fr/Fri :00 12:30 Sa/Sat :00-12:30, 15:30 18:00 Glitch Embroidery Nukeme (JP) Glitch Embroidery ein Projekt des Japan Media Arts Festival ist eine computergesteuerte Strickmaschine, die mit den überschriebenen Daten einer ebensolchen operiert. Der in Mitleidenschaft gezogene Code unterbricht den Arbeitsfluss der Nadel und führt zu kleinen Störungen eigentlich ein Spiel mit dem Wort glitch, das für trotz Beschädigung noch lesbare Daten steht und dessen Bedeutung auf Stickereien übertragen wird. Glitch Embroidery a project of Japan Media Arts Festival is a computer-controlled knitting machine that works with the overwritten data of such a device. The damaged code interrupts the flow of the needles activity and produces small imperfections. These glitches, the outcome of data that despite being damaged are still legible, are applied to the embroidered fabric. Do/Thu :00 15:00 Sa/Sat :00 15:00 Hyperform-Workshop Die [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant-Gewinner 2013 Marcelo Coelho (BR), Skylar Tibbits (US), Natan Linder (IL) und Yoav Reches (IL) demonstrieren gemeinsam mit Matthew Gardiner (AU/AT) vom 2013 [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant winners Marcelo Coelho (BR), Skylar Tibbits (US), Natan Linder (IL) and Yoav Reches (IL) join Matthew Gardiner (AU/AT) from the Ars Electronica Futurelab to demonstrate Hyperform, their innovative 3-D printing process to produce foldable elements. Fr/Fri :00 16:00 Nukeme u19 CREATE YOUR WORLD Zukunftsfestival der nächsten Generation: Open Labs Die vielzähligen Open Labs sind das zentrale Element des Zukunftsfestivals des Ars Electronica Festival. Hier gestalten Kinder und Jugendliche u. a. Medien, experimentieren mit Quadrocoptern, machen Marketing für gute Nachrichten und beschäftigen sich mit der Herkunft und Zusammensetzung der Lebensmittel im Alltag. Die Übersicht der Open Labs dieses Festivals beginnt auf Seite 68. Many and varied open labs make up the core element of the future festival at Ars Electronica. Here, youngsters can design media, experiment with quadcopters, do marketing for good news, scrutinize the origins and ingredients of the foodstuffs we eat every day, and much more. An overview of the festival s open labs begins on page 68. Hier ist Raum und Zeit für Werkstattgespräche und Präsentationen von und mit maßgeblichen MitgestalterInnen und PartnerInnen des Ars Electronica Festival Dazu zählt die spanische Stiftung Zaragoza Ciudad del Conocimiento (ES), die mit Unterstützung von Ars Electronica auf der Suche nach neuen Ideen für die Kommunikation in und mit Saragossa das Programm Paseo Project gestartet hat. Begegnungen hinter bzw. in den Kulissen gibt es überdies mit KünstlerInnen des großen Kollektivprojekts Wir sind hier, mit einigen im Rahmen von Schizophrenia Taiwan 2.0 gezeigten taiwanesischen Medienkünstler- Innen und ihren japanischen bzw. israelischen KollegInnen, die in der Schau des Japan Media Arts Festival und der Campus Exhibition IL(L) Machine vertreten sind. This is an opportunity for workshop talks with and presentations by key co-producers, partners and associates of the 2013 Ars Electronica Festival. One is Zaragoza Ciudad del Conocimiento (ES), a Spanish foundation that received support from Ars Electronica in launching Paseo Project, its program to come up with new ideas for communication in and with Saragossa. There will also be encounters with artists involved in the big Wir sind hier collective project, with Taiwanese media artists whose works are on display in Schizophrenia Taiwan 2.0, and their Japanese and Israeli counterparts involved in the Japan Media Arts Festival show and this year s Campus exhibition, IL(L) Machine. Sa/Sat :30 Ars Electronica Center, Seminarraum Akademie des Österreichischen Films (AT) Die Zugänge junger und jugendlicher GestalterInnen zum nicht mehr ganz so jungen Medium sind Gegenstand einer offenen Diskussion unter der Moderation von Schauspieler und Regisseur Karl Markovics (AT). Worin liegt die ungebrochene Faszination des Filmischen? Wie und warum erliegen ihr auch Menschen der Generation 2000? Am Gespräch beteiligen sich unter anderem: Filmproduzent und -lehrer Danny Krausz (AT), Young Animations-Kuratorin Sirikit Amann (AT) aus dem BMUKK-Ministerbüro, die u19-create YOUR WORLD Prix Ars Electronica-Preisträger Florian Bührle (AT) und Isidor Dietrich (AT) sowie Martin Honzik (AT), der Leiter des Festivals und des Prix Ars Electronica, Prix Ars Electronica-PreisträgerInnen wie Nemo Akten (TR), Quayola (IT), Emma De Swaef (BE), Marc James Roels (BE) und La Mécanique Du Plastique (FR) sowie KünstlerInnen der Siegerfilme des Filmakademiewettbewerbs Export. Young designers approaches to this no-longer-young medium will be the subject of an open discussion moderated by actor/director Karl Markovics (AT). What accounts for audiences unbroken fascination with the cinema? How and why do member of Generation 2000 fall under its spell? Panelists include film producer and teacher Danny Krausz (AT), Young Animations curator Sirikit Amann (AT), u19-create YOUR WORLD Prix Ars Electronica prizewinners Florian Bührle (AT) and Isidor Dietrich (AT) as well Martin Honzik (AT), head of Ars Electronica Festival and Prix Ars Electronica, and Prix Ars Electronica-prizewinners Nemo Akten (TR), Quayola (IT), Emma De Swaef (BE), Marc James Roels (BE) and La Mécanique Du Plastique (FR). In Kooperation/in cooperation with mit dem Fachverband der Film-und Musikindustrie (AT). Die Akademie des Österreichischen Films wird unterstützt/the Austrian Film Academy is supported by von bmukk, ÖFI, bmwfj, FISA, BMmeiA, Kulturamt Stadt Wien, F&MA, WKO Wien, VDFS, VAM, Vienna Film Commission, Erste Bank, VIG, Listo Videofilm, AI-Film, epo-film, Satel Film, AAFP, Film Austria, von vielen KooperationspartnerInnen/Sponsoren und ihren Mitgliedern. Fr/Fri :00 Ars Electronica Center, Maindeck 24 25

16 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 Prix Ars Electronica initiiert, gilt der Prix Ars Electronica als der Trendbarometer der internationalen Medienkunstszene. Jedes Jahr kürt eine hochkarätige Jury die besten zeitgenössischen Arbeiten und verleiht ihren UrheberInnen die Goldenen Nicas, die Oscars der Medienkunst. Aktuell sieben Wettbewerbskategorien spiegeln die Vielfalt zeitgenössischer Medienkunst wider: Computer Animation/Film/VFX, Digital Musics, Interactive Art, Hybrid Art, Digital Communities, [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant und der österreichweit ausgeschriebene Jugendwettbewerb u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica. Preisgelder und Trophäen Insgesamt Projekte aus 73 Ländern wurden beim Prix Ars Electronica 2013 eingereicht. Neben den begehrten Trophäen bzw. dem [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant dürfen sich die GewinnerInnen über Preisgelder in Höhe von insgesamt Euro freuen. Die offizielle Preisverleihung findet traditionell im Rahmen der Ars Electronica Gala im Linzer Brucknerhaus statt dieses Jahr am Freitag, dem 6. September. Trend barometer in the media art scene Launched in 1987, the Prix Ars Electronica is the acknowledged trend barometer in the international media art scene. Each year, juries composed of well-known experts single out outstanding work for recognition and honor their creators with Golden Nicas, the Oscars of media art. The competition s seven categories celebrate the vibrant diversity of contemporary media art: Computer Animation/Film/VFX, Digital Musics & Sound Art, Interactive Art, Hybrid Art, Digital Communities, [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant and the u19 CREATE YOUR WORLD category for Austrian young people. A total of 4,071 entries from 73 countries were submitted for prize consideration to the 2013 Prix Ars Electronica. The prizewinners will be honored at the Ars Electronica Gala on September 6, 2013 at the Brucknerhaus in Linz. Die GewinnerInnen/Winners Computer Animation/Film/VFX Goldene Nica Golden Nica Quayola (IT), Memo Akten (TR): Forms Auszeichnung Award of Distinction La Mécanique du Plastique (FR): Duku Spacemarines Emma De Swaef (BE), Marc James Roels (BE) / Beast Animation: Oh Willy Anerkennung Honorary Mentions Christian Schulze (DE), Moritz Palnstorfer (AT): Ars Rata Kyle Mowat (CA): BALLPIT Andrew Thomas Huang (US): Björk Mutual Core Don Hertzfeldt (US): It s Such a Beautiful Day Daniel Moshel (DE) / Moshel Film: Metube: August sings Carmen Habanera Jérémy Clapin (FR) / Papy3D productions: Palmipedarium Kyra Buschor (CH), Anna Habermehl (DE), Constantin Paeplow (DE): Rollin Safari Carl Burton (US): Shelter Philipp Artus (DE): Snail Trail Chris Landreth (CA): Subconscious Password Te-Yu Liu (TW): the Carousel Family NERDWORKING (TR): UNDER AN ALIAS Jury Tomek Bagiński (PL), Chris Bregler (DE/US), Suzanne Buchan (CH/UK), David O Reilly (IE/US), Anezka Sebek (US) Digital Musics and Sound Art Goldene Nica Golden Nica Nicolas Bernier (CA): frequencies (a) Auszeichnung Award of Distinction SjQ++ (JP): SjQ++ Chris Carlson (US): Borderlands Granular Anerkennung Honorary Mentions Typingmonkeys (JP): 0b0000.tms Mark Malmberg (US): ALBIREO2.1 Michael Edwards (UK): altogether disproportionate Simon Katan (UK): Cube with Magic Ribbons Suguru Goto (JP): Duali Roberto Pugliese (IT): Equilibrium Variant AGF (DE) & Various: Gedichterbe Grischa Lichtenberger (DE) / raster-noton. archiv für ton und nichtton: and IV (inertia) Nicolás Varchausky (AR): LA BIBLIOTECA CIEGA Intermedia Chef (KR): The Half Yuri Suzuki (JP/UK): The Sound of the Earth Christoph März, Edgardo Gómez, Rafael Santiago, Volodomyr Taranovych, Silje Nes, Jan Brauer, Christian Losert, Dusan Bracic, Anna Bogner, Nicolas Probst, Michel Wähling, Jessica Ekomane, Thomas Maier und/ and Robert Henke (DE): Works for Wave Field Synthesis Jury Ludger Brümmer (DE), Electric Indigo (AT), Emre Erkal (TR), Jeff Mills (US), Pamela Z (US) Interactive Art Goldene Nica Golden Nica Michel Décosterd (CH), André Décosterd (CH): Pendulum Choir Auszeichnung Award of Distinction random International (UK): Rain Room Masaki Fujihata (JP): Voices of Aliveness Anerkennung Honorary Mentions Hernán Kerlleñevich (AR), Mene Savasta Alsina (AR): AHORA. A song in the Hypertemporal Surface Daniel Rozin (US): Angles Mirror Playmodes (ES), MID (ES): Blaus Matt Richardson (US): Descriptive Camera Kawarga Dmitry & Elena (RU): Down with Wrestlers with Systems and Mental Nonadapters! James Bridle (UK): Dronestagram Marnix de Nijs (NL): Exploded Views 2.0 Olivier Bau (FR), Yuri Suzuki (JP), Ivan Poupyrev (RU): Ishin-Den-Shin neurowear (JP): necomimi Perfume (Aa-CHAN, KASHIYUKA, NOCCHi) (JP), Daito Manabe (JP), Mikiko (JP), Yasutaka Nakata (JP), Satoshi Horii (JP), Hiroyasu Kimura(JP): Perfume Global Site Project David Allan Rueter (US): The Kuramoto Model (1,000 Fireflies) Rafael Lozano-Hemmer (MX): Voice Array Jury Mariano Sardón (AR), Olga Shishko (RU), Jer Thorp (CA/US), Maholo Uchida (JP), José Luis de Vicente (ES) Hybrid Art Goldene Nica Golden Nica Koen Vanmechelen (BE): The Cosmopolitan Chicken Project Auszeichnung Award of Distinction Tania Candiani (MX): FIVE VARIATIONS OF PHONIC CIRCUMSTANCES AND A PAUSE Phil Ross (US): Mycotecture Anerkennung Honorary Mentions Kuai Shen (EC/DE): 0h!m1gas: biomimetic stridulation environment Matt Hope (UK): Breathing Bike David Glowacki (US), Phil Tew (UK), Laura Kriefman (UK), Joseph Hyde (UK), Thomas Mitchell (UK), Lisa May Thomas (UK), Emma Harrie (UK): Hidden Fields Maja Smrekar (SI): Hu.M.C.C. Human Molecular Colonization Capacity Dmitry Gelfand (NL), Evelina Domnitch (NL): MEMORY VAPOR Mick Lorusso (US): Microbial Schöppingen Sputniko! (JP/UK): Nanohana Heels Healing Fukushima Gilberto Esparza (MX): Nomadic Plants Chris Salter (US/QC/CA) mit/with Sofian Audry (QC/CA), Marije Baalman (NL), Adam Basanta (QC/CA), Elio Bidinost(QC/CA), Thomas Spier (DE): N_Polytope: Behaviors in Light and Sound After Iannis Xenakis Thomas Feuerstein (AT): PANCREAS Paul Vanouse (US): Suspect Inversion Center Louis-Philippe Demers (CA/SG): The Blind Robot Jury Andrea Grover (US), Jens Hauser (DE/FR), Jurij Krpan (SI), Arthur I. Miller (UK), Karin Ohlenschläger (DE/ES) Digital Communities Goldene Nica Golden Nica El Campo de Cebada (ES): El Campo de Cebada Auszeichnung Award of Distinction Christopher Mikkelsen (DK), David Mikkelsen (DK): Refugees United Visualizing Palestine (PS): Visualizing Palestine Anerkennung Honorary Mentions Jepchumba (US/KE): African Digital Art Network Gerald Kogler (AT), Derivart (ES), Jordi Puig (ES): Casastristes Anusha Yadav (UK): Indian Memory Project Swati Ramanathan (IN): ipaidabribe.com Crowdsourcing Against Corruption Daniel hromi Hromada (SK), Marek freezy Viger (SK), Tomas 26 27

17 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 maniac Halgas (SK), Niekt0 (SK), Kybu (SK), Harvie (CZ): Kyberia Lucas Bambozzi (BR), Gisela Domschke (BR): Labmovel metropolitalia (DE): Metropolitalia Koichiro Eto & NicoNicoGakkai Beta Executive Committee (JP): NicoNicoGakkai Beta Mladen Adamovic (RS): Numbeo cost of living Alabs (ES): oiga.me, a platform for citizenship s lobby Seeed Studio (CN): Seeed Studio Open Hardware Facilitator Hidenori Watanave (JP): The East Japan Earthquake Archive Special Mention Aaron Swartz (US) Jury Ian Banerjee (IN/AT), Lei Yang (CN), Leila Nachawati (ES), Marcus Neustetter (AT/ZA), Bruce Sterling (US) u19 CREATE YOUR WORLD Goldene Nica Golden Nica Dominik Koller (AT): Visual:Drumset Auszeichnung Award of Distinction Isidor Dietrich (AT): Destino/ facebook/ BluCar/ Nur Kreide HLFS Ursprung (AT) mit 25 TeilnehmerInnen/with 25 participants: Soilution Erde mit Zukunft Anerkennung Honorary Mentions HBLA für künstlerische Gestaltung Linz (AT) mit 35 TeilnehmerInnen/ with 35 participants: Schulgedächtnis Eine interaktive Rauminstallation Christoph Auer, Kristina Cvetkovska, Melanie Eder, Nicolla Ivanov, Matus Porubsky, Fabian Zechmeister, Jan Kuschel, Raffael Hagleitner (BRG Kandlgasse Wien / AT): Modern Media Guide Sabine Bischinger, Barbara Pfaller, Madlen Weingartner, Razila Semic, Melisa Mujcinovic, Ines Tiefenbacher, Karoline-Melpomeni-Hermine Schager (BRG Horn / AT): KOMPOSITUR Kübra Börekci, Chiara Fürpass, Tunahan Harmankaya, Ali Özenir, Ana Protrka, Atilla Kahraman (BRG/ORG Henriettenplatz Wien / AT): Gekommen, um zu bleiben: Zur falschen Zeit im falschen Land Johannes Egger, Patrick Maier, Dražen Petrović, Simon Zigala (HTL Anichstraße Innsbruck / AT): Biogas für Burkina Faso Michael Dunkel, Nikolaus Müller, Georg Schneider, Philipp Unger (HTL Rennweg Wien / AT): stop war start thinking Simon Stix (AT): Dictatorship of Perfection Elisabeth Bloder (BRG Kepler Graz / AT): A Moving Picture Gabriel Krög (HTL Vöcklabruck / AT): Konstruktion eines Fortbewegungsmittels nach dem Vorbild einer Ameise Lena Sophia Wagner (AT): Massageschulranzen Sachpreis U14 Merchandise Prize U14 Florian Bührle (AT): Feldversuche Sachpreis U10 Merchandise Prize U10 Sasan Hoseini (AT), Arian Hoseini (AT): Lernprogramme für die Volkschule Jury Sirikit Amann (AT), Benjamin Brockhaus (DE), Gerhard Funk (AT), Conny Lee (AT), Karl Markovics (AT) [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant [the next idea] Stipendium Grant Marcelo Coelho (BR), Skylar Tibbits (US), Natan Linder (IL), Yoav Reches (IL): Hyperform Anerkennung Honorary Mentions Martin Riddiford (UK), Jim Reeves (UK): GravityLight Jury Michael Doser (AT/CH), Horst Hörtner (AT), Ela Kagel (DE), Gustav Pomberger (AT), Michael Sterrer-Ebenführer (AT) Ars Electronica Gala Ein Abend im Zeichen der weltbesten VertreterInnen der digitalen Künste: die große Gala der Ars Electronica 2013 mit der Verleihung der Goldenen Nicas an die PreisträgerInnen des Prix Ars Electronica. Im Anschluss an die Gala zeigt Huang Yi (TW) die Tanzperformance Huang Yi & KUKA. Siehe Seite/see page 12. An evening with the crème de la crème of the digital arts a highlight of the 2013 Ars Electronica Gala will be the ceremony at which the Golden Nica statuettes are bestowed upon the Prix Ars Electronica prizewinners. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der begrenzten Anzahl an Sitzplätzen eine separate Einladung oder eine Platzkarte für die Gala benötigt wird. / Please note that due to the limited seats you will need a separate invitation or a seat reservation of the Gala. Fr/Fri :30 Brucknerhaus, Großer Saal CyberArts 2013 Die Ausstellung CyberArts 2013 ist eines der Herzstücke des Ars Electronica Festival. Sie zeigt die beim Prix Ars Electronica 2013 prämierten Arbeiten aus den Bereichen Digital Communities, Hybrid Art, Interactive Art, Digital Musics & Sound Art sowie Computer Animation. The CyberArts 2013 exhibition is one of core elements of the Ars Electronica Festival. It features works singled out for recognition in the 2013 Prix Ars Electronica s Digital Communities, Hybrid Art, Interactive Art, Digital Musics & Sound Art, and Computer Animation categories. El Campo de Cebada El Campo de Cebada (ES) Golden Nica Digital Communities El Campo de Cebada ( das Gerstenfeld ) ist sowohl ein physischer als auch ein virtueller Raum, ein Open-Source-Platz im Zentrum von Madrid. Nach Verhandlungen mit der Stadt ging El Campo de Cebada in die erfolgreiche Selbstverwaltung durch AnrainerInnen und Stadt über. Ausschlaggebend dafür ist eine vollkommen transparente Open- Data-Politik im Netz wie auch an Ort und Stelle selbst: Alle Treffen und Versammlungen stehen jedem offen, das Ressourcenmanagement ist öffentlich und kann jederzeit eingesehen werden. El Campo de Cebada (the barley field) is both a physical and a virtual space, an open source domain in downtown Madrid. Following negotiations with municipal officials, El Campo de Cebada was successfully self-administered by locals. The prime determinant was a completely transparent open data policy both online and on-site. All meetings are open to everyone; the resource management process is open and can be viewed by anyone at any time. Refugees United Christopher Mikkelsen (DK), David Mikkelsen (DK) Award of Distinction Digital Communities Refugees United ist eine Non- Profit-Organisation, die Familien von Flüchtlingen ein globales anonymes und userbetriebenes Suchsystem zur Verfügung stellt. Das macht es möglich, die Suche nach vermissten Angehörigen unabhängig von Dritten selbst in die Hand zu nehmen. Refugees United is a non-profit organization that makes a global, anonymous, user-driven search system available to families of refugees, which enables them to search for missing relatives independently of third parties. Visualizing Palestine Visualizing Palestine (PS) Award of Distinction Digital Communities Visualizing Palestine setzt sich für soziale Gerechtigkeit und einen positiven Wandel in Palästina ein. Im Fokus stehen insbesondere das Versagen der am israelischpalästinensischen Konflikt beteiligten Organisationen, Kommunikationstools effektiv einzusetzen. sowie das Unvermögen der Medien, unvoreingenommen zu berichten. Die DatenanalystInnen und MediendesignerInnen des Teams treten dem mit attraktiv und schlüssig aufbereiteten Daten entgegen. Visualizing Palestine is committed to social justice and change for the better in Palestine. It focuses on the failure of the organizations involved in the Israeli-Palestinian conflict, effective deployment of communication tools, and the inability of the media to deliver unbiased coverage. The response that this crew s data analysts and media designers have come up with features data put forth in an attractive, coherent way

18 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 The Cosmopolitan Chicken Project Koen Vanmechelen (BE) Golden Nica Hybrid Art Vanmechelens seit 1999 laufende Untersuchung biokultureller Diversität und Identität verbindet Kunst, Wissenschaft und Ästhetik. Im Zuge des Cosmopolitan Chicken Project kreuzt der Künstler Hühnersorten verschiedener Länder mit dem Ziel, ein kosmopolitisches Huhn zu schaffen, das Gene sämtlicher Hühnerarten der Welt in sich trägt. The investigation of biocultural diversity and identity that Vanmechelen has been conducting since 1999 combines art, science and aesthetics. In his Cosmopolitan Chicken Project, the artist has crossed species of chickens from many different countries. The aim: breeding cosmopolitan poultry with genetic material from every one of the world s chicken species. Five Variations Of Phonic Circumstances And A Pause Tania Candiani (MX) Award of Distinction Hybrid Art Die der Kultur des Hörens und den Technologien des Akustischen gewidmete Arbeit von Tania Candiani stützt sich auf Sprechmaschinen und Hörsysteme, die sie für poetische Aktionen mit Maschinen, Sprache, Kodifizierung und der Audiotextur des Erzählens einsetzt. Jede der Maschinen von Five Variations thematisiert und erweitert eine bestimmte Vorstellung, die mit Apparaten, Instrumenten oder Technologien verbunden ist, und unterzieht deren Klang- oder Lauteigenschaften einer Variation. This work by Tania Candiani tunes in to the culture of hearing and audio technologies. It s based on speaking machines and hearing systems, which she implements for poetic actions with machines, language, codification and the audio texture of narration. Each of the machines in Five Variations addresses and expands on a particular conception associated with devices, instruments or technologies, and subjects their sounds or tonal characteristics to a variation. Mycotecture Phil Ross (US) Award of Distinction Hybrid Art Seit den frühen 1990er-Jahren experimentiert Phil Ross mit lebenden Pilzzellen, die er in Trägermedien wie Sägemehl einbringt. Innerhalb einer Woche verfestigt sich das Gemisch zu einer vielseitig verwendbaren gipsartigen Masse, mit der Ross bereits Möbel und ein Teehaus konstruiert hat. Seine Entwicklung empfiehlt sich nicht nur dank ihrer vollständigen organischen Abbaubarkeit als nachhaltige Alternative zu Werkstoffen auf Erdölbasis. Since the early 1990s, Phil Ross has been experimenting with living fungi which he introduces into a medium such as sawdust. Within a week, the mixture solidifies into a very versatile, plaster-like mass that Ross has used to construct furniture and a teahouse. The fact that it s 100% organic and biodegradable isn t the only reason why his invention is a terrific sustainable alternative to petroleum-based materials. The Blind Robot Louis-Philippe Demers (CA/SG) Honorary Mention Hybrid Art Einen Roboterarm aus einem kalten Präzisionswerkzeug in ein sensibles Instrument zu verwandeln und damit eine neue Form der intimen Berührung durch soziale Roboter zu schaffen, hat sich Louis-Philippe Demers vorgenommen. In seiner Installation tastet der mechatronische Arm Gesichter und Oberkörper von BesucherInnen ähnlich behutsam wie ein Blinder ab. Anschließend stellt ein Monitor dar, was der Roboter dabei gesehen hat. Louis-Philippe Demers set out to transform a robot arm from a cold precision tool into a sensitive instrument, and thereby create a new form of intimate touch by social robots. In his installation, the mechatronic arm gently feels the faces and upper bodies of installation visitors just like a blind person would do. Finally, a monitor depicts what the robot saw in going about this. Pancreas Thomas Feuerstein (AT) Honorary Mention Hybrid Art Die prozessuale Skulptur Pancreas verwandelt Bücher in Zucker, der wiederum als Nahrung für menschliche Gehirnzellen dient. Dabei ist das künstliche Gehirn auf eine strenge Diät gesetzt: Seine ausschließliche Nahrung besteht aus einem Meilenstein der Philosophie der Phänomenologie des Geistes von Hegel. Pancreas is a processual sculpture that converts books into sugar that, in turn, serves as nourishment for human brain cells. But this artificial brain is on a strict diet its sole source of nutrition is one of the milestones of philosophy, Hegel s The Phenomenology of Spirit. frequencies (a) Nicolas Bernier (CA) Golden Nica Digital Musics & Sound Art frequencies (a) ist eine mit Licht kombinierte Klangperformance, die digitale Klänge mit den klaren Tönen von Stimmgabeln verbindet. Mittels computergesteuerter Magnetventile löst Bernier präzise Schläge auf die Stimmgabeln aus. Synchron dazu pulsieren gleißende Lichter, der Raum füllt sich mit einer Komposition aus Licht und Ton. frequencies (a) is a sound performance combined with light. It blends digital sounds with the crystal-clear tones of a tuning fork. By means of computer-controlled magnetic vents, Bernier imparts precise strikes to a tuning fork. This is accompanied by the pulsating of glistening lights, and the space is filled by a composition of light and sound. Borderlands Granular Chris Carlson (US) Award of Distinction Digital Musics & Sound Art Borderlands Granular ist ein neues Musikinstrument, das die Erforschung, Berührung und Veränderung von Klängen mittels Granularsynthese ermöglicht einer Technik, die durch die Schichtung bzw. Überlappung von sehr kurzen Soundschnipseln oder grains (Körner) komplexe, sich dynamisch verändernde Klangfarben und -strukturen erzeugt. Die Software unterstützt flexible Improvisationen in Echtzeit und erlaubt es den AnwenderInnen, sich auch ohne besondere Vorkenntnisse direkt mit Klangmaterial auseinandersetzen zu können. Borderlands Granular is a new musical instrument that makes it possible to experiment with, touch and modify sounds by means of granular synthesis, a technique that uses stratification and/or overlapping of very brief sound fragments or grains to produce complex, dynamically changing timbres and tonal structures. The software supports flexible improvisation in real time and enables users to work directly with sound material even if they lack any formal musical background. SjQ++ SjQ++ (JP) Award of Distinction Digital Musics & Sound Art Mithilfe dieses audiovisuellen Werkzeugs können mehrere SpielerInnen gleichzeitig Musik in Echtzeit komponieren. Mit ihren Interaktionen schaffen die Beteiligten Sounddaten, die wiederum visualisiert werden und das Verhalten der einzelnen SpielerInnen darstellen. Das Publikum erlebt die Performance als untrennbares Ineinanderwirken von Klängen und visuellen Elementen. This audiovisual tool enables multiple users to simultaneously compose music in real time. Via interaction, participants create sound data that are, in turn, visualized and depict the behavior of the respective users. The audience experiences the performance as an inseparably interwoven construction of sounds and visual elements

19 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 Pendulum Choir Michel Décosterd (CH), André Décosterd (CH) Golden Nica Interactive Art Pendulum Choir ist ein Chorstück für neun A-capella- Stimmen und 18 hydraulische Zylinder. Die SängerInnen stehen im Kampf bzw. im Spiel mit der Schwerkraft auf Kipppodesten, die zusammen einen lebenden Klangkörper bilden. Dieser nimmt verschiedene physische Zustände an, die wiederum sein Klangverhalten beeinflussen abstrakt, repetitiv, lyrisch oder narrativ. Die Ausdrucksformen reichen von subtilen vokalen Polyfonien und lyrischen Höhenflügen hin zu obsessiven düsteren Ritualen. Pendulum Choir is choral piece for nine a cappella voices and 18 hydraulic cylinders. The singers are engaged in a battle/playful encounter with gravity on tilting pedestals that, as an ensemble, form a living tonal body. This assumes various physical states that, in turn, influence its acoustic behavior abstract, repetitive, lyrical or narrative. The forms of expression include subtle vocal polyphonies, lyrical flights of fancy, and dark, obsessive rituals. Voices of Aliveness Masaki Fujihata (JP) Award of Distinction Interactive Art Am Anfang steht ein Fahrrad mit GPS-Logger und einer Videokamera, auf dem die Mitwirkenden eine speziell für das Projekt vorbereitete Strecke den sogenannten shouting circuit absolvieren und gebeten sind, sich währenddessen die Seele aus dem Leib zu schreien. Als Sammlung dieser Fahrwege und Schreie ist Voices of Aliveness eine kollektive Stimmenskulptur, die im Cyberspace in Form eines Rings wiedergegeben wird. Participants ride a bicycle equipped with a GPS logger and a video camera around a track prepared especially for this project the so-called shouting circuit. While doing so, they re requested to scream their brains out! As a collection of these loops and cries, Voices of Aliveness is a collective vocal sculpture that will be reproduced in cyberspace in the form of a ring. Rain Room random International (UK) Award of Distinction Interactive Art Rain Room ist ein 100 m 2 großes Feld aus herabstürzendem Wasser. Der sorgfältig choreografierte Regenguss reagiert so sensibel auf die Präsenz und Bewegung von BesucherInnen, dass die große Nasszelle trockenen Hauptes durchquert werden kann. Rain Room is a 100-m2 field of dripping water. The meticulously choreographed rainfall reacts so sensitively to installation visitors presence and movements that they can cross this high-precipitation zone without getting wet. Down with Wrestlers with Systems and Mental Nonadapters! Kawarga Dmitry & Elena (RU) Honorary Mention Interactive Art Über ein Laufband setzen die BesucherInnen einen sozialen Mechanismus in Gang und dürfen sich dabei ein wenig wie Gott fühlen. Denn die Bewegung des Mechanismus wie auch die darin befindlichen Figuren sind von den eigenen Schritten abhängig. Das führt zum Erleben einer Art Bewusstseinsspaltung: Vereinnahmt uns die Gesellschaft alle, oder schaffen wir diesen Versklavungsmechanismus selbst? Spricht man das Dada- Manifest in ein Mikrofon, gerät die Installation in Schwingung und einige Figuren fallen befreit aus ihr hinaus. Eine Mini-Videokamera zeigt auf einem Monitor das Innere einer Blackbox, in der sich eine andere Realität befindet: die Welt des Künstlers. Via a treadmill, installation visitors set a social mechanism into motion and can feel a bit like God as they go about it, since the movement of the mechanism as well as of the figures inside depend on the visitor s own pace. The upshot is experiencing a sort of split consciousness: Does society co-opt us all, or do we create this enslavement mechanism ourselves? Reciting the Dada Manifesto into a microphone causes the installation to vibrate and several of the figures begin to tumble out of it. A monitor displays images captured by a mini video camera inside a black box in which another reality is to be found: the world of the artist. Ishin-Den-Shin Olivier Bau (FR), Yuri Suzuki(JP), Ivan Poupyrev (RU) Honorary Mention Interactive Art Ishin-Den-Shin macht den Körper zum Übertragungsmedium für intime akustische Kommunikation. Die Arbeit besteht aus einem Mikrofon, das Schall aufnehmen und unhörbar haptisch auf den Körper jener Person übertragen kann, die das Mikrofon in Händen hält. Das akustische Signal wird nur hörbar, wenn man das Ohr dieser Person berührt als flüstere der Finger die aufgezeichneten Klänge und Geräusche ins Ohr. Ishin-Den-Shin turns the body into a transmission medium for intimate acoustic communication. The work consists of a microphone that can pick up sound and inaudibly, haptically project it onto the body of the person holding the microphone. The acoustic signal becomes audible only when touching that person s ear as if the finger whispered the recorded sounds into the ear that was touched. Angles Mirror Daniel Rozin (US) Honorary Mention Interactive Art In seiner 2012/2013 entstandenen Serie Angles wendet Daniel Rozin eine neue Form der geometrischen Bilderzeugung an. Sie weicht vom üblichen Rechteckraster ab und beruht stattdessen auf Rotation. Der Angles Mirror ein dreieckiger Stahlblock mit drehbaren Zeigern baut das Bild nicht mehr aus verschiedenen Hell- und Dunkelwerten auf, sondern stellt das von einer Kamera aufgenommene Spiegelbild des Betrachters in Form unterschiedlicher Neigungswinkel dar. Anstelle eines fotorealistischen Bildes gibt der Winkelspiegel die dreidimensionale Bewegung einer Figur wieder, die sich aus der Distanzveränderung zur spiegelnden Skulptur ergibt. In his series Angles, Daniel Rozin applies a new form of geometric image production. It dispenses with the usual rectangular grid and is based instead on rotation. The Angles Mirror, a triangular block of steel with rotatable pointers doesn t construct the image out of various levels of lightness and darkness; instead, it depicts the mirror image of the viewer taken by the camera in the form of various angles of inclination. Rather than a photorealistic picture, the Angles Mirror represents the three-dimensional movement of a figure that results from the change of distance from the reflecting sculpture. AHORA. A song in the Hypertemporal Surface Hernán Kerlleñevich (AR), Mene Savasta Alsina (AR) Honorary Mention Interactive Art Die Software und Installation AHO- RA ist eine Kompositionsumgebung für Musik im Raum: Ein komponierter interaktiver Song liegt, in seine Klangelemente fragmentiert, auf dem Boden. Die Klangelemente sind die zeitlichen Festkörper des Stückes, das darauf wartet, von den Schritten einer umherstreifenden Person zum Erklingen gebracht zu werden. Je nach Wegverlauf im Raum reihen sich die Klangelemente anders aneinander; das Stück wird mit jedem neuen Weg neu geschrieben. Software and installation, AHORA is a composition environment for music in space. A composed interactive song fragmented into its sound elements lies on the floor of the installation space. The sound elements make up the temporal corpus of the piece, which awaits the step of an installation visitor to make it resound. The sound elements are reordered depending on the visitor s path, and thus the piece is rewritten depending on the particular route. Do/Thu So/Sun OK im OÖ Kulturquartier 32 33

20 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 PRIX ARS ELECTRONICA 2013 Die Prix Ars Electronica Foren Prix Forum I Computer Animation/Film/VFX mit/with Suzanne Buchan (CH/UK), Quayola (IT), Memo Akten (TR), Emma De Swaef (BE), La Mécanique du Plastique (FR) Sa/Sat :30 12:00 Prix Forum II Interactive Art mit/with Mariano Sardón (AR), Masaki Fujihata (JP), Michel Décosterd (CH), André Décosterd (CH) Sa/Sat :15 13:25 Prix Forum III Digital Communities mit/with Leila Nachawati (ES), El Campo de Cebada (ES), Ida Jeng (DK), Joumana Al-Jabri (US) Sa/Sat :00 16:30 Prix Forum IV Hybrid Art mit/with Jurij Krpan (SI), Koen Vanmechelen (BE), Tania Candiani (MX), Phil Ross (US) Sa/Sat :45 18:15 Prix Forum All categories Gespräch mit allen TeilnehmerInnen/Panel with all participants Sa/Sat :30 19:30 Prix Forum V Digital Musics & Sound Art mit/with Electric Indigo (AT), Nicolas Bernier (CA), Chris Carlson (US), SjQ++ (JP) ist Teil des/is part of the Ars Electronica Music Day Mo/Mon :30 13:00 Brucknerhaus, Großer Saal Prix Forum u19 CREATE YOUR WORLD Fr/ Fri :30 14:30 Ars Electronica Center, Maindeck [SjQ++] Prix Ars Electronica Digital Musics in Concert Das Konzert der Preisträger des Prix Ars Electronica 2013 in der Kategorie Digital Musics & Sound Art mit Nicolas Bernier (CA), Chris Carlson (US) und SjQ++ (JP) beschließt den Ars Electronica Music Day. A concert by the prizewinners in the 2013 Prix Ars Electronica s Digital Musics & Sound Art category Nicolas Bernier (CA), Chris Carlson (US) and SjQ++ (JP) wraps up Ars Electronica Music Day. Mo/Mon :30 21:00 Brucknerhaus, Großer Saal u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica Die 1998 eingeführte Jugendkategorie u19 des Prix Ars Electronica ist der Ausgangspunkt von u19 CREATE YOUR WORLD, das mittlerweile im Ars Electronica Festival nicht nur als jährliches Zukunftsfestival etabliert, sondern auch als Label für das Kinder- und Jugendprogramm sowie die einschlägige Vermittlung im Ars Electronica Center fest verankert ist. Frisch und originell u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica lebt von der unbekümmerten Art und Weise, in der Kinder und Jugendliche Technologien und Medien nutzen, um damit ihre Ideen zu verfolgen und umzusetzen. Die jüngste Preisträgerin 2013 ist die 8-jährige Lena Sophie Wagner, die ihre Schultasche zum Massagerucksack umgebaut hat. Andere PreisträgerInnen haben die fruchtbare Schwarzerde des Regenwalds nachgebaut oder eine ohne Strom funktionierende Biogasanlage für ein Dorf in Burkina Faso konstruiert. Trommeln mit Bildern Die Goldene Nica hat der 17-jährige Schlagzeuger Dominik Koller gewonnen, der sein Instrument zum Visual:Drumset umgerüstet hat, das mit jedem Beat Bilder auf die Trommelfelle projiziert.informationen über die PreisträgerInnen-Ausstellung u19 CREATE YOUR WORLD Exhibit, die u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica Ceremony sowie das u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica Forum und die Open Labs mit verschiedenen PreisträgerInnen sind im u19 CREATE YOUR WORLD Zukunftsfestival der nächsten Generation-Teil ab Seite 62 zu finden. The Prix Ars Electronica s former u19 category for young people that debuted in 1998 eventually spawned u19 CREATE YOUR WORLD, which has not only established itself as an annual fixture at the Ars Electronica Festival but also now subsumes a wide-ranging program of educational events for young people at the Ars Electronica Center. Fresh and original The Prix s u19 CREATE YOUR WORLD competition draws upon the natural, casual way young people use technology and new media to develop and implement their ideas. The youngest 2013 prizewinner is 8-year-old Lena Sophie Wagner, who converted her backpack-style school satchel into a massage rucksack. Other prizewinners are marketing garden soil that replicates the fertile black earth of the rainforest, and have come up with biogas infrastructure that works without electricity for use in a village in Burkina Faso. Drumming with Visuals The Golden Nica was won by 17-year-old drummer Dominik Koller, who upgraded his instrument into a Visual:Drumset that projects images onto the drumhead with every beat.information about the u19 CREATE YOUR WORLD Exhibit of the prizewinning works, the u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ceremony, the u19 CREATE YOUR WORLD Prix Forum and the open labs with the respective prizewinners can be found in the u19 CREATE YOUR WORLD section beginning on page 62. u19 CREATE YOUR WORLD Prix Ars Electronica Ceremony Siehe Seite/see page 84 Fr/Fri :30 12:30 Ars Electronica Center, Maindeck [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant Die Weiterentwicklung außergewöhnlicher Ideen jenseits der disziplinären Grenzen von Wissenschaft, Ökonomie oder der Künste zu fördern das ist das Ziel des gemeinsam von voestalpine und Ars Electronica ausgeschriebenen Stipendiums [the next idea]. Es bietet die Möglichkeit für einen Arbeitsaufenthalt im Ars Electronica Futurelab. Bis zu drei Monate können die PreisträgerInnen zusammen mit den ForscherInnen und TechnikerInnen hier in der F&E-Abteilung der Ars Electronica ihr Projekt vorantreiben. Hyperform: Falten in 3-D Dieses Jahr kommen Marcelo Coelho (BR), Skylar Tibbits (US), Natan Linder (IL) und Yoav Reches (IL) in den Genuss des Stipendiums. Mit Hyperform haben sie ein neuartiges 3-D-Druckverfahren mit einer schier unendlichen Bandbreite an möglichen Anwendungen entdeckt. Es erlaubt den Ausdruck faltbarer Elemente und eignet sich für die unterschiedlichsten Produktionsverfahren von Do-it-yourself-Communities über die Designentwicklung bis hin zum Wissenschaftsbetrieb. Bei der Ars Electronica demonstrieren die [the next idea]-gewinner 2013 zusammen mit Matthew Gardiner (AU/AT) vom Ars Electronica Futurelab im Rahmen eines Workshops, was in Hyperform steckt. Fostering the further development of extraordinary ideas that cross the boundaries of discrete disciplines in science, R&D or the arts is the mission of [the next idea] grant awarded jointly by voestalpine and Ars Electronica. A stipend in the amount of 7,500 also makes it possible for recipients to finance a working residency at the Ars Electronica Futurelab, where they can spend up to three months enhancing and upgrading their project in cooperation with experts on the staff of Ars Electronica s in-house R&D lab. Hyperform: Folding in 3-D This year s grant goes to Marcelo Coelho (BR), Skylar Tibbits (US), Natan Linder (IL) and Yoav Reches (IL) for Hyperform, their novel 3-D printing method with a virtually unlimited range of potential applications. It makes it possible to print out foldable elements for a wide array of production processes DIY kits, design development and scientific work, for example. At a workshop, [the next idea] winners and Matthew Gardiner (AU/AT) from the Ars Electronica Futurelab will demonstrate what Hyperform is capable of. Hyperform-Workshop Fr/Fri, :00 16:00 Ars Electronica Center, FabLab 34 35

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