Zugänge zur Philosophie. erarbeitet von Lothar Aßmann, Reiner Bergmann, Dr. Roland W. Henke, Matthias Schulze, Dr.

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1 Zugänge zur Philosophie 1 erarbeitet von Lothar Aßmann, Reiner Bergmann, Dr. Roland W. Henke, Matthias Schulze, Dr. Eva-Maria Sewing

2 Inhaltsverzeichnis I Was ist Philosophie? Eine Einführung in ihre Problemstellungen 13 Einleitung 14 Was kann ich wissen? Einführung in die Erkenntnistheorie 15 Das philosophische Staunen 15 Wahrnehmung und Wirklichkeit: der Naive Realismus 17 Zweifel am Naiven Realismus 18 Die Welt als Konstruktion - der Radikale Konstruktivismus 27 Erkenntnis als Leistung des Geistes bei Descartes und Platon 31 Was soll ich tun? Einführung in die philosophische Ethik 37 Eine Ethik für alle Kulturen? 37 Ein ethisches Problem: Wahrheit und Lüge 47 Was soll ich tun? Einführung in die Rechts- und Staatsphilosophie 53 Wozu brauchen wir einen Staat? - das Gewaltmonopol 53 Muss die staatliche Gewalt begrenzt werden? - der Streit um die Mauerschützen 54 Die Menschenrechte als Verkörperung des Naturrechts Gelten die Menschenrechte absolut? - die Kontroverse um die Todesstrafe Was darf ich hoffen? Einführung in die Geschichtsphilosophie 71 Utopien als überschreitungen des Faktischen Die "Utopia" des Thomas Morus: Gesellschaftskritik als Gedankenexperiment Ernst Bloch: Verteidigung der Utopie Utopien auf der Basis der modernen Wissenschaften: Ein "Horror" -Utopia: Aldous Huxleys "Brave new World" Ein "Friedens" -Utopia: B. F.Skinners "Futurum II" 79 5 Was darf ich hoffen? Einführung in die Metaphysik Sterbeerlebnisse als Beweise für ein Leben nach dem Tod? Religiöse Jenseitsvorstellungen als Beweise für ein Leben nach dem Tod? Die jüdisch-christlich-islamische Vorstellung Die buddhistische Vorstellung Philosophische Überlegungen zur Unsterblichkeit Gibt es eine vom Körper trennbare unsterbliche Seele? 101 Sokrates Ist die Seele eine einfache unvergängliche Substanz? Sind metaphysische Fragen beantwortbar? 110 4

3 11 Was ist der Mensch? Zugänge zur philosophischen Anthropologie 113 Einführung: Was ist der Mensch? Gibt es eine menschliche Natur? Der Mensch als Produkt der Evolution Darwins Evolutionstheorie Ernst Haeckel: Lebenszweck und Lebenswert des Menschen Die Entwicklung des Sozialdarwinismus Hans Friedrich Karl Günther: Rassische Bedingungen als politische Entscheidungsgrundlage Konrad Lorenz: Der Mensch als aggressives Wesen Richard Dawkins: Der Mensch als gengesteuerte Maschine Peter Singer: Ist der Übergang vom Menschen zum Tier fließend? Max Scheler: Der Mensch als Geistwesen Karl Löwith: Ist der Mensch bloß durch seine Natur bestimmt? Der Mensch als Kulturwesen Thomas Luckmann: Sozialisation als Ausgangspunkt und Bedingung menschlicher Kultur Sprache und Kultur Karl Popper: Tierische und menschliche Sprache Friedrich Nietzsche: Sprache als Ausdruck von Empfindungen Ernst Cassirer: Weltkonstitution und Selbstkonstitution durch Sprache Arbeit und Kultur Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Arbeit als Selbsterzeugung des Menschen Karl Marx: Die Selbsterschaffung des Menschen durch die Arbeit und das Phänomen der Entfremdung Hannah Arendt: Arbeiten, Herstellen und Handeln RalfDahrendorf: Leben als Tätigkeit Kultur - Fluch oder Segen? Thomas Hobbes: Die egoistische Natur des Menschen Jean- Jacques Rousseau: Der Mensch als von Natur aus gut Arnold Gehlen: Kultur als Kompensation der mangelhaften Natur des Menschen Sigmund Freud: Kultur als kollektive Neurose 187 Sigmund Freud Der Mensch als selbstbestimmtes Wesen Jean-Paul Sartre: Die Freiheit als menschlicher Selbstentwurf Die Existenz geht der Essenz voraus: Der Mensch ist Selbstentwurf Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt Die Freiheit der anderen als ethischer Maßstab Unaufrichtigkeit gegen sich selbst: Die Haltung der "mauvaise foi" 204 Jean-Paul Sartre 205 5

4 Die Bedeutung der Mitmenschen für die eigene Existenz Sigmund Freud: Das Unbewusste als seelische Macht Ein Fallbeispiel für eine seelische Erkrankung Die Rolle der Verdrängung und die psychoanalytische Methode Sartres Kritik an Freuds Theorie des Unbewussten Albert Camus: Der Mythos von Sisyphos als Sinnbild menschlicher Existenz Martin Heidegger: Das In-der- Welt-Sein als Grundlage der menschlichen Existenz Die uneigentliehe Existenzweise des Daseins: das Man Die eigentliche Existenzweise des Menschen: Angst, Gewissen und Tod 221 III Probleme des menschlichen Handelns Zugänge zur philosophischen Ethik 229 Einführung: Begriff der Ethik Antike Modelle für ein gelingendes Leben Diogenes contra Aristipp: Bedürfnislosigkeit oder Genuss? Platon: Zügellosigkeit oder Besonnenheit als Wege zur Glückseligkeit? Epikur: Der kalkulierte Umgang mit der Lust als Weg zur Glückseligkeit Epiktet: Bescheidung und Annahme des Schicksals als Weg zur Glückseligkeit Aristoteles: Glückseligkeit als theoretisches Leben Die "eudaimonia" als höchstes Gut und Ziel des Handelns Wahre"eudaimonia": der Vernunft gemäße Betätigung der Seele 247 Exkurs: Tugendethik 251 Aristoteles Kriterien für ein gelingendes Leben heute Sigmund Freud: Verschiedene Wege zum Glück Wilhelm Schmid: Grundsätze der Lebenskunst Glück als Aufhebung des Glücksstrebens im Buddhismus Glück für alle - der Utilitarismus Jeremy Bentham: Das Prinzip der Nützlichkeit John Stuart Mill: Was heißt Nützlichkeit? Peter Singer: Nützlichkeit und persönliche Präferenzen Richard Purtill/Robert Spaemann: Kritik am Utilitarismus William K. Frankena: Handlungs- und Regelutilitarismus Pflicht als moralisches Prinzipdie Ethik Kants Der gute Wille Pflicht und Achtung für das Gesetz 282 Immanuel Kant 283 6

5 4.3 Die Herleitung des kategorischen Imperativs (Grundform) Die Naturgesetzformel und ihre Erläuterung an Beispielen Die Menschheitszweckformel und das Reich der Zwecke Die Autonomieformel oder das Prinzip der Autonomie Kants Ethik und der Nationalsozialismus Kritik an Kants Ethik Friedrich Schiller: Die Versöhnung von Pflicht und Neigung Benjamin Constant: Rigorismus und Pflichtenkollision Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Das Sittengesetz als inhaltsleeres Prinzip Freiheit als Grundlage der Ethik Das Problem der Entscheidungsfreiheit Der Prozess des Jürgen Bartsch - ein Beispiel B. F. Skinner: Gesetzmäßigkeit statt Freiheit Peter Bieri: Die Frage der Entscheidungsfreiheit und unser Weltbild Die Auflösung des Freiheitsproblems bei Kant Die Möglichkeit von Entscheidungsfreiheit Freiheit als Sittlichkeit Die Frage nach dem Bösen Immanuel Kant: Das Böse als Umkehrung der sittlichen Ordnung Friedrich Wilhelm Schelling: Das Böse als Umsturz jeglicher Ordnung Hannah Arendt: Ist das Böse bloß banal? Die Preisgabe der ethischen Vernunft Arthur Schopenhauer: Mitleid als Triebfeder der Moral Friedrich Nietzsche: Die "Umwertung aller Werte" 327 Friedrich Nietzsche Moral, Ökologie und Politikzeitgenössische Positionen der Ethik Hans Jonas: Ethik und technische Weltbeherrschung Jürgen Habermas/Karl-Otto Apel: Die Begründung der Moral im Diskurs Der kategorische Imperativ und die Diskursethik Realer und idealer Diskurs Die Frage nach dem Gewissen und dem Grund der Moralität Das Gewissen Warum moralisch sein? Angewandte Ethik: Darf man Menschen klonen? Gerd Roellecke/Verena Mayer: Argumente gegen ein Verbot des Klonens Dieter E. Zimmer/ Jürgen Habermas: Biologische oder moralische Gründe für ein Verbot des Klonens? 355 7

6 IV Probleme des Staates, des Rechts und der Gesellschaft Zugänge zur Sozialphilosophie 359 Einführung 361 Der Staat als Organismus: antike und mittelalterliche Staatsphilosophie Platon: Gerechtigkeit im Staat und in der Seele 363 Platon Aristoteles: Der Mensch als Staaten bildendes Lebewesen Thomas von Aquin: Göttliches Gesetz und Naturrecht Das Recht des Individuums: die klassisch-bürgerliche Staatstheorie Thomas Hobbes: Die Notwendigkeit des Staates als Zwangsinstitution 383 Thomas Hobbes Die Einschränkung der staatlichen Macht John Locke: Naturzustand und Naturrecht ImmanuelKant: Die philosophische Begründung des Rechtsstaats Charles de Montesquieu: Die Sicherung der Freiheit durch Gewaltenteilung Jean- Jacques Rousseau: als Herrschaft des Volkes 404 Jean-Jacques Rousseau Staat und bürgerliche Gesellschaft: Die Staatsphilosophie am Beginn derafoderne Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Der Staat als Verkörperung der Vernunft Karl Marx: Kritik der bürgerlichen Gesellschaft Michail Bakunin: Anarchismus - Gesellschaft ohne Staat und soziale Gerechtigkeit: Aspekte der modernen Staatsdiskussion Was ist? Iring Fetscher: als gesellschaftliche Mitbestimmung Carl Schmitt: und totaler Staat Helmut Schelsky: und Technokratie Josef Alois Schumpeter: als Verfahren Niklas Luhmann: als Spaltung der Spitze Jürgen Habermas: Ziviler Ungehorsam - Widerstand in der? Die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit Otfried Höffe: Soziale Menschenrechte Friedrich August von Hayek: Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit John Rawls: Gerechtigkeit als Fairness 449 8

7 V Probleme der Geschichte Zugänge zur Geschichtsphilosophie Interesse an der Geschichte Denk-mäler: Aus der Geschichte lernen? Schließen Erinnern und Vergessen einander aus? Geschichte als gesetzmäßig strukturierter, linearer Prozess Geschichte als Fortschritt Immanuel Kant: Der weltbürgerliche Zustand als Plan der Natur Auguste Comte: Fortschritt als Entwicklung von Wissenschaft und Technik Das Ende der Geschichte? Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Geschichte als Selbstverwirklichung des Geistes zur selbstbewussten Freiheit 477 Georg Wilhelm Friedrich Hegel Francis Fukuyama: Gegenwart als Zielpunkt der Geschichte Karl Marx/Friedrich Engels: (Vor-) Geschichte als Abfolge von Klassenkämpfen 490 Karl Marx Fortschritt als Rückschritt? Max Horkheimer/ Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung 504 Theodor W. Adorno Günther Anders: Die Welt als Totalmaschine Gibt es die Universalgeschichte? Leopold von Ranke: Geschichte als Mannigfaltigkeit gleichberechtigter Epochen Friedrich Nietzsche: Geschichte als ewige Wiederkehr Odo Marquardt: Multiversalgeschichte statt Universalgeschichte Karl R. Popper: Die Weltgeschichte hat keinen Sinn Eine friedliche und gerechte Welt: Das Versprechen der Aufklärunggescheitert? Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden Samuel P. Huntington: Ist ein Kampf der Kulturen unausweichlich? Kommt der ewige Friede durch Konsum? Jürgen Habermas: Die Kraft der kommunikativen Vernunft 537 Hinweise zur Erschließung von philosophischen Texten 541 Glossar 547 Register 557 Bildquellenverzeichnis 560 Methodische Hinweise Mit Gedanken experimentieren 24 Visualisieren 41 Perspektivisch philosophieren 52 Einen philosophischen Essay verfassen 147 Begriffe klären 163 Eine Facharbeit verfassen 323 Eine textfreie Erörterung abfassen 374 Philosophische Texte erschließen 541 9

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