Instrumente für mehr sozialen Wohnungsbau in Hamburg

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1 Instrumente für mehr sozialen Wohnungsbau in Hamburg Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung NRW (KomWoB) AG-Konzepte Treffen in Essen Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung Referat Flächenentwicklung und Agentur für Baugemeinschaften Verena Wein-Wilke

2 Instrumente für mehr sozialen Wohnungsbau das Amt WSB beschäftigt ca. 70 Mitarbeiter WSB unterteilt sich in drei Abteilungen: Wohnen Stadtentwicklung Bodenordnung im Bereich Wohnen ist WSB u.a. verantwortlich für die Wohnungsneubauförderung Hamburg hat eine Wohnungsbaukreditanstalt (WK) zur Umsetzung der Regelungen und Förderbedingungen von WSB

3 Ziele der Wohnraumförderung wachsende Bevölkerungszahl durch Zuwanderung Wohnungspol. Rahmen hohe Nachfrage an Wohnraum vor allem in attraktiven Stadtteilen steigende Mieten und Kaufpreise Haushalte mit besonderen Marktzugangsproblemen Ausweitung des Angebots an bezahlbaren Wohnungen: Ziele jährlich 6000 neue Wohnungen in Hamburg davon 2000 geförderte Mietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau Vertrag für Hamburg Bündnis für das Wohnen in Hamburg Maßnahmen Konzeptausschreibungen; städtebauliche Verträge und Baugenehmigungen Wohnraumförderung

4 Vertrag für Hamburg - Wohnungsneubau Maßnahmen Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau in sechswöchigem Rhythmus wird zwischen Senat und Bezirken über den Stand beim Wohnungsbau gesprochen um die konkreten Bebauungspläne und Genehmigungen kümmern sich in Hamburg die sieben Bezirke Vertrag für Hamburg Vertrag zwischen Senat und Bezirken Zielzahl: Wohnungen jährlich, 30% geförderte Mietwohnungen Zielzahlen für jeden Bezirk Bezirke erstellen eigene Wohnungsbauprogramme (jährliche Fortschreibung)

5 Bündnis für das Wohnen in Hamburg Maßnahmen Bündnis für das Wohnen Verabredung mit den Partnern der Wohnungswirtschaft: - Zielzahlen für den Wohnungsneubau - Klimaschutz und Energieeffizienz - Erhalt der Backsteinfassaden - Integrative Wohnungspolitik

6 Konzeptausschreibungen Maßnahmen Ausschreibungen mit Vorrang der Konzeptqualität Grundstücksveräußerungsverfahren der Stadt: Preis 30 % (300 Punkte) Konzept 70 % (700 Punkte) Wohnungspolitik Familien- und Seniorenfreundlichkeit, Integrationsleistungen, öffentliche Förderung, besondere Angebote (bis 280 Punkte) Städtebau (bis 280 Punkte) Energie (140 Punkte)

7 30 % öffentlich geförderter Wohnungsbau Maßnahmen Rolle und Verantwortung der Bezirke Bezirke bearbeiten Bauleitplanung in Eigenregie: Bezirke sind gebunden an die Verabredungen aus dem Vertrag für Hamburg und dem Bündnis für das Wohnen 30 % sollen im geförderten Mietwohnungsbau (ab 30 WE) umgesetzt werden (1. und 2. FW) Flexibilisierung der Bezirke in einem Gebiet (z.b. 50 oder mehr % oder auch Verzicht auf Förderung)

8 30% öffentlich geförderter Wohnungsbau Maßnahmen Umsetzung Konzeptausschreibungen der FHH neues Planrecht - städtebauliche Verträge vorhandenes Planrecht - Erteilung einer Befreiung nach 31 Abs. 2 BauGB im Baugenehmigungsverfahren

9 Wohnungsbauförderung Hamburger Wohnraumförderung wird seit 60 Jahren über die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) abgewickelt gesteuert wird die WK von der BSU die Förderrichtlinien werden in Zusammenarbeit zwischen WK und BSU (Ämter WSB und NR) jährlich überprüft und ggfls. weiterentwickelt, sie sind modular aufgebaut derzeit gibt es 22 Förderrichtlinien zur Wohnraumförderung 7 Förderrichtlinien für weitere Förderangebote Förderangebote der KfW

10 Wohnungsneubau 2013 Neubau-Förderprogramm Mietwohnungen davon 1. Förderweg davon 2. Förderweg Eigenheim Innenentwicklung Insgesamt: Programmzahl Wohnungen Wohnungen 800 Wohnungen 300 Wohnungen 110 Wohnungen Wohnungen 123,6 Mio. Euro Subventionsbarwert

11 Wohnungsneubau Mietwohnungen Programmsegmente im Mietwohnungsneubau: - Mietwohnungen, bei besonderer Integrationsleistung erhöhter Zuschuss - Baugemeinschaften im genossenschaftlichen Eigentum - Seniorenwohnungen - Rollstuhlbenutzer - Studierendenwohnungen/ -heimplätze - Förderung in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf - Erweiterungen/Änderungen von Bestand auf Neubauniveau

12 Neubauförderung Mietwohnungen 1. Förderweg 2. Förderweg* Bindungszeitraum 15 Jahre 15 Jahre 20 Jahre (optional) 30 Jahre (Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf und Rollstuhlbenutzer-WE) Mietpreisbindung Belegungsbindung Anfangsmiete 6,00 /m² Mieterhöhung alle 2 Jahre um max. 0,30 /m² mtl. Einkommensklasse HambWoFG + 30 % Anfangsmiete 8,10 /m² Mieterhöhung alle 2 Jahre um max. 0,30 /m² mtl. Einkommensklasse HambWoFG + 60 % * Im 2. FW: mind. 1/3 aller insgesamt geförderten Wohnungen als 1. FW

13 Neubauförderung Mietwohnungen Einkommensgrenzen und Anteil der berechtigten Haushalte in der Hamburger Mietwohnraumförderung 8 Abs. 2 HmbWoFG Haushalt Einkommensgrenze Basiswert zzgl. 30% 1.Förderweg entspricht einem Brutto- Einkommen p.a. von ca. berechtigte Haushalte Anteil (1.Förderweg) zzgl. 60% 2.Förderweg entspricht einem Brutto- Einkommen p.a. von ca. berechtigte Haushalte Anteil (2.Förderweg) 1 Person % % 2 Personen % % 3 Personen % % 4 Personen % % 5 u.m. Personen % % insgesamt 42% 59%

14 Zusammenfassung der Förderbausteine Zuschüsse Barrierefreie Ausstattung: Barrierefrei-Basis /WE Senioren/Behinderte /WE Rollstuhlbenutzer /WE Gemeinschaftsräume /m² Aufzugsanlagen: 1. bis 3. Geschoss bzw jedes weitere Geschoss bzw Energiesparendes Bauen: WK-Effizienzhaus m²/mtl WK-Effizienzhaus m²/mtl WK-Passivhaus 120 m²/mtl Aufwendungszuschuss: 1,20 bis 2,00 je m²/mtl. Darlehen Bau- u. Baunebenkosten: ersten m² Wfl /m² Wfl., darüberhinaus /m² Wfl. KfW-Energieeffizient Bauen: max /WE evtl. mit Tilgungszuschuss Kfz-Stellplätze: Parkpalette /Stellplatz, Tiefgarage /Stellplatz Grundstück: höchstens 800 /m² Wfl. bzw. 600 /m² Wfl. (bei Erwerb von FHH)

15 Kontakt: Verena Wein-Wilke Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung Neuenfelder Straße Hamburg Tel Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Förderrichtlinien unter:

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